Tag Archives: Bundesverkehrsminister

Pressemitteilungen

Boeing-Flugverbot über Deutschland – Flug ade?

ARAG Experte Tobias Klingelhöfer nennt die wichtigsten Auswirkungen auf Flugreisen

Nur wenige Stunden, nachdem am Sonntag eine weitere Boeing 737 Max 8 abgestürzt war, hatte Bundesverkehrsminister Scheuer per Tweet bekannt gegeben, dass der deutsche Luftraum für diesen Flugzeugtypen bis auf Weiteres gesperrt wird ( Tweet BMVI). Mittlerweile hat die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) die Sperre des gesamten europäischen Luftraumes für die Boeing Max 8 und 9 erklärt. Was dieses Verbot für Flugreisende von und nach Deutschland konkret bedeutet, erklärt ARAG Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer.

Sind deutsche Airlines überhaupt betroffen?
RA Tobias Klingelhöfer: Nein. Der in Äthiopien verunglückte Flugzeugtyp wird von deutschen Fluggesellschaften bislang noch gar nicht genutzt. Die Tuifly ist die erste Airline, die die Boeing 737 Max für Pauschalreisen auf die Kanaren einsetzen wollte. Der Erstflug war für Mitte April von Hannover nach Las Palmas geplant. Aber da die Sperrung des deutschen Lufttraumes für mindestens drei Monate angesetzt wurde, fällt diese Premiere wohl aus.
Auch die meisten ausländischen Luftfahrtunternehmen lassen ihre Boeings dieses Typs erst einmal am Boden. Nur einige nordamerikanische Fluggesellschaften wie z. B. die Southwest Airlines oder die American Airlines sowie die kanadische Air Canada halten noch an den Flugzeugen fest.

Was kann ich tun, wenn ich einen Flug mit der Boeing 737 Max 8 oder 9 gebucht habe?
RA Tobias Klingelhöfer: Da das Flugverbot eine reine Vorsichtsmaßnahme der EASA ist, weil erst im vergangenen Oktober ein Flugzeug gleichen Typs in Indonesien abgestürzt war, haben Flugreisende zurzeit keinen rechtlichen Anspruch, ihren Boeing 737-Flug auf Kosten der Airline zu stornieren oder umzubuchen. Denn Angst allein ist kein Argument.

Wenn man daher beispielsweise bei einer amerikanischen Fluggesellschaft einen Flug in einer Boeing 737 gebucht hat, gelten für Umbuchung oder Rücktritt die normalen Bedingungen der jeweiligen Airlines. Das heißt: Im Zweifel muss man die Kosten selbst tragen – zumal die US-Luftfahrtbehörde FAA noch kein Startverbot ausgesprochen hat.

Mit welchen Einschränkungen muss ich rechnen?
RA Tobias Klingelhöfer: Grundsätzlich können Verbraucher davon ausgehen, dass die Auswirkungen auf den gesamtdeutschen Luftverkehr überschaubar sein werden. Die meisten in Deutschland operierenden Airlines setzen die Boeing 737 Max 8 nur wenig bis gar nicht in Deutschland ein. Ich gehe davon aus, dass die wenigen Flüge mit anderen Flugzeugtypen durchgeführt werden, so dass die Passagiere wie geplant in Deutschland landen oder starten dürfen. Wer sicher gehen will, sollte einen Blick auf die Webseiten der entsprechenden Fluggesellschaften werfen.

Was geschieht, wenn es Hinweise auf technisches Versagen als Absturz-Ursache gibt?
RA Tobias Klingelhöfer: Auch wenn das zu diesem Zeitpunkt noch Kaffeesatz-Leserei ist, hätten Passagiere dann, wenn feststeht, dass dieser Flugzeugtyp ein technisches Problem hat, eher eine Chance, zusätzliche Kosten für eine Umbuchung von der Fluggesellschaft oder vom Reiseveranstalter erstattet zu bekommen. Aber dazu muss, wie gesagt, eindeutig bewiesen sein, dass es technische Probleme mit der Boeing 737 Max 8 gibt.

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Minister Scheuer muss Standortkonzept nachbessern

Neuordnung der Bundesfernstraßenverwaltung ab 2021

An Hessen kommt keiner vorbei – außer Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Hessen taucht in dessen Plänen für die zentrale Autobahngesellschaft, die ab 2021 für das 13.000 Kilometer lange Autobahnnetz in Deutschland verantwortlich ist, nur an untergeordneter Stelle auf.
Der Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V. (BIV) hält dies für keinen guten Plan. Hauptgeschäftsführer Dr. Burkhard Siebert fordert eine eigene Niederlassung der Infrastrukturgesellschaft für Hessen. Die Bundesgesellschaft soll nach den Plänen des Bundesverkehrsministers Planung, Finanzierung, Bau, Betrieb, Management und Erhalt der Autobahnen in Deutschland gewährleisten. „Wir brauchen unbedingt eine effiziente Verwaltung unserer Autobahnen, aber ohne eine Niederlassung in Hessen oder Thüringen wird das nicht funktionieren“, ist Dr. Siebert überzeugt. Er kritisiert, dass künftig die Niederlassungen in Montabaur, Hamm, oder Hannover für die rund 1000 hessischen Autobahnkilometer zuständig sein sollen. „Diese Entscheidung wird den Aufgaben, die beide Bundesländer im bundesweiten Autobahnnetz übernehmen, nicht gerecht“, stellt er fest. Das Transitland Hessen hat viel befahrene Autobahnen und in der Rhein-Main-Region eines der bundesweit dichtesten Verkehrsnetze. Zudem werden in Hessen zwei wichtige Neubauprojekte realisiert: Der Weiterbau der A 49 von Kassel bis Gemünden und die Verlängerung der A 44 von Kassel nach Eisenach. Noch im Januar war Hessen das Bundesland mit der höchsten Verkehrsbelastung und den meisten Autobahnbaustellen. In keinem anderen Bundesland gibt es mehr Baustellen pro Autobahnkilometer. Ende 2017 waren hessenweit etwa 190 Baustellen gleichzeitig eingerichtet. Dass es dafür künftig drei Zuständigkeiten geben soll, sieht der Bauindustrieverband mit Blick auf die Planung und Umsetzung von Bauvorhaben höchst problematisch. „Je nach Lage des Projektes, sind dann jeweils unterschiedliche Ansprechpartner in Rheinland Pfalz, Niedersachsen oder Nordrhein-Westfalen zuständig. Das betrifft sowohl die regelmäßige Sanierung von Straßendecken und Brücken, als auch die beiden Neubauprojekte, die aktuell zu den wichtigsten Straßenbauvorhaben in Deutschland gehören. Wir halten es für zwingend erforderlich, in Hessen eine weitere Niederlassung der Infrastrukturgesellschaft zu schaffen“, fordert Dr. Siebert für die hessisch-thüringische Bauwirtschaft und für die mehr als 3000 Beschäftigten von Hessen Mobil. Angesichts der Verkehrsströme, die durch Hessen fließen, sieht der Bauindustrieverband dies als notwendigen Schritt hin zur Schaffung einer zeitgemäßen Infrastruktur. „Die aktuelle Planung des Bundesverkehrsministers hingegen bedeutet mehr Bürokratie, höhere Reibungsverluste und verkompliziert eine ohnehin nicht einfache Aufgabe“, befürchtet der Hauptgeschäftsführer.

Der Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V. ist der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband der Bauindustrie in den Ländern Hessen und Thüringen. In ihm haben sich über 250 Bauunternehmen mit rund 20.000 Mitarbeitern zusammengeschlossen.

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Gäubodenvolksfest 2014: Bundesverkehrsminister Dobrindt eröffnet Bayerns zweitgrößtes Volksfest

Gäubodenvolksfest 2014: Bundesverkehrsminister Dobrindt eröffnet Bayerns zweitgrößtes Volksfest

Gäubodenvolksfest 2014: Bundesverkehrsminister Dobrindt eröffnet Bayerns zweitgrößtes Volksfest

(NL/2375332671) Straubing Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, wird in diesem Jahr das Straubinger Gäubodenvolksfest eröffnen. 2014 werden wieder über 1,3 Millionen Gäste zu Bayerns zweitgrößtem Volksfest erwartet. Highlights der fünften Jahreszeit in Straubing zwischen 8. und 18. August auch in diesem Jahr: spektakuläre Fahrgeschäfte, eine vorübergehende Zeltstadt mit sieben Bierzelten und über 26.500 Komfort-Sitzplätzen sowie die Ostbayernschau, eine der besucherstärksten Verbraucherausstellungen Deutschlands.

Die Eröffnung des Gäubodenvolksfestes durch einen hochrangigen Politiker hat in Straubing Tradition. Zahlreiche bayerische Ministerpräsidenten und Bundesminister haben hier bereits Eröffnungsreden gehalten. Er freue sich, dass in diesem Jahr Verkehrsminister Dobrindt als Eröffnungsredner am Samstag, 9. August, nach Straubing kommt, sagte Oberbürgermeister Markus Pannermayr vor allem auch mit Blick auf die bedeutenden Verkehrsprojekte, die in der Region geplant seien.

Maximaler Spaß für jeden Geschmack
Das Gäubodenvolksfest 2014 soll nach dem Willen der Veranstalter auch in diesem Jahr Maßstäbe setzen mit atemberaubenden Fahrgeschäften, die mit zu den besten in diesem Bereich gehören, mit maximalen Genuss-Komfort, einem top-attraktiven Rahmenprogramm, aber auch einer Reise in die gute alte Zeit mit einem eigenen historischen Volksfestpark.

Ein Trumm vom Paradies also ein Stück Paradies sei ihr Gäubodenvolksfest, sagen die Straubinger nicht ohne Stolz. Und so kommen in jedem Jahr mehr Besucher. Die erwarteten über 1,3 Millionen Gäste in diesem Jahr entsprechen dem 29-fachen der Einwohnerzahl Straubings.

Die Fans des Gäubodenvolksfestes schätzen den gebotenen, besonderen Komfort, der den Besuch auf dem Straubinger Volksfestplatz zum unbeschwerten Vergnügen macht: von 5.000 festplatznahen Parkplätzen bis zu den herrlich bequemen Bierbänken mit Rückenlehnen in den Bierzelten. Damit das Wohlgefühl der Festzeltbesucher auch in diesem Jahr nicht getrübt wird, haben die Festwirte den Bierpreis gegenüber 2013 erneut nur moderat um 30 Cent auf 8,40 Euro pro Maß angehoben.

Markenzeichen des Gäubodenvolksfestes:
spektakuläre Fahrgeschäfte
Den Besuchern eine Auswahl von Fahrgeschäften zu präsentieren, hat auf dem Gäubodenvolksfest Tradition. 670 Schausteller haben sich auch 2014 um die begehrten Plätze in dem 100.000 qm großen Vergnügungspark beworben. Die 120 attraktivsten wurden unter anderem nach Aspekten wie noch schneller, noch höher, noch atemberaubender und unterhaltsamer ausgewählt.

2014 zählen dazu:
– Skyfall: ein mit imponierenden 80 m transportabler Freifallturm, der in Straubing heuer Premiere hat.
– Haunted Mansion: die geheimnisvolle Etagen-Geisterbahn mit drehenden, hängenden, vibrierenden und kippenden Gondeln
– Pirates Adventure: eine Abenteuer-Simulationsanlage mit Schatzsuchern, Piraten, Schiffswrack, Krokodilen und einem acht Meter langen Hai
– Alex Airport: das Wirbelvergnügen an einem Drehstern in 55 m Höhe

Ostbayernschau: Veranstalter rechnen erneut mit gigantischem Besucherzuspruch
Auch die direkt an das Gäubodenvolksfest angrenzende Ostbayernschau glänzt als Niederbayerns Weltausstellung jedes Jahr mit Rekorden. 2014 werden an den neun Ausstellungstagen zwischen 9. und 17. August auf den 60.000 Quadratmetern Ausstellungsgelände und in den 17 Hallen mit über 23.000 qm wieder über 440.000 Besucher erwartet. Die Ostbayernschau zählt damit zu den besucherstärksten Verbraucherausstellungen Deutschlands.

Themenschwerpunkte sind Haus, Bauen, Garten und Wohnen, Werkzeuge, Maschinen, Hobby, Freizeit, Nahrungs- und Genussmittel und auch viele Neuheiten: von der Mini-Reiseapotheke bis zu rauchfreien Holzkohlengrills.

Ein Besuchermagnet sind in jedem Jahr die zahlreichen Sonderschauen, etwa zum Thema Energiesparen oder zur effizienten Abfallentsorgung sowie zu Kunst und zur Kultur. Eine Herausforderung für jeden Besucher: Über eine Strecke von 8,5 Kilometern ziehen sich die Fronten der 750 Ausstellungsstände in den Hallen und im Freigelände. Wer den Rundgang an einem Tag nicht schafft, kann jederzeit wiederkommen. Der Eintritt zur Ostbayernschau ist auch 2014 an allen Veranstaltungstagen kostenlos.

Zeitreise in die gute alte Volksfestzeit
Beim Gäubodenvolksfest 2014 erhält die Nostalgie wieder viel Raum: Beinahe ein Zehntel des 90.000 qm großen Vergnügungsparks sind für den historischen Volksfestbereich reserviert. Zwischen nostalgischen Fahrgeschäften wird der Geist König Maximilians I. Josef lebendig, der im Bemühen um der Bayern Wohl und Glück 1812 den Straubingern allergnädigst das erste Gäubodenvolksfest, damals als landwirtschaftliches Fest, genehmigt
hatte.

Hier können die Besucher auf die Reise in die gute alte Zeit gehen, in der Oma und Opa sich noch in der Hexenschaukel, auf dem Toboggan, einer 52 Meter langen Holzrutschbahn vergnügten oder eine Fahrt ins Paradies unternahmen. In diesem Teil des Gäubodenvolksfestes und auch im historischen Bierzelt hat die Neuzeit das Nachsehen: Blech- und Blasmusikanten beweisen hier an allen Festtagen, dass der Bierzeltbesuch auch ohne moderne Schlager und lärmende elektronische Verstärker eine
Riesengaudi sein kann.

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Auto/Verkehr

Ramsauer startet API Direktannahme-Roboter

Bundesverkehrsminister startet offiziell ersten API Direktannahme-Roboter in Niederbayern – Ramsauer unterstreicht die verkehrssicherheits-relevanten Aspekte des Systems
(Plattling, 12. Juni 2012) Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer persönlich drückte gestern den Startknopf des ersten API R-2000 Direktannahme-Roboters in Niederbayern. Im Rahmen des 5. Tages der Mittelstandsunion Niederbayern, der erstmals in den Gebäuden des Autohauses AVP Autoland der AVP Automobilgruppe GmbH in Plattling durchgeführt wurde, nahm der Verkehrsminister die dort neuinstallierte Anlage offiziell in Betrieb. In seiner Ansprache unterstrich Ramsauer vor allem die verkehrssicherheits-relevanten Aspekte dieses neuen Systems, das im Zuge einer kostenlosen Fahrwerksvermessung innerhalb von fünf Minuten Veränderungen an Spur und Sturz berührungslos diagnostiziert.
Mit großem Interesse verfolgte Deutschlands oberster Autofahrer den vollautomatischen Vermessungsprozess am Fahrwerk des Testwagens. AVP Gründer Franz Xaver Hirtreiter verwies in seinen Erklärungen sichtlich stolz auf die technische Leistungsfähigkeit des Roboters, der die erhobenen Fahrwerksdaten in selbsterklärender Grafik auf dem angeschlossenen Monitor darstellt. „Bei rund 75 Prozent der untersuchten Fahrzeuge, die älter als zwei Jahre sind und mehr als 20.000 Kilometer Fahrleistung aufweisen, weichen die Daten nutzungsbedingt von den Herstellervorgaben ab und sollten neu eingestellt werden“, fasst der AVP-Geschäftsführer die Erfahrungswerte seiner Serviceberater zusammen. Die Entscheidung für die Durchführung der Korrektur liege dabei einzig beim Autofahrer selbst.
Ein fehlerhaft eingestelltes Fahrwerk kann zu einer Verschlechterung der Straßenlage, hohem Kraftstoffverbrauch und kostenintensivem vorzeitigen Reifenverschleiß führen. Viele sicherheitsrelevanten Assistenzsysteme benötigen für Ihre korrekte Funktion nach Herstellervorgaben eingestellte Spur- und Sturzdaten. Der komplexe Vorgang der Fahrwerksvermessung hat in der Vergangenheit dafür gesorgt, dass dieses Geschäftsfeld im Servicebereich des Autohauses nur wenig Beachtung fand. Integriert in den API Direktannahme-Roboter API R-2000 bietet die berührungslose präventive Fahrwerksvermessung jetzt einen richtungsweisenden Ansatz, diese verkehrssicherheits-relevante Wartungsmaßnahme dauerhaft im Automobilservice zu etablieren.

Weitere Informationen und Angaben finden Sie unter http://www.prseiten.de/pressefach/eickmeierpr/news/324 sowie http://www.api-international.com.

Über eickmeierPR:
Das API-Automotive Process Institute eröffnet mit dem Direktannahmeroboter den Servicebetrieben ein völlig neues, verkehrssicherheits-relevantes Geschäftsfeld ohne umfangreiche Investitionen. API liefert das innovative System für den Automobilservice von der Technik über die Beratung bis zur Prozessintegration schlüsselfertig in die Werkstatt. Das System wurde vom ADAC mit dem „Gelben Engel“ ausgezeichnet.

Pressekontakt:
API – Automotive Process Institute GmbH
Denise Prengel
Hainstraße 1
04109 Leipzig
Deutschland
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Interview mit Bundesverkehrsminister Ramsauer im Vorfeld der transport logistic 2011: „Ökologie und Ökonomie müssen Hand in Hand gehen“

„Zwischen Ökogewissen und Ökonomiezwang – wie viel Grün kann (sich) die Logistik leisten?“ lautet das Thema der Auftaktveranstaltung der transport logistic am 10. Mai 2011. Bundesverkehrsminister Ramsauer diskutiert mit namhaften Branchenvertretern wie Bahnchef Grube und Lufthansa-Cargo-Chef Garnadt. Vorab äußert sich der Bundesminister im nachfolgenden Interview zu den Herausforderungen der grünen Logistik.

1. Die transport Logistic steht dieses Jahr im Zeichen von „Green Logistics“; welche ökologischen Vorgaben sollen bis wann umgesetzt werden und in welchen Bereichen?
Ramsauer: „Grüne Logistik ist ein wichtiges Thema für den Transportbereich. Ihre Bedeutung nimmt ständig weiter zu. Wir müssen trotz des prognostizierten Wachstums von bis zu 80 Prozent im Güterfernverkehr bis 2050 dem Klima- und Umweltschutz gerecht werden. Denn die Reduzierung der Klimabelastung bietet auch große Effizienzpotenziale für Unternehmen, die zu Kosteneinsparungen beitragen können.
Mit unserem Aktionsplan Güterverkehr und Logistik haben wir ein Strategiepapier, das auf die Vereinbarkeit von Verkehrswachstum mit Umwelt- und Klimaschutz zielt. Wir setzen aber nicht auf Zwangsmaßnahmen, sondern auf das Engagement der Wirtschaft. Viele Unternehmen sind bereits aktiv geworden, nutzen moderne Antriebstechnologien, schulen ihre Fahrer zu einer kraftstoffarmen Fahrweise und setzen neu entwickelte Programme ein, um ihre Routenplanungen zu optimieren.“

2. Welche Anreize und Rahmenbedingungen schafft Ihr Ministerium für unternehmerischen Umweltschutz und Nachhaltigkeit bei mittelständischen Logistikern?
Ramsauer: „Grüne Logistik heißt für die Bundesregierung, Schnittstellen zu optimieren, das Gesamtnetz effizienter zu gestalten und intermodale Verkehre zu ermöglichen.
Zahlreiche Maßnahmen des Aktionsplans Güterverkehr und Logistik leisten hierzu konkrete Beiträge. Wir unterstützen die Entwicklung einheitlicher Standards zur Berechnung von CO2-Emissionen logistischer Dienstleistungen sowie die umweltfreundliche Gestaltung der Lieferverkehre insbesondere auf der ,letzten Meile“. Güterverkehrszentren als logistische Knotenpunkte sollen dazu beitragen, Verkehre zu bündeln und Auslieferungsverkehre in den ohnehin besonders belasteten Städte zu reduzieren.
Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Förderung des Kombinierten Verkehrs als intermodalem Transport. Hier tragen die umweltfreundlichen Verkehrsträger Schiene und Wasserstraße zur Verkehrsverlagerung und zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes im Güterverkehr bei. Zusätzlich fördern wir mit einem Innovationsprogramm die Anschaffung emissionsarmer schwerer Nutzfahrzeuge.“

3. Inwiefern lässt sich Nachhaltigkeit im Flugverkehr umsetzen?
Ramsauer: „Der Luftverkehr wird in den kommenden Jahren gewaltig wachsen. Wir müssen dabei sehr genau auf Aspekte des Umweltschutzes achten. Ökologie und Ökonomie müssen Hand in Hand gehen. Dabei geht es vor allem um saubere und leise Flugzeuge. Die modernen Passagierjets, wie etwa der A 380, verbrauchen pro Passagier nur noch drei Liter Kerosin auf 100 Kilometer. Luftverkehrsunternehmen modernisieren ihre Flotten, lärmarme Triebwerkstechnik wird entwickelt. Nächtliche Starts und Landungen an Flughäfen werden verteuert, Nachtflüge sollen wenn möglich mit den leisesten Flugzeugen durchgeführt werden. Die Deutsche Flugsicherung hat zudem an mehreren deutschen Flughäfen das sogenannte kontinuierliche Sinkflugverfahren eingeführt, wodurch die Lärmbelastung im Landeanflug gesenkt werden kann. Daneben wird auch der Einbau von Schallschutzfenstern weiter verbessert. Natürlich müssen wir auch daran arbeiten, den CO2-Ausstoß reduzieren. Dazu wird die Luftfahrt in den Emissionshandel einbezogen. Und wir werden auf europäischer Ebene den „Single European Sky“ weiter vorantreiben. Der gemeinsame europäische Luftraum ist eine wesentliche Voraussetzung für ein besseres Luftverkehrsmanagement, kürzere Flugrouten, Treibstoffeinsparungen von bis zu 12 Prozent und die damit verbundene Verminderung von CO2-Emissionen sorgen für mehr Klimaschutz im Luftverkehr.“

4. Die Containerschifffahrtsmärkte freuen sich über zweistellige Wachstumsquoten, die Häfen geraten an ihre Kapazitätsgrenzen; wie sieht
das Konzept aus?
Ramsauer: „Wir haben immer betont, dass die Wirtschaftskrise das langfristige Umschlagswachstum in den deutschen Seehäfen nicht umkehren wird. In der Seeverkehrsprognose 2025 wurde eine Vervierfachung des Containerumschlags in den deutschen Seehäfen von 2004 (10,8 Mio. TEU) bis 2025 (45,3 Mio. TEU) vorhergesagt. Kapazitätsengpässe in den Häfen sowie den wasser- und landseitigen Zufahrten können die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa hemmen. Die Bundesregierung hat daher ein Nationales Hafenkonzept beschlossen. Das ist unsere deutschlandweite und Länder übergreifende koordinierte Strategie für die Hafenpolitik und -entwicklung der kommenden zehn Jahre.

Die Kernziele des Hafenkonzepts sind erstens: Der Ausbau der hafenrelevanten Verkehrsinfrastrukturen und die Beseitigung von Kapazitätsengpässen in den Häfen, zweitens: die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Häfen, drittens: die Sicherung und Stärkung von Ausbildung und Beschäftigung, viertens: die Förderung von Umwelt- und Klimaschutz und fünftens: die Optimierung der Sicherheit der Lieferketten.
In diesem von allen Akteuren unterstützten Nationalen Hafenkonzept wurden konkrete Maßnahmen für die Bewältigung der Herausforderungen entwickelt, die nicht nur durch den Bund, sondern auch durch die Länder, die Kommunen, die See- und Binnenhafenwirtschaft und die Gewerkschaften umgesetzt werden. Die organisatorische Basis wurde gelegt und die Umsetzung der Maßnahmen ist in vollem Gange.“

5. Wird der Gigaliner zum Konkurrenten des Güterzugs? Welches Konzept ist der Sieger im zunehmenden Güterverkehr hinsichtlich Effizienz, CO2-Bilanz, Energieverbrauch und Schadstoffemissionen?
Ramsauer: „Wir wollen keinen Verkehrsträger gegen einen anderen ausspielen oder bestimmte bevorzugen. Um das prognostizierte Verkehrswachstum insbesondere im Güterverkehr bewältigen zu können, brauchen wir alle Verkehrsträger. Jeder soll seine spezifischen Stärken profilieren. Zugleich müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass unsere Verkehrsträger, und das gilt insbesondere für den Verkehrsträger Nr. 1, die Straße, auch effizienter werden. Hierzu können größere Transporteinheiten einen Beitrag leisten. Und vor diesem Hintergrund wollen wir den bundesweiten Feldversuch mit Lang-Lkw durchführen und dabei auch untersuchen, ob wir durch diese Fahrzeuge Fahrten und CO2-Emissionen einsparen können.“

6. Die Wirtschaft wächst rasant, in welcher Form spürt das die Logistikbranche?
Ramsauer: „Die Logistikwirtschaft ist ein Barometer für die Wirtschaftsentwicklung. Die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise erreichten sie sehr frühzeitig und sie ist als einer der ersten Wirtschaftsbereiche wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Positive Impulse resultieren gerade für unsere exportorientierte Wirtschaft aus der weltweiten Wirtschaftserholung, die mit plus vier Prozent beim globalen Bruttoinlandsprodukt und plus sieben Prozent beim Welt-Warenhandel wieder auf Wachstumskurs liegt. Der deutsche Logistikmarkt soll in den nächsten Jahren um jährlich fünf bis sechs Prozent überdurchschnittlich wachsen. Die Segmente Luft- und Seefracht werden besonders am Anstieg der weltweiten Handelsströme partizipieren.“

7. Wie kann die Messe ihrer Meinung nach diese Aufbruchstimmung am besten den mittelständischen Besuchern vermitteln?
Ramsauer: „Deutschland ist Logistikweltmeister und die Branche hat Zukunft! Auch ich werbe auf meinen Auslandsreisen nach China und Brasilien, nach Indien und in die Arabische Welt für die deutschen Logistikunternehmen. Frischen Wind in die weltweite Vermarktung bringt seit kurzem die Logistics Alliance Germany.
In Deutschland ist der Mittelstand das Rückgrat der Logistikwirtschaft. Gerade durch weitere Spezialisierung kann die Unabhängigkeit der Unternehmen gegenüber konjunkturellen Schwankungen weiter gestärkt werden. Der Aufschwung kann genutzt werden, um neue Kunden in neuen Märkten zu gewinnen. Die Messe ist eines der attraktivsten Schaufenster und bietet für die Besucher eine ausgezeichnete Plattform. Sie zeigt den Güterverkehr in all seiner Vielfalt und vermittelt einen Überblick über neue Entwicklungen. Der große Anteil ausländischer Aussteller ermöglicht es gerade für mittelständische Unternehmen, neue Kontakte zu knüpfen und so neue Märkte für sich zu erschließen.“

Das Interview führte Anja Behringer.

Über die transport logistic
Die Internationale Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management, findet vom 10. bis 13. Mai 2011 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Die transport logistic ist die weltweit größte Messe für den vielschichtig strukturierten Güterverkehr auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft. Das Portfolio umfasst Logistik und Güterverkehr, Telematik sowie innerbetrieblichen Transport und Materialfluss. In die transport logistic 2011 ist die Air Cargo Europe integriert, eine zum fünften Mal stattfindende Ausstellung der globalen Luftfrachtindustrie. Das umfangreiche Konferenzprogramm und die Fachkonferenz die 5. Air Cargo Europe für die Luftfracht bieten einen fundierten Überblick über neue Märkte, Trends und Innovationen der internationalen Transport- und Logistikwirtschaft. Zur transport logistic 2011 werden mehr als 1.800 Aussteller erwartet. Die Messe 2009 zählte rund 48.000 Besucher aus 112 Ländern. Die Statistiken sind im Auftrag der Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) geprüft.
Über die Messe München International (MMI)
Die Messe München International (MMI) ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Über 30.000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besucher aus über 200 Ländern nehmen jährlich an den Veranstaltungen in München teil. Darüber hinaus veranstaltet die MMI Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit sechs Auslandsbeteiligungsgesellschaften in Europa und Asien sowie 64 Auslandsvertretungen, die mehr als 90 messerelevante Länder der Welt betreuen, verfügt die MMI über ein weltweites Netzwerk. Als global tätiges Unternehmen leistet die Messe München International bei Umweltschutz und Nachhaltigkeit einen wesentlichen Beitrag.

Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
Messe München International
Petra Gagel
Messegelände
81823 München
petra.gagel@messe-muenchen.de
(+49 89) 949-20244
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Bau/Immobilien

Tiefensee: Neue B 169 bei Riesa gibt Impulse für die Region

(Artikel-Presse) 1. Spatenstich für die Verlegung der B 169 zwischen Riesa und der B 6

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat heute den Bau des
zweiten Abschnitts der neuen B 169 zwischen Riesa und der B 6
feierlich begonnen.

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 „Heute ist ein guter Tag für Riesa und die ganze Region. Mit
dem Neubau der Bundesstraße B 169 erhält die Stadt Riesa und
das Umland eine leistungsfähige Verkehrsanbindung“, sagte
Wolfgang Tiefensee anlässlich des ersten Spatenstichs.

Mit der Verlegung der B 169 wird der Verkehrsfluss auf der
Bundesstraße und die Erreichbarkeit von Riesa durch eine schnellere
Anbindung zur A 14 verbessert. Riesa wird wesentlich vom
Durchgangsverkehr entlastet.

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„Damit verbessern wir ein weiteres Stück Infrastruktur in
Sachsen und setzen gerade in dieser wirtschaftlich schwierigen
Zeit wichtige Impulse für Arbeit und Beschäftigung“, so
Tiefensee.

Mit dem Bau des zweiten Abschnittes wird nun die Verlegung der B 169
bis zur Bundesstraße B 6 bei Seerhausen fortgeführt. Die Gesamtkosten
für den neuen, fast fünf Kilometer langen vierstreifigen Abschnitt der
B 169 zwischen Riesa und der B 6 betragen rund 23,4 Millionen Euro;
davon trägt der Bund ca. 21,6 Millionen Euro. Die Finanzierung wird
durch die Mautmehreinnahmen gesichert.

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an:
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Bürgerservice
Invalidenstraße 44
10115 Berlin
E-Mail: buergerinfo@bmvbs.bund.de

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