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TÜV Rheinland:

Berufliche Herausforderungen genau dosieren

Langeweile kann ebenso schaden wie Überforderung / Externe Berater erleichtern die Lösungsfindung / Individuelle Maßnahmen stärken die Motivation

Köln, 7. Oktober 2016. Über zunehmenden Stress am Arbeitsplatz klagen 48 Prozent der Führungskräfte und 41 Prozent der Mitarbeiter, wie der Stressreport 2012 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigt. Ein Blick auf die Art der Beanspruchungen verdeutlicht: Nicht nur zu viel Arbeit schadet. 15 Prozent der Führungskräfte und 20 Prozent der Mitarbeiter gaben an, fachlich oder mengenmäßig unterfordert zu sein. „Eine auf Dauer unbefriedigende Arbeitssituation kann von den Betroffenen durchaus als Stress empfunden werden. Im Extremfall wird dieser Zustand auch als Boreout bezeichnet. Langfristig können ähnliche Beschwerden auftreten wie bei anhaltender Überforderung“, weiß Diplom-Psychologin Stefanie Schwan, die bei TÜV Rheinland Unternehmen und Arbeitnehmer berät.

Die Motivation und Aufnahmefähigkeit der Betroffenen sinken. Positive Erfahrungen im Beruf, wie erfolgreich abgeschlossene Projekte und Lob von Vorgesetzten, werden aufgrund der nachlassenden Arbeitsleistung seltener. Die Frustration über die eigene Situation wächst – eine Abwärtsspirale beginnt.

Offene Kommunikation schützt vor Frustration
Arbeitnehmer, die unter Unterforderung leiden, sind weder unmotiviert noch faul. Im Gegenteil: Sie möchten gute Arbeit leisten, sehen dazu aber keine Möglichkeit. Mit der Zeit entwickeln sie daher Strategien, um beschäftigt zu erscheinen: Aufgaben werden beispielsweise in die Länge gezogen, Unterlagen mehrfach sortiert oder die Arbeitszeit mit privaten Tätigkeiten gefüllt. Für Führungskräfte ist es durch diese vorgeschobene Geschäftigkeit oft kaum möglich, das Problem zu erkennen. Eine offene, vertrauensvolle Kommunikation und ein Führungsstil, bei dem Mitarbeiter in die Entscheidungen einbezogen werden, tragen dazu bei, mangelnder Auslastung bei einzelnen Teammitgliedern vorzubeugen.

Externe Berater helfen bei Veränderungen
Die Angst um den Arbeitsplatz kann Arbeitnehmer trotzdem davon abhalten, Führungskräfte oder die Personalabteilung auf die fachliche oder mengenmäßige Unterforderung hinzuweisen. Den meisten Betroffenen fällt es leichter, im Rahmen einer externen Mitarbeiterberatung über das Problem zu sprechen, wenn die Berater wie bei TÜV Rheinland der Schweigepflicht unterliegen. Sie unterstützen die Arbeitnehmer dabei, die Ursachen für die Unzufriedenheit zu finden und Ziele zu definieren. Auf dieser Grundlage zeigen sie mögliche Lösungswege auf. Der Wechsel des Arbeitgebers ist nur der letzte, radikalste Schritt.

Oftmals führen beispielswiese eine Weiterbildung, erweiterte Arbeitsaufgaben oder die Versetzung in eine andere Abteilung zu mehr Arbeitszufriedenheit und stellen Motivation und Leistungsfähigkeit wieder her. Auch ein Ausgleich durch ein spannendes Hobby oder ein Ehrenamt kann zu mehr Zufriedenheit und Leistungsbereitschaft beitragen. „Welche Lösung sinnvoll und umsetzbar ist, hängt von den Lebenszielen und Werten des Mitarbeiters sowie von den Zielen und Möglichkeiten im Unternehmen ab“, so Schwan.

Weitere Informationen unter www.tuv.com/eap bei TÜV Rheinland.

TÜV Rheinland ist ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstleister mit über 140 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten 19.600 Menschen rund um den Globus. Sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von knapp 1,9 Milliarden Euro. Die unabhängigen Fachleute stehen für Qualität und Sicherheit von Mensch, Technik und Umwelt in fast allen Lebensbereichen. TÜV Rheinland prüft technische Anlagen, Produkte und Dienstleistungen, begleitet Projekte und Prozesse für Unternehmen. Die Experten trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und Branchen. Dazu verfügt TÜV Rheinland über ein globales Netz anerkannter Labore, Prüf- und Ausbildungszentren. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. www.tuv.com im Internet.

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Wenn Ihre Mitarbeiter die Nase voll haben – 3 Schritte zum gesünderen Unternehmen

Mit Coaching nachhaltig den Krankenstand senken

Wenn Ihre Mitarbeiter die Nase voll haben - 3 Schritte zum gesünderen Unternehmen

Michael Czerwinski, M.A., Coach (FH)

Burn Out, Bore Out, innere Kündigung – diese und weitere Schlagworte sind in aller Munde, wenn die Entwicklung in der modernen Arbeitswelt beklagt wird. Tatsächlich sind die Probleme, die durch psychisch bedingte Erkrankungen verursacht werden, volkswirtschaftlich und in den betroffenen Betrieben immens: Schon heute weist z.B. der Gesundheitsatlas 2015 des BKK Dachverbandes psychische Erkrankungen als die Ursache für Arbeitsunfähigkeit aus, die zu den durchschnittlich meisten Fehltagen in den Betrieben führt – langjährige Tendenz: steigend. Nicht immer ist dabei klar, in welchem Maße eigentlich körperliche Diagnosen (z.B. Rückenschmerzen) psychosomatisch mit verursacht sind. Das Gallup-Institut gibt darüber hinaus an, dass bis zu einem Sechstel der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen innerlich bereits gekündigt haben. Gallup beziffert die jährlichen Kosten dafür auf 118 Milliarden Euro.
Entsprechende Diagnosen wie Burn Out und die damit verbundene Erschöpfungsdepression werden häufig auf die Arbeitsbelastung zurück geführt. Arbeitsbelastung meint hier, zu viel oder die falsche Arbeit. Das ist aber nur zum Teil richtig: Wie Menschen mit Stress umgehen, ist sehr unterschiedlich. Es scheint so zu sein, dass es neben individuellen erworbenen Unterschieden wie die Haltung zu einer Herausforderung auch genetische Faktoren gibt, die diese Disposition für eine erhöhte Stressanfälligkeit mit bestimmen. An der individuellen körperlichen Ausstattung kann der Einzelne zwar nichts ändern, aber: Untersuchungen haben gezeigt, dass Änderungen in Haltung und Lebensweise dazu beitragen können, die eigene Resilienz, also die eigene Fähigkeit, Krisen und Belastungen erfolgreich zu bewältigen, nachhaltig verbessern können. In der Praxis bedeutet das, dass Mitarbeiter, die erfolgreich mit professioneller Hilfe – häufig Psychotherapie – einen Burn Out und die damit im fortgeschrittenen Stadium verbundene Erschöpfungsdepression überwunden haben, leistungsfähiger und belastbarer in den Betrieb zurück kehren können.
Aus Sicht der betroffenen Unternehmen und natürlich auch Mitarbeiter wäre es natürlich wünschenswert, dass die Betroffenen entsprechende Änderungen in Verhalten und Erleben vor einer schweren Diagnose in Angriff nehmen. Denn eine entsprechende Erkrankung geht meist mit häufig mehrmonatigen Fehlzeiten einher. Leider ist das Gesundheitssystem in Deutschland allerdings immer noch stark darauf ausgerichtet, Krankheiten zu heilen statt ihnen vorzubeugen. Die Bereitschaft der Einzelnen, in die eigene Gesundheit und Zufriedenheit zu investieren, ist nur sehr gering ausgeprägt. Um den Wert und die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter zu erhalten, sehen sich Unternehmen daher gezwungen, im Bedarfsfall eigene Maßnahmen zu ergreifen.
Während größere Unternehmen mittlerweile regelmäßig über ein eigenes Gesundheitsmanagement im Unternehmen verfügen oder dieses an einen Dienstleister outgesourct haben, ist dieses Feld im Mittelstand vor allem bei kleinere Unternehmen weit gehend unbeackert. Gerade hier fallen lange krankheitsbedingte Ausfälle von Leistungsträgern aber besonders ins Gewicht. Den Mitarbeitern Coaching anzubieten, kann helfen, entsprechende Probleme zu vermeiden, bevor sie auftreten. Neben der Klärung konkreter, berufsbezogener Fragestellungen hat Coaching, richtig durchgeführt, auch immer den Effekt, die Problemlösungskompetenz des Coachees und seine Ressourcen zu stärken. Beides sind wichtige Faktoren, die zu einer höheren Resilienz und damit geringeren Stressanfälligkeit führen. Psychisch bedingte Ausfälle werden damit unwahrscheinlicher. Coaching wird – richtig kommuniziert – als wertschätzende Zusatzleistung des Unternehmens dem Mitarbeiter gegenüber wahrgenommen und steigert so das Zugehörigkeitsgefühl und Engagement.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang aber vor allen Dingen, Coaching im Unternehmenszusammenhang richtig einzusetzen, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Die folgenden drei Punkte sollten meiner Erfahrung nach mittelständische Unternehmen, die die Gesundheit und Arbeitszufriedenheit ihrer Mitarbeiter mit Coaching unterstützen wollen, auf jeden Fall beachten. Weitere Informationen zu den angesprochenen Themen erhalten Sie unter http://www.coach-wi.de .

Mitarbeiter mit Bedarf identifizieren
Möchten Sie den Krankenstand im Unternehmen verringern und Ausfälle vermeiden, so ist es zunächst vor allem wichtig, die Mitarbeiter zu identifizieren, die aufgrund ihrer Erlebens- und Verhaltensmuster ein erhöhtes Risiko haben, auszubrennen. Natürlich ist es schwierig, Mitarbeiter direkt darauf anzusprechen oder dazu zu befragen. Die Betroffenen sehen das Problem in der Regel nicht bei sich selbst. Wichtige Signale können aber sein, wenn Mitarbeiter sich über die Maßen verantwortlich fühlen und Aufgaben gezielt an sich ziehen, häufig unter deutlicher Mehrleistung. Von Burn Out betroffene Mitarbeiter sind häufig die Leistungsträger des Unternehmens, sie brennen aus, da sie „zu“ engagiert sind. Insbesondere, wenn diese Tendenz irgendwann nachlässt oder sogar in das Gegenteil umschlägt, kann dies ein Warnhinweis sein. Dann ist unter Umständen schon ein Zustand erreicht, in dem es dem Mitarbeiter mit seiner Arbeit nicht mehr gut geht. Weitere Gefährdungsmerkmale können sein:
– Der Mitarbeiter hat Schwierigkeiten damit, Lob zu akzeptieren oder eigene Erfolge sich selbst zuzuschreiben.
– Eher pessimistische Sicht auf die Dinge (z.B. Kunden, wirtschaftliche Aussichten des Unternehmens oder der Wirtschaft im Allgemeinen)
– Denken und Argumentieren in Kategorien von Gerechtigkeit unabhängig von faktischen Gegebenheiten
Wohlgemerkt, diese Merkmale sind Beispiele – wenn ein Mitarbeiter eines oder mehrere davon aufweist, kann dies auf eine Gefährdung hindeuten. Das muss aber keineswegs heißen, dass er tatsächlich gefährdet ist bzw. zwingend zu einem Problem führt. Eine eigene „Diagnostik“ angewandt auf den gesunden Menschen ist als Vorgesetzter oder Kollege in jedem Fall eine schwere Grenzüberschreitung und sollte daher unbedingt vermieden werden („Sie sind ein Burn-Out-Typ.“).

Den betroffenen Mitarbeitern Coaching als Entwicklungsmaßnahme anbieten
In keinem Fall, vor allem aber nicht bei Mitarbeitern, die potentiell Burn Out gefährdet sind, sollte Coaching als Personalentwicklungsmaßnahme im Sinne einer „Verordnung“ angeboten werden. Es ist zwar richtig, dass die Führungskraft oder der Personalverantwortliche vor dem hier geschilderten Hintergrund vielleicht meint, ein Problem identifiziert zu haben. Diese Sichtweise ist aber in keinem Fall hilfreich.
Vielmehr sollte betont werden, dass dem Unternehmen oder der Führungskraft persönlich etwas an dem Mitarbeiter liegt. Sie möchte ihn im Unternehmen halten und ist bereit, dem Mitarbeiter eine besondere Form der individuellen Personalentwicklung zukommen zu lassen, um diese Ziele langfristig sicher zu stellen. Wird in diesem Zusammenhang Coaching angeboten, dann geschieht dies aus besonderer Achtung vor den Bedürfnissen des Mitarbeiters.

Den Mitarbeitern Zeit zur Veränderung lassen
Auch wenn es schön wäre, wenn man immer alles sofort haben könnte: Man sagt, Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Bei der Burn Out Prävention gefährdeter Arbeitnehmer geht es letztendlich darum, dass dieser tiefe Persönlichkeitsstrukturen erkennt und neu bewertet. Der Mitarbeiter benötigt die Zeit, die gewonnenen Erkenntnisse im Alltag auch umzusetzen. Mitarbeiter, denen ein Coaching angeboten worden ist, sollten auf keinen Fall unter Erfolgsdruck gesetzt werden. Dies würde unter Umständen genau die potentiell dysfunktionalen Muster ansprechen, die die Führungskraft meint, bei diesem Mitarbeiter erkannt zu haben. Gleichzeitig gefährdet Druck den Coaching-Prozess und seine Ergebnisse.
Besonders herauszustellen ist hier, dass auch im Zusammenhang mit dem Coaching eines Mitarbeiters, den man für Burn Out gefährdet hält, in jedem Fall die Vertraulichkeit des Verhältnisses zwischen Coach und Coachee zu achten ist. Auch, wenn die Führungskraft sich Sorgen um die Mitarbeiter macht – mit einem regelmäßigen Reporting des Coachs oder einer Befragung des Coachees über Fortschritte ist niemandem geholfen. Sinnvoll ist hingegen eine regelhafte Befragung des Mitarbeiters nach Beendigung des Coachings – nicht zu Inhalten, sondern dazu, wie seine Einschätzung bezüglich der Qualität der Zusammenarbeit ist. Diese Einschätzung kann Sie als Führungskraft auch darin unterstützen einzuschätzen, ob die Zusammenarbeit mit dem beauftragten Coach für das Unternehmen den gewünschten Mehrwert bietet.

Mehr Informationen zu meinem Coaching-Angebot und Angeboten für Unternehmen finden Sie auf meiner Website http://www.coach-wi.de .

Business Coaching & Lösungsorientierte Kurzzeitberatung – Konsequent an Ihrem Bedarf orientiert
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Boreout: Wenn Langweile im Beruf krank macht – Ratgeber zeigt Symptome und Auswege

Abwärtsspirale „Unterforderung im Job“ unterbrechen: Die AB Baumann GmbH hat Analyse- und Handlungsleitfaden entwickelt

Kerpen, 2. März 2016 – Burnout, die anerkannte Volkskrankheit Nr. 1, hat einen Gegenspieler: Boreout. Völlige Unterforderung im Arbeitsalltag und damit einhergehende Folgeerscheinungen charakterisieren die noch weitestgehend unbekannte Krankheit. Mögliche Ursachen dafür sind eine falsche Berufswahl oder fehlende Aufgaben im Job. Wie Arbeitnehmer Symptome des Boreout erkennen und welche Maßnahmen zur Prävention und Behandlung greifen, darüber gibt ein Ratgeber der Unternehmens- und Personalberatung AB Baumann GmbH Aufschluss. Dieser steht unter http://arbeitsneigung.de/boreout-ratgeber/ zum Download bereit.

Ein Blick auf die Uhr. Noch vier Stunden und drei Minuten. Ein wiederholter Gang zum Kopierer oder in die Teeküche – Langeweile im Job kann vorkommen. Wird dies jedoch zum Dauerzustand, so können bereits die Weichen für Boreout gestellt sein.

Boreout: Symptome der Krankheit
Langeweile (boredom), Unterforderung und Desinteresse im Berufsalltag: Drei wesentliche Merkmale für den Zustand Boreout („Ausgelangweiltsein“). Grundsätzlich unterscheiden Experten dabei zwei Arten: Die quantitative Unterforderung (einem Mitarbeiter wird zu wenig Arbeit zugeteilt) und die qualitative Unterforderung (die Qualifikation und die Fähigkeiten überschreiten die tatsächlich ausgeübte Tätigkeit spürbar.) Das Krankheitsbild Boreout wird häufig dann hervorgerufen, wenn Routine und geringe geistige oder körperliche Auslastung den Arbeitsalltag dominieren. Der Arbeitnehmer ist gewillt zu arbeiten, aber die ihm entsprechenden Aufgaben und beruflichen Herausforderungen sind nicht gegeben.

Neben äußerlichen Einflussfaktoren wie z.B. Vorgesetzten, die die Fähigkeiten von Mitarbeitern unterschätzen, kann eine Ursache für das Krankheitsbild sein, dass der Betroffene die falsche Berufswahl getroffen hat. Er übt eine Tätigkeit aus, die grundsätzlich nicht seinen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Er kann demnach nicht gemäß seinen Talenten gefördert werden und finden keinen Ausweg aus dem Teufelskreis.

Der schleichende Verlauf
Die Folgen der Unterforderung können unter anderem sein: Die Psyche und das Selbstbewusstsein leiden, der Betroffene ist niedergeschlagen. Er täuscht jedoch Geschäftigkeit vor, um anerkannt zu werden. Doch er wird häufig von seinem Umfeld oder seinem Vorgesetzten nicht entsprechend wahrgenommen. Antriebslosigkeit, Schlafstörungen und weitere Symptome machen sich bemerkbar. Durch den permanenten „Unterstress“ gerät der Kranke so sehr aus dem Gleichgewicht, dass zudem Magenbeschwerden, Tinitus, Kopfschmerzen, Schwindel u.v.m. auftreten können.

Raus aus der Boreout-Falle
Steckt der Betroffene einmal im Hamsterrad Boreout, ist es schwierig, den Absprung zu finden. Dabei ist es für die Heilung ausschlaggebend, dass er die Krankheit (an)erkennt. Wie diese genau ergründet und behandelt werden kann, zeigt die AB Baumann GmbH in einem ausführlichen Ratgeber zum Thema Boreout. Dieser beinhaltet neben der Definition des Krankheitsbildes unter anderem eine detaillierte Checkliste zur Erkennung und gibt Handlungsempfehlungen.

Der Boreout-Ratgeber steht unter http://arbeitsneigung.de/boreout-ratgeber/ zum Download bereit.

Die 2004 gegründete AB Baumann GmbH mit Sitz in Kerpen ist eine Unternehmens- und Personalberatung. Die Analyse der Fähigkeiten der Mitarbeiter anhand eines Arbeitsneigungsprofils bildet dabei die Grundlage der Personalberatung. Auf Basis einer wissenschaftlich belegten Methode wird analysiert, welche Fähigkeiten der jeweiligen Person besonders ausgeprägt sind. Daraus lassen sich mögliche Tätigkeitsbereiche ableiten. Zum Kundenstamm von AB Baumann gehören Unternehmen, Endkunden, Bildungsträger und viele mehr.
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Raus aus dem Glaspalast – Das Sabbatical ist nicht mehr tabu

Die Rauszeit GmbH begleitet mit Coaching das wirkungsvolle Sabbatical.

Raus aus dem Glaspalast - Das Sabbatical ist nicht mehr tabu

(NL/6887279682) Wenige trauen sich, für eine definierte Zeit ihren Job zu verlassen. Dabei ist für viele Unternehmen das Thema Auszeit nicht mehr ein rotes Tuch. Das Thema wird in deutschen Chefetagen diskutiert und oft für gut befunden. Wie wird diese wichtige Zeit im Leben eines Menschen richtig angepackt, so dass die Auszeit das hält, was man sich davon verspricht?

Für viele Menschen ist es höchste Zeit: Wenn der klare Blick auf die Arbeit vernebelt ist, wird es Zeit auszubrechen. Lange Tage, steigender Erwartungsdruck, immerwährende Erreichbarkeit das stresst auf Dauer, macht unzufrieden. (Capital 8/2013) Aber reicht ein Ticket nach Thailand und eine Hütte am Strand? Wohl eher nicht. Plötzlich fehlt die Arbeit, die Struktur, der Stress und die Aufgaben. Wer da nicht gut vorbereitet ist, geht auf eine ganz andere Art baden: Bisher nicht bekannte Gedanken und Gefühle erscheinen wie Gespenster auf der Bildfläche. Emotionale Einbrüche und gedankliches Chaos können die Folgen sein und die Lust auf die freie Zeit verderben.

Hier setzt das Rauszeit-Konzept an. Ein geordnetes und wirksames Sabbatical bedarf nach unserer Überzeugung neben der gründlichen organisatorischen Vorbereitung auch einer mentalen Einstimmung und Begleitung. Wie erlebe ich den plötzlich arbeitslosen Raum? Was passiert, wenn ich ohne Ablenkung durch Mails und Telefonkonferenzen anfange, mich selbst zu spüren? Wird nicht plötzlich der Totalausfall meiner Arbeit zum freien Fall meiner Psyche?

Etwas Neues wagen, einen Traum zur Wirklichkeit werden lassen und die Freiheit des Lebens spüren, das lockt und hinterlässt nachhaltige Veränderungen. Das Ändern äußerer Bedingungen führt zu inneren Veränderungen eine große Chance, um Gewohntes abzulegen und sich Neuem zu öffnen.
In der Gelassenheit einer geordneten Rauszeit, ohne Zeitdruck und mit der nötigen Distanz zum Arbeitsalltag sind wir offen für Kreativität können und unsere Handlungsspielräume erweitern. Daher ist die Begleitung so wichtig.

Neue Erkenntnisse und Fähigkeiten festigen sich nachhaltig, so dass nach der Rauszeit die selbständige Übertragung auf die Arbeitswelt sowie auf das Privatleben gelingt. Das Ergebnis: Sie werden nach der Rauszeit flexibler und leistungsfähiger sein.

Eine begleitete Rauszeit sichert den Erfolg

Die Rauszeit GmbH ist ein Anbieter von strukturierten und von Coaches oder Psychotherapeuten begleiteten Sabbatical. In einer Vorbereitungszeit ( ca. 4-6 Monate) wird ein individuelles Konzept erstellt. Es werden Wünsche und Ziele geklärt sowie die mentale Vorbereitung auf die freie Zeit durchgeführt. Während der Sabbatical-Zeit stehen Coaches oder Therapeuten als permanente Unterstützer bereit. In der Nachbereitung wird bei der Wiedereingliederung in die Arbeitsprozesse professionell geholfen. Aus dem Netzwerk von Coaches und Therapeuten suchen wir die passenden Begleiter aus und stehen als Unterstützungskontext für das individuelle Sabbatical zur Verfügung.

Weitere Informationen und Profile unserer Netzwerkpartner gibt es im Internet:
www.rauszeit.org

Fakten zum Sabbatical finden sich reichlich im Netz. Hintergrundinformation zur Rauszeit GmbH unter www.rauszeit.org

Kontakt:
Rauszeit GmbH
Josef Schramm
Hansingweg 1
21075 Hamburg
040 7926832
js@rauszeit.org
www.rauszeit.org

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K R E T A Z E I T – Das Leben neu entdecken!

SEMINAR : URLAUB : OPEN SPACE

K R E T A Z E I T  - Das Leben neu entdecken!

(NL/1372473546) KUNSTWERK „EIGENES LEBEN“: Dieser Kurs ist für Menschen gedacht, die ihr Leben (neu) gestalten wollen. Er ist für Menschen, die keine Ratschläge mehr brauchen und sich auf die eigene Erfahrung stützen wollen. Sehr gut wirkt dieser Kurs für Menschen, die „festhängen“ oder durch eine Krise neu auf ihr Leben schauen wollen.
Seminararbeit, Selbsterfahrung und Schwimmen im Meer bei ca. 24 Grad Wassertemperatur.

Konzept „Open space“:
Wir arbeiten mit Zeit, Raum, Stille und Bewußtheit. Ohne Rezept. Ohne Zielvorgaben.
Und wir wissen, was passieren wird: Im offenen Raum zeigt sich das eigentliche SEIN, die Herzensangelegenheiten und die wirkliche Liebe.
Über die Magie der Wahr-Nehmung und Realitätsgestaltung lernen wir uns wirklich kennen. Wir erfahren, was die Stille uns zu sagen hat. Wir bringen unser SEIN und unsere WELT in Einklang. Dabei haben wir nicht viel zu tun. Was es braucht, ist schon längst da. Wir lassen es erscheinen in dem Raum des zeitlosen „Nicht-Wissen“ und „Nicht-Müssen“.
Der Kontakt mit sich selbst entspannt und motiviert. Ein Leben in Verantwortung, Freude und Beziehung wird auf eine neue Art möglich.
Jeder einzelne kann auf seine persönliche Entdeckungsreise gehen. Wir schaffen den Raum, den Hintergrund und das Vertrauen.
Wer weiss, was dann geschieht….

Wir werden 1 Woche in der Natur und im Seminar-Raum erfahren, Urlaub und persönliche Entwicklung mit Freude zu verbinden. Das phantastische Meer dort, die urige Gastfreundschaft und die geschichtsträchtigen Kraftplätze (Lissos), tragen das Ihrige dazu bei Glück und Freude am Dasein zu spüren.
Wir erforschen: Was ist Erfolg im Leben? Wir schauen uns das gängige Erfolgsparadigma unserer Umwelt an und erfinden ein neues. Damit sehen wir weiter.
Mehr Information: www.kretazeit.de

Der Kurs hat maximal 12 Teilnehmer. Das macht es möglich, auf die individuellen Themen jedes Einzelnen einzugehen. Der Kurs besteht aus 6 Einheiten zu je 2 Stunden, jeweils ab 10 Uhr morgens. Danach outdoor open space, Urlaub, Fiesta….
Die Kosten für den Kurs betragen Euro 420,- und sind spätestens 14 Tage vor Kursbeginn zu entrichten.
Zusätzliche Kosten: Unterbringung Einzelzimmer 30 / Tag, Doppelzimmer 20E/Tag p.P., Selbstverpflegung, Anteilig Mietautos, Flüge.

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Burnout vs. Boreout

München, 23. Januar 2013 – Während die einen durch Überlastung und Dauerstress im Beruf auf ein Burnout zusteuern, leiden andere unter einem Boreout, einem Zustand permanenter beruflicher Langeweile. Was hinter den beiden Extremen steckt, erklärt Gesundheitsredakteurin Claudia Galler von jameda ( http://www.jameda.de ), Deutschlands größte Arztempfehlung.

Burnout – Ein Zustand totaler Erschöpfung
Der Begriff „Burnout“ wurde 1974 von dem Psychologen H. Freudenberger geprägt. Ihm war aufgefallen, dass Menschen bestimmter Berufsgruppen wie Lehrer oder Sozialarbeiter besonders häufig erkrankten, sich „ausgebrannt“ fühlten. So beschreibt ein Burnout einen Zustand emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung, der durch stete berufliche Überforderung und Dauerstress hervorgerufen wird. Burnout gilt nicht als eigenständige medizinische Diagnose, sondern kann lediglich als Zusatzbeschreibung einer diagnostizierten Erkrankung verwendet werden.

Depressionen, häufige Infekte, Rückenschmerzen …
Von einem Burnout betroffene Patienten leiden unter massiver körperlicher Erschöpfung, gleichzeitig geht das seelische Gleichgewicht verloren. So gehören zu den Symptomen eines Burnouts beispielsweise Depressionen, Angst- und Panikattacken, Herz-Kreislauf-Probleme, eine schwache Immunabwehr und häufig auftretende Infekte. Ebenso können Rücken, -Kopf- und Magenschmerzen, Ohrgeräusche, Störungen von Libido, Potenz und Fruchtbarkeit, Neigung zu Sucht sowie Selbstmordgedanken auftreten.

Arbeit und Freizeit neu gewichten
In Deutschland sind etwa sechs Millionen Menschen von einem Burnout betroffen. Neben einer körperlichen Erholung gehören Gesprächs- und Verhaltenstherapien zur Behandlung eines Burnouts. Betroffene lernen hier, ihre Zeit und Kraft für Beruf und Freizeit neu einzuteilen. Bei Depressionen können Antidepressiva aus der Krise helfen. Die Behandlung eines Burnouts geht oft über mehrere Monate bis Jahre.

Boreout – Krank durch permanente Unterforderung
Die Wortschöpfung „Boreout“ leitet sich von dem englischen Wort „boredom“ für Langeweile ab und beschreibt einen Zustand permanenter beruflicher Unzufriedenheit und Langeweile. Der Begriff, von den Autoren P. Rothlin und P. R. Werder 2007 eingeführt, ist kein Krankheitsbegriff, sondern spricht die Auswirkungen der heutigen Arbeitswelt auf den Menschen an. Wer im Beruf ständig unterfordert ist, verliert das Interesse, wird unzufrieden und gelangweilt. Schaffen Betroffene es nicht, diese Situation zu ändern, verfolgen sie mit der Zeit sogar Strategien, die diesen Zustand der Unterbeschäftigung aufrechterhalten. Sie täuschen Geschäftigkeit vor, um einerseits zur „vielbeschäftigten Norm“ zu gehören, gleichzeitig aber in Ruhe gelassen zu werden.

Boreout und Burnout zeigen ähnliche Symptome
Eine permanente Unterforderung kann sich in ähnlicher Weise auf Körper und Psyche auswirken wie eine stete Überforderung. So treten beispielsweise Bauchschmerzen, Müdigkeit, Erschöpfung, Tinnitus, Schlafstörungen, Depressionen und psychosomatische Erkrankungen auf.

10 % der Arbeitnehmer fühlen sich im Beruf unterfordert
Die Autoren Rothlin und Werder sowie Arbeitspsychologen appellieren an die Verantwortlichen in Betrieben, ihre Mitarbeiter gemäß ihren Fähigkeiten einzusetzen und sie nachhaltig für ihre Arbeit zu motivieren. Vom Boreout Betroffene sollten ihre Situation offen ansprechen und sich um eine verbesserte Arbeitssituation bemühen, eine Kündigung kann als letzter, aber wirksamer Weg aus der Krise angesehen werden.

Entdecken Sie Anzeichen an sich, die auf Burnout oder Boreout hinweisen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Gut bewertete Psychotherapeuten finden Sie z.B. auf jameda ( http://www.jameda.de/aerzte/psychiater-u-psychotherapeuten/fachgebiet/ ).

Über die jameda GmbH:
jameda ist Deutschlands größte Arztempfehlung. Mehr als 2 Mio. Patienten monatlich suchen auf jameda nach genau dem richtigen Arzt für sich. Dabei helfen ihnen die Empfehlungen anderer Patienten, die von den Ärzten bereitgestellten Informationen sowie zahlreiche Filtermöglichkeiten. Ärzte haben die Möglichkeit, ihre Praxis auf jameda vorzustellen und umfassend über ihr Leistungsspektrum zu informieren. Datenbasis bilden bundesweit rund 250.000 Ärzte und 230.000 Institute und Heilberufler. jameda ist eine 100-prozentige Tochter der börsennotierten Tomorrow Focus AG mit Hubert Burda Media als Hauptaktionär.

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Boreout: Krank durch Frustration und Langeweile

Fünf Tipps vom Psychologen für eine ausgeglichene Life-Balance

Das Burnout-Syndrom ist in den letzten Jahren zu einem allgegenwärtigen Thema geworden: Talkshows, Medien und viele Unternehmen beschäftigen sich regelmäßig damit – und immer mehr bekannte Persönlichkeiten aus Sport, Showbiz und Politik berichten öffentlich darüber, wie sie aufgrund psychischer und beruflicher Überlastung selbst einen solchen Zustand der Erschöpfung erreicht haben. Weitaus seltener hört man vom Gegenpol dieses Phänomens, dem so genannten Boreout (englisch to bore: langweilen). Dabei ist es ebenso schlecht für die Psyche, wenn man sich permanent unterfordert fühlt, weiß der Psychologe Benjamin Martens von psycheplus. Und gibt Tipps, wie man die persönlichen Anforderungen in einer gesunden Balance halten und sein Leben so harmonisch und ausgeglichen gestalten kann.

Laut einem Bericht der Bundesregierung klagen knapp zwei Drittel der jüngeren Arbeitnehmer unter 30 über Langeweile am Arbeitsplatz und geben an, in ihrem Job eigentlich mehr leisten zu können als von ihnen verlangt wird. Sie fühlen sich unterfordert und sind frustriert, weil sie nicht zeigen dürfen, was sie können. Oder weil ihr Arbeitstag nur aus lähmender Routine zu bestehen scheint. Mit oft weit reichenden Folgen.

Gegenpol des Burnout: Krank durch Unterforderung
„Ebenso wie eine permanente Überbelastung können uns auch Unterforderung, Langeweile und fehlende Erfolgserlebnisse unter Stress setzen – und mit der Zeit zu gravierenden psychischen Problemen führen“, weiß der Psychologe Benjamin Martens von psycheplus. Die mit einem Boreout verbundenen Gefühle von Frustration, Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit verschwinden schließlich nicht automatisch nach Dienstschluss und beeinträchtigen damit nach und nach immer größere Lebensbereiche. Am Ende einer solchen Entwicklung stehen dann oft der Verlust der Lebensfreude und sogar körperliche Symptome wie Schlafstörungen, Magenschmerzen oder Tinnitus. Dabei bringen viele Betroffene diese Alarmsignale zunächst nicht einmal mit ihrem Job in Verbindung – oder sie haben Hemmungen, sich den Zusammenhang einzugestehen.

Boreout-Devise: Nur nichts anmerken lassen
„Wer bis zur Erschöpfung arbeitet und schließlich Burnout-Symptome zeigt, stößt in unserer Gesellschaft heute auf viel Verständnis. Verwunderte Blicke hingegen erntet man hingegen meist, wenn man zugibt, dass man sich schlecht fühlt, weil man zu wenig zu tun hat“, so der Psychologe. Auch deshalb entwickeln viele unterforderte Arbeitnehmer Verhaltensstrategien, um ihr Problem zu verschleiern und bei der Arbeit besonders ausgelastet zu wirken. „Nicht wenige demonstrieren dann besonderes Engagement, bleiben extra lange im Büro und wirken auf ihr Umfeld eher wie klassische Burnout-Kandidaten“, weiß Benjamin Martens. Er widerspricht zugleich entschieden der Annahme, die Betroffenen seien einfach faul oder arbeitsscheu: „Im Gegenteil! Boreout-Kandidaten leiden massiv darunter, dass sie viel leisten wollen, aber nicht können.“

Raus aus dem Trott!
Sich dies einzugestehen, ist bereits der erste Schritt zur Lösung des Problems. Der zweite sollte Betroffene unbedingt zu ihrem Chef führen, rät der psycheplus Experte: Wer quantitativ unterfordert ist, also schlicht zu wenig Arbeit hat, könnte eine Reduzierung der Arbeitszeit anregen – und die gewonnene Freizeit beispielsweise in ein anspruchsvolles Hobby investieren. Wer qualitativ unterfordert, also unterhalb der eigenen Qualifikationen und Fähigkeiten eingesetzt ist, sollte dagegen auf die Übernahme eines neuen Projektes oder den Wechsel in einen anderen Unternehmensbereich dringen. Stellt sich der Arbeitgeber quer, sollte ein Wechsel des Arbeitsplatzes in Erwägung gezogen werden. Ist ein Jobwechsel nicht möglich, sollten Betroffene zumindest im privaten Umfeld einen Ausgleich schaffen: „Die gesuchte Herausforderung muss nicht unbedingt im Büro zu finden sein. Manchmal hilft auch ein anspruchsvolles Hobby, zum Beispiel das Erlernen einer Sprache, um die Routine zu durchbrechen. Gelingt es den Betroffenen, ihren alten Trott zu überwinden und Neues auszuprobieren, ist häufig schon viel gewonnen“, so Martens.

Das Leben als Ganzes betrachten
Um einer Unter- wie auch Überforderung auf Dauer vorzubeugen, sollte jeder Einzelne auf ein ausgewogenes Verhältnis der verschiedenen Lebensbereiche, im Berufs- wie Privatleben, achten. Den Begriff Work-Life-Balance sieht der psycheplus Experte dabei allerdings kritisch: „Dieses Modewort begreift Arbeit als Gegenpol anstatt als Teil unseres Lebens. Nachdem sich in unserer Gesellschaft die Grenzen zwischen den Lebensbereichen aber immer mehr auflösen, sollten wir besser von einer „Lifebalance“ sprechen und das Leben als Ganzes betrachten“, betont der Psychologe. Seine Empfehlung: Alle Lebensbereiche mit derselben Wertigkeit betrachten und darauf achten, dass Körper, Geist und Seele gleichermaßen auf ihre Kosten kommen.

Leben in Balance: Fünf Tipps vom Psychologen
Aber ein Gleichgewicht zwischen privaten und beruflichen Aktivitäten herzustellen, klingt für die meisten einfacher als es tatsächlich ist: „Damit die täglichen Verpflichtungen bei der Planung nicht immer wieder die Oberhand gewinnen, sollte man sich auch für wichtige Ausgleichsaktivitäten feste Termine im Kalender eintragen und diese auch unbedingt einhalten“, empfiehlt der psycheplus Experte.
Zu einer gesunden Lifebalance gehört neben körperlicher Betätigung auch ausreichend Zeit für soziale Kontakte. Ein Treffen nach Feierabend bietet einen guten Anreiz, das Büro pünktlich zu verlassen – „und das nette Gespräch am Abend liefert wieder Kraft und Inspiration für die nächsten Aufgaben“, so der Psychologe.
Wird der Job phasenweise richtig stressig, ist das noch kein Anlass zur Sorge: Selbst mit sehr hoher Beanspruchung kommen wir in der Regel gut zurecht, so lange irgendwann auch wieder ein Ende der Überstunden in Sicht ist. Dennoch sollten Betroffene in Belastungsphasen unbedingt darauf achten, dass sie ihren inneren Akku nicht völlig auslasten und gegebenenfalls rechtzeitig Grenzen setzen.
„Das Gespräch mit dem Vorgesetzten sollte ebenfalls gesucht werden, wenn die täglichen Aufgaben den Arbeitstag regelmäßig nicht ausfüllen“, rät Benjamin Martens. Unter Umständen bieten flexible Arbeitszeitmodelle eine für beide Seiten vorteilhafte Lösung: Arbeitszeitkonten, die in „heißen Phasen“ mit Guthaben aufgefüllt und später wieder reduziert werden können, erlauben eine Anpassung der Präsenzzeiten an die wechselnden Bedürfnisse des Unternehmens – und sorgen auch in ruhigeren Zeiten für motivierte Mitarbeiter.
Wer das Gefühl hat, in einer Tretmühle zu leben, ist aber vielleicht auch reif für das so genannte „Downshifting“: Ein Trend, der in den letzten Jahren zunehmend Anhänger findet. Die Idee dahinter: Immer mehr Konsum hinterlässt immer weniger Zufriedenheit – weniger kann mehr sein. „Indem man sich auf das Wesentliche beschränkt, erfährt man häufig mehr Tiefe: Durch die Abkehr von Modediktaten und Statusdenken gewinnt der Einzelne eine neue, innere Freiheit, die viele als große Bereicherung erleben“, weiß der psycheplus Experte. Das macht es leichter, zum Beispiel die Arbeitszeit bewusst zu reduzieren, sich ein Sabbatical (eine Auszeit) zu gönnen oder die gewonnene Zeit mit neuen Aktivitäten zu verbringen. Die Lebensqualität und die persönliche Zufriedenheit können sich dadurch spürbar verbessern.
Weitere Informationen unter www.psycheplus.de

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Pressemitteilungen

Hilfe bei Burn-Out durch Lebensberatung und Gesprächstherapie

Wenn der Akku leer ist: Beratungstermine in der Praxis Gepäckabgabe in Berlin Friedrichshain

Seit einigen Jahren ist der Begriff in aller Munde: „Burn-Out-Syndrom“. Abgeleitet aus dem Englischen bedeutet „burn out“ wörtlich übersetzt „ausgebrannt“. Aber woran ge-nau erkennt man nun ein Burn-Out-Syndrom und was kann man dagegen tun? Die Berliner Therapeutin Karin Wyli?il hat Erfahrung mit den unterschiedlichsten Symp-tomen.
Keine Krankheit, aber behandlungsbedürftig
Als Burnout bezeichnet man einen Zustand von Erschöpfung, Antriebslosigkeit, manchmal auch Depression, der zu den verschiedensten körperlichen und seeli-schen Symptomen führen kann. „Viele Klienten können überhaupt nicht mehr ab-schalten, finden keinen Schlaf, im Kopf fahren die Gedanken Karussell“, weiß Karin Wyli?il. Besonders häufig betroffen sind Menschen, die im Beruf sehr gefordert sind und hohe Ansprüche an sich selbst stellen. Eine Krankheit im klinischen Sinn ist Bur-nout nicht, ohne Therapie kann der Betroffene aber durchaus ernsthaft krank wer-den, im Extremfall bis zum völligen Zusammenbruch.
Erste Anzeichen eines Burnout werden häufig nicht ernst genommen. Zunächst ver-suchen Betroffene, sich selbst zu beruhigen nach dem Motto „erschöpft und ausge-powert ist jeder mal, das wird schon wieder“…Wenn dann noch falsche Wege der „Selbstbehandlung“ eingeschlagen werden – etwa die Schlaftablette oder das Glas Rotwein am Abend, um den Stress des Tages abzubauen – ist der Weg nach unten schon vorprogrammiert. Aus der gelegentlichen Tablette wird eine regelmäßige Ein-nahme mit ständig erhöhter Dosis, bei einem Glas Wein bleibt es schon bald nicht mehr. Wer diese Warnzeichen bei sich selbst bemerkt, sollte unbedingt Hilfe suchen.
Äußere und innere Gründe aufspüren
Um Abhilfe schaffen zu können, müssen zunächst die Ursachen abgeklärt werden. Da gibt es zum einen die Faktoren, die von außen auf den Klienten einwirken, also vor allem die Arbeitsbedingungen. Ständige Überforderung durch Vorgesetzte, ex-tremer Leistungsdruck, Konkurrenz, vielleicht auch Mobbing am Arbeitsplatz stehen ganz oben auf der Liste. Daneben gibt es in der Regel aber fast immer auch Ursa-chen, die in der psychischen Disposition des Betroffenen angelegt sind. Als Beispiele nennt die Therapeutin übertriebenen Perfektionismus, den Wunsch, es allen „Recht“ zu machen, nicht-Nein-Sagen-Können, überstarkes Streben nach Erfolg und Aner-kennung. Manches davon kann bereits in der Kindheit angelegt worden sein, etwa durch die frühkindliche Wahrnehmung, nur bei Höchstleistungen „geliebt“ zu werden.
Hilfe durch Gesprächstherapie und tiefenpsychologische Lebensberatung
In der „Gepäckabgabe“ von Karin Wyli?il in Berlin-Friedrichshain können Ratsu¬chende in ruhiger und freundlicher Atmosphäre über ihre Probleme sprechen. Ter¬mine in der Praxis können telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden. Die erste Stunde kostet einen Mindestbetrag von 30 Euro, für jede weitere Therapiestunde (60 Minuten) werden 70 Euro berechnet. Geringverdiener können mit der Therapeutin besondere Regelungen vereinbaren. Weitere Infos: http://www.gepaeckabgabe.de

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Hilfe nach Bedarf
Karin Wyli ?il M.A. ist psychotherapeutische Heilpraktikerin und unterstützt mit dem Projekt Gepäckabgabe Menschen in schwierigen und nicht auszuhaltenden Situationen. Die Klienten können sich hier seelische Lasten von der Seele reden und gemeinsam mit der Therapeutin über Lösungen, eigenverantwortliche Maßnahmen und Therapie laut nachdenken, Rückmeldung bekommen von einer Person außerhalb des Bekanntenkreises. Am Beginn steht oft die Frage: Brauche ich eine Therapie, ein paar Sitzungen Lebensberatung oder ein berufliches Coaching? Es gibt auch Fälle, in denen der Besucher lediglich ein bis drei Stunden ein offenes Ohr braucht und sich zu einer bestimmten Situation beraten möchte. Was der Klient in der Gepäckabgabe in Anspruch nehmen möchte, wird individuell besprochen. Die Gepäckabgabe bietet tiefenpsychologische Lebensberatung und Psychotherapie.

Gepäckabgabe Psychotherapie – Lebensberatung – Coaching
Karin Wylicil M.A.
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