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Fachtagung Elektronische Buchhaltung

Fachtagung Elektronische Buchhaltung

Die elektronische Buchhaltung muss in allen Bereichen die steuer- und handelsrechtlichen Anforderungen erfüllen. Wie die digitalen Prozesse in der Buchhaltung vorteilhaft genutzt werden und was dabei aus steuer- und handelsrechtlicher Sicht beachtet werden muss, erfahren interessierte Unternehmen auf der Fachtagung Elektronische Buchhaltung.

Die Tagung der AKADEMIE HERKERT, die am 27.10.2016 in Leipzig stattfindet, bietet in sechs Vorträgen einen spannenden Überblick über die aktuellen gesetzlichen Anforderungen und dient als Plattform zum Erfahrungsaustausch zwischen Buchhaltern aus der Unternehmenspraxis und den Referenten aus Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Consulting.

Grundlage der elektronischen Buchhaltung ist das Steuervereinfachungsgesetz von 2011 in dem die Vorgaben zur Umsatzsteuer für den elektronischen Rechnungsaustausch neu gefasst wurden. Damit wurde die elektronische Rechnung der Papierrechnung gleichgestellt. Mit den neuen GoBD von November 2014 wurde festgelegt, welche Vorgaben künftig an die IT-gestützten Prozesse in der Buchhaltung zu stellen sind. Schon seit Längerem gilt auch das Recht der Finanzbehörde elektronisch auf steuerlich relevante Daten zuzugreifen.

Was das für die Unternehmenspraxis bedeutet, wird auf der Tagung im kompakten Überblick gezeigt: von den gesetzlichen Bestimmungen aus den GoBD und BMF-Schreiben über die digitale Archivierung, elektronischer Rechnungsaustausch, Prozessgestaltung in der Buchhaltung bis hin zum Internen Kontrollsystem und den Ablauf der digitalen Betriebsprüfung.

Mehr Informationen unter: www.tagung-buchhaltung.de

Über die AKADEMIE HERKERT

Die AKADEMIE HERKERT ist das Bildungshaus der FORUM VERLAG HERKERT GMBH, die zur Unternehmensgruppe FORUM MEDIA GROUP gehört. Diese wurde vor über 25 Jahren gegründet und ist heute mit 17 Tochtergesellschaften weltweit aktiv.

AKADEMIE HERKERT steht für Qualität, Aktualität und maximalen Praxisbezug – genauso, wie die Praxisliteratur und Arbeitshilfen der FORUM VERLAG HERKERT GMBH.

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Finanzministerium: Sachbezug für Essenmarken gilt auch für Zeitarbeitnehmer

Jährlich mehr als 1.300 Euro steuerfreier Verpflegungszuschuss mit Sodexo Restaurantschecks möglich

Finanzministerium: Sachbezug für Essenmarken gilt auch für Zeitarbeitnehmer

(NL/9420266605) Zeitarbeitnehmer waren bislang von der steuerlich geförderten Mitarbeiterverpflegung ausgeschlossen. Durch einen Erlass des Bundesfinanzministerium (BMF) ändert sich das ab 2015. Das bringt mit Restaurantschecks z.B. von Sodexo bis zu 1.300 Euro steuerfrei als Gehaltsextra.

Frankfurt, 20. Januar 2015 [NM20012015SX]. Mit einem Erlass an die obersten Finanzbehörden der Länder hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) unter Geschäftszeichen IVC5S2334/08/10006 geregelt, dass ab 2015 auch Zeitarbeitnehmer von der Bewertung von Essenmarken mit dem Sachbezugswert profitieren können.

Nach Angaben des Bundesverbands der Personaldienstleister (BAP) betrug die Anzahl der Zeitarbeitnehmer im vergangenen Jahr im Jahresschnitt 839.000. Damit stellten sie 2,1 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland.

Während sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Unternehmen bisher schon Restaurantschecks (oder auch Essenmarken bzw. Verpflegungsgutscheine) steuerfrei als Verpflegungszuschuss ihres Arbeitgebers erhalten konnten, waren Zeitarbeitnehmer von dieser Regelung ausgeschlossen. Grund dafür war eine extraktive steuerrechtliche Definition der Tätigkeitsstätte. Dadurch konnte nur die ersten drei Monate die Erstattung eines Verpflegungsmehraufwands erfolgen. Auf diese Gerechtigkeitslücke hatte auch der Finanzausschuss des Bundestags jahrelang immer wieder hingewiesen.

In der Praxis beendet das BMF mit seinem aktuellen Erlass nun die lange bestehende Ungleichbehandlung von festangestellten Arbeitnehmern in Betrieben und Zeitarbeitnehmern in der Arbeitnehmerüberlassung.

Sofern Arbeitnehmer eine längerfristige berufliche Auswärtstätigkeit an derselben Tätigkeitsstätte ausüben, können nun ab 2015 auch Zeitarbeiter mit dem 3. Monat der Beschäftigung Essensgutscheine erhalten. Diese sind dann vorteilhaft nach der Lohnsteuerrichtlinie nur mit dem Sachbezugswert anzurechnen. Damit können Unternehmen in der Personalüberlassung ihren Zeitarbeitnehmern arbeitstäglich bis zu 6,10 Euro steuerfrei mit Restaurantschecks als Verpflegungszuschuss gewähren. Monatlich gemäß der Lohnsteuerrichtlinie nachweisfrei sogar 91,50 Euro (15er Pauschalregelung nach R 8.1 Abs. 7 Nr. 4 S. 4 LStR 2015).

Restaurantschecks beispielsweise von Sodexo können ohne Abzüge von Steuern und Lohnnebenkosten als Verpflegungszuschuss genutzt werden. Unternehmen bieten mit dem Essenszuschuss über Restaurantschecks eine wertvolle betriebliche Sozialleistung. Arbeitnehmer profitieren von der Möglichkeit, sich in der Mittagspause flexibel zu verpflegen und neue Kraft zu tanken. Damit stellen Verpflegungsgutscheine auch einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung der Arbeitnehmer dar. Insofern begrüßen wir es, dass nun auch Zeitarbeitnehmer die steuerliche Förderung der Mitarbeiterverpflegung nutzen können, kommentiert George Wyrwoll, Sodexo-Unternehmenssprecher und Personalmanagement-Experte, die Neuregelung.

Die Neuregelung bietet Zeitarbeitsunternehmen neue Spielräume, wertvolle betriebliche Sozialleistungen zu nutzen. Da die Änderungen für Zeitarbeitsunternehmen aber auch für Steuerberater und Lohnbuchhaltungen interessant sind, hat Sodexo zu diesem Thema eine Info-Hotline eingerichtet. Anrufer der Service-Hotline erhalten persönlich Informationen zur betrieblichen Mitarbeiterverpflegung und den Auswirkungen der Neuregelung: 069-73996-6450.

Link zum Erlass des Bundesfinanzministeriums:
http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Lohnsteuer/2015-01-sachbezugswert-fuer-essenmarken.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Sodexo in Deutschland
Sodexo ist seit mehr als 50 Jahren in Deutschland vertreten und beschäftigt heute rund 17.210 Mitarbeiter. Im Geschäftsbereich Benefits and Rewards Services ist Sodexo führender Dienstleistungspartner rund um die Themen Mitarbeitermotivation, betriebliche Sozialleistungen und Incentives Benefits Pass Karte, Restaurant Pass, Shopping Pass, Dining Pass, Tank Pass, Sodexo Performance Suite, sowie Leistungen für die staatliche Verwaltung – u.a. Bildungskarte und Wertgutschein Pass. Mit diesen Lösungen erreicht Sodexo täglich mehr als 650.000 Menschen.

Kontakt
Sodexo
George Wyrwoll
Rüsselsheimer Straße 22
60326 Frankfurt am Main
069-73996-6211
george.wyrwoll@sodexo.com
http://www.sodexo-motivation.de

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Der FBDi informiert: Gelangensbestätigung – BMF stimmt industriefreundlicheren Lösung zu

Neufahrn, 10. April 2012 – Die zum Jahresanfang 2012 neu eingeführte Gelangensbestätigung hat für die Exportwirtschaft und damit für die deutschen Distributoren hohe Wogen geschlagen. Denn sie fordert, dass jeder Exporteur für jede Warenlieferung eine vom BMF (Bundesministerium für Finanzen) vorgegebene Bestätigung von seinen EU-Handelspartnern einfordert, mit der der Kunde verbindlich den Erhalt der jeweiligen Sendung bestätigt. Bei fehlendem Nachweis muss der Exporteur die im Exportgeschäft üblicherweise entfallende deutsche Mehrwertsteuer nachzahlen.

Unverzüglich nach Kenntnisnahme hat der FBDi neben anderen Verbänden im Zuge einer Eingabe beim BMF um eine industriefreundlichere Lösung gebeten – mit Erfolg. Auch wenn das grundsätzliche Problem weiterhin existiert, wurden im überarbeiteten Entwurf des BMF zur Anwendung der Neuregelung mehrere Punkte verbessert, sh. nachfolgenden Auszug aus dem Schreiben des BMF (Bundesministerium für Finanzen), wobei es sich beim vorliegenden Dokument um einen Entwurf handelt, über den noch final abgestimmt wird. Nun bleibt noch der mit 1. Juli 2012 terminierte Umsetzungstermin – nach Ansicht des Fachverbands ist dieser deutlich zu früh für eine konstruktive Umsetzung angesetzt, so dass der FBDi eine Verschiebung um drei Monate beantragt hat.
Eine erfreuliche Nachricht in diesem Zusammenhang ist: Ab sofort gehört der FBDI zum Kreis der zu informierenden Verbände, und hat somit zukünftig mehr Zeit, um seinen Standpunkt einzubringen.

Auszug aus dem BMF-Schreiben:
(…) Im Einzelnen trifft der durch das BMF-Schreiben zu ändernde Umsatzsteuer-Anwendungserlass (UStAE) vereinfachende und erleichternde Regelungen zu den nachstehend aufgeführten Punkten:
– Die Gelangensbestätigung hat der Unternehmer grundsätzlich in seinen eigenen Unterlagen aufzubewahren. In bestimmten Fällen reicht es aber aus, wenn sie sich beim Spediteur befindet (vgl. dazu im Einzelnen Abschnitt 6a.3 Absatz 6b UStAE).
– Die Gelangensbestätigung muss sich nicht zwingend aus einem einzigen Beleg ergeben, sondern kann auch aus mehreren Dokumenten bestehen, aus denen sich die geforderten Angaben insgesamt ergeben (vgl. dazu im Einzelnen Abschnitt 6a.3 Absatz 1 UStAE).
– Die Gelangensbestätigung muss nicht nach amtlichem Vordruck erbracht werden. Die Anlage zum UStAE enthält aber ein Muster einer Gelangensbestätigung, das dem Unternehmer eine rechtssichere Nachweisführung erleichtern soll (vgl. dazu im Einzelnen Abschnitt 6a.3 Absatz 6a UStAE).
– Die auf der Gelangensbestätigung grundsätzlich erforderliche Unterschrift des Abnehmers (Bestätigung über den Erhalt des Liefergegenstands) kann in vielen Fällen durch einen Dritten ersetzt werden (vgl. dazu im Einzelnen Abschnitt 6a.3 Absätze 6d und 6e UStAE).
– Die Gelangensbestätigung muss nicht für jede einzelne Lieferung erstellt werden, es sind auch Sammelbestätigungen (z. B. für Lieferungen eines Monats oder maximal eines Quartals) möglich (vgl. dazu im Einzelnen Abschnitt 6a. 3 Absatz 6 UStAE).
– Die Gelangensbestätigung kann auch elektronisch übermittelt werden, in diesem Fall ist eine Unterschrift nicht erforderlich (vgl. dazu im Einzelnen Abschnitt 6a. 3 Absatz 6a UStAE).
– In Versendungsfällen (auch in entsprechenden Fällen von Reihengeschäften) kann die Gelangensbestätigung ein Versendungsbeleg sein, aus dem sich die Entgegennahme des Liefergegenstands ergibt, dies kann z. B. ein CMR-Frachtbrief sein, der alle erforderlichen Angaben enthält (vgl. dazu im Einzelnen Abschnitt 6a.3 Absatz 6d UStAE).
– Wird die Ware durch Kurierdienste transportiert, kann der Nachweis über das Gelangen der Ware ins Ausland in vereinfachter Form erbracht werden, z. B. mit dem Kurierauftrag gemeinsam mit einem tracking and tracing-Protokoll sowie dem Zahlungsnachweis (vgl. dazu im Einzelnen Abschnitt 6a.3 Absatz 6e UStAE).
– Wird die Ware durch einen Postdienstleister transportiert, reicht ein Posteinlieferungsschein aus, um das Gelangen der Ware ins Ausland nachzuweisen (vgl. dazu im Einzelnen Abschnitt 6a.3 Absatz 6f UStAE).
– Bei einer innergemeinschaftlichen Lieferung von zulassungspflichtigen Fahrzeugen kann die Bestätigung über den Erhalt des Fahrzeugs durch einen Nachweis über die Zulassung des Fahrzeugs ersetzt werden (vgl. dazu im Einzelnen Abschnitt 6a.3 Absatz 6g UStAE).
– Bei einer innergemeinschaftlichen Lieferung verbrauchsteuerpflichtiger Waren kann die Gelangensbestätigung durch die EMCS-Erledigungsnachricht der zuständigen Zollbehörde ersetzt werden (vgl. dazu im Einzelnen Abschnitt 6a.3 Absatz 6h UStAE).
– Liegt dem liefernden Unternehmer die Gelangensbestätigung des Abnehmers (oder die die Gelangensbestätigung bildenden oder diese ersetzenden Dokumente) nicht vor, kann Steuerbefreiung dann gewährt werden, wenn auf Grund der objektiven Beweislage feststeht, dass der Liefergegenstand tatsächlich in das übrige Gemeinschaftsgebiet gelangt ist (vgl. dazu im Einzelnen Abschnitt 6a.3 Absatz 6c UStAE).

Über den FBDi e. V. (www.fbdi.de ):
Der Fachverband der Bauelemente Distribution e.V. (FBDi e.V.) mit Sitz in Neufahrn bei Freising ist seit 2004 eine etablierte Größe in der deutschen Verbandsgemeinschaft und repräsentiert einen Großteil der in Deutschland vertretenen Distributionsunternehmen elektronischer Komponenten.
Neben der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum deutschen Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente bildet das Engagement in Arbeitskreisen und die Stellungnahme zu wichtigen Industriethemen (u.a. Ausbildung, Haftung & Recht, Umweltthemen) eine essenzielle Säule der FBDi Verbandsarbeit. Zu den aktuellen Schlüsselthemen zählen u.a. die marktgerechte Umsetzung von RoHS, WEEE und REACH.

Die Mitgliedsunternehmen (Stand Januar 2012):
Acal BFi Germany, Arrow Central Europe, Avnet EM EMEA (EBV, Avnet Abacus, Silica, Avnet Memec), Beck Elektronische Bauelemente, CODICO, Conrad Electronic SE, Ecomal Deutschland, Endrich Bauelemente, Farnell, Future Electronics Deutschland, Hy-Line Holding, JIT electronic, Kruse Electronic Components, Memphis Electronic, MEV Elektronik Service, Mouser Electronics, MSC Gleichmann, RS Components, Rutronik Elektronische Bauelemente, Schukat electronic, Distrelec Schuricht, setron, SHC, TTI Europe.
Fördermitglieder: Bourns, EPCOS, FCI Electronics.
FBDI e. V.
Wolfram Ziehfuss
Sankt Margaretenweg 9
85375 Neufahrn
+49 (0) 8165/670233

http://www.fbdi.de
w.ziehfuss@fbdi.de

Pressekontakt:
Agentur Lorenzoni GmbH, Public Relations
Beate Lorenzoni-Felber
Landshuter Straße 29
85435 Erding
beate@lorenzoni.de
+49 8122 55917-0
http://www.lorenzoni.de

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VDR begrüßt Fortschritte im Gesetzgebungsverfahren zum vereinfachten Reisekostenrecht

GeschäftsreiseVerband im Schulterschluss mit Spitzenverbänden / Erster Bericht des BMF greift Kritik der Verbände auf

Der GeschäftsreiseVerband VDR begrüßt die Fortschritte im Gesetzgebungsverfahren zum vereinfachten Reisekostenrecht. Anfang des Jahres hat das Bundesfinanzministerium (BMF) einen Bericht zur Reform und Vereinfachung des Reisekostenrechts an den Finanzausschuss des Bundestags übergeben. Er enthält Vorschläge, wie die Abrechnung von Fahrtkosten, Verpflegungsmehraufwand und Unterkunftskosten bei Auswärtstätigkeiten vereinfacht werden kann. „Grundsätzlich begrüßen wir den Bericht des BMF. Die Lösungsansätze zeigen, dass die Kritik der Verbände verstanden wurde“, sagt Ralph Rettig, Vizepräsident des Verbands Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR).

Vorschläge für die Reform hatte eine Arbeitsgruppe formuliert, die sich für ein vereinfachtes Reisekostenrecht einsetzt. Die Gruppe – Steuerexperten acht großer Spitzenverbände wie der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK) – sind im Austausch mit dem Bundesfinanzministerium. Ziel ist es, wichtige Reformvorschläge aus Sicht der Unternehmen zu verdeutlichen. Auch der VDR nahm an Sitzungen dieser Arbeitsgruppe teil.

Das neue Gesetzgebungsverfahren sei eine große Chance, so Ralph Rettig: „Eine Reform des Reisekostenrechts kann nur erfolgreich sein, wenn die Umstellungsprozesse in Unternehmen und Finanzbehörden nicht zu aufwändig werden und es eine wirkliche Verbesserung gegenüber der bisherigen Rechtslage bedeutet“, so Rettig. „Unser Ziel ist es, mit praxisnahen Beispielen zu verdeutlichen, was machbar ist und was nicht. Gemeinsam werden wir uns mit allen Kräften dafür einsetzen, dass unsere Bedenken bei diesem Gesetzgebungsverfahren berücksichtigt werden.“

Die Festlegung auf nur eine regelmäßige Arbeitsstätte ist einer der zentralen Punkte des Reformansatzes, da sie der deutlichen Abgrenzung von Werbungskosten und Reisekosten dient. Auch das Vorhaben, die Anzahl der Pauschbeträge und die Prüfung von Abwesenheitszeiten zu reduzieren, bewertet der VDR grundsätzlich positiv. „Dabei darf aber der Reisende nicht benachteiligt werden, indem erst bei zehnstündiger Abwesenheit Verpflegungsmehraufwendungen steuerfrei bezahlt werden können“, so Rettig. Eine generelle Prüfung, ob Unterkunftskosten bei Auswärtstätigkeiten notwendig sind, lehnt der VDR ab. Weiter begrüßt der GeschäftsreiseVerband die Idee, die Dreier-Staffelung der Verpflegungsmehraufwendungen abzuschaffen – besonders mit Blick auf die mittelständischen Unternehmen, die bei der Reisekostenabrechnung eher selten elektronische Systeme einsetzen.

Der BMF-Bericht dient als Grundlage für ein Gesetzgebungsverfahren, das möglicherweise noch im Frühjahr auf den Weg gebracht werden soll.

Frankfurt, 29. Februar 2012

Der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) vertritt die Interessen deutscher Wirtschaftsunternehmen hinsichtlich der Rahmen- und Wettbewerbsbedingungen für Geschäftsreisen und Mobilität. Er setzt sich ein für effiziente, wirtschaftliche, sichere, ungehinderte, weltweite Reisemöglichkeiten für Unternehmen. Mit seinen über 500 Mitgliedsunternehmen steht er für einen Gesamtumsatz im Geschäftsreisebereich von jährlich mehr als zehn Milliarden Euro.
Verband Deutsches Reisemanagement e.V.
Julia Anna Eckert
Darmstädter Landstraße 125
60598 Frankfurt/Main
eckert@vdr-service.de
069 – 69 52 29 33
http://www.vdr-service.de

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Datenzugriff auf Kassensysteme: Kassendaten tagesaktuell archivieren und managen

Der Beschluss des Bundesministeriums der Finanzen zur Ausweitung des Datenzugriffs auf Kassensysteme stellt Unternehmen vor große Probleme. Um den Gesetzesvorgaben des BMF zu entsprechen hat die Tributus Compliance Solutions GmbH eine Lösung entwickelt, Kassendaten täglich zu archivieren und umgehend wieder abzurufen. Insbesondere für Unternehmen mit einem weitreichenden Filialnetz ist dieses Standardprodukt eine effiziente Lösung.

Auszug aus dem BMF Schreiben vom 26.11.2010:
„Steuerlich relevante Einzeldaten müssen unveränderbar und vollständig aufbewahrt werden. Eine Verdichtung der Daten oder ausschließliche Speicherung der Rechnungsendsummen ist unzulässig. Ein ausschließliches Vorhalten aufbewahrungspflichtiger Unterlagen in ausgedruckter Form ist nicht ausreichend. Während der Dauer der Aufbewahrungsfrist müssen die Daten jederzeit verfügbar sein, unverzüglich lesbar gemacht und maschinell ausgewertet werden können. Ein Archivsystem muss die gleichen Auswertungen wie jene im laufenden System ermöglichen.“

Die Tributus Compliance Solutions GmbH hat sich schon frühzeitig mit der Vorgabe des BMF beschäftigt und eine Lösung entwickelt, Kassendaten tagesaktuell revisionssicher zu archivieren und zeitnah wieder abzurufen. Hierbei ist die Anzahl der Kassensysteme/Filialen und der Datenumfang unerheblich.

Das Managen und der Abruf der archivierten Kassendaten erfolgt über die von der Tributus entwickelte ILM-/GDPdU-Plattform CIC (Compliance Information Center), die schon von namhaften Unternehmen eingesetzt wird. Auf „Knopfdruck“ werden Daten vom CIC gezielt aus dem Archiv genommen, die „Business Logik“ zwischen den Daten hergestellt, und dem Anwender dargestellt. Der Export der Daten geschieht in einem allgemeingültigen Format (IDEA, Z3 etc.) und entspricht damit den Vorgaben des BMF.

Unabhängig von der Unternehmensgröße sollte die auferlegte Aufbewahrungspflicht von Kassendaten ernst genommen werden, da bei Nichtbeachtung ein Verzögerungsgeld in Höhe von bis zu 250.000 Euro verhängt werden kann.

Frühzeitiges Handeln erspart Verzögerungsgeld und sichert die IT-Compliance. Durch den Einsatz des CIC der Tributus Compliance Solutions GmbH wird das Haftungsrisiko für Mitarbeiter und steuerliche Risiken eines Unternehmens erheblich reduziert.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://bit.ly/nk4LFK
Seit über 10 Jahren beschäftigt sich die Tributus GmbH ausschließlich mit Themen der Compliance in Unternehmen. Dazu gehören die Schwerpunkte rechtskonforme Abschaltung von Altsystemen, revisionssichere Datenarchivierung und Dokumentation von Prozessanforderungen (SOX, GOBIT etc.)im Allgemeinen.

Als zentrale Informationsquelle für Daten aus Produktiv- (z.B. SAP) oder Altsystemen (z.B. AS/400) wird die Business Audit Platform CIC (Compliance Information Center) eingesetzt.

Das CIC ermöglicht es Unternehmen, Daten und Dokumente vollkommen losgelöst aus dem Entstehungssystem zu übernehmen. Auf Knopfdruck stehen diese Informationen langfristig, unabhängig und standardisiert verschiedensten Gruppen zur Verfügung. Schwerpunkt hierbei ist die Durchführung von Audits über das CIC.

Zu den Referenzkunden gehören unter anderem die Linde AG, Postbank AG, Grundfos Water Treatment GmbH, WestLB AG und Ford Financial etc..
TRIBUTUS Compliance Solutions GmbH
Knut Ludwiczak
Siegburger Straße 149-151
50679 Köln
knut.ludwiczak@tributus.com
0221-9894659
http://www.tributus.com