Tag Archives: Bundesgesundheitsministerium

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Wenn Krankenkassen mit Start-ups die Digitalisierung zum Fliegen bringen

Premiere von Healthy Hub live

BERLIN. Wie bringt man die Digitalisierung des Gesundheitssystems auch in Deutschland zum Fliegen? Auf diese Frage suchte am Mittwoch (10.04.) „Healthy Hub live“ Antworten gemeinsam mit rund 120 Vertreterinnen und Vertretern von Start-ups, Krankenkassen und der Politik. Der Healthy Hub selbst ist eine Antwort auf die Eingangsfrage. Denn Ende 2017 startete der erste Wettbewerb, der Start-ups versprach „Wir bringen euch in die GKV!“. „Das war ein Versuchsballon und der ist weit geflogen“, sagte Dr. Elmar Waldschmitt, Geschäftsführer des Healthy Hub, im Spielfeld von Roland Berger in Berlin. Er kündigte den Start des nächsten Wettbewerbs an: Am 25. April 2019 geht es in die zweite Runde, dieses Mal mit Einbindung der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Start-ups und Krankenkassen auf Augenhöhe

Fünf Start-ups hatten sich beim ersten Wettbewerb unter 80 Teilnehmern durchsetzen können und für ihre Produkte eine von fünf Healthy-Hub-Krankenkassen (BIG direkt gesund, Hanseatische Krankenkasse, IKK Südwest, mhplus, Siemens Betriebskrankenkasse) als Partner gewinnen können. Diese fünf Paarungen stellten sich auf der Bühne in lockeren Plauderton vor und es war zu spüren, Start-ups und Krankenkassen hatten auf Augenhöhe zusammengearbeitet. Der Healthy Hub hatte sein Versprechen „Wir bringen Euch in die GKV!“ eingelöst.

700 Millionen Rezepte werden noch ausgedruckt – warum?

Einer, der der Digitalisierung im Gesundheitswesen ebenfalls Flügel verleihen will, ist Dr. Gottfried Ludewig, Abteilungsleiter Digitalisierung und Gesundheit im Bundesgesundheitsministerium. Spahn & Co. drücken dort aufs Tempo. Mit einem Ziel: „Der konkrete Mehrwert von Digitalisierung ist in den Mittelpunkt zu stellen“, so Ludewig. Jahr für Jahr würden noch 700 Millionen Rezepte ausgedruckt, daher habe das Ministerium das E-Rezept auf den Weg gebracht. Ebenso wie die Elektronische Patientenakte, die 2021 jede Krankenkasse ihren Versicherten anbieten muss. Und warum müssten sich in der Erkältungszeit Tausende von Patienten in den Wartezimmern der Arztpraxen drängen, nur um sich eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung auszustellen zu lassen? Funktioniere das nicht viel besser digital? Ludewig hält es auch für verrückt, „dass ich meiner Krankenkasse nicht meine Daten zur Verfügung stellen kann“. Oder dass es sehr schwierig ist, seine Daten für die Forschung zu spenden. Ludewig ließ keinen Zweifel daran, dass das Themen sind, über die nicht noch weitere zehn Jahre nur geredet wird. Dabei solle man aus dem Gematik-Flop lernen und eher kleine Schritte gehen, um die Lösungen nicht zu überfrachten.

Künstliche Intelligenz treibt Medizinforschung voran

Welches Tempo das Silicon Valley vorlegt, stellte Thomas Schulz, Wirtschaftskorrespondent in den USA beim Spiegel, anschaulich dar. Organe aus dem 3D-Drucker, Universal-Test für alle Infektionskrankheiten, Krebs-Früherkennung per Bluttest, Blinde sehend machen, Eingriffe in das Erbgut des Menschen, den Alterungsprozess aufhalten – das ist nicht Science-Fiction, das ist reale Forschung in den kalifornischen Labors, unterstützt mit hunderten Millionen Dollar Wagniskapital. „Die Fortschrittsbeschleunigung ist nicht linear, sondern exponentiell“, so Schulz. Man sehe immer wieder Schübe in den verschiedenen Bereichen, im Moment seien diese in der Medizin zu beobachten. Möglich macht das Künstliche Intelligenz (KI) als Basistechnologie mit der Fähigkeit, große Datenmengen zu erheben und zu analysieren. Damit verbunden sind letztlich auch ethische Fragen: Was lassen wir zu, öffnen wir die Büchse der Pandora, wenn der Mensch die Kontrolle über die Evolution erlangt? „Diese Fragen werden uns in einigen Jahren überrollen“, prophezeite Schulz.

Wunsch der SBK-Vorständin: Schnellerer Marktzugang für Versorgungsprodukte

Wo Deutschland bei der Entwicklung von Digital Health steht, wurde abschließend diskutiert. „Ich glaube, dass wir in seiner sehr dynamischen Phase sind“, zeigte sich Dr. Gertrud Demmler, Vorständin der Siemens Betriebskrankenkasse, überzeugt. Auf ihrer Wunschliste: Ein schnellerer Marktzugang für gute Versorgungsprodukte und weniger Hürden von Seiten des Bundesversicherungsamtes. „Meine ganz große Bitte ans BMG: Bei Entwicklungsprozessen die Nutzerorientierung in den Mittelpunkt zu stellen!“ Da widersprach Dr. Ludewig nicht. Die Herausforderung sei, den Kassen mehr Freiheiten zu geben. Der Marktzugang müsse anders als bisher geregelt werden, denn dieser sei auch extrem wichtig für Investoren. Allerdings ginge das weniger über Selektivverträge, vielmehr müsse der Gesamtmarkt geöffnet werden. Ludewig ergänzte mit Blick auf die USA: „Wir müssen einen europäischen Weg finden, bei dem Geld nicht mit dem Datenbesitz verdient wird, sondern mit der Verbesserung der Versorgung.“

Hindernis Datenschutz

Die größte Herausforderung für ein Start-up im Digital-Health-Bereich sei, dass die Lösung nicht nur dem Patienten, sondern auch dem Arzt und den Krankenkassen Vorteile bringen müssten, sagte Gloria Seibert, Gründerin und Geschäftsführerin der Temedica GmbH. Und man brauche Geld für den großen Wurf. Weiteres Hindernis: der Datenschutz, da werde mehr verlangt, als der Nutzer erwarte. Das sah Dr. Elmar Waldschmitt ebenso: Beim Rückruf des verunreinigten Medikaments Valsartan hätte BIG direkt gesund die betroffenen Versicherten direkt informieren können, „durften wir aber nicht“.
Zum Schluss blickte die Diskussionsrunde ein Jahr in die Zukunft. Was sollte dann erreicht sein? „Die Zahl der Start-ups sollte sich verzehnfacht haben“, sagte Dr. Karsten Neumann, Partner bei der Roland Berger GmbH.

Im Silicon Valley ist Netzwerken alles, hatte Thomas Schulz gesagt. Und genau das taten die Besucher ausgiebig nach dem offiziellen Programm.

Die BundesInnungskrankenkasse Gesundheit – kurz BIG direkt gesund – wurde 1996 in Dortmund gegründet. Die große Idee hinter der BIG: Direkter geht Krankenkasse nicht. Gemeint ist damit eine konsequente Online-Ausrichtung und Service in neuer Qualität mit großer Schnelligkeit. Die BIG nutzt moderne Kommunikationswege für ihre bundesweit mehr als 412.000 Versicherten und passt sich so dem digitalen Lebensstil ihrer Kunden an. Niedrige Verwaltungskosten im Vergleich zum Durchschnitt der Gesetzlichen Krankenversicherung und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sind weitere große Pluspunkte. BIG direkt gesund hat ihren Rechtssitz in Berlin, der Sitz der Hauptverwaltung ist Dortmund. Die BIG beschäftigt an den operativen Standorten mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie zählt zu den finanz- und leistungsstärksten Krankenkassen Deutschlands.
Mehr Informationen zum Unternehmen finden Sie unter: www.big-direkt.de

Kontakt
BIG direkt gesund
Bettina Kiwitt
Rheinische Str. 1
44137 Dortmund
0231-5557-1016
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Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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Borreliose 2018 – bis zu 40 Prozent mehr Infektionen in Bayern und Rheinland-Pfalz

Selbst Flächenländer wie NRW, Niedersachsen, Hessen und Baden-Württemberg verweigern die Meldepflicht.

Borreliose 2018 - bis zu 40 Prozent mehr Infektionen in Bayern und Rheinland-Pfalz

Ganzjährig auf der Suche nach Blut (Bildquelle: Heidi Polack)

14.12.2018. BFBD. Münster. Ursprünglich sollte in Bayern die für Borreliose auf fünf Jahre befristete Meldepflicht im Februar 2018 ablaufen; doch dann kam es ziemlich dick in diesem Bundesland: Bis Anfang Dezember 2018 hatte sich die Zahl der ärztlichen Meldungen von 3536 in 2017 auf knapp 5.000 Borreliosefälle um rund 40 Prozent erhöht. Die meisten kamen aus den Urlaubsregionen Mittelfranken, Niederbayern und Oberbayern. Der Freistaat hat daraufhin die Meldepflicht auf sechs weitere Jahre ausgedehnt.
In einigen anderen Bundesländern sieht es nicht besser aus. In Rheinland-Pfalz stieg die Zahl der Borrelioseerkrankungen ebenfalls um knapp 40 Prozent, im Saarland verdoppelte sie sich im Vergleich zum Vorjahr. Die landschaftlichen Voraussetzungen für Zeckenbefall sind zwar vergleichbar, die Meldekriterien der einzelnen Bundesländer, wo Meldepflicht besteht, sind jedoch leider unterschiedlich.
Die neuen Zahlen:
Denkwürdig ist, dass sich gerade die flächengrößten Bundesländer wie Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen der Meldepflicht verschließen; denn gemessen an den Einwohnerzahlen würden die Gesamtzahlen für Borreliose allein in Deutschland explodieren. Die landschaftlichen Voraussetzungen für Zeckenbefall sind zwar vergleichbar, die Meldekriterien der einzelnen Bundesländer jedoch unterschiedlich.
Bundesland Mio-Einwohner201746/2018
Bayern12,835364882
Berlin 3,5 763 717
Brandenburg 2,517591486
Mecklenburg-Vorpommern 1,61090 787
Rheinland-Pfalz 4,010831521
Saarland 0,9 196 372
Sachsen 4,018822001
Sachsen-Anhalt 2,2 573 495
Thüringen 2,1 450 534
Quellen: Robert Koch-Institut (RKI), Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.
Denkwürdig ist, dass sich gerade die flächengrößten Bundesländer wie Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen der Meldepflicht bisher verschließen; entsprechend den Einwohnerzahlen würden die Gesamtzahlen für Borreliose allein in Deutschland wohl explodieren. In Baden-Württemberg wäre unter Zugrundelegung der Meldekriterien für Bayern mit einer Infektionszahl von wenigstens 4000, in NRW mit knapp 7000 zu rechnen. Von einer Epidemie zu sprechen, ist daher nicht unangemessen, zumal die Altinfektionen und Betroffene, die wegen zu später oder zu kurzer Behandlung weiter an den Auswirkungen leiden, noch gar nicht dabei sind.
Auch in anderen EU-Mitgliedstaaten herrscht Unklarheit. Abgeordnete aus Irland, Frankreich, Polen, Tschechien, Slowenien, Luxembourg, Kroatien, Belgien, Rumänien, Schweden, Großbritannien, Finnland, Österreich, der Niederlande und sogar aus Griechenland trugen am 15. November die unzureichende Versorgung der Patienten und die nicht vorhandene Datenlage im EU-Parlament vor. In der EU geht man von rund einer Million jährlicher Borreliosefälle als Schätzung aus. Genaues weiß man nicht. Das ist angesichts des Ernstes der Erkankung und der persönlichen und finanziellen Folgen für Betroffene und Gemeinwesen nicht mehr verantwortbar.
Der Borreliose und FSME Bund unterstützt und fordert daher seit Jahren eine bundesweite, einheitliche und erweiterte Meldepflicht für Borreliose.
Die Forderung nach einer europäischen Meldepflicht wurde bereits 2003 und 2009 vorgetragen, ohne dass sich etwas geändert hat. Die Mitgliedstaaten gaben keine Meldungen ab. Deutschland könnte das mangels einer generellen Meldepflicht sowieso nicht. Das Bundesgesundheitsministerium und die Sozialminister der sieben nichtmeldepflichtigen Länder sind noch immer der Meinung, dass Borreliose nicht von Mensch zu Mensch übertragbar sei, obwohl die WHO das Gegenteil bestätigt hat.
Dr. Astrid Breinlinger
Vorsitzende
Tel. 07633 – 9380272
E-Mail: vorstand@borreliose-bund.de
www.borreliose-bund.de

*Der Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V. (BFBD) ist seit 1994 eine gemeinnützige Patientenorganisation.

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Barmer – „Fragwürdige Interessenlosigkeit bei schwerbehindertem Säugling“

Barmer - "Fragwürdige Interessenlosigkeit bei schwerbehindertem Säugling"

Nicht zum ersten Mal sieht sich die bundesdeutsche Krankenkasse BARMER massiver Kritik in Bezug von Heil- und Hilfsmitteln ausgesetzt. Erst kürzlich teilte Barmer-Chef Christoph Straub in einer Erklärung mit, bei der Ausschreibung für Beatmungs- und Atemtherapiegeräte seien alle wichtigen Qualitätsanforderungen verpflichtend festgeschrieben. Im Falle des von einer CASK-Gen-Mutation betroffenen Säugling, wird der BARMER aktuell nicht nur vorgeworfen, rigide Sparmaßnahmen bei therapeutischen Hausmitteln an den Tag zu legen. Auch die Kommunikation wird massiv durch Betroffene bemängelt.

Eltern bemängeln Verhalten der BARMER: „Eine fragwürdige Interessenlosigkeit bei unserem schwerbehindertem Säugling.“ In einer Anfrage am heutigen Tage bei der Pressstelle der BARMER in Berlin ging der verantwortliche Mitarbeiter sogar soweit, ohne Rücksicht auf die betroffenen Eltern einfach aufzulegen, sagten die Eltern – anstatt erklärend Probleme zu beantworten, oder die Hilfe seiner Mitarbeiter anzubieten. Zu derartigem Verhalten sagte der betroffene Vater der schwerbehinderten H. (10 Monate): „Dieses Verhalten der BARMER ist nicht nur äußerst fraglich, sondern zeugt bei uns als Betroffenen, von einer absoluten Interessenlosigkeit!“
Weiter führen die Eltern aus, seit Wochen trotz mehrfacher Anfragen keinerlei Erklärungen der BARMER in Bezug auf Streichungen von Hilfsmittelkosten zu erhalten: „Man gewinnt bei der BARMER den Eindruck, dass es der Krankenkasse nicht um das Wohlergehen des Kindes geht, sondern eiskalt um rücksichtslosen Profit, auch Kosten von Behinderten.

Zur Vergegenwärtigung sei an dieser Stelle mitgeteilt: Die gesetzliche Krankenversicherung ist finanziell äußerst gut aufgestellt. Nach Recherchen von BERLINER TAGESZEITUNG haben die 113 Krankenkassen allein im ersten Quartal des abgelaufenen Jahres 2017 insgesamt ein Plus von 620 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit wären ihre Rücklagen auf einen gigantischen Rekordwert von 16,5 Milliarden Euro gestiegen. Das waren satte 200 Millionen Euro mehr als im Vorjahresquartal 2016.

Nach jüngsten Informationen ermittelt die Aufsicht gegen einige große Ersatzkassen, die im Verdacht stehen, bei der Versorgung ihrer Versicherten mit Heil- und Hilfsmitteln zu sehr auf den Preis und zu wenig auf die Qualität zu schauen. „Gegenstand der aufsichtsrechtlichen Prüfung sind Verträge zur Versorgung mit Beatmungs-, Atemtherapiegeräten und zur Stomaversorgung“, sagte hierzu der Präsident des Bundesversicherungsamtes Frank Plate in einem Interview. Die Kassen versprechen sich davon erhebliche Einsparungen. Plate hält als Präsident des Bundesversicherungsamt die Ausschreibungen der BARMER für Beatmungsgeräte für „nicht zweckmäßig“.

Hierzu sagen aktuell Betroffene: „Die BARMER scheint offenbar nicht nur in Bezug auf Beatmungs- und Atemtherapiegeräten den Rotstift angesetzt zu haben, sondern auch bei therapeutischen Hilfsmitteln. Einen Eigenanteil bei einem behindertengerechten Reha-Buggy von Eltern für Säuglinge einzufordern ist – wie die nachlässige Handhabung in puncto Nachfragen – moralisch äußerst verwerflich! Im Falle unserer schwerbehinderten Tochter werden wir vor das Sozialgericht gehen und die BARMER verklagen. Ein entsprechendes Mandat haben wir Herrn Rechtsanwalt Falk Rodig aus Berlin erteilt.“

Hierzu ist sachlich festzustellen: Der Gang zum Sozialgericht ist für die Versicherten mit geringem Risiko verbunden. Denn Sie tragen grundsätzlich keine Gerichtskosten – selbst wenn Ihre Klage abgewiesen werden sollte. Sie müssen sich auch keinen Anwalt nehmen, obwohl ein professioneller Rechtsbeistand natürlich ratsam und hilfreich ist. Sofern Betroffene der Meinung sind, die BARMER, oder eine andere Krankenkasse würden unberechtigte Sparmaßnahmen an den Tag legen, steht der Gang zum Sozialgericht jederzeit offen, dies ist ein Bürgerrecht.

In einer ausführlichen Artikelreihe wird BERLINER TAGESZEITUNG, im Rechercheverbund mit Deutsche Tageszeitung, sich diesem Problem widmen, um festzustellen – ob und in welcher Weise die BARMER Sparmaßnahmen angesetzt hat und welchen Umfang diese haben. Einen entsprechend offizielle Anfrage wurde daher an das Bundesversicherungsamt, Referat II, Bonn, sowie an das Bundesgesundheitsministerium übermittelt.

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Starkes Signal an den Gesetzgeber / Osteopathen-Berufsgesetz: Landesgesundheitsminister fordern Bedarfsanalyse von Bund

Starkes Signal an den Gesetzgeber / Osteopathen-Berufsgesetz: Landesgesundheitsminister fordern Bedarfsanalyse von Bund

(Mynewsdesk) Wiesbaden/Rostock-Warnemünde. Das Bundesgesundheitsministerium soll sich nach dem Willen der Gesundheitsministerkonferenz der Länder mit der Thematik eines Berufsgesetzes für Osteopathen befassen, das deren Ausbildung und Qualifikation sowie die Ausübung der Osteopathie klar regelt. Das beschlossen die Gesundheitsminister am Mittwoch in Rostock-Warnemünde einstimmig und folgten damit einem Antrag des Saarlandes. Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich als starkes Signal und appelliert an Bundesgesundheitsministerium und Gesetzgeber, nun im Interesse von Patienten und Osteopathen zu agieren.

„Wir begrüßen die Entscheidung der Landesgesundheitsminister ausdrücklich als wichtigen Schritt in die richtige Richtung und sind froh, dass unser jahrelanger Einsatz für ein Berufsgesetz in diesem Beschluss seinen Ausdruck findet“, unterstreicht VOD-Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann M.Sc. (USA). Bislang existiert der Beruf Osteopath in Deutschland nicht. Die Qualifikation eines Osteopathen ist weder für Patienten noch für Krankenkassen ausreichend transparent, was die Patientensicherheit infrage stellt. Das ist angesichts mehrerer Millionen Patienten jährlich und steil ansteigender Nachfrage ein unhaltbarer Zustand.

„Es herrscht dringender Regulierungsbedarf; ein Berufsgesetz mit genauer Definition der Ausbildung und Qualifikation eines Osteopathen ist notwendig für den Patientenschutz und die Rechtssicherheit der Osteopathen, und es hilft Krankenkassen dabei, aus der derzeitigen rechtlichen Grauzone bei Osteopathie-Erstattungen zu entkommen“, so Prof. Marina Fuhrmann M. Sc. (USA). Für den Patienten ist derzeit nicht klar erkennbar, ob „sein Osteopath“ eine mehrjährige Ausbildung absolviert oder gar nur ein Wochenendseminar besucht hat. Ein Berufsgesetz müsse zudem regeln, dass sich Osteopathen mit langjähriger Qualifikation endlich auch als Osteopathen bezeichnen dürfen. In der jetzigen Situation können viele Osteopathen nicht rechtssicher praktizieren und riskieren sogar Abmahnungen bis hin zu Praxisschließungen. Für Behandler und Patienten ergibt sich zudem ein immenses Haftungsrisiko.

Dank des heutigen Beschlusses ist der Bundesgesetzgeber nun am Zug, eine länderübergreifende einheitliche gesetzliche Lösung zu schaffen. „Wir werden diesen Prozess selbstverständlich durch unsere fachliche Expertise unterstützen“, kündigt die VOD-Vorsitzende abschließend an.

Hintergrund:

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Die osteopathische Diagnose und Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Der Patient wird in seiner Gesamtheit betrachtet. Osteopathie ist bei vielen Krankheiten sinnvoll und behandelt vorbeugend. 

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Verband der Osteopathen Deutschland .

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Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD)
e.V. wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Als ältester und mit mehr als 4000 Mitgliedern größter Berufsverband verfolgt der VOD im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert den eigenständigen Beruf
des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt über die Osteopathie auf,
informiert sachlich und neutral und betreibt Qualitätssicherung im Interesse
der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen.  

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Klares Signal der Landesgesundheitsminister für Osteopathen-Gesetz wichtig / Verband der Osteopathen Deutschland fordert Berufsgesetz

Klares Signal der Landesgesundheitsminister  für Osteopathen-Gesetz wichtig / Verband der Osteopathen Deutschland fordert Berufsgesetz

(Mynewsdesk) Wiesbaden. Der älteste und größte deutsche Osteopathieverband, der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V, macht im Vorfeld der Landesgesundheitsministerkonferenz am 29. und 30. Juni in Rostock auf die Notwendigkeit eines Berufsgesetzes für Osteopathen aufmerksam.

„Bislang ist der Beruf des Osteopathen in Deutschland gesetzlich nicht geregelt. Die Qualifikation eines Osteopathen ist weder für Patienten noch für Krankenkassen ausreichend transparent. Die Qualitätssicherung im Sinne der Patientensicherheit ist noch immer nicht gewährleistet. Das ist angesichts mehrerer Millionen Patienten jedes Jahr und weiter stark steigender Nachfrage ein unhaltbarer Zustand. Wir appellieren daher an die Gesundheitsminister der Länder, ein klares Signal an den Bundesgesetzgeber pro Berufsgesetz Osteopathie zu senden. Wir brauchen für die Patientensicherheit, für den Verbraucherschutz und für Rechtssicherheit eine Osteopathiegesetz“, fordert die 1. Vorsitzende des Verbandes der Osteopathen, Prof. Marina Fuhrmann M.Sc. (USA).

Dieses müsse klar regeln, über welche Ausbildung und Qualifikation ein Osteopath verfügen muss und dieser müsse sich dann auch so bezeichnen können. Bislang ist der Begriff „Osteopath“ weder geregelt noch zulässig. Um rechtssicher praktizieren zu können, ist entweder ein Arzt- oder Heilpraktikerstatus erforderlich. Diese wiederum sichern die osteopathische Qualifikation nicht. Für den Patienten ist derzeit also nicht klar erkennbar, ob „sein Osteopath“ eine mehrjährige Ausbildung absolviert oder gar nur ein Wochenendseminar besucht hat. In der jetzigen Situation können viele Osteopathen nicht rechtssicher praktizieren und riskieren sogar Abmahnungen bis hin zu Praxisschließungen. Für Behandler und Patienten ergibt sich zudem ein immenses Haftungsrisiko. Ebenso agieren die Krankenkassen durch ihre Erstattungsleistungen in einer rechtlichen Grauzone.

Angesichts des offenkundigen Handlungsdrucks hatten im Mai bereits die Staatssekretäre der Landesgesundheitsministerien einstimmig einen entsprechenden Auftrag an das Bundesgesundheitsministerium beschlossen.

„Vor diesem Hintergrund erwarten wir ein klares Signal der Landesgesundheitsminister an den Bund. Wir brauchen eine bundeseinheitliche Regelung, um einen Flickenteppich unterschiedlicher Länderregelungen zum Nachteil von Patienten und Osteopathen zu vermeiden“, unterstreicht Prof. Marina Fuhrmann M.Sc. (USA).

Hintergrund:

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Die osteopathische Diagnose und Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Der Patient wird in seiner Gesamtheit betrachtet. Osteopathie ist bei vielen Krankheiten sinnvoll und behandelt vorbeugend. 

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Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD)
e.V. wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Als ältester und mit derzeit mehr als 4000 Mitgliedern größter Berufsverband verfolgt der VOD im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert den eigenständigen Beruf
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Pflege: Überreglementierung bei Pflegediensten-Wegschauen beim grauen Pflegemarkt!

Die Schere zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei Pflegehilfskräften öffnet sich immer weiter. Während hiesige Pflegedienstleister hohen Anforderungen genügen müssen und regelmäßig kontrolliert werden, agieren Hilfskräfte im grauen Pflegemarkt ohne Aufsicht und Kontrolle. Dementsprechend gravierend sind die Mißstände!

Während die Anforderungen, die an hiesige Pflegedienste und deren Mitarbeiter-/innen gestellt werden, in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert wurden, agieren ausländische Pflegehilfskräfte, meist aus Osteuropa kommend, im grauen Pflegemarkt weitgehend ohne Aufsicht und Kontrolle: so müssen sich die Mitarbeiter-/innen der Pflegedienste regelmäßig fortbilden und auch ihre Kenntnisse in Erster Hilfe bei medizinischen Notfällen in bestimmten Zeitintervallen auffrischen. Im grauen Pflegemarkt hingegen ist Fortbildung ein Fremdwort- angesichts der fast immer mangelhaften oder fehlenden Basisqualifikation der dort beschäftigten Hilfskräfte (offiziell:Haushaltshilfen) mehr als problematisch.
Auch bei der arbeitsmedizinischen Betreuung öffnet sich die Schere immer weiter: während die Beschäftigten der Pflegedienste regelmäßig arbeitsmedizinisch betreut werden und beispielsweise Hepatitis-Schutzimpfungen erhalten, ist dies bei den Beschäftigten im grauen Pflegemarkt eher die Ausnahme. Die daraus folgenden Risisken betreffen sowohl die Mitarbeiter-/innen als auch deren Patienten – immerhin infizieren sich in Deutschland 5-8% der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens mit Hepatitis B, die Zahl der Überträger von Hepatitis B wird auf 600.000 geschätzt, jährlich treten 50.000-60.000 Neuerkrankungen auf und 2000 Infizierte sterben an der Erkrankung bzw. den Erkrankungsfolgen.

Zitat: Robert-Koch-Institut-Berlin zum Thema Migration und Krankheit:“Also die Migranten stellen tatsächlich eine wichtige Gruppe dar, um die sich das Gesundheitssystem kümmern muss.“

Wegen der Zunahme von Tuberkulose-Fällen hat die WHO gar eigens einen Aktionsplan für Westeuropa entwickelt. Das Ziel der WHO besteht vor allem auch darin, die besonders gefährlichen Erregervarianten, die auf bisher eingesetzte Medikamte wegen Resistenzbildung nicht mehr ansprechen, einzudämmen.
Vor diesem Hintergrund ist eine konsequente arbeitsmedizinische Betreuung und Überwachung der Pflegekräfte kein Luxus. Wer darauf verzichtet gefährdet in hohem Maße die Gesundheit der Mitarbeiter-/innen und der Patienten. Zu fordern ist deshalb, dass für alle Pflegekräfte die gleichen Standards gelten, ganz gleich, ob sie nun für einen Pflegedienst arbeiten oder im grauen Pflegemarkt tätig sind. Solange dies nicht der Fall ist, kann man den Patienten und deren Angehörigen nur dringend raten, kritisch zu hinterfragen, ob Fortbildungen und arbeitsmedizinische Betreuung obligatorisch sind.
Die Alternative zum Pflegeheim seit über 20 Jahren.
Auf dem deutschsprachigen Pflegemarkt ist der bundesweit tätige Pflegedienst HUMANIS einer der Wegbereiter und Pionier in der häuslichen Rund-um-die-Uhr-Pflege. Der Pflegedienst HUMANIS arbeitet ausschließlich mit hiesigem, festangestelltem, qualifiziertem Pflegepersonal und ist bei allen Pflegekassen zugelassen und zertifiziert.

Humanis GmbH
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76133 Karlsruhe
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