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Anästhesistin wechselt zur Homöopathie

Neustart mit 55: Oberärztin der Herzchirurgie widmet sich hauptberuflich der Homöopathie

Anästhesistin wechselt zur Homöopathie

Medizinerin war von der prompten Wirkung der Homöopathie überrascht. (Bildquelle: © XtravaganT – Fotolia)

Sie bezeichnet sich selbst als Homöopathin aus Leidenschaft. Die Anästhesistin Dr. Angela Lehmann hat im Alter von 55 Jahren einen beruflichen Neustart gewagt und eine Praxis für Homöopathie eröffnet. In einem Artikel in der Ärzte Zeitung schildert sie dazu ihre Motivationslage.
Seit 1995 war die Ärztin an der herzchirurgischen Klinik der Uni Magdeburg für die Intensivstation verantwortlich. Mit Homöopathie kam sie über eine Kollegin in Kontakt, die ihr Tipps zur Behandlung ihrer Tochter gab. Die prompte Wirkung überraschte die Medizinerin. Sie entschied sich zur Teilnahme an Kursen zur ärztlichen Weiterbildung für Homöopathie. Auf ihrer Internetseite berichtet sie von ihrem Erstaunen über die vielseitigen homöopathischen Behandlungen, die sie während ihrer dreijährigen Ausbildung kennenlernte. Der ganzheitliche Blick auf den Menschen sei vielleicht das Verbindende zwischen der Anästhesie und der Homöopathie, stellt die Ärztin heraus.

Ärztin widmet sich nach 30 Jahren im stationären Bereich ganz der homöopathischen Therapie

Schlüsselerlebnis für die Ärztin waren Herzrhythmusstörungen, die sie durch Anlegen eines EKGs bei sich selbst feststellte. Ein Kardiologe riet ihr zu einer Herzkatheter-Untersuchung und zu Betablockern. Ausgestattet mit ihrem Wissen in Homöopathie wollte sich die Ärztin jedoch nicht gleich darauf einlassen. Sie versuchte es auf ihre Weise und konnte sich erfolgreich behandeln. Die Summe dieser Erfahrung führte schließlich dazu, dass sie den Oberarzt-Kittel an den Nagel hing. Sie widmete sich fortan ganz der Homöopathie in eigener Niederlassung. Nach 30 Jahren als Ärztin im stationären Bereich mit der Sicherheit einer Festanstellung eine nicht ganz leichte Entscheidung, verrät die Ärztin.

Kostenübernahme für Homöopathie macht Sinn

Mittlerweile hält Dr. Angela Lehmann Vorträge und klärt in Gesprächen über die Homöopathie auf. Sie vertritt die Meinung, dass eine Kostenübernahme homöopathischer Behandlung auch für gesetzlich Versicherte und die Krankenkassen Sinn machen würde. Wenn die mittlerweile ausschließlich homöopathisch tätige Ärztin an ihre Zeit auf der Intensivstation zurückdenkt, stellt sie der Hochleistungsmedizin nach wie vor ein gutes Zeugnis aus. Diese beweise sich jeden Tag. Immer mehr Patienten würden schwerste Eingriffe wie Bypass-Operationen, Kunstherzimplantationen oder Klappenersatz überleben – und das selbst in fortgeschrittenem Alter. Dennoch stoße diese Medizin an Grenzen.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Prostatakrebs: Was ist der Gleason Score?

Die Aggressivität von Prostatakrebs lässt sich messen – mit dem Gleason Score

Prostatakrebs: Was ist der Gleason Score?

Gleason Score: Dieser Wert gibt Auskunft über den Prostatakrebs. (Bildquelle: © ChrisChrisW – iStock)

Im Rahmen der Diagnostik von Prostatakrebs und der Wahl der richtigen Therapie spielt die Aggressivität des Tumors eine wichtige Rolle. Er wird mit dem sogenannten Gleason Score gemessen. Was genau sagt dieser Wert aus? Er gibt dem Arzt eine Auskunft darüber, ob es sich um einen eher harmlosen oder um einen schnell wachsenden, aggressiven Tumor handelt. Der Gleason Score lässt also eine Einschätzung darüber zu,

– ob der Tumor schnell behandelt werden muss,
– ob ein alternatives, nebenwirkungsarmes Verfahren wie eine TULSA Behandlung mit Ultraschall in Frage kommt oder
– ob der Tumor zunächst nur engmaschiger kontrolliert werden sollte.

Wie wird der Gleason-Score bei Prostatakrebs bestimmt?

Um den Gleason Score zu bestimmen, wird eine Gewebeprobe mit Krebszellen untersucht. Dabei werden die vorliegenden Drüsenformationen, also die Drüsenmorphologie der Prostata bewertet und einem bestimmten Grad zugeordnet. Er kann zwischen den Werten sechs und zehn liegen. Je niedriger der Gleason-Score, umso langsamer wächst der Prostatakrebs und bildet mit geringerer Wahrscheinlichkeit Metastasen. Je höher der Wert ist, umso aggressiver sind die untersuchten Krebszellen. Ein Gleason Score von

– 6 kennzeichnet eine geringe,
– einer von 7 eine mittlere und
– ein Wert von 8 bis 10 eine hohe Aggressivität.

Gleason Score zeigt, wie weit sich das Gewebe durch Prostatakrebs verändert hat

Der Pathologe, der die Gewebeprobe untersucht, bewertet das Gewebe anhand von festgelegten Kriterien und aufgrund seiner Erfahrung. Er nimmt dabei in den Blick, wie weit sich das Tumorgewebe morphologisch von gesundem Ausgangsgewebe entfernt hat. Je ähnlicher es seinem Ausgangsgewebe ist, ist von einer geringen Aggressivität und einem niedrigen Risiko für ein schnelles Tumorwachstum auszugehen. Der Gleason-Score hat sich weltweit als Gradierungssystem bei Prostatakrebs etabliert. Er betrachtet ausschließlich sogenannte architektonische Werte, also Form und Anordnung der Prostatadrüsen. Die ermittelten Werte werden in fünf vorgegebene Muster eingeteilt. In Abhängigkeit des Gleason Scores empfehlen die ärztlichen Leitlinien zur Behandlung von Prostatakrebs weitere Untersuchungen. Das kann je nach Gleason Score eine Magnetresonanztomographie (>8) oder eine Skelettszintigraphie (>8 und PSA Wert von 10 ng/ml) zum Ausschluss von Metastasen sein.

Bei Prostatakrebs, Erkrankungen an der Prostata – neue, innovative Diagnose, Therapie und Behandlung ohne Nebenwirkungen wie Impotenz und Inkontinenz. Informieren Sie sich, wo die TULSA-PRO®-Behandlung in Deutschland angeboten wird.

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Prostatakrebs: Was sagt der PSA-Wert aus?

Die Bestimmung des PSA-Wertes ist nur ein Baustein der Früherkennung von Prostatakrebs

Prostatakrebs: Was sagt der PSA-Wert aus?

Die PSA Werte richtig interpretieren hinsichtlich von Prostatakrebs. (Bildquelle: © kali9 468303832 – iStock)

Die Bestimmung des PSA Wertes im Rahmen der Früherkennung von Prostatakrebs ist in Deutschland eine sogenannte individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Das heißt, Patienten müssen für die Kosten dieser Leistung im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen selbst aufkommen, weil diese nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zählen. Ob Patienten im Rahmen der Früherkennung also einen PSA Test durchführen lassen, ist eine individuelle Entscheidung. Sie sollte in Absprache mit dem behandelnden Arzt getroffen werden. PSA ist die Abkürzung für „Prostataspezifisches Antigen“. Dabei handelt es sich um ein Eiweiß, das ausschließlich in der Prostata hergestellt wird. Im durch Krebszellen veränderten Gewebe ist sein Anteil zehnmal höher als im gesunden. Ein erhöhter PSA-Wert zeigt sich jedoch nicht ausschließlich im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung.

Wie wird der PSA-Wert im Rahmen der Früherkennung von Prostatakrebs bestimmt?

Ein auffälliger, erhöhter PSA-Wert ist ein Hinweis auf eine Veränderung der Prostata, deren Ursache nicht zwingend in einer Krebserkrankung liegt. Um zweifelsfrei eine maligne Erkrankungen der Prostata zu diagnostizieren, sind weitere Untersuchungen notwendig. Tastuntersuchung, Gewebeentnahme und unter Umständen eine Untersuchung unter dem MRT zählen dazu. Das PSA lässt sich im Blut nachweisen. Entscheiden sich Patienten für einen PSA-Test, wird der Arzt Blut aus der Armvene entnehmen. Nach der Untersuchung im Labor liegen einige Tage später die Testergebnisse vor. Der PSA-Wert wird in Nanogramm pro Milliliter angegeben, was einem Milliardstel Gramm pro Milliliter entspricht. Wird der PSA-Wert nur einmalig gemessen, sagt ein leicht erhöhter Wert wenig über eine möglicherweise vorliegende, bösartige Tumorerkrankung an der Prostata aus. Die Ärzte richten vielmehr ihr Augenmerk auf die Entwicklung des PSA-Wertes im Zeitverlauf. Steigt dieser deutlich an, kann dies ein Hinweis auf ein Prostatakarzinom sein.

Wie lassen sich die PSA-Werte mit Blick auf Prostatakrebs interpretieren?

Nach den Leitlinien der europäischen Urologenvereinigung EAU gilt ein Wert von kleiner ist als 1 Nanogramm pro Milliliter bei 40 jährigen und kleiner als 2 Nanogramm pro Milliliter bei 60 jährigen bei der ersten Messung als unbedenklich. Weitere Kontrolluntersuchungen werden dann alle acht Jahre empfohlen. Bei Werten über 1 bzw. 2 Nanogramm pro Milliliter werden Kontrollen alle zwei Jahre empfohlen. In den Leitlinien wird ein generell individuelles Konzept für die Früherkennung angeraten. Die Kosten für einen PSA-Test in Verbindung mit einer Tastuntersuchung beim Urologen liegen als IGeL bei rund 45 Euro.

Quelle:
Prostatakrebs-Leitlinien der European Association of Urology, Stand 2018, http://uroweb.org/guideline/prostate-cancer/#note_159

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Diagnose Aneurysma – Hilfe in der Metropolregion Köln

Aneurysma – was ist das und wie wird es diagnostiziert? Neurochirurgie im Einzugsbereich Köln informiert

Diagnose Aneurysma - Hilfe in der Metropolregion Köln

Ein Aneurysma ist eine Gefäßaussackung. (Bildquelle: © Gorodenkoff – Fotolia)

KÖLN. Ein Aneurysma ist tückisch, denn es macht sich häufig nicht durch bestimmte Symptome bemerkbar. Aneurysmen können an verschiedenen Gefäßen des Körpers auftreten. Wird ein Aneurysma im Gehirn diagnostiziert, ist ein Neurochirurg der richtige Ansprechpartner. Was genau ist ein Aneurysma? Zunächst einmal handelt es sich dabei um Aussackungen von Gehirnarterien. Sie können symptomfrei sein oder sich in einem frühen Stadium durch Kopfschmerzen oder Nervenausfälle bemerkbar machen. Dramatisch wird der Krankheitsverlauf dann, wenn es zu sogenannten Subarachnoidalblutungen kommt. Dabei hat der Patient aus heiterem Himmel plötzlich nicht auszuhaltende Kopfschmerzen und verliert innerhalb kurzer Zeit das Bewusstsein. Auch Nackensteifigkeit, Lähmungen und Benommenheit können auf eine Hirnblutung hinweisen. In den meisten Fällen ist ein Aneurysma Ursache dafür, seltener ein Angiom, also eine sogenannte arteriovenöse Malformation (AVM). In etwa 20 Prozent der Fälle bleibt unklar, warum eine Hirnblutung entsteht.

Neurochirurgie (Region Köln): Aneurysmen der Gehirnarterien werden oft zufällig entdeckt

Weil Aneurysmen oft symptomfrei bleiben können, werden sie häufig im Rahmen von Untersuchungen zu anderen Erkrankungen entdeckt. Wurde ein Aneurysma diagnostiziert, suchen die Neurochirurgen im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, die zunehmend Patienten aus dem Großraum Köln behandeln, nach weiteren Gefäßmissbildungen, denn manchmal zeigen Patienten mit intrakraniellen Aneurysmen weitere Gefäßaussackungen. Die Diagnose eines Aneurysmas der Blutgefäße im Gehirn erfolgt mit Hilfe der Computertomographie (CT), die die Gefäße im Gehirn darstellt. Wird bei dieser Untersuchung eine Aussackung der Schlagadern im Gehirn festgestellt, wird der Neurochirurg seine Behandlung von der Größe, der Lage, dem Alter und dem Allgemeinzustand des Patienten abhängig machen.

Clipping und Coiling – Behandlung eines Aneurysmas in der Neurochirurgie im Raum Köln

Die Neurochirurgen am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen wenden zwei Verfahren zur Behandlung eines Aneurysmas an. Das sogenannte Clipping zielt dabei auf die Unterbrechung der Versorgung des Aneurysmas durch eine Operation. So kann verhindert werden, dass das Aneurysma platzt. Je nach Form und Ausdehnung kann ein Verschluss auch über eine Metallspirale, sogenannte Coils, erfolgen. Diese Metallspiralen sind unterschiedlich groß und werden über einen Zugang von der Leiste aus über einen Katheter bis zur Gefäßaussackung vorgeschoben. Durch den Reiz dieses Fremdkörpers kommt es zur Bildung eines Blutgerinnsels. Das ist durchaus gewünscht, denn so kann das Gefäß verschlossen werden und nicht mehr platzen.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
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Psoriasis-Arthritis erfolgreich natürlich behandeln

Deutliche Besserung bei der Psoriasis Arthritis nach 1,5 Jahren Behandlung mit dem Sivash-Schlick

Psoriasis-Arthritis erfolgreich natürlich behandeln

Jurij Leschenko

Die langen 1,5 Jahre hat der Jurij Leschenko aus dem Poltawa Gebiet der Ukraine seine sehr schwere Form der Psoriasis Arthritis mit dem Sivash-Schlamm behandelt und das mit großem Erfolg. Die schuppenden Stellen waren fast komplett verschwunden. Die Gelenke schmerzten viel weniger und die Dosis der Schmerzmittel konnte deutlich reduziert werden.
Die Behandlungen mit dem Sivash-Schlick hat Herr Leschenko in eigenem Bad zu Hause gemacht. Zuerst war er auch direkt an dem Salzsee Sivash. Er konnte dort aber nur 10 Tage aushalten, weil seine von der Psoriasis bedeckte Haut an vielen Stellen offen war und in der konzentrierten Sole des Salzsees unerträglich stark brannte.
Die ersten positiven Ergebnisse der Behandlung mit dem Sivash-Soleschlick konnte Herr Leschenko bei sich erst nach einem Jahr sehen.

In diesem Video erzählt der Mann seine ganze Geschichte:
Psoriasis-Arthritis natürlich behandeln – Erfahrungsbericht vom Jurij Leschenko, 2016

Es gibt noch ein Video vom Jurij Leschenko aus dem Jahr 2017. Darin erzählt er über seine Psoriasis-Arthritis in der Zeit nach der intensiven Behandlung mit Heilschlamm

Die Firma ALNOVA importiert und vertreibt in EU und Schweiz das einzigartige Peloid aus dem Salzsee Siwasch (engl. Sivash). Das ist ein salz-, magnesium- und sulfidhaltiger Meeresschlick, der in der rosa, an Beta-Carotin reichen, konzentrierten Sole entsteht. Auch die Sole des Salzsees und das besondere naturbelassene Meersalz, das durch die Verdunstung der rosa Sole entsteht, gehören zum Lieferprogramm des Unternehmens.

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Durlacher Str. 33
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Prostatakrebs mit Ultraschall behandeln

Informationen zur Therapie mit fokussiertem Ultraschall bei Prostatakarzinom

Prostatakrebs mit Ultraschall behandeln

Ultraschall und MRT Einsatz bei der Prostata Behandlung. (Bildquelle: © RFBSIP – Fotolia)

Impotenz und Harninkontinenz sind die möglichen Nebenwirkungen einer konventionellen Behandlung von Krebs an der Prostata. Bei einer Operation (radikale Prostatektomie), aber auch bei einer Strahlentherapie kann es zu diesen unerwünschten Nebenfolgen kommen, die starke Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Männer haben kann. Studien konnten nachweisen, dass es vor allem diese möglichen Therapiefolgen sind, die Männer mit der Diagnose Prostata-Krebs am meisten beschäftigen und sie mit großer Sorge erfüllen (1). Zu den neueren, minimalinvasiven Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs gehört das TULSA Verfahren.
Dabei kommt hochintensiver Ultraschall unter Echtzeit-MRT-Kontrolle zum Einsatz. Vereinfacht dargestellt wird dabei das Krebsgewebe zielgerichtet durch Ultraschallenergie verkocht. Die Prostata wird von innen heraus und nicht von außen behandelt. Klinische Studien zeigen, dass das TULSA Verfahren unerwünschte Therapiefolgen wie Impotenz oder Harninkontinenz minimieren kann.

Das TULSA Verfahren zur Behandlung von Krebs an der Prostata im Überblick

Wie läuft eine TULA Behandlung bei Prostatakrebs ab? TULSA ist die Abkürzung für Transurethale Ultraschall Ablation der Prostata. Infrage kommt die Therapie für Patienten mit Tumoren, die einen niedrigen bis mittleren Risikograd aufweisen (Gleason Score 6 bis teilweise 7). Die Behandlung lässt sich folgendermaßen darstellen: Der Patient wird unter Vollnarkose in einem MRT-Gerät und nicht in einem Operationssaal behandelt. Der Ultraschall-Applikator wird über die Harnröhre in die Prostata eingeführt. Gleichzeitig erfolgt eine rektale Kühlung. Zuvor genau definierte Bereiche der Prostata werden mit Hilfe von Ultraschall erhitzt. Auch eine komplette Abtragung des Prostatagewebes kann so erfolgen. Der Behandlungsablauf wird mit Hilfe von Echtzeit-MRT fortdauernd überwacht. Der Vorteil dieses Verfahrens ist u.a. seine Präzision: Die Ultraschallenergie wird genau auf die Bereiche der Prostata gerichtet, die behandelt werden müssen. Nicht betroffenes Gewebe und die empfindlichen Nervenbahnen von Blase und Darm und die Erektionsfunktion werden geschont.

Die Kombination von MRT und Ultraschall zur Behandlung von Krebs an der Prostata

Das TULSA Verfahren kombiniert die bildgebende Technik über MRT und hochintensivem Ultraschall zu einem Verfahren, dass sich durch eine vergleichsweise hohe Präzision kennzeichnen lässt. Kommt es während der Behandlung zu Veränderungen der Prostata, liefert das MRT in Echtzeit die entsprechenden Bilder. So kann der Arzt den Behandlungsbereich flexibel anpassen. In vielen Fällen ist die Rekonvaleszenz nach einer TULSA-Behandlung recht kurz. Der Arzt entscheidet nach der Behandlung, ob der Patient am selben Tag wieder nach Hause kann oder noch über Nacht bleiben soll.

1) Prostate Cancer: Living, not Just Surviving Survey. Results of a pan-European survey of prostate cancer patients, caregivers and healthcare professionals. Beerse (Belgium) 2015.

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Den PSA-Wert richtig interpretieren

Was sagt der PSA-Wert mit Blick auf eine Erkrankung an der Prostata aus?

Den PSA-Wert richtig interpretieren

PSA Wert gibt Auskunft zu eventuellen Veränderungen der Prostata. (Bildquelle: © angellodeco – Fotolia)

Beim prostataspezifischen Antigen handelt es sich um ein Eiweiß, das nur in der Prostata produziert wird. In der Früherkennung von Prostatakrebs spielt der PSA-Wert, der über eine Blutuntersuchung festgestellt wird, eine wichtige, wenn auch nicht entscheidende Rolle. Ein erhöhter Wert kann ein Hinweis auf eine bösartige Erkrankung an der Prostata sein, denn im Krebsgewebe ist das Eiweiß zehnmal höher konzentriert, als in einer gesunden Drüse (2). Ein auffälliger PSA-Wert kann ein Hinweis auf eine Veränderung der Prostata sein. Neben einer bösartigen Erkrankung gibt es jedoch noch weitere Ursachen für den Anstieg des PSA-Wertes. Ein Blick in die Statistik: Etwa einer von vier Männern mit einem erhöhten PSA-Wert zeigt bei einer anschließenden Biopsie tatsächlich ein Karzinom in der Prostata.

Wird ein PSA-Wert über 10 Nanogramm pro ml (ng/ml) festgestellt, zeigt die Biopsie bei jedem zweiten Mann eine bösartige Ursache (3). Generell wird angeraten, einen erhöhten PSA-Wert durch eine zweite Messung mit der gleichen Labormethode kontrollieren zu lassen, da eine einmalige Messung noch keine ausreichende Sicherheit gibt.

Erkrankungen an der Prostata mit erhöhtem PSA-Wert – wann ist eine Biopsie induziert?

Eine Biopsie, also eine Probenentnahme von möglicherweise bösartig verändertem Gewebe, wird nur unter bestimmten Voraussetzungen medizinisch angeordnet. Zeigt sich bei einer kontrollierten Messung ein PSA-Wert von mindestens 4 ng/ml oder ist der PSA-Wert bei Kontrollen mit der immer gleichen Mess- bzw. Labormethode stark angestiegen, sollte eine Probenentnahme erfolgen, um abzuklären, ob die Ursache eine Krebserkrankung an der Prostata ist. Die Rolle des PSA-Wertes in der Krebs-Früherkennung ist durchaus umstritten. In Studien wurden der Nutzen und das Risiko des Tests bewertet. Sie kommen zu sehr widersprüchlichen, sogar zu konträren Ergebnissen: Während eine Untersuchung zeigen konnte, dass die Sterblichkeit durch Prostatakrebs mit dem PSA-Test gesenkt werden konnte, kommt die andere Studie zum genau gegensätzlichen Ergebnis. Beide Untersuchungen zeigten, dass der PSA-Test keinen Einfluss auf die Gesamtsterblichkeit hat: Die Überlebensrate war mit oder ohne Test in etwa gleich. Weitere Studien deuten zumindest darauf hin, dass der PSA-Test die Sterblichkeit möglicherweise senken kann.

Vor- und Nachteile eines PSA-Tests in der Früherkennung von Krebs an der Prostata

Der PSA-Test ist kein fester Bestandteil der Früherkennung. Dennoch können Patienten eine PSA-Wert-Untersuchung durchführen lassen. Sie sollten sich jedoch darüber bewusst sein, dass dadurch möglicherweise auch Tumoren entdeckt werden, die vielleicht niemals auffällig geworden wären oder eine Behandlung erforderlich gemacht hätten. In den ärztlichen Leitlinien wird deshalb keine explizite Empfehlung für oder gegen einen solchen Test abgegeben. Eine große Studie kommt zum Ergebnis, dass etwa die Hälfte der Tumore, die über Früherkennung und PSA-Wertbestimmung entdeckt wurden, dem Betroffenen auch ohne Behandlung keine Beschwerden machen werden (4).

(2) Prostatakrebs I -Lokal begrenztes Prostatakarzinom. Ein evidenzbasierter Patientenratgeber zur S3-Leitlinie Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms (Zweite Auflage, Juni 2015), Seite 10.
(3) ebd.
(4) Früherkennung von Prostatakrebs – Informationen für Männer. Hrsg.: „Leitlinienprogramm Onkologie“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und der Stiftung Deutsche Krebshilfe. 2. Auflage 2015.

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Keine Grabenkämpfe um die Homöopathie

Apotheker plädieren für mehr Differenziertheit in der Diskussion um die Wirksamkeit von Homöopathie

Keine Grabenkämpfe um die Homöopathie

Homöopathie: Behandlung verläuft individuell. (Bildquelle: © jodo19 – Fotolia)

Die Homöopathie könne eine sinnvolle Ergänzung der konventionellen Medizin sein. Viele Wege führten schließlich zum Ziel, und Recht habe der, der heilt. Den beiden Apothekerinnen Claudia Meinhart und Theresia Braun reicht es. In einem Interview mit der Donau-Post (06.09.2018) wehren sie sich gegenüber einer einseitigen Darstellung von Medien und einer in Teilen arroganten Wissenschaft, die auf alternative Ansätze von oben herabblicke. Zwar könne die Homöopathie die Schulmedizin nicht ersetzen, doch ein Entweder-oder und ein Denken in Schwarz-Weiß-Kategorien sei der falsche Ansatz. Die Homöopathie könne die konventionelle Medizin in vielen Bereichen ergänzen. Das Argument, die Wirkung basiere auf Einbildung, ziehe nicht, denn die gute Erfahrung im Einsatz von Homöopathie bei Kindern und Tieren und Placebo-kontrollierte Studien lägen das Gegenteil nahe.

Homöopathie kann nach Einschätzung von Apothekern eine Ergänzung sein

Beide Apothekerinnen haben sich im Bereich der Homöopathie weitergebildet. Sie sehen darin vor allem eine Ergänzung der konventionellen Medizin, die schonend sei und die auf die Aktivierung der körperlichen Selbstheilungskräfte ziele. Für die Apothekerinnen ist es legitim, vor dem Griff zum starken Schmerzmittel oder zum Antibiotikum zu hinterfragen, ob homöopathische Arzneimittel als Alternative in Frage kommen. Theresia Braun warnt im Gespräch mit der Donau-Post vor Grabenkämpfen zwischen konventioneller Medizin und Komplementärmedizin. Meinhardt betont, Homöopathie sei in gewissem Sinne auch ein Lebensstil, der einen ganzheitlichen Ansatz verfolge. Gleichzeitig grenzen die Apothekerinnen sich ab von den „schwarzen Schafen“, die es durchaus gebe und auf die gutgläubige Patienten hereinfallen können. Meinhardt und Braun lehnen jegliche Form von dogmatischem Denken ab. Deshalb sei der erste Schritt immer, seine Beschwerden von einem Arzt untersuchen zu lassen.

Die Forschung zur Homöopathie ist anspruchsvoll, weil die Behandlung mit Homöopathie individuell verläuft

Zur Studienlage in Bezug auf die Homöopathie erklären die beiden Apothekerinnen, dass die Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln in der klassischen Homöopathie individuell verlaufe. Doch wirksam sei eben nicht nur das, was sich vergleichen oder messen lasse. Sie verschließen sich nicht der Vorstellung, dass es auch andere Wirkprinzipien gibt, die vielleicht erst in 50 Jahren erklärbar seien. Zugleich plädieren sie für einen veränderten Blickwinkel und mehr Offenheit gegenüber komplementären Ansätzen in der ärztlichen Ausbildung. Denn aus eigener Erfahrung können Meinhardt und Braun sagen, dass die Homöopathie bei den Patienten beliebt ist. Sie schätzen, dass sie für etwa 20 Prozent ihrer Kunden eine Option ist. Von denen, die homöopathische Arzneimittel ausprobieren, käme eine positive Resonanz. Alles nur Einbildung? Dieses Argument entkräften die beiden Apothekerinnen mit dem einfachen Verweis auf die Landwirte in ihrer Region, die Kühe und Kälber behandeln. Von Einbildung könne folglich keine Rede sein.

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Prostatakrebsbehandlung unter dem MRT?

Welche Rolle spielt die Magnetresonanztherapie (MRT) beim TUSLA Verfahren?

Prostatakrebsbehandlung unter dem MRT?

Teilbereiche der Prostata behandeln. (Bildquelle: © Sonja Birkelbach – Fotolia)

Neuere, minimalinvasive Verfahren zu Behandlung von bestimmten Formen von Prostatakrebs nutzen die Magnetresonanztherapie zur exakten Operationsvorbereitung und -durchführung. Mit Hilfe eines MRTs können Schnittbilder des menschlichen Organismus erzeugt und krankhafte Organveränderungen abgebildet werden. Dabei kommen starke Magnetfelder sowie magnetische Wechselfelder im Radiofrequenzbereich zum Einsatz. In der modernen Medizin werden MRT-Geräte zunehmend im operativen Bereich verwendet. Sogenannte Hybrid-Operationssäle verhelfen dem Operateur dazu, die OP noch zielgenauer durchzuführen und noch während der OP zu prüfen, ob der Eingriff erfolgreich verlaufen ist. Der Patient muss dafür nicht transportiert werden, sondern die MRT-Kontrolle kann vor Ort im Operationssaal erfolgen.

Wie wird die Magnetresonanztherapie im TULSA Verfahren zur Ablation der Prostata genutzt?

Das TULSA Verfahren zur Ablation zur Prostata wird innerhalb eines MRT-Gerätes durchgeführt. So kann der Operateur den Ultraschall-Applikator zur Erhitzung des Krebsgewebes in der Prostata exakt positionieren, die Behandlung präzise planen und überprüfen, ob das maligne Gewebe vollständig abgetragen wurde. Das Prinzip dabei: Mit Hilfe von fokussiertem Ultraschall wird das Krebsgewebe erhitzt und verkocht. Mit dem MRT wird dabei die Temperatur genau bestimmt und kontrolliert. Damit wird auch sichergestellt, dass die umliegenden empfindlichen Organstrukturen und Nervenbahnen zur Funktion von Blase, Darm und Potenz weitestgehend geschont werden. Das MRT-Gerät, das im Rahmen der TULSA Behandlung bei Prostatakrebs genutzt wird, hat ein Echtzeit-Interface und erlaubt damit die Anpassung an Veränderungen der Prostata noch unter der Behandlung. Bei der Ultraschallbehandlung unter dem MRT kann sowohl die komplette Drüse, als auch nur ein Teilbereich der Prostata therapiert werden. Mithilfe der modernen Technik des TULSA Verfahrens kann die Operation so individuell auf den Patienten hin abgestimmt werden.

Prostatakrebs: Für welche Patienten kommt eine Behandlung mit MRT und Ultraschall in Frage?

Die Prostatakrebs-Therapie mit Hilfe des TULSA Verfahrens kommt für Patienten in Frage, deren Krebs auf die Prostata beschränkt ist und noch nicht gestreut hat, die also einen niedrigen bis mittleren Risikograd aufweisen. Die Tumoren in der Prostata werden nach bestimmten Kategorien eingeteilt. Für eine TULSA Behandlung kommen T2 Tumoren mit einem Gleason-Score von 6, teilweise auch von 7 in Frage. Der Gleason Score bildet ab, wie aggressiv der Tumor ist.

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Augenarzt aus Dormagen: Gentherapie bei Makuladegeneration?

Klinische Studie zeigt Erfolge bei Makuladegeneration – Augenarzt für die Region Dormagen informiert

Augenarzt aus Dormagen: Gentherapie bei Makuladegeneration?

Amerikanische Forscher hoffen, Blutgefäße, die zu einer Makuladegenreation führen, zu stoppen. (Bildquelle: © Axel Kock – Fotolia)

DORMAGEN. Bei einer neuen Gentherapie konnten erste kleinere Erfolge für Patienten verzeichnet werden, die unter einer feuchten Makuladegeneration (AMD) leiden. Eine begleitende Studie wurde jetzt in Baltimore im Bundesstaat Maryland veröffentlicht. Normalerweise erhalten AMD-Patienten einmal pro Monat eine Injektion von Antikörpern in den Augapfel. Die amerikanischen Forscher hoffen nun, das krankhafte Wachstum bestimmter Blutgefäße stoppen zu können, die für die altersbedingte AMD verantwortlich sind. Wie das gelingt, ist zwar bei genauer biochemischer Betrachtung höchst kompliziert, aber der Weg ist recht simpel.

Augenarzt für die Region Dormagen: Lässt sich Makuladegeneration mittels Adenovirus behandeln?

Augenarzt Benno Janßen, der auch Patienten aus der Region Dormagen behandelt, erläutert: Die Mediziner spritzten eine Variante des Adenovirus einmalig 19 AMD-Patienten. Dieses Virus transportiert eine Genfracht, die dafür sorgen soll, dass Zellen der Netzhaut Medikamente produzieren, die das Wachstum der störenden Blutgefäße verhindern. Bei sechs Patienten gelang die Therapie, und das Wachstum ging zurück. Allerdings zeigten fünf Patienten keine Verbesserung. Die Wissenschaftler nehmen an, dass die Genfracht gar nicht entpackt wurde, weil das Immunsystem dieser Patienten das Adenovirus bereits vorher eliminiert hatte.

Makuladegeneration – Augenarzt für Patienten aus Dormagen informiert zu neuen Therapien

Da laut Teamleiter Peter Campochiaro von der Johns Hopkins University School of Medicine in Baltimore rund 60 Prozent der erwachsenen US-Bevölkerung einen Immunschutz gegen Adenoviren haben, kann man diesen mit dieser Virusgruppe nicht helfen, sollten sie altersbedingt an einer feuchten AMD erkranken. Prinzipiell sei es zwar möglich, dieselbe Methode mit einem anderen Virushelfer durchzuführen. Aber dann müsse man die Studie wieder von vorne beginnen. „Augenärzte in ganz Deutschland verfolgen gespannt, welche Ergebnisse die aktuelle Medikamenten-Studie zeigen wird und ob die Wissenschaftler nicht doch noch zusätzliche Virushelfer mit einbinden“, berichtet Benno Janßen, Facharzt für Augenheilkunde aus Dormagen.

Der Augenarzt Benno Janssen in Dormagen bei Neuss bietet in seiner Praxis Operation zu Grauer Star / Katarakt und Vorsorgeuntersuchungen bzw. Therapien zur Makuladegeneration. Sowohl eine Katarakt Operation als auch eine Therapie bei einer Makuladegeneration sollte frühzeitig erfolgen. Ihr Augenarzt in Dormagen bei Neuss berät Sie gerne.

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