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PantoGraph: Liefert Antworten auf den ersten Blick

biohymed-Projekt zur Entwicklung einer neuen Datenanalysemethode von Genomen

(Stuttgart/Tübingen) Das Tübinger Bioinformatik-Unternehmen Computomics GmbH entwickelt gemeinsam mit dem Zentrum für Quantitative Biologie der Universität Tübingen (QBiC) neue Datenanalysemethoden, die sowohl für eine optimierte Pflanzenzüchtung als auch zum Aufspüren von humanen Erkrankungen eingesetzt werden können. Das Entwicklungsprojekt „PantoGraph“ erhält vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Förderung im Rahmen des ZIM-Netzwerks „biohymed“ aus der BioRegion STERN.

Im Zeitalter der Hochdurchsatzsequenzierung können Genome, also die Erbinformationen von Lebewesen, immer schneller entschlüsselt werden. In der Genomforschung eröffnen sich dadurch ganz neue Fragestellungen: Welche genomischen Unterschiede weist ein Patient mit einer Krankheit auf verglichen mit anderen Patienten? Haben Patienten mit krankheitsfördernden Varianten eines Gens weitere, damit zusammenhängende Mutationen in der Umgebung? Können diese Unterschiede für Diagnose und Therapie genutzt werden? Wie und wo im Genom unterscheiden sich Pflanzen, die beispielsweise gegen Trockenheit außergewöhnlich resistent sind, und lässt sich womöglich diese Fähigkeit übertragen?

Genau hier setzt das gemeinsame Projekt „Phenotyping and Population Graph“ (PantoGraph) an: Denn um auf diese Fragen schnell und zuverlässig Antworten liefern zu können, entwickelt ein Team aus dem Bioinformatik-Unternehmen Computomics und dem Zentrum für Quantitative Biologie der Universität Tübingen (QBiC) eine innovative Software, die übersichtlich und interaktiv das Erbgut eines Lebewesens visualisieren kann. Die Innovation von PantoGraph besteht in der Darstellung der Genome als Graph und macht dadurch genetische Unterschiede zwischen verschiedenen Genomen sofort sichtbar. Diese Darstellung kann gleichzeitig auch Metadaten wie Krankheitsverläufe oder Pflanzeneigenschaften (Phänotypen) anzeigen und die Genome danach sortieren. Die Software ist vielseitig einsetzbar: Sie ermöglicht Medizinern eine genauere und bessere Beurteilung von genetisch bedingten oder beeinflussten Krankheiten und Pflanzenzüchter können bessere Züchtungsvorhersagen treffen.

Dr. Verena Grimm, Projektleiterin der BioRegio STERN Management GmbH: „Auch wenn die Einsatzgebiete der Humanmedizin sowie der Pflanzenzüchtung auf den ersten Blick sehr unterschiedlich erscheinen, so verfolgen sie doch ein gemeinsames Ziel: Informationen über das Genom und den Phänotyp bestmöglich zu nutzen, um Krankheitsursachen zu ergründen und bessere Behandlungskonzepte zu entwickeln.“ Im Rahmen des biohymed-Projektes entwickelt Computomics GmbH als Experte auf dem Gebiet der Pflanzenforschung und Bioinformatik ein Mess- und Analyse-System. Es dient der umfangreichen Generierung und effizienten Auswertung phänotypischer Daten großer Pflanzenpopulationen. Dieses System wird in Kooperation mit QBiC durch ein Software-Tool zur visuellen Darstellung und Analyse genetischer und phänotypischer Variationen großer Human- und Pflanzenpopulationen sinnvoll erweitert.

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

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Künstliche Intelligenz in der Medizin: sichere Behandlung und Entwicklung

Die BioRegio STERN Management GmbH ist Partner im neuen BMWi-Projekt KIKS

(Stuttgart/Berlin) – Die Projektgruppe KIKS gehört zu den erfolgreichen Teilnehmern des Innovationswettbewerbs „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“, den das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ausgelobt hat. Die Gründungspartner – die RAYLYTIC GmbH, die Aesculap AG, das Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie (CMSC) der Charite Universitätsmedizin Berlin und die BioRegio STERN Management GmbH – trafen sich am Montag in Berlin zum Kick-off-Meeting. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines digitalen Ökosystems, das die wissenschaftliche Analyse von Behandlungsverläufen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in den klinischen Alltag integriert. Einzigartig an dem verfolgten Ansatz ist die Automatisierung aufwändiger Routinearbeiten sämtlicher Stakeholder unter Berücksichtigung der hohen gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen an die Medizinproduktehersteller. Künftig können sowohl Kliniken als auch Hersteller von Medizinprodukten Daten ganzheitlich in einem System verarbeiten. Derzeit werden noch weitere Partner aus Industrie, Klinik und angrenzenden Bereichen gesucht, die sich an dem Projekt beteiligen. In der Umsetzungsphase stehen hierfür Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro bereit.

Implantate, Apparate oder Spritzen: Medizinprodukte müssen zahlreiche Prüfungen durchlaufen, ehe sie beim Menschen angewendet werden dürfen. Zum Schutz der Patienten und im Sinne der Angleichung europäischer Standards wurden die Zulassungsverfahren noch einmal verschärft. Nach der neuen Medizinprodukteverordnung (MDR) müssen Hersteller jährlich die Sicherheit und Wirksamkeit ihrer Produkte neu belegen. Der Aufwand für die Beschaffung, Analyse und Bewertung der dazu notwendigen klinischen Daten ist enorm. Die geringe Interoperabilität vorhandener IT-Systeme erschwert den Prozess zusätzlich. Bei orthopädischen Implantaten kann die Wirksamkeit oft nur mit Methoden der Bildgebung, beispielsweise Röntgen oder MRT, beurteilt werden. „Daten zur Beantwortung solcher Fragen beinhalten oft unterschiedliche radiologische Aufnahmen, Patientenbefragungen, Berichte und Messwerte aus Labor, Anamnese, Befund, Behandlung und Nachsorge“, erklärt Frank Trautwein, Geschäftsführer der RAYLYTIC GmbH und Konsortialführer des Förderprojekts KIKS. „Um beispielsweise die Lockerungsneigung oder das Verschleißverhalten eines bestimmten Hüftgelenkimplantats beurteilen zu können, muss der Arzt am Monitor Winkel und Abstände an einer Vielzahl von Röntgenbildern vermessen – Routinearbeiten, die die verfügbare Zeit zur Behandlung der Patienten reduziert.“

Die Lösung hierfür ist ein Verfahren, das nicht nur automatisch die Bilddaten analysiert, sondern auch weitere Informationen in die klinische Bewertung mit einfließen lässt. „Die KI unterstützt die humane Intelligenz des Arztes dort, wo das menschliche Gehirn an Grenzen kommt; also insbesondere dann, wenn es um die Verarbeitung und die Analyse von Daten- bzw. Bildmengen in großer Anzahl oder aus unterschiedlichen Bereichen geht“, erklärt Trautwein. Auf der Grundlage der Wissenschaftsplattform UNITY des Leipziger IT-Unternehmens soll im Projekt KIKS (Künstliche Intelligenz für Klinische Studien) mit Unterstützung weiterer Projektpartner – der Aesculap AG aus Tuttlingen, dem Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie der Charite aus Berlin und der BioRegio STERN Management GmbH – ein digitales Ökosystem geschaffen werden. Dieses soll die bestehenden Anwendungen vernetzen und die Entwicklung neuer digitaler Lösungen beschleunigen. Das Ökosystem ist dabei das erste seiner Art, das neben den Ärzten und Patienten auch die Hersteller von Medizinprodukten als Anwender mit einbezieht, um den zusätzlichen Aufwand zur Produktzulassung und zur Durchführung klinischer Studien zu reduzieren. Die Projektpartner profitieren dabei von den gemeinsam mit Experten erarbeiteten und im Ökosystem implementierten Lösungen zur Sicherstellung der gesetzlichen und regulatorischen Pflichten sowie der notwendigen Interoperabilität. Über standardisierte Schnittstellen wird die Anbindung an bestehende Systeme erreicht, sodass Daten zwischen Kliniken, Medizinprodukteherstellern und anderen Stakeholdern in einem System verarbeitet und ausgetauscht werden können.

Der Bedarf an einer solchen Lösung ist vorhanden. „Zahlreiche Firmen haben angekündigt, bewährte Medizinprodukte vom Markt zu nehmen. Neue innovative Produkte sind oft erst nach mehrjähriger Verzögerung verfügbar, weil sie den hohen Aufwand für die Zulassung und die fortlaufende klinische Bewertung nicht erbringen können“, warnt BioRegio STERN-Projektleiterin Anja Reutter. „Wir freuen uns sehr, im Rahmen dieses Projektes ein Netzwerk zu entwickeln, das die Wettbewerbsfähigkeit der Medizintechnikunternehmen mit Hilfe von KI stärkt.“ Über Schnittstellen und die Öffnung zur Integration von Drittanbietern soll darüber hinaus die Basis für ganz neue Anwendungen geschaffen werden. „Neben Anwendern und Lösungsanbietern aus der Klinik und dem IT-Umfeld suchen wir noch Medizintechnikunternehmen, die ihren Kunden neben dem Produkt einen digitalen Mehrwert anbieten möchten. Von Analysen zur Passform bis zu automatisiert generierten, patientenindividuellen Implantatgeometrien für 3D-gedruckte Implantate werden durch die Integration der Kompetenzen unterschiedlicher Partner neue Lösungen möglich, deren Entwicklung kleinere oder mittelständische Unternehmen alleine nicht leisten können“, erläutert Trautwein.

Über 130 Konzeptideen für den Innovationswettbewerb „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurden eingereicht. Das BMWi will mit dem Wettbewerb herausragende Ansätze für die Anwendung von KI in wichtigen Sektoren der deutschen Wirtschaft fördern. Das Projekt KIKS gehört zu den 35 besten Ideen und erhält in der nun folgenden geförderten viermonatigen Wettbewerbsphase die Möglichkeit, eine detaillierte Roadmap zur Umsetzung der Konzeptidee und zur Bildung eines schlagkräftigen Konsortiums auszuarbeiten. Die aussichtsreichsten Vorschläge können in der anschließenden Umsetzungsphase ihr Konzept realisieren und erhalten dafür innerhalb von drei Jahren jeweils bis zu 15 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter www.kiks.ai

Über die RAYLYTIC GmbH:
Die RAYLYTIC GmbH ist ein auf medizinische Softwareentwicklung spezialisiertes IT-Unternehmen. Zentrales Produkt ist die Cloud-basierte Wissenschaftsplattform UNITY. Sie umfasst unter anderem Module zum klinischen Studienmanagement, zur Verwaltung und automatisierten Analyse medizinischer Bilddaten sowie zur Erfassung und Bewertung von Behandlungsergebnissen mit Hilfe künstlicher Intelligenz. Die Technologie wird derzeit für orthopädische Anwendungen in zahlreichen klinischen Studien in Europa und den USA eingesetzt. Das Unternehmen wurde 2017 in Leipzig gegründet. www.raylytic.com

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

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Energieeffizienz-Förderung wird vereinfacht

Nur noch ein Antrag für mehrere Maßnahmen

sup.- Die Verbesserung der Energieeffizienz in Unternehmen und Gewerbebetrieben wird vom Staat durch Zuschüsse und zinsverbilligte Kredite finanziell unterstützt. Aber wer bisher eine größere energetische Optimierung seiner Standorte in Angriff nehmen wollte, hatte es oft mit ganz unterschiedlichen Förderprogrammen und wechselnden Ansprechpartnern für die Antragstellung zu tun. Das ist seit Anfang 2019 anders: In dem Investitionsprogramm „Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“ wurden die verschiedenen Programme gebündelt. Auch bei der Planung mehrerer Optimierungsmaßnahmen sind nur noch ein Konzept und ein Antrag erforderlich. Die Gütegemeinschaft Energiehandel bietet auf ihrer Internetseite www.guetezeichen-energiehandel.de weiterführende Informationen sowie einen Link zur entsprechenden Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Bis zu zehn Mio. Euro Förderung können pro Antragsteller oder Projekt bewilligt werden.

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PeopleMover im ÖPNV: elektrisch, autonom und „on demand“

Die Projekte des Technologieprogramms „IKT EM III“ UrbanMove und Hub Chain bringen neue Impulse in den öffentlichen Personennahverkehr

Das Projekt „Hub Chain“ in Osnabrück und einem Standort in Mecklenburg-Vorpommern ist Anfang 2018 gestartet, um den öffentlichen Personennahverkehr mit individuellen Mobilitätswünschen in der Stadt und auf dem Land zu verzahnen und ihn somit zu flexibilisieren. Die beiden Zauberworte heißen bei Hub Chain „on demand“ und „autonomes Fahren“. Sie bedeuten hier, einen autonom und elektrisch fahrenden Kleinbus – wie bei einem Taxi – individuell zu ordern, um Anschluss an bestehende ÖPNV-Fahrpläne zu erhalten. Dabei muss die Reise bei Planung und Durchführung für den Nutzer möglichst einfach sein: Sie führt über eine einzige Plattform und ein Interface, etwa auf einem Smartphone. Nur so wird ein solches Angebot auch allgemein akzeptiert. Die Mobilitätsapp für Hub Chain gibt es schon, es ist der VOSpilot der Osnabrücker Verkehrsgemeinschaft. Nach der Testphase kann hier innerhalb des Projektes künftig auch das neue On Demand-Angebot integriert werden.

„Weit vorn in Deutschland“
Nicklas Monte ist Projektleiter beim Hub Chain-Konsortialführer und überzeugt davon, dass Hub Chain innerhalb deutscher Mobilitätsangebote im Nahverkehr weit vorn liegt. „Im Juni bereits gehen wir auf die betriebsinterne Teststrecke“, so Monte. Und, falls alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen, geht Hub Chain ab September auf die öffentliche Teststrecke am Innovation Center Osnabrück (ICO). „Meines Wissens ist es das einzige Angebot in Deutschland, das derzeit den bestehenden Nahverkehr mit einem On demand-Angebot digital verbindet“, so Projektleiter Monte.

Gegenüber den zahlreichen Mobilitätsangeboten einer Stadt sind die Fortbewegungsmöglichkeiten für Menschen in ländlichen Räumen vielfach nur gering ausgeprägt. Meist lässt sich der öffentliche Nahverkehr auf dem Lande nicht wirtschaftlich darstellen. So ist es kein Wunder, dass bei der Fortbewegung in ländlichen Räumen der private KFZ-Verkehr dominiert – mit allen bekannten Nachteilen.

Doch auch für diese Herausforderung hat Hub Chain ein Angebot, das derzeit in der Region Elde/Müritz in Mecklenburg-Vorpommern realisiert wird. Auch hier geht es um Taktung und Verzahnung, allerdings soll hier vor allem ein Dorf und ein touristisch beliebter Gutshof mit einem bestehenden Nahverkehrsangebot verbunden werden. Sobald die Tests in Osnabrück erfolgreich absolviert sind, geht der Kleinbus zu Testzwecken in die ländliche Region Mecklenburg-Vorpommerns.

Fährt der Kleinbus des Herstellers Easymile auch schon wirklich autonom? „Technisch kann er das“, so Nicklas Monte, „doch sicher wird es noch einige Zeit dauern, bis die rechtlichen Grundlagen dafür angepasst sind.“ Und so wird der Kleinbus vorerst noch mit einem Steward fahren, der jederzeit ins Geschehen eingreifen kann.

UrbanMove – der kundenoptimierte städtische PeopleMover
Anders als bei Hub Chain standen zu Beginn des IKT EM III-Projekts „UrbanMove“ zunächst die Funktionalität des elektrischen Kleinbusses „e.GO Mover“ und Nutzerbedürfnisse im Vordergrund. Wer würde innerstädtisch welchen Fahrzeugtyp wann und wie nutzen wollen? Das waren die Fragen, die das Team um Max Heyder von der e.GO Mobile AG ausführlich mit unterschiedlichen Testgruppen erörtert hat. Die Themen „Sicherheit“ und „Komfort“ waren den Befragten dabei sehr wichtig, aber auch Konzepte wie „Kameraüberwachung“ oder „Schiebetüren“ wurden häufig genannt.

Wichtig ist dem UrbanMove-Konsortium außerdem das Mitwirken der Stadt Aachen und ihrer Bürger sowie die Beteiligung an der „Erlebniswelt Mobilität Aachen“ mit ihren mittlerweile über 20 Projektpartnern, die in agilen Arbeitsgruppen an neuen Mobilitätslösungen für Aachen arbeiten.

Das Herzstück von UrbanMove ist eine Dienstleistungsplattform, die alle relevanten Daten zur Verkehrsinfrastruktur der Stadt, den Elektrobussen und Kundenanfragen miteinander verknüpft. Auf dieser Grundlage entwickeln die Partner ein Servicemanagement, um sich an den Bedürfnissen der Nutzer zu orientieren. Die Buchungs-, Zahlungs- und Energiemanagementdaten dienen dann als Infrastrukturdaten, um Services und Routen fortlaufend zu optimieren.

Unabhängig von Haltestellen und Fahrplänen
Mit ihrer App erhalten die Nutzer Informationen zu bevorstehenden Fahrten sowie Abfahrts- und Ankunftsorten und können eine Fahrt von ihrem Standort aus buchen. Die autonomen Elektrobusse sollen so das klassische ÖPNV-Angebot erweitern, indem Fahrgäste unabhängig von Haltestellen und Fahrplänen den PeopleMover nutzen. Weitere Vorteile: die Fahrgäste gewinnen Zeit, denn sie müssen keine Parkplätze mehr suchen und können trotzdem flexibel an- und abreisen.

Laut Max Heyder steht der e.GO Mover kurz vor dem Produktionsanlauf, die Software-Plattform befindet sich bereits in einer prototypischen Anwendung. Schon vor dem Test in der Öffentlichkeit können e.GO-Mitarbeiter das Angebot betriebsintern testen und das sogenannte Pooling, also das Sammeln der Fahrtteilnehmer für einen effizienteren Personentransport, ausprobieren. Mit einer Behörden-Genehmigung für das automatisierte Fahren des e.GO Mover rechnet Heyder Mitte nächsten Jahres. Dann kann das Projekt auf dem Aachener Campus Melaten in Betrieb gehen. Bis Ende 2020 soll so ein Geschäftsmodell entstehen, das sich technologisch und wirtschaftlich aus den Daten und Erfahrungen des Pilotprojekts und den Nutzerfeedbacks speist.

Weitere Informationen: www.digitale-technologien.de

Über das Technologieprogramm „IKT für Elektromobilität“
Im Technologieprogramm „IKT für Elektromobilität III: Einbindung von gewerblichen Elektrofahrzeugen in Logistik-, Energie und Mobilitätsinfrastrukturen“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) von 2016 – 2020 derzeit 22 Pilotprojekte mit ganzheitlichen Lösungskonzepten und beispielhaften Systemlösungen, die Technologien, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle integrativ berücksichtigen. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten stehen auf Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) basierende Innovationen bei Fahrzeugtechnik, wirtschaftlichen Flotten- und Logistikkonzepten, Lade-, Kommunikations- und Plattformtechnologien sowie die Einbindung von Elektrofahrzeugen in intelligente Energie- und Verkehrsnetze.

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LANG erhält BMWi-Förderung für Lasergraviermaschine mit einzigartigem Laser-/Scankopf

Speziallösung LGT-S Laser für Seitenwandformen für PKW- und LKW-Reifen

Hüttenberg, 28. Februar 2019 – Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert die LANG GmbH & Co. KG ( www.lang.de), führender Anbieter im Bereich Präzisionsgravieren und -fräsen, hinsichtlich ihrer neuen Lasergraviermaschine LGT-S Laser. Mit der hochpräzisen Speziallösung für Reifenseitenwandformen können Hersteller von PKW- und LKW-Reifen hochauflösende Oberflächen für ein auffälliges Design und verschiedene Sicherheitsmerkmale realisieren. Die LGT-S Laser besitzt einen schwenkbaren Laser- und Scankopf, der weltweit einzigartig ist.

In der Reifenherstellung werden immer höhere Anforderungen an Schraffuren und Gravuren auf dem Reifen bzw. der Reifenseitenschale gestellt und die Sicherheitsmerkmale werden immer präziser. Aus diesem Grund hat LANG ihre bewährte Spezialmaschine LGT-S zur Reifenseitenwandgravur weiterentwickelt. Die LGT-S Laser setzt dort an, wo die herkömmliche mechanische Bearbeitung an ihre Grenzen stößt. Die konventionelle Herstellung von Reifenseitenwandformen mittels Frästechnologie wird damit ab sofort sinnvoll um die neue Laser-Ausführung erweitert.

Diese Entwicklung wird gefördert durch das ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) des BMWi. Die technische Besonderheit: Die LGT-S Laser besitzt einen schwenkbaren Laser- und Scankopf, der weltweit ein Alleinstellungsmerkmal darstellt. Neben dieser mechanischen Neuerung bildeten auch die überaus komplexe Weiterentwicklung der Ansteuerung der zu bearbeitenden Fläche sowie die teilweise Neuentwicklung der LANG-Software die Schwerpunkte im Förderprogramm.

LGT-S Laser ermöglicht präzise Gravur von Seitenwandformen
Die Spezialmaschine LGT-S Laser für die Gravur von 2D- und 3D-Daten auf Seitenwandformen nahezu aller Größen bedient sich statt einer klassischen Hochfrequenzspindel eines Laserstrahls. Hochauflösende Oberflächen können so für ein auffälliges Design und Sicherheitsfaktoren realisiert werden. Der Maschinenkörper besteht aus einer schweren, verwindungsfreien Stahlrohrkonstruktion und ist mit einer schwingungsdämpfenden Masse ausgegossen, um extrem hohe geometrische Stabilität zu gewährleisten. Seitenwandformen für Reifen von Krafträdern, PKW und LKW sind mit der LGT-S Laser in höchster Qualität herstellbar. Der Laser ist wartungsfrei und garantiert eine schnelle Bearbeitungszeit sowie höchste Präzision.

Eigene Softwarelösungen für kurze Rüstzeiten
Durch die LANG-eigene Software können die Hochgeschwindigkeit und Präzision der Maschine optimal ausgeschöpft werden. Die Vorteile von Maschinentechnik und Software aus einer Hand: Werkstücke können schnell und effizient konstruiert und designed werden, Schulungs- und Rüstzeiten werden verkürzt und Werkstücke lassen sich problemlos zwischen Fräs- und Laser-Maschinen tauschen.

„Die Bearbeitung mittels Laser wird immer mehr nachgefragt. Wir haben es uns daher zum Ziel gesetzt, die LGT-S Laser in Zusammenarbeit mit unseren Kunden kontinuierlich weiterzuentwickeln und als feste Größe im Markt zu etablieren. Die gewonnenen Erkenntnisse möchten wir auch für andere Sparten nutzen und gewinnbringend einsetzen“, erklärt Thomas Kozian, Geschäftsführer der LANG GmbH & Co. KG.

Weitere Informationen zum Förderprogramm des ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) des BMWi unter: https://www.zim.de/ZIM/Navigation/DE/Home/home.html

Die 1972 gegründete LANG GmbH & Co. KG mit Sitz in Hüttenberg ist ein führender Anbieter im Bereich Positioniersysteme sowie Präzisionsgravieren und -fräsen. Das Portfolio erstreckt sich über Automations-Systeme, Frästechnologie, Lasertechnologie, Digitalisiersysteme, und die unterstützende LANG-CAD/CAM-Software. Das Unternehmen bietet ein ausgereiftes Steuerungs- und Maschinenprogramm inklusive Maschinenmontage und -abnahme, Service und Support sowie Schulungen an Automationskomponenten, Maschinen und Software. Höchste Qualität und eine schnelle Inbetriebnahme sowie ein professioneller After-Sales-Service stehen dabei im Fokus. Die LANG-Lösungen kommen in Unternehmen unterschiedlicher Branchen wie Automobilindustrie, Medizintechnik, Beschriftung, Verpackungsindustrie und vielen weiteren zum Einsatz. Weitere Informationen: www.lang.de

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Energieeffizienz-Förderung wird neu ausgerichtet

Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite für Unternehmen

sup.- Energieeffizienz, Abwärmenutzung und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien: Das sind die zentralen Aufgabenfelder, mit denen sich in zahlreichen Unternehmen die Betriebskosten für den Wärmebedarf deutlich senken lassen. Die dafür erforderlichen Schritte können jetzt durch eine neue Fördermaßnahme aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziell unterstützt werden. Seit dem 1. Januar 2019 besteht die Möglichkeit, über das Investitionsprogramm „Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“ entweder einen direkten Zuschuss oder einen zinsverbilligten Kredit mit Teilschulderlass (Tilgungszuschuss) zu beantragen (Informationen unter www.deutschland-machts-effizient.de). Die Energieeffizienz-Förderung für Unternehmen, die bisher auf mehrere Programme verteilt war, wird dadurch nach Angaben des Ministeriums gebündelt, vereinfacht und flexibler gestaltet. Auch dort, wo gleich mehrere Optimierungsmaßnahmen in Angriff genommen werden, sind nun nur noch ein Konzept und ein Antrag erforderlich.

Pro Antragsteller oder Projekt kann die Förderung bis zu zehn Mio. Euro betragen. Der Hintergrund des branchen- und technologieübergreifenden Programms ist das Ziel der Bundesregierung, den Primärenergieverbrauch bis zum Jahr 2050 um 50 Prozent gegenüber 2008 zu senken. „Um unsere nationalen Klimaziele erreichen zu können, bedarf es noch größerer Anstrengungen zur Absenkung des absoluten Energieverbrauchs“, sagt Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe, die die Kreditvergabe organisiert: „Mit unserem neuen Förderangebot geben wir der deutschen Wirtschaft ein attraktives und wirkungsvolles Finanzierungsinstrument an die Hand, um die anstehenden Investitionen zu schultern.“ Vier verschiedene Maßnahmen-Module innerhalb der Förderung sorgen dafür, dass nicht nur die Umwelt profitiert, sondern auch die Antragsteller durch jeweils maßgeschneiderte Effizienz-Konzepte tatsächlich entlastet werden. Diese Module umfassen sowohl die Integration erneuerbarer Energien durch Solarkollektoranlagen, Wärmepumpen und Biomasseanlagen als auch den Einsatz so genannter Querschnittstechnologien, also z. B. hocheffizienter Druckluftanlagen, Antriebe, Pumpen oder Ventilatoren. Auch Regelungstechnik-Sensorik oder Energiemanagement-Software ist förderfähig. Eine zusätzliche Initiative zur Kontrolle der betrieblichen Energie-Ausgaben bedarf keiner Förderung, weil sie keine Kosten verursacht: Wählen Unternehmen und Gewerbebetriebe als Brennstoff-Lieferanten einen Anbieter mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel, dann ist dies der sicherste Schutz vor Messabweichungen bzw. Fehlabrechnungen bei der Lieferung (www.guetezeichen-energiehandel.de). Die Zähleranlagen und die Rechnungsstellung dieser Händler werden nämlich engmaschig überwacht. Auf diese Weise umfassen die Effizienz-Maßnahmen eines Betriebs nicht nur den Verbrauch, sondern bereits die Beschaffung der Energie.

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Nationale Industriestrategie ohne Digitalen Mittelstand und Startups

Berlin, 06. Februar 2019 – Zur Veröffentlichung der Nationalen Industriestrategie 2030 der Bundesregierung erklärt Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi):

„Die Nationale Industriestrategie 2030 von Bundeswirtschaftsminister Altmaier will gezielt Großkonzerne unterstützen und lässt Mittelstand, Startups und Gründer weitgehend außen vor, obwohl diese die Mehrzahl aller Arbeitsplätze und Innovationen in Deutschland stellen. Die Wichtigkeit der Digitalisierung und auch von Plattformen und Künstlicher Intelligenz wird in der Strategie richtig erkannt. Der Lösungsansatz geht nach unserer Auffassung aber in die falsche Richtung. Statt Planungsvorgaben zu zukünftigen Industrieanteilen an der Bruttowertschöpfung sollte die Schaffung von Rahmenbedingungen im Mittelpunkt stehen, welche die Wettbewerbsfähigkeit junger und mittelständischer Unternehmen stärkt und auch datenbasierte Geschäftsmodelle in den Mittelpunkt rückt. In den zweiten „Aufschlag“ der Strategie sollten diese Aspekte dringend aufgenommen werden.“

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Industriemesse ie: econ solutions präsentiert Neuheiten für Energiemanagement zur Sicherung staatlicher Förderung

Auf der Industriemesse ie (30.1. – 1.2.2019, Messe Freiburg) zeigt die econ solutions GmbH in Halle 3, Stand R 109 ihre Neuheiten für das hersteller- und medienunabhängige Energiemanagement, die das BMWi mit bis zu 55% der Investition unterstützt.

Seit 1. Januar 2019 können kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) wieder Förderungen für Messtechnik und Energiemanagement-Software erhalten. Sie betragen zusammen mit dem KMU-Bonus bis zu 55% der Investitionen in Messtechnik und Energiemanagement-Software. Auf der Industriemesse ie zeigt econ solutions in Halle 3, Stand R 109 seine förderfähige Komponenten. Zudem unterstützt econ solutions Unternehmen bei der Bewertung, Planung und Auslegung eines förderfähigen Systems und des Antrags.

Die neueste Version des Strom- und Leistungsmessgeräts econ sens3 ermöglicht neben der detaillierten Erfassung von Wirk-, Blind- und Scheinleistung, Strom und Spannung jetzt auch die Netzqualitätsanalyse. Es zeichnet Oberschwingungen, Kurzzeitunterbrechungen und Flickern konform zur EN 50160 auf, so dass Unternehmen die Netzqualität auch rückwirkend analysieren und nachweisen können. Mit fünf Schnittstellen bindet der econ sens3 Messdaten verschiedener Zähler und Fühler herstellerunabhängig ein. Er ist sofort einsatzbereit und innerhalb weniger Minuten unterbrechungsfrei installiert.

Die herstellerunabhängige Datenintegration steht auch beim Datenlogger econ unit+ im Fokus. Mit zusätzlichen Schnittstellen bietet er hierfür jetzt noch mehr Möglichkeiten als die Vorgängerversion. Optional ist der Datenlogger auch mit WLAN-Funktionalität erhältlich.

Die Energiemanagement-Software econ3 erstellt aus den Messdaten einfach per Mausklick einfach interpretierbare Analysen und Berichte, z.B. ABC-, Lastgang-, Verbrauchs- und Kostenanalysen oder Sankey-Diagramme, und liefert alle wichtigen Leistungskennzahlen.

In Live-Präsentationen können Messebesucher am Stand von econ solutions in Halle 3, Stand R 109 erleben, wie einfach ein Energiemanagement nach ISO 50001 sein kann, und sich zu den neuen Fördermöglichkeiten beraten lassen.

econ solutions bietet Lösungen für effektives betriebliches Energiemanagement für Industrie & Gewerbe, Maschinen- & Anlagenbau sowie Energieversorger & Energiedienstleister. Mehr als 400 Unternehmen setzen die Lösungen bereits erfolgreich ein, z.B. BASF, Continental, ebm-papst, TRUMPF Werkzeugmaschinen, Unilever, ZF TRW oder die aniMedica Group.
Die Produktpalette umfasst die Software econ3, das Strom- und Leistungsmessgerät econ sens3 sowie weitere Komponenten für die automatisierte Energiedatenerfassung, zudem Dienstleistungen wie die technische Beratung und Begleitung zur Systemauslegung und -einführung. Alle Produkte sind herstellerunabhängig und flexibel einsetzbar. Dank schneller Installation und intuitiver Bedienung sorgen sie für eine steile Lernkurve und Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit.
econ solutions mit Sitz in Straubenhardt wurde 2010 als Tochter der international tätigen POLYRACK TECH-GROUP ( www.polyrack.com) gegründet und gehört seit 2017 zur Mannheimer MVV-Gruppe ( www.mvv.de).

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Fraunhofer SIT – Cyber-Schutz für Stromtankstellen

Fraunhofer SIT-Forscher zeigen erstmals entwickelte Schutzmaßnahmen für Ladesäulen

Fraunhofer SIT - Cyber-Schutz für Stromtankstellen

DELTA hilft Herstellern von z.B. Elektrofahrzeugen mit Schutzmaßnahmen gegen Datendiebstahl.

Wie lassen sich Stromtankstellen besser vor Hacker-Angriffen schützen? Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT hat auf der Vernetzungskonferenz Elektromobilität in Berlin gezeigt, wie Betreiber ihre Ladesäulen gegen Manipulationen und Datendiebstähle absichern können.

Stromtankstellen stehen meist an Straßenrändern, in Parkhäusern oder an anderen unbewachten Stellen. Damit sind sie ein leichtes Ziel für IT-basierte Angriffe. Angreifer können zum Beispiel über einen verfügbaren USB-Anschluss unbemerkt versuchen, die Firmware an der Ladesäule zu manipulieren. So können sie etwa unbegrenzt frei tanken oder die Ladung über ein anderes Kundenkonto abbuchen lassen. Auch personenbezogene Daten können erbeutet und missbraucht werden. Die Experten des Fraunhofer SIT haben eine beispielhafte Lösung entwickelt, die mögliche Angriffe und Manipulationen an Ladesäulen verhindert.

Die Absicherung der Ladesäule erfolgt auf Systemebene. Mittels eines Trusted Platform Modules, also eines speziell gegen Angriffe gesicherten Hardware-Sicherheitsmoduls, das fest mit der Ladesäule verbunden ist, lässt sich aus der Ferne prüfen, ob sich die Firmware der Ladesäule in einwandfreiem und vertrauenswürdigem Zustand befindet. Zusätzlich können Betreiber von Ladesäulen auch ferngesteuert die Firmware aktualisieren. Gleichzeitig verhindert die Fraunhofer-Lösung, dass ältere Firmware-Versionen wieder aufgespielt werden, um bekannte Sicherheitslücken darin auszunutzen.

Ladesäulen senden und speichern sensible personenbezogene Daten, sie übermitteln beispielsweise Menge, Dauer und Ort eines Ladevorgangs sowie die dazugehörigen Kundendaten, wie z.B. Vertragsnummern oder RFID Identifier, an eine Abrechnungsstelle. Diese Kommunikation muss verschlüsselt sein, um die Daten der Nutzer zu schützen. Mit der Lösung des Fraunhofer SIT wird das kryptografische Schlüsselmaterial, das auf der Ladesäule benötigt wird, vor Angreifern geschützt und somit verhindert, dass Unberechtigte die gesendeten Daten entschlüsseln.

Die Experten des Fraunhofer SIT haben ihre Beispiel-Lösung erstmals auf der Vernetzungskonferenz Elektromobilität 2018 am 12. und 13. November in Berlin vorgestellt. Die Konferenz wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert und bietet ein Forum zur Vernetzung deutscher und internationaler Vertreter aus Industrie, Forschung und Politik.

Die Arbeit des Fraunhofer SIT ist im Rahmen des Projekts DELTA – Datensicherheit und -Integrität in der Elektromobilität beim Laden und eichrechtkonformen Abrechnen – entstanden. DELTA hat unter anderem das Ziel, Herstellern von Elektrofahrzeugen und Ladesäulen sowie Infrastrukturanbietern zu helfen, ihre Produkte gegen Manipulation zu schützen.

Mehr Informationen zum Projekt finden sich im Internet unter www.sit.fraunhofer.de/delta

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien gefördert.

Kontakt
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Rheinstraße 75
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Pressemitteilungen

(Anti-)Social-Media-Berater: Viel Lärm um nichts (?)

Kritischer Blog-Beitrag der PR-, Marketing- und Digitalagentur Görs Communications zur (Un-)Kultur der unprofessionellen Social Media Beratung

(Anti-)Social-Media-Berater: Viel Lärm um nichts (?)

PR-, Marketing- & Digitalagentur Görs Communications warnt vor unerfahrenen Social Media „Beratern“

Social Media Beratung: Erfahrung, Professionalität und unternehmerisches Denken zahlen sich aus.

Mittlerweile bieten sie an allen Ecken des Internets ihre Dienste an: Social-Media-Berater. Also Dienstleister, die für die Unternehmen die Betreuung der Social-Madia-Kanäle übernehmen. Dies erscheint im ersten Moment sogar sinnvoll. Denn schließlich ist der Bedarf an professioneller Betreuung der einzelnen Social Media Kanäle erheblich gestiegen. Nicht nur, dass Unternehmen professionelles Social Media Marketing betreiben sollten, sie sollten auch mehrere Netzwerke gleichzeitig bespielen, um nicht zu abhängig von einer Plattform zu werden. Und das kann darauf hinauslaufen, dass Twitter, Facebook, Instagram, Snap, Xing, LinkedIn und Reddit regelmäßig mit neuen Inhalten gefüttert werden wollen, was wiederum einen nicht gerade geringen Arbeitsaufwand nach sich zieht.

Erschwerend kommt für die meisten Unternehmen noch hinzu, dass sie Probleme damit haben, den richtigen Ton für das jeweilige soziale Netzwerk zu treffen. Also einerseits salopp genug schreiben, um im sozialen Netzwerk anzukommen (und Social Media Interaktionen wie Likes, Faves, Retweets etc. zu generieren), andererseits aber auch die Seriosität des Unternehmens wahren – was häufig genug einer Quadratur des Kreises gleichkommt.

„Hippe“ Social-Media-Berater und „Nerds“ als Problemlöser?

Angesichts dieser Probleme verwundert es nicht, dass viele Unternehmen tatsächlich die Dienste von Social-Media-Beratern in Anspruch nehmen. Und zwar nicht, um sich beraten zu lassen, was sicherlich sinnvoll ist, sondern sie übertragen gleich die gesamte Social-Media-Arbeit auf eben jene Berater – die komplette Social-Media-Kommunikation wird also outgesourced. Was jedoch in der Regel keine gute Idee ist.

Viele Social-Media-Berater werben damit, dass sie im Internet praktisch zu Hause sind, dass sie die sozialen Medien verstehen, dass sie Likes, Faves, Retweets und jede Menge Klicks generieren können – manche Versprechen sind dort etwas vollmundig, aber selbst wenn die Berater dies tatsächlich leisten, dann hat das trotzdem nicht viel mit professioneller Kommunikation zu tun. Social Media mag einen immer größeren Anteil an der Kommunikation eines Unternehmens ausmachen, sie bleibt aber immer nur ein Teil der Kommunikation.

„Dreamteam“ für Unternehmen: Professionelles Content-Marketing plus Social Media

Betreibt man professionelles Content-Marketing, dann wird Social Media dazu eingesetzt, die eigentlichen Content-Marketing-Maßnahmen zu flankieren. Sprich, Social Media wird nicht als Selbstzweck begriffen, sondern als ein Mittel zur Steigerung der Reichweite. Schließlich ist Social Media immer nur ein Bereich der Digitalisierung und digitalen Markterschließung. Und daran zeigt sich, dass der Einsatz von Social-Media-Beratern höchst problematisch ist, wenn diese ausschließlich Ahnung von Social Media haben – es ist alles, nur keine Kommunikation aus einem Guss.

Zudem sollten sich Unternehmen, die Social-Media-Berater einsetzen, auch immer fragen, welche Qualifikationen die Social-Media-Berater in Krisenfällen mitbringen. Was ist etwa, wenn etwas schiefgeht, kann man dann im Shitstorm tatsächlich dem Berater vertrauen? Findet er dort wirklich die richtigen Worte oder verschlimmert er womöglich die Situation? Normalerweise haben Kommunikationsverantwortliche eine umfangreiche Ausbildung und/oder ein Studium absolviert und blicken auf viele Jahre Berufserfahrung zurück – kann man das auch über den Social-Media-Berater sagen, der am Ende das Unternehmen nach außen vertritt?

Unternehmen sollten den Einsatz von Social-Media-Beratern deshalb genau überdenken. Beratung und Hilfestellung sind sicherlich hilfreich, das Outsourcen der gesamten Social-Media-Tätigkeit an Dienstleister (ohne umfangreiche Qualifikationen) ist hingegen nicht sinnvoll.

Wie Unternehmen im eigenen Haus eine umfassenden Onlinemarketing-Strategie entwickeln können und sich das dafür notwendige Social-Media-Know-how selbst aneignen können, zeigt die PR-, Marketing- und Digitalberatung Görs Communications ( https://www.goers-communications.de ) im Rahmen unserer Beratungsleistung beim staatlichen Digitalisierungs-Förderprogramm “ go-digital“ vom Bundeswirtschaftsministerium. unterstützt KMU-Firmen mit bis zu 100 Beschäftigten dabei, den Weg in die Digitalisierung zu beschreiten.

Als ein vom Bundeswirtschaftsministerium autorisiertes go-digital Beratungsunternehmen und Google Partner zeigt Görs Communications kleineren und mittleren Unternehmen, wo bei der Digitalen Markterschließung und bei Social Media die Fallstricke liegen – und welche Maßnahmen sich auch bei kleinem und mittlerem Budget umsetzen lassen.

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Görs Communications (DPRG) ist die Public Relations (PR) und Content Marketing Agentur sowie Digitalberatung / Unternehmensberatung für den Großraum Hamburg – Lübeck und Schleswig-Holstein. Die Internet-, PR- und Werbeagentur Görs Communications verfügt über jahrelange Erfahrungen, Erfolge und Know-how v.a. für erklärungsbedürftige und komplexe Produkte und Dienstleistungen. Die PR- und Marketingberatung bietet effiziente Alternativen zur teuren und ineffektiven Werbung und Reklame. Durch professionelle Public Relations, Öffentlichkeitsarbeit, Online-PR, Internetmarketing, Onlinemarketing, Contentmarketing, Socia Media Marketing, Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO) werden die Kunden von Görs Communications bekannter und erfolgreicher. Die Schwerpunkte der PR- und Marketingagentur Görs Communications liegen in den Bereichen Internet / Digitalisierung, Immobilien, Finanzen, Business to Business (B2B) sowie Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Zudem bietet Görs Communications Coaching, Innovationsberatung und Mediaberatung sowie Video Marketing durch Scribble Videos und Erklärfilme.

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