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Zahn- und Mundgesundheit: Pilzinfektion – Soor – Was tun?

Pilzerkrankungen im Mund – harmlos oder problematisch? – von Wolfgang Behrendt, Zahnarzt in Wittstock

Zahn- und Mundgesundheit: Pilzinfektion - Soor - Was tun?

Zahnärzte Wolfgang Behrendt und Partner, Wittstock

Pilz- was ist das? Pilze gehören zu dem einzelligen und vielzelligen Lebewesen. Sie sind von den von anderen Lebewesen gebildeten organischen Substanzen abhängig, da sie dieses zersetzen. Dementsprechend sind Pilze sehr wichtig für das Ökosystem. Sie produzieren beispielsweise aus toten Organismen Humus.

Einige wenige Pilzarten können den menschlichen Körper befallen und Krankheitssymptome hervorrufen. In diesem Falle ist ein schnelles Handeln erforderlich.

Pilzerkrankungen erkennen und behandeln

Pilze sind bekanntlich überall in und auf dem menschlichen Körper. Ist das ein Problem? Dr. Axel Görlich, Zahnarzt in der Praxis Wolfgang Behrendt, Wittstock und Berlin, formuliert: „Eine orale Pilzinfektion kann den Patienten sehr belasten und schmerzhaft sein. Der Zahnarzt versucht mit verschiedenen Maßnahmen schnell Abhilfe zu schaffen“.
Manche Patienten – häufig ältere Menschen, die ein Gebiss tragen – berichten dem Zahnarzt über Schmerzen beim Kauen und Schlucken oder über einen pelzigen Geschmack. Damit geht die Diagnostik in Richtung „Pilzerkrankung im Mund“.

Fachliche Einordnung der Pilzinfektion im Mund

Dr. Görlich: „Der Mediziner unterscheidet die Dermatomykose (aus dem Griechischen: Hautpilz) oder Stomatomykose (aus dem Griechischen: in der Mundhöhle).“ Der menschliche Körper ist entweder an der Haut oder im Mund von Pilzen befallen. Als Mykose oder Pilzerkrankung bezeichnet die Medizin eine durch Pilze verursachte Infektionskrankheit. Dr. Axel Görlich weiter: „Als Erreger können Myzelpilze und Hefen in Frage kommen. Diese breiten sich parasitär aus.“ Typisches Beispiel ist der bekannte Fußpilz, der ca. jeden fünften Deutschen quält.

Woher kommen Pilzerkrankungen im Mund?

Eine der Hauptursachen der übermäßigen Ausbreitung von Pilzen sind geschwächte Immunsysteme bei den Patienten. In diesem Fall gerät das natürliche Gleichgewicht aus dem Ruder und Pilze breiten sich schnell aus.

Vorsicht bei gewissen Medikamenten

Die Antibiotika Therapie schwächt die Abwehrkräfte und das Immunsystem, so dass die Abwehrkräfte des Körpers erheblich beeinträchtigen werden. Einer Infektion des Mundes kann ebenso begünstigt werden durch:

-Antirheumatika (Medikamente gegen Rheuma)
-Immunsupressiva (z.B. Kortison)
-Chemotherapeutika (z.B. während einer Krebsbehandlung)

Eine Kontrolle und ggf. vorbeugende Maßnahmen sind daher im Sinne des Patienten angezeigt. Insbesondere eine Soorerkrankung kann für Patienten in einer Chemotherapie sehr belastend sein.

Grunderkrankungen erhöhen das Risiko

Bei geschwächten Abwehrkräften können sich Pilze besonders leicht ausbreiten, dass gilt sowohl für den Mund als auch für die gesamte Haut. Daher sind meist Patienten während oder nach einer Chemotherapie, Menschen mit Immunschwäche (ADIS) oder Diabetes häufig von Pilzinfektionen betroffen.

Risikofaktor: künstliches Gebiss

Gerade der Hefepilz Candida albicans ist für die Ausbreitung von Pilzen verantwortlich. Probleme entstehen immer dann wenn sich der Pilz zu stark ausbreitet. Eine schlecht sitzende Zahnprothese kann die Ursache sein, da winzige Verletzungen im Mund die Folge sind. Auch ein regelmäßige Speichelfluss ist wichtig, siehe: Bildung
Unter dem künstlichen Gebiss können sich die Pilze vermehren. Dr. Görlich rät zu: „Die Gebissträger müssen die künstlichen Zähne abends reinigen und ggf. tagsüber aus dem Mund nehmen, fester Zahnersatz ist weniger anfällig.“ Die Anwendung von Mundspülungen (antiseptischen Inhaltsstoffe) gibt vielen Patienten zwar ein gutes Gefühl, hilft aber nicht wirklich: der Königsweg ist und bleibt eine ausgewogene Mundhygiene mit einer guten Putz- und Reinigungstechnik.

Sind Pilze im Mund gefährlich?

„Ja und nein“, sagt Dr. Görlich. „Meist handelt es sich um Probleme, die schnell in den Griff zu bekommen sind. Gefährlich ist die massive Ausbreitung der Pilze bei anderen schweren Erkrankungen“. Es ist angezeigt, den Arzt aufzusuchen, um schnell und effektiv zu intervenieren.

Die Behandlungsoptionen

Verschiedene Medikamente können helfen. Hier muss der Arzt oder Apotheker mit einbezogen werden. Chlorhexidin sollen das Wachstum hemmen, Nystatin stört die Wachstumsprozesse von Hefepilzen und ist damit sehr wichtig; gleiches gilt für Miconazol. In schwereren Fällen ist an die Medikamente Fluconazol, Amphotericin B, Miconazol oder Posaconazol zu denken. Traditionell wird von Zahnärzte mit Amphotericin B als Lutsch-Tablette behandelt.

Fazit: Pilzerkrankungen im Mund

Pilzerkrankungen sind gut behandelbar. In manchen Fällen können diese auch gefährlich sein, besonders wenn andere schwere Grunderkrankungen hinzukommen. Gebissträger sind gefährdet. Sollten Pilze auftauchen und werden erkannt, kann dieser Pilzbefall mit einer angepassten Behandlung gut behandelt werden. Verschiedene Behandlungsoptionen stehen zur Auswahl, so dass es im Patienteninteresse ist bei Pilzerkrankungen im Mundraum den Zahnarzt aufzusuchen.

Exkurs – Pilzerkrankungen auf der Haut

Pilze können sich beinahe überall auf und in dem menschlichen Körper einnisten. Da die Haut das größte menschliche Organ ist, ist dies auch besonders anfällig für Pilzinfektionen. Die meisten Pilze trägt auch ein gesunder Organismus in sich. Erst wenn die Pilze sich unverhältnismäßig stark vermehren entsteht eine Krankheit. Besonders ältere Menschen, Babys und Menschen mit geschwächten Immunsystemen sind von Pilzerkrankungen betroffen.

Rat weiß der Hautarzt. Die Behandlung ist oft langwierig und nicht zu unterschätzen. Besonders bei immer wieder kehrenden Infektionen macht es Sinn, die Hintergründe zu erforschen. In diesem Fall muss das Problem an der Wurzel gepackt werden. Eine nährstoffarme und säureüberschüssige Ernährung oder lang anhaltender Stress können die wahren Gründe für eine Pilzinfektion sein.

Zahnärzte Behrendt und Partner haben ihre Praxen in Berlin und Wittstock. Mit erfahrenen Zahnärzten und dem engagierten Praxisteam bieten Zahnärzte Behrendt und Partner eine Rundum-Zahnversorgung von kostenfreien Regelleistungen über Prophylaxe bis hin zu kompletten Zahnsanierungen inklusive Implantaten und Prothetik. Ziel ihrer Arbeit ist, gemeinsam die jeweils beste Lösung für individuellen Zahnprobleme zu finden. Zahnärzte Behrendt und Partner legen größten Wert auf eine stressfreie Behandlung, höchste Präzision und ästhetische Ergebnisse zählen zur Selbstverständlichkeit. Weitere Informationen unter: http://zahnpraxis-berlin.de

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Höchstleistung für die Augen am Bildschirmarbeitsplatz

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt – Herausforderungen für die Augen: Bildschirmarbeitsplätze gesund gestalten, Seminarbeitrag der Company Move Betriebliches Gesundheitsmanagement mit Nadine Jokel aus Dresden

Höchstleistung für die Augen am Bildschirmarbeitsplatz

Augenentspannung: Blick ins Grüne – bestes Augenfutter, company move

Die Company Move berät, betreut und begleitet Unternehmen und deren Mitarbeiter zur Strukturierung und Umsetzung des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Der Personal Computer, Bildschirm und eine Form von digitaler Technik ist in allen Branchen der modernen Arbeitswelt eingebunden. Das moderne Leben stellt den Menschen vor neuen Herausforderungen, die digitale Entwicklung schreitet unaufhaltsam voran, kann der menschliche Körper sich diesen Entwicklungen mit der geforderten Geschwindigkeit anpassen? Der Arbeitsplatz vor dem PC ist anstrengend. Nach einem Arbeitstag fühlen Mitarbeiter sich erschöpft, verspannt, tränende und brennende Augen sind keine Seltenheit. Studien belegen, dass schon jeder Zweite über Augen- und Kopfschmerzen leidet.

Langzeitschäden sind bei jahrelangem Arbeiten vor dem Bildschirm vorprogrammiert, gibt Nadine Jokel vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement Company Move zu bedenken.
Computerarbeitsplätze sind aus dem Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken. Wichtig ist, wie vorgebeugt werden kann. Was kann jeder Einzelne tun, um sich zu schützen? Welche Verpflichtungen müssen von Seiten der Unternehmen erfüllt werden?

Bildschirmarbeitsplatz – Arbeitsschutz Verpflichtung

Die Augen erbringen vor dem Bildschirm Höchstleistung. Gemessen wurde, dass zwischen 1.500- und 3.500-mal pro Stunde der Blick zwischen Monitor, Tastatur und Schreibtisch hin und her springt. Die Zahl der Lidschläge sinkt dabei, damit das wichtige Befeuchten des Auges. Brennen und Jucken sind die Folge. Die Konzentration lässt nach und bei langanhaltenden Symptomen folgt Erschöpfung und die Motivation für die tägliche Arbeit sinkt.

Der gesunde Arbeitsplatz sieht vor, dass, wenn jemand mehr als 3 Stunden am Monitor arbeitet, einen Bildschirmarbeitsplatz hat, und der Arbeitgeber im Rahmen des Arbeitsschutzes verpflichtet ist, den Mitarbeitern eine regelmäßige arbeitsmedizinische Untersuchung zu ermöglichen. Strahlungsarme Bildschirme gehören ebenso dazu wie ergonomische Büromöbel, bedienungsfreundliche Software und eine ausreichende Beleuchtung.

Bildschirmarbeitsplatz: Augenleiden und Augenkrankheiten vorbeugen

Müde und brennende Augen sind besonders in Bildredaktionen ein Dauerthema. Was kann der Einzelne selbst vorbeugend tun? Die Company Move übt individuell und in kleinen Gruppen mit den Mitarbeitern vorbeugende Maßnahmen, wie auch die Umsetzung für den gesunden Bildschirmarbeitsplatz. Nadine Jokel erläutert, dass ein gutes Augentraining Abhilfe schaffen kann. Bildredakteure klicken sich manchmal durch ein paar Tausend Bilder pro Stunde. Diese Übungen wurden entwickelt, die die Augen beruhigen und zusätzlich die Tränendrüsenfunktion anregen.

1.Aufrecht auf den Stuhl setzen.
2.Zeigefinger der rechten und linken Hand in verschiedenen Abständen vor dem Auge halten.
3.Als Entfernungspunkt kann ein Bild an der Wand oder an der Türklinke gewählt werden.
4.Den Blick langsam von dem nahen zu dem weiter entfernten Finger wechseln, dann den Blick auf die dritte Entfernung, wie das Bild oder die Türklinke.
5.Die Augen wie bei einer Kamera scharf auf die verschiedenen Objekte stellen, gleichmäßig von einer Entfernung zur anderen wandern.
6.Danach die Augen für eine Minute schließen.

Augenentspannung: Blick ins Grüne – bestes Augenfutter

Nadine Jokel erläutert, dass in die Ferne zu schauen für die Augen Entspannung und Konzentration zugleich bedeutet. Die Augen haben es gerne grün. Bäume und Wiesen sind bestes Augenfutter. Das Grün sollte mindestens 6 Meter entfernt sein, denn erst ab dieser Entfernung stellen sich die Augen auf unendlich ein. Bildschirmarbeit dagegen belastet die Augen durch die Nahdistanz. Daher ist der Wechsel zwischen Nah- und Fernsehen unbedingt notwendig, erläutert Nadine Jokel vom betrieblichen Gesundheitsmanagement Company-move aus Dresden.

Company-move ist Partner für das betriebliche Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung von Mitarbeitern durch Firmenfitness, Gesundheitstagen, Teambuilding bis hin zu Fitnessstudios für Unternehmen. Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung geht es vor allem um die Aktivierung von Mitarbeitern innerhalb der Gesamtstrategie. Die Company move hat ihren Sitz in Dresden. Weitere Informationen unter www.company-move.de

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AfD: Berlin und die Schande der Gedenkstätte vom Breitscheidplatz

AfD: Berlin und die Schande der Gedenkstätte vom Breitscheidplatz

AfD: Berlin und die Schande der Gedenkstätte vom Breitscheidplatz

Berlins Tourismus ernährt fast eine Viertelmillion Berliner und bringt rund ein Zehntel der Wirtschaftsleistung der Stadt. Kein Wunder also, dass es keinem Politiker und schon gar keiner Wirtschaftssenatorin in den Sinn kommen sollte, diese vehement wichtige Einnahmequelle zuzuschütten. Das Interesse der Reisenden ist dabei eindeutig: Sie wollen in die Innenstadt, nahe an die Sehenswürdigkeiten, sie wollen Kultur, und sie wollen Party, die sie zu Hause nicht bekommen. Die Bezirke Mitte, in Charlottenburg-Wilmersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg profitieren vom Tourismus-Boom am meisten.

AfD-Politiker und Rechtsanwalt Falk Rodig sagt dazu gegenüber DEUTSCHE TAGESZEITUNG: „Es beschämend, dass die provisorische Gedenkstätte auf Berliner Breitscheidplatz – als Zeichen der Erinnerung an die Ermordeten des 19. Dezember 2016 im Herzen Berlins – regelrecht verkommt“.

Wir erinnern uns schmerzlich an den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt nahe der Gedächtniskirche, als der Flüchtling Anis Amri einen polnischen Lkw-Fahrer ermordete, dessen Lkw in seine Gewalt brachte und das tonnenschwere Fahrzeug in den mit hunderten Besuchern gefüllten Weihnachtsmarkt steuerte. Dabei starben elf Menschen auf grausame Weise, 55 weitere wurden zum Teil schwer verletzt.

Diese provisorische Gedenkstätte der Opfer vom 19. Dezember 2017 verkommt. Dies zeigt leider einmal mehr, dass bitterer Alltag und Vergessen Einzug halten, sobald das Mediengeheul verstummt ist.

Berlins AfD-Fraktionsvorsitzende Georg Pazderski sagt dazu: „Es ist unglaublich, wie weit fortgeschritten die Verwahrlosung Berlins ist. Und Rot-rot-grün schaut tatenlos zu. Ich schäme mich dafür, wie in unserer Stadt mit dem Andenken an die Opfer des islamistischen Terrors umgegangen wird. Berlin braucht endlich eine Offensive für Recht, Ordnung und Respekt. Dafür steht die AfD.“

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Zahnarztkosten, was Patienten über Behandlungskosten und Rechte wissen müssen

Ein Überblick von Zahnarzt Wolfgang Behrendt aus Wittstock

Zahnarztkosten, was Patienten über Behandlungskosten und Rechte wissen müssen

Zahngesundheit – gesunde Zähne ein Leben lang, Wolfgang Behrendt Zahnarzt aus Wittstock

Wer kennt das nicht? Rechnungen, Rechnungen, Rechnungen über Zahnersatz und anderes. Rechnungen, beim Zahnarzt ausgestellt und dem Patienten in die Hand gedrückt, gibt es eine ganze Menge. Unübersichtlich wird es, wenn man Leistungen selbst bezahlen muss oder aber ein Kostenträger sie übernimmt.

Zahngesundheit – Grundversorgung – gesunde Zähne ein Leben lang

Die Zahngesundheit ist nicht vollständig privatisiert, sondern nur in Teilbereichen. Das ist eine politische Grundentscheidung. Die Tendenz geht angesichts der immer weiteren Möglichkeiten der Medizin zu einer vernünftigen und erforderlichen Grundversorgung, die von der Gemeinschaft in Form von gesetzlichen Versicherungen bezahlt werden.

Unentbehrlich sind Zähne für das Leben – täglich, ein Leben lang. Zähne erfüllen wichtige Aufgaben, sie sind ein Statussymbol, sie sollen schön sein, und das hat für viele Menschen einen weiteren hohen Stellenwert. Heute ist es fast selbstverständlich, dass gutaussehende Zähne das Lächeln begleiten; mit Zahnschmerzen lebt so gut wie keiner mehr.

Die Frage der Finanzierung steht im Fokus und spielen eine entscheidende Rolle. Schöne Zähne müssen nicht immer extrem teure Zähne sein. Patienten sollten mit Ihrem Zahnarzt und dem Praxisteam die Möglichkeiten prüfen, da es weiterhin Kassenleistungen gibt bzw. die privaten Krankenversicherungen viele Kosten bezahlen. Das ist eine Gestaltungsaufgabe im vertrauensvollen Miteinander des Patienten und Zahnarztes. Häufig gibt es Einsparungsmöglichkeiten ohne Einbußen in Optik und Qualität. Hier ist das offene Gespräch des Zahnarztes und seines Teams mit dem Patienten angezeigt.

Fester Zuschuss für Zahnersatz gekürzt – Wer hilft bei der Kostenberatung?

Seit ungefähr 2005 hat der Gesetzgeber den festen Zuschuss für Zahnersatz heruntergeschraubt. Zahnarzt Wolfgang Behrendt weist darauf hin, dass die Bevölkerung in guten Zeiten in der Bundesrepublik lebt. „Wer einmal im Ausland auf den Zahnstatus der Bevölkerung schaut, wird merken, dass die zahnärztliche Versorgung in Deutschland wesentlich besser ist als in den meisten anderen Ländern“, so Wolfgang Behrendt. Die Zahnarztpatienten können sich nicht nur bei ihrem Zahnarzt informieren, es gibt Beratungsstellen, Schlichtungsstellen und auch die verschiedenen Krankenkassen helfen. Für Patienten bestehen beste Möglichkeiten sich gut und ausreichend zu informieren, damit zusammen mit dem Zahnarzt die richtige Entscheidung getroffen werden kann. Zudem stehen Verbraucherzentralen und andere Institutionen zur Verfügung. Die private Zuzahlung beim Zahnarzt ist daher selten nötig. Die Privatisierung in dem Bereich Zahngesundheit ist offenbar politisch gewollt und wird von den Zahnärzten kritisch begleitet. Das Ideal der guten Patientenversorgung steht im Mittelpunkt des zahnärztlichen Tuns. Dazu gehört es häufig auch, dem Patienten gegenüber den Kostenträgern zur Seite zu stehen.

Tipps für die Patienten

Offenes und ehrliches Ansprechen von Wünschen und Sorgen durch den Patienten

Wirtschaftliche Aufklärungspflicht ernst nehmen: Vollständige und klare Information einfordern.

Angebot der Patienten Beratung nutzen – kostenfrei und überall – Link:

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Flughafen BER: Brief von Dr. Kristin Brinker an Prof. Dr. Lütke-Daldrup

Flughafen BER: Brief von Dr. Kristin Brinker an Prof. Dr. Lütke-Daldrup

Flughafen BER: Brief von Dr. Kristin Brinker an Prof. Dr. Lütke-Daldrup

Aus Anlass des heutigen Nicht-Eröffnungsjubiläums des geplanten Berliner Hauptstadtflughafens BER (2.000 Tage hinter dem Zeitplan) veröffentlicht BERLINER TAGESZEITUNG einen Brief der AfD (Alternative für Deutschland) mit zahlreichen offenen Fragen an den Senat, bzw. die Flughafengesellschaft, welcher einen Einblick in die Misswirtschaft beim Flughafenbau gibt.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Frank-Christian Hansel, hat hierbei zudem seine Forderung nach einem Flugverkehr-Sonderausschuss bekräftigt. Die erneuten Verzögerungen beim BER böten zumindest die Chance, die Zeit bis 2021 politisch nicht ungenutzt verstreichen zu lassen: „Wir müssen eine Flughafensystemlösung entwickeln, die ein angemessenes Angebot für den Berliner Luftreiseverkehr ermöglicht. Um diese Debatte führen zu können, brauchen wir einen parlamentarischen Sonderausschusses für ein nachfragerechtes Flughafensystem in der Metropolregion Berlin-Brandenburg unter Einschluss von BER und TXL. Opposition und Regierungsfraktionen können dort gemeinsam ehrliche Perspektiven für die luftseitige Zukunft Berlins ergebnisoffen beraten.“

Rechtsanwalt Falk Rodig weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Herr Lütke Daldrup Aufsichtsratsmitglied der Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH ist, welche wertvolles Immobilienvermögen des Landes Berlin betreut. Die Doppelbelastung führt dazu, dass für beide Funktionen zu wenig Zeit bleibt, allerdings bei zweifacher Vergütung.

Offizielle Anfrage von Dr. Kristin Brinker, MdA, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Berlin AfD Fraktion, an Herrn Prof. Dr. Lütke-Daldrup, welcher im Senat des Regierenden Bürgermeisters von Berlin für das Amt eines Staatssekretärs für Strategien und Flughafenpolitik verantwortlich war. Seit März 2017 ist Lütke-Daldrup Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH.

Bislang unbeantwortete Fragen aus dem 55-Fragen-Katalog der AfD:

1. Wie hoch sind die Overheadkosten bzw. die Gemeinkosten der FBB (u. a. für Geschäftsführung und Verwaltung)?
2. Betreibt die FBB eine Deckungsbeitragsrechnung? Wenn ja, wie stellt sich diese dar?
3. Lässt sich ein Break-Even-Punkt definieren, ab welchem die FBB in die Gewinnzone kommt? Lässt sich dazu eine Erlös- und Kostenkurve mit Darstellung der variablen und fixen Kosten erstellen, aus der ersichtlich wird, wo der Break-Even liegt? Bitte um Darstellung!
4. Was kostet die Feuerwehr jährlich in Tegel? Was kostet die Feuerwehr jährlich in Schönefeld Alt?
5. Wann wird etwa damit gerechnet, dass sich der gegenwärtige Bilanzverlust-Vortrag (zur Verfügung stehender Stand 2015) von 730 Mio. EUR auf Null EUR reduziert hat?
6. Welche Gesamtersparnis an Steuerzahlungen generiert sich gemäß den Planungsansätzen für die FBB aus dem Verlustvortrag?
7. Welcher Schaden ist der FBB voraussichtlich durch die betrügerischen Machenschaften der Firma Imtech entstanden?
8. Wie sieht die Plan-Bilanzentwicklung aufgeteilt nach Aktiva und Passiva für die nächsten zehn Jahre aus? Oder falls nicht soweit vorhanden entsprechend kurzfristiger?
9. Wie sieht die Plan-GuV für die nächsten 10 Jahre aus? Oder falls nicht vorhanden entsprechend kurzfristiger?
10. Welche Kosten würden wegfallen, wenn Schönefeld Alt schließt?
11. Wieviel des von der Europäischen Kommission 2016 genehmigten Finanzpaketes in einer Höhe von insgesamt 2,207 Mrd. EUR ist bereits ausgegeben bzw. ist geplant bis Ende 2017 auszugeben?

PwC-Gutachten (PricewaterhouseCoopers-Gutachten) zur Rentabilität einer Offenhaltung Tegels:

12. Hat die FBB zur Rentabilität der Offenhaltung des Flughafens Tegel ein oder mehrere Gutachten bei PwC oder einem anderen Unternehmen bzw. einer anderen Institution in Auftrag gegeben?
13. Welche Gutachten genau und mit welcher Fragestellung?
14. Was sind die Ergebnisse und wer hat diese erarbeitet?
15. Wann ist mit weiteren Ergebnissen zu rechnen?
16. Wurden Ergebnisse dieser Studien Ihnen und/oder Frau Fölster im Sommer 2017 vorgestellt?
17. Wenn ja, wann genau und welche Erkenntnisse wurden erläutert?
18. Wer hat die Präsentationen gehalten? Gab es nachträgliche Änderungen der Gutachtenbeauftragungen?
19. Haben alle Gesellschafter der FBB von den Gutachten und deren Ergebnissen Kenntnis erhalten?
20. Wenn ja, wann und in welcher Form?

Falschangaben des Senats zu Zahlen, Daten, Fakten bezüglich der Offenhaltung Tegels:

21. Hat die FBB GmbH bei der Zuarbeitung der Beantwortung der 55-Fragen der AfD und den zwei vom Senat beauftragten Gutachten von Prof. Beckers und RA Kipp Erkenntnisse aus der PwC-Studie einfließen lassen oder darauf hingewiesen, dass es entsprechende Gutachtenerkenntnisse gibt?
22. Ist sich die Geschäftsleitung der FBB GmbH bewusst, dass die vom Berliner Senat der Öffentlichkeit präsentierten Angaben über die Rentabilität einer Offenhaltung des Flughafens Tegel im Wesentlichen auf Angaben der FBB basieren?
23. Warum hat die FBB vor dem Hintergrund der Bedeutung des Volksentscheides über die Offenhaltung Tegels und der Auskunftsbegehren des Senats und seiner externen Gut-achter – Prof. Beckers und RA Kipp – keine „Investitionsrechnung bzw. -simulation zum dauerhaften Parallelbetrieb von Tegel und BER“ durchgeführt?

Die BERLINER TAGESZEITUNG (BTZ) ist eine täglich erscheinend liberalkonservative deutsche Zeitung.

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Arbeitnehmer als Low Performer: Kündigung wegen Schlechtleistung für Arbeitgeber schwierig

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Arbeitnehmer als Low Performer: Kündigung wegen Schlechtleistung für Arbeitgeber schwierig

Fachanwalt Bredereck

Das Thema der Low Performer bzw. Schlechtleistung auf Arbeitnehmerseite im Arbeitsrecht beschäftigt die Praxis konstant. Unter welchen Voraussetzungen können Arbeitgeber einem Mitarbeiter, der hinter den erwarteten Leistungen zurückbleibt, kündigen? Die Schwierigkeiten dabei zeigt ein aktuelles Urteil aus Siegburg.

Unzufriedenheit über Minderleistung beim Arbeitgeber: Wie in solchen Fällen üblich, war der Arbeitgeber auch in dem konkreten Fall über längere Zeit mit der Arbeitsleistung des Arbeitnehmers, eines Kfz-Mechanikers, unzufrieden. Nach drei vorherigen Abmahnungen in diesem Zusammenhang sprach der Arbeitgeber, das beschäftigende Autohaus, die Kündigung aus. Die Kündigung war jedoch unwirksam nach Meinung des Arbeitsgerichts Siegburg, die Kündigungsschutzklage des Arbeitnehmers somit erfolgreich (vgl. Arbeitsgericht Siegburg, Urteil vom 25.08.2017 – 3 Ca 1305/17).

Beweis der Schlechtleistung problematisch: Der Arbeitgeber war, wie oftmals in der Praxis, daran gescheitert, die Schlechtleistung des Arbeitnehmers hinreichend zu beweisen. Letzterer schuldet keinen Erfolg, sondern eine Leistung mittlerer Art und Güte. Eine Schlechtleistung, mit der der Arbeitnehmer vorwerfbar seine arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt, muss somit hinter einer solchen durchschnittlichen Leistung zurückbleiben. Das festzustellen, kann schon sehr schwierig bis unmöglich sein. Der Arbeitgeber hatte sich darauf berufen, der Mitarbeiter habe bei einem Werkstatttest nur vier von sechs Fehlern erkannt sowie bei einem Auftrag anstehende Servicearbeiten nicht durchgeführt. Das war jedoch nicht ausreichend. Das Gericht bemängelt, es fehle an einer Darlegung der Leistung des Arbeitnehmers über einen repräsentativen Zeitraum sowie der Fehlerquote vergleichbarer Arbeitnehmer (vgl. Arbeitsgericht Siegburg, Urteil vom 25.08.2017 – 3 Ca 1305/17).

Kündigung trotz Abmahnung unwirksam: Das Urteil zeigt einmal mehr, wie schwierig eine Kündigung wegen Schlechtleistung für Arbeitgeber ist. Selbst drei vorherige Abmahnungen konnten den Arbeitgeber nicht retten. Entscheidend ist letztlich die Darlegung, dass der Arbeitnehmer dauerhaft so weit hinter den durchschnittlichen Anforderungen zurückgeblieben ist, dass er seine Pflichten vorwerfbar verletzt hat.

Kündigungsschutzklage mit guten Erfolgsaussichten: Für Arbeitnehmer wiederum bedeutet das, gute Erfolgsaussichten beim Erheben einer Kündigungsschutzklage. Das muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung geschehen. Dann bestehen gute Chancen, sich zumindest eine hohe Abfindung zu sichern.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter der angegebenen Rufnummer an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

20.11.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Rechtsanwaltskanzlei
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Ryanair: Kündigung eines Flugbegleiters wegen Rufschädigung zulässig?

Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, im Interview mit Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Ryanair: Kündigung eines Flugbegleiters wegen Rufschädigung zulässig?

Fachanwalt Bredereck

Maximilian Renger: Du hast dem Inforadio vor kurzem ein Interview geben, in dem es um die Kündigung eines Flugbegleiters von Ryanair ging. Grund soll Rufschädigung gewesen sein. Was ist denn da passiert?

Fachanwalt Bredereck: Der betroffene Flugbegleiter soll sich öffentlich über die Arbeitsbedingungen bei Ryanair beschwert haben. Moderne Sklaven hat er die Mitarbeiter von Ryanair genannt. Dabei ging es insbesondere darum, dass Ryanair seine Arbeitsverträge nach irischem Recht schließe und dadurch etwa ständige Erreichbarkeit von seinen Mitarbeitern verlangen könne. Das hat er in der beschriebenen drastischen Weise öffentlich an verschiedener Stelle angeprangert.

Maximilian Renger: Daraufhin gab es die fristlose Kündigung von Ryanair wegen Rufschädigung – zu Recht?

Fachanwalt Bredereck: Öffentliche Kritik am Arbeitgeber ist ein heikles Thema. Der Arbeitnehmer kann dadurch verschiedene Pflichten aus seinem Arbeitsvertrag verletzten. Zunächst einmal gibt es eine Verschwiegenheitspflicht. Die gilt auch dann, wenn dazu nichts Ausdrückliches im Arbeitsvertrag steht. Man darf demnach als Arbeitnehmer keine sensiblen Interna aus dem Unternehmenskreis in die Öffentlichkeit tragen. Ob diese Pflicht aber im vorliegenden Fall überhaupt verletzt ist, ist durchaus fraglich. Die Problematik der Umgehung des deutschen Arbeitsrechts durch Ryanair ist ja durchaus ein Thema, dass ohnehin schon öffentlich diskutiert wird.

Maximilian Renger: Was für eine Pflichtverletzung kann es denn dann sein?

Fachanwalt Bredereck: Der Arbeitnehmer hat zudem auch eine Loyalitätspflicht gegenüber seinem Arbeitgeber. Wenn er nun von moderner Sklaverei spricht, stellt er den Arbeitgeber dann ja quasi als Sklaventreiber dar. Ein solch wertender öffentlicher Angriff kann wiederum Grund für eine Kündigung sein.

Maximilian Renger: Was für eine Möglichkeit haben denn Arbeitnehmer dann aber, auf interne Missstände bei ihrem Arbeitgeber hinzuweisen?

Fachanwalt Bredereck: Das ist in Deutschland ein großes Problem und fällt unter das Stichwort Whistleblower. Der Schutz von Arbeitnehmern ist in diesem Zusammenhang in Deutschland miserabel ausgeprägt. Das Bundesarbeitsgericht verlangt von Mitarbeitern, zunächst quasi wie ein Staatsanwalt Ermittlungen aufzunehmen zu den Problemen und zu versuchen, auf innerbetrieblichem Wege Abhilfe zu schaffen. Nur wenn das nicht geht, sollen sie sich an die Öffentlichkeit wenden dürfen. Dass Whistleblower damit nicht genug geschützt werden, hat auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) schon gerügt.

Maximilian Renger: Also keine besonders fröhlichen Aussichten für betroffene Arbeitnehmer. Was würdest du dem Flugbegleiter im Fall von Ryanair raten?

Fachanwalt Bredereck: Man sollte innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage erheben, das ist von Seiten der Gewerkschaft auch so geplant. Ich gehe davon aus, dass Ryanair die Kündigung in erster Linie auf die Rufschädigung und das dadurch zerstörte Vertrauensverhältnis stützen wird. Angesichts des Umstandes, dass das Unternehmen aber ohnehin schon öffentlich in der Kritik steht für seine Arbeitsbedingungen, stellt sich schon die Frage, ob das als Kündigungsgrund letztlich durchgreift. Ich würde vorsichtig prognostizieren, dass Ryanair einen langwierigen Prozess, in dem detailliert über die Arbeitsbedingungen diskutiert wird, vermeiden will und die Sache im Rahmen eines Vergleiches mit entsprechend großzügigem Abfindungsangebot versuchen wird zu beenden.

Maximilian Renger: Alles klar, vielen Dank für das Gespräch.

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23.11.2017

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Siemens: schließt Radolfzell II betriebsbedingte Kündigungen aus?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Siemens: schließt Radolfzell II betriebsbedingte Kündigungen aus?

Fachanwalt Bredereck

Massiver Stellenabbau bei Siemens: Viel ist in den vergangenen Tagen berichtet worden über den Stellenabbau bei Siemens. 6.900 Stellen sollen weltweit wegfallen, in Berlin soll es den Meldungen zufolge knapp 900 Mitarbeiter treffen. Für Berlin wurden zuletzt nach Berichten des Tagesspiegel vom 18.11.2017 auch betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr ausgeschlossen. Neben zahlreichen Protesten der Mitarbeiter regt sich dagegen nun auch Widerstand seitens des Betriebsrats und der IG Metall, die sich auf das Abkommen Radolfzell II berufen.

Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen durch Radolfzell II? Das Abkommen Radolfzell II von 2010 sichert Medienberichten zufolge zu, dass keine Standorte verlagert bzw. geschlossen werden und dass betriebsbedingte Kündigungen nur im Einvernehmen mit der IG Metall und dem Betriebsrat erfolgen sollen. Die Arbeitsdirektorin von Siemens, Janina Kugel, sagte nun jedoch im Interview mit dem Tagesspiegel: „Es gibt in diesem Abkommen eine Öffnungsklausel, die besagt, dass beide Seiten miteinander sprechen, wenn sich die strukturellen Rahmenbedingungen auf dem Markt ändern. Das ist der Fall.“ Deshalb, so kann man Kugel verstehen, seien für den Fall, dass sich Arbeitnehmer nicht auf freiwillige Instrumente einlassen (insbesondere Aufhebungsverträge), auch betriebsbedingte Kündigungen nicht auszuschließen.

Angebot von Aufhebungsvereinbarungen: Auf Grundlage dieser Äußerungen ist es wahrscheinlich, dass zahlreiche Mitarbeiter von Siemens nun Änderungsvereinbarungen sowie Aufhebungsverträge angeboten bekommen. Hier gilt auf Arbeitnehmerseite in erster Linie: nicht unter Druck setzen lassen und nicht unterschreiben ohne vorherige rechtliche Beratung.

Nachteile bei Aufhebungsverträgen: Ich rate vom Abschluss von Aufhebungsverträgen in der Regel ab. Meist werden die damit verbundenen versprochenen Vorteile (insbesondere die Abfindung) durch entsprechende Nachteile ausgeglichen, wie eine Sperrzeit bei der Bundesagentur für Arbeit. Außerdem werden oft wichtige Nebenansprüche, wie zum Beispiel der Inhalt eines Arbeitszeugnisses und insbesondere auch die Gesamtnote des Zeugnisses, nicht ausdrücklich geregelt. Vor einer Unterzeichnung sollten sich Mitarbeiter also unbedingt rechtlich beraten lassen. Ein Aufhebungsvertrag ist regelmäßig allenfalls dann sinnvoll, wenn der Arbeitnehmer bereits einen neuen, besseren Job hat.

Betriebsbedingte Kündigungen angreifen mit Kündigungsschutzklage: Etwaige betriebsbedingte Kündigungen können und sollten regelmäßig mit einer Kündigungsschutzklage angegriffen werden. Dem Arbeitgeber können hier an verschiedener Stelle Fehler unterlaufen (z. B. bei einer durchzuführenden Sozialauswahl), die die Kündigung angreifbar machen. Im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs lässt sich dann meist eine hohe Abfindung erzielen sowie wichtige Nebenansprüche (Arbeitszeugnis, Überstundenvergütung, Provisionen) regeln.

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23.11.2017

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Kündigung von ehemaligem Stasi-Mitarbeiter unwirksam

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Kündigung von ehemaligem Stasi-Mitarbeiter unwirksam

Fachanwalt Bredereck

Immer wieder sorgt die ehemalige Mitarbeit von Arbeitnehmern bei der Stasi, dem Ministerium der Staatssicherheit der DDR, für Streitfälle im Arbeitsrecht. Dabei dreht es sich regelmäßig um die Frage, ob der Arbeitgeber aufgrund dieser Tätigkeit bzw. Falschbeantwortungen auf Nachfrage in diesem Zusammenhang zur Kündigung berechtigt ist. In einem aktuellen Urteil hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg die Wirksamkeit einer entsprechenden Kündigung verneint (vgl. LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 16.10.2017 – 5 Sa 462/17).

Fristlose und ordentliche Kündigung unwirksam: In dem konkreten Fall ging es um den stellvertretenden Direktor des Landesinstituts für Rechtsmedizin des Landes Brandenburg. Dieser war über zwei Jahre als Militärarzt für das MfS als inoffizieller Mitarbeiter tätig gewesen, hatte diese Tätigkeit aber dem Arbeitgeber gegenüber verleugnet. Dessen darauffolgende fristlose Kündigung war schon in der ersten Instanz erfolgreich angegriffen worden, nun sah das LAG Berlin-Brandenburg auch die ordentliche Kündigung als unwirksam an (vgl. LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 16.10.2017 – 5 Sa 462/17).

Weiterbeschäftigung nicht unzumutbar: Dem Land sei einer Weiterbeschäftigung des Arbeitnehmers nicht unzumutbar. In Anbetracht der langjährigen, beanstandungsfreien Tätigkeit desselben sowie seiner eher als gering einzuschätzenden Verstrickung in die Tätigkeit des MfS, könne die wahrheitswidrige Leugnung das Arbeitsverhältnis nicht in einem für die Kündigung erforderlichen Maß beeinträchtigen.

Hohe Anforderungen an Kündigung: Das Urteil zeigt, dass Arbeitgeber sehr hohe Anforderungen erfüllen müssen, wenn sie dem Arbeitnehmer aufgrund einer Stasi-Tätigkeit kündigen wollen. Selbst wenn sie dem Mitarbeiter eine bewusste Falschauskunft nachweisen können, ist die Kündigung nicht ohne Weiteres gerechtfertigt. Der Arbeitnehmer hat gute Chancen, eine Belastung des Vertrauensverhältnisses durch eine langzeitige, beanstandungsfreie Tätigkeit ausgleichen. Letztlich muss im Einzelfall eine schwerwiegende Beeinträchtigung berechtigter Interessen des Arbeitgebers vorliegen, die angesichts der langen zurückliegenden Stasi-Tätigkeit nur selten gegeben sein dürfte.

Gute Erfolgsaussichten für Arbeitnehmer: Für Arbeitnehmer zeigt der Fall umgekehrt, dass sie gute Erfolgsaussichten haben, sich gegen entsprechende Kündigungen zur Wehr zu setzen. Entscheidend ist es, innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung Kündigungsschutzklage zu erheben. Zumindest eine satte Abfindung ist in solchen Fällen dann immer drin.

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20.11.2017

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Landgericht Berlin hält Mietpreisbremse für verfassungswidrig

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Landgericht Berlin hält Mietpreisbremse für verfassungswidrig

Fachanwalt Bredereck

Die Mietpreisbremse sollte dafür sorgen, in Gegenden mit angespanntem Wohnungsmarkt (u. a. Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg und München) einen Anstieg der Mieten zu begrenzen. Seit der Einführung 2015 gab es Kritik von allen Seiten, die verabschiedeten Regelungen haben in der Praxis nicht den gewünschten Effekt. Auch das Landgericht Berlin hat sich nun den Kritikern der Mietpreisbremse angeschlossen und diese gar für verfassungswidrig erklärt (LG Berlin, Beschluss vom 14.09.2017 – 67 O 149/17). Wie begründet das Gericht seine Entscheidung und welche Auswirkungen hat diese?

Verfassungswidrigkeit für konkreten Fall nicht entscheidend: Das LG Berlin hatte sich mit dem Begehren einer Mieterin auseinanderzusetzen, die ihre Miete aufgrund der Mietpreisbremse als überhöht ansah und deshalb einen entsprechenden Teil von ihrer Vermieterin zurückerstattet haben wollte. In erster Instanz wurde ihr ein Teilbetrag dessen zugesprochen, nach Ansicht des LG Berlin stehe ihr ein weitergehender Rückzahlungsanspruch aber nicht zu. Auf die Verfassungsmäßigkeit der Mietpreisbremse kam es somit in dem konkreten Fall gar nicht an, sodass das Gericht auch nicht das Bundesverfassungsgericht mit der Klärung beauftragte. Dennoch ließ es sich nicht nehmen, in seinem Beschluss auf die Verfassungswidrigkeit des maßgeblichen § 566d BGB zu verweisen.

Vermieter werden ungleich behandelt: Entscheidend sei in diesem Zusammenhang eine Ungleichbehandlung von Vermietern ohne sachlichen Grund, die gegen Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes verstoße. Für die Mietpreisbremse sei nämlich ortsübliche Vergleichsmiete entscheidend. Diese wiederum variiert von Stadt zu Stadt. Als Beispiel führte das Gericht Berlin und München an. Die Vergleichsmiete in München liege demnach um über 70 Prozent über der von Berlin. Daraus ergebe sich also eine ungleiche Behandlung der Vermieter in den unterschiedlichen Städten. Sachliche Gründe dafür konnte das Gericht nicht finden (LG Berlin, Beschluss vom 14.09.2017 – 67 O 149/17).

Das LG Berlin: „Eine sachliche Rechtfertigung der Ungleichbehandlung ist aber auch sonst nicht ersichtlich. Sie wäre allenfalls dann in Betracht zu ziehen, wenn die vom Gesetzgeber adressierten „einkommensschwächeren Haushalte und Durchschnittsverdiener“ in höherpreisigen Mietmärkten – wie München – über ein signifikant höheres „niedriges“ oder „durchschnittliches“ Einkommen verfügten als solche in günstigeren Mietmärkten – wie Berlin -… Dafür allerdings fehlt jeglicher belastbare Anhalt … (LG Berlin, Beschluss vom 14.09.2017 – 67 O 149/17)“

Ungleichbehandlung durch Begünstigung von Vermietern: Ebenso ergebe sich nach Meinung des Gerichts eine Ungleichbehandlung daraus, dass Vermieter begünstigt würden, die vor Einführung der Mietpreisbremse eine zu hohe Miete verlangt haben. Diese dürften nämlich weiterhin bei einer Neuvermietung die „alte“ Miete unbeanstandet verlangen.

Verbindliche Überprüfung bleibt aus: Eine verbindliche Feststellung der Verfassungswidrigkeit kann nur das Bundesverfassungsgericht vornehmen. Dem wurde die Sache hier aber mangels Entscheidungserheblichkeit nicht vorgelegt. Ob die Bedenken des LG wirklich durchgreifen, bleibt also zunächst abzuwarten. Zu einer Entscheidung durch das Bundesverfassungsgericht könnte es entweder durch den konkreten Normenkontrollantrag eines anderen Gerichts oder eine Verfassungsbeschwerde kommen.

16.11.2017

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