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SIGNAL IDUNA setzt auf Bienen

(Mynewsdesk) An zwei Hamburger Standorten der SIGNAL IDUNA Gruppe leben nun insgesamt zehn Bienenvölker. Fünf wurden unter fachkundiger Aufsicht eines Imkers auf einer Dachterrasse am Standort Dammtor (Neue Rabenstraße) angesiedelt, fünf weitere auf dem Dach eines Bürogebäudes in der City Nord (Kapstadtring).

Neben einem neuen Zuhause für die Honigbienen schafft SIGNAL IDUNA neue Lebensräume für weitere Insekten und Vögel mitten im Hamburger Stadtgebiet.

„Nachdem letztes Jahr bereits elf Bienenvölker auf unserem Firmengelände in Dortmund angesiedelt wurden, freuen wir uns sehr, nun auch in Hamburg zehn Bienenvölkern ein neues Zuhause zu bieten. Unser ökologisches Engagement soll auch Anstoß für andere sein, mit ähnlichen Projekten die Artenvielfalt im städtischen Bereich zu erhalten und damit letztlich die Stadt für die Menschen lebenswerter zu machen“, sagt Ulrich Leitermann, Vorsitzender der Vorstände der SIGNAL IDUNA Gruppe.

Damit sich heimische Arten so richtig wohl fühlen, wurde damit begonnen, die Firmengelände naturnäher zu gestalten. Auf bereits vorhandenen Grünflächen und neu entstehenden Dachbegrünungen werden beispielsweise mit geeigneten Pflanzen, Nistkästen und Totholz Nahrungsquellen, Rückzugsmöglichkeiten und Fortpflanzungsstätten für die Tiere angelegt.

Dazu hat sich das Unternehmen die fachkundige Unterstützung der Biologin Kirsten Gulau vom Beratungsbüro Stadtnaturentwicklung geholt. Sie ist ausgewiesene Beraterin des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) im Projekt UnternehmensNatur. Sie wird den Umbau an den Standorten begleiten und dessen Wirkung beobachten.

Die Mitarbeiter von SIGNAL IDUNA freuen sich schon jetzt über mehr Natur vor ihrem Büro und auf den neuen „Firmenhonig“.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im SIGNAL IDUNA

Die SIGNAL IDUNA Gruppe geht zurück auf kleine Krankenunterstützungskassen, die Handwerker und Gewerbetreibende vor über 100 Jahren in Dortmund und Hamburg gegründet hatten. Heute hält die SIGNAL IDUNA das gesamte Spektrum an Versicherungs- und Finanzdienstleistungen für alle Zielgruppen bereit.

Der Gleichordnungskonzern betreut mehr als zwölf Millionen Kunden und Verträge und erzielt Beitragseinnahmen in Höhe von rund 5,6 Milliarden Euro.

Weitere Informationen zur SIGNAL IDUNA Gruppe finden Sie auf
http://www.signal-iduna.de

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Joseph-Scherer-Straße 3
44139 Dortmund
040 4124-3834
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250.000 schwarz-gelbe neue Mitarbeiter für Spezialversicherer

Bienenvölker für die Wertgarantie Group in Hannovers Innenstadt

Als Teil der Umwelt, als Arbeitgeber und als Wirtschaftsfaktor in der Region stellt sich die Wertgarantie Group ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Durch die Versicherung von Elektrogeräten aller Art fördert das Unternehmen seit über 55 Jahren das nachhaltige Wirtschaften: Durch den Ansatz „Reparieren statt Wegwerfen“ wird die Nutzungsdauer von technischen Geräten verlängert und dadurch der nachhaltigere Umgang mit vorhandenen Ressourcen begünstigt. Eine gezielte Maßnahme für die Unterstützung des Ökosystems stellt das Bienenprojekt beim hannoverschen Versicherer dar.

Der Bestand an Bienen geht weltweit zurück – allein in Deutschland ist die Zahl der Bienenvölker seit 1990 um 30 Prozent zurückgegangen: Ein Fakt, der langfristige Konsequenzen für das Ökosystem hat, denn die heimischen Nutz- und Wildpflanzen-Arten sind zu über 80 Prozent auf die Bestäubungsleistung der Bienen angewiesen. „Gegen den Rückgang der Bienenpopulation gehen wir durch das Aufstellen von fünf Bienenstöcken für eine Viertel Million Bienen vor, die direkt bei der Wertgarantie Group am Aegidientorplatz in Hannovers Innenstadt platziert werden“, erklärt Konrad Lehmann, Vorstand Wertgarantie.

Um Nektar zu sammeln, fliegen die Bienen in einem bis zu drei Kilometer großen Radius um ihren Standort herum – und erreichen blühende Grünflächen in Hannover wie die am südlich des Stadtzentrums gelegenen Maschsees, im Maschpark südlich der Altstadt und der Eilenriede – dem Stadtpark von Hannover. Die Qualität von Honig aus Stadtgebieten ist mit der Qualität von Landhonig gleichzusetzen, denn in der Stadt werden in der Regel weniger Pflanzenschutzmittel versprüht oder genveränderte Pflanzen angebaut. Einen weiteren positiven Effekt auf die Honigqualität hat die Pflanzenvielfalt in den Gärten und Parks der Stadt. „Der produzierte Honig ist natürlich für unsere Mitarbeiter reserviert“, erklärt Konrad Lehmann. „Deren Zahl möchten wir gerne weiter aufstocken – nicht nur im Bereich der Honigproduktion, sondern auch bei weiteren Fachkräften, beispielsweise im Bereich der IT.“

Die Wertgarantie Group ist ein in über 55 Jahren gewachsener Konzern für Versicherungen. Mit Agila, Wertgarantie, der Societe Francaise de Garantie sowie Garante kommen Spezialversicherer und Garantiedienstleister unter einem Dach zusammen. Kunden aus sieben Ländern Europas nutzen die Produkte der Versicherungsgruppe mit Hauptsitz in Hannover und einem Bestand von derzeit über 6 Millionen Kunden. In der Unternehmensgruppe werden seit 1963 neben Haushalts- und Konsumelektronik, auch Fahrräder, Haustiere, Smart Home-Anlagen und Hausleitungen versichert.
www.wertgarantie-group.com

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Ulrike Braungardt
Breite Straße 6
30159 Hannover
0511 71280 128
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Weltbienentag: Arbeitsplätze in Äthiopien dank Bienen

München, 17. Mai 2019. Im Jahr 2017 wurden in Äthiopien rund 50.000 Tonnen Honig produziert. Damit ist Äthiopien der größte Honigproduzent Afrikas. Und in der Wachsproduktion liegt das Land ebenfalls weit vorne. Experten des landwirtschaftlichen Forschungsinstituts Äthiopiens zufolge sind die Ertragsmöglichkeiten der Honig- und Wachsproduktion sogar um ein Vielfaches höher. Durch fehlende Ausrüstung und unzureichendes Wissen bleibt dieses Potential im Moment jedoch oft ungenutzt.

„Dabei ist guter Honig auch in Äthiopien ein wertvolles Produkt, mit einem sehr guten Marktwert“, so Dr. Sebastian Brandis, Sprecher des Vorstands der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe. „Um die Honigproduktion ertragreicher und sicherer zu machen, führen wir Imkerkurse durch und geben verbesserte sowie moderne Bienenkästen zu einem subventionierten Preis an Kleinbauern ab.“ Bisher wurden nahezu 14.000 Bienenkörbe durch Menschen für Menschen in Äthiopien verteilt ( www.menschenfuermenschen.de).

Ein traditioneller Bienenkorb bringt etwa 5 bis 6 Kilo Honig pro Ernte ein. Bei einem modernen Bienenkasten können es bis zu 20 Kilo und mehr sein. „Mit dieser gewaltigen Steigerung „, betont Dr. Brandis, „können die Bauernfamilien zusätzliches Einkommen generieren und sind nicht mehr so stark von der Ernte abhängig.“

Honigkooperativen schaffen Arbeitsplätze

Um die Entwicklung in den ländlichen Regionen Äthiopiens zu fördern, braucht es dringend Arbeitsplätze für die jungen Männer und Frauen. Nahezu jeder Vierte Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren ist nach Schätzungen von Experten in Äthiopien ohne einen festen Job. Menschen für Menschen unterstützt deshalb den Aufbau von Kooperativen in den ländlichen Regionen. Dort erlernen die arbeitslosen Jugendlichen die nötigen Grundlagen der Bienenzucht und erhalten moderne Bienenkästen sowie Honigschleudern, Wachspressen und Schutzkleidung. In allen Projekten werden so Wertschöpfungsketten in der jeweiligen Region aufgebaut: von der Produktion des Honigs über die Verpackung bis hin zu Vertrieb und Vermarktung.

„Durch die Kooperativen ermöglichen wir jungen Menschen eine Einkommensmöglichkeit und schaffen neue Wirtschaftszweige in den ländlichen Regionen. Die Mitglieder der Kooperativen erlernen die Grundlagen der Imkerei und Honigproduktion, aber auch die Herstellung weiterer Produkte aus dem Bienenstock, wie zum Beispiel Wachskerzen. Und sie kümmern sich um den Aufbau von Vertriebswegen und die Vermarktung ihrer Produkte.“ Allein in der Menschen-für-Menschen-Projektregion Dano produzieren über 300 Bauern guten Honig, der durch ehemalige arbeitslose Jugendliche weiterverarbeitet wird, die in mehreren Honigkooperativen organsiert sind. „So schaffen Bienen in jeder Hinsicht nachhaltige neue Arbeitsplätze. Das erkennen auch die Jugendlichen, wie ich in den Gesprächen vor Ort mit ihnen immer wieder erfahre, und entsprechend hoch ist auch ihre Begeisterung und ihr Engagement“, freut sich Sebastian Brandis.

Der Honigmarkt in Äthiopien

Der Markt für Honig ist groß: Er dient zum süßen von Speisen, der größte Teil der heimischen Produktion aber wird zu „Tej“, einer Art Wein, vergoren. Kein anderes Land in Afrika blickt auf eine so lange Geschichte der Imkerei zurück.

Das Wachs wird zu Kerzen verarbeitet, die nicht nur gut duften, sondern auch eine spirituelle Bedeutung für die Menschen haben. Und wie überall auf der Welt, ist Honig auch bei Kindern beliebt – und bei ihren Eltern. Er kann den mitunter eintönigen Speiseplan der Kleinbauern um wertvolle Nährstoffe ergänzen.

Der reinere Honig ist mehr wert: Statt rund 50 Birr für einen Kilo Honig können die Kooperativen in Dano mit dem deutlich besseren Honig auf dem Markt bis zu 150 Birr (etwa 4,65 Euro) erhalten.

Hintergrund: Imker leben gefährlich

Die äthiopischen Bauern haben mit vielfältigen Herausforderungen zu kämpfen. Etwa mit traditionellen Methoden, wie sie auch in der Imkerei gang und gäbe sind: Die Bauern höhlen Baumstammstücke aus, verschließen die Enden mit Lehm und hängen diese Konstruktionen in Bäumen auf. Hat sich ein wildes Bienenvolk darin eingenistet, warten die Imker bis der Honig produziert ist. Um diesen zu ernten, zerstören sie den ausgehöhlten Baumstamm. Oft werden sie dabei völlig zerstochen. Die Waben pressen sie von Hand aus, deshalb ist der Honig meist durch viele Wachsreste verunreinigt.

Zum Weltbienentag

Vergangenes Jahr haben die Vereinten Nationen den 20. Mai 2019 als zweiten Weltbienentag ausgerufen. Der Tag ist dem kleinen Nutztier gewidmet, um auf die verschiedenen Arten der Bienen hinzuweisen.

Quellen: FAOSTAT, Ethiopian Institute of Agricultural Research, Poultry, Fisheries, Apiculture and Sericulture (2016-2030)

Informationen über die Stiftung Menschen für Menschen gibt es auch bei Facebook, Twitter, YouTube und Instagram

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Über Menschen für Menschen
Die Stiftung Menschen für Menschen leistet seit 37 Jahren nachhaltige Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“. Die Stiftung trägt seit 1993 durchgängig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in elf Projektgebieten mit über 620 fest angestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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Bestechend gut. beyerdynamic als Partner der BUGA und der Bienen.

Heilbronn, 17. April 2019 – Die vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier eröffnete Bundesgartenschau steckt voller Faszination und interessanter Blickwinkel auf die Natur.

Als Heilbronner Kopfhörer-Manufaktur ist beyerdynamic überall mit dabei. So ein Heimspiel konnte man sich als direkter Nachbar an der Theresienstraße 8, mit über 400 Mitarbeitern, nicht entgehen lassen. Deshalb engagiert man sich gleich an verschiedenen Stellen. So stellt beyerdynamic natürlich die Bühnenakustik auf dem BUGA-Gelände, damit Künstler wie Max Mutzke ihre ganze Brillanz akustisch präsentieren können.

Ein besonderes Forschungsprojekt stellte die Universität Würzburg vor die schwierige Suche nach einem kompetenten Partner. Es geht dabei um die Sprache der Bienen. Diese ist weitestgehend unbekannt. Hier konnte beyerdynamic mit seiner langjährigen Mikrofonkompetenz glänzen und den Wissenschaftlern mit innovativer Technik das Zuhören ermöglichen. Mehr zu diesem einzigartigen Bienengartenprojekt erfahren Sie im beyerdynamic Blog.

Was die Besucher und uns in den Bienengarten führt. Hier kann jeder über Kopfhörer der Sprache der Bienen live lauschen. Möglich macht das alles auch der Bezirksimkerverein Heilbronn e.V. 1882. Denn ohne Bienen würden die eigentlichen Stars auf der Bühne fehlen. Und wenn es Ihnen unser Kopfhörer angetan hat, mit dem Sie gerade noch den Bienen aufmerksam zugehört haben; kein Problem!

Natürlich kann man auch während des gesamten Zeitraumes der BUGA seinen Wunsch- oder Lieblingskopfhörer erwerben. Damit sich der fußläufige Weg in den Werksverkauf auch besonders bezahlt macht, gibt es einen attraktiven BUGA-Rabatt.

Auch als musikalischster Arbeitgeber Heilbronns will man sich präsentieren. Mit dem Leitgedanken „finde Deine perfekte Work-Music Balance“. Denn was noch nicht alle wissen: beyerdynamic kommt den begeisternden Weg über die Bühnen der Welt, durch die inspirierenden Studios der Städte, nun auch direkt in die Köpfe und Seelen der echten Musikliebhaber. Wer also so viel Musik im Herzen hat, wie dieses Unternehmen, der kann sich einen Lebenstraum erfüllen: Mach Dein Hobby zum Beruf. Denn hier ist wirklich in jedem Job Musik drin. Ob als Biene, in der IT, beim Projektmanagement oder ganz kreativ im Online-Team.

Das Schönste zum Schluss: Exklusiv zur BUGA gibt es auch auf der BUGA ein besonderes musikalisches Angebot, den In-Ear beyerdynamic BEAT BYRD in der Bienen-Farbe Orange für nur 20 Euro anstatt 24,90 Euro.

Mehr als 90 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Audio-Elektronik
Die beyerdynamic GmbH & Co. KG, Heilbronn, steht für innovative Audio-Produkte mit höchster Klangqualität und wegweisender Technik. Zwei Unternehmensbereiche – Consumer Audio und Pro Audio & Installed Systems – liefern maßgeschneiderte Lösungen für professionelle und private Anwender. Sämtliche Produkte werden dabei in Deutschland entwickelt und überwiegend in Handarbeit gefertigt – vom HiFi Kopfhörer über Bühnenmikrofone bis zur Konferenz- und Dolmetscheranlage.

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Energie/Natur/Umwelt Reisen/Tourismus

Novotel München City ist nun auch Heimat von mehr als 20.000 Bienen

München, 4. April 2019. Wenn das Novotel München City als eines der größten Häuser der Accor-Hotelgruppe in der bayerischen Landesmetropole restlos ausgebucht ist, dann beherbergt es 500 und mehr Gäste. Menschlicher Natur versteht sich – und muss dennoch ab sofort auch eigens betont werden, denn: Auf das Dach des Hotels in der Hochstraße 11 sind gerade 20.000 weitere Gäste gezogen, bis zum Sommer werden es sogar 200.000 sein. So viele Bienen nämlich finden dann Platz in den fünf Bienenkästen, die Hobby-Imker Michael Bergmeier zur Freude von Hoteldirektor Rafael D. Fröhlich dort aufgestellt hat.

Die Idee zu den Bienenstöcken hatte der gesellschaftspolitisch interessierte Hoteldirektor bereits geraume Zeit vor dem Bürgerbegehren „Rettet die Bienen“. Seit Jahren verfolgt er aufmerksam die Initiative „München summt“, in deren Rahmen seit 2011 Bienenstöcke auf den Dächern der Stadt aufgestellt werden – und die ihren Anfang nur wenige Meter vom Novotel entfernt, beim Gasteig genommen hatte. „Urban Bee-Keeping ist eine sehr nachhaltige Idee“, so Fröhlich, „die perfekt zum internationalen Programm PLANET 21 unserer Hotelgruppe Accor passt, mit dem wir einen besonderen Fokus auf den Umweltschutz legen“.

Hervorragende Bedingungen für Bienen

Wegen der Nähe zur Isar und ihren grünen Auen, den vielen begrünten Hinterhöfen, Balkonen und Kleingärten, aber auch wegen ihrer ungestörten Lage (es gibt nur eine verschlossene Türe als Zugang) ist das Dach des Hotels als Standort für die Bienenkästen bestens geeignet. Michael Bergmeier wird sich um die Bienen kümmern, die in der Stadt keinen Mangel leiden. Im Gegenteil genießen die Bienen das etwas wärmere Klima in einer Großstadt und sind deshalb im Frühjahr zeitiger und im Herbst länger unterwegs. Dies führt zu höheren Honigmengen, die im Vergleich zu den Erträgen vom Land zudem keine Verunreinigung durch Pflanzenschutzmittel kennen.

„Die Pollenmischung ist für Stadtbienen weit abwechslungsreicher als manche Land-Monokultur“, weiß Fröhlich und freut sich: „Deshalb wird unser Honig auch besonders aromatisch sein“. Er hofft nun auf einen „perfekten Bienensommer“, der auch mehr Ertrag bedeutet. Den „Honig aus Haidhausen“ gibt es dann im Hotel zum Frühstück, als kleines Geschenk für Stammgäste „und zum Verkauf im Hotel“. Letzteres diene dazu, den Unterhalt der Bienenstöcke dauerhaft zu sichern.

Weitere Informationen unter www.novotel.com.

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Mit Novotel bietet Accor jedem Gast die Freiheit, seinen Aufenthalt rundum entspannt zu genießen.

Novotel Hotels, Suites & Resorts richtet sein Multi-Service-Angebot gleichermaßen an Geschäfts- und Urlaubsreisende: Dazu gehören weitläufige Zimmer im modularen Design, eine ausgewogene Küche, die jeden Tag 24 Stunden geöffnet ist, durchdachte Tagungsräume, aufmerksames Personal, spezielle Bereiche für Kinder, ein offenes Lobby-Konzept ebenso wie Fitness- und Wellness-Einrichtungen.
Mit PLANET 21, dem nachhaltigen Entwicklungsprogramm von Accor, hat sich Novotel dem Schutz von Mensch und Natur verpflichtet. Novotel betreibt mehr als 520 Hotels und Resorts in 60 Ländern. Sie liegen zentral in Innenstädten, in Geschäftszentren sowie in touristischen Destinationen.
Accor ist eine weltweit führende Unternehmensgruppe für Augmented Hospitality, die einzigartige und unvergleichliche Erlebnisse in 4.800 Hotels, Resorts und Apartmentanlagen in 100 Ländern bietet.

AccorInvest Germany GmbH
Novotel München City
Rafael D. Fröhlich
Hochstrasse 11, 81669 München
Tel : +49 (0) 89 6610 7740

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E-Mail: accor-presseservice@redkrebs.de

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EURALIS übernimmt Bienenpatenschaft zur Vermittlung zwischen Landwirt und Imker

Mit einer Bienenpatenschaft von vier Bienenvölkern möchte EURALIS als innovatives und nachhaltig orientiertes Unternehmen einen aktiven Beitrag zum Schutz von Honig- und Wildbienen sowie Hummeln leisten.

Das Thema „Bienen“ steht heute im öffentlichen Mittelpunkt mit höchster Medienpräsenz. Weltweit gibt es 20.000 Bienenarten. Davon sind etwa 560 Arten in Deutschland heimisch, wobei 50 % der in Deutschland lebenden Bienenarten, vor allem Wildbienen, vom Aussterben bedroht sind.
Die Honigbiene ist nach Rind und Schwein das wichtigste Nutztier, denn sie bestäuben einen Großteil der landwirtschaftlichen Nutzpflanzen. Landwirte haben ein großes Interesse an einer guten Bestäubung ihrer Kulturen, denn desto besser entwickeln sich ihre Pflanzen und desto besser sind die Erträge. Es gibt bereits einige Blühwieseninitiativen, aber die wahren Multiplikatoren für mehr Bienen sind die Imker.
EURALIS als innovatives und nachhaltig orientiertes Saatzuchtunternehmen möchte durch eine Bienenpatenschaft die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Landwirten und Imkern unterstützen. Denn was wären Bienen ohne Pflanzen und Pflanzen ohne Saatgut? Aufgrund der landwirtschaftlichen Nähe hat sich EURALIS dazu entschieden, das Projekt „BEEsharing“ aus Hamburg in Form einer Bienenpatenschaft von vier Bienenvölkern zu fördern.
BEEsharing ist ein Netzwerk, in dem Bestäubungsleistungen zwischen Imkern und Landwirten vermittelt werden. So werden auch die vier EURALIS Bienenvölker, insgesamt etwa 250.000 Bienen, in nahe gelegene Anbaugebiete geschickt, wo sie ihrer Aufgabe als Bestäuber nachkommen und einen Beitrag zur Bestäubung der landwirtschaftlichen Anbaufläche leisten.
Im Vordergrund steht für EURALIS hier die Regionalität. Die Bienen werden höchstens in einem Umkreis von 150 Kilometer zu den jeweiligen Flächen transportiert und dort platziert, denn größere Distanzen würden einen enormen Stress für die Nützlinge bedeuten.
Außerdem werden neben den Honigbienen auch Wildbienen und Hummeln eingesetzt, die stark gefährdet sind und für das „Bienensterben“ weltweit stehen. Das Zusammenspiel von Honig- und Wildbienen ist für eine qualitative und quantitative Bestäubung wichtig. Beide tragen auch erheblich zur Erhaltung der Artenvielfalt bei.

„Bienen sind eines der wichtigsten Nutztiere für die Landwirtschaft. Wir wollen einen aktiven Beitrag zum Schutz der Nützlinge leisten und Imker und Landwirte in der Kommunikation zusammenbringen. Überzeugt haben uns bei diesem Projekt die Regionalität sowie der Einsatz von Honig- und Wildbienen.“, Nina Becker, Leitung Marketing / Unternehmenskommunikation.

Unsere Bienenvölker können über das Jahr begleitet werden unter www.euralis.de/bienenpatenschaft

EURALIS Saaten GmbH
EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa.

Kontakt
EURALIS Saaten GmbH
Nina Becker
Oststrasse 122
22844 Norderstedt
040 608877 52
040 608877 34
nina.becker@euralis.de
http://www.euralis.de/

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Bienen retten leicht gemacht!

Mit Wildblumenwiesen zum Ausrollen über Nacht zum ökologisch wertvollen Naturgarten!

21.März 2019 – Die Vorstellung, von der eigenen Terrasse aus statt auf akkuraten englischen Rasen auf „echte“, vielfältige Natur zu blicken und Vögel, Schmetterlinge und Insekten beobachten zu können, verzaubert viele Gartenbesitzer. Naturgärten leisten darüber hinaus einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz und schaffen Lebensraum für heimische Pflanzen und Tiere – allen voran, die für unser Ökosystem so wichtigen Bienen. Für Naturgarten-Fans hat Schwab Rollrasen spezielle Wildblumen- und Kräuterrasen-Mischungen im Angebot, die eine Grünfläche quasi über Nacht in einen blühenden Naturgarten verwandeln.

Die Schwabschen Wildkräuter- und Wildblumenwiesen sind langsam wachsende Rasenmischungen, die in verschiedenen Zusammensetzungen erhältlich sind. Die einzelnen Varianten enthalten bis zu 40 verschiedene bunt blühende und duftende Kräuter und zehn verschiedene Gräser, deren Optik sich im Jahresverlauf je nach Blühphase verändert. Darunter z.B. Margeriten, Glockenblumen, Schafgarbe, Kornblume, Wegerich, Löwenzahn, Hahnenfuß, Schaumkraut, Oregano und Thymian. Ideal also, um Bienen und Hummeln anzulocken und mit ihrer bunt blühenden Vielfalt einen lebendigen, abwechslungsreichen Naturgarten zu schaffen. Die ökologisch produzierten Bio-Rasen benötigen bis auf die empfohlenen zwei Rasenschnitte pro Jahr keinerlei Pflege und sind daher vielseitig einsetzbar.

Albrecht-Dürer-Rasen: Die erste Wildblumenwiese, die sich einfach ausrollen lässt!

Schwabs Albrecht-Dürer-Rasen ist eine kleine Sensation. Wer sie bestellt, darf sich auf ein Blütenmeer freuen, das sich quasi über Nacht entfaltet. Entstanden ist das Produkt ursprünglich als Beitrag der Stadt Nürnberg zur Bundesgartenschau 2006. Nürnberg ließ Albrecht Dürers Aquarell „großes Rasenstück“ von Fachleuten auf die Gräser- und Kräuterzusammensetzung hin untersuchen und daraus eine Saatgutmischung erstellen. Es zeigte sich sehr schnell, dass diese Blumenwiese etwas Besonderes ist. Bunt blühend, robust und pflegeleicht erlebt Dürers Meisterwerk 500 Jahre nach seiner Entstehung eine Renaissance in Naturgärten, ökologischen Begrünungsmaßnahmen, Dachgärten oder öffentlichen Grünflächen.

Duftrasen – mit wildem Thymian und ätherischen Ölen

Ein weiteres Naturrasen-Highlight aus dem Schwabschen Rasen-Sortiment ist der so genannte Duftrasen. Diese besondere Mischung besteht aus langsam wachsenden Gräsern, Kräutern und Blumen und wildem Thymian. Eine spezielle Grasart, die beim Betreten intensiv duftende, ätherische Öle freisetzt, sorgt zudem für angenehmen, betörenden Heuduft – ein ganz besonderes Rasen-Erlebnis! Der Duftrasen eignet sich ideal für das Anlegen von Naturgärten und punktet zudem genau wie der Wildblumenrasen mit wenig Pflegeaufwand. So benötigt er weder Bewässerung noch Düngung und muss auch nur zwei bis fünf Mal pro Jahr gemäht werden.

Über Schwab Rollrasen:
Die Schwab Rollrasen GmbH mit Firmensitz im bayerischen Waidhofen ist der größte deutsche Rollrasenanbauer – mit 300 verschiedenen Rollrasen-Varianten im Portfolio. Seit seiner Gründung 1969 hat sich das weltweit agierende Unternehmen zum europäischen Innovationsführer seiner Branche entwickelt. Aus der Ideenschmiede des erfolgreichen Familienbetriebs stammen zahlreiche Produkterfindungen und Patente, die heute Branchenstandard sind. Dazu zählen u.a. Großrollen, spezielle Verlegemaschinen und besondere Rasenmischungen.

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Bienenreservate mit ökologische Betriebsweise erschaffen

In unserem Projekt geht es um die Renaturierung von Brachflächen für die Erschaffung vorerst zweier Bienenreservate. Da mehr Flächen in den Städten verbaut werden und die Bienen eines der wichtigsten Lebewesen auf unserem Planeten sind, bieten wir den Bienen angemessene Lebensräume. Hier geht es in erster Linie nicht um die Honigernte!

Hier geht es in erster Linie nicht um die Honigernte!
Viele Nistmöglichkeiten für Bienen wie Totholz in Gärten, Parks und Wäldern fehlen. Fast alle Bienen leiden unter unseren Monokulturen der Landwirtschaft. Dazu kommen die vielen „Pflanzenschutzmittel“, die vor Schädlingen schützen, die Nützlinge vernichten! Die wenigsten wissen, dass diese, durch uns Menschen genutzte Honigproduktion, einen geringen Anteil des Wertes darstellt, der die Honigbiene zum drittwichtigsten volkswirtschaftlichen Nutztier nach Rind und Schwein macht. Durch die Bestäubungsarbeit der Bienen in der Landwirtschaft, vor allem im Obst- und Gemüseanbau, in der Saatguterzeugung und im Gartenbau wird ein hoher Wert geschaffen.

Das Projekt wird durch Arbeiten in und mit Schulen, Kindergärten und für Firmen erweitert. Das bedeutet, dass wir Schulen mit 1-2 Völkern ausstatten und betreuen. Um unsere Kinder und Enkelkinder zu sensibilisieren. Sicherlich wird es hier nicht nur die Honigbienen sein die wir „vermitteln“, sondern auch die Wildbienen werden neue Heimatflächen finden. Viele Menschen realisieren diese Bienenart und wissen Ihre Notwendigkeit nicht zu schätzen!

Geld oder Bienen?
Das Leben mit Bienen ist wichtiger als all das Geld auf der Welt!
Denk daran: Geld ist nicht essbar und Bienen ernähren uns! Wie sähe unsere Natur und unser Speiseplan aus, wenn es keine Bienen mehr gäbe? Vergiss nicht: Jeder dritte Bissen, den wir essen, ist von Bienen abhängig! Das Bienensterben wird eingedämmt, wenn wir was unternehmen und nicht wegschauen!

Warum stellen wir nicht ein paar Völker an Feldern oder Wäldern wie andere Imker?
Weil wir die Bienen nicht an gespritzten Gebieten aufstellen, wo wir Menschen die Bienen vergiften. Wir nutzen die Flächen der Gärtner. Alleine im Radius von 2 Kilometern befinden sich hier über 985 Kleingärten plus zahlreiche Gärten und Vorgärten von Hausbesitzern und Parkanlagen. Wir nutzen somit als Gärtner die natürliche Bestäubung der Pflanzen aus. Dieser tolle Effekt bringt weitere Vorteile für den Gärtner ein.
Landwirtschaft und Imkerei – heute nicht mehr selbstverständlich!
Imkerei und Landwirtschaft waren und sind voneinander abhängig, sie haben heute eine unterschiedliche Ausrichtung. Mittlerweile gibt es zu wenige Bienen in der Fläche. Aus Sicht der Bienenhaltung ist in vielen Regionen eine karge Agrarlandschaft entstanden, die Probleme für Bestäubungsinsekten mit sich bringt!

Wer lebt alles in den Reservaten?
Ist dir bewusst, dass sich bei Bienenvölkern bis zu 400 weitere Tierarten ansiedeln?! Also packt mit an und unterstützt unser Projekt. Wir sind es den Tieren und unseren Nachkommen schuldig!

Gemeinütziger Kleingartenverein

Kontakt
KGV Klosterbusch e.V.
Eike Wagener
Schöppensteg 30
39124 Magdeburg
01725366084
kgv-klosterbusch@t-online.de
http://www.klosterbusch-bienen.de

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Imkern in der Stadt

ARAG Experte Tobias Klingelhöfer zum neuen Trend „urban beekeeping“

Imkern in der Stadt

Zwei Bienenstöcke im Schrebergarten

Das Halten von einigen Bienenvölkern und das Produzieren des eigenen Honigs liegt voll im Trend; die Imkerei ist schon längst kein Altherren-Hobby mehr. Dabei ist noch nicht einmal ein eigener Garten oder eine ländliche Umgebung vonnöten. Immer mehr Stadtbewohner entdecken die Honigbiene als Haus- und Nutztier. Parkanlagen, Hausgärten, Alleen, verwilderte Grundstücke, ja selbst Verkehrsinseln und Balkonpflanzen bieten den Bienen stets einen reich gedeckten Tisch. Doch wo viele Menschen und Tiere auf engem Raum zusammenkommen, ergeben sich immer auch rechtliche Fragen. Die beantwortet der ARAG Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer.

Darf man überhaut ohne Weiteres auf dem eigenen Grundstück Bienen halten?
Tobias Klingelhöfer: Ja! Gesetzlich ist es zumindest grundsätzlich nicht verboten, auf seinem eigenen Grundstück eine Imkerei in beliebig großem Umfang zu betreiben. Das Gleiche gilt auch für ein fremdes Grundstück, das der Imker zu diesem Zweck gepachtet hat oder für das ein Einverständnis des Eigentümers vorliegt.

Gilt das auch, wenn sich Nachbarn – z. B. durch besonders viele Bienenvölker – gestört fühlen?
Tobias Klingelhöfer: Aus § 906 Abs. 1 S. 1 BGB ergibt sich für den Nachbarn die Pflicht, Bienenflug zu tolerieren, wenn die Nutzung seines Grundstückes dadurch nicht oder nur unwesentlich beeinträchtigt wird. Geht die Beeinträchtigung über das zu tolerierende Maß hinaus, greift der § 1004 BGB! Dieser gibt dem Eigentümer eines Grundstückes einen Anspruch auf Beseitigung gegenwärtiger und Unterlassung drohender wesentlicher Beeinträchtigungen. Der Nachbar kann sich also gegen Beeinträchtigungen seines Grundstückes wehren.

Wann ist eine Beeinträchtigung durch Bienen denn wesentlich?
Tobias Klingelhöfer: Ob eine wesentliche Beeinträchtigung vorliegt, richtet sich nach dem Empfinden eines verständig wertenden Durchschnittsmenschen. Auf dieser Grundlage findet eine Interessenabwägung statt. Dabei werden Schwere und Dauer der Einwirkung berücksichtigt, die Lebensgewohnheiten der Menschen im Umfeld und die Zweckbestimmung des beeinträchtigten Grundstück. Die Auslegung ist also stets eine Frage des Einzelfalls. Beispielsweise sind Beeinträchtigungen durch einen oder zwei Bienenstiche in der Regel unwesentlich; genau wie Verschmutzungen durch Bienenexkremente, insbesondere an Wäschestücken und Fahrzeugen, hervorgerufen durch den Reinigungsflug der Bienen zu Frühjahrsbeginn.

Trotz allem haben viele Menschen Angst vor Bienenstichen. Was sagen die Gerichte?
Tobias Klingelhöfer: Das Halten von Bienen in einem reinen Wohngebiet ist gestattet, auch wenn der Stich einer Biene ein Risiko für kranke Nachbarn darstellen könnte. So entschied beispielsweise der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in einem Fall, in dem ein Bienenstand mit fünf Bienenvölkern bereits vom Landratsamt genehmigt worden war. Gegen die Genehmigung hatte eine Nachbarin mit Hinweis auf das nachbarliche Rücksichtnahmegebot Einspruch eingelegt. Sie führte an, sie leide an einer akuten Herz-Kreislauf-Erkrankung, sodass der Stich einer Biene für sie ein Risiko darstelle. Als der Widerspruch erfolglos blieb, klagte die Nachbarin vor dem Verwaltungsgericht Freiburg. Das Gericht wies die Klage ab, wogegen die Nachbarin in Berufung ging. Doch auch der Verwaltungsgerichtshof sah das Rücksichtnahmegebot nicht verletzt. Zwar würden die Bienen das Grundstück der Klägerin aufsuchen, doch würden sich Bienen beim Sammeln friedlich verhalten. Demnach sei eine Gefährdung der Nachbarin unwahrscheinlich. Ihre Angst vor einem Stich spiele keine Rolle (5 S 2352/92).

Wie sieht es im Kleingartenverein aus. Darf in der Satzung das Imkern untersagt werden?
Tobias Klingelhöfer: Ist der Kleingartenverein ins Vereinsregister beim Amtsgericht eingetragen (erkennbar an dem Zusatz „e.V.“), so ist er eine juristische Person im Sinne des Gesetzes und darf sich eine eigene Satzung geben. Die Satzung besitzt den Charakter sowohl eines Vertrags als auch einer Rechtsvorschrift. Ist auf den zum Verein gehörenden Parzellen das Halten von Bienenvölkern untersagt, ist das durchaus rechtens. Ist laut Satzung die Einwilligung der Nachbarn vonnöten, reicht es unter Umständen, wenn ein Nachbar seine Einwilligung verweigert: Zwar kommen Kleingärtner nicht umhin, wilde Insekten wie Wespen, Hummeln und Mücken zu dulden – deshalb ist auch die Duldung von Bienen naheliegend. Hat der Nachbar allerdings eine Allergie gegen Bienengift, muss seine Verweigerung des Einverständnisses akzeptiert werden.

Reicht die bloße Behauptung, allergisch zu reagieren aus, um Nachbarn das Imkern zu untersagen?
Tobias Klingelhöfer: Die Behauptung, eine Allergie zu haben, wird immer häufiger auch im Rechtsstreit als Argument gegen Bienen vorgetragen. Ob tatsächlich eine – vielleicht sogar lebensbedrohende – Allergie gegen Bienengift vorliegt, kann nur ein Arzt feststellen. Eine bloße Behauptung ist solange ausreichend, bis sie von der anderen Seite bestritten wird. Dann muss der Vortragende im Zivilprozess seine Behauptung beweisen.

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Pressemitteilungen

Sonnenblumen als Bienenweide

Einflussfaktoren für die Nektarproduktion

Sonnenblumen als Bienenweide

Sonnenblumen als Bienenweide

NEWS Aktuell: EURALIS Saaten GmbH
Norderstedt 09.05.2018

Sonnenblumen als Bienenweide – Einflussfaktoren für die Nektarproduktion

Die Sonnenblume (Heliantus annuus L.) gehört zur Familie der Korbblütler. Der sogenannte Korb hat einen Durchmesser von 15 bis 30 Zentimeter und beinhaltet ca. 800 bis 1.500 Röhrenblüten, die von großen Zungenblüten am Rand des Korbes umrahmt werden. Die sterilen Zungenblüten locken mit ihrer strahlend gelben Farbe Insekten an. Die Sonnenblume ist für eine erfolgreiche Befruchtung auf die Unterstützung von Insekten angewiesen und bietet im Gegenzug attraktive Nahrung in Form von Nektar und Pollen.

Die Nektarproduktion der Sonnenblume wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Die Witterung spielt dabei eine bedeutende Rolle. Für eine hohe Nektarproduktion ist eine ausreichende Wasserversorgung der Pflanzen vor und während der Blüte erforderlich. Trockenstress und starker Wind führen zu verminderter Sekretion der energiereichen Flüssigkeit. Weiterhin sind Temperaturen von 20 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit optimal für einen hohen Nektarertrag der Sonnenblume. Neben dem Nektarvolumen sind bei gleichen Temperaturbedingungen auch die besten Voraussetzungen für die Nektarqualität, den Zuckergehalt (Saccharose, Glukose, Fruktose), gegeben.

Doch auch für Honigbienen müssen Voraussetzungen erfüllt sein, damit diese den Nektar sammeln können. Bei Temperaturen von 20 bis 27 °C sind Honigbienen besonders flugaktiv und ergänzen damit perfekt die Ansprüche der Sonnenblume. Jedoch sinkt die Sammelaktivität bei ansteigender Luftfeuchtigkeit. Was nützt den Insekten ein reiches Nektarangebot, wenn die Bedingungen für die Sammelaktivität nicht gegeben sind.
Auch die Blühdauer beeinflusst die Eignung der Sonnenblume als Bienenweide und kann deutliche Unterschiede in Abhängigkeit von der Sortenwahl zeigen. Je länger die Blüte andauert, desto länger besteht der Zugang zum Nektar und desto höher ist die potenzielle Nektaraufnahme der Honigbiene.

Die Blühdauer variiert bei Sonnenblumen zwischen sieben und 21 Tagen je nach genetischem Hintergrund und Witterung. Im bundesweiten EU-Sortenversuch 2017 stellte sich die Körnersonnenblume ES Columbella mit 16 Tagen als die am längsten blühende Sorte im Vergleich zu den insgesamt sieben Prüfgliedern bei gleichzeitig früher Kornabreife heraus. Zusätzlich beeinflusst die Länge der Röhrenblüten die Erreichbarkeit des Nektars für Honigbienen. Die Röhrenblüten blühen von außen zur Mitte des Korbes nacheinander ab und bieten bei einer Länge von 4,8 bis 5,8 Millimeter optimale Bedingungen für Honigbienen, diesen Nektar über den Rüssel (ca. 6,5 mm) zu erreichen. Die Röhrenblüten von ES Biba liegen in genau diesem Spektrum und heben die Eignung dieser Sonnenblumensorte als Bienenweide hervor.

Die Bestäubung durch Honigbienen gilt als Erfolgsfaktor für erfolgreichen Sonnenblumenanbau in Deutschland. Die quantitative und qualitative Nektarproduktion hängt dabei sowohl von der Witterung-, als auch vom Sortenmaterial ab und zeigt Unterschiede in der Eignung als Bienenweide. Bei warmen Temperaturen um 20 °C und Böden mit guter Wasser- und Nährstoffspeicherkapazität können nicht nur hohe Kornerträge, sondern auch gute Nektarerträge erzielt werden.

EURALIS Saaten GmbH
EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa. Es werden jährlich 13 % des Umsatzes in die Züchtung investiert. In Europa hat EURALIS zehn Zuchtstationen, davon drei in Deutschland, mit insgesamt 500.000 Versuchsparzellen.
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