Tag Archives: bewährungshilfe

Recht/Gesetz/Anwalt Vereine/Verbände

Sozialstunden in Aachen und Stolberg ableisten

Sozialstunden sind ein Instrument im Bereich des Strafrecht und der Bewährungshilfe. Jugendliche Täter werden diese häufig als erzieherische Maßnahme auferlegt. Aber auch Erwachsene, die auf Grund von Armut eine Geldstrafe nicht zahlen können, haben die Möglichkeit durch gemeinnützige Arbeit die Geldstrafe ersatzweise abzuarbeiten.

Hierzu weist entweder das Gericht der Person, die die Sozialstunden leisten muss einer Stelle zu oder der Betroffene stellt einen Antrag bei Gericht für eine bestimmte Stelle.

Der eingetragene und gemeinnützige Verein „Euregio-Aachen-hilft e.V.“ erhielt nach eingehender Prüfung durch das Gericht Aachen die Erlaubnis Stellen für die Ableistung von Sozialstunden im Bereich Strafrecht und Bewährungshilfe einzurichten.

Jugendliche und Erwachsene haben so die Möglichkeit in Aachen und Stolberg ihre Sozialstunden für die gemeinnützige Arbeit in der Nothilfe für Obdachlose sowie für von Armut betroffene Kinder einzusetzen.

Im Bereich der Nothilfe für Obdachlose handelt es sich dabei um Tätigkeiten wie die Bereitschaft an der telefonischen Notfallhotline für in Not geratene Wohnungs- und Obdachlose. Oder das Verteilen von Getränke, Backwaren, Süßigkeiten, Snacks, Hygieneartikel und Kleidung an Wohnungs- und Obdachlose. Sowie das Abholen von Sachspenden bei Sammelstellen, Firmen und Privatpersonen.

Weiterhin kann ein Einsatz auf dem Vereinsgelände in Stolberg erfolgen. Hier entsteht ein geschützter Raum für Kinder- und Jugendliche. Auf 500 qm werden diese geschützt spielen können. Aber auch das Anpflanzen, Pflegen, Ernten und Zubereiten von Obst und Gemüse erlernen. Als Begegnungsstätte wird das Gelände vereinsamten Senioren die Möglichkeit geben ihr Wissen weiter zu vermitteln. Vor allem sollen Kinder wieder Werte wie Pünktlichkeit, Sauberkeit, Zuverlässigkeit, Loyalität, Miteinander und Hilfsbereitschaft erlernen.

Voraussetzung für die Ableistung von Sozialstunden ist, dass der Nachweis eines Drogentest sowie die Verpflichtung während der Zeit der Sozialstunden regelmäßig Drogentests unter ärztlicher Aufsicht durchführen zu lassen und den Nachweis sowie das Ergebnis dem Vorstand vorzulegen.

Herkunft, Nationalität, Religion, sexuelle sowie politische Orientierung sind uninteressant. Die Akzeptanz des GG sowie der freiheitlich, demokratischen Grundordnung unseres Landes versteht sich von selbst.

Gerne ist der Verein behilflich bei der Beantragung der Sozialstunden. Einfach eine Nachricht an: euregio-aachen-hilft@t-online.de

Finanzen/Wirtschaft

Möglichkeiten und Grenzen der Rückfallvermeidung im Umgang mit extrem gewalttätigen Straftätern

(ddp direct)Der Umgang mit Sexual- und Gewaltstraftätern, die eine hohe Rückfallwahrscheinlichkeit aufweisen, konfrontiert die Bewährungshilfe mit großen Anforderungen, wie u.a. die öffentliche Diskussion erkennen lässt, die seit Beschluss des Europäischen Gerichtshofs für Menschrechte (EGMR), vormals sicherungsverwahrte Straftäter freizulassen, geführt wird. Die entstandene Debatte abstrahiert jedoch weitgehend davon, dass parallel zu den im Sommer 2010 entlassenen sieben Sicherungsverwahrten allein im Einzugsbereich der NEUSTART Einrichtung Freiburg über 230 Klienten betreut werden, die unter Führungsaufsicht stehen und teilweise ähnlich gravierende Problemlagen aufweisen wie jene Personen, die aus der Sicherungsverwahrung entlassen wurden.
Kontinuierlicher Anstieg von Führungsaufsichtsklienten
Die Anzahl der Führungsaufsichtsklienten der NEUSTART Einrichtung Freiburg (Landgerichtsbezirke Freiburg, Offenburg und Waldshut-Tiengen) ist den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Waren es am 30.09.2009 noch 165 Personen, sind es aktuell 237 Personen, die eine Intensivbetreuung in der Bewährungshilfe benötigen. Das Aufgabenfeld der Bewährungshilfe bedingt zunehmend eine enge Kooperation mit Polizei, Therapie- und Suchtberatungseinrichtungen, um auch bei Klienten mit außergewöhnlicher Problembelastung Rückfallkriminalität auf ein Minimum zu reduzieren. Das Instrument der Führungsaufsicht ist dabei entscheidend, berücksichtigt es doch seit seiner gesetzlichen Novellierung im Jahr 2007 verbindliche Vorgaben und Präventionsmaßnahmen, die sich positiv auf die Resozialisierung schwerer Straftäter auszuwirken versprechen, so z.B. professionelles Übergangsmanagement aus dem Strafvollzug in die Bewährungshilfe, forcierter Aus- und Aufbau forensischer Ambulanzen u.a.m.

NEUSTART Fachveranstaltung zu Risikomanagement und Führungsaufsicht am 15.11.2011 im Landgericht Freiburg
Welche Möglichkeiten der Kooperation in diesem schwierigen Arbeitsfeld dazu beitragen können, Risiken für einschlägige Rückfälligkeit zu reduzieren, ist Gegenstand der Fachdiskussion, die am 15.11.2011, moderiert von Georg Royen, Vorsitzender des Bezirksvereins für soziale Rechtspflege Freiburg, im Landgericht Freiburg stattfinden wird.

Beginn: Dienstag, 15. November 2011, 17:00 Uhr
Veranstaltungsort: Landgericht Freiburg, EG Saal I, Salzstraße 17, 79098 Freiburg
Anmeldung: Ursula Kopf, freiburg@neustart.org,
Tel. 0761 595 79 71-18

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NEUSTART gemeinnützige GmbH
Michael Haas
Rosenbergstraße 122

70193 Stuttgart
Deutschland

E-Mail: michael.haas@neustart.org
Homepage: http://www.neustart.org/DE/de/
Telefon: 071162769411

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Finanzen/Wirtschaft

Mediation ein unverzichtbares Element des modernen Strafrechts

(ddp direct)Ungeachtet der längst erwiesenen Relevanz des Täter-Opfer-Ausgleichs, wird das Potenzial geeigneter Fälle in Baden-Württemberg bislang zu wenig erkannt und genützt. So wurden im vergangenen Jahr nur ca. 1 150 Fälle, für die das allgemeine Strafrecht zur Anwendung kommt, einem Täter-Opfer-Ausgleich zugewiesen: eine im internationalen Vergleich eher bescheidene Bilanz. NEUSTART plant einen forcierten Ausbau dieser lang unterschätzten Dienstleistung, der das zentrale Augenmerk einer Fachveranstaltung am 17. November 2011 im Stuttgarter Lindenmuseum gilt.

Voraussetzungen und Ziele des Täter-Opfer-Ausgleichs
Grundvoraussetzung für den Täter-Opfer-Ausgleich ist das Vorliegen einer Straftat, die zur Anzeige gebracht wurde. Die Interessenten wählen demnach nicht aus eigener Initiative dieses Instrument, einen Ausgleich herbeizuführen, vielmehr erteilt die Staatsanwaltschaft oder das Gericht einen Vermittlungsauftrag an NEUSTART. Dem Beschuldigten eröffnet dieses Angebot die Möglichkeit, ein Gerichtsverfahren und die damit verbundene Verurteilung abzuwenden. Oft wird der Täter-Opfer-Ausgleich zu einer für Opfer und Täter sinnvollen Intervention, da auch das Opfer die Chance erhält, den Beschuldigten mit den Konsequenzen seiner Straftat zu konfrontieren und eine angemessene Form der Wiedergutmachung auszuhandeln, persönlich und materiell, sagt Volkmar Körner, wirtschaftlicher Geschäftsführer der NEUSTART gGmbH.

Konfliktlösungen im Interesse des gesellschaftlichen Friedens
Wenngleich sich die Eingangssituation anders gestaltet als bei sonst üblichen Anwendungsgebieten der Mediation, ist auch der Täter-Opfer-Ausgleich dem klassischen Grundsatz der Mediation verpflichtet: eine für alle Beteiligten faire, nachhaltige Konfliktlösung zu ermöglichen, die dem gesellschaftlichen Frieden und damit dem Gemeinwesen dient. Unsere Fachveranstaltung am 17.11.2011 wird auch die Frage thematisieren, welche Gründe und Ursachen dafür verantwortlich sind, dass der Täter-Opfer-Ausgleich nicht verstärkte Berücksichtigung bei den Staatsanwaltschaften findet, sagt Volkmar Körner, der für die kommenden Jahre eine erhebliche Steigerung des Auftragsvolumen prognostiziert: 3 000 Aufträge pro Jahr sind weniger illusorisch als vielmehr angemessen, versichert Körner.

NEUSTART Fachveranstaltung am 17. November 2011 im Stuttgarter Lindenmuseum
Zentralen Programmpunkt der Fachveranstaltung am 17.11.2011 bildet der Vortrag Mediation ein unverzichtbare Element des modernen Strafrechts von Prof. Dr. Dieter Rössner, Universität Marburg, der sich den theoretischen Grundlagen und Wirkungen des konstruktiven Umgangs mit Sanktionen widmet. Die im Anschluss stattfindende Podiumsdiskussion, an der neben Prof. Rössner u.a. auch Dr. Uwe Schlosser, Generalstaatsanwalt in Karlsruhe, und Erwin Hetger, Landesvorsitzender des WEISSEN Rings, teilnehmen werden, soll neben theoretischen Grundlagen des Täter-Opfer-Ausgleichs in erster Instanz auch dessen praktische Umsetzung damit verbundene Chancen aber auch Schwierigkeiten für Beschuldigte und Opfer beleuchten, ehe Georg Zwinger, Geschäftsführer für Sozialarbeit der NEUSTART gGmbH, die Entwicklungen seit Etablierung dieses Dienstleistungsangebots in Baden-Württemberg resümiert.

Beginn: Donnerstag, 17. November 2011, 16:00 Uhr
Moderation: Harald Kirchner, SWR Korrespondent für Landespolitik
Veranstaltungsort: Lindenmuseum, Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart
Anmeldung: Karina Steinert, karina.steinert@neustart.org,
Tel. 0711 627 69-410

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=== Statistik Täter-Opfer-Ausgleich 1.1.2011-30.09.2011 (Infografik) ===

Im Zeitraum vom 1.1.2011 bis 30.09.2011 erhielt die NEUSTART gGmbH insgesamt
1 080 Aufträge für die Abwicklung eines Täter-Opfer-Ausgleichs.

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Finanzen/Wirtschaft

Junge Straftäter in der Bewährungshilfe kriminelle Karrieren verhindern

(ddp direct) Körperverletzungen, Eigentums- und Vermögensdelikte führen häufig dazu, dass nach Jugendstrafrecht verurteilte Straftäter der Bewährungshilfe unterstellt werden.
Im Vergleich zu anderen Deliktgruppen wie Straßenverkehrsdelikte, Sachbeschädigung oder Sexualstraftaten bilden sie mit nahezu 60 Prozent den häufigsten Anlass, dass Jugendliche (14-17 Jahre) und Heranwachsende (18-20 Jahre) eine Freiheitsstrafe auf Bewährung erhalten, d.h. vornehmlich im Kontext dieser Straftaten kommt es in der Bewährungshilfe darauf an, ein geeignetes Repertoire wirksamer Maßnahmen anzubieten, um Rückfallkriminalität mittel- und langfristig zu vermeiden. Die Anzahl junger Straftäter in der Bewährungshilfe ist abnehmend: Seit 2010 ging sie von 5 633 auf 5 167 zurück. NEUSTART entwickelt aktuell ein Programm, sich gezielt der Anliegen und Bedürfnisse junger Bewährungshilfeklienten anzunehmen, deren Problematik meist ein Übergangsphänomen darstellt, das auf adoleszente Verhaltensweisen zurückgeht, d.h. die oft kolportierte Meinung, Jugendkriminalität verschließe sich konstruktiven Lösungen, entspricht nicht der Realität.

Großteil junger Straftäter bedingt verurteilt 5 167 Klienten und damit mehr als 25 Prozent aller von NEUSTART betreuten Bewährungshilfeklienten in Baden-Württemberg wurden nach Jugendstrafrecht verurteilt (Stand: 30.06.2011).
3 486 Klienten, ca. 67 Prozent der jungen Straftäter, wurden nach § 21 JGG (Aussetzung einer Jugendstrafe) oder § 27 JGG (Aussetzung der Verhängung einer Jugendstrafe) unter Bewährungsaufsicht gestellt. 856 Klienten, ca. 17 Prozent, kamen nach § 88 JGG (Aussetzung einer Restjugendstrafe) aus dem Gefängnis, und haben demnach eine Sanktion erfahren, die ultima ratio bleiben muss, soll das primäre Ziel des Jugendstrafrechts, Rechtsfolgen und auch das Verfahren am Erziehungsgedanken auszurichten, angemessen Berücksichtigung finden.

Jugendkriminalität oft ein Übergangsphänomen
Obgleich, statistisch besehen, die Altersgruppe zwischen 15 und 25 Jahren eine nahezu dreifach höhere Kriminalitätsbelastung als die der Erwachsenen aufweist, lässt sich feststellen, dass zahlreiche der von jungen Menschen begangenen Straftaten ein Übergangsphänomen bilden: Das kriminelle Verhalten Jugendlicher resultiert oft aus Konflikten, die mit der Entwicklungsphase vom Kind zum Erwachsenen einhergehen und mit Abschluss der Pubertät meist enden. Nur bei sehr wenig Jugendlichen kommt es zur Verfestigung destruktiver Muster, wenn die Phase der Geschlechterrollen- und Identitätsfindung und damit verbundene Problemepisoden abgeschlossen sind. Quantitative Langzeitstudien dokumentieren, dass es selbst bei einem Großteil jugendlicher Mehrfachtäter nach der Adoleszenz zu einem deutlichen Rückgang negativer Auffälligkeiten kommt. Davon unberührt, stehen wir in der Verpflichtung, junge Straftäter, die augenscheinlich Gefahr laufen, erneut kriminell zu werden, spezifischer als bislang üblich zu betreuen. Bewährungshilfe vornehmlich an Risiko- und Opferschutzaspekten auszurichten, ist unerlässlich, vornehmlich dann, wenn junge Menschen noch kein oder nur ein sehr geringes Bewusstsein für die Tragweite und Konsequenzen ihrer Handlungen besitzen, sagt Volkmar Körner, Geschäftsführer für wirtschaftliche Angelegenheiten der NEUSTART gGmbH. Selbst wenn es sich nur um kriminelle Episoden handelt und die Kriminalität junger Menschen nur selten in eine kriminelle Karriere führt, sind wir gut beraten, durch das Aufzeigen von Lebensperspektiven erneuter Straffälligkeit keinen Stellenwert in der Entwicklung junger Menschen zu lassen, ergänzt Georg Zwinger, Geschäftsführer für Sozialarbeit der NEUSTART gGmbH.

Methodenwandel im Umgang mit jungen Straffälligen
Orientierte sich die Bewährungshilfe lange Zeit insbesondere am Prinzip der Beziehungsarbeit, orientiert sich die Betreuung bei NEUSTART heute stärker an einer Vorgehensweise, die ausgehend von der Straftat deren Analyse und Ursachenermittlung darauf zielt, Jugendliche zu einer Verantwortungsübernahme für ihr Handeln zu bewegen: Derart findet sich eine geeignete Basis, gemeinsam mit dem Klienten, Verhaltensregeln und -konventionen zu erarbeiten, die erneute Straffälligkeit verhindern. Bei denjenigen der jungen Klienten, die eine sehr hohe Gefährdung erkennen lassen, negative Verhaltensmuster zu verfestigen, kommt der intensiven und auf Risikofaktoren konzentrierten Arbeitsbeziehung mit ihrem Bewährungshelfer ein besonderer Stellenwert zu: Bewährungshilfe gründet auf einer problembezogenen Partnerschaft. Es darf zu keinem Augenblick vergessen werden, dass sie im Zwangskontext stattfindet, und Klient wie Bewährungshelfer dazu verpflichtet sind, die Einhaltung von Auflagen und Weisungen des Gerichts sicherzustellen. Diese Prämissen sind unverzichtbar für den Erfolg der Bewährungshilfe, so Georg Zwinger.

NEUSTART Initiativen im Umgang mit jungen Straftätern
Um die Prinzipien des Jugendstrafrechts in der Bewährungshilfe angemessen zu unterstützen, entwickelt NEUSTART ein erweitertes Handlungsrepertoire im Umgang mit jungen Straffälligen. Die Einbeziehung des familiären und sozialen Umfelds, aber auch Gruppenarbeit zu spezifischen Problemstellungen junger Menschen und die Involvierung von Kooperationspartnern der Justiz und Sozialarbeit in die Planung wirksamer Bewährungshilfeinterventionen, kommt große Bedeutung zu. Eine engere Abstimmung mit Partnerinstitutionen ist insbesondere bei jungen Straftätern von erheblicher Relevanz. Je intensiver und zielgruppengerechter wir uns mit den Schwierigkeiten dieser Klientel auseinandersetzen, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, sie vor Rückfall in Straffälligkeit zu bewahren, erläutert Volkmar Körner, der für Ende dieses Jahres ein erweitertes Betreuungskonzept für junge Klienten in Aussicht stellt.

Fachveranstaltung zu Migration und Jugendgewalt in Göppingen
Am 11. Oktober 2011 findet in Göppingen eine NEUSTART Fachveranstaltung statt, die sich der Frage widmet, ob und wenn ja inwieweit junge Migranten eine größere Bereitschaft zu Straffälligkeit aufweisen. Etwa 30 Prozent der von NEUSTART betreuten jungen Straftäter besitzen keine deutsche Staatsangehörigkeit, d.h. ihre Anzahl ist vor dem Hintergrund des Ausländeranteils aller Einwohner Baden-Württembergs überproportional ausgeprägt.

Die Frage, welche Maßnahmen der Bewährungshilfe einen entscheidenden Beitrag leisten, Kriminalität bei jungen Migranten zu verhindern, gilt ein zentrales Augenmerk der Veranstaltung.
Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, wird über aktuelle Forschungsergebnisse referieren, ehe sich, im Anschluss an seinen Vortrag, Juristen und Praktiker der Sozialarbeit über ihre Erfahrungen im Umgang mit jungen Migranten bei einer Podiumsdiskussion austauschen werden.

Beginn: Dienstag, 11. Oktober 2011, 18:00 Uhr
Moderation: Harald Kirchner, SWR Korrespondent für Landespolitik
Veranstaltungsort: Stadthalle Göppingen, Foggia Saal
Blumenstraße 41, 73033 Göppingen
Anmeldung: Celia Perschmann, ulm@neustart.org,
Tel. 0731 270 900-2

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=== Der Bewährungshilfe unterstellte, nach Jugendstrafrecht verurteilte Personen in Baden- Württemberg (Infografik) ===

Interne Auswertung der elektronischen Dokumentation

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