Tag Archives: bAV

Pressemitteilungen

Betriebliche Altersversorgung: SIGNAL IDUNA bietet Informationsportal für Arbeitnehmer an

(Mynewsdesk) * Digitales Portal legt Grundlagen für die Mitarbeiterberatung in den Betrieben
* Rechentool hilft, eine konkrete Vorstellung über Betriebsrente zu erhalten
* Enorme Entlastung der Arbeitgeber bei Informationspflichten
Die Arbeitgeber beklagen häufig den hohen Aufwand bei der Information ihrer Mitarbeiter über die Vorteile der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Laut SIGNAL IDUNA benötigen insbesondere kleine und mittlere Betriebe, die keine Personalabteilung oder anderes geschultes Personal für die Mitarbeiterinformation einbinden können, mehr Unterstützung. Daher baut der Versicherer seine digitale Informations- und Verwaltungsunterstützung für die Betriebe kontinuierlich aus. Jetzt bietet er zusätzlich ein bAV-Informationsportal für Mitarbeiter in den Betrieben an.

Geringer Aufwand für Vermittler, echter Mehrwert für Arbeitgeber

Das neue Infoportal entlastet Arbeitgeber bei der Mitarbeiterinformation erheblich. Die Arbeitnehmer werden motiviert, sich mit der bAV zu befassen. Das Infoportal, das in Zusammenarbeit mit dem Technologieanbieter xbAV entwickelt wurde, kann ohne großen Aufwand in die Intranet-Welt der Betriebe eingefügt werden – auch unter Beachtung des Corporate Design des jeweiligen Arbeitgebers. Vermittler, die bereits die Plattform „SI bAV-Berater“ nutzen, wählen lediglich das angebotene Produkt aus und tragen die Höhe des Arbeitgeberzuschusses ein. Danach kann jeder Mitarbeiter selbständig mit dem einfach zu bedienenden Berechnungstool näherungsweise ermitteln, wie hoch seine gesetzliche Rente ausfallen wird und wie diese mit einer Betriebsrente aufgestockt werden kann.

„Mit der durchgängigen Digitalisierung bieten wir derzeit einen der effizientesten Prozesse in der bAV für Vertrieb, Arbeitgeber und Arbeitnehmer an. Und wir bauen ihn kontinuierlich weiter aus“, sagt Clemens Vatter, Konzernvorstand der SIGNAL IDUNA und zuständig für die Lebensversicherung.

Gut informiert in die Beratung

Das Infoportal sieht vier Schritte vor, um den Mitarbeiter für eine weitergehende Beratung zu motivieren und mit den möglichen Rentenhöhen und wesentlichen Fakten auszustatten.

* Zunächst müssen einige wenige persönliche Daten wie Alter, Bruttoeinkommen, Steuerklasse und Kirchensteuer eingegeben werden.
* Mithilfe eines Schiebereglers kann der Mitarbeiter die Anzahl der Beitragsjahre nach oben oder unten verändern. Damit wird dargestellt, wie sich die gesetzliche Rente im Vergleich zum aktuellen Einkommen verändert.
* Danach wird gefragt: „Wie viel möchten Sie monatlich in die bAV einzahlen?“ Die Höhe des Eigenanteils kann mithilfe eines Schiebereglers verändert werden. Im Hintergrund berechnet das Tool jeweils die Höhe des Arbeitgeberzuschusses und die Steuer- und Sozialabgabenersparnis, so dass ein Gesamtbetrag ausgewiesen wird, der in die bAV eingezahlt werden könnte.
* Ist der Mitarbeiter an einer Beratung interessiert, kann er direkt aus dem Tool heraus eine E-Mail an den für das Unternehmen zuständigen Berater schicken. Der Arbeitgeber hat keinerlei Aufwände.
Dass das Interesse der Mitarbeiter an einer Betriebsrente groß ist, hatte eine repräsentative Online-Umfrage* im Auftrag der SIGNAL IDUNA unter Arbeitnehmern im vergangenen Sommer gezeigt. 55 Prozent der befragten Arbeitnehmer gaben seinerzeit an, sich für eine Betriebsrente zu entscheiden, statt beispielsweise für einen Zuschuss zum Fahrgeld oder Handyvertrag.

Hamburg/Dortmund, 7. Mai 2019
Pressestelle

*Über die Online-Umfrage:

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 510 Arbeitnehmer zwischen dem 16.07.2018 und 22.07.2018 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und setzen sich repräsentativ nach Beschäftigtenanteil pro Unternehmensgröße zusammen.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im SIGNAL IDUNA

Die SIGNAL IDUNA Gruppe geht zurück auf kleine Krankenunterstützungskassen, die Handwerker und Gewerbetreibende vor über 100 Jahren in Dortmund und Hamburg gegründet hatten. Heute hält die SIGNAL IDUNA das gesamte Spektrum an Versicherungs- und Finanzdienstleistungen für alle Zielgruppen bereit.

Der Gleichordnungskonzern betreut mehr als zwölf Millionen Kunden und Verträge und erzielt Beitragseinnahmen in Höhe von rund 5,6 Milliarden Euro.

Weitere Informationen zur SIGNAL IDUNA Gruppe finden Sie auf
http://www.signal-iduna.de

Firmenkontakt
SIGNAL IDUNA
Thomas Wedrich
Joseph-Scherer-Straße 3
44139 Dortmund
040 4124-3834
thomas.wedrich@signal-iduna.de
http://www.themenportal.de/vermischtes/betriebliche-altersversorgung-signal-iduna-bietet-informationsportal-fuer-arbeitnehmer-an-27267

Pressekontakt
SIGNAL IDUNA
Thomas Wedrich
Joseph-Scherer-Straße 3
44139 Dortmund
040 4124-3834
thomas.wedrich@signal-iduna.de
http://shortpr.com/iwn613

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Arbeitgeberzuschuss zur bAV – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Lebensversicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Fabienne L. aus Kassel:
Arbeitgeber sollen seit Neuestem verpflichtet sein, etwas zur betrieblichen Altersversorgung ihrer Mitarbeiter dazu zu zahlen. Stimmt das? Und was steckt dahinter?

Herbert Nowak, bAV-Experte von ERGO:
Bisher war es Arbeitgebern selbst überlassen, ob sie sich an der betrieblichen Altersversorgung (bAV) ihrer Mitarbeiter beteiligen oder nicht. Das hat sich mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz geändert: Zahlt ein Arbeitnehmer über die sogenannte Gehaltsumwandlung Teile seines Bruttogehalts in eine bAV ein, dann spart der Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge. Diese Ersparnis muss er seit dem 1. Januar 2019 bei neu abgeschlossenen Verträgen an den Mitarbeiter weitergeben und zwar in Form einer Zuzahlung zu dessen bAV. Tarifverträge können allerdings andere Regelungen vorschreiben. Die Höhe des Zuschusses beträgt 15 Prozent des vom Arbeitnehmer umgewandelten Gehalts. Liegt die Ersparnis der Sozialversicherungsbeiträge beim Unternehmen allerdings unter 15 Prozent, kann der Chef entscheiden, ob er dennoch pauschal 15 Prozent des umgewandelten Betrages zuschießt oder nur den Prozentsatz der tatsächlichen Ersparnis. Aber der Arbeitgeber kann auch mehr tun: Bis zu 25 Prozent des umgewandelten Betrages bleiben für ihn in der Regel aufwandsneutral. Arbeitnehmer, die ältere bAV-Verträge haben, können ab dem 1.Januar 2022 mit dem verpflichtenden Zuschuss ihres Arbeitgebers rechnen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.192

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

Folgen Sie ERGO auf Facebook und besuchen Sie das ERGO Blog.

Das bereitgestellte Bildmaterial darf mit Quellenangabe (Quelle: ERGO Group) zur Berichterstattung über die Unternehmen und Marken der ERGO Group AG sowie im Zusammenhang mit unseren Ratgebertexten honorar- und lizenzfrei verwendet werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die ERGO Versicherung
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Rund 42.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2017 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 18 Milliarden Euro.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.ergo-group.com

Firmenkontakt
ERGO Versicherung
Dr. Claudia Wagner
ERGO-Platz 2
40198 Düsseldorf
0211 477-2980
claudia.wagner@ergo.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM Strategische Markenkommunikation
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 998 461-16
ergo@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Bildquelle: ERGO Group

Pressemitteilungen

Skandalurteil LAG Hamm: Arbeitnehmer verzichtet auf Beratung – Arbeitgeber haftet!

Warum Personaler künftig die Beratung der Arbeitnehmer in der betrieblichen Altersversorgung überwachen und dokumentieren müssen!

Skandalurteil LAG Hamm: Arbeitnehmer verzichtet auf Beratung - Arbeitgeber haftet!

Mühsam versucht die Politik, die betriebliche Altersversorgung für Arbeitnehmer attraktiver und für Arbeitgeber haftungsärmer zu gestalten, um deren notwendige Verbreitung zu erhöhen – und dann kommen in regelmäßigen Abständen Arbeitsrichter wie Elefanten in den Porzellanladen und reißen nieder, was Politiker, Arbeitgeber und Gewerkschaften in monatelangen Verhandlungen an Verbesserungen errungen haben. Das vor kurzem ergangene Urteil des BAG zur Anzeige des versicherungsförmigen Verfahrens ist ein gutes Beispiel hierfür. Ein noch drastischeres Beispiel für die Realitätsferne und Voreingenommenheit mancher Arbeitsrichter ist das Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm zur Haftung des Arbeitgebers trotz eines Beratungsverzichts des klagenden Arbeitnehmers (Az.: 4 Sa 852/17).

Der Fall:

Im April 2003 stellte die spätere Beklagte, eine Gesellschaft im kommunalen öffentlichen Dienst, ihren Arbeitnehmer(inne)n auf Einladung des Betriebsrats in einer Betriebsversammlung die Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung vor, da kurz vorher ein für die Beklagte bindender Tarifvertrag zur Entgeltumwandlung in Kraft getreten war. Mit der Vorstellung des Versorgungskonzepts wurde ein Fachberater einer Sparkasse beauftragt, da der Tarifvertrag die Sparkassen-Finanzgruppe explizit als präferierten Partner benennt. Außerdem bot die Beklagte ihren Arbeitnehmer(inne)n an, sich anschließend vom Fachberater in einem persönlichen Beratungsgespräch zur betrieblichen Altersversorgung beraten zu lassen. Dieses Beratungsangebot nahm der Kläger, ein damaliger Arbeitnehmer der Beklagten, nicht an.

Im September 2003 schloss der Kläger eine Entgeltumwandlungsvereinbarung zugunsten einer Pensionskassenversorgung ab, wie gesagt ohne von der angebotenen Einzelberatung Gebrauch zu machen.

In der arbeitsrechtlichen Vereinbarung zwischen der Beklagten und dem Arbeitnehmer, der Entgeltumwandlungsvereinbarung, wurde unter Punkt 4 schriftlich vereinbart:

„Nach den derzeit geltenden steuerrechtlichen Regelungen sind erst die späteren Versorgungsleistungen einkommenssteuerpflichtig. Steuerrechtliche und betragsrechtliche Änderungen in der Zukunft gehen nicht zu Lasten des Arbeitgebers.“

Am 14.11.2003, also zwei Monate nach Abschluss der Entgeltumwandlungsvereinbarung, verabschiedete die damalige rot-grüne Regierung das „Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung“, kurz „GKV Modernisierungsgesetz“, durch das Leistungen der betrieblichen Altersversorgung der Kranken- und Pflegeversicherungspflicht unterworfen wurden.

In den folgenden Jahren erhielt der Kläger jährlich eine Mitteilung über den aktuellen Stand seiner Anwartschaft. Seit 2009 war darin regelmäßig ein Hinweis auf die Beitragspflicht der Leistungen zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

Im Januar 2015 erhielt der Kläger, der zwischenzeitlich in Rente gegangen war, die vereinbarte Kapitalabfindung in Höhe von ca. 35.000 EUR, auf die die Techniker Krankenkasse in 2016 für die Jahre 2015 und 2016 Beiträge in Höhe von rund 1.250 EUR erhob. Mit den für die Folgejahre zu erbringenden Beiträgen beläuft sich der Gesamtbeitrag an die Krankenkasse auf rund 6.500 EUR.

Die Klage:

Der Kläger beantragte, die Beklagte auf Schadensersatz in Höhe der bereits entrichteten und noch zu entrichtenden Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zuzüglich Zinsen zu verurteilen. Die Beklagte beantragte die Klageabweisung.

Das Urteil:

Die Beklagte wurde gem. Urteil vom 6.12.2017 der 4. Kammer des Landesarbeitsgerichts Hamm dazu verurteilt, dem Kläger alle anfallenden Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge nebst Zinsen zu ersetzen.

Begründet wurde das Urteil mit der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, die sich aus §§ 241 Abs. 2 und 242 BGB ableiten lässt. Da der Berater des Arbeitgebers i.S.v. §278 Satz 1 BGB als dessen Erfüllungsgehilfe anzusehen sei, müsse sich die Beklagte eine unzureichende Beratung zurechnen lassen.

Warum handelt es sich bei einem Blick auf die Fakten um ein Skandalurteil?

-Der Kläger hat im vorliegenden Fall auf die angebotene Einzelberatung verzichtet – später klagt er wegen fehlender Aufklärung!
-Das Gesetz zur Kranken – und Pflegeversicherungspflicht wurde erst nach Abschluss der Entgeltumwandlungsvereinbarung verabschiedet!
-Es wurde in der Entgeltumwandlungsvereinbarung vertraglich vereinbart, dass spätere Gesetzesänderungen hinsichtlich Steuern und Abgaben nicht zu Lasten des Arbeitgebers gehen!
-Der Kläger wurde in den Jahresmitteilungen des Versorgungsträgers mehrfach auf die künftige Versicherungspflicht hingewiesen!
-Und letztlich wurde der der Arbeitgeber gesetzlich und tarifvertraglich zur Bewilligung der betrieblichen Altersversorgung gezwungen!

Und trotz aller dieser Fakten erkennen die Richter des LAG Hamm eine Schadensersatzpflicht des Arbeitgebers – ein Skandal, der die Verbreitung der betriebliche Altersversorgung nachhaltig erschwert!

Folgende Punkte sollte jede Personalabteilung in der betrieblichen Altersversorgung beachten:

-Keine betriebliche Altersversorgung ohne Expertenbegleitung

Betriebliche Altersversorgung ist zu 60% Arbeitsrecht, zu 30% Steuerrecht und maximal zu 10% Versicherungsrecht. Aus diesem Grund ist es keine gute Idee, die betriebliche Altersversorgung im Unternehmen durch den Versicherungsvermittler konzipieren zu lassen. Lassen Sie Ihre betriebliche Altersversorgung von einem unabhängigen Experten, bevorzugt einem Betriebswirt für betriebliche Altersversorgung, gestalten oder zumindest regelmäßig überprüfen. Risiko- und Haftungsgutachten gibt es für Unternehmen bis 100 Arbeitnehmer bereits zum Pauschalpreis von 398,00 EUR zzgl. MwSt. (siehe www.k-bav.de/unsere-dienstleistungen).

-Keine Zusage ohne Beratungsdokumentation

Zu jeder betrieblichen Altersversorgung gehört zwingend ein stringentes Beratungs- und Dokumentationskonzept. Nur wenn die Arbeitnehmer nicht nur über die Vorteile, sondern besonders auch über alle Nachteile der betrieblichen Altersversorgung aufgeklärt werden, und diese Aufklärung detailliert dokumentiert wird, kann sich der Arbeitgeber vor ungerechtfertigten Regressansprüchen schützen. Da auch externe Berater in der betrieblichen Altersversorgung als Erfüllungsgehilfen des Arbeitgebers eingestuft werden, muss der Arbeitgeber wissen, wie die Beratungsgespräche ablaufen und was dokumentiert wird. Fordern Sie eine kostenfreie Musterinformation und Musterberatungsdokumentation unter info@k-bav.de an.

-Keine ungeprüfte Übernahme bestehender Zusagen neuer Arbeitnehmer

Immer häufiger bringen neue Mitarbeiter eine bestehende Direktversicherung, Pensionskassen- oder Pensionsfondsversorgung mit und beantragen eine Übernahme der Zusage durch den neuen Arbeitgeber – denn nur so bleiben die bestehenden Rechnungsgrundlagen, Garantiezinsen und bei Männern die Bisexkalkulation erhalten.

Mit der Unterzeichnung der Übernahmeerklärung übernimmt der neue Arbeitgeber allerdings die volle Haftung für alle Fehler und Risiken, die ehemalige Arbeitgeber bei der Erteilung und Rückdeckung der Zusage gemacht haben. Dies gilt auch für Beratungsfehler oder das Fehlen einer Beratungsdokumentation. Eine ungeprüfte Übernahme von Versorgungszusagen stellt für jeden Arbeitgeber somit ein erhebliches Haftungsrisiko dar.

Eine Übertragung des Deckungskapitals, auf die jeder Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch hat, stellt zwar anfänglich Rechtssicherheit für den Arbeitgeber her, führt jedoch gerade bei Einstellungsgesprächen zu berechtigten und kontraproduktiven Diskussionen mit den neuen Arbeitnehmern. Auch sind spätere Regressforderungen nicht auszuschließen, falls eine Übertragung oder Übernahme nicht fachgerecht umgesetzt und dokumentiert wird.

Unsere Empfehlung: Lassen Sie jede zu übernehmende Versorgungszusage durch einen unabhängigen Experten prüfen. Die KbAV KG erstellt solche Portabilitätsgutachten bereits zu einem attraktiven Pauschalpreis von 118,00 EUR zzgl. MwSt.

Beantragen Sie bei der Geschäftsführung eine Prüfung des Versorgungswerks und mitgebrachter Zusagen. Denn für den Schaden haftet zwar der Arbeitgeber, aber die Personalabteilung trägt die Verantwortung!

Kanzlei für betriebliche Altersversorgung

Kontakt
KbAV KG – Kanzlei für betriebliche Altersversorgung
Ulrich Wild
Lindenstr. 15
83555 Gars
08073/384440
u.wild@k-bav.de
https://www.k-bav.de

Pressemitteilungen

Individuelle Lösungen für Tarifpartner

Individuelle Lösungen für Tarifpartner

(Mynewsdesk) SIGNAL IDUNA bekennt sich zum Sozialpartnermodell

Die SIGNAL IDUNA bietet ab sofort den Tarifparteien in den Schwerpunktbranchen Handwerk, Handel und Gewerbe individuelle Lösung für das Sozialpartnermodell in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) an. „Wir sind bereit, das Sozialpartnermodell gemeinsam mit Arbeitgebern und Tarifpartnern zu gestalten. Unsere Strukturen und Prozesse sind auf die neue Welt ausgerichtet“, betont Clemens Vatter, Konzernvorstand der SIGNAL IDUNA und zuständig für die Lebensversicherung. Und weiter: „Als einer der größten berufsständischen Versicherer in Handwerk, Handel und Gewerbe sehen wir uns in der Verantwortung, die Unternehmen auch im Sozialpartnermodell zu begleiten.“

Die SIGNAL IDUNA fokussiert sich im Sozialpartnermodell auf eine Gesamtlösung aus marktfähigen Produkten, voll digitalisierten Services für die Beratung und Verwaltung sowie Angeboten zur Mitarbeiterinformation und Kundenbetreuung in den Betrieben. SIGNAL IDUNA begleitet die Tarifvertragspartner bei der Entwicklung und Einführung des Sozialpartnermodells und unterstützt sie bei allen Aufgaben, die mit der Umsetzung verbunden sind.

Für jede Branche soll ein eigenes Sozialpartnermodell entwickelt werden, das den Vorstellungen und Wünschen der Sozialpartner entspricht. SIGNAL IDUNA hat sich für den Durchführungsweg Direktversicherung entschieden. „Dieser Durchführungsweg hat sich bewährt. Außerdem gibt es in Bezug auf die Kapitalanlage keine signifikanten Einschränkungen“, so Clemens Vatter. Die Expertise für die Kapitalanlagestrategie des Sozialpartnermodells liefern drei Unternehmen aus der SIGNAL IDUNA Gruppe: die Privatbank Donner & Reuschel, die SIGNAL IDUNA Asset Management Gesellschaft und HANSAINVEST, die bereits zum vierten Mal in Folge zur besten Kapitalverwaltungsgesellschaften in Deutschland gewählt wurde.

Kommunikation wird digital unterstützt

Im Sozialpartnermodell wird die digitale Vernetzung der Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Versicherungsunternehmen unter Einbindung der Tarifvertragspartner essenziell werden. Durch automatisierte und voll digitalisierte bAV-Prozesse reduziert SIGNAL IDUNA heute schon die Aufwände, die üblicherweise mit der Umsetzung einer bAV in den Betrieben verbunden sind.

In der „neuen bAV-Welt“ werden die Anforderungen der Sozialpartner in besonderem Maße berücksichtigt. Sie können eine bewährte Prozessinfrastruktur nutzen, die zudem an deren spezifische Bedürfnisse angepasst wird. „Mit der durchgängigen Digitalisierung der Beratung und Verwaltung bieten wir derzeit den effizientesten Prozess in der bAV für Arbeitgeber und Arbeitnehmer an“, sagt Clemens Vatter (siehe auch Pressemitteilung vom 3. Mai 2018) ).

SIGNAL IDUNA gehört zu den erfahrensten bAV-Anbietern in Deutschland mit einem Schwerpunkt in KMUs und den Branchen Handwerk, Handel und Gewerbe. SIGNAL IDUNA unterhält vertragliche Bindungen zu rund 250 Versorgungswerken und baut damit auf umfassende Erfahrungen in der Gestaltung von Branchenlösungen.

Hamburg/Dortmund, 7. Juni 2018

Pressestelle

Ansprechpartner:
Thomas Wedrich
Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 40 4124-3834
E-Mail: Thomas.Wedrich@signal-iduna.de

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im SIGNAL IDUNA

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/jh09br

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/vermischtes/individuelle-loesungen-fuer-tarifpartner-21395

Die SIGNAL IDUNA Gruppe geht zurück auf kleine Krankenunterstützungskassen, die Handwerker und Gewerbetreibende vor über 100 Jahren in Dortmund und Hamburg gegründet hatten. Heute hält die SIGNAL IDUNA das gesamte Spektrum an Versicherungs- und Finanzdienstleistungen für alle Zielgruppen bereit.

Der Gleichordnungskonzern betreut mehr als zwölf Millionen Kunden und Verträge und erzielt Beitragseinnahmen in Höhe von rund 5,6 Milliarden Euro.

Weitere Informationen zur SIGNAL IDUNA Gruppe finden Sie auf
http://www.signal-iduna.de

Firmenkontakt
SIGNAL IDUNA
Thomas Wedrich
Joseph-Scherer-Straße 3
44139 Dortmund
040 4124-3834
thomas.wedrich@signal-iduna.de
http://www.themenportal.de/vermischtes/individuelle-loesungen-fuer-tarifpartner-21395

Pressekontakt
SIGNAL IDUNA
Thomas Wedrich
Joseph-Scherer-Straße 3
44139 Dortmund
040 4124-3834
thomas.wedrich@signal-iduna.de
http://shortpr.com/jh09br

Pressemitteilungen

bAV von der Beratung bis zur Verwaltung durchgängig digitalisiert

bAV von der Beratung bis zur Verwaltung durchgängig digitalisiert

(Mynewsdesk) SIGNAL IDUNA übernimmt die Vorreiterrolle in der bAV

Die SIGNAL IDUNA hat die digital gestützte Beratung und Verwaltung der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) um zwei wesentliche Bausteine erweitert: einen Beratungsprozess für Arbeitgeber sowie den Vertragsabschluss mittels elektronischer Unterschriften von Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Vermittler. „Mit der durchgängigen Digitalisierung der Beratung und Bestandsverwaltung bieten wir derzeit den effizientesten Prozess in der bAV für Vertrieb, Arbeitgeber und Arbeitnehmer an“, sagt Clemens Vatter, Konzernvorstand der SIGNAL IDUNA und zuständig für die Lebensversicherung.

Umgesetzt wurde die komplette Digitalisierung in Kooperation mit xbAV, dem führenden Technologieanbieter für die Digitalisierung der bAV. Der Versicherer verspricht sich von den Neuerungen einen enormen Schub für die Akzeptanz der bAV in kleineren und mittleren Unternehmen. Denn dort herrscht bei der Verbreitung von Betriebsrenten noch großer Nachholbedarf. „Indem künftig alle Vorgänge bei Beratung und Verwaltung digital und nahtlos ineinandergreifen, werden wir Vermittler, Arbeitgeber und Arbeitnehmer begeistern und motivieren, sich mit der bAV zu beschäftigen“, so Clemens Vatter.

Berater werden entlastet

Um bAV-Experten zu entlasten und weniger erfahrene Vermittler schrittweise durch die Beratung zu führen, wurde mit xbAV der SIGNAL IDUNA bAV-Berater entwickelt. Der Vermittler wird in der Beratung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern am Laptop oder Tablet entweder durch den gesamten Prozess geführt oder aber punktuell mit Vergleichsrechnungen und Übersichten unterstützt. Dabei ermittelt die Software die individuelle Versorgungslücke, simuliert die Lohnabrechnung mit und ohne bAV, vergleicht die bAV mit einer privaten Vorsorge und berücksichtigt auch die Nachsteuerbetrachtung in der Rentenphase. Anträge und Beratungsdokumente erstellt das System automatisch. Der SIGNAL IDUNA bAV-Berater schließt den Antragsprozess durch die elektronischen Unterschriften von Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Vermittler lückenlos ab und übermittelt sie ohne Medienbruch an die SIGNAL IDUNA. Die Anträge können dabei auch zeitversetzt digital unterschrieben werden. Beispielsweise zuerst vom Arbeitnehmer bei der Beratung – während der Arbeitgeber seine Unterschrift ergänzt, nachdem er einen Link zugeschickt bekommt.

„Die digitale Abbildung von komplexen Zusammenhängen bringt allen Beteiligten eine völlig neue Transparenz und die Beratung gewinnt an Qualität“, erklärt Boris Haggenmüller, Geschäftsführer bei xbAV Beratungssoftware.

Sicherheit für sensible Daten

Geschützt werden die sensiblen personenbezogenen Daten durch eine so genannte Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), die höchstmögliche Datensicherheit bietet. Bei jeder Anmeldung müssen die Nutzer der jeweiligen Anwendungen neben Benutzername und Passwort zusätzlich eine PIN eingegeben werden. Diese PIN wird über eine App auf dem Smartphone generiert.

Digitale Vertragsverwaltung

Der SIGNAL IDUNA bAV-Berater ist mit dem elektronischen Arbeitgeberportal, dem SIGNAL IDUNA bAVnet verbunden, das bereits Anfang des Jahres 2018 basierend auf dem Verwaltungstool von xbAV eingeführt wurde. Arbeitgeber können damit die häufigsten Verwaltungsvorgänge, wie Namens-, Adress- und Beitragsänderungen sowie Meldungen von Krankheit und Elternzeit ihrer Mitarbeiter, selbst vornehmen oder einen Vermittler oder Dienstleister beauftragen. Damit wird der bürokratische Aufwand in den Betrieben und beim Versicherer erheblich reduziert.

Hamburg/Dortmund, 3. Mai 2018

Pressestelle

Ansprechpartner:

SIGNAL IDUNA Gruppe
Thomas Wedrich
Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 40 4124-3834
E-Mail: Thomas.Wedrich@signal-iduna.de

xbAV AG
Stefanie Dadson
Leiterin PR
Tel: +49 89 2000 17 59
E-Mail: stefanie.dadson@xbav.de

Über xbAV

xbAV ist der führende Technologieanbieter für die Digitalisierung der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Als unabhängiger Partner und Schnittstelle zwischen allen Beteiligten – Produktanbieter, Sozialpartner, Vermittler, Arbeitgeber und Beschäftigte – entwickelt xbAV Shared-Service-Lösungen für eine digitale, schlanke und effiziente bAV. xbAV ist Mitglied der BIPRO e.V. – der neutralen Organisation der Finanzdienstleistungsbranche, bei der fachliche und technische Normen zur Qualitätssteigerung entwickelt werden, und der aba, dem Fachverband für betriebliche Altersversorgung. Standorte: München (Hauptsitz), Berlin und Saarbrücken.

Weitere Informationen unter www.xbav.de | www.xbav-berater.de

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im SIGNAL IDUNA

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/ocjdyd

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/vermischtes/bav-von-der-beratung-bis-zur-verwaltung-durchgaengig-digitalisiert-69228

Die SIGNAL IDUNA Gruppe geht zurück auf kleine Krankenunterstützungskassen, die Handwerker und Gewerbetreibende vor über 100 Jahren in Dortmund und Hamburg gegründet hatten. Heute hält die SIGNAL IDUNA das gesamte Spektrum an Versicherungs- und Finanzdienstleistungen für alle Zielgruppen bereit.

Der Gleichordnungskonzern betreut mehr als zwölf Millionen Kunden und Verträge und erzielt Beitragseinnahmen in Höhe von rund 5,6 Milliarden Euro.

Weitere Informationen zur SIGNAL IDUNA Gruppe finden Sie auf
http://www.signal-iduna.de

Firmenkontakt
SIGNAL IDUNA
Thomas Wedrich
Joseph-Scherer-Straße 3
44139 Dortmund
040 4124-3834
thomas.wedrich@signal-iduna.de
http://www.themenportal.de/vermischtes/bav-von-der-beratung-bis-zur-verwaltung-durchgaengig-digitalisiert-69228

Pressekontakt
SIGNAL IDUNA
Thomas Wedrich
Joseph-Scherer-Straße 3
44139 Dortmund
040 4124-3834
thomas.wedrich@signal-iduna.de
http://shortpr.com/ocjdyd

Pressemitteilungen

Reform der Betriebsrente : Bundeskartellamt billigt gemeinsames Betriebsrenten-Angebot von fünf Versicherern

Reform der Betriebsrente : Bundeskartellamt billigt gemeinsames Betriebsrenten-Angebot von fünf Versicherern

(Mynewsdesk) „Das Rentenwerk“ kann Gespräche mit Sozialpartnern starten

Das Bundeskartellamt hat das gemeinsame Betriebsrenten-Angebot von fünf genossenschaftlich geprägten Versicherern genehmigt. Nach der heutigen Entscheidung des Bundesrats zur Reform der Betriebsrente ist damit der Weg für „Das Rentenwerk“ frei. Unter diesem Namen starten die Lebensversicherer von Barmenia, Debeka, Gothaer, HUK-COBURG und Die Stuttgarter nun mit ihrem Angebot für Sozialpartner. Ziel ist eine flexible Betriebsrente, die Arbeitgeber und Gewerkschaften an ihre Bedürfnisse anpassen können.

„Über die Entscheidung des Bundeskartellamts freuen wir uns sehr. Jetzt kommt Bewegung in den Markt für betriebliche Altersvorsorge – hier haben bisher wenige Anbieter dominiert“, sagte Uwe Laue, Vorstandsvorsitzender der Debeka, dem größten der beteiligten Unternehmen. „Wir sind überzeugt: Durch die neuen Anreize im Gesetz werden mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorsorgen, gerade auch Geringverdiener. Wir werden ein transparentes und kostengünstiges Produkt bieten, um auch im Umfeld niedriger Zinsen attraktive Renditen zu ermöglichen.“

In den folgenden Wochen lädt „Das Rentenwerk“ Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände zu Experten-Gesprächen ein. Auf dem Programm stehen Impulsvorträge und Diskussionen, um auszuloten, wie sich nach der Reform der Betriebsrente das sogenannte Sozialpartnermodell in der Praxis gestalten lässt. Die Themen reichen von der rechtlichen Umsetzung und „Lean Administration“ bis zur Kommunikation an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Termine sind: Dienstag, 5. September, in Berlin; Dienstag, 12. September, in Frankfurt am Main; Donnerstag, 14. September, in München.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.anmeldung.dasrentenwerk.de

Alle am „Rentenwerk“ beteiligten Unternehmen oder deren Obergesellschaften sind Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit und somit vor allem ihren Kunden verpflichtet, nicht externen Aktionären oder dem Votum des Kapitalmarkts. Konkret gehören dem Konsortium drei Versicherungsvereine sowie zwei Aktiengesellschaften an, die sich wiederum zu 100 Prozent im Eigentum von Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit befinden: Die Barmenia Lebensversicherung a.G., der Debeka Lebensversicherungsverein a.G., die Stuttgarter Lebensversicherung a.G., die Gothaer Lebensversicherung AG, die HUK-COBURG Lebensversicherung AG. Werte wie Solidarität und Fairness kennzeichnen das Angebot.

Bereits am ersten Juni hatte der Bundestag die Reform der Betriebsrente beschlossen. Zeitgleich hatten die Unternehmen ihre geplante Zusammenarbeit angekündigt.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Barmenia Versicherungen

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/iceuu2

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/vermischtes/reform-der-betriebsrente-bundeskartellamt-billigt-gemeinsames-betriebsrenten-angebot-von-fuenf-versicherern-90032

Die Barmenia zählt zu den großen unabhängigen Versicherungsgruppen in Deutschland. Das Produktangebot der Unternehmensgruppe reicht von Kranken- und Lebensversicherungen über Unfall- sowie Kfz-Versicherungen bis hin zu Haftpflicht- und Sachversicherungen. Die Barmenia zeichnet sich seit Jahren durch nachhaltiges Wirtschaften und eine verantwortungsvolle Unternehmensführung aus. Ökonomisches Handeln, soziale Verantwortung und ökologisches Bewusstsein sind Leitgedanken der Barmenia und fest in den Unternehmenszielen verankert.

Firmenkontakt
Barmenia Versicherungen
Stephan Bongwald
Barmenia-Allee 1
42119 Wuppertal
0202 438-3240
stephan.bongwald@barmenia.de
http://www.themenportal.de/vermischtes/reform-der-betriebsrente-bundeskartellamt-billigt-gemeinsames-betriebsrenten-angebot-von-fuenf-versicherern-900

Pressekontakt
Barmenia Versicherungen
Stephan Bongwald
Barmenia-Allee 1
42119 Wuppertal
0202 438-3240
stephan.bongwald@barmenia.de
http://shortpr.com/iceuu2

Pressemitteilungen

Garantieverbot im Betriebsrentenstärkungsgesetz: Versicherungslobby gefährdet Stärkung der bAV

Garantieverbot im Betriebsrentenstärkungsgesetz: Versicherungslobby gefährdet Stärkung der bAV

Berlin, 18. April 2017 – Der Verband der Firmenpensionskassen (VFPK) sieht im aktuellen Gerangel um das Garantieverbot im Betriebsrentenstärkungs-gesetz einen Machtkampf der Versicherungsindustrie, der auf dem Rücken der Arbeitnehmer ausgetragen wird. Denn die Lebensversicherer wollen das vorgesehene Garantieverbot aus dem Gesetz streichen. Sie nehmen dabei bewusst das erhebliche Risiko in Kauf, dass die Stärkung der dringend benötigten betrieblichen Altersvorsorge an dieser Frage scheitert.

„Aus fachlicher Sicht ist die Diskussion nicht nachvollziehbar. Das Garantieverbot ist richtig und muss bleiben“ sagt Peter Hadasch, Vorstand bei Nestle Deutschland und Vorstandsvorsitzender des VFPK. „Hier geht es allein um Marktinteressen. Und die Lebensversicherer scheuen sich nicht, ihre Interessen auf Kosten künftiger Rentner durchzudrücken.“

Wie wenig Garantien in die heutige Finanzwelt passen, zeigt die Tatsache, dass sich die Lebensversicherer außerhalb der bAV Schritt für Schritt aus Garantien zurückziehen und ihre Bestände in Abwicklungsgesellschaften übertragen. Umso unglaubwürdiger ist es, dass die Forderung nach Garantien in der bAV ausgerechnet von den Lebensversicherern so plötzlich und lautstark erhoben und mit großem Lobbyaufwand in die politische Debatte regelrecht hineingedrückt wird. Der Grund dafür ist offensichtlich: Hier soll ein Geschäftsfeld für die Vertriebe der Lebensversicherungen eröffnet werden. Und die seit mehr als hundert Jahren bewährten Non-Profit-Einrichtungen der Sozialpartner – die Pensionskassen und Pensionsfonds – als potenzielle Anbieter aus dem bAV-Markt gedrängt werden.

Die vorgetragenen Argumente der Lebensversicherungsindustrie fallen bei einer fachlichen Prüfung rasch in sich zusammen. So hängt die Sicherheit der Leistungen ausschließlich von der Verlässlichkeit der verwendeten Kapitalanlage ab. Hierüber kann bereits heute die BaFin im Rahmen ihrer aufsichtsrechtlichen Tätigkeit ausreichend wachen. Zudem steht allen Durchführungswegen schon heute die Möglichkeit offen, durch Rückdeckungslösungen Garantien in der Rentenphase zuzusagen. Zudem ist auch in der neuen Welt mit reinen Beitragszusagen die Absicherung von Invaliditäts- und Hinterbliebenenrisiken uneingeschränkt möglich.

Die kolportierten Diskussionen über Abschnittsgarantien, Teilgarantien, Übertragung in Lebensversicherungsverträge etc. machen die betriebliche Altersvorsorge nur zusätzlich kompliziert und führen zu mehr Intransparenz in der Altersversorgung. Dabei soll das neue Gesetz die bAV stärker und einfacher machen. Der vorliegende Gesetzentwurf – mit Garantieverbot – ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.

„Die Versicherer nehmen mit ihrem bockig anmutenden Verhalten bewusst das Risiko in Kauf, dass das ganze Gesetzesvorhaben und damit die Stärkung der bAV scheitert. Das ist für ein so wichtiges Thema wie die Rente kein angemessenes Verhalten – und auch kein angemessener Umgang in der politischen Debatte. Der Schwanz darf nicht mit dem Hund wackeln, deshalb darf die Stärkung der bAV nicht den Interessen der Versicherungslobby geopfert werden“ fasst Hadasch zusammen.

Der Verband der Firmenpensionskassen e.V. (VFPK) ist die Interessenvertretung der regulierten Pensionskassen in Deutschland. Die Verbandsmitglieder repräsentieren mehr als 4.200 angeschlossene Trägerunternehmen, über die mehr als 1,2 Millionen Arbeitnehmer und rund 270.000 Rentner bei den Mitgliedskassen versichert sind.

Firmenkontakt
Verband der Firmenpensionskassen e.V. (VFPK)
Markus Gaier
Kurfürstendamm 111 – 113
10711 Berlin
030 896 01 765
030 4000 599 99
geschaeftsstelle@vfpk.de
http://www.vfpk.de

Pressekontakt
Verband der Firmenpensionskassen e.V. (VFPK)
Hans F. Kaufmann
Kurfürstendamm 111 – 113
10711 Berlin
030 896 01 765
030 4000 599 99
geschaeftsstelle@vfpk.de
http://www.vfpk.de

Pressemitteilungen

Aon Hewitt begrüßt Betriebsrenten-Gesetzentwurf

Richtiger Weg mit hohem Informationsbedarf / Internationale Erfahrungen sind ermutigend

„In den Niederlanden nutzen über 90 Prozent der Arbeitnehmer die Chancen betrieblicher Altersversorgungssysteme. Es muss das Ziel sein, auch hierzulande ähnlich hohe Prozentsätze zu erreichen“, kommentiert Fred Marchlewski, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Aon Hewitt, die aktuelle Diskussion um Betriebsrenten. Die jetzt als Referentenentwurf vorliegende Neuregelung eröffne sowohl Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern erfolgversprechende neue Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung.

Sehr positiv sieht Marchlewski dabei Optionssysteme, in die Mitarbeiter automatisch einbezogen werden. Das soll künftig auch für bestehende Arbeitsverhältnisse möglich sein. Dabei haben die Mitarbeiter dann ein Abwahlrecht (sog. Opting-out). „Es wäre allerdings gut, wenn solche Vereinbarungen auch auf betrieblicher Ebene möglich wären und nicht nur wenn ein Tarifvertrag das ermöglicht“, ergänzt er.

„Vor den Sozialpartnern liegt auf jeden Fall eine Menge Überzeugungsarbeit“, so Marchlewski weiter. „Der Gedanke, dass der Wegfall von Garantien ein Vorteil sein kann, ist für viele völlig neu. Unsere Berechnungen zeigen aber, dass der Verzicht auf versicherungsähnliche Garantien fast immer höhere Renditen und damit höhere Auszahlungen bewirkt“, so Marchlewski.

„Einfacher wird das System dadurch allerdings nicht,“ ergänzt Gundula Dietrich. Sie ist bei Aon Hewitt Mitglied der Geschäftsleitung und sieht vor allem bei kleineren und mittleren Unternehmen großen Informationsbedarf. „Viele denken immer noch, betriebliche Altersversorgung ist zu komplex für uns. Wir müssen den Unternehmen helfen, die Chancen und Funktionsweisen der neuen Modelle zu verstehen. Auch die Mitarbeiter müssen zielgruppengerecht beraten werden.“, beschreibt sie die Herausforderung für Berater und Anbieter. Dabei zeigen neben den Niederlanden auch die Beispiele Dänemark und Norwegen, wie populär die neuen Formen der betrieblichen Altersversorgung sein können.

Auf Anbieterseite erwartet Aon Hewitt hingegen eine Konsolidierung im Neugeschäft. „Das jetzt erforderliche Vermögensmanagement erfordert fundiertes Know-how, das nur größere Organisationen bereitstellen können“, erklärt Marchlewski. Zu den höheren Renditen kämen reduzierte Verwaltungskosten, das komme letztlich den Arbeitnehmern zugute. In den Niederlanden etwa ist vor diesem Hintergrund die Zahl der Pensionsfonds von rund 1.000 auf heute etwa 250 geschrumpft.

Insgesamt, so Marchlewski abschließend, begrüße Aon Hewitt die anstehende Neuregelung der betrieblichen Altersversorgung. Details seien sicher noch zu klären, aber die Richtung stimme.

Der von Sozial- und Finanzministerium erarbeitete Entwurf des Betriebsrentenstärkungsgesetzes sieht vor, dass Unternehmen die Höhe von Betriebsrenten künftig nicht mehr garantieren müssen. Stattdessen soll eine reine Beitragszusage reichen, wenn sich Arbeitgeber und Gewerkschaften in Tarifverträgen auf Modelle der betrieblichen Altersversorgung bei einer versicherungsförmigen Einrichtung einigen. Damit entfällt auch die Haftung der Arbeitgeber für Betriebsrenten.

Verschiedene Maßnahmen sollen die betriebliche Altersversorgung auch für kleinere Einkommen und für kleinere Betriebe attraktiver machen. Zudem sollen Unternehmen ihren Belegschaften eine Betriebsrente standardmäßig anbieten. Arbeitnehmer, die sich dagegen entscheiden, sollen die Ausnahme bleiben. Das Gesetz soll 2018 in Kraft treten.

Aon Hewitt ist weltweit einer der führenden Berater und Dienstleister im Bereich Human Resources. Das Unternehmen ermöglicht Kunden eine bessere Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit durch vielfältige und umfassende Vorsorge-, Talent- und Gesundheitslösungen. In Deutschland wird ein breites Spektrum an Lösungen mit den Schwerpunkten Betriebliche Altersversorgung, Vergütung und Talentmanagement angeboten. Weltweit ist Aon Hewitt mit fast 34.000 Mitarbeitern in 90 Ländern vertreten. In Deutschland arbeiten etwa 450 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg, Mülheim an der Ruhr, München, Stuttgart, Wiesbaden. Weitere Informationen zu Aon Hewitt finden Sie unter www.aonhewitt.de

Über Aon
Aon ist ein führender globaler Anbieter für Risikomanagement, Versicherungs- und Rückversicherungsmakler sowie Berater und Dienstleister für Human Resources Lösungen und Outsourcing-Services. Weltweit arbeiten für Aon mehr als 72.000 Mitarbeiter in über 120 Ländern. Weitere Informationen zu Aon finden Sie unter www.aon.com
Unter www.aon.com/manutd können Sie sich zudem über die globale Partnerschaft zwischen Aon und Manchester United informieren.

Firmenkontakt
Aon Hewitt GmbH
Michael Krüger
Luxemburger Allee 4
45481 Mülheim a.d. Ruhr
+49 208 70062658
pressegermany@aonhewitt.com
http://www.aonhewitt.com

Pressekontakt
ECCO Düsseldorf/EC Public Relations GmbH
Lutz Cleffmann
Heinrichstr. 73
40239 Düsseldorf
0211 23944921
lutz.cleffmann@ecco-duesseldorf.de
http://www.ecco-duesseldorf.de

Arbeit/Beruf Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen Rat und Hilfe Recht/Gesetz/Anwalt Versicherung/Vorsorge

Personalpolitik / HR: Neuer Mitarbeiter und die betriebliche Altersversorung (bAV)

Personalpolitik / HR : Welche Probleme können bei der Übernahme einer bestehenden betrieblichen Altersversorgung des neuen Mitarbeiters bei Ihnen als Arbeitgeber entstehen?

Aufgrund des demographischen Wandels hat heutzutage jedes Unternehmen mit der Fluktuation der Arbeitnehmer zu kämpfen. Speziell bei ausscheidenden oder neuen Mitarbeiter, die eine betriebliche Altersversorgung (bAV) führen, ist grundsätzlich kein rechtssicherer Workflow bei den meisten Arbeitgebern festgelegt.

Alltag in der Personalabteilung in Verbindung mit der betrieblichen Altersversorgung (bAV):

Ein neuer Mitarbeiter wird eingestellt und bringt seine Direktversicherung am ersten Arbeitstag mit und legt diese der Geschäftsleitung / Personalabteilung / Abteilungsleiter vor, mit der Bitte, die beiliegenden Formulare für den Versicherungsnehmerwechsel zu unterschreiben, damit er seinen Vertrag fortführen kann. Rückkuvert liegt bereits frankiert für die Rücksendung an den Versicherer bei. Neuer Mitarbeiter: „Mein Versicherungsberater hat gesagt, dass ich meinen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung bei meinem neuen Arbeitgeber fortführen kann und damit Sie sich nicht mit dem unangenehmen Thema „Betriebliche Altersversorgung (Direktversicherung / Pensionskasse / Pensionsfonds / § 3 Nr. 63 EStG)“, lange beschäftigen müssen, ist bereits alles für Sie vorbereitet“

Personalabteilung: Super Service – Super Mitarbeiter – endlich die Fachkraft, die wir als Arbeitgeber gesucht haben!

Als Personaler ist man heutzutage begeistert, wenn Sie alle Unterlagen vollständig erhalten und dafür wenig Aufwand, Ihrer kostbaren Arbeitszeit opfern müssen. Die Schreibtischplatte ist schon lange nicht mehr leer. Personaler (CEO / CHRO): „Endlich wurde ein sehr guter Mitarbeiter eingestellt, hier muss ich oder die Geschäftsleitung nur noch unterschreiben und der Vorgang ist sofort erledigt!“

Wo liegt das Problem bei der Übernahme der betrieblichen Altersversorgung (bAV) des neuen Mitarbeiters!

Leider besteht die betriebliche Altersversorgung (bAV) nicht nur aus dem Versicherungsvertrag. Grundsätzlich wird das so von den meisten Versicherungsgesellschaften oder den Versicherungsvermittlern kommuniziert, damit der bestehende Vertrag Ihres neuen Mitarbeiters, fortgeführt werden kann. Was viele nicht wissen, die Betriebsrente wird vielmehr über das Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Steuerrecht, Betriebsrentengesetz und weitere Gesetze geregelt.

Das Versicherungsrecht ist in der Regel das letzte Glied in der Kette!

Jetzt stellen Sie sich folgende Fragen:

„Ja und,…

read more »

Pressemitteilungen

Linnemann: „Die Politik stellt die Betriebsrente auf den Kopf“

Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/ CSU kritisiert aktuelle bAV-Reformdebatte

Während die Diskussion um die Zukunft der Rentenpolitik nach der parlamentarischen Sommerpause in die entscheidende Phase eintreten soll, meldet sich der Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/ CSU Dr. Carsten Linnemann mit klaren Worten zu den Reformideen in der betrieblichen Altersversorgung zu Wort.

Gegenüber dem Webmagazin www.deutsche-betriebsrente.de sagte Linnemann auf die Frage, was bei den derzeitigen Vorschlägen zur Stärkung der betrieblichen Vorsorge von der Idee der Betriebsrente als Ausdruck unternehmerischer Verantwortung übrig bleibe: „Leider zu wenig. Mit den aktuellen Vorschlägen, wie dem Sozialpartnermodell und Opting-Out stellt die Politik die Betriebsrente auf den Kopf. Die betriebliche Altersvorsorge droht vom personalpolitischen Instrument mit einer sozialpolitischen Komponente zur Sozialpolitik mit personalpolitischen Auswirkungen zu werden.

Zudem wären die meisten Mittelständler keineswegs auf neue Förderungen oder Erleichterungen aus. Sie möchten vor allem von der Bürokratie und der Komplexität der gesetzlichen Rahmenbedingungen befreit werden, so Linnemann. Außerdem erwarten auch die Arbeitgeber, dass zukünftig vom Ersparten mehr beim Arbeitnehmer ankommt und dazu Themen wie die Steuerlast, Doppelverbeitragung oder die Anrechnung auf die Grundsicherung endlich angepackt würden. „Politischen Handlungsbedarf sehe ich vor allem beim Abbau von steuerlichen, beitragsrechtlichen und bürokratischen Hürden sowie bei der Handlungs- und Haftungssicherheit“,so Lindemann.

Eine weitere Notwendigkeit sieht der wirtschafts- und sozialpolitische Experte in einem klaren Bekenntnis zur privaten Vorsorge und dem 3-Säulen-Modell. “ Wir brauchen ein Ende der Debatte über die Abschaffung der Riester-Rente. Ohne private Vorsorge wird eine auskömmliche Altersversorgung nicht funktionieren. Generell brauchen wir mehr Transparenz bei den Rentenansprüchen über alle Säulen hinweg“, sagt Linnemann.

Das vollständige Interview lesen Sie unter www.deutsche-betriebsrente.de

Herausgeber des DBR-Webmagazins ist der Verein „Deutsche Betriebsrente Datentreuhand e.V.“. Der Verein agiert unabhängig, gemeinnützig und ohne Gewinnerzielungsabsicht. Initiator des Vereins ist der Versorgungsverband deutscher Wirtschaftsorganisationen – VdW.

Der Verein ist eine offene Arbeitgeberinitiative zur Förderung, Verbreitung und Professionalisierung der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) in Deutschland.

Unser Leitbild ist eine soziale und effiziente Betriebsrente, die ihren Namen auch zur recht trägt – als eine gemeinsame Initiative des Arbeitgebers und seiner Mitarbeiter.

Eine echte Betriebsrente vereint die soziale und ökonomische Verantwortung des Unternehmens und ist unverzichtbar für Mitarbeiterbindung und Fachkräftegewinnung.

Kontakt
Deutsche Betriebsrente e.V.
Riccardo Wagner
Solinger Straße 22
40764 Langenfeld
0151-22629924
riccardo.wagner@deutsche-betriebsrente.de
http://www.deutsche-betriebsrente.de