Tag Archives: Berufliche Wettbewerbe

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Exzellente Bedingungen unterstützen gut ausgebildeten Baunachwuchs

Anreiz für künftige Azubis: WM-Teilnehmer trainieren im zertifizierten WorldSkills Germany-Leistungszentrum für die Bauberufe

Exzellente Bedingungen unterstützen gut ausgebildeten Baunachwuchs

Fachkräfte trainieren im zertifizierten WorldSkills Germany-Leistungszentrum: Bauinnung Donau-Ries (Bildquelle: @Bauinnung Donau-Ries)

Nördlingen/Fellbach, im Mai 2017.- Erst vor Kurzem trainierten hier im Ausbildungs- und Fortbildungszentrum der Bauinnung Donau-Ries deutsche Berufe-Champions. Betonbauer und Maurer bereiteten sich intensiv auf die im Oktober stattfindenden Weltmeisterschaften der Berufe, die WorldSkills Abu Dhabi 2017, vor, wo sie die deutschen Farben vertreten werden. An der Seite der jungen Fachkräfte, die zu den Besten ihrer Gewerke in Deutschland zählen, waren Josef Leberle, Ausbildungsleiter, und Werner Luther, Obermeister der Bauinnung und gleichzeitig WorldSkills Germany-Experte für den Skill Stahlbetonbauer. Gemeinsam mit Alban Faußner, dem Geschäftsführer der Bauinnung Donau-Ries, nahmen sie jetzt eine besondere Anerkennung für die Bildungseinrichtung in Empfang: die Zertifizierung als Leistungszentrum von WorldSkills Germany für die Bauberufe.

„Junge berufliche Talente zu fördern und zu fordern – das ist seit Jahren unser Anliegen bei WorldSkills Germany“, formulierte Hubert Romer, Geschäftsführer der Non-Profit Organisation für berufliche Wettbewerbe bei der feierlichen Übergabe der Zertifzierungsurkunde. „Damit die jungen Fachkräfte auch im Baubereich fit sind im Alltag und den internationalen Leistungsvergleich mit den Besten ihres Faches nicht zu scheuen brauchen, bedarf es guter Bedingungen für Ausbildung und Training. Ich konnte mich davon überzeugen, dass im AFZ der Bauinnung Donau-Ries hervorragende Voraussetzungen für den Baunachwuchs gegeben sind. Engagierte und kompetente Ausbilder wie unser Experte Werner Luther vermitteln den Jugendlichen das nötige Rüstzeug – und motivieren die WM-Kandidaten schon im Training zu Topleistungen.“ Nördlingen verfüge nun, so Romer augenzwinkernd, neben dem DFB-Leistungszentrum auch über ein solches, hochkarätiges im Bereich des Bildungssports. „Die Auszeichnung ist Anerkennung für die besondere bisherige Leistung, aber auch Verpflichtung, gemeinsam im exklusiven Kreis der Leistungszentren in Deutschland junge Menschen für die Berufe zu begeistern und ihr Talent zu fördern.“

Für Alban Faußner wird mit der Zertifizierung „die Qualität der mittlerweile rund 40jährigen Ausbildungstätigkeit in den Bauberufen im Ausbildungszentrum Nördlingen in hohem Maße gewürdigt. Rund 300 Auszubildende werden hier jährlich durch eine duale Ausbildung geschult und betreut. Gleichzeitig bedeutet diese Auszeichnung vielleicht einen Anreiz für interessierte Jugendliche, einen Beruf im Baubereich zu erlernen, welcher zukunftssicher und gut bezahlt ist und beste Aufstiegschancen bietet. Zusätzlich kann durch eine zweijährige sich wiederholende Überprüfung sichergestellt werden, dass die Qualität der Ausbildung konstant auf einem hohen Niveau gehalten wird.“

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WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. WorldSkills Germany ist Botschafter für den Standort Deutschland und Veranstalter der nationalen Vorentscheidungen, durch die sich die Teilnehmer für die WorldSkills qualifizieren. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit mehr als 70 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Gemeinsam wird eine bundesweite, starke und nachhaltige Plattform in der Gemeinschaft der Bildungsnetzwerke geschaffen, um junge Talente optimal zu fördern und Unternehmen mit leidenschaftlichen, exzellent ausgebildeten und innovativen Fachkräften mit internationaler Erfahrung zu unterstützen. Der Verein ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Vorstandsvorsitzende von WorldSkills Germany e.V. ist Andrea Zeus, Referentin beim Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer.

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Berufliche Wettbewerbe unterstützen Inklusion junger Auszubildender

Zertifizierung des Annedore-Leber-Berufsbildungswerks Berlin als neues WorldSkills Germany-Bundesleistungszentrum Inklusion

Berufliche Wettbewerbe unterstützen Inklusion junger Auszubildender

Neues Bundesleistungszentrum Inklusion von WorldSkills Germany: ALBBW Berlin (Bildquelle: @Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin)

Berlin/Fellbach, im April 2017.- Über aktuelle Herausforderungen und Trends in der beruflichen Rehabilitation diskutierten am 26. April mehr als 50 Vertreter der Bundesagentur für Arbeit, Jobcenter und Kammern sowie Personalverantwortliche kooperierender Betriebe im Annedore-Leber-Berufsbildungswerk (ALBBW) in Berlin. Diese alljährlich stattfindende ALBBW-Fachtagung bildete den feierlichen Rahmen für eine besondere Würdigung: die rehabilitationsspezifische, außerbetriebliche Einrichtung wurde als Bundesleistungszentrum Inklusion von WorldSkills Germany zertifiziert.

Die Non-Profit-Organisation WorldSkills Germany und ihre Mitglieder fördern junge Fachkräfte in Industrie, Handwerk und Dienstleistungsbereich, bereiten sie für die Teilnahme bei nationalen und internationalen beruflichen Wettbewerben vor. „Seit 1979 bilden wir junge Menschen mit Behinderung für den ersten Arbeitsmarkt aus. Für unsere Auszubildenden sind berufliche Wettbewerbe seit einigen Jahren eine wichtige Ergänzung zu unserem „Regelangebot“. Dabei können unter dem Dach von WorldSkills Auszubildende mit und ohne Behinderung aufeinandertreffen und ihre Stärken unter Beweis stellen“, so Kerstin Stoye, Stellvertretende ALBBW-Geschäftsführerin, bei der Überreichung der Zertifizierungsurkunde. „Als Bundesleistungszentrum Inklusion ist es nun unser vorrangiges Ziel, Auszubildende der Berufsbildungswerke gemeinsam mit Auszubildenden aus Betrieben auf eine erfolgreiche Teilnahme an Berufsmeisterschaften vorzubereiten.“

Für Hubert Romer, Geschäftsführer WorldSkills Germany, sind „WorldSkills-Trainings, wie sie insbesondere in Bundesleistungszentren durchgeführt werden, eine einzigartige Möglichkeit des Lernens. Das Lernen im Wettbewerb bietet Chancengleichheit und allen Beteiligten eine vertiefende Form des Lernens und Talentmanagements. Junge Talente können ihre Fähigkeiten in bester Weise präsentieren und ziehen andere mit. Das wollen wir mit dem ALBBW in professioneller Weise etablieren und ausbauen“, unterstrich er in Berlin.

Das Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin zeichnet sich durch eine exzellente berufliche Ausbildung junger Menschen mit Behinderungen und besonderem Förderbedarf aus. Dazu gehören junge Erwachsene mit Körper-, Sinnes- und Lernbehinderungen sowie psychischen Erkrankungen. Ziel ist es, den jungen Menschen durch eine praxisnahe Ausbildung den Weg in den ersten Arbeitsmarkt zu ebnen und ihnen so eine selbstbestimmte Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das ALBBW ist eine der größten Berliner Ausbildungseinrichtungen für diese jungen Menschen, die Finanzierung erfolgt überwiegend durch die Bundesagentur für Arbeit. Träger des ALBBW ist der gemeinnützige Verein Berufsbildungswerk Berlin e. V., dem das Land Berlin, die Handwerkskammer Berlin, die Industrie- und Handelskammer zu Berlin, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft und die Gemeinde Zeuthen angehören.

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Innovative Ausbildung führt junge Handwerker zu Welt- und Europameisterschaften

Ferdinand-Braun-Schule Fulda als neues WorldSkills Germany-Bundesleistungszentrum für Maler- und Lackiererhandwerk zertifiziert

Innovative Ausbildung führt junge Handwerker zu Welt- und Europameisterschaften

Anerkennung und Ansporn für exzellente Ausbildung junger Fachkräfte: Ferdinand-Braun-Schule Fulda (Bildquelle: @FBS/Thomas Landgraf)

Fulda/Fellbach, im April 2017.- Geballte Fachkompetenz im Maler- und Lackiererhandwerk traf sich in der Ferdinand-Braun-Schule (FBS) in Fulda. Der Verband Farbe Gestaltung Bautenschutz Hessen veranstaltete einen gut besuchten Bildungskongress für Berufsschullehrer, Ausbilder der „Überbetrieblichen Ausbildung“ und Mitglieder der Gesellenprüfungsausschüsse. Praktisches wie Vorführungen, Anwendungshilfen, hochwertige Beschichtungs- und Kreativtechniken für das Maler- und Lackiererhandwerk zum Mitmachen und Ausprobieren standen ebenso auf dem Tagesplan wie Einblicke in die Abwicklung der Gesellenprüfungen.

Besonderer Höhepunkt der Tagung aber: die Ernennung der FBS zum Bundesleistungszentrum für das Maler- und Lackiererhandwerk durch WorldSkills Germany. Die Non-Profit-Organisation fördert mit ihren Mitgliedern junge Fachkräfte in Industrie, Handwerk und Dienstleistungsbereich und bereitet sie für die Teilnahme an nationalen und internationalen beruflichen Wettbewerben vor.

WorldSkills Germany-Vorstandsmitglied Jens Frieß bei der Übergabe der Zertifizierungsurkunde: „Die berufliche Ausbildung ist ein wichtiger Baustein in der deutschen Bildungslandschaft. Die Zertifizierung als Bundesleistungszentrum ist eine besondere Würdigung hochmotivierter Schüler und Lehrer der FBS und der nachhaltigen überbetrieblichen Ausbildung in guter Qualität in dieser Einrichtung. Worldskills Germany unterstützt das Engagement für berufliche Wettbewerbe. Bundesleistungszentren wie dieses hier in Fulda helfen Teilnehmern, sich strukturiert und planmäßig auf internationale Wettbewerbe vorzubereiten.“

Für Gregor Botzet, Koordinator für Farbtechnik an der FBS und WorldSkills-Experte im Skill Maler, ist diese Auszeichnung zum WorldSkills Germany-Bundesleistungszentrum „eine Bestätigung für unsere innovative Arbeit auf hohem Niveau im Maler- und Lackiererhandwerk. Seit vielen Jahren sind wir Bildungspartner des Landesverbandes Hessen und des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz. Unsere Philosophie ist, junge Menschen mit Blick auf die Zukunft modern, kreativ und individuell zu fördern. Unsere Motivation hierzu ist die Leidenschaft am Handwerk. Wir sind der Meinung: Das Malerhandwerk hat Zukunft, aber wir müssen sie aktiv gestalten. Deshalb bringen wir uns ein und möchten Botschafter in der Malerwelt sein.“

Viele Jahre bereits ist die FBS in Fulda Stützpunktschule in der Lehrerfortbildung des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz und Ausrichter von Landes- und Bundesleistungswettbewerben der Maler und Lackierer. Seit über 40 Jahren führt man in den Werkstätten die überbetriebliche Ausbildung sowie die Gesellenprüfungen der Maler und Lackierer sowie der Fahrzeuglackierer durch. Die Ausbildung zum Meister in diesem Handwerk erfolgt seit 28 Jahren.

Fakten wie diese zeigen das besondere Engagement der Bildungseinrichtung, die bundesweit als Fach- und Meisterschule und als überbetriebliche Ausbildungs- und Weiterbildungsstätte im Maler und Lackiererhandwerk anerkannt ist. Alle dort tätigen Dozenten besitzen den Status des Maler- und Lackierermeisters und den des Farb- und Lacktechnikers. Mit Blick auf künftige Champions in diesen Skills wird angestrebt, nicht nur die Teilnehmer der Nationalmannschaft zur Vorbereitung auf Weltmeisterschaften der Berufe in der bestens ausgestatteten Bildungseinrichtung z.B. durch Experten wie Gregor Botzet zu trainieren. Geplant ist auch, Wettbewerbe mit Teilnehmern anderer Länder wie der Schweiz, Österreich und Niederlande durchzuführen.

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Deutsche Fachkräfte haben Chancen auf den Thron in Abu Dhabi

Deutsche Fachkräfte haben Chancen auf den Thron in Abu Dhabi

WM-Thron im Fokus: Deutsches Berufe-Nationalteam für die WorldSkills Abu Dhabi 2017 beim Warm-up (Bildquelle: @WorldSkills Germany/Jörg Wehrmann)

* Nationalmannschaft der Berufe von WorldSkills Germany bereit für die Weltmeisterschaften 2017
* Erfurt für zwei Tage Hauptstadt der beruflichen Exzellenz
* WorldSkills Germany-Chef: „Jede Investition in beruflichen Spitzensport zahlt sich nachhaltig in der breiten Ausbildung aus!“

Erfurt/Fellbach, im April 2017.- Sie sind die Besten in ihren Berufen hierzulande, Top-Fachkräfte aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung – und: WM-Starter! Das Team Germany mit 42 Frauen und Männern tritt im Oktober in Abu Dhabi bei den 44. WorldSkills, den Weltmeisterschaften der Berufe, in 37 Einzel- und Teamwettbewerben sowie einem Demonstrationsskill gegen die Besten der Welt an.

Unter dem Motto „Wir rocken die Wüste!“ traf sich jetzt das Gros der deutschen Mannschaft – Teilnehmer, Experten, Coaches und Offizielle – für die WorldSkills Abu Dhabi in Erfurt. Bei dem zweitägigen Meeting im Aus- und Fortbildungszentrum des Bildungswerkes BAU Hessen-Thüringen standen organisatorische und technische Informationen, Medientraining, Workshops und intensives Mentalcoaching, aber vor allem das gegenseitige Kennenlernen und Austauschen von Tipps auf der Tagesordnung.

Die jungen, begeisternden Talente haben sich in harten Ausscheidungen qualifiziert, sind gut vorbereitet und motiviert für das Kräftemessen mit anderen Nationen. Erneut hofft die deutsche Mannschaft auf möglichst viele Titel und sehr gute WM-Platzierungen in Abu Dhabi. „Ich bin optimistisch, dass wir als Team Germany im internationalen Kräftemessen der beruflichen Elite ganz vorn dabei sind. Denn trainiert wird auf einem Leistungsniveau, vergleichbar dem olympischen Spitzensport“, ist Hubert Romer, Offizieller Delegierter Team Germany, guter Dinge.

Dabei unterstreicht der WorldSkills Germany-Geschäftsführer das Gewicht beruflicher Wettbewerbe und ihrer Akteure: „Welche volkswirtschaftlichen Effekte besitzen Investitionen in Spitzensport? Dem gegenüber bewirkt jeder investierte Euro in berufliche Wettbewerbe und Berufe-Weltmeisterschaften einen starken und nachhaltigen Effekt für die jungen Spitzentalente und zahlreiche andere jungen Menschen in Deutschland! Die Champions müssen fundierte Leistung über einen langen Zeitraum zeigen.“ Berufliche Wettbewerbe sind eine einzigartige Talentschmiede, ein Karrieresprungbrett. „Die jungen Fachkräfte, die die deutschen Farben in Abu Dhabi in ihren Berufsdisziplinen vertreten, zeichnen sich durch fachliches Können aber auch eine Vorbildwirkung aus – in ihren Unternehmen, ihrer Branche und bei Gleichaltrigen“, so Romer.

„Sie geben vielen jungen Menschen eine wichtige Orientierung in ihrer eigenen Zukunftsplanung und begeistern durch spannende Wettkämpfe auf Spitzenniveau. Ihnen werden nach der WM die Türen offen stehen – denn leidenschaftliche, exzellent ausgebildete und innovative Fachkräfte mit internationaler Erfahrung sind überall in der Wirtschaft gefragt.“ Die deutschen WM-Teilnehmer des Jahrgangs 2017 rekrutieren sich aus fast allen Bundesländern. Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen stellen die größte Anzahl der WM-Starter.

Unterzeichnet wurde im Rahmen des Teamtreffens in Erfurt auch ein Vertrag zwischen WorldSkills Germany und dem Full-Serviceanbieter CWS-boco. „Wir freuen uns, unser langfristiges Engagement für den Nachwuchs gemeinsam mit WorldSkills Germany fortzusetzen. Das Team Deutschland statten wir wieder mit CWS-boco-Berufskleidung aus und drücken den Teilnehmern für ihre Wettbewerbe in Abu Dhabi die Daumen“, so Detlef Kröpelin, Chief Divisional Officer Textile Care der CWS-boco Gruppe.

In den kommenden Wochen stehen für die Teilnehmer intensive Trainings, internationale Testwettbewerbe und der fachliche Austausch mit ihren Coaches auf dem Plan. Ende Juli trifft sich die gesamte Berufe-Nationalmannschaft für Abu Dhabi dann zu einem weiteren Teammeeting.

Die Teilnahme des Teams Germany bei den WorldSkills Abu Dhabi wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. SAMSUNG Electronics ist offizieller Partner der deutschen Nationalmannschaft für die 44. Berufe-Weltmeisterschaften, die WorldSkills Abu Dhabi 2017. Eingekleidet wird das Team durch CWS-boco.

Das Video zum Vorbereitungstreffen:
WM-Team Germany beim Warm-up für Abu Dhabi

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Bester Technikallrounder: Thüringer Darius Fauer ist Deutscher Champion der Polymechaniker

* Sieben Teilnehmer kämpften um Ticket für die WM der Berufe WorldSkills Abu Dhabi im Oktober
* Berufe-Informationen für Schüler der Region

Bester Technikallrounder: Thüringer Darius Fauer ist Deutscher Champion der Polymechaniker

Deutscher WM-Teilnehmer in Abu Dhabi bei den Polymechanikern: der Thüringer Darius Fauer (Bildquelle: @WorldSkills Germany/Jörg Wehrmann)

Sömmerda/Fellbach, im März 2017. – Riesenfreude über Siegerpokal und WM-Ticket bei dem 18-jährigen Darius Fauer, Industriemechaniker-Auszubildender im 3. Lehrjahr bei der Firma Viega aus dem thüringischen Großheringen. Er setzte sich bei den Deutschen Meisterschaften von WorldSkills Germany in der Wettbewerbsdisziplin „Polymechaniker“ gegen sechs andere junge Fachkräfte im Alter bis 22 Jahren durch. Als Gewinner des mehrtägigen Wettbewerbs löste Darius zugleich das Ticket zu den nächsten Weltmeisterschaften der Berufe, den WorldSkills Abu Dhabi, im Oktober 2017. Dort vertritt er in diesem Skill die deutschen Farben im Wettstreit mit den Weltbesten dieser Berufsdisziplin. Zweiter des spannenden Wettbewerbs bei der NESTOR Bildungsinstitut GmbH in Sömmerda wurde sein Thüringer Viega-Kollege Franz Radestock, 17 Jahre, Azubi im 2. Lehrjahr; den 3. Platz errang Julian Rinke, 22 Jahre, Knipex – Werk C.Gustav Putsch KG.

Der Berufswettbewerb im Skill „Polymechanik“ ist etwas für Allroundtalente in der Metalltechnik. Speziell die Inhalte der Berufe Industriemechaniker und Werkzeugmechaniker, aber auch des Elektronikers werden hier abgebildet. Die jungen Technikallrounder – ein Mädchen und sechs Jungen – mussten die Aufgabe in 22 Stunden an drei Wettkampftagen lösen. An Hand bereitgestellter technischer Unterlagen fertigten sie an Dreh- und Fräsmaschinen eine mechanische Baugruppe, ein Bohrwerk, und montierten es. Anschließend galt es, elektropneumatische Komponenten und die Kleinststeuerung „SIEMENS LOGO“ miteinander zu verbinden. Nach der Programmierung wurde das gesamte Projekt unter Kontrolle der Prüfer dann in Betrieb genommen.

Die Teilnehmer kamen aus den Unternehmen Viega, tesa Werk Offenburg und Chiron Werke (jeweils zwei Teilnehmer) sowie Knipex. „Mit Darius Fauer hat einer gewonnen, der nicht nur gute Berufskenntnisse in der konventionellen Zerspanung und besondere elektrotechnische, Programmier- und Kenntnisse über den Aufbau pneumatischer Anlagen mitbringt. Er hat auch ein gutes Zeitmanagement gehabt, ist selbstbewusst, genau im Arbeiten und bestens vorbereitet gewesen. Ich bin sicher, er wird die erfolgreichen Ergebnisse der deutschen Polymechaniker bei den WorldSkills fortführen“, hebt Torsten Wolf vom ausrichtenden Nestor Bildungsinstitut und Vorstandsmitglied von WorldSkills Germany, die Qualitäten des WM-Teilnehmers hervor. „Auch wenn wir im Training in den kommenden Wochen bis Abu Dhabi noch richtig Gas geben müssen.“

Während der Deutschen Meisterschaften hatten Schulklassen der Region die Möglichkeit, einen lebendigen Einblick in verschiedene Bereiche der Polymechanik/ Automatisierungstechnik zu bekommen. Anliegen der Organisatoren war, Schüler für eine spätere berufliche Ausbildung in diesem Skill zu begeistern.

„Die besten Maschinen für die besten Nachwuchsdreher und -fräser Deutschlands! Deswegen unterstützen wir als Marktführer die deutschen WorldSkills-Ausscheidungen Polymechanik mit WEILER Präzisions-Drehmaschinen und KUNZMANN Fräsmaschinen“, unterstrich Michael Eisler, MBA, Mitglied der Geschäftsführung WEILER Werkzeugmaschinen GmbH, das Engagement. „Denn Ausbildung ist für uns Leidenschaft und Verpflichtung, weil hervorragend ausgebildete Fachkräfte für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ausschlaggebend sind.“ Unterstützt wurde die Deutsche Meisterschaft Polymechanik ebenso von den Partnern Siemens AG, Viega und Nestor Bildungsinstitut GmbH.

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Handwerk – die digitale Macht von Nebenan!? – Deutlich mehr Praxisbezug schon im Heute

* Politik, Wirtschaft und Schule diskutierten über Chancen für die berufliche Bildung im Handwerk
* Zertifizierung der Heinrich-Hübsch-Schule als neues WorldSkills Germany-Leistungszentrum für Bauberufe

Handwerk - die digitale Macht von Nebenan!? -   Deutlich mehr Praxisbezug schon im Heute

Junge Handwerker durch intensives Training fordern und fördern: Heinrich-Hübsch-Schule Karlsruhe (Bildquelle: @WorldSkills Germany)

Karlsruhe/Fellbach, im März 2017.- „Wir brauchen den qualifizierten Nachwuchs, junge Menschen, die motiviert sind, die merken, wie viel Coolness und wie viel ‚trendy‘ in der handwerklichen Ausbildung steckt im Vergleich zu einem vielleicht langweiligen Studiengang“, warf Hannes Ludwig, Schulleiter der Heinrich-Hübsch-Schule Karlsruhe, einen wichtigen Gedanken in die Diskussionsrunde. Und mit Verweis darauf, dass die Digitalisierung bereits in vielen Betrieben seines Kammerbereichs Einzug gehalten hat, betonte Joachim Wohlfeil, Präsident Handwerkskammer Karlsruhe: „Die Digitalisierung hilft auch, die Berufe für junge Menschen attraktiver zu machen. Wo wir eine gute Ausstattung haben, bewerben sich die Leute. Wollte man früher bestimmte Tätigkeiten nicht machen, so ist das mit modernen Geräten eine andere Arbeit, die die jungen Leute dann auch gern verrichten.“ Zwei Aussagen eines Round-Table, das Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Bildung anlässlich der Zertifizierung der Heinrich-Hübsch-Schule Karlsruhe als WorldSkills Germany-Leistungszentrum für Bauberufe zusammenführte.

„Ist das Handwerk deutlich weiter, als die Politik und Öffentlichkeit glauben? Läuft das Handwerk der Industrie bei der Digitalisierung gar den Rang ab?“ fragte Hubert Romer, Geschäftsführer WorldSkills Germany, zu Beginn in die Runde. „Beispiele aus der Praxis im Handwerk zeigen, dass die Politik bei digitalen Zukunftsprojekten nicht allein an die Industrie denken sollte. Ja, es interessiert, dass Amazon uns 2025 die Pakete mit einer Drohne liefern wird, oder wie Zukunftsfabriken von Industrieunternehmen arbeiten, aber ebenso, dass eine Schreinerei Prozesse digitalisiert und Kosten spart. Es gibt viele Ängste: Was macht die Digitalisierung mit uns. Aber wir wissen auch, es gibt Chancen und Möglichkeiten. Und Digitalisierung hilft, junge Menschen für diverse Berufe zu begeistern.“

Diskutiert wurde, wie Gegenwart und Zukunft der beruflichen Bildung für das Handwerk im Zeitalter der Digitalisierung aussehen, wie alle Beteiligten vorbereitet sind, auf das, was kommt, und welche Rahmenbedingungen – auf regionaler wie bundesweiter Ebene – dazu benötigt werden. Technologische Entwicklungen, neue Herausforderungen der Arbeitswelt, Wandel in den Anforderungen an Betriebe des Handwerks und Sicherung des Fachkräftenachwuchses sind zentrale Fragestellungen, denen sich die dualen Partner der handwerklichen Ausbildung stellen müssen.

Für Jochen Pröchtel, Bildungspolitischer Referent von WorldSkills Germany, ist die digitale Bildung kein Selbstzweck, sondern nur ein Bestandteil im gesamten Bildungsgefüge. „Wenn wir von digitaler Bildung sprechen, muss man sich bewusst machen, dass sie eigentlich das Ziel hat, die Selbstständigkeit im Lernen zu fördern, Fähigkeiten zur Bewältigung beruflicher Herausforderungen zu Grunde zu legen und letztendlich auch die Chance zu bieten ein selbstbestimmtes, zufriedenes Berufsleben zu führen.“ Das schließe „den notwendigen Impuls ein, den die Lehrkräfte aufgreifen müssten, um das, was die jungen Leute schon können, auch sinnvoll im Unterrichtsgeschehen einbinden zu können.“

Nach den Worten von Joachim Dambach, Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung Schule und Bildung, wird viel Geld in die Hand genommen, um bei der Geschwindigkeit der Digitalisierung und der Weiterentwicklung am Ball zu bleiben. „Jetzt geht es darum, dass es auch für die Kollegen in der Ausbildung handelbar ist und damit dann auch für die Auszubildenden, gerade weil sich der Unterricht verändert. Es ist eine ziemliche Anstrengung, aber wir sind auf einem guten Weg.“ Bei den Investitionen in die Infrastruktur der Berufsschulen sollten, so SPD-Politiker Parsa Marvi, aber „nicht nur Leuchtturmprojekte, sondern auch Lernmodule im Kleinen im Blick bleiben. Leuchttürme braucht man, man muss sich aber auch die Situation im Handwerk anschauen. Die Digitalisierung ist etwas Unterstützendes, etwas, das neue Möglichkeiten schafft. Am Ende bleibt gerade im Handwerk diese Passion für Werkstoffe, für Fertigungsprozesse. Wenn die nicht da ist, nützt uns auch die ganze Digitalisierung nichts.“

Für Stadtrat und Minister a.D. Tom Høyem (FDP) sollten die Milliarden auch für die Fortbildung von Berufsschullehrern genutzt werden, und um die Fremdsprachen voran zu bringen. „Wenn man Digitalisierung anwenden und leben will, heißt das auch, international aufgestellt zu sein.“ An die Politik richtete Handwerkspräsident Wohlfeil den Appell, Gelder z.B. für die Bildungsakademien und Fortbildungen zu erhalten. „Faszination, Leidenschaft und Vorbilder sind das, was wir brauchen. Wie auch im Fußball oder Sport, da funktioniert das auch. Damit wir die Qualität „Made in Germany“ aufrechterhalten können, brauchen wir Unterstützung von der Politik.“

„Für uns ist es unerheblich, ob ich eine Tafel oder ein Whiteboard habe“, wendet Schulleiter Ludwig ein. „Für uns ist entscheidend, welche Prozesse im Unterricht ablaufen. Unser Anspruch ist, dass der Unterricht handlungsorientiert ist. Wir wollen die jungen Menschen in die Lage versetzen, dass sie Probleme selbstständig lösen können.“

Lobende Worte noch einmal vom Handwerk: „Mit der Heinrich-Hübsch-Schule haben wir hier die Elite im Schreinerhandwerk, die zusätzlich an großer Technik ausbildet. Das brauchen wir“, so Joachim Wohlfeil, den Bogen zum zweiten Anlass der Veranstaltung spannend. Berufliche Wettbewerbe, wie sie WorldSkills Germany veranstaltet, sowie das Lernen im Wettbewerb schaffen eine Plattform, auf der sich Berufe attraktiv präsentieren können und Jugendliche für den Einstieg in die Karriere im Handwerk motiviert werden können. In Leistungszentren treffen sich ambitionierte Talente, interessierte Jugendliche und neugierige junge HandwerkerInnen. Die Workshops schaffen Motivation und geben Impulse und Tipps für die Herausforderungen des Berufs. Dies ist auch die Leitidee für das WorldSkills Germany-Leistungszentrum an der Heinrich-Hübsch-Schule Karlsruhe. Hubert Romer, Geschäftsführer WorldSkills Germany übergab die Urkunde „Zertifiziertes Leistungszentrum WorldSkills Germany“ an den Schulleiter, enthüllte mit ihm eine entsprechende Tafel.

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Azubi-Team der Festo AG gewinnt Bundeswettbewerb „Digital Youngsters“

Azubi-Team der Festo AG gewinnt Bundeswettbewerb "Digital Youngsters"

Gewannen den erstmals ausgetragenen Bundeswettbewerb „Digital Youngster“: das Team der Festo AG (Bildquelle: @WorldSkills Germany/Jörg Wehrmann)

Fünf Finalteams präsentierten live ihre Zukunftskonzepte auf der didacta / Wettbewerbs-Premiere mit großer Beteiligung junger Fachkräfte / Arbeitsplatz der Zukunft und Veränderungen durch Digitalisierung im Fokus

Stuttgart/Fellbach, im Februar 2017. – „Bei der Kreativität aller Beteiligten und den hier vorgestellten innovativen Konzepten ist uns nicht bange um die Zukunft“ – so das einhellige Fazit der Expertenjury nach dem erstmals ausgerichteten Bundeswettbewerb „Digital Youngsters“. Das Auszubildenden-Team der Festo AG & Co. KG mit Franziska Olbrich (24, Kauffrau für Büromanagement), Nina Ressel und Cornelius Kress (beide 18, Elektroniker für Geräte und Systeme) sowie Jannik Appel (18, Mechatroniker) ließ sich am Ende unter großer Publikumsbeteiligung als verdienter Sieger bejubeln. Es setzte sich im Finale, das auf der Bildungsmesse didacta veranstaltet wurde, gegen vier andere Teams durch. Mit fast 50 Teilnehmern und 14 eingereichten Visionen zum Thema Veränderungen der Arbeits- und Unternehmensstrukturen durch Digitalisierung in 2030 war die Premiere des Bundeswettbewerbs ein voller Erfolg.

„Mit Digital Youngsters können wir jungen Menschen eine Stimme und ein Podium geben. Sie gestalten schon jetzt die digitalen Prozesse in Ausbildung und Unternehmensalltag mit, sind die Fachkräfte und leitenden Personen von morgen. Und was wir in Stuttgart gesehen haben, ist mehr als beeindruckend. Ich möchte es als richtungsweisend bezeichnen“, zeigt sich Hubert Romer, Geschäftsführer WorldSkills Germany e.V., mit der Premiere sehr zufrieden. „Das Konzept bestätigt, dass wir unbedingt die Talente von heute für die Planung der Zukunft einbeziehen müssen.“

Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus? Wie verändern sich Arbeits- und Unternehmensstrukturen durch Digitalisierung? Welche Kompetenzen braucht es zukünftig? Das war die Aufgabenstellung des von WorldSkills Germany im Vorjahr gestarteten bundesweiten Wettbewerbs „Digital Youngsters“. Die fünf Teams, die sich nach einer Vorauswahl für das Finale qualifizieren konnten, präsentierten live auf der Bildungsmesse didacta ihre Zukunftskonzepte, visualisierten durch einzelne Teilszenarien einen ganzheitlichen Blick auf Veränderungen, die mit der Digitalisierung verbunden sind.

Während das Team der SICK AG „Die Vision von Arbeits- und Unternehmensstrukturen 2030“ zum Thema hatte, stellte das Team der Computacenter AG & Co. oHG „Zeitmanagement und Work-Life-Balance – ein typischer Arbeitstag 2030“ in den Mittelpunkt. „Wissensvermittlung und benötigte Kompetenzen – die Ausbildung 2030“ lautete die Überschrift des Konzepts vom Team der Volkwagen AG zusammen mit den Berufsbildenden Schulen 2 Wolfsburg. Im Zentrum der Arbeit des Teams von der FESTO AG & CO. KG stand „Die Veränderung des Arbeitsplatzes in 2030“ und „Der Werkstattbetrieb 2030“ war Thema bei einem Inklusionsteam des Annedore-Leber-Berufsbildungswerks Berlin zusammen mit den Berliner Verkehrsbetrieben.

Bewertet wurden die Konzepte von einer Fachjury. Zu ihr gehörten Steffen Ganders (Director Corporate Affairs, Samsung Electronics GmbH), Prof. Dr. Christoph Igel (DFKI – Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH), Andrea Zeus (Vorstandsvorsitzende WorldSkills Germany e.V., Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik), Martin Hüppe (Geschäftsführer Bündnis für Bildung e.V. und Didacta Verband e.V.) sowie Dr. Axel-Michael Unger (Präsident Bundesverband Deutscher Berufsausbilder e.V.). Sie bewertete neben der finalen Präsentation Kreativität und Ideenreichtum der Konzeptumsetzung, Originalität des eingereichten Konzeptes sowie inhaltliche Aspekte wie die konzeptentsprechenden Aussagen zum Arbeitsplatz der Zukunft, zur digitalen Arbeitswelt und Vision 2030.

Die Jury überzeugten am meisten die Azubis der Festo AG. Das junge, aus verschiedenen Berufsgruppen bestehende Team, ging der Frage nach, wie sich der Arbeitsplatz 2030 durch Digitalisierung verändert. Ist er dann rein virtuell, welcher Mehrgewinn entsteht aus der Arbeitsplatzgestaltung und unterstützt dies die fachlichen wie sozialen Kompetenzen der Mitarbeiter? Welche Rolle spielen Gesundheitsaspekte, Arbeits- und Schichtmodelle – und bleibt der Teamgedanke trotz digitalisierter Arbeitswelt? Die Jury hob die besondere Tiefe im Detail, die sehr professionelle und ausbalancierte Sicht auf den Job der Zukunft als auch die übergreifende Einsatzplanung verschiedener Technologien in Zeitzonen hervor. Ausgezahlt habe sich das Zusammenarbeiten der Mitglieder mit unterschiedlichen Blickwinkeln auf den Arbeitsprozess.

Für alle Finalteilnehmer gab es bei der Siegerehrung ein Tablet unseres WorldSkills Germany-Partners Samsung Electronics GmbH. Die Teams erhielten je einen Prämienscheck über 600 EUR (Gewinner des Wettbewerbs) bzw. 300 EUR. Eine Anerkennung besonderer Art gab es am Schluss: Jurymitglied Prof. Dr. Christoph Igel vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz lud die Finalteams zum Digitalgipfel im Juni ein, wo sie im Rahmen der Zukunftsdebatte zur Digitalisierung ihre Konzepte und Projekte vorstellen sollen.

Infos und Fotos zu „Dgital Youngsters“ unter WorldSkills Germany/Digital Youngstes

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WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. WorldSkills Germany ist Botschafter für den Standort Deutschland und Veranstalter der nationalen Vorentscheidungen, durch die sich die Teilnehmer für die WorldSkills qualifizieren. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit mehr als 70 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Gemeinsam wird eine bundesweite, starke und nachhaltige Plattform in der Gemeinschaft der Bildungsnetzwerke geschaffen, um junge Talente optimal zu fördern und Unternehmen mit leidenschaftlichen, exzellent ausgebildeten und innovativen Fachkräften mit internationaler Erfahrung zu unterstützen. Der Verein ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Vorstandsvorsitzende von WorldSkills Germany e.V. ist Andrea Zeus, Referentin beim Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer.

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Meisterhaft: Junge Berufe-Champions überzeugen mit Top-Leistungen auf der didacta

Meisterhaft: Junge Berufe-Champions überzeugen mit Top-Leistungen auf der didacta

So sehen Champions aus – Medaillengewinner der Deutschen Meisterschaften in vier Berufen (Bildquelle: @WorldSkills Germany/Jörg Wehrmann)

Deutsche Meisterschaften in vier Berufsdisziplinen / Die Besten lösen Ticket zur WM der Berufe WorldSkills Abu Dhabi im Oktober / WorldSkills Germany-Chef Hubert Romer hochzufrieden mit Niveau der Wettbewerbe

Stuttgart/Fellbach, im Februar 2017. – Spannende Wettkampfatmosphäre auf der Bildungsmesse didacta: 45 junge Fachkräfte fighteten vier Tage lang um Deutsche Meistertitel. Je Skill in weniger als 16 Stunden montierten sie und nahmen ein komplexes Mechatronik-System in Betrieb, erstellten die komplette Softwarelösung für ein Nachwuchs-Sportevent, layouteten und pogrammierten einen Webauftritt oder planten, konfigurierten und realisierten eine IT-Lösung. WorldSkills Germany nutzte die Plattform von Europas größter Bildungsmesse, um berufliche Spitzenleistungen unter Wettkampfbedingungen zu präsentieren.

Verdienter Lohn für die Besten ihres Faches: Ein Platz auf dem Siegertreppchen und ein Ticket im Team Germany für die nächste Weltmeisterschaft der Berufe, WorldSkills Abu Dhabi, im Herbst. Deutsche Meister nennen sich seit heute Robin Ehret/Jan Hügel (Mechatronik, tesa Werk Offenburg), Alexander Dufner (IT Software Solutions for Business, SICK AG), Nurullah Yel (Web Design and Development, QNC GmbH/MMBbS) und Kai Redmann (IT-Network Systems Administration, Neubrandenburger Stadtwerke GmbH). Bei der Siegerehrung würdigten Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, sowie Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis, Präsident des Didacta Verbandes, mit anerkennenden Worten und Medaillen die Leistungen aller Teilnehmer.

Für Hubert Romer, Geschäftsführer WorldSkills Germany e.V. und Präsident von WorldSkills Europe, waren die Wettbewerbe von einem hohen Niveau geprägt. „Die deutschen Meisterschaften stimmen uns alle sehr hoffnungsvoll. Die Qualität der Wettbewerbe und die Leistungen der jungen Talente haben in beeindruckender Weise gezeigt, dass die Fachkompetenz unserer Fachkräfte auf einem sehr hohen Niveau ist. Wir dürfen uns auf Abu Dhabi freuen! Doch darum geht es nicht allein: alle, die hier waren und an den nationalen Ausscheiden teilgenommen haben, sind Gewinner. Die Erfahrungen, die sie mit nach Hause nehmen sind einzigartig und bleiben ihnen ein Leben lang.“

Das Beste geben, Spaß haben und viel für sich selbst an Erfahrung mitnehmen – einmal mehr stellten junge Fachkräfte, Azubis und Schüler aus ganz Deutschland unter Beweis, dass sie ein Champion in ihren Berufen sind. Bei den Deutschen Meisterschaften in den vier Skills Mechatronik, IT Software Solutions for Business, Web Design and Development sowie IT-Network Systems Administration erlebte das Messepublikum der didacta exzellentes berufliches Können unter WM-Bedingungen. Eine Fachjury aus WorldSkills-Experten und Ausbildern bewertete in den Skills die Aufgaben der Teilnehmer und ermittelte die Sieger.

Bei den Mechatronikern (Skill 04) galt es für die neun teilnehmenden Zweier-Teams in rund 13 Stunden fünf Aufgaben zu lösen. Entwurf, Montage und Inbetriebnahme eines Mechatronik-Systems, das aus zwei Stationen besteht, gelang nach Meinung der Jury Robin Ehret/Jan Hügel (19 bzw. 18 Jahre alt, tesa Werk Offenburg) am besten. Sie vertreten die deutschen Farben in Abu Dhabi in diesem Skill. Platz 2 errangen Thomas Kausler/Philipp Seitz (Rogers Germany GmbH), Dritte wurden Mathias Hug/Simon Schuler (SICK AG).

Für die neun Teilnehmer im Skill 09, IT-Softwareanwendungen, galt es, eine komplette Softwarelösung für ein Sportevent, ein Judo-Nachwuchs-Turnier, zu erstellen, von der Organisation über ein Web-Interface bis zur finalen Ergebnisdarstellung für das Publikum. Hier hatte der 20jährige Alexander Dufner, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei der SICK AG, die Nase vorn. Knapp hinter ihm schafften Jonas Wanke, 16 Jahre, Schüler am Heinrich-Hertz-Gymnasium Berlin, und Benedikt Belstler, 20 Jahre von der SICK AG, den Sprung aufs Siegertreppchen, belegten die Plätze 2 bzw. 3. Alle drei bilden die neue Nationalmannschaft in diesem Skill, ermitteln nach intensiven Trainings in den kommenden Wochen den deutschen WM-Teilnehmer aus ihrer Mitte.

Vom Layout über die Programmierung bis zum Webauftritt – so lässt sich das Aufgabenfeld der teilnehmenden Fachkräfte im Skill 17, Web Design Development beschreiben. In einer vorgegebenen Zeit mussten interaktive Frontendlösungen, datenbankbasierte Backendaufgaben und ein Content-Management-System umgesetzt werden. Nurullah Yel, 20 Jahre und Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, war hier eindeutig vorn – und steht als deutscher Teilnehmer für die WorldSkills in Abu Dhabi bereits fest. Zweiter wurde Noah Nöthling (20, SICK AG), Bronze errang Patrick Steensen (20, ViCon GmbH/MMBbS).

Ein großes Starterfeld kämpfte im Skill 39 – IT Network Systems Administration – um den Sieg: Für die 14 Teilnehmer/innen stand das Planen und Konfigurieren von IT-Systemen im Fokus. In vier Modulen konzipierten und realisierten sie komplexe Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik, installierten, konfigurierten und nahmen vernetzte informations- und telekommunikationstechnischen Systemen in Betrieb. Der professionelle Umgang mit der Microsoft-, Cisco- und Open Source-Umgebung war dabei unabdingbar. Am Ende setzte sich Kai Redmann aus Mecklenburg-Vorpommern, 21jähriger Fachinformatiker Systemintegration, durch – wohl auch, weil er als Teilnehmer bei den EuroSkills Göteborg 2016 bereits internationale Wettkampfluft schnuppern konnte. Neben ihm platzierten sich Steffen Weißmann (19 Jahre) als Zweiter und Thorsten Reichelt (20 Jahre, beide Anders & Rodewyk – Das Systemhaus für Computertechologien GmbH) als Dritter. Auch hier wird eine interne Ausscheidung nach Trainingseinheiten die Entscheidung bringen, wer den Platz im Team Germany bei den WM der Berufe im Oktober in Abu Dhabi einnimmt.

Unterstützt wurden die Deutschen Meisterschaften von Festo (Skillpartner 04 – Mechatronik), Samsung Electronics (Skillpate 09 – IT Software Solutions for Business), Schlütersche Verlagsgesellschaft (Skillpartner 17 – Web Design an Development) sowie Cisco (Skillpartner 39 – IT-Networtk Systems Administration). Die Entwicklung der IT-Skills wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das didacta-Projekt wurde durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg finanziell gefördert.

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didacta Messe 2017: WorldSkills Germany kürt Sieger im Bundeswettbewerb „Digital Youngsters“

didacta Messe 2017: WorldSkills Germany kürt Sieger im Bundeswettbewerb "Digital Youngsters"

Finale: 5 Azubi-Teams wetteifern um den Sieg im Bundeswettbewerb „Digital Youngsters“ (Bildquelle: @WorldSkills Germany)

* Halle 4/Stand 4C80: Fünf Finalteams präsentieren live ihre Zukunftskonzepte
* Wettbewerbs-Premiere mit großer Beteiligung junger Fachkräfte
* Siegerehrung: Sa., 18.2. – 13 Uhr, Halle 4/Stand A30

Stuttgart/Fellbach, im Februar 2017. – Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus? Wie verändern sich Arbeits- und Unternehmensstrukturen durch Digitalisierung? Welche Kompetenzen braucht es zukünftig? Das war die Aufgabenstellung des von WorldSkills Germany im Vorjahr gestarteten bundesweiten Wettbewerbs „Digital Youngsters“. Die fünf Teams, die sich nach einer Vorauswahl für das Finale qualifizieren konnten, präsentieren live auf der Bildungsmesse didacta ihre Zukunftskonzepte „Wandel von Arbeits- und Unternehmensstrukturen durch Digitalisierung“ (WorldSkills Germany – Halle 4, Stand 4C80).

WorldSkills Germany startete 2016 erstmals den Wettbewerb, um Fachkräfte und Talente von morgen aufzufordern und einzuladen, aus ihrer Perspektive und aus der Praxis heraus die digitale Zukunft und ihre Bedeutung in den jeweiligen Berufsbildern zu zeigen. Mit 14 eingereichten Zukunftsvisionen und fast 50 Teilnehmer/innen war die Resonanz 2016 beeindruckend. „Digital Youngsters“ ist die bundesweite Plattform für Projekte digitaler Transformation und Wirtschaft 4.0 für junge Fachkräfte von morgen.

Auf der morgen beginnenden Bildungsmesse didacta werden bis 17. Februar die fünf Finalteams ihre Konzepte visualisieren, durch einzelne Teil-Szenarien einen ganzheitlichen Blick auf Veränderungen, die mit der Digitalisierung verbunden sind, zeigen. Während das Team der SICK AG „Die Vision von Arbeits- und Unternehmensstrukturen 2030“ zum Thema hat, stellt das Team der Computacenter AG & Co. oHG „Zeitmanagement und Work-Life-Balance – ein typischer Arbeitstag 2030“ in den Mittelpunkt. „Wissens-vermittlung und benötigte Kompetenzen – die Ausbildung 2030“ lautet die Überschrift des Konzepts vom Team der Volkwagen AG zusammen mit den Berufsbildenden Schulen 2 Wolfsburg. Im Zentrum der Arbeit des Teams von der FESTO AG & CO. KG steht „Die Veränderung des Arbeitsplatzes in 2030“ und „Der Werkstattbetrieb 2030“ ist Thema bei einem Inklusionsteam des Annedore-Leber-Berufsbildungswerks Berlin zusammen mit den Berliner Verkehrsbetrieben.

Die Konzepte und Visionen der jungen Fachkräfte werden am Samstagvormittag (18.2) vor einer Fachjury präsentiert und von den Fachleuten nach verschiedenen Kriterien bewertet. Zur Jury gehören Steffen Ganders (Director Corporate Affairs, Samsung Electronics GmbH), Prof. Dr. Christoph Igel (DFKI – Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH), Andrea Zeus (Vorstandsvorsitzende WorldSkills Germany e.V., Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik), Martin Hüppe (Geschäftsführer Bündnis für Bildung e.V. und Didacta Verband e.V.) sowie Dr. Axel-Michael Unger (Präsident Bundesverband Deutscher Berufsausbilder e.V.). Das Siegerteam des ersten bundesweiten Wettbewerbs für Auszubildende „Digital Youngsters“ wird am Samstag, 18.2. um 13 Uhr feierlich gekürt. Auf die Gewinner des Wettbewerbs warten Siegerprämien im Gesamtwert von 1.800 EUR sowie ein Überraschungsgewinn unseres WorldSkills Germany-Partners Samsung Electronics GmbH.

Besuchen Sie die 5 Finalteams auf der didacta!
– WorldSkills Germany-Stand Halle 4 – Stand 4C80

Herzlich laden wir Sie zur Siegerehrung des Bundessiegers „Digital Youngsters 2016“ ein: Samstag, 18.2.2017 – 13 Uhr – Halle 4, Stand A 30

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didacta Messe 2017: Deutsche Champions in vier Berufswettbewerben gesucht

Junge Fachkräfte ermitteln die Besten und WM-Teilnehmer in ihren Skills /
WorldSkills Germany-Standfläche: Halle 4, C80/E81/ Täglich 9 bis 18 Uhr

didacta Messe 2017: Deutsche Champions in vier Berufswettbewerben gesucht

Publikumsmagnet auf der didacta: Deutsche Meisterschaften der Mechatroniker und in ICT-Berufen (Bildquelle: @WorldSkills Germany/Jörg Wehrmann)

Stuttgart/Fellbach, im Februar 2017. – Das Beste geben, Spaß haben und viel für sich selbst an Erfahrung mitnehmen: Bei den Deutschen Meisterschaften in den vier Skills Mechatronik, IT Software Solutions for Business, Web Design and Development sowie IT-Network Systems Administration zeigen junge, hochmotivierte Talente, was in ihnen steckt. Ehrgeiz, Motivation und berufliches Können zahlen sich aus, denn es gilt, sich einen Platz auf dem Siegertreppchen und damit in den jeweiligen Nationalteams zu ergattern. Aus deren Mitte kommen dann jene Champions, die die deutschen Farben in ihrem Skill bei der nächsten Weltmeisterschaft der Berufe, den WorldSkills Abu Dhabi im Oktober 2017, vertreten.

Gleich vier spannende Meisterschaften erlebt das Messepublikum der Bildungsmesse didacta vom 14. bis 17. Februar 2017 in Stuttgart auf dem Areal von WorldSkills Germany (Halle 4, Stand C80/E81). Täglich von 9 bis 18 Uhr messen sich hochmotivierte und qualifizierte Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland im Wettstreit um den Meistertitel und ein Ticket zu den Weltmeisterschaften der Berufe in Abu Dhabi im Herbst diesen Jahres.

Bei den Mechatronikern (Skill 04), einem Zweier-Team-Wettbewerb, geht es um Entwurf, Montage und Inbetriebnahme eines Mechatronik-Systems, das aus zwei Stationen besteht. Die neun teilnehmenden Teams müssen in rund 13 Stunden fünf Aufgaben lösen. Premiere ist dabei, dass die Teams die vorher programmierte Steuerung per WLAN-Kommunikation über Tablets bedienen. Für die neun Teilnehmer im Skill 09, IT-Softwareanwendungen, gilt es, eine komplette Softwarelösung für ein Sportevent (ein Judo-Nachwuchs-Turnier) zu erstellen, von der Organisation über ein Web-Interface bis zur finalen Ergebnisdarstellung für das Publikum.

Vom Layout über die Programmierung bis zum Webauftritt – so lässt sich das Aufgabenfeld der teilnehmenden Fachkräfte im Skill 17, Web Design beschreiben. In einer vorgegebenen Zeit müssen interaktive Frontendlösungen, datenbankbasierte Backendaufgaben und ein Content-Management-System umgesetzt werden. Ein großes Starterfeld kämpft im Skill 39 – IT Network Systems Administration – um den Sieg: Für die 14 Teilnehmer/innen steht das Planen und Konfigurieren von IT-Systemen im Fokus. In vier Modulen konzipieren und realisieren sie komplexe Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik, installieren, konfigurieren und nehmen vernetzte informations- und telekommunikationstechnischen Systemen in Betrieb, und müssen dabei fit in der Microsoft-, Cisco- und Open Source-Umgebung sein.

Unterstützt werden die auf der didacta Messe stattfindenden Deutschen Meisterschaften von Festo (Skillpartner 04 – Mechatronik), Samsung Electronics (Skillpate 09 – IT Software Solutions for Business), Schlütersche Verlagsgesellschaft (Skillpartner 17 – Web Design an Development) sowie Cisco (Skillpartner 39 – IT-Networtk Systems Administration). Die Entwicklung der IT-Skills wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Wir laden Sie herzlich ein, bei den spannenden Meisterschaften dabei zu sein und über die künftigen deutschen WM-Teilnehmer zu berichten. Gern organisieren wir Ihnen Gespräche mit den Teilnehmern und Experten der WorldSkills-Disziplinen.

Ein emotionaler Höhepunkt: Die Siegerehrung am Freitag, 17.02.17 von 16:25 – 18:00 Uhr sein. Sie findet auf der Standfläche von WorldSkills Germany in Halle 4 / Stand E81 statt.

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