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DATEV-Branchenbarometer bleibt auf hohem Niveau

DATEV-Branchenbarometer bleibt auf hohem Niveau

(Mynewsdesk) Leichter Rückgang des Branchenindex gegenüber Frühjahr Nürnberg, 13. Dezember 2018: Im Herbst befindet sich das DATEV-Branchenbarometer für Steuerberater mit 123,8 Punkten weiterhin auf hohem Niveau, allerdings ist er gegenüber dem Frühjahreswert von 126,1 Punkten geringfügig (-2,3 Punkte) zurückgegangen. Damit folgt der Index einem saisonalen Muster, das bereits aus der Vergangenheit bekannt ist: Nach der Sommerpause zeigen sich die Kanzleien etwas weniger positiv gestimmt als im Frühjahr, wenn der Jahreswechsel gerade abgeschlossen ist.

Auch die Teilindizes sind auf hohem Niveau leicht rückläufig: Der Teilindex Lage liegt bei 135,2 Punkten (-2,4 Punkte), der Teilindex Erwartung bei 113,8 Punkten (-2,1 Punkte). Auffällig ist lediglich die Einschätzung der Kanzleien hinsichtlich ihrer Umsatzentwicklung, die gegen den allgemeinen Trend leicht nach oben weist auf 124,7 Punkte (+1,6 Punkte).

Ein differenzierteres Bild ergibt sich beim Blick auf die Indexwerte nach Kanzleigrößen. Während kleine und mittlere Kanzleien dem Gesamtindex entsprechend in ihrer Einschätzung etwas weniger optimistisch urteilen als im Frühjahr (-2,2 Punkte und -3,6 Punkte) legen die großen Kanzleien sogar noch einmal zu (+2,3 Punkte) und erreichen mit einem Indexwert von 130,6 Punkten den höchsten bislang gemessenen Stand. Dieses Bild findet sich auch in den Teilindizes wieder: Der Teilindex Lage geht bei kleinen (-1,6 Punkte) und mittleren Kanzleien (-4,3 Punkte) zurück, während er bei den großen Kanzleien mit +2,6 Punkten zulegt. Gleiches gilt für den Teilindex Erwartung (-2,6 / -3,0 / +1,9 Punkte).

Einen Überblick über die Ergebnisse aus dem DATEV-Branchenbarometer für Steuerberater gibt die folgende Präsentation: www.datev.de/web/de/media/datev_de/pdf/final20181204_datev_branchenmonitor.

Zur Methodik Das Geschäftsklima der Steuerberaterbranche wird aus den zwei Teilindizes zur aktuellen Geschäftslage und zu den Geschäftsaussichten ermittelt. Das DATEV-Branchenbarometer umfasst dabei eine Skala von 0-200 und wird analog zur Methode des ifo-Instituts berechnet, wobei 100 den Mittelwert für ein neutrales Geschäftsklima definiert. Die repräsentative Untersuchung wird von der DATEV beauftragt und gemeinsam mit den Marktforschern der GfK SE durchgeführt. Das aktuelle Barometer beruht auf einer Online-Befragung im Zeitraum vom 17. bis 28. September 2018, an der sich 732 Kanzleien beteiligt haben.

Diese und weitere Pressemitteilungen finden Sie unter: https://www.datev.de/web/de/m/presse/archiv-pressemeldungen/

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Über DATEV eG

Die DATEV eG ist das Softwarehaus und der IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren zumeist mittelständische Mandanten. Mit rund 40.300 Mitgliedern, nahezu 7.400 Mitarbeitern (zum Ende des ersten Halbjahrs 2018) und einem Umsatz von 978 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2017) zählt die DATEV zu den größten IT-Dienstleistern und Softwarehäusern in Deutschland. So belegte das Unternehmen im Jahr 2016 Platz 3 im Ranking der Anbieter von Business-Software in Deutschland (Quelle: IDC, 2017). Das Leistungsspektrum umfasst vor allem die Bereiche Rechnungswesen, Personalwirtschaft, betriebswirtschaftliche Beratung, Steuern, Kanzleiorganisation, Enterprise Resource Planning (ERP), IT-Dienstleistungen sowie Weiterbildung und Consulting. Mit ihren Lösungen verbessert die 1966 gegründete Genossenschaft mit Sitz in Nürnberg gemeinsam mit ihren Mitgliedern die betriebswirtschaftlichen Prozesse von Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Institutionen.

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Untersuchung zum Einsatz von Open Innovation in KMUs

Innovationsprozesse hinter verschlossenen Türen

Open Innovation ist für viele Unternehmen in Baden-Württemberg noch komplettes Neuland. Dies ist dem Branchenbarometer „Open Innovation in KMUs“ zu entnehmen, das der Studiengang Electronic Business der Hochschule Heilbronn im April/Mai 2011 im Rahmen des Forschungsprojekts „Open Innovation by 3D Collaboration“ erhoben hat. Unter der Leitung von Prof. Dr. Sonja Salmen befragte die Hochschule mittelständische Unternehmen in Baden-Württemberg über ihre Innovationsprozesse und ob externe Partner darin einbezogen werden. Unterstützt wurde die Studie von der MFG Baden-Württemberg und der Public-Relations-Agentur Sympra.
Durch die Globalisierung, den verschärften Wettbewerb und kürzer werdende Produktzyklen nimmt der Innovationsdruck auf die Unternehmen zu. Open Innovation bedeutet eine Öffnung des klassischen Innovationsprozesses für externe Quellen wie beispielsweise Kunden, Lieferanten und öffentliche Bildungseinrichtungen. Doch bildet Open Innovation für KMUs eine realisierbare Alternative im internationalen Kampf um Wettbewerbsvorteile? Wird Open Innovation bereits im Mittelstand eingesetzt und besteht Weiterbildungsbedarf zu diesem Thema? Die Hochschule Heilbronn befragte hierzu knapp 100 kleine und mittelständische Unternehmen in Baden-Württemberg.
21 % der befragten Unternehmen nutzen bereits Open Innovation, während immerhin 11 % einen Einsatz in der Zukunft planen. Über die Hälfte der befragten Unternehmen würden dabei bevorzugt mit Bildungseinrichtungen, Kunden, Forschungsinstitute und Lieferanten kommunizieren. Präferierte Zugangswege, um sich die Intelligenz der Masse im Mitmach-Web zu eigen zu machen, sind vor allem das Social-Media-Monitoring und Ideenwettbewerbe im Social Web.
Jedoch gibt eine deutliche Mehrheit von 68 % an, die innovative Form des Wissensgenerierens derzeit nicht zu nutzen und dies auch nicht zu planen. Da 65 % der befragten Unternehmen älter als 10 Jahre sind, geht das Projektteam davon aus, dass der Nicht-Einsatz von Open Innovation mit den hierarchischen Unternehmensstrukturen zusammenhängt. „Die mit den Wandlungsprozessen einhergehenden notwendigen Umstrukturierungen können von vielen Unternehmen noch nicht eingeschätzt werden, daher wird häufig nach dem Motto agiert „diese Modeerscheinung sitzen wir aus, es wird uns sicherlich nicht wirklich betreffen“ stellt Prof. Sonja Salmen fest.
Obwohl sich aus dem Branchenbarometer ergibt, dass Open Innovation für den Großteil der Unternehmen absolutes Neuland ist, „konnte eindeutig belegt werden, dass alle Unternehmen, die sich derzeit eines Open-Innovation-Ansatzes bedienen, diesen auch in Zukunft weiter für ihre Unternehmensziele optimiert wissen wollen.“ erläutert Prof. Sonja Salmen. Denn im Zeitalter des Mitmach-Webs gilt vor allem „Nur wer mitmacht, gewinnt!“.
Weitere interessante Ansätze zu diesem Thema gibt es am 27. Oktober 2011 im Haus der Wirtschaft, wenn der Steinbeis Excellence Zirkel zum Workshop „Mitmach-Web im Einsatz für Ihren Unternehmenserfolg – Enterprise 2.0“ einlädt. http://steinbeis-excellence-zirkel.sbz-eb.de
Hochschule Heilbronn – Studiengang Electronic Business
Hochschule Heilbronn
Prof. Dr. Sonja Salmen
Max-Planck-Straße 39
74081 Heilbronn
0171174152

http://forschungsprojekt2010.hs-heilbronn.de/vortragsreihe
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