Tag Archives: Brennstoffzellen

Pressemitteilungen

Umweltschonender Bordstrom für Schiffe

Bessere Luft durch Einsatz von Brennstoffzellen

Die durch die Schifffahrt entstehenden Schadstoffe und Klimagase deutlich zu reduzieren, ist das Ziel des neuen Forschungsprojekts „MultiSchIBZ“. Ein Konsortium unter der Leitung der thyssenkrupp Marine Systems GmbH entwickelt ein Brennstoffzellensystem zur alternativen Stromerzeugung auf Schiffen. Damit können auch beim Einsatz fossiler Brennstoffe die Effizienz der Anlagen verbessert und Emissionen vermieden werden – sowohl im Liegebetrieb in Häfen und in der Binnenschifffahrt als auch auf hoher See. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie fast geräuschfrei betrieben werden und sich damit leichter in das Umfeld einpassen.

Die Routen und Häfen für Fracht- und Kreuzfahrtschiffe liegen oft in der Nähe zu Stadtzentren. Ihre Versorgung mit Strom und Wärme auch im Liegebetrieb wird heute mit Dieselmotoren, Gasturbinen und Kesselanlagen realisiert. Verwendet werden bisher Dieselkraftstoff und Gasöle. Die daraus resultierenden Schadstoffemissionen, wie Ruß und Stickoxide, belasten die Luftqualität der Innenstädte zusätzlich, insbesondere in den Umweltzonen.

Zur Lösung dieses Problems sollen in „MultiSchIBZ“ zwei Prototypen praxistauglicher Brennstoffzellensysteme bis zur technischen Reife entwickelt werden. Das System basiert auf SOFC-Brennstoffzellen, die mit schwefelarmem Dieselkraftstoff oder verflüssigtem Erdgas (Liquid Natural Gas, LNG) als Energieträger betrieben werden können. Dazu wird der fossile Kraftstoff durch einen Brenngaserzeuger in ein wasserstoffreiches Gas für den Betrieb der Brennstoffzellen gewandelt. Dadurch ist gegenüber konventionellen Antrieben mit Schiffsdiesel als Kraftstoff eine Reduzierung der Emissionen im Umfang von jeweils 99 % bei Stickoxiden und Feinstaub sowie mehr als 25 % bei Kohlendioxid zu erwarten. Für die Entwicklung der technischen Komponenten kann auf die Ergebnisse und Anlagen aus zwei Vorläuferprojekten zurückgegriffen werden. Ziel ist es, die vorhandenen und bereits im Labor getesteten Komponenten zu optimieren, sie für den Betrieb mit LNG weiterzuentwickeln sowie für den Bau und Betrieb von Pilotanlagen mit größerer Leistung zu skalieren.

In die Systementwicklung sind auch die OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH und die TEC4FUELS GmbH als Projektpartner eingebunden. Das OWI bringt sein Know-how in der Wandlung flüssiger Energieträger ein und ist für die Weiterentwicklung des Brenngaserzeugers, der Heißgasrezirkulation und des thermischen Startkonzepts des Gesamtsystems zuständig. TEC4FUELS ist als Dienstleister in den Bereichen Testing und Engineering für die Entwicklung einer Online-Sensorik und einer forcierten Testmethode für die jeweiligen Betriebsstoffe sowie Materialuntersuchungen verantwortlich, die die Wechselwirkungen mit den kraftstoffführenden Komponenten berücksichtigt.

Nach der Entwicklungsphase ist im Projekt eine Demonstrationsphase vorgesehen, in der mehrere Brennstoffzellen-APU´s auf Schiffen im realen Betrieb getestet werden sollen.

Koordiniert durch:
Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW)

Gefördert durch:
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP)

Tec4Fuels ist ein Kompetenzzentrum für konventionelle und alternative Brenn-, Kraft-, Treib- und Schmierstoffe (Fuels) und deren Anwendung in bestehenden und neuen Technologien. Tec4Fuels erbringt Dienstleistungen in der Forschung und Entwicklung von technischen Komponenten und Produkten, Systemen und Energieträgern sowie deren Anwendung im Energiemarkt für Fuels. Dies umfasst die Entwicklung und Durchführung von realitätsnahen Hardware-in-the-Loop (HiL) -Prüfverfahren zur Bestimmung der Funktionsfähigkeit und Leistung von Anwendungstechnologien und Kraftstoffen. Das Ziel der Untersuchungen ist in der Regel die Optimierung der Betriebssicherheit und Lebensdauer technischer Komponenten und Systeme.

TEC4FUELS unterstützt seine Kunden auf folgenden Gebieten:
– Test- und Prüfverfahren
Entwicklung spezieller HiL-Systeme und Durchführung von HiL-Prüfverfahren zur Qualitätssicherung technischer Komponenten sowie konventioneller und alternativer Brenn-, Kraft-, Treib- und Schmierstoffe
– Kraftstoff-Check für Netzersatzanlagen
Überwachung der Qualität von Kraftstoffvorräten in Netzersatzanlagen (Notstromaggregaten) zur Erhaltung der Verfügbarkeit und Betriebssicherheit
– Technisches Consulting
Beratung in grundlegenden Fragen des Innovationsmanagements über die Vor-, Konzept- und Serienentwicklung bis hin zum Aftersales

Kontakt
TEC4FUELS GmbH
Michael Ehring
Kaiserstr. 100
52134 Herzogenrath
02407/ 55830-15
michael.ehring@tec4fuels.com
http://www.tecfuels.com

Bildquelle: thyssenkrupp Marine Systems GmbH

Pressemitteilungen

Neues, einmaliges Rundum-Sorglos-Paket für Wasserstoff-Energieversorgung

Proton Motor Fuel Cell GmbH gründet Konsortium „Pure Power Pool“ mit UMSTRO GmbH und Klaus Ostermeier GmbH zur Belieferung aus einer Hand

Puchheim, 2. Juli 2019 – Der innovative Technologie-Marktführer von emissionsfreien Brennstoffzellen Proton Motor Fuel Cell GmbH ( www.proton-motor.de) aus Puchheim bei München hat den Aufbau des neuen „Pure Power Pool“-Konsortiums mit einer Absichtserklärung auf den Weg gebracht. Wie das bayerische Unternehmen jetzt erklärte, wurden mit den Partnern UMSTRO GmbH ( www.umstro.de) und Klaus Ostermeier GmbH ( www.ostermeier-gmbh.com) gemeinsame Inhalte zur Realisierung von Projektzielen definiert. Damit will man noch optimaler die Weichen stellen, um die zunehmend steigende Nachfrage seitens der Industrie nach Wasserstoff-Brennstoffzellen professionell abzudecken. Durch die Kooperationsvereinbarung des Konsortiums wird die Belieferung mit Brennstoffzellen-Systemen inklusive aller Komponenten und Serviceleistungen aus einer Hand angeboten, was in der Branche bis dato als einmalig gilt.

„Mit unserem neuen Konsortium sind wir erfolgreich aufgestellt, die Wertschöpfungskette zur Herstellung unserer Qualitäts-Brennstoffzellen maßgeblich in Deutschland zu verorten, um kundenspezifische Auftragsvolumina maßgeschneidert und dynamisch zu finalisieren“, führte Proton Motor-Marketingdirektor Manfred Limbrunner in dem Kontext aus. Sein Unternehmen sehe in der Produktion von Brennstoffzellen am Wirtschaftsstandort Deutschland eine quasi politische Aufgabe wie Verantwortung, um mit dieser nachhaltigen Maßnahme die Thematik der deutschen Klimaoffensive als auch die globale Klimakrise wirkungsvoll zu unterstützen. Mit seiner CleanTech Competence-Vorreiterrolle entwickelt die Proton Motor Fuel Cell GmbH klimaneutrale Wasserstoff-Brennstoffzellen und kombiniert sie mit ausgewählten und auf spezifische Einsatzbereiche abgestimmte Komponenten zu integrationsreifen Brennstoffzellen bzw. Hybridsystemen.

„Rundum-Sorglos-Paket“-gemäß wird die in Euskirchen ansässige UMSTRO GmbH, die mobile und stationäre Energiezellen entwickelt, in den geplanten Brennstoffzellen- und Elektrolyse-Projekten als Hauptansprechpartner sowie als Generalunternehmer auftreten. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass die Klaus Ostermeier GmbH (Schweitenkirchen), deren Schwerpunkt auf der Integration von PEM-Elektrolyse-Stacks zu modularen Elektrolyse-Baukästen liegt, zusammen mit Proton Motor für die Kundenberatung unterstützend und konzeptionell zur Verfügung steht. Proton Motor und die Klaus Ostermeier GmbH sollen relevante Informationen und Komponenten bereitstellen, damit die UMSTRO GmbH in ihrer Leiterfunktion im Projektmanagement Komplettlösungen anbieten kann. Notwendige Bauteile aus Kundenanforderungen, die vom Konsortium nicht lieferbar sind, wie z.B. Speicher- oder Tanksysteme, werden zur Projektrealisierung nach Bedarf bei Dritten angefragt.

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Proton Motor ist Experte für Industrial Fuel Cells, Brennstoffzellen- und Hybridsysteme mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in diesem Sektor. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Puchheim bei München bietet komplette Brennstoffzellen- und Hybridsysteme aus einer Hand – von der Entwicklung und Herstellung bis zur Implementierung maßgeschneiderter Lösungen. Der Fokus des Brennstoffzellenexperten liegt auf Back-to-Base Anwendungen beispielsweise für Gabelstapler oder Stadtbusse sowie auf stationären Lösungen. Das Produktportfolio besteht aus Basis-Brennstoffzellen-Systemen PM Basic, Standard-Komplettsystemen PM Package z. B. als Batterieersatz, sowie maßgeschneiderten Systemen PM Turnkey. Proton Motor ist 100- prozentige Tochter von Proton Power Systems PLC. Das Unternehmen ist seit Oktober 2006 an der Londoner Börse notiert (Code: PPS).

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Millionenauftrag für Proton Motor

Elektrobushersteller ebe EUROPA bestellt 15 Wasserstoff-Brennstoffzellen mit Auftragswert 4.1 Millionen EUR

Puchheim, 9. April 2019 – Der oberbayerische Brennstoffzellen-Spezialist Proton Motor Fuel Cell GmbH aus Puchheim bei München gab jetzt im Rahmen seiner erfolgreichen Messeteilnahme auf der „Integrated Energy“ parallel zur Hannover Messe die neue Auftragsbestätigung von ebe EUROPA GmbH bekannt. Demzufolge hat der in Memmingen ansässige Integrator und Vertreiber von Elektrobussen 15 mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen à 60 kW Stromleistung bestellt, die für vier deutsche Stadtverwaltungen (Frankfurt am Main, Mainz, Münster und Wiesbaden) bestimmt sind. Der Auftragswert beläuft sich auf 4.1 Millionen EUR. Von der Londoner Börse wurde die Nachricht mit einem Plus auf den Aktienkurs des englischen Mutterkonzerns Proton Power Systems PLC notiert.

Die Bestellung, die auch Service- und Wartungsverträge umfasst, ist das Ergebnis der ersten Ausschreibung des EU-finanzierten „JIVE PROJECT“. Das Projekt besteht aus zwei Ausschreibungen, durch die in den kommenden zwei Jahren 290 Busse zum Einsatz kommen sollen. Derzeit qualifizieren sich drei Unternehmen vom europäischen Festland und zwei aus Großbritannien für „JIVE 1 & 2“.

Proton Motor-Geschäftsführer Dr. Faiz Nahab kommentierte begeistert die Neu-Beauftragung während sein Unternehmen sich aktuell auf der Baumaschinien-Leitmesse „bauma“ in München präsentiert: „Wir freuen uns sehr über diese Bestellung, da sie den europäischen Appetit nach saubereren Städten weiter bestätigt. Darüber hinaus ist sie ein deutliches Zeichen für eine höhere Nachfrage nach Wasserstoff als saubere Energiequelle.“ Proton Motor Fuel Cell ist bereits mit den anderen großen Zulieferern im Gespräch, um die Lieferung in den nächsten Monaten zu fertigen.

Proton Motor ist Experte für Industrial Fuel Cells, Brennstoffzellen- und Hybridsysteme mit mehr als 14 Jahren Erfahrung in diesem Sektor. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Puchheim bei München bietet komplette Brennstoffzellen- und Hybridsysteme aus einer Hand – von der Entwicklung und Herstellung bis zur Implementierung maßgeschneiderter Lösungen. Der Fokus des Brennstoffzellenexperten liegt auf Back-to-Base Anwendungen beispielsweise für Gabelstapler oder Stadtbusse sowie auf stationären Lösungen. Das Produktportfolio besteht aus Basis-Brennstoffzellen-Systemen PM Basic, Standard-Komplettsystemen PM Package z. B. als Batterieersatz, sowie maßgeschneiderten Systemen PM Turnkey. Proton Motor ist 100- prozentige Tochter von Proton Power Systems PLC. Das Unternehmen ist seit Oktober 2006 an der Londoner Börse notiert (Code: PPS).

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Wasserstoffexperte Proton Motor präsentiert innovativste Komplettsysteme

Hydrogen Hype auf Hannover Messe in Halle 27 / Stand D 69

Puchheim, 1. April 2019 – Der Brennstoffzellen-Spezialist Proton Motor Fuel Cell GmbH ( www.proton-motor.de) aus dem oberbayerischen Puchheim bei München präsentiert auf der diesjährigen Hannover Messe vom 1. bis 5. April 2019 sein komplexes Spektrum an Wasserstoff-Komplettlösungen. Das Cleantech Competence Unternehmen wird zum Fokusthema der Leitmesse „Integrated Energy“ auf dem Gemeinschaftsstand mit „GreenHydrogen“ ( www.greenhydrogen.dk) in Halle 27/Stand D 69 seine Exponate zeigen. Ausgehend von der klassischen Wasserstoffproduktion können Messebesucher einen intensiven Einblick über die verschiedenen Anwendungsoptionen gewinnen: Von der Wasserstoff-Energiespeicherung (Power-to-Power) über Betankungssysteme bis hin zur Strom- und Wärmeerzeugung. Neben den innovativen Einsatzmöglichkeiten von Hydrogen etwa für die industrielle Nutzung, zum Transport und Weiterverkauf, werden die Proton Motor-Ingenieure Einblicke in Brennstoffzellen-Lösungen für den maritimen und automotiven Bereich geben. Passend zum Partnerland Schweden und dem Standpartner Dänemark haben die Puchheimer Beispiele im Gepäck, deren Bandbreite sowohl in skandinavischen Ländern als auch im internationalen Ausland Wasserstoff-Komplettlösungen demonstriert.

„Mit unserer über 20-jährigen Erfahrung verstehen wir unsere Führungsrolle in der Wasserstoff-Technologie als Verantwortung gegenüber nachhaltigen und emissionsfreien Energielösungen für die Welt von morgen zu entwickeln. Die diesjährige Hannover-Messe sehen wir als wichtige Plattform, um unseren Kunden wie potenziellen Auftraggebern die gesamte Wasserstoffkette und nicht nur einzelne Komponenten vorzustellen“, erklärt Manfred Limbrunner, Direktor Sales & Marketing bei Proton Motor, die Vorbereitungen zur Weltmesse der Industrie. Sein Unternehmen habe, so Limbrunner weiter, schwerpunktmäßig für den Fahrzeugbau in den Sparten Logistikfahrzeuge und Personentransport die weltweit beste Technik zu bieten. Weil für LKWs und Busse rein batterieelektrische Antriebe keine Lösung darstellen, konzentriert sich Proton Motor auf die Entwicklung von Brennstoffzellen-Systemen für diesen automotiven Sektor. In der Branche gilt der Experte aus Puchheim durch seine Vorreiterrolle mit über 20-jähriger Erfahrung als Technologieführer.

Durch das im ersten Quartal 2019 gegründete Joint Venture „Clean Logistics GmbH“ sind die Weichen gestellt worden, um Lastkraftwagen bis 44 Tonnen mit dem alternativen Antrieb auszustatten. Im Bereich Personentransport stellt darüber hinaus der Elektro-Kleinbus „e.GO Mover“ das erfolgreiche Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit dar. Der Prototyp ist durch eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Proton Motor Fuel Cell GmbH und der Aachener „e.GO Mobility AG“ projektiert und wird im 25. Jubiläumsjahr der „Integrated Energy“ ausgestellt. Die Gemeinschaftsunternehmung sieht vor, ein kompaktes, großserientaugliches Brennstoffzellen-System mit 22 bis 30 Kilowatt als Range Extender für den „e.GO Mover“ zu entwickeln. Angedacht sind bis zu 15.000 Einheiten, die ab 2021 mit dem Brennstoffzellen-Range Extender von Proton Motor ausgestattet werden sollen. Ebenfalls ab 2021 beabsichtigen die Kooperationspartner, das System zudem anderen Autoherstellern und Umrüstern anzubieten.

Proton Motor ist Experte für Industrial Fuel Cells, Brennstoffzellen- und Hybridsysteme mit mehr als 14 Jahren Erfahrung in diesem Sektor. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Puchheim bei München bietet komplette Brennstoffzellen- und Hybridsysteme aus einer Hand – von der Entwicklung und Herstellung bis zur Implementierung maßgeschneiderter Lösungen. Der Fokus des Brennstoffzellenexperten liegt auf Back-to-Base Anwendungen beispielsweise für Gabelstapler oder Stadtbusse sowie auf stationären Lösungen. Das Produktportfolio besteht aus Basis-Brennstoffzellen-Systemen PM Basic, Standard-Komplettsystemen PM Package z. B. als Batterieersatz, sowie maßgeschneiderten Systemen PM Turnkey. Proton Motor ist 100- prozentige Tochter von Proton Power Systems PLC. Das Unternehmen ist seit Oktober 2006 an der Londoner Börse notiert (Code: PPS).

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Proton Motor Fuel Cell und Skoda Electric beabsichtigen Kooperation

Neue Zusammenarbeit bei Brennstoffzellen-Elektrobussen vereinbart

Puchheim, 25. März 2019 – Der deutsche Brennstoffzellen-Spezialist Proton Motor Fuel Cell GmbH ( www.proton-motor.de) aus Puchheim bei München und das im tschechischen Plzen ansässige Maschinenbauunternehmen Skoda Electric a.s. ( www.skoda.cz) haben am 15. März 2019 eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht vor, dass beide Partner eine Kooperation für die Entwicklung, für den Verkauf und für die Wartung von Brennstoffzellen-Elektrobussen eingehen, die mit dem modularen HyRange®-Systemen der 100-prozentigen Tochtergesellschaft von „Proton Power Systems PLC“ ausgestattet sind. Der von Proton Motor entwickelte und produzierte wasserstoffbasierte Brennstoffzellen-HyRange®-Extender für elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge, kommunale Fahrzeuge und Busse ist eine wirkungsvolle Unterstützung für Anwendungsbereiche, bei denen die vorhandene Batteriekapazität für den vorgesehenen Betrieb nicht ausreicht.

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Skoda Electric a.s., denn dadurch bestätigen sich weiterhin Bedarf und Nachfrage bezüglich unserer HyRange®-Anwendungen“, kommentierte Proton Motor-Geschäftsführer Dr. Faiz Nahab offiziell den LOI. Die ersten mindestens zehn Prototypbusse sollen von europäischen Busbetreibern bis zum ersten Quartal 2020 in Betrieb genommen werden können.

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TANAKA auf der FC EXPO 2018

Erste katalysatorbeschichtete Membran zur Evaluierung von Elektrodenkatalysatoren zur Elektrolyse von Wasser

TANAKA auf der FC EXPO 2018

Tanaka-Stand auf der Expo

Tanaka Precious Metals wird auf der 14. Internationalen Wasserstoff und Brennstoffzellen Expo FC EXPO 2018 teilnehmen. Die Messe ist eine der weltweit größten zu diesem Thema und findet vom 28. Februar bis 2. März im Tokio Big Sight statt. Tanaka als führender Hersteller von Produkten aus Edelmetallen unterstreicht damit seine Führungsrolle bei der Einführung wasserstoffbasierter Technologien.

Ein Thema auf der Messe wird die Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien sein. Überschüssige elektrische Energie kann genutzt werden, um Wasserstoff über die Elektrolyse von Wasser herzustellen. Dieser Wasserstoff lässt sich speichern und in Brennstoffzellen – mobil in Fahrzeugen oder stationär in Gebäuden – wieder zu Strom umwandeln. Eine weitere Option mit großem Potenzial ist Power-to-Gas. Dabei reagiert der Wasserstoff mit CO2 weiter zu Methan, das Erdgas ersetzen oder in Raffinerien verwendet werden kann. Forschungs- und Entwicklungsprojekte für Power-to-Gas gibt es seit etlichen Jahren vor allem in Europa und die Technologie gilt als Schlüsseltechnologie für den Durchbruch erneuerbarer Energien weltweit.

Tanaka liefert Katalysatormaterialien für die vielversprechende Elektrolyse an Polymermembranen. Das Unternehmen stellt künftig Proben von Membranen mit Katalysatorbeschichtung zur Verfügung, um Forschung, Entwicklung und Evaluation dieser Technologie zu fördern. Dies wird es Geschäftspartnern wie Herstellern von Elektrolyse-Komponenten oder Infrastruktur ermöglichen, die Entwicklungszeiten zu verkürzen. Diese Membrane haben starke katalytische Eigenschaften und dienen künftig als Benchmark in der Entwicklung effizienterer Elektrolyseure mit Polymermembran. Auf der FC EXPO 2018 wird Tanaka diese Membrankatalysatoren mit detaillierten Erläuterungen vorstellen.

Auf der Seite der Brennstoffzelle wird das Unternehmen einen Katalysator zur Oxidation von Kohlenmonixid in PEM-Brennstoffzellen sowie einen wasserstoffdurchlässigen Film mit Palladium-Legierung zeigen. Diese eignen sich für Brennstoffzellen in Haushalten und für Fahrzeuge. Am Stand werden Mitarbeiter von Tanaka die Bedeutung von Edelmetallen für die Brennstoffzellentechnologie und für eine wasserstoffbasierte Gesellschaft erläutern.

Der Stand von Tanaka auf der FC EXPO 2018 – 14. Internationale Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Expo
Dauer: 28. Februar bis 2. Mai 2018, 10 – 18 Uhr (schließt am letzten Tag um 17 Uhr)
Ort: Tanaka Kikinzoku Kogyo Stand, Tokyo Big Sight (W19-73)
Hauptthemen der Exponate:

Elektroden-Katalysatoren für Wasserelektrolyse
Evaluation von Membranen mit Katalysatorbeschichtung
Diese Elektrodenkatalysatoren werden als Anoden (Sauerstofferzeugungselektrode) für die Wasserelektrolyse eingesetzt. Der Katalysator hat eine große relative Oberfläche und eine geringe Sauerstoff-Überspannung. Die im Katalysator verwendeten katalysator-beschichteten Membranproben dienen der Evaluierung der Elektrolyseleistung.

Elektroden-Katalysatoren für Brennstoffzellen
Bei der Entwicklung von hochaktiven Katalysatoren für Brennstoffzellenkathoden und Katalysatoren mit ausgezeichneter Resistenz gegen Kohlenmonoxid-Vergiftung für Brennstoffzellenanoden kombiniert Tanaka Edelmetall-Katalysatoren und elektrochemische Technologien, die es über viele Jahre entwickelt hat.

Palladium-Legierungen, wasserstoff-durchlässige Filme
Bei der Herstellung von Wasserstoff in Brennstoffzellen verwendet Tanaka Palladium, das als einziges Metall ausschließlich Wasserstoffgas durchlässt, so dass unreine Gase aus Wasserstoffgas entfernt werden. Mit der Technologie zur Herstellung ultradünner Filme und für hohe Reinheiten ist Tanaka in der Lage, reines Wasserstoffgas für verlässliche Prozesse mit hoher Wasserstoff-Durchlässigkeit zu erzeugen.

Abgasreinigungs-Katalysatoren
Katalysatoren für die Reinigung und Desodorierung von unreinen Gasen, die bei der Wasserstoffreinigung anfallen. Metall-Wabenkatalysatoren, die Edelmetallkatalysatoren unterstützen, ermöglichen eine Verbrennung bei niedrigen Temperaturen.

Reformerkatalysator
Ein Reformerkatalysator wird verwendet, um Wasserstoff aus Kohlenwasserstoffen wie Erdgas zu erzeugen. Derzeit entwickelt das Unternehmen Dampfreformerkatalysatoren mit Schwerpunkt auf Methan, einem Hauptbestandteil von Erdgas. Ruthenium wird verwendet, um die Kohlenstoffabscheidung zu hemmen, und Platin-Rhodium, um die Produktion von unerwünschten Nebenprodukten zu hemmen. Da die Aktivität in einem weiten Temperaturbereich abläuft und eine hohe Effektivität auch mit einem geringen Edelmetallvolumen möglich ist, ist der Katalysator kostengünstig.

Edelmetallverbindungen
Edelmetallverbindungen werden in zahlreichen industriellen Bereichen zur Beschichtung und als Katalysatoren eingesetzt. Tanaka kann passend zum Anwendungszweck flexibel eine Reihe von Produkten herstellen, von herkömmlichen Verbindungen wie Gold-Kaliumcyanid und Palladiumchlorid bis hin zu organischen Edelmetallverbindungen, immer mit höchster Qualitätskontrolle.

PROX-Katalysatoren
Diese Katalysatoren verwenden Sauerstoff, um gezielt das Kohlenmonoxid aus dem Reformergas der Brennstoffzellen zu entfernen. Sie zeichnen sich durch hohe Aktivität in einem weiten Temperaturbereich und bei hohen Geschwindigkeiten aus, dank der hohen Dispersion von Edelmetallen. Dies benötigt weniger Edelmetalle was kostengünstige Produkte ermöglicht.

Über Tanaka Precious Metals
Der japanische Edelmetallhersteller Tanaka Precious Metals mit Sitz in Tokio wurde 1885 gegründet und hat seitdem ein breitgefächertes Leistungsangebot entwickelt für die Anwendung von Edelmetallen in industriellen Produkten für die Elektronik-, Halbleiter- und Automobilbranche. Seit dem 1. April 2010 gehört Tanaka Precious Metals zur Holdinggesellschaft Tanaka Holdings Co. Ltd. Kooperationen innerhalb des Konzerns ermöglichen Tanaka Precious Metals, seinen Kunden eine noch breitere Produktpalette und umfangreiche Services anzubieten. Das Unternehmen gehört zu den japanischen Spitzenunternehmen im Bereich Edelmetallherstellung und investiert kontinuierlich in Verfahren zur Bereitstellung und Verwendung von Edelmetallen.

Seit seiner Gründung 1885 hat die Tanaka Precious Metals Gruppe eine breite Palette von Geschäftsaktivitäten rund um Edelmetalle entwickelt. In Japan ist Tanaka führend was das Volumen der Edelmetalle angeht. Über viele Jahre hat Tanaka Precious Metals nicht nur Edelmetalle für die Industrie hergestellt und verkauft, sondern auch für Schmuck und Rohstoffe. Als Spezialist für Edelmetalle arbeiten innerhalb der Unternehmensgruppe in Japan und weltweit Produktion, Vertrieb und Entwicklung eng zusammen, um beste Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Mit Metalor Technologies International SA ist 2016 ein weiteres Mitglied zur Unternehmensgruppe gestoßen, das die Globalisierung vorantreibt.

Tanaka Precios Metals / Tanaka Holdings Co., Ltd.
(Holding company of Tanaka Precious Metals)
Hauptsitz: Tokyo Building 22F, 7-3, Marunouchi 2-chome, Chiyoda-ku, Tokyo, 100-6422 Japan
Geschäftsführer: Akira Tanae, geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Gründungsjahr: 1885Etablierung: 1918 *Kapital: 500 Millionen Yen
Mitarbeiter der gesamten Gruppe: 5.120 Beschäftigte (Geschäftsjahr 2016)
Konsolidierter Gruppenumsatz: 1.064.259.000.000 Yen (80.395.964 Euro) (Geschäftsjahr 2016)
Geschäftsinhalte der Gruppe: Als eine Holdinggesellschaft, die das Zentrum der Tanaka Kikinzoku-Gruppe ist, die strategische und effiziente Führung der Gruppe und Management-Beratung für Konzernunternehmen
Webseite: http://www.tanaka.co.jp/english (Tanaka Precious Metals),
http://pro.tanaka.co.jp/en (Industrial products)
* Seit dem 1. April 2010 gehört Tanaka Precious Metals zur Holdinggesellschaft Tanaka Holdings Co.Ltd.

Tanaka Kikinzoku Kogyo K.K.
Hauptsitz: Tokyo Building 22F, 7-3, Marunouchi 2-chome, Chiyoda-ku, Tokyo, 100-6422 Japan
Geschäftsführer: Akira Tanae, geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Gründungsjahr: 1885Etablierung: 1918 Kapital: 500 Millionen Yen
Mitarbeiter: 2.269 Beschäftigte (31. März 2017)
Verkäufe: 1.059.003.329.000 Yen (79.998.941 Euro)
Geschäftsinhalt: Produktion, Vertrieb und Import/Export von Edelmetallen (Platin, Gold, Silber etc.) und industriellen Edelmetallprodukten
Webseite: http://pro.tanaka.co.jp/en

Firmenkontakt
Tanaka Holding Co. Ltd.
Kazumo Shimano
Marunouchi 2-chome 7-3
100-6422 Tokyo
+81-3-6311-5590
k-shima@ml.tanako.co.jp
http://www.tanaka.co.jp/en/protanaka/inquiry/index.php

Pressekontakt
Storymaker GmbH
Mara Ebinger
Derendinger Straße 50
72072 Tübingen
07071 – 9387-159
m.ebinger@storymaker.de
http://www.storymaker.de

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Batterie nach wie vor größte Herausforderung

Symposium „Hybrid- und Elektrofahrzeuge HEV“

Batterie nach wie vor größte Herausforderung

Am 21. und 22. Februar 2017 fand in Braunschweig die internationale Tagung „Hybrid- und Elektrofahrzeuge HEV“ von ITS automotive nord statt. Vor Ort waren mehr als 160 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu elektrifizierten PKW- und Nutzfahrzeugantrieben haben sich seit deren Markteinführung in den letzten Jahren deutlich intensiviert. Dementsprechend berichteten internationale Experten auf der diesjährigen HEV über neuste Lösungen auf dem Gebiet der Entwicklung von Hybrid-, Plug-In- sowie Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzellen und Batterien: „Die Bedeutung des Antriebsstrangmanagements und der effizienten, kostengünstigen Gestaltung aller erforderlichen Komponenten wächst zusehends. Die diesjährigen Vorträge haben gezeigt, dass sowohl die Komponenten als auch das Gesamtsystem noch zahlreiche Herausforderungen für eine Marktdurchdringung darstellen.“, so die beiden Tagungsleiter Prof. Dr. Markus Henke, TU Braunschweig und Prof. Dr. Burghard Voß, IAV.

Auf der tagesabschließenden Podiumsdiskussion diskutierten die Podiumsgäste kontrovers: „Das Elektrofahrzeug ist ein ideales Pendlerfahrzeug, wir müssen für die richtige Infrastruktur sorgen“, sagte Roland Matthe, Adam Opel AG. „Wasserstoff ist ein evolutionärer Schritt. Die Umstellung ist für den Nutzer weniger aufwendig als beim reinen Elektrofahrzeug“, betonte dagegen Nikolas Iwan, H2 MOBILITY Deutschland. Für einen Mix beider Technologien sprach sich Thorsten Herbert, NOW, aus: „Die Energiewende ist eine große Herausforderung. Der Mix der Lösungen bei den Antriebsarten ist in jedem Fall zu betrachten“.

„Wir haben als theoretisches Seminar angefangen mit wissenschaftlicher Grundlagenforschung und sind mittlerweile in der 14. Auflage in der Umsetzung der Themen angelangt.“, ergänzte Florian Rehr, vom Veranstalter ITS automotive nord.

Am Abend des 21. Februars hatten alle Teilnehmer des Symposiums die exklusive Möglichkeit, beim Hauptsponsor IAV in Gifhorn die neusten Elektro-, Hybrid und Brennstoffzellenfahrzeuge von verschiedenen Herstellern in der Praxis zu testen. Für die Veranstaltung arbeitete ITS automotive nord weiter mit dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) und der Battery LabFactory Braunschweig (BLB) zusammen.

Details zu den Schwerpunktthemen gibt es unter www.hybrid-tagung.de

ITS automotive nord ging 2015 aus einer Fusion des Automotive Clusters der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg und ITS Niedersachsen hervor und bildet das größte norddeutsche Cluster der Automobilindustrie. Ziel ist es, die Region als automotiven Kompetenzstandort weiter zu festigen. Dafür forciert und unterstützt ITS automotive nord Forschungsprojekte und richtet Fachveranstaltungen zu wichtigen Innovationsthemen aus. Die Tagung „Hybrid- und Elektrofahrzeuge“ erfasste in mehreren Themenbereichen theoretische Konzepte sowie neue Entwicklungen aus der Praxis.

Kontakt
ITS automotive nord
Andreas Redeker
Hermann-Blenk-Straße 17
38108 Braunschweig
0531 231 721 20
Andreas.redeker@its-an.de
http://www.its-automotive-nord.de/

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Erfolgreiche Inbetriebnahme

Brennstoffzellensystem für Schiffe produziert Strom

Erfolgreiche Inbetriebnahme

Integration des Wasserstofferzeugers in den Container mit dem Brennstoffzellensystem.

Das im Forschungsprojekt „SchiffsIntegration Brennstoffzelle“ (SchIBZ) aufgebaute Stromaggregat auf Basis von Dieselkraftstoff und SOFC-Brennstoffzellen hat Ende 2016 die Stromproduktion aufgenommen. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme erreichte das System eine Leistungsabgabe von knapp 30 kW bei einem maximalen Bruttowirkungsgrad von 56 %. Im Vergleich zu klassischen Dieselgeneratoren, die Wirkungsgrade von bis zu 40 % erreichen, ist das Brennstoffzellenstromaggregat nicht nur energieeffizienter, sondern auch deutlich leiser und schadstoffärmer. Für die Schifffahrt ist die Reduzierung von Emissionen in Hafenbereichen sowie auf Küsten- und Flussfahrten aufgrund zunehmender nationaler und internationaler Reglementierungen zwingend erforderlich.

Die Besonderheit des Projektes ist, dass der von den Brennstoffzellen benötigte Wasserstoff aus Pkw-üblichem Dieselkraftstoff mit einem Schwefelgehalt von bis zu 15 ppm produziert wird. Das in das System integrierte Wasserstofferzeugermodul des OWI Oel-Waerme-Instituts wandelt den Diesel im Verfahren der Dampfreformierung in ein wasserstoffhaltiges Brenngas für den Betrieb der Festoxidbrennstoffzellen (Solid Oxide Fuel Cell, SOFC). In den SOFC-Brennstoffzellen wird das Brenngas zu Strom umgesetzt. Das Brennstoffzellensystem wurde zunächst an Land in Betrieb genommen. Die besondere Herausforderung lag dabei in der Kopplung des Brennstoffzellenmoduls mit dem Wasserstofferzeuger, die die beiden zentralen Bauteile des Systems sind. Nach weiteren Belastungstests an Land im Frühjahr 2017 soll das hochseetaugliche Stromaggregat im Laufe des Jahres auf dem Frachtschiff MS Forester installiert und auf See getestet werden. An Bord wird es dann bis auf weiteres einen Teil der Stromversorgung übernehmen.

Unter der Leitung der ThyssenKrupp Marine Systems GmbH entwickeln, fertigen und testen OWI und vier weitere Unternehmen und Institutionen die Demonstratoranlage. Das Forschungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) über die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) gefördert.

Das OWI ist eine unabhängige, gemeinnützige und freie Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI an Konzepten und Technologien auf dem Gebiet der Wärme- und Stromerzeugung. Der Schwerpunkt liegt auf der energieeffizienten und schadstoffarmen Nutzung flüssiger fossiler und regenerativer Brenn- und Kraftstoffe. Das Ziel ist die Entwicklung energieeffizienter und umweltschonender Produkte, die marktfähig sind. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

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Pressemitteilungen

IWS GmbH: Neue Diplomat Inverter-Serie von Thermia

In Schweden geboren, für die Welt gemacht

IWS GmbH: Neue Diplomat Inverter-Serie von Thermia

Neue Thermia Diplomat Inverter M

Die Diplomat Inverter – Serie ist das Ergebnis langjähriger Erfahrung in der Entwicklung von Wärmepumpen für den europäischen Markt. Unser Erfolgsmodell, die Thermia Diplomat G3, ist aufgrund ihrer hohen Kosteneinsparungen, Effizienz und Zuverlässigkeit bei unseren Partner seit Jahren ein Bestseller. Doch die Diplomat Inverter geht noch einen Schritt weiter: Durch den neu entwickelten invertergesteuerten Verdichter bietet sie eine überragende Leistungsfähigkeit. Sie passt die Heizleistung ständig dem aktuellen Wärmebedarf an und erreicht damit einen der weltweit höchsten SCOP-Werte für Erdwärmepumpen.

Seit Anfang September ist die Thermia Diplomat Inverter in zwei Leistungsgrößen erhältlich:
Diplomat Inverter M: 3-12 kW *SCOP 5,6
Diplomat Inverter L: 5-17 kW *SCOP 5,4
*SCOP nach EN 14825, kalte Klimabedingungen

Thermia Diplomat Inverter M – mit integriertem Warmwasserspeicher aus Edelstahl von 180 Litern, Leistungsklasse 3 – 12 kW.
Thermia Diplomat Inverter L – mit integriertem Warmwasserspeicher aus Edelstahl von 180 Litern, Leistungsklasse 5 – 17 kW.
Thermia Diplomat DUO Inverter M oder L – mit externen Warmwasserspeicher erhältlich, für extrem hohen Warmwasserbedarf.

Merkmale:
SG Ready
Integrierter Web-Server
Einbindung in GLT möglich
Witterungsgeführte Regelung
Optionale Kühlung (passiv/aktiv)
Touchscreen-Farbdisplay mit intuitiver Menüführung
Drehzahlgesteuerte hocheffiziente Soleumwälzpumpe
Drehzahlgesteuerte hocheffiziente Heizungsumwälzpumpe
Beste Jahresarbeitszahlen (SCOP 5.6)! Bis zu 75% Einsparungen
HGW- und TWS-Techniken bieten mehr Warmwasser als alle anderen Wärmepumpen am Markt
Go Green! Wärmepumpen tragen zur Sicherung einer grüneren Zukunft für unseren Planeten bei
Made in Schweden! Entworfen, gefertigt und getestet in Schweden – im härtesten europäischen Klima

Sie haben Interesse an einer Wärmepumpen-Partnerschaft, dann kontaktieren Sie uns gerne!

Wir befassen uns ausschließlich, seit mehr als 15 Jahren mit Erneuerbaren Energien, speziell mit der Wärmepumpentechnik. Durch unser Knowhow und unserem Leitgedanken, „alles aus einer Hand“, können Sie von uns als Systemanbieter profitieren. Unsere Planungs- und Entwicklungsabteilung stellt höchst effiziente und nachhaltige Systemlösungen sicher.

Die Basis für Effizienz, ist die sorgfältige Planung und Erschließung der Energiequelle. Mit rund 60.000 in Betrieb genommenen IWS-Spiralkollektoren, welche durch uns geplant und realisiert werden, bieten wir ein hohes Maß an Sicherheit und Qualität, für Sie und Ihren Kunden.

Auch bei der Wärmepumpe, überlassen wir nichts dem Zufall und setzen auf hohe Maßstäbe. Seit über zehn Jahren sind wir Deutschland-Vertrieb für den schwedischen Hersteller Thermia. Bereits seit vier Jahrzehnten vollbringt Thermia Pionierleistungen in der Wärmepumpentechnik. Mit rund 3.000 Quadratmeter hat Thermia, eines der modernsten Forschung- und Entwicklungszentren in Europa. Hier sind mehr als 30 Ingenieure und Techniker damit beschäftigt, energieeffiziente Hightech-Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Zum Zentrum gehören spezielle Klima- und Schallmess-Räumlichkeiten, in denen alle Klimazonen der Erde, von den Tropen bis zur Arktis simuliert werden können.

Weitere Einsparpotenziale der Primärenergie eines Gebäudes, bietet unser eigens entwickeltes Wärmerückgewinnungs-System. Unsere kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage garantiert einen hohen Nutzen der zurückgewonnenen Energie im Gebäude, welche wir der Energiequelle, den IWS-Spiralkollektoren ohne Umwege wieder zukommen lassen. Das Resultat: Sie profitieren von einer Systemtlösung die ganzheitlich denkt und sehr effizient arbeitet.

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Pressemitteilungen

Brennstoffzellen im Dieselbetrieb

System erfolgreich getestet

Brennstoffzellen im Dieselbetrieb

Brenngaserzeuger des dieselbetriebenen Brennstoffzellensystems.

Einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung eines modularen Brennstoffzellensystems, das mit Diesel betrieben wird, haben die Forschungspartner inhouse engineering, Enasys, MAHLE Behr GmbH & Co. KG und das Oel-Waerme-Institut (OWI) zum Projektabschluss erreicht: Die Funktionsfähigkeit des Systems wurde im Inselbetrieb des Brennstoffzellenstacks und des E-Moduls erfolgreich demonstriert. Das Brennstoffzellensystem besteht aus einem Diesel- und einem Wassertank, einem Brenngaserzeugermodul und einem Brennstoffzellenmodul inklusive Niedertemperatur-PEM-Brennstoffzelle (NT-PEM) mit 90 Zellen sowie einer Batterie und Leistungselektronik. Es ist für den Einsatz in Camping- und Yacht-Anwendungen gedacht und erzeugt 3 bis 4 kW elektrische Leistung. Das reicht aus, um elektrische Geräte wie zum Beispiel eine Klimaanlage oder einen Kühlschrank auf einem Boot oder in einem Reisemobil mit Strom zu versorgen. Dazu wird Diesel aus dem Tank des Systems durch das Verfahren der Dampfreformierung zunächst in ein wasserstoffreiches Brenngas umgewandelt, das die Brennstoffzelle anschließend zu Strom umsetzt. Gestartet wird das System mit dem in der Batterie gespeicherten Strom, und nach dem Start wird sie automatisch wieder aufgeladen.

In der Leistungsklasse von rund 3 kW elektrisch sind aktuell nur mit Benzin oder Diesel betriebene verbrennungsmotorische Stromgeneratoren (APU) am Markt verfügbar. Ihr Einsatz ist jedoch oftmals im Hafenbereich oder auf Stellplätzen für Reisemobile auf Grund von Lärm- und Emissionsschutzvorgaben nur beschränkt zulässig. Das Brennstoffzellensystem hat dagegen den Vorteil, dass es geräusch-, emissions- und vibrationsarm arbeitet. Für die angestrebte Weiterentwicklung des Brennstoffzellensystems steht das Projekt der Beteiligung weiterer Kooperationspartner offen.

Über die OWI Oel-Waerme-Institut GmbH
Das OWI erforscht und entwickelt als gemeinnützige, freie Forschungseinrichtung in Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung Konzepte und Technologien auf dem Gebiet der Wärme- und Stromerzeugung. Der Schwerpunkt liegt auf der energieeffizienten und schadstoffarmen Nutzung flüssiger fossiler und regenerativer Brenn- und Kraftstoffe. Das Ziel ist die Entwicklung neuer, marktfähiger Produkte. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und des Industrieofenbaus.

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