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Experten fordern: Bei Krebs sollen Ärzte und Fachkräfte bedarfsadaptierte Bewegungsprogramme empfehlen

Krebs: Individuell zugeschnittene Bewegungsprogramme können Überleben verbessern, Nebenwirkungen lindern und das Risiko senken

Hürth-Efferen, 16.10.2019 – Ein internationales Expertenteam hat aktuell Richtlinien zum Thema Bewegung bei Krebs veröffentlicht. Die Bewegungs- und Krebsexperten empfehlen, dass Ärzte und Onkologen ihren Patient*innen zur Krebsprävention und -therapie systematisch Bewegungsmaßnahmen empfehlen und sie zu gezielter Bewegung anleiten. Sport- und Bewegungsfachkräfte sollen die individuell auf die Patient*innen abgestimmten und bedarfsadaptierten Bewegungsprogramme umsetzen. Dabei sollen die persönlichen Bedürfnisse, Vorlieben und Fähigkeiten von Krebsbetroffenen berücksichtigt und deren Lebensqualität verbessert werden. Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) hat die Arbeit des Gremiums finanziell und inhaltlich unterstützt.

Das Amerikanische College für Sportmedizin (ACSM) hatte die Expertenrunde mit 17 Partnerorganisationen, darunter die American Cancer Society, das National Cancer Institute sowie der DVGS, initiiert. Ziel war, den aktuellen Forschungsstand zum Nutzen von Bewegung in der Prävention von Krebs sowie während der Therapie und in der Nachsorge von Krebspatient*innen zu sichten und evidenzbasierte Empfehlungen abzugeben.

„Bei weltweit mehr als 43 Millionen Krebspatient*innen, die die Erkrankung überlebt haben, müssen wir uns der spezifischen Gesundheitsprobleme dieser Patientengruppe annehmen. Es gilt besser zu verstehen, wie Bewegung bei der Prävention, Behandlung und Nachsorge von Krebs helfen kann“, sagt Dr. Kathryn Schmitz von der ACSM und eine der Vorsitzenden des Expertenpanels. „Die multidisziplinäre Gruppe hochangesehener Bewegungs- und Krebsexperten hat sich zum Ziel gesetzt, die aktuelle wissenschaftliche Evidenz aufzuarbeiten und daraus Handlungsempfehlungen für behandelnde Ärzte und Fachkräfte sowie die Öffentlichkeit abzuleiten.“

Privatdozent Dr. Joachim Wiskemann, der die AG Onkologische Sport- und Bewegungstherapie am renommierten Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg leitet, hat – unterstützt vom DVGS, mit der er und das NCT eng kooperieren – an dem Expertenpanel teilgenommen und u.a. maßgeblich an den Richtlinien für Menschen mit Krebserkrankung mitgewirkt.

„Unsere Auswertung der Studienlage hat gezeigt, dass Überlebende einer Krebserkrankung von körperlichem Training profitieren und dieses vor allen Dingen auch sicher für die Patient*innen ist. Wichtigste Botschaft ist: Betroffene sollten auf jeden Fall körperliche Inaktivität vermeiden. Wir haben ausreichend Belege dafür gefunden, dass regelmäßiges Ausdauer- und Krafttraining, besonders in Kombination, einen positiven Einfluss auf die krebsbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Patient*innen wie Angstzustände, Depressionen, Fatigue, körperliche Einschränkungen und die allgemeine Lebensqualität haben“, fasst Wiskemann Teilergebnisse der Expertenrunde zusammen. „Selbst wenn Ärzte und Fachkräfte Bewegungsmaßnahmen empfehlen, ist es für die Betroffenen nicht immer leicht, den „inneren Schweinehund“ zu überwinden und diesen Programmen ausdauernd zu folgen. Am NCT Heidelberg und Dresden haben deshalb Sportwissenschaftler, Psychologen und Physiotherapeuten aktuell ein spezielles Motivationsprogramm entwickelt, das sich als zentraler Baustein in existierende Sport- und Bewegungsangebote, besonders gut in Rehabilitationssportgruppen, integrieren lässt. Das Programm „MotivA – Meine Motivation für einen aktiven Alltag“ leitet Betroffene dazu an, einen Bewegungsplan zu erstellen, Hindernisse für regelmäßige körperliche Aktivität zu identifizieren und Gegenstrategien zu entwickeln“, ergänzt Joachim Wiskemann.

Kernaussagen der neuen Richtlinien
Die neuen evidenzbasierten Richtlinien beinhalten insgesamt folgende Kernaussagen und Empfehlungen:

– Für Erwachsene spielt Bewegung bei der Krebsprävention eine wichtige Rolle und vermindert insbesondere das Risiko für sieben weit verbreitete Krebsarten: Kolon-, Brust-, Endometrium-, Nieren-, Blasen-, Ösophagus- und Magenkrebs
– Für Überlebende von Brust-, Kolon- und Prostatakarzinomen ist wissenschaftlich belegt, dass körperliche Aktivität mit einer verbesserten Überlebenswahrscheinlichkeit assoziiert ist.
– Bewegung während und nach einer Krebsbehandlung verbessert Fatigue, Angstzustände, Depressionen, Körperfunktion und Lebensqualität. Es verschlimmert keine Lymphödeme der oberen Extremität (beispielsweise nach Brust-Operation mit Lymphknotenentfernung).
– Die Forschung zum Thema muss intensiviert werden, um die Integration von Bewegung in die Standardtherapie von Krebs voranzubringen.
– Die wachsende Evidenz für den gesundheitlichen Nutzen von Bewegung für Krebspatienten muss verstärkt in die Praxis übersetzt werden.

Die umfassenden Reviews und Empfehlungen der Expertengruppe sind in drei wissenschaftliche Artikel eingeflossen[1-3], die in zwei namhaften Fachzeitschriften erschienen sind.

Systematische Verschreibung von Bewegung durch Ärzte
Mediziner, Sport- und Bewegungstherapeuten sowie Fitness-Trainer sollten die neuen Empfehlungen bei der Umsetzung von Bewegungsprogrammen für Krebspatient*innen und Krebsüberlebende berücksichtigen. Damit die aktuellen Empfehlungen des Fachgremiums in die Praxis gelangen, hat das ACSM mit seiner Initiative „Exercise is Medicine“ eine neues Programm ins Leben gerufen: Moving Through Cancer. Dieses für den klinischen Alltag entwickelte Programm soll sicherstellen, dass alle Krebspatient*innen standardmäßig untersucht, beraten und an angemessene Bewegungs- und Rehabilitationsprogramme überwiesen werden. Ein globales Register für Bewegungsprogramme ist unter www.exerciseismedicine.org/movingthroughcancer zu finden.

In Deutschland: Das Netzwerk OnkoAktiv
Joachim Wiskemann ergänzt einen Hinweis auf ein aktuelles Projekt in Deutschland: „Damit an Krebs erkrankte Menschen und onkologisch beratende Ärzte/Fachkräfte ein geeignetes wohnortnahes Bewegungsprogramm finden können, wird gerade das Netzwerk OnkoAktiv systematisch aufgebaut, an dessen Planung auch der DVGS beteiligt ist. Interessierte können über die Such- und Kartenfunktion ( www.netzwerk-onkoaktiv.de) des Netzwerkes Bewegungs- oder Beratungsangebote in ihrem Umfeld finden oder im direkt mit den lokalen OnkoAktiv Zentrum in Kontakt treten ( www.nct-heidelberg.de/onkoaktiv). Anschließend kann entweder eine Therapie- und Trainingsinstitution direkt kontaktiert werden oder ein qualitätsgesicherter Beratungs-, Untersuchungs- und Vermittlungsprozess angestoßen werden. Interessierte Bewegungsanbieter können dem Netzwerk aktiv beitreten.

Die Ausbildungsangebote des DVGS und die Onkologische Trainings- und Bewegungstherapie (OTT)
Um die Bewegungsprogramme für Krebspatient*innen qualifiziert anbieten zu können, müssen Sport- und Bewegungstherapeut*innen entsprechend ausgebildet werden. In Deutschland übernimmt diese Aufgabe der DVGS. „Wir bieten qualitätsgesicherte Fortbildungen für Sport- und Bewegungstherapeut*innen im Rahmen der modernen Krebsmedizin und der Gesundheitsförderung an“, erläutert Angelika Baldus, Geschäftsführerin des DVGS. „Unsere Lizenz- und Zertifikatskurse zum Thema Bewegung bei Krebs sowie die Fortbildungskurse „Onkologische Trainings- und Bewegungstherapie (OTT)“ versetzen die Sport- und Bewegungstherapeut*innen in die Lage, individuelle, zielorientierte Therapieplanungen zu entwickeln sowie eine effektive Bewegungstherapie auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse bei Krebspatienten umzusetzen. Dabei hat das Thema Motivation einen hohen Stellenwert. Wir danken dem Expertenpanel und Joachim Wiskemann, mit dem uns eine vertrauensvolle Zusammenarbeit verbindet, ausdrücklich, dass sie die wissenschaftliche Evidenz aktuell zusammengefasst und entsprechende Empfehlungen für die Umsetzung ausgesprochen haben“, ergänzt Baldus abschließend.

Originalbeiträge
1. Campbell KL, Winters-Stone KM, Wiskemann J: Exercise Guidelines for Cancer Survivors: Consensus Statement from International Multidisciplinary Roundtable. Medicine & Science in Sports & Exercise 2019; DOI 10.1249/MSS.0000000000002116
2. Patel AV, Friedenreich CM, Moore SC: American College of Sports Medicine Roundtable Report on Physical Activity, Sedentary Behavior, and Cancer Prevention and Control. Medicine & Science in Sports & Exercise 2019; DOI 10.1249/MSS.0000000000002117
3. Schmitz KH, Campbell AM, Stuiver MM: Exercise Is Medicine in Oncology: Engaging Clinicians to Help Patients Move Through Cancer CA Cancer Journal for Clinicians, 2019; 0: 1 -17

Partnerorganisationen
ACSM, American Cancer Society, the National Cancer Institute des National Institutes of Health, American Academy of Physical Medicine and Rehabilitation, American College of Lifestyle Medicine, American Physical Therapy Association, American Society of Clinical Oncology, Canadian Society of Exercise Physiology, Centers for Disease Control and Prevention, Commission on Accreditation for Rehabilitation Facilities, German Union for Health Exercise (Deutscher Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. – DVGS), Exercise and Sport Science Australia, Macmillan Cancer Support, National Comprehensive Cancer Network, Royal Dutch Society for Physical Therapy, Society of Surgical Oncology and Sunflower Wellness

Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS) steht für die Förderung der öffentlichen Gesundheit durch Bewegung. Als Fach- und Berufsverband qualifiziert er Bewegungsfachkräfte und vertritt deren Interessen engagiert in Öffentlichkeit und Gesundheitspolitik. Er fördert Wissenschaft und Forschung und sorgt für die konsequente Umsetzung der Ergebnisse in der Praxis. Dazu konzipiert er qualitätsgesicherte Programme für die Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation und stellt sie Bildungsstätten, Leistungsträgern, Leistungserbringern oder politische Entscheidungsträgern zur Verfügung.

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GOTS fordert Schulfach „Gesundheit“ mit besonderem Augenmerk auf Sport und Bewegung

Zu Beginn des neuen Schuljahres unterstützt die Gesellschaft für orthopädisch-traumatologische Sportmedizin (GOTS) die Forderung der Bundesärztekammer nach einem neuen Schulfach „Gesundheit“. Der Grund: Viele Kinder in Deutschland, Österreich und der Schweiz leiden unter Bewegungsmangel, Übergewicht und eingeschränkter Motorik. Die Gesellschaft wird immer kränker, warnen die Ärzte.
Allein in Deutschland leidet fast jedes siebte Kind zwischen drei und siebzehn Jahren unter Übergewicht. Knapp sechs Prozent davon sind sogar fettleibig. Doch damit nicht genug. In den orthopädischen Praxen werden immer häufiger Kinder vorstellig, die durch sitzende Lebensweise und körperliche Inaktivität Fehlstellungen, Dysbalancen oder eine völlig eingeschränkte Motorik zeigen. Hier gilt es nicht nur, das Essen in Schulen zu verbessern, sondern intensiv auf Sport und Bewegung Einfluss zu nehmen und richtige Ansätze zu vermitteln.
Zum Vergleich nennt die GOTS einige Zahlen: Während ein Mensch in Deutschland 1910 noch im Schnitt 20 Kilometer am Tag gelaufen ist, waren es 2005 nur noch 800 Meter. Viele kommen heute nicht einmal mehr auf 500 Meter Gehstrecke täglich. Es ist bereits schwierig, Kinder und Enkel zum Teil überhaupt noch nach draußen zu bekommen. Rund die Hälfte der Erwachsenen Deutschen ist übergewichtig. Es gibt rund 8 Mio. Diabetiker, 25 Mio. Hypertoniker und 20 Mio. Menschen mit Fettstoffwechselstörungen. 80 Prozent aller Erkrankungen in Deutschland entstehen derzeit durch Fehlernährung und Bewegungsmangel.
Kaum jemand kennt das empfohlene Maß der WHO an körperlicher Aktivität. Bei den 5 bis 17 Jährigen sollten es 60 min Bewegung mit moderater bis hoher Intensität pro Tag, überwiegend im aeroben Bereich, dazu drei Mal pro Woche kräftigende Aktivitäten (spielerischer Natur) sein. Zwischen 18 und 64 Jahren liegt das Maß bei 150 min mit moderater oder 75 min mit hoher Intensität pro Woche, überwiegend aerob, dazu mindestens zwei Mal pro Woche kräftigende Übungen. Über 65 bleibt es dabei, allerdings kommen mindestens drei Mal pro Woche Übungen zur Sturzprävention hinzu.
Rund 31 Prozent der über 15Jährigen sind jedoch körperlich inaktiv – Frauen (34%) mehr als Männer (28%). Gründe sind laut Umfragen Mangel an Motivation und Zeit, anderweitige Freizeitgestaltung, Zunahme passiver Verkehrsmittel, Urbanisierung mit Zunahme an Verkehr und Luftverschmutzung, Abnahme von Grünflachen und Sporteinrichtungen.
Das Resultat der körperlichen Inaktivität sind koronare Herzerkrankungen, Diabetes und Krebs.
Prof. Martin Engelhardt, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und Ärztlicher Direktor des Klinikums Osnabrück ist einer der Vorstände in der GOTS. Er mahnt: „Wir müssen sofort anfangen, etwas zu tun und in unserer Gesellschaft umsteuern. Ursachen und Folgen der körperlichen Inaktivität und sitzenden Lebensweise für die Gesundheit zeigen, dass politische bevölkerungsbezogene, multisektorale und multidisziplinäre Instrumente zur Steigerung des körperlichen Aktivitätsniveaus notwendig sind! Struktur und Erziehung sind wichtig. Vereine müssen mit Kitas und Schulen zusammen arbeiten. Kinder lernen in Deutschland zum Teil nicht einmal mehr schwimmen! Es muss Schulpläne für Schwimmen, Radfahren und Laufen geben. Eine qualitätsvolle Sportlehrerausbildung muss auf den Weg gebracht werden.“
Mit ihrem Global Action Plan will die WHO die Quote der Inaktivität bis 2030 rapide senken. Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, ist die Politik gefragt. Damit die Jüngsten schon für Bewegung und Sport (z.B. auch in Vereinen) begeistert und sie zu den Risiken des „No-Sports“ aufgeklärt werden, ist ein Unterrichtsfach „Gesundheit“ unabdingbar. Weder der Biologie- noch der begrenzte Sportunterricht können das leisten.
Um selbst anzufangen, haben viele Ärzte, Trainer und Pädagogen bereits in Einzelprojekten begonnen. So gibt es in Osnabrück die Kinder-Bewegungsstadt (KIBS) mit vielen Elementen, an die richtige Bewegung heran geführt zu werden. In Fulda nehmen Grundschüler regelmäßig an Motoriktests teil.
„Unser Ziel ist es, solche Projekte für den gesamten deutschsprachigen Raum zu erreichen. Als trinationale Gesellschaft für orthopädisch-traumatologische Sportmedizin sehen wir uns in der Pflicht die Politik auf die Gefahren des Nichtstuns hinzuweisen“, so Prof. Engelhardt.

Die trinationale (Deutschland, Österreich, Schweiz) Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der größte europäische Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. Sie ist erster Ansprechpartner in der Versorgung von Sportverletzungen und Garant für Qualität in der sporttraumatologischen Versorgung. Ihr Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Dafür fördert die GOTS die Aus-und Weiterbildung, die Forschung sowie den internationalen Austausch unter sportorthopädisch und sporttraumatologisch tätigen Medizinern und Berufsgruppen angrenzender Fachgebiete.

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Sitzen für mehr geistige Leistungsfähigkeit

Das Bioswing-Prinzip

Studien im Doppelblindversuch haben ergeben, dass durch gezielte Bewegungsreize beim Sitzen auf dem Bioswing-System die geistige Leistungsfähigkeit signifikant gesteigert wird. Das intelligente Sitzsystem verhindert dabei, dass der Körper längere Zeit eine monotone Haltung einnimmt, deren Stabilisierung viel Energie kostet und bestimmte Muskelgruppen relativ schnell überfordert. Be-Sitzer müssen auf diese Weise nicht mehr viel Energie in die Stabilisierung der Haltung investieren, sondern können diese gezielt für ihre geistige Arbeit einsetzen.

Mehr Leistung im Netzwerk

Nicht nur Straßen-, Schienen- und Flugverkehr sind vernetzt, auch die globale Ökonomie, das Internet und unsere sozialen Kontakte laufen über Netzwerke mit vielen Hubs, Clustern und Pfaden. Netzwerke sind auch im Gehirn ein wichtiges Ordnungsprinzip und ungeheuer effektiv. Auf der Suche nach Mikro- und Makronetzen stehen Forscher immer wieder staunend vor der unglaublichen Komplexität, die sie dabei entdecken. Dank der multiplen Vernetzung mit bis zu 200.000 synaptischen Verbindungen pro Nervenzelle (Neuron) ergibt sich ein nahezu unvorstellbares Potenzial für Leistung und Produktivität.

100 Meter pro Sekunde

Bis zu 200.000 Kontakte pro Nervenzelle treffen auf rund 80-100 Milliarden Neuronen im menschlichen Körper: Dadurch entsteht eine Datenautobahn mit unvorstellbaren 5,8 Millionen Kilometer Länge. Eine Strecke, die 145 Mal um die Erde reichen würde. In unterschiedlichen Hierarchien werden dort Informationen transportiert und schaffen gleichzeitig ein unvorstellbares geistiges Leistungsvermögen. Pausenlos und mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Metern pro Sekunde jagen Daten und Informationen aus Millionen von Rezeptoren. Ins Bewusstsein gelangen dabei nur rund 40 Bit/s, 11.000.000 Bit/s überlassen wir der unbewussten Wahrnehmung und Verarbeitung.

Sitzwerk-en

Bioswing nutzt die körpereigenen Impulse, reflektiert diese durch ein patentiertes Schwingwerk im Stuhl und stimuliert damit kontinuierlich Nervensystem und Gehirn. Durch das im Stuhl integrierte Sitzwerk werden die kleinen, sehr feinen Bewegungen des Nutzers reflektiert. Diese werden postwendend als kontinuierliche Bewegungsreize zum Gehirn geleitet und verknüpfen dort über unterschiedliche, hierarchische Datenbahnen gezielt die Netzwerkstruktur in den Bewegungsarealen im Gehirn. Jene Netzwerke aktiviert die Bioswing-Technologie automatisch während des Sitzens und steigert so die Leistungsfähigkeit des Besitzers. Automatisch, ohne daran denken zu müssen und sehr nachhaltig. Die Bioswing-Technologie eröffnet jedem Einzelnen, der offen für neue Impulse ist, faszinierende Möglichkeiten – und beschreibt damit die vielleicht intelligenteste Art, überlegene Sitzkultur zum Ausdruck zu bringen.

HAIDER BIOSWING zählt zu den führenden Herstellern von Gesundheitssitz- und Therapiesystemen in Europa. Seit rund drei Jahrzehnten forscht und entwickelt das BIOSWING-Technologiezentrum im bayerischen Pullenreuth mit seinen Fachkräften und Ingenieuren in Kooperation mit Medizinern und Physiotherapeuten in den Bereichen gesunde Sitzlösungen und Therapiegeräte. Eines der bekanntesten Produkte des Unternehmens ist das POSTUROMED, ein Therapiegerät, das heute zur Grundausstattung von rund 11.000 physiotherapeutischen Praxen gehört. Die im medizinischen Bereich erfolgreiche schwingende Technologie findet sich auch in den HAIDER BIOSWING Sitzsystemen wieder.
Die patentierten Produkte werden mit größter Sorgfalt – Made in Germany – am Unternehmenssitz im Oberpfälzer Pullenreuth produziert. Die innovativen Sitzsysteme liefert der Hersteller nach Deutschland, Westeuropa, Japan und in die USA. Die Unternehmenstochter HAIDER METALL stellt zudem Tischtennistische für den Turnierbedarf und anspruchsvolle Gartenmöbel her.

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Es ist Zeit, Rehabilitation neu zu denken

Was heißt partizipative Rehabilitation?

-Nachsorgekonzept „Bewegung ist Leben – Bewegung nach Krebs“ der Asklepios Klinik Triberg seit über 2 Jahren erfolgreich umgesetzt
-Erweiterung des Konzepts durch partizipative Rehabilitation, wodurch Patienten ihre Reha selbst mitbestimmen und gestalten können
-Partizipative Rehabilitation beginnt bereits zuhause
-Bewegung, Ernährung und Selbstfürsorge sind Säulen des ganzheitlichen Therapiekonzepts
-Alltagsintegration entscheidend für anhaltenden Erfolg der Reha

Das wissenschaftlich evaluierte Klinikkonzept „Bewegung ist Leben – Bewegung nach Krebs“ wird seit der Einführung vor ca. zwei Jahren in der Asklepios Klinik Triberg erfolgreich umgesetzt. „Regelmäßige Bewegung ist nur eine von drei Säulen, die maßgeblich für den nachhaltigen Erfolg einer Reha entscheidend sind. Daneben sind Verhaltensweisen in Bezug auf Ernährung und der Umgang mit Stresssituationen ausschlaggebend für die körperliche Gesundung. Deshalb setzen wir auf partizipative Rehabilitation, d. h. Mitbestimmung und Mitgestaltung der Reha durch unsere Patienten, und das bereits vor dem eigentlichen Reha-Beginn.“, erläutert Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann, Chefarzt der Asklepios Klinik Triberg, Fachklinik für Onkologie, Anschlussrehabilitation und Rehabilitation.

Ein persönlicher Mitmach-Plan soll schon zuhause aufzeigen, welche neuen Wege der Patient gehen kann. Jeder Patient erhält damit die Möglichkeit sich im Vorfeld intensiv auf die Reha vorzubereiten und sich über sein eigenes Reha-Ziel klarzuwerden. Die Patienten können damit schon vor der Reha aus den umfangreichen Therapieangeboten in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Selbstfürsorge wählen und die eigene Reha aktiv mitgestalten. Darüberhinaus entsteht durch das neue Konzept der partizipativen Rehabilitation bereits im Vorfeld eine enge Verbindung zur Klinik und ein Bewusstsein für die anstehende Reha.

Neben der Diagnostik und den klassischen Reha-Maßnahmen erfahren die Patienten in Triberg einen maßgeschneiderten Reha-Ablauf, fürsorgliche Betreuung und Zeit für persönliche Gespräche. Zur Ergänzung ihres individuellen Rehabilitationsplans stehen ihnen verschiedenste Therapiestationen für eine ganzheitliche Bewegungs- und Physiotherapie zur Verfügung.

Die Integration moderner wissenschaftlicher Medizin, Psychologie, Ernährung und Bewegung unterstützt die Patienten darin, einen gesundheitsorientierten Lebensstil zu entwickeln bzw. beizubehalten und ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Forschungsergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass durch Entspannungstechniken, Achtsamkeitsschulung und Stressmanagement eine positive Grundhaltung entstehen und die Lebensqualität gesteigert werden kann. Auch auf die für viele Krebspatienten relevanten Belastungsfaktoren, wie Schlafstörungen, Ängste und Depressionen ist eine positive Wirkung nachgewiesen. Mittlerweile sind sogar einige der dafür verantwortlichen biologischen Wirkmechanismen erforscht.

Digitale Unterstützung erhält das Konzept der partizipativen Rehabilitation durch die movival-App, einer eigenständigen Software u. a. für Krebspatienten, die einen Abgleich zwischen den von Patienten durchgeführten Bewegungseinheiten und dem prognostisch relevanten Bewegungsziel zur Absenkung des Krebsrückfallrisikos ermöglicht.

Um eine anhaltende Erhöhung der Lebensqualität jedes Patienten zu erreichen, sind Therapie-Auswertung, Folgeberatung und Nachsorge im Anschluss an die partizipative Reha wichtige Aspekte. Entscheidend für den nachhaltigen Erfolg der Reha-Maßnahme ist die Alltagsintegration, z. B. der neu erlernten Entspannungstechniken, einer gesünderen Ernährungsweise oder sportlicher Aktivitäten. Dazu Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann: „Damit unsere Patienten ihre neuen Verhaltensweisen in ihrem Alltag fortführen können, geben wir ihnen wichtige Hilfsmittel an die Hand. Wertvolle Informationen und Werkzeuge unterstützen unsere Patienten darin, ihr Leben neu zu gestalten. Unser Ziel ist es, dass jeder unserer Patienten auch im Alltag raus aus der Passivität hinein in die Aktivität und in ein teilhabeorientiertes, selbstbestimmtes Leben kommt.“

Hintergrund
Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass aktive Bewegung das Risiko von Krebserkrankungen und -rückfällen bis zu 67 Prozent senkt. Das beweisen internationale Langzeitstudien und die über 15 Jahre lange Forschungsarbeit von Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann. Als Chefarzt an der Asklepios Fachklinik für Onkologie, Anschlussrehabilitation und Rehabilitation in Triberg/Schwarzwald integriert er eigene wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen mit denen internationaler Forschergruppen in ein eigenständiges Therapie- und Bewegungskonzept. Es baut auf der Kern-Erkenntnis auf, dass durch ein regelmäßiges Bewegungsprogramm eine Aussicht für Patienten besteht, das Krebsrückfallrisiko signifikant zu senken.

Asklepios Klinik Triberg, Fachklinik für Onkologie, Anschlussrehabilitation (AHB) und Rehabilitation ist eine der TOP Rehakliniken in Deutschland. In der Asklepios Klinik Triberg werden Anschlussrehabilitationen (AHB) und medizinische Rehabilitationsmaßnahmen bei hämatologisch/onkologischen Erkrankungen durchgeführt. Wesentliche Bausteine der Klinik sind ein wissenschaftlich evaluiertes Bewegungskonzept, darauf aufbauend das Konzept der partizipativen Rehabilitation mit den drei Säulen Bewegung, Ernährung und Selbstfürsorge, psychoonkologische Mitbetreuung sowie digitale Nachsorge. Die Asklepios Klinik Triberg liegt in landschaftlich reizvoller Umgebung im mittleren Schwarzwald. In Triberg befinden sich Deutschlands höchste Wasserfälle.

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Entspannung durch Bewegung

Familientraining hilft bei Konflikten

sup.- Toben, Tränen, Türenknallen – wenn es im Familienalltag kriselt, suchen sich möglicherweise Bewegungsdefizite bei den Kindern ihr Ventil. Darauf weist Dr. Axel Armbrecht vom Institut für Bewegungstherapie in Eutin hin. Er geht davon aus, dass manche Konflikte und Erziehungsprobleme ihre Ursache in dem vorwiegend sitzenden Lebensstil vieler Kinder und Jugendlicher haben: „Aggression und Gewaltbereitschaft sind aufgestaute Energie, die nur durch körperliche Aktivität abgearbeitet werden kann.“ Aber diese Form der Aktivität kommt heute bei den meisten Vertretern der Generation Smartphone leider viel zu kurz. Eine Lösung bieten alltagstaugliche und altersgerechte Angebote, mit denen Eltern ihre Stubenhocker wieder in Bewegung bringen. Nach Empfehlung von Dr. Armbrecht am besten in Form eines 20- bis 30-minütigen „Familientrainings“, das auch die Eltern selbst mit einbezieht. Tipps für geeignete Bewegungseinheiten finden Eltern im Internet z. B. auf dem Ratgeberportal www.komm-in-schwung.de.

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Bewegung von Schüttgütern mit Fördertechnik

Was ist Fördertechnik, Einsatzgebiet und Branchen für Fördertechnik? Vorteile und Nachteile von Fördertechniken. Bewegung, Dosierung und Umschlag von Schüttgütern.

Was ist Fördertechnik überhaupt und wo überall kommt sie zum Einsatz? Wussten Sie zum Beispiel, dass ihr Urgedanke ein Erbe des alten Physikers und Ingenieurs Archimedes ist? Und welchen Nutzen haben Fördertechniken für den Menschen? Wir haben Antworten auf diese und weitere spannende Fragen.

Was ist Fördertechnik?

Fördertechnik ist eine Teildisziplin im Bereich Maschinenbau. Genauer gesagt ist sie die zweitgrößte Fachbrache im Rahmen des Maschinen- und Anlagebaus. Als Bestandteil der Intralogistik beschäftigt sie sich mit der Bewegung und Beförderung von Schütt- und Stückgütern.

Fördertechniken und -systeme – eine Übersicht

Grundsätzlich werden Fördertechniken unterschieden in Stetigförderer und Unstetigförderer. Wie die Namen es vermuten lassen, werden mit Stetigförderern Güter kontinuierlich befördert, während mit Unstetigförderer Güter diskontinuierlich befördert werden. Zu den Stetigförderer gehören: z.B. Rohrleitungssysteme, die gasförmiges, flüssiges oder festes Massengut transportieren. Bandförderanlagen transportieren Schüttgüter wie z. B. Sand, Erz, Kohle und Stückgüter. Dazu zählen Gepäck, Kisten, Kartons etc. Demgegenüber stehen Unstetigförderer. Hierzu zählen z.B. Fahrzeugsysteme. Sie befördern das jeweilige Transportgut u.a. mit einem eigenen Antrieb.

Fördertechniken für Schüttgüter

„Unsere Kernkompetenzen liegen in der Planung, Fertigung bis hin zur Endmontage von kompletten Förderanlagen für Schüttgüter wie: Getreide, Kaffee, Leguminosen, Futtermittel oder ähnliche Produkte. Im Folgenden werden Fördertechniken für Schüttgut genauer betrachtet“, erläutert Wolbert Hahn.

Big-Bag Stationen: Rieselfähige Materialien, wie Sand und Kies, werden mit sogenannten Big Bag Stationen gefüllt und entleert. Zum Befüllen werden die Materialen durch einen sogenannten Dosierschieber in einen Big-Bag eingelassen, die Entleerung wird mithilfe eines Absaugers realisiert.

Schneckenförderer: Mithilfe einer archimedischen Schraube werden Güter wie Mehl, Getreide, Kohle oder Sand über einen sogenannten Schneckenförderer (kurz: Schnecke) transportiert. Gefördert wird in der Horizontal- sowie in Schräglage. Je nach Verwendungszweck wird aus einer Vielzahl an Variationen bei der Steigung und des Typs der Schneckenflügel, beim Material der Flügel und des Troges gewählt.

Segmentförderer: Segmentförderer eigenen sich gut, um keine Restmengen beim Transport von Schüttgütern zu hinterlassen. Die Länge eines Segmentförderers ist durch die Anzahl der Rundtröge individuell anpassbar. Angetrieben wird ein Segmentförderer mithilfe eines Elektromotors, der mit dem Kettenrad der Antriebsstation verbunden ist. Die Spannstation ermöglicht das einfache Nachspannen des Kettenstranges.

Trogkettenförderer: In einem geschlossenen Fördertrog transportieren Trogkettenförderer Sand, Kohle, Getreide und andere Güter. Die Länge des Trogkettenförderers wird durch mehrere Tröge angepasst, die zwischen der Antriebsstation und Spannstation verschraubt sind. Die Förderung erfolgt horizontal sowie in Schräglage. Angetrieben wird die Kette mithilfe eines Elektromotors, der mit dem Kettenrad der Antriebsstation verbunden ist. Die Spannstation ermöglicht das einfache Nachspannen des Kettenstranges.

Zellenradschleusen: Um Fördergüter exakt zu dosieren, werden Zellenradschleusen eingesetzt. Beispielsweise werden Zellenradschleusen in großen Backwerken eingesetzt, um die Zutaten der Backgüter exakt zu bestimmen und zu dosieren. Verschiedene Bauweisen einer Zellenradschleuse ermöglichen die optimale Förderleistung am gewählten Einsatzbereich zu erreichen. „Ausschlaggebend ist die Art von Fördergut und ob eine Kornzerstörung vermieden werden muss“, erläutert Wolbert Hahn.

Einsatzbereiche von Fördertechniken

Wo kommen Fördertechniken überall zum Einsatz? Einfacher ist es, die Frage wie folgt zu stellen: Wo kommen Fördertechniken nicht zum Einsatz? Der obige Überblick macht deutlich, dass Fördertechniken vor allem in Industrien und Fertigungsbetrieben verwendet werden, z.B. in der Lebensmittelbranche (große Backstuben, Backwerken etc.). Zudem in den Bereichen Bergbau, Landwirtschaft, Recycling, (z.B. Mülldeponien), Kläranlagen etc. werden Fördertechniken täglich eingesetzt, um große Fördermengen zu transportieren. Kurzum: In allen Alltagsbereichen, in denen massive Mengen Schüttgüter in Bewegung gebracht werden, kommen Fördertechniken zum Einsatz.

Von Archimedes bis heute: Ein geschichtlicher Überblick

Fördertechniken gehen auf den Physiker und Ingenieur Archimedes zurück. Sein archimedisches Prinzip ist seit 2000 Jahren erfolgreich im Einsatz und hat heute an Aktualität nichts eingebüßt, erläutert Wolbert Hahn. Archimedes lebte im zweiten Jahrhundert nach Christus und entwickelte das Hebelgesetz – die Geburtsstunde der Archimede (Wasserschraube). Das archimedische Prinzip fand Anwendung bei Wasserpumpmühlen, Wasserschöpfmühlen, Schreckmühle oder Schraubenmühlen. Ein Blick von Italien in das bei Holland gelegene Ostfriesland: Hier war die sogenannte Fluttermühle prominent. Sie ist die einfache Bauform einer Mühle. „Der Begriff „Flutter“ ist friesisch und bedeutet Bewegung. Als niederländische Erfindung des 16. Jahrhunderts werden sie heute als erstes Vorbild für Schneckenförderer angesehen. Im 20. Jahrhundert werden Fluttermühlen durch Motorpumpen abgelöst. Das archimedische Prinzip ist heute noch zentral für Förderanlagen und gilt für sämtliche Bereiche der Fördertechnik. Das Erbe Erfindung des Archimedes von vor über 2000 Jahren ist somit heute noch verantwortlich für den technischen Fortschritt, den wir kontinuierlich leben“, meint Wolbert Hahn.

Nutzen von Fördertechniken

Welche Vorteile haben Fördertechniken? Die folgenden Vorteile werden genannt:
-Zeitersparnis: Der Einsatz von Fördertechniken führt Produktion von Massengütern zu Zeitersparnis. Durch die variabel einstellbare Fortbewegungsgeschwindigkeit werden Produktionen optimal gestaltet.
-Individualisierbarkeit: Dank individuellen Einstellungen der Fördertechniken werden Produktionen bedarfsgerecht durchgeführt.
-Effizienz: Durch den Einsatz moderner Techniken und Technologien werden Ressourcen effizient eingesetzt.
-Flächennutzung und Optimierung: Je nach Technik werden Flächen- und Produktionsräume optimal ausgenutzt.

Grundsätzlich gilt: Nicht jede Technik ist für die Beförderung eines jeden Schüttguts geeignet. Hier ist der Aggregatzustand des Guts (fest, flüssig, gasförmig) zu berücksichtigen. Als allgemeine Nachteile bei Fördertechniken ist der Gedanke der Nachhaltigkeit in Betracht zu ziehen, denn die Fördertechnik für Schüttgut arbeitet mit Elektromotoren. Regelmäßige Wartung der Anlagen schützt vor Produktionsausfällen und unterstützt die Langlebigkeit der Fördertechnik. Durch die Einbeziehung neuer Werkstoffe entstehen neue Wirkprinzipien und damit völlig neue Konstruktionen, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. Dank über 30 Jahren Erfahrung weist Maschinenbau Hahn GmbH & GmbH Co. KG ein umfassendes technologisches Know-How im Bereich der Fördertechnik vor und setzt dieses für die Umsetzung ihrer Anlagen ein.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Pressemitteilungen

Studien belegen: Spinat lässt Muskeln wachsen

Eine Medaille mit zwei Seiten: Doping für Sportler – Kraft für Senioren

Was für Spitzensportler jetzt auf die Doping-Liste gesetzt werden soll, ist für Senioren eine Chance: Denn die in Spinat enthaltenen Pflanzenhormone, die sogenannten Ecdysteroide (Ecd), sorgen nicht nur im Comic, sondern auch im realen Leben nachweislich für den bekannten Popeye-Effekt mit Muskelwachstum und Leistungssteigerung. Gerade darin liegt für ältere Menschen der Vorteil.
„Ab dem 50. Lebensjahr verlieren wir rund ein Prozent unserer Muskelmasse jährlich, aber unsere Muskelkraft schwindet noch dramatischer“, so Apotheker Dr. Thomas Lauscher aus Bonn. „Die damit einhergehenden Funktionseinschränkungen fasst man neuerdings unter dem Begriff Sarkopenie zusammen. Ältere Menschen werden schwächer und unbeweglicher, fallen leichter und verletzen sich schneller.“ Aber Lauscher gibt Entwarnung: „Wer sich altersgerecht ernährt und regelmäßig bewegt, kann dem altersbedingten Muskelschwund, der so genannten Sarkopenie (griechisch sarx für Fleisch und penia für Mangel) entgegenwirken.“

Ecdysteron im Spinat: Stoff mit großer Wirkung

Lauscher begrüßt, dass dem Spinat in einer neuen Studie vom Institut für Pharmazie der Universität Berlin eine wichtige Rolle für Kraftzuwachs und Leistungssteigerung durch den natürlichen Inhaltsstoff Ecdysteron zugeschrieben wird. Das Ecdysteron gilt als der wirksamste Bestandteil dieser Gruppe von Spinat-Inhaltstoffen, den Ecdysteroiden.

Als Lauscher zusammen mit seinem Apothekerfreund Dr. Andreas Madaus und wissenschaftlichen Beratern unterschiedlicher Fachrichtungen geeignete Inhaltsstoffe für ein Nahrungsergänzungsmittel suchte, um die Muskulatur älterer Menschen zu erhalten, wurde schnell klar: Spinat mit seinen Ecdysteroiden durfte nicht fehlen. Das war bereits durch zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten belegt.

Ernährung plus Bewegung: Mobilität bis ins hohe Alter

So enthält Frailex musculo, das neue Muskel-Produkt der Madaus & Lauscher GmbH, Bonn, neben hochwertigem Spinatextrakt vor allem essentielle Aminosäuren aus Molkeneiweißisolaten, muskelrelevante Vitamine und Kreatin.

„Unser neues Produkt soll die übliche Ernährung um die Nahrungsbestandteile ergänzen, die im fortgeschrittenen Alter oft unzureichend konsumiert werden“, sagt Dr. Lauscher. „Wer gesunde Ernährung durch Spaziergänge, Gymnastik oder Krafttraining ergänzt, hat gute Chancen, bis ins hohe Alter fit zu bleiben. Denn jede Bewegung ist gut für die Muskeln.“ Eine gesunde Muskulatur erhält die Mobilität, stabilisiert die Gelenke und reduziert das Sturzrisiko älterer Menschen.

Frailex musculo ist ein Pulver und wird in Flüssigkeit eingerührt. Die Packung enthält 15 Portionsbeutel à 28 g Tagesdosis zum Preis von EUR 34,90 (UVP). Das Produkt ist erhältlich unter www.frailex.de, Tel. 0228/4299443 und in der Apotheke.

Die Madaus & Lauscher GmbH, Bonn, entwickelt und produziert Gesundheitsprodukte. Einen Schwerpunkt bilden Präparate für die Altersfitness, die dem Alterssyndrom Frailty mit Auswirkungen wie Muskelschwäche, Gangunsicherheit und Vergesslichkeit – verbunden mit Bewegung – vorbeugen sollen. Dr. Thomas Lauscher und Dr. Andreas Madaus haben das Unternehmen 2016 gegründet; die beiden Pharmazeuten befassen sich seit mehr als dreißig Jahren mit Arzneimitteln. In ihrem Unternehmen entwickeln sie nach aktuellem Forschungsstand Präparate, die dazu beitragen, die körperliche und geistige Konstitution von Menschen ab 50plus langfristig zu erhalten oder zu verbessern.

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Pressemitteilungen

VisorTech Funk-Überwachungssystem DSC-2008.app

Das Anwesen im Blick behalten: per App weltweit

– Überwacht in Full-HD-Auflösung
– Fernzugriff per App für Android und iOS
– Bis zu 25 m Nachtsicht
– Aufnahme auf bis zu 6 TB große Festplatte
– Bewegungs-Erkennung für automatischen Aufnahmestart
– Bis zu 120 m Funk-Reichweite

Alles überwachen, was einem teuer ist: Die 8 Kameras des Profi-Systems von VisorTech sehen
alles, was sich vor den Linsen tut. Und der Festplatten-Rekorder startet bei Bewegung
automatisch die Aufnahme – auch von allen 8 Kameras gleichzeitig!

Perfekt für Haus, Hof, Einfahrt & Co.: Dank wetterfestem Gehäuse sind die Kameras ideal für den
Einsatz im Freien geeignet. Mit bis zu 120 Metern Funk-Reichweite lässt sich das System
besonders bequem und flexibel einsetzen – ganz ohne umständliches Kabelverlegen!

Bis zu 25 Meter Nachtsicht: Bei zunehmender Dunkelheit schalten sich automatisch die Infrarot-
LEDs an. So haben die Kameras auch das im Blick, was sich im Dunkeln tut.

Über jedes Geschehen im Bilde sein: Fernseher oder Überwachungs-Monitor können per HDMI
oder VGA angeschlossen werden. Schon nimmt man bequem alle Einstellungen vor, schaut sich
die Aufnahmen an und sieht, was vor den Kameras passiert.

Weltweiter Zugriff mit Live-Übertragung per kostenloser App: Über Internet schaut man jederzeit
per Smartphone und Tablet-PC nach dem Rechten. Auf Wunsch lässt sich das aktuelle Geschehen
sogar in Fotos und Videos festhalten!

– Überwachungs-Set DSC-2008.app mit Festplattenrekorder, 8 IR-Kameras, 9 Netzteilen,
Netzwerkkabel, Maus, Montagematerial und deutscher Anleitung

Überwachungsrekorder:
– Bildübertragung auf Monitor und TV über VGA und HDMI
– Intuitives Menü, per Maus bedienbar
– Kostenlose App für Android und iOS: für weltweiten Zugriff mit Live-Ansicht sowie
Aufnahme von Fotos und Videos
– E-Mail-Benachrichtigung bei Bewegung vor den Kameras, mit Kamera-Zugriff per PC
und Browser
– Aufnahme auf SATA-Festplatte mit bis zu 4 TB (2,5″ oder 3,5″, bitte dazu bestellen)
– Multiplex-Funktion: gleichzeitige Aufnahme von allen angeschlossenen Kameras
– H.265-Video-Kompression: für hohe Aufnahme-Qualität bei geringem Speicherbedarf
– Pentaplex-Funktion: unterstützt Aufnahme, Wiedergabe, Live-Ansicht, Backup und
Netzwerk-Zugriff gleichzeitig
– Zwei Antennen für kabellose Kamera-Anbindung, frei ausrichtbar
– Funk-Reichweite zwischen Rekorder und Kameras: bis zu 120 m (freies Feld)
– Repeater-Funktion für höhere Funk-Reichweite: bis zu 3 Kameras koppelbar, für bis zu
200 m Gesamt-Reichweite
– Anschlüsse: LAN, VGA, HDMI, USB (für Maus oder Backup-Speicher), Netzteil
– Stromversorgung: 230-Volt-Netzteil (Eurostecker)
– Maße: 258 x 45 x 238 mm, Gewicht: 645 g (ohne Festplatte)

8 Funk-Überwachungskameras mit je:
– Full-HD-Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel (1080p) bei 15 Bildern/Sek.
– Fix-Fokus-Objektiv mit Brennweite 3,6 mm und Blende f/2,8
– Bildwinkel: 70° (horizontal)
– Bewegungs-Erkennung für automatischen Aufnahme-Start per Rekorder
– 6 Hochleistungs-IR-LEDs für Nachtsicht bis zu 25 Meter, automatische Aktivierung bei
Dämmerung und Dunkelheit
– Wetterfestes Gehäuse: IP66
– Montage-Sockel mit 360° Kugelkopf
– Stromversorgung: 230-Volt-Netzteil (Eurostecker)
– Maße: 65 x 62 x 175 mm, Gewicht: 358 g

Preis: 399,95 EUR

Bestell-Nr. NX-4573-625
Produktlink: https://www.pearl.de/a-NX4573-1322.shtml

Die PEARL.GmbH aus Buggingen ist das umsatzstärkste Unternehmen eines internationalen Technologie-Konzerns. Ihr Schwerpunkt ist der Distanzhandel von Hightech-, Haushalts- und Lifestyle-Produkten.
Mit mehr als 13 Millionen Kunden, 10 Millionen gedruckten Katalogen pro Jahr, einer täglichen Versandkapazität von bis zu 110.000 Paketen – alleine in Deutschland – und Versandhaus-Niederlassungen in Österreich sowie Schwesterfirmen in der Schweiz, Frankreich und über eine Onlinevermarktungsfirma in China gehört PEARL zu den größten Versandhäusern für Neuheiten aus dem Technologie-Bereich. Zwei große Versandlager und Spezial-Versandzentren in Nordhessen und Südniedersachsen ermöglichen aus der Mitte Deutschlands eine schnelle Belieferung der Kunden. Eigene Ladengeschäfte in vielen europäischen Großstädten und ein Teleshopping-Unternehmen mit großer Reichweite in Europa unterstreichen diesen Anspruch. In Deutschland umfasst das Sortiment von PEARL über 16.000 Produkte und über 100 bekannte Marken wie z.B. VisorTech, Rosenstein & Söhne, newgen medicals und Royal Gardineer. Dank ihrer äußerst engen Kooperation mit internationalen Großherstellern und Entwicklungsfirmen hat PEARL.GmbH einen starken Einfluss auf die Neuentwicklung und kontinuierliche Optimierung von Produkten ( www.pearl.de).

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PEARL.GmbH
Heiko Loy
PEARL-Straße 1-3
79426 Buggingen
07631-360-417
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Schutz vor Übergewicht schon in jungen Jahren

Viel Bewegung in den Familienalltag integrieren!

sup.- 53 Prozent aller Erwachsenen sind nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes übergewichtig. Bei vielen ist davon auszugehen, dass das zu hohe Körpergewicht seinen Ursprung bereits in jungen Jahren hat. Ob ein wenig bewegungsfreudiger Lebensstil künftige Gewichtsprobleme begünstigt, entscheidet sich nämlich oft schon in der frühen Kindheit. Eltern sollten deshalb den Handlungsbedarf erkennen, wenn ihr Kind seine Zeit überwiegend sitzend vor TV, Spielkonsole oder PC verbringt. Darauf zu hoffen, dass die Pfunde im Laufe der Zeit mit dem Wachstum schon irgendwie verschwinden, könnte sich rückblickend als schwerwiegendes Versäumnis in der Erziehung erweisen. Es kann also gar nicht früh genug damit begonnen werden, ausreichend körperliche Aktivitäten in den Familienalltag zu integrieren. Und „Alltag“ sollte dabei wörtlich verstanden werden – der Wochenendspaziergang ist noch kein Garant für Fitness. Anregungen zu leicht realisierbaren Spielen und Übungen gibt es z. B. unter www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de.

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Pressemitteilungen

Viel Wirbel um die Säule

Bewegung und Rückengesundheit

Die Wirbelsäule ist die tragende Basis unseres Körpers und in dieser Funktion mit mehreren Aufgaben betraut: Sie ermöglicht die Stabilisierung, Aufrichtung und Bewegung des Rumpfes. Durch Beugung, Streckung, Seitneigung und Drehung der einzelnen Wirbelsäulenabschnitte wird die enorme Flexibilität des Rückgrates erreicht. Darüber hinaus bildet die knöcherne Struktur einen ausgezeichneten Schutz der lebenswichtigen Nervenbahnen des Rückenmarks.

Bewegung bringt mehr „Saft“ in die Bandscheiben
Probleme treten immer dann auf, wenn die Wirbelsäule chronisch fehlbelastet wird und akuter Bewegungsmangel die physiologische Ernährung der Bindegewebsstrukturen, insbesondere der Bandscheiben verhindert. Die Bandscheiben verlieren dadurch ihre Höhe und natürliche Elastizität, werden weniger Belastbar und bei mangelnder Stabilität – verursacht durch zu wenig Bewegung und zu viel Stützen – steigt die Gefahr eines Bandscheibenvorfalls von Jahr zu Jahr. Die Grundlage einer gesunden Wirbelsäule ist vielseitige Bewegung, um die Ernährung der Bandscheiben sowie die Koordination der umliegenden Muskelschichten zu gewährleisten.

Über 650 Muskeln wirken als Motoren unseres Körpers
Die Natur hat gut vorgesorgt: Drei übereinanderliegende und aufeinander abgestimmte Muskelschichten teilen sich Stabilisierung, Bewegung und Koordination des Rumpfes. Über 400 Muskeln sind an der Stützmotorik beteiligt, rund 150 kleine und kleinste Muskeln übernehmen die Stabilisierung und Bewegung. Jede Schicht ist so aufgebaut und vom Gehirn gesteuert, dass die eigentliche Aufgabe perfekt ausgeführt werden kann. Allerdings setzt das voraus, dass wir ein natürliches Leben führen, so wie unser Gencode vor Jahrmillionen (auf Bewegung) programmiert wurde.

Schwingung ist Leben: Für einen gesunden, koordinierten Rücken
Dort wo Schwingung endet, wo sie unterbunden, gestört oder ganz angehalten wird, tritt Erstarrung ein – und beginnt Degeneration. Müdigkeit und Rückenschmerzen können die ersten Anzeichen von Dysbalancen sein und führen nicht selten zu chronischen Problemen, die oft nur mit hohem therapeutischem Aufwand wieder behoben werden können. Die Bioswing-Technologie nutzt diese Erkenntnis und setzt sie in Sitz-, Trainings- und Therapiesystemen um – mithilfe des patentierten, rhythmisierenden Pendelprinzips im 3D-Schwingwerk. Bioswing reflektiert dazu die Bewegungsimpulse des Nutzers und stimuliert die motorischen Zentren im Gehirn zu einer höheren Leistung. Für einen gesunden, weil gut koordinierten Rücken. www.bioswing.de

HAIDER BIOSWING zählt zu den führenden Herstellern von Gesundheitssitz- und Therapiesystemen in Europa. Seit rund drei Jahrzehnten forscht und entwickelt das BIOSWING-Technologiezentrum im bayerischen Pullenreuth mit seinen Fachkräften und Ingenieuren in Kooperation mit Medizinern und Physiotherapeuten in den Bereichen gesunde Sitzlösungen und Therapiegeräte. Eines der bekanntesten Produkte des Unternehmens ist das POSTUROMED, ein Therapiegerät, das heute zur Grundausstattung von rund 11.000 physiotherapeutischen Praxen gehört. Die im medizinischen Bereich erfolgreiche schwingende Technologie findet sich auch in den HAIDER BIOSWING Sitzsystemen wieder.
Die patentierten Produkte werden mit größter Sorgfalt – Made in Germany – am Unternehmenssitz in Oberpfälzer Pullenreuth produziert. Die innovativen Sitzsysteme liefert der Hersteller nach Deutschland, Westeuropa, Japan und in die USA. Die Unternehmenstochter HAIDER METALL stellt zudem Tischtennistische für den Turnierbedarf und anspruchsvolle Gartenmöbel her.

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Dechantseeser Straße 4
95704 Pullenreuth
09234 99-220
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95615 Marktredwitz
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