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KEPServerEX von Kepware schafft die Verbindung zu Euromap 63

KEPServerEX von Kepware schafft die Verbindung zu Euromap 63

KEPServerEX 6.6 von Kepware

Unternehmen aus der Kunststoffbranche, die hochkomplexe Technologie in Spritzgießmaschinen mit Euromap 63-Spezifikation betreiben, können mit der KEPServerEX Version 6.6 endlich den Anschluss an die Industrie 4.0-fähige Systemumgebung ihres Unternehmen bekommen. Diesen Anschluss ermöglicht der Euromap 63-Treiber von Kepware, die mit ihrem gesamten KEPServerEX-Treiberportfolio serverseitig eine durchgängige Konnektivität von der Produktionshalle bis hin zum Management ermöglicht. Dieser Server ist im wahrsten Sinne ein Server für alle Fälle und agiert als KEPServerEX-Konnektivitätsplattform, die nicht nur Industrie 4.0-Vernetzung ermöglicht, sondern auch die serverseitige Anbindung an das Industrial Internet of Things – kurz IIoT. Jedwede moderne Technologie kann über die vielen Interface-Treiber von Kepware an diesen Server angebunden werden.

Die direkte Anbindung an Euromap 63 ist deshalb ein attraktives Angebot für Hersteller und Betreiber von Spritzgießmaschinen, weil das dateibasierte Protokoll der Euromap 63 den neuen OPC UA-Standard nicht bedienen kann. Eine Umstellung auf den neuen Euromap 77-Standard, der auf OPC UA basiert, ist jedoch in vielen Fällen zu aufwendig, weshalb Produktionsunternehmen darum bemüht sind, mit diversen Workarounds, den Euromap 63-Standard noch so lange wie möglich zu nutzen. Manchmal kann man sich mit den Kompromissen, die man bei den Workarounds eingehen muss, arrangieren. Manchmal sind sie ein wirkliches Hindernis für das Produktionsmanagement, weil wichtige Maschinen- und Produktionsdaten den Weg nicht schnell genug in die richtigen Managementsysteme finden oder Serververbindungen nicht stabil genug sind. Sich auf einen zusätzlichen Programmieraufwand mit nötigen Testläufen einzulassen, bringt Produktivitätsverluste, die sich kein Unternehmen leisten möchte. Mit dem Euromap 63-Treiber ist die Anbindung an den KEPServerEX in der Version 6.6 auf einfachste Weise möglich. Der weitere Vorteil ist, dass auch das Management und die Verwertung der Daten über den Server vielseitiger, sicherer und schneller wird.

Wer auf den Euromap 63-Treiber von Kepware setzt, der setzt auf die KEPServerEX 6.6-Kommunikationsplattform, die Daten aus Spritzgießmaschinen über die Euromap 63-Spezifikation ausliest und auf dem Server verwaltet. Die ausgelesenen Daten können mit dem Oracle Connector einer Oracle-Datenbank zugeführt werden, um zum Beispiel die Verbindung zwischen Manufacturing Execution Systems (MES) und Oracle oder Manufacturing Operation Centers (MOC) und Oracle herzustellen. Da eine MOC in vielen Fällen das Manufacturing Execution System verwaltet, ist eine sichere Serverumgebung, die alle Verbindungen homogen und sicher abbilden kann, eine absolute Notwendigkeit. Zudem ist auch die Anbindung an industrielle Visualisierungssysteme sowie an andere SQL-Datenbanken über den OBDC Treiber von Kepware möglich.

Wenn sich Maschinendaten in Manufacturing Execution Systems (MES) abbilden und steuern lassen und zusätzlich in MOCs verwalten lassen, verbessern sich nach und nach die Produktionsprozesse. Sie können weit besser kontinuierlich überwacht und zügiger an aktuelle Erfordernisse angepasst werden.

Weiterführende Informationen:

Die Firma inray ist Vertriebspartner von Kepware und vertreibt den KEPServerEX in Deutschland. Als Spezialist für Industriesoftware, entwickelt inray Softwarelösungen für Erfassung, Steuerung und Management von Daten und Informationen; ebenso wie für die ganzheitliche Vernetzung aller Systeme, Maschinen und Geräte in einem produzierenden Unternehmen.

Als einer der führenden Spezialisten für Industriesoftware hat sich die inray Industriesoftware GmbH seit über 20 Jahren am Markt für MES/SCADA, LIMS und MDE/BDE-Systeme etabliert. Auf der Basis eigener Software-Produkte werden kundenspezifische Lösungen einschließlich Beratung, Planung, Umsetzung und Schulung angeboten. Seit zehn Jahren ist inray als „Preferred Distributor“ der bevorzugte Kepware-Vertriebspartner für Deutschland und bietet auch Inbetriebnahme und Schulungen, durchgeführt von zertifizierten Kepware-Trainern, als Dienstleistung an. Darauf aufbauend wurde inray 2017 ThingWorx-Partner von PTC (Parametric Technology GmbH) und realisiert nun auf dieser größten Plattform für das Internet der Dinge (IoT) ganzheitliche Lösungen in der Fertigungs- und Lebensmittelindustrie.

Kontakt
inray Industriesoftware GmbH
Sören Rose
Holstenstraße 40
25560 Schenefeld
+49 4892/89008-0
redaktion@inray.de
https://www.kepware-opcserver.de

Pressemitteilungen

Godesberger „Aennchen“: Betreiber gesucht!

Im Godesberger Traditionslokal „Aennchen“ tut sich was. Der mit der Renovierung beauftragte Maler Gregor Cramer sucht nach einem Betreiber, um die Wiedereröffnung des geschichtsträchtigen Lokales voranzutreiben.

Godesberger "Aennchen": Betreiber gesucht!

Das Godesberger „Aennchen“ sucht einen Betreiber. (Bildquelle: @ Maler Cramer e.K.)

Bonn, 12.9.2018 „Nachdem im Augst die Meldung durch die regionalen Medien kursierte, dass die Konzession fürs „Aennchen“ erloschen sei, bin ich mehrfach angesprochen worden, ob ich denn nichts tun könne“, erläutert Cramer sein Ansinnen. Den letzten Anstoß gab dann die Familie Schilling, ehemalige Betreiber des Traditionslokals, die Cramer persönlich kennt. Renate Schilling besitzt noch Porzellan aus den 50er Jahren, der Zeit, in der sie und ihr Mann die Gaststätte betrieben haben. Auch wenn die ehemalige Wirtin sehr viele positive Erinnerungen an ihre Zeit im „Aennchen“ hat und sich freuen würde, wenn es wieder eröffnet würde, sagt Schilling auch: „Das heutige „Aennchen“ hat mit dem Traditionslokal von früher wenig gemeinsam, so fehlt u. a. der große Saal, das frühere Herzstück des „Aennchen“, indem immer jede Menge los war.“
Und so hat sich Cramer letztendlich entschieden, sich selber auf die Suche nach einem Betreiber zu machen, auch wenn dies durch die erloschene Konzession nicht gerade leichter geworden ist. So möchte Cramer den Investor, der sich aktuell auf andere Projekte konzentriert und keine Zeit für die Fertigstellung des Godesberger „Aennchen“ aufbringen kann, überzeugen, die letzten Renovierungsmaßnahmen anzugehen, um das „Aennchen“ noch vor Weihnachten wieder zu eröffnen.
Es sind eigentlich gar nicht mehr so viele Dinge zu tun, weiß Cramer, der alle bisherigen Renovierungsmaßnahmen umsetzte, sieht man vom Gestaltungskonzept der Innenräume ab, dass bis heute nur unvollständig vorliegt. „Aber hier ließe sich ganz bestimmt ein Weg finden“, ist sich Cramer sicher.
Doch das ist momentan nicht die einzige Hürde, die er und ein zukünftiger Betreiber nehmen müssten. Da die Konzession erloschen ist, muss eine neue beantragt werden. Und hier ist die Stadt gefragt, denn es geht um Themen wie Brandschutz und Barrierefreiheit, die bei einer Neubeantragung einer Gaststättenkonzession den aktuellen Anforderungen entsprechen müssen. „Hier hoffen wir auf eine pragmatische Entscheidung und ein Entgegenkommen der Verantwortlichen bei der Stadt, wenn wir dort vorstellig werden, um eine neue Konzession zu beantragen“, schließt Cramer und macht sich weiter auf die Suche nach einem Interessenten fürs „Aennchen“.

In den Ausstellungs- und Verkaufsräumen der Fa. Cramer-Concept-Store in Rheinbach können Highlights der Wohnraumgestaltung sowie auch besonderer Hotel- und Restaurant-Gestaltungen besichtigt werden. Hier findet sich von modernen Farben, über hochwertige Fußböden, bis zu Teppichen und ganzen Wohnwelten zahlreiche Impulse. Zur Leistungspalette von Cramer gehören Neubau- und Neugestaltung oder die Renovierung bestehender Objekte.

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Maler Cramer e.K
Gregor Cramer
Im Broich 8
53359 Rheinbach
02226 8989035
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SCL – Strategy Communication Lötters
Christine Lötters
Zur Marterkapelle 30
53127 Bonn
0171 48 11 803
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Recht/Gesetz/Anwalt

Illegale Streaming-Webseiten und die strafrechtlichten Konsequenzen für die Betreiber

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 11. Januar 2017 – 5 StR 164/16
Der Betrieb illegaler Streaming-Webseiten ist nicht nur zivilrechtlich in Hinblick auf Urheberrechtsverstöße relevant und kann sowohl für Nutzer, als auch Betreiber der entsprechenden Seiten zu Abmahnungen oder sogar Schadensersatzansprüchen führen. Darüber hinaus wird der Betrieb auch strafrechtlich geahndet. Auch das bloße Bereitstellen von Internetlinks, die auf die Seiten Dritter, welche die konkreten Inhalte anbieten, verweisen, erfüllt den Tatbestand des § 106 Variante 1 UrhG. Vorgesehen ist dafür eine Strafe von drei Jahren oder Geldstrafe. Denn der Vorgang des Bereitstellens lässt sich unter das Tatbestandsmerkmal des Vervielfältigens eines Werkes ohne die Einwilligung des Berechtigten subsumieren.
Der Angeklagte gehörte zu den Betreibern der in Deutschland äußerst bekannten Streaming-Portale kino.to und kinox.to. Diese stellen Verlinkungen zu Internetplattformen her, die über die Raubkopien verfügen und dem Nutzer zugänglich machen. Das Landgericht Leipzig hatte den Angeklagten daher wegen Beihilfe zur gewerbsmäßigen unerlaubten Verwertung von urheberrechtlich geschützten Werken in 606 Fällen nach §§ 106 UrhG, 27 StGB sowie wegen Täterschaft bei gewerbsmäßiger unerlaubter Verwertung von urheberrechtlich geschützten Werken in 2284 Fällen gemäß § 106 UrhG verurteilt.
Im konkreten Fall wurde darüber hinaus der Tatbestand der Computersabotage nach § 303b StGB relevant. In diesem Zusammenhang war lange strittig, ob § 303b StGB nur rechtmäßige oder auch unrechtmäßige Daten schützt. Denn der Angeklagte nutzte seine hervorragenden IT-Kenntnisse, um konkurrierende Webseiten, die ebenfalls illegale Inhalte oder Verlinkungen zu diesen anboten, mittels Hackerattacken anzugreifen. Das Landgericht sah darin eine Computersabotage nach § 303b StGB, sowie die Beihilfe zur Computersabotage nach §§ 303b, 27 StGB verwirklicht.
Der Beschluss des Bundesgerichtshofs stellt nunmehr klar, dass auch die Rechtmäßigkeit der angegriffen Daten nicht von Belang ist. Dabei stützte er sich auf die Argumentation, dass der Wortlaut keinerlei Unterscheidung vorsehe, sowie die Entstehungsgeschichte ebenfalls nicht auf einen solchen Gesetzeszweck schließen lasse.

Pressemitteilungen

Sicherheit für Bürgerhäuser und Stadthallen

Die Relevanz von Sicherheits-, Brandschutz- und Räumungskonzepten zur Karnevalszeit

Sicherheit für Bürgerhäuser und Stadthallen

Den Notfall vermeiden … (Bildquelle: Björn Wylezich / fotolia.com)

Wir alle wollen, dass wir und unsere Lieben jetzt gerade auch zur Karnevalszeit gesund und heil von Veranstaltungen nach Hause kommen. Verantwortlich für die Sicherheit in Bürgerhäusern und Stadthallen sind gemäß geltenden Vorschriften (MVStättVO, SBauVO, DGUV Vorschriften, ArbSchG, etc.) die jeweiligen Betreiber und Veranstalter.

Sparen an der falschen Stelle
Manche Betreiber und Veranstalter nehmen jedoch die gesetzlichen Sicherheitsvorschriften aus finanziellen Gründen „nicht so ernst“. Dass sie damit die Sicherheit ihrer Besucher und auch Mitarbeiter aufs Spiel setzen, ist vielen dabei gar nicht bewusst. Erst Mittwoch zum Beispiel wurde in der Presse wieder ein Fall bekannt, bei dem sich ein Bürgerhaus in der Region Köln wohl aus Kostengründen nicht an Brandschutzvorschriften gehalten hat und nun nachrüsten muss. Die zulässige Besucherzahl wurde um fast das doppelte überschritten. Wäre es in diesem konkreten Bürgerhaus zur Karnevalszeit zum Beispiel zu einem (Groß-)Brand gekommen oder hätte dieses aus anderen Gründen geräumt werden müssen, so hätten mit hoher Wahrscheinlichkeit Menschen Schaden genommen. Die mediale Aufmerksamkeit und die rechtlichen Konsequenzen für die Verantwortlichen wären bei solch einem Schadensereignissen immens. Aber soweit möchte es ja eigentlich kein Veranstalter oder Betreiber kommen lassen. Deshalb sollten alle Bürgerhäuser und Stadthallen – gerade im Angesicht der Karnevalszeit – ihre Sicherheits-, Brandschutz- und Räumungskonzepte überprüfen lassen und wenn nötig proaktiv an den Sicherheitsmaßnahmen arbeiten.

„Et hätt noch immer jot jejange“ gilt nicht mehr
Oftmals wird bei Karnevalsveranstaltungen in Stadthallen und Bürgerhäusern die maximal zulässige Besucherzahl überschritten. Auch Sicherheits- und Brandschutzkonzepte sind in vielen Fällen veraltet und müssten dringend eine Aktualisierung unterzogen werden. Hierbei sollten z.B. auch das Räumungskonzept und die Bestuhlungspläne kritisch geprüft werden.
Das Motto „et hätt noch immer jot jejange“ oder „kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet“ sollten gerade im Bezug auf die Veranstaltung- und Besuchersicherheit endgültig der Vergangenheit angehören.
Für „machbare“ Lösungen in den Bereichen Veranstaltungssicherheit, Besuchersicherheit und Arbeitssicherheit sowie Brandschutz, Evakuierung und Erste Hilfe steht Ihnen unser erfahrenes Expertenteam gerne mit Rat und Tat zur Seite. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Website www.jastrob.de und unserem Blog www.sichere-veranstaltung.de

Die Technische Unternehmensberatung Jastrob hat jahrelange Erfahrung mit den Themen Veranstaltungs- und Besuchersicherheit, Brandschutz, Evakuierung und zeichnet sich aus als Experten für Veranstaltungen, Unfallverhütung und Notfall-Prävention. Insbesondere werden fachspezifische Seminare zu Veranstaltungssicherheit, Besuchersicherheit und Sicherheitskonzepte für die Zielgruppe von Städten, Gemeinden und Kommunen, Diskotheken, Gastronomie, Hotellerie, Unternehmen aus Industrie und Mittelstand, Bundesliga (Fußball, Eishockey, Basketball, etc.) sowie Stadion, Mehrzweckhalle, Sport- und Großveranstaltungen bundesweit angeboten. Darüber hinaus gehören die Themen Arbeits- und Gesundheitsschutz, Analyse (Organisation, Ablauf), Genehmigungsverfahren, Gefährdungsanalysen und Sicherheit sowie Kontrolle, Koordination und Aufsicht von Groß-Veranstaltungen und in Versammlungsstätten zum Seminarangebot. www.avb-akademie.de

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Karnevalsstimmung bei der Schleswig-Holsteinischen Rechtsanwaltskammer! Ein Stimmungsbeitrag.

Die Rechtsanwaltskammer Schleswig-Holstein ist die Aufsichtsbehörde aller in Schleswig-Holstein zugelassenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen. Nimmt sie ihre Aufsichtspflichten tatsächlich wahr?

Zur Pluralbildung einer Einzelanwaltskanzlei – Eine Posse von der "Waterkant":

"An der Nordseeküste am plattdeutschen Strand sind die Fische im Wasser und selten an Land", eine zutreffende Feststellung des Gesangsduos Klaus und Klaus, und es kommt noch "doller": "Die Seehunde singen ein Klagelied, weil sie nicht mit dem Schwanz wedeln können…so’n Schiet".

Ein Klagelied anstimmen können indes auch Anwaltskanzleien, die im Wettbewerb mit Einzelanwälten in Schleswig-Holstein stehen, und sich den kruden Ansichten ihrer Aufsichtsbehörde, der Rechtsanwaltskammer Schleswig-Holstein, konfrontiert sehen. Zum konkreten Fall: Der zur Rechtsanwaltschaft zugelassene Vertreter unserer Zunft, Betreiber einer Einzelanwaltskanzlei in Wedel ohne sonstige Mitarbeiter (selbst das Sekretariat wird von ihm selber geführt), tritt nach außen hin in "Pluralform" auf. Seine Homepage ist vollgespickt mit vielversprechenden Floskeln wie "wir wollen nichts unversucht lassen…", "unsere Spezialgebiete sind….", "unser Einsatz für Sie macht nicht an der Kanzleitür halt", und "alle Rechtanwälte der Kanzlei sind Mitglieder der Schleswig-Holsteinischen Rechtsanwaltskammer". Er stellt darüber hinaus aber auch klar, dass es Anwälte gäbe, die mit ihm in Kooperation stünden (ein "bedeutsamer Umstand", zumal es bundesweit wohl kaum Berufskollegen gibt, die noch nicht mit anderen kooperiert haben). Seine RAK teilt ihm sodann mit, dass sollte er mit Kollegen kooperieren, seine Pluralbildung berufsrechtlich nicht zu beanstanden sei (Az.: 01-06534/14)… Auch auf mehrfache verwunderte Rückfrage lässt die Behörde sich nicht von ihrer Rechtsauffassung abbringen und fügt noch lapidar hinzu, mit Wettbewerbsfragen von Rechtsanwälten habe sie sich ohnehin nicht zu befassen, das sei Sache des Betroffenen.

Das sehen die hiesige RAK Berlin und die Bundesrechtsanwaltskammer dann aber doch ganz anders: Die Kammer Berlin hält das Auftreten einer Einzelanwaltskanzlei in "Pluralform" für berufsrechtlich unzulässig und schiebt vergleichbaren Profilierungsgelüsten der Berliner Anwaltschaft einen klaren Riegel vor, da der Rechtsuchende in die Irre geführt werde, indem er über die tatsächliche Größe der Kanzlei getäuscht werde. Und die BRAK verweist auf ein Urteil des BGH vom 03.11.2008 (AnwSt (R) 10/08). Darin heißt es u.a.: "Verwendet ein Rechtsanwalt auf seinen Briefbögen einen Hinweis auf & Associates", werden Rechtsuchende nach Auffassung des BGH davon ausgehen, das dieser Einzelanwalt sich mit anderen Berufsträgern zu einer auf Dauer angelegten beruflichen Zusammenarbeit zusammengeschlossen hat."

Von Relevanz für die rechtliche Bewertung sind die berufsrechtlichen Vorschriften §§ 43b BRAO, 113 I BRAO, 6 BORA i.V.m. §§9, 10 BORA. Nach § 43b BRO ist dem Rechtsanwalt Werbung nur erlaubt, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist. Die Bestimmung wird inhaltliche teilweise durch die §§ 6 ff. BORA konkretisiert. Gemäß § 6 I BORA darf der Rechtsanwalt über seine Dienstleistung und seine Person informieren, soweit die Angaben sachlich unterrichten und berufsbezogen sind. Hieraus ergibt sich ein Verbot irreführender Werbung.

Es bedarf sicherlich keiner Grundsatzdebatte darüber festzustellen, dass ein Einzelanwalt, der nach außen hin in Pluralform auftritt, wenn er nicht einmal über Schreibkräfte oder sonstiges Personal verfügt, unsachlich wirbt. Nicht nur das: die Angaben sind schlichtweg unwahr, sie stimmen einfach nicht! Dabei spielt die Motivation des Betroffenen für die Falschangaben noch nicht mal eine Rolle. Der Rechtssuchende wird mithin über die Unternehmensgröße und -bedeutung sowie die Anzahl der Mitarbeiter getäuscht.

Und neben dem Berufsrecht, ist natürlich auch das Wettbewerbsrecht tangiert, namentlich die §§ 3, 4, 5, 8 Abs. 3 Nr. I UWG. Denn die Größe einer Kanzlei ist für den verständigen Rechtssuchenden ein nicht unerhebliches Kriterium bei seiner geschäftlichen Entscheidung über die Wahl seines Beraters (vgl. auch OLG Karlsruhe, Urt. V. 28.03.2012 – 6 U 146/10, NJW-RR 2012, 817). Dem liegt die Erwartung zu Grunde, dass der Betrieb einer Kanzlei mit mehreren Anwältinnen und Anwälten eine weitergehende Spezialisierung gestattet und daher der Kanzlei ermöglicht, auch für Rechtsfragen aus etwaigen entlegenen Rechtsgebieten einen Experten zu haben.

Der plattdeutsche Seehund aus dem hohen Norden wedelt zwar immer noch nicht mit dem Schwanz, der betreffende Wedeler Einzelanwalt schüttelt sich jedoch jetzt vor Lachen, ob der platten Rechtsansicht seiner Kammer. Am 11.11. begann im Rheinland wieder die Karnevalssaison, Grund genug zum Schunkeln, auch an der Nordseeküste…

(Quellennachweis: veröffentlicht im Berliner Anwaltsblatt 11/16 im November 2016)

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Karnevalsstimmung im hohen Norden: Nicht nur im Rheinland darf geschunkelt werden! Ein Stimmungsbeitrag.

Die Rechtsanwaltskammer Schleswig-Holstein ist die Aufsichtsbehörde aller in Schleswig-Holstein zugelassenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen. Nimmt sie ihre Aufsichtspflichten tatsächlich wahr?

Zur Pluralbildung einer Einzelanwaltskanzlei – Eine Posse von der "Waterkant":

"An der Nordseeküste am plattdeutschen Strand sind die Fische im Wasser und selten an Land", eine zutreffende Feststellung des Gesangsduos Klaus und Klaus, und es kommt noch "doller": "Die Seehunde singen ein Klagelied, weil sie nicht mit dem Schwanz wedeln können…so’n Schiet".

Ein Klagelied anstimmen können indes auch Anwaltskanzleien, die im Wettbewerb mit Einzelanwälten in Schleswig-Holstein stehen, und sich den kruden Ansichten ihrer Aufsichtsbehörde, der Rechtsanwaltskammer Schleswig-Holstein, konfrontiert sehen. Zum konkreten Fall: Der zur Rechtsanwaltschaft zugelassene Vertreter unserer Zunft, Betreiber einer Einzelanwaltskanzlei in Wedel ohne sonstige Mitarbeiter (selbst das Sekretariat wird von ihm selber geführt), tritt nach außen hin in "Pluralform" auf. Seine Homepage ist vollgespickt mit vielversprechenden Floskeln wie "wir wollen nichts unversucht lassen…", "unsere Spezialgebiete sind….", "unser Einsatz für Sie macht nicht an der Kanzleitür halt", und "alle Rechtanwälte der Kanzlei sind Mitglieder der Schleswig-Holsteinischen Rechtsanwaltskammer". Er stellt darüber hinaus aber auch klar, dass es Anwälte gäbe, die mit ihm in Kooperation stünden (ein "bedeutsamer Umstand", zumal es bundesweit wohl kaum Berufskollegen gibt, die noch nicht mit anderen kooperiert haben). Seine RAK teilt ihm sodann mit, dass sollte er mit Kollegen kooperieren, seine Pluralbildung berufsrechtlich nicht zu beanstanden sei (Az.: 01-06534/14)… Auch auf mehrfache verwunderte Rückfrage lässt die Behörde sich nicht von ihrer Rechtsauffassung abbringen und fügt noch lapidar hinzu, mit Wettbewerbsfragen von Rechtsanwälten habe sie sich ohnehin nicht zu befassen, das sei Sache des Betroffenen.

Das sehen die hiesige RAK Berlin und die Bundesrechtsanwaltskammer dann aber doch ganz anders: Die Kammer Berlin hält das Auftreten einer Einzelanwaltskanzlei in "Pluralform" für berufsrechtlich unzulässig und schiebt vergleichbaren Profilierungsgelüsten der Berliner Anwaltschaft einen klaren Riegel vor, da der Rechtsuchende in die Irre geführt werde, indem er über die tatsächliche Größe der Kanzlei getäuscht werde. Und die BRAK verweist auf ein Urteil des BGH vom 03.11.2008 (AnwSt (R) 10/08). Darin heißt es u.a.: "Verwendet ein Rechtsanwalt auf seinen Briefbögen einen Hinweis auf & Associates", werden Rechtsuchende nach Auffassung des BGH davon ausgehen, das dieser Einzelanwalt sich mit anderen Berufsträgern zu einer auf Dauer angelegten beruflichen Zusammenarbeit zusammengeschlossen hat."

Von Relevanz für die rechtliche Bewertung sind die berufsrechtlichen Vorschriften §§ 43b BRAO, 113 I BRAO, 6 BORA i.V.m. §§9, 10 BORA. Nach § 43b BRO ist dem Rechtsanwalt Werbung nur erlaubt, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist. Die Bestimmung wird inhaltliche teilweise durch die §§ 6 ff. BORA konkretisiert. Gemäß § 6 I BORA darf der Rechtsanwalt über seine Dienstleistung und seine Person informieren, soweit die Angaben sachlich unterrichten und berufsbezogen sind. Hieraus ergibt sich ein Verbot irreführender Werbung.

Es bedarf sicherlich keiner Grundsatzdebatte darüber festzustellen, dass ein Einzelanwalt, der nach außen hin in Pluralform auftritt, wenn er nicht einmal über Schreibkräfte oder sonstiges Personal verfügt, unsachlich wirbt. Nicht nur das: die Angaben sind schlichtweg unwahr, sie stimmen einfach nicht! Dabei spielt die Motivation des Betroffenen für die Falschangaben noch nicht mal eine Rolle. Der Rechtssuchende wird mithin über die Unternehmensgröße und -bedeutung sowie die Anzahl der Mitarbeiter getäuscht.

Und neben dem Berufsrecht, ist natürlich auch das Wettbewerbsrecht tangiert, namentlich die §§ 3, 4, 5, 8 Abs. 3 Nr. I UWG. Denn die Größe einer Kanzlei ist für den verständigen Rechtssuchenden ein nicht unerhebliches Kriterium bei seiner geschäftlichen Entscheidung über die Wahl seines Beraters (vgl. auch OLG Karlsruhe, Urt. V. 28.03.2012 – 6 U 146/10, NJW-RR 2012, 817). Dem liegt die Erwartung zu Grunde, dass der Betrieb einer Kanzlei mit mehreren Anwältinnen und Anwälten eine weitergehende Spezialisierung gestattet und daher der Kanzlei ermöglicht, auch für Rechtsfragen aus etwaigen entlegenen Rechtsgebieten einen Experten zu haben.

Der plattdeutsche Seehund aus dem hohen Norden wedelt zwar immer noch nicht mit dem Schwanz, der betreffende Wedeler Einzelanwalt schüttelt sich jedoch jetzt vor Lachen, ob der platten Rechtsansicht seiner Kammer. Am 11.11. begann im Rheinland wieder die Karnevalssaison, Grund genug zum Schunkeln, auch an der Nordseeküste…

(Quellennachweis: veröffentlicht im Berliner Anwaltsblatt 11/16 im November 2016)

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Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“

Prävention und Security-Point vor Ort sorgen für hohes Sicherheitsgefühl beim Besuch des Oktoberfestes

Aktion "Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen"

Sicherheit wird auf der Münchener Wiesn traditionell großgeschrieben

Sicherheit wurde während des Münchener Oktoberfestes auch dieses Jahr großgeschrieben. Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehörte – wie in den letzten Jahren – ein fester Security-Point der Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“. Hier bekamen Wiesn-Besucherinnen in verschiedensten Problemsituationen Rat und Hilfe. Gegründet wurde diese Aktion 2003 von AMYNA – Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch, IMMA – Initiative Münchner Mädchenarbeit – und dem Frauennotruf München, um mit dem Tabuthema „sexuelle Gewalt auf dem Oktoberfest“ aufzuräumen und betroffenen Mädchen und Frauen aktive Hilfe anzubieten. Was als Anlaufstelle in einem Wohnwagen begann, ist mittlerweile fest auf der Theresienwiese etabliert und wurde 2010 mit dem Anita-Augspurg-Preis zur Förderung der Gleichberechtigung von Frauen ausgezeichnet.

Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen 2016
Auch bei der Wiesn 2016 wurde der männerfreie Security-Point von zahlreichen Mädchen und Frauen in Anspruch genommen. Während des 17 Tage andauernden Volksfestes haben sich 216 Besucherinnen verschiedenster Nationen an die Fachberaterinnen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen vor Ort gewandt. Die wenigsten Frauen und Mädchen waren jedoch Opfer sexueller oder anderer körperlicher Gewalt. Viele Besucherinnen wandten sich an den Security-Point, weil sie ihre Gruppe, ihr Handy und/oder ihr Portemonnaie verloren hatten und plötzlich alleine dastanden. Auch Mädchen, die unter Alkoholeinfluss standen oder sich aus anderen Gründen unwohl fühlten, bekamen hier Schutz und Hilfe. „Viele Unglücke passieren auf dem Heimweg“ – so Anja Bawidamann, Sozialpädagogin bei AMYNA e.V. – „Uns ist es wichtig, dass sich Mädchen und Frauen sicher fühlen und sich z.B. nachts nicht alleine auf den Weg machen. Wir probieren, Freunde oder Bekannten zu erreichen, die die Klientinnen bei uns oder an einem Treffpunkt abholen. Sollte dies nicht gelingen, ermöglichen wir ihnen eine Taxifahrt oder begleiten sie nach Hause oder in ihr Hotel.“

Prävention und Sensibilisierung
Auch vor ihrem Wiesn-Besuch erhalten Frauen und Mädchen über Plakate, Flyer sowie die Webseite und sozialen Netzwerke der Aktion in bis zu zehn Sprachen nützliche Sicherheitstipps: „Wir empfehlen zum Beispiel, vor dem Wiesn-Besuch einen Treffpunkt mit Freunden auszumachen und wichtige Gegenstände (Geld, Handy, Schlüssel bzw. Hoteladresse) direkt am Körper zu tragen“ – so Bawidamann.
Zusätzlich zur Werbung vor Ort gibt es eine Pausenhofaktion, bei der rund 5.500 Schülerinnen und Schüler im Landkreis München auf die Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“ aufmerksam gemacht und für das Thema „sexuelle Gewalt bei Veranstaltungen“ sensibilisiert werden.

Fazit
Der Fachplaner und Experte für Besuchersicherheit Olaf Jastrob, der sich vor Wiesn-Beginn im Rahmen eines Expertenaustausches mit den Mitarbeiterinnen der Aktion unterhalten hat, fasst zusammen: „Durch ihre Präventionskampagnen und den Security-Point vor Ort, trägt die Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“ zu einem nicht unerheblichen Teil zur Besuchersicherheit während des Münchener Oktoberfestes bei. Damit ist diese Aktion in meinen Augen ein gutes Vorbild für Betreiber und Veranstalter von Volksfesten und Großevents, denen die Sicherheit ihrer (weiblichen) Besucher am Herzen liegt!“
Sie benötigen mehr Informationen zur Besuchersicherheit bei Veranstaltungen jeder Art und Größe? Informieren Sie sich auf www.jastrob.de

Die Technische Unternehmensberatung Jastrob hat jahrelange Erfahrung mit den Themen Veranstaltungs- und Besuchersicherheit, Brandschutz, Evakuierung und zeichnet sich aus als Experten für Veranstaltungen, Unfallverhütung und Notfall-Prävention. Insbesondere werden fachspezifische Seminare zu Veranstaltungssicherheit, Besuchersicherheit und Sicherheitskonzepte für die Zielgruppe von Städten, Gemeinden und Kommunen, Diskotheken, Gastronomie, Hotellerie, Unternehmen aus Industrie und Mittelstand, Bundesliga (Fußball, Eishockey, Basketball, etc.) sowie Stadion, Mehrzweckhalle, Sport- und Großveranstaltungen bundesweit angeboten. Darüber hinaus gehören die Themen Arbeits- und Gesundheitsschutz, Analyse (Organisation, Ablauf), Genehmigungsverfahren, Gefährdungsanalysen und Sicherheit sowie Kontrolle, Koordination und Aufsicht von Groß-Veranstaltungen und in Versammlungsstätten zum Seminarangebot. www.avb-akademie.de

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Nach EuGH-Urteil zur Störerhaftung: Gewerbliche Betreiber müssen Hotspots weiter schützen

Abmahnungen zwar schwieriger, Anbieter müssen jedoch Vorkehrungen treffen / Isolierte Lösungen und Verschlüsselungen ratsam

(Mynewsdesk) Berlin, 15. September 2016. Das neuste Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Störerhaftung vereinfacht es für Gewerbetreibende nur auf den ersten Blick, öffentliche Internet-Hotspots anzubieten. Denn: Auch nach der europäischen Rechtsprechung kann vom WLAN-Betreiber verlangt werden, dass der Anschluss durch ein Passwort gesichert wird und die Identitäten aller Nutzer erfasst werden. Rechtsinhaber können darüber hinaus bei einer Behörde oder einem Gericht eine Anordnung beantragen, mit der vom Anbieter verlangt wird, Urheberrechtsverletzungen zu stoppen oder ihnen vorzubeugen. „Wer ein WLAN-Hotspot anbieten möchte, kommt auch künftig nicht um professionelle Lösungen herum, mit denen er sich gegen Verletzungen, Datenmissbrauch und Viren absichert“, erklärt Maximilian Pohl, Geschäftsführer und Mitgründer bei MeinHotspot in Berlin.

Online Zeitung lesen im Café, Mails checken in der Straßenbahn, Musik herunterladen auf dem Marktplatz: Dass Smartphone-, Tablet- oder Laptopnutzer in Deutschland bisher kaum öffentliche WLAN-Netze finden und beim Surfen im Freien oft ihr mobiles Datenvolumen nutzen müssen, wird sich bald ändern. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Störerhaftung ist mit einem weiteren Wachstum bei WLAN-Hotspots zu rechnen. „Wir haben in den vergangenen Monaten bereits eine deutlich erhöhte Nachfrage für die Einrichtung von öffentlichen WLAN-Netzen verzeichnet“, sagt der Experte Pohl. Vor allem Einzelhändler, Gastronomen und Hotels, aber auch Kommunen sind laut MeinHotspot an Lösungen interessiert, mit denen sie ihr Internet für Kunden und Bürger sicher öffnen können.

Fahrtenbuch statt Freies Surfen

Das Hotspot-Entwicklungsland Deutschland erwacht langsam aus seinem Dornröschenschlaf. Mit durchschnittlich 1,87 Hotspots pro 10.000 Einwohner belegt Deutschland derzeit im internationalen Ranking deutlich die hinteren Plätze. Südkorea etwa liegt mit 37,3 Hotspots pro 10.000 Einwohner auf den vorderen Rängen. Gleichzeitig warnen Experten Gastronomen, Gemeinden oder Einzelhändler, nach dem Urteil einfach das eigene WLAN zu öffnen. Ein individuell konfigurierter Hotspot ist nach dem Urteil so unerlässlich wie davor.

„Ein offenes WLAN muss bei wiederholten illegalen Downloads passwortgeschützt werden. Das Urteil ist vergleichbar mit einem Fahrtenbuch, zu dem WLAN-Betreiber gezwungen werden können. Konkret bedeutet das, dass die Identität eines Nutzers etwa in Form einer Ausweiskopie oder ähnlichem erfasst werden muss“, sagt der MeinHotspot-Geschäftsführer.

Betreiber, die dies umgehen und sich weitreichend absichern wollen, sollten nicht nur einzelne Geräte im Netz voneinander isolieren und gleichzeitig vor Viren und Hackerangriffen schützen. Sie sollten vor allem dafür zu sorgen, dass die IP-Adresse des eigenen Betreiberanschlusses verschlüsselt wird. „So kann der Hotspot-Anbieter bei Rechtsverletzungen durch Dritte grundsätzlich nicht ermittelt werden und minimiert die Gefahr von Unannehmlichkeiten“, sagt der MeinHotspot-Experte.

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=== Vergleich herkömmliche und professionelle WLAN-Hotspots (Infografik) ===

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MeinHotspot ist ein WLAN-Hotspot-System, das individuell auf den Standort der Betreiber zugeschnitten wird und sich flexibel auf den Bedarf anpassen lässt. Mit integriertem Virenschutz und Firewall schützt MeinHotspot sowohl vor Spam, Viren, Trojanern und Hackerangriffen als auch vor unberechtigtem Zugriff auf sensible Daten. Durch einen VPN-Tunnel wird zusätzlich die IP-Adresse des Hotspot-Betreibers verschlüsselt, sodass dieser im Falle einer Rechtsverletzung im Internet durch Dritte nicht ermittelt werden kann.

Weitere Informationen im Internet unter: http://meinhotspot.com/

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Pressemitteilungen

Übersichtlicher. Schneller. Nutzerfreundlicher. Einfach besser.

Spezialportal HausverwalterSuche setzt Online-Portal neu auf

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Zehn Jahre nach der Gründung ist jetzt die dritte Version von HausverwalterSuche.de online

Das zehnjährige Bestehen feierte das Spezial-Portal https://www.HausverwalterSuche.de erst im vergangenen Monat. Nun kommt der Such- und Angebotsdienst für die Verwaltung von Immobilien in völlig neuem Gewand daher.

"Es war vor allem die teilweise fehlende Kompabilität mit mobilen Endgeräten, der wir begegnen wollten", begründet Entwickler und Betreiber Klaus P. Lewohn die Notwendigkeit des Relaunchs. "Das neue Design ist komplett responsiv, passt sich also den Screen-Abmessungen von Smartphones, Tablets oder Desktop-Rechnern an.."

In der Tat lässt sich die Angebotsanforderung, bei der konkrete Preisangebote für die Übernahme von Hausverwaltungen durch mehr als Hundert teilnehmende Hausverwalter möglich sind, ohne Probleme mit dem Handy ausführen. Und das, obwohl es zumeist eine Reihe von Fragen zu beantworten gilt, was jedoch in der Regel mit einem Finger-Tipp erledigt ist.

Aber auch sonst gibt es eine Reihe von Neuerungen. Die Seiten für die statistischen Auswertungen der durchschnittlich berechneten Verwalterhonorare sind vollkommen neu aufgebaut und erscheinen jetzt übersichtlicher und klarer. Immobilien-Eigentümer, die mehrere Angebote erstellen, können eine nach Endpreis sortierte Auflistung der Angebote aufrufen, was die Preisvergleiche sehr erleichtert.

Es warten noch weitere Neuerungen auf die Entdeckung durch die Besucher der Website. "Wir haben uns für moderne Techniken und ein nach unserer Ansicht sehr zeitgemäßes Layout entschieden", erläutert Lewohn. "Vor allem die Wege hin zu konkreten Ergebnissen sind jetzt erheblich kürzer, das Ganze weitgehend selbsterklärend angelegt."

Als nächstes ist geplant, den Bereich der informativen Inhalte zu allen Themen rund um die Verwaltung von Immobilien weiter auszubauen.

Mit HausverwalterSuche.de finden interessierte Eigentümer von Immobilien die zu ihnen und ihrer Immobilie passende Hausverwaltung (WEG-Verwaltung für Wohnungseigentümergemeinschaften oder Mietverwaltung für vermietete Immobilien) und können sofort online konkrete Preisangebote über die zu erwartende Höhe der Kosten für das Verwalterhonorar der entsprechenden Hausverwalter erstellen.

Die teilnehmenden Hausverwaltungen wiederum erhalten die Kontaktdaten der Interessenten für ihre Akquise. So lässt sich der Verwaltungsbestand einer Hausverwaltung auf innovative Weise ausbauen.

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Pressemitteilungen

Gewässerschutz mit anspruchsvollen Zielen

Fachbetriebe setzen wasserrechtliche Vorgaben um

Gewässerschutz mit anspruchsvollen Zielen

Foto: Fotolia / Jan Kranendonk

sup.- Umweltschutz ist mehr als Klimaschutz. Seitdem in Deutschland die Energiewende politische Debatten und Gesetzesinitiativen bestimmt, stehen vor allem die Schadstoffe in der Luft und in der Atmosphäre im Fokus des Interesses. Dabei gerät die enorme ökologische Bedeutung des Grundwassers sowie der Seen und Flüsse an den Rand der öffentlichen Aufmerksamkeit. „Der Schutz der Gewässer ist für die Gesundheit der Bevölkerung, zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und als Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung unverzichtbar“, betont das Bundesumweltministerium und verweist auf die Risiken, die von wassergefährdenden Stoffen wie Ölen, Kraftstoffen, Lösemitteln, Säuren, Laugen oder Salzen ausgehen. Insbesondere die Unternehmen und Gewerbetriebe, die solche Stoffe herstellen, verwenden, lagern oder umschlagen, müssen deshalb jederzeit den „Besorgnisgrundsatz“ aus dem Wasserrecht beachten. Er besagt, dass eine nachteilige Veränderung der Gewässerbeschaffenheit bei dem Betrieb einer Anlage „nicht zu besorgen“ ist.

Diese anspruchsvolle Zielsetzung hat nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) konkrete Konsequenzen für die Praxis. Die Tankbetreiber müssen sämtliche Normen, Vorschriften und die allgemein anerkannten Regeln der Technik beachten, sie müssen die notwendigen Schritte zur primären und sekundären Sicherheit der Anlagen bzw. Anlagenteile vornehmen und sie müssen für geeignete Überwachungsmaßnahmen sorgen. Unter primärer Sicherheit ist die Dichtigkeit aller Behälter mit wassergefährdenden Inhalten während der gesamten Betriebsdauer zu verstehen. Weder mechanische noch chemische oder thermische Beanspruchungen dürfen die Lagerung beeinträchtigen. Als sekundäre Sicherheit werden zusätzliche Barrieren wie Auffangwannen oder andere Rückhalteeinrichtungen bezeichnet, die beim Versagen der ersten Barriere austretende Stoffe auch ohne menschliches Eingreifen zurückhalten. Technische Überwachungsvorrichtungen gewährleisten im Schadensfall eine schnelle Gefahrenerkennung.

Da die Umsetzung dieser wasserrechtlichen Vorgaben weitreichende Fachkenntnisse erfordert, dürfen für die Arbeiten an den meisten Tankanlagen nur wasserrechtlich zertifizierte Fachbetriebe mit speziell geschulten Mitarbeitern eingesetzt werden. Ab welcher Größenordnung des Tanks diese Fachbetriebspflicht gilt, wird derzeit in den einzelnen Bundesländern noch unterschiedlich gehandhabt. Eine gesetzliche Angleichung befindet sich in der Vorbereitung. Fachbetriebe mit dem RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik , die unter www.bbs-gt.de aufgerufen werden können, garantieren bundesweit die Zulassung nach Wasserrecht und sollten deshalb stets die ersten Ansprechpartner bei Fragen zum Gewässerschutz sein. Weil diese Betriebe die notwendige Kompetenz für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nachgewiesen haben, schützen sie durch fachgerechte Wartung und Ertüchtigung der Anlage den Betreiber vor Schäden und Regressansprüchen.

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