Tag Archives: Baustoff

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UNIKA Kalksandstein – Aus Erfahrung gut

UNIKA auf der BAU 2019 – A2.309

UNIKA Kalksandstein - Aus Erfahrung gut

UNIKA auf der BAU 2019 – A2.309 (Bildquelle: UNIKA/Sven-Erik Tornow)

Prozessoptimiertes Bauen steht bei UNIKA seit Jahren im Fokus. Und ist damit für die Kalksandstein-Profis ein Schwerpunktthema auf ihrem Messenstand zur BAU 2019 in München in Halle A2, Stand 309. Denn die UNIKA Planelemente sind seit je her nicht nur besonders wirtschaftlich, sondern dank digitalisierter Wand- und Versetzpläne auch BIM-ready.

Von Anfang an wirtschaftlich
Aber auch für den Planungsalltag zeigt sich UNIKA Kalksandstein geradezu ideal. Denn der Baustoff nach Norm bietet optimale Planungs- und Ausführungssicherheit ohne das Bauartgenehmigungen, Zulassungen oder Herstellererklärungen erforderlich wären. So muss der Planer für Mauerwerk aus UNIKA Kalksandstein keine besonderen Planungs-, Bemessungs- und Anwendungsvorschriften beachten. Darüber hinaus sind bei der Planung keine von der Norm abweichenden Materialkennwerte (z.B. Werte für charakteristische Druckfestigkeit etc.) zu berücksichten. Nicht zuletzt erleichtert die einfache und klare Ausführungsdokumentation ohne Sammlung von Prüfbescheiden, Herstellererklärungen und Zulassungsunterlagen den Aufwand erheblich und erweist sich damit schon im Planungsprozess als besonders zeit- und kostensparend.

Ökologisches Raumklima
UNIKA Kalksandstein ist von der Rohstoffgewinnung über die Produktion, den Transport, die eigentliche Nutzung als Baumaterial bis zum Rückbau und Recycling als hochwertiger Mauerwerksbaustoff immer umweltfreundlich und damit besonders nachhaltig. Daneben fördert UNIKA Kalksandstein dank seiner produktspezifischen Eigenschaften ein wohngesundes Raumklima und zeigt sich auch von dieser Seite besonders umweltorientiert. Aus diesem Grund widmet sich der UNIKA-Messestand auch den Themen Ökologie, Nachhaltigkeit und Wohngesundheit.

Happy Birthday Kalksandstein
125 Jahre Erfahrung und Knowhow für die Zukunft des Bauens. Natürlich wird auch der runde Geburtstag dieses einmaligen Baustoffs auf dem UNIKA-Messestand in Halle A2, Stand 309 gebührend gefeiert.

UNIKA ist die Kalksandsteinmarke mehrerer mittelständischer Unternehmen in den Wirtschaftsräumen Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Berlin-Brandenburg und Bayern, die ihre Produkte im gesamten Bundesgebiet vertreiben. Das UNIKA Kalksandstein-Lieferprogramm umfasst sowohl Mauersteine als auch werkseitig vorkonfektionierte Wandbausätze sowie verschiedene Sonderprodukte. Alle UNIKA Kalksandsteinprodukte sind genormt und durchlaufen ein strukturiertes Qualitätssicherungsverfahren. Mit der bundesweiten Verteilung setzt UNIKA auf regionale Nähe, kontinuierliche Kundenbeziehungen und kompetente, individuelle Beratung.

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Brunzel Bau: Faszination und Abenteuer – Technik des Bauens

Bau-, Sanierungs-, Modernisierung- oder Renovierungsmaßnahmen bedeuten Arbeit – Faszination und Abenteuer durch Einsatz von Technik. Seminarbeitrag von Heiko Brunzel, Bauunternehmer aus Velten, Brandenburg, Berlin

Brunzel Bau: Faszination und Abenteuer - Technik des Bauens

Brunzel Bau GmbH, Velten/Brandenburg

Die Technik des Bauens – Baugeschichte an Hand von fünf Baumaterialien erklärt. Mit den fünf Basismaterialien auf Zeitreise gehen: Holz, Stein, Ziegel, Beton und Gusseisen/Stahl. Diese Baustoffe schreiben Geschichte zur Erstehung von Behausungen, Ort- und Stadtentwicklung bis hin zu Metropolen, erläutert Heiko Brunzel, Bauunternehmer aus Velten / Brandenburg. Die Zeitreise zur Geschichte des Bauens geht zurück in die Steinzeit mit dem Urbaustoff Holz, zur kolossalen Steinbauweise der Griechen, Römer, über die Erfindung des Zements (Beton) bis zum Gusseisen beziehungsweise dem Stahl.

1.Baustoff Holz: alt – robust – wächst nach

Holz, der Urbaustoff führt zurück in die Steinzeit. Vorteil Holz: leicht zu verarbeiten und zu transportieren. Der Weg bis dahin war lang. In der Jungsteinzeit war der Bau einer Holzbebauung ein logisches Kommandounternehmen, das eine Sippe monatelang auf Trab hielt. Im Freilichtmuseum in Unteruhldingen am Bodensee zeugen die Pfahlbauten von der Genialität des Urbaustoffs. Diese Pfahlbauten stehen im Wasser. Holz – Holz und Wasser? Fault das nicht? Nein! Das Faszinierende: Ist Holz vom Wasser umgeben, wird die Sauerstoffzufuhr abgekoppelt und Holz konserviert. Diese Entdeckung steht Pate für den Bau der Hafenstädte Amsterdam und Venedig. Beide Städte stehen jeweils auf einer Millionenarmee von Baumstämmen, die in den schlammigen Meeresgrund getrieben wurden. Diese Baumstämme tragen die Fundamente der mächtigen Steinhäuser, erläutert Heiko Brunzel.

2.Baustoff Stein: Hart – Ewigkeit – Natürlichkeit

Stein mit gewaltigen Vorteil: Holz vermodert, ist es nicht von der Saustoffzufuhr abgeschlossen. Stein hält ewig, abgesehen von den Umweltschäden wie Abgasen und sauren Regen. Gewichte Nachteile: Stein ist schwer zu bearbeiten und zu transportieren. Das galt vor allem für die Zeit als die Technik aus Steinbeilen bestand und das Rad nicht erfunden war. „Die vielfältigen Steinbauten der Griechen und Römer sind kolossale Zeitzeugen. Als typisch römisch galt der gerade Weg über eine Schlucht, wie dem Pont du Gard in Südfrankreich. Die Wasserversorgung dank des Aquädukts der Römer. Faszinierend, täglich flossen 20.000 m3 besten Quellwassers durch das Aquädukt. Heute zeugen zahlreiche Bauten von der Genialität der Römer“, erläutert Heiko Brunzel.

3.Baustoff Ziegel: Lehm – Sonne – Ziegel

Lehm, eine tolle Sache, das wussten die Bewohner Mesopotamiens um 6.500 v.Chr. Aus feuchten Schlamm Schalen und Krüge formen, in der Sonne trocknen und fertig waren die Haushaltsutensilien. Die Herstellung einer festen Wand? Kein Problem. Lehm in ein dichtes Holzgeflecht hineinklatschten, trocknen lassen und fertig. Wie entstand der Baustoff Ziegel? Not macht erfinderisch: In einer Gegend, in der es mehr Schlamm als Holz zum Flechten gab, wurde das Holzgeflecht eingespart und der Lehm in kleinen Portionen getrocknet. Die Innovation bestand darin, diese kleinen Portionen Lehm zu formen, dass sie nach Trocknung zu einer Wand aufeinander schichtbar waren. Damit waren die Ziegel erfunden, gibt Bauunternehmer Brunzel zu bedenken.

4.Baustoff Beton: Grundrezept Beton aus der Natur

Beton – genialer Baustoff aus Zement, Ton mit Sand, Kies und Wasser gemischt, ökologisch und nachhaltig. Beton ein moderner Baustoff? Ein weitverbreiteter Irrtum, erläutert Heiko Brunzel. Schon die alten Römer bauten mit Beton. Vor 2.000 Jahren entdeckt, dass eine Mischung aus Sand, gebranntem Kalk und Wasser beim Austrocknen eine knochenharte Masse bildet. Ein weltberühmtes Bauwerk, an dem die Römer dieses Prinzip genial umgesetzt haben, ist das Pantheon in Rom – ein Tempel, den Kaiser Hadrian errichten ließ. Das Pantheon zählt zu den am besten erhaltenen antiken Gebäuden der Welt. Beton ist mittlerweile der meistverwendete Baustoff der Welt. Gesundes Wohnklima gepaart mit individueller Architektur erfüllt dieser ökologisch nachhaltige Baustoff Beton.

5.Baustoff: Gusseisen – extrem hart / Stahl – hart und elastisch

Eines der jüngeren Baustoffe ist Gusseisen bzw. Stahl. Die erste Eisenbahnbrücke wurde 1779 aus Gusseisenteilen montiert. The Iron Bridge über die Severn Gorge in Shropshire, Mittelengland revolutioniert das Bauen. Gusseisen und Stahl, die Wegbegleiter für die Architektur des 19. Jahrhunderts.

Mit der Entstehung der Eisenindustrie entstand eine Hochkonjunktur. Bauten entstanden, die ohne Gusseisen undenkbar waren. Gusseisen ließ sich rasch herstellen, war ein harter und haltbarer Baustoff, nur nicht elastisch genug, gibt Heiko Brunzel zu bedenken. Dies erforderte neue Innovation. „Die fehlende Elastizität wirkte sich auf Bauhöhe und Haltbarkeit von Gebäuden aus. Ein Beispiel, der Burj Khalifa zeigte eindrucksvoll, dass hohe Häuser schwankten. Dieses Hin und Her steckt das spröde Gusseisen nicht weg – es bricht. Der entscheidende Durchbruch kam mit der Entwicklung des wesentlich elastischeren Walzstahls. Der Stahlskelettbau und die Entwicklung des Wolkenkratzers waren dank des modernen Stahls möglich“, erläutert Heiko Brunzel.

Fazit: Technik prägt unser Leben – Erfindungsreichtum ohne Grenzen

Diese Baustoffe lösen bei Heiko Brunzel, Bauunternehmer aus Velten noch immer eine große Faszination aus. Seit vielen Jahrzehnten ist Heiko Brunzel erfolgreich in der Bauwirtschaft tätig. Zahlreiche Eigenheimträume verwirklicht Heiko Brunzel für Bauherren, sowie Projekt- und Objektbauten. Ein Blick in die Zukunft des Handwerks, die nächste Generation – was wird erwartet? Wie werden Technik und Handwerk in Zukunft arbeiten? Wichtige Themen sind Digitalisierung und Mobilität in der Bauwirtschaft, Visionen und Innovation der Baukultur, konstruktives Bauen, Normung für Planung und Umsetzung. Heiko Brunzel weist darauf hin, dass das wichtigste Thema die Begeisterung für das Bauen, Technik und Konstruktion ist. Wie Neugierig machen für technische Themen und das Bauen von Klein an? Spielerisch verschiedene Prinzipien wie Umformung von Material und physikalische Gesetzmäßigkeiten wie Stabilität und Gleichgewicht erproben? Zukunft und nächste Generation sind eng verbunden, Visionen und Innovationen von jetzigen Kindergartenkinder gestalten die Zukunft von morgen!

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

Kontakt
Brunzel Bau
Heiko Brunzel
Germendorfer Straße 1
16727 Velten
0049 (0)3304 25 31 63
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&# 8734; von Heidelberger Kalksandstein

Kalksandstein wird social

&# 8734;  von Heidelberger Kalksandstein

Wer Kalksandstein out of the box denkt, findet auf den Social Media-Kanälen viel Inspiration. (Bildquelle: info@heidelberger-kalksandstein.de)

Kalksandstein kann kreativ. Und Kalksandstein kann social. Wie gut beides zusammenpasst, zeigt Heidelberger Kalksandstein mit seinem Projekt &# 8734;

Zunächst einmal ist &# 8734; die Dezimalschreibweise von Unendlichkeit. Denn unendlich sind die Möglichkeiten, die Planer und Architekten mit Kalksandstein haben. Heute geht es mit diesem vielseitigen Material nicht mehr nur um rechteckig-praktisch-gut. Die produktionstechnischen Grenzen hat Heidelberger Kalksandstein bereits in bisher ungeahnte Regionen verschoben. Neue Formen, neue Formate sind ebenso denkbar wie Farbe, Oberflächenstruktur und Material-Mix. Der Kreativität sind zunächst keine Grenzen gesetzt. Jetzt braucht es Gestalter, welche die Herausforderung annehmen und Kalksandstein in eine neue Dimension katapultieren.

&# 8734; ist als Crowd-Projekt gestartet und lebt davon, dass viele mitmachen. Die ersten haben die Herausforderung bereits angenommen. Alle anderen können sich inspirieren und von der neuen Kalksandstein-Lust anstecken lassen. Social Media macht´s möglich.

Auf Facebook ( Hash8734) wird locker rund um das Thema Kalksandstein gepostet. Von ersten eigenen Kalksandstein-Entwicklungen kreativer Architekten bis hin zu witzigen Posts wird hier alles geboten. Fundierten Wissenstransfer finden Architekten unter Twitter ( @Architektur8734). Der Instagram-Kanal ( archtitektur8734) versteht sich als kreativer Impulsgeber, der zeigt, was mit Kalksandstein bereits heute möglich ist. Darüber hinaus lädt ein eigener Blog seit Neuestem zum Mitdiskutieren ein.

Wer Kalksandstein out of the box denkt, findet auf diesen Kanälen Inspiration und sollte sich mit eigenen Ideen nicht mehr zurückhalten.

Heidelberger Kalksandstein GmbH

Die Heidelberger Kalksandstein GmbH, mit Sitz in Durmersheim (Baden-Württemberg), gehört seit dem 1. März 2018 zum dänischen Wandbaustoffunternehmen H+H International A/S mit Hauptsitz in Kopenhagen. Die an der NASDAQ gelistete Aktiengesellschaft ist der zweitgrößte Anbieter von Kalksandsteinprodukten in Europa. Zuvor, von 1979 – 2017, war Heidelberger Kalksandstein eine 100%ige Tochter der HeidelbergCement AG. Das Unternehmen, mit ca. 200 Mitarbeitern, betreibt aktuell 7 Standorte in Deutschland und einen Standort in der Schweiz.

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Ganz schön natürlich

UNIKA Kalksandstein – bauökologisch empfehlenswert

Ganz schön natürlich

UNIKA Kalksandstein ist umweltfreundlich und damit bauökologisch empfehlenswert. (Bildquelle: UNIKA)

UNIKA Kalksandstein ist ein durch und durch umweltverträgliches Produkt. Die Basis für die besonderen ökologischen Eigenschaften von UNIKA Kalksandsteinen sind ihre natürlichen Rohstoffe: Kalk, Sand und Wasser. Schon bei der Herstellung trägt UNIKA Kalksandstein deshalb erheblich zur Ressourcenschonung und zum Schutz der Umwelt bei.

UNIKA Kalksandsteine bestehen aus den natürlich vorkommenden Rohstoffen Kalk und Sand. Der Sand wird in unmittelbarer Nähe zum jeweiligen Produktionsstandort gewonnen. Kurze Transportwege führen deshalb schon bei der Rohstoffbereitstellung zu einer sehr günstigen Ökobilanz. Anschließend werden die Materialien unter Zusatz von Wasser gemischt, zum Rohling gepresst, geformt und unter Dampfdruck gehärtet. Als einziges Bindemittel kommt Kalk zum Einsatz. Reststoffe, die bei der Produktion entstehen, werden zerkleinert und kehren als Zuschlag in den Produktionsprozess zurück.

Wird eine zur Rohstoffgewinnung genutzte Sandgrube geschlossen, durchläuft das gesamte Areal eine Rekultivierungsphase. Vielfach erwachen ehemalige Sandgruben als Biotop zu neuem Leben und bieten zahlreichen Tieren und Pflanzen neuen Lebensraum. Nicht selten werden sie zusätzlich in Teilbereichen als Naherholungsgebiete in Verbindung mit Badezonen genutzt.

Bei der Härtung fällt außer Wasserdampf keinerlei Emission an. Deshalb ist der gesamte Produktionsprozess schadstoffarm. Geringe Härtetemperatur von nur 200 °C und kurze Härtezeiten von 4 bis 8 Stunden sorgen für einen sehr niedrigen Energieverbrauch. Zudem wird der Wasserdampf vor allem auf umweltfreundlicher Basis von Erdgas, Leichtöl oder Biogas erzeugt und für weitere Produktionsprozesse genutzt.

Nicht nur bei der Rohstoffgewinnung und der Herstellung, sondern auch beim eigentlichen Einsatz als hochwertiger Mauerwerksbaustoff sorgt UNIKA Kalksandstein für die Umwelt. UNIKA Funktionswände als Außenhülle und Innenwände aus UNIKA Kalksandstein ermöglichen energieeffiziente und wirtschaftliche Bauwerke. Während der Nutzungsphase lässt sich kostbare Heizenergie sparen, was sich positiv auf die CO2-Bilanz auswirkt. Das gemeinsam mit dem Frauenhofer-Institiut Umsicht und Biolit entwickelte Bausystem aus Kalksandstein zur vertikalen Begrünung von Bauwerken unterstreicht die ökologische Ausrichtung von UNIKA.

UNIKA Kalksandsteine sind in vollem Umfang recyclingfähig. Als besonders widerstandsfähiger Baustoff überdauern UNIKA Kalksandsteine problemlos die Nutzungszeit der daraus errichteten Gebäude. Nach dem Rückbau könnte der Wandbaustoff deshalb ohne Einschränkungen erneut verwendet werden. Jedoch wurden bisher vermauerte Kalksandsteine kaum wiederverwendet. Vielmehr wird aufbereitetes Kalksandstein-Abbruchmaterial für den uneingeschränkten Einbau als Verfüllungen z.B. im Erd-, Straßen- und Wegebau sowie als Vegetationssubstrat und auf Deponien genutzt.

Von der Rohstoffgewinnung über die Produktion, den Transport, die eigentliche Nutzung als Baumaterial bis zum Rückbau und Recycling bleibt UNIKA Kalksandstein als hochwertiger Mauerwerksbaustoff immer umweltfreundlich und ist damit bauökologisch besonders empfehlenswert.

UNIKA ist die Kalksandsteinmarke mehrerer mittelständischer Unternehmen in den Wirtschaftsräumen Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Berlin-Brandenburg und Bayern, die ihre Produkte im gesamten Bundesgebiet vertreiben. Das UNIKA Kalksandstein-Lieferprogramm umfasst sowohl Mauersteine als auch werkseitig vorkonfektionierte Wandbausätze sowie verschiedene Sonderprodukte. Alle UNIKA Kalksandsteinprodukte sind genormt und durchlaufen ein strukturiertes Qualitätssicherungsverfahren. Mit der bundesweiten Verteilung setzt UNIKA auf regionale Nähe, kontinuierliche Kundenbeziehungen und kompetente, individuelle Beratung.

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Ganz schön vielseitig

PORIT Porenbeton – einfach mehr Möglichkeiten

Ganz schön vielseitig

PORIT Porenbeton bietet einfach mehr Möglichkeiten bei der Gestaltung von Gebäuden. (Bildquelle: PORIT/Sven-Erik Tornow)

Bauen gestaltet Lebens- und Wohnraum im Stil der Zeit. Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften bietet PORIT Porenbeton hier einfach mehr Möglichkeiten. Denn alle wesentlichen Aufgaben des Mauerwerks – Statik, Bauphysik und Gestalt gebende Hülle – übernimmt PORIT Porenbeton und zeigt sich damit ganz schön vielseitig.

Vom Neubau über den Umbau, die Aufstockung bis hin zur Sanierung und Modernisierung bietet PORIT Porenbeton nahezu unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten. Dabei ist der universell einsetzbare Mauerwerksbaustoff nicht nur leicht, sondern auch einfach zu transportieren. In der Praxis kommt PORIT Porenbeton seine einfache Be- und Verarbeitbarkeit zu Gute, wozu auch eine hervorragende Anpassung an Bestandsbauteile zählt. Mauerwerk aus PORIT Porenbeton verbindet die funktionale Reduktion auf das Wesentliche mit der freien Gestaltung der Gebäudehülle.

In der Praxis heißt dies: individuelle Architektur, wirtschaftlicheres Bauen und wohnlicher Komfort. Möglich wird das, da dank der monolithischen Bauweise die entworfenen Formen eines Bauwerks ausgebildet und gleichzeitig eine Vielzahl von Details und Anschlüssen unkompliziert und weitgehend wärmebrückenfrei realisiert werden. Dynamische Formen, harmonisch-fließende Gestaltungen oder kreative Grundrisse sind durch die einfache Bearbeitbarkeit von PORIT Porenbeton mühelos umsetzbar. Gleichzeitig gehen von PORIT Porenbeton weder bei der Herstellung, der Verarbeitung noch bei der Nutzung irgendwelche schädlichen Emissionen aus. Die bei der Bearbeitung entstehenden Stäube enthalten keinerlei lungengängigen Fasern oder Schadstoffe. Mauerwerk aus PORIT Porenbeton stellt die Gestaltung des Bauwerks in den Vordergrund, nicht zusätzliche Funktionsschichten. Gleichzeitig bietet Porenbeton dank seiner produktspezifischen Eigenschaften eine hohe Tragfähigkeit und bestmöglichen Brandschutz.

Als vielseitig einsetzbarer Mauerwerksbaustoff bietet PORIT Porenbeton eine nahezu grenzenlose Gestaltungsfreiheit und fördert eine vielfältige und abwechslungsreiche Architektur.

PORIT ist die Marke von fünf mittelständischen Herstellern von Porenbeton, die ihre Produkte im gesamten Bundesgebiet und den angrenzenden europäischen Nachbarländern vertreiben. Jedes Unternehmen für sich ist ein Kompetenzzentrum mit einer umfangreichen, aufeinander abgestimmten Produktpalette, die zudem einer permanenten Qualitätskontrolle unterliegt. Dank regionaler Nähe zum Kunden werden Marktbedürfnisse erkannt und Produkte für die Zukunft entwickelt. Die Positionierung im mittelständischen Bereich macht den stetigen Erfolg der PORIT Gruppe aus.

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Leben und Wohnen in der Stadt

PORIT – Lebensraum schaffen

Leben und Wohnen in der Stadt

PORIT Porenbeton ist der Mauerwerkstoff für den Mehrfamilienhausbau in Ballungszentren. (Bildquelle: PORIT)

Urbanität ist der Trend der Zeit. Seit 2007 leben genauso viele Menschen in Städten wie auf dem Land. Für die Zukunft prognostiziert die UNO einen Anstieg der städtischen Bevölkerung bis 2030 auf über 60 Prozent.

Bezahlbarer Wohnraum in zukunftsfähiger Qualität ist die aktuelle Herausforderung für alle Stadtplaner. PORIT Porenbeton bietet mit seinem umfassenden Steinprogramm vielseitige Möglichkeiten und Chancen für das innerstädtische Bauen. Dazu zählen die Lückenbebauung in monolithischer Bauweise, das modulare Bauen in neuen Quartieren sowie die Aufstockung von Bestandsgebäuden.

Allein die mit PORIT Porenbeton mögliche monolithische Bauweise sorgt für hohen Wohnkomfort bei niedrigen Kosten. Denn ein massives Mauerwerk aus dem Systemsteinsortiment der PORIT GmbH leistet dauerhaften Brand-, Schall- und Wärmeschutz. Zugleich sorgt die optimierte homogene Porenstruktur für gleichbleibend hohe und zukunftsfähige Leistungswerte bei Statik und Wärmedämmung. Damit werden nicht nur aktuelle Anforderungen an den Wärmeschutz erfüllt, sondern auch die in Zukunft zu erwartenden. Eine heute oft übliche zusätzliche Dämmschicht an den Außenwänden ist mit PORIT Porenbeton nicht erforderlich. Bestes Beispiel hierfür ist das deutschlandweit erste Einfamilienhaus im neuen, anspruchsvollen Standard Effizienzhaus 40 Plus in Massivbauweise mit PORIT Porenbeton.

Zudem wirkt sich beim ein- oder mehrgeschossigen Wohnungsbau mit Mauerwerk aus PORIT Porenbeton die energetische Bauweise gleich mehrfach aus. Zum einen bleibt damit der innerstädtische Wohnraum aufgrund reduzierter Nebenkosten bezahlbar, zum anderen werden die natürlichen Ressourcen geschont.

Denn dank seiner produktspezifischen Zusammensetzung und Herstellung zählt PORIT Porenbeton zu den ökologischen Mauerwerksprodukten. So stammt der größte Teil der Rohstoffe aus Vorkommen in unmittelbarer Nähe der Produktionsstätten. Zusätzlich halten die kontinuierlich optimierten Produktionsprozesse den Primärenergiebedarf gering. Energieträger wie z. B. den zur Härtung der Porenbetonsteine eingesetzten Wasserdampf nutzt man mehrfach. Zur Herstellung von einem Kubikmeter Porenbeton inklusive Rohstoffgewinnung, Produktionsprozess und Verpackung werden ca. 400 kWh Primärenergie benötigt. Im direkten Vergleich zu anderen Mauerwerksprodukten ist dies ein wegweisender Wert.

PORIT Porenbeton ist mit eingehaltenen Herstellungsnormen und besten Planungsgrundlagen der ideale Mauerwerkstoff für den modernen und zukunftsweisenden Mehrfamilienhausbau bei innerstädtischen Bauvorhaben.

PORIT ist die Marke von fünf mittelständischen Herstellern von Porenbeton, die ihre Produkte im gesamten Bundesgebiet und den angrenzenden europäischen Nachbarländern vertreiben. Jedes Unternehmen für sich ist ein Kompetenzzentrum mit einer umfangreichen, aufeinander abgestimmten Produktpalette, die zudem einer permanenten Qualitätskontrolle unterliegt. Dank regionaler Nähe zum Kunden werden Marktbedürfnisse erkannt und Produkte für die Zukunft entwickelt. Die Positionierung im mittelständischen Bereich macht den stetigen Erfolg der PORIT Gruppe aus.
Fotohinweis: PORIT

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Aus der Praxis für die Praxis

OPTERRA Betonberechnungsprogramm

Aus der Praxis für die Praxis

Das aktuelle OPTERRRA Betonberechnungsprogramm überzeugt durch hohe Praxistauglichkeit. (Bildquelle: OPTERRA)

Als hilfreiches Tool bei der Betonherstellung hat das OPTERRA Betonberechnungsprogramm mittlerweile eine Vielzahl von Nutzern. Mit der jetzt veröffentlichten Version 3.2 haben die Entwickler der OPTERRA GmbH das Programm nicht nur überarbeitet, sondern auch an die aktuellen Normen und Vorschriften angepasst. Interessierte können es direkt unter www.opterra-crh.com/betonhandbuch bestellen.

Wie schon die vielfach genutzte Vorgängerversion, überzeugt auch das aktuelle OPTERRRA Betonberechnungsprogramm durch hohe Praxistauglichkeit und zahlreiche bedienerfreundliche Funktionen. So ermöglicht das Programm dem Nutzer Rezept- und Materialarchive anzulegen, Sieblinien zu berechnen und zu optimieren sowie komplette Mischungsberechnungen zu erstellen. Mit Schiebereglerfunktionen lassen sich die Eingabewerte komfortabel verändern.

Die vom Programm durchgeführten Berechnungen entsprechen dem aktuellen Stand der Zement- und Beton-Normung. Darüber hinaus berücksichtigt das Programm auch variable Anrechenbarkeitswerte von Betonzusatzstoffen, die vom Anwender vorgegeben werden können. Zum Umfang des aktuellen Betonberechnungsprogramms gehört auch ein eBook des neu aufgelegten OPTERRA Betonhandbuches (Stand August 2015). Lauffähig ist die neuste Programmversion unter den Betriebssystemen Windows 7, Windows 8 Classic oder Windows 10.

Für Neueinsteiger bietet ein Videotutorial einen schnellen Einstieg in das Programm und erklärt zielgenau und einfach die einzelnen Funktionen. Dank einer speziellen Schnittstelle können bisherige Nutzer, die auf die aktuelle Programmversion 3.2 updaten, Rezepturen aus den Vorgängerversionen 3.0 und 3.1 übernehmen.

Weitere Informationen zum OPTERRA Betonberechnungsprogramm und OPTERRA Betonhandbuch sowie die Bestellmöglichkeiten finden sich auf www.opterra-crh.com/betonhandbuch

OPTERRA ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns. Mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3,5 Millionen Tonnen Zement gehört OPTERRA zu den führenden Zementherstellern Deutschlands. In den Werken Karsdorf bei Leipzig, Wössingen bei Karlsruhe, Sötenich bei Köln und Neufahrn in Niederbayern sind 380 Mitarbeiter tätig. Sie sichern eine starke Position im Süden, Osten und Westen des Landes. Moderne Technik und fachliche Kompetenz setzen Maßstäbe bei der Qualität der mehr als 40 angebotenen Zementsorten. Daneben bietet OPTERRA umfangreiche Services rund um die Themen Anwendungsberatung, Vertrieb, Qualität und Logistik.

Kontakt
OPTERRA GmbH
Anke Wunder
Brühl 8
04109 Leipzig
+49 341 31959554
+49 341 31959570
anke.wunder@opterra-crh.com
www.opterra-crh.com

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Revolution in der Baustoffanalytik

CIL (Chemischen Ingenieurbüro Lapp) erstellt fundierte Baustoffanalysen jetzt schon in 2 Tagen

Revolution in der Baustoffanalytik

Mit modernster Labortechnik bietet CIL sehr schnell exakte und kostengünstige Baustoff-Analysen.

Früher musste man bis zu 6 Wochen Wartezeit einrechnen, wenn man Proben in ein Baustofflabor brachte. Bei CIL in Oberrot erhält man die Ergebnisse der Proben inzwischen schon nach 2 Tagen – noch dazu sehr viel kostengünstiger und mit einer sensationellen Kapazität von über 250 Bohrmehlproben pro Tag.

Zur Sanierung von Betonbauten – insbesondere solchen, die dem Straßenverkehr ausgesetzt sind – wird mit Hilfe von Baustoff-Proben der Zustand des Bauwerks bestimmt und ein entsprechendes Sanierungskonzept erarbeitet. Da der Material-Zustand einzelner Bohrungen für ein Bauwerk örtlich sehr stark variieren kann, sind häufig große Probenzahlen nötig. Bei CIL können Bauwerkssanierer, Ingenieurbüros, Gutachter, Baustofflabors sowie Analytische Labors nun in sehr kurzer Zeit und für deutlich geringeren finanziellen Aufwand als üblich ihre Proben analysieren lassen.

Baustoff-Proben von CIL
Die Baustoff-Proben werden von CIL auf Chlorid in Bohrmehl (säurelöslich, wasserlöslich) insbesondere im Bereich der Betonbauten, Sulfat in Bohrmehl und Gehalt säurelöslicher Sulfide in Bohrmehl, analysiert. Weitere Parameter sind in Vorbereitung.
Auf Grund des hohen Automatisierungsgrades, der effizienten internen Vernetzung, sowie des professionellen, gut ausgebildeten Personals sind enorme Stückzahlen und Preise von unter 20 Euro pro Probe möglich.

Qualität und Nachvollziehbarkeit
Ein Parameter wird erst angeboten, wenn das Verfahren sicher beherrscht wird. Darunter versteht CIL nicht nur die Einhaltung der üblichen Standards und DIN-Vorschriften über Streuung und Richtigkeit, sondern vor allem die problemlose Abwicklung im täglichen Betrieb in überdurchschnittlichen Probenzahlen. Dazu gehört auch, dass alle einem Wert zugeordneten Messungen automatisch archiviert werden. Für Kunden bedeutet das, dass CIL zum Beispiel die kompletten Titrationskurven mit den Originaldaten (wie aus dem Messgerät) samt Auswertung und Ergebnis, einschließlich eines Zeitstempels für jede Messung speichert und so eine umfassende Rückverfolgbarkeit ermöglicht.

Bewährte Analytik
„Eine neue Ära für Bauen und Sanieren ist eingeläutet. Alle jene, welche mit Baustoff-Proben arbeiten, werden diese neuen technischen Entwicklungen sehr begrüßen. Die Verbesserungen in Hinblick auf Zeit- und Geldaufwand sind geradezu revolutionär“, so Helmut Lapp, Inhaber von CIL.
Zahlreiche Ingenieurbüros, Bauunternehmen und andere Firmen greifen bereits auf die Leistungen von CIL zurück. Auch namhafte Prüfinstitute nehmen CIL für ihre Baustoffanalysen in Anspruch.

Das Chemische Ingenieurbüro Lapp ist spezialisiert auf alle Themen rund um das Wasser sowie Baustoffanalytik. Mit einem reichen Erfahrungsschatz und Neutralität unterstützt das Ingenieurbüro Betriebe bei der Planung und Umsetzung einer optimalen und nachhaltigen Wasserwirtschaft. Modernste Verfahrenstechnik und Korrosions-Chemie helfen bei der Entwicklung einfacher, wirtschaftlicher und professioneller Lösungen, die von der Wasserwirtschaft bis hin zum kompletten Umweltmanagement alle Bereiche abdecken. Mit dem neuen Baustoffanalytik Labor bietet CIL seinen Kunden modernste Technik, außergewöhnlich schnellen und gleichzeitig hoch professionellen Service.

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Gesund bauen und wohnen: Diese Gütesiegel helfen bei der Baustoff-Auswahl

Verzicht auf Schadstoffe und Wohngifte wird Bauherren immer wichtiger

Gesund bauen und wohnen: Diese Gütesiegel helfen bei der Baustoff-Auswahl

Um keine gesundheitlichen Risiken einzugehen, raten Experten zu geprüften Baustoffen (Bildquelle: www.wohngesund-bauen.com)

73 Prozent der Deutschen legen nach aktuellen Umfragen großen Wert auf Wohngesundheit . Kein Wunder – auf Schadstoffe in den eigenen vier Wänden kann wohl jeder gut verzichten! Allergiker und Eltern kleiner Kindern sind sogar auf eine gesunde Wohnumgebung angewiesen. Doch oft ziehen Wohngifte ganz unbemerkt mit ins Eigenheim, mit einer Trendfarbe an den Wänden, dem Bodenbelag oder neuen Möbeln. Wer das vermeiden will, muss beim Einkauf von Baustoffen, Materialien und Einrichtung ganz schön aufpassen und sich umfassend informieren. Doch was bedeutet überhaupt gesundes Bauen und Wohnen? Worauf müssen Bauherren achten? Die Experten vom Ratgeberportal www.aktion-pro-eigenheim.de geben wichtige Tipps.

Gesund wohnen – das ist zunächst einmal für Bauherren am einfachsten. Denn sie können die Wohngesundheit zur Chefsache machen und bei der Auswahl aller Baustoffe und Baumaterialien darauf achten, dass Schadstoffen im Eigenheim die rote Karte gezeigt wird. Allerdings heißt das auch: Bevor die Entscheidung für bestimmte Baumaterialien fällt, steht gründliches Informieren auf dem Stundenplan. Orientieren können sich Bauherren dabei sogar an einem Trend: Denn traditionelle Baustoffe wie Lehm, Ton, Kalk, Gips oder Holz sowie pflanzliche Fasern wie Hanf oder tierische Produkte wie Schafwolle erleben derzeit nicht nur eine Renaissance beim Hausbau, sie sind auch mit Blick auf die Wohngesundheit zu empfehlen. Viele dieser Naturbaustoffe eignen sich für das gesunde Bauen und Wohnen. Blind darauf vertrauen sollten Bauherren allerdings nicht. Denn auch natürliche Baustoffe können mit Schadstoffen belastet sein. Deshalb bei der Auswahl immer darauf achten, dass keine Insektenschutzmittel oder Holzschutzmittel verwendet wurden.

Gütesiegel und Zertifizierungen machen Baustoff-Auswahl leichter

Damit das Informieren über Materialien und Inhaltsstoffe nicht zur Lebensaufgabe wird, helfen Gütesiegel und Zertifizierungen bei der Beurteilung und Auswahl von Baustoffen. Doch inzwischen werben viele Hersteller mit wohngesunden und nachhaltigen Materialien. Verlässliche Aussagen liefern in der Regel die Zertifzierungen unabhängiger Institute. Ein Überblick über die wichtigsten Gütesiegel und Kennzeichnungen:

1. Blauer Engel
Das Umweltzeichen „Blauer Engel“ kennt wohl so gut wie jeder Bauherr. Er kennzeichnet Möbel, Farben oder Lacke, die von der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) und vom Bundesumweltamt auf gesundheits- und umweltschädliche Stoffe geprüft wurden. Das Label für die umweltschonende Herstellung sagt allerdings nichts über den Schadstoffgehalt eines Produktes aus. Das Gütesiegel kann also nur ein erster Anhaltspunkt sein.

2. Natureplus
Sehr strenge Anforderungen müssen dagegen Produkte mit dem natureplus-Siegel erfüllen. Die zertifizierten Baustoffe bestehen nicht nur zu mindestens 85 Prozent aus nachwachsenden oder nachhaltig gewonnenen Rohstoffen, sondern sind auch garantiert schadstoff- und emissionsarm und damit wohngesund. Durch diese strengen Vorgaben gehen Bauherren mit natureplus-zertifizierten Materialien auf Nummer sicher in Sachen Wohngesundheit.

3. eco-INSTITUT-Label
Strenge Vorgaben macht auch das Kölner eco-INSTITUT. Es untersucht Baustoffe und Materialien für die Wohnungseinrichtung auf Schadstoffe, Geruch und Inhaltsstoffe. Das eco-INSTITUT-Label erhalten nur solche Produkte, die strenge Grenzwerte erfüllen und besonders emissions- und schadstoffarm sind, so dass Bauherren das Label gut als Entscheidungskriterium für ihre Auswahl nutzen können.

4. IBU-Umweltproduktdeklaration
Die EPD – Environmental Product Declaration – vom Institut Bauen und Umwelt e. V. (IBU) betrachtet Inhaltsstoffe, Herstellung, Umweltverträglichkeit und Toxikologie von Baustoffen. Das klingt sehr kompliziert, liefert Bauherren aber viele wichtige Informationen, denn dokumentiert sind darin auch bauphysikalische und technische Eigenschaften, Nachweise und Prüfungen, wie zum Schallschutz oder zur Brennbarkeit.

5. TÜV-Siegel
Das TÜV-Siegel ist vermutlich ebenso bekannt wie der Blaue Engel. Zertifiziert werden Baustoffe nach Umweltkriterien. Beim TÜV-Umweltsiegel UT21 steht der gesamte Lebenszyklus in Bezug auf Umweltfreundlichkeit im Mittelpunkt, das TÜV-ASG-Siegel beurteilt Baustoffe dagegen in Bezug auf Schadstoffe.

6. IBR-Zertifikat
Das Institut für Baubiologie Rosenheim vergibt das IBR-Zertifikat. Ausgezeichnet werden damit umweltschonend erzeugte und gesundheitlich unbedenkliche Baustoffe und Produktionsverfahren. Als Grenzwerte gelten die Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Mit der Auswahl geprüfter Baustoffe sind Bauherren also gut beraten. Sie können in ihrem Eigenheim langfristig schadstofffrei und gesund wohnen. Das sorgt für ein gutes Gefühl in den eigenen vier Wänden, für langfristigen Werterhalt und spart teure Sanierungskosten.

Viele weitere Informationen, Expertentipps und Checklisten zum gesunden Bauen und Wohnen finden Bauherren auf dem Ratgeberportal der Aktion pro Eigenheim im Ratgeber Wohngesundheit .

Über die Aktion pro Eigenheim
Ziel der Aktion pro Eigenheim ist es, allen Bauinteressierten in Fragen der Förderung und Finanzierung bei Neubau und Hauskauf möglichst große Transparenz zu verschaffen. Hierdurch lässt sich bares Geld sparen, das dann für die Bauinvestition zur Verfügung steht oder diese erst ermöglicht. Speziell junge Familien mit Kindern und sogenannte Schwellenhaushalte werden unterstützt, damit sie sich den Traum vom Eigenheim auch erfüllen können. Auf politischer Ebene setzt sich die Aktion pro Eigenheim für eine im europäischen Vergleich angemessene Förderung von Wohneigentum ein.

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Pressemitteilungen

Sanierungstrends 2015 / 2016

Wohnkomfort zwischen Natur pur und Hightech-Baustoffen

Sanierungstrends 2015 / 2016

Lüftungselemente in der Fensterlaibung sorgen jederzeit für das richtige Frischluft-Maß (Bildquelle: Beck+Heun GmbH)

Erlaubt ist, was gefällt! Dieses Motto gilt inzwischen auch bei der energetischen Sanierung. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen bei der Dämmung nur ein „Einheitskleid“ für das Haus verfügbar war. Moderne Baustoffe bedienen die verschiedensten Interessen von Hausbesitzern – ob Natur pur oder Hightech für das Haus. Und neben der Energieeinsparung liegt der Schwerpunkt immer mehr auf einer überzeugenden Optik und Zusatzeigenschaften für mehr Komfort und Wohngesundheit. Die Experten vom Ratgeberportal Energie-Fachberater.de haben sich auf einer der größten internationalen Baumessen umgeschaut und die drei wichtigsten Trends für die kommenden zwei Jahre zusammengestellt.

Leichter wird die Entscheidung bei einer Sanierung für Hausbesitzer nicht, denn die Produktpalette ist ungeheuer breit und vielfältig. Dennoch lassen sich einige wichtige Sanierungstrends ausmachen, die von vielen Herstellen aufgegriffen werden. An oberster Stelle: Wohnkomfort. Denn keine Frage: Wenn Hausbesitzer viel Geld für die Sanierung ihres Eigenheims ausgeben, muss am Ende nicht nur die Energiebilanz überzeugen, sondern auch der Komfort. Ein gesundes Raumklima ohne Schadstoffe und mit optimaler Frischluftzufuhr ist dabei genauso wichtig wie der passende Schallschutz, der Ruhe in den Alltag bringt. Dem steigenden Sicherheitsbedürfnis tragen viele neue Produkte Rechnung und immer mehr Hausbesitzer interessieren sich auch bei der Sanierung für Aspekte der Nachhaltigkeit und hinterfragen die Herkunft der Materialien, Lebensdauer und Recyclingmöglichkeiten.

Trend 1: Überzeugende Optik plus Sicherheit

Es müssen ja nicht gleich goldene Dachziegel sein, aber die Wunschfarbe ist allemal drin: Die Dachziegelhersteller haben ihre Farbpaletten um viele Trendfarben ergänzt, gleichzeitig wurden zahlreiche historische Modelle für die Sanierung von Altbauten neu aufgelegt. Auch die Werte hinter der schönen Optik überzeugen: Nach großen Hagelschäden in den vergangenen Jahren sind viele Dachziegel jetzt hagelsicher, genauso wie die Verglasung der Dachfenster. Auf der Sicherheit liegt der Fokus auch bei den Fassadenprodukten. Farbpigmente, die im wahrsten Sinne des Wortes für coole Fassaden sorgen, reflektieren die Sonneneinstrahlung und verhindern ein Aufheizen der Fassadendämmung. Das erweitert das Farbspektrum für gedämmte Fassaden um viele der gerade angesagten dunklen Farbtöne. Auch hagelfeste Fassaden sind ein großes Thema.

Trend 2: Multitalente in der Fassade: Fenster und Haustüren

Damit der Wohnkomfort auch stimmt, kommt es auf die richtige Dosis Frischluft an, vor allem nach einer Sanierung. Bisher konnten sich Hausbesitzer entweder für eine Lüftungsanlage entscheiden oder weiter manuell lüften. Künftig kann das Lüften getrost den Fenstern selbst überlassen werde. Moderne Lüftungselemente in der Fensterlaibung sorgen nämlich in jedem Raum individuell für die richtige Frischluftmenge. Einfacher geht es nicht. Auch die Haustür spielt eine gewichtige Rolle, schließlich vereinen neue Modelle Funktionen wie Wärmedämmung, Brandschutz und Einbruchschutz und dienen ganz nebenbei noch als smarte Informationstafel.

Trend 3: Baustoffe für Mensch und Umwelt

Von Ecodesign haben bisher vermutlich die wenigsten Hausbesitzer gehört. Die entsprechenden Produkte berücksichtigen das veränderte Verbraucherverhalten und nehmen Rücksicht auf knapper werdende Ressourcen. Einfach gesagt haben Ecodesign-Baustoffe eine lange Lebensdauer, sind recyclebar, emissionsfrei und pflegeleicht. Automatische Lösungen zeichnen sich durch eine leichte Bedienung aus. Neben Nachhaltigkeit und Ökologie ist bei diesen Baustoffen aber auch der Name Programm. Denn Ästhetik und Funktionalität müssen ebenso stimmen. Mehr können Hausbesitzer fast nicht erwarten!

Weitere Informationen, viele Expertentipps und innovative Sanierungslösungen finden Hausbesitzer auf dem Ratgeberportal Energie-Fachberater.de.

Die Brancheninitiative \\\“Energie-Fachberater im Baustoff-Fachhandel\\\“ wurde im Oktober 2005 gegründet. Sie wird getragen vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V. (BDB) sowie den Kooperationen und Genossenschaften des deutschen Baustoff-Fachhandels. Kooperationspartner sind viele namhafte Baustoff-Hersteller und ausgewählte, im Sanierungsbereich erfahrene Dienstleister. Ergänzt wird das Angebot durch das Fach- und Praxiswissen von Experten, die allesamt langjährige Erfahrung mit energetischen Sanierungen, im Bereich der Förderung sowie der gesetzlichen Vorgaben haben.

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