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Wenn etwas in die Hose geht – Inkontinenz behandeln

Inkontinenz bei Frauen ist sehr häufig aber gut behandelbar!

Unkontrollierter Harnverlust ist für viele Frauen ein leidiges Thema, welches sie in der freien Gestaltung ihres Alltags stark einschränkt. Doch auch wenn Inkontinenz keine Sache ist, über die man gerne spricht, sollten Betroffene den Schritt zum Arzt wagen, da verschiedene Behandlungsoptionen zur Verfügung stehen. Mit einer Unterspritzung der Harnröhre lässt sich das Problem meist einfach beheben.

Manchen passiert es beim Sport, anderen bei schwerem Heben und einigen gar bei plötzlichem Lachen oder Niesen: Immerhin ein Drittel aller Frauen ist im Verlauf ihres Lebens von einer Belastungsinkontinenz betroffen. Das Risiko dafür steigt mit zunehmendem Lebensalter. Dennoch handelt es sich nicht um eine unvermeidliche Alterserscheinung, mit der man sich abfinden muss. Und auch in jüngeren Jahren kann bereits eine Inkontinenz entstehen, so zum Beispiel häufig nach einer Schwangerschaft und Entbindung, aber auch nach Unfällen oder Operationen.

Die Hemmschwelle ist hoch

Weil es sich bei Inkontinenz um ein sehr intimes und unangenehmes Problem handelt, trauen sich Betroffene häufig nicht, in der Sprechstunde davon zu erzählen. Stattdessen leiden sie im Stillen und versuchen, kritische Situationen im Alltag zu vermeiden. Einige Frauen glauben auch, dass es bei Harnverlust gar nicht um eine „echte“ Krankheit handle und es ohnehin keine Behandlungsmöglichkeiten gäbe. Tatsächlich existiert jedoch eine Vielzahl wirksamer Therapien, die Betroffenen ihre Lebensqualität zurückgeben können.

Einfache (Er)Lösung von jahrelangen Beschwerden

Prof. Dr. med. Dr. phil. Th. Bschleipfer ist laut der FOCUS-Ärzteliste einer der besten Urologen Deutschlands und einer von zwei Chefärzten der urologischen Abteilung der Kliniken Nordoberpfalz AG. Hier wird ein interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum betrieben, in dem Urologen, Frauenärzte, Neurologen, Physiotherapeuten, Chirurgen und weitere Fachleute eng zusammenarbeiten. Er berichtet: „Bei einer Belastungsinkontinenz ist meist das Beckenbodengewebe schwach. Dies kann an Schwangerschaften und Geburten, hormonellen Veränderungen oder Übergewicht liegen und äußert sich durch eine Störung des Blasenschließmuskels. Ein wichtiger erster Schritt zur Behandlung ist stets gezieltes Beckenbodentraining. Wenn das nicht reicht, machen wir sehr gute Erfahrungen mit einer Unterspritzung der Harnröhre.“ Er erklärt, dass bei diesem Verfahren Bulkamid, welches zu 97,5% aus hochreinem Wasser und zu 2,5% aus quervernetztem Polyacrylamid besteht, wie ein Polster an mehreren Stellen unter die Schleimhaut der Harnröhre gespritzt wird. Dadurch wird das Lumen der Harnröhre elastisch eingeengt. Ungewollter Urinverlust kann somit bei alltäglichen Aktivitäten verhindert werden. „Der relativ leicht durchzuführende Eingriff kann sowohl in Lokalanästhesie als auch in Vollnarkose oder Spinalanästhesie erfolgten. Meist ärgern sich unsere Patientinnen, dass sie nicht schon viel früher gekommen sind, da ihr jahrelanges Leiden so schnell und einfach beseitigt werden kann.“

Betroffene und Interessierte können sich unter Tel.: 0961 303-3325 oder
urologie@kliniken-nordoberpfalz.ag für das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum anmelden.

Die Urologische Abteilung der Kliniken Nordoberpfalz AG:

Seit 2014 wird die Klinik für Urologie, Andrologie und Kinderurologie im Sinne eines Kollegialsystems von den zwei Chefärzten Prof. Dr. med. Dr. phil. Th. Bschleipfer und Prof. Dr. med. Th. Klotz geleitet. Wie in diesem Jahr wurden beide auch in den vergangenen Jahren in die Focus-Ärzteliste Top-Mediziner unter die besten Mediziner Deutschlands im Fachgebiet Urologie gewählt. Prof. Bschleipfer ist darüber hinaus Vorsitzender des nationalen Expertenpanels, des Arbeitskreises Benignes Prostatasyndrom (AK BPS) der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU).
Das Leistungsspektrum der Klinik bildet die komplette Urologie von der Vorsorge über die Diagnostik bis hin zu modernsten Therapieverfahren ab. In der urologischen Funktionsdiagnostik stehen hochmoderne Ultraschallgeräte der neuesten Generation, Röntgenanlagen mit Digitaltechnik und endoskopische Instrumente mit computergestützter Bildtechnik zur Verfügung. Gerade zur Abklärung des BPS ist es in Weiden möglich, eine „Computeranalyse“ der Obstruktion, d.h. der Einengung der Harnröhre, vorzunehmen.
Therapeutisch bietet die Klinik alle konservativen, endoskopischen, minimal-invasiven (Schlüssellochtechnik) und offen-operativen Verfahren auf aktuellstem Stand. Die Therapie richtet sich dabei permanent nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Leitlinien der Fachgesellschaften. Hinsichtlich des BPS stehen neben nicht-operativen Verfahren zahlreiche Optionen der Intervention zur Verfügung. So ließe sich die Prostata beispielsweise nicht nur mit der klassischen (monopolaren oder bipolaren) Elektroresektion („Hobelung“) sondern auch mit einem Laser der neuesten Generation (Greenlight-Laser 180 W) verkleinern. Zusätzlich werden sukzessive neue Therapiemöglichkeiten eingeführt, welche mit immer weniger Aufwand und Intervention Linderung herbeiführen. Beispielhaft seien das Rezüm-Verfahren oder die temporäre (einwöchige) Implantation von iTIND zu nennen.
Generell werden in Weiden alle urologischen Krankheitsbilder behandelt. Hierzu zählen Erkrankungen der Nieren, der Harnleiter, der Harnblase, der Prostata, der Harnröhre, der männlichen Geschlechtsorgane und des weiblichen Beckenbodens. Die urologische Klinik hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Schwerpunktzentrum nicht nur für die nördliche Oberpfalz entwickelt. Besonderer Fokus wird auch auf die Diagnostik und Therapie onkologischer Erkrankungen, d.h. bösartiger Tumoren gelegt. Seit Jahren besteht ein zertifiziertes Prostatazentrum, in welchem betroffene Patienten interdisziplinär gemeinsam mit der Klinik für Strahlentherapie betreut werden. Dieses Zentrum zählt zu den ersten zertifizierten Zentren dieser Art in Bayern. Darüber hinaus wurde 2014 ein interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum gegründet, in welchem Männer und Frauen mit Blasenspeicher- und -entleerungsstörungen, wie z.B. verstärktem Harndrang und/oder unwillkürlichem Harnverlust bzw. Frauen mit Beckenbodenschwäche und Genitalvorfall umfangreich diagnostiziert und mit verschiedensten Therapieoptionen, bis hin zu komplexen Beckenbodenrekonstruktionen, behandelt werden können. Besonderes Augenmerk wird auch Männern geschenkt, welche an einer Inkontinenz nach Entfernung der Prostata bei Prostatakrebs leiden (Postprostatektomie-Inkontinenz). Auch hier stehen unterschiedlichste diagnostische und therapeutische Optionen zur Verfügung. Weiterhin gehören die Abklärung und Therapie von männlichen Zeugungs- und Potenzstörungen zum Leistungsspektrum der Klinik. Hervorzuheben ist die hohe Kompetenz in der Genitalchirurgie, welche über Penisbegradigungen oder die Implantation von Penisprothesen hinaus auch operative Verfahren im Rahmen der Geschlechtsangleichung (Mann zu Frau) umfasst.

Die Kliniken Nordoberpfalz AG:

Die Kliniken Nordoberpfalz AG ist ein leistungsfähiger Gesundheitspartner in der nördlichen Oberpfalz. Mit sechs Akut-Krankenhäusern, zwei Rehabilitationseinrichtungen, einem Aus-, Fort- und Weiterbildungszentrum, einer Pflegeeinrichtung und drei Medizinischen Versorgungszentren bietet sie koordinierte, fächerübergreifende Therapiekonzepte aus einer Hand unter dem Dach unseres Klinikverbunds. Pro Jahr werden auf den Stationen und den Ambulanzen mehr als 100.000 Menschen geholfen.
Mit rund 70 medizinischen Fachabteilungen, darunter viele hochspezialisierte, nach den höchsten Richtlinien zertifizierte Fachzentren, in acht Häusern in der gesamten nördlichen Oberpfalz bietet die Kliniken Nordoberpfalz AG umfassende medizinische Versorgung aus einer Hand.
Gleichzeitig ist die Klinikgruppe sowohl größte Arbeitgeber, als auch Ausbildungsbetrieb in der nördlichen Oberpfalz: Sie beschäftigt dauerhaft rund 3.000 Angestellte und ca. 300 Auszubildende.
Um dieser doppelten Verantwortung als Arbeitgeber und Gesundheitsdienstleister gerecht zu werden, muss das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich agieren. So ist die Kliniken Nordoberpfalz AG in der Lage, in innovative Diagnose- und Therapietechniken zu investieren, das Leistungsangebot kontinuierlich zu erweitern und wichtige bauliche Maßnahmen umzusetzen. Bei einem Klinikverbund wie der Kliniken Nordoberpfalz AG fallen sowohl auf Gesellschaftsebene sowie in den einzelnen Häusern die vielfältigsten Aufgaben an. Um diese bestmöglich zu bewältigen, arbeiten viele Menschen Hand in Hand.

Firmenkontakt
Kliniken Nordoberpfalz AG
Michael Reindl
Söllnerstraße 16
92637 Weiden in der Oberpfalz
+49 (0)961 303-2111
michael.reindl@kliniken-nordoberpfalz.ag
http://www.kliniken-nordoberpfalz.ag

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Inkontinenz – nicht nur ein Tabu, sondern ernstzunehmende Erkrankung Welt Kontinenz Woche 2011, 20. – 26. Juni 2011

Hamburg, im Mai 2011: 4,4 Millionen Menschen in Deutschland werden im Jahr 2030 unter Blasenschwäche leiden – davon sind dann 2/3 über 65 Jahre alt. Als „normal
im Alter“ bagatellisiert, werden schwerwiegende gesundheitliche Folgen wie Depressionen, und Gedächtnisstörungen, sowie Stürze aufgrund von Schwindel
durch zu wenig Flüssigkeitszufuhr nicht thematisiert. „Auch weiß kaum jemand, dass Blasenschwäche der häufigste Grund für die Einweisung in ein Pflegeheim ist,“ so
Professor Dr. Björn Lampe, Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe am Florence- Nightingale-Krankenhaus in Düsseldorf. „Dazu kommt, dass die Krankheit trotz ihrer
Häufigkeit nach wie vor ein Tabuthema ist – dieses gilt es zu brechen“, so der Experte weiter.

Auf Initiative der International Continence Society (ICS) findet vom 20. – 26. Juni die Welt Kontinenz Woche statt (www.kontinenz-gesellschaft.de/weltkontinenz.htm).
Geplant sind in Informationsveranstaltungen, Plakataktionen und Fortbildungen für Ärzte und Betroffene. Spezialisten engagieren sich in dieser Woche für Aufklärung.
Sie wollen bewirken, dass die Öffentlichkeit Inkontinenz als das wahrnimmt, was sie ist: ein ganz ernstzunehmendes Problem. Betroffene sollen wissen, dass der Arztbesuch sich lohnt, weil alle Formen der Blasenschwäche einfach festzustellen, gut zu behandeln und in den meisten Fällen sogar vollkommen zu heilen sind.

Blasenschwäche trifft jede fünfte Frau zwischen 25 und 75 Jahren. Die Häufigkeit nimmt zwar mit dem Alter zu, Inkontinenz ist dennoch keine Alterskrankheit: 27 Prozent der Frauen zwischen 25 und 29 Jahren leiden, häufig infolge einer Schwangerschaft, an einer Belastungsinkontinenz, dem unwillkürlichem Harnverlust bei körperlichen Belastungen, und beim Husten, Niesen oder Lachen.

Gute Heilungschancen
Je nach Ausprägung und Ursache der Inkontinenz stehen unterschiedliche Therapien zur Verfügung. In leichteren Fällen reicht oft schon die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur aus. Bleiben die Beschwerden bestehen, können schonende, chirurgische Methoden eingesetzt werden. Als sogenannter „Goldstandard“ gilt das Schlingenverfahren. Dabei wird die Harnröhre durch ein
spezielles Band (TVT) leicht angehoben und dauerhaft stabilisiert. Der Eingriff ist minimal-invasiv. Für das Gynecare-TVT existieren Studiendaten über mehr als 11
Jahre, die Zuverlässigkeit, Wirksamkeit und Verträglichkeit eindeutig belegen. Für 97 Prozent aller Patientinnen ist unkontrollierter Harnverlust danach ein Thema der
Vergangenheit, auch bei stärkeren Belastungen und beim Sport.
Bei älteren Patientinnen, bei nicht abgeschlossener Familienplanung oder wenn die Patientin das Schlingenverfahren nicht wünscht, kann eine Therapie mit Bulkamid durchgeführt werden. Dabei wird ein spezielles Hydrogel an mehrere Stellen zwischen Blasenhals und Schließmuskel injiziert, wodurch die Verschlussfunktion
wieder hergestellt wird.

Am besten ins Zentrum
Die beste Therapie hängt von der richtigen Diagnose ab. Optimal ist dafür die fachübergreifende Zusammenarbeit an spezialisierten Inkontinenz- und / oder
Beckenbodenzentren. Fachärzte für Gynäkologie, Urologie, Neurologie, Darmspezialisten (Koloproktologen) und Physiotherapeuten beraten dabei jeden Einzelfall in der speziellen Sprechstunde. Unabhängig von der Ursache gilt: Alle Inkontinenzformen sind behandelbar.

Professor Dr. Lampe aus Düsseldorf betont: „Die Welt Kontinenz Woche soll Betroffene motivieren, frühzeitig den Arzt aufzusuchen – sie sind kein Einzelfall, und je früher die Behandlung erfolgt, desto länger kann das Leben uneingeschränkt genossen werden“.

Seit der Gründung 1997 sind wir auf den Medizin- und Gesundheitssektor spezialisiert. Zu unseren Kunden zählen Pharma- und Medizintechnikunternehmen, Ärzte, Kliniken, medizinische Fachgesellschaften und Selbsthilfegruppen.
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Sabine Altmann
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