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Energieeffiziente Erwärmung von DI-Wasser mit Durchlauferhitzern

Bielefeld, 29.07.2013

Sporadisches Zapfen von Reinstwasser – gradgenau und dazu jederzeit, prompt und ausreichend verfügbar – für die Lösung dieser Aufgabe bietet sich ein reinstwassertauglicher Durchlauferhitzer an. Dabei findet die Umwandlung von elektrischer Energie in Wärme für die entnommene Wassermenge nahezu verlustfrei statt.

Reinstwasser, auch Deionat genannt, wird für Herstellungs- und Reinigungsprozesse in hochtechnischen industriellen Bereichen sowie in medizinischen, chemischen und biochemischen Sektoren eingesetzt.

Allerdings wird Reinstwasser in der Regel nicht temperiert vorrätig gehalten, d. h. es steht zur Nutzung nur mit der aktuellen Raumtemperatur zur Verfügung. Für eine erforderliche Erwärmung von Reinstwasser wird in der Industrie häufig Sekundärenergie in Form von Strom eingesetzt.

Dabei stehen zwei Gerätebauformen im Fokus – Durchlauferhitzer und Speicher-Wassererwärmer. Beide Gerätetypen haben in der Regel Heizelemente mit direktem Medienkontakt, d. h. die Heizenergie wird fast ohne Verlust an das Wasser abgegeben.
Setzt man jedoch den gesamten Energieverbrauch für den Erwärmungsprozess in Bezug zu Entnahmemenge und Zapfdauer, lassen sich signifikante Unterschiede feststellen.

Besonders verlustarm und deshalb besonders energieeffizient findet die Wassererwärmung nur im Durchlauferhitzer statt. Hier wird lediglich die entnommene Wassermenge erhitzt.
Das Öffnen eines Zapfventils – manuell oder automatisch – wird im Durchlauferhitzer sofort durch einen Durchflussmesser registriert. Die elektronische Regelung des Gerätes stellt auf der Basis des aktuellen Durchflusses und einer präzisen kontinuierlichen Temperaturmessung die gewünschte Wassertemperatur innerhalb einer Sekunde ein. Mit dem Schließen des Zapfventils schaltet sich das Gerät sofort wieder ab. So wird nur für das aktuell benötigte Maß temperierten Reinstwassers elektrische Energie eingesetzt. Die Entnahmemenge ist bei jedem Zapfvorgang variabel und nur durch die Verfügbarkeit des kalten Reinstwassers begrenzt. Mit dem Durchlauferhitzer kann natürlich auch im Dauerbetrieb heißes DI-Wasser entnommen werden.

In einem Speicherwassererhitzer dagegen wird die gesamte Füllmenge des Behälters erwärmt. Zum Aufrechterhalten der eingestellten Temperatur muss der stetige Wärmeverlust kontinuierlich ausgeglichen werden. Die maximale Entnahmemenge entspricht hier dem Inhalt des Boilers. Vor dem Zapfen muss die jeweilige Aufheizphase abgewartet werden.
Der Leistungsbereich der von der ISEDD GmbH aus Bielefeld angebotenen Reinstwasser-Durchlauferhitzer reicht von 11kW bis 84kW.

Neben dem Aspekt der besonderen Energieeffizienz lassen sich als weitere Vorteile der geringe Platzbedarf und der niedrige Installations- und Wartungsaufwand hervorheben. Typische Einsatzbereiche sind neben Reinigungsanlagen und galvanischen Prozessen auch Ultraschallbäder und Handarbeitsplätze.

Auch für VE-Wasser geeignetes Zubehör wie Filter, Schläuche, Armaturen, usw., sowie die ausführliche anwendungsspezifische Beratung gehören zum Angebot. Falls bei bestimmten Applikationen die Leistung der Standardmodelle nicht ausreichen sollte, konzipiert ISEDD auch adaptierte Geräte.

Weitere Informationen sind im Internet unter http://rwdle.isedd.de verfügbar.

Die ISEDD GmbH hat sich als Ingenieurbüro auf die Entwicklung kundenspezifischer Lösungen für Produktions- und Messtechnik in unterschiedlichen Branchen spezialisiert. Im neuen Geschäftsbereich DetekTron wurden der Vertrieb von Standardgeräten für Mess- und Regelungstechnik sowie Industrieelektronik gebündelt.

Presse-Kontakt:
Norbert Elsbernd

ISEDD GmbH
Gustav-Bastert-Str. 11
33719 Bielefeld

Tel: 0521/97176-0
Fax: 0521/97176-100
eMail: ap.ug@isedd.de
Web: presse.isedd.de

 

Finanzen/Wirtschaft

Bauteilsauberkeit in der Fertigung

Bauteilsauberkeit in der Fertigung Qualitätskriterium Bauteilsauberkeit in der Fertigung, Feinst-Reinigungstechnik in Verbindung mit einem Spezialtank
Neben der innovativen PVD-Beschichtungsbranche (physical vapour deposition – vakuumbasierte Beschichtungsverfahren) wird mittlerweile auch in anderen Wirtschaftszweigen die Bauteilsauberkeit – auch technische Sauberkeit genannt – als wichtiger Wettbewerbsfaktor betrachtet. Die Kunden erwarten immer häufiger, dass Werkstücke ohne Nachreinigung – möglichst reinraumtauglich verpackt – direkt in vakuum-, reinraum- und gastechnische Anlagen einbaut werden können. Zu diesem Zweck müssen die Bauteile entölt, entfettet und entkeimt sein.
Um den stetig wachsenden Sauberkeitsansprüchen der Zulieferindustrie gerecht zu werden, hat die ISEDD GmbH in Bielefeld einen neuen Tank zur Erweiterung der Möglichkeiten für den Einsatz von Frischwasser-Reinigungsanlagen, wie z.B. den MIELE-Feinstreinigungsanlagen Typ IR6002 oder PG8528, entwickelt.
Das Konzept des Reinigungssystems ist für diverse Branchen, z.B. Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Vakuum-, Medizin- und Beschichtungstechnik anwendbar.
Mit dem Spezialtank von ISEDD wurde eine universelle Lösung für verschiedenartigste Anwendungen erarbeitet. Zwei häufige Nutzungsmöglichkeiten sind die Zwischenlagerung von öligem Spülwasser oder teurem pufferfähigen Reinigungsflüssigkeiten.
Öliges Spülwasser tritt im Bereich der spanenden, trennenden und umformenden Fertigungstechnik auf. Dort werden wasserbasierte Kühlschmierstoffe (KSS) verwendet, die aufgrund der technischen Gegebenheiten teilweise mit Leckageölen vermischt sind. Um zu vermeiden, dass das auf den Werkstücken haftende Gemisch aus Öl und KSS nach dem ersten Spülgang ins Abwasser gelangt, wird das Spülwasser in den ISEDD-Puffertank gepumpt. Dort wird es während der Verweilzeit entölt und steht für die nächste Charge
zu reinigender öliger Bauteile bereit. Auf diese Weise wird das stark kontaminierte erste Spülwasser stets im Kreislauf verwendet.
Der Miele Reinigungsautomat benötigt für einen Spülgang ca. 15…18 Liter Wasser. Dies entspricht, in Abhängigkeit vom Füllstand, ungefähr einem Viertel der Tankfüllung. Die Spülwasserentnahme ist so angelegt, dass aufgrund der im Tank stattfindenden Phasentrennung des Wasser-Ölgemisches nur sauberes Wasser in den Reinigungsautomat geleitet wird. Ein integrierter Öl-Skimmer schöpft stetig das an der Oberfläche schwimmende Öl ab und leitet es in einen Auffangbehälter. Der Tank ist nach Bedarf mit Heizung, Isolierung, der Aufgabenstellung angepassten Filtern und unterschiedlichen Ölabscheidern erhältlich.
In der Elektronikfertigung kommen beispielsweise Reinigungsflüssigkeiten zum Einsatz, die eine hohe Beladekapazität haben (z.B. Vigon). Dabei wird ein Konzentrat des Reinigers mit Wasser angesetzt. Dieses Gemisch kann für eine große Zahl von Reinigungsvorgängen verwendet werden. Damit das Gemisch als Emulsion erhalten bleibt, wird die Reinigungsflüssigkeit kontinuierlich durch einen Filter gepumpt. Dabei wird die Schmutzfracht, die sich nach dem Reinigungsvorgang in der Flüssigkeit befindet, herausgefiltert, d.h. die kontinuierliche Badpflege sorgt für eine lange Gebrauchsfähigkeit des Reinigers. Auch hierfür kann bei Bedarf der Tank mit Heizung und Isolierung ausgestattet werden.
Weitere Optionen zur Anpassung des Systems an spezielle Kundenanforderungen sind Leitwert-, Differenzdruck- und Füllstandmessung. Mit der Leitwertsensorik wird die Güte des Reinigungsmediums überwacht. Die Differenzdrucksensorik dient zur Filterkontrolle und weist auf einen anstehenden Filterwechsel hin. Zum Schutz der Heizelemente und zur Verbesserung der Prozesssicherheit ist die Füllstandüberwachung integrierbar.
Das nachhaltige Reinigungskonzept von ISEDD mit Reinigungsautomaten und ergonomisch gestalteten Recycling-Tank erhöht die Bauteilsauberkeit in der Fertigung bei einem gleichzeitig sparsamen und umweltgerechten Prozess.

Weiter Informationen sind unter <a href="Puffertank – ISEDD„>Puffertank – ISEDD abrufbar.

ISEDD GmbH
Norbert Elsbernd
Johanneswerkstr. 4

33611 Bielefeld
Deutschland

E-Mail: prmaximus2012.ne@isedd.de
Homepage: http://www.isedd.de
Telefon: 0521-97176-0

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