Tag Archives: Biss

Pressemitteilungen

„Renaissance der Bettwanze“ – Expertengespräch der DKV

Was Verbraucher über die Blutsauger wissen sollten

Sie sind lästig, ihre Bisse jucken und sie galten eigentlich als ausgerottet: Bettwanzen. Doch die Parasiten sind weltweit wieder auf dem Vormarsch – auch in Deutschland. So verzeichnet der Deutsche Schädlingsbekämpfer-Verband (DSV) in Berlin einen Anstieg auf 1.580 Bettwanzeneinsätze im Jahr 2014 gegenüber noch rund 200 in 2007. Wo die Krabbeltiere herkommen, ob sie Krankheiten übertragen und wie Betroffene sie wieder loswerden, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

In letzter Zeit häufen sich in Deutschland Berichte über Bettwanzen. Was sind das für Insekten und wie breiten sie sich aus?

Bettwanzen gehören zur Familie der Plattwanzen. Ausgewachsene Tiere erinnern in Größe, Form und Farbe an einen Apfelkern. Sie können bis zu einem Jahr alt werden und ernähren sich ausschließlich von Blut. Vollgesogen werden sie bis zu neun Millimeter groß, ansonsten erreichen sie eine Länge von vier bis fünf Millimetern. Bis sie ausgewachsen sind, durchleben sie fünf Wachstumsstadien, bei denen sie sich jedes Mal häuten. Vor jeder Häutung benötigen sie Blut. Ihr Hauptwirt ist der Mensch. Tagsüber ziehen sie sich unter anderem in Bettritzen, hinter Steckdosen, Fußleisten oder Tapeten zurück und werden erst bei Dunkelheit aktiv. Sie sehen zwar schlecht, finden jedoch durch Rezeptoren, die das Kohlendioxid des Atems wahrnehmen, zu ihrem Wirt. Eine Ursache für das vermehrte Aufkommen der Parasiten sind häufige Urlaubs- und Geschäftsreisen. Reisende transportieren die unerwünschten Reisesouvenirs unwissend in ihren Koffern. Besonders viele Bettwanzen gibt es in den bevölkerungsreichen Städten rund um den Globus. Auch beim Kauf von gebrauchten Möbeln oder getragener Kleidung ist Vorsicht geboten, denn hier können sich Wanzen und deren Eier verstecken. Gebrauchte Möbel deshalb am besten für einige Tage auf Terrasse oder Balkon zwischenlagern. Larvenhüllen oder Kot, erkennbar als kleine schwarze Punkte, verraten nach kurzer Zeit die unliebsamen Blutsauger. Übrigens: Ein Bettwanzenbefall hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun!

Können Bettwanzen Krankheiten übertragen?

Bis heute gibt es keinen Nachweis dafür, dass Bettwanzen Krankheiten übertragen. Zwar haben Forscher herausgefunden, dass sich sieben Wochen nach dem Verzehr von mit Hepatitis verunreinigtem Blut das Virus noch im Tier befindet. Eine Übertragung der Viren war Studien zufolge jedoch nicht möglich, da die Menge der Viren zu gering ist. Unangenehm sind die Bisse der Parasiten dennoch. Sie betäuben die Haut ihres Wirts mit ihrem Speichel und saugen sich dann voll. Bis Betroffene einen Biss bemerken, kann es bis zu neun Tage dauern. Dann ist die Haut gerötet und juckt. Zudem können sich Quaddeln bilden und kleine Blutungen auftreten. Typischerweise sind die Bisse in einer Reihe angeordnet, der sogenannten Wanzenstraße. Oft ist der Juckreiz so stark, dass sich Betroffene die Stellen aufkratzen. Dadurch kann sich der Biss entzünden. Bei manchen Menschen rufen die Wanzenbisse sogar allergische Reaktionen hervor.

Wer im Urlaub auf Bettwanzen trifft, dem vergeht erstmal die gute Laune. Wie können sich Reisende schützen? Und wie werden Betroffene die lästigen Parasiten wieder los?

Kommen Reisende in ihrem Hotelzimmer an, ist es ratsam, die Umgebung rund um das Bett auf Kot und durchsichtige Häutungsreste zu überprüfen. Während der Untersuchung den Koffer wenn möglich nicht auf den Boden stellen und öffnen. Ist das Zimmer befallen, sollten sich Urlauber direkt an die Rezeption wenden und ein anderes Zimmer verlangen. Wer sich vor seiner Abreise nicht sicher ist, ob sich nicht doch Bettwanzen im Koffer befinden, kann das mit einem Test herausfinden: Dafür kurz in den Koffer hauchen – das Kohlendioxid im Atem lockt sie auch bei Tag aus ihrem Versteck und sie kommen schnell zum Vorschein. Übrigens: Wer im Urlaub Bekanntschaft mit Bettwanzen gemacht hat, kann sich bereits vom Reiseland aus bei einem Schädlingsbekämpfer melden. Sie holen die Koffer der Betroffenen beispielsweise vom Flughafen ab und frieren das Gepäck ein. So vermeiden sie, dass die Tiere in die Wohnung gelangen. Sind die Blutsauger erst in der Wohnung, ist es wichtig, sofort zu handeln. Wirksam bekämpfen kann sie nur ein Kammerjäger. Er kennt die entsprechenden Insektizide, die Eier, Larven und ausgewachsene Wanzen töten. Auch eine Bekämpfung mit Wärme und Kälte, Temperaturen über 55°C und unter -18°C, ist möglich. Das ist jedoch meist um ein Vielfaches teurer. Zudem reicht nicht immer eine Behandlung aus. Ist der Befall zu stark fortgeschritten, müssen Betroffene eventuell sogar Sofa oder Bett entsorgen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 4.539

Die DKV Expertengespräche und viele weitere Verbrauchertexte stehen für Sie unter www.ergo.com/verbraucher bereit. Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Bildmaterials die „ERGO Group“ als Quelle an.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die DKV
Die DKV ist seit beinahe 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2015 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,8 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

Firmenkontakt
DKV Deutsche Krankenversicherung
Sybille Mellinghoff
Victoriaplatz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-5187
sybille.mellinghoff@ergo.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM GmbH
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 998 461-16
dkv@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Pressemitteilungen

Doc Grosch informiert: Mit Kopfschmerzen zum Zahnarzt?

Eine Fehlstellung in den Kiefergelenken kann zu Beschwerden im ganzen Körper führen. Eine Funktionsanalyse beim Zahnarzt schafft Klarheit.

Doc Grosch informiert: Mit Kopfschmerzen zum Zahnarzt?

Immer mehr Menschen leiden heutzutage an Beschwerden wie Schwindel, Gesichts-, Kopf-, Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen oder auch unter Ohrgeräuschen (Tinnitus) – die Ursache dafür bleibt aber oft im Unklaren. Nur selten werden diese Beschwerden in einen Zusammenhang mit einer funktionellen Störung des Kiefergelenks gebracht. Bei einem Besuch in der Zahnarztpraxis wird regelmäßig geprüft, ob der Patient auch „richtig beißt“. Das heißt, es wird kontrolliert ob bei Ober- und Unterkiefer optimal aufeinandertreffen. Sollte das nicht der Fall sein, kann das Kiefergelenk für diesen „falschen Biss“ verantwortlich sein und sollte genauer untersucht werden.

Über den Unterkiefer sind das rechte und das linke Kiefergelenk miteinander verbunden und ermöglichen die aktive Bewegung. Gleichzeitig wird ebenfalls die Kaumuskulatur aktiviert, die wiederum mit unserer Nacken- und Wirbelsäulenmuskulatur verbunden ist. Letztendlich bilden sämtliche Muskeln, Gelenke und Knochen des Körpers eine exakt vom Kiefergelenk ausbalancierte Funktionseinheit und schon kleinere Veränderungen stören diese Balance.

> CMD – Gestörtes Gleichgewicht im Kiefergelenk

Die Zähne, der Kiefer, Kiefergelenke und die Kaumuskeln haben einen erheblichen Einfluss auf die gesamte Körperhaltung. Kommt es zu einer durch Kiefer und Zähne verursachten Funktionsstörung, spricht man hier von einer Craniomandibulären Dysfunktion, auch kurz CMD genannt. Zum Craniomandibulären System gehören Zähne, Zahnhalteapparat, Kaumuskulatur, Kiefergelenke und Kieferknochen. Die wichtigsten Funktionen dieses Systems sind das Kauen und das Sprechen.

Ausgelöst wird die CMD oftmals durch eine unnatürliche Abnutzung der Zähne, meist aufgrund von nächtlichem Zähneknirschen (z.B. bei Stress). Aber auch genetische Veranlagung, Zahnlücken oder schlecht angepasster Zahnersatz können dafür verantwortlich sein, dass die Zähne nicht mehr korrekt zusammenpassen und zu den oben beschriebenen körperlichen Beschwerden führen.

> Funktionsanalyse kann Zusammenhänge mit dem Kiefergelenk aufzeigen

Sollte eine Erstuntersuchung Hinweise auf eine Funktionsstörung des Kiefergelenks ergeben, bespricht der Zahnarzt mit dem Patienten, ob und in welchem Umfang weitere Maßnahmen erforderlich sind. Mittels einer manuellen Funktionsanalyse kann ermittelt werden, welche Strukturen geschädigt sein könnten. Die Kaumuskulatur wird gründlich untersucht und es wird abgeklärt, wie sich der Bewegungsspielraum sowie die Bewegungsabläufe im Kiefergelenk darstellen. Eine noch präzisere Diagnostik ermöglicht dann eine instrumentelle Funktionsanalyse. Hierbei zeichnet ein elektronisches Messgerät dreidimensional die Unterkieferbewegungen schnell und unkompliziert auf und vermisst genauestens das Zusammenspiel zwischen Zähnen und Kiefergelenken. Jede kleinste Fehlstellung kann Beschwerden auslösen und grundsätzlich gilt, je früher Kiefergelenksbeschwerden diagnostiziert werden, desto effektiver kann Langzeitschäden entgegengewirkt werden.

In der Therapie können schon kleine Veränderungen der Bissposition eine deutliche Besserung der Beschwerden bewirken. Es kann zum Beispiel sein, dass Füllungen, Brücken, Kronen oder Implantate nicht optimal angepasst sind. In diesem Fall kann man durch minimales Abschleifen eine korrekte Ausrichtung erreichen und Schmerzen an anderer Stelle lindern. Ist eine Versorgung mit herausnehmbarem oder fest verankertem Zahnersatz geplant, empfiehlt es sich, den optimalen Biss mithilfe einer Funktionsanalyse schon im Vorfeld zu ermitteln.

> Eine Schiene gegen den „falschen Biss“

In der Funktionstherapie ist häufig eine Aufbiss-Schiene das Mittel der Wahl gegen eine Fehlstellung des Kiefergelenks. Sie wird aus transparentem Kunststoff individuell im Labor angefertigt und normalerweise nachts getragen. Die Schiene führt den Biss in eine vorher bestimmte, optimale Position und bewirkt, dass die Kiefergelenke beim Zusammenbeißen wieder gleichmäßig belastet werden. Das dauerhafte Tragen der Aufbiss-Schiene gewährleistet die langfristige Regulierung des Kiefergelenks. Sie besteht aus einer schmalen Kunststoff-Apparatur, die im Unterkiefer getragen wird, von außen nicht sichtbar ist und auch nicht beim Sprechen behindert. Die Aufbiss-Schiene ist eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung.

Für weitere Infomationen stehen auf der Website Doc Grosch zur Verfügung.

Prophylaxe für die ganze Familie, Kinderzahnheilkunde und moderne schmerzarme Verfahren sind Schwerpunkte der Zahnarztpraxis Doc Grosch in Coburg. Auf der umfangreichen Website, mit vielen speziellen Themen, weiterführenden Informationen und Videos, können Besucher kennenlernen, welche Möglichkeiten die moderne Zahnmedizin für ein gesundes und strahlendes Lächeln bietet.

Kontakt
Doc Grosch – Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Uwe Grosch
Dr. med. dent. Uwe Grosch
Hindenburgstr. 5
96450 Coburg
0 95 61-705 92 30
0 95 61-705 92 40
info@doc-grosch.de
http://www.doc-grosch.de/