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Die Existenzsicherung für Makler rückt in greifbare Nähe

Reaktion des BVFI – Bundesverband für die Immobilienwirtschaft auf den Entwurf des Gesetzes über die Verteilung der Maklerkosten

Reaktion des BVFI – Bundesverband für die Immobilienwirtschaft auf den Entwurf des Gesetzes über die Verteilung der Maklerkosten
bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser vom 04.09.2019

Der BVFI setzt sich seit Jahren für eine Provisionsregelung ein, wie sie in 11 von 16 Bundesländern Usus ist. Darin sehen wir eine faire und gerechte Provisionsregelung zwischen den Parteien eines Grundstückkaufvertrages. Verkäufer und Käufer sollen eine Provision an den Makler entrichten, weil beide Parteien von seinen Leistungen profitieren.
Viele Politiker in Berlin sind derselben Meinung. Abstruse Ideen, wie eine nur vom Verkäufer zu zahlende Provision, die dann sogar in einer Höhe von 2 Prozent inkl. Mehrwertsteuer gedeckelt sein sollte, scheinen vom Tisch zu sein.

Insbesondere hat sich die in der bisher geführten Diskussion erhobene Stimme des BVFI Verhör verschafft. Gemeinsam mit großen Playern der Branche haben wir dazu beitragen können, dass nachfolgende Punkte in die neuen gesetzlichen Regelungen Einzug gehalten haben.

Damit wird nicht nur die Existenz der Verbandsmitglieder gesichert, sondern auch die aller anderen Makler. Daran ist zu erkennen, dass wir als Bundesverband für die Immobilienwirtschaft aktiv gestalten und maßgeblich an Prozessen teilnehmen, die den Maklern dienen, selbst dann, wenn sie nicht Mitglied des BVFI sind. Aussagen, wie „Die Verbände sollten mehr tun“ oder gar, sie hätten versagt, treffen jedenfalls auf den BVFI nicht zu.

Zusammenfassung des Inhaltes des Referentenentwurfes vom 04.09.2019
-Beide Parteien eines Kaufvertrages können (weiterhin) provisionspflichtig einen Makler beauftragen;
-Der Käufer muss maximal die Hälfte der Gesamtprovision bezahlen;
-Betroffen von der beabsichtigten Regelung sind Wohnungen, Einfamilienhäuser, auch die mit Einliegerwohnung. Nicht betroffen wären demnach Wohnobjekte ab zwei Wohnungen und gewerblich genutzte Objekte;
-Die Regelung dient der Wahrung des schutzwürdigen Interesses des Erwerbers. Diesen Schutz sieht der Gesetzgeber in den natürlichen Personen, weshalb die neuen Regelungen bei juristischen Personen nicht gelten sollen;
-Der Maklervertrag bedarf künftig der Textform;
-Im BGB wird der uralte Begriff des „Mäklers“ durch Makler ersetzt.

Makler, z.B. in den Bundesländern Berlin, Hamburg und Hessen, müssen sich auf die neue Situation einstellen

Wir sind uns dessen bewusst, dass in den Ländern und Regionen, in denen Makler bisher nur mit der Außenprovision gearbeitet haben, künftig auf Seiten der Makler ein deutlich größerer organisatorischer und kundenorientierterer Verwaltungsaufwand anfallen wird. Um auch den Verkäufer vom Provisionsanspruch zu überzeugen, bedarf es auf Seiten des Maklers vor dem Hintergrund der im Referentenentwurf vom 04.09.2019 enthaltenden Regelungen einer detaillierten Darlegung seiner Leistungen. Der Makler wird künftig noch verstärkter dem Verkäufer aufzeigen müssen, worin der Mehrwert seiner Tätigkeit liegt.

Nicht umsonst hatten wir uns bereits auf unserem Bundeskongress Anfang 2019 für eine Transparenzoffensive ausgesprochen. Wir vom BVFI verlangen seit langem, dass Makler ihre qualifizierte Leistung nicht nur offen legen, sondern den Parteien den Mehrwert ihrer qualifizierten Leistung auch transparent darlegen.

Erst dann, wenn der Verkäufer diesen Mehrwert erkennt, wird er den Makler unter Beachtung der Regelungen des vorliegenden Referentenentwurfes entlohnen wollen.

Der BVFI wird gemeinsam mit der ProfiMaklerAkademie seinen Verbandsmitgliedern zu Sonderkonditionen verstärkt Schulungen anbieten, in denen praxistauglich aufgezeigt werden wird, wie dem Verkäufer der Wert der Maklerleistung vermittelt werden kann. Auch Nichtmitgliedern werden diese wertvollen Leistungen zur Verfügung gestellt.

Erforderliche Nachbesserungen des Gesetzentwurfs
-Angesichts dieser nachhaltigen Änderungen, die sich im Falle des Inkrafttretens der neuen Regelungen für die unternehmerische Maklertätigkeit ergeben, werden wir uns als BVFI gegen die aus unserer Sicht zu kurz bemessenen Übergangsfrist von sechs Monaten aussprechen. Eine Frist von zwölf Monaten scheint aus pragmatischen Gründen zweckmäßiger. Die entsprechende Verlängerung der Frist werden wir anregen. Damit hätten Makler ausreichend Zeit, um sich auf die neue gesetzliche Regelung organisatorisch und unternehmerisch einzustellen.
-Wir halten es für unpraktikabel, dass der Käufer erst dann verpflichtet ist, die Provision an den Makler zu zahlen, wenn der Verkäufer den Nachweis der Zahlung erbracht hat. Sinnvoller und praktikabler erscheint die Aufnahme einer entsprechenden Klausel im notariellen Kaufvertrag.
-Zudem vermissen wir im Gesetzentwurf eine Regelung hinsichtlich einer Zahlungsverpflichtung der Maklerprovision im Falle der Ausübung eines Vorkaufsrechtes, z.B. durch eine Gemeinde.
Seitens des BVFI unterstützen wir grundsätzlich das in dem Referentenentwurf vom 04.09.2019 abgebildete Gesetzgebungsvorhaben.

Wir werden uns als BVFI allerdings für die Durchsetzung der o.g. Nachbesserungen einsetzen und bis zum 02.10.2019 unsere weitere Stellungnahme an das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz übersenden.

Sollte die GroKo halten, ist mit der Einführung des Gesetzes bis etwa Mitte 2020 zu rechnen.
Über das weitere Gesetzgebungsverfahren werden wir weiterhin informieren.

Frankfurt, Dortmund den 18.09.2019

Helge Ziegler Marcus Lasar
Präsident BVFI Vorstand BVFI und Rechtsanwalt
Wirtschaftsjurist Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

Der BVFI-Bundesverband für die Immobilienwirtschaft ist mit seinen fast 13.000 Mitgliedern einer der größten Unternehmer- und Wirtschaftsverbände für alle Berufs- und Personengruppen der Immobilienwirtschaft und als Interessenvertretung für die deutsche Immobilienwirtschaft beim Deutschen Bundestag akkreditiert.

Durch exklusive Kooperationen und innovative Projekte vernetzt der BVFI die Immobilienbranche mit der Finanz- und Versicherungswirtschaft, diversen Produkt- und Dienstleistungsanbietern und stellt eine direkte Vernetzung mit dem Endkunden/ Verbraucher her.

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Neues Immobilienmakler-System: Wentzel Dr. HOMES eröffnet in Buxtehude einen weiteren nachhaltigen Immobilienshop

Eröffnungsfeier am 25. September 2019 von 10.00 bis 18.00 Uhr in Buxtehude

Immobilien-Eigentümer, -Käufer und -Mieter profitieren nun auch in Buxtehude, im Landkreis Stade und im südlichen Hamburger „Speckgürtel“ vom neuen Wentzel Dr. HOMES Immobilienshop, das neue Immobilien-System des Hamburger Traditionsunternehmens Wentzel Dr. (https://www.wentzel-dr.de).

Mit der Eröffnung setzt Wentzel Dr. HOMES seine erfolgreiche Expansion fort und stärkt mit dem neuen Standort in Buxtehude seine lokale Präsenz und Immobilienvermarktung in der Metropolregion Hamburg. Das verbraucher- und käuferfreundliche Prinzip der Innenprovision in den meisten Verkaufsfällen von Wohnimmobilien, „Wohlfühl-Immobilienshops“, Expertise, Marktkenntnis sowie regionale Wurzeln und Netzwerk zeichnen das Wentzel Dr. HOMES Immobilien-System aus. Es unterscheidet sich damit von anderen bestehenden Immobilien-Shops und Einzelmaklern.

In Buxtehude, Kreis Stade, eröffnet Wentzel Dr. HOMES in bester Altstadtlage (Breite Str. 19-21) einen weiteren Immobilienshop. Neben den bereits bestehenden Shops in Glinde, Norderstedt und Quickborn sowie der Zentrale in Hamburg ist dieser, nach Ahrensburg, der zweite gemeinsame Immobilienshop nach der Fusion von German Homes und Wentzel Dr. Vertrieb im Oktober 2018. In diesem Jahr folgt noch eine weitere Wentzel Dr. HOMES Immobilienshop-Eröffnung im Hamburger Umland.

„Die Region Buxtehude / Stade ist eine absolute Wachstumsregion und deshalb ein sehr spannender Immobilienmarkt“, betont Immobilienshopleiter Björn Steinhardt. Im Landkreis Stade leben derzeit mehr als 200.000 Menschen. Seit dem Jahr 1990 ist die Einwohnerzahl um mehr als achtzehn Prozent gestiegen und liegt damit deutlich über dem Landesdurchschnitt in Niedersachsen von 6,7 Prozent. Insgesamt arbeiten über 58.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Landkreis Stade. Damit liegt das Beschäftigtenwachstum seit 1990 mit rund dreißig Prozent über dem Landesdurchschnitt von Niedersachsen von rund 20 Prozent.

„Der Landkreis Stade ist also eine Wachstumsregion innerhalb der boomenden Metropolregion Hamburg und eine Region, die sich weiterentwickelt hat und sich weiterhin positiv entwickeln wird“, ist sich der Immobilienexperte Steinhardt sicher. Dafür sorgen günstige Rahmenbedingungen wie unter anderem eine wachsende Verkehrsinfrastruktur, konsequente Wirtschaftsförderung und positive Wirtschaftsentwicklung mit vielen Fachkräften und Ausbildungsunternehmen sowie dynamisches Bevölkerungswachstum. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Städten steigen die Einwohnerzahlen in Buxtehude seit Jahren kontinuierlich an, was die positiven Wechselwirkungen zwischen wohnortnahen, zukunftsfähigen Arbeitsplätzen und attraktivem Wohnstandort bestätigt.

Buxtehude verfügt über ein klares Standort-Plus, denn es ist zur Drehscheibe zwischen Hamburg und Bremen avanciert. Zwar primär auf Hamburg ausgerichtet, stellt Buxtehude heute als Mittelzentrum einen Arbeits- und Wohnstandort von regionalem eigenständigem Gewicht dar. Buxtehude profitiert von den Wechselwirkungen der Metropolennähe und einer vertrauensvollen Kooperation mit den weiteren ökonomischen Zentren der Region sowie der Ausweitung internationaler Wirtschaftskontakte. Hinzu kommt der hohe Wohn- und Freizeitwert der Region. Viele junge Familien haben sich in den letzten Jahren aufgrund der vielfältigen Freizeit- und Kulturangebote für die Region Buxtehude / Stade als Wohnort entschieden.

Unterschied zu anderen Maklern: Wentzel Dr. HOMES makelt mit Bestellerprinzip

Wentzel Dr. HOMES zeichnet sich neben Erfahrung und Fachexpertise als Deutschlands ältestes Immobilienunternehmen, lokalen und regionalen Immobilienmarktkenntnissen sowie einem tief in der Region verwurzeltem Netzwerk vor allem durch einen für die Käufer in den meisten Fällen provisionsfreien Immobilienerwerb aus. „Das Image des klassischen Immobilienmaklers ist leider nicht positiv besetzt, obwohl der Makler Menschen bei ihrer wohl größten finanziellen Transaktion in ihrem Leben begleitet. Einen großen Anteil an dem negativen Image hat die in Norddeutschland weit verbreitete Käufercourtage. Wentzel Dr. HOMES hingegen wendet in den meisten Verkaufsfällen von Wohnimmobilien eine Verkäufercourtage und den damit verbundenen Verzicht auf Außenprovisionen an. Dieses sorgt bei den Verkaufsfällen für ein gutes Gefühl im Vorfeld eines Immobilienkaufs bei den Kaufinteressenten“, weiß Wentzel Dr. HOMES Geschäftsführer Jovica Denadija. „Ein Eigentümer kann letztlich den Einsatz des Maklers und entsprechend dessen Courtageanspruch besser einschätzen als der Käufer. Der Eigentümer bekommt den gesamten Immobilienvermarktungsprozess mit: Im Vorfeld den Bewertungsprozess, die Erstellung der Verkaufsunterlagen, die Werbung und Generierung von Kaufinteressenten sowie die gesamten Besichtigungen. Der Interessent hat hingegen eventuell nur ein einziges Mal Kontakt mit dem Makler und möchte dann kaufen. So wird meist nur vom Eigentümer der tatsächliche Nutzen eines professionellen Immobilienmaklers wahrgenommen und auch geschätzt“, erklärt Denadija.

Nachhaltig und mit Wohlfühlfaktor: Die Wentzel Dr. HOMES Immobilien-Shops

Nicht nur das sogenannte Bestellerprinzip unterscheidet Wentzel Dr. HOMES eindeutig von anderen Immobilienunternehmen und Maklern, sondern auch die Konzeption und Einrichtung der neuartigen Immobilienshops. Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Wentzel Dr. HOMES Firmenphilosophie. Daher sind die ressourcenschonende Planung und Realisation sowie der Betrieb der Wentzel Dr. HOMES Immobilienshops wie in Buxtehude elementar. Es wird auf natürliche Werkstoffe und Klimaneutralität geachtet, wo immer es möglich ist. Lernen Sie die neue Art der Immobiliengeschäfte persönlich kennen und besuchen Sie den neuen Wentzel Dr. HOMES Immobilienshop in Buxtehude. Björn Steinhardt und sein Team freuen sich auf Sie und laden Sie herzlich zur Shop-Eröffnung am 25. September von 10.00 bis 18.00 Uhr ein!

Wentzel Dr. HOMES

SHOP BUXTEHUDE
Breite Str. 19-21
21614 Buxtehude
04161-50799-10
buxtehude@wentzel-dr.de
www.wentzel-dr.de/standorte/shop-buxtehude

Über Wentzel Dr. HOMES:

Das aus dem Zusammenschluss von Wentzel Dr. und GERMANHomes entstandene Immobilienunternehmen verfügt neben der Zentrale in Hamburg-Lokstedt bereits über Standorte in Kiel, Lübeck, Lüneburg, Bremen, Hannover, Münster, Bremerhaven/Cuxhaven, Köln, Darmstadt und Düsseldorf – und mit Glinde, Norderstedt, Quickborn, Ahrensburg und Buxtehude über eine starke Präsenz in der Hamburger Metropolregion.

Wentzel Dr. HOMES ist ein Vorreiter der Immobilienbranche. Angesichts des von der Politik und Verbraucherschützern befürworteten sogenannten Bestellerprinzips wurde vor Jahren bereits das zukunftsfähige Prinzip entwickelt und erfolgreich im Immobilienmarkt etabliert – auch ohne gesetzlichen Zwang. Schon seit 2012 erfolgt die Vergütung der professionellen Immobilien-Dienstleistungen in den meisten Fällen durch die Verkäufer und Vermieter – und nicht durch die Käufer oder Mieter. So konnte schon vor Jahren ein klares Alleinstellungsmerkmal gegenüber den klassischen Immobilien-Franchiseketten und Einzelmaklern geschaffen werden. Von dieser fairen Geschäftsführung profitieren alle gleichermaßen – die Partner, die Kaufinteressenten und die Immobilienverkäufer.

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Über Wentzel Dr.:

Wentzel Dr. bietet als großes, inhabergeführtes Immobilienunternehmen alle Dienstleistungen rund um die Immobilie an:
– Immobilienmanagement von Wohnimmobilien und Gewerbeimmobilien für private und institutionelle Investoren sowie Wohnungseigentümergemeinschaften.
– Verkauf und die Vermietung von Wohnungen und Häusern sowie Anlageimmobilien, Vermarktung von Neubauprojekten, Vermietung von Gewerbeflächen
– technischer Grundstücksservice

Mit über 200 Mitarbeitern in Büros in Hamburg (Hauptsitz), Düsseldorf, Hannover, Leipzig, Osnabrück und Schwerin betreut Wentzel Dr. Kunden und Objekte vor allem in der Metropolregion Hamburg, sowie Nord, West- und Ostdeutschland.

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Bestellerprinzip in Österreich

Die Folgen zur Nationalratswahl 2019

Lange Zeit hat es so ausgesehen, dass Österreich weiterhin am Prinzip des Doppelmaklers festhalten wird. Im August 2019 hat die ÖVP allerdings überraschenderweise positive Signale für die Einführung des Bestellerprinzips in Österreich ausgesendet.

Die SPÖ möchte hierfür noch vor der Nationalratswahl in der letzten Parlamentssitzung am 25. September 2019 einen Antrag einbringen.

Was ändert sich für Mieter, Vermieter und Makler?

In Österreich herrscht derzeit Wahlkampfstimmung. Denn nach dem Ibiza-Skandal im letzten Mai werden am 29. September mit der Nationalratswahl die Karten neu gemischt.

Die ÖVP hat jetzt mit einem Statement im August aufhorchen lassen, dass sie für die Einführung des Bestellerprinzips in Österreich sind. In vielen anderen Ländern wie z.B. Schweiz, Frankreich, Niederlande, Portugal, Spanien oder „Noch EU-Mietglied“ Großbritannien ist das Bestellerprinzip schon lange Realität.

Österreich hat mit dem Prinzip des Doppelmaklers eine Sonderstellung, denn als Doppelmakler kann der Makler sowohl für den Vermieter als auch für den Mieter im gleichen Vermittlungsgeschäft beratend tätig sein und somit doppelte Provision verrechnen.

DAS ENDE DES DOPPELMAKLERS

Das Bestellerprinzip besagt, dass derjenige, der den Vermittler beauftragt, auch für die Kosten aufkommen muss.

Wird dieses in Österreich eingeführt, ist die gängige Praxis, dass der Vermieter einen Makler beauftragt, aber der Mieter die Maklerprovision bezahlt, nicht mehr erlaubt.

Auch die Möglichkeit, dass der Makler eine Provision gleichzeitig vom Vermieter und vom Mieter verlangt, wird dann nicht mehr möglich sein – es sei denn, der Makler wurde von beiden Seiten beauftragt.

Möchte der Vermieter die Suche nach einem neuen Mieter an einen Makler delegieren, muss der Vermieter zukünftig die Kosten selber tragen und wird diese – soweit es das Mietrechtsgesetz zulässt – in den Mietzins einpreisen.

Am Ende zahlt also erst wieder der Mieter die Maklergebühr. Allerdings „scheibchenweise“ über mehrere Jahre mit der Monatsmiete.

WENIGER KOSTEN FÜR DIE MIETER?

Der Mieter wird vermutlich auch in Zukunft die Maklerprovision zahlen müssen, denn diese wird dann halt in den Mietzins einberechnet.
Allerdings erspart sich der Mieter die hohen Einmalkosten zu Mietbeginn, denn die Maklerprovision beträgt üblicherweise ein bis zwei Bruttomonatsmieten plus 20% Umsatzsteuer. Wird die Provision auf den Mietzins aufgeteilt, werden nur 10% Umsatzsteuer fällig.

Bei Altbauten, die der Vollanwendung des Mietrechtsgesetzes unterliegen, schaut die Sache ein bisschen anders aus, denn hier liegt der Mietzins üblicherweise bereits an der gesetzlich erlaubten Obergrenze.

Somit kann die Maklerprovision im Falle einer MRG-Wohnung nicht auf den Mietzins aufgeschlagen werden.

Die Einführung des Bestellerprinzips in Deutschland 2015 hat gezeigt, dass viele Vermieter durchaus kreativ sind, Oft wurden z.B. Möbelablösen zu verlangen, die in etwa die angefallenen Provisionskosten decken.

Ob diese Ablösen gerechtfertigt sind, muss von Fall zu Fall überprüft werden.

PROP.ID – CHANCE FÜR VERMIETER

Mit Einführung des Bestellerprinzips in Österreich wird wohl einiges an Bewegung in den österreichischen Mietwohnungs-Markt kommen. Viele Vermieter werden in Zukunft Mieter selbst suchen.

Dass es nicht so einfach ist, den richtigen Mieter zu finden und dies meist viel Aufwand und Zeit für Besichtigungen benötigt, zeigt die hohe Anzahl an Bestandsobjekten, die durch Makler vermittelt werden.

Gerade bei Wohnungen im Durchschnittspreissegment im innerstädtischen Bereich oder Trendbezirken melden sich sehr viele Interessenten. Viele davon sind aber einfach nur „Besichtigungstouristen“ ohne ernsthaftem Mietinteresse.

Oder verfügen gar nicht über das notwendige Einkommen für die geforderte Miete. Denn eine goldene Regel besagt, dass die Mietbelastungsquote (Miete im Verhältnis zum Einkommen) nicht mehr als 30-40% des Nettoeinkommens ausmachen sollte.
Mietinteressenten müssen erst qualifiziert werden – gibt es ein ausreichend hohes Einkommen? Gab es Probleme in vorherigen Mietverhältnissen?

Handelt es sich sogar um einen potentiellen Mietnomaden?

Prop.ID ist eine neue Internet-Plattform, auf der sich Mietkandidaten registrieren und strukturiert Ihren Mietwunsch darstellen können. Vermieter können sich aus diesem Pool geeignete Mietkandidaten aussuchen.

Der Vorteil: Es werden nur vorqualifizierte Mietkandidaten angezeigt, die ein ausreichendes Mietbudget haben. Weiters erhalten Vermieter einen geordneten Überblick, über welche Referenzen der Mietkandidat verfügt – wie z.B. eine Bonitätsauskunft, Bestätigung des Vor-Vermieters, Gehaltsnachweis, Selbstauskunft usw.

Bequem erstellen sich Vermieter auf prop.ID eine Vorauswahl an potentiellen Mietkandidaten – Massenbesichtigungen und unqualifizierte Mietkandidaten ade!

GUTE MAKLER BLEIBEN – VERLAGERUNG ZU KAUF

Folgt man dem internationalen Trend, wird sich das Maklergeschäft eher zu Kauf-Vermittlungen verlagern. Denn gerade in einem Kaufgeschäft kann der Makler durch professionelle Beratung seine Karten voll ausspielen.

Für viele ist der Kauf oder Verkauf einer Immobilie ein einmaliges „Lebensgeschäft“. Wer möchte dies schon leichtfertig ohne professionelle Beratung tun?

Das Bestandsobjektgeschäft wird abnehmen. Private Vermieter werden sich in Zukunft vermehrt um die Mietersuche kümmern. Makler mit hohem Beratungsniveau werden aber weiterhin von Vermietern beauftragt. Für „Hobbymakler“ ohne hohen Beratungsmehrwert bzw. fachlich hochwertiger Ausbildung wird der Markt enger.

AUCH MAKLER PROFITIEREN VON PROP.ID!

prop.ID ist auch für Makler geeignet, denn nichts ist aufwändiger, als die Koordination von dutzenden Interessenten, die sich auf ein Mietinserat melden.

Durch die Vorauswahl auf prop.ID ersparen sich Makler viel Zeit und bringen Ihren Kunden qualifizierte Mietkandidaten mit weniger Aufwand.

Weitere Infos unter: www.prop.id

prop.ID ist ein neu gegründetes Start-Up mit Sitz in Wien. Ziel ist es, die Vermittlung von Immobilien-Mietobjekten für Vermieter, Mieter und Makler zu optimieren.

prop.ID dreht den Wohnungsmarkt um:

Mieter legen kostenlos einen Mieterwunsch (ein Mietgesuch) an, um tolle Mietangebote zu erhalten. Anbieter finden passende Mieter schneller & ohne viel Aufwand.

Das Mietgesuch beinhaltet alle wichtigen Information zum Suchwunsch des Mieters. Zum Beispiel die maximale Miethöhe, Wunschgegend, Mieter-Selbstauskunft und mehr. Mittels optimalen Matching-Algorithmus finden Immo-Anbieter sofort den richtigen Wohnungs-Kandidaten.

Mieter erhalten Angebote, die Anbieter noch gar nicht inseriert haben. Oder provisionsfrei von privaten Vermietern. Doppelte Mietzahlungen während der Kündigungszeit können leichter vermieden werden.

Vermieter & Makler ersparen sich Massenbesichtigungen und damit Zeit, Aufwand und Kosten. Nur vorqualifizierte Kandidaten werden eingeladen. Das Risiko von Mietnomaden wird minimiert.

prop.ID – Vermieter finden Top-Mieter für Traumwohnungen!

Kontakt
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Alexander Schuch
Cottagegasse 11/3
1180 Wien
+43 681 8180 9723
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Wentzel Dr. HOMES startet weiteren Immobilienshop in Ahrensburg

Käufer und Mieter profitieren nun auch in Ahrensburg, Stormarn und im nördlichen Hamburger „Speckgürtel“ vom neuen Wentzel Dr. HOMES Immobilienshop, das neue Immobilien-System des Hamburger Traditionsunternehmens Wentzel Dr. (https://www.wentzel-dr.de). Mit der Eröffnung setzt Wentzel Dr. HOMES seine erfolgreiche Expansion fort und stärkt mit dem neuen Standort in Ahrensburg die lokale Präsenz und Immobilienvermarktung in der Metropolregion Hamburg. Das verbraucher- und käuferfreundliche Prinzip der Innenprovision in den meisten Verkaufsfällen von Wohnimmobilien, „Wohlfühl-Immobilienshops“ sowie regionale Wurzeln und Netzwerk zeichnen das Immobilien-System Wentzel Dr. HOMES aus. Es unterscheidet sich damit von anderen bestehenden Immobilienmakler-Shops.

In Ahrensburg, Kreis Stormarn, eröffnet Wentzel Dr. HOMES in der Klaus-Groth-Straße 5 in bester City-Lage einen weiteren Immobilien-Shop. Neben den bereits bestehenden Shops in Glinde, Norderstedt und Quickborn sowie der Zentrale in Hamburg ist dieser der erste gemeinsame Shop nach der Fusion von German Homes und Wentzel Dr. Vertrieb im Oktober 2018. In diesem Jahr folgen noch zwei weitere Shoperöffnungen im Umland von Hamburg.

Besonderheit in der Immobilienbranche: Wentzel Dr. HOMES makelt mit Bestellerprinzip

Wentzel Dr. HOMES zeichnet sich neben Erfahrung und Fachexpertise als Deutschlands ältestes Immobilienunternehmen, regionalen Immobilienmarktkenntnissen und einem tief in der Region verwurzeltem Netzwerk vor allem durch einen für die Käufer in den meisten Fällen provisionsfreien Immobilienerwerb aus. „Das Image des klassischen Immobilienmaklers ist leider nicht positiv besetzt, obwohl der Makler Menschen bei ihrer wohl größten finanziellen Transaktion in ihrem Leben begleitet. Einen großen Anteil an dem nicht positiven Image hat die in Norddeutschland weit verbreitete Käufercourtage. Wentzel Dr. HOMES hingegen wendet in den meisten Verkaufsfällen von Wohnimmobilien eine Verkäufercourtage und den damit verbundenen Verzicht auf Außenprovisionen an. Dieses sorgt bei den Verkaufsfällen für ein gutes Gefühl im Vorfeld eines Immobilienkaufs bei den Kaufinteressenten“, sagt Wentzel Dr. HOMES Immobilienshopleiter Daniel Evert. „Der Eigentümer kann letztlich den Einsatz des Maklers und entsprechend dessen Courtageanspruch besser einschätzen als der Käufer. Der Eigentümer bekommt den gesamten Immobilienvermarktungsprozess mit: im Vorfeld den Bewertungsprozess, die Erstellung der Verkaufsunterlagen, die Werbung und Generierung von Kaufinteressenten sowie die gesamten Besichtigungen. Der Interessent hat hingegen eventuell nur ein einziges Mal Kontakt mit dem Makler und möchte dann kaufen. So wird meist nur vom Eigentümer der tatsächliche Nutzen eines professionellen Immobilienmaklers wahrgenommen und auch geschätzt“, erklärt der Immobilienfachwirt und erfahrene Makler Evert, der selbst aus der Region stammt.

Das aus dem Zusammenschluss von Wentzel Dr. und GERMANHomes entstandene Immobilienunternehmen Wentzel Dr. HOMES ist ein Vorreiter der Immobilienbranche: „Angesichts des von der Politik und Verbraucherschützern befürworteten sogenannten Bestellerprinzips haben wir vor Jahren bereits unser zukunftsfähiges Prinzip entwickelt und erfolgreich im Immobilienmarkt etabliert – auch ohne gesetzlichen Zwang. Schon seit 2012 erfolgt die Vergütung unserer professionellen Immobilien-Dienstleistungen in den meisten Fällen durch die Verkäufer und Vermieter – und nicht durch die Käufer oder Mieter“, betont Wentzel Dr. HOMES Geschäftsführer Jovica Denadija. „So konnten wir schon vor Jahren ein klares Alleinstellungsmerkmal gegenüber den klassischen Immobilien-Franchiseketten und Einzelmaklern schaffen. Von unserer fairen Geschäftsführung profitieren alle gleichermaßen – unsere Partner, die Kaunteressenten und die Immobilienverkäufer.“

Nachhaltig und mit Wohlfühlfaktor: Die Wentzel Dr. HOMES Immobilien-Shops

Nicht nur das sogenannte Bestellerprinzip unterscheidet Wentzel Dr. HOMES ( https://www.wentzel-dr.de/franchise/ ) eindeutig von anderen Immobilienunternehmen und Maklern, sondern auch die Konzeption und Einrichtung der neuartigen Immobilienshops. Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Wentzel Dr. HOMES Firmenphilosophie. Daher sind die ressourcenschonende Planung und Realisation sowie der Betrieb der Wentzel Dr. HOMES Immobilien-Shops elementar. So wurde bei der Auswahl der Materialien auf natürliche Werkstoffe geachtet, wo immer es möglich war. Die Ausleuchtung im Immobilien-Shop Ahrensburg erfolgt durch langlebige, verbrauchsarme LED-Leuchten. Nicht vermeidbare CO2-Emissionen bei der Herstellung der Shop-Ausstattung werden über die Förderung zertifizierter Klimaschutzprojekte kompensiert.

Zudem bietet Wentzel Dr. HOMES einen einladenden, wohnlichen „Wohlfühl-Ort“ für die Ahrensburger und Immobilieninteressierten der Region. Immobilien-Exposes werden auf naturbelassenen Birkenstämmen präsentiert. Durch die einladenden Schaufenster in der Klaus-Groth-Straße 5 wird der Blick auf den im Inneren befindlichen Lounge-Bereich frei. Hier können sich Interessenten entspannt über aktuelle Immobilienangebote informieren. Sei es im persönlichen Gespräch mit den erfahrenen Maklern, durch gedruckte Publikationen. Retro-Glühlampen, Visualisierungen lokaler und regionaler Sehenswürdigkeiten und eine Bildergalerie mit Motiven aus der bereits rund 200 Jahre währenden Firmentradition von Wentzel Dr. sorgen für eine Rundum-Wohlfühlatmosphäre.

Lernen Sie die neue Art der Immobiliengeschäfte persönlich kennen und besuchen Sie den neuen Wentzel Dr. HOMES Immobilienshop in Ahrensburg. Daniel Evert und sein Team freuen sich auf Sie:

Wentzel Dr. HOMES

SHOP AHRENSBURG
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22926 Ahrensburg
Tel. 04102 94 847-10
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Über Wentzel Dr. HOMES:

Das aus dem Zusammenschluss von Wentzel Dr. (www.wentzel-dr.de) und GERMANHomes entstandene Immobilienunternehmen verfügt neben der Zentrale in Hamburg-Lokstedt bereits über Standorte in Kiel, Lübeck, Lüneburg, Bremen, Hannover, Münster, Bremerhaven/Cuxhaven, Köln, Darmstadt und Düsseldorf – und mit Glinde, Norderstedt und Quickborn über eine starke Präsenz in der Hamburger Metropolregion.

Wentzel Dr. bietet als großes, inhabergeführtes Immobilienunternehmen alle Dienstleistungen rund um die Immobilie an:
– Immobilienmanagement von Wohnimmobilien und Gewerbeimmobilien für private und institutionelle Investoren sowie Wohnungseigentümergemeinschaften.
– Verkauf und die Vermietung von Wohnungen und Häusern sowie Anlageimmobilien, Vermarktung von Neubauprojekten, Vermietung von Gewerbeflächen
– technischer Grundstücksservice
– Immobilienmarketing

Mit über 200 Mitarbeitern in Büros in Hamburg (Hauptsitz), Düsseldorf, Hannover, Leipzig, Osnabrück und Schwerin betreut Wentzel Dr. Kunden und Objekte vor allem in der Metropolregion Hamburg, sowie Nord, West- und Ostdeutschland.

Über Wentzel Dr.:

Wentzel Dr. bietet als großes, inhabergeführtes Immobilienunternehmen alle Dienstleistungen rund um die Immobilie an:
– Immobilienmanagement von Wohnimmobilien und Gewerbeimmobilien für private und institutionelle Investoren sowie Wohnungseigentümergemeinschaften.
– Verkauf und die Vermietung von Wohnungen und Häusern sowie Anlageimmobilien, Vermarktung von Neubauprojekten, Vermietung von Gewerbeflächen
– technischer Grundstücksservice
– Immobilienmarketing

Mit rund 175 Mitarbeitern in Büros in Hamburg (Hauptsitz), Düsseldorf, Hannover,
Leipzig, Osnabrück und Schwerin betreut Wentzel Dr. Kunden und Immobilien in den jeweiligen Metropolregionen.

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BVFI setzt sich beim Bestellerprinzip mit Modell der gerechten Provisionsteilung durch

Die Interessen der Verbraucher und Makler werden durch den Beschluss der Koalition gewahrt.

Im kürzlichen Beschluss zum Bestellerprinzip ist die Regierung fast zu 100 % den Vorschlägen des BVFI Bundesverband für die Immobilienwirtschaft sowie das BAGIMO, des Bundesarbeitskreises der Immobilienorganisationen gefolgt und beabsichtigt diese umzusetzen. Hierzu wurden bereits im Herbst 2018 und Januar diesen Jahres entsprechende Resolutionen eingereicht welche zur Anhörung im Bundesfachausschuss geführt haben.

Die Politik hat erkannt: Nicht nur Verkäufer sondern auch Kaufinteressenten profitieren von der umfangreichen Leistung eines Immobilienmaklers. Schon in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg und neun anderen gab es daher eine Beteilung beider an der Provision des Maklers. Allerdings rückte bei der Politik die, zugegebenermaßen teilweise einseitige, Belastung des Käufers in den Focus ihrer Überlegungen. So wurde dies, beispielsweise in den Bundesländern Berlin, Hessen und Hamburg noch praktiziert.

Der Vorstand des BVFI trat, nachdem die Abgeordneten des Bundeskongresses im Herbst 2018 einstimmig den Beschluss gefasst hatten, bundesweit die Provision gerecht zu teilen, an die Politik heran. Zahlreiche Gespräche wurden geführt, viele Briefe versendet.

Dank der konzertierten Kooperation konnte für die gesamte Maklergilde und zum Nutzen des Verbrauchers die Politik überzeugt werden. Namentlich seien die CDU/CSU und die FDP genannt. Das „falsche“ Bestellerprinzip wäre somit ad acta gelegt.

Eine der wichtigsten Änderungen in diesem Bereich war es aber, das Thema der drohenden Provisionsdeckelungen aus den Entwürfen und Planungen heraus zu bekommen. Dies ist in vollem Umfang gelungen. Nur so ist es möglich, dem Käufer und Verkäufer einer Immobilie auch zukünftig eine professionelle Dienstleistung zu erbringen. Auch wurde damit eine erhebliche Existenzbedrohung vieler Immobilien-Unternehmer erfolgreich entgegengewirkt. Künftig werden sich alle Vertragsparteien an der Honorierung der Maklerleistung beteiligen.

Jetzt ergeht an die Politik nur noch die dringende Bitte, die Zugangsvoraussetzungen für diesen hochqualifizierten Beruf zu verbessern.
Zu beachten gilt aber, dass bisher nur der politische Entschluss der Parteien vorliegt. Die Realisierung des Gesetzentwurfes wird dann in den nächsten Wochen folgen.

Der BVFI gehört mit seinen mehr als 10.000 Mitgliedern zu den größeren Verbänden der Immobilienwirtschaft und ist als Interessenvertretung beim Deutschen Bundestag akkreditiert.

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Bestellerprinzip beim Hauskauf wird Verbraucher nicht entlasten

Bestellerprinzip beim Hauskauf wird Verbraucher nicht entlasten

Bernd Lorenz plädiert für eine qualifizierte Beratung beim Immobilienverkauf. (Bildquelle: ImmoConcept GmbH)

Frankfurt, 23. November 2018 – Das vom Bundesjustizministerium in Aussicht gestellte Bestellerprinzip beim Wohnungskauf, nach dem künftig Immobilien-Eigentümer den mit dem Verkauf betrauten Makler bezahlen sollen, werde zu „keiner Kostenersparnis für Verbraucher führen“. Darauf hat Bernd Lorenz, Geschäftsführer des Frankfurter Immobilien- und Beratungsunternehmen ImmoConcept hingewiesen. Es sei eher zu befürchten, dass die Maklerkosten in den Hauswert eingepreist werden, was am Ende die Nebenkosten beim Hauskauf und die steuerliche Belastung für die Käufer in die Höhe treibe, warnt Lorenz.

Im Grundsatz sei das Bestellerprinzip „eine konsequente Auslegung des BGB“. Man könne daher von einer fairen Aufteilung der Kosten zwischen Käufer und Verkäufer sprechen. „Das alleine ist aber zu kurz gesprungen“, so Lorenz weiter. Wolle man Verbraucher tatsächlich schützen und fair behandeln, müssten die als Makler auftretenden Akteure „einen Qualifikationsnachweis erbringen, wie es in der Beraterbranche und insbesondere in den angelsächsischen Ländern schon lange Basis für Maklergeschäfte ist“. Nur daraus ergebe sich ein wirklicher Mehrwert für Immobilienkäufer.

Darüber hinaus plädiert Bernd Lorenz für eine gesetzliche Neuregelung, nach der die Beratung von Käufern und Verkäufern „ohne Bezug zum Hauptvertrag auf Honorarbasis abgerechnet werden kann“. Auch dies sein in angelsächsischen Ländern ebenso wie in den Niederlanden üblich. Die eigentliche Beratungsleistung werde damit aufgewertet und zugleich unabhängig vom Verkaufspreis. Für manche Makler ohne fachliche Qualifikation entfalle damit der Reiz, „mit einer wie auch immer gearteten Form der Beratung einen Maximalpreis zu erzielen“, erklärt Lorenz. Man werde die Diskussion zur geplanten Gesetzesänderung weiter mit großem Interesse verfolgen. „Es bleibt zu hoffen, dass Bundesregierung und Bundestag das Thema mit Bedacht und Kompetenz umsetzen.“

Die ImmoConcept GmbH wurde 1989 als Lorenz & Klaehre GmbH gegründet und erhebt seit 2003 regelmäßig Daten für den Frankfurter Immobilienmarkt. Das Unternehmen hat bis heute Immobilien im Wert von rund einer Milliarde Euro vermittelt. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Residential und Investment Transactions.

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Kommt das Bestellerprinzip jetzt auch für Immobilienverkäufe?

Kommt das Bestellerprinzip jetzt auch für  Immobilienverkäufe?

(Mynewsdesk) Meerbusch, im November 2018 – Justizministerin Katarina Barley plant eine schnelle Ausweitung des Bestellerprinzips auf Immobilienverkäufe und sorgt damit in der Branche für Unruhe. Immobilienmakler und die beiden großen Immobilienverbände IVD und BVFI sehen das Vorhaben kritisch, denn schon wie bei der Einführung des Bestellerprinzips bei Vermietungen drohen Maklern massive Umsatzeinbußen. Immobilienmakler sollten deshalb frühzeitig mit potenziellen Verkäufern in Kontakt treten, zum Beispiel über das in der Praxis bewährte Immoji©-Journal ( www.immoji-journal.de).

Es droht eine weitere Marktbereinigung, die insbesondere alle Immobilienmakler treffen wird, die kein Konzept für einen aktiven Immobilieneinkauf haben und mit potenziellen Verkäufern in ihrem Farminggebiet nicht im regelmäßigen Dialog stehen. Wichtiger denn je wird es sein, die zahlreichen Dienstleistungen rund um den Immobilienverkauf transparent darzustellen. Die eigene Homepage oder klassische Werbemaßnahmen reichen dann nicht mehr aus. Vielmehr gilt es, die eigene Immobilienkompetenz unter Beweis zu stellen und nachhaltig zu kommunizieren. Denn nur so können potenzielle Verkäufer davon überzeugt werden, ihre Immobilie durch einen kompetenten Immobilienmakler vor Ort vermarkten zu lassen – und diese umfassende Dienstleistung auch angemessen zu honorieren.

Wie erreicht man potenzielle Verkäufer? Wie spricht man diese gezielt an?
Eine mögliche Lösung ist das eigene Magazin. Mit News, Tipps und Trends rund um die Immobilie, die Eigentümer wirklich interessieren.Sonja Moog, Fachmaklerin aus Kassel, hat die Zeichen der Zeit erkannt und rechtzeitig die Weichen gestellt. Durch die regelmäßige Verteilung und Auslage ihres eigenen Magazins ‚Kurhessen Immobilien aktuell‘ in Kassel und Umgebung ist Maklerin Moog dort bekannt wie ein bunter Hund. Das liegt einerseits an ihrer freundlichen und extrovertierten Art, auf der anderen Seite punktet sie mit ihrer Kompetenz rund um das Thema Immobilien. Die Leser des Magazins schätzen insbesondere die Themen, in denen es um die Praxis rund um einen Immobilienverkauf geht. Benötige ich einen Energieausweis? Wenn ja, welchen? Was passiert mit einer geerbten Immobilie? Welche weitreichenden Konsequenzen kann eine falsche Angabe der Wohnfläche haben? Oder das bewusste Verschweigen von Baumängeln? All diese Fragen greift Sonja Moog in ihrem Magazin auf und bietet die passende Lösung.

Inhalte aus einer Hand
Die spannenden Stories und News ihres Magazins muss sich die Immobilienmaklerin nicht selbst ausdenken, denn dafür fehlt ihr die Zeit. Sie baut vielmehr auf die Expertise und das Immobilien-Knowhow des Immoji-Teams, das aus gestandenen Journalisten und Immobilienmarketing-Experten besteht. Sie erstellen das Layout, recherchieren relevante Themen, schreiben überzeugende Beiträge und individualisieren das Magazin für zahlreiche Maklerkunden in ganz Deutschland. Dreimal im Jahr werden die druckfrischen Magazine bei Sonja Moog angeliefert. Zu ihrem Wunschtermin, in ihrer Wunschauflage und mit einem Gebietsschutz. Immobilienprofi Moog lässt die Magazine in ihrem Zielgebiet verteilen und legt sie auch bei befreundeten Partnern in Kassel aus. So ist sie bestens gerüstet, wenn das Bestellerprinzip für Verkäufe kommt.

Alle weiteren Informationen finden moderne Immobilienmakler auf der Website www.immoji-journal.de. Dort können sie auch die aktuelle Ausgabe durchblättern: www.immoji-journal.de/ausgabe.

Telefonische Beratung gibt es jederzeit unter 02150-794380

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Über das Immoji©-Journal

Mit dem Immoji©-Journal für Immobilienmakler und Immobilienverwalter bieten zwei ausgewiesene Experten aus der Kommunikationsbranche professionelle Werkzeuge für das On- und Offline-Marketin : Der Meerbuscher Diplom-Betriebswirt Markus Naczinsky ist anerkannter Fachmann im Bereich Immobilien-Marketing und geprüfter MarktWert-Makler der Sprengnetter-Akademie. Der Essener Journalist Nicolai Jereb schreibt seit vielen Jahren unter anderem über Finanzthemen, Technologie und Kundenservice. Er sorgt beim Immoji©-Journal nicht nur für lesenswerte Inhalte, sondern steuert auch seine langjährige Erfahrung aus dem Verlagswesen bei.

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Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft

LEWO Immobilien GmbH über das Bestellerprinzip bei Immobilienverkäufen

Könnte das Bestellerprinzip bei Immobilienkäufern für Entlastung sorgen – oder ist die Diskussion doch nur eine gezündete Nebelkerze?

 

Leipzig, 11.08.2018. „Mit dem Argument, Wohnen für breitere Zielgruppen erschwinglich zu machen, wurde nicht nur die Mietpreisbremse eingeführt, sondern auch das Bestellerprinzip bei Vermietungen“, sagt Stephan Praus, der Geschäftsführer der LEWO Immobilien GmbH aus Leipzig. Mit fraglichem Ergebnis. Denn wie beispielweise der Zentralverband der Immobilienwirtschaft ZIA feststellt, hat die Mietpreisbremse – zumindest in den Metropolen – nicht zu einer Beruhigung am Wohnungsmarkt beigetragen. Im Gegenteil. „Und nun soll auch noch – geht es nach dem Willen einzelner politischer Kräfte – das Bestellerprinzip bei Immobilienverkäufen eingeführt werden“, so der Geschäftsführer der LEWO Immobilien GmbH, Stephan Praus.

 

Mietpreisbremse soll verschärft werden

Obgleich erste Gerichte die Mietpreisbremse für nicht verfassungskonform einschätzen und sie nachweisbar ihr gesetztes Ziel nicht erreichen konnte, zündet das Bundesjustizministerium nun die nächste Nebelkerze und will die Mietpreisbremse verschärfen. „Doch ob die Offenbarung des letzten Mietvertrags als einer der Punkte dem potentiellen Mieter gegenüber wirklich das gewünschte Ergebnis zeigt, kann bezweifelt werden“, so der Geschäftsführer der LEWO Immobilien GmbH, Stephan Praus. Ähnlich sehen es Vertreter der Maklerverbände, was die Einführung des Bestellerprinzips anbelangt. „Im Ergebnis konnte dies breiten Mietkreisen nicht helfen, eine Verbesserung des erschwinglichen Wohnraumangebotes oder einen Mietstillstand zu erreichen“, meint LEWO-Geschäftsführer Stephan Praus.

 

Kein Bestellerprinzip beim Immobilienverkauf

„Daraus folgt, dass man sich auch beim Bestellerprinzip für den Immobilienverkauf seine Gedanken machen sollte“, so der Geschäftsführer der LEWO Immobilien GmbH aus Leipzig. Dies hat auch mit der Funktion des Maklers zu tun. Denn anders als beispielweise Steuerberater oder Rechtsanwälte vertritt dieser – wenn er seinen Beruf qualifiziert ausübt – die Position beider Seiten. „Der Makler ist also Mittler beider Seiten“, ergänzt LEWO-Geschäftsführer Praus. Den Makler zum weisungsgebundenen verlängerten Arm des Bestellers zu machen, wäre somit der falsche Weg, da er damit zum „Vertriebsknecht“ würde, meint zumindest Dr. Wulff Aengevelt, der Chef von Aengevelt Immobilien. Er sieht in derartigen Maßnahmen ideologisch motivierte Bremsmanöver, die fachlich eklatant sind und damit von Problemlösungen ablenken. „Die Bundesregierung sollte vielmehr durch gezielte Maßnahmen den Wohnungsneubau ankurbeln. Die Instrumente hierzu sind bekannt. Scheitern aber vielleicht wirklich an der ideologischen Ausrichtung“, meint LEWO-Geschäftsführer Stephan Praus abschließend.

 

Weitere Informationen unter: www.lewo.de

 

 

Die LEWO Unternehmensgruppe realisiert Immobilienprojekte von der Sanierung bis zur Vermietung und Verwaltung des Objektes. Gegründet im Jahr 1995, zählt sie zu Leipzigs nachhaltig erfolgreichen Bauträgern und Hausverwaltungen. Die Unternehmensgruppe besteht aus der LEWO Immobilien GmbH sowie der EBV Grundbesitz GmbH.

 

 

Pressemitteilungen

Mietpreisbremse und was sie bedeutet

Probleme für Eigentümer

Mietpreisbremse und was sie bedeutet

Ernst-Werner Bruder

Mietpreisbremse
Im Prinzip besteht die „Mietpreisbremse“ aus zwei Teilen: dem bundeseinheitlichen „Besteller- Prinzip“ und den individuellen Maßnahmen zur Bremsung der Mieten, die die Länder selbständig für einzelne Bereiche anordnen können.
„Besteller-Prinzip“: dies bestimmt, dass zukünftig derjenige, der den Makler beauftrag, ihn auch bezahlen muss. Das wird im Regelfall der Vermieter sein, der dem Makler mitteilt, dass er eine Wohnung zu vermieten hat.
Nur wenn der Mieter ausdrücklich einen Suchauftrag erteilt, und der Makler nur deswegen für diesen Kunden aktiv sucht, muss der Mieter die Provision zahlen, die auf max. 2 Monatsmieten zzgl. MwSt. begrenzt ist. Alle Wohnungen, die der Makler bereits in seinem Bestand hat oder die ihm anschließend vom Vermieter angetragen werden, müssen vom Vermieter vergütet werden, wobei es gegenüber dem Vermieter keine Provisions-Obergrenze gibt.
Wichtig: diese Regelung gilt nur für die Vermietung, NICHT für den Verkauf, wo auch weiterhin die Courtage frei vereinbart werden kann. Und es gilt nur für Wohnimmobilien, nicht für Gewerbe-Immobilien. Weitere Hinweise auch auf http://www.bruder-immobilienmakler.de/mietpreisbremse
„Mietpreisbremse“ wird von den Ländern für die Gebiete angeordnet (einzelne Städte und Ortschaften), wo ein „angespannter“ Wohnungsmarkt herrscht. Die Maßnahme ist auf 5 Jahre begrenzt. Kriterien sind: Mieten steigen deutlich stärker als Bundesschnitt, die Mehrbelastung der Haushalte ist deutlich höher als im Bundesdurchschnitt, die Bevölkerung wächst, ohne dass erforderlicher neuer Wohnraum geschaffen wird, oder geringer Leerstand bei großer Nachfrage.
In diesen Gebieten gibt es folgende Einschränkungen

1.Die Miete darf nicht mehr als 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete (§556d BGB) liegen
2.Sie darf aber in gleicher Höhe wie die Vormiete liegen, falls diese höher ist. Auf Verlangen des Mieters muss dieses nachgewiesen werden. D.h. kein Vermieter muss bei Neuvermietung die Miete reduzieren. Außer Ansatz bleiben Mieterhöhungen des Vormieters, die erst im letzten Jahr des Mietverhältnisses vereinbart worden sind, d.h. Staffelmieten bleiben wirksam, da diese ja bereits bei Beginn des Mietverhältnisses vereinbart worde, nur erst später in Kraft getreten sind.
3.Problem ist die Bestimmung der „ortsüblichen Vergleichsmiete“, denn die meisten betroffenen Gemeinden haben weder einen normalen, geschweige denn qualifizierten Mietspiegel.
4.Bei Staffelmieten müssen die Kriterien für jede einzelne Staffel erfüllt sein, jeweils zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Staffel.
5.Bei Indexmieten muss lediglich die Anfangsmiete den Kriterien entsprechen
6.Ausgenommen sind Neubauten (nach dem 1.10. 2014 erstmalig genutzte und vermietete Wohnungen) (§556f BGB), sowie in den letzten 3 Jahren vor Beginn des Mietverhältnisses umfassend modernisierte Wohnungen. Bei diesen können die Modernisierungsmaßnahmen nach §559 Abs. 1-3 und § 559a auf die ortsübliche Vergleichsmiete aufgeschlagen werden.
7.Auch ausgenommen sind „umfassend modernisierte Wohnungen“, wobei der Begriff „umfassend“ nicht eindeutig definiert ist – man geht von einem Drittel der Neubaukosten aus. Hierbei wär allerdings zu klären, ob in dem Neubaupreis auch Grundstücksanteil und Gewinnmarge des Bauträgers enthalten sein sollen.
8.Bei Umwandlung einer Wohnung nach Einzug des Mieters in Teileigentum und anschließendem Verkauf hat der Mieter einen Sonderkündigungsschutz gegenüber einer Eigenbedarfskündigung durch den Käufer von bis zu 10 Jahren.
Viele Vermieter versuchen, durch eine „Teilmöblierung“ die „ortsübliche Vergleichsmiete“ zu umgehen. Mit Urteil LG Hamburg Urteil vom 31. Mai 2016 Az. 316 S 81/15 hat das Gericht jedoch verfügt, dass der Vermieter den Wert der Möblierung, und AfA genau berechnen muss.
Auch wenn im Gesetzestext sowohl von „Wohnungen“ als auch von „Wohnraum“ die Rede ist, sind sich Juristen einig, dass die Regelung auch für die Vermietung von Häusern, z.B. Reihenhäuser, gilt. Nur gibt es für Häuser nach unserer Kenntnis nirgendwo einen Mietspiegel, auch nicht in den Gemeinden, die für Wohnungen einen qualifizierten Mietspiegel besitzen.
Wir bei www.bruder-immobilienmakler.de lösen das Problem dadurch, dass wir Zugriff auf Datenbanken haben, in denen alle Mietangebote der letzten 5 Jahre gespeichert sind, außerdem nutzen wir 3 andere Datenbanken, in denen ortsübliche Mieten angegeben werden. Auch wenn dieses noch nicht richterlich überprüft worden ist, fahren die Vermieter damit besser als mit dem reinen Bauchgefühl. Außerdem kann im Streitensfall der Makler als Zeuge auftreten, und bei einer vom Makler sorgfältig ermittelten „ortsüblichen Miete““ müßte der Kläger den Gegenbeweis antreten.

Immobilienmakler mit eigenem Ladenbüro in Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis,als erster im Kreis zertifiziert nach DIN EN 15733, Wertermittlung, Verkauf, Vermietung von Häusern, Wohnungen und Grundstücken, vielfach ausgezeichnet von FOCUS, BELLEVUE und CAPITAL, Spezialist für Marktwertermittlung, festangestellte Mitarbeiter, Ausbildungsbetrieb für Duale Hochschule und IHK,

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Bruder Immobilien e.K.
Ernst-Werner Bruder
Schweizerweg 1
69120 Heidelberg
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Pressemitteilungen

Ein Jahr Bestellerprinzip: Digitale Revolution in der Wohnungsvermittlung?

Haben sich Online- und Discount-Immobiliendienstleister gegenüber
herkömmlichen Maklern durchgesetzt?

Ein Jahr Bestellerprinzip: Digitale Revolution in der Wohnungsvermittlung?

(Bildquelle: Datei: #98679468 | Urheber: Gesina Ottner fotolia)

Ein Jahr Bestellerprinzip – wie hat sich der Immobilienmarkt verändert?
Mit Einführung des Bestellerprinzips vor einem Jahr hat sich das Verhalten der Vermieter zunächst dahingehend geändert, dass Wohnungen vermehrt in Eigenregie vermietet wurden. In begehrten Ballungszentren wie Berlin, München oder Köln mit hoher Nachfrage hat das erst einmal funktioniert.
Dieser Trend ist aber mittlerweile wieder gegenläufig, da Vermieter den Mehrwert einer professionellen Vermietung erkennen. Insbesondere in weniger gefragten Regionen im Umland einer Großstadt oder auf dem Land ist die Vermietung Sisyphusarbeit. Der zeitliche und verkaufstechnische Aufwand wurde unterschätzt. Die Vermieter mussten ihre Vorstellung vom Makler, der nur die Tür öffnet revidieren. Eine aktuelle Umfrage des Immobilienportals Immobilienscout24 kommt zu dem Ergebnis: Eigentümer schätzen es, wenn Immobilien-Profis die Vermietung in die Hand nehmen. Neben der regionalen Marktkenntnis und der Erfahrung sind es auch die technischen Dienstleistungen wie die professionelle Präsentation einer Immobilie, die für einen Immobilien-Profi sprechen.

Werden Immobilien-Discounter klassische Makler ablösen?
Diese Frage darf wohl erst einmal mit einem nein beantwortet werden. Mit Einführung des Bestellerprinzips gründeten viele Startups und lockten mit Discount-Angeboten. Pauschalen für 498 Euro und darunter sollten Vermieter überzeugen. Schnell hat sich allerdings herausgestellt, dass die reine Digitalisierung im Immobilienmarkt nicht wirklich funktioniert. Unternehmen sind vom Markt verschwunden oder haben sich mit einem angepassten Geschäftsmodell neu aufgestellt. Ein entscheidender Grund hierfür: Die Gewinnmarge ist zu gering. Und in ländlichen Regionen drohen Verluste. Ein weiterer Grund: Der persönliche Kontakt bleibt auf der Strecke. Vertrauen lässt sich eben nicht digitalisieren.

„Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel zu erhalten.“
Als qualifizierter Immobilienmakler, dem deutschlandweiten Berufsverband IVD angehörig, sagt der Inhaber Jürgen Hansch des Familienunternehmens Hansch Immobilien IVD Köln folgendes dazu: Dieser Trend „Sparen-um-jeden-Preis“ nimmt immer mehr zu. Ein Top-Handy-Angebot jagt das andere. Do-it-yourself anstatt Handwerksbetrieb. Alle möchten sparen, aber verteufeln Lohn-Dumping. Das passt einfach nicht zusammen!

Wenn wir einmal von 498 Euro Vermittlungsgebühr ausgehen, davon die Mehrwertsteuer abziehen, dann die variablen Kosten für Insertion, Grundriss- und Expose-Erstellung plus Fotoaufnahmen; dann bleibt am Ende wenig übrig für die persönliche Dienstleistung: Die Bearbeitung von Anfragen, die Besichtigungen vor Ort, das Ausfertigen des Mietvertrages und die Schlüsselübergabe. Diese Leistungen werden von Menschen erbracht, die dafür viel Zeit aufbringen. Das Prinzip der Wirtschaft verbietet so einen Preis!

An dieser Stelle auszugsweise ein Zitat von John Ruskin, der vor 80 Jahren sagte: „Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn sie zu viel bezahlen, verlieren sie etwas Geld, das ist alles. Wenn sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren sie manchmal alles. Da das Gekaufte, die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.“

Machen wir es so, wie John Ruskin es vermitteln wollte. Prüfen wir erst einmal, ob die angebotene Dienstleistung oder das angebotene Produkt die Aufgabe erfüllen kann und ob es realistisch betrachtet überhaupt zu diesem Preis möglich ist.
Darüber hinaus sollten wir unser Verbraucherverhalten prüfen. Billig um jeden Preis? Ist das förderlich für eine gesunde Volkswirtschaft – ganz abgesehen von Produktionsstätten in Drittländern.
Fair-Trade setzt sich berechtigterweise immer mehr durch. Und letztendlich sind wir es als Verbraucher die Preistrends beeinflussen und faire Ökonomie fördern können.

Hansch Immobilien IVD. Perfektion in Immobilien. www.hansch-immobilien.koeln

Hansch Immobilien IVD. Perfektion in Immobilien. Verwalten. Vermieten. Verkaufen. Mitglied im Berufsverband IVD. Das Markenzeichen qualifizierter Immobilienmakler, Verwalter und Sachverständiger.
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