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ANGELES EQUITY PARTNERS SAMMELT US$ 360 MILLIONEN FÜR ERSTEN FONDS EIN

Überzeichneter Fonds schließt über der ursprünglich vereinbarten Obergrenze von US$ 300 Millionen

ANGELES EQUITY PARTNERS SAMMELT US$ 360 MILLIONEN FÜR ERSTEN FONDS EIN

(Bildquelle: AEP)

Los Angeles (Kalifornien) 23. Januar 2017 – Angeles Equity Partners, LLC, eine private Investmentfirma mit Fokus auf Wertschöpfung durch operative Transformation, hat heute die Schließung von Angeles Equity Partners I, L.P. und dessen Parallelfonds (kurz „AEP I“) mit Kapitalzusagen in Höhe von US$ 360 Millionen durch eine Gruppe renommierter institutioneller Investoren bekannt gegeben. Zu den Anlegern zählen staatliche und betriebliche Pensionskassen, Stiftungen, ein Staatsfonds sowie alternative Asset-Manager in Nordamerika, Europa und Mittelost. AEP I, der erste Private-Equity-Fonds des Unternehmens, war überzeichnet und übertraf sein Ziel von US$ 300 Millionen bei Weitem.

Geführt wird Angeles Equity Partners (AEP) von den Gründungsmitgliedern Timothy Meyer und Jordan Katz, die bereits seit mehr als zehn Jahren gemeinsam investieren. Sie unterstützen Unternehmen, ihr Potenzial voll zu nutzen, und tragen so zur Wertschöpfung bei. Der Schwerpunkt von AEP I liegt auf nordamerikanischen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen, insbesondere auf Firmen, die nach Meinung der Investoren direkt vom tiefgehenden Know-how des Fonds in Bezug auf operative Transformation und strategische Neuausrichtung profitieren können.

„Wir danken unseren Gesellschaftern für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen in unsere Firma“, erklärt Timothy Meyer, Mitgründer und Managing Partner von Angeles Equity Partners. „Das starke Interesse an unserem ersten Fonds ist in unseren Augen eine Bestätigung für unsere operativ ausgerichtete Investitionsstrategie, die wir über viele Jahre hinweg entwickelt haben, und auch für unser Team sowie für unser attraktives Portfolio.“

Im vergangenen Jahr hat AEP I in ERP Power® investiert, einen Hersteller kleiner, intelligenter und effizienter Leistungselektronik-Komponenten für LED-Leuchten, und Applied Acoustics International®, einen Tier-1-Automobilzulieferer, der sich auf NVH Produkte (Noise, Vibration, Harshness) spezialisiert hat. Angeles Equity Partners setzt auf kontrollorientierte Kapitalbeteiligungen an Unternehmen mit eingeschränktem Gesellschafterkreis oder in Familienbesitz. Weitere Ziele sind nicht zum Kerngeschäft gehörige Tochtergesellschaften größerer Unternehmen sowie erfolgversprechende Buy-and-Build-Vorhaben mit bewährten Führungskräften.

„Die Unterstützung durch die Investoren-Community stimmt uns sehr positiv, wobei wir von den Investitionspotenzialen für AEP I überzeugt sind“, kommentiert Jordan Katz, Mitgründer und Managing Partner von Angeles Equity Partners. „Im unteren bis mittleren Marktsektor sehen wir ein hochinteressantes Segment. AEP hat hier sehr gute Chancen, Partnerschaften mit Industrieunternehmen zu schließen und diese bei der raschen Realisierung ihres vollen Leistungsvermögens gezielt zu unterstützen.“

Moelis & Company LLC und GCA Advisors, LLC agierten als Placement Agents; Munger, Tolles & Olson LLP waren für die Rechtsberatung zuständig.

Angeles Equity Partners ist eine Private-Equity-Firma, die in Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen investiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Unternehmen, die nach Meinung der Investoren direkt vom umfassenden Know-how des Fonds in Bezug auf operative Transformation und strategische Neuausrichtung profitieren können. Dieses Kompetenzprofil bestimmt die Investitionsphilosophie der Firma und kann nach ihrer Überzeugung Unternehmen mit unterdurchschnittlicher Performance helfen, ihr gesamtes Potenzial auszuschöpfen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website unter www.angelesequity.com

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SHS sammelt für vierten Fonds 125 Millionen Euro ein

Neuer SHS-Fonds überzeichnet

Die SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement hat für ihren vierten Fonds 125 Millionen Euro eingeworben. Das Zielvolumen von 100 Millionen Euro wurde damit deutlich überschritten. Der Fonds investiert in Unternehmen aus der Life-Sciences- und Medizintechnikbranche in der DACH-Region. Die Größe des Fonds ermöglicht jetzt auch Investitionen in Unternehmen mit höherem Transaktionsvolumen.

Tübingen, 8. Mai 2015 – Der vierte Fonds der Tübinger Beteiligungsgesellschaft ist mit 125 Millionen Euro einer der größten Branchenfonds Europas. Laut SHS konnten dennoch nicht alle Zeichnungswünsche von potenziellen Investoren berücksichtigt werden. Aus dem Fonds investiert SHS in zehn bis zwölf Wachstumsunternehmen. Die maximale Investitionshöhe in ein Portfoliounternehmen beträgt dabei bis zu 20 Millionen Euro. Die Tübinger zielen auch auf Transaktionen im mittleren zweistelligen Millionenbereich, die gemeinsam mit einem bestehenden Netzwerk von Ko-Investoren umgesetzt werden. Der Fonds beteiligt sich an Unternehmen über Mehrheiten und qualifizierte Minderheiten. In den vierten SHS-Fonds investierten unter anderem Pensionsfonds, berufsständische Versorgungswerke, Dachfonds, Family Offices, der European Investment Fund sowie eine private Krankenversicherung. Zudem investierte das SHS-Managementteam einen substanziellen Beitrag.

„Wir sehen in der Medizintechnik zahlreiche spannende Beteiligungsmöglichkeiten und wollen die Unternehmen bei ihrem Wachstum durch Eigenkapital unterstützen. Im Vergleich zum dritten SHS-Fonds mit 50 Millionen Euro ist dieser Fonds mehr als doppelt so groß. In den Blick nehmen wir dabei auch Nachfolgesituationen und Konzern-Spin-offs. Mit dem vierten Fonds konnten wir unsere Investorenbasis weiter ausbauen. Das zeigt klar das große Interesse an Investitionen in die Medizintechnik sowie das Vertrauen in unsere langjährige, erfolgreiche Anlagestrategie“, erläutert SHS-Partner und Geschäftsführer Hubertus Leonhardt.

SHS investiert in Unternehmen, die über marktreife Produkte verfügen, einen Wachstumskurs verfolgen oder die Durchdringung neuer Märkte planen. Dabei unterstützt SHS seine Portfoliounternehmen nicht nur durch langjährige Expertise und Marktkenntnisse, sondern auch mit einem dichten Netzwerk von Kontakten und Kooperationen. Bisher hat sich der aktuelle Fonds SHS IV am Roboterchirurgie-Unternehmen AOT, am Kardiologie-Spezialisten Vimecon und am Zahnimplantatehersteller TRI Dental Implants beteiligt. Weitere Transaktionen stehen kurz vor einem Abschluss. Mit Investitionen des Vorläufer-Fonds SHS III konnten unter anderem Unternehmen wie phenox, AMW und numares erfolgreich entwickelt werden.

Über die SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement mbH:
Die Tübinger SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement investiert in Medizintechnik- und Life-Sciences-Unternehmen mit Fokus auf Expansionsfinanzierungen, Gesellschafterwechsel und Nachfolgesituationen. Dabei geht SHS sowohl Minderheits- als auch Mehrheitsbeteiligungen ein. Als erfahrener Brancheninvestor unterstützt die 1993 gegründete SHS das Wachstum ihrer Portfoliogesellschaften durch ein Netzwerk an Kooperationen, zum Beispiel bei der Einführung neuer Produkte, bei regulatorischen Themen oder beim Eintritt in weitere Märkte. Zu den deutschen und internationalen Investoren der SHS-Fonds gehören etwa Pensionsfonds, berufsständische Versorgungswerke, Dachfonds, Family Offices, der European Investment Fund, die Kreditanstalt für Wiederaufbau, eine private Krankenversicherung und das SHS-Managementteam. Derzeit investiert die AIFM-registrierte Gesellschaft aus der vierten Fondsgeneration, für die Anleger 125 Millionen Euro bereitgestellt haben. Geschäftsführende Partner bei SHS sind Reinhilde Spatscheck, Dr. Bernhard Schirmers, Hubertus Leonhardt und Uwe Steinbacher.

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IRA WÜLFING KOMMUNIKATION gewinnt Bayern Kapital als neuen Kunden

München, 04. Mai 2015. Die Münchner Kommunikationsagentur IRA WÜLFING KOMMUNIKATION GmbH (IWK) hat Bayern Kapital, die Venture-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern, als neuen Kunden gewonnen. Die inhabergeführte Full-Service-Agentur erweitert damit ihren strategischen Schwerpunkt in der Kommunikationsberatung von Beteiligungsgesellschaften um einen wichtigen Akteur der Start-up- und Wachstumsfinanzierung.

Seit 1. Mai unterstützt IWK die Unternehmenskommunikation der Bayern Kapital GmbH. Bayern Kapital stärkt den Kapitalmarkt in Bayern für Technologie-Gründer und junge expandierende Hightech-Unternehmen. Seit 1996 hat Bayern Kapital knapp 200 Millionen Euro in mehr als 230 innovative Unternehmen aus Biotechnologie/Life Sciences, Software & IT, Medizintechnik, Werkstoffe & Neue Materialien, Nanotechnologie und Umwelttechnologie investiert. Private Co-Investoren haben dabei weitere 400 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Als 100-prozentige Tochter der LfA Förderbank finanziert Bayern Kapital Start-ups von der frühen Seed-Phase bis zum Wachstum. Seit 2015 managt Bayern Kapital auch den neuen Wachstumsfonds Bayern. Der Fonds ist mit allein 100 Millionen Euro an staatlichen Mitteln ausgestattet und tätigt Co-Investments mit privaten Kapitalgebern.

„Mit Bayern Kapital haben wir erneut eine exponierte Beteiligungsgesellschaft für uns gewonnen. Dies schärft zum einen unser Profil in der kommunikativen Beratung von Kunden aus der europäischen Finanzbranche. Zum anderen freuen wir uns, dass unser engagiertes Team in der vorangegangenen öffentlichen Ausschreibung wieder einmal mit starken Leistungen überzeugt hat“, sagt Ira Wülfing, Gründerin und Geschäftsführerin von IRA WÜLFING KOMMUNIKATION.

IRA WÜLFING KOMMUNIKATION GmbH (IWK) ist eine 2004 gegründete inhabergeführte Full-Service-Agentur mit Sitz in München. IWK ist vorwiegend auf Unternehmenskommunikation in den Bereichen Private Equity, Venture Capital, Unternehmensberatung, Professional Services, Healthcare und Non-Profit-Organisationen spezialisiert. In diesen Segmenten verfügt IWK durch die langjährige Betreuung namhafter Kunden über besondere Expertise und Kompetenzen. Die Leistungen der Full-Service- Agentur decken die gesamte Bandbreite klassischer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ab und reichen bis hin zur Entwicklung und Durchführung diverser Eventformate sowie Coaching und Medientrainings.

Zu den Kunden von IWK zählen unter anderem AlixPartners, Apax Partners, Altium Capital, Equistone Partners Europe, Consulting Cum Laude, Golding Capital Partners, numares, RIEMSER Pharma, SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement und SFS Siemens Financial Services.

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Final Closing: Equistone Partners Europe schließt seinen fünften Fonds EPEF V mit zwei Milliarden Euro

München/Zürich, 16. April 2015. Equistone Partners Europe hat zum Final Closing seines fünften Fonds (EPEF V) binnen sechs Monaten Investitionskapital von zwei Milliarden Euro eingesammelt und überschreitet damit das ursprüngliche Ziel von 1,75 Milliarden Euro. Mit dem Fundraising hatte der führende europäische Eigenkapitalinvestor erst im Oktober 2014 begonnen. Wie die vorherigen Fonds wird sich auch EPEF V vor allem an etablierten mittelständischen Unternehmen mit attraktivem Wachstumspotenzial und Unternehmenswerten zwischen 50 und 300 Millionen Euro beteiligen.

In Equistones fünften Fonds haben 43 institutionelle Anleger wie Pensionsfonds, Dachfonds, Staatsfonds und Versicherungsunternehmen vor allem aus Europa und Nordamerika umfangreich investiert. Rund 80 Prozent der Investitionssumme stammen von Anlegern, die bereits in frühere Equistone-Fonds investiert hatten. Geografisch kommen rund 47 Prozent des beschafften Kapitals aus Europa, 29 Prozent aus Nordamerika und 24 Prozent aus Asien und den Golfstaaten.

„Dieses Fundclosing ist erneut ein wichtiger Meilenstein für Equistone und seine Partner und Mitarbeiter, von denen jeder substanziell zum Erfolg beigetragen hat. Der Erfolg von EPEF V belegt erneut, wie attraktiv Equistone vor allem für große, erfahrene institutionelle Investoren ist. Sie wissen, dass es immer wieder gelingt, erfolgreiche Unternehmen mittlerer Größe mit gutem und qualifiziertem Management auszuwählen, um in enger und vor allem partnerschaftlicher Zusammenarbeit die Potenziale und Chancen dieser Gesellschaften weiterzuentwickeln. Der europäische Midcap-Markt bietet weiter zahlreiche Gelegenheiten für Investments aus unserem neuen Fonds. Das makroökonomische Umfeld ist für die Beteiligungsbranche grundsätzlich gut und wir machen kontinuierlich eine Vielzahl attraktiver Ziele aus“, erläutert Dr. Peter Hammermann, Senior Partner bei Equistone, der die europäischen Aktivitäten des Eigenkapitalinvestors leitet.

Mit mehr als 40 Prozent investierte Equistone den größten Anteil des Fund IV-Kapitals in den deutschsprachigen Raum. Alleine 2014 wurden insgesamt neun Transaktionen in der DACH-Region und in den Niederlanden realisiert: Unter anderem investierten von Equistone beratene Fonds in Caseking, einen Online-Anbieter für Gaming- und PC-Komponenten, die Performance Interactive Alliance (PIA), eine Unternehmensholding für automatisiertes Online-Marketing, und in die Unlimited Footwear Group, die auf Schuhe im mittleren Preissegment spezialisiert ist. Im Februar 2015 hat Equistone POLO Motorrad übernommen, einen führenden Anbieter von Motorradbekleidung und -zubehör, im März 2015 wurde die Schweizer avocis an den britischen Outsourcing-Spezialisten Capita verkauft.

Über Equistone Partners Europe
Equistone Partners Europe ist einer der führenden europäischen Eigenkapital-Investoren mit einem Team von 36 Investmentspezialisten in sechs Büros in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Großbritannien. Equistone beteiligt sich vor allem an etablierten mittelständischen Unternehmen mit guter Marktposition, überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial und einem Unternehmenswert zwischen 50 und 300 Mio. Euro. Seit der Gründung wurde Eigenkapital in mehr als 400 Transaktionen, hauptsächlich mittelständische Buy-Outs, investiert. Das Portfolio umfasst europaweit derzeit knapp 60 Gesellschaften, darunter 17 aktive Beteiligungen in Deutschland, in der Schweiz und in den Niederlanden.
Weitere Informationen finden Sie unter www.equistonepe.com

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Equistone: „Starker Dealflow für 2015 erwartet“

Europäischer Eigenkapitalinvestor will starke Position im Markt für Mittelstands-Buyouts weiter ausbauen und blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück.

– Equistone in der Zehn-Jahres-Übersicht aktivste Beteiligungsgesellschaft für mittelgroße Buy-outs in Deutschland
– Beteiligung an Zusammenschluss von vier Online-Marketing-Unternehmen zur Performance Interactive Alliance (PIA)
– Stärkung von PIA durch Erwerb von DYMATRIX und SoQuero
– Erwerb von Gaming- und PC-Komponenten-Anbieter Caseking
– Beteiligung an Munich Building Technologies (Otto Group)
– Übernahme der Unlimited Footwear Group
– Erfolg setzt sich 2015 fort: Akquisition von POLO Motorrad

München/Zürich, 11. Februar 2015 – Equistone Partners Europe zieht für 2014 eine sehr positive Bilanz. Mit insgesamt neun realisierten Transaktionen im deutschsprachigen Raum und in den Niederlanden hat Equistone seine strategischen Ziele übertroffen. Den nachhaltigen Erfolg des Eigenkapitalinvestors in Deutschland bestätigt auch eine aktuelle Analyse des Fachmagazins FINANCE: In den vergangenen zehn Jahren hat Equistone in mehr Unternehmen im deutschen Mittelstand investiert als jede andere Beteiligungsgesellschaft. Berücksichtigt wurden dabei Transaktionen, in denen Finanzinvestoren deutsche Unternehmen mehrheitlich unter Beteiligung des Managements erwerben und die einen Transaktionswert von 50 bis 250 Millionen Euro aufweisen.

Für 2015 erwartet Equistone einen weiter starken Dealflow. „Das makroökonomische Umfeld für die Beteiligungsbranche ist grundsätzlich gut. Wir sehen wachsendes Interesse institutioneller Investoren an Private Equity und gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung im Niedrigzinsumfeld fortsetzt. Für uns gibt es gute Gründe für Optimismus. Wir sehen eine Vielzahl attraktiver Targets und gehen davon aus, dass wir unsere führende Position als starker Partner des Mittelstands weiter ausbauen können. Unternehmen, die ihr Wachstumspotenzial erschließen möchten, sind weiter auf der Suche nach eigenkapitalstarken und unternehmerisch denkenden Partnern. Mit unseren sehr erfahrenen Teams in Deutschland, der Schweiz sowie Frankreich und Großbritannien können wir die Entwicklung mittelständischer Unternehmen nachhaltig fördern“, sagt Dr. Peter Hammermann, Senior Partner Equistone Partners Europe.

Sein gesamteuropäisches Portfolio hat Equistone Partners Europe mit den Investments des Jahres 2014 auf knapp 60 aktive Beteiligungen erweitert.

Erwerb von POLO Motorrad
Der Erfolg setzt sich im laufenden Jahr bereits fort mit der POLO Motorrad und Sportswear GmbH, an der sich von Equistone beratene Fonds im Januar 2015 mehrheitlich beteiligt haben. POLO Motorrad, 1980 gegründet und mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Jüchen, zählt zu den führenden Anbietern von Motorradbekleidung, Motorradzubehör und Motorradtechnik. Der Vertrieb von mehr als 20.000 Artikeln erfolgt im Einzelhandel über ein Netz von 82 Filialen in Deutschland und sieben Filialen in der Schweiz. Bestellungen erfolgen zudem über Online-Shops, mobile Applikationen, Kataloge und B2B-Kanäle. Neben dem Verkauf hochwertiger Drittmarken vertreibt POLO Motorrad auch Eigenmarken wie FLM, PHARAO, THERMO BOY, SPIRIT MOTORS und Q-BAG. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Oktober 2013 bis September 2014) erwirtschaftete POLO Motorrad rund 114 Millionen Euro Umsatz. POLO Motorrad ist laut Equistone eine exzellente Plattform, um die Konsolidierung des fragmentierten Marktes zu beschleunigen. Dazu sollten auch das Filialnetzwerk ausgebaut und Onlineaktivitäten gestärkt werden, um das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben.

Vier Neu-Investments und fünf Add-on-Akquisitionen im Jahr 2014
Im Jahr 2014 realisierte Equistone Partners Europe im deutschsprachigen Raum und in den Niederlanden neun Transaktionen, davon vier Investments und fünf Add-on-Akquisitionen. Von Equistone beratene Fonds investierten in Caseking, einen Online-Anbieter für Gaming- und PC-Komponenten, die Performance Interactive Alliance (PIA), eine Unternehmensholding für automatisiertes Online-Marketing, die Munich Building Technologies, einen Anbieter für Heizungs-, Luft- und Klimatechnik, und in die Unlimited Footwear Group, die auf Schuhe im mittleren Preissegment spezialisiert ist.

Performance Interactive Alliance (PIA)
Im März 2014 haben sich unter Beteiligung der von Equistone beratenen Fonds Performance Media, econda, Blue Summit Media und DELASOCIAL zur Performance Interactive Alliance (PIA) zusammengeschlossen. Unter dem Dach der PIA bieten die vier marktführenden Unternehmen der Marketingautomatisierung Dienstleistungen aus einer Hand. Mittelfristig liegt der Fokus der Gruppe auf der Verbesserung digitaler Transaktionsprozesse sowie der technologischen Weiterentwicklung von Softwaresystemen mit dem Ziel, ihre Position im automatisierten Online-Marketing und im effizienzorientierten Branding auszubauen. Nach der Add-on-Akquisition von DYMATRIX im August und dem Erwerb von SoQuero durch das PIA-Unternehmen Blue Summit Media im September betreut die Holding mittlerweile mehr als 450 Kunden. Mit Hauptsitz in Hamburg vereint PIA rund 450 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg, München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Karlsruhe und Frankfurt sowie am Entwicklungsstandort Belgrad. Equistone sieht nachhaltiges Wachstumspotenzial für automatisiertes Online-Marketing und plant, das organische und anorganische Wachstum der Gruppe auch künftig zu unterstützen, unter anderem durch den Erwerb weiterer Unternehmen aus angrenzenden Bereichen der Marketingautomation.

Erwerb von Caseking
Ebenfalls im März haben sich von Equistone beratene Fonds mehrheitlich an der Caseking-Gruppe beteiligt, einem führenden Online-Anbieter für hochwertige und leistungsfähige Gaming- und PC-Komponenten in Europa. Caseking wurde 2003 als Online-Store für Gaming- und PC-Zubehör in Berlin gegründet. 2012 kaufte Caseking den britischen Marktführer für den Onlinevertrieb von PC-Komponenten Overclockers UK. Seither hat sich die europäische Unternehmensgruppe mit rund 90 Mitarbeitern in Deutschland und 60 Mitarbeitern in Großbritannien bei rund 100 Millionen Euro Jahresumsatz zu einem etablierten Markenanbieter für hochwertige Gaming- und PC-Komponenten entwickelt. Caseking ist neben Deutschland und Großbritannien auch mit einer eigenen Niederlassung in Frankreich, dem drittstärksten europäischen Markt, vertreten und unterhält Dependancen in den Niederlanden, Polen und Taiwan. Mit der Investition in ein etabliertes mittelständisches Unternehmen, das sich in einem attraktiven Zukunftsmarkt bewegt, möchte Equistone dazu beitragen, die Expansionsstrategie von Caseking durch organisches und anorganisches Wachstum weiter voranzutreiben und das eigene Produktportfolio auf- und auszubauen. Mit der Akquisition der ungarischen Kelly-Tech im Juli wurde ein erster Schritt zur weiteren Expansion von Caseking unternommen.

Beteiligung an Munich Building Technologies
Im Mai 2014 haben sich von Equistone beratene Fonds an der Munich Building Technologies beteiligt. Das Unternehmen, das aus der ehemaligen Otto Group hervorging, ist ein führender Anbieter von Systemen der Heizungs-, Luft und Klimatechnik und beschäftigt rund 400 Mitarbeiter. Die Otto Group erzielte 2013 einen Umsatz von rund 74 Millionen Euro.

Akquisition der Unlimited Footwear Group
Mit der Akquisition der niederländischen Unlimited Footwear Group hat das Schweizer Team von Equistone Partners Europe in Zusammenarbeit mit deutschen Kollegen eine komplexe Transaktion erfolgreich strukturiert. Von Equistone beratene Fonds haben sich im Dezember an der Unlimited Footwear Group mehrheitlich beteiligt. Das niederländische Unternehmen ist spezialisiert auf Design, Beschaffung und Vertrieb von Frauen-, Männer- und Kinderschuhen im mittleren Preissegment. Die bisherigen Gesellschafter haben ihre Anteile an die Equistone-Fonds sowie an die Gründungsgeschäftsführer der Gruppe verkauft, die bereits am Unternehmen beteiligt waren. Die Unlimited Footwear Group besteht aus den Unternehmen Shoes Unlimited, Trend Design und Star Collections. Die Gruppe vertreibt ihre Schuhe über Einzelhandelsketten in Europa und Nordamerika unter Handelsmarken, der Eigenmarke „Bullboxer“ und diversen Lizenzmarken, etwa „Björn Borg“ und „GAASTRA“. Am Hauptsitz im niederländischen Waalwijk entwirft Unlimited Footwear Schuhkollektionen unterschiedlicher Stilrichtungen und versorgt Kunden auf der ganzen Welt mit mehreren Millionen Paar Schuhen pro Jahr. Angesichts der neuen Gesellschafterstruktur und der operativen Aufstellung von Unlimited Footwear ist diese Beteiligung für Equistone ein vielversprechendes Investment. Das Unternehmen weist hohes Wachstumspotenzial auf, um weitere Partner hinzuzugewinnen und zusätzliche Marktanteile in Nordamerika sowie Mittel- und Südeuropa zu erschließen.

Add-on-Akquisitionen
Neben den Add-on-Akquisitionen von PIA (DYMATRIX und SoQuero) und Caseking (Kelly-Tech) haben auch die Portfolio-Unternehmen EuroAvionics Holding und OASE weitere Unternehmen erworben. EuroAvionics kaufte im Februar das US-Unternehmen LCX-Systems, das von seiner Zentrale in Florida aus die EuroAcvionics-Systeme in Nordamerika anbietet. OASE hat im März den nordamerikanischen Wassergarten-Anbieter Geo Global Partners mit Sitz in West Palm Beach (Florida) übernommen, um die Marktposition der OASE-Gruppe in Amerika weiter auszubauen und die gemeinsame Position als Weltmarktführer für Wassergärten und Springbrunnentechnologie zu stärken.

Über Equistone Partners Europe
1979 in Großbritannien als Barclays Private Equity gegründet, ist Equistone Partners Europe einer der führenden europäischen Eigenkapital-Investoren mit einem Team
von 33 Investmentspezialisten in sechs Büros in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Großbritannien. Equistone beteiligt sich vor allem an etablierten mittelständischen Unternehmen mit guter Marktposition, überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial und einem Unternehmenswert zwischen 50 und 300 Mio. Euro. Seit der Gründung wurde Eigenkapital in mehr als 400 Transaktionen, hauptsächlich mittelständische Buy-Outs, investiert. Das Portfolio umfasst europaweit derzeit knapp 60 Gesellschaften, darunter 17 aktive Beteiligungen in Deutschland, der Schweiz und in den Niederlanden.
Im November 2011 wurde Equistone Partners Europe durch einen MBO von Barclays Bank PLC als neue, unabhängige Beteiligungsgesellschaft gegründet. Gleichzeitig hat das Equistone Management die früher von Barclays Private Equity verwalteten Fonds übernommen. Die Beteiligungen an den Portfoliounternehmen der bestehenden Fonds bleiben dadurch unverändert.
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Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

MCM Investor Management AG erweitert Portfolio um Mehrfamilienhaus

Das Objekt in der Uhlandstraße 16 überzeugt Mieter und Anleger gleichermaßen

Magdeburg, 17.Juli.2014. Die MCM Investor Management AG – eine Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft – hat ein weiteres Mehrfamilienhaus in Magdeburg erworben. Das Objekt befindet sich in der Uhlandstraße 16 im Ortsteil Stadtfeld. Es war zum Zeitpunkt des Erwerbs vollständig vermietet. Möglicherweise anfallende Modernisierungsarbeiten können dabei ohne Umwege durch eigene Fachleute abgedeckt werden.

Es handelt sich um ein Mehrfamilienhaus mit 16 Wohnungen auf vier Etagen mit Wohnungsgrößen zwischen 43 und 94 Quadratmetern. Das attraktive Gründerzeithaus mit gepflegtem Innenhof lädt schon von Außen zum Verweilen ein. Die Innenausstattung befindet sich auf einem modernen Niveau. Die Nachfrage nach Wohnungen der angebotenen Art ist sehr hoch, u.a. da sich das Objekt in einem gefragten Stadtteil befindet.

Die MCM Investor Management AG hat als Beteiligungsgesellschaft für ihre Investoren ein Portfolio aufgebaut, das – neben eigenen Sanierungsprojekten – auch den An- und Verkauf bzw. das Halten von Bestandsimmobilien zulässt. Im Vordergrund stehen dabei langfristig erzielbare Renditeerwartungen. So auch beim Objekt Uhlandstraße 16, das weit unter Verkehrswert erworben werden konnte und somit attraktive Mietrenditen bietet.

Besonders hervorzuheben ist dabei auch die anzutreffende Infrastruktur, einem guten öffentlichen Nahverkehrsnetz, aber auch die „Anbindung an die Natur“ in der zweitgrünsten Stadt Deutschlands. Ob die Schrote, die Stadtfeld durchfließt, Grünanlagen oder Parks – ein Leben in Stadtfeld bietet die perfekte Symbiose aus urbanem und grünem Wohnen.

Weitere Informationen unter http://www.mcm-investor.de

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HQ Life nach Easynext-Listing: «Noch eine Menge Platz nach oben»

HQ Life nach Easynext-Listing: «Noch eine Menge Platz nach oben»

HQ LIFE AG Easynext-Listing

Mitte Dezember war es soweit: Die Beteiligungsgesellschaft HQ Life (ISIN: DE000A1X3XQ8) ging als erstes deutsche Unternehmen an die noch junge Easynext-Börse in Lissabon. Das portugiesische Segment wird von der NYSE Euronext betrieben und gilt insbesondere für vielversprechende Technologie-Startups als chancenreiche Plattform. Im Vergleich zum schon seit einigen Jahren bestehenden, aber wenig beachteten Listing an der Hamburger Börse gibt es die HQ-Life-Aktie im Lissabonner Handel derzeit noch auffällig günstig. Die Gesellschaft möchte offensichtlich mit Schnäppchenpreisen den Handel ankurbeln und verdientes Interesse wecken. Erste Investoren haben diesen ungewöhnlichen Umstand bereits erkannt und HQ-Life-Papiere über die Easynext erworben. Vom letzten gehandelten Hamburger Kurs ist die Aktie hier noch immer über 55% entfernt. Über diese und weitere Chancen mit der HQ Life AG sprachen wir mit Vorstand Dr. Markus Beforth im Rahmen eines Interviews.

Sehr geehrter Dr. Beforth, können Sie uns kurz die Geschichte der HQ Life AG von ihren Anfängen bis zum heutigen Tage skizzieren?

Dr. Markus Beforth: Die HQ LIFE AG ist durch den Zusammenschluss mehrerer Firmen entstanden. Ich selber habe einige dieser Firmen gegründet, die ich dann 2009 an einen Investor verkauft habe. Dieser hatte weitere Firmen im Portfolio, die sehr gutes Synergiepotential mit meinen verkauften Firmen zeigten. Der Investor kam so auf die Idee, alle passenden Firmen unter einer neuen Firma aufgehen zu lassen und bot mir den Vorstandsposten in der neuen AG an. Das ist die heutige HQ LIFE AG.

Werfen wir doch einen Blick auf das Beteiligungsportfolio – welche Beteiligungen möchten Sie besonders hervorheben?

Dr. Markus Beforth: Wir verfügen über einige Beteiligungen, die uns die letzten Jahre mit schönen Gewinnen verwöhnt haben. Besonders interessant sind aber die Beteiligungen, die uns in den kommenden Jahren Freude bereiten werden. Hier ist zum Beispiel unsere portugiesische Beteiligung First Europayment Lda. mit Sitz in Funchal herauszuheben. Nach zwei Jahren intensiver Vorarbeit hat diese das Jahr 2013 zum ersten Mal deutlich positiv abgeschlossen. Für 2014 erwarten wir dort einen deutlich sechsstelligen Gewinn. Weiterhin haben wir in 2013 75% am Medienhaus Mallorca erworben. Hier wird „Die Inselzeitung“, eine kostenlose Monatszeitung für deutsche Residenten auf Mallorca, herausgegeben. Die Ergebnisse liegen deutlich über Plan, so dass bereits zum Ende 2013 das zweite Produkt, „Das Inselmagazin“, eine monatliche Hochglanzpublikation, gestartet wurde. Für 2014 sind noch diverse kleinere Deals geplant sowie der Start eines eigenen deutschsprachigen Radiosenders. Weiterhin prüfen wir gerade die Übernahme bestehender Mitbewerber. Darüber hinaus wird in 2014 eine Crowdinvesting-Plattform in Deutschland ihren Betrieb aufnehmen und sukzessive ins europäische Ausland expandieren. Wir konnten uns eine 25,1%ige Beteiligung daran sichern und gehen davon aus, ab 2015 interessante Ausschüttungen zu erhalten. Wir prüfen gerade einige weitere Beteiligungen, primär in Portugal, dazu möchte ich aber im Moment noch nichts verraten.

Derzeit hält Ihre Gesellschaft keine Beteiligung im Gesundheitsbereich, obwohl dieser Sektor auch zu dem gewählten Beteiligungshorizont gehört. Steht hier in Kürze ein Beteiligungserwerb an, oder ist dieser Sektor nicht mehr im Fokus Ihrer Gesellschaft?

Dr. Markus Beforth: Wir haben einige Projekte in diesem Bereich gestartet. Es zeigte sich hier jedoch sehr schnell, dass es aufgrund von Zulassungs- und Vorschriftsänderungen in 2013 im europäischen Raum wenig Sinn macht, diese Aktivitäten fortzuführen. Eine unserer Stärken ist es, auch einen Schlussstrich ziehen zu können, obwohl wir bereits investiert haben. Gerade das unterscheidet uns ja von anderen Marktbegleitern, die schlechtem Geld noch gutes hinterher werfen. Wir haben nun aber ein Projekt im Portfolio, welches wir dem Gesundheitsbereich zuordnen, bei dem wir aber keine eigenen Produkte herstellen werden. Ich rechne mit einem Marktstart Mitte 2014.

Auf welche Länder konzentriert sich die Beteiligungssuche derzeit und warum?

Dr. Markus Beforth: Generell suchen wir in ganz Europa – aber nicht überall gleich stark. Man kann sagen: Je größer die Krise in einem Land und je schlechter die Kreditversorgung von jungen Gründern, desto intensiver sind wir dort aktiv. Neben Portugal fokussieren wir im Moment Spanien sowie Rumänien. Aber auch in unserem Herkunftsland Deutschland wollen wir weiter aktiv sein.

Wie finanziert sich die Beteiligungsholding eigentlich? Setzen Sie hauptsächlich auf Dividendenzahlungen der Beteiligungen, oder eher auf den Exit durch Verkauf beziehungsweise Going Public?

Dr. Markus Beforth: Generell möchten wir Beteiligungen halten und regelmäßige Dividenden erhalten. Das ist unser Konzept. Aus den Dividendenzahlungen finanzieren wir die AG und die Projekte, aus denen später wieder neue Beteiligungen werden können. Wir stehen zur Zeit gut im Cashflow, so dass dieser Kreislauf sehr zufriedenstellend funktioniert. Ein Börsengang einer oder mehrerer Beteiligungen wäre allerdings das Sahnehäubchen und würde mit Sicherheit zu einem besonders ansprechendem Ergebnis führen. So ein Börsengang steht für mindestens eines unserer Beteiligungsunternehmen bereits in den ersten sechs Monaten 2014 auf der Agenda. Wir rechnen mit einem deutlich ergebniswirksamen Beitrag.

Da wir schon beim Going Public sind: Die HQ Life AG ist am 12. Dezember 2013 zum zweiten Mal an die Börse gegangen – dieses Mal an die portugiesische NYSE Easynext. Braucht eine Gesellschaft der Größe der HQ Life AG Notierungen an Börsen zweier verschiedener Länder?

Dr. Markus Beforth: Im Prinzip reicht natürlich eine Börsennotierung. Wir wollten mit der zweiten Notierung aber deutlich machen, dass unser Fokus europäisch ist. Darüber hinaus haben wir festgestellt, dass außerhalb der „Big Player“ am Aktienmarkt in Deutschland die Börsen nicht sonderlich viel Wert auf Aktiengesellschaften legen. Das neue Geschäft dort wird mit Anleihen gemacht, gerade an den Regionalbörsen, so wie Hamburg, unserer deutschen Notierung. Wir haben mit vielen anderen Börsen in europäischen Ländern gesprochen. Insgesamt haben wir in Lissabon das professionellste Team sowohl an der Börse, als auch als Listingpartner gefunden. Die „Stock Market Partners“ haben uns derart professionell bei unserem Gang an die Easynext Lissabon begleitet, dass wir nun sogar noch deutlich vor unserem Plan gelistet wurden.

In den Geschäftsjahren 2011 und 2012 konnte die HQ Life AG jeweils einen ansehnlichen sechstelligen Gewinn nach Steuern ausweisen. Wie ist das Jahr 2013 gelaufen und wie sieht Ihre Prognose für 2014 aus?

Dr. Markus Beforth: Das Jahr 2013 war geprägt von sehr vielen Projekten, die wir durchgeführt haben und bei denen es sich noch zeigen wird, ob daraus neue Beteiligungen werden können. Wir haben ein zweites Büro in Deutschland eröffnet und unseren Personalbestand sinnvoll erweitert. Ich rechne für 2013 mit einem positiven Bilanzgewinn. Da wir immer bemüht sind, so viele Kosten wie möglich direkt abzuschreiben, möchte ich über die genaue Höhe aber noch keine Auskunft geben. Für 2014 haben wir neben den bestehenden positiven Beteiligungen auch Dividenden aus Portugal eingeplant, so dass für 2014 erneut mit einem Bilanzgewinn gerechnet wird. Den eben erwähnten Börsengang nicht mit eingerechnet.

Auf welche Highlights dürfen sich die Aktionäre im noch jungen Jahr 2014 freuen?

Dr. Markus Beforth: Neben dem Börsengang von mindestens einer unserer Beteiligungen werden wir weitere Niederlassungen in Spanien und Portugal eröffnen und hier auch die Möglichkeit der Gründung von Startup-Centern prüfen. Gerade in Portugal sehen wir großes Potential, im Rahmen solcher Center viele Gründungswillige anzuziehen, wenn wir ihnen neben monetärer Hilfe auch gleich mit Büroflächen und Infrastruktur helfen können. Weiterhin planen wir die Übernahme einer börsennotierten Firma, die gut in unser Portfolio passt. Hierzu möchte ich – verständlicherweise – noch keine genaueren Angaben machen.

Das Geschäft läuft demnach ja sehr ansprechend. Wieso wurden die Aktien der HQ Life AG dann in Portugal mit einem Abschlag von 50% auf die letzte Quotierung in Hamburg zum Handel aufgenommen? Wo liegt der Haken?

Dr. Markus Beforth: Den echten „Haken“ gibt es nicht. Fakt ist, dass die Börsen bis Ende 2014 in Europa nicht parallel geschaltet sind. An der Börse wird der Kurs durch Angebot und Nachfrage bestimmt – im Endeffekt also nur durch die Aktionäre. In Lissabon sind wir zum Nominalwert der Aktien gestartet. Dass die Investoren hier in Portugal eine positive Einschätzung der HQ LIFE AG haben, zeigt sich ja schon im Aktienkurs, der bereits um knapp 30 Prozent zulegen konnte. Auch der bereits sechsstellige Handelsumsatz ist deutlich höher als bei vielen anderen Firmen in dem Segment Easynext. Wichtig ist, dass die „portugiesischen“ Aktien nicht in Hamburg verkauft werden können – umgekehrt ebenfalls nicht. Diese Kursdifferenzen können also – im Moment – nicht einfach ausgenutzt werden. Allerdings ist es de facto im Moment noch immer möglich, Anteile an der HQ LIFE AG günstiger an der Börse in Lissabon zu erwerben als an der Börse in Hamburg. Die Aktien haben genau die gleichen Rechte und Anteilsverhältnisse.

Herzlichen Dank für das aufschlussreiche Interview! Geben Sie uns doch abschliessend noch drei gute Gründe für ein Investment in die Aktien der HQ Life AG und Ihr persönliches Kursziel.

Dr. Markus Beforth: Die HQ LIFE AG ist ein „Lean Startup Accelerator“. Das bedeutet, wir pumpen nicht einfach Millionen in ein Projekt und hoffen dann, dass es funktionieren wird. Kernstück unserer Beteiligungen ist, dass diese vom ersten Tag an mit dem Markt und den potentiellen Kunden interagieren und die Möglichkeiten eines Markterfolges ausloten. Oft kommt so ein ganz anderes Produkt an den Markt, als ursprünglich geplant war. Daher gibt es auch so oft einen Erfolg – weil der Misserfolg schon vorher ausgeschlossen wurde. Die HQ LIFE AG ist komplett frei von externen Finanzierungen. Auch alle Beteiligungen der HQ werden durch eigenes Geld finanziert. Wenn die Beteiligungen Kredite benötigen, werden diese direkt von der HQ vergeben. De facto beträgt die Eigenkapitalquote des Unternehmens damit über 99%. Bei welcher anderen Firma an der Börse finden Sie eine solche Kapitalstärke? Drittens stehen wir mit unseren aktuellen Beteiligungen und unseren Plänen für 2014 so diversifiziert dar, sowohl nach Ländern als auch nach Branchen, dass uns Krisen oder Rückschläge nur wenig anhaben können. Dass alle Beteiligungen parallel schlecht laufen, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Bezüglich des Kursziels gehe ich davon aus, dass wir uns auch in Portugal der deutschen Notierung von 2,00 Euro annähern werden. Betrachtet man das All-time-high in Deutschland von 3,50 Euro, dann haben wir noch eine Menge Platz nach oben.

Die HQ LIFE AG investiert gezielt in Start-Ups aus den Bereichen IT, Telekommunikation und Neue Medien. Für ihre innovativen Ansätze wurde die Gesellschaft 2012 und aktuell auch 2013 mit dem Preis „TOP INNOVATOR DES MITTELSTANDES“ ausgezeichnet und gehört damit zu den innovativsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands.

Kontakt:
HQ LIFE AG
Melinda Dósa
Marktplatz 7/8
15806 Zossen
+4933773298766
md@hq-life.ag
http://www.hq-life.ag

Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

MCM Investor Concept : Neue Projektentwicklung in Leipzig

Magdeburg, 03. Dezember 2013. Die in Magdeburg ansässige Beteiligungsgesellschaft MCM Investor Concept AG & Co. KG betreut derzeit ein gerade erst erworbenes Sanierungsprojekt östlich des Leipziger Zentrums. Im Kohlgartenweg 6 entstehen auf 600 Quadratmetern acht hochwertig ausgestattete Wohnungen und ein exklusives Penthouse.

Stuck, edles Parkett und Natursteinfliesen, sowie hochmoderne Badobjekte, eine Fußbodenheizung und eine umfangreiche technische Ausstattung werden künftig die Objekte zieren. „So entsteht die perfekte Symbiose aus historischen Flair und modernen Ansprüchen ans Wohnen“, verspricht das Management unter Geschäftsführer Peter Pfeffer.

Die konzeptionelle Vorarbeit läuft bereits: Nach Abschluss der Projektentwicklung Ende dieses Jahres beginnt im Frühjahr 2014 die Sanierung des denkmalgeschützten Objektes. Für die umfangreiche Sanierung ist eine Investitionssumme in Höhe von 1,1 Mio. Euro vorgesehen.

Das 1900 erbaute Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Lieselotte- Hermann-Park. Die künftigen Bewohner genießen damit alle Vorteile des städtischen Wohnens in einer ausgereiften Infrastruktur, ohne auf die Nähe zur Natur verzichten zu müssen.

Auch die Renditeaussichten der Kapitalanleger an der MCM Investor Concept AG & Co. KG sind vielversprechend. Vor allem der ostdeutsche Immobilienmarkt befindet sich im Aufschwung. Die Nachfrage nach attraktiven Wohnungen in guten Leipziger Lagen wächst zunehmend. Als Mietplanungsansatz sind Preise zwischen 6,00 und 7,00 Euro je Quadratmeter für das Objekt Kohlgartenweg 6 vorgesehen.

Weitere Informationen unter http://www.mcm-concept.de

Pressemitteilungen

Finanzvermittler wurde grausam zu Tode gequält

GoMoPa.net – Transparenz in Sachen Wirtschaft und Finanzen

Ein Hauptvermittler für partiarische Darlehen bestialisch zu Tode gequält
Die Lage bei der Beteiligungsgesellschaft spitzt sich zu. Die Gesellschaft sammelt weiter Gewinnbeteiligungsdarlehen von Anlegern ein, obwohl das Autopfandhaus nur Verluste macht. Einer der sieben Hauptvermittler ist ermordet in seiner Wohnung aufgefunden worden. Nach dem gewaltsamen Tod wurde … lesen Sie weiter im Forum

Szene-Insider – SZI-Forum wird leider eingestellt
Das SZI-Forum wird in Kürze offline gehen und auch nicht mehr weitergeführt werden. Es gab jede Menge Erfolge, die der Szene-Insider für sich verbuchen konnte. Der Mangel an Unterstützung .. Es ist ganz klar … lesen Sie weiter im Forum

Teldafax – Forderungen des Insolvenzverwalters
Masseninkasso in Millionenhöhe gegen Hunderttausende Kunden. Jetzt aber können die ehemaligen Teldafax-Kunden aufatmen – Das Gericht urteilte das für das Hin- und Herschieben von Forderungen … lesen Sie weiter im Forum

Flexstrom – können Kunden doch auf Rückzahlungen hoffen?
Zuerst hies es: Angesichts des Insolvenzverfahrens ist es durchaus möglich, dass die betroffenen Kunden Erstattungsansprüche aufgrund des Urteils nicht mehr werden durchzusetzen können. Seitdem bangen deutschlandweit Hunderttausende Kunden um ihre Gelder – Hoffnung auf Rückzahlungen … lesen Sie weiter im Forum

Darf ich meine Urlaubsbilder einfach veröffentlichen?
Die meisten Menschen haben im Internet eine Gallery, ein online Fotoalbum oder sogar einen eigenen Fotoblog. Aber darf jedes Foto so einfach veröffentlicht werden? Was Sie beachten müssen, wenn Sie Urlaubsfotos veröffentlichen möchten … lesen Sie weiter im Forum

Steuern sparen – Das ordnungsgemäße Fahrtenbuch
Das Fahrtenbuch kann in vielen Fällen günstiger sein als der pauschale Ansatz der Ein-Prozent-Regelung. Aber es ist auch sehr viel aufwändiger. Um vom Finanzamt anerkannt zu werden, muss das Fahrtenbuch ganz bestimmten inhaltlichen und formalen Anforderungen entsprechen. Voraussetzungen … lesen Sie weiter im Forum

Wenn der Button kostenlose Mitgliedschaft verspricht
Die Werbung verspricht: Jetzt kostenlos testen – Die kostenpflichtige Mitgliedschaft darf nicht über den Button „Jetzt kostenlos testen“ angeboten werden. Vielmehr müsse der Abschluss der Mitgliedschaft über eine Schaltfläche angeboten werden, aus der … lesen Sie weiter im Forum

Umsatzsteuer – die Gutschrift für den Kunden kann zum Problem werden
Aus Gründen der Rechtssicherheit ist es erforderlich, dass zwischen den Geschäftspartnern definitiv vereinbart wird, dass der Leistende die Abrechnungslast im Rahmen einer Individualvereinbarung auf den Leistungsempfänger überträgt. Vorsicht vor der „Gutschrift“ – steuerliche Nachteile … lesen Sie weiter im Forum

So umfahren Sie straffrei eine rote Ampel
Autofahrer dürfen eine rote Ampel gezielt .. umfahren. Darin liegt kein strafbewehrter Rotlichtverstoß, wie das OLG in einem Beschluss entschied. Laut OLG umfasst das Rotlicht einer Ampel nur … lesen Sie weiter im Forum

GOMOPA ist ein unabhängiger Nachrichtendienst. Seine Aufgabe ist es, Unregelmässigkeiten im Wirtschaftsleben aufzudecken und Schäden, die durch falsche Einschätzung von Akteuren oder gar Täuschung durch Akteure entstehen könnten, zu verhindern. Dazu führt GOMOPA eigene Recherchen durch. Für die Richtigkeit der dabei ermittelten Fakten steht GOMOPA ein. Sehr wichtig ist aber auch das Diskussionsforum der Nutzer von GOMOPA. Der Inhalt der Beiträge wird von den Nutzern verantwortet. GOMOPA achtet nur darauf, dass die Beiträge weder strafrechtlich relevant sind, noch allgemeine Persönlichkeits- oder sonstige Rechte verletzen.

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Pressemitteilungen

Fondax/Aktona-Anleger suchen Hilfe

AKTONA-Fonds: Klagen gegen Hintermann eingereicht – Anleger fühlen sich getäuscht und wollen Schadensersatz

Fondax/Aktona-Anleger suchen Hilfe

Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, Berlin

Das Landgericht München I hat die Gründungsgesellschafter der unterschiedlichen FONDAX / AKTONA – Fondsgesellschaften bereits mehrfach in vollem Umfang zur Zahlung von Schadensersatz an Anleger verurteilt. Die betroffenen Anleger erhielten auf diesem Wege sämtliche in die Beteiligung geflossenen Gelder zurück und übertrugen im Gegenzug die Beteiligung an die Gründungsgesellschafter. Für die betroffenen Anleger ist dies das bestmögliche Ergebnis, um aus der Gefahrenzone für weitere Verlustschäden heraus gekommen zu sein. Der entstandene Schaden wird kompensiert und es wird zugleich sichergestellt, dass keine weiteren Gelder in eine vermutlich unrentable Kapitalanlage zu zahlen sind.

Inzwischen haben RÖHLKE Rechtsanwälte die erste Klage gegen den Hintermann und Initiator der Fondax / Aktona – Gruppe eingereicht. Herr P. A. Laich ist Gesellschafter und Geschäftsführer der Gründungsgesellschaften, der Aktona (früher Fondax) Vermögensverwaltung GmbH und der FBT (früher Fondax) Beteiligungstreuhand GmbH.

„Nach der Rechtsprechung können auch die wirtschaftlichen Profiteure, Hintermänner und Initiatoren für die den Anlegern entstandenen Schäden verantwortlich gemacht werden, besonders dann, wenn sie auf Schulungen und durch Produktmaterialien zielgerichtet dafür gesorgt haben, dass die Vermittler die Beteiligung als sicher dargestellt und Risiken verharmlost haben. Tatsächlich handelte es sich bei den AKTONA / FONDAX – Modellen allerdings um hochriskante Beteiligungen mit Totalverlustrisiko“, sagt der Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, dessen Kanzlei inzwischen nahezu 100 Anleger, die sich an einer Gesellschaft der Fondax – Gruppe bzw. Aktona – Gruppe beteiligt haben, vertritt. Die von der Kanzlei Röhlke wahrgenommenen Aufgaben reichen von der Zurückweisung von Forderungen der Fondax – Gruppe bzw. Aktona – Gruppe, über die Beendigung der Beteiligungsverhältnisse der Anleger, bis zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen gegenüber Vermittlern, Gründungsgesellschaftern sowie Hintermännern und Initiatoren.

Anleger können nur noch mit einem Bruchteil ihrer Einlagesumme als Rückzahlungssumme rechnen – Wieso?

„Immer häufiger erreichen uns außerdem zahlreiche Anrufe besorgter Anleger der FCM (früher Fondax) Capital Management GmbH & Co. KG. Hier sind die ersten Verträge ausgelaufen und die Anleger wollen jetzt ihr Geld wiedersehen. Die FCM teilt allerdings in dürren Worten mit, dass aus 100 % der Einlage nur zwischen 25 – 60 % Rückzahlungssumme geworden ist. Wie kann das sein, fragen sich die verunsicherten Anleger ungläubig – und wir auch“, teilt Rechtsanwalt Röhlke mit.

Erst jetzt, zum Teil viele Jahre nach Abschluss der Verträge, bemerken demnach die Anleger, dass es sich bei den abgeschlossenen Verträge nicht um ein sicheres Produkt der Altersvorsorge handelt. Gutgläubig haben betroffene Anleger zum einen ihre bestehende Altersvorsorge in Form von Lebensversicherungen aufgegeben und das bereits angesparte Geld in eine unsichere Beteiligung der Fondax /Aktona Gruppe innovativ investiert. Zum anderen die Gefahr nicht erkannt, dass die eingezahlten Gelder zu einem großen Teil verloren zu gehen drohen und bei geschlossenen Fonds der Fall des Totalverlustes nicht auszuschließen ist. Diese Gefahren werden erst jetzt in vollem Ausmaß von den betroffenen Anlegern und ihren Familien spürbar erkannt.

Vertragspflicht und Auswirkung – Hilfestellung für den Schutz der Anleger

Eine weitere offene Frage von erheblicher Auswirkung für die Anleger ist, wie sie als Gesellschafter/Treugeber einer PublikumsKG haften. Die Anleger wurden in vielen Fällen im Unklaren darüber gelassen, dass Sie aus den Verträgen verpflichtet sind, die Zeichnungssumme auch im Krisenfalle der AKTONA / FONDAX – Gesellschaften in voller Höhe zuzüglich Agio zu erbringen. Sollte die Beteiligungsgesellschaft z.B. vor Abschluss der vollständigen Zahlung insolvent werden, ist auch eine Haftung der Gesellschafter/Treugeber für die Schulden der Beteiligungsgesellschaft denkbar.

„Geschädigten Anlegern der Fondax / Aktona-Gruppe bieten sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Beteiligung zu beenden und unter Umständen die bisher eingezahlten Beträge in voller Höhe zurückzuerhalten. Möglicherweise bestehen Schadensersatzansprüche gegen Vertriebe, Hintermänner oder Gründungsgesellschafter. Auch außerordentliche Kündigungen können helfen, die Situation der wirtschaftlich überforderten Anleger zu verbessern. Die Tatsache, dass bisher jeder unsere Mandanten mitteilte, nicht von den wahren Risiken und Hintergründen gewusst zu haben, der Umstand, dass es Informationsmaterialien gibt, die falsche Hinweise auf das Produkt gaben und die Aussagen von Vermittlern, die die Risiken nicht bzw. in nicht ausreichendem Maße behandelten, lässt für eine erfolgreiche Hilfe für betroffene Anleger bauen. Welche Taktik für den einzelnen Anleger am besten ist, sollte mit einem spezialisierten Anwalt besprochen werden. Weiterhin gilt zu beachten, dass das Landgericht München I wie auch das Berliner Kammergericht festgestellt haben, dass die Informationsmaterialien grob falsche Angaben enthalten. Die Produkte weder zur Altersvorsorge geeignet seien oder Einlagenrückgewährgarantien bestünden, auch wenn mit diesen Versprechen geworben wurde“, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Anleger, die sich an einer Gesellschaft der Fondax-Gruppe bzw. Aktona-Gruppe beteiligt haben und mit ihrer Entscheidung nicht mehr glücklich sind, sollten daher in jedem Fall ein auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt aufsuchen.

V.i.S.d.P.:

Christian-H. Röhlke
Rechtsanwalt
Sofortkontakt Kanzlei Röhlke Rechtsanwälte unter 030.715.206.71

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als „Immobilienrente“ schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

Kontakt:
Röhlke Rechtsanwälte
Christian-H. Röhlke
Kastanienallee 1
10435 Berlin
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