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Pressemitteilungen

Neuer Test hilft kleinen und mittleren Brauereien bei Hygiene

BrauBeviale 2015: Bierschädliche Keime schnell und einfach identifizieren

Neuer Test hilft kleinen und mittleren Brauereien bei Hygiene

Milenia GenLine: Der Schnelltest entdeckt bierschädliche Keime innerhalb einer Stunde. (Bildquelle: @ Milenia Biotec GmbH)

Gießen, 21. Oktober 2015. Nirgendwo sonst ist die Bierkultur so abwechslungsreich wie in Deutschland. Über 1.300 Brauereien gibt es hierzulande, etwa 90 Prozent davon sind in privater Hand. Die mittelständischen und kleinen Brauereien haben es aber im Vergleich zu großen Konzernen nicht immer leicht, auch im Kampf gegen bierschädliche Keime. Das ständige Überwachen der Sauberkeit ist Brauereiroutine, mikrobiologische Untersuchungen von Bierproben sind dabei ein wichtiger Bestandteil. Bisher waren sie sehr aufwändig und ohne geschultes Personal nicht durchführbar. Mit dem Milenia GenLine stellt die Milenia Biotec GmbH auf der BrauBeviale in Nürnberg vom 10. bis 12. November einen einfachen Schnelltest vor, der bierschädliche Keime innerhalb einer Stunde entdeckt.

„Der Test erfordert kein spezielles molekularbiologisches Know-how“, erklärt Dr.-Ing. Mathias Hutzler vom Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität der TU München. Die Anwendung ist einfach: Zuerst wird aus zwei Lösungen ein Reaktionsmix vorbereitet, die zu untersuchende Probe zugegeben und der Mix in eine Art Heiz-/Kühlgerät gestellt, den sogenannten Thermocycler. Dort findet eine Polymerase-Kettenreaktion (PCR) statt, eine der wichtigsten molekularbiologischen Methoden zum Nachweis von Mikroorganismen. Die PCR vervielfältigt Erbmaterial bis dieses in ausreichender Menge vorliegt, um die Mikroorganismen mit einfachen Methoden sichtbar zu machen. Nach etwa 50 Minuten wird die Probe auf einen Teststreifen aufgetragen und nach weiteren 5 Minuten steht das Ergebnis fest: Wie bei einem Schwangerschaftstest zeigen Linien an, ob die Probe Bierschädlinge enthält oder nicht.

„Der Milenia GenLine weist die wichtigsten bierschädlichen Keime nach“, so Dr. Ralf Dostatni, Biologe und Geschäftsführer von Milenia Biotec. „Zum Bespiel Lactobacillus brevis, Lactobacillus rossiae, Pediococcus damnosus und einige andere.“ Das Biotechnologie-Unternehmen hat den Test zusammen mit der Arbeitsgruppe um Dr.-Ing. Hutzler am Weihenstephaner Forschungszentrum entwickelt. Ziel war es, gerade den mittelständischen und kleinen Brauereien eine Screening-Methode anzubieten, die kein molekularbiologisches Fachwissen erfordert und dennoch die Qualitätskontrollen in den Brauereien zuverlässig absichert. „Die größte Herausforderung dabei war, den Test einerseits wirklich praktikabel zu gestalten, jedoch auch die Nachweissicherheit zu gewährleisten“, so Hutzler.

„Die Idee, die dem Test zugrunde liegt, ist, die PCR mit der Auswertung durch einen antikörperbasierten Teststreifen zu kombinieren“, so Dostatni. Beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie kam die Idee von Anfang an gut an. Es bezuschusste die Forschung im Rahmen des Zentralen Innovationsprogamms Mittelstand (ZIM). Dass die entwickelte Methode auch sicher funktioniert, belegt eine Studie der Weihenstephaner Brauforscher. Der Milenia GenLine entdeckte mit der gleichen Sicherheit bierschädliche Keime, wie deutlich aufwändigere Referenz-Testsysteme.
Der neue Test überzeugt auch die deutsche Brauwirtschaft. Sie hat die Forschungsarbeit wegen ihrer besonderen Praxisrelevanz honoriert: Die an der Entwicklung beteiligte Weihenstephaner Doktorandin Jennifer Koob erhielt für ihre Arbeit den Henrich-Funke-Pschorr-Preis, den Forschungspreis der deutschen Brauwirtschaft. Die einfache Handhabung des Tests und die simple Auswertung macht es kleineren und mittleren Brauereien möglich, bei Hygieneproben die Molekularbiologie als wertvolles Werkzeug zu nutzen.

Die auf die Entwicklung von Schnelltests spezialisierte Milenia Biotec GmbH hat den Test bis zur Marktreife gebracht und produziert ihn jetzt auch. Er kann direkt über das Unternehmen bezogen werden ( www.milenia-biotec.de ).

Milenia Biotec auf der BrauBeviale 2015 in Nürnberg, 10. bis 12. November, Halle 1 / Stand 146.

Das Biotechnologie-Unternehmen Milenia Biotec ist spezialisiert auf die Entwicklung von Schnnelltests insbesondere für die Diagnose von Allergie-, Autoimmun- und Infektionskrankheiten sowie entzündlichen Erkrankungen. Die Tests werden am Firmensitz in Gießen produziert und weltweit vertrieben.

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Essen/Trinken

SAHM auf der BrauBeviale 2015 – Vielfältig und innovativ

SAHM auf der BrauBeviale 2015 - Vielfältig und innovativ

(Bildquelle: SAHM GmbH & Co. KG)

SAHM präsentiert auf der BrauBeviale in Halle 1, Stand 315 seine neusten Glas- und Dekordesigns. Dazu gehören der preisgekrönte Dayton-Becher und der für die Craft-Beer-Szene entworfene Craftsman. Besonderes Highlight: exklusive Tastings für die Besucher mit Sommelierweltmeister Markus Del Monego.

Anspruchsvoll und entspannt genießen: Der mit dem Good Design Award™ ausgezeichnete Dayton-Becher von SAHM erfüllt mit einer formal einfachen und optisch anspruchsvollen Gestaltung höchste Anforderungen beim Genuss von Bieren. Der Becher Craftsman ist ein weiteres Messehighlight. Mit seiner sensorisch optimierten Form bringt er die Aromen unterschiedlicher Biertypen auf sehr differenzierte und vielschichtige Weise zur Geltung.

Darüber hinaus präsentiert das Unternehmen hochwertige Exklusivglaslösungen für namhafte Brauereien. Neben dem Krombacher-Glas-Trio – bestehend aus Reliefbecher, Seidel und Pokal – zeigt SAHM die neu entwickelten Schöfferhofer-Weißbiergläser. Die Exponate stechen durch ihren individuellen Farbverlauf hervor, der jedes Glas zu einem Unikat macht. Beide Lösungen sind sowohl glas- als auch drucktechnisch eine Innovation am Stand von SAHM. Abgerundet wird der Messeauftritt von einer Vielzahl von exklusiven Glas- und Dekorideen zum 500. Jubiläum des Reinheitsgebots und zur Fußball-EM 2016 in Frankreich. Zu Bierverkostungen aus den neusten SAHM-Gläsern lädt Sommelierweltmeister Markus Del Monego ein.

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