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Anhörung des Arbeitgebers zu einer Straftat – wie sollten sich Arbeitnehmer verhalten?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Anhörung des Arbeitgebers zu einer Straftat - wie sollten sich Arbeitnehmer verhalten?

Arbeitsrecht

Anhörung als Voraussetzung für Verdachtskündigung

Wenn ein Arbeitgeber seine Kündigung auf den bloßen Verdacht einer Verfehlung des Arbeitnehmers stützen will, muss er diesen zuvor anhören. Sofern Arbeitnehmer Grund zur Vermutung haben, dass es in diesem Zusammenhang um eine Straftat geht, die sie möglicherweise begangen haben sollen, sollten sie unbedingt frühzeitig rechtlichen Rat einholen.

Arbeitsrechtliche und strafrechtliche Problematik

Die besondere Schwierigkeit ergibt sich in solchen Fällen aus dem Umstand, dass sowohl in arbeitsrechtlicher Hinsicht Konsequenzen drohen (Kündigung des Arbeitgebers) als auch in strafrechtlicher (mögliches Strafverfahren). Bei der rechtlichen Beratung müssen also auch jeweils die Risiken aus beiden Gebieten gegeneinander abgewogen werden. Das ist nicht einfach und muss immer im konkreten Fall erfolgen. Um sich erfolgreich gegen eine Kündigung zu verteidigen, müssen Arbeitnehmer in der Regel Stellung zu den Vorwürfen nehmen. Was das Strafverfahren angeht, ist es dagegen regelmäßig besser zu schweigen. Welche Vorgehensweise im jeweiligen Fall für den Arbeitnehmer am sinnvollsten ist, hängt dann von der Beweislage, der drohenden Strafe sowie den Chancen des Arbeitsgebers auf eine wirksame Kündigung ab und sollte von einem Experten überprüft werden, der sich sowohl im Arbeitsrecht als auch im Strafrecht auskennt.

Verhalten in der Anhörung

Es ist Arbeitnehmern dringend zu raten, die entsprechende Beratung schon einzuholen, bevor man in die Anhörung des Arbeitgebers geht. Wer das trotzdem noch nicht tun will oder spontan von einer Anhörung überrascht wird, sollte sich zumindest dann, wenn sich die Vorwürfe nicht ganz eindeutig ausräumen lassen, erst einmal keine Stellungnahme dazu abgeben. Auf keinen Fall sollte man irgend etwas unterschreiben oder zusichern. Im besten Fall hört man sich die Vorwürfe des Arbeitgebers an, bittet um eine schriftliche Ausfertigung und erbittet sich dann Zeit, um rechtlichen Rat dazu einholen zu können. Gibt es einen Betriebsrat, sollte man diesen zu der Anhörung hinzuziehen.

Prüfung durch Experten

In der weiteren Folge gilt es dann, das richtige Vorgehen prüfen zu lassen. Das rate ich grundsätzlich bei jeder Kündigung, weil der Arbeitnehmer sonst Gefahr läuft, die Chance auf eine Abfindung und damit eine Menge zu verlieren. Jedenfalls bei einem drohenden Strafverfahren sollte man sich aber auf jeden Fall vertreten lassen. Wenn einmal Einträge im Führungszeugnis stehen oder der Arbeitnehmer sogar vorbestraft ist, hindert dies das berufliche Fortkommen in der Zukunft enorm.

So können wir Ihnen helfen

Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber und erstreiten Abfindungen und auch in anschließenden Strafverfahren. Gerade wenn der Verdacht einer Straftat im Raum steht, ist es besonders wichtig, dass der Anwalt sowohl die arbeitsrechtliche als auch die strafrechtliche Komponente des Geschehens hinreichend beachtet und sorgfältig gegeneinander abwägt. Strafrechtlich ist es oft am besten, nichts zu sagen. Arbeitsrechtlich wiederum ist dies unmöglich, wenn man in nicht die Kündigungsschutzklage verlieren will.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst unverbindlich mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage und ein geeignetes Vorgehen im Hinblick auf das drohende Strafverfahren.

17.8.2017

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Wasserschaden in der Mietwohnung – wie sollten Mieter reagieren?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Berlin.

Wasserschaden in der Mietwohnung - wie sollten Mieter reagieren?

Mietrecht

In den vergangenen Wochen gab es immer wieder teils schwere Unwetter, die zu dem ein oder anderen vollgelaufenen Keller und zum Teil auch Schlimmerem geführt haben. Dementsprechend angestiegen sind auch die Anfragen zum Thema Wassersachaden in der Wohnung. Was können und sollten Mieter tun, wenn sie bei sich in der Mietwohnung einen Wasserschaden haben?

Mängelanzeige beim Vermieter: Wer entdeckt, dass es zu einem solchen Schaden gekommen ist, weil das Wasser irgendwie seinen Weg in die Wohnung gefunden hat, sollte zunächst unverzüglich den Vermieter darüber informieren. Wichtig: Diese Mängelanzeige muss nachweislich erfolgen. Untauglich sind also Mitteilungen im Vorbeigehen an den Hausmeister, in der Wohnung habe sich ein Wasserschaden gebildet. Hintergrund ist folgender: Setzt der Mieter den Vermieter nicht in Kenntnis bzw. kann das später nicht nachweisen und verschlimmert sich dann der Schaden (z.B. Ausbreitung von Schimmel), kann der Vermieter wiederum ggf. Schadensersatz verlangen. Richtigerweise setzt man den Vermieter also schriftlich über die Problematik in Kenntnis und lässt sich den Zugang bestätigen. In dem Zusammenhang reicht es dann aus, Umfang und Ausprägung des Schadens zu beschreiben (z.B. in welchen Räumen hat sich was gebildet). Ein detailliertes Protokoll mit Fotos etc. ist nicht erforderlich.

Untersuchungsplicht des Vermieters: Hat der Mieter das getan, ist es dann wiederum am Vermieter, sich ein Bild von dem Problem zu machen. Ihn trifft dann also eine Untersuchungspflicht im Hinblick auf Art, Umfang des Mangels und die Möglichkeiten zur Behebung. Kommt er dieser nicht nach, kann er sich später jedenfalls nicht darauf berufen, der Mieter sei schuld an einer Verschlimmerung.

Unverzügliche Mängelanzeige speziell bei Wasserschäden wichtig: Die nachweisliche, rechtzeitige Mängelanzeige durch den Mieter ist bei Wasserschäden besonders wichtig. Gerade hier sorgt Untätigkeit häufig dafür, dass das Problem noch erheblich verschlimmert wird. Außerdem kommt hinzu, dass der Vermieter bei Neubauten oder modernisierten Objekten unter Umständen noch die Möglichkeit hat, wiederum die ausführenden Firmen in Anspruch zu nehmen, wenn deren Tätigkeit zu dem Wasserschaden geführt hat. Wird ihm diese Option allerdings durch eine verspätete Anzeige des Mieters verbaut, dürfte der Anreiz, diesen in Anspruch zu nehmen, zusätzlich verstärkt sein.

17.8.2017

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Besonderer Kündigungsschutz von Betriebsratsmitgliedern

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Besonderer Kündigungsschutz von Betriebsratsmitgliedern

Arbeitsrecht

Besonderer Kündigungsschutz im Arbeitsrecht

Im Arbeitsrecht gibt es eine Reihe von Personengruppen, die verglichen mit den allgemeinen Regelungen einen besonderen, gesteigerten Kündigungsschutz genießen. Dazu zählen auch Betriebsratsmitglieder. Ihnen soll dadurch ermöglicht werden, ihren Aufgaben nachgehen zu können, ohne sich um den Verlust ihres Arbeitsplatzes sorgen zu müssen.

Kündigungsschutz von Betriebsratsmitgliedern

Die Kündigung eines Mitglieds eines Betriebsrats ist unzulässig, es sei denn, dass Tatsachen vorliegen, die den Arbeitgeber zur Kündigung aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist berechtigen, und dass die nach § 103 des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) erforderliche Zustimmung des Betriebsrats vorliegt oder durch gerichtliche Entscheidung ersetzt ist.

Zustimmung des Betriebsrats bei Kündigung von Betriebsratsmitgliedern

Gemäß § 103 BetrVG bedarf die außerordentliche Kündigung von Mitgliedern des Betriebsrats der Zustimmung des Betriebsrats. Verweigert der Betriebsrat seine Zustimmung, so kann das Arbeitsgericht sie auf Antrag des Arbeitgebers ersetzen, wenn die außerordentliche Kündigung unter Berücksichtigung aller Umstände gerechtfertigt ist.

Nachwirkender Kündigungsschutz

Nach Beendigung der Amtszeit ist die Kündigung eines Mitglieds eines Betriebsrats innerhalb eines Jahres vom Zeitpunkt der Beendigung der Amtszeit an unzulässig, es sei denn, dass Tatsachen vorliegen, die den Arbeitgeber zur Kündigung aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist berechtigen. Eine Ausnahme davon besteht jedoch dann, wenn die Beendigung der Mitgliedschaft auf einer gerichtlichen Entscheidung beruht.

Kündigungsschutz auch für Mitglieder des Wahlvorstandes und Wahlbewerber

Der beschriebene Kündigungsschutz greift grundsätzlich auch zugunsten von Mitgliedern des Wahlvorstandes vom Zeitpunkt ihrer Bestellung an bis zur Bekanntgabe des Wahlergebnisses. Gleiches gilt für Wahlbewerber vom Zeitpunkt der Aufstellung des Wahlvorschlags an bis zur Bekanntgabe des Wahlergebnisses. Eine Kündigung kommt demnach wiederum nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes und der Zustimmung des Betriebsrats in Betracht.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können

Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträge, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

14.8.2017

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Dürfen Arbeitnehmer schon vor Arbeitsbeginn wieder kündigen?

Ein Interview von Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, mit Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Maximilian Renger: Eine aktuelle Nachfrage eines Zuschauers auf YouTube dreht sich um das Kündigungsrecht von Arbeitnehmern und die Frage, ob man seinen Arbeitsvertrag eigentlich schon vor Arbeitsbeginn wieder fristlos kündigen kann, auch wenn der Arbeitsvertrag ein solches Recht vor dem ersten Arbeitstag ausschließt. Was sagst du dazu?

Fachanwalt Bredereck: Zunächst einmal muss ich sagen, dass mir auf Arbeitgeberseite der Sinn einer Klausel nicht ganz klar ist, die ein Kündigungsrecht des Arbeitnehmers vor Arbeitsbeginn ausschließt. Welches Interesse hat man daran, einen Arbeitnehmer zu halten, der schon vor seinem ersten Arbeitstag eigentlich wieder wegwill? Das ist eigentlich nur dann sinnvoll, wenn für den Fall des Verstoßes eine Vertragsstrafe fällig wird und der Arbeitgeber auf diesem Wege dann zumindest noch Geld erhält.

Maximilian Renger: Verstehe. Aber wenn nun eine solche Klausel besteht? Können Arbeitnehmer trotzdem fristlos kündigen?

Fachanwalt Bredereck: Das Kündigungsrecht des Arbeitnehmers kann grundsätzlich auf diese Weise wirksam ausgeschlossen werden. Ist auch eine Vertragsstrafe für den Fall eines Verstoßes vereinbart, gilt es zu prüfen, ob diese möglicherweise unwirksam ist. Die Vertragsstrafe darf z. B. nicht unangemessen hoch sein. Sie darf maximal ein Bruttomonatsgehalt umfassen und muss auf den konkreten Fall Bezug nehmen, für den sie gilt. Hier würde ich Arbeitnehmern aber empfehlen, im Zweifel einen Anwalt um Rat zu fragen, wie es sich in ihrem konkreten Fall verhält. Es sollte kein Verstoß dagegen durch eine voreilige Kündigung riskiert werden.

Maximilian Renger: Was gilt für den Fall, dass das Kündigungsrecht nicht ausgeschlossen ist?

Fachanwalt Bredereck: Dann kommt natürlich grundsätzlich eine Kündigung für den Arbeitnehmer in Betracht. Für eine fristlose Kündigung braucht er aber auch einen entsprechenden Kündigungsgrund. Der dürfte aber in den seltensten Fällen vorliegen, wenn die Arbeit noch gar nicht aufgenommen wurde. Rein rechtlich gesehen dürfte das also schwierig werden.

Maximilian Renger: Und rein praktisch betrachtet?

Fachanwalt Bredereck: Hat der Arbeitnehmer wenig zu befürchten, wenn er trotzdem einfach kündigt. Sofern keine Vertragsstrafe vereinbar ist, wird es der Arbeitgeber schwer haben, Ansprüche gegen ihn geltend zu machen. Schadensersatzansprüche scheitern in der Praxis zumeist daran, dass es dem Arbeitgeber nicht gelingt, einen Schaden zu beweisen. Der Arbeitnehmer hätte schließlich in der entsprechenden Zeit auch krank werden können, dann hätte der Arbeitgeber auch eine Ersatzkraft engagieren müssen. Schöner ist es natürlich, sich beim Arbeitgeber zu melden und entsprechend zu einigen. Allerdings dürfte auch andernfalls das Risiko einer Inanspruchnahme für Arbeitnehmer gering sein.

Maximilian Renger: Alles klar, vielen Dank.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag?

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

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14.8.2017

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Besonderer Kündigungsschutz: Kündigung während der Schwangerschaft?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Besonderer Kündigungsschutz: Kündigung während der Schwangerschaft?

Arbeitsrecht

Arbeitsrechtlicher Schutz besonderer Personengruppen

Um eine Benachteiligung gegenüber anderen Arbeitnehmern zu vermeiden, genießen besondere Personengruppen im Arbeitsrecht einen besonderen Schutz. Dazu zählen etwa Arbeitnehmerinnen während der Schwangerschaft. Eine Ausprägung dieses Schutzes ist der besondere Kündigungsschutz.

Kündigungsschutz während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft und bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung sind Kündigungen von Arbeitnehmerinnen grundsätzlich unzulässig, wenn dem Arbeitgeber zur Zeit der Kündigung die Schwangerschaft oder Entbindung bekannt war oder innerhalb zweier Wochen nach Zugang der Kündigung mitgeteilt wird.

Mitteilung in der Kündigungsschutzklage

Eine nach § 9 Abs. 1 MuSchG genügende Mitteilung kann auch in der Kündigungsschutzklage selbst liegen, wenn die Arbeitnehmerin dort ausdrücklich auf ihre Schwangerschaft Bezug nimmt und einen Verstoß gegen § 9 Abs. 1 MuSchG rügt. Hierdurch wird die Vermutung einer kündigungsrelevanten Schwangerschaft hinreichend zum Ausdruck gebracht (ArbG Oldenburg (Oldenburg), Urteil vom 04. März 2015 – 2 Ca 544/14 -, juris).

Kündigung kann nur in besonderen Ausnahmefällen wirksam sein

Eine Kündigung kann nur in besonderen Ausnahmefällen von der für den Arbeitsschutz zuständigen obersten Landesbehörde oder die von ihr bestimmten Stelle ausgesprochen werden, sofern sie nicht mit dem Zustand einer Frau während der Schwangerschaft oder ihrer Lage bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung in Zusammenhang steht.

Besonderer Ausnahmefall

Ein solcher besonderer Ausnahmefall ist nicht gleichzusetzen mit einem wichtigen Grund im Sinne des § 626 BGB. Es ist ein besonderes Gewicht des Pflichtenverstoßes erforderlich: Ein besonders schwerer Verstoß der Arbeitnehmerin gegen arbeitsvertragliche Pflichten erfordert es, dass der Verstoß ein Gewicht hat, das dem Gewicht von vorsätzlichen strafbaren Handlungen entspricht (VG Frankfurt, Urteil vom 28. Januar 2015 – 7 K 4016/14.F -, juris).

Verhaltensbedingte Kündigung während der Schwangerschaft

Die Pflichtverletzungen, unentschuldigtes Fernbleiben von der Arbeit und mangelnde Kontaktaufnahme zum Arbeitgeber, stellen einen besonderen Fall dar (Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 27. August 2015 – OVG 6 M 49.15 -, juris, zu extremen Fehlzeiten, die nicht mit der Schwangerschaft zusammenhängen).

Betriebsbedingte Kündigung während der Schwangerschaft

Ein besonderer Fall i.S.v. MuSchG § 9 Abs. 3 S 1 ist anzunehmen, wenn außergewöhnliche Umstände das Zurücktreten der vom Gesetz als vorrangig angesehenen Interessen der Schwangeren hinter die des Arbeitgebers rechtfertigen. Dabei kennzeichnet die Stilllegung eines Betriebes in aller Regel eine Lage, in der die Interessen des Arbeitgebers an der Auflösung des Arbeitsverhältnisses während der in MuSchG § 9 Abs. 1 S 1 bestimmten Schutzfrist Vorrang vor dem Interesse der Arbeitnehmerin an der Erhaltung ihres Arbeitsplatzes gebührt (VG Hannover, Urteil vom 12. Dezember 2000 – 7 A 2501/99 -, juris).

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Digital Workplace Software für Spree-Ambulance

Mit AMAGNO als Dokumentenmanagementsystem geht die Spree Ambulance einen wesentlichen Schritt in Richtung der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse.

Digital Workplace Software für Spree-Ambulance

Spree Ambulance GmbH & Co. KG (Bildquelle: Spree Ambulance GmbH & Co. KG)

Mit AMAGNO als Dokumentenmanagementsystem geht die Spree Ambulance einen wesentlichen Schritt in Richtung der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse. So sollen sich nicht nur die Mitarbeiter wieder ihren wesentlichen Kerngebieten widmen können, sondern auch die Kooperationsunternehmen der Berliner Krankentransport Leitstelle kontrollieren, ob der Grundbehandlungsgrundsatz eingehalten wird. So kann die Spree Ambulance einerseits das Papieraufkommen erheblich senken und wesentliche Controlling- sowie Statistikelemente den Kooperationsunternehmen in Zukunft transparent zur Verfügung stellen.

Zu der 1995 in Berlin gegründeten Spree Ambulance GmbH & Co. KG gehören heute nicht nur der Krankentransport selbst, sondern auch die Berliner Krankentransport Leitstelle (BKL) GmbH. Diese stellt seit mehr als 10 Jahren einen der größten privaten Zusammenschlüsse von Krankentransportunternehmen in Deutschland dar.

„Wir haben uns für AMAGNO entschieden, um unsere Datensicherheit zu erhöhen, die bei unserem Vorgängersystem unzureichend gelöst war und zu Datenverlust geführt hat. Die AMAGNO Business Cloud bietet mit Ihrer verschlüsselten Dateiablage für uns daher die ideale Lösung. Die klare und intuitive Benutzeroberfläche sowie die flexible Einrichtung unserer Geschäftsprozesse mithilfe von digitalen Magneten überzeugte uns von AMAGNO. Dadurch sind unsere Mitarbeiter in der Lage, Dokumente effizienter zu finden und sich wieder Ihren Kernaufgaben zu widmen.“ – Helgerd Schilbach, Geschäftsführer der BKL GmbH

DIE HERAUSFORDERUNG DER DATENSICHERHEIT

Ein wesentlicher Punkt nach einem neuen Dokumentenmanagementsystem zu suchen war die Datensicherheit. In dem zuvor bestehenden Dokumentenmanagementsystem sind immer wieder Dokumente verloren gegangen. Um dies zukünftig zu vermeiden, wurde ein Dokumentenmanagementsystem gesucht, das nicht nur Cloudbasiert einsetzbar ist, sondern auch eine hohe Datensicherheit aufweist.

AMAGNO stellt dabei mit seiner Business Cloud Lösung die ideale Anwendung für die Spree Ambulance dar. Zum einen wird die Einrichtung der Clients bei dem jeweiligen Anwender damit sehr vereinfacht, zum anderen werden die Daten verschlüsselt in Cloudrechenzentren in Deutschland abgelegt.

MIT AMAGNO FLEXIBEL UND EINFACH ZUR ISO ZERTIFIZIERUNG

Damit das Qualitätsmanagement nach DIN ISO zertifiziert werden kann, müssen verschiedene Anforderungen an das Managementsystem eines Unternehmens erfüllt werden. AMAGNO sammelt dabei mit seinen digitalen Magneten alle relevanten Dokumente für die Qualitätssicherung. Diese werden dem Anwender mit allen verfügbaren Zusatzinformationen zur Verfügung gestellt. Somit können nicht nur Handbücher und Verfahrensanweisungen jeweils auf den neusten Stand gehalten werden, sondern durch die Versionierung in AMAGNO ist nachvollziehbar, welche Person etwas geändert hat.

Die 80 Mitarbeiter der Spree Ambulance arbeiten jetzt nicht nur in den Prozessen transparenter, sondern auch die Kooperationsunternehmen kontrollieren zu jedem Zeitpunkt, ob der Gleichbehandlungsgrundsatz eingehalten wird.

ÜBER SPREE-AMBULANCE GMBH & CO. KG

Zu der 1995 in Berlin gegründeten Spree Ambulance GmbH & Co. KG gehören heute nicht nur der Krankentransport selbst, sondern auch die Berliner Krankentransport Leitstelle GmbH, die seit 10 Jahren mit ihren acht Kooperationsunternehmen im Krankentransport den größten privaten Zusammenschluss in Deutschland darstellt. Dabei führt Sie je nach Saison 500-800 Krankentransporte am Tag im Großraum Berlin durch. Auch für internationale Hilfseinsätze oder beim Katastrophenschutz stellt die Spree Ambulance verfügbare Kapazitäten den Einsatzkräften vor Ort zur Seite. Durch eine Kooperation mit zwei Ambulanzflugdiensten können seit Mai 2012 zudem Ambulanzflüge innerhalb Deutschlands, Europa und weltweit realisiert werden.

Über AMAGNO

Die AMAGNO GmbH & Co. KG ist Anbieter für Enterprise Content Management (ECM) und Dokumentenmanagement (DMS) und will mit seinem Lösungsansatz mittelständische Unternehmen vom Datei-, Beleg- und E-Mail-Chaos sowie von intransparenten Geschäftsprozessen befreien.

Die AMAGNO -Softwarelösungen sind für das Dokumentenmanagement im KMU-Markt speziell angepasst und fokussieren auf eine einfache Bedienung, schnelle Inbetriebnahme und flexible Anpassungsfähigkeit. amagno kombiniert Funktionen aus Dokumentenmanagement, Social Networking / Social Media, Workflow, Scanning, Records Management (Langzeitarchivierung), Enterprise Search (Volltextsuche) und vielem mehr in einer einzigen Lösung.

Die innovativen Magnete von AMAGNO ersetzen Ordner und bieten eine automatisierte Zuordnung von Dateien, digitalisierten Belegen und E-Mails zu fachlichen Themen von Unternehmen.

2012 wurde die AMAGNO GmbH & Co. KG von der Initiative Mittelstand als innovativstes Unternehmen Niedersachsens ausgezeichnet und als eines der besten DMS-Systeme unter 2.500 Bewerbern bewertet. AMAGNO’s CEO Jens Büscher wurde 2013 von einer Expertenjury zu den einflussreichsten Köpfen der europäischen Digital-Industrie gewählt (NEXT 100). 2013 zeichnete eine Expertenjury als eine der drei besten ECM Lösungen im Rahmen des ECM Awards aus.

Bereits mehr als 20.000 Anwender in über 200 Firmen setzen AMAGNO als On Premise oder in der Business Cloud in Deutschland ein.

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Jens Büscher
Nadorster Str. 222
26123 Oldenburg
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Kokosöl…riecht gut, schmeckt gut und ist auch noch gesund!

Lange Zeit galt das Kokosfett aufgrund seiner gesättigten Fettsäuren als komplett ungesund. Seit einiger Zeit weiß die Ernährungswissenschaft aber, dass die gesättigten Fettsäuren in der Kokosnuss gar nicht schädlich sind. Im Gegenteil!

Kokosöl...riecht gut, schmeckt gut und ist auch noch gesund!

Kokosöl kann sehr viel und wirkt sich auf viele Gesundheitsprobleme sehr positiv aus!

Dass Fette und Öle wichtig sind für uns, weiß heute fast jeder. Ohne Fett leidet nicht nur der Geschmack, sondern einige Nährstoffe können auch nur mit Fett aufgenommen werden wie zum Beispiel die fettlöslichen Vitamine und Provitamine.

Nehmen wir die beliebten Light Produkte. Das sie wenig Fett enthalten sind sie geschmacklich eher langweilig und öde. Deshalb arbeitet die Industrie mit Tricks und greift auf künstliche Aromastoffe zurück. Außerdem sättigt eine Nahrung ohne Fett nicht lange und gut. Das Ergebnis daraus: Wir essen zu viel davon und die erhoffte Kalorieneinsparung bleibt aus.

Zurück zum Kokosöl! Es ist zwar kein Wundermittel, aber es kann sehr viel! Seine mittelkettigen Fettsäuren (ungefähr 65 %) haben ungewöhnliche Fähigkeiten und beeinflussen viele Bereiche sehr positiv. Bei vielen Erkrankungen kann es eine sinnvolle Ergänzung sein.

Kokosöl ist mittlerweile auch unter Sportlern sehr beliebt, da es die Leistungsfähigkeit steigert, mehr Energie gibt und man sich weniger erschöpft fühlt. Mittlerweile gibt es dazu eine Menge Erfolgsberichte und dem Kokosöl wird immer mehr zugetraut!

Toll ist auch, das Kokosöl das Abnehmen stark unterstützen kann. Die mittelkettigen Fettsäuren haben einen großen Vorteil: sie werden wie Kohlehydrate behandelt, dienen schnell der Energieproduktion können aber nicht so leicht im Fettgewebe abgelagert werden. Außerdem lassen sie den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen. Wenn also in einer Mahlzeit die Kohlehydratkalorien durch Kokosölkalorien ersetzt werden, bleibt der Insulinspiegel gleichmäßiger und wir trotzdem länger satt.

Aber nicht nur in der Nahrung ist das Kokosöl super, es ist auch sehr für Haut und Haare zu empfehlen! Trockene Haut wird wieder glatt und schön wenn man sie regelmäßig damit einreibt. Es läßt Wunden besser heilen, Akne verbessern und hat auch bei Neurodermitis schon tolle Erfolge zu verbuchen.

Es gibt noch unzählige weitere Gründe dafür, sich näher mit dem Kokosöl zu beschäftigen. Aber achten Sie beim Kauf auf eine gute Qualität! Die erkennen Sie am besten an Geschmack, Geruch und Farbe. Je milder der Geschmack und je kokosartiger der Geruch, desto besser ist meistens das Öl.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren!!
Kokosöl…riecht gut, schmeckt gut und ist auch noch gesund!

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Mittelstand und Azubis reden häufig eine andere Sprache

Jugendliche wollen nach wie vor ihre Ausbildung im Mittelstand machen. Aber die Betriebe selbst kommunizieren oft an den jungen Menschen vorbei

Mittelstand und Azubis reden häufig eine andere Sprache

(Foto: hl-studios, Erlangen) – Moderne Architektur für kreative Köpfe: hl-studios GmbH, Erlangen

(Erlangen) – Im Juli veröffentlichte die Bundesagentur für Arbeit (BA) die aktuellen Zahlen zum Ausbildungsstellenmarkt in Deutschland. Im Berichtsjahr ab Oktober 2016 bis jetzt suchten über 500.000 junge Menschen einen Ausbildungsplatz über die BA. Den Auszubildenden in spe standen im selben Zeitraum bundesweit in gleichem Umfang gemeldete Berufsausbildungsstellen gegenüber. Also doch alles in Ordnung – oder nicht?

Mittelstand als Motor für Arbeitsplätze
Der Mittelstand, gerade Betriebe mit 50 bis 500 Mitarbeitern, gilt als Beschäftigungsmotor für die deutsche Wirtschaft. Haben diese Unternehmen verstanden, was sie ganz besonders in den Bereichen Ausbildung und Weiterbildung tun müssen? Denn hier können sie punkten.

„Wir Mittelständler sollten nicht über den vermeintlichen Fachkräftemangel klagen, sondern Jugendliche als eine wichtige Zielgruppe begreifen und kreativ auf sie zugehen“, so Hans-Jürgen Krieg, Sprecher hl-studios GmbH aus Erlangen. „Die Herausforderung ist natürlich der demografische Wandel und der anhaltende Trend zur Akademisierung“, so Krieg weiter. Fakt ist: Je kleiner der Betrieb, desto schwieriger die Suche nach jungen Menschen. Vielen Mittelständlern fehlen – im Gegensatz zu großen Konzernen – zwar oft die finanziellen Mittel, um offensiv und breit für ihre freien Stellen zu werben. Dafür können sie oft kreativer und beweglicher agieren, und Dank flacher Hierarchien auch schneller als die Großen sein.

Qualifikation: Ausbildung als Einstieg zum Aufstieg.
Ein Baustein zur Qualifizierung wird die konsequente Aus- und Weiterbildung der künftigen Fach- und Führungskräfte sein. „Erst Azubi, dann Karriere – Ausbildung als Einstieg zum Aufstieg“ – unter diesem Motto bietet der Mittelstand Auszubildenden gezielte Förderung als eine interessante Perspektive. Die IHKs, freie Bildungsträger und Hochschulen unterstützen diese Qualifikationen in enger Zusammenarbeit mit den Betrieben.

Erwartungen gezielt bedienen und Bindung fördern

Bindung fördern trotz unterschiedlicher Motive
„In den Gesprächen hören wir immer wieder, dass es für die jungen Menschen viele Gründe gibt, nach der Schule zunächst eine berufliche Ausbildung zu absolvieren“, so Hans-Jürgen Krieg. Manche wollen zunächst einmal schnuppern, andere sind sich nicht sicher, schon das Richtige gefunden zu haben, wieder andere wollen erst einmal etwas „Sicheres“ lernen und eine nächste Gruppe will früh finanziell unabhängig sein.

Betriebsklima, Wertschätzung und Abwechslung
Moderne Unternehmen gehen auf diese Motivlagen ein und bedienen sie von Anfang an. Sie lassen die Auszubildenden das Unternehmen durchlaufen, bieten viel Abwechslung und nehmen die Jungen, ihre Ideen und Impulse sehr ernst. Sie lassen sie mitgestalten. So eröffnen sich für diese Unternehmen plötzlich ganz neue Möglichkeiten der Mitarbeiterbindung. Die Betriebe profitieren langfristig davon, dass die jungen Menschen das komplette Unternehmen und seine Prozesse von Anfang an richtig kennen.

Zukunft: kreativer und flexibler Umgang mit jungen Menschen
Der Dienstleister hl-studios aus Erlangen lebt diesen Wandel seit einigen Jahren vor. Denn für die inhabergeführte Agentur für Industriekommunikation war es immer wieder eine Herausforderung, den richtigen Nachwuchs für diese sehr spezielle technische Unternehmensausrichtung zu finden. „Wir sind ein gesunder Mittelständler der Kultur- und Kreativwirtschaft im Herzen der Metropolregion Nürnberg, wollen natürlich am Standort weiter wachsen und suchen dazu die kreativen Köpfe“, so Unternehmenssprecher Krieg.

Die Sprache der Jugend verstehen lernen
Entsprechend hat man die Suche nach Nachwuchs schon vor einigen Jahren quasi feinjustiert: Neben der umfangreichen Kommunikation in Online-Portalen geht hl-studios gezielt in die Netzwerke sowie auf Jobbörsen in Schulen und Universitäten, um dort detaillierte Informationen zu Ausbildung und Jobs zu platzieren und Kontakte zu knüpfen. „Wir wollen die Sprache der Jugend verstehen, sonst kommunizieren wir an der Zielgruppe vorbei, und das können wir uns als Mittelständler auf Dauer nicht leisten“, sagt HL-Unternehmenssprecher Hans-Jürgen Krieg. Und hl-studios setzt alles daran, den Nachwuchs immer besser zu verstehen – und versucht dann, ganz gezielt die Erwartungen der Auszubildenden zu bedienen. „Wir sind neugierig auf alle jungen und kreativen Köpfe, denn gerade im Moment suchen wir wieder einige“, so Krieg.
Weiterte Informationen und Jobs: hl-studios GmbH – Agentur für Industriekommunikation

https://www.hl-studios.de ist eine inhabergeführte Agentur für Industriekommunikation. Rund 100 Mitarbeiter engagieren sich seit über 25 Jahren in Erlangen und Berlin für Markt- und Innovationsführer der Industrie. Das Portfolio reicht von Strategie und Konzeption über 3D/CGI-Animationen, Print, Film, Foto, Hybrid Studio, Public Relations, Interactive online und offline, interaktive Messemodelle, AR-/VR-Techniken, Apps, OLED Displays, Touch-Applikationen, interaktive Messemodelle, Messen und Events bis hin zur Markenführung.

Kontakt
hl-studios GmbH – Agentur für Industriekommunikation
Hans-Jürgen Krieg
Reutleser Weg 6
91058 Erlangen
09131 – 75780
hans-juergen.krieg@hl-studios.de
https://www.hl-studios.de

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Arbeitsrecht

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Arbeitnehmer wollen nach einer Kündigung meistens eine hohe Abfindung. Wie erreicht man das? Die besten Ergebnisse gibt es für Arbeitnehmer regelmäßig in Vergleichsverhandlungen vor dem Arbeitsgericht, wenn nämlich der Arbeitnehmer starken Kündigungsschutz genießt und Kündigungsschutzklage einreicht, und wenn man dann vor dem Arbeitsgericht klug verhandelt. Ein erfahrener Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht ist im Bild über die Normen, die den Arbeitnehmer schützen vor einer Kündigung, und er weiß, mit welcher Verhandlungstaktik man das Meiste herausgeholt.

In Verhandlungen mit dem Arbeitgeber geht es um den „Preis des Kündigungsschutzes“: Der Arbeitnehmer „verkauft“ seinen Kündigungsschutz möglichst teuer. Vergleichsverhandlungen vor dem Arbeitsgericht ähneln im Prinzip dem Gebrauchtwagenhandel: Der Arbeitnehmer hat etwas Wertvolles zu verkaufen, nämlich seinen Kündigungsschutz; je stärker ihn das Arbeitsrecht schützt vor der Kündigung, je umfassender die Voraussetzungen der Kündigung, desto höher ist regelmäßig die Abfindung, die ein Arbeitnehmer verhandelt.

Die besten Ergebnisse erzielt regelmäßig ein erfahrener Fachmann im Arbeitsrecht. Worauf sollten Sie bei der Wahl Ihres Anwalts oder Fachanwalts achten? Gut beraten ist, wer auf hohe Expertise im Arbeitsrecht setzt, und auf langjährige Erfahrung mit Kündigungsschutzprozessen und Vergleichsverhandlungen! Diese Expertise und Erfahrung bietet Ihnen Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck.

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Haben Sie eine hohe Abfindung zum Ziel? Rufen Sie Alexander Bredereck an in seiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht: In einem kostenlosen und unverbindlichen Gespräch bewertet er die Chancen Ihrer Kündigungsschutzklage, dabei geht Fachanwalt Bredereck auch auf die Abfindungshöhe ein. Fachanwalt Bredereck und sein Team freuen sich auf Ihren Anruf!

Über 18 Jahre anwaltliche Erfahrung im Kündigungsschutz, Vertretung bundesweit:
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Pressemitteilungen

Wohnung in messieähnlichem Zustand – Kündigung des Vermieters wirksam

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Berlin, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Wohnung in messieähnlichem Zustand - Kündigung des Vermieters wirksam

Mietrecht

Amtsgericht Neustadt/Aisch zur Kündigung bei Messie-Wohnung: Das Amtsgericht Neustadt/Aisch hat sich in einem aktuellen Urteil mit der Kündigung eines Vermieters wegen „messieähnlichem Zustands“ der Wohnung beschäftigt (Amtsgerichts Neustadt, Urteil vom 25.08.2016, 1 C 321/15). Der entsprechende Mieter hatte in der Wohnung Unrat, Kartons, Taschen, Altpapier sowie Gegenstände diverser Art gestapelt. Nach Angaben des Gerichts sei einer Nutzung der Küche nicht möglich gewesen, in der Wohnung habe es zudem unerträglich gestunken. Nach erfolglosen Abmahnungen hatte der Vermieter gekündigt. Der Mieter hatte es insbesondere auch abgelehnt, angebotene Hilfe anzunehmen und sich uneinsichtig gezeigt.

Ordentliche Kündigung wirksam: Das Gericht hat zwar eine fristlose Kündigung der Vermieters nicht für wirksam erachtet, die ordentliche dagegen für zulässig erklärt. Es liege eine schuldhafte erhebliche Pflichtverletzung des Mieters vor, die zur Kündigung berechtige: Die vertragliche Pflichtverletzung begründet sich auch auf ein schuldhaften Verhalten des Beklagten, da dieser zumindest fahrlässig gehandelt hat. Allein aufgrund der zahlreichen Abmahnungen und des laufenden Verfahrens wurde der Beklagte auch ausdrücklich auf die durch sein Verhalten entstehenden Gefahren aufmerksam gemacht, welchen er sich jedoch verschließt (Amtsgerichts Neustadt, Urteil vom 25.08.2016, 1 C 321/15).

Messie-Syndrom allein kein Kündigungsgrund: Zu dieser Einzelfallentscheidung ist ergänzend anzumerken, dass der Umstand allein, dass der Mieter ein Messie ist, nicht zu einer Kündigung berechtigt. Entscheidend ist dagegen vielmehr, dass durch das Verhalten des Mieters auch eine Beschädigung bzw. hinreichende Gefährdung der Mietsache eintritt. Dies hat das Gericht im konkreten Fall aufgrund der Verwahrlosung und Vermüllung der Wohnung sowie des beißenden Geruchs angenommen.

Kündigung auch bei Beeinträchtigung anderer Mieter: Genauso kann eine Kündigung in Betracht kommen, wenn durch die übermäßige bzw. vertragswidrige Nutzung der Mietsache andere Mieter, z.B. durch Gestank, beeinträchtigt werden.

Mieter muss Hilfe in Anspruch nehmen: Sofern der Mieter dazu bereit ist, Hilfe in Anspruch zu nehmen, um eine Verbesserung des Zustands der Wohnung herbeizuführen, muss der Vermieter ihm diese Möglichkeit auch zubilligen. Zeigt sich der Mieter dagegen wie im vorliegenden Fall uneinsichtig, was die vertragswidrige Nutzung der Wohnung angeht, begünstigt das die Kündigungsmöglichkeiten des Vermieters.

10.8.2017

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