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Fingerhut Haus ist Top-Hersteller: Fünf Sterne gemäß „Capital Haus-Kompass“

Unabhängige Experten bewerteten Fertighaus-Hersteller: Fingerhut Haus zählt zu den besten Anbietern Deutschlands

Neunkhausen, 3. Juli 2019 – Fingerhut Haus ( www.fingerhuthaus.de) gehört gemäß dem diesjährigen „Capital Haus-Kompass“ zu den besten Anbietern in Deutschland. Die Top-Hersteller von Fertig- und Massivhäusern, die sich im Spitzenquartett befinden, erreichten jeweils zwischen 89,4 und 90,8 Punkten. In den vier zu Grunde liegenden Kategorien Information & Service, Vertrag & Recht, Wohngesundheit sowie Qualität & Kontrolle schnitt Fingerhut insgesamt sehr gut ab und erzielte damit die Höchstnote von 5 Sternen. Es wurden 24 Unternehmen von unabhängigen Experten im Auftrag des Wirtschaftsmagazins Capital bewertet.

Welche Haus-Anbieter in Deutschland sind die besten? Dies hat das Wirtschaftsmagazin Capital in Kooperation mit renommierten Partnern wie KPMG Law, Sentinel Haus Institut, Tetralog Systems und TÜV Rheinland beleuchtet – in diesem Jahr wurden erstmals neben Fertighausherstellern auch Massivhaus-Hersteller bewertet. Vier Themenbereiche standen bei dem Test im Vordergrund: Information & Service, Vertrag & Recht, Wohngesundheit sowie Qualität & Kontrolle.

Die inneren und äußeren Werte: Worauf kommt es an?
Wie aussagekräftig und informativ sind die Website und das Prospektmaterial? Wie einfach ist die Wunschhaus-Konfiguration und wie gestaltet sich die Navigation auf der Website? Diesen und weiteren Fragen ging das Beratungsunternehmen Tetralog Systems im Zuge der Bewertung von „Information & Service “ nach.

Innerhalb der Kategorie „Vertrag und Recht“ prüfte die Rechtsanwaltsgesellschaft KPMG Law, wie konsequent die Hersteller das 2018 neu gefasste Baurecht umgesetzt haben und wie die Rechtsaufklärung gegenüber den Kunden aussieht.

Wie kontrollieren Fertighaus-Anbieter die Baustoffe, den Innenausbau und die Roharbeiten? Wie luftdicht ist das Haus? Diese Faktoren wurden in der Kategorie „Bauqualität & Kontrolle“ bewertet. Dabei erreichten über 50 Prozent der geprüften Unternehmen die Maximal-Punktzahl.

Das Sentinel Haus Institut (SHI) und der TÜV Rheinland prüften in der Kategorie „Wohngesundheit“, ob und wie schadstoffarme Baumaterialien verwendet, Grenzwerte vertraglich fixiert und die Häuser zertifiziert werden. Zur Prüfung wurden externe und interne Kontrollen sowie Dokumentationen durchgeführt.

„Individuell und zuverlässig bauen sowie energieeffizient und gesund wohnen – dafür steht Fingerhut Haus. Dies belegen auch unsere beim Capital Haus-Kompass erzielten Bewertungen. Mit 27,7 von 30 möglichen Punkten haben wir im Bereich Wohngesundheit abgeschnitten. Wir legen besonderen Wert auf schadstoffarme Baumaterialien und können dies auch mit Zertifizierungen dokumentieren. Ähnlich gut (27,6) konnten wir in der Kategorie Vertrag & Recht punkten. Dies zeigt: wir handeln nach neustem Baurecht und unsere Kunden sind bei der Aufklärung zu ihren Rechten gut beraten“, erklärt Holger Linke, geschäftsführender Gesellschafter der Fingerhut Haus GmbH.

Die Fingerhut Haus GmbH & Co. KG mit Sitz in Neunkhausen im Westerwald hat sich auf die industrielle Herstellung maßgeschneiderter Fertighäuser spezialisiert. Dies reicht vom Einfamilienhaus und Landhaus über die Stadtvilla und den Bungalow bis zum Mehrfamilienhaus und Zweckbau. Dabei zählen unter anderem das energieeffiziente sowie barrierefreie Bauen zu den Kernkompetenzen. Das familiengeführte Traditionsunternehmen ist bereits seit 1903 tätig und errichtete einst als Zimmerei und Sägewerk in Neunkhausen hochwertige Fachwerkhäuser. Im Jahr 1950 wurde das Unternehmen Fingerhut gegründet, das auf Grund der steigenden Nachfrage nach Fertighäusern den Fokus auf die Entwicklung von Kompletthäusern mit vollständiger Unterkellerung legte. Seit Herbst 2011 präsentiert Fingerhut Haus auf dem Firmengelände in Neunkhausen das neue „Kreativzentrum“, in dem auf rund 700m² vielfältige Muster und Varianten der Innenausstattung ausgestellt werden. Ein modern ausgestattetes Musterhaus steht am Standort in Neunkhausen, weitere neun Musterhäuser sind bundesweit zu besichtigen.
Weitere Informationen unter www.fingerhuthaus.de

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Fingerhut Haus: Platz 3 der besten Fertighaus-Hersteller gemäß Wirtschaftsmagazin Capital

Fertighaus-Kompass: Unabhängige Experten haben Anbieter und deren Leistungen bewertet

Fingerhut Haus: Platz 3 der besten Fertighaus-Hersteller gemäß Wirtschaftsmagazin Capital

Neunkhausen, 20. September 2018 – Fingerhut Haus ( www.fingerhuthaus.de) zählt zu den drei besten Fertighaus-Herstellern in Deutschland. Dies besagt eine Erhebung des Wirtschaftsmagazins Capital. Im Zuge dessen wurden von unabhängigen Experten die Leistungen zu „Vertrag und Recht“, „Baumaterial und Wohngesundheit“ sowie „Informationen und Service“ bewertet. Aus dem umfassenden Test ergibt sich ein „Fertighaus-Kompass“, der Interessenten einen Überblick über die besten Anbieter der Branche verschaffen soll.

Jedes fünfte Ein- oder Zweifamilienhaus wird in Deutschland mit vorgefertigten Bauteilen errichtet. Das Angebot an Fertighäusern und Bauteilen steigt kontinuierlich. Der boomende Markt umfasst derzeit rund 50 namhafte Hersteller. Um einen gezielten Überblick zu geben, hat das Wirtschaftsmagazin Capital die Branche beleuchtet und die Anbieter einem umfassenden Test unterzogen.

49 Fertighaus-Unternehmen wurden vom TÜV-Rheinland, Sentinel Haus Institut (SHI), Beratungsunternehmen Pro Value und von der KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft unter die Lupe genommen. Drei Themenbereiche standen bei dem Test „Fertighaus-Kompass“ im Vordergrund: Vertrag und Recht, Baumaterial und Wohngesundheit sowie Informationen und Service. Sieben Anbieter erhielten dabei die Bestnote – darunter auch Fingerhut Haus.

Die Kriterien des Fertighaus-Kompass
Wie aussagekräftig ist die Website? Wie informativ sind die Prospekte und die fachlichen Kompetenzen der Mitarbeiter? Diese Punkte wurden unter anderem in der Kategorie „Informationen und Service“ beleuchtet. So baten beispielsweise unabhängige Tester, die sich als Interessenten ausgaben, um Rückruf bei den jeweiligen Herstellern und stellten zielgerichtete Fragen, um die Kompetenz der Unternehmen zu bewerten. Zwei Drittel der Unternehmen ignorierten die Rückrufbitte. Fingerhut Haus überzeugte in der gesamten Kategorie mit 19 von 20 Bewertungspunkten.

Um die Kategorie „Vertrag und Recht“ zu bewerten, wurden verschiedene Unterlagen und Regularien überprüft. So bat Capital alle Hersteller darum, Baubeschreibungen, Fragebögen und Musterverträge einzureichen. 25 von 49 Unternehmen kamen dieser Aufforderung nach. Außerdem prüfte KPMG Law im Zuge dessen, inwieweit die Hersteller das seit Januar 2018 neu geltende Baurecht umsetzen und die Kunden über diese Rechte informieren. Mit klar formulierten Widerrufsrechten konnten die Anbieter hier ebenfalls punkten. Diese und weitere Kriterien wurden für die Bewertung herangezogen. Mit 36,1 von 40 möglichen Punkten platzierte Fingerhut sich in dieser Kategorie auf Platz drei unter allen Teilnehmern.

Mit einem elektronischen Fragebogen fragten der TÜV Rheinland und das Sentinel Haus Institut (SHI) die „Bauqualität und Wohngesundheit“ bei den Herstellern ab. Unter anderem wirkten sich eine Mitgliedschaft beim Bundesverband deutscher Fertigbau (BDF) sowie der Einkauf einwandfreier Baumaterialen und die Schulung des Montageteams bei der Gesamtbewertung dieses Themenkomplexes positiv aus.

„Fingerhut erreichte mit 93,4 Prozent in der Gesamtbewertung den dritten Platz der 49 geprüften Unternehmen. In der Kategorie „Vertrag und Recht“ erlangten wir nahezu volle Punktzahl. Aber auch in den anderen beiden Rubriken lagen wir dicht an der Spitze. Diese Bewertung untermauert, dass wir zu den führenden Anbietern in Deutschland zählen – und dies sowohl in puncto Qualität als auch Service“, erklärt Holger Linke, geschäftsführender Gesellschafter der Fingerhut Haus GmbH.

Die Fingerhut Haus GmbH & Co. KG mit Sitz in Neunkhausen im Westerwald hat sich auf die industrielle Herstellung maßgeschneiderter Fertighäuser spezialisiert. Dies reicht vom Einfamilienhaus und Landhaus über die Stadtvilla und den Bungalow bis zum Mehrfamilienhaus und Zweckbau. Dabei zählen unter anderem das energieeffiziente sowie barrierefreie Bauen zu den Kernkompetenzen. Das familiengeführte Traditionsunternehmen ist bereits seit 1903 tätig und errichtete einst als Zimmerei und Sägewerk in Neunkhausen hochwertige Fachwerkhäuser. Im Jahr 1950 wurde das Unternehmen Fingerhut gegründet, das auf Grund der steigenden Nachfrage nach Fertighäusern den Fokus auf die Entwicklung von Kompletthäusern mit vollständiger Unterkellerung legte. Seit Herbst 2011 präsentiert Fingerhut Haus auf dem Firmengelände in Neunkhausen das neue „Kreativzentrum“, in dem auf rund 700m² vielfältige Muster und Varianten der Innenausstattung ausgestellt werden. Ein modern ausgestattetes Musterhaus steht am Standort in Neunkhausen, weitere neun Musterhäuser sind bundesweit zu besichtigen.
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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Gesetze in Kürze – Baurecht

Seit 1. Januar 2018: Neue Regeln für Häuslebauer

Zum 1. Januar 2018 ist das im April 2017 verabschiedete neue Bauvertragsrecht in Kraft getreten. Laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) profitieren private Bauherren ab sofort von mehr Verbraucherschutz.

Bauvertrag neuer Vertragstyp: Bisher richteten sich Verträge zwischen privaten Bauherren und Bauunternehmern nach dem allgemeinen Werkvertragsrecht des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Nach Mitteilung des D.A.S. Leistungsservice hat der Gesetzgeber nun den Hausbau umfassend neu geregelt und im BGB den Bauvertrag als eigenen Vertragstyp eingeführt. Besondere Vorschriften gibt es für den Verbraucherbauvertrag (§ 650i BGB), also für Verträge zwischen einem privaten Bauherrn und einem Bauunternehmer.

Widerrufsrecht: Verbraucher als Bauherren haben künftig nach Vertragsabschluss ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Sie können damit vorschnelle Entscheidungen rückgängig machen. Belehrt der Unternehmer den Bauherren nicht über dieses Recht, verlängert sich die Widerrufsfrist auf bis zu 12 Monate und 14 Tage. Das Widerrufsrecht gilt jedoch nicht für notariell beurkundete Verträge. Sind in den 14 Tagen bereits Leistungen erfolgt, die der Bauherr nicht einfach zurückgeben kann, muss er dem Unternehmer Wertersatz leisten.

Baubeschreibung: Bauunternehmer sind nun verpflichtet, Verbrauchern vor Vertragsabschluss eine ausführliche Baubeschreibung über die geplanten Arbeiten zu übergeben. Sie ist verbindlicher Vertragsbestandteil und ermöglicht eine bessere Kontrolle, ob am Ende wirklich alles wie beabsichtigt ausgeführt ist. Die Pflicht entfällt, wenn der Bauherr den Architekten stellt.

Planungsunterlagen: Liegt die Planung in den Händen des Bauunternehmers, ist er ab sofort verpflichtet, dem Bauherrn rechtzeitig vor Baubeginn die Planungsunterlagen zu geben, damit dieser die notwendigen behördlichen Genehmigungen erwirken kann.

Terminierung: Der Bauvertrag muss jetzt einen verbindlichen Termin für die Fertigstellung enthalten. Hält der Bauunternehmer diesen nicht ein, macht er sich schadenersatzpflichtig. So kann der Bauherr zum Beispiel verlangen, ihm die wegen des verzögerten Einzugs länger gezahlte Miete zu ersetzen. Ist bei Vertragsabschluss noch keine Angabe zum Fertigstellungstermin möglich – weil etwa der Kaufvertrag über das Grundstück noch nicht abgeschlossen ist – muss der Unternehmer zumindest die Dauer des Bauprojekts angeben.

Abschlagszahlungen: Eine Reihe von neuen Regeln gibt es auch zu den beim Hausbau üblichen Abschlagszahlungen. Diese dürfen insgesamt 90 Prozent der für den Bau vereinbarten Gesamtsumme nicht überschreiten. So kann der Bauherr am Ende noch zehn Prozent des Geldes zurückhalten, falls der Unternehmer mangelhaft gearbeitet hat. Die Auszahlung erfolgt, wenn die Mängel beseitigt sind.

Bauabnahme: Neu ist außerdem, dass die Abnahme des Bauwerks automatisch als erfolgt gilt, wenn der Bauherr nicht auf eine entsprechende Fristsetzung des Unternehmers reagiert. In diesem Fall muss der Bauherr die letzte Abschlagszahlung überweisen, egal ob Mängel vorhanden sind oder nicht. Ist der Bauherr eine Privatperson, muss ihn der Bauunternehmer vorher auf diesen Mechanismus hinweisen.

Baukammern: Um die meist jahrelangen Prozesse um Baumängel zu beschleunigen, gibt es an den Landgerichten für das Baurecht künftig eigene Abteilungen, die sogenannten Baukammern.
Bundesgesetzblatt 2017 Teil I, Nr. 23, S. 969

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Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft

Tag des Baurechts

Am 13. September 2017  findet im Rahmen des NordBauKongress 2017 der Tag des Baurechts statt. Als Veranstalter laden der Submissions-Anzeiger und der BauUnternehmer gemeinsam mit dem Baugewerbeverband Schleswig-Holstein, dem Norddeutschen Baugewerbeverband und der Bau-Innung Hamburg  alle Interessierten zum Fachseminar auf dem Messegelände der 62. Nordbau Neumünster ein.  Erfahrene Vergabeexperten aus der Praxis informieren über aktuelle baurechtliche Entwicklungen – Schwerpunkte sind das gesetzliche Bauvertragsrecht zum Jahreswechsel 2018, die damit einhergehenden Konsequenzen für VOB-Verträge sowie das Unterschwellenvergaberecht in der Praxis. Die Veranstaltung wendet sich sowohl an Bauunternehmer als auch an Bauhandwerker, Bauleiter, Architekten, Fachplaner und Sonderfachleute.

Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos – aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um frühzeitige Anmeldung (möglichst bis zum 31.08.2017) gebeten. Die Tagungskarte berechtigt zum freien Eintritt und Besuch der gesamten Messe.

Weitere Informationen zur Anmeldung sowie das Anmeldungsformular finden Sie auf unserer Einladung zum Tag des Baurechts: www.submission.de/seminare.php?pdf=15

Oder melden Sie sich direkt online an unter: www.submission.de/formulare/seminare.php?id=15

 

Informationen in der Übersicht:

Zeit: September 2017 (09.30 – 14.30 Uhr)

Ort: NordBau Neumünster, Baurecht im Dialog im F2, Foyer Nord

 

Referenten:     

RA Ralf Schneider

Geschäftsführer Baugewerbeverband Schleswig-Holstein

RA Dr. Stefan Bruinier

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht,

Kapellmann und Partner Rechtsanwälte, Hamburg

RA Hauke Schüler

Fachanwalt für Vergaberecht, Fachanwalt für Vergaberecht,

Kapellmann und Partner, Hamburg

 

Kosten:

Diese Veranstaltung ist kostenlos.

Veranstalter:    

Submissions-Anzeiger, Der BauUnternehmer mit dem Baugewerbeverband Schleswig-Holstein und

der Bau-Innung Hamburg

 

Pressekontakt:

Hans-Joachim Busch

Submissions-Anzeiger Verlag GmbH

Schopenstehl 15

20095 Hamburg

040 / 40 19 40 – 42

busch@submission.de

 

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Baurecht aktuell: Kosten für Gutachter nur bedingt zu erstatten

www.vqc.de

Wenn in einem Rechtsstreit eine Partei ein bauliches Privatgutachten einholt, müssen die Kosten dafür nicht zwangsläufig von der unterlegenen Partei erstattet werden. Das hat jetzt das Oberlandesgericht Koblenz entschieden*. Nach Überzeugung des Gerichts müssen die Kosten eines privaten Gutachtens nur dann von der unterlegenen Partei erstattet werden, wenn die notwendigen Erkenntnisse der Partei weder durch ein selbstständiges Beweisverfahren noch durch die gerichtliche Beweisaufnahme ermittelt werden konnten. Ob dies der Fall ist, muss demnach im Zweifel die Partei nachweisen, die die Erstattung der Kosten geltend machen möchte.

Nach Überzeugung der Sachverständigen-Organisation VQC (Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V.) kann dieser Richterspruch weitreichende Konsequenzen haben – und das sowohl für Bauherren wie auch für Bauunternehmen, da jetzt ein zusätzliches finanzielles Risiko für die Klagenden entsteht. Der VQC geht davon aus, dass somit in Zukunft deutlich seltener bauliche Privatgutachten eingeholt werden. Werden Häuser bereits während der Bauphase von einem unabhängigen Sachverständigen begleitet und geprüft, sind nachträglich eingeholte zusätzliche Gutachten für die Urteilsfindung nach Überzeugung des VQC ohnehin nur selten nötig.

*Beschluss des OLG Koblenz vom 23. Juni 2016 – 14 W 319/16

Der Verein Zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. wurde 2005 in Berlin gegründet. Seit dem hat sich der VQC zu einer der großen unabhängigen Sachverständigen-Organisationen im Bauwesen – mit dem Schwerpunkt Einfamilienhäuser entwickelt. Mehr als 19.000 Ein- und Zweifamilienhäuser wurden seitdem von VQC-Sachverständigen während der Bauphase begleitet. Aktuell sind 35 Sachverständige in ganz Deutschland und Österreich für den VQC tätig. Seinen Sitz hat der eingetragene Verein in Staufenberg/Niedersachsen.

Der Verein Zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. wurde 2005 in Berlin gegründet. Seit dem hat sich der VQC zu einer der großen unabhängigen Sachverständigen-Organisationen im Bauwesen – mit dem Schwerpunkt Einfamilienhäuser entwickelt. Mehr als 19.000 Ein- und Zweifamilienhäuser wurden seitdem von VQC-Sachverständigen während der Bauphase begleitet. Aktuell sind 38 Sachverständige in ganz Deutschland und Österreich für den VQC tätig. Seinen Sitz hat der eingetragene Verein in Staufenberg/Niedersachsen.

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Reform des Bauvertragsrechts birgt erhebliches Konfliktpotenzial

Immobilien-Profi: „Wir sollen mit neuen Zutaten backen, die wir nicht kennen.“

Reform des Bauvertragsrechts birgt erhebliches Konfliktpotenzial

Das neue Bauvertragsrecht könnte Investoren abschrecken, befürchtet Immobilien-Profi Bernd Lorenz

Das Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts, über das der Bundesrat am kommenden Freitag entscheidet, hat nach Einschätzung von Bernd Lorenz vom Frankfurter Immobilien- und Beratungsunternehmen ImmoConcept erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Bauwirtschaft. „Wir begeben uns auf gefährliches Glatteis, weil wir überhaupt nicht einschätzen können, ob und wie die neuen Regelungen in der Praxis funktionieren“, betont Lorenz.

Das Gesetz greife in alle Vertragsverhältnisse von Immobilienkäufern, Investoren, Bauträgern, Subunternehmern, Ingenieuren und Architekten ein. Die „Verzahnung der Vertragsketten“ berge die Gefahr, dass ein interner Konflikt zwischen zwei Parteien ein Bauprojekt letztlich zum Erliegen bringt. „Ein Streitpunkt bei Neubauten sind immer Mängel, die der Gesetzgeber gerne ausschließen möchte“, erklärt Lorenz und betont zugleich: „Aber beim Neubau wird es immer den einen oder anderen Mangel geben, weil sehr viele verschiedene Gewerke und Firmen beteiligt sind.“ Ein Bauprojekt, ob Wohnung, Haus oder eine ganze Wohnanlage, im ersten Anlauf mängelfrei zu übergeben, entspreche nicht der Realität.

Der Immobilien-Profi befürchtet, dass Auseinandersetzungen darüber, was konkret ein Mangel sei und was nicht, künftig schon im Innenverhältnis zwischen Bauträgern und Subunternehmen zu Konflikten führen. „Dann brauchen wir Gutachter und Gerichte, dadurch entstehen finanzielle Mehrbelastungen, und die Projekte werden nicht termingerecht fertig.“ Investoren könnten dadurch langfristig abgeschreckt werden. „Ohne Investoren ist städtischer Wohnungsbau in der benötigten Anzahl aber gar nicht möglich“, betont Lorenz. Allein in Frankfurt fehlen Schätzungen zufolge für die nächsten Jahre 90.000 Wohnungen.

Grundsätzlich sei es positiv, dass der Gesetzgeber versuche die Lücken in dem zuletzt 2008 novellierten Bauvertragsrecht zu schließen. Es fehle jedoch die Praxis und Rechtsprechung, um die Auswirkungen des vom Bundesrat zu entscheidenden Reform-Gesetzes absehen zu können. „Wir sollen die gleichen Brötchen mit gleicher Qualität backen, aber mit Zutaten, die wir nicht kennen“, so Lorenz. Das sei ein heikles Unterfangen.

Die ImmoConcept GmbH wurde 1989 als Lorenz & Klaehre GmbH gegründet und erhebt seit 2004 regelmäßig Daten für den Frankfurter Immobilienmarkt. Das Unternehmen hat bis heute Immobilien im Wert von über 700 Millionen Euro vermittelt. Die Schwerpunkte liegen im Neubauvertrieb und im Investmentgeschäft.

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Brunzel Bau GmbH: Änderungen durch Novellierung der Bauordnung

Die Vertretung der Länder will den Verbraucherschutz stärken, aber auch den Interessensausgleich mit der Bauindustrie wahren. Diskussionsbeitrag von Heiko Brunzel, Bauunternehmer aus Velten/Brandenburg

Brunzel Bau GmbH: Änderungen durch Novellierung der Bauordnung

(NL/5450016611) Neue Brandenburgische Bauordnung (BbgBO) ist in Kraft – Die Novelle der Brandenburgischen Bauordnung trat zum 01.07.2016 in Kraft. Was sind die Ziele der neuen Brandenburgischen Bauordnung? Ist eine Angleichung an die Bauordnung für Berlin und damit zugleich an die Musterbauordnung gelungen? Seminarbeitrag von Heiko Brunzel, Bauunternehmer aus Velten in Brandenburg und seit über zwanzig Jahren im Bereich Neubauten, Sanierung und Bestandimmobilien tätig. Maßgeschneiderte Lösungen für die Bauherren, Sanierungen, Umbauten zählen zum Erfahrungsschatz des Unternehmens Brunzel Bau GmbH.

Die Stärkung des Verbraucherschutzes unter Berücksichtigung des Interessenausgleiches in der Bauindustrie war der Ausgangpunkt für die Novellierung der Brandenburgischen Bauordnung. In regelmäßigen Seminarreihen und Veröffentlichungen möchte Bauunternehmer Heiko Brunzel zum Verständnis und Transparenz des Bauhandwerks beitragen.

Warum das System der Qualitätssicherung erhalten?

* Verbraucherschutz und Nachhaltigkeit Bundesländer, Deutschland Europa?
* Als Folgewirkung der aktuellen BbgBO hat Brandenburg den besten Verbraucherschutz im Bauprozess.
* Risiken für Bauherren beim Wegfall der verankerten Qualitätssicherungssysteme
* Rund 75 Prozent aller Wohnbauten werden heute schlüsselfertig angeboten
* Viele Kommunen bieten privaten Bauherren kein Bauland mehr an, sondern veräußern Neubaugelände direkt an Investoren Trendentwicklung?
* Risiken für Bauherren beim Wegfall der verankerten Qualitätssicherungssysteme?

Zur Diskussion der Veranstaltung in den Brunzel Bau Räumlichkeiten in Velten stehen diese Fragen. Zusammenfassend erläutert Heiko Brunzel dazu die Änderungen der Bauordnung: Wesentliche Unterschiede zwischen der bisherigen und neuen Bauordnung bestand in der Systematik der Gebäudeklassen, den Brandschutzanforderungen sowie der Trennung zwischen Regelbau und Sonderbau. Der Schwerpunkt der Änderungen liegt auf dem materiellen Recht. Bewährte verfahrensrechtliche Regelungen wurden beibehalten. Modifizierungen gab es bei der Bauvorlageberechtigung sowie der erneuten Einführung von Baulasten.
Durch die länderübergreifende Harmonisierung des Bauordnungsrechts zwischen Brandenburg und Berlin wird den bauvorlageberechtigten Architekten und Bauingenieuren in beiden Ländern künftig die Arbeit erleichtert. Damit sollen Verfahrensbeschleunigungen und Entlastungen der Bauaufsichtsbehörden erreicht werden.

Die Novellierung der Brandenburgischen Bauordnung betreffen im Wesentlichen:

* die Gebäudeklassen
* die Abstandsflächen
* den Brandschutz
* Sonderbauten
* die Bauvorlageberechtigung
* bautechnische Nachweise
* Dienstbarkeiten/Baulasten

Bei den Gebäudeklassen galt das dreistufige System: Gebäude geringer Höhe, Gebäude mittlerer Höhe, Hochhäuser. Das Gebäudeklassensystem der Musterbauordnung ersetzt das bisherige Abstufungssystem. Eine Übernahme des Brandschutzkonzepts der Musterbauordnung resultiert daraus. Die Brandschutzanforderungen richten sich nach einer Kombination mit der Zahl und Größe von Nutzungseinheiten. Bauunternehmer Heiko Brunzel führt zum Brandschutz aus, dass eine gesetzliche Verpflichtung zum Einbau von Rauchwarnmeldern in Wohnungen verankert wurde. Bislang konnte die Bauaufsichtsbehörden den Bauherren in Brandenburg eine Empfehlung aussprechen. Zudem sind bis zum 31.12.2020 bestehende Wohnungen entsprechend auszustatten.

Heiko Brunzel erläutert, dass die bislang komplexe Berechnungsweise von Abstandsflächen durch die schematische Berechnung der Musterbauordnung angeglichen wurde. Mehr Rechtssicherheit soll durch die Novellierung der Brandenburgischen Bauordnung in Bezug auf die Sonderbauten gewährt werden. Einführung eines besonderen Wohnformen Schwellenwertes, bezieht sich auf die Personenzahl. Verfolgtes Ziel ist einheitliches Handeln der Bauaufsichtsbehörden. Bauaufsichtliche Praxiserfahrungen sowie die technische Leistungsfähigkeit (Rettungskapazitäten) der örtlichen Feuerwehren in Brandenburg wurden als Wertberechnung herangezogen.

Erneuerungen im Bereich der Bauvorlageberechtigung Kernstück der Modifizierungen: bautechnische Nachweise

Der Entwurfsverfasser tritt an die Stelle des bisherigen Objektplaners. Bislang war der Objektplaner sowohl für die Entwurfsverfassung als auch für die Bauüberwachung zuständig, das übernimmt der Entwurfsverfasser. Wiedereingeführt wurde eine Regelung zum Bauleiter. Das Kernstück der Überarbeitung finden sich in den Modifizierungen bei bautechnischen Nachweisen wieder, erläutert Bauunternehmer Heiko Brunzel.

Nach einem dreistufigen Modell erfolgt die Kompensation. Die Brandenburgische Bauordnung sieht vor, dass grundsätzlich die allgemeine Bauvorlageberechtigung auch für die Erstellung der bautechnischen Nachweise genügt. Eine zusätzliche oder besondere Qualifikation ist beispielweise für Teilbereiche erforderlich, in Form eines qualifizierten Tragwerks- bzw. Brandschutzplaner.

Verfahrenserleichternd und -beschleunigend soll die Regelung, dass es keiner Zulassung einer Abweichung mehr durch die Bauaufsichtsbehörden bedarf, wirken. Voraussetzungen dafür sind bautechnische Nachweise, die von einem Prüfingenieur geprüft worden sind, außer es werden nachbarrechtlich geschützte Belange berührt. Als Beispiel zum Verständnis erläutert Heiko Brunzel das Beispiel Fenster und einer Brandwand. Dies unterstreicht Die Eigenständigkeit und inhaltliche Abgeschlossenheit des Prüfberichts sowie die Eigenverantwortung des Bauherrn und des von ihm zu beauftragenden Prüfingenieurs soll damit unterstrichen werden, meint Bauunternehmer Heiko Brunzel.

Fazit: Neue Brandenburgische Bauordnung (BbgBO) ist in Kraft Erleichterung und Klarheit?

Bauunternehmer Heiko Brunzel fügt an, dass nach fast einem halben Jahr die Umsetzungsphase noch nicht abgeschlossen ist. Das Ziel den Verbraucherschutz zu stärken und gleichzeitig den Interessensausgleich mit der Bauindustrie zu wahren, darf nicht aus den Augen verloren gehen. Die Initiative Bauen in Brandenburg kommt in einer Studie zu der Bewertung der Ergebnisse zur Erkenntnis, dass mit der geplanten Novellierung der BbgBO die Ursachen nicht beseitigt, sondern eher verstärkt und die Folgen wissentlich in Kauf genommen werden.

Weitere Veranstaltungen mit anschließender Diskussionsrunde sind im Haus Brunzel Bau GmbH in Velten geplant.

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

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Brunzel Bau GmbH: Änderungen durch Novellierung der Bauordnung

Verbraucherschutz stärken und Interessensausgleich der Bauindustrie wahren. Diskussionsbeitrag von Heiko Brunzel, Bauunternehmer, Velten/Brandenburg

Brunzel Bau GmbH: Änderungen durch Novellierung der Bauordnung

Diskussionsbeitrag der Brunzel Bau GmbH: Änderungen durch Novellierung der Bauordnung

Neue Brandenburgische Bauordnung (BbgBO) ist in Kraft – Die Novelle der Brandenburgischen Bauordnung trat zum 01.07.2016 in Kraft. Was sind die Ziele der neuen Brandenburgischen Bauordnung? Ist eine Angleichung an die Bauordnung für Berlin und damit zugleich an die Musterbauordnung gelungen? Seminarbeitrag von Heiko Brunzel, Bauunternehmer aus Velten in Brandenburg und seit über zwanzig Jahren im Bereich Neubauten, Sanierung und Bestandimmobilien tätig. Maßgeschneiderte Lösungen für die Bauherren, Sanierungen, Umbauten zählen zum Erfahrungsschatz des Unternehmens Brunzel Bau GmbH. Die Stärkung des Verbraucherschutzes unter Berücksichtigung des Interessenausgleiches in der Bauindustrie war der Ausgangpunkt für die Novellierung der Brandenburgischen Bauordnung. In regelmäßigen Seminarreihen und Veröffentlichungen möchte Bauunternehmer Heiko Brunzel zum Verständnis und Transparenz des Bauhandwerks beitragen.

Warum das System der Qualitätssicherung erhalten?

-Verbraucherschutz und Nachhaltigkeit – Bundesländer, Deutschland Europa?
-Als Folgewirkung der aktuellen BbgBO hat Brandenburg den besten Verbraucherschutz im Bauprozess.
-Risiken für Bauherren beim Wegfall der verankerten Qualitätssicherungssysteme
-Rund 75 Prozent aller Wohnbauten werden heute schlüsselfertig angeboten
-Viele Kommunen bieten privaten Bauherren kein Bauland mehr an, sondern veräußern Neubaugelände direkt an Investoren – Trendentwicklung?
-Risiken für Bauherren beim Wegfall der verankerten Qualitätssicherungssysteme?

Zur Diskussion der Veranstaltung in den Brunzel Bau Räumlichkeiten in Velten stehen diese Fragen. Zusammenfassend erläutert Heiko Brunzel dazu die Änderungen der Bauordnung: „Wesentliche Unterschiede zwischen der bisherigen und neuen Bauordnung bestand in der Systematik der Gebäudeklassen, den Brandschutzanforderungen sowie der Trennung zwischen Regelbau und Sonderbau. Der Schwerpunkt der Änderungen liegt auf dem materiellen Recht. Bewährte verfahrensrechtliche Regelungen wurden beibehalten. Modifizierungen gab es bei der Bauvorlageberechtigung sowie der erneuten Einführung von Baulasten.“
Durch die länderübergreifende Harmonisierung des Bauordnungsrechts zwischen Brandenburg und Berlin wird den bauvorlageberechtigten Architekten und Bauingenieuren in beiden Ländern künftig die Arbeit erleichtert. Damit sollen Verfahrensbeschleunigungen und Entlastungen der Bauaufsichtsbehörden erreicht werden.

Die Novellierung der Brandenburgischen Bauordnung betreffen im Wesentlichen:

-die Gebäudeklassen
-die Abstandsflächen
-den Brandschutz
-Sonderbauten
-die Bauvorlageberechtigung
-bautechnische Nachweise
-Dienstbarkeiten/Baulasten

Bei den Gebäudeklassen galt das dreistufige System: Gebäude geringer Höhe, Gebäude mittlerer Höhe, Hochhäuser. Das Gebäudeklassensystem der Musterbauordnung ersetzt das bisherige Abstufungssystem. Eine Übernahme des Brandschutzkonzepts der Musterbauordnung resultiert daraus. Die Brandschutzanforderungen richten sich nach einer Kombination mit der Zahl und Größe von Nutzungseinheiten. Bauunternehmer Heiko Brunzel führt zum Brandschutz aus, dass eine gesetzliche Verpflichtung zum Einbau von Rauchwarnmeldern in Wohnungen verankert wurde. Bislang konnte die Bauaufsichtsbehörden den Bauherren in Brandenburg eine Empfehlung aussprechen. Zudem sind bis zum 31.12.2020 bestehende Wohnungen entsprechend auszustatten.

Heiko Brunzel erläutert, dass die bislang komplexe Berechnungsweise von Abstandsflächen durch die schematische Berechnung der Musterbauordnung angeglichen wurde. Mehr Rechtssicherheit soll durch die Novellierung der Brandenburgischen Bauordnung in Bezug auf die Sonderbauten gewährt werden. Einführung eines besonderen Wohnformen Schwellenwertes, bezieht sich auf die Personenzahl. Verfolgtes Ziel ist einheitliches Handeln der Bauaufsichtsbehörden. Bauaufsichtliche Praxiserfahrungen sowie die technische Leistungsfähigkeit (Rettungskapazitäten) der örtlichen Feuerwehren in Brandenburg wurden als Wertberechnung herangezogen.

Erneuerungen im Bereich der Bauvorlageberechtigung – Kernstück der Modifizierungen: bautechnische Nachweise

„Der Entwurfsverfasser tritt an die Stelle des bisherigen Objektplaners. Bislang war der Objektplaner sowohl für die Entwurfsverfassung als auch für die Bauüberwachung zuständig, das übernimmt der Entwurfsverfasser. Wiedereingeführt wurde eine Regelung zum Bauleiter. Das Kernstück der Überarbeitung finden sich in den Modifizierungen bei bautechnischen Nachweisen wieder“, erläutert Bauunternehmer Heiko Brunzel.

Nach einem dreistufigen Modell erfolgt die Kompensation. Die Brandenburgische Bauordnung sieht vor, dass grundsätzlich die allgemeine Bauvorlageberechtigung auch für die Erstellung der bautechnischen Nachweise genügt. Eine zusätzliche oder besondere Qualifikation ist beispielweise für Teilbereiche erforderlich, in Form eines qualifizierten Tragwerks- bzw. Brandschutzplaner.

Verfahrenserleichternd und -beschleunigend soll die Regelung, dass es keiner Zulassung einer Abweichung mehr durch die Bauaufsichtsbehörden bedarf, wirken. Voraussetzungen dafür sind bautechnische Nachweise, die von einem Prüfingenieur geprüft worden sind, außer es werden nachbarrechtlich geschützte Belange berührt. Als Beispiel zum Verständnis erläutert Heiko Brunzel das Beispiel Fenster und einer Brandwand. Dies unterstreicht „Die Eigenständigkeit und inhaltliche Abgeschlossenheit des Prüfberichts sowie die Eigenverantwortung des Bauherrn und des von ihm zu beauftragenden Prüfingenieurs soll damit unterstrichen werden“, meint Bauunternehmer Heiko Brunzel.

Fazit: Neue Brandenburgische Bauordnung (BbgBO) ist in Kraft – Erleichterung und Klarheit?

Bauunternehmer Heiko Brunzel fügt an, dass nach fast einem halben Jahr die Umsetzungsphase noch nicht abgeschlossen ist. Das Ziel den Verbraucherschutz zu stärken und gleichzeitig den Interessensausgleich mit der Bauindustrie zu wahren, darf nicht aus den Augen verloren gehen. Die Initiative Bauen in Brandenburg kommt in einer Studie zu der Bewertung der Ergebnisse zur Erkenntnis, dass mit der geplanten Novellierung der BbgBO die Ursachen nicht beseitigt, sondern eher verstärkt und die Folgen wissentlich in Kauf genommen werden.

Weitere Veranstaltungen mit anschließender Diskussionsrunde sind im Haus Brunzel Bau GmbH in Velten geplant.

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

Kontakt
Brunzel Bau GmbH
Heiko Brunzel
Germendorfer Straße 1
16727 Velten
03304-253163
info@brunzel-bau.de
http://www.bauen-solide.de

Veranstaltungen/Events

Seminare vom Submissions-Anzeiger Verlag

Praxisorientierte Seminare und Workshops Herbst 2016

Hamburg, 12. September 2016 – Auch in diesem Herbst setzt der Submissions-Anzeiger Verlag seine Seminarreihe Baurecht PRAXIS im Dialog fort. Das Angebot richtet sich wieder an alle Bauunternehmer, Bauhandwerker und Bauleiter sowie alle, die auf Auftragnehmerseite an der Bauabwicklung beteiligt sind.

Anhand anschaulicher Fälle werden rechtliche Probleme und deren Lösungen bei der Abwicklung von Bauverträgen und bei Bauablaufstörungen verständlich und realitätsbezogen dargestellt.  Im Anschluss werden die Teilnehmer Zeit haben, mit den Referenten eigene Problemstellungen anzusprechen. Denn auch dieses Mal soll der Dialog im Vordergrund stehen, der allen Beteiligten konkrete Hilfestellungen und Anregungen für die Praxis mitgibt.

Die Referenten Michael Seitz und Markus Cosler sind ausgewiesene Experten und Fachanwälte für Bau- und Architektenrecht.

Seminare

Thema:                Typische rechtliche Fehler im Bauablauf

Referent:            Michael Seitz, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Hauptgeschäftsführer der Bau-Innung Hamburg und des Norddeutschen Baugewerbeverbandes e. V.

Termin:                               21.Oktober 2016

Ort:                       Hamburg, Hotel Hafen

Und

Termin:                               25.November 2016

Ort:                       Kiel, ATLANTIC Hotel

 

Thema:                Der gestörte Bauablauf – Nachträge und BauzeitLeistungsabweichungen in der Baudurchführung – Nachtragsformen bei einem VOB/B Vertrag

Referent:            Markus Cosler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Lehrbeauftragter für Baurecht an der FH Hannover

Termin:                               04.November 2016

Ort:                       NH Köln City

Workshop

Bauunternehmer wissen, dass die Vorstellungen des Kunden hinsichtlich der Leistungen und des Preises oft unrealistisch sind. Hier sind Konflikte meist vorprogrammiert. Wie man in solchen Fällen vorgeht, deeskaliert und eine Einigung erzielt, zeigt Anja Wickersheim in ihrem Workshop „Konflikte vermeiden und beherrschen“.

Frau Wickersheim führt seit vielen Jahren als Business-Coach und Trainerin Schulungen für Führungskräfte durch. Dabei ist einer ihrer Schwerpunkte das Thema Konfliktmanagement.

Termin:               06.Oktober 2016

Ort:                        Hamburg, Ausbildungszentrum-Bau

Anmeldungen und weitere Informationen zu den Seminaren erhalten Sie unter: www.submission.de/seminare

Die Veröffentlichung der Texte und Bilder zur redaktionellen Nutzung ist honorarfrei. Bei Veröffentlichung erbitten wir ein Belegexemplar: presse@submission.de


Pressekontakt: Hans-Joachim Busch,
Submissions-Anzeiger Verlag GmbH, Schopenstehl 15, 20095 Hamburg
Telefon: +49 (040) 40 19 40- 0, Telefax: +49 (040) 40 19 40-535
E-Mail: presse@submission.de, Internet: www.submission.de

Pressemitteilungen

Spezialisten für Mietrecht: Würzburg, Fürth, Bergisch Gladbach, Siegen

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Mietrecht, Wohnungseigentumsrecht und Baurecht nun auch in Würzburg, Fürth, Bergisch Gladbach, Siegen

Spezialisten für Mietrecht: Würzburg, Fürth, Bergisch Gladbach, Siegen

Kanzlei für Immobilien- und Mietrecht

Die Kanzlei W i l k e & C o l l . ist auf die Kompetenzbereiche zum Immobilienrecht und Mietrecht spezialisiert: Immobilienrecht, Mietrecht, Wohnungseigentumsrecht und Maklerrecht. Mit einem erfahrenen Team von Rechtsanwälten und Fachanwälten für diese Spezialbereiche „rund um die Immobilie“ stehen wir Ihnen an zahlreichen Standorten zur Verfügung.

Unsere Rechtsanwälte und Fachanwälte begleiten Sie unter anderem bei Prüfung und Durchsetzung oder Abwehr von Mieterhöhungen, Kündigungen (z. B. wegen Eigenbedarf oder wegen Zahlungsrückständen), Beschlussanfechtungen, Räumungsklagen, Schadensersatzansprüchen oder der Prüfung von Immobilienkaufverträgen.

Schon seit dem Jahr 2000 beschäftigen wir uns ausschließlich mit diesen Spezialbereichen.

Rechtsanwalt und Fachanwalt C a r s t e n W i l k e ist bekannt aus Presse und Fernsehen, hält regelmäßig Seminare u. a. zum Mietrecht ab, hat zahlreiche Fachbücher veröffentlicht und wurde mehrfach von der Zeitschrift FOCUS in der „großen Anwaltsliste“ als Top-Anwalt empfohlen.

Die Referenzen von Rechtsanwalt und Fachanwalt C a r s t e n W i l k e im Überblick:

– Fachanwalt für Mietrecht
– Fachanwalt für Wohnungseigentumsrecht
– Fachanwalt für Baurecht
– Mehrfach von FOCUS als „Top-Anwalt“ empfohlen
– Fachbuchautor
– Dozent
– Spezialist für Immobilienrecht, Mietrecht, Wohnungseigentumsrecht und Maklerrecht

Am Hauptstandort sind derzeit 6 Rechtsanwälte für Sie spezialisiert.

Der gesamte Bereich rund um die Immobilie wird von unseren Anwälten nun auch im Rahmen auswärtiger Sprechtage an weiteren Standorten angeboten:
Würzburg
Fürth
Bergisch Gladbach
Siegen
An allen neuen Standorten berät und vertritt Sie Rechtsanwalt und Fachanwalt für Mietrecht, Wohnungseigentumsrecht und Baurecht C a r s t e n W i l k e. Teilweise sind pro Standort noch weitere Experten im miet- und immobilienrechtlichen Bereich für Sie verfügbar.
Bereits seit Beginn unserer Tätigkeit als Rechtsanwälte für Immobilienrecht und Mietrecht haben wir uns zu 100% spezialisiert. Wir sind davon überzeugt, dass in unserer Zeit eine qualifizierte Beratung und Vertretung ohne entsprechenden Spezialisierungsgrad nicht mehr möglich ist.

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