Tag Archives: Behinderung

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„Wir sind zusammen groß, wir sind zusammen eins“(*)

Kostenloser Online-Kongress „Down Syndrom – leicht.er.leben!“ bietet im November 2018 Austausch, Ideen, Solidarität und Wissen in besonderer Gemeinschaft.

"Wir sind zusammen groß, wir sind zusammen eins"(*)

Bonn, 02. Oktober 2018 – Vom 08.-11. November 2018 findet der zweite Online-Kongress zum Thema Down Syndrom statt, der von engagierten Familien, Experten, Therapeuten und Coaches getragen wird ( www.downsyndromkongress.de).

Das Symposium bietet in aufgezeichneten Videos und täglichen Live-Chats Informationen aus allen Lebensbereichen, die mit Down Syndrom zu tun haben. Die Veranstaltung präsentiert Erfahrungen von Familien, Lebenstipps von Coaches, Erkenntnisse aus Medizin und Forschung und ganz praktisches Leben von Menschen mit Down Syndrom.

Eltern am Scheideweg
Im letzten Jahrzehnt hat die Lebenserwartung und Lebensqualität von Menschen mit Down Syndrom stark zugenommen. Trotzdem entscheiden sich heute Schätzungen zufolge neun von zehn der werdenden Eltern gegen das ungeborene Kind. Um Eltern am Scheideweg und alle Beteiligten zu unterstützen, zeigt der Kongress auf, wie sich ethische und lebenspraktische Fragen lösen lassen und ein glückliches Leben mit behindertem Kind aussehen kann.

Videos-on-Demand und tägliche Live-Video-Chats
Die Teilnehmer melden sich auf der Internetseite “ www.downsyndromkongress.de“ an. Sie erhalten im Kongresszeitraum kostenlos per E-Mail die Links zu den Interviews des Tages. Die Videos stehen jeweils für 24 Stunden zur Verfügung und können auf PC, Tablet oder Smartphone abgespielt werden.
Zudem geht der Kongress jeden Tag mit einem Live-Webinar auf Sendung. Dort tragen Experten zu einem Thema vor und tauschen sich direkt mit der Community aus.
Zur Vorbereitung des Kongresses trifft sich die Gemeinschaft in der Facebook-Gruppe http://bit.ly/DS_Kongress_2018

Teilnehmerstimmen aus dem Jahr 2017
Karin von Moos: „Der Kongress hat mir gezeigt, dass ich nicht alleine dastehe mit meinen Herausforderungen. Die Solidarität der Gemeinschaft und die vielen tollen Anregungen und Ideen der anderen haben mich für das Leben mit Down Syndrom wieder neu inspiriert.“
Stefanie Precker: „Nochmals ganz herzlichen Dank für diese übergroße Erweiterung meines Wissens.“
Magda Jonik: „Hut ab, das war großes Kino! Viele emotionale Momente, tolle Menschen, bewegende Geschichten und fundiertes Wissen von echten Experten. Ich freu“ mich auf den nächsten Kongress.“

Die Bonner Veranstalterin Mareike Fuisz resümiert: „Ich bin getragen von dem liebevollen Umgang aller Beteiligten beim Kongress. Wir haben von praktischen Alltagstipps, fundiertem Fachwissen bis hin zu sehr emotionalen Erzählungen alles dabeigehabt, was das Leben mit Down Syndrom ausmacht. Ich bin sehr froh, dass wir uns online versammelt haben. Getreu dem Lied der Fantastischen Vier bin ich überzeugt: Wir sind zusammen groß und zusammen eins!“

Weitere Informationen und der Weg zur Anmeldung unter www.downsyndromkongress.de

Downsyndromkongress.de wird veranstaltet von der Online-Unternehmerin, Speakerin und Yoga-Lehrerin Mareike Fuisz.

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Silvia Neid eröffnet Deutsche Meisterschaft der Werkstätten

Silvia Neid eröffnet Deutsche Meisterschaft der Werkstätten

(Mynewsdesk) Die 19. Deutsche Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen ist in vollem Gange. Und bereits am Montag, den 03. September 2018 standen die ersten Titelträger fest: Im Frauenturnier feierte das Team Berlin die Deutsche Meisterschaft.

Der Jubel war riesig auf dem Hauptfeld der Sportschule Wedau in Duisburg. Mit 2:0 (1:0) -Toren setzten sich die Fußballerinnen aus der Bundeshauptstadt im Finale gegen die Mannschaft der Hephata-Werkstätten aus Mönchengladbach durch.

Zur anschließenden Siegerehrung war ein besonderer Gast nach Duisburg gekommen: die ehemalige Bundestrainerin Silvia Neid. Gemeinsam mit Hermann Korfmacher, dem Präsidenten des Westdeutschen Fußballverbandes und Vorsitzenden des Kuratoriums der Sepp-Herberger-Stiftung, und Martin Berg, Vorstandsvorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM), führte sie die Siegerehrung durch.

Aus den Händen der dreifachen Welt-Trainerin erhielten die neuen deutschen Meisterinnen die offizielle Meister-Plakette des Deutschen Fußball-Bundes. „Ich habe tolle Spiele gesehen, mit Spielerinnen, die mit viel Freude und Einsatz bei der Sache waren. Das hat mir sehr gut gefallen! Ich wünsche mir, dass möglichst bald aus allen Bundesländern Frauenteams an diesem Turnier teilnehmen.“, betonte Silvia Neid. In diesem Jahr beteiligten sich acht Teams mit weiblichen Werkstätten-Beschäftigten an der Meisterschaft.

Turnier mit langer Tradition

Bereits seit dem Jahr 2000 wird die Deutsche Meisterschaft der Werkstätten von der DFB-Stiftung Sepp Herberger und der BAG WfbM organisiert. Unterstützung erfährt die Veranstaltung zusätzlich durch Special Olympics Deutschland und den Deutschen Behindertensportverband. „Fußball ist in vielen Werkstätten immer ein großes Thema. Viele Menschen sind fußballbegeistert und durch dieses Turnier gelingt es uns, Themen wie Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln“, so Martin Berg.

Am besten könne dies im herkömmlichen Fußballverein gelingen, ergänzte Hermann Korfmacher. „Ich wünsche mir, dass alle Spielerinnen und Spieler, die bei diesem Turnier dabei sind, möglichst bald in einem Fußballverein ihrem Sport nachgehen können. Daran arbeiten wir alle zusammen.“

Direkt im Anschluss an die Siegerehrung der Frauen erfolgte die Eröffnung des Männerturniers. Silvia Neid war es vorbehalten, die vier Vorrunden-Gruppen auszulosen. Sie sorgte damit für das erste Spannungsmoment der Veranstaltung: In welcher Gruppe, gegen welche Gegner wird gespielt? Die Auslosung verspricht ein interessantes Turnier.

Finale am Donnerstag

In den kommenden Tagen werden die knapp 250 Fußballer aus 16 Werkstätten den Deutschen Meistertitel ausspielen. Es ist die bundesweit größte Fußballveranstaltung für geistig behinderte und psychisch kranke Werkstattbeschäftigte. Das Finale des Männerturniers findet am Donnerstag um 13:15 Uhr statt. Dann wird auch der ehemalige Nationalspieler und Vize-Weltmeister Wolfgang Dremmler, der sich seit dem Jahr 2012 als Botschafter für die Sepp-Herberger-Stiftung engagiert, vor Ort mit dabei sein.

Neben dem Geschehen auf dem Platz wird den Aktiven auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten: So sind alle Turnierteilnehmer am Mittwoch zu Gast bei Bayer 04 Leverkusen in der BayArena. Neben einer Stadiontour findet dort unter anderem eine Gesprächsrunde mit Ex-Nationalspieler Simon Rolfes statt.

Alle, die gerne bei den Spielen dabei sein wollen, sind herzlich in der Sportschule Wedau willkommen. Der Eintritt ist frei. Und für Fans, die nicht in Duisburg dabei sein können und trotzdem mitfiebern möchten, gibt es den Liveticker auf www.fussball-wfbm.de.

Download Pressebilder: www.fussball-wfbm.de/?SiteID=11

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Die BAG WfbM ist der bundesweite Zusammenschluss der Träger von Werkstätten für behinderte Menschen mit deren angegliederten Förderstätten und Integrationsunternehmen. Die Mitgliedseinrichtungen gestalten Arbeit und bieten Qualifizierung für rund 310.000 Menschen mit schweren Behinderungen. 93 Prozent aller Werkstattträger sind freiwillig in der BAG WfbM organisiert.

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Entscheidung des EuGH zur Kündigung wegen Krankheit

Bei Arbeitnehmern mit einer Behinderung ist jetzt immer auch eine Diskriminierung zu prüfen

Entscheidung des EuGH zur Kündigung wegen Krankheit

Robert Mudter Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Frankfurt

Der europäische Gerichtshof hat eine wichtige Grundlagenentscheidung gefällt (Urteil vom 18.Januar 2018, C-270/16). Es geht um die Frage, ob bei einer krankheitsbedingten Kündigung gegenüber einem behinderten Mitarbeiter höhere Anforderungen anzulegen sind. Arbeitnehmer mit einer Behinderung haben oft ein erhöhtes Risiko zu erkranken. Bei häufigen krankheitsbedingten Ausfallzeiten können Arbeitgeber kündigen. Inwieweit geht hier der Grundsatz der Gleichbehandlung?

In dem konkreten Fall war der Mitarbeiter als Gebäudereiniger angestellt. Aufgrund Übergewichtes wurde der Mitarbeiter als behindert eingestuft. Aufgrund des Übergewichts kam es zu häufigen Ausfallzeiten. Dem Mitarbeiter wurde gekündigt und der Mitarbeiter erhob eine Kündigungsschutzklage. In der Kündigungsschutzklage berief er sich darauf, dass die Fehlzeiten auf der Behinderung basieren.

Trotz grundsätzlich bestehender spanischer Kündigungserlaubnis, so der EuGH, könne eine Diskriminierung vorliegen. Es muss gefragt werden, welcher Zusammenhang zwischen der Erkrankung und der Behinderung besteht. Der europäische Gerichtshof schreibt hier eine umfangreiche Interessenabwägung vor.

Für das deutsche Arbeitsrecht bedeutet dies, dass zukünftig bei Behinderungen, dies umfast auch den Behinderungsbegriff nach europäischem Recht, immer zu prüfen ist, ob eine krankheitsbedingte Kündigung nicht auch diskriminierend sein kann. Die Folge wäre eine Unwirksamkeit.

Autor: Fachanwalt für Arbeitsrecht Robert Mudter

Mudter & Collegen ist eine ausschließlich auf den Bereich Arbeitsrecht spezialisierte Kanzlei. Die renommierte Kanzlei vertritt von Frankfurt aus bundesweit Arbeitgeber und Führungskräfte.

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Deutscher Meister der Werkstätten für behinderte Menschen gesucht

Deutscher Meister der Werkstätten für behinderte Menschen gesucht

(Mynewsdesk) Von Montag, den 3. September 2018, bis Donnerstag, den 6. September 2018, findet die 19. Deutsche Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen statt. Ab Montagnachmittag spielen die Landesmeister der Männer aus den 16 Bundesländern in der Sportschule in Duisburg-Wedau um den Meistertitel. Zuvor findet am Montag ab 10 Uhr ein Turnier für acht Frauenteams statt. Die Veranstaltung wird von prominenten Gästen besucht.

Das Endspiel des Frauenturniers wird am Montag um 16 Uhr angepfiffen. Zur Siegerehrung um 16.30 Uhr werden die langjährige Bundestrainerin Silvia Neid und Hermann Korfmacher, Präsident des Westdeutschen Fußballverbandes und Vorsitzender des Kuratoriums der Sepp-Herberger-Stiftung, erwartet. Die Siegerehrung ist verbunden mit der Eröffnung der Männerkonkurrenz. Das Finale des Männerturniers findet dann am Donnerstag (6. September 2018) um 13.15 Uhr statt. Dabei wird der ehemalige Nationalspieler Wolfgang Dremmler, der sich seit dem Jahr 2012 als Botschafter für die Sepp-Herberger-Stiftung engagiert, vor Ort sein.

Turnier mit langer Tradition

Die Deutsche Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen wird seit dem Jahr 2000 von der DFB-Stiftung Sepp-Herberger gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) organisiert. Der Deutsche Behindertensportverband und Special Olympics Deutschland sind weitere Partner der bundesweit größten Fußballveranstaltung für geistig behinderte und psychisch kranke Werkstattbeschäftigte.

Neben dem Geschehen auf dem Platz wird den Aktiven auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten: So sind die rund 250 Turnierteilnehmer am 5. September zu Gast in der BayArena bei Bayer 04 Leverkusen und nehmen dort unter anderem an einer Gesprächsrunde mit Ex-Nationalspieler Simon Rolfes teil. Zudem werden die Teilnehmer das DFB-Fußball-Abzeichen absolvieren. Die Organisation eines „Oktoberfestes“ am Abschlussabend rundet die Veranstaltung ab.

Fußballsport hat große Bedeutung in den Werkstätten

In den bundesweit 2.750 Werkstätten, in denen rund 310.000 Menschen mit Behinderung tätig sind, spielt Fußball eine große Rolle: Spielerisch und mit großem Engagement trainieren die Sportlerinnen und Sportler körperliche Fitness und soziale Kompetenzen, da auch Konfliktsituationen zum Spiel dazugehören. Martin Berg, Vorsitzender der BAG WfbM, hebt noch eine andere Funktion des Fußballs hervor: „Fußball ermöglicht es uns, nachhaltige Brücken in die Gesellschaft zu bauen. Durch den Sport können wir Menschen mit und ohne Behinderung zusammen bringen und Ideen wie Inklusion und Teilhabe erlebbar machen. Deswegen freuen wir uns, dass immer mehr Werkstätten und Fußballvereine kooperieren und so den Menschen mit Behinderungen den Weg in die Gesellschaft eröffnen.“

Das Turnier hat im Kalender des Deutschen Fußball-Bundes einen festen Platz: „Die Deutsche Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen ist jedes Jahr eine ganz besondere Veranstaltung. Für die Sportlerinnen und Sportler schaffen wir über ein vielfältiges Rahmenprogramm unvergessliche Momente. Aber genauso wichtig ist es für uns, dass wir mit der ‘Aktion 700 Vereine, 700 Werkstätten’, beide Organisationen nachhaltig zusammenbringen. Menschen mit und ohne Behinderung sollen ihre sportliche Heimat in den rund 25.000 Fußballvereinen in Deutschland finden und nach Möglichkeit gemeinsam Fußball spielen können“, betont Tobias Wrzesinski, Geschäftsführer der 1977 errichteten Sepp-Herberger-Stiftung.

Informationen zur Meisterschaft und den teilnehmenden Mannschaften sowie weitere Fotos zur honorarfreien Verwendung gibt es auf www.fussball-wfbm.de

Folgende 16 Teams der Männer nehmen teil ( www.fussball-wfbm.de):

* Bad Schussenried: Weissenauer Werkstätten (Baden-Württemberg)
* Nürnberg: noris inklusion (Bayern)
* Berlin: Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung
* Cottbus: Lebenshilfe Werkstätten Hand in Hand (Brandenburg)
* Bremen: Werkstatt Bremen – Martinshof
* Hamburg: alsterarbeit
* Gelnhausen: Behinderten-Werk Main-Kinzig (Hessen)
* Stralsund: Stralsunder Werkstätten (Mecklenburg-Vorpommern)
* Hannover: Hannoversche Werkstätten (Niedersachsen)
* Warendorf: Freckenhorster Werkstätten (Nordrhein-Westfalen)
* Kaiserslautern: Evangelisches Diakoniewerk Zoar (Rheinland-Pfalz)
* Spiesen-Elversberg: WZB – Werkstattzentrum für behinderte Menschen (Saarland)
* Weißwasser: Lebenshilfe Weißwasser (Sachsen)
* Magdeburg: Lebenshilfe-Werk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)
* Rendsburg: Werkstätten Rendsburg-Eckernförde (Schleswig-Holstein)
* Ilmenau: Lebenshilfewerk Ilmenau/Rudolstadt (Thüringen)

* Folgende acht Teams der Frauen nehmen teil ( www.fussball-wfbm.de):

* Irchenrieth: HPZ Werkstätten (Bayern)
* Berlin: Team Berlin
* Bremen: Werkstatt Bremen – Martinshof
* Vechta: Andreaswerk (Niedersachsen)
* Mönchengladbach: Hephata Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen)
* Bad Dürkheim, Kaiserslautern, Offenbach/Queich, Pirmasens, Ludwigshafen, Meisenheim: Landesauswahl Rheinland-Pfalz
* Püttlingen: Bübinger Werke (Saarland)
* Lübeck, Neumünster: Spielgemeinschaft Schleswig-Holstein

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Pressekontakt: Jana Schmidt I Telefon +?49 69 94 33 94?-?28 I j.schmidt@bagwfbm.de

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Familie/Kinder Freizeit/Hobby Gesundheit/Medizin Internationales Pressemitteilungen Rat und Hilfe Regional/Lokal Reisen/Tourismus Sport/Fitness Vereine/Verbände Wissenschaft/Forschung

AP-Stoma-BAG, die Funktionstasche, die gleichzeitig das Handicap dezent verbirgt.

Weltneuheit: AP-Stoma-BAG bei Stoma

Aid-Care beschäftigt sich mit der Entwicklung von Produkten, speziell für Menschen mit Behinderungen.

Erstmals wurde das AP-Stoma-BAG auf den Markt gebracht.

Tasche für Anus praeter
AP-Stoma-BAG
Aid-Care.com entwickelt und produziert Bedarfskomponenten für Menschen mit Handicaps. Die Devise lautet: „für ein selbstbestimmtes Leben“ stellt Aid-Care nun die Weltneuheit AP-Stoma-BAG vor. Eine optisch dezente Hüfttasche speziell für Anus praeter Träger.

Was ist AP-Stoma-BAG? Das Tragen eines Anus praeters (bei künstlichem Darmausgang) ist gewiss für Patienten und Angehörige zunächst eine Umstellung. Das praktische Handling und der Alltag beantworten all die aufkommenden Fragen. Denn jeder Fall ist individuell und einzigartig.
Was alle Patienten zunächst gemeinsam haben, ist die eigene Scham.  Was können unwissende Aussenstehende darüber denken, riechen und urteilen? Gefolgt von der psychischen Belastung steht die ständige Angst im Vordergrund. Die Klebemanschette (Fachbegriff Platte) könnte sich von der Haut ablösen. Der im Anus praeter aufgefangene Darminhalt entleert sich ungewollt über die Kleidung. Schluss letztendlich führt es dazu, dass das Handicap spätestens dann in der Öffentlichkeit offensichtlich ist. Diese Sorgen über das was passieren könnte, verleiten so zu einem Vermeidungsverhalten.  Das eigene häusliche Umfeld wird nicht mehr verlassen.

Den statistischen Angaben nach „Gesundheitsberichterstattung des Bundes“ kurz GBE-Bund, offizielle Homepage: www.gbe-bund.de, waren in 2016 über 9.673 Menschen von einer diagnostischen Endoskopie des Darms über ein Stoma betroffen. Die Entwicklung verläuft von 2005 bis 2016 jährlich um 1000 betroffene Patienten ansteigend.

AP-Stoma-Bag
AP-Stoma-Bag

Aid-Care hat sich in der zweijährigen Entwicklung des AP-SToma-BAGS (AP steht für Anus praeter) mit all den Fragen auseinandergesetzt. Wie Menschen mit dieser speziellen Behinderung wieder einen ganz normalen Alltag haben.

Christiane Fritz (49), Heilpraktikerin für Psychotherapie und Geschäftsführerin der europäischen I.P.C. s.r.o. Handelsgesellschaft, hat selbst über einige Jahre in der Pflege für Querschnittgelähmte in Berlin gearbeitet. Mit dem gewonnenen Input von Problemstellungen hat sie das Label AID-CARE.com gegründet. Zuletzt pflegte sie ihren – an einem bösartigen Gallenwegstumor verstorbenen – Lebenspartner, der ebenfalls einen künstlichen Darmausgang hatte. Das AP-SToma-BAG hatte ihm sehr geholfen mit dem künstlichen Darmausgang besser zurecht zu kommen.

Unter https://www.aid-care.com/ap-stoma-bag/entwicklung beschreibt Christiane Fritz, die Herausforderungen, die ihr Lebenspartner im Umgang mit seiner Stoma zu bewältigen hatte. Das daraus entstandene Produkt AP-Stoma-BAG soll nun auch andere betroffene Menschen unterstützen. Um im Alltag in der Öffentlichkeit (wieder) teilzunehmen. Sich besser mit ihrem Handicap zu behelfen.

Die Tasche in der zunächst Standardfarbe silber, mit einem Gewicht von nur 44 Gramm wird mit einem eingenähten Hüftgürtel (66 Gramm) von 4cm breite getragen. Sie beschwert den Anus praeter nicht, sondern unterstützt die Plattenhaftung des Anus praeter am Körper. Sollte sich aufgrund der fehlenden Plattenhaftung oder übermäßiger Füllmenge doch der Anus praeter vom Körper lösen, wird er vom AP-Stoma-BAG aufgefangen und gleitet in die Tasche.
Die Rückenöffnung, der Tasche ist für alle Anus praeter Hersteller-Durchschnittsgrößen geeignet. Zudem verfügt sie über einen Ausstreifschlitz, durch welchen das Endstück des Anus praeter zum Ausstreifen/Entleeren für unterwegs vorgesehen ist (siehe Bildmaterial).

AP-Stoma-BAG
Technische Details AP-Stoma-BAG

Das Material besteht aus 100% Polyester, ist bis zu 60*C waschbar, leicht zu reinigen und sofort wiederzuverwenden.
Aufgrund der steten Kontrolle auf Füllmenge eines Anus praeters, ist die Vorderseite der Tasche mit einer tiefen Eingriffsöffnung per Klickverschluss (auch einhändig zu öffnen) ausgespart – siehe Abbildung. Dies erleichtert dem/der TrägerIn die Füllmenge ihres Anus praeters jederzeit kontrollieren zu können.

Einen weiteren Vorteil bietet die Tasche, da zudem die Ausbreitung unerwünschter Geruchs- und Geräuschbildung einigermaßen eingedämmt werden kann.
Weitere Vorteile entnehmen Sie bitte der Homepage: https://www.aid-care.com/details/

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Barrierefreies Verreisen richtig vorbereiten

Mit diesen 5 Tipps kommen Sie stressfrei in den Urlaub

Barrierefreies Verreisen richtig vorbereiten

Jürgen Klug (Reise-Experte im Rollstuhl)

Die Vorbereitung einer barrierefreien Reise ist aufwendig und zeitintensiv. Gerade im Vorfeld der Abreise ist eine durchdachte Planung daher sehr wichtig.

Jürgen Klug, selbst Rollstuhlfahrer und Reise-Experte für Barrierefreies Reisen, weiß dabei genau worauf es ankommt. Der reiseerfahrene Familienvater hat dabei feste Rituale, die ihm das alljährliche Kofferpacken erleichtern.

1. Route genau planen
Beim Reisen mit dem Pkw sollte man sich vorher Gedanken zur Route und rollstuhlgerechten Toiletten entlang der Strecke machen. Pausen sind am besten schon im Vorfeld einzuplanen.

2. Wichtige Medikamente ins Handgepäck
Bei Flugreisen gehören wichtige Medikamente in ausreichender Menge in das Handgepäck. Für ungewöhnliche Präparate sollte idealerweise ein Attest vom Arzt mitgenommen werden. So kommt es zu keinen Schwierigkeiten bei der Personenkontrolle am Flughafen.

3. Wichtige Rufnummern griffbereit
Die wichtigsten Rufnummern am Urlaubsort sollten im Handy gespeichert sein. So kann man z.B. bei Flugverspätungen direkt Kontakt mit dem Transfer am Urlaubsort und der Unterkunft aufnehmen. Tipp: Bei einer vom Reiseveranstalter gebuchten Reise reicht eine zentrale Notrufnummer aus, da der Reiseveranstalter sich um alle Bestandteile der bei ihm gebuchten Reise kümmert.

4. Flickzeug für den Rollstuhl
Flickzeug und das wichtigste Werkzeug sollte im Koffer nie fehlen. Bei Flugreisen kommt es nach der Landung in seltenen Fällen schon einmal vor, dass eine Kleinigkeit am Rollstuhl zu reparieren ist. Wer hierzu nicht das örtliche Sanitätshaus kontaktieren möchte, tut gut daran selbst vorbereitet zu sein.

5. Wichtige Begriffe in Fremdsprachen kennen
Im fremdsprachlichen Ausland haben Behinderungen, Krankheitsbilder, Hilfsmittel und Medikamente oft andere Namen. Daher sollte man sich schon im Vorfeld einer Reise über die wichtigsten Begriffe informieren und sich diese griffbereit notieren.

Neben diesen fünf Empfehlungen veröffentlicht Reiseexperte Jürgen Klug regelmäßig zahlreiche weitere Tipps und Informationen zum Reisen mit Behinderung auf seinem Blog www.barrierefrei-reisen.info.

Die RUNA REISEN GmbH ist Marktführer in puncto Urlaubreisen für Gäste mit Behinderungen sowie Pflegebedürftige in jedem Alter. Der 2006 gegründete Spezialveranstalter bietet barrierefreie individuelle Pauschalreisen zu mehr als 170 Destinationen in 30 Ländern weltweit. Neben Rollstuhl-Urlaub, Pflegehotels, Gruppenunterkünften und betreuten Reisen, beinhalten die alljährlichen Kataloge auch Angebote für Gäste mit Seh- und Hörbehinderungen sowie Allergiker. Bereits im Jahr 2010 erhielt runa reisen den Goldenen Rollstuhl als bester barrierefreier Reiseanbieter.

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Einladung Pressekonferenz: Werkstätten für behinderte Menschen präsentieren sich in Nürnberg

Einladung Pressekonferenz:  Werkstätten für behinderte Menschen präsentieren sich in Nürnberg

(Mynewsdesk) EINLADUNG

Pressekonferenz

Werkstätten für behinderte Menschen – innovative und inklusive Unternehmen präsentieren sich in Nürnberg

Highlights der Werkstätten:Messe 2018

Vom 18.-21. April 2018 findet Deutschlands meistbesuchte Sozial- und Bildungsschau in Nürnberg statt – die Werkstätten:Messe.
An vier Tagen können sich Besucher über die wichtige Rolle von Werkstätten für behinderte Menschen in unserer Gesellschaft und ihre Leistungen informieren.

Dabei stellen die Werkstätten nicht nur ihre Produkte und Dienstleistungen zur Schau, sondern bieten Einblick in ihre vielfältigen Bildungsangebote und zeigen, wie Inklusion durch Teilhabe am Arbeitsleben umgesetzt wird.

Ein herausragendes Beispiel dafür ist die Gestaltung der „Natur-Erlebnis-Gärtnerei“ des Sozialunternehmens noris inklusion in Nürnberg. Mit einem Konzept der Verzahnung von sozialer Verantwortung und Ökologie für Bürger der Region Nürnberg wird aktuell auf dem Gelände viel Neues geschaffen und langfristig ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in der Gesellschaft gefördert.

Im Rahmen einer Pressekonferenz möchten wir Ihnen zusammen mit noris inklusion das Projekt „Natur-Erlebnis-Gärtnerei“ näher vorstellen und über die aktuellen Entwicklungen am Standort sowie zukünftige Angebote informieren.
Des Weiteren werden die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e. V. (BAG WfbM) und die NürnbergMesse Ihnen das Programm und die exklusiven Highlights der diesjährigen Werkstätten:Messe präsentieren.

Wir laden Sie daher herzlich ein zur

Pressekonferenz „Highlights der Werkstätten:Messe 2018“ mit Vorstellung der „Natur-Erlebnis-Gärtnerei“

Dienstag, 10. April 2018, 12.00 Uhr

„Natur-Erlebnis-Gärtnerei“ von noris inklusion
(Braillestraße 27, 90425 Nürnberg)

Als Gesprächspartner stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Reiner Prölß, Berufsmäßiger Stadtrat und Referent für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Nürnberg

Christian Schadinger, Geschäftsführer des Sozialunternehmens noris inklusion

Levent Peksöz, Werkstattbeschäftigter und Mitglied des Werkstattrates des Sozialunternehmens noris inklusion

Dr. Jochen Walter, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BAG WfbM

‎Christian Arnold, Abteilungsleiter Partner- und Publikumsveranstaltungen der NürnbergMesse GmbH

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis Montag, 9. April 2018 auf beiliegendem Antwortfax oder per E-Mail an: j.schmidt@bagwfbm.de

Mit freundlichen Grüßen

Jana Schmidt
Referentin Pressearbeit
Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten behinderter Menschen e. V.

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Krankenhaus Rummelsberg: MZEB kommt

Ambulantes Versorgungszentrum geht im März an den Start

Krankenhaus Rummelsberg: MZEB kommt

Das interdisziplinäre MZEB-Team um Dr. Frank Kerling (2.v.l.) geht ab März 2018 an den Start. (Bildquelle: Krankenhaus Rummelsberg)

Rummelsberg. Der Bezirk Mittelfranken bekommt ab 5. März 2018 sein erstes Medizinisches Behandlungszentrum für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schwerer Mehrfachbehinderung (MZEB) – und zwar am Krankenhaus Rummelsberg. Unter der Leitung von Dr. Frank Kerling entsteht hier ein ambulantes Versorgungszentrum für Menschen, die aufgrund der Art, Schwere und Komplexität ihrer Behinderung von niedergelassenen Haus- bzw. Fachärzten nicht ausreichend versorgt werden können. „Die medizinisch-therapeutische Versorgung und Behandlung von Menschen mit Behinderung hat in Rummelsberg eine lange Tradition. Wir sind sehr froh, dass wir diese Tradition nun auch im Erwachsenen-Bereich fortführen können und ein zentrale Anlaufstelle in Mittelfranken geschaffen wurde“, so Geschäftsführer Frank Stauch.

„Mit dem Erreichen der Volljährigkeit entstand bisher eine Versorgungslücke bei Patienten mit geistiger oder mehrfacher Behinderung“, erklärt PD Dr. Martin Winterholler, Chefarzt der Klinik für Neurologie. „Mit dem §119c SGB V wurde eine gesetzliche Grundlage für die Errichtung von MZEBs geschaffen, die nun überall in Deutschland entstehen. Wir sind hoch erfreut, dass hier in Rummelsberg ein solches Versorgungszentrum entsteht. An einem Ort, an dem bereits Menschen mit Behinderung leben, die spezielle medizinische Versorgung benötigen.“ Der bisherige leitende Oberarzt der Klinik für Neurologie, Dr. Frank Kerling, wird Leiter des ambulanten Zentrums. Dieses entsteht im dritten Stock des Wichernhauses am Krankenhaus Rummelsberg.

Eigentliche Behandlung erfolgt im wohnortnahen Bereich
„In unserem interdisziplinäres Team arbeiten Fachärzte verschiedener Fachgebiete und Therapeuten eng zusammen, die langjährige Erfahrung mit Menschen mit Behinderung haben“, weiß Kerling, der in Abstimmung mit Angehörigen, Betreuern und niedergelassenen Ärzten notwendige Untersuchungen durchführt, einen Therapieplan erstellt und eine optimale Heil- und Hilfsmittelversorgung gewährleistet. Sein Behandlungszentrum greift auf Experten aus Neurologie, Orthopädie, Innere Medizin, Psychologie, Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie, Krankenpflege und Sozialdienst zurück. „Die eigentliche Behandlung erfolgt dann im wohnortnahen Bereich“, erklärt Kerling.

Umfangreiches Leistungsangebot vor Ort in Rummelsberg
Als Zugangsvoraussetzung für eine Untersuchung im MZEB Rummelsberg gelten ein Schwerbehindertenausweis ab GdB 80 und ein Merkzeichen G, AG, H, BI, GI oder TBL sowie eine Diagnose wie bspw. Zerebralparese, Intelligenzminderung, Entwicklungsstörungen, angeborene Fehlbildungen, Persönlichkeits- oder Verhaltensstörungen aufgrund einer Krankheit des Gehirns. Dr. Kerling beschreibt das Leistungsangebot des MZEBs Rummelsberg wie folgt: „Unklare und komplexe Erkrankungen sowie Verhaltensstörungen und Schmerzen werden bei uns abgeklärt. Hinzu kommt die Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen sowie Diagnostik bei speziellen Syndromen mit Therapieempfehlungen und -überwachung. Weitere Schwerpunkte sind schwer behandelbare Epilepsien und die Therapie von Spastik sowie die Betreuung von Menschen mit Muskelerkrankungen und Störungen der Atmung. Abgerundet wird unser Leistungsangebot mit der Beratung und Versorgung von Heil- und Hilfsmitteln“, so Kerling, der auch spezielle Angebote wie Sonographie, Laboruntersuchungen oder Botoxsprechstunden anbietet. Termine für das MZEB Rummelsberg können über das zentrale Belegungsmanagement am Krankenhaus Rummelsberg unter 09128/5042303 vereinbart werden. Danach wird Interessenten ein Fragebogen zugeschickt mit der Bitte, diesen im Vorfeld der Erstuntersuchung auszufüllen. „Als Versorgungszentrum möchten wir in erster Linie Menschen mit Behinderung unterstützen, möglichst gesund zu bleiben. Denn Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben“, so Kerling. Mehr Informationen unter mzeb-rummelsberg.de.

Über das Krankenhaus Rummelsberg:

Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 360 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie (210 Betten), Neurologie (60 Betten), Innere Medizin (30 Betten) und Geriatrische Rehabilitation (60 Betten) weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Das hochspezialisierte Team aus Ärzten sowie Pflegenden behandelt die Patienten ganz im Sinne des Leitmotivs: „In guten Händen gesund werden“. Mehr Informationen unter www.krankenhaus-rummelsberg.de oder www.pflegecrew-rummelsberg.de

Kontakt
Krankenhaus Rummelsberg GmbH
Dominik Kranzer
Rummelsberg 71
90592 Schwarzenbruck
09128 5043365
dominik.kranzer@sana.de
http://www.krankenhaus-rummelsberg.de

Pressemitteilungen

Neuveröffentlichung: „Mein verrückt geliebtes Leben“ von GERHARD KÖBER

Neuveröffentlichung: "Mein verrückt geliebtes Leben" von GERHARD KÖBER

AUS LIEBE ZUM LEBEN

Sexualität und Behinderung ist in unserer Gesellschaft ein weitgehend ignoriertes Thema. Dieses Buch räumt mit falschen Vorstellungen auf. Es erzählt vom turbulenten und ausschweifenden Leben eines Mannes, der trotz einer angeborenen Spastik das Leben in seiner Fülle genießt. Die Biographie soll dazu ermutigen, das Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten und Lebenslust zu entwickeln.

Frauen haben Gerhard Köber schon immer fasziniert. So spielen sie auch in seiner Biographie eine wichtige Rolle. Der Autor erzählt von den erotischen Erfahrungen, die er trotz einer schweren Behinderung machen durfte. Sein ausgelassenes Leben führte ihn unter anderem auch in ein begeistertes Engagement für den Wrestling-Sport, den er über Aktive und Hintermänner in seiner gesamten Bandbreite kennenlernte.

Indem er sie an den Niederlagen und Erfolge seiner Liebesabenteuer teilhaben lässt, zeigt Gerhard Köber seinen Leserinnen und Lesern, dass man auch mit einer schweren Behinderung ein aufregendes und erfülltes Leben führen kann.

„Ich kann zwar nicht alleine essen oder mich selbst anziehen, doch ich liebe das Leben und das ist mehr, als viele andere von sich behaupten können.“ Gerhard Köber

228 Seiten, 14,99EUR
ISBN: 978-3-96083-114-3

GERHARD KÖBER
Gerhard Köber ist im Jahr 1974 in Schäßburg, Rumänien, geboren und mit sechs Jahren nach Deutschland ausgewandert. Von Geburt an ist er spastisch gelähmt. Köber, der in München Betriebswirtschaft studierte und in Dachau lebt, schreibt seit seinem 21. Lebensjahr. Ab 2002 brachte er drei Gedichtbände heraus. Aus Liebe zu einer Frau wurde er zum Dichter und veröffentlichte die Gedichtbände „Gefühlsmoleküle“, „Durst – Erotische Gedichte“ und „Marmeladenküsse“.

* Führt dieses Werk zur „Meisterschaft im Leben“? Hilft es, Lebenskunst zu entwickeln? Das sind die Fragen, die bei der Kamphausen Media Verlagsgruppe im Vordergrund stehen. „Meisterschaft“ gilt dabei nicht als ein fernes Ziel, sondern beschreibt den Grad der Offenheit gegenüber dem Leben in seiner Vielfalt. Diese Vielfalt prägt auch das neue Selfpublishing-Portal „Meine Geschichte“. Kompetente Beratung und persönliche Ansprechpartner unterstützen die Autorenschaft beim Veröffentlichen.

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Vereine/Verbände

SoVD Oldenburg fordert mehr Inklusion am Arbeitsplatz

„Menschen mit Behinderung nicht im Job behindern!“

 Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2017 appelliert Dr. Jörg-Christian Hülper, Regionalleiter des SoVD, Kreisverband Oldenburg, die Inklusion im Arbeitsleben voranzubringen und mehr Menschen mit Handicap einzustellen. Nach Angaben der Agentur für Arbeit waren im Kreis Oldenburg 2015 von 752 Soll-Arbeitsplätzen 315 unbesetzt, in der Stadt sind es von 2.398 noch 733. Die Quoten liegen bei 3 bzw. 4 Prozent, Sollquote: 5 Prozent.

Auch in Oldenburg zeichnet sich der Trend ab, dass Menschen mit Behinderung nicht gleichermaßen wie andere von der guten Konjunktur des Arbeitsmarktes profitieren. Sie haben es zudem schwerer, im Fall der Arbeitslosigkeit einen neuen Job zu bekommen“, so Hülper. Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern müssen mindestens 5 Prozent schwerbehinderte Menschen beschäftigen. In der Stadt Oldenburg sind –  bei 50.133 Arbeitsplätzen – von 2.398  gesetzlich vorgeschriebenen Soll-Pflichtarbeitsplätzen 733 unbesetzt. Die Ist- Quote der Beschäftigung lag bei öffentlichen Arbeitgebern bei 5,4, bei privaten bei 3,5 Prozent. Im Kreis sind von 752 Pflicht-Plätzen 315 vakant. Die Quote liegt im öffentlichen Sektor bei 4,5, die im privaten bei 2,8 Prozent, gesamt: 3 Prozent.

Damit korrespondiert die Ausgleichsabgabe. Sie muss gezahlt werden, sofern die Pflichtquote zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung nicht erfüllt wird. Hülper fordert keinen Ablass, sondern: „Es ist eine Win-Win-Situation, mehr Menschen mit Behinderung einzustellen. Wer Fachkräfte sucht, kann die Kompetenz von Menschen mit Behinderung nutzen. Die Arbeitswelt der Zukunft muss inklusiv sein. Wir brauchen gleichwertige Zugangschancen in den Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung“.

Mit dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung soll am 03. Dezember 2017 erinnert werden, dass die Würde, die persönlichen Rechte und das persönliche Wohlergehen jeden Menschen betreffen. Die UNO rief 1981 das Jahr der Behinderten aus, um auf Menschen mit Behinderung sowie deren Anliegen aufmerksam zu machen.

Kontakt: Hannelore Veit, 0441-16177, Jörg-Christian Hülper, 0441 / 2 68 87, joerg-christian.huelper @sovd-oldenburg.de, SoVD Sozialberatung, 0441 / 2 68 87, Britta Rodenbäck, Helena Stein. info@sovd-oldenburg.de