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Pressemitteilungen

plentymarkets – ein ausgezeichnetes Unternehmen!

Nordhessischer E-Commerce-Dienstleister für fortschrittliche Unternehmenskultur ausgezeichnet.

plentymarkets - ein ausgezeichnetes Unternehmen!

Jan Griesel, Bundesministerin Andrea Nahles und Martina Thron

Weiterentwicklung, Innovation, Agilität – für moderne Unternehmen sind diese Kriterien immens wichtig. Gleiches gilt für gute und qualitätsfördernde Arbeitsbedingungen, da ohne zufriedene und engagierte Mitarbeiter ein Fortschritt heutzutage undenkbar ist. Für den Kasseler E-Commerce-Dienstleister plentymarkets ist das selbstverständlich – schon lange gehören in dem Unternehmen eine moderne Unternehmenskultur und agile Arbeitsmethoden zum guten Ton. Mit der Teilnahme am Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ der Initiative für neue Qualität der Arbeit (kurz: INQA), die von der Bertelsmann Stiftung ins Leben gerufen wurde, konnte plentymarkets seine Arbeitsbedingungen noch weiter verbessern und die Unternehmenskultur weiter ausbauen. Zur Belohnung für das abgeschlossene Audit wurde das Unternehmen nun vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit einer Abschlussurkunde offiziell ausgezeichnet.

So funktioniert das INQA-Audit:

Unternehmen, die an dem Audit teilnehmen, durchlaufen einen mehrstufigen, begleiteten Prozess. Vor Beginn wird zunächst der Ist-Zustand des Unternehmens hinsichtlich der für die Arbeitsqualität ausschlaggebenden Kernbereiche Personalführung, Chancengleichheit & Diversität, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz festgehalten. In der darauf folgenden, ersten Phase des Audits werden Ziele zur Erweiterung und Verbesserung dieser Bereiche definiert und Maßnahmen zu deren Erreichung ergriffen. Von besonderer Wichtigkeit ist, dass diese Maßnahmen vorrangig von den Beschäftigten mitgestaltet und durchgeführt werden, da deren Arbeit direkt von den Projekten profitieren soll und so die Identifikation mit den gesteckten Zielen gestärkt wird. In der zweiten Phase des Audits gilt es dann, diese selbst gesteckten Ziele in den Projekten mittels der gemeinsam formulierten Maßnahmen zu erreichen.

Nach Abschluss des Audits wird das Unternehmen von einem Gremium begutachtet. Bei einer sinnvollen Umsetzung der Ziele wird das Unternehmen zum Abschluss mit einer Auszeichnung und einer Abschlussurkunde prämiert. Die Auszeichnung ist 24 Monate gültig und kann nach dem Ablauf erneut erworben werden.

Zukunftsorientierte Projektarbeit bei plentymarkets
Im Rahmen des Audits wurden durch Mitarbeiterprojekte bei plentymarkets viele maßgebliche Optimierungen der Arbeitsqualität etabliert. Die folgenden von Mitarbeitern angeregten und gemeinsam erarbeiteten Verbesserungen konnten in den Kernbereichen durch das Audit erreicht werden:

Personalführung:
– Optimierung der Kommunikationsstruktur
– Optimierung der Definition des Unternehmens-Leitbilds

Chancengleichheit & Diversität:
– Weiterentwicklung der Familienfreundlichkeit von plentymarkets

Gesundheit:
– Arbeitsorganisatorische Veränderungen zur Senkung psychischer Belastungen
– Maßnahmen zur Senkung von Verspannungen/Bewegungsarmut
– Verfügbarkeit von gesunder Nahrung am Arbeitsplatz

Wissen & Kompetenzen:
– Etablierung eines Mentoring-Programms für neue Mitarbeiter
– Etablierung eines transparenten Kompetenzmodells

Jan Griesel, Geschäftsführer bei plentymarkets GmbH: „Am Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ haben wir die klare Struktur geschätzt. Die regelmäßigen Treffen der Projektgruppe bildeten den richtigen Rahmen, um unsere Vorhaben auch im oft stressigen Arbeitsalltag weiterzuverfolgen. Alle haben gemeinsam an einem Strang gezogen, Ideen eingebracht und an der Umsetzung gearbeitet. Wir freuen uns über die Abschlussurkunde, die für uns ein wichtiges Zeichen nach innen und nach außen darstellt – für unsere Mitarbeitenden und auch für potenzielle neue Beschäftigte.“

plentymarkets ist ein E-Commerce ERP-System, das Warenwirtschaft mit Shopsystem und Multi-Channel-Vertrieb verbindet. Die umfangreichen Funktionen und Schnittstellen der online-basierten Software entlang der gesamten E-Commerce-Wertschöpfungskette ermöglichen einen vollumfänglichen und hochgradig automatisierten Workflow im Online-Handel. plentymarkets bietet neben dem eigenen Webshop Anbindungen zu allen relevanten Marktplätzen, Payment-, Logistik-, Webshop-, Recht- und Affiliate-Marketing-Anbietern und ermöglicht Händlern so auf einfache Weise, eine Vielzahl an Verlaufskanälen gleichzeitig zu erschließen. Dank konsequenter Prozessautomatisierung versetzt plentymarkets Händler in die komfortable Lage, Zeit und Kosten in erheblichem Umfang einzusparen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Firmenkontakt
plentymarkets GmbH
Steffen Griesel
Bürgermeister-Brunner-Str. 15
34117 Kassel
+49 (0) 561 – 98 681 100
marketing@plentymarkets.com
http://www.plentymarkets.com

Pressekontakt
plentymarkets GmbH
Kathrin Langmann
Bürgermeister-Brunner-Str. 15
34117 Kassel
0561/98 681 243
redaktion@plentymarkets.com
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Pressemitteilungen

Personalmangel und sinkende Bildungsqualität in Kitas: Konzept-e steuert dagegen

Personalmangel und sinkende Bildungsqualität in Kitas: Konzept-e steuert dagegen

Fachschülerinnen und -schüler

Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung ist gerade in aller Munde und lässt die Diskussion um Personalmangel und Qualität in deutschen Kitas erneut hochkochen. Laut Bertelsmann fehlen 120.000 Erzieherinnen und Erzieher – eine Investition von fünf Milliarden Euro wäre nötig, um dieses Defizit auszugleichen. Für Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin des Konzept-e-Netzwerks, das knapp 40 Kitas in Süddeutschland betreibt, ist diese Entwicklung wenig überraschend. Bereits seit drei Jahren arbeitet das Unternehmen lösungsorientiert genau dieser Entwicklung entgegen.

Mit der Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Kitaplatz für U3-Kinder hat der Mangel an pädagogischem Fachpersonal dramatisch zugenommen. „Durch den Personalmangel haben wir einerseits das Problem, nicht genügend Fachkräfte und andererseits nicht genügend gute Fachkräfte zu bekommen. Die gestiegenen und vor allem berechtigten Anforderungen an die Qualität sind damit nur schwer zu erfüllen“, so Waltraud Weegmann. Die logische Konsequenz für die Mutter von zwei erwachsenen Söhnen war es, im Jahr 2011 am Firmensitz Stuttgart eine eigene Fachschule zu gründen und eigene Erzieherinnen und Erzieher vor Ort auszubilden. Bereits ein Jahr später wurde die zweite „Freie Duale Fachschule für Pädagogik“ in Karlsruhe ins Leben gerufen und eine weitere in Stuttgart eröffnet. Die ersten Fachschul-Absolventen haben in diesem Juli ihre Ausbildung abgeschlossen, fast alle bleiben als Erzieherinnen und Erzieher den Kitas des Konzept-e-Netzwerks erhalten. Wenn im Herbst der nächste Jahrgang startet, sind insgesamt 100 pädagogische Fachkräfte in der Ausbildung, 34 von ihnen machen im nächsten Jahr ihren Abschluss.

„Es mangelt an vielfältig ausgebildeten Bewerbern“

Doch es geht Waltraud Weegmann in erster Linie gar nicht um den Personalmangel. Vielmehr geht es darum, dass Erzieherinnen und Erzieher für eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung weitaus mehr leisten müssen als bisher erwartet wurde. „In Kitas bildet sich die Vielfalt unserer Gesellschaft ab“, erklärt sie. „Deshalb wollen und brauchen wir auch die vielfältigen Kompetenzen anderer Berufe in unseren Kita-Teams.“ Kindertageseinrichtungen sind heute – zu Recht und zum Glück – frühe Bildungseinrichtungen, die, neben der Vermittlung sozialer und kreativer Kompetenzen, den Forscher- und Wissensdrang der Kinder anregen und erfüllen können müssen. Entsprechend sind die Anforderungen an das Kita-Personal vielfältiger und anspruchsvoller geworden. Die notwendigen Kompetenzen gehen über ein pädagogisches Fachwissen weit hinaus. Doch hierfür sind das Verständnis und dadurch die Anerkennung von qualifizierten, anders ausgebildeten Fachkräften in einem Kita-Team noch nicht vorhanden. Nur mit Pädagogen aber ist die Vermittlung vielfältiger Kompetenzen aus Waltraud Weegmanns Sicht nicht leistbar: „Wir haben einen Engpass an Pädagogen und dürfen andere vielfältig ausgebildete Bewerber mit pädagogischem Interesse nicht als Fachkräfte einstellen“. Pädagogische Fachkräfte mit einer gleichzeitig breiten qualifizierten Ausbildung in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen sind sehr selten. Deshalb müssen für diese Themen auch Chemiker, Biologen oder Handwerker – selbstverständlich mit einer pädagogischen Weiterqualifizierung – in einer Kita arbeiten dürfen.

Die Lösung: multiprofessionelle Teams

Der Weg ist also klar: Kita-Teams brauchen Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die – natürlich gekoppelt mit einer fundierten pädagogischen Ausbildung – als Spezialistinnen und Spezialisten für ihr Metier in Kindertagestätten mit den Kindern arbeiten. Bevorzugt will Weegmann Menschen mit naturwissenschaftlich-technischem beruflichem Hintergrund (MINT) für einen Quereinstieg begeistern, denn diese können ein frühes Interesse an MINT-Themen bei den Kindern wecken. „Nur wer selbst Begeisterung für sein Thema mitbringt, kann diese Begeisterung auch weitergeben“, weiß Waltraud Weegmann aus eigener Erfahrung.

Seit dem Frühjahr gibt es mit Carolin Stiefel (Dipl. Pädagogin) eine Person, die, zuständig für das Projekt „element-i macht MINT“, in den Kinderhäusern multiprofessionelle Teams schafft und unterstützt. Sie betont: „Selbstverständlich ist eine pädagogische Ausbildung unerlässlich für eine hochwertige Arbeit mit Kindern. Erzieherinnen und Erzieher mit einer Weiter-Qualifizierung im naturwissenschaftlichen Bereich arbeiten im Tandem zusammen mit einer MINT-Fachkraft, die eine Berufsausbildung im naturwissenschaftlichen Bereich und eine pädagogische Weiterbildung absolviert hat bzw. diese absolviert“. Diese pädagogische Weiterbildung findet an den Freien Dualen Fachschulen für Pädagogik statt. Die MINT-Fachkräfte durchlaufen berufsbegleitend eine dreijährige Aus- bzw. Weiterbildung, die mit einer Schulfremdenprüfung zur staatlich anerkannten ErzieherIn endet oder zu einer Ausnahmegenehmigung zur Anerkennung als Fachkraft führt.

Das Konzept-e-Netzwerk
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kinderhäuser, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege und Mehrgenerationenwohnen. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Der Begriff verbindet das Wort „elementar“ für eine grundlegende frühe Pädagogik mit einem „i“, das für die zentralen Begriffe des Konzeptes steht: Individuen, Interessen und Interaktion. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.
Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Firmensitz ist Stuttgart. Zum Konzept-e-Netzwerk gehören die Trägervereine Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH, Konzept-e für Schulen gGmbH, Kind e.V. Stuttgart und der Kind und Beruf e.V. Momentan werden rund 2.500 Kinder in den Einrichtungen des Konzept-e-Netzwerkes gefördert und betreut.

Das Konzept-e-Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 zum Thema „Potenziale nutzen – Bildungschancen für Deutschland“ in Stuttgart statt.

Pressekontakt:
indivisio kommunikation und public relations
Hannelore Ohle
Hohnerstr. 25
70469 Stuttgart
Tel.: 0711 75881374
E-Mail: hannelore.ohle@indivisio-pr.de

Pressestelle Unternehmen:
Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH
Desiree Schneider
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
Tel.: 0711 656960 39
E-Mail: desiree.schneider@konzept-e.de

Bildquelle:kein externes Copyright

Unternehmensprofil Konzept-e:
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

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Pressemitteilungen

„Bei Armin schmeckt es besser“: Gerne und gut essen in der Kita

"Bei Armin schmeckt es besser": Gerne und gut essen in der Kita

„Ich habe einen Traumjob”, sagt Koch Armin Breier aus dem element-i-Kinderhaus Bärcheninsel in Stuttgart.

Gesunde Ernährung in Kindertagesstätten: Bislang fristete dieses wichtige Thema eher ein Schattendasein. Entsprechend schlecht steht es um die Essensversorgung in vielen deutschen Kindertageseinrichtungen. Das offenbart eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung. Aber es geht auch anders: Mit professioneller Küche in jeder Kita und einem eigenen Ernährungskonzept machen die element-i-Kinderhäuser im Konzept-e-Netzwerk vor, wie das funktioniert.

„Mmh, ist das lecker!“ – Gutes Essen ist ein Genuss, kann die Gesundheit erhalten und fördern und ist vielfach ein soziales Erlebnis. Das gilt bereits für die Jüngsten. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Menschen in den ersten Lebensjahren bestimmte Nahrungsvorlieben und Essgewohnheiten einüben, die sie meist ihr Leben lang beibehalten – mit entsprechenden Folgen für ihre Gesundheit. Daher kommt einer gesunden Ernährung und einer guten Ernährungserziehung in Krippen und Kindertagesstätten eine besondere Bedeutung zu. Dass es in diesem Bereich in Deutschland dringenden Nachholbedarf gibt, machte die 2014 erschienene Studie „Is(s)t Kita gut?“ im Auftrag der Bertelsmann Stiftung deutlich. Sie untersuchte erstmals, wie es um die Ernährung von Kindern in Tageseinrichtungen bestellt ist. Das Ergebnis: Den wissenschaftlichen begründeten Qualitätsstandard der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für ein ausgewogenes, kindgerechtes Speiseangebot erfüllen nur rund 30 Prozent der Kitas.

Freude am Essen erfahren, Ernährungskompetenzen erwerben
Einrichtungen, in denen gesundes, frisch in der Kita zubereitetes Essen seit jeher zum Konzept gehört, sind die rund 40 element-i-Kinderhäuser des Konzept-e-Netzwerks. „Unsere Einrichtungen orientieren sich an dem element-i-Ernährungskonzept, das auf den Empfehlungen der DGE fußt“, berichtet die pädagogische Geschäftsführerin Carola Kammerlander. „Wir möchten den Kindern in unseren Kitas Freude am Essen und Spaß an gesunder Ernährung vermitteln. Hier lernen sie, Expertinnen und Experten für ihre eigenen Essgewohnheiten zu werden und diese bewusst zu steuern.“

„Was kochst du heute?“
Jedes Kinderhaus hat daher einen eigenen Koch oder eine eigene Köchin, der bzw. die die Mahlzeiten in der professionell ausgestatteten Kita-Küche täglich frisch zubereitet. Im Kinderhaus Bärcheninsel in Stuttgart-Vaihingen, einer Einrichtung des Kind e.V. Stuttgart, ist Armin Breier aktiv, der das Kochen für die 120 Kinder aus Kita und Hort genießt. „Ich habe einen Traumjob“, sagt er. Viele Kinder kämen morgens gleich als erstes zu ihm in die Küche und erkundigten sich, was es zum Mittagessen gibt. Den bildlich gestalteten Speiseplan im Eingangsbereich ließen sie dabei gerne links liegen. Der Besuch in der Küche, die den ganzen Tag über ein Anziehungspunkt bleibe, gehöre für viele einfach zum Ritual. „Es gibt eine Theke, die den Raum abteilt. Dahinter dürfen die Kinder stehen und mir beim Kochen zuschauen oder auch – zum Beispiel beim Kleinschneiden von Obst und Gemüse – helfen. Wenn es ans Tischdecken oder Abräumen geht, sind sie sowieso gefragt.“

„Fertigprodukte verwende ich nicht“
Die Zubereitung des Essens gehört daher zum erlebten Alltag der Jungen und Mädchen. Armin Breier freut sich über die Fragen der Kinder, die sich oft wundern, dass er all die Dinge selbst machen kann, die sonst zumeist aus der Packung kommen. „Spätzle, Maultaschen, Apfelmus oder Ketchup – hier ist alles Handarbeit“, berichtet der Koch stolz, dessen Tag mit der Zubereitung des Frühstücksbuffets beginnt. Den Kindern stehen dort ungesüßtes Müsli, Milch, Naturjoghurt oder Quark, Obst und Gemüserohkost sowie Brot oder Brötchen im Wechsel entweder mit Käse, Wurst oder süßem Aufstrich zur Verfügung. Bedienen können sie sich selbst. „So können sie in der Frühstückzeit dann essen, wann sie es möchten, und lernen auf ihre Hunger- und Sättigungsgefühle zu achten“, erläutert Carola Kammerlander. „Die Erzieherinnen und Erzieher wissen, wer noch nicht gegessen hat, und erinnern die Kinder daran, wenn sie das Essen über ihr Spiel vergessen sollten.“ Auch um 15 Uhr zum Vesper gibt es wieder Obst und rohes Gemüse, ab und zu mal Kuchen oder am Mittwoch, wenn ansonsten Suppe auf dem Plan steht, auch belegte Brötchen. Wasser sowie ungesüßter Tee stehen den Kindern den ganzen Tag über zur freien Verfügung.

Gemeinsam Mittag essen, Gemeinschaft erleben
Mittags essen alle gemeinsam im Speiseraum an schön gedeckten Tischen für jeweils acht Kinder und eine pädagogische Fachkraft. „Der gemeinschaftliche Aspekt steht beim Mittagessen in Mittelpunkt. Die Rituale dabei gegen den Kindern Orientierung und vermitteln Werte und Esskultur, zum Beispiel sich guten Appetit zu wünschen, gemeinsam zu beginnen und zusammen vom Tisch aufzustehen“, erläutert Carola Kammerlander. Eines der Kinder darf jeweils einen „Schauteller“ machen und sich von allen Dinge, die in den Schüsseln auf dem Tisch stehen, etwas auftun. Gemeinsam mit der Erzieherin oder dem Erzieher sprechen die Kinder über das Angebot und überlegen, um welche Nahrungsmittel es sich handelt. Jedes Kind darf sich anschließend seinen Teller selber befüllen. „Hier wird niemand gezwungen aufzuessen oder etwas zu verzehren, das er oder sie nicht mag. Wir motivieren die Kinder allerdings zu probieren und sich eine eigene Meinung zu bilden, bevor sie etwas ablehnen. So lernen die Kinder selbst einzuschätzen, wieviel und welches Essen ihnen gut tut“, sagt Armin Breier. Auf wenig Gegenliebe stießen in der Regel Gemüse und Salat, berichtet der Koch. „Rosenkohl und Bohnen sind die unbeliebtesten Sorten. Für Karotten, Zucchini, Blumenkohl und Brokkoli können sich einige Kinder dagegen durchaus erwärmen. Viele Mädchen und Jungen mögen das Gemüse übrigens roh lieber als gekocht. Gurken und Karotten sind dabei ihre Favoriten.“

Fester Speiseplan für ein halbes Jahr
Was mittags auf den Tisch kommt, planen die Köchinnen und Köche mehrerer Einrichtungen gemeinsam. „Wir erarbeiten einen Speiseplan für ein halbes Jahr und berücksichtigen dabei, welche Obst- und Gemüsesorten Saison haben“, sagt Armin Breier. Während Obst und Gemüse bzw. Salat jeden Tag auf dem Speiseplan stehen, werden Fleischgerichte im Wechsel ein- bzw. zweimal pro Woche zubereitet. Immer freitags gibt es Fisch. „Einmal im Monat koche ich ein Kinderwunschgericht. Das letzte Mal waren es Chicken-Nuggets, also panierte Hähnchenstücke“, erzählt der Koch. „Ich habe sie in der Pfanne mit wenig Fett angebraten und dann im Konvektomat, einem Heißluftofen, fertig gegart, damit sie nicht zu fetthaltig sind.“

Besonders freut sich Armin Breier, wenn die Eltern ihn ansprechen und nach seinen Rezepten fragen, weil es zu Hause hieß: „Bei Armin schmeckt das aber besser.“

Links zu weiteren Informationen:

element-i-Kinderhäuser: www.element-i.de

Konzept-e-Netzwerk: www.konzept-e.de

„Is(s)t Kita gut?“, Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung: http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/bst/hs.xsl/nachrichten_121251.htm

Bildrechte: Konzept-e Bildquelle:Konzept-e

Unternehmensprofil Konzept-e:
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

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Pressemitteilungen

Die Kinder sind unsere Zukunft

Österreich ist laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung nur „bedingt zukunftsfähig“.

Die Kinder sind unsere Zukunft

(NL/8009068990) Unter anderem wird festgestellt: In Österreich ist das Angebot für Kinderbetreuungsmöglichkeiten für unter Dreijährige und Investitionen in eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung „noch stark ausbaufähig“.

Die Kinder sind unsere Zukunft

Die Plattform EduCare fühlt sich durch diese Studienergebnisse wieder einmal darin bestätigt, dass Österreich zu wenig dafür tut, das Land zukunftsfähig zu machen.

Die Kinder sind unsere Zukunft und die Politik hat dafür zu sorgen, dass alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft die gleichen Chancen auf die Teilhabe an allen gesellschaftlichen Errungenschaften haben. Dazu gehören bestmöglichste Bildungsangebote für alle Kinder ab dem 1. Lebensjahr in dafür adäquat ausgestatteten Kindergärten angefangen.

Für den Erwerb vieler Kompetenzen, wie sie in einer zukunftsfähigen Gesellschaft nötig sind, ist es nämlich in der Schule bereits zu spät. Ganz abgesehen davon, dass Kinder, die bereits mit einem Defizit in die Schule starten, in ihrem Selbstbewusstsein so gedämpft werden, dass dies nur mehr schwer zu korrigieren ist.

Elementare Bildung im Kindergarten ist die beste Voraussetzung für die weitere Schul- und Lebenslaufbahn die notwendigen Bedingungen dafür fehlen.

Bildungsinhalte im Kindergarten werden auf andere Art und Weise angeboten, als später in der Schule. KindergartenpädagogInnen brauchen für ihre pädagogische Arbeit andere Methoden und ein anderes Verständnis vom Lernverhalten der Kinder wie etwa VolksschullehrerInnen oder LehrerInnen in der Sekundarstufe 1 und 2.

Die in der Studie als zukunftsfähig aufgeführten Staaten haben alle in den letzten Jahren die Ausbildung von KindergartenpädagogInnen auf akademisches Niveau angehoben und die meisten dieser Staaten haben das Kindergartenwesen in das Bildungssystem eingegliedert.

In Österreich wird diese internationale Entwicklung von vielen Menschen und auch PolitikerInnen noch immer nicht zur Kenntnis genommen. Noch immer hört man, dass im Kindergarten lediglich gespielt werden würde, dass die derzeitige Ausbildung von KindergartenpädagogInnen völlig ausreichend ist und dass 25 Kinder in der Gruppe eh schon ein Fortschritt sind. Ganz abgesehen davon, dass einer Kindergartenpädagogin im Unterschied zu den LehrerInnen natürlich auch keine Zeit für die Vor- und Nachbereitung ihrer pädagogischen Arbeit oder für Gespräche mit den Eltern eingeräumt wird.

Der Kindergarten muss zur Bildungseinrichtung werden

Zum wiederholten Male möchten wir darauf hinweisen, dass der Kindergarten eine Bildungseinrichtung ist und dementsprechende rechtliche und finanzielle Grundlagen braucht. Es kann nicht sein, dass sich die Regierung seit Jahren weigert, die dafür notwendigen Schritte zu setzen.

Es reicht nicht aus, weitere Kindergartenplätze zu errichten. Es reicht auch nicht aus, 5 Mio. für die Fortführung der Sprachförderung in die Hand zu nehmen.

Das Kindergartenwesen muss grundlegend aufgewertet werden. Das bedeutet die absolute Gleichstellung des Kindergartens und der KindergartenpädagogInnen mit den Schulen und den LehrerInnen.

Die Plattform EduCare versteht sich als Arbeitsgemeinschaft von Pädagoginnen und Pädagogen, Trägerorganisationen, Interessensgemeinschaften sowie von Eltern und engagierten Einzelpersonen aus dem elementaren und außerschulischen Bildungsbereich.
Hinter der Plattform EduCare steht keine staatliche, kirchliche, politische oder private Organisation. Sie wird getragen vom gemeinnützigen Verein zur Förderung der Elementarpädagogik. Die Koordination des Netzwerkes der Plattform EduCare wird vom Steuerteam wahrgenommen.


Heidemarie Lex-Nalis
Krausegasse 7a/10
1110 Wien
43 (664) 4634580
heide.lex-nalis@plattform-educare.org
http://www.Plattform-EduCare.org

Pressemitteilungen

QUIRIS gratuliert Saluto zum 20-jährigen Jubiläum

Zum 20-jährigen Geburtstag des Kompetenzzentrums Saluto gratulierten jetzt beim Wirtschaftsforum in Halle enge Vertraute und langjährige Partner. Unter ihnen auch QUIRIS-Geschäftsführer Dr. Peer Lange.

QUIRIS gratuliert Saluto zum 20-jährigen Jubiläum

1. Reihe v. l.: Peter Frese, Gerhard Weber, Liz Mohn, Prof. Dr. Elmar Wienecke, Dr. Peer Lange (QUIRIS)

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Kompetenzzentrums Saluto kamen am 25. März 2014 rund 200 Weggefährten zum Wirtschaftsforum in die Konferenzräume des Gerry Weber Sportparkhotels. Laudatorin des Abends war die stellvertretende Vorsitzende der Bertelsmann-Stiftung Liz Mohn. Auch Dr. Peer Lange, Geschäftsführer QUIRIS Healthcare , gratulierte Saluto-Chef Prof. Dr. Elmar Wienecke herzlich. Den Sportwissenschaftler verbindet bereits eine langejährige Partnerschaft und Freundschaft mit dem Gesundheitsunternehmen.

Saluto erklärt sich selbst als „Kombination aus medizinischer Dienstleistung, Diagnostik, Wissenschaft und Forschung“. „Ansätze, die auch QUIRIS jeden Tag begleiten“, erklärt Dr. Peer Lange. In Zukunft werden weiterhin gemeinsam wissenschaftliche Projekte durchgeführt und ausgewertet.

Bildrechte: Haller Kreisblatt/F. Gontek Bildquelle:Haller Kreisblatt/F. Gontek

QUIRIS Healthcare wurde im Jahr 2004 in Gütersloh gegründet und feiert in diesem Jahr 10-jähriges Firmenjubiläum. Das mittelständische, kontinuierlich expandierende Gesundheitsunternehmen entwickelt erfolgreich pflanzliche Produkte im Bereich der Selbstmedikation und etabliert diese im Gesundheitsmarkt. Dabei setzt das ostwestfälische Unternehmen auf Forschung und Innovation, ohne auf Bewährtes zu verzichten. Alle Produkte werden ausschließlich in Apotheken angeboten.

QUIRIS Healthcare GmbH
Tina Thiesbrummel
Isselhorster Str. 260
33334 Gütersloh
05241/403-4331
thiesbrummel@quiris.de
http://www.quiris.de

Gesundheit/Medizin

Kinder im Nordosten Deutschlands erhalten doppelt so häufig Antibiotika wie im Süden

(ddp direct)Ob einem Kind ein Antibiotikum verschrieben wird oder nicht, ist in Deutschland auch vom Wohnort abhängig: Kinder im Nordosten Deutschlands erhalten doppelt so häufig Antibiotika wie Kinder in Süddeutschland. Das belegt der Faktencheck Gesundheit der Bertelsmann Stiftung auf seiner neuen Internetseite www.faktencheck-antibiotika.de. Die Zahlen zeigen auch, dass Kindern insgesamt deutlich mehr Antibiotika verordnet werden als Erwachsenen. Bundesweit wird jedem zweiten Kind zwischen drei und sechs Jahren mindestens ein Antibiotikum pro Jahr verschrieben deutlich mehr als Erwachsenen. Auf einer interaktiven Deutschland-Karte ist abzulesen, wie viel Prozent der jungen Versicherten in jedem der 412 deutschen Stadt- und Landkreise im Jahr 2010 ein Antibiotikum verordnet bekommen haben. Grundlage der repräsentativen Untersuchung bildeten die Versicherten-Daten der BARMER GEK.

* In einigen Landkreisen im Osten Mecklenburg-Vorpommerns erhielten die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren mindestens ein Mal ein Antibiotikum vom Arzt verordnet. Das sind doppelt so viele wie beispielweise in bestimmten Landkreisen im südlichen Bayern, aber auch im benachbarten Schleswig-Holstein.

* Besonders häufig werden Antibiotika bei akuter Mittelohrentzündung, fiebriger Erkältung und Grippe eingesetzt. Da es sich hierbei aber meistens um Virusinfekte handelt, helfen Antibiotika vielfach gar nicht, da sie nur gegen bakterielle Keime wirken.

* Bei nicht eitrigen Mittelohrentzündungen, bei denen Antibiotika laut Leitlinien nur in Ausnahmefällen verschrieben werden sollten, verordneten 33 Prozent der Hausärzte Antibiotika, aber nur 17 Prozent der Kinderärzte und 9 Prozent der HNO-Ärzte. Bei Lungenentzündung, wo die Verordnung von Antibiotika angezeigt ist, waren es 80 Prozent der Kinderärzte, aber nur 66 Prozent der Hausärzte.

* Die neue Internetseite www.faktencheck-antibiotika.de bietet Patiententipps und Informationsmaterialien, etwa eine Elternbroschüre sowie eine Checkliste für den Arztbesuch mit einem Antibiotika-Pass.

* Widget-Konfigurator: Interessierte Website- oder Blog-Betreiber können die interaktive Deutschlandkarte des Faktencheck Antibiotika als iframe-Karten-Widget in ihre Website oder Blog einbauen. Der Widget-Konfigurator bietet dazu mehrere Möglichkeiten: www.faktencheck-antibiotika.de/widget-konfigurator

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http://shortpr.com/vvkims

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http://www.themenportal.de/gesundheit/kinder-im-nordosten-deutschlands-erhalten-doppelt-so-haeufig-antibiotika-wie-im-sueden-85969

=== Antibiotika-Verordnungen bei Kindern (Infografik) ===

Verordnungshäufigkeit bei Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 17 Jahren nach Kreisen im Jahr 2010

Shortlink:
http://shortpr.com/o4pnhl

Permanentlink:
http://www.themenportal.de/infografiken/antibiotika-verordnungen-bei-kindern

=== Video: Antibiotika bei Kindern (Video) ===

Wann braucht mein Kind ein Antibiotikum? Wann eher nicht? Worauf muss ich achten, wenn ich ihm eines gebe? Diese und andere Fragen beantwortet das unterhaltsame Video des Faktencheck Antibiotika.

Shortlink:
http://shortpr.com/f2cuso

Permanentlink:
http://www.themenportal.de/video/video-antibiotika-bei-kindern

Der Faktencheck Gesundheit wird von der Initiative für gute Gesundheitsversorgung herausgegeben. Namhafte Experten beantworten dabei kritische Fragen zu wichtigen Themen unserer Gesundheitsversorgung. Zwei bis drei Mal im Jahr präsentiert der Faktencheck Gesundheit ein neues Thema mit einem wissenschaftlichen Report und umfang­reichen Patienteninformationen.

Die Initiative für gute Gesundheitsversorgung ist ein Projekt der gemeinnützigen Bertelsmann Stiftung. Diese setzt sich für ein leistungsfähiges und solidarisches Gesundheitssystem ein, das allen Menschen unabhängig vom sozialen Status den Zugang zu einer angemessenen Versorgung garantiert.

Bertelsmann Stiftung
Thomas Neldner
Carl-Bertelsmann-Straße 256

33311 Gütersloh

E-Mail: thomas.neldner@bertelsmann-stiftung.de
Homepage: http://www.bertelsmann-stiftung.de
Telefon: 05241 81-81216

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Bertelsmann Stiftung
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Gesundheit/Medizin

Gesundheitsversorgung in Deutschland weist große regionale Unterschiede auf

(ddp direct) Die Gesundheitsversorgung in Deutschland hängt erheblich vom Wohnort ab. Dies belegt das neue Internetportal
www.faktencheck-gesundheit.de, mit dem die Bertelsmann Stiftung am 28. September online gegangen ist. Für gegenwärtig 16 häufige Behandlungsgebiete zeigt es mittels interaktiver Deutschland-Karten starke Versorgungsunterschiede zwischen einzelnen Landkreisen oder kreisfreien Städten, die beispielsweise nicht durch voneinander abweichende Alters- oder Geschlechtsstrukturen erklärbar sind. Jeder Bürger kann beim Faktencheck Gesundheit selbst nachsehen, wie es bei den betrachteten Indikatoren um die Gesundheitsversorgung in seiner Region bestellt ist.

* Zu den vom Berliner IGES Institut analysierten Behandlungsgebieten gehören Kaiserschnitte, die vollständige Entfernung der Gaumenmandeln und des Blinddarms, aber auch nichtoperative Verfahren wie Krankenhausbehandlungen bei Diabetes oder Depressionen.

* Die festgestellten regionalen Unterschiede sind erheblich: So werden Frauen aus dem Eifelkreis mehr als doppelt so häufig mit einem Kaiserschnitt entbunden wie Frauen in der Stadt Chemnitz. Männern aus dem Eifelkreis wird hingegen sechs Mal seltener die Prostata entfernt als Männern aus dem Bodenseekreis. Noch größer sind die Unterschiede, wenn Kindern die Mandeln vollständig herausgenommen werden: Dieser Eingriff wird in Schweinfurt acht Mal so häufig vorgenommen wie in Rosenheim.

* Mögliche Ursachen für diese Differenzen werden für die einzelnen Behandlungsgebiete in der Studie bereits skizziert: Sie können unter anderem in unterschiedlichen Vertrags- und Abrechnungsmodalitäten für ärztliche Leistungen liegen, dem grundsätzlichen Fehlen anerkannter medizinischer Leitlinien oder der individuell unterschiedlichen Behandlung durch einzelne Ärzte.

* Die Bertelsmann Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, durch vertiefende Untersuchungen einzelner Behandlungsgebiete die Ursachen für regionale Unterschiede genauer aufzuklären. Nach dem zum Auftakt veröffentlichten Überblick werden vertiefende Reports zu unterschiedlichen Themen folgen. Den Anfang wird im Winter der Faktencheck Antibiotika-Verbrauch bei Kindern machen. Darin finden Eltern nicht nur Informationen über regionale Unterschiede in der Antibiotikavergabe an Kinder, sondern auch ganz konkrete Tipps zum richtigen Umgang mit Antibiotika bei kleinen Patienten.

* Der Patient muss in jedem Fall mit den regionalen Unterschieden umgehen. Sie können ein Indiz dafür sein, dass er manchmal medizinische Leistungen erhält, die er eventuell gar nicht benötigt. Um Veränderungen im System zu bewirken, ist es notwendig, dass er und der Arzt sich im Gespräch auf Augenhöhe begegnen. Seine Bedürfnisse müssen in der Behandlung berücksichtigt und Therapieentscheidungen gemeinsam getroffen werden.

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=== Kaiserschnitt: Wo wird am häufigsten operiert? (Infografik) ===

Operationshäufigkeit im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (=100%)

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=== Mandeloperation: Wo werden Kinder und Jugendliche am häufigsten operiert? (Infografik) ===

Operationshäufigkeit im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (=100%)

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=== Prostata: Wo wird am häufigsten operiert? (Infografik) ===

Operationshäufigkeit im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (=100%)

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=== So groß sind die regionalen Unterschiede in der Gesundheitsversorgung (Infografik) ===

Unterschiede zwischen den Land- und Stadtkreisen mit der höchsten Operationshäufigkeit und denen mit der niedrigsten

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=== Sechsmal mehr Gesundheit? Regionale Unterschiede In der Gesundheitsversorgung (Video) ===

In Deutschland hängt es auch vom Wohnort ab, wie gut man medizinisch versorgt wird. In manchen Regionen werden zum Beispiel Mandeloperationen sechsmal häufiger durchgeführt als in anderen! Heißt das auch: Sechsmal mehr Gesundheit für die dort lebenden Bürger? Wohl kaum. Der Videoclip des Faktencheck Gesundheit zeigt, wo es welche Unterschiede gibt und wie Sie als Patient bei Ihrer Behandlung mitentscheiden können.

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