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Datenschutz: Ab in die Cloud, aber mit Sicherheit

Worauf jedes Unternehmen achten sollte, wenn es die Cloud verwendet

Datenschutz: Ab in die Cloud, aber mit Sicherheit

Cloud-Checkliste

Cloud Computing bietet Datenverarbeitung per Internet und über Netzwerke von Unternehmen und ebenso natürlich von Verwaltungen.

Software-as-a-Service
Software-as-a-Service (SaaS) und weitere Nutzungsmodelle lassen Anwender bestimmte skalierbare Leistungen nutzen und zahlen. Dabei differieren Umfang und Art sowie Ort und Infrastruktur der jeweiligen Leistung. Datenschutz und Informationssicherheit hängen ebenfalls von veränderlichen Faktoren der jeweiligen cloudbasierten Verarbeitung ab. Wirtschaftliche Vorteile für Anwender resultieren aus reduzierter Infrastruktur und kleinerem IT-Personal bei besserem Kostenüberblick. Eine Situation, die im eigenen Rechenzentrum zu gleichen Preisen oft nicht zu realisieren wäre.

Platform-as-a-Service
Gleiches gilt neben SaaS auch für Platform-as-a-Service (PaaS), das cloudbasierte Plattformen für Webentwickler bietet. Dazu zählen zügig verfügbare Laufzeitumgebungen für Anwendung und Entwicklung. In der Cloud entfallen hoher Verwaltungsaufwand und Kosten für Hard- wie Software. Davon profitieren Software-Lebenszyklen, vom Entwurf über Development und Test zum Roll-out. Auch der Betrieb von Webapplications im Internet gelingt per Cloud Computing. Obige Cloudvorteile entspringen auch Infrastructure-as-a-Service (IaaS) als mietbare Rechen- bzw. Serverleistung.

Cloud-Checkliste
Im Cloud Computing gilt Compliance zu Kontrollierbarkeit und Transparenz sowie Beeinflussbarkeit als starke Herausforderung an Anbieter genauso wie für die Anwender. Speziell müssen Verantwortliche von Unternehmen ihre Datenverarbeitung angemessen verantworten. Dazu gehört
a) die richtige Wahl von Anbietern: Public, Private, Community oder Hybrid Clouds,
b) die transparente Technik, inkl. zertifizierter Infrastrukturen wie beispielsweise ISO 27001, Sicherheitskonzepte,
c) Organisation wie Software as a Service, Platform as a Service oder Infrastructure as a Service,
d) Rechtslage speziell zu persönlichen Daten in Clouds und
e) Sicherheit ihres Cloud Computing gewährleisten.
Vor diesen Abhängigkeiten fällt die prinzipielle Entscheidung zum Einsatz von Cloud Computing. Zu jenen Bedingungen zählt auch
f) die Möglichkeit der unterbrechungsfreien Cloud dank eines Neuanbieters bei Insolvenz des bisherigen.

Wer schreibt, der bleibt
Zudem stimmen Anbieter und Anwender ihre Sicherheitsmaßnahmen ab Mai 2018 in Form einer Auftragsverarbeitung nach Artikel 26 der EU-Datenschutzgrundverordnung ab. Öffentliche Stellen nutzen Clouds mit Sitz in Drittstaaten besonders umsichtig: Gerade außereuropäische Behördenstellen greifen oft umfänglich, ohne Anlass und ohne direkten Bedarf auf persönliche Daten zu. Dies interessiert speziell Unternehmen in Deutschland, die Daten an US-Stellen senden. EU-Standardvertragsklauseln oder BCR bei Cloud-Anbieter, die außerhalb der EU/des EWR ihren Sitz haben, müssen verwendet werden.

Vorsicht Geheimdienste
Der Zugriff ausländischer Nachrichtendienste auf Informationen von Menschen in Deutschland verläuft derzeit nicht sonderlich begrenzt. Entsprechend zurückhaltend erteilen Datenschutzbehörden neue Erlaubnis zur Datensendung in Drittstaaten, etwa während der Cloud-Nutzung. Zugleich prüfen diese Stellen das mögliche Aussetzen solcher Übermittlungen, speziell wegen des EU-US Privacy Shields Abkommens.

suhling management consulting bietet externe Datenschutzbeauftragung, Managementberatung, Datenschutzaudits, Begleitung zur Zertifizierung und Siegelerteilung durch Implementierung von ISO 9001, ISO 14001, ISO 27001, BDSG, EU-DSGVO und Datenschutzstandards, Integration von Managementsystemen und Auditierung von Managementsystemen.

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Beihilfe und Krankenversicherung

Das Privileg der Beamten

Beihilfe und Krankenversicherung

© Picture-Factory – Fotolia.com

Grundsätzlich sind sich wohl alle Beamte einig: Die Beihilfe ist eine tolle Sache. Doch wer bekommt eigentlich wie viel Beihilfe? Wofür ist die Beihilfe überhaupt gut? An welche Bedingungen ist die Beihilfe geknüpft und was hat sie mit der privaten Krankenversicherung zu tun? Diese Fragen kann wohl am besten beantworten, wenn man wie das www.Beamten-Infoportal.de täglich mit der Materie zu tun hat. Bezüglich der Beihilfe gibt es einige Dinge, die man als Beamter wissen sollte. Vor allem für angehende Beamte ist dieses Thema oftmals ein Buch mit sieben Siegeln, weshalb nun etwas Licht ins Dunkel gebracht werden soll.

Was ist die Beihilfe eigentlich?

Die sogenannte Beihilfe für Beamte ist eigentlich nichts anderes, als eine eigenständige Krankenfürsorge der Bundesländer. Diese werden auch Dienstherren genannt und gewähren die Beihilfe in unterschiedlicher Höhe und in unterschiedlichem Ausmaß. Dieses hängt maßgeblich von der Lebenssituation des Beamten ab. Einige Bundesländer, so auch Hessen, weichen im Beihilfebemessungssatz stark von den anderen Bundesländern ab. Die Beihilfe gehört zur sogenannten „Fürsorgepflicht“ des Dienstherren und bildet einen elementaren Bestandteil der privaten Krankenversicherung. Aufgrund der Beihilfe zahlen Beamte in der Privaten einen sehr geringen Beitrag bei optimaler Absicherung. Weitere Informationen zum Thema Beihilfe siehe www.Beamten-Infoportal.de/wissenswertes/beihilfe/

Beihilfe für Beamte – Privat oder doch lieber gesetzlich?

Obwohl eigentlich eindeutig ist, dass man sich als Beamter aufgrund der Beihilfe privat versichern sollte, sind sich viele Beamte zu Anfang dennoch unsicher. Einige lassen sich von Freunden und Bekannten zur Gesetzlichen verleiten, bei anderen ist der Grund sozial motiviert. Um die Gretchenfrage zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung klären zu können, sollte man zunächst wissen worin eigentlich der Unterschied besteht. Dieser liegt maßgeblich im Versicherungssystem beider Absicherungen. Während in der Gesetzlichen „alle in einen Topf“ zahlen, werden die Beiträge für die Private anhand von Individualfaktoren berechnet. Zu diesen Individualfaktoren zählen beispielsweise das Alter, der Gesundheitszustand und die gewählten Leistungen. Der Beitrag in der Gesetzlichen hingegen wird anhand des Einkommens und des Bedarfes errechnet. Ein weiterer Unterschied besteht im Aufnahmezwang. Während die Gesetzliche aufgrund der Krankenversicherungspflicht gezwungen ist jeden Antragsteller aufzunehmen, kann die Private potentielle Kunden aufgrund eines zu großen Gesundheitsrisikos auch ablehnen. Nachdem die Unterschiede von PKV und GKV geklärt wurden, kommt nun die Beihilfe ins Spiel. Diese zahlt, abhängig vom Bundesland und Familienstand zwischen 50% – 70% der Krankheitskosten, sofern man sich als Beamter privat versichert. Würde man als Beamter die gleichen Leistungen in der Gesetzlichen wählen, würde man fast das Dreifache bezahlen. Die Beihilfe für Beamte würde bei der Gesetzlichen Versicherung zwar nicht wegfallen, aber der Versicherungsnehmer müsste den vollen Kassensatz anhand seines Einkommens alleine zahlen. Des Weiteren sollte man wissen, dass die Beihilfe sich nicht nur auf den Beamten selbst beschränkt. Auch der Ehegatte und die Kinder profitieren unter gewissen Umständen von der Beihilfe.

Beihilfe in Hessen

Wie bereits erwähnt, variieren Höhe und Umfang der Beihilfe von Bundesland zu Bundesland. Ganz besonders aus dem Rahmen fallen hierbei Hessen und Bremen. In den meisten Bundesländern bekommen unverheiratete Beamte ohne Kinder 50% Beihilfe. Mit dem zweiten Kind erhöht sich die Beihilfe für den Beamten auf 70%. In Hessen und Bremen ist dies jedoch anders gelöst. Hier bekommt der unverheiratete Beamte ohne Kinder zwar auch 50% Beihilfe, jedoch werden es ab zwei Kindern keine 70%. Die Beihilfestaffelung in diesen Bundeländern sieht vor, dass auf die 50% Beihilfe des aktiven Beamten 5% hinzukommen, wenn der Ehepartner beihilfeberechtigt ist. Dieser ist jedoch lediglich dann beihilfeberechtigt, wenn er von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht befreit ist und unterhalb der Einkommensgrenze bleibt. Auch die Einkommensgrenzen variieren von Bundesland zu Bundesland. In Hessen liegt diese derzeit (2016) bei 8652 Euro und entspricht damit dem Jahresfreibetrag. Damit gehört Hessen zu den Bundesländern mit der niedrigsten Einkommensgrenze. Ist der Ehepartner eines Beamten in Hessen nun von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht befreit und verdient im Jahr weniger als 8652 Euro hinzu, ist er beihilfeberechtigt. Dann bekommt der aktive Beamte statt 50% Beihilfe, 55% Beihilfe. Genauso verhält es sich auch mit den Kindern. Sind diese von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht befreit und damit beihilfeberechtigt, bekommt der aktive Beamte für jedes Kind 5% mehr Beihilfe. Ein verheirateter Beamter mit berücksichtigungsfähiger Ehefrau und zwei berücksichtigungsfähigen Kindern bekommt also 65% Beihilfe. Gemessen an anderen Bundesländern ist dieser Beihilfesatz eher gering.

Bei weiteren Fragen zum Thema Finanzen, Krankenversicherung oder Beihilfe können Sie sich unter anderem an Deutschlands größtes Beamten-Portal www.Beamten-Infoportal.de wenden. Hier werden Sie kostenlos, unverbindlich und unkompliziert von Experten für den öffentlichen Dienst beraten. Seit nunmehr 14 Jahren vertrauen Beamte auf den Service des Portals.

News und Infos rund um das Thema Beihilfe für Beamte und ausgezeichneten Service finden Sie auf www.beamten-Infoportal.de. Über 35.000 Beamte werden derzeit bereits vom Beamten-Infoportal betreut und empfehlen uns weiter. Gerne stehen wir auch Ihnen in sämtlichen Fragen bezüglich Krankenversicherungen zur Seite.
Unser kompletter Service und die Beratung sind kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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ciaoLV: Lebensversicherungen haben sich bei den Versicherungsnehmern bedient!

ciaoLV: Lebensversicherungen haben sich bei den Versicherungsnehmern bedient!

ciaoLV GmbH / Stefan Heinze

Eine sehr beliebte Art der Lebensversicherungen in Deutschland sind die Fondspolicen. Hier kauft die Versicherungsgesellschaft verschiedene Fonds, wie z.B Aktien-und Rentenfonds.

Dabei gibt es verschiedene Formen. Verschiedene Anbieter bieten Dachfondskonzepte an, die aktiv gemanagt werden.

Stefan Heinze, Geschäftsführer der ciaoLV GmbH vermutet, dass einige Versicherer sich sog. Kickbacks bedient haben. Dies können Ausgabeaufschläge, Rückzahlung von Management-Fees oder Rückflüsse von Börsenmaklern sein.

Die Geldflüsse sind jedoch in den Bedingungen der Versicherer nicht beschrieben und müssen an die Versicherungsnehmer zurück gezahlt werden.

CiaoLV bietet die Möglichkeit, diese Fondspolicen überprüfen zu lassen. Dabei sind auch diese Verträge angreifbar, welche bereits ausgezahlt wurden.

Interessierte Personen können ganz einfach die Verträge auf der Internetseite www.ciaolv.de hochgeladen. Innerhalb von 72 Stunden erhält der Versicherungsnehmer eine Auskunft, welche zusätzliche Auszahlung möglich ist.

Die ciaoLV GmbH versteht sich als Plattform für die Rückabwicklung von Lebens-und Rentenversicherungen. Das Team der ciaoLV arbeitet mit verschiedenen Rechtsanwälten und Rückabwicklungsfirmen zusammen. Eine Rechtsdienstleistung wird nicht angeboten.

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HANS 2015 mit neuem Moderator

HANS 2015 mit neuem Moderator

Lukas Nimscheck (Mitte) gewann einen HANS 2014 – Foto Public Address

Der Termin für den HANS – Der Hamburger Musikpreis 2015 steht fest: Am Dienstag, 24. November, werden die diesjährigen Hamburger Musikpreise verliehen. Die Preisverleihung findet vor rund 500 geladenen Gästen aus Medien, Kultur und Wirtschaft im Hamburger Konzertclub Markthalle statt. Die Moderation übernimmt erstmalig der Musiker und HANS-Preisträger Lukas Nimscheck.

„Im vergangenen Jahr durfte ich selbst einen HANS entgegennehmen, in diesem Jahr empfange ich alle Preisträger auf der Bühne. Ich freue mich auf eine spannende und abwechslungsreiche Veranstaltung“, so Lukas Nimscheck.

Mit der Hip-Hop-Gruppe Deine Freunde erfand der 27-Jährige das Genre der Kindermusik neu. Ihr gut produzierter Hip-Hop mit anspruchsvollen Texten stieß in eine bis dato unbesetzte Lücke vor – wofür die Band 2014 mit dem Hamburger Musikpreis HANS ausgezeichnet wurde. Bereits zuvor arbeitete Lukas Nimscheck als Assistent der Geschäftsführung im Schmidt Theater, moderierte den Tigerenten Club und produzierte Songs und Remixe für Künstler wie Wir sind Helden und Beatsteaks.

Ort der HANS-Verleihung ist erneut die Markthalle. „Wir haben hier 2014 ideale Bedingungen vorgefunden. Der traditionsreiche Club ist ein erstklassiges Umfeld für unsere Verleihung“, freut sich Uriz von Oertzen, HANS-Mitinitiator und Vorstandsvorsitzender der Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft (IHM).

Als reiner Jury-Preis zeichnet der Hamburger Musikpreis HANS besonders innovative, kreative und künstlerische Leistungen in verschiedenen Kategorien – vom „Song des Jahres“ bis zur „Herausragenden Künstlerentwicklung“ – aus. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderen Thees Uhlmann, Boy, Tocotronic, Trümmer, das Tingvall Trio, Inas Nacht, Tapete Records und der Club Uebel & Gefährlich.

Der Norddeutsche Rundfunk und die Hamburger Kreativgesellschaft fördern den HANS seit der ersten Verleihung 2009. Erstmalig engagiert sich in diesem Jahr die Handelskammer Hamburg für den Musikpreis.

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BadenInvest: erfreuliche Aussichten in Deutschland bei künftigen Photovoltaikprojekten

BadenInvest: erfreuliche Aussichten in Deutschland bei künftigen Photovoltaikprojekten

BadenInvest Consulting GmbH

Am 15. April 2015 wurde die erste Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freilandanlagen durchgeführt. Dies ist ein erster Schritt, um die Förderung von administrativ bestimmten Fördersätzen auf Wettbewerb ermittelte Werte umzustellen.
Stefan Falk, Geschäftsführer der BadenInvest Consulting GmbH findet den Trend sehr gut, erneuerbar gewonnener Strom zu marktwirtschaftlichen Bedingungen zu vermarkten.
Durch diese beschriebenen Ausschreibungen soll der Ausbau der Erneuerbaren Energien ausgebaut und kostengünstiger gestaltet werden. Die Bundesnetzagentur ist diesen Schritt gegangen, um einfach und transparent die Ausschreibungsprozesse anzubieten.
Die BadenInvest freut sich über diese Entwicklung. Die 25 ausgeschriebenen Projekte mit eine Größe von 6,3 MWp erhielten durchschnittlich 9,17 ct/kWh. Damit liegen diese Werte über den aktuellen Vergütungssätzen des Marktprämienmodells. (EEG)
Die BadenInvest Consulting GmbH ist spezialisiert auf das Aufteilen von Photovoltaikanlagen in kleine erschwingliche Einheiten, welche über Banken finanziert werden können. Des Weiteren werden Genossenschaftsanteile im Bereich erneuerbare Energien angeboten.
Weitere Informationen und Kontakt: www.baden-invest.de

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Stefan Falk
Liststr. 18 ∙ Westbahnhof
D-76185 Karlsruhe
Tel.: +49 (0) 721 / 16 15 610
Fax: +49 (0) 721 / 16 15 612

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Bosseler & Abeking Kinderstiftung unterstützt die Manuel Neuer Kids Foundation

In Gelsenkirchen leben im Verhältnis mehr von Armut betroffene Kinder als in den meisten anderen deutschen Städten. Über ein Drittel der jungen Menschen unter 15 erhalten staatliche Transferleistungen. Fast die Hälfte der Kinder und Jugendlichen haben einen Migrationshintergrund. Künftig wird sich die Situation noch verschärfen: Die Zahl der Kinder, die unter schwierigen sozialen Bedingungen leben, nimmt im Ruhrgebiet stetig zu – anders als im landesweiten Trend. Gerade in Gelsenkirchen gestaltet sich die Chancenverteilung für Kinder und Jugendliche extrem ungleich. Als Anlaufstelle für benachteiligte Kinder wurde MANUS eingerichtet: ein RTL-Kinderhaus, das unter der Patenschaft des Fußballprofis Manuel Neuer steht. Das Kinderhaus wurde Anfang Oktober 2014 in Gelsenkirchen-Buer eröffnet. Dafür hat man eine geräumige alte Stadtvilla eigens umgebaut. Das MANUS steht Kindern und Jugendlichen von sechs bis 18 offen. Die Bosseler & Abeking Kinderstiftung hat die komplette Kücheneinrichtung im Wert von 100.000 Euro des MANUS gefördert. Auch die Küchenmöbel und -utensilien konnten so angeschafft werden. Die Küche ist ein wichtiger Ort in dem Kinderhaus: Hier werden die Mahlzeiten zubereitet und gemeinsam mit den Kindern gekocht und gebacken. Das ermöglicht ihnen regelmäßiges gesundes Essen. Zudem erlernen sie grundlegende Fertigkeiten, um selbst aus frischen Zutaten schmackhafte Speisen zuzubereiten.
Adrian Bosseler, Initiator und Gründer der Bosseler & Abeking Kinderstiftung, stammt selbst aus Gelsenkirchen. Wie Manuel Neuer wuchs auch er im Stadtteil Buer auf, in dem heute das MANUS steht. Für Adrian Bosseler war die Unterstützung dieses Projekts eine Herzensangelegenheit: Dadurch erhielt er die Gelegenheit, sich für seine Geburtsstadt einzusetzen.

Bosseler & Abeking ist das in München marktführende Beratungsunternehmen für Anlage-Immobilien. Das spezialisierte Immobilienunternehmen betreut und berät Vermögensgesellschaften (Family Office) sowie Stiftungen. Im Rahmen einer Ankaufsberatung unterstützt Bosseler & Abeking diese Investoren bei der Auswahl und der Suche geeigneter Liegenschaften. Exzellente Marktkenntnisse und umfangreiche Netzwerke machen Bosseler & Abeking zum ausgewiesenen Spezialisten für Immobilieneigentümer und Investoren. Mit den gemeinnützigen Bosseler & Abeking Stiftungen setzt sich das Unternehmen für Natur, Umwelt und hilfsbedürftige Kinder ein.

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Hafengeburtstag Hamburg: Mark Forster, Laith Al-Deen und Original Members Of Santana auf der NDR Bühne

Hafengeburtstag Hamburg: Mark Forster, Laith Al-Deen und Original Members Of Santana auf der NDR Bühne

Laith Al-Deen – Foto (c)Carsten Klick

Die Stars direkt an den Landungsbrücken erleben: Zum Hafengeburtstag Hamburg (Freitag, 8. Mai, bis Sonntag, 10. Mai) engagiert sich der NDR mit einer Bühne inmitten der Hafenmeile. Für das Bühnenprogramm sorgen NDR 90,3, "Hamburg Journal", NDR 2 und N-JOY. Die ersten Acts stehen jetzt fest. NDR 90,3 und "Hamburg Journal" präsentieren Original Members Of Santana Feat. By TMOS, für N-JOY kommt Mark Forster an die Landungsbrücken und NDR 2 holt Laith Al-Deen.

Der Eröffnungsabend des 826. Hamburger Hafengeburtstags steht ganz im Zeichen der Songs von Carlos Santana. "Black Magic Woman", "Oye Como Va", "Smooth", "Maria" – seit mehr als 45 Jahren zieht der Ausnahmegitarrist das Publikum in seinen Bann. NDR 90,3 und "Hamburg Journal" präsentieren am Freitag, 8. Mai, mit Alex Ligertwood, 15 Jahre lang Sänger und Gitarrist bei Santana, und Raul Rekow, seit 1976 Santana-Percussionist, den originalgetreuen Santana-Sound in Hamburg. Unterstützt werden die beiden legendären Musiker dabei von der Band The Magic Of Santana. Gemeinsam sind sie die Original Members Of Santana Feat. By TMOS.

Am Sonnabend, 9. Mai, übernimmt N-JOY, das junge NDR Radioprogramm, in den Abendstunden die Bühne. Highlight des Abends wird der Auftritt von Mark Forster. Die Nummer-Eins-Single "Au Revoir" katapultierte den 31-Jährigen im vergangenen Jahr vom Insider-Tipp zum Top-Star. Gleich dreimal erhielt der Song eine Gold-Auszeichnung. Der Nachfolger "Flash mich" und sein Album "Bauch und Kopf" landeten ebenfalls in den oberen Chartsregionen.

Einen Tag später, am Sonntag, 10. Mai, erwartet die Besucherinnen und Besucher des Hafengeburtstages ein weiterer Höhepunkt: Laith Al-Deen kommt für NDR 2 auf die Bühne an den Landungsbrücken. Seit 15 Jahren liefert der gebürtige Karlsruher erstklassige Soulpop-Hits ab – ob "Bilder von dir", "Dein Lied", "Alles an dir", "Keine wie du" oder "Nur wenn sie daenzt". Sein aktuelles Album "Was wenn alles gut geht" stieg umgehend nach Veröffentlichung auf Platz zwei der deutschen Charts.

Eine spezielle Bühnenkonstruktion sorgt dafür, dass ein Teil der Veranstaltungsfläche vor der NDR Bühne überdacht ist – und schafft damit optimale Bedingungen für jede Wetterlage. "Trotz teilweise sehr starken Regenfällen konnten im vergangenen Jahr mehrere tausend Besucher alle Live-Konzerte trockenen Fußes erleben. Die Überdachung ist tageslichtdurchlässig und bietet gleichzeitig Schutz vor Regen. Bei den Abendkonzerten wird das Schirmsystem außerdem besonders illuminiert", so NDR Projektleiterin Anika Heuseler.

Das weitere Bühnenprogramm und die genauen Auftrittszeiten werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

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Mit der Schuppenflechte in ferne Länder reisen

Mit der Schuppenflechte in ferne Länder reisen

PSOaktuell September 2014

Mit Blick auf die kommenden Monate schweifen die Gedanken der Deutschen im Herbst immer öfter in den Urlaub. Gerade Menschen mit Psoriasis suchen sich dann Ziele in sonnenreichen, wärmeren Gefilden, wo sich Seele und Haut gleichermaßen erholen können. Chronisch Kranke sollten jedoch neben den Reiseangeboten immer auch die gesundheitlichen Bedingungen vor Ort und die empfohlenen Impfungen beachten. Das gilt insbesondere für jene, die mit innerlichen Medikamenten wie MTX oder Biologics therapiert werden, denn immer mehr Psoriasis-Patienten werden heute mit Arzneimitteln behandelt, die das Immunsystem schwächen. Dadurch sind sie einerseits anfälliger für Infektionen, andererseits verlaufen diese oft heftiger. Umso dringlicher ist der vorbeugende Schutz, den die gedrosselte Abwehr dann jedoch erschweren kann. Einige Impfstoffe sind gänzlich tabu, andere müssen eventuell mehrmals gegeben werden. Mit dem behandelnden Arzt sollte deshalb so früh wie möglich über eine geplante Reise in ferne Länder gesprochen werden, damit der richtige Impfstoff ausgewählt oder in Therapiepausen geimpft werden kann.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift PSOaktuell finden Betroffene, ihre Angehörigen und Interessierte außerdem Informationen über neue Medikamente, die Wirkung von Insulin auf Haut und Körper, Methoden zum Abnehmen oder eine neue Methode zum schnellen und schonenden Ablösen der oft festsitzenden Schuppen.

Ein kostenloses Probeheft kann unter dem Link www.psoaktuell.com/probeheft.htm angefordert werden.

PSO aktuell – Der Ratgeber bei Schuppenflechte ist eine Zeitschrift, die seit 1991 im deutschsprachigen Raum erscheint. Wir sprechen alle von der Schuppenflechte (Psoriasis) Betroffene und Interessierte an mit nützlichen Informationen rund um diese chronische Hauterkrankung. Dabei sind Forschung, Therapie, Hautpflege, Kosmetik, Psychologie und Selbsthilfe unsere Kernthemen. Mit PSO aktuell haben wir den Anspruch, einen echten Ratgeber bereitzustellen. Psoriasis ist eine chronische Krankheit, die mit Millionen Betroffenen allein in Deutschland die Bezeichnung „Volkskrankheit“ verdient. Für die Schuppenflechte gibt es bis heute keine Heilung.

PSO aktuell erscheint im Magazin-Format viermal im Jahr und wird von einem engagierten Team aus Betroffenen und Fachleuten produziert. Weitere Informationen über Schuppenflechte finden Sie unter www.psoaktuell.com

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Wingenfelder, Marquess und Maxim: NDR präsentiert Stars beim Fest zum Tag der Deutschen Einheit

Wingenfelder, Marquess und Maxim: NDR präsentiert Stars beim Fest zum Tag der Deutschen Einheit

Maxim _ Foto von Heiko Landkammer

Der NDR feiert den Tag der Deutschen Einheit am Nordufer des Maschsees in Hannover mit einem erstklassigen Künstler-Programm. Getreu des diesjährigen Einheitsmottos „Vereint in Vielfalt“ engagieren sich mit NDR 1 Niedersachsen, NDR 2 und N-JOY drei NDR Radioprogramme vor Ort. Am Donnerstag, 2. Oktober, und Freitag, 3. Oktober, holen sie Stars live auf die NDR Bühne am Maschsee. Höhepunkte sind die Auftritte von Wingenfelder, Marquess und Maxim. Eine spezielle Bühnenkonstruktion ermöglicht optimale Bedingungen bei jeder Wetterlage: Auch große Teile des Publikumsbereichs sind überdacht! <br /><br />NDR 1 Niedersachsen mit zwei Tagen Programm<br /><br />„Von Pop bis Kult“ heißt das Motto an beiden Festtagen ab 11 Uhr bei NDR 1 Niedersachsen: Morgen-Moderator Lars Cohrs und DJ Jan Ebhardt sorgen für ausgelassene Feierstimmung – mit den größten Hits aus 50 Jahren, viel Live- Musik und Stars aus Niedersachsen. Außerdem erzählt Zeitzeuge Dr. Rudolf Seiters von seinen Erlebnissen aus der Zeit von Maueröffnung und Wiedervereinigung.<br /><br />Am Donnerstag spielt das Free Steps Orchestra aus Vechta die größten Hits aus Rock, Pop und Soul, bevor es den originalgetreuen ABBA-Sound mit der Hamburger Band ABBA Fever gibt. Mit dabei natürlich die legendären Hits von „Dancing Queen“ bis „Super Trouper“. Die Hits der 70er-Jahre stehen auch bei der Band Night Fever im Mittelpunkt. „How Deep Is Your Love“, „Movie Star“ oder „Stayin‘ Alive“ sind fester Bestandteil ihrer Show. Live-Musik mit dem Sound der 50er- und 60er-Jahre gibt es mit der Celler Band Lady Sunshine & The Candy Kisses und für friesischen Rock’n’Roll sorgen The Smashing Piccadillys aus Wilhelmshaven – der Gewinnerband des NDR 1 Oldie Band Contests. Marquess aus Hannover sorgen mit Ihren vielen Hits für spanisches Sommerfeeling am Maschsee. Ihre Debüt-Single „El Temperamento“ wurde zum Sommerhit des Jahres 2006 und auch ihr aktuelles Album „Favoritas“ konnte sich sofort in den Charts platzieren.<br /><br />Der Donnerstagabend mit N-JOY<br /><br />N-JOY übernimmt am Donnerstag, 2. Oktober, ab 19.00 Uhr das Warm-Up zu den offiziellen Feierlichkeiten. Highlight des Abends ist der Auftritt von Maxim. Knapp zehn Jahre lang galt Maxim Richarz als großer Geheimtipp. Sein viertes Album „Staub“ katapultierte den 32-Jährigen im vergangenen Jahr schließlich in die Top Ten der Charts. Mit „Meine Soldaten“, „Rückspiegel“ und „Alles versucht 2.0“ landete er darüber hinaus weitere Single-Hits. Bevor Maxim mit seiner Band im November auf große Deutschland-Tour geht, steht er am 2. Oktober für N-JOY auf der Bühne. Zuvor rocken die Newcomer Iggy & The German Kids das Maschseeufer. Die Singles „So Hard“ und „Diamond“ setzten erste Ausrufezeichen. Zurzeit arbeitet die Band um den New Yorker Sänger Ignacio Uriarte an ihrem Debüt-Album. Die N-JOY Moderatoren Andreas Kuhlage und Jens Hardeland eröffnen das Live-Programm mit ihrer eigenen Partyband. Die Kuhlage & Hardeland Morningshow Band bringt aktuelle Chartbreaker in einer selbstironischen Show auf die Bühne.<br /><br />Die NDR 2 Show mit Wingenfelder<br /><br />Zu einem echten Heimspiel wird der Auftritt von Wingenfelder. NDR 2 holt die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder mit ihrer aktuellen Band am Freitagabend, 3. Oktober, zum Tag der Deutschen Einheit. Als Stimme und Sound von Fury In The Slaughterhouse wurden sie nicht nur in ihrer Heimatstadt Hannover zu Legenden, sondern schrieben internationale Musikgeschichte mit Songs wie „Radio Orchid“, „Won’t Forget These Days“ und „Time To Wonder“. Im vergangenen Jahr veröffentlichten die Geschwister das deutschsprachige Album „Selbstauslöser“. Neben schnellen Rocksongs wie „Petra Pan“ stehen Balladen wie „Die Wand“ und große Pop-Hymnen wie „Klassenfahrt“. Die NDR 2 Show beginnt um 19.00 Uhr. Dirk Böge moderiert das Bühnenprogramm<br /><br />Weitere Informationen: ndr.de/veranstaltungen

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Betriebsstilllegung: Anforderungen an eine betriebsbedingte Kündigung

Zum Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg (LArbG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 17. Dezember 2013 – 7 Sa 1522/13 -, juris) ein Artikel von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Die Stilllegung des Betriebes ist im Hinblick auf eine betriebsbedingte Kündigung im Prozess stets der überzeugendste Kündigungsgrund. Dahinter steht das logische Interesse des Arbeitgebers, mit der Kündigung nicht bis zur tatsächlichen Stilllegung warten zu wollen, da er ansonsten das Arbeitsentgelt bis zum Ablauf der Kündigungsfristen zu zahlen hat, obwohl die Arbeitnehmer aufgrund der Betriebsstilllegung gar nicht mehr beschäftigt werden können. Deshalb sprechen Arbeitgeber zumeist unter Berücksichtigung der Kündigungsfristen bereits die Kündigung aus, bevor der Betrieb tatsächlich stillgelegt wird. Für den Fall einer vom Arbeitnehmer daraufhin erhobenen Kündigungsschutzklage stellt sich die zentrale Frage, was vom Arbeitgeber zur beabsichtigten Stilllegung vorzutragen ist. In der vorliegenden Entscheidung des Landesarbeitsgerichtes Berlin-Brandenburg finden sich dazu ausführliche Erläuterungen.

Zunächst wird die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes noch einmal vom Gericht zusammengefasst.

Ernsthafter und endgültiger Beschluss zur dauerhaften Stilllegung

Danach ist es erforderlich, dass der Arbeitgeber im Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung den ernsthaften und endgültigen Entschluss gefasst hat, den Betrieb endgültig und nicht nur vorübergehend stillzulegen (BAG vom 16.02.2012 – 8 AZR 693/10 – AP § 1 KSchG 1969 betriebsbedingte Kündigung Nr. 188). Der Ernsthaftigkeit der Stilllegungsabsicht steht dabei nicht entgegen, dass sich der Arbeitgeber entschlossen hat, die gekündigten Arbeitnehmer in der jeweiligen Kündigungsfrist noch für die Abarbeitung vorhandener Aufträge einzusetzen. Der Arbeitgeber erfüllt damit gegenüber den tatsächlich eingesetzten Arbeitnehmern lediglich seine auch im gekündigten Arbeitsverhältnis bestehende Beschäftigungspflicht (BAG vom 08.11.2007 – 2 AZR 554/05 – AP KSchG 1969 § 17 Nr. 28).

Nichtsdestotrotz können sich auch Umstände ergeben, die dem endgültigen Beschluss zur Betriebsstilllegung entgegenstehen. Beispiel dafür ist der Fall, wenn der Arbeitgeber zum Zeitpunkt des Kündigungsausspruchs noch in Verhandlungen über eine Veräußerung des Betriebes steht. Dadurch bringt er nämlich grade zum Ausdruck, dass er einen erforderlichen ernsthaften und endgültigen Entschluss noch nicht gefasst hat. In der Folge geht das Landesarbeitsgericht auf die Grundsätze zur Darlegungs- und Beweislast der Parteien ein.

Darlegung der Entschlussfassung und der getroffenen Maßnahmen

Der Arbeitgeber trägt im Kündigungsschutzprozess die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass dringende betriebliche Erfordernisse die Kündigung bedingen, § 1 Abs. 2 S. 4 KSchG. Beruft sich der Arbeitgeber auf den betriebsbedingten Kündigungsgrund der Stilllegung, so ist, wenn das Vorliegen eines Stilllegungsentschlusses im Kündigungszeitpunkt bestritten wird, der Arbeitgeber verpflichtet, substantiiert darzulegen, dass und zu welchem Zeitpunkt er diejenigen organisatorischen Maßnahmen, die sich rechtlich als Betriebsstilllegung darstellen, geplant und beschlossen hat.

Maßnahmen mit greifbaren Formen zum Kündigungszeitpunkt

Darüber hinaus ist ein substantiierter Vortrag des Arbeitgebers dazu erforderlich, dass die Maßnahmen selbst im Kündigungszeitpunkt bereits greifbare Formen angenommen hatten (BAG vom 16.02.2012 – 8 AZR 693/10 aaO.).

Einer ernsthaften und endgültigen Betriebsstilllegungsabsicht des Arbeitgebers entgegenstehende Umstände sind vom Arbeitnehmer vorzutragen.

Bei einem insoweit ausreichenden Vortrag des Arbeitgebers ist dann die anschließende Einlassung des Arbeitnehmers maßgeblich. Hier wurden von diesem Anhaltspunkte für Verhandlungen über eine Betriebsveräußerung im Zeitpunkt der Kündigung vorgetragen.

Der Umfang der Darlegungslast hängt auch davon ab, wie sich der gekündigte Arbeitnehmer auf die vom Arbeitgeber gegebene Begründung der Kündigung einlässt. Trägt der gekündigte Arbeitnehmer beispielsweise Anhaltspunkte dafür vor, dass im Zeitpunkt der Kündigung eine Stilllegungsentscheidung nicht ernsthaft getroffen war, weil es Veräußerungsverhandlungen gegeben habe, und kommt es zu einer alsbaldigen Wiederöffnung bzw. nahtlosen Fortsetzung durch einen Betriebserwerber, so trägt der Arbeitgeber die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass die Wiedereröffnung bzw. Veräußerung nicht bereits voraussehbar oder gar geplant war (vgl. BAG vom 16.02.2012 – 8 AZR 693/10 aaO.).

Anwendung dieser Grundsätze auf den konkret entschiedenen Fall:

Folgende Indizien für die beschriebene Stilllegungsabsicht wurden vom Landesarbeitsgericht angenommen:

-Mitteilung des Geschäftsführers vom 25.03.2013 an die Gesellschafterin über die Stilllegungsentscheidung
-Abschluss eines Interessenausgleichs und Sozialplans mit dem Betriebsrat
-Massenentlassungsanzeige an die Bundesagentur für Arbeit
-Einstellung der Tätigkeit

Im vorliegenden Fall reichten diese Umstände dem Landesarbeitsgericht nicht für die Annahme der Absicht, den Betrieb auf Dauer oder für eine ihrer Dauer nach unbestimmte Zeit stillzulegen. Der Kläger hat Anhaltspunkte dafür vorgetragen, dass im Zeitpunkt der Kündigung die Stilllegungsentscheidung nicht ernsthaft getroffen war, weil es Veräußerungsverhandlungen gegeben hat bzw. Planungen bestanden, den Betrieb in absehbarer Zeit wieder zu eröffnen. Auch war im Hinblick auf den Vortrag des Klägers ein Betriebs(teil-)übergang zumindest nicht ausgeschlossen.

Der Kläger hatte folgende Indizien gegen eine endgültige und ernste Stilllegungsabsicht vorgetragen:
-Schreiben des Arbeitgebers an den Betriebsrat im Rahmen der Interessenausgleichsverhandlungen, in dem von Verhandlungen mit potentiellen Investoren die Rede war
-Betriebsbesichtigungen für potentielle Interessenten des Betriebs im Ganzen organisiert
-Dokumentation entsprechender Verkaufsbemühungen im Interessenausgleich

Diesem Vortrag ist die Beklagte, die für das Vorliegen des Kündigungsgrundes darlegungs- und beweispflichtig ist, nicht weiter entgegengetreten (konnte sie wohl auch nicht), weil die Behauptungen gut dokumentiert waren.
Nach Auffassung des Landesarbeitsgerichts hätte der Arbeitgeber vor diesem Hintergrund weitere Maßnahme im Hinblick auf die beabsichtigte Betriebsstilllegung (zum Beispiel Veräußerung der Fertigungsanlagen und Beendigung der Mietverträge) darlegen müssen.

Fachanwaltstipp Arbeitnehmer:

Der Beispielsfall zeigt, wie wichtig es ist, auch im Falle von scheinbar aussichtslosen Situationen umfassend vorzutragen. Im vorliegenden Fall griff letztendlich auch noch ein weiterer Umstand zu Gunsten des Arbeitnehmers (ausnahmsweise konzernbezogene Weiterbeschäftigungspflicht), allerdings war die Kündigung bereits aus vorstehenden Gründen unwirksam. Da es entscheidend auf den Zeitpunkt des Ausspruchs der Kündigung ankommt, muss der Arbeitnehmer umfassend ermitteln, welche Umstände damals noch gegen eine ernsthafte und endgültige Stilllegungsabsicht sprachen. Diese müssen dann unter Beweisantritt vorgetragen werden. Ist dies möglich, hilft es dem Arbeitgeber (jedenfalls für die streitgegenständliche Kündigung) letztlich nichts, wenn am Ende dann stillgelegt wurde.

Fachanwaltstipp Arbeitgeber:

Wer unter Berufung auf eine geplante Betriebsstilllegung kündigen will, kann dies nur dann wirksam tun, wenn zum Kündigungszeitpunkt wirklich keine Alternativverhandlungen mit potentiellen Übernehmern mehr geführt werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Kündigungen später als unwirksam angesehen werden. Ergeben sich im weiteren Ablauf nach Ausspruch einer Kündigung Zweifel an der ausreichenden Darlegungsmöglichkeit unter den oben aufgeführten Gesichtspunkten, muss über eine erneute Kündigung (gegebenenfalls unter Aufrechterhaltung der zunächst ausgesprochenen Kündigung) nachgedacht werden. Auch § 613 a Abs. 4 Satz 1 BGB, wonach die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses, die durch den bisherigen oder durch den neuen Inhaber wegen des Übergangs eines Betriebes oder eines Betriebsteils ausgesprochen wird, unwirksam ist, sollte im Auge behalten werden.

Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg (LArbG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 17. Dezember 2013 – 7 Sa 1522/13 -, juris
14.3.2014

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

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