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Digitalisierung trifft Modulbau

Max Bögl und CAPMO treiben Digitalisierung im modularen Bauen voran

Max Bögl und CAPMO starten die gemeinsame Zusammenarbeit, um die Digitalisierung und Vernetzung der Baustelle voranzutreiben. Die Digitalisierung der Bauindustrie hat begonnen und hilft ungenutzte Effizienzpotenziale zu erschließen. In früheren Leistungsphasen hat die Digitalisierung am Bau durch CAD und neuerdings BIM-Planungsmethoden bereits Einzug gehalten. Auf der Baustelle (Leistungsphase 8) werden nach einer aktueller Studie jedoch nur 5% der Baustellen digital geführt.

Digitalisierung kann Prozesssicherheit gewährleisten und somit Arbeitsabläufe verbessern. „Der Prozess ist der Chef und Digitalisierung ist der Schlüssel für Prozesseinhaltung“, ist die Auffassung von Markus Richthammer, Vorstand Technik bei Max Bögl. Der Geschäftsführer der CAPMO GmbH, Dr.-Ing. Patrick Christ ergänzt: „Wir möchten mit unserer Software Bauleiter entlasten und die Vernetzung zwischen Baustelle, Büro und Produktion verbessern.“ Einfache Datenaufnahme und schnelle Kommunikation sind nach Auffassung von Dr.-Ing Christ, die Hebel um Prozesse auf der Baustelle zu verbessern. Beim MaxModul, dem seriellen Wohnungsbaukonzept der Max Bögl AG, wird die Software CAPMO von Bauleitern, Qualitätsmanagern und Produktionsverantwortlichen verwendet, um die Baustellenkommunikation und Qualitätsdokumentation zu verbessern. Direkte und vorgangsbasierte Kommunikation zwischen Bauleitern und Produktion fördert die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen sowohl auf der Baustelle als auch in der Produktion.

„In der Bauindustrie werden nach der Finanzindustrie die meisten Daten generiert. Leider ist dieser Datenschatz ungenutzt. Wir helfen Max Bögl mit unserer Software, wichtige Prozessdaten beim MaxModul schnell und einfach aufzunehmen und später auszuwerten, um die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen“, sagt Dr.-Ing Patrick Christ, der seine Doktorarbeit an der TU München im Bereich Datenverarbeitung und künstliche Intelligenz abgeschlossen hat und anschließend die Firma CAPMO gegründet hat. Markus Richthammer und Dr.-Ing. Patrick Christ haben sich über die neu gestartete Innovationsplattform BE5 der TU München und UnternehmerTUM kennengelernt. Vorstand Markus Richthammer glaubt, dass die Bauindustrie neue Innovationen und junge Firmen braucht, um so die vorhandenen Arbeitsweisen und Denkmuster zu durchbrechen.

Die Mitarbeiter auf der Baustelle freuen sich über ihr neues Werkzeug und die Vorteile der Digitalisierung für ihren Arbeitsalltag. „Mit Hilfe von CAPMO kann ich mit meinen Kollegen schneller und einfacher über komplexe Probleme auf der Baustelle kommunizieren“, sagt Sandra Vögele, die für die Qualitätssicherung auf der Baustelle verantwortlich ist. „Die Verortung der digitalen Vorgänge im Bauplan erhöht die Geschwindigkeit mit der offene Themen gelöst werden können. Beim Modulbau kommt es auf Geschwindigkeit und schnelles Handeln an, um die Qualität konstant zu verbessern“, so Vögele weiter. Die Software CAPMO wurde nach neuesten Entwicklungsprinzipien konzipiert, die sich auf die Intuitivität und Benutzerfreundlichkeit konzentrieren. Bei CAPMO arbeiten mehrere Experten an der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und Bedienung der mobilen Apps. „Die Bausoftwareindustrie hat die Digitalisierung der Baustelle verpasst. Man kann Baustellen nicht mit Windows Desktop Software verbessern. Auch nicht, wenn diese Windows Software auf einem Smartphone läuft. Es kommt auf die schnelle und einfach Bedienung auf der Baustelle an.“ sagt Dr.-ing. Patrick Christ.

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Lebendiger Ort zum Lernen – im Zeitplan umgesetzt mit Lösungen von Ardex

Realschule Gute Änger, Freising

Witten, 17. Januar 2019. Steigende Schülerzahlen und die Überlastung bereits bestehender Schulen machten den Bau einer neuen Realschule in Freising erforderlich. Der Zeitplan war eng, konnte jedoch eingehalten werden – nicht zuletzt dank des Schnellestrichs ARDEX A 58.

Rund vier Jahre lang fand der Unterricht der Realschule Freising II in einem provisorischen Containerbau statt. Heute hat die Schule nicht nur einen neuen Namen, sondern auch ein neues Domizil. Denn nach den Sommerferien konnten die rund 500 Schüler zum Schuljahresbeginn das neue Gebäude beziehen. Und das ist bestens auf die Anforderungen eines modernen Schulbetriebs eingestellt.

Offenes Konzept
Die kammartige Form des Neubaus teilt die Schule in drei sogenannte Lerncluster. In den Obergeschossen befinden sich darin jeweils vier Klassenräume, die zusammen mit einem Gruppenraum und einem Forum für freies Lernen eine Einheit bilden. Zu dem großzügigen und offenen Konzept gehört auch, dass die Wände der Klassenräume teilweise durch Fensterfronten unterbrochen sind. Im Erdgeschoss sind die Mensa mit Küche sowie Verwaltungs- und Fachräume untergebracht.

Die Schüler betreten die Schule über die helle und weiträumige Pausenhalle mit einer freistehenden Treppe und Tribüne. Die Halle ist gleichzeitig Treffpunkt für die Schüler, und auch Veranstaltungen finden hier statt. Die neue, durch einen Trennvorhang verbundene Zweifach-Sporthalle lässt sich an die jeweiligen sportlichen Anforderungen anpassen.

Schnellestrich als Puffer
Um den Neubau zu errichten, musste zunächst das Gelände um rund 1,70 m aufgeschüttet werden. Zudem war eine vollflächige Bodenverbesserung erforderlich. Das zeitaufwändige Unterfangen war einer der Gründe, warum die Architekten schon früh Schnellestrich als Puffer in der Kalkulation eingeplant haben. „Aufgrund des straffen Zeitplans war für uns Schnellestrich die erste Wahl“, so Benedikt Danninger, Bauleiter bei Fritsch + Tschaidse Architekten. „Der Estrich trocknet schnell, dünstet nicht aus und ist schnell belegereif.“ Aus ihrer Erfahrung für Objektplanungen für Institute, Schulen, Kindergärten, Sporthallen und vielem mehr wissen die Architekten, an welchen Stellschrauben sie drehen können.

Zeit eingeholt
Der Geschäftsführer der Elmas Fußbodentechnik GmbH aus Landsberg Queis, Dipl.-Ing. Asaad Al Hashim, hat sich für die Ausführung mit ARDEX A 58 entschieden. „Zunächst haben wir den Ardex-Schnellestrich bei einem anderen Projekt mit weniger Fläche eingesetzt. Das hat sehr gut funktioniert, und es war uns klar, dass wir die richtige Lösung für den Estrich in der Realschule Freising gefunden haben.“

Mit im Schnitt vier bis fünf Mitarbeitern war das Estrich-Team vor Ort, um insgesamt rund 10.000 qm Estrich zu verlegen. Unterschiedliche Beläge wie Naturstein, Parkett, Linoleum oder Fliesen je nach Nutzung der Fläche erforderten unterschiedliche Höhen für den Estrich. In der Küche war der Estrich sogar 15 cm hoch. Aber selbst hier ließ sich ARDEX A 58 dank der guten Verarbeitungseigenschaften problemlos ausführen. „Der Estrich war sehr leicht abzuziehen“, war sich das Estrich-Team einig. „Hinzu kommt die lange Verarbeitungszeit von 120 Minuten. Das vereinfacht den Handwerkern die Arbeit enorm“, bestätigt Thorsten Pfister, Estrichlegermeister und Key Account Manager bei Ardex.

Schnell aufgeheizt
Auf rund 90 Prozent der Fläche wurde der Estrich als Heizestrich ausgeführt. Gerade hier zeigt sich der Vorteil von ARDEX A 58: Der Heizestrich kann bereits nach drei Tagen aufgeheizt werden, statt wie sonst üblich nach 21 Tagen. Zudem ist die Aufheizphase deutlich reduziert und der Boden bereits am neunten Tag belegereif.

Der Hintergrund: Beim Schnellestrich ARDEX A 58 wird das Anmachwasser nahezu vollständig kristallin gebunden. Deshalb muss nur wenig Wasser austrocknen. Dem Estrichmörtel wird also nur wenig Wasser entzogen – er erhärtet nahezu schwind- und spannungsfrei. „Der Schwund ist rund 80 Prozent geringer als bei herkömmlichem Estrich“, sagt Ardex-Experte Thorsten Pfister.

Der Einsatz des Schnellestrichs ARDEX A 58 hat zum gewünschten Ergebnis geführt. „Wir waren mit dem Resultat sehr zufrieden. Schon am nächsten Tag war der Estrich für den Baustellenverkehr frei und nach sieben Tagen komplett ausgehärtet“, so Bauleiter Benedikt Danninger. „So konnten die nachfolgenden Gewerke direkt weiterarbeiten.“

Fertig zum Schulstart
Durch die durchdachte Herangehensweise und den Einsatz des Schnellestrichs ARDEX A 58 konnten die Bauarbeiten nach Plan fertiggestellt werden. Schüler und Lehrer haben nun einen Ort, an dem sich zeitgemäße Lernkonzepte umsetzen lassen – eigenständiges und individuelles Arbeiten genauso wie der Unterricht in der Klasse.

Die Ardex GmbH ist einer der Weltmarktführer bei hochwertigen bauchemischen Spezialbaustoffen. Als Gesellschaft in Familienbesitz verfolgt das Unternehmen seit fast 70 Jahren einen nachhaltigen Wachstumskurs. Die Ardex-Gruppe beschäftigt heute über 2.700 Mitarbeiter und ist in mehr als 50 Ländern auf fast allen Kontinenten präsent, im Kernmarkt Europa nahezu flächendeckend. Mit mehr als zehn großen Marken erwirtschaftet Ardex weltweit einen Gesamtumsatz von mehr als 720 Millionen Euro.

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Im Winter geht es weiter – PROGAS-Flüssiggas sichert Baustellenbetrieb

Im Winter geht es weiter - PROGAS-Flüssiggas sichert Baustellenbetrieb

Mit Flüssiggas vermeiden Bauherren winterbedingte Zwangspausen. (Bildquelle: PROGAS)

Dortmund, 20. Dezember 2018. Längst geht es auf Baustellen auch im Winter voran. Das ist auch deshalb möglich, weil der mobile Energieträger Flüssiggas die Arbeiter warm hält – und manchmal sogar die Neubauten.

Im städtischen Bereich sind oftmals die Anschlüsse an das Erdgasnetz nicht einfach oder zeitnah herzustellen. Mit der Bereitstellung mobiler Versorgungsanlagen bietet PROGAS, einer der führenden Flüssiggasversorger in Deutschland, entsprechende Lösungen für die Beheizung von großen Baustellen. Der häufigste Einsatzzweck von Flüssiggas auf Baustellen liegt in der Beheizung von Containern. Mehrere Großprojekte in ganz Deutschland profitieren davon allein in diesem Winter: In Hamburg etwa baut Beiersdorf gerade eine neue Konzernzentrale samt Forschungszentrum, in München entsteht ein fünfteiliger Gebäudekomplex für Büros, Businessapartments, Studentenwohnungen und ein Hotel, in Düsseldorf ein neues Gewerbegebiet am Flughafen – überall wird mit PROGAS-Flüssiggas geheizt. In der Regel kommt der mobile Energieträger aus einem Behälter am Rand der Baustelle.

Ein großer Vorteil des Einsatzes von Flüssiggas liegt in der Wirtschaftlichkeit. Bei großen Baustellen kann sich der Kostenvorteil schnell auf mehrere Tausend Euro summieren. Auch der Umweltschutz ist ein wichtiges Argument: „Im Vergleich zu Strom reduziert die Nutzung von Flüssiggas den Ausstoß von Kohlendioxid um bis zu 50 Prozent, Rückstände wie Ruß, Asche oder Feinstaub entstehen praktisch gar nicht“, erklärt Kai Gospodarek, PROGAS-Bereichsleiter Verkauf. Sie profitieren vor allem bei langfristigen Bauprojekten vom geringen Schadstoffausstoß, da ab einer Standzeit von 24 Monaten auch Baucontainer unter die Energieeinsparverordnung fallen und folglich strengere Umweltkriterien erfüllen müssen. Während der Primärenergiefaktor von Strom bei 1,8 liegt, beläuft sich dieser Wert bei Flüssiggas nur auf 1,1 Prozent – weshalb sich damit die Referenzwerte für den Jahres-Primärenergiebedarf deutlich leichter einhalten lassen.

Außer in den Containern findet Flüssiggas mitunter auch als Heizmittel direkt im Baugeschehen Anwendung. Mobile Warmluftgeräte und Infrarotstrahler in unterschiedlichen Größen und Ausführungen können Bauarbeitern und Handwerkern auch an Wintertagen eine angenehme und für die jeweilige Arbeit notwendige Temperatur liefern. Im Straßenbau liefert Flüssiggas unter anderem die Energie, um den Straßenbelag vor Ort aufzubereiten und den Asphalt an den Rändern zu schmelzen.

Auf einer Baustelle in Dresden stellt PROGAS zusätzlich zur Containerwärme die Energiequelle für eine Winterbauheizung im kompletten Neubau zur Verfügung. „Der Einsatz von Flüssiggasgeräten hat sich bei der Trocknung von Neubauten bewährt“, erklärt der für die Region zuständige PROGAS-Fachberater Stephan Berndt, „weil der Bau dadurch früher fertiggestellt und bezogen werden kann.“ In diesem Fall erhöhen die Gasgeräte die Frühfestigkeit des Betons, indem sie die Wärme direkt am Einsatzort an die Schalung bringen. Die Flüssiggasgeräte sind fein zu regulieren und überzeugen durch einen hohen Wirkungsgrad. Die Wärme lässt sich nahezu ohne Verzögerung an den Bedarf anpassen. Zudem benötigen die Geräte, anders als ölbetriebene Heizungsanlagen, keinen Abgasanschluss.
www.progas.de

Das Unternehmen PROGAS gehört zu den führenden Flüssiggasversorgern in Deutschland. Der Stammsitz befindet sich in Dortmund. In einem flächendeckenden Vertriebsnetz mit drei Regionalzentren in Hamburg, Kassel und München sowie 17 Flüssiggas-Lägern beliefert der Anbieter private und gewerbliche Kunden sowie öffentliche Einrichtungen zuverlässig mit Flüssiggas nach höchsten Qualitätsstandards. Besonderen Wert legt das mittelständische Unternehmen dabei auf die persönliche Nähe zu seinen Kunden. Rund 70 Mitarbeiter im Außendienst stehen ihnen als persönliche Ansprechpartner zur Seite.
www.progas.de

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Gehaltsumfrage unter Bauhandwerkern: Goldener Boden – aber keine goldenen Nasen

Handwerkermangel und Frust am Bau: Gesellen und Meister verdienen oft unterm Bundesdurchschnitt / Vergleichbare Industriegehälter sind höher

Gehaltsumfrage unter Bauhandwerkern: Goldener Boden - aber keine goldenen Nasen

Handwerker verdienen am Bau deutlich weniger als der Bundesdurchschnitt. (Bildquelle: haustec.de)

Bauen wird immer teurer, das Angebot kann die Nachfrage nicht bedienen: Es herrscht Wohnungsnot in Deutschland – Prognosen der KfW zufolge müssen bis 2020 jährlich 350.000 bis 400.000 Einheiten gebaut werden. Gleichzeitig fehlen am Bau bis zu 250.000 Handwerker, wie der Zentralverband des Deutschen Handwerks schätzt (1). Warum fehlen so viele Handwerker? Das Gebäudetechnik-Portal www.haustec.de befragte 1.385 Handwerker zu ihrem Verdienst – der liegt oft deutlich unterm Durchschnitt.

Auch wenn das Handwerk derzeit besonders goldenen Boden beackert, verdient sich kaum einer der Mitarbeiter im Handwerk eine goldene Nase. Rund 70 Prozent der befragten Handwerksgesellen erhalten weniger als 36.000 Euro Bruttojahresgehalt – und liegen damit deutlich unter dem deutschlandweiten Durchschnittsverdienst von ca. 41.000 Euro (2).

Auch mit ähnlichen Industriegehältern, beispielsweise in der Metall- und Elektroindustrie, können Handwerkergehälter meist nicht mithalten. Hier kommt mancher Berufsanfänger dank tariflicher Zulagen schon direkt nach seiner dreijährigen Ausbildung auf rund 42.000 Euro Bruttojahresgehalt (3).

Weitere Ergebnisse der Befragung:

-Fast die Hälfte (48%) aller Befragten liegt mit maximal 36.000 Euro Brutto-Jahresgehalt unter dem deutschlandweiten Durchschnittsverdienst.
-Handwerker müssen sich nach der Gesellenprüfung zwingend weiterqualifizieren, wenn sie in gehobene Einkommensgruppen vordringen wollen
-Selbst 40% der Meister mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung verdienen weniger als der Durchschnittsdeutsche
-Dagegen starten nur 20% der Akademiker aus Gebäudetechnik-Gewerken mit unterdurchschnittlichem Gehalt

Teil des Problems: Ruinöser Wettbewerb über Stundenlöhne

Teil des Problems – das klingt bei der Befragung durch – ist der lokale Wettbewerb der Handwerker, der immer noch vielfach über Stundenlöhne ausgetragen wird. haustec.de-Redakteur Oliver Janßen: „Beim Endkunden wird oft nur zwischen 35 und 50 Euro für die Gesellenstunde abgerechnet – mit starken regionalen Schwankungen. Das limitiert die Gehälter angesichts hoher nicht verrechenbarer Anteile an der Arbeitszeit erheblich.“

Anspruchsvolle Berufsbilder – wenig Geld

„Als Anlagenmechaniker ausgebildete Fachkräfte werden auch in der Industrie und im Vertrieb haustechnischer Lösungen händeringend gesucht – und geschätzt. Die Gehälter dort sind deutlich besser und die Arbeit ist dort nicht so ungemütlich wie im Winter auf den Baustellen“, sagt Janßen. So komme es, dass die klugen Köpfe aus dem Handwerk schnell in die Industrie abwandern. Sein Fazit: Das Handwerk müsse sich besser verkaufen – und vermutlich besser zahlen.

Die Befragung
Die Ergebnisse stammen aus einer Online-Befragung auf haustec.de, an der insgesamt 1.385 Handwerker, Architekten, Planer und Ingenieure teilgenommen haben. Die „Große Gehalts-Umfrage“ wurde vom 3. August bis zum 21. September 2018 durchgeführt und beinhaltet anonyme Fragen zu Alter, Ausbildung, Berufserfahrung und Gehalt.

Die umfangreichen Ergebnisse der Befragung sind auf www.haustec.de einsehbar.

Sekundärquellen:

1) http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/bauen/zu-wenig-handwerker-fuer-den-bau-wegen-fachkraeftemangel-15734246.html

2) Laut den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts verdienen Vollzeitbeschäftigte in Deutschland 3.441 Euro brutto pro Monat.
https://bit.ly/2phH028

3) Tarifvertrag IG Metall
https://www.swr.de/marktcheck/tarifverhandlungen-metall-und-elektroindustrie-was-verdient-eigentlich-ein-metaller/-/id=100834/did=20955526/nid=100834/11sanbj/index.html

Das Online-Portal haustec.de ist ein Fachmedium für Profis in der Gebäude- und Fassadentechnik aus dem Stuttgarter Gentner Verlag. Zielgruppe sind Handwerker, Planer, Architekten und Ingenieure aus technischen Baugewerken wie Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie Fensterbauer, Solarteure und Energieberater.

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Eurotech stellt neue Hebegeräte auf der EuroBLECH vor

Neu entwickeltes Hebegerät et-Hover-univac-line

Eurotech stellt neue Hebegeräte auf der EuroBLECH vor

Hebegerät eT-Hover-univac-line

Zur diesjährigen EuroBLECH, der 25. Internationalen Technologiemesse für Blechbearbeitung in Hannover, stellt der Vakuumspezialist Eurotech ein paar neue Vakuum-Hebegeräte vor. Neben einigen bewährten Seriengeräten können Besucher an Stand A02 in Halle 15 das neue eT-Hover-univac-line und ein neues eT-Hover-modesty in Augenschein nehmen und eigenhändig testen.

Das neue Vakuum-Hebegerät eT-Hover-univac-line erhielt seinen Namen aufgrund seiner linear angeordneten Saugplatten. Das mit vier Saugern der Serie BSP 400 RL ausgestattete Gerät eignet sich zum vertikalen und horizontalen Transport von ebenen, vakuumdichten Platten aus Blech, Glas, Holz oder Kunststoff. Vertikal können Platten bis 360 Kilogramm gehoben werden, horizontal bis 500 Kilogramm. Die manuelle Drehfunktion ermöglicht einen endlosen Drehbereich in beide Richtungen, schwenken lässt sich das Hebegerät bis 90°. Die wichtigsten Funktionen sind über eine Funkfernbedienung steuerbar. Durch sein 2-Kreis-System ist das eT-Hover-univac-line für den Baustelleneinsatz konzipiert und damit ein qualifizierter Neuzugang der univac-Serie.

Als weiteres Ausstellungsstück können Besucher ein Hebegerät der Serie eT-Hover-loop entdecken. Die Hebegeräte der Serie eT-Hover-loop kommen zum Einsatz, wenn flächige Lasten bis 500 Kilogramm gewendet werden müssen. Mit dem Hebegerät lassen sich Lasten um 180° schnell und bequem wenden. Das spart nicht nur die Kraft von mindestens zwei Mitarbeitern, die sonst zum Wenden benötigt würden, sondern schont auch deren Rücken. Mittels eines Linearantriebs wendet das Gerät ebene, vakuumdichte Platten aus Blech, Glas, Holz oder Kunststoff mit Abmaßen von 3,5 x 2,0 bis 14,0 x 2,0 Metern.

Das dritte Hebegerät im Bunde kommt aus der Serie eT-Hover-modesty. Die Hebegeräte dieser Serie eignen sich zum Heben von vakuumdichten, flächigen Lasten, wie Blechen, Glasscheiben und Kunststoff- oder Holzplatten bis 150 Kilogramm. Die Geräte der Serie sind sehr einfach gehalten und dienen als kostengünstige Alternativen zu ähnlichen Geräten mit umfangreicherer Ausstattung. Die Funktionalität lässt dennoch keine Wünsche offen. Das Gerät lässt sich manuell drehen und schwenken, kann optional aber auch pneumatisch drehbar sein. Somit ist es der ideale Helfer für die Beschickung und Entnahme aus Lagern oder Bearbeitungsmaschinen.

Für die erforderliche Sicherheit sorgen bei allen Hebegeräten von Eurotech mehrere Sicherheits- und Warneinrichtungen gemäß DIN EN 13 155 zur Verhinderung von Fehlbedienung und Gefahren.

Neben den Highlights aus der Produktserie eT-Hover zeigt Eurotech sein Spektrum an Vakuumkomponenten. Von Saugplatten und Flachsaugern bis zu Faltenbalgsaugern erhalten Interessierte einen Überblick über das breitgefächerte Sauger-Sortiment.

https://www.etvac.de/

euroTECH bietet Handling- und Transportlösungen im Bereich der Vakuumtechnik. Das Unternehmen entwickelt kundenspezifische Vakuumsysteme und -komponenten für automatisierte Handhabungsaufgaben. Mit dem euroTECH-Baukastensystem ist eine flexible Anpassung der Komponenten an die jeweiligen Kundenwünsche sowie ein schnelles kostengünstiges Austauschen von Ersatzteilen möglich.

Kontakt
euroTECH Vertriebs GmbH
Monika Schuster
Dammstr. 1
72351 Geislingen
07433904680
presse@etvac.de
http://www.etvac.de

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whoosh myTrekka – Der digitale Stundenzettel für Handwerker

whoosh myTrekka - Der digitale Stundenzettel für Handwerker

whoosh myTrekka macht Schluss mit unleserlichen, handgeschriebenen Stundenzetteln im Handwerk. (Bildquelle: freedom manufaktur GmbH, Berlin)

Einfache Leistungserfassung für eine genaue und schnelle Auftragsabrechnung: Die Software-Lösung whoosh myTrekka der Berliner freedom manufaktur GmbH macht Schluss mit unleserlichen, handgeschriebenen Stundenzetteln im Handwerk. Mithilfe der für jedes Gewerk individualisierbaren Lösung können Arbeitsaufträge mit erbrachten Leistungen und eingesetztem Material in kürzester Zeit exakt dokumentiert werden. whoosh myTrekka wird wahlweise mithilfe der für Android oder iOS erhältlichen App oder per Browser bedient. Auftragsbezogene Daten werden via Internet an das myTrekka Web-Portal übertragen. Von hier aus kann der Innendienst unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten die schnelle und vollständige Abrechnung mit dem vorhandenen Buchhaltungsprogramm erledigen. Als individuell anpassbare Lösung für jeden Betrieb und jeden Nutzer befreit whoosh myTrekka nicht nur von lästiger Schreibarbeit im Handwerkeralltag, sondern verbessert auch das Betriebsergebnis und die Liquidität im Handwerksbetrieb.

Zettelwirtschaft adé
whoosh myTrekka ersetzt den handgeschriebenen Stundenzettel und macht so Schluss mit unleserlichen und unvollständigen Arbeitsnachweisen. Zudem erleichtert die Software-Lösung dem Nutzer eine lästige Pflichtaufgabe in seinem Arbeitsalltag, da alle notwendigen Angaben zum erledigten Auftrag per Klick erfolgen. Auch das nachträgliche Ausfüllen vergessener Stundenzettel gehört mit whoosh myTrekka der Vergangenheit an.

Leicht bedienbar
Gemeinsam mit Handwerkern entwickelt, ist whoosh myTrekka bedienerfreundlich und erfordert in der Anwendung praktisch keinen Schulungsaufwand. Als mobile Lösung mit App und Browser ist whoosh myTrekka überall und jederzeit einsetzbar. Mit der Start-Stopp-Funktion wird jeder Auftrag Schritt für Schritt erfasst. Fotos und Videos zur Dokumentation von Arbeitsergebnissen und Baustellenereignissen werden jedem Kundenauftrag direkt zugeordnet und stehen bei Bedarf ohne zusätzlichen Zeitaufwand schnell zur Verfügung. Per Spracheingabe können Notizen zu jedem Auftrag erstellt werden. Abhängig vom verwendeten Smartphone stehen dem Innendienst diese Informationen nach der Übermittlung in Textform zur Verfügung. Der Kunde bestätigt den Abschluss der Arbeiten mit seiner Unterschrift und erhält eine Kopie des Stundenzettels wahlweise sofort per E-Mail oder später als Anhang zu seiner herkömmlichen Rechnung.
Nach Beenden des Auftrags werden die Daten sofort an das myTrekka Web-Portal übermittelt. Besteht keine Internet-Verbindung, erfolgt die Synchronisierung, sobald der Nutzer wieder online ist.

Einfache Einrichtung, einfacher Datenaustausch
Die Einrichtung von whoosh myTrekka erfolgt über das myTrekka Web-Portal im Browser am Computer. Hier können alle individuellen Einstellungen und Benennungen vorgenommen werden. Per CSV-Datenimport können von hier aus alle auftragsrelevanten Kundendaten aus der unternehmenseigenen Kundendatenbank in die Softwarelösung übertragen werden. Eine manuelle Erfassung ist somit nicht erforderlich. Die CSV-Exportfunktion macht die Übertragung aller wichtigen Daten zum Beispiel in ein eigenes Rechnungsprogramm möglich.

Individualisierbar für jedes Gewerk
whoosh myTrekka ist in jedem Gewerk einsetzbar und kann über den Browser-Zugang auf die jeweiligen Arbeitsabläufe und individuellen Gegebenheiten jedes Handwerksbetriebs angepasst werden. Funktionen können individuell erstellt, Schaltflächen ganz nach Wunsch betitelt werden. Auch lassen sich Checklisten für immer wiederkehrende Arbeitsabläufe wie beispielsweise Wartungen anlegen. Für eine übersichtliche Betriebsorganisation können unterschiedliche Aufgaben auch in unterschiedlichen Sprachen erstellt werden. Diese können dann individuell den jeweiligen Mitarbeitern zugeordnet werden. Das Arbeiten in internationalen Teams wird dadurch erleichtert.
Auf der Baustelle eingesetzte Teile und verbrauchtes Material werden per Notiz, Sprachnachricht oder einfach per Foto dem jeweiligen Auftrag zugewiesen. Dies erleichtert die exakte Rechnungsstellung. Zudem können diese Informationen auch für die hauseigene Lagerbestandsverwaltung genutzt werden. Nach Abschluss eines Projektes können alle hierzu dokumentierten Daten wie Stundenaufwand oder verbrauchtes Material über das myTrekka-Portal eingesehen werden.

Sichere Datenablage, maximale IT-Freiheit
Die Daten von whoosh myTrekka werden in der Cloud gespeichert. Durch eine 2-Server-Absicherung ist die Datensicherheit gewährleistet. Hierbei erfolgt eine permanente Spiegelung der Daten auf verschiedene Festplatten und Server an unterschiedlichen Standorten. Die DSGVO-konforme Datenablage übernimmt METANET in der Schweiz.
Der Einsatz von whoosh myTrekka erfordert keine Bindung an kostenintensive Softwarelösungen. Für den Handwerksmeister bedeutet dies eine größtmögliche Flexibilität und Freiheit bei der Organisation seiner IT-Landschaft. Auf Wunsch kann whoosh myTrekka durch individuell zu programmierende Schnittstellen in vorhandene betriebseigene Anwendungen integriert werden.

whoosh myTrekka wird ab September 2018 als kostenlose Preview-Version mit allen zur Verfügung stehenden Funktionen im Shop der freedom manufaktur GmbH erhältlich sein.

Ab November 2018 kann die Software-Lösung erworben werden.
Preis: ab 17,50 EUR pro Nutzer/ pro Monat (je nach gewählter Laufzeit) zzgl. MwSt.
Risikofreier Start mit kostenloser Testlizenz für 30 Tage ohne automatische Verlängerung

Weitere Informationen unter www.mytrekka.de

Die 2015 gegründete Softwareschmiede freedom manufaktur GmbH mit Sitz in Berlin konzentriert sich auf die Erstellung handgemachter Software. Das Ziel des Unternehmens ist es, mit den whoosh-Softwarelösungen den Menschen in ihrem Arbeitsalltag mehr Freiheit und Freude zu schenken und sie von ihren lästigen Problemen zu befreien. Basis der Produktentwicklung ist dabei der intensive Austausch mit Betroffenen. Für die Software-Manufaktur stehen bei allem Tun die Unternehmenswerte Ehrlichkeit, Erzählbarkeit, Freiheit, Neugier und Freude im Mittelpunkt.

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Freiheit 6
13597 Berlin
+49 (0)172 32 45 217
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Zugspitzstr. 10c
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+49 (0)174/ 767 1050
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HOAI Rechner 2018: Kostenlos HOAI Honorar in Excel berechnen

Mit dem HOAI Rechner von PAVE können Sie schnell Ihr Honorar nach HOAI 2018 für Hochbauprojekte berechnen. Egal ob Architekt, Bauingenieur oder Bauleiter mit unserer kostenlosen Excel Vorlage kann jeder schnell sein entsprechendes HOAI Honorar berech

HOAI Rechner 2018: Kostenlos HOAI Honorar in Excel berechnen

HOAI Rechner

Mit dem HOAI Rechner von PAVE können Sie schnell Ihr Honorar nach HOAI 2018 für Hochbauprojekte berechnen. Egal ob Architekt, Bauingenieur oder Bauleiter mit unserer kostenlosen Excel Vorlage kann jeder schnell sein entsprechendes HOAI Honorar berechnen.

Online kann das HOAI Honorar auch über folgenden Link mit einer Google Tabelle oder als Microsoft Excel Arbeitsmappe berechnet werden. Bei unserer Excel Vorlage können die entsprechenden HOAI Leistungsphasen und die HOAI Leistungsbilder berücksichtigt werden.

HOAI Rechner nach Leistungsbildern
Unser HOAI Rechner hilft Architekten, Ingenieuren und Bauleitern nach ihrem entsprechenden Leistungsbild der Objekt- und Fachplanung nach HOAI Vergütungstabelle 2018 ihr Honorar zu berechnen:
– Flächennutzungsplan
– Bebauungsplan
– Landschaftplan
– Grünordnungsplan
– Landschaftsrahmenplan
– Landschaftspflegerischer Begleitplan
– Pflege-und Entwicklungsplan
– Gebäude und Innenräume
– Freianlagen
– Ingenieurbauwerke
– Verkehrsanlagen
– Tragwerksplanung
– Technische Ausrüstung
– Umweltverträglichkeitsstudien
– Wärmeschutz und Energiebilanzierung
– Bauakustik
– Raumakustik
– Geotechnik
– Planungsbegleitende Vermessung
– Bauvermessung
– örtliche Bauüberwachung

Link zur unsprünglichen Quelle und Download des HOAI Rechner.

PAVE nutzt künstliche Intelligenz und moderne Web Technologie um Bauprojekte nachhaltiger und effizienter abzuwickeln. Dazu bieten wir ein Software Tool für Baudokumentation, Aufgaben-und Mängelmanagement. Konkret können unsere Kunden über Smartphone und Tablet auf einen digitalen Bauplan zugreifen. Dort können Mängel, Tickets, Restleistungen, etc. auf dem Plan verorten und mittels Fotos (bearbeitbar), Text (Sprache zu Text Diktierfunktion), etc. beschrieben werden.

Kontakt
PAVE Group GmbH
Patrick Christ
Prannerstraße 2
80333 München
017620671290
patrick.christ@pavegroup.de
https://www.pavegroup.de

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Die Entstehung des Wintergartens – Baufehler vermeiden

Im 18. Jahrhundert diente der Wintergarten lediglich als Gewächshaus, zum Schutz gegen Frost. Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Stuttgart / Berlin

Die Entstehung des Wintergartens - Baufehler vermeiden

Der Wintergarten – Baufehler vermeiden

Heute zählt der Wintergarten zu lichtdurchfluteten Oasen, der zusätzlichen Wohnraum bereitstellt. Beim Wintergarten werden zahlreiche Fehler gemacht. Warum der Wintergarten zum Problemobjekt mutiert, erläutert Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor.

Die Natur im Haus: Transparenz und Freiheit

Der Wintergarten als wohnlicher Aufenthaltsort schloss sich früher einem der Gesellschaftsräume des Hauses an, beispielsweise an der Bibliothek, dem Herren- oder Damenzimmer. Hier wurde das Verweilen in der wohltemperierten Natur, die je nach Mentalität des Besitzers berauschende Schwüle oder freundliche Sonnigkeit verströmte. „Die Sehnsucht nach der idealen Natur, die sich im Rokoko durch reichlich mit Blumengirlanden bemalten Zimmer artikulierte, besticht das technische Zeitalter in seinem Beherrschen der Natur innerhalb der eigenen vier Wände. Die Einrichtung eines Wintergartens wurde zur gesellschaftlichen Pflicht. Das galt für Hotels und Transatlantikpassagierschiffe, die auf eine künstlich installierte Pflanzenwelt, um das Wohlbefinden der Passagiere sicher zu stellen, nicht verzichteten“, erläutert Eric Mozanowski.

Wintergarten: geschlossenes Bauelement – integrierter Anbau

Zur Zeit der Entstehung hatte der am Privathaus angebaute Wintergarten eine durch die Eisen-Glas- bzw. Holzglaskonstruktion bestimmte Gestalt. Früher galt der Wintergarten als eigenständiges geschlossenes Bauelement, das an das Haus angefügt war. Im ausgedehnten 19. Jahrhundert wurden diese Wintergärten komplett vorgefertigt und waren nach Katalog erhältlich. Das Grundelement war ergänzbar durch Lampen, Treppen und diverse dekorative Attribute. Der gesamte Wintergartenanbau wurde außerhalb eines Hauses an einer vorhandenen Maueröffnung vorgesetzt. Die andere Variante war handwerklich gefertigt, ein kleiner in Baukörper- oder Fassadengestaltung integrierte Wintergarten. Die Abmessungen entsprachen denen eines größeren Balkons. Formal integrierte sich diese Art des Wintergartens dem gewählten historischen Stil des jeweiligen Hauses. Zu finden ist diese Art als vorkragenden Erker eines Holzskelettbaus der Renaissance oder als verglaste Terrasse über dem des Säulenportikus als gestaltenden Sitzplatz. Trotz der räumlichen Verdichtung fing der weniger Begütertete auf diese Weise die Natur ein. Durch den Wintergarten erfüllte sich der Wunsch nach attraktiver Lebensqualität im Einklang mit der Natur.

Pfusch am Wintergarten: Wärmebrücken – Isolierung – Heizung

Hausbesitzen fürchten Wärmebrücken, Energieverlust, Heizkosten, Schimmel, Zugluft, die Liste ist lang. Bei Wintergärten lauern potentielle Schwachstellen, an denen Wärme nach außen dringt. „Erste Fehler entstehen beim Fundament. Hat das Fundament direkten Kontakt zum Untergrund kommt die Kälte von unten hoch. Wärmebrücken vermieden, sie erzeugen erhöhte Kosten, führen zu Feuchtigkeit und Schimmel. Das erste Anzeichen ist Kondenswasser Bildung am Rahmen oder an den Scheiben. Zudem die wahrzunehmende Zugluft als sicheres Zeichen für eine Wärmebrücke. Wärmebrücken entstehen wo Bausteile eines Hauses aufeinandertreffen und an diesen Stellen ungenügend Dämmung vorhanden ist. Die Wärme gelangt schneller nach außen“, gibt Eric Mozanowski zu bedenken.

Bei Wintergärten mit Alu- oder Kunststoffrahmen ist das Risiko der Wärmebrücke höher als bei Holzrahmen. Alu- und Kunststoffrahmen leiten die Wärme besser als Holz. Wer auf die Qualität des Glases achtet, beugt effektiv vor. Ratsam ist eine Dreifachverglasung, damit wird ein niedriger Wärmedurchgangskoeffizient erreicht. Ziel ist, durch den Wintergartenanbau Energie dazuzugewinnen. Der G-Wert der Verglasung verrät wie viel Sonnenlicht die Scheiben durchdringt.

Baumängel verursachen jährlich Schäden in Milliarden Höhe

Wird ein Wintergarten nicht fachgerecht geplant und gebaut, schlägt die Freude und Freiheit in Ärger um und mutiert zur Last. Einrichtungen wie TÜV, DEKRA, die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und der Verband Privater Bauherren (VPB) helfen in der Not. Sie leisten Hilfe als baubegleitende Qualitätskontrolle an. Die Experten Prüfen die Bauunterlagen und nehmen stichprobeartige Besuche auf der Baustelle vor. Gutachten werden schriftlich erstellt. Damit werden Baumängel frühzeitig entdeckt und entgegengewirkt. Unabhängige Sachverständige spüren die Mängel auf, bevor es zu spät ist, spart Ärger, Geld und Nerven.

Fazit: Romantik, Designstil und das neue Chic vereint im Wintergarten

Ursprünglich kommt der Wintergarten aus England und geht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Unter der Herrschaft von Königin Viktoria kam der Wintergarten in Mode. Der war den Wohlhabenden vorbehalten, da der Baustoff Glas teuer war. Im Jahre 1880 eröffnete das Central-Hotel an der Friedrichsstraße in Berlin einen Wintergarten „Jardin de Plaisanterie“ für die Hotelgäste. Ein 2000 qm großer glaspalastartigen Gartensaal unter freiem Himmel. Die Gäste des feinen Hotels flanieren mit den Berlinerinnen- und Berliner in immergrünen Strauch- und Schlingpflanzen unter Glas.

Ein Schwärmer schrieb 1850 über den Wintergarten von Mathilde Bonaparte, Tochter von Napoleons Bruder und Frau eines russischen Prinzen: „Es liegt ein wunderbarer Reiz darin, mitten im Winter die Fenster des Salons öffnen zu können und statt der rauen Dezember- oder Januarluft einen milden, balsamischen Frühlingshauch zu fühlen. Es regnet vielleicht draußen, oder der Schnee fällt vom schwarzen Himmel in stillen Flocken herab, öffnet die Glastür und befindet sich in einem irdischen Paradies, das des Winterschauers spottet.“

Wintergarten Besitzern ist diese Romantik und Nostalgie ohne Ärger und Stress durch den Pfusch am Bau von ganzem Herzen zu wünschen.

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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GfG informiert: Sorgenfrei bauen mit der BAU-CAM

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GfG informiert: Sorgenfrei bauen mit der BAU-CAM

GfG-Geschäftsführer Norbert Lüneburg mit der BAU-CAM. (Bildquelle: @ GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG)

Ein neues Haus soll Freude machen. Und das am besten schon während der Bauphase. Hier haben viele Bauherren Bauchschmerzen, denn sie machen sich Sorgen darüber, ob alle Arbeiten richtig und vor allem in hoher Qualität ausgeführt werden. Bauleiter und Sachverständige sind bekannterweise nicht ständig vor Ort und somit sind die Handwerker oft auf sich alleine gestellt. Um dieses Problem zu lösen, waren die Experten der GfG Hoch-Tiefbau Gesellschaft maßgeblich an der Entwicklung einer Revolutionierung im Baubereich beteiligt: Die BAU-CAM wurde entwickelt. Sie gilt als Innovation in der Baubranche und bietet Bauherren viele Vorteile.
So dokumentiert die BAU-CAM beispielsweise den Hausbau mit Prüfzertifikaten und Protokollen, dient als Grundlage für den KfW-Nachweis und schafft Transparenz über die signifikanten Bauprozesse. Abschließend erhalten Bauherren eine Projektdokumentation. Und falls das Haus irgendwann verkauft werden soll, kann mit Hilfe der BAU-CAM sogar der Wiederverkaufswert steigen, da eine lückenlose Dokumentation über das Haus gegeben ist. Die BAU-CAM ist nach DIN CERTCO Plus zertifiziert.
Durch den Einsatz der BAU-CAM werden Mängel frühzeitig erkannt und können im Rahmen eines Mangelmanagements zeitnah behoben werden.
Zusätzliche „Vor-Ort-Ansichten“ und Prüfungen durch die BAU-CAM bieten zudem eine optimale Terminkontrolle. Digitale Baustellenbesuche gewährleisten eine systematische Qualitätssicherung und Projektdokumentation als Ergänzung zur Arbeit des Bauleiters vor Ort. Selbstverständlich ist dieses Verfahren nach KfW anerkannt.
Die BAU-CAM-gesteuerte Qualitätssicherung erfolgt durch externe Projektingenieure. In Summe werden zehn Prüfungen durchgeführt, zu denen sich dann die zertifizierten Prüfer via BAU-CAM auf die Baustelle schalten und auf Grundlage einer Checkliste die Prüfung vornehmen. Unterstützend wird eine Dokumentationssoftware eingesetzt.
Dem Bauherrn werden alle relevanten Prüfungen, mit Fotos und einschließlich der Urkunde des Verbandes nach Fertigstellung bzw. Übergabe des Hauses zur Verfügung gestellt.
Neben diesem Service bietet der Hamburger Massivhausspezialist aber noch mehr: Bei der GfG bekommen Bauherren zusätzlich eine Festpreisgarantie und eine Bauzeitgarantie; denn eine sorgenfreie Bauzeit und die Kundenzufriedenheit liegen dem norddeutschen Bauunternehmen besonders am Herzen.
Weitere Informationen zu der BAU-CAM erhalten Interessenten bei der GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt-Ulzburg, Telefon 040-524781400, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

Unsere Firmenbeschreibung:

Von der Grundstücksplanung über die Finanzierung, die Planung und die Bauphase bis zur Schlüsselübergabe werden alle Bereiche des Hausbaus von der GfG abgedeckt.

Unsere Architekten und Ingenieure erarbeiten mit Ihnen zusammen Ihre individuellen Vorstellungen im Bereich der Grundstücksplanung, der Gebäudearchitektur und des Platz-, Straßen- und Wegebaus Ihres Bauvorhabens. Ob postmodern oder der klassisch gediegene Landhausstil, die GfG erschließt Ihnen alle Wege.

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Do it yourself: Heimwerker haften, wenn der Sturm am Baugerüst rüttelt

R+V-Infocenter: Hobby-Handwerker müssen unter Umständen für Verletzungen oder Schäden aufkommen

Do it yourself: Heimwerker haften, wenn der Sturm am Baugerüst rüttelt

Wiesbaden, 15. März 2018. Wenn die Fassade einen neuen Anstrich braucht oder Dachziegel ausgetauscht werden müssen, sparen sich viele erfahrene Heimwerker den Gerüstbauer und legen selbst Hand an. Doch Vorsicht: Lösen sich beispielsweise während eines Sturms Stangen oder Bodenbretter, muss der Hobby-Handwerker unter Umständen für Verletzungen oder Schäden aufkommen, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Verkehrssicherungspflicht auf Baustellen
Grundsätzlich gilt: Eine Baustelle muss so gesichert sein, dass niemand dadurch zu Schaden kommt – selbst wenn es stürmt. „Der Heimwerker hat hier eine sogenannte Verkehrssicherungspflicht und muss Vorkehrungen treffen“, erklärt Ferenc Földhazi, Haftpflicht-Experte bei der R+V Versicherung. Dazu gehört, dass das Gerüst stabil und sicher steht. „Bei Verletzungen oder Sachschäden haftet derjenige, der es aufgebaut hat, nicht die Verleihfirma.“

In der Regel springt hierfür entweder die Privathaftpflichtversicherung oder eine spezielle Bauherrenhaftpflichtversicherung ein. „Ob der Heimwerker eine zusätzliche Versicherung benötigt, hängt vom Einzelfall ab. Dabei spielt es beispielsweise eine Rolle, wie groß das Bauvorhaben ist und wo es stattfindet“, so R+V-Experte Ferenc Földhazi. Deshalb ist es sinnvoll, im Vorfeld mit dem Versicherungsberater zu sprechen. „So können Bauherren direkt klären, über welche Versicherung das Bauvorhaben abgesichert ist und in welchem Umfang.“

Weitere Tipps des R+V-Infocenters
– Es empfiehlt sich, ein selbst aufgebautes Gerüst von einem Gerüstbauer überprüfen und abnehmen zu lassen. So sind die Heimwerker auf der sicheren Seite, sparen aber trotzdem die Kosten für den professionellen Aufbau.
– Außerdem bieten Verleiher den Bauherren oft an, das Gerüst unter fachlicher Anleitung selbst aufzubauen. Das macht vor allem dann Sinn, wenn der Heimwerker dies zum ersten Mal macht.
– Das Gerüst sollte auf jeden Fall technisch geprüft sein und ein entsprechendes Siegel tragen.
– Wenn ein Unwetter angekündigt ist, Planen und alle anderen Gegenstände vom Gerüst entfernen und alle Verbindungen auf Haltbarkeit prüfen.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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