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Ohne Macht läuft gar nichts

Zwei kompakte Bücher erhellen das Phänomen Macht

Ohne Macht läuft gar nichts

Macht ist relativ. Auch scheinbar Schwache können siegen. (Bildquelle: www.fotolia.de)

Der Filmproduzent Harvey Weinstein hat seine Macht missbraucht, damit Schauspielerinnen seinen Sexwünschen entsprechen. Der Sektenführer Jim Jones hat im Jahr 1978 Mitglieder seiner Sekte „Peoples Temple“ zum Selbstmord getrieben. Im Jahr 1532 wurde unter dem Titel „Der Fürst“ eine Schrift des Politikers Niccolò Machiavelli veröffentlicht. Es ist zu einem viel geschmähten Buch über Macht und Herrschaft geworden. Macht hat kein besonders gutes Image. Doch sie durchzieht das Leben aller Menschen. So wie ein Fisch nicht mehr merkt, dass er nass ist und im Wasser schwimmt, merken wir nicht mehr, wie das Phänomen Macht unser Leben umgibt und durchdringt.

Der Ex-Manager und Sachbuchautor Walter R. Kaiser hat sich in zwei Publikationen mit dem Thema Macht auseinandergesetzt. In seinem Buch „Demut oder pure Macht“ (2014) vergleicht er zwei sehr unterschiedliche Führungsphilosophien. Es sind die die klösterlichen Regeln des Abtes Benedikt von Nursia (480 – 547) und die Anleitungen wie man zu Macht kommt und sie verteidigt von Machiavelli (1469 – 1527). Die Folgerungen von Kaiser überraschen. Er hält die Ausführungen von Machiavelli für heutige Verhältnisse besser geeignet. Benedikt von Nursia setzt auf Gehirnwäsche, Machiavelli auf Selbstverantwortung und Risiko.

In seinem zweiten Buch mit dem Titel „Was Macht ausmacht“ (2017) analysiert Kaiser wie Soziologen und Psychologen das Phänomen Macht beschreiben. Anhang alltäglicher Situationen im privaten und beruflichen Bereich arbeitet Kaiser heraus, welche Machtmittel angewendet werden: Belohnung, Bestrafung, Identifikation, Information, Legitimation, Manipulation und Sachkenntnis. Er beschreibt die Machtschauplätze mit den symbolischen Namen: Haus, Markt, Burg und Tempel. Daraus leitet er eine Machtmatrix ab, in die verschiedene Machtsituationen eingeordnet werden können. Beispielhaft zeigt Kaiser Machtprofile von Eltern, Vorgesetzten und Mitarbeiter. Vier Schlüsselfragen nach Machthaber, Machtbetroffenem, Machtschauplatz und Machtmittel erlauben es, schnell eine Machtsituation zu bewerten.

Unter dem Titel „Was Macht ausmacht“ hält Kaiser, als Vorstand des Mittelstandsvereins SFP e.V. bei der Unternehmervereinigung KAPF (Kompetenz Netzwerk Karlsruhe – Pforzheim) am Mittwoch, den 21.2.2018, 19:00 Uhr, in der Nähe von Pforzheim einen Vortrag. Nähere Informationen darüber und wie man sich anmelden kann, findet man auf der Homepage des Vereins SFP.

SFP e.V. ist ein Verein für Selbständige und kleine KMU. KAPF ist eine Interessenvereinigung von Firmen im Raum Pforzheim-Karlsruhe.

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Kinder für abwechslungsreiche Ernährung begeistern

Pädagogischer Zeigefinger nicht sinnvoll

sup.- Ohne Frage ist es wichtig, dass Eltern dafür sorgen, dass die Ernährung ihrer Kinder in der Gesamtbilanz abwechslungsreich, ausgewogen und bedarfsorientiert ist. Um dieses Ziel zu erreichen, empfiehlt sich Experten zufolge jedoch nicht der pädagogische Zeigefinger. Ernährung sollte nicht als Belohnung, Bestrafung oder Beruhigung genutzt werden. Stattdessen sollten Mahlzeiten positiv unter den Aspekten Genuss, Freude und Neugier besetzt sein. Schon für kleine Kinder ist es spannend, Nahrungsmittel anzufassen, zu riechen und zu probieren. Eltern, die gemeinsam mit ihren Sprösslingen einkaufen gehen, den Tisch decken und Mahlzeiten zubereiten, können ihren Kindern ganz nebenbei vermitteln, was alles zu einer abwechslungsreichen Ernährung gehört. Dieses Abgucken bei den Eltern ist bedeutend erfolgversprechender als Gesundheitsargumente oder Verbote im Hinblick auf die Nahrungsauswahl. Mahlzeiten sollten als kleine Genussinseln im täglichen Tagesablauf der Kinder gestaltet werden, rät der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der das Erlebnisportal genuss-tut-gut.de mitgestaltet hat. Denn ein positives Verhältnis zur Ernährung bietet optimalen Schutz vor Über- und Untergewicht sowie vor Essstörungen.

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„Intrinsischen Motivation“ und „Korrumpierungseffekt“ als Lügenmärchen enttarnt!

Wie die Freude am Fahren verloren ging – Lügenmärchen und „wahre“ Fakten über Motivation

Ebenhausen – Die Autoren Gerhard Etzel und Hans U. von Münche deuten mit ihrem Buch an, dass in der Motivationsforschung und -Literatur einiges nicht mit rechten Dingen zugeht. Sie machen dabei auch vor populären Autoren nicht halt, wie z. B. Reinhard K. Sprenger mit seinem „Mythos Motivation“ oder Daniel H. Pink mit „Drive: Was Sie wirklich motiviert“.

In neun Märchen breitet der Diplompsychologe Hans U. von Münche seine Ansicht über Motivation aus: Manche Theorien, die bisher als wissenschaftlich fundiert dargestellt wurden, sind wirklich nichts als Lügenmärchen. Sein eigenes Verständnis von Motivation stellt er ebenfalls in Form von Märchen dar.

Die Titelstory: Ein junger, überaus reicher Mann hat alles, was man sich so wünschen kann, unter anderem einen BMW 760i, den er lange Zeit mit Begeisterung fuhr. Aber nun hat er einfach keinen Spaß mehr daran, diesen Wagen zu fahren. Er glaubt, dass er einem bei Mark Twain geschilderten Effekt erlegen ist:
„Es gibt reiche Engländer, die einen Viererzug zwanzig bis dreißig Meilen in einem Tage laufen lassen, weil dieser Spaß sie einen Haufen Geld kostet; würden sie aber dafür bezahlt werden, so würden sie es als „Arbeit“ ansehen und darauf verzichten.“ Hans U. von Münche gelingt es im Gespräch mit dem jungen Mann, die wirklichen Ursachen seiner Unlust zu entdecken und zu beseitigen. Die Folge: Die Freude am Fahren ist zurück.

In einem anderen Märchen wird ein alter Mann von einer Bande Jugendlicher in der Nachbarschaftt belästigt und terrorisiert. Das Märchen über den einfallsreichen alten Mann, der seine Peiniger auf raffinierte Art los wird, ist die Nacherzählung einer Anekdote, die seit mehr als 15 Jahren durch die Sach- und Fachliteratur geistert. Die Story unterscheidet sich von den Vorlagen nur insofern, als von Anfang an klargestellt wird, dass hier ein Märchen erzählt wird, mit dem keinesfalls etwas bewiesen werden kann. Die Beweiskraft dieser netten kleinen Geschichte unterstellt beispielsweise Reinhard K. Sprenger. Er sieht die Story in „einer ganzen Kette neuester sozialpsychologischer Studien“. Hier allerdings hat das Märchen einen ganz anderen Ausgang als bei Sprenger.

Neben den Märchen liegt ein weiterer Schwerpunkt des Buches auf einem Faktencheck.
Der Freund und Kollege von Hans U. von Münche, Gerhard Etzel, zeigt mit einer reichhaltigen Sammlung „wahrer“ Fakten, dass die Sicht von Hans U. von Münche höchst plausibel und mit den Fakten in Übereinstimmung ist.

Weiter Informationen zum Buch mit Leseprobe: http://www.lügenmarchen-motivation.de
Dr. Gerhard Etzel war nach dem Diplom in Psychologie als Projektleiter im Sonderforschungsbereich Sozial- und Wirtschaftspsychologische Entscheidungsforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Universität Mannheim tätig. Danach wechselte er in die Industrie. Dort wirkte er als Mitarbeiter und Führungskraft in verschiedenen Funktionen und Bereichen, mit den Schwerpunkten Personalentwicklung, Training, Coaching, Aus und Weiterbildung. Seit 1991 ist er selbstständig als Coach und Trainer. In seiner Arbeit kombiniert er die Themenfelder ‚Stärkung der kommunikativen Kompetenz‘ und ’systematisches, methodisches Arbeiten‘. Eines seiner Spezialgebiete ist die Konstruktion und der Einsatz von neuartigen Rollenspielen und Verhaltensplanspielen für Teamentwicklung, Führungs- und Projektmanagementtraining.
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