Tag Archives: BMEL

Pressemitteilungen

Nachhaltige Lebensmittelerzeugung

Als Kaufkriterium immer bedeutender

sup.- Einkauf mit Verantwortung: Dass man durch eine gezielte Auswahl beim Kauf von Lebensmitteln einiges für die eigene Gesundheit und Fitness tun kann, ist den meisten Menschen bewusst. Dass deutsche Verbraucher auch zur Verbesserung der Lebensumstände in weit entfernten Ländern beitragen können, wirkt sich allmählich auf das Kaufverhalten aus. Zumindest verzeichnet der Handel insgesamt ein steigendes Interesse an nachhaltig erzeugten Produkten für unsere tägliche Ernährung. Gütesiegel und Zertifikate, die die Herkunft und die Kontrollinstanzen transparent machen, werden zunehmend zum Kaufkriterium. Und dabei geht es längst nicht mehr nur um die Qualität von Zutaten und Verarbeitung, sondern um ganz konkrete Aspekte wie umweltverträgliche Anbaumethoden, faire Löhne in den Erzeugerländern oder die Vermeidung von Kinderarbeit.

Welche Bedeutung die ökologischen und sozialen Rahmenbedingungen der Lebensmittelproduktion beim Supermarkt-Shopping haben, belegt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Danach bezeichnen es inzwischen 82 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren als „wichtig“ bzw. „sehr wichtig“, dass die Informationen auf der Verpackung eine umweltverträgliche Erzeugung bescheinigen. Angaben darüber, ob ein Produkt zu fairen Bedingungen produziert wurde, sind mit 81 Prozent der Nennungen ähnlich entscheidend. Diese Ergebnisse dürfen als Appell an die Lebensmittelhersteller gewertet werden, die Nachhaltigkeit ihrer Produkte von der Herstellung über die gesamte Lieferkette bis zum Kunden zertifizieren zu lassen. Und mittlerweile setzen etliche große Anbieter in dieser Hinsicht wichtige Maßstäbe. Beispiel Süßwaren: Unternehmen wie Lindt & Sprüngli, Ferrero oder Nestle setzen sich konsequent für eine möglichst ausnahmslose Nutzung von Kakao aus nachhaltigem Anbau für die Schokoladenproduktion ein. Damit unterstützen sie nicht nur den gesicherten Lebensunterhalt der Kakaobauern und ihrer Familien, sondern auch deren substanzielle Schulung in ressourcenschonenden Anbaumethoden. Wer seinen Einkauf mit grenzüberschreitender Verantwortung verbinden möchte, kann sich unter www.kakaoforum.de alle Unternehmen und Institutionen auflisten lassen, die diese Nachhaltigkeitsziele teilen.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Palmöl-Produkte aus zertifiziertem Anbau

Nachhaltige Gewinnung, faire Arbeitsbedingungen

sup.- Hilft ein Kaufverzicht auf Produkte mit Palmöl, um die Abholzung tropischer Wälder für Anbauflächen zu verhindern? Auch wenn dies oft propagiert wird, sieht die Realität doch anders aus: Alle Alternativen zur Gewinnung pflanzlicher Öle und Fette benötigen nämlich wesentlich größere Anbauflächen, um einen vergleichbaren Ertrag zu erzielen. Nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) würde ein Ersatz des Palmöls die Probleme deshalb lediglich verlagern oder sogar verschlimmern. Zielführender sei es, auf nachhaltige Anbauverfahren sowie faire Arbeitsbedingungen in der gesamten Herstellungs- und Lieferkette für Palmöl zu achten. Das BMEL unterstützt deshalb die Gemeinschaftsinitiative „Forum Nachhaltiges Palmöl“, die sich für die ausschließliche Verwendung zertifizierten Palmöls in Deutschland einsetzt. Mit einem aktuellen Anteil von 85 Prozent ist die deutsche Lebensmittelbranche dieser Zielmarke bereits nahegekommen. Und je mehr Verbraucher sich für Produkte mit zertifiziertem Palmöl entscheiden, desto schneller werden auch die restlichen 15 Prozent mit Rohstoffen aus kontrolliertem Anbau produziert.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Trend zu mehr Nachhaltigkeit bei der Palmölnutzung

Lebensmittelbranche mit höchstem Zertifizierungsanteil

sup.- Die tropischen Wälder liegen zwar geografisch weit von uns entfernt, aber sie sorgen auch in Deutschland für reichlich Diskussionsstoff und lösen politische Initiativen aus. Denn mit der Bedrohung der wichtigen Regenwaldflächen haben wir mehr zu tun, als den meisten Menschen bewusst ist: Es gibt hierzulande praktisch keinen Verbraucher, der ohne die Nutzung von Palmöl auskommt. Dieser Rohstoff wird auf Plantagen in den Tropenwald-Regionen angebaut und spielt bei der Herstellung zahlreicher Produkte für unseren täglichen Bedarf eine maßgebliche Rolle – von Waschmitteln und Kosmetik über Brotaufstriche oder Eiscreme bis zum Biokraftstoff. Die oft übersehene Kehrseite der Medaille: Noch immer ist Palmölanbau auf unkontrollierten Plantagen ein Anlass für illegale Tropenwald-Rodungen und für die Zerstörung von wertvollem Lebensraum gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Deshalb gehört der Schutz dieser Wälder auch dort auf die Tagesordnung, wo Palmöl zur Konsumgüterproduktion importiert wird.

„Deutschland als einem der größten Palmölverarbeiter weltweit kommt hierbei eine besondere Verantwortung zu“, heißt es in einer Erklärung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das zu den Mitinitiatoren des „Forums Nachhaltiges Palmöl“ gehört. Dieser Zusammenschluss zahlreicher Verbände, Organisationen und Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass in Deutschland bis zum Jahr 2020 nur noch nachhaltig produziertes Palmöl aus zertifiziertem Anbau zum Einsatz kommt ( www.forumpalmoel.org). Seit seiner Gründung im Jahr 2013 ist das Forum in enger Zusammenarbeit mit den Erzeugerländern diesem Ziel bereits in großen Schritten näher gekommen. Erfreulicherweise zeigt sich der Trend zur Nachhaltigkeit dort besonders konsequent, wo die Verbraucher durch ihr Einkaufsverhalten der zertifizierten Ware den Vorzug geben können. Spitzenreiter bei den nichtenergetischen Sektoren des Palmölverbrauchs ist die Lebensmittelbranche. Hier wird zertifiziertes Palmöl bereits zu 85 Prozent eingesetzt. Bei Kosmetik sowie Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln für Privathaushalte beträgt der Anteil 58 Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahren zeigen die aktuellen Zahlen auch in der Futtermittelbranche nach oben, mit 26 Prozent an nachhaltigem Palmöl allerdings noch auf niedrigem Niveau. Nachholbedarf gibt es bei einem Zertifizierungsanteil von 27 Prozent auch im Chemie- und Pharmaziesektor. „Wir erwarten aber auch, dass alle Branchen ihre Verantwortung für Umwelt und Menschenrechte ernst nehmen und auf zertifiziertes Palmöl umstellen“, sagt Michael Stübgen, Parlamentarischer Staatssekretär im BMEL.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Große Allianz für nachhaltigen Kakaoanbau

Zertifizierungen zeigen kontrollierte Erzeugnisse

sup.- Die Bundesregierung, die deutsche Süßwarenindustrie, der Lebensmittelhandel sowie zivilgesellschaftliche Organisationen – ein breites Bündnis kümmert sich um die Herkunft der Schokolade, die in Deutschland konsumiert wird. Der große Zusammenschluss macht Sinn, denn es geht auch um eine große Aufgabe: Noch immer sind viele Kakaobauern in den Anbauländern von einem existenzsichernden Einkommen für sich und ihre Familien weit entfernt. Und noch immer gefährden Rodungen für unkontrollierte Kakaoplantagen eines der wichtigsten Ökosysteme der Erde – den Waldbestand in den Tropen. Das gesellschaftliche Bündnis „Forum Nachhaltiger Kakao“ hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Arbeits- und Lebensumstände der Kakaobauern zu verbessern und gleichzeitig die Schonung der natürlichen Ressourcen und der Biodiversität in den tropischen Anbauregionen zu gewährleisten.

Bevor wir in Deutschland ein Stück Schokolade genießen können, haben die Zutaten eine weite Reise und zahlreiche Fertigungsschritte absolviert. Das Kakao-Forum betont die Notwendigkeit, über diese gesamte Erzeugungs- und Lieferkette auf soziale, ökologische und wirtschaftliche Standards zu achten. „Wir müssen eine Überprüfbarkeit der Maßnahmen herstellen und auch die Regierungen der Erzeugerländer mit in die Pflicht nehmen“, sagt Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Nur so kann es beispielsweise gelingen, möglichst vielen Bauern in Schulungen die maßgeblichen Kenntnisse in Anbautechniken, Buchhaltung und Betriebsführung zu vermitteln, die für ein höheres Einkommen und eine größere wirtschaftliche Unabhängigkeit notwendig sind. Denn Informationsmängel sind häufig die entscheidende Ursache für agrarische Fehler beim Kakaoanbau.

Das „Forum Nachhaltiger Kakao“ kooperiert aus diesem Grund eng mit standardsetzenden Vereinigungen wie Fairtrade, Rainforest Alliance Certified oder UTZ Certified. Gemeinsam entwickelte Zertifizierungssysteme schaffen die Voraussetzung, dass Unternehmen aus Industrie und Handel sich bewusst und nachvollziehbar für kontrollierte Erzeugnisse entscheiden können. Und damit wird die breite gesellschaftliche Allianz für nachhaltig produzierten Kakao auch um den wichtigsten Mitstreiter erweitert: den Verbraucher. Er hat anhand der anerkannten Zertifizierungen heute die Möglichkeit, mit seiner Produktauswahl beim Einkauf einen wichtigen Beitrag zu Umweltschutz, sozialer Gerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit auf den Kakaoplantagen zu leisten.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Nachhaltige Erzeugung ist besser als Palmöl-Verzicht

Wie wir beim Einkauf den Tropenwald schützen können

sup.- Palmöl spielt eine wichtige Rolle bei der Herstellung zahlreicher Waren für den täglichen Gebrauch. Ob Waschmittel oder Lippenstift, ob Süß- oder Wurstwaren – die Verarbeitungsprozesse der unterschiedlichsten Produkte basieren auf den speziellen Eigenschaften dieses Rohstoffs. Schätzungen zufolge enthält rund die Hälfte eines typischen Supermarkt-Sortiments in Deutschland Palmöl. Damit rücken natürlich auch bei den hiesigen Verbrauchern und Umweltverbänden die Umstände seiner Erzeugung in Südost-Asien oder Afrika in den Fokus. Um die Rodung von Tropenwäldern für unkontrollierte Anbauplantagen zu verhindern, gibt es mittlerweile anerkannte Zertifizierungssysteme für verantwortungsvoll gewonnenes Palmöl. „Wir setzen uns hierzulande, aber auch auf EU-Ebene dafür ein, dass agrarische Rohstoffe wie Palmöl nachhaltig erzeugt werden“, erläutert der Parlamentarische Staatssekretär Michael Stübgen vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL): „Unser Bedarf an dem wertvollen Pflanzenöl darf nicht dazu führen, dass kostbare Naturwaldflächen abgeholzt werden, Brandrodungen verheerende Waldbrände auslösen oder Landrechte indigener und anderer Bevölkerungsgruppen verletzt werden.“

Das BMEL unterstützt deshalb die Aktivitäten der Gemeinschaftsinitiative „Forum Nachhaltiges Palmöl“, die sich in enger Zusammenarbeit mit den Erzeugerländern für nachhaltige Anbauverfahren und faire Arbeitsbedingungen in der gesamten Herstellungs- und Lieferkette einsetzt. Den Erfolg dieser Initiative können auch die deutschen Verbraucher Tag für Tag durch ihr Einkaufsverhalten beeinflussen: Jeder Kauf eines zertifizierten Produktes ist ein kleiner Schritt zu dem erklärten Ziel des Forums, dass bis zum Jahr 2020 in Deutschland ausschließlich nachhaltig erzeugtes Palmöl verwendet wird. In der Lebensmittelbranche ist man dieser Vorgabe mit einem aktuellen Anteil von 85 Prozent bereits nahegekommen. Und der weitere Ausbau dieser zertifizierten Produkte hilft dem Tropenwald nach Auskunft des Ernährungs- und Landwirtschaftsministeriums auch wesentlich mehr als beispielsweise ein bewusster Verzicht auf Palmöl: „Aus Sicht des BMEL ist die Substitution von Palmöl durch andere pflanzliche Öle und Fette wie Kokos oder Soja grundsätzlich keine geeignete Antwort auf die Herausforderungen, da damit die Probleme lediglich verlagert oder abhängig von den jeweiligen Erzeugungsstandards sogar verschlimmert werden könnten.“ Der Grund für diese Befürchtung: Alle Alternativen benötigen wesentlich größere Anbauflächen, da im direkten Vergleich die Ölpalme die ertragreichste und damit flächeneffizienteste Ölfrucht ist.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Nachhaltig angebauter Kakao schützt vor Kinderarbeit

Stärkung der afrikanischen Frauen im Fokus

Nachhaltig angebauter Kakao schützt vor Kinderarbeit

Foto: Fotolia / karelnoppe (No. 5906)

sup.- Armut ist die hauptsächliche Ursache für gefährliche und missbräuchliche Kinderarbeit im Kakaoanbau. Im Mittelpunkt der Aktivitäten des „Forum Nachhaltiger Kakao“ stehen deshalb nicht nur die Schonung sowie Erhaltung der natürlichen Ressourcen und der Biodiversität in den Anbauregionen, sondern vor allem auch die Verbesserung der Lebensumstände der Kakaobauern. Einen ganz besonderen Stellenwert nimmt dabei die Stärkung der Frauen ein, denen eine entscheidende Rolle beim Kampf gegen missbräuchliche Kinderarbeit zukommt.

Nach Informationen des „Forum Nachhaltiger Kakao“, das von der Bundesregierung als Leuchtturmprojekt der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie 2016 ausgezeichnet worden ist, leisten Kakaobäuerinnen fast 50 Prozent der Arbeit im Kakaoanbau, erhalten jedoch nur einen geringen Teil des Einkommens dafür. Ihr Verdienst kommt aber nahezu vollständig der Familie zugute, vor allem für Ausgaben in Ernährung und Bildung der Kinder, während dies bei Männern nur für ca. 30 Prozent ihres Einkommens gilt.

„Um den Kindern helfen zu können, ist es notwendig, auch die Lebensbedingungen der Mütter zu verbessern“, bestätigt Dominique Ouattara, die Frau des ivorischen Staatspräsidenten und Präsidentin der Organisation Children of Africa. Als größtes und für deutsche Importe wichtigstes Kakaoanbauland steht die Cote d“Ivoire (ehemals Elfenbeinküste, Westafrika) im internationalen Fokus. Die Abschaffung der missbräuchlichen Kinderarbeit ist ein wesentliches Anliegen der ivorischen Regierung, die hierzu die Einführung der Schulpflicht für Kinder ab sechs bis 16 Jahren verabschiedet hat, außerdem die strafrechtliche Verfolgung solcher Kinderarbeit forciert.

Mit dem Projekt „PRO-PLANTEURS“, das von dem „Forum Nachhaltiger Kakao“ gemeinsam mit der Bundesregierung sowie der ivorischen Regierung ins Leben gerufen wurde, werden rund 20.000 Kakaobauernfamilien der Cote d“Ivoire effektiv unterstützt, damit sie durch nachhaltige Anbaumethoden die Erträge und damit auch ihre wirtschaftliche Situation verbessern können.

Dank des umfassenden Engagements des im Jahr 2012 gegründeten Forums stammen mittlerweile 57 Prozent des von den Mitgliedern verwendeten Kakaos aus nachhaltig zertifizierten Anbaugebieten. Zum Vergleich: Noch im Jahr 2011 lag dieser Anteil lediglich bei drei Prozent. Bis zum Jahr 2020 strebt die Gemeinschaftsinitiative aus Vertretern der Süßwarenindustrie, des deutschen Lebensmittelhandels, standardsetzenden Vereinigungen (Fairtrade, Rainforest Alliance, UTZ Certified) sowie den Bundesministerien für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), einen Marktanteil von 70 Prozent an. Mitglieder mit Vorreiterfunktion wie Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestle wollen bis spätestens zu diesem Zeitpunkt bereits ausschließlich nachhaltig zertifizierten Kakao verwenden. Weitere Infos gibt es unter www.kakaoforum.de.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Mehltau: Steuerfreibetrag für Verpflegung seit 18 Jahren unverändert

Ernährungsreport 2017 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft belegt Notwendigkeit höherer Steuerfreibeträge für Mitarbeiterverpflegung

(NL/6349494302) Der Ernährungsreport 2017 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigt: 82% der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer essen in ihrer Mittagspause. Der Staat fördert dies steuerlich mit 3,10 Euro. Dabei liegen die tatsächlichen Ausgaben nahezu doppelt so hoch.

Frankfurt, 05.01.2017 [NM050117SVC]. Der Ernährungsreport 2017 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zeigt: 82 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer essen in ihrer Mittagspause: 57 % der Befragten nehmen sich Essen von zu Hause mit zur Arbeit, 21 % gehen in eine Kantine, 15 % holen sich beim Bäcker oder am Imbiss etwas zu Essen und 5% besuchen ein Restaurant. 18% schaffen es komplett ohne zu Essen oder ohne Pause.

Längst ist belegt, dass die Mittags- und Essenspause äußerst wichtig für die Erholung; Gesunderhaltung und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten ist. Mittagspausen fördern auch das soziale Miteinander und sind ein wichtiger Baustein einer ausgewogenen Work-Life Balance. Vieles spricht also für eine ausgeprägtere Pausenkultur in deutschen Unternehmen. Die könnte noch angenehmer ausfallen, wenn die 31,7 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auch angemessen steuerlich gefördert werden würden. Denn auch das zeigt der Ernährungsreport 2017: Arbeitnehmer geben arbeitstäglich rund 6,10 Euro für die Verpflegung am Arbeitsplatz aus. Staatlich gefördert und steuerfrei sind lediglich 3,10 Euro. Ein Betrag der seit 18 Jahren nicht mehr angepasst wurde.

Setzt man die allgemeine Preisentwicklung in den zurückliegenden 18 Jahren an, dann liegt der faire Steuerfreibetrag für die Mitarbeiterverpflegung mittlerweile bei ziemlich genau 4 Euro, rechnet George Wyrwoll, Sodexo-Unternehmenssprecher und HR-Experte, vor.
Der Ernährungsreport 2017 zeigt eindringlich, dass die heutzutage von den Beschäftigten aufzuwendenden Verpflegungskosten nahezu doppelt so hoch ausfallen, wie der Steuerfreibetrag. Daher sollte die Bundesregierung den Mut haben, die Beschäftigten hier angemessen zu entlasten.

Die Bundesregierung hat schon einmal gezeigt, dass das geht. Das liegt allerdings lange zurück: 1998 stieg der Verpflegungsfreibetrag von damals 4,60 DM auf 6,00 DM, umgerechnet also von 2,35 Euro auf 3,10 Euro und auf diesem Niveau verharrt er bis heute.

Es wäre im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland, wenn sich der Bundesminister Christian Schmidt im Bundeskabinett für eine Erhöhung der Steuerfreibeträge für Verpflegung aussprechen würden. Wir werden uns für dieses Anliegen in den kommenden Wochen jedenfalls nicht nur im Bundesernährungsministerium, sondern auch gegenüber dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) engagieren, so Wyrwoll.

Ein höherer Verpflegungsfreibetrag wäre ein Beleg dafür, dass die Mitarbeiterverpflegung auch der Bundesregierung wichtig ist. Schließlich profitierten davon nicht nur die mehr als 6,5 Millionen Arbeitnehmer, die eine Betriebskantine nutzen, sondern potentiell auch Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Verpflegung vom Arbeitgeber bereits heute mit Essens- und Restaurantschecks bezuschusst wird bzw. gefördert werden kann.

Der Ernährungsreport 2017 kann über den nachfolgenden Link heruntergeladen werden: http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Broschueren/Ernaehrungsreport2017.pdf?__blob=publicationFile, weitergehende Informationen zu Mitarbeiterverpflegung und Steuerfreibeträgen finden sich auch unter www.sodexo-benefits.de [NM050117SVC].

Über Sodexo:
Sodexo ist Europas führender Anbieter von Incentives und Motivationslösungen für Firmen und Arbeitnehmer und beschäftigt in Deutschland rund 12.300 Mitarbeiter. Im Geschäftsbereich Benefits and Rewards Services bietet Sodexo Verwaltungsprogramme und emittiert Gutscheine und Karten zur Mitarbeitermotivation, für betriebliche Sozialleistungen und Incentives: Benefits Pass Karte, Restaurantschecks, Einkaufs- und Tankgutscheine, Gesund Pass Online Fitness Portal, sowie Leistungen für die staatliche Verwaltung, u.a. BildungsKarten und Wertgutscheine. Mit seinen Lösungen erreicht Sodexo in Deutschland täglich mehr als 700.000 Menschen.

Pressekontakt:
Sodexo Benefits and Rewards Services
George Wyrwoll
Unternehmenskommunikation und Regierungsbeziehungen
Lyoner Str. 9
60528 Frankfurt am Main
Tel. 069 / 73996-6211
E-Mail: george.wyrwoll@sodexo.com
http://www.sodexo-benefits.de

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

Firmenkontakt
Sodexo Pass GmbH
George Wyrwoll
Lyoner Straße 9
60528 Frankfurt
069-73996-6211
george.wyrwoll@sodexo.com
http://

Pressekontakt
Sodexo Pass GmbH
George Wyrwoll
Lyoner Straße 9
60528 Frankfurt
069-73996-6211
george.wyrwoll@sodexo.com
http://www.sodexo-benefits.de/

Essen/Trinken

Schokolade aus nachhaltigen Quellen

Ökologische Qualität hat ihren Preis

Schokolade aus nachhaltigen Quellen

Foto: Fotolia / vmartynenko

sup.- „Verbraucher möchten heute wissen, wie und unter welchen ökologischen, ökonomischen und sozialen Umständen Rohstoffe erzeugt werden“, sagt Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Das ist ohne Zweifel ein berechtigter Anspruch, der jedoch nur sehr partiell bei den konkreten Einkaufsentscheidungen der Konsumenten zum Ausdruck kommt. Wie der BMEL-Ernährungsreport 2016 „Deutschland, wie es isst“ zeigt, dominiert nach wie vor in erster Linie der Preis die Vorlieben beim Lebensmitteleinkauf. Für 58 Prozent der Verbraucher ist es laut dem Report vor allem wichtig, dass die Produkte preiswert sind. Nur ein Drittel (33 Prozent) orientiert sich auch an bestimmten Siegeln, die z. B. Auskunft über die Nachhaltigkeit der verwendeten Rohstoffe geben.

Ein gutes Beispiel für die Kluft zwischen Anspruch und Realität ist das Konsumentenverhalten bei Schokoladenprodukten. Laut Informationen des „Forums Nachhaltiger Kakao“ achten nur acht Prozent der Verbraucher bei Schokolade darauf, ob der bei der Produktion verwendete Kakao aus nachhaltigem Anbau stammt und sind bereit, hierfür einen entsprechend angemessenen Preis zu bezahlen. Dabei liegt der Anteil an nachhaltig gewonnenem Kakao bei den in Deutschland verkauften Schokoladenwaren derzeit bereits bei rund 30 Prozent. Und bis zum Jahr 2020 wird eine Steigerung dieses Anteils auf mindestens 50 Prozent angestrebt. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert das Forum Gemeinschaftsprojekte (PRO-PLANTEURS) zur Forcierung des Anbaus von nachhaltigem Kakao. Hinzu kommen umfangreiche Initiativen von Süßwarenherstellern, denn verantwortungsvolles Handeln beginnt bereits in den Anbauländern, z. B. durch die Verbesserung der Lebensbedingungen von Bauernfamilien in Westafrika.

Aber letztendlich bestimmt der Konsument, ob der Einklang von ökologischer, ökonomischer und sozialer Qualität an Bedeutung gewinnt. „Sie können mit ihrer Kaufentscheidung entscheidend beeinflussen, ob sich sozial und ökologisch verantwortlichere Produktionsbedingungen, die auch frei von Kinderarbeit sind, durchsetzen“, betont Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Welche Unternehmen aus der Süßwarenindustrie sich für Schokolade aus nachhaltigen Quellen engagieren, können Verbraucher unter www.kakaoforum.de erfahren.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Essen/Trinken

Gemeinschaftsverpflegung mit IN FORM

Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung auf der INTERNORGA 2015

Eine ausgewogene Ernährung fördert die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden. Ein optimales Angebot in der Gemeinschaftsverpflegung schafft dafür gute Voraussetzungen. Deshalb präsentiert sich das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom 13. bis 18. März erneut mit „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ auf Europas Leitmesse für den Außer-Haus-Markt, der INTERNORGA in Hamburg.

Am IN FORM Stand (Halle A1, 501) erwartet die Messegäste eine appetitliche „Genusswelt“ zum Informieren, Verkosten, Diskutieren und Mitmachen. Im Fokus stehen die aktualisierten Qualitätsstandards in der Außer-Haus-Verpflegung, die im Rahmen von IN FORM von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für alle Lebenswelten entwickelt wurden und sich als Maßstab für die Verpflegungsqualität bundesweit etablierten.

Fachleute des BMEL, der DGE, der Vernetzungsstellen Schulverpflegung Norddeutschlands, der Verbraucherzentrale Hamburg und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) stehen Interessierten für Beratungsgespräche zur Verfügung. Sie geben konkrete Tipps, wie sich ein ausgewogenes und gesundheitsförderndes Verpflegungsangebot in Schulen und Kitas, in der Betriebsgastronomie, in Krankenhäusern und Rehakliniken, beim „Essen auf Rädern“ oder in Senioreneinrichtungen realisieren lässt.

Jeden Morgen um 11 Uhr startet das attraktive IN FORM Programm mit einem gesunden Frühstück, zubereitet von BIOSpitzenkoch Dr. Harald Hoppe. Praktische Tipps zur Mittagsverpflegung gibt es pünktlich um 13 Uhr, Kostproben inklusive. Nachmittags stellen sich IN FORM Projekte und Partner vor und die Gäste erhalten einen frischen Smoothie. Getreu dem Motto „Zu gut für die Tonne!“ geht es zum Tagesausklang den Resten an den Kragen – mit kreativen Kochideen aus der IN FORM Küche.

Zum Thema Bewegung geben Fachleute des Deutschen Betriebssportverbandes (BSV) Auskunft. Am Fahrradergometer kann die eigene Fitness getestet werden. Täglich um 12 und 14 Uhr bringen ausgebildete Fitnesstrainer Schwung in die Arena. Sie zeigen einfache Bewegungsübungen für drinnen und draußen – wer möchte, kann gleich mitmachen!
IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung verfolgt das Ziel, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten in Deutschland dauerhaft zu verbessern.

Weitere Informationen und das tägliche Programm gibt“s unter www.in-form.de/internorga2015.

m&p: public relations ist seit 1996 Agentur für Kommunikations- und Themenmanagement von Kampagnen und Projekten. Firmensitz ist Bonn. Auftraggeber sind Ministerien, Behörden sowie Institutionen und Unternehmen des öffentlichen und privaten Sektors.

Firmenkontakt
m&p: public relations GmbH
Richard Marxen
Portlandweg 1
53227 Bonn
0228 410028-3
richard.marxen@mp-gmbh.de
http://www.mp-gmbh.de

Pressekontakt
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Hermann Huckert
Rochusstraße 1
53123 Bonn
0228 99 529-3981
hermann.huckert@bmel.bund.de
www.bmel.de

Pressemitteilungen

Fortschrittliche Biokraftstoffe lassen auf sich warten

Die deutsche und europäische Politik setzt derzeit auf so genannte fortschrittliche Biokraftstoffe. Deren Verfügbarkeit und die politisch datierte Vorgabe für ihre Markteinführung passen jedoch nicht zusammen. So lautet das Fazit der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) am Ende der Fachtagung „Neue Biokraftstoffe 2015“, die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in dieser Woche in Berlin ausgerichtet wurde.

Vorgestellt wurden Forschungsergebnisse aus der Projektförderung des BMEL, ergänzt um Vorträge von internationalen und nationalen Experten auf dem Gebiet der Entwicklung von Konversionsverfahren zur Herstellung von fortschrittlichen Biokraftstoffen. Clemens Neumann, Abteilungsleiter im BMEL, unterstrich mit der Aussage, dass die Verbrennung im Motor der bestimmende Faktor bleibe, zugleich die Bedeutung der aktuell verfügbaren Biokraftstoffe und zukünftigen fortschrittlichen Biokraftstoffen als Beitrag für eine förderpolitisch langfristig ausgerichtete Dekarbonisierung des Verkehrssektors.

Die UFOP stellt fest, dass sich die Debatte über die Ausgestaltung der förderpolitischen Rahmenbedingung für nachhaltig produzierte herkömmliche und fortschrittliche Biokraftstoffe bis und nach 2020 nach einer in den letzten Wochen zunehmend medial geführten Diskussion jetzt wieder sachorientiert geführt werden müsse. Hierzu habe diese Konferenz einen wichtigen Beitrag geleistet.

Nachhaltige und in ihrer Treibhausgaseffizienz geprüfte herkömmliche Biokraftstoffe sind das Fundament für eine langfristig und auf ein breites Rohstoffspektrum setzende Dekarbonisierungsstrategie. Herkömmliche Biokraftstoffe ab 2020 in Frage zu stellen, würde bedeuten, dass die mit Biokraftstoffen erreichte Dekarbonisierung im Verkehr durch andere ordnungsrechtliche Maßnahmen kompensiert werden müsste. Die motortechnische Verbrauchsoptimierung stoße aber inzwischen an ihre physikalischen Grenzen, zumal der Aufwand für die Abgasnachbehandlung weiter zunehmen werde, gibt die UFOP zu bedenken.

Eine zunehmend auf Abfall und Reststoff basierende Biokraftstoffstrategie könne nur einen begrenzten Beitrag leisten, weil diese Rohstoffquellen national wie international nur begrenzt zur Verfügung stünden. Überdies bestätigten anlässlich der Konferenz vorgestellte Studien, dass die Umwandlung von Reststoffen aus der Land- und Forstwirtschaft zu Biokraftstoffen nicht zwangsläufig zu besseren Treibhausgasbilanzen im Vergleich zu nachhaltig zertifizierten herkömmlichen Biokraftstoffen führe, betont die UFOP.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

Firmenkontakt
Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V.
Stephan Arens
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
030/31904-202
info@ufop.de
http://www.ufop.de

Pressekontakt
WPR COMMUNICATION GmbH & Co. KG
Norbert Breuer
Saarbrückerstr. 36
10405 Berlin
030/440388-0
berlin@wpr-communication.de
http://www.wpr-communication.de