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Arbeitsplatzabbau bei Bombardier: Tipps vom Anwalt für Arbeitsrecht

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Arbeitsplatzabbau bei Bombardier: Tipps vom Anwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt Bredereck

Bombardier nennt es „Transformation“ und spricht über die „langfristige und tragfähige Perspektive“ seiner Werke – mitsamt dem Abbau von bis zu 1.500 Arbeitsplätzen. Die Berliner Zeitung berichtet darüber in seiner Online-Ausgabe vom 28.03.2018. Schön klingt das nur für die Mitarbeiter, die an der Zukunft von Bombardier teilhaben dürfen. Den Arbeitnehmern, deren Stellen wohl wegfallen werden, dürfte das eher Angst machen. Worauf Mitarbeiter von Bombardier jetzt achten sollten, sagt Arbeitsrechtler und Kündigungsschutz-Experte Alexander Bredereck.

Die Berliner Zeitung beruft sich in ihrem Online-Artikel auf einen Bombardier-Aufsichtsrat, der laut dem Zeitungsbericht andeutet, dass älteren Arbeitnehmern eine Abfindung gezahlt werden könne. Bei einem Stellenabbau bieten große Industriekonzerne häufig erst einmal Aufhebungsverträge an oder Abfindungszahlungen. Üblicherweise hofft man, sich mit diesen Angeboten von Arbeitnehmern zu trennen, ohne betriebsbedingte Kündigungen aussprechen zu müssen. Mitarbeiter in den vom Abbau betroffenen Abteilungen oder Werken müssen in einer solchen Lage einige Dinge unbedingt beachten.

1. Liefern Sie keinen Kündigungsgrund! Halten Sie Ihre Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis ein, leisten Sie sich keine Ausrutscher. Wo mancherorts über eine Ungenauigkeit im Arbeitszeitnachweis hinweggesehen wird, oder bei der privaten Nutzung des Internets oder beim Datenschutz, werden solche Verstöße in Zeiten eines Arbeitsplatzabbaus mitunter auf die Goldwaage gelegt. Informieren Sie sich jetzt sehr genau über Ihre Pflichten, lesen Sie Ihren Arbeitsvertrag und alle wichtigen Betriebsvereinbarungen aufmerksam durch. Einen Arbeitsplatz bei Bombardier sollte man nicht leichtfertig auf Spiel setzten!

2. Überprüfen Sie ein Abfindungsangebot von Bombardier mit einem erfahrenen Experten für Kündigungsschutz und Abfindungen. Lassen Sie sich dafür Bedenkzeit geben. Beim Arbeitsrechtler erfahren Sie, ob es sich lohnt, das Angebot anzunehmen, oder ob eine andere Vorgehensweise für Sie besser wäre, beispielsweise abzuwarten und gegebenenfalls gegen eine betriebsbedingte Kündigung mit einer Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht zu klagen.

3. Nehmen Sie die Anwaltssuche ernst und informieren Sie sich vorab über die Erfahrung und Spezialisierung des Anwalts. Es macht Sinn, sich für die Beratung einen Fachanwalt für Arbeitsrecht auszusuchen, der spezialisiert ist auf Kündigungsschutzklagen und Abfindungsverhandlungen.

Bombardier-Mitarbeitern, denen ein Abfindungsangebot vorliegt oder die kurz vor der Kündigung stehen, biete ich folgendes an: In einem kostenlosen und unverbindlichen Telefonat spreche ich mit Ihnen über das Abfindungsangebot von Bombardier und über die Chancen einer Kündigungsschutzklage, sowie über die Abfindungshöhe, die ich in Ihrem Fall für realistisch halte. Rufen Sie mich gern in meiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht in Berlin an: 030.40004999. Ich rufe Sie in der Regel am selben oder am folgenden Tag zurück. Auf das Gespräch mit Ihnen freue ich mich!

Über 18 Jahre Erfahrung mit Kündigungsschutzklagen, Vertretung bundesweit:
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Plexus erhält Innovation Supplier Award 2016 von Bombardier Transportation

Bombardier Rail Control Solutions zeichnet Plexus, den E2MS-Spezialisten für hervorragenden Support und innovativen Ideen aus

Plexus erhält Innovation Supplier Award 2016 von Bombardier Transportation

Oliver Mihm, Regional President EMEA Plexus, nahm den Preis stellvertretend für sein Team entgegen

München, 17. Januar 2017 – Plexus Corp., ein führender Spezialist für Electronic Engineering und Manufacturing Services (E2MS), wurde mit dem ersten Innovation Supplier Award der Sparte Rail Control Solutions (RCS) von Bombardier Transportation ausgezeichnet. Plexus erhält den Award für die Entwicklung eines neuen und effektiven Beschichtungsverfahrens bei der Leiterplattenbestückung der Balise2010 des Schienenfahrzeugbauers. Die Beschichtung erhöht nicht nur die Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte, sondern senkt zudem auch Herstellungskosten. Möglich wird dies durch ein automatisiertes Sprüh- und Härtungsverfahren, das anstelle des traditionellen Tauchbeschichtungsverfahrene angewendet wird.

Die Auszeichnung würdigt vor allem die Arbeit am Plexus-Standort in Oradea, Rumänien. Die Zusammenarbeit zwischen Plexus und RCS begann ursprünglich mit der Fertigung im Werk in Penang, Malaysia und hat sich mittlerweile zu einer weltweiten Zusammenarbeit entwickelt. Plexus unterstützt RCS in Nord- und Südamerika, Asien, EMEA und Australien mit seinen Produktionsstätten in Europa, Asien und den USA und bietet zudem Support bei der Entwicklung und beim Rapid Prototyping.

Oliver Mihm, Regional President EMEA bei Plexus nahm den Preis stellvertretend für sein Team entgegen. Überreicht wurde der Award von Peter Cedervall, President of Rail Control Solutions bei Bombardier Transportation.
„Es ist für uns eine große Ehre , als erstes Unternehmen mit diesem Innovationspreis ausgezeichnet zu werden“, so Oliver Mihm. „Ich nehme ihn im Namen aller Plexus Ingenieure entgegen, die mit vollem Einsatz an diesem Projekt gearbeitet haben. Der Erfolg ist ein Beispiel für die Innovationskraft unseres Werkes in Oradea, wo es gelungen ist, eine Lösung mit einzigartigen Anforderungen schnell und kosteneffizient zu entwickeln.“

Plexus ist für die Unterstützung seiner Kunden in der EMEA-Region hervorragend aufgestellt. Während sich der Standort in Livingston vor allem auf Entwicklung und Rapid Prototyping konzentriert, stehen beim Werk in Kelso Aftermarket-Services im Mittelpunkt. In Deutschland ist der Konzern mit einem eigenen Design Center in Darmstadt vertreten. In Oradea findet die Entwicklung und Fertigung statt. Mit 26 weltweiten Standorten und 14.000 Mitarbeitern (davon 470 Ingenieure) verfügt Plexus über allumfängliche Erfahrung in den Bereichen Produktentwicklung (Software, digitale und analoge Hardware, Entwicklung von mechanischen, industriellen und Leiterplatten-Designs), Kommerzialisierung (z.B. Prüfstrategie, Design for Excellence-Services, Design Assurance), Fertigung und Aftermarket-Services.

Über Plexus:
Plexus bietet optimierte Lösungen zur Realisierung von elektronischen Produkten. Grundlage dazu bildet ein einzigartiges Value-Stream-Service-Modell mit innovativen und aufeinander abgestimmten Dienstleistung aus den Bereichen Produktentwicklung, Design, Vermarktung, Fertigung, Fulfillment und Nachhaltigkeit. So entstehen ganzheitliche End-to-End Lösungen für Kunden in Europa, Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum.
Plexus ist weltweit führend bei kleinen und mittleren Serien hoch komplexer Kundenlösungen, die höchste Anforderungen in Bezug auf Qualität, Flexibilität und Technologie erfüllen. Der E2MS-Spezialist unterstützt mehr als 140 namhafte Unternehmen aus den Fokus-Branchen Gesundheit/LifeScience, Industrie/Gewerbe, Verteidigung/Security/Luftfahrt sowie Kommunikation.
Weitere Informationen unter www.plexus.de

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Stellenabbau bei Bombardier in Hennigsdorf? Was tun bei Erhalt eines Aufhebungsvertrages?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Stellenabbau bei Bombardier in Hennigsdorf? Was tun bei Erhalt eines Aufhebungsvertrages?

Arbeitsrecht

Massiver Stellenabbau vom Betriebsrat befürchtet: Laut einem Bericht von Morgenpost.de befürchtet der Betriebsrat von Bombardier in Hennigsdorf einen Abbau von Stellen. Hier gibt es für den Arbeitgeber verschiedene Möglichkeiten. Neben dem Ausspruch von Kündigungen kommen grundsätzlich auch Aufhebungsverträge in Betracht. Nach Einschätzung des Betriebsrats sollen der obigen Pressemeldung zufolge weitere 500 Arbeitsplätze wegfallen. Bombardier hat dies bislang ausdrücklich wohl nicht bestätigt. Es gäbe noch keinen Beschluss. Näheres soll in den nächsten Wochen mitgeteilt werden. Für betroffene Arbeitnehmer von Bombardier in Hennigsdorf stellt sich die Frage, wie sie bei Erhalt eines Aufhebungsvertrages vorgehen sollen.

Aufhebungsvertrag muss nicht unterzeichnet werden: Wichtig zu wissen: Es besteht kein Anspruch des Arbeitgebers, dass man einen Aufhebungsvertrag unterzeichnet. Dies ergibt sich schon aus dem Namen Vertrag. Beide Seiten müssen also einverstanden sein. Verweigert der Arbeitnehmer seine Unterzeichnung, kommt der Vertrag nicht zu Stande, das Arbeitsverhältnis besteht weiter. Zu einer Unterzeichnung ist ein Arbeitnehmer grundsätzlich nicht verpflichtet.

Aufhebungsvertrag bei Unterzeichnung wirksam: Wenn der Arbeitnehmer wiederum den Aufhebungsvertrag unterzeichnet hat, kommt er davon in der Regel nicht mehr Weg. Deswegen sollte man sich hier unbedingt immer vorab von einem Spezialisten, am besten einem Fachanwalt für Arbeitsrecht beraten lassen. Hinterher ist es meistens zu spät.

Deckungsanspruch gegen die Rechtsschutzversicherung schon bei Vorliegen eines Angebots des Arbeitgebers zum Abschluss eines Aufhebungsvertrages: Manchmal verweigern Rechtsschutzversicherungen die Deckungszusage mit der Begründung, der Arbeitgeber habe noch keine Kündigung ausgesprochen. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Deckung schon zu erteilen ist, wenn der Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag vorlegt. In diesem Fall darf der Arbeitnehmer also zum Anwalt gehen, sich beraten lassen und die Rechtsschutzversicherung muss die Deckung übernehmen.

Aufhebungsvertrag für Arbeitnehmer oft mit Nachteilen verbunden: Während ein Aufhebungsvertrag für Arbeitgeber in der Regel eher vorteilhaft ist (außergerichtliche Einigung statt teurer Vergleich im Kündigungsschutzverfahren), haben Arbeitnehmer eine Reihe von Nachteilen zu fürchten. Zum einen sind die Konditionen schlechter als bei einer entsprechenden Vereinbarung vor dem Arbeitsgericht. Zum anderen drohen erhebliche Nachteile beim Bezug von Arbeitslosengeld, wenn man noch keinen neuen Job hat. Neben einer Sperrzeit (drei Monate kein Arbeitslosengeld) droht bei Nichteinhaltung der Kündigungsfrist zusätzlich auch noch das Ruhen des Anspruchs auf Arbeitslosengeld. Die Abfindung kann so schnell aufgebraucht werden. Dann hat man sein Arbeitsverhältnis de facto ohne Gegenleistung aufgelöst.

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen. Sie sollte unbedingt vor Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages oder eines Abwicklungsvertrages rechtliche Beratung einholen. Wenn Sie es unterschrieben haben, ist regelmäßig kaum noch etwas auszurichten.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter nebenstehender Telefonnummer an und besprechen Sie zunächst telefonisch die Möglichkeiten auf die jeweilige Situation zu reagieren. Möglicherweise sind ihre Handlungsoptionen besser, als Sie zunächst annehmen.

Wer wir sind. Die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind seit vielen Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Kündigungsschutz tätig. Gemeinsam haben sie das Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest verfasst. Auf dem YouTube-Kanal Fernsehanwalt werden ständig aktuelle Rechtsprobleme aus dem Alltag vorgestellt und dazu praxisnahe Lösungen präsentiert.

06.12.2016

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 € zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de

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Stellenabbau bei Bombardier in Hennigsdorf? Was Arbeitnehmer beachten sollten

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Stellenabbau bei Bombardier in Hennigsdorf? Was Arbeitnehmer beachten sollten

Arbeitsrecht

Massiver Stellenabbau vom Betriebsrat befürchtet

Laut einem Bericht von Morgenpost.de befürchtet der Betriebsrat von Bombardier in Hennigsdorf einen massiven Stellenabbau. Nach Einschätzung des Betriebsrats sollen weitere 500 Arbeitsplätze wegfallen. Bombardier hat dies bislang ausdrücklich wohl nicht bestätigt. Es gäbe noch keinen Beschluss. Näheres soll in den nächsten Wochen mitgeteilt werden. Für betroffene Arbeitnehmer von Bombardier in Hennigsdorf stellt sich die Frage, wie sie mit dieser neuen Situation umgehen sollen. Besteht Handlungsbedarf?

Handlungsbedarf bei Erhalt einer Kündigung

Konkreter Handlungsbedarf besteht in jedem Fall bei Erhalt einer Kündigung. Hier muss innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht eingereicht werden, damit man sich alle Optionen offenhält. Gerade wenn der Arbeitgeber nicht alle Mitarbeiter gekündigt hat, bestehen gute Optionen, die Kündigung erfolgreich anzugreifen.

Kündigungsschutzklage auch bei Sozialplan

In der Regel empfehle ich auch bei Vorhandensein eines lukrativen Sozialplans die Erhebung einer Kündigungsschutzklage. Das gilt auch für die Arbeitnehmer, die grundsätzlich nichts gegen eine Beendigung haben. Die Bedingungen der Beendigung können häufig deutlich verbessert werden. Das betrifft nicht nur die Höhe der Abfindung, sondern auch das Arbeitszeugnis und weitere Ansprüche. Wer sich diese Chance entgehen lässt, verschenkt unter Umständen Geld und Sicherheit.

Vorsicht bei Änderung der Arbeitsbedingungen

Auch wenn der Arbeitgeber nicht direkt kündigt, sondern lediglich die Arbeitsbedingungen ändert, sollte man sich in solchen Situationen unbedingt beraten lassen. Manchmal werden durch solche Maßnahmen spätere Kündigungen vorbereitet.

Deutschlandweite Vertretung bei Kündigungen: Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber und erstreiten Abfindungen. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage.

Handbuch Arbeitsrecht der Stiftung Warentest: Wir empfehlen Ihnen das Handbuch „Arbeitsrecht“ der Stiftung Warentest. Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck haben als Autoren dieses Handbuchs ihre praktischen Kenntnisse aus jahrelanger Tätigkeit im Kündigungsschutzverfahren eingebracht. Das Handbuch ist aus wechselseitiger Arbeitnehmer- und Arbeitgeberperspektive geschrieben.

06.12.2016

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Bombardier streicht Stellen: Vorsicht nicht nur bei Kündigungen – Tipps für Arbeitnehmer

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Stellenstreichungen bei Bombardier

Der geplante Stellenabbau des kanadischen Flugzeug- und Zug-Produzenten Bombardier betrifft Pressemitteilungen zufolge (z.B. von faz.net am 17.2.2016) in Deutschland mehr als 1400 Arbeitsplätze. Jeder siebte Mitarbeiter von Bombardier in Deutschland wäre demnach betroffen.

Kündigungsschutzklage erheben bei Kündigung

Innerhalb von drei Wochen muss bei Erhalt einer Kündigung eine Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht eingereicht werden, das wissen die meisten Arbeitnehmer auch. Diese Kündigungsschutzklage macht auch dann Sinn, wenn es einen Sozialplan gibt. Es lassen sich nämlich dadurch wichtige Nebenansprüche (Arbeitszeugnis, Überstundenvergütung, Provisionen) regeln, zudem ist die Abfindung bei einem gerichtlichen Vergleich oftmals deutlich höher. Schließlich erhält der Arbeitnehmer dadurch dann auch einen Titel gegen den Arbeitgeber.

Achtung bei Umstrukturierungen

Doch nicht nur bei Kündigungen müssen Arbeitnehmer gut aufpassen. Gleiches gilt auch dann, wenn im Unternehmen Umstrukturierungen vorgenommen werden. Oftmals hat der Arbeitgeber mit solchen Maßnahmen in Krisensituationen vor, Arbeitnehmer in Abteilungen zu versetzen, die später komplett verlagert oder geschlossen werden. Dadurch haben es Arbeitgeber dann später bei der erforderlichen Sozialauswahl deutlich leichter. Daher sollten Arbeitnehmer bereits bei einer Versetzung deren Wirksamkeit überprüfen lassen. Wenn Arbeitnehmer das Gefühl haben, in eine solche Abteilung verlegt zu werden, sollte eine Abwehr der Versetzung geprüft werden.

Prüfung vor Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages

Wenn der Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag anbietet, sollte dieser ganz genau überprüft werden, bevor der Arbeitnehmer ihn unterschreibt. Änderungen sind nach einer Unterzeichnung nämlich in der Regel nicht mehr möglich. Durch den Abschluss eines Aufhebungsvertrages können zahlreiche Probleme für Arbeitnehmer auftreten. So wird dann häufig ein Teil der Abfindung schon benötigt, um die sozialrechtlichen Nachteile wie zum Beispiel Anrechnung der Abfindung wegen Ruhen des Arbeitslosengeldanspruches oder wegen einer Sperrzeit zu kompensieren. Außerdem werden wichtige Nebenansprüche, wie zum Beispiel der Inhalt eines Arbeitszeugnisses und insbesondere auch die Gesamtnote des Zeugnisses, nicht ausdrücklich geregelt. Ein Aufhebungsvertrag ist regelmäßig allenfalls dann sinnvoll, wenn der Arbeitnehmer bereits einen neuen, besseren Job hat.

24.2.2016

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Stellenstreichungen bei Bombardier: Tipps für Arbeitnehmer bei einem Stellenabbau

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Bombardier baut Stellen ab. Der kanadische Flugzeug- und Zug-Produzent Bombardier plant einer Pressemitteilung von faz.net vom 17.2.2016 zufolge, von den 9.000 Arbeitsplätzen des Unternehmens in Deutschland, über 1.400 Stellen zu streichen. Das würde bedeuten, dass jeder siebte Mitarbeiter von Bombardier in Deutschland betroffen wäre. In der Folge gibt es einige zusammengefasste Hinweise für Arbeitnehmer, die von einem Stellenabbau, wie z. B. bei Bombardier, betroffen sind.

Anfangs häufig Aufhebungsvertrag

Arbeitgeber bieten Mitarbeitern oftmals Aufhebungsverträge an, um durch eine einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses Kündigungen und etwaige Kündigungsschutzklagen der Arbeitnehmer zu vermeiden. Arbeitgeber üben dabei mitunter erheblichen Druck auf die Arbeitnehmer aus. Mitarbeitern werden verschiedene finanzielle Vorteile (Turboprämien, Sprinterklauseln, extra Abfindungen usw.) in Aussicht gestellt, für den Fall, dass sie einen solchen Aufhebungsvertrag unterzeichnen. Auf die damit einhergehenden Nachteile wird dagegen oftmals nicht so genau hingewiesen.

Nachteile von Aufhebungsverträgen

Durch den Abschluss eines Aufhebungsvertrages können zahlreiche Probleme auftreten. Das Ruhen des Arbeitslosengeldanspruchs oder eine Sperrzeit sorgen dafür, dass ein Teil der erhaltenen Abfindung direkt schon wieder verloren geht. Zudem gibt es keine ausdrückliche Regelung wichtiger Nebenansprüche, wie zum Beispiel der Inhalt eines Arbeitszeugnisses und insbesondere auch die Gesamtnote des Zeugnisses. Ist der Aufhebungsvertrag erst einmal unterzeichnet, können sich Arbeitnehmer nicht mehr davon lösen, das muss unbedingt beachtet werden. Auch wenn der Arbeitgeber im Vorfeld der Unterzeichnung sehr höflich und zuvorkommend war, ist der Aufhebungsvertrag unter Dach und Fach, wird den Arbeitnehmern oft die kalte Schulter gezeigt. Sie haben dann ja auch kein Druckmittel mehr in der Hand. Daher gilt der Grundsatz: niemals ohne vorherige Beratung unterzeichnen.

Kündigungsschutzklage als beste Option

Der beste Weg für Arbeitnehmer ist in der Regel zu warten, bis es zu einer Kündigung kommt, und dann Kündigungsschutzklage zu erheben. Dadurch werden die beschriebenen Nachteile im Hinblick auf den Bezug von Arbeitslosengeld vermieden, und die Dauer des Arbeitsverhältnisses wird maximal nach hinten gestreckt. Die Abfindung kann zudem häufig erheblich erhöht werden, das Arbeitszeugnis wird in der Regel deutlich besser sein als bei außerprozessualen Verhandlungen und man hat einen Titel gegen den Arbeitgeber, aus dem vollstreckt werden kann.

24.2.2016

Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber und erstreiten Abfindungen. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht, Alexander Bredereck und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage.

Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind die Autoren des Ratgebers „Arbeitsrecht“ der Stiftung Warentest.

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Stellenabbau bei Bombardier: Hinweise für betroffene Arbeitnehmer (Teil 2)

Ein Artikel von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Philipp Modrach, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Laut Medienberichten und einer Pressemitteilung will der kanadische Konzern Bombardier im Laufe der kommenden zwei Jahre bis zu 7000 Stellen weltweit streichen. Gemäß einer Pressemitteilung von Bombardier betrifft dies auch 3200 Stellen der Zugsparte von Bombardier (Bombardier Transportation), die ihren Sitz in Berlin hat. Demnach können auch deutsche Arbeitnehmer betroffen sein. Laut der Pressemitteilung, welche im Rahmen des finanziellen Ergebnisberichts des 4. Quartals und des endenden Jahres zum 31.12.2015 (Pressemitteilung zu finden als: Bombardier Announces Financial Results for the Fourth Quarter and the Year Ended December 31, 2015) veröffentlicht wurde, soll demnach eine „Global workforce optimization“ stattfinden. Dies bedingt den Abbau von 7000 Arbeitsplätzen weltweit, wovon nach aktuellen Medienberichten womöglich 1430 Arbeitsplätze in Deutschland betroffen sind.
Unabhängig davon, ob Bombardier zeitglich in bestimmten Wachstumsgebieten neue Arbeitsplätze schaffen will, könnte es also dazu kommen, dass es für einige Arbeitnehmer eng wird.

In einem solchen Fall könnte die Kernfrage lauten: „Was muss ich als Arbeitnehmer beachten, wenn
ein Unternehmen den Abbau von Stellen ankündigt?“

Vorsicht, wenn der Inhalt des Arbeitsverhältnisses geändert wird:

Das Weisungsrecht des Arbeitgebers wird regelmäßig im Arbeitsvertrag geregelt sein. Hat der Arbeitgeber ein solches Weisungsrecht, besteht die Möglichkeit, dass einem Arbeitnehmer andere beziehungsweise neue Tätigkeiten zugewiesen werden. Dies mag für den einzelnen Arbeitnehmer vorerst gar nicht so schlimm aussehen, sodass dieser sich gegen etwaige Änderungen der Inhalte des Arbeitsverhältnisses gar nicht zur Wehr setzt. Meistens wird dadurch aber das Risiko für die Zukunft verkannt.

In der Vergangenheit spielte sich die Situation in größeren Unternehmen häufig wie folgt ab:
Arbeitnehmer und Mitarbeiter, die von dem Arbeitgeber in Zukunft langfristig nicht mehr benötigt werden, werden zunächst in eine gesonderte Abteilung „versetzt“. Dort wird dann an für einen längeren Zeitraum an einem Projekt gearbeitet. Meist ist dieses Projekt realistisch betrachtet eher nutzlos, sodass manche Mitarbeiter sich woanders bewerben und aufgrund Ihrer Unzufriedenheit den Arbeitgeber wechseln. Für diejenigen, die das nicht tun, kann dann im Zweifel eine irgendwann ausgesprochene betriebsbedingte Kündigung das Ende des Arbeitsverhältnisses bedeuten, da der Arbeitgeber die Abteilung für dieses Projekt schließt und dann bezüglich der Sozialauswahl der zu kündigenden Arbeitnehmer sagt, dass nur die Mitarbeiter, die in dieser einen Abteilung gearbeitet haben miteinander vergleichbar sind.

Vorsicht, wenn der Arbeitgeber Änderungskündigungen ausspricht:

Sofern der Arbeitgeber kein arbeitsvertraglich vereinbartes Weisungsrecht hat, wird die Änderung der Arbeitsbedingungen und somit eine Änderung des Inhalts des Arbeitsverhältnisses entweder über eine Änderung im gegenseitigen Einverständnis gelingen. Weigert sich der Arbeitnehmer, bleibt dem Arbeitgeber nur die Änderungskündigung.

Eine solche Kündigung verbindet die Kündigung des mit dem Arbeitnehmer bestehenden Vertrages mit dem gleichzeitigen Angebot, dass das Arbeitsverhältnis zu geänderten Arbeitsbedingungen fortgesetzt werden kann, falls der Arbeitnehmer sich damit einverstanden erklärt.

Die Änderungskündigung und ihr Inhalt:

Eine Änderungskündigung besteht aus

1. einem Angebot der genau formulierten zukünftigen Arbeitsbedingungen, wie der Arbeitgeber sich die Änderung vorstellt und

2. einer Kündigung für den Fall, dass der Arbeitnehmer nicht sein Einverständnis mit dem Änderungsangebot erklärt, welche dann das Arbeitsverhältnis beenden soll.

Die Wirksamkeit einer Änderungskündigung:

Für eine Änderungskündigung gelten demnach alle rechtlichen Anforderungen wie für eine Beendigungskündigung. Genauso wie bei Beendigungskündigungen muss in solchen Fällen zunächst die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes überprüft werden. Ist dies der Fall, gilt auch für Änderungskündigungen, dass diese für ihre Wirksamkeit sozial gerechtfertigt sein müssen.
Selbst ein einzelnes, möglicherweise minimales Verlangen des Arbeitgebers bezüglich einer Änderung der Arbeitsbedingungen kann zur Unwirksamkeit der gesamten Änderungskündigung führen.

Für die Unwirksamkeit der Änderungskündigung ist es unerheblich, in welcher Reihenfolge Änderungsangebot und Kündigung erfolgen. Zulässig ist hier beispielsweise, dass das Änderungsangebot in ein Kündigungsschreiben mit aufgenommen wird oder die Kündigung dem Änderungsangebot nachfolgt. Unwirksam ist die Änderungskündigung jedoch dann, wenn das Angebot, das Arbeitsverhältnis mit geänderten Bedingungen fortzusetzen, erst nach der Kündigung ausgesprochen wird.

In den seltensten Fällen ist eine außerordentliche fristlose Änderungskündigung zulässig, sodass regelmäßig auch hier die Kündigungsfrist gewahrt werden muss.

Wie reagiert man auf eine Änderungskündigung:

Bei Erhalt einer Änderungskündigung bieten sich dem Arbeitnehmer drei Möglichkeiten:

1. Zustimmung: Der Arbeitnehmer kann der gewünschten Änderung der Arbeitsbedingungen zustimmen. Das Arbeitsverhältnis wird dann zu den geänderten Arbeitsbedingungen fortgesetzt.

2. Zustimmung unter Vorbehalt: Eine Zustimmung ist auch unter dem Vorbehalt, dass die Änderungen nicht sozial ungerechtfertigt sind, möglich. Einen solchen Vorbehalt muss der Arbeitnehmer innerhalb der Frist einer Kündigungsschutzklage – also innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung – gegenüber dem Arbeitgeber erklären. Außerdem muss der Arbeitnehmer innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung eine Änderungsschutzklage beim Arbeitsgericht erheben und die Feststellung verlangen, dass die Änderung der Arbeitsbedingungen sozial ungerechtfertigt ist. Das Arbeitsverhältnis des Arbeitgebers mit dem Arbeitnehmer gilt dann zu unveränderten Bedingungen fort, wenn der Arbeitnehmer die Änderungsschutzklage gewinnt. Verliert der Arbeitnehmer, besteht sein Arbeitsverhältnis zu den geänderten Arbeitsbedingungen fort.

3. Ablehnung: Als dritte Möglichkeit kann der Arbeitnehmer die Änderung der Arbeitsbedingungen natürlich auch ablehnen. Dann muss er innerhalb einer Frist von drei Wochen ab Zugang der Kündigung Kündigungsschutzklage erheben, wenn er dagegen vorgehen will. Sofern der Arbeitnehmer dann vor Gericht gewinnt, besteht das Arbeitsverhältnis zu unveränderten Bedingungen fort. Verliert der Arbeitnehmer, ist das Arbeitsverhältnis jedoch beendet.

Bewertung der Varianten:

Variante 1: Stimmt der Arbeitnehmer den Änderungen zu, verzichtet er gleichzeitig auf seine Rechte. Das bedeutet nicht zeitgleich, dass dies nicht sinnvoll sein kann. Beispielsweise, wenn der Arbeitnehmer in einem Kleinbetrieb mit weniger als 10 regelmäßig Beschäftigten tätig ist und das Kündigungsschutzgesetz keine Anwendung findet. Im Falle einer Ablehnung könnte ein Arbeitgeber in einem solchen Fall gegebenenfalls auf die Idee kommen, dem Arbeitnehmer eine Beendigungskündigung auszusprechen und somit das Arbeitsverhältnis in Gänze beenden.

Variante 2: Die Zustimmung unter Vorbehalt ist in der Regel die Beste Variante. Sie bietet dem Arbeitnehmer die beste Verhandlungsposition und somit auch eine gute Ausgangslage für einen Vergleich.

Variante 3: Die Ablehnung kann in solchen Fällen sinnvoll sein, wenn die Änderungskündigung mit
einer Vergütungsherabsetzung verbunden ist und man für den Fall ihrer Wirksamkeit lieber komplett auf das Arbeitsverhältnis verzichten will. Nimmt man in einem solchen Fall die Änderungskündigung unter Vorbehalt an (Variante 2) ist das gefährlich. Man muss im Falle der Wirksamkeit unter Umständen selber kündigen und handelt sich dadurch Ärger bei der Bundesagentur (Sperrzeit) ein.
Vorsicht bei der Frist für die Reaktion des Arbeitnehmers!

Für die Annahme eines solchen Änderungsangebotes kann (und sollte) der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine Frist setzen. Setzt der Arbeitgeber eine Frist, darf diese grundsätzlich nicht kürzer als drei Wochen sein. Ist sie das, wird sie auf drei Wochen angepasst. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn der Arbeitgeber keine Frist setzt. Der Arbeitnehmer sollte dann trotzdem sicherheitshalber innerhalb der drei Wochen reagieren. Auch bei der Annahme ohne Vorbehalt. Ein zu langes Warten und demnach zu viel Zeit kann die Erklärung des Arbeitnehmers wirkungslos machen, mit der Folge, dass das Arbeitsverhältnis dann endet.

Weiterhin ist Vorsicht geboten, wenn die Annahme unter Vorbehalt zwar erklärt wird, aber nur gegenüber dem Gericht in der Kündigungsschutzklage und nicht direkt gegenüber dem Arbeitgeber. In einer solchen Konstellation ist es dann so, dass die Kündigungsschutzklage dem Arbeitgeber über das Gericht zugestellt wird und dann gegebenenfalls verspätet eintreffen kann

Fachanwaltstipp für Arbeitnehmer:

In Unternehmen bzw. Betrieben mit regelmäßig mehr als zehn Mitarbeitern und einer Betriebszugehörigkeit von mehr als sechs Monaten lohnt sich das Vorgehen gegen eine Kündigung fast ausnahmslos. Zwar kann das Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in den seltensten Fällen gerettet werden, aber eine Abfindung in einer von Höhe von ungefähr eines halben Bruttomonatsgehalts pro Jahr der Beschäftigung (manchmal auch sehr viel mehr) ist regelmäßig für den Arbeitnehmer möglich. Auch im Falle eines bestehenden Sozialplans lohnt sich eine Kündigungsschutzklage fast immer. Die Bedingungen, zu denen das Arbeitsverhältnis sein Ende findet können oftmals deutlich verbessert werden und die Abfindung erhöht werden. Änderungen der Arbeitsbedingungen sollten Arbeitnehmer regelmäßig auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen lassen. Hier gilt: Sobald der Arbeitnehmer zustimmt, ist im Nachhinein nichts zu retten. Gleiches gilt für das Versäumen der Frist für die Kündigungsschutzklage von drei Wochen.

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer:

Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 EUR zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de

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Pressemitteilungen

Stellenabbau bei Bombardier – Streichung von weltweit 7000 Stellen, 1430 davon wohlmöglich in Deutschland

Ein Artikel von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Philipp Modrach, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Laut Medienberichten und einer Pressemitteilung will der kanadische Konzern Bombardier im Laufe der kommenden zwei Jahre bis zu 7000 Stellen weltweit streichen. Gemäß einer Pressemitteilung von Bombardier betrifft dies auch 3200 Stellen der Zugsparte von Bombardier (Bombardier Transportation), die ihren Sitz in Berlin hat. Demnach können auch deutsche Arbeitnehmer betroffen sein. Laut der Pressemitteilung, welche im Rahmen des finanziellen Ergebnisberichts des 4. Quartals und des endenden Jahres zum 31.12.2015 (Pressemitteilung zu finden als: Bombardier Announces Financial Results for the Fourth Quarter and the Year Ended December 31, 2015) veröffentlicht wurde, soll demnach eine „Global workforce optimization“ stattfinden. Dies bedingt den Abbau von 7000 Arbeitsplätzen weltweit, wovon nach aktuellen Medienberichten womöglich 1430 Arbeitsplätze in Deutschland betroffen sind.
Unabhängig davon, ob Bombardier zeitglich in bestimmten Wachstumsgebieten neue Arbeitsplätze schaffen will, könnte es also dazu kommen, dass es für einige Arbeitnehmer eng wird.

In einem solchen Fall könnte die Kernfrage lauten: „Was muss ich als Arbeitnehmer beachten, wenn ein Unternehmen den Abbau von Stellen ankündigt?“

Abfindungen und deren Höhe in eventuellen Aufhebungsverträgen:

Oftmals versuchen Arbeitnehmer schon vor geplanten Umstrukturierungsmaßnahmen mit Hilfe von Abfindungszahlungen und Aufhebungsverträgen einige Arbeitsverhältnisse zu beenden. Auch wenn hier bereits hohe Summen im Rahmen einer Abfindung angeboten werden, sollten Arbeitnehmer sich trotzdem bewusst sein, dass bei einer solchen einvernehmlichen Beendigung des Arbeitsverhältnisses auch Nachteile drohen können.

Probleme können sich hier insbesondere bezüglich des Arbeitslosengeldes oder aber auch in Bezug auf die Höhe der Abfindung ergeben. Sofern das Arbeitsverhältnis im Rahmen eines Aufhebungsvertrages außergerichtlich sein Ende findet, kann es gegebenenfalls zu einer Sperrzeit kommen. In einigen Fällen droht sogar, dass der Anspruch auf Arbeitslosengeld ruht. Grund hierfür kann die Nichteinhaltung der Kündigungsfrist sein.

So ärgerlich solche eintretenden Nachteile sein können, so einfach sind die Wege, diese Nachteile zu vermeiden. Aufhebungsverträge sollten regelmäßig in einer gebotenen Zeit überprüft werden. Aufpassen sollten alle diejenigen, bei denen der Arbeitgeber mit Zeitdruck versucht, das Arbeitsverhältnis zu beenden. Daher sollte bei Zeitnot und Eile besonders vorsichtig mit der Situation umgegangen werden.

Ein Sozialplan ist kein Gesetz:

Sozialpläne dienen regelmäßig dazu, den betroffenen Arbeitnehmern eine zumindest gute Mindestabsicherung zu bieten. Auch hier sollten diese jedoch überprüft werden, um abschätzen zu können, ob mit Verhandlungen oder anderen Maßnahmen, wie beispielsweise einer Kündigungsschutzklage im Falle einer Kündigung, die Arbeitnehmer am Ende noch besser da stehen als mit den Regelungen des Sozialplans.

Zu billig sollte man sich in keinem Fall verkaufen. Die Größe eines Unternehmens und das Interesse eines Arbeitgebers, an dem Arbeitsverhältnis festzuhalten, sind Indikatoren für eine gute Ausgangsposition der betroffenen Arbeitnehmer.

Beendigungskündigung:

Neben außergerichtlichen Beendigungstatbeständen wie eines Aufhebungsvertrages können natürlich noch andere Beendigungstatbestände treten. Für Arbeitnehmer, die von einer Kündigung betroffen sind, ist besondere Vorsicht geboten. Gegen eine Kündigung sollte regelmäßig eine Kündigungsschutzklage erhoben werden. Kündigungsschutzklagen lohnen sich in der Regel immer. Auch, wenn es einen Sozialplan des kündigenden Unternehmens gibt.
Diese Kündigungsschutzklage muss erhoben werden, auch wenn der gekündigte Arbeitnehmer auf eine hohe Abfindung abzielt.

Was ist eine Kündigungsschutzklage und was gibt es für Besonderheiten?

Die Kündigungsschutzklage ist eine Feststellungsklage. Der Antrag könnte beispielsweise lauten: Es soll festgestellt werden, dass das Arbeitsverhältnis des Arbeitnehmers mit dem Arbeitgeber durch die Kündigung vom … (genaues Datum, bei mehreren Kündigungen: jede einzeln aufführen) nicht aufgelöst worden ist.

Sofern für den gekündigten Arbeitnehmer das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet, bestehen für die Kündigungsschutzklage in den meisten Fällen gute Aussichten auf Erfolg. Die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes setzt hierzu voraus, dass der Arbeitnehmer:

– ohne Unterbrechung länger als sechs Monate im Unternehmen bzw. Betrieb beschäftigt gewesen ist und
– in diesem Unternehmen bzw. Betrieb regelmäßig mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt sind.

Für den Inhalt der Klage gilt, dass die Parteien und das Gericht bezeichnet werden müssen, ein bestimmter Antrag gestellt werden muss (siehe beispielsweise oben) sowie die bestimmte Angabe des Gegenstandes mit einer dementsprechenden Begründung aufgeführt wird.

Besonders wichtig: Für eine Kündigungsschutzklage kann man sich nicht Ewigkeiten Zeit lassen! Eine Kündigungsschutzklage muss immer innerhalb von drei Wochen beim Arbeitsgericht eingehen.
Maßgeblich für den Beginn der Frist ist der Zugang der Kündigung.

Nachdem die Kündigungsschutzklage beim zuständigen Gericht eingegangen ist, wird zunächst zu einer sogenannten Güteverhandlung geladen. Oftmals endet ein solcher Prozess mit der Zahlung einer Abfindung durch den Arbeitgeber und einem Vergleich. Sofern sich die Parteien, also der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer, nicht einigen können, entscheidet das Gericht darüber, ob das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung wirksam beendet worden ist. Das Gericht entscheidet zu Gunsten des Arbeitnehmers, dass das Arbeitsverhältnis fortbesteht, wenn die Kündigung sozialwidrig ist, oder wenn sie aus anderen Gründen unwirksam ist.

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Pressemitteilungen

Während der „TRIZ Future Conference 2015“ Ende Oktober ist Berlin Hauptstadt der Innovationen

Während der internationalen „TRIZ Future Conference 2015“ vom 26. – 29. Oktober steht Berlin ganz im Zeichen der Innovation.

Während der "TRIZ Future Conference 2015" Ende Oktober ist Berlin Hauptstadt der Innovationen

Creating value for customers and society

Berlin, 20. Oktober 2015 – Wie lassen sich Innovationen von morgen schon heute identifizieren und in Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen implementieren? Eine Frage zu deren Beantwortung die “ TRIZ Future Conference “ seit nunmehr fünfzehn Jahren Forscher, Experten, Entwickler und Anwender aus der ganzen Welt für knapp eine Woche zusammenbringt. Letztmalig gastierte das renommierte Innovationsforum in Deutschland im Jahre 2007. Nach Lissabon (2012), Paris (2013) und Lausanne (2014) findet die viertägige Veranstaltung nun erstmalig in Berlin statt – also ganz nah am Puls der hiesigen Startup-Szene und der Wissenschaftslandschaft der Spree-Metropole.

Dass die Konferenz in diesem Jahr nach Berlin kommt, hängt natürlich nicht unwesentlich mit dem guten Ruf als Innovations- und Startup-Stadt zusammen, den sich die Stadt in den letzten Jahren erarbeitet hat. Zudem ist einer der beiden Veranstalter – die Innovationsberatung Tom Spike ( http://www.tomspike.com/ ) – in Berlin beheimatet, es wird also für das junge Unternehmen aus dem Prenzlauer Berg ein Heimspiel. Beim zweiten Veranstalter handelt es sich um die European TRIZ Association (ETRIA), eine interdisziplinäre Vereinigung der europäischen TRIZ-Forscher und -Anwender. Bei TRIZ handelt es sich um eine sogenannte „Theorie des erfinderischen Problemlösens“, die mittlerweile in vielen Forschungseinrichtungen und Unternehmen im In- und Ausland genutzt wird, um gezielt Innovationen voranzutreiben.

Keynotes u.a. von General Electric, Bombardier, Rolls Royce und der Tel Aviv University

Das Programm der viertägigen Konferenz richtet sich explizit an Innovations-Anwender und -Entscheider, die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gezielt durch Innovationen vorantreiben wollen. „Um für Forscher und Anwender gleichermaßen interessant zu sein, gibt es eine Vielzahl von Veranstaltungsformaten. Von klassischen Vorträgen und Podiumsdiskussionen über Innovations-Workshops bis hin zu Poster-Sessions und einem Best Paper Award“, sagt Diplom-Ingenieurin Nina Defounga von der Berliner Innovationsberatung Tom Spike. „Am Ende der Konferenz sollen alle Teilnehmer in die Lage versetzt sein, Methoden erfolgreicher Innovation anwenden zu können. Und zwar strukturiert und wiederholbar. Sei es bei der Produktentwicklung, den Geschäftsprozessen oder in der wissenschaftlichen Arbeit.“

Das Event ist aufgrund der praxisnahen Bereiche wie „Business Value“, „Society“ und „Industrial Cases“ besonders für Anwender aus der Industrie und Wirtschaft interessant – und natürlich für die Berliner Startup-Szene, bei der Innovation den entscheidenden Unterschied zwischen Unternehmenserfolg und -misserfolg ausmacht. Beim Programm der Konferenz wird unter anderem mit Keynotes von General Electric, Rolls Royce, der University of Tel Aviv, INPRO innovation projects und Bombardier Transportation aufgewartet, zudem wird die englischsprachige Konferenz von wissenschaftlichen Partnern wie der TU Berlin, Fraunhofer IPK, CIRP, ETRIA, und htw Berlin unterstützt. Eine ausführliche Übersicht über das Veranstaltungsprogramm findet sich im Internet unter http://www.tfc2015.com/program-triz-2015.

Zusatzveranstaltungen an der Oberbaumbrücke und am Potsdamer Platz

Zusätzlich zu der eigentlichen Konferenz werden in Berlin noch zwei Zusatzveranstaltungen angeboten, die sich insbesondere auch an Berliner richten, die nicht an der Konferenz teilnehmen, aber einmal in die Innovations-Methodik hineinschnuppern wollen. Unter dem Motto „Save the Titanic with TRIZ“ findet das erste der beiden Events an der Oberbaumbrücke bereits am Morgen des ersten Konferenztages statt (26.10.2015, 9:00 bis 12:30 Uhr). In dem Intensiv-Workshop werden die Teilnehmer durch eine Gruppe von Experten und Praktikern mithilfe der TRIZ-Methodik lernen, wie innovatives Denken die Menschen auf der Titanic retten würde. Ein Gedankenexperiment, das die Möglichkeiten und die praktischen Folgen von Innovation erfahrbar werden lässt.

Das zweite Zusatzevent findet am Abend des dritten Konferenztages (28.10.2015, 18:15 bis 22:00 Uhr) in gediegener Atmosphäre im Ottobock Science Center am Potsdamer Platz statt – und zwar unter dem programmatischen Titel „Key players talk innovation“. Im Fokus der Veranstaltung steht die Frage, wie es Marktführern gelingt, immer wieder die entscheidenden Innovationsvorsprünge zu erzielen. Beantwortet wird die Frage mit einem abwechslungsreichen Programm, das auch eine kulinarische Reise durch die Ottobock Innovationen bietet und in den Abendstunden im Rahmen eines Networking-Events ausklingt.

Weitere Informationen über die Zusatzveranstaltungen samt Online-Registrierung finden sich im Internet unter http://www.tomspike.com/berlin2015.

Über den TRIZ Future Conference 2015 Veranstalter Tom Spike:

Tom Spike (www.tomspike.com) ist ein junges Beratungsunternehmen für Innovationen und erfinderisches Problemlösen. Tom Spike trainiert, unterstützt und schafft strukturierte Innovation. Das erfahrene Beraterteam hilft Mittelstand und Konzernen dabei, besser, schneller und kosteneffizienter zu erfinden und ihre Innovationskraft zu stärken. Die Ingenieure aus Berlin lösen auch komplexe Probleme. Je größer die Herausforderung, desto effektiver.

Durch den Beratungs- und Lösungsansatz der strukturierten Innovation werden schnellere und kostengünstigere Innovationen von Produkten und Geschäftsmodellen erreicht, als es mit konventionellen, unstrukturierten, auf möglichst viele Ideen fokussierten Herangehensweisen möglich ist.

Als Workshop- und Trainings-Anbieter für mittlere und große Unternehmen sowie Start-ups vermittelt Tom Spike erlernbare und wiederholbare Methoden für Innovationsprozesse und wiederkehrenden Erfolg. Als Unternehmensberatung für Innovations- und Produktentwicklung hilft Tom Spike Unternehmen, die vor einer Herausforderung und/oder einem konkreten Entwicklungsproblem stehen, innovative Lösungen in kürzester Zeit zu entwickeln. Von der Ideenfindung zum patentreifen Produkt binnen einer Woche. Denn konzentrierte Anstrengungen in einem beschränkten Zeitrahmen sind wahre Effizienzwunder. Sie ermöglichen unglaubliche Geschwindigkeiten und schonen knappe Ressourcen wie Geld, Zeit und Personal.

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Tom Spike – Structured innovation
Nina Defounga
Pappelallee 78/79
10437 Berlin
+49 – (0)30 – 60 98 49 02 87
n.defounga@tomspike.com
http://www.tomspike.com

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Königstraße 1
22767 Hamburg
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Pressemitteilungen

Bombardier und Moxa installieren System zur Prozesssteuerung von Straßenbahnen in Suzhou, China

Die Steuerung der Prozesse von Straßenbahnlinien und Rangieranlagen ist ein komplexes, zeitkritisches Unterfangen. In Suzhou kooperierte Bombardier Polen mit Moxas lokalem Distributor Elmark, um systematische Steuerungsmechanismen zu installieren, di

Die Kapazität der neuen Straßenbahnlinie der chinesischen Stadt Suzhou ist 18 Kilometer lang und umfasst 27 Überwachungspunkte (Kreuzungen). Das System sollte auf den modernsten Standard gebracht werden. Dazu wandte sich der Betreiber an Bombardier, die für ihre Erfahrung im Bereich der Signalanlagen bekannt sind.

Das System wurde für die Steuerung und Überwachung von bis zu 200 Routen ausgelegt, wobei eine Route der Entfernung zwischen zwei aufeinander folgenden Standorten von Signaltechnik entspricht. Das Hauptziel war die Bereitstellung eines Systems, mit dem der Zugdisponent sämtliche Prozesse auf der Straßenbahnlinie überwachen kann. Das System sollte alle Verschiebe- und Steuerungsprozesse vereinfachen und effizienter gestalten. Außerdem sollte es die Sicherheit insgesamt steigern und die Wahrscheinlichkeit menschlichen Versagens reduzieren.

Zusätzlich zu den Einzelheiten des Systems musste Bombardier die besonderen Umgebungsbedingungen in Suzhou beachten – hohe Temperaturen und eine relative Luftfeuchtigkeit von bis zu 82 %. Elektronische Geräte, die unter solch extremen Bedingungen eingesetzt werden, müssen robust konstruiert sein und höchste Zuverlässigkeit für betriebskritische Anwendungen mitbringen.
Aus der lokalen Leitstelle heraus steuert und überwacht der Disponent jede Bewegung auf dem Verschiebebahnhof und der Straßenbahnlinie. Er kann Routen und individuelle Ortspunkte festlegen. Moxas robuste, modulare RTU-Controller ioPAC 8500 sind ein wichtiger Bestandteil des Systems, da sie Echtzeit-Messwerte von Sensoren erfassen und speichern, um den Status der gesamten Maschinerie für das vorbeugenden Asset Management überwachen zu können.

Nadir Yilmaz, Moxas Channel Sales Manager Eastern Europe, erklärt: „Die ioPAC 8500 Serie von RTU-Controllern ermöglicht die präzise Erfassung von Betriebsdaten mit Hochgeschwindigkeits-Datenerfassungsraten und einem Millisekunden-Zeitstempel. Auf Suzhous Rangierbahnhof wurden in jedem Schaltschrank zwei der Controller kombiniert. Dadurch erfordert jeder eingehende Befehl die Bestätigung beider Geräte, bevor er ausgeführt wird. Auf diese Art und Weise erhöhen wir die Sicherheit und verhindern unerlaubten Zugriff auf das System.“

Eine der großen Herausforderungen des Projekts sind die extremen Umgebungsbedingungen. Hohe Temperaturen und Feuchtigkeit erfordern industrielle Hard- und Software. Bombardiers Software CITYFLO 150 ist ein zentrales Element im Gesamtprojekt, das eine robuste Hardware-Plattform erfordert. Eine solche Plattform ist ioPAC, der mit einer langen mittleren Lebenszeit überzeugt. Die Zuverlässigkeit des Produkts kombiniert mit dem modularen Design und der Programmierung in C waren wichtige Voraussetzungen für die Wahl von ioPAC. Überdies ist die Moxa Lösung kosteneffizient, da sie den Controller und das I/O in ein und demselben Geräte vereint.

Für weitere Informationen über ioPAC 8500 klicken Sie bitte: http://www.moxa.com/Event/DAC/2013/Railway_Preventive_Maintenance_Solutions/index.htm

Moxa ist ein führender Anbieter von Lösungen für industrielle Netzwerktechnik, Computing und Automatisierungstechnik. Während der 27-jährigen Unternehmensgeschichte hat Moxa weltweit bereits über 30 Millionen Geräte vernetzt und verfügt über ein Distributions- und Dienstleistungsnetzwerk, das Kunden in über 70 Ländern bedient. Moxas zuverlässige Netzwerke und engagierter Service für Automatisierungs-Systeme schaffen nachhaltige Unternehmenswerte. Weitere Informationen über Moxas Lösungen finden Sie unter: www.moxa.com oder kontaktieren Sie Moxa per E-Mail unter: info@moxa.com

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