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Bewegungszeugnis zeigt Defizite in Deutschland

Inaktiver Lebensstil von Kindern und Jugendlichen

Bewegungszeugnis zeigt Defizite in Deutschland

Foto: stock.adobe.com / Robert Kneschke (No. 6086)

sup.- Zeugnisnoten für sportliche Leistungen: So etwas erhalten nicht nur Schüler, sondern auch ganze Nationen. Seit 2014 vergibt die internationale Gesundheits-Initiative „Active Healthy Kids Global Alliance“ ein Bewegungszeugnis an mittlerweile rund 50 Staaten auf der ganzen Welt. Dafür werden in den Ländern die körperlichen Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen ebenso untersucht wie beispielsweise die Dauer ihrer sitzenden Beschäftigungen oder die Art, wie der Schulweg zurückgelegt wird. Auch das Vorbildverhalten der Eltern, die Ausstattung der Gemeinden mit Spielplätzen, Parks und Radwegen sowie die schulischen Sportangebote werden unter die Lupe genommen. Deutschland, das in diesem Jahr erstmals an der globalen Zeugnisvergabe teilgenommen hat, zählt mit seiner Benotung leider nicht zu den Klassenbesten. Im Gegenteil: Hierzulande kommen nur rund 20 Prozent der Kinder auf die eine Stunde moderater bis intensiver körperlicher Aktivität, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als tägliche Mindestdauer empfohlen wird. Stattdessen verbringen 80 Prozent mehr als zwei Stunden vor dem Fernseher, Computer oder Smartphone. Damit sind die deutschen Kids im Vergleich zu ihren Altersgenossen in vielen anderen Ländern wahre Bewegungsmuffel.

„Dreimal nur knapp besser als mangelhaft – Deutschland ist versetzungsgefährdet“, so fasst Prof. Yolanda Demetriou von der Technischen Universität München, die die Untersuchungen in Deutschland geleitet hat, die alarmierende Benotung zusammen. Angesichts der Studienergebnisse warnt die Sport- und Gesundheitspädagogin vor den Folgen der körperlichen Inaktivität: „Wer sich als Kind zu wenig bewegt, bei dem besteht ein hohes Risiko, dass er dies auch als Erwachsener tut. Das wiederum begünstigt die Entstehung von Zivilisationskrankheiten wie Adipositas, Herzinfarkt oder Schlaganfall.“ Um das Bewegungs- und Sitzverhalten, das sich in den schlechten Noten für Deutschland widerspiegelt, wirksam zu verändern, müssen nicht nur die Rahmenbedingungen gegeben sein. Denn was das Potenzial durch organisierte Sportvereine, Sportstätten und den Schulsport anbelangt, schneidet Deutschland im internationalen Vergleich sogar gut ab. Was aber offensichtlich vielen Kindern und Jugendlichen fehlt, sind praktische, jederzeit umsetzbare Bewegungsangebote im Alltag. Hier sind Lehrer, Erzieher und vor allem die Eltern gefordert. Online-Ratgeber wie www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de bieten dabei Hilfestellung sowie wertvolle Anregungen für einen aktiven Lebensstil.

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Eltern verkennen Gewichtsprobleme

Mein Kind ist doch nicht dick!

Eltern verkennen Gewichtsprobleme

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sup.- Wenn der Nachwuchs zu dick ist, verkennen viele Eltern das Gewichtsproblem. Das zeigt eine Metaanalyse, bei der 69 Studien mit insgesamt 15.791 beteiligten Kindern im Alter zwischen zwei und 18 Jahren unter Leitung von Dr. Alyssa Lundahl (Universität Nebraska-Lincoln) ausgewertet wurden. Das Ergebnis: 50,7 Prozent der Eltern von übergewichtigen oder fettleibigen Kindern attestierten ihrem Nachwuchs ein gesundes Normalgewicht oder sahen zumindest keinen Grund zur Besorgnis.

Diese weit verbreitete Fehleinschätzung ist fatal: Studien bestätigen, dass aus übergewichtigen Kindergartenkindern meist dicke Teenager und dann Erwachsene mit lebenslangen Gewichtsproblemen werden. Da Eltern das Gewicht ihrer Sprösslinge aber offenbar häufig falsch einschätzen und deshalb auch keinen Handlungsbedarf sehen, sind insbesondere die Kinderärzte gefordert, sie für das Gewichtsproblem zu sensibilisieren. Je früher mit einem gesunden Lebensstil, zu dem neben ausgewogener Ernährung vor allem ein bewegungsreicher Alltag gehört, gegengesteuert wird, desto größer sind die Erfolgschancen. Hier gilt es frei nach dem Motto: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nur noch schwer. Wer als Kind schon einen bewegungsarmen Lebensstil bevorzugt und lieber vor Bildschirmen hockt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das ganze Leben über ein Bewegungsmuffel bleiben. Eltern, die sich für einen aktiven Lebensstil bei ihren Kindern engagieren wollen, erhalten wertvolle Tipps und Anregungen hierzu z. B. auf dem von Experten konzipierten Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

Bildzeile: Die beste Prävention vor Übergewicht ist ein bewegungsfreudiger Alltag.
Bildquelle:kein externes Copyright

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