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Pirmasens wird „Modellkommune“ im Zeichen von Nachhaltigkeit

Westpfälzische Stadt wurde ausgewählt zur Teilnahme am Wettbewerb „Modellhafte Zukunftskommunen für eine nachhaltige Entwicklung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Pirmasens nimmt am bundesweiten Wettbewerb „Modellhafte Zukunftskommunen für eine nachhaltige Entwicklung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) teil. Hierfür hatte die kreisfreie Stadt in der Westpfalz im Vorfeld während einer von sechs Roadshows ein auf ganzheitlichen und nachhaltigen Ansätzen basierendes Konzept in den Handlungsfeldern Landnutzung sowie der Entwicklung energieautarker Konversions- und Industriegebiete präsentiert. Unter insgesamt 117 Bewerbern wurde Pirmasens jetzt dank seiner überzeugenden Darstellung als eine von 27 Kommunen ausgewählt, die eine kostenlose Analyse und Vor-Ort-Beratung von Wissenschaftlern erhalten. Im Zuge dessen beginnt im September 2019 ein einjähriger Coachingprozess der Pirmasenser Stadtverwaltung unter Führung von Bürgermeister Michael Maas durch das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) vom Umwelt-Campus Birkenfeld hinsichtlich der zukunftsfähigen kommunalen Entwicklungsstrategie von Pirmasens. Schwerpunkte sind dabei insbesondere Stoffstrommanagement und Ressourcenbewirtschaftung sowie die Entwicklung hochmoderner, innovativer und energieautarker Industriegebiete. Die Ergebnisse wird Pirmasens nachfolgend auch anderen Kommunen zur Verfügung stellen.

Parallel dazu haben fünf Pirmasenser Jugendliche die Möglichkeit, ihre Vision von Nachhaltigkeit in ihrer Stadt mit einem Videobeitrag im Rahmen eines Social-Media-Wettbewerbs darzustellen. Hierfür reisen sie und weitere 95 Teilnehmer aus den anderen beteiligten Modellgemeinden zu einem ebenfalls im September veranstalteten viertägigen Sommercamp. Dort erhalten sie Unterstützung durch einen bekannten Youtuber für die Umsetzung ihrer Ideen – die besten drei Filme werden prämiert und auf IGTV veröffentlicht. Auch eine Präsentation auf der Abschlussveranstaltung im Berliner Ministerium ist in Aussicht gestellt.

Forschungsergebnisse für Kommunen vor Ort
Im April 2019 startete der Aufruf zum Wettbewerb „Modellhafte Zukunftskommunen für eine nachhaltige Entwicklung“ im Rahmen der Roadshow Nachhaltige Entwicklung. Voraussetzung zur Teilnahme war der Besuch von einer der insgesamt sechs Roadshow-Veranstaltungen. Mit der Roadshow wird der Transfer von geeigneten Lösungsansätzen und Produkten verschiedener Forschungs- und Entwicklungsvorhaben für eine Praxisanwendung in Kommunen gefördert. Die Ergebnisse stammen im Wesentlichen aus dem Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA) des BMBF. Michael Maas – zuvor Leiter des Pirmasenser Tiefbauamts – hatte die Roadshow in Schwerin besucht und dort auch als Referent von seinen persönlichen Erfahrungen im FONA-Projekt „Nachhaltigkeitscontrolling in der Siedlungswasserwirtschaft“ (NaCoSi) berichtet.

In der Pirmasenser Bewerbung zum Wettbewerb erläuterte Michael Maas die ganzheitlichen und nachhaltigen strategischen Ansätze der Stadt angesichts der steigenden Unterhaltungsaufwände, die den städtischen Haushalt immer stärker belasten. Beispielhaft für die letzten Jahre wurden dabei Aktivitäten wie etwa ein Biomassemasterplan mit dem IfaS Birkenfeld, die Entwicklung eines innovativen Straßenunterhaltsmanagementsystems oder auch Maßnahmen zur Phosphor-Rückgewinnung in einer örtlichen Kläranlage aufgeführt. Vor diesem Hintergrund besteht aktuell konkreter Handlungsbedarf im Kontext der Landnutzung. Dazu gehören in Pirmasens unter anderem der Aufbau eines kommunalen Stoffstrommanagements zur Weiterentwicklung der kommunalen Abfallwirtschaft zu einer nachhaltigen Rohstoffwirtschaft und des Wertstoffhofs zum Ressourcenzentrum mit der Aktivierung brach liegender Wertstoffe, effizientes Bauschuttrecycling, die Optimierung der Lager- und Entsorgungslogistik kommunaler Grünanlagen oder auch die Entwicklung hochmoderner, innovativer und energieautarker Konversions- bzw. Industriegebiete als „Null-Emissions-Quartiere“.

„Die Jury hat es sich nicht leichtgemacht, da die Bewerbungen auf einem durchweg hohen Niveau erfolgten und noch mal verdeutlichen, wie groß das Interesse der Städte und Gemeinden an angewandten Ergebnissen aus der Forschung des BMBF ist“, erläutert Prof. Dr. Peter Heck, Geschäftsführender Direktor des IfaS auf dem Umwelt-Campus Birkenfeld. „Das nun für das IfaS anstehende Analyse- und Beratungsprojekt in Pirmasens reiht sich ein in die bereits bestehende gemeinsame „Geschichte“ unseres Instituts und der Stadt zur Entwicklung innovativer Konzepte, der wir im Laufe des Jahres sicher ganz neue Impulse geben können.“

„Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, den Expertenausschuss in Berlin vom engagierten Gestaltungswillen in Pirmasens und der Herausforderung wie der Notwendigkeit zukünftiger Initiativen in puncto Nachhaltigkeit zu überzeugen. Trotz knapper Kassen konnten wir in den vergangenen Jahren bereits mehrere bei uns erarbeitete Projekte erfolgreich lancieren – nicht umsonst hat Pirmasens 2013 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen sowie 2017 den Sonderpreis für Nachhaltigkeit“, kommentiert Michael Maas den Wettbewerbserfolg. „Es ist mir außerdem ebenfalls eine besondere Freude, während des einjährigen Coachings erneut eng mit dem IfaS zusammenzuarbeiten, wie wir es zuvor bereits bei verschiedenen Gelegenheiten getan haben. Auch bin ich natürlich sehr gespannt, welche Ideen die Pirmasenser Jugendlichen in Sachen Nachhaltigkeit filmisch umsetzen werden – für ihren eigenen Wettbewerb drücke ich ihnen fest die Daumen.“

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Nachhaltigkeit steht in Pirmasens hoch im Kurs. Davon zeugen der Deutsche Nachhaltigkeitspreis 2013 und der Sonderpreis für Nachhaltigkeit 2017; ebenfalls 2017 wurde der westpfälzischen Stadt der Titel Klimaaktive Kommune verliehen. Gerade auch beim Abwasser richtet sich der ganzheitliche Blick auf ökologische und wirtschaftliche Aspekte. So gehörte Pirmasens 2013 bis 2016 zu den Projektpartnern bei Entwicklung und Praxistest eines Nachhaltigkeits-Controlling-Instruments für siedlungswasserwirtschaftliche Systeme (NaCoSi). Schon 2011 wurde Pirmasens zudem für sein innovatives Modell wiederkehrender Beiträge im Straßenunterhaltungsmanagement im Rahmen des ADAC-Städtewettbewerbs der Sonderpreis verliehen zum Thema „Erfolgskonzepte in der kommunalen Straßenerhaltung“.
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Das IfaS
Unter der Leitung von Prof. Dr. Heck betreut das IfaS nationale und internationale Projekte in enger Zusammenarbeit mit Kommunen, kommunalen Gebietskörperschaften, Behörden, Ministerien, Unternehmen sowie anderen wissenschaftlichen Einrichtungen. Der intelligente, ressourceneffiziente Umgang mit Stoff- und Energieströmen ist das Rückgrat einer nachhaltigen Gesellschaft. In der Philosophie des IfaS ist die Optimierung der Stoff- und Energieströme weniger eine technische als vielmehr eine Frage des Managements. Die fundierte Analyse der Ist-Situation, der Aufbau von Akteursnetzwerken zur Lösungsfindung, die innovative Kombination neuer und bewährter Technologien sowie der Entwicklung innovativer Finanzierungsinstrumente bilden daher die Arbeitsschwerpunkte des IfaS. Hierauf aufbauend verbinden die Projekte des IfaS den Anspruch, die Steigerung der regionalen Wertschöpfung u. a. mit Aspekten der Ressourcenschonung und dem Klimaschutz zu verbinden. Interdisziplinäre Lösungsansätze im Einklang von Ökologie und Ökonomie gehören daher neben Dynamik, Flexibilität und interkultureller Kompetenz zur Philosophie des Instituts. Weitere Informationen sind unter https://www.stoffstrom.org erhältlich.

Ergänzendes zur Stadt Pirmasens
Erste urkundliche Erwähnung fand Pirmasens um 850 als „pirminiseusna“, angelehnt an den Klostergründer Pirminius. Der als Stadtgründer geltende Landgraf Ludwig IX. errichtete im heutigen Pirmasens die Garnison für ein Grenadierregiment, es folgten 1763 die Stadtrechte. Am südwestlichen Rand des Pfälzerwalds gelegen und grenznah zu Frankreich ist das rund 42.000 Einwohner zählende, rheinland-pfälzische Pirmasens wie Rom auf sieben Hügeln erbaut. In ihrer Blütezeit galt die Stadt als Zentrum der deutschen Schuhindustrie und ist in dieser Branche heute noch wichtiger Dreh- und Angelpunkt; davon zeugen unter anderem der Sitz der Deutschen Schuhfachschule, des International Shoe Competence Centers (ISC) oder der Standort der ältesten Schuhfabrik Europas. Zu den tragenden Wirtschaftsbereichen zählen unter anderem chemische Industrie, Kunststofffertigung, Fördertechnik-Anlagen und Maschinenbau. Pirmasens positioniert sich heute als Einkaufsstadt mit touristischem Anspruch und gut ausgestattetem Messegelände. Seit 1965 wird eine Städtepartnerschaft mit dem französischen Poissy gepflegt. Weitere Informationen sind unter http://www.pirmasens.de erhältlich.

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21-Jährige will beste Malerin der Welt werden.

Im August finden im russischen Kasan die Weltmeisterschaften der Beruf statt. Die 21-Jährige Jessica Jörges will beweisen, dass sie nicht nur die beste Malerin Deutschlands, sondern der Welt ist. Gemeinsam mit 39 anderen der besten Fachkräfte Deutschlands will sie nach einer Medaille greifen. Doch sie werden es gegen mehr als 1.350 der besten Wettkämpfer der Welt nicht leicht haben.

Berlin / Stuttgart, Juli 2019 – „Bunte Zukunft“ heißt der vielbeachtete Blogg der besten Malerin Deutschlands, Jessica Jörges. Dort kann man ihre Begeisterung und Leidenschaft für ihren Beruf live miterleben. Und ihren harten und steinigen Trainingsweg zu den Weltmeisterschaften der Berufe. Denn derzeit trainiert die 21-Jährige aus dem hessischen Dreieich für die Weltmeisterschaft der Berufe vom 22. bis 27. August im russischen Kasan. Ihre Disziplin: „Malerin“. Darin war sie Innungsbeste, Landesbeste und Bundessiegerin. Jetzt will sie eine WM-Medaille: „Einmal auf dem Podest zu stehen, ist mein größter Traum.“
Das Malerhandwerk wurde ihr in die Wiege gelegt: Die Mutter übernahm den Betrieb der Eltern und Großeltern, der Vater schulte um, damit er mit seiner Frau das Unternehmen führen konnte. Jessica verkündete schon im Kindergarten: „Ich werde Malerin.“ Doch erst die vergebliche Suche nach einem passenden Studienfach lenkte ihr Interesse nach dem Abitur wieder aufs Handwerk – wo sie in einer Männerdomäne die jungen Kollegen weit hinter sich lässt. „Bis heute habe ich kein Studienfach entdeckt, das mit diesem wundervollen Beruf konkurrieren kann. Deshalb wird es nach der Ausbildung auch nichts anderes geben: ich bleibe in diesem Beruf und will darin noch besser werden!“, so die Wettkämpferin.

Jessica ist eine von 39 WM-Teilnehmer/innen, alles junge Fachkräfte aus Handwerk, Industrie und dem Dienstleistungsbereich und keine/r älter als 23 Jahre. Sie treten bei den WorldSkills Kasan 2019 in 34 beruflichen Disziplinen, darunter Mechatronik, Stahlbetonbau, Floristik und Drucktechnik gegen die besten internationalen Kollegen an. Großes Ziel der Top-Talente: Sie alle wollen zeigen, dass die deutsche duale Ausbildung eine hervorragende Basis für Top-Leistungen in der Arbeitswelt ist und sie es mit den Besten der Welt aufnehmen können.

Alle Teilnehmer/innen hatten sich zuvor in Deutschland durch mehrere Auswahlwettbewerbe für die WM der Berufe qualifiziert und in den vergangenen Wochen hart trainiert, oft in der Freizeit, neben dem Job. Immer an ihrer Seite sind dabei die Bundestrainer/innen, selbst Ausbilder/innen, in den jeweiligen Disziplinen. „Unsere Expertinnen und Experten, die ihre Erfahrungen an die jungen Fachkräfte weitergeben, wissen genau, wie hart die internationalen Wettbewerbe sind“, so Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany. „Das Niveau der internationalen Wettbewerbe liegt oft über dem der deutschen Abschlussprüfungen am Ende der Ausbildung. Unseren Teilnehmer/innen verlangen die Wettkämpfe also absolute Höchstleistung ab. Andererseits bieten sie optimale Weiterbildungsmöglichkeiten, von denen auch die jeweiligen Unternehmen profitieren, wenn die Teilnehmer/innen mit großem Erfahrungsschatz nach dem Wettbewerb zurückkehren.“

Jessica Jörges wird sich im Wettkampf verschiedenen anspruchsvollen Aufgaben stellen müssen. „Mir werden beispielsweise zwei Farbtöne vorgegeben und ich muss diese möglichst genau nachmischen. Ich streiche sie dann auf Platten neben den Originalfarbton auf und die Jury bewertet, wie nah ich am Original dran bin“, erklärt die WM-Teilnehmerin. „Anschließend muss ich zwischen dem hellen und dem dunklen Farbton eine Harmonisierung von zwei weiteren Tönen mischen, sodass es einen Farbverlauf wie auf einer Farbkarte ergibt. Es ist alles Augenmaß. Das macht die Aufgabe so schwierig aber auch spannend.“

Vergangenes Wochenende kam das rund 100 Personen starke Team Germany für die WM in Kasan zur letzten gemeinsamen Vorbereitung zusammen. Zunächst wurde die Berufe-Nationalmannschaft am Donnerstag von Bundesministerin Karliczek im Bundesministerium für Bildung und Forschung empfangen. „Die duale Berufsausbildung in Deutschland ist ein bewährter und international hoch geschätzter Weg in den Beruf. Wir bleiben bei internationalen Entwicklungen am Ball und stellen uns dem internationalen Wettbewerb. Deshalb freue ich mich, dass die jungen Fachkräfte aus Deutschland – jeweils die besten in ihrem Beruf – bei den WorldSkills in Kazan um Medaillen kämpfen werden“, sagte die Bundesministerin in Berlin. „Bei dieser Berufsweltmeisterschaft werden sie und ihre Trainer viele Erfahrungen und Impulse sammeln, die wieder in die Berufsausbildung in Deutschland zurückfließen.“

Am Freitag und Samstag folgten für das Team Germany dann am Müggelsee in bester Atmosphäre Workshops, Mentaltrainings und Teambuilding-Aktionen. Denn nicht nur die fachliche, sondern auch die mentale Vorbereitung und das Teamerlebnis werden den Teilnehmer/innen helfen, bei der WM ihre besten Leistungen abzurufen. „Durch die Mentaltrainings und die Teamarbeit bleiben zwei Sätze ganz besonders im Gedächtnis“, fasst Hubert Romer die wichtige Vorbereitungsarbeit auf die WM zusammen. „Erstens: Die Medaille zu gewinnen, ist Kopfsache. Zweitens: Der Erfolg gehört den Tüchtigen.“
Darum haben Jessica Jörges sowie ihre 38 Teamkollegen in den nächsten Wochen bis zur WM noch einige Trainingseinheiten vor sich. Jessica zum Beispiel wird das freihändige Malen eines filigranen Motivs in München üben, bei dem es auf absolute Maßgenauigkeit ankommt. Denn am Ende steht das große Ziel: Die begabte Bloggerin will die Goldmedaille nach Deutschland holen.

Mehr über die WorldSkills Kasan 2019
Die Weltmeisterschaft der Berufe findet vom 22. bis 27. August 2019 im russischen Kasan (Tartastan) statt. Das Team Germany umfasst rund 100 Personen. Darunter sind die 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in 34 Skills-Disziplinen antreten. Zur WM gemeldet sind über 1.350 junge Fachkräfte aus über 60 Ländern in insgesamt 56 Disziplinen. Die Eröffnung der 45. WorldSkills-Wettbewerbe findet am 22. August 2019 in der „Kazan Arena“ statt. Hier werden am 27. August 2019 zur Siegerehrung auch die Medaillen vergeben. Das „Kazan Expo International Exhibition Centre“ (74,8 Hektar), Austragungsort des Wettbewerbs, wurde extra für die WorldSkills gebaut.
Die Teilnahme der deutschen Berufe-Nationalmannschaft an den WorldSkills Kasan 2019 wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Darüber hinaus sind die CWS-boco International GmbH als Presenterpartner von WorldSkills Germany sowie die SAMSUNG Electronics GmbH offizieller Partner der deutschen Nationalmannschaft für die 45. Weltmeisterschaft der Berufe.

Team Germany bei den WorldSkills Kasan 2019

WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe und ist damit Botschafter für den Standort Deutschland. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit über 80 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Vorstandsvorsitzende von WorldSkills Germany e.V. ist Andrea Zeus, Referentin beim Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer. Als Partner von WorldSkills Germany setzt sich CWS nicht nur für die Exzellenz in der Berufsbildung ein, sondern fördert auch die Ausbildung nicht akademischer Berufsbilder.

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Sport muss für Kinder attraktiv werden

„Dort abholen, wo sie ihr Leben leben“

sup.- Noch nie waren so viele Kinder in Deutschland Mitglied eines Sportvereins wie heute. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hervor. Gleichzeitig weisen Sportwissenschaftler darauf hin, dass Bewegungsmangel unter Kindern und Jugendlichen ein immer größeres Problem ist. Um rund zehn Prozent haben die motorischen Fähigkeiten nach Auskunft des Instituts für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) in Karlsruhe während der letzten 40 Jahre abgenommen. Wie passt das zusammen? Offensichtlich fehlt es trotz der zahlreichen Vereinsmitgliedschaften an dem, was früher die unorganisierte Freizeit nahezu aller Kinder prägte: das Toben und Klettern im Freien, die schweißtreibenden Fahrrad-, Roller- und Rollschuh-Touren, die Hüpf-Spiele vorm Haus oder das spontane Kicken auf dem Bolzplatz um die Ecke. Dies alles ist bei vielen Kindern von überwiegend bewegungsarmen Freizeitaktivitäten verdrängt worden – sitzend vor der Spielkonsole, dem PC, dem Smartphone oder anderen Bildschirmmedien. Die Bewegungsdefizite gegenüber den Gleichaltrigen früherer Generationen werden dann auch nicht mehr durch ein oder zwei Vereinstrainings pro Woche ausgeglichen.

„Die langfristigen Folgen können Krankheiten wie Adipositas, Diabetes, Gelenkbeschwerden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein“, warnt Prof. Alexander Woll vom IfSS. Mindestens 60 Minuten Bewegung pro Tag empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Kinder und Jugendliche. Daraus ergibt sich für Erzieher, Lehrer und vor allem für Eltern die wichtige Aufgabe, regelmäßig zu körperlichen Aktivitäten zu motivieren – auch ohne organisierte Wettkämpfe, Titel oder Pokale. Appelle mit erhobenem Zeigefinger bewirken dabei weniger als beispielsweise die Vorbildfunktion der Eltern. Körperliche Betätigung im Familienalltag sollte von den Kindern als Selbstverständlichkeit wahrgenommen werden. Um überhaupt mit dem Überangebot elektronischer Medien konkurrieren zu können, bedarf es dabei natürlich altersgerechter, attraktiver und herausfordernder Angebote. „Wir müssen an den Motiven und Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen ansetzen und sie dort abholen, wo sie ihr Leben leben“, so Prof. Woll. Eltern und Pädagogen, die auf der Suche nach Anregungen für solche Angebote sind, können sich praktische Tipps und Vorschläge auf Ratgeber-Portalen wie www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de holen.

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Nationale Dekade gegen Krebs bindet Patientensicht ein

Gemeinsame PM von BAG SELBSTHILFE und HKSH-BV

(Düsseldorf und Bonn, 29.01.2019)
Eine langfristige Forschungsstrategie im Kampf gegen den Krebs. Eine schnelle und nachhaltige Umsetzung in der Versorgung. Das will die Nationale Dekade gegen Krebs. Und das wollen die von Krebs betroffenen Menschen – Erkrankte und Angehörige, heute und in Zukunft.

Deswegen unterstützen BAG SELBSTHILFE und Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. (HKSH-BV) die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Neue diagnostische Verfahren, neue Behandlungsmethoden und innovative Arzneimittel und Medizinprodukte sind für den Kampf gegen Krebs genauso wichtig wie gut ausgestattete Versorgungseinrichtungen und gut qualifizierte Ärztinnen, Ärzte und Pflegende. Seit vielen Jahren wirkt die Selbsthilfe in den Verfahren zur Bewertung des Nutzens neuer Behandlungsoptionen und bei der Ausgestaltung der Versorgung mit. Oftmals zeigen sich dabei Erkenntnislücken oder Defizite bei der Studienplanung und
-durchführung. Dies betrifft insbesondere die oftmals fehlende Einbindung der Patientenperspektive in die Forschung. „Wir werden in der Dekade gegen Krebs unser Wissen und das Netzwerk unserer Kontakte nutzen, um zu einer optimierten Ausrichtung der Forschung zu kommen“, betont Renate Pfeifer, Vorstandsmitglied der BAG SELBSTHILFE. Sie ist Mitglied im Strategiekreis.

Ernst-Günther Carl, Vorstand im HKSH-BV unterstreicht die Bedeutung der Patientenperspektive: „Für die Forschung bedeutet dies allem voran eine Ausrichtung an der komplexen Lebensrealität an Krebs erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen sowie an patientenrelevanten Endpunkten. Das wiederum heißt, Patientinnen und Patienten nicht erst bei der Bewertung neuer Therapien oder Methoden zu beteiligen, sondern bereits bei deren Entwicklung.“ Die Krebs-Selbsthilfe bringt ihre Erfahrungen mit einer frühen Einbindung in Studienkonzepte und der Mitwirkung in Patientenbeiräten in die Dekade gegen Krebs ein.

Wichtig ist uns dabei, dass die Sicht der Patientinnen und Patienten in die Dekade eingebracht wird, um die Versorgung an Krebs erkrankter Menschen und deren Angehörigen ständig zu verbessen. Dafür stehen BAG SELBSTHILFE und HKSH-BV.

Weitere Informationen zur Nationalen Dekade gegen Krebs:
www.dekade-gegen-krebs.de
#XgegenKrebs

Über das HKSH-BV:
Das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. (HKSH-BV) wurde 2015 gegründet und vereint zehn bundesweit organisierte Krebs-Selbsthilfeverbände mit etwa 1.500 Selbsthilfegruppen. Sie decken die Krebserkrankungen von 78 Prozent der über vier Millionen Betroffenen in Deutschland ab. Das HKSH-BV vertritt bei Interessen von gemeinsamer Bedeutung seine Mitgliedsverbände national und international gegenüber Entscheidern in der Gesundheitspolitik. Es fördert die Ziele und Aufgaben der Krebs-Selbsthilfe und unterstützt die Arbeit seiner Mitgliedsverbände. Das HKSH-BV ist gemeinnützig und wird umfassend von der Stiftung Deutsche Krebshilfe gefördert, unter deren Schirmherrschaft es steht. Es ist unabhängig von Interessen und finanziellen Mitteln der Pharmaindustrie und anderer Wirtschaftsunternehmen des Gesundheitswesens..

Kontakt
Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V.
Carolin Stock
Thomas-Mann-Straße 40
53111 Bonn
0228 33889540
0228 33889549
info@hausderkrebsselbsthilfe.de
http://www.hausderkrebsselbsthilfe.de

Bildquelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Pressemitteilungen Wissenschaft/Forschung

Dienstleistungstagung 2019: Service Systems Innovation – BMBF zeigt Ergebnisse und Anwendungen aus der Dienstleistungsforschung

Aachen, 26.11.2018: Im Rahmen der BMBF-Förderlinie „Dienstleistungsinnovation durch Digitalisierung“ richtet das Metaprojekt DIGIVATION die Dienstleistungstagung 2019 unter dem Titel „Service Systems Innovation – Impulse für Dienstleistungen von morgen“ aus. Die Veranstaltung findet am 8. und 9. April 2019 im Heinz-Nixdorf-Museums Forum in Paderborn statt. Die Teilnehmer der Veranstaltung erhalten Antworten auf die wichtigsten Fragen im Dienstleistungsbereich: Wie verändert die Digitalisierung unsere Dienstleistungen? Welche neuen Möglichkeiten entstehen hierdurch für Wirtschaft und Bevölkerung? Das FIR an der RWTH Aachen gestaltet als Teil des Projekts den Inhaltsstrang „Service Engineering“.

Das interaktive Programm gewährt Wissenschaftlern und Anwendern Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse BMBF-geförderter Projekte aus verschiedenen Bereichen der Dienstleistungsforschung und bietet Raum für die Diskussion mit Experten aus Wirtschaft und Forschung über aktuelle Entwicklungen rund um die Themen:
– Smart Service Engineering
– Digitalisierte und virtualisierte Dienstleistungsprozesse
– Chancen und Herausforderungen der Kundenintegration bei digitalen Dienstleistungen
– Neue Entwicklungen für Dienstleistungen im Bereich Gesundheit
– Dienstleistungsinnovationen in KMU und Handwerk

Gemeinsam entwickeln Referenten und Besucher in sogenannten Themenforen neue Ideen und Impulse für die Dienstleistungsforschung von morgen.
Vertreter aus Start-Ups, Großunternehmen und Verbänden gestalten mit ihren Keynotes ein attraktives Programm, das mit interaktiven Formaten, einer Expertenrunde aus Wirtschaft und Forschung sowie einer Ausstellung und Podiumsdiskussion abgerundet wird. Neben der Information über aktuelle Forschungs- und Unternehmensaktivitäten bietet die Veranstaltung eine Plattform zum Netzwerken und zur gemeinsamen Weiterentwicklung von Ideen.

Info und Anmeldung: www.digivation.de/ssi/

 

Über das FIR an der RWTH Aachen

Das FIR ist eine gemeinnützige, branchenübergreifende Forschungs- und Ausbildungseinrichtung an der RWTH Aachen auf dem Gebiet der Betriebsorganisation und Informationslogistik mit dem Ziel, die organisationalen Grundlagen zu schaffen für das digital vernetzte industrielle Unternehmen der Zukunft.

Mit Erforschung und Transfer innovativer Lösungen leistet das FIR einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dies erfolgt in der geeigneten Infrastruktur zur experimentellen Organisationsforschung methodisch fundiert, wissenschaftlich rigoros und unter direkter Beteiligung von Experten aus der Wirtschaft. Im Zentrum der Betrachtung liegen die industriellen Verticals als Anwendungsfälle. Dies sind aktuell: Future Logistics, Smart Services und Smart Maintenance, Smart Commercial Buildings und Smart Mobility.

Das Institut begleitet Unternehmen, forscht, qualifiziert und lehrt in den Bereichen Dienstleistungsmanagement, Business-Transformation, Informationsmanagement und Produktionsmanagement. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen fördert das FIR die Forschung und Entwicklung zugunsten kleiner, mittlerer und großer Unternehmen.

Seit 2010 leitet der Geschäftsführer des FIR, Professor Volker Stich, zudem das Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus. Im Cluster Smart Logistik ermöglicht das FIR eine bisher einzigartige Form der Zusammenarbeit zwischen Vertretern aus Forschung und Industrie. Das FIR wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert, unterstützt als Johannes-Rau-Forschungsinstitut die Forschungsstrategie des Landes und beteiligt sich an den entsprechenden Landesclustern, um den Standort NRW zu stärken.

Homepage: www.fir.rwth-aachen.de.

 

Pressekontakt:

Merx, Birgit

FIR e. V. an der RWTH Aachen
Campus-Boulevard 55
52074 Aachen
www.fir.rwth-aachen.de
E-Mail: presse@fir.rwth-aachen.de

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gbo datacomp punktete auf Mittelstandskonferenz in Berlin mit Ergebnissen des Forschungsprojektes „quadrika“

Das Forschungsprojekt „quadrika“ beschäftigt sich mit prädiktivem Risikomanagement in der Produktion und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

gbo datacomp punktete auf Mittelstandskonferenz in Berlin mit Ergebnissen des Forschungsprojektes "quadrika"

Michael Möller in Berlin (Bildquelle: @gbo datacomp)

Augsburg, den 21.11.2018 Am 19. und 20. November fand in Berlin die Mittelstandskonferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung statt. Das Motto „KMU gestalten die Digitalisierung“ war bewusst gewählt, denn der Mittelstand, also die klein und mittelständischen Unternehmen, gelten als Rückgrat der Deutschen Wirtschaft und als Vorreiter des technologischen Fortschritts, wie der Veranstalter gleich zu Beginn deutlich machte.
Und genau dies unterstrich gbo datacomp Geschäftsführer Michael Möller, der als einer der Vertreter des Forschungsprojektes „quadrika“ zur Podiumsdiskussion „Digitalisierte Produktion/Industrie 4.0“ eingeladen war. Möller berichtete über das Projekt „quadrika“ (quality data based risk assessment for industry 4.0), in dem gbo datacomp Vertreter des Mittelstandes ist. Neben dem Softwareexperten sind das Fraunhofer Institut für Produktionstechnologie und das Werkzeugmaschinenlabor der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen an diesem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt beteiligt.
„Bei der Umsetzung von Industrie 4.0 ist die Berücksichtigung möglicher Prozess- und Produktrisiken eine große Herausforderung“, erklärte Möller. „Eine Produktion ist durch zielorientierte Vernetzung verschiedenster Systeme und Sensoren geprägt. Im Rahmen eines umfassenden Risiko- und Qualitätsmanagements müssen riesige Datenmengen ausgewertet werden. Dies ist nicht trivial.“ Und genau dieser Aufgabenstellung widmet sich das Projekt „quadrika“. Gemeinsam entwickeln die Partner ein System, das genau diese Qualitäts- und Risikodaten bereitstellt und für alle Beteiligten individuell aufbereitet. Man spricht hier von „Qualitäts- und Risikodaten als Service“. Ziel des Projektes ist ein Quality Data Modules, das datenbasierte Handlungsempfehlungen zur Risikoreduktion in der Produktion gibt.
„Wir sind sicher, dass wir mit den Forschungsergebnissen des Projekts den Unternehmen eine wichtige Hilfestellung anbieten können, um diese fit für Industrie 4.0 zu machen. Prädiktives Risikomanagement legt einen Grundstein, um die Fertigung in kleinen Stückzahlen wirtschaftlich zu ermöglichen“, schließt Möller, der schon ein wenig stolz ist, hier als Softwarehersteller dabei sein zu können.

Dass Möller mit seiner Einschätzung richtig lag, zeigte auch, dass er im Anschluss gefragter Ansprechpartner für die Besucher war. Gerade bei den teilweise recht speziellen Fragen zu Smart Factory in verschiedenen Branchen profitierte er vom umfangreichen Erfahrungsschatz, über den die gbo datacomp verfügt. Intelligente Steuerung und Vernetzung von Maschinen und Anlagen, vor allem in Produktionsprozessen, sind für die MES Experten Tagesgeschäft. „Wir kennen die Herausforderungen, denen sich die Anbieter stellen müssen“, so Möller. „Und wissen, wie man darauf schnell und effizient reagieren kann, um die individuellen Bedürfnisse wirtschaftlich zu befriedigen. Und je eher die Unternehmen im Fertigungsprozess ansetzen, desto besser.“

Über gbo datacomp

gbo datacomp zählt zu den Pionieren umfassender MES-Lösungen für mittelständische Fertiger. Der Full-Service-Dienstleister verfügt über mehr als 30 Jahre Projekterfahrung im Produktionsumfeld. An sechs Standorten werden die Anforderungen der weltweit tätigen Kunden in passgenaue Lösungen umgesetzt. Neben seiner modularen MES-Lösung bisoft solutions bietet der MES-Experte kundenindividuelle Beratungsleistungen an. Von der Einführung, über die Anlagenintegration bis hin zur praktischen Umsetzung von MES-Lösungen realisiert das mittelständische Softwarehaus alles aus einer Hand. Derzeit betreut gbo datacomp weltweit mehr als 850 Systemlösungen mit rd. 14.500 Usern, 100.000 modernsten Terminals und mehr als 100 000 erfassten Maschinen.

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Psychologische Betreuung durch Avatare

BMBF-Projekt „EmmA“ erforscht einen emotionalen Avatar als Coaching-Assistenten

Psychologische Betreuung durch Avatare

(c) Charamel GmbH – Coaching Assistent in der psychologischen Beratung

Etwa 15 Prozent der Krankheitstage von Erwerbstätigen sind auf psychische Störungen zurückzuführen und noch immer bekommen psychische Erkrankungen in Deutschland nicht die Aufmerksamkeit, die notwendig wäre, um längeren Ausfällen und frühzeitigen Verrentungen vorzubeugen. Der Gesetzgeber hat auf diese alarmierende Entwicklung reagiert und verpflichtet Arbeitgeber, eine Gefährdungsbeurteilung hinsichtlich psychischer Faktoren durchzuführen und geeignete Gegenmaßnahmen zu treffen. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten Projekt „EmmA“ arbeiten Partner aus Industrie und Wissenschaft am Einsatz eines digitalen Coaching-Assistenten.

Das Ziel des Projektes „EmmA“ ist es, ein interaktives, mobiles, Assistenzsystem zu entwickeln, das bei psychischer Belastung individuell berät und darüber hinaus zur Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz sowie der betrieblichen Wiedereingliederung nach einer psychischen Erkrankung genutzt wird.

Aktuell verfügen weniger als ein Viertel aller Betriebe über eine ausreichende Gefährdungsbeurteilung. Nicht zuletzt, weil psychologisches Fachpersonal in Unternehmen bislang eine Seltenheit ist. Die Entwicklung eines interaktiven Assistenzsystems, das Erwerbstätige bei psychischer (Über-) Belastung individuell berät, wäre im Arbeitsalltag hilfreich, um die gesetzlichen Vorgaben umzusetzen.

Aus technischer Sicht soll „EmmA“ eine multimodale Echtzeit-Sensoranalyse mit Hilfe von Sensoren im Smartphone des jeweiligen Nutzers durchführen, bei der die physiologischen und sozialen Signale aufgezeichnet und interpretiert werden. Darauf aufbauend wird ein sozio-emotionales Verhaltensmodell entwickelt und an einen virtuellen Avatar gekoppelt, der kontextabhängig bei schwierigen Situationen Hilfe anbietet.

Unter Leitung der Kölner Charamel GmbH arbeiten das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH), Saarbrücken, die Universität Augsburg mit Schwerpunkt Human Centered Multimedia, die SemVox GmbH, Saarbrücken und das Weiterbildungsinstitut für Psychotherapie (WIPS GmbH), Saarbrücken zur Zielerreichung in den nächsten drei Jahren zusammen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen von „KMU-innovativ“ mit Schwerpunkt Mensch-Technik-Interaktion gefördert. Das Projektvolumen beträgt 1,57 Mio. Euro, davon 73% Förderanteil durch das BMBF.

Mehr Informationen unter www.charamel.com

Charamel realisiert interaktive Applikationen und Softwarelösungen für eine nutzerfreundliche und lebendigere Kommunikation. Dabei werden Geschichten zu einem multimedialen Erlebnis, bei denen Avatare eine tragende Rolle spielen. Denn jeder Mensch ist es gewohnt von Angesicht zu Angesicht zu kommunizieren. Avatare schaffen eine natürliche Interaktion mit Besuchern aufgrund ihrer Körpersprache, Ausdrucksweise und ihrem Kommunikationsstil. Sie schaffen eine soziale Verbindung in der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine und gelten als multimodale und benutzerfreundliche Schnittstelle (HMI). In Verbindung mit Produkten und Marken stärken Avatare die Beziehung zum Kunden.

Kontakt
Charamel GmbH
Norbert Helff
Richard-Wagner-Str. 39
50674 Köln
+49 (0) 2 21 – 33 66 4-0
contact@charamel.com
https://charamel.com/

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Two-arm robot optimises production of nanoparticles

Joint BMBF APRONA project launched – development of an automation solution to produce nanoparticles for life sciences

Two-arm robot optimises production of nanoparticles

The partners of the joint BMBF APRONA project at kick-off in Tübingen (Source: BioRegio STERN/Anne Faden)

(Stuttgart) – BioRegio STERN Management GmbH is the coordinator of the new joint APRONA project launched in September 2017. A „flexible robot-based platform for automated production of nanoparticles“ is to be developed within the next two and a half years. The project is receiving funding of around EUR 1.6 million as part of the initiative by the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF) to promote SME-focused, strategic R&D partnerships in networks and clusters (KMU-NetC).

The Greek word „nános“ means „dwarf“, and yet the expectations placed on nanoparticles are enormous. These tiny particles are now found not only in a multitude of everyday products – for example, to extend shelf life – but are also used in countless applications in medicine, medical technology and the pharmaceutical industry. Nanotechnology is designed to help diagnose diseases earlier, deliver active ingredients faster to the target location in the body and improve implant tolerance. However, hardly any automation solutions are currently available that are suitable for the complex manufacturing processes. For instance, if nanoparticles are to be used in personalised medicine, reproducible product characteristics need to be ensured and regulatory requirements met. A „flexible robot-based platform for automated production of nanoparticles“ – APRONA – is to be developed to close the gaps. The joint project is part of the BMBF initiative to promote SME-focused, strategic R&D partnerships in networks and clusters (KMU-NetC) and was launched in September 2017 with BioRegio STERN Management GmbH as the coordinator.

For ten years, BioRegio STERN Management GmbH has been working successfully on strategies to initiate industry links between the medtech and biotech sectors. APRONA is now the next step in cluster development, following on from the ELSA – Engineering Life Sciences Automation – project, which drove forward collaboration between the life sciences and engineer-driven industries. Three small and medium-sized businesses from the STERN BioRegion offer automation and life science expertise in the joint project.

Goldfuss engineering GmbH, based in Balingen, specialises in special-purpose mechanical and systems engineering, with its „Lab automation“ division designing complex solutions for fully automatic processes for sectors such as the life sciences.
Tübingen-based Biametrics GmbH develops and produces analytical devices for molecular interaction analysis. Its SCORE (single color reflectometry) detection method can be used to detect any molecular interaction, for example in chemosensor technology to identify nanoparticles in consumer goods.
BioTeSys GmbH, from Esslingen, specialises in analysing and evaluating the impact of bioactive substances – in other words, examining a substance’s functional properties and its effects and effectiveness. The Fraunhofer Translation Centre for Regenerative Therapies in Würzburg forms a link between these project partners from the engineering and material science and biotech industries. The centre is part of the Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC and brings together expertise from a wide range of scientific disciplines such as materials research and regenerative medicine for application in a clinical setting.

As part of the APRONA project, these four project partners will be initiating automated production of nanoparticles for application in diagnostics and treatment. The particles can be used for drug delivery systems and for the transfer of active ingredients to the part of the body where they are needed. The aim of the joint research and development project, which will run for two and a half years, is to create a versatile, interactive robot technology to produce nanoparticles. The plan is to implement the automation process using a two-arm robot that interacts with other devices. To achieve this, all the equipment and components in the system need to be developed and combined in such a way that all the necessary motion sequences, speeds, positioning movements, and signal and measurement parameters ensure the production workflow is sufficiently precise and reproducible. All devices must therefore be compatible with each other and capable of being combined.

„Ultimately, everyone involved will benefit from the innovation network and together achieve the goal of a reliable and automated production method for nanoparticles in life sciences,“ says project coordinator Dr. Verena Grimm from BioRegio STERN Management GmbH.

About BioRegio STERN Management GmbH:
BioRegio STERN Management GmbH is a skill-sharing network, providing a help and ad-vice centre for founders of new businesses, entrepreneurs and researchers in the life sciences sector in the cities of Stuttgart, Tübingen, Esslingen and Reutlingen and the Stuttgart and Neckar-Alb regions. BioRegio STERN Management GmbH represents the interests of these market players in dealings with political circles, the media and associations and provides advice on grant applications and corporate financing. Key focal points include regenerative medicine, medical technology and the automation of biotechnology. Managing Director Dr. Klaus Eichenberg is a molecular and cell biologist and investment analyst.

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Pressemitteilungen

Zweiarmiger Roboter optimiert Produktion von Nanopartikeln

BMBF-Verbundprojekt APRONA gestartet: Entwicklung einer Automatisierungslösung zur Herstellung von Nanoteilchen für die Life-Sciences

Zweiarmiger Roboter optimiert Produktion von Nanopartikeln

Die Projektpartner des BMBF-Verbundprojektes APRONA beim Kick-off in Tübingen (Bildquelle: BioRegio STERN/Anne Faden)

(Stuttgart) – Die BioRegio STERN Management GmbH ist Koordinator des neuen Verbundprojektes APRONA, das im September 2017 gestartet wurde. Innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre soll eine „Flexible roboterbasierte Plattform zur automatisierten Produktion von Nanopartikeln“ entwickelt werden. Das Projekt wird im Rahmen der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Förderung von KMU-zentrierten, strategischen FuE-Verbünden in Netzwerken und Clustern (KMU-NetC) mit rund 1,6 Millionen Euro gefördert.

Das griechische „nános“ bedeutet eigentlich „Zwerg“; die Erwartungen an Nanopartikel sind gleichwohl riesig. Die winzigen Teilchen sind inzwischen nicht nur in vielen Produkten des täglichen Lebens zu finden, etwa um die Haltbarkeit zu verlängern. Auch in der Medizin, der Medizintechnik und der Pharmazeutischen Industrie gibt es bereits zahlreiche Anwendungsbeispiele. Nanotechnologie soll helfen, Krankheiten früher zu diagnostizieren, Wirkstoffe schneller an den gewünschten Ort im Körper zu bringen oder Implantate verträglicher zu machen. Für die aufwändigen Herstellungsprozesse stehen momentan jedoch noch kaum geeignete Automatisierungstechnologien zur Verfügung. Wenn Nanopartikel beispielsweise in der personalisierten Medizin eingesetzt werden sollen, sind reproduzierbare Produkteigenschaften sicherzustellen und regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Um entsprechende Lücken zu schließen, soll eine „Flexible roboterbasierte Plattform zur automatisierten Produktion von Nanopartikeln“ – kurz APRONA – entwickelt werden. Das Verbundprojekt im Rahmen der BMBF-Initiative zur Förderung von KMU- zentrierten, strategischen FuE-Verbünden in Netzwerken und Clustern (KMU-NetC) startete im September 2017 mit der BioRegio STERN Management GmbH als Verbundkoordinator.

Die BioRegio STERN Management GmbH arbeitet bereits seit zehn Jahren erfolgreich an Strategien, um Branchenverknüpfungen beispielsweise zwischen der Medtech- und der Biotechbranche zu initiieren. Nach dem Projekt ELSA, Engineering – Life Sciences – Automation, das die Kooperation der Life-Sciences mit ingenieurgetriebenen Branchen vorangetrieben hat, ist APRONA nun der nächste Schritt in der Clusterentwicklung. Drei kleine und mittelständische Unternehmen aus der BioRegion STERN stehen in dem Verbundprojekt für die Automatisierungs- und Life-Sciences-Expertise.

Die Goldfuß engineering GmbH aus Balingen ist im Sondermaschinen- und Anlagenbau tätig und konzipiert in ihrem Geschäftsbereich „Laborautomation“ komplexe Lösungen für vollautomatische Prozesse unter anderem für die Life-Sciences-Branche.
Die Biametrics GmbH aus Tübingen entwickelt und produziert Analysegeräte für die molekulare Interaktionsanalyse. Ihre Detektionsmethode SCORE (single color reflectometry) kann für den Nachweis jeglicher molekularen Interaktionen eingesetzt werden, beispielsweise in der Chemosensorik zum Nachweis von Nanopartikeln in Konsumgütern.
Die BioTeSys GmbH aus Esslingen ist spezialisiert auf die Untersuchung und Beurteilung der Wirkung von biologisch aktiven Inhaltsstoffen, das heißt die Untersuchung funktionaler Eigenschaften eines Stoffes sowie dessen Wirkung und Wirksamkeit. Das Fraunhofer-Translationszentrum Regenerative Therapien in Würzburg ist Bindeglied zwischen diesen Projektpartnern aus den ingenieurswissenschaftlichen, materialtechnischen und biotechnologischen Branchen. Denn das Zentrum, das zum Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC gehört, führt das Know-how aus unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen wie Materialforschung und regenerativer Medizin zusammen, um es in die klinische Anwendung zu bringen.

Im Rahmen des APRONA-Projektes sollen diese vier Projektpartner die automatisierte Herstellung von Nanopartikeln für Diagnostik und Therapie initiieren. Die Teilchen können dann beispielsweise für Drug Delivery Systeme eingesetzt werden und Wirkstoffe an die Stelle des Körpers transportieren, an der sie benötigt werden. Das Ziel der auf zweieinhalb Jahre angelegten gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist eine flexible, interaktive Robotertechnik für die Produktion von Nanopartikeln. Es ist geplant, den Automatisierungsprozess mittels eines Zweiarm-Roboters umzusetzen, der mit anderen Geräten interagiert. Dazu müssen sämtliche Geräte und Komponenten der Anlage so entwickelt und zusammengefügt werden, dass alle erforderlichen Bewegungsabläufe, Geschwindigkeiten, Positionierungen, Signal- und Messwert-Parameter einen ausreichend genauen und reproduzierbaren Produktionsablauf gewährleisten. Alle Geräte müssen daher miteinander kompatibel und kombinierbar sein.

„Letztlich werden alle Beteiligten von dem Innovationsnetzwerk profitieren und gemeinsam das Ziel einer sicheren und automatisierten Produktionsmethode für Nanopartikel in den Life-Sciences erreichen“, ist sich Projektkoordinatorin Dr. Verena Grimm von der BioRegio STERN Management GmbH sicher.

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
In den Städten Stuttgart, Tübingen, Esslingen und Reutlingen sowie den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb ist die BioRegio STERN Management GmbH seit 2001 gemeinsames Kompetenznetzwerk, Anlauf- und Beratungsstelle für Existenzgründer, Unternehmer und Forscher aus der Life-Sciences-Branche. Die BioRegio STERN Management GmbH vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Medien und Verbänden und berät bei Förderanträgen sowie Unternehmensfinanzierungen. Bedeutende Schwerpunkte bilden die Regenerationsmedizin, die Medizintechnik und die Automatisierung der Biotechnologie. Geschäftsführer ist der Molekular- und Zellbiologe sowie Investmentanalyst Dr. Klaus Eichenberg.

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SEF Smart Electronic Factory e.V. stellt Industrie 4.0-Testumgebung für BMBF-Projekt

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt den Mittelstand mit Fördermaßnahmen im Umfeld der Industrie 4.0

SEF Smart Electronic Factory e.V. stellt Industrie 4.0-Testumgebung für BMBF-Projekt

Smart Electronic Factory im Hause Limtronik

Limburg a.d. Lahn, 10. November 2017 – Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Fördermaßnahme „Industrie 4.0-Testumgebungen – Mobilisierung von KMU für Industrie 4.0“ ins Leben gerufen. Dieses ermöglicht es kleinen und mittelständischen Unternehmen, sich entsprechend der digitalen Transformation innovativ im globalen Wettbewerb zu positionieren. Ab sofort beteiligen sich an dem Projekt auch der „SEF Smart Electronic Factory e.V.“ ( www.smart-electronic-factory.de) und sein Mitglied „Technische Hochschule Mittelhessen“ (THM). Beide wurden von I4KMU – den Projektkoordinatoren – im Auftrag des BMBF als Industrie 4.0-Testumgebungen ausgewählt.

Der SEF Smart Electronic Factory e.V. besteht aus führenden Anlagenbauern, Automatisierungsspezialisten, Technologieanbietern, Consulting-Unternehmen und universitären Einrichtungen. Zielsetzung der Initiative ist es, vernetzte und optimierte Produktionsprozesse im Sinne der Industrie 4.0 zu entwickeln und in die Praxis zu überführen, um Fabriken fit für die digitale Zukunft zu machen. Der Fokus liegt dabei auf den Anforderungen des Mittelstandes. Dazu stellt der Verein Industrie 4.0-Forschungs- und Entwicklungsplattformen, die in realen Fabriken implementiert sind, bereit. Hier werden I4.0-Anwendungen entwickelt, getestet und zur Marktreife gebracht.

Den Mittelstand für die Digitale Transformation stark machen
Die Industrie 4.0-Testumgebungen des SEF Smart Electronic Factory e.V. und seines Mitglieds THM sind ab sofort auch ein zentraler Baustein innerhalb der BMBF-Fördermaßnahme. Das Projekt wird von der Nationalen Kontakt- und Koordinierungsstelle „I4.0-Testumgebungen für KMU – I4KMU“ ( www.i4kmu.de) begleitet, um besonders KMU anzusprechen, die noch keine Erfahrung mit öffentlichen Fördermöglichkeiten haben. Die Ansprechpartner unterstützen von der Einordung einer Projektidee über die bundesweite neutrale Vermittlung zu passenden I4.0-Testumgebungen und die Gestaltung des Antrags bis zur Durchführung des Projektes.

Im Zuge dessen machen I4KMU und das BMBF ein bundesweites Netz aus I4.0-Testumgebungen zugänglich. In diesem Umfeld können kleine und mittelständische Unternehmen neu entwickelte digitalisierte Prozesse und Produkte, innovative Systemansätze und damit zusammenhängende vernetzte Geschäftsmodelle unter realistischen Bedingungen testen.

Die bereitgestellten Industrie 4.0-Testumgebungen sind an Forschungsinstituten und in Fabriken angesiedelt, die über eine technisch breite Infrastruktur verfügen, beispielsweise bereits bestehende Produktions- und Logistikanlagen, Demonstrationsfabriken und weitere.

„Der SEF Smart Electronic Factory e.V. weist mit seinen Mitgliedern die erforderlichen Kompetenzen auf, um Erprobungen durchzuführen, Lösungen aufzuzeigen und Know-how zur Weiterentwicklung in Richtung KMU zu transferieren“, erklärt David Görzig, Projektleiter von I4KMU. „Des Weiteren verfügt der Verein über äußerst ausgereifte Forschungs- und Entwicklungsplattformen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie in realen Fabriken betrieben werden und somit den direkten Praxisbezug besitzen“, ergänzt Siegfried Wagner, Presssprecher des SEF Smart Electronic Factory e.V.

Der SEF Smart Electronic Factory e.V. ist ein im Jahr 2015 gegründeter Verein, der Industrie 4.0-fähige Lösungen – mit Fokus auf die Anforderungen des Mittelstandes – entwickelt. In der Smart Electronic Factory, eine Elektronikfabrik in Limburg a. d. Lahn, werden Industrie 4.0-Szenarien und -Anwendungen unter realen Produktionsbedingungen entwickelt und erprobt. Der Verein setzt sich aus verschiedenen Unternehmen sowie universitären Einrichtungen und Instituten zusammen. Zentrale Zielsetzung ist es, Unternehmen den Weg in die vierte industrielle Revolution zu ebnen. www.smart-electronic-factory.de

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