Tag Archives: Busfahrer

Pressemitteilungen

Deutsche Busunternehmen kämpfen um spanische Fahrer.

Personalnot – Verkehrsbetriebe suchen Busfahrer

Thüringen, 13.03.2019. Der Busunternehmer Kunz beklagt seit Jahren den Fahrermangel in Deutschland. Die guten Arbeitsmarktzahlen, die mangelnde Bereitschaft, den Beruf des Kraftfahrers zu erlernen und der demografische Wandel machen der Transportwirtschaft das Leben schwer.

Schon in den 90er Jahren zeigten sich die ersten Probleme am Fahrermarkt. Jedoch konnte man Engpässe durch Umstrukturierung und Mehrarbeit der Stammbelegschaft ausgleichen. Seit mehr als 15 Jahren ist häufig auch das nicht mehr möglich. Linien können nicht befahren oder Schichten nicht besetzt werden. „Die Busse stehen still“, so der Transportunternehmer Kunz. Nicht nur, dass man seinem öffentlichen Auftrag nicht nachkommen kann, auch der Umstand, dass man Umsatzeinbußen zu verkraften hat, bereitet ihm Sorgen. In Deutschland sind zudem die Führerscheine teuer. Das führt zu einem wachsenden Fachkräftemangel. Dem öffentlichen Personennahverkehr ÖPNV fällt es schwer, Fahrer zu gewinnen. Und wenn sich mal ein Fahrer vorstellt, so Kunz, dann nur, um seine Arbeitsbemühungen vor dem Jobcenter zu rechtfertigen, nicht, um als Fahrer zu arbeiten.

So wie Herr Kunz können auch andere Busunternehmer nur noch mit großer Anstrengung, das Streckennetz aufrechterhalten. Auch in Hessen und Baden-Württemberg kommt es zu Ausfällen oder Verspätungen von Linienbussen. Das Stammpersonal bekommt dies durch erhöhten Stress und unzufriedene Fahrgäste zu spüren.

Die gesamte Transportwirtschaft leidet unter dem Fahrermangel. Man kann es im gesamten Bundesgebiet sehen. Dies weiß auch der Personaldienstleister TTA zu berichten. Das deutsch-spanischen Unternehmen ist seit acht Jahren am Markt. Der Geschäftsführer Vicente Milán beschreibt die Situation folgendermaßen: „Wir werden aus allen Bundesländern angefragt. Der größte Bedarf ist im Öffentlichen Personennahverkehr“. Da man aus Deutschland keine Fahrer mehr bekommt, müssen Busunternehmen schon seit Jahren das Personal aus dem Ausland rekrutieren. Jedoch bricht der osteuropäische Markt zunehmend weg. Daher orientiert sich die deutsche Transportwirtschaft Richtung Westen, genauer gesagt, Richtung Südwesten. Das ist das Erfolgsrezept von TTA. Die von TTA vermittelten Fahrer kommen aus Spanien.

Auf der iberischen Halbinsel gibt es eine Vielzahl gut ausgebildeter Fahrer. Sie sind motiviert und freuen sich auf eine stabile Beschäftigung, die sie in Spanien immer seltener finden. Auch wenn sich der spanischen Arbeitsmarkt erholt hat, ist der Bedarf an Busfahrern seit Jahren rückläufig. So schauen die Fahrer über den spanischen Tellerrand hinaus. Der deutsch-spanische Personaldienstleister TTA gewinnt seit mehr als acht Jahren spanisches Fahrpersonal für den deutschen Arbeitsmarkt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Vermittlung von Busfahrern. Der spanische Personalvermittler, Vicente Milán: „Deutschland bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten im Transportwesen. Die Bezahlung ist gut und die Beschäftigung stabil. Genau das, was in Spanien fehlt“.

Das Geschäftsmodell von TTA bietet Arbeit in Spanien und Fahrer in Deutschland. Beide Länder profitieren von der Fahrervermittlung aus Spanien. Das Geschäft brummt, berichtet der deutsche Part von TTA, Oliver Nordt. „Wir organisieren alle zwei Monate Sprachkurse. Diese finden parallel an verschiedenen Standorten in Spanien statt.“ So gelingt es mehrere Hundert Fahrer pro Jahr nach Deutschland zu vermitteln. „Auch größere Projekte sind kein Problem“, so Nordt weiter, „wir haben Projekte mit einer Größenordnung von bis zu 30 Fahrern realisiert.“

So finden auch in diesem April 2019 neue Sprachkurse statt. Dieses Mal in Barcelona. „Wir werden insgesamt 40 Fahrer in den Kurs setzen“, so Vicente Milán, um der erhöhten Nachfrage Rechnung zu tragen. Die Fahrer werden Beschäftigungen in Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Hessen finden. Meist geht es um den Öffentlichen Personennahverkehr. Für die spanischen Fahrer ist das Erlernen der deutschen Sprache eine gute Investition in die Zukunft. Die Fahrer sind motiviert. Miguel, ein Fahrer der seinen Dienst im März 2019 aufnahm, sagt: „Aller Anfang ist schwer, mit ein bisschen Humor kann man aber auch schwierige Situation meistern“. Zu Arbeitsbeginn sind die Deutschkenntnisse noch etwas holperig. Die spanische Art hilft aber, Kommunikationsprobleme zu überwinden. Die Fahrer sind freundlich und dienstleistungsorientiert. Sie meistern Anfangsschwierigkeiten mit einem Lächeln. Ein Lächeln, das auch viele Geschäftsführer wieder haben. Sie können wieder aus dem Vollen schöpfen. Das Stammpersonal spürt eine deutliche Entlastung: Verspätungen und Überstunden gehören der Vergangenheit an.

Personaldienstleister für die Vermittlung von Berufskraftfahrern aus Spanien.

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Bertha-Benz-Straße 5
10557 Berlin
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Kfz-Versicherungen für Busse werden zum 1. Januar 2019 erneut teurer

Dittmeier rät Busunternehmen, einen unverbindlichen Vergleich anzufordern

Kfz-Versicherungen für Busse werden zum 1. Januar 2019 erneut teurer

Thomas Dittmeier ist Geschäftsführer der Dittmeier Versicherungsmakler GmbH für Omnibusunternehmen

– Höhere Versicherungsbeiträge um bis zu 5 Prozent ab Januar 2019
– Negative Schadensquote resultiert in Aufschlägen bis 30 Prozent
– Jetzt Vergleichsangebote anfordern und Wechsel überprüfen

Die Dittmeier Versicherungsmakler GmbH – Spezial-Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen – rechnet erneut mit steigenden Versicherungsbeiträgen ab 1. Januar 2019. „Viele Versicherungen erhöhen die Versicherungsbeiträge für Omnibusse zum Jahreswechsel um bis zu 5 Prozent“, warnt Thomas Dittmeier, Geschäftsführer der Dittmeier Versicherungsmakler GmbH. „Wer noch dazu eine negative Schadenquote hatte, muss mit Aufschlägen von bis zu 30 Prozent für das nächste Jahr rechnen.“ Oft wollen Omnibusunternehmer daraufhin die Versicherung wechseln und kommen dabei vom Regen in die Traufe. Guter Rat ist hier teuer.

Dittmeier arbeitet seit vielen Jahren mit den großen deutschen Versicherungen zusammen und ist von diesen absolut unabhängig. „Deswegen haben wir die Möglichkeit, auch unter Zeitdruck realistische und optimale Konditionen für Omnibusunternehmen auszuhandeln“, erläutert Thomas Dittmeier. Ganz unabhängig von einem Versicherungswechsel bietet Dittmeier unverbindlich und völlig kostenfrei einen Versicherungsvergleich mit mehreren Versicherungskonzepten an.

Schadenskosten reduzieren bleibt wichtig

Es gilt nach wie vor die bewährte Erkenntnis: je weniger Schäden, desto günstiger der Versicherungsbeitrag. Deshalb gibt Dittmeier Busbetrieben folgende zwei Tipps: Sie sollten immer Reserven für offene Schadensfälle mit der Versicherung besprechen und auf eine Absenkung hinwirken. Zusätzlich ist es ratsam, auffällige Fahrer hinsichtlich ihrer Unfallschwerpunkte zu schulen. Für den zweiten Fall gibt es verschiedene Möglichkeiten wie beispielsweise das spezielle Dekra-Dittmeier-Fahrertraining. Dabei ist gar nicht nötig, das ganze Fahrpersonal zu schulen. Das Training bezeichnet Dittmeier als die beste Investition, die ein Busbetrieb tätigen kann: „Einen Großschaden hat meist der Fahrer, der vorher schon durch mehrere kleinere Unfälle auffällig war.“

Interessierte Busunternehmen senden ihre Fahrzeugliste mit dem Schadensverlauf der letzten fünf Jahre an oliver.guth_at_dittmeier.de und erhalten innerhalb weniger Tage einen Vergleich.

Über die Dittmeier Versicherungsmakler GmbH

Der Spezial-Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen mit Sitz in Würzburg ist seit 1989 als unabhängiger Versicherungsexperte für die Busbranche tätig. 48 Mitarbeiter/-innen betreuen über 800 Busunternehmen mit mehr als 10.000 Bussen.

Dittmeier bietet dank seiner Marktposition und Durchsetzungskraft gegenüber den großen deutschen Versicherern dauerhaft günstige Prämien, außerdem Schadensmanagement, Unfall-Analysen, unabhängige Beratung, umfangreiche Zusatzleistungen und die branchenweit einmalige Omnibusbetrieb-Komplett-Versicherung.

Dittmeier wird von vielen Landesverbänden des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (bdo) empfohlen.

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Erfolg bei TOP 100: Dittmeier zu Innovationsführer 2018 gekürt

Versicherungsmakler optimiert Sicherheit im Dienst der Busbetriebe

Erfolg bei TOP 100: Dittmeier zu Innovationsführer 2018 gekürt

TOP 100-Mentor Ranga Yogeshwar ehrte Dittmeier auf dem 5. Deutschen Mittelstands-Summit (Bildquelle: KD Busch / compamedia)

Die Dittmeier Versicherungsmakler GmbH – Spezial-Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen – zählt zu den Innovationsführern des Jahres 2018. Zum 25. Mal kürte der Wettbewerb TOP 100 die innovativsten Firmen des deutschen Mittelstands als Ergebnis der Analyse von Prof. Dr. Nikolaus Franke, dem wissenschaftlichen Leiter von TOP 100. Als Mentor von TOP 100 ehrte Ranga Yogeshwar das Unternehmen aus Würzburg zusammen mit Franke und compamedia auf der Preisverleihung in Ludwigsburg im Rahmen des 5. Deutschen Mittelstands-Summits. In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte Dittmeier besonders durch seinen Innovationserfolg: Im Dienst der Busunternehmen entwickelt der Versicherungsspezialist ständig neue Lösungen wie etwa die Omnibus-Komplett-Versicherung, das Kfz-Plus-Angebot, die Dashcam SiDi-Recorder als Beweismittel oder auch Maßnahmen zur Unfallprävention, um Busbetriebe umfassend zu unterstützen.

Busunternehmen optimal absichern

Die Dittmeier Versicherungsmakler GmbH ist auf die optimale Absicherung von Omnibusunternehmen spezialisiert. „Ein einziger Großschaden kann selbst einen gut am Markt etablierten Omnibusbetrieb ruinieren, denn häufig kommt zu dem materiellen Schaden noch ein Imageverlust hinzu“, erläutert Thomas Dittmeier. „Seit ich 1989 mein Versicherungsbüro gründete, wollte ich auf der Seite der Busbetriebe stehen.“ Dabei tritt der Geschäftsführer Thomas Dittmeier gegenüber seinen Kunden nicht als Versicherungsvertreter für eine bestimmte Versicherung auf, sondern gemeinsam mit 48 MitarbeiterInnen arbeiten sie im Interesse der Klienten mit unterschiedlichen Versicherungsanbietern zusammen. Mit der „Omnibus-Komplett-Versicherung“ schaffte Dittmeier als Erster in der Branche ein Angebot, das alle wichtigen Sach- und Haftpflichtversicherungen in einer einzigen Police bündelt. Die Busunternehmen sparen dadurch rund 40 Prozent Versicherungsbeitrag. Seine Innovationsführerschaft wird das TOP 100-Unternehmen mit dem neuen Angebot „Kfz-Plus“ noch weiter ausbauen. Zusätzlich zur herkömmlichen Vollkasko-Absicherung deckt es noch sieben weitere Risiken ab. „Bisher konnten sich Unternehmen gegen einige dieser Risiken gar nicht versichern oder sie mussten einen unverhältnismäßig hohen Preis für zusätzliche Policen bezahlen“, erläutert Thomas Dittmeier die Vorteile.

Präventiv Schadensfällen vorbeugen

Der Versicherungsspezialist setzt speziell auch auf Prävention, denn mit der zunehmenden Digitalisierung lassen sich Schadensmuster frühzeitig erkennen. Diese nutzt der Top-Innovator für Schulungsempfehlungen und individuell auf die Fahrer abgestimmte Praxisübungen. Damit hilft er, Unfälle dauerhaft zu verhindern. Statistisch sind pro 1.000 Unfälle 100 Verletzte, 10 Schwerverletzte und eine getötete Person zu beklagen. Zur Prävention entwickelt Dittmeier seit einem Jahr eine eigene Verwaltungssoftware: Das Informations-Kommunikations-System bündelt alle Informationen zu einem Kunden, wertet sie aus und leitet Handlungsempfehlungen ab.

SiDi-Recorder als Beweismittel vor Gericht zugelassen

Als besonders innovativ sticht auch die Dashcam-Lösung SiDi-Recorder von Dittmeier heraus. Dittmeier hat speziell für Busse und LKW eine Videokamera so weiterentwickeln lassen, dass sie datenschutzrechtliche Anforderungen erfüllt und als Beweismittel vor Gericht zulässig ist. Mit Urteil vom 15.05.2018 hat der BGH bestätigt, dass solche Videoaufnahmen rechtlich verwertbar sind und zudem dem aktuellen Datenschutz entsprechen (siehe auch: https://www.dittmeier.de/News/207-BGH-Urteil-vom-15052018-Dash-Cam-als-Beweismittel-zugelassen-Ein-Segen-für-alle-Busbetriebe).

TOP 100: der Wettbewerb

Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der BVMW. Als Medienpartner begleiten das manager magazin, impulse und W&V den Unternehmensvergleich. Mehr Informationen unter www.top100.de

Über die Dittmeier Versicherungsmakler GmbH

Der Spezial-Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen mit Sitz in Würzburg ist seit 1989 als unabhängiger Versicherungsexperte für die Busbranche tätig. 48 Mitarbeiter/-innen betreuen über 800 Busunternehmen mit mehr als 10.000 Bussen.

Dittmeier bietet dank seiner Marktposition und Durchsetzungskraft gegenüber den großen deutschen Versicherern dauerhaft günstige Prämien, außerdem Schadensmanagement, Unfall-Analysen, unabhängige Beratung, umfangreiche Zusatzleistungen und die branchenweit einmalige Omnibusbetrieb-Komplett-Versicherung.

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TTA gewinnt spanische Busfahrer für Deutschland

Spanische Fahrer – Das Erfolgsrezept gegen den Fahrermangel

TTA gewinnt spanische Busfahrer für Deutschland

Spanische Fahrer lernen Deutsch

Transportunternehmer beklagen sich seit Jahren über die Situation am deutschen Arbeitsmarkt. Es gelingt nicht, ausreichend Fahrer zu gewinnen. In Deutschland sind die Führerscheine teuer und immer weniger Menschen interessieren sich für den Beruf des Berufskraftfahrers. Transportunternehmen, vor allem aus dem öffentlichen Nahverkehr, fällt es schwer, motivierte Fahrer zu gewinnen. Wenn sich mal ein Fahrer vorstellt, dann nur, um seine Arbeitsbemühungen vor dem Jobcenter zu rechtfertigen, nicht, um als Fahrer zu arbeiten.

Der Öffentliche Personennahverkehr kann nur noch mit größter Anstrengung sein Streckennetz aufrechterhalten, vereinzelt kommt es zu Ausfällen oder Verspätungen von Linienbussen. Das Stammpersonal bekommt dies durch erhöhten Stress und unzufriedene Fahrgäste zu spüren.

Busbetriebe gehen daher alternative Wege. Einer dieser Wege führt nach Spanien, einem Land, das über eine Vielzahl gut ausgebildeter Fahrer verfügt. Diese sind motiviert und freuen sich auf eine stabile Beschäftigung, die sie in Spanien nicht mehr finden. Der Bedarf an Busfahrern ist dort in den letzten Jahren rückläufig. So schauen die Fahrer über den spanischen Tellerrand hinaus. Der deutsch-spanische Personaldienstleister TTA gewinnt seit mehr als fünf Jahren spanisches Personal für den deutschen Arbeitsmarkt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Vermittlung von Busfahrern. Der spanische Personalvermittler, Vicente Milán: „Deutschland bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten im Transportwesen. Die Bezahlung ist gut und die Beschäftigung stabil. Genau das, was in Spanien fehlt“.

Aus diesem Grund nahm das Busunternehmen BKW Bad Wildungen Kontakt zu den deutsch-spanischen Personalvermittlern auf. Der Geschäftsführer der BKW, Andre Boos, kann seit einiger Zeit aufatmen. Mitte dieses Jahres kamen sechs Fahrer aus Spanien, die das Unternehmen nicht nur entlasten. Eine „gute Investition in die Zukunft“, meinte eine Mitarbeiterin der BKW, „auch wenn es eine gewisse Anstrengung gekostet hat, lohnt es sich für uns“. Es wurden Wohnung angemietet. Man ging auf die persönlichen Bedürfnisse der Fahrer ein: Eine Familie kam mit einem Kind, eine weitere Busfahrerin mit ihrem Hund. „Wir haben für alle eine gute Lösung gefunden“. „Je größer die Anstrengungen auf beiden Seiten, umso höher der Erfolgt“, so der deutsche Personalvermittler Oliver Nordt.

Aufgrund der guten Erfahrungen weiß man die Arbeitskräfte aus Spanien zu schätzen. BKW Bad Wildungen hat in diesem Sommer weitere Fahrer bestellt, die noch dieses Jahr ihren Dienst aufnehmen. Eine kleine spanische Gemeinde wird das Leben in Bad Wildungen bereichern und vor allem dafür sorgen, dass die Busse wieder pünktlich ihr Ziel erreichen.

Der Personalvermittler, Vicente Milán, ist schon seit fünf Jahren am Markt und kennt das Geschäft: „In Deutschland ist das Personal knapp und in Spanien suchen die Leute nach Stabilität“. Ein Geschäftsmodell, von dem beide Seiten profitieren. So findet auch im September 2017 ein neuer Sprachkurs mit mehr als 20 Fahrern statt. Neben Bad Wildungen geht dieses Mal die Reise nach Niedersachsen und Bayern. In weitere Unternehmen des Öffentlichen Nahverkehrs. Für die Kursteilnehmer ist das Erlernen der deutschen Sprache eine Investition in die Zukunft: Mit dem Erwerb von Deutsch erhalten Sie das Ticket für eine Arbeit. In Deutschland kann man auf Busfahrer zurückgreifen, die motiviert und gut ausgebildet sind. Auch wenn die Deutschkenntnisse noch holperig sind, hilft die spanische Art, erste Kommunikationsprobleme zu überwinden. Die Fahrer sind freundlich und dienstleistungsorientiert. Sie meistern Anfangsschwierigkeiten mit einem Lächeln. Ein Lächeln, das auch die Geschäftsführer wieder haben. Können sie doch wieder aus dem Vollen schöpfen: Das Stammpersonal spürt eine deutliche Entlastung: Verspätungen und Überstunden gehören der Vergangenheit an.

Der Personaldienstleister TTA vermittelt spanische Berufskraftfahrer nach Deutschland und in die Schweiz.

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Spanische Fahrer glücklich in Deutschland

5 Busfahrer aus Spanien wurden in Bad Wildungen sehr herzlich empfangen

Spanische Fahrer glücklich in Deutschland

Busfahrer in Deutschland

Eine neue Gruppe von spanischen Fahrern ist in Hessen angekommen. Insgesamt 5 Fahrer machten sich auf dem Weg von Málaga nach Bad Wildungen, um in der Hessischen Stadt im Linienbusverkehr zu arbeiten. Schon seit längerer Zeit war der örtliche Busbetrieb auf der Suche nach Personal und wandte sich schließlich an den deutsch-spanischen Personaldienstleister TTA, um sein Personalproblem zu lösen. In Deutschland wird die suche nach Fahrern immer schwieriger, vor allem in ländlicheren Regionen finden die Busbetriebe kaum noch Fahrer.

Anders die Situation in Spanien. Dort sind selbst gute Fahrer auf der Suche nach einer Festanstellung und finden meist nur kurzfristige Beschäftigung.

Die Suche nach einer Festanstellung hat für die fünf Fahrer nun ein Ende gefunden. Seit April 2017 arbeiten Sonia, Christian, Rafael, Ulises und Juan Manuel in Bad Wildungen. Die Fahrer waren Monate, wenn nicht sogar Jahre ohne Beschäftigung, es sein denn, sie konnten eine Urlaubsvertretung, einige Wochenenden oder hier und dort einen befristeten Halbtagsjob übernehmen. Die fünf schätzen sich nun glücklich, einen stabilen Vollzeitjob bei ortsüblicher Bezahlung zu haben. Aller Anfang ist schwer, denn die deutsche Sprache hat so ihre Tücken. Jedoch gleichen sie Verständigungsschwierigkeiten durch ihren Charme und durch die Freude an der neuen Stelle aus.

Im Januar 2017 organisierte der deutsch-spanische Personaldienstleister TTA einen berufsvorbereitenden Sprachkurs in Málaga und wählte aus 50 Bewerbern fünf für den zukünftigen Job im Öffentlichen Nahverkehr aus. Personalvermittler Oliver Nordt: „Es war für die Fahrer eine große Herausforderung. Die deutsche Sprache birgt ihre Schwierigkeiten. Jedoch waren die Fahrer sehr motiviert und das Busunternehmen in Bad Wildungen war bei der Organisation von Wohnraum behilflich, so dass am Ende des Tages alle Seiten profitieren konnten. Fünf Busfahrer sind seit April im Linienbusverkehr tätig und kommen mittlerweile sehr gut klar.“ „In Deutschland“, so Oliver Nordt weiter, „werden zunehmend Fahrer benötigt und in Spanien suchen viele Fahrer eine Beschäftigung. Eine win-win-Situation.“

Die Fahrer wurden in Bad Wildungen sehr herzlich empfangen. Die Personalverantwortliche, Frau Lücke, unterstützte die Fahrer, wo sie nur konnte. Es wurden Wohnungen und Einrichtungsgegenstände organisiert. Frau Lücke: „Wir wussten, dass es eine große Herausforderung für die Fahrer ist und dass wir uns als Firma anstrengen müssen, damit sie sich in der neuen Umgebung wohlfühlen. Nur so wird es gelingen, dass die Fahrer langfristig bleiben. Denn das ist unser Ziel, ganz klar.“

Für den deutsch-spanischen Personalvermittler TTA war es ein weiteres von mehr als 50 erfolgreichen Projekten. In den letzten 5 Jahren erlangten mehr als 300 spanische Fachkräfte einen Job durch die Agentur. Im Juni 2016 wird ein weiterer berufsvorbereitender Sprachkurs in Madrid stattfinden. Der spanische Geschäftsführer von TTA Personal: „wir gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren weitere 300-500 Fachkräfte eine Perspektive in Deutschland erhalten.“

Der Personaldienstleister TTA vermittelt spanische Berufskraftfahrer nach Deutschland und in die Schweiz.

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Bei öffentlichen Äußerungen über Arbeitgeber droht Arbeitnehmern die Kündigung

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Bei öffentlichen Äußerungen über Arbeitgeber droht Arbeitnehmern die Kündigung

Arbeitsrecht

Beleidigungen und negative Äußerungen als Kündigungsgrund: Dass Arbeitnehmer sich in der Öffentlichkeit negativ über den Arbeitgeber äußern oder diesen beleidigen, sei aus bei einem spontanen Wutausbruch oder aufgrund von tiefgreifenden Differenzen, kommt immer wieder vor. Hier sind auch besonders die sozialen Netzwerke ein gefährlicher Faktor. Ein Post, in dem man sich über den Arbeitgeber beschwert, ist schnell geschrieben und veröffentlicht. Was viele Arbeitnehmer nicht bedenken, ist, dass sich solche Äußerungen dann später gut beweisen lassen. Man riskiert also seinen Job damit.

Kündigungen des Arbeitgebers aufgrund von negativen Äußerungen haben gute Erfolgsaussichten: Vor den Arbeitsgerichten sieht es für Arbeitgeber, die wegen entsprechenden Äußerungen kündigen, in der Regel gut aus. Beispiel: Das Arbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat die fristlose Kündigung eines Busfahrers als wirksam angesehen, der aus einem spontanen Ärger über einen Kollegen heraus den Arbeitgeber vor den Fahrgästen „menschenunwürdiger Arbeitsbedingungen“ bezichtigt hatte (LArbG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 06. Mai 2011 – 6 Sa 2558/10 -, juris).

Beleidigungen besonders gefährlich: Im Fall einer Beleidigung kann der Arbeitgeber in der Regel sogar eine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung aussprechen. Es muss sich dafür aber um eine Beleidigung von einigem Gewicht handeln. Dazu das Hessische Landesarbeitsgericht: Der Äußerung eines Arbeitnehmers in Bezug auf einen Geschäftsführer „ich lasse mich doch von so einem Amateur nicht schulen“ kommt beleidigender Charakter zu. Sie ist geeignet die Person des Geschäftsführers herabzusetzen, lächerlich zu machen und verletzt die arbeitsvertragliche Pflicht zur Rücksichtnahme und Zurückhaltung gegenüber Vorgesetzten in Anwesenheit von Mitarbeitern (vgl. § 241 Abs 2 BGB). Um eine grobe Beleidigung handelt es sich dabei indessen nicht. Unter einer groben Beleidigung ist nur eine besonders schwere, den Angesprochenen kränkende Beleidigung, dass heißt eine bewusste und gewollte Ehrenkränkung aus gehässigen Motiven zu verstehen .Infolge dessen ist nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit eine vorherige erfolglose Abmahnung für den Ausspruch einer ordentlichen Kündigung erforderlich (Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 20. Januar 2011 – 5 Sa 342/10 -, juris).

Fachanwaltstipp Arbeitnehmer: Auf öffentliche Äußerungen – gleich welcher Art – über den Arbeitgeber sollten Arbeitnehmer verzichten. Selbst bei positiven Äußerungen kann es Probleme geben.

So können wir Arbeitnehmern helfen. Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber und erstreiten Abfindungen und auch in anschließenden Strafverfahren. Gerade wenn der Verdacht einer Straftat im Raum steht, ist es besonders wichtig, dass der Anwalt sowohl die arbeitsrechtliche als auch die strafrechtliche Komponente des Geschehens hinreichend beachtet und sorgfältig gegeneinander abwägt. Strafrechtlich ist es oft am besten nichts zu sagen. Arbeitsrechtlich wiederum ist dies unmöglich, wenn man in nicht die Kündigungsschutzklage verlieren will.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst unverbindlich mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter nebenstehender Telefonnummer an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage und ein geeignetes Vorgehen im Hinblick auf das drohende Strafverfahren.

Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind die Autoren des Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest.

13.7.2016

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 EUR zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

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Alexander Bredereck
Am Festungsgraben 1
10117 Berlin
030 4000 4999
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Busfahrer klagt öffentlich über „menschenunwürdige Arbeitsbedingungen“ – fristlose Kündigung

Zum Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg vom 06. Mai 2011 – 6 Sa 2558/10 – ein Kommentar von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Ausgangslage: Der Beruf des Busfahrers kann wohl zu den stressigeren Berufen gehören, die es so gibt. In solchen Berufen ist es manchmal nicht einfach, sich unter Kontrolle zu haben. Es ist aber wichtig, denn wer als Arbeitnehmer die Nerven verliert, dem droht eine Kündigung, mindestens aber eine Abmahnung.

Rufschädigung als Grund für fristlose Kündigung: Im vorliegenden Fall gab es Streit zwischen zwei Busfahrern. Der eine beschuldigte seinen Kollegen, sich mit Fahrgästen unterhalten zu haben. Der andere Busfahrer forderte diesen auf, den Bus zu verlassen. Der weigert sich allerdings, woraufhin sein Kollege die Fahrt unterbrach und die Polizei alarmierte. Vor den im Bus anwesenden Fahrgästen klagte er dabei über „menschenunwürdige“ Arbeitsbedingungen bei seinem Arbeitgeber.

Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg: Das Landesarbeitsgericht hielt die darauf gestützte fristlose Kündigung des Busfahrers für wirksam. Der Arbeitgeber müsse solche rufschädigenden Äußerungen nicht hinnehmen. Er könne sogar jedenfalls bei vorherigen Abmahnungen wegen ähnlicher Verstöße eine fristlose Kündigung aussprechen.

Arbeitnehmer beging schwerwiegende Pflichtverletzung: Die Fahrt des Busses mit Fahrgästen zu unterbrechen, um aus einem nichtigen Anlass die Polizei zu verständigen, war eine solch schwerwiegende Pflichtverletzung, dass die beklagte Arbeitgeberin sie nicht hinnehmen musste. Das Landesarbeitsgericht: Nachdem der Mitarbeiter der B. den Bus bereits an der vorigen Haltestelle verlassen hatte, konnte das Anfordern der Polizei dem Kläger einzig und allein dazu gedient haben, sich dadurch Genugtuung zu verschaffen, dass er sich ohne Rücksicht auf die Interessen der Fahrgäste und den Ruf der Beklagten und deren Auftraggeberin ein Forum schuf „menschenunwürdige“ Arbeitsbedingungen anzuprangern. Diese Einschätzung fand ihre Bestätigung darin, dass der mit den betrieblichen Gegebenheiten vertraute Betriebsrat ausdrücklich seine Zustimmung zur beabsichtigten fristlosen Kündigung erklärt hat (LArbG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 06. Mai 2011 – 6 Sa 2558/10 -, juris).

Bewertung: Die Entscheidung bewegt sich im Grenzbereich. Eine andere Bewertung ist sicher vertretbar. Allerdings macht das Urteil deutlich, dass Arbeitnehmern, die in der Öffentlichkeit ihren Arbeitgeber herabwürdigen oder in sonstiger Weise angehen, mit einer fristlosen Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses rechnen müssen. Das ist grundsätzlich auch richtig so. Das Arbeitsverhältnis zwingt beide Parteien zur gegenseitigen Rücksichtnahme auf die Interessen des anderen. Das gilt selbst dann, wenn man berechtigten Zorn verspüren darf.

Quelle: LArbG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 06. Mai 2011 – 6 Sa 2558/10 -, juris.

Fachanwaltstipp Arbeitnehmer: Bleiben Sie ruhig, auch wenn es sehr schwer fällt. Vermeintliche Vertragsverstöße des Arbeitgebers sollten gegebenenfalls arbeitsgerichtlich verfolgt werden. Vermeiden Sie jedwede Selbstjustiz. Andernfalls werden Sie am Ende das Nachsehen haben, nicht der Arbeitgeber.

Fachanwaltstipp Arbeitgeber: In derartigen Fällen sollte immer zunächst abgemahnt werden. Geben Sie dem Arbeitnehmer die Chance, sein Verhalten künftig zu verbessern. Wiederholt sich der Fall in ähnlicher Weise, können Sie mit umso besseren Erfolgsaussichten fristlos kündigen. Kündigen Sie hilfsweise immer ordentlich. Vergessen Sie nicht einen vorhandenen Betriebsrat ordnungsgemäß anzuhören.

So können wir Arbeitnehmern helfen: Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber, erstreiten Abfindungen und vertreten auch in anschließenden Strafverfahren. Gerade wenn der Verdacht einer Straftat im Raum steht, ist es besonders wichtig, dass der Anwalt sowohl die arbeitsrechtliche als auch die strafrechtliche Komponente des Geschehens hinreichend beachtet und sorgfältig gegeneinander abwägt. Strafrechtlich ist es oft am besten nichts zu sagen. Arbeitsrechtlich wiederum ist dies unmöglich, wenn man in nicht die Kündigungsschutzklage verlieren will.

So können wir Arbeitgebern helfen: Suchen Sie unseren Rechtsrat vor Ausspruch der Kündigung und besprechen Sie die Erfolgsaussichten. Heutzutage wird gegen unwirksame Kündigungen Kündigungsschutzklage erhoben. Wer seine Kündigung unzureichend vorbereitet hat, wird dann entsprechend hohe Abfindungen zahlen müssen, um den Arbeitnehmer loszuwerden.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst unverbindlich mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage und ein geeignetes Vorgehen im Hinblick auf das drohende Strafverfahren.

Stiftung Warentest: Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind die Autoren des Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest.

6.7.2016

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 EUR zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de

Spezialseite Kündigung für Arbeitgeber: Hier finden Sie umfassende Informationen über Ihre Möglichkeiten, einen Arbeitnehmer zu kündigen. Wann besteht Kündigungsschutz? Sie finden Musterkündigungen mit Ausfüllhinweisen. Daneben gibt es umfassende Informationen zur Betriebsratsanhörung und ein Musterformular mit Ausfüllhinweisen. Wir stellen den Ablauf des Kündigungsschutzprozesses dar und geben Beispiele für einen gelungenen Vortrag im Verfahren zu den jeweiligen Kündigungsgründen. Des Weiteren können Sie auf ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen zugreifen. Das besondere Angebot: Der Onlinecheck für die von Ihnen vorbereitete Kündigung zum Preis von 250 EUR zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.arbeitgeberanwalt-kuendigung.de

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Pressemitteilungen

Neue Schulungstermine für Busfahrer im Herbst

Busfahrer-Training von Dittmeier und DEKRA hilft Unfälle vermeiden und wirksam Kosten senken

Neue Schulungstermine für Busfahrer im Herbst

Neue Herbst-Termine für das Busfahrer-Training in Theorie und Praxis von Dittmeier und DEKRA

Die Dittmeier Versicherungsmakler GmbH – Spezial-Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen – bietet auch im Herbst wieder gemeinsam mit der Dekra-Akademie die bewährten Fahrerschulungen für Busfahrer an. Besonders profitieren die Teilnehmer von dem hohen Praxisanteil, zu dem beispielsweise das Fahren im Realverkehr mit direktem Feedback für den Fahrer gehört. „Das durchgeführte Dittmeier-Dekra-Fahrertraining war bisher unser bestes Fahrertraining“, bestätigt Christopher Brandl, Steidl Reisen. „Nun, nach der Schulung meiner Fahrer, verspreche ich mir davon, dass gerade die vermeidbaren Unfälle reduziert werden. Die Umsetzung im praktischen, wie auch im theoretischen Teil war sehr gut durchdacht, praxisnah und hat genau an den Schwachpunkten angesetzt.“ Dittmeier und Dekra passen das Busfahrer-Training individuell auf die Busunternehmen und speziell auf schulungsbedürftige Fahrer an. Nachweislich reduziert das Training die Anzahl der Unfälle und die Schadenskosten effektiv.

Dittmeier-Dekra-Fahrertraining bringt Sicherheit und senkt Kosten

Gut ausgebildete Busfahrer sind entscheidend für die Effizienz und den Erfolg eines Busunternehmens. Nach der Erfahrung von Dittmeier verursachen Fahrer, die öfter in Unfälle verwickelt sind, mit großer Wahrscheinlichkeit auch größere Schäden, wenn das Unternehmen keine Maßnahmen ergreift. Die Erfahrung zeigt, dass viele oder kostenintensive Unfälle zwangsläufig zu höheren Versicherungskosten an Bussen führen. Das Training von Dittmeier wirkt hier entgegen, indem in der Vorbereitung auffällige Schadensursachen sowie häufig in Unfälle verwickelte Fahrer ermittelt und die Ergebnisse in das Trainingsprogramm übertragen werden.

„In einer Analyse werten wir Schäden nach Auffälligkeiten zu Fahrern und Unfallursachen aus und besprechen die Ergebnisse mit der Dekra“, beschreibt Thomas Dittmeier, Geschäftsführer der Dittmeier Versicherungsmakler GmbH. „Gemeinsam erarbeiten wir passende Maßnahmen, passen das Schulungsprogramm auf das jeweilige Busunternehmen an und stimmen mit ihnen die Inhalte für den Schulungstag ab.“ Dazu gehören Art und Umfang der zu vermittelnden theoretischen Kenntnisse und welches Praxis-Fahrtraining aus der Analyse der Schäden sinnvoll ist. Das Training bindet die Fahrer aktiv ein, es erfordert ihr Mitmachen und Mitdenken. Nach der Schulung wertet Dittmeier die Schäden und damit den Erfolg der Maßnahmen aus. In der Vergangenheit waren in der Regel bessere Schadensverläufe und damit günstigere Versicherungskosten die Folge. Ein positiver Nebeneffekt sind ein geringerer Kraftstoffverbrauch und niedrigere Betriebskosten.

Die aktuellen Herbsttermine

25551 Hohenlockstedt am Samstag, 21.11.2015
50321 Brühl am Samstag, 07.11.2015
59457 Werl am Samstag, 21.11.2015
72213 Altensteig-Wart am Samstag, 21.11.2015
86169 Augsburg am Samstag, 28.11.2015
90449 Nürnberg am Samstag, 14.11.2015
99427 Weimar am Samstag, 28.11.2015

Über die Dittmeier Versicherungsmakler GmbH

Der Spezial-Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen mit Sitz in Würzburg ist seit 1989 als unabhängiger Versicherungsexperte für die Busbranche tätig. 38 Mitarbeiter/-innen betreuen rund 800 Busunternehmen mit über 9.000 Bussen.

Dittmeier bietet dank seiner Marktposition und Durchsetzungskraft gegenüber den großen deutschen Versicherern dauerhaft günstige Prämien, außerdem Schadensmanagement, Unfall-Analysen, unabhängige Beratung, umfangreiche Zusatzleistungen und die branchenweit einmalige Omnibusbetrieb-Komplett-Versicherung.

Dittmeier wird von vielen Landesverbänden des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (bdo) empfohlen.

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Pressemitteilungen

„Hallo, Zukunft!“ stellt gute Berufsperspektive vor:

Die Ausbildung zum Berufskraftfahrer im Personenverkehr

München – Berufskraftfahrer im Personenverkehr sind gesucht. Eine vom Internationalen Bustourismusverband (IBV) beauftragte Studie prognostiziert einen jährlichen Bedarf von rund 2.400 neuen Busfahrern allein bei den fast 750 befragten Unternehmen.
Der hohe Altersdurchschnitt (älter als 45 Jahre) der rund 144.000 Fahrern, die gegenwärtig jedes Jahr über fünf Milliarden Fahrgäste im Personennah-, Fern- und Reiseverkehr befördern, das rasch expandierende Netz der Fernlinienbusse sowie das erwartete Wachstum im klassischen Reiseverkehr lassen die Nachfrage nach Berufskraftfahrern im Personenverkehr steigen. Zudem verstärkt der akute Nachwuchsmangel den personellen Engpass in der Branche: Nicht einmal acht Prozent der Fahrer seien unter 30 Jahren. Für mehr als die Hälfte der Unternehmer ist die Deckung des Personalbedarfs bereits heute ein Problem, so ein Ergebnis der Studie.
Für Berufseinsteiger sind dies natürlich günstige Rahmenbedingungen. Ob im öffentlichen Nahverkehr, im Schulbus- oder Fernlinienbusbetrieb sowie in der internationalen Bustouristik bieten sich für besonders für Hauptschul- und Realschulabsolventen interessante Ausbildungschancen.
Ausbildungsplätze bieten bundesweit in erster Linie Verkehrsbetriebe und Busunternehmen an. Dabei ist für den Berufskraftfahrer im Personenverkehr das Fahren im Linienverkehr oder zu Urlaubszielen eine wichtige, aber nur eine Aufgabe von vielen. Für seine Passagiere ist der ausgebildete Busfahrer der erste kompetente Ansprechpartner unterwegs und damit die Visitenkarte des Unternehmens. Das sichere Verladen des Reisegepäcks und interessante Informationen über den Verlauf der Reiseroute machen den guten Bus-Chauffeur im Tourismus aus, Freundlichkeit bei Verkauf von Fahrscheine und kompetente Fahrplanauskünfte im Linienverkehr. Neben der perfekten Fahrzeugbeherrschung – oft zu bestaunen bei Millimeter genauem Rangieren in engen Altstädten – ist ein gutes technisches Verständnis Voraussetzung für diesen Beruf. Der regelmäßige Check von Bremsanlage, Motor und weiteren technischen Aggregaten zählen zu den Aufgaben des Berufskraftfahrers im Personenverkehr. Zur Not greift der Busfahrer unterwegs auch schon mal zum Werkzeug, um kleinere Reparaturen selbst zu erledigen.
Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. In dieser Zeit erwerben die Auszubildenden auch die notwendigen Führerscheine. Die tarifliche Vergütung reicht von 655 Euro im ersten Lehrjahr (neue Bundesländer) bis zu 805 Euro (alte Bundesländer).
Nervenstärke, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit sind wichtige Eigenschaften für den Berufskraftfahrer im Personenverkehr. Denn bei der Fahrscheinkontrolle, bei Fahrplanauskünften oder beim Snackverkauf im Reisebus steht der Dienstleistungsaspekt im Vordergrund. Die Sicherheit der Fahrgäste hat immer höchste Priorität, auch wenn sich Kinder und Jugendliche an der Haltestelle drängeln oder ein Stau die geplante Route blockiert. Besonders als Reisebusfahrer ist ein gutes Organisationsgeschick hilfreich, wenn längeren Touren im Ausland anstehen. Das gleiche gilt auch für unregelmäßige Arbeitszeiten, die bei Langstreckenreisen und im Nachtbuseinsatz vorkommen.
Über Hallo Zukunft
Die Nachwuchsinitiative „Hallo, Zukunft!“ wurde 2011 vom Verlag Heinrich Vogel als Gemeinschaftsaktion seiner Fachmagazine VerkehrsRundschau, TRUCKER, Gefahr/gut, OMNIBUSREVUE und BUSFahrer gegründet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur. Sie richtet sich an Gymnasiasten, Real- und Hauptschüler.
Weitere Informationen unter:
www.hallo-zukunft.info
www.ausbildung-zum-bkf.de

Die Nachwuchsinitiative „Hallo, Zukunft!“ wurde 2011 vom Verlag Heinrich Vogel als Gemeinschaftsaktion seiner Fachmagazine VerkehrsRundschau, TRUCKER, Gefahr/gut, OMNIBUSREVUE und BUSFahrer gegründet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Sie richtet sich an Gymnasiasten, Real- und Hauptschüler.

Hallo Zukunft
Annika Binder
Aschauer Straße 30
81549 München
+49 89 20 30 43-2571
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Pressemitteilungen

Härtetest in Großbritannien für kabellos geladene Elektrobusse -Transportministerin: „Wenn es hier funktioniert, wird es überall funktionieren

Wirtschaftlicher, grüner Nahverkehr könnte pro Jahr und Bus 18.000 Euro sparen

Härtetest in Großbritannien für kabellos geladene Elektrobusse -Transportministerin: "Wenn es hier funktioniert, wird es überall funktionieren

Im Härtetest: Kabellos geladener Elektrobus Streetlite

Milton Keynes (UK). Ein britisches Pilotprojekt könnte kabellos geladenen Elektrobussen endgültig zum Durchbruch verhelfen: Milton Keynes, eine Stadt 70 km nordwestlich von London, ersetzt erstmals alle Dieselbusse einer Buslinie durch Elektrobusse. Innerhalb von fünf Jahren sollen die acht Busse der Elektroflotte beweisen, dass sie täglich auf einer sehr anspruchsvollen Buslinienstrecke gegenüber Dieselbussen, bezüglich Verfügbarkeit, Komfort, Kosten, etc., bestehen können. 17 Stunden sollen die Elektrobusse im 15-Minuten-Takt im Einsatz sein und damit umweltschädliche Dieselbusse überflüssig machen. Möglich wird dies durch quasi unsichtbare Ladespulen, die die Energie praktisch nebenbei kabellos übertragen und umständliche Kabel und Stecker überflüssig machen. Pro gefahrene Stunde müssen die Busse jeweils zehn Minuten laden – wobei die Stehzeiten an den Bushaltestellen genutzt werden können. Die Projektbetreiber schätzen, dass durch die niedrigeren Energiekosten im Vergleich zu Dieselbussen pro Jahr bis zu 18.000 Euro eingespart werden können. Die Buslinie transportiert derzeit über 775.000 Passagiere pro Jahr auf insgesamt 724.205 km. Durch die Null-Emissions-Busse sollen etwa fünf Tonnen an Feinstaub-Partikeln und schädlichen Abgasen und rund 270 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden. In das Projekt fließen umgerechnet rund 770.500 Euro aus dem britischen „Green Bus Fund.“ Hinter dem kabellosen Gelegenheitsladen steckt eine deutsche Firma aus Efringen-Kirchen: IPT Technology GmbH, ein Tochterunternehmen von Conductix-Wampfler. Inductive Power Transfer, die kabellose Übertragungslösung des Unternehmens, funktioniert durch magnetische Resonanzkopplung. Eine mit dem Stromnetz verbundene Spule, die sich unter dem Asphalt befindet, überträgt den Strom zu einer zweiten Spule im Unterboden der Elektrobusse.

Transportministerin: „Wenn es hier funktioniert, wird es überall funktionieren“

„Das ist ein sehr wichtiges Pilotprojekt. Der Ansatz des kabellosen Ladens könnte mit den Mythen rund um die Elektromobilität aufräumen“, so Großbritanniens Transport-ministerin, die auf die kurze Reichweite herkömmlicher Elektrobusse anspielt. „Ich hoffe, dieser Alltagstest wird die Machbarkeit von kabellos geladenen Bussen zeigen. Wenn es hier funktioniert, wird es überall funktionieren.“ Susan Kramer, ehemalige Finanzmanagerin, wurde vor drei Jahren geadelt und trat in das britische Oberhaus ein. Zum Launch der Elektrobusflotte in Milton Keynes kommt sie beispielhaft mit dem Zug. „Ich fahre kaum selbst Auto, besitze aber ein Hybridfahrzeug. So oft ich kann nutze ich öffentliche Verkehrsmittel,“ so Kramer. Busse seien das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs in Großbritannien. Tatsächlich hat das britische Parlament Busunternehmen 2012 mit über 340 Mio. Pfund (410 Mio. Euro) direkt unterstützt. Der Green Bus Fund verfügt in der vierten Runde über 20 Mio. Euro. Zusätzlich können sich britische Verkehrsbetreiber um insgesamt 93 Mio. Euro aus dem Local Sustainable Transport Fund bewerben.

Projektleiter John Miles, Professor in Cambridge: „Der Schlüssel ist das Geld“

John Miles, Consultant bei der Beratungsgesellschaft Arup und Professor für Energie an der Universität Cambridge, freut sich besonders, dass das Projekt Wirklichkeit geworden ist. „Wir hatten einige Nahtoderfahrungen, bis es soweit war“, berichtet er mit einem Lächeln. Glücklicherweise sei die Stadt Milton Keynes jedoch sehr ehrgeizig, was Nachhaltigkeit und eine lebenswerte Umwelt betrifft. Die „Ermöglichungsgesellschaft“ eFleet Integrated Services (eFis) bündelt die Interessen aller Projektbeteiligten. Als Unternehmenstochter des Joint Ventures des japanischen Mischkonzerns Mitsui und des Ingenieur- und Beratungsunternehmens ARUP übernimmt eFis die treibende Projektrolle, indem es die Ladestationen und Elektrobusse bezahlt und diese an den Busbetreiber Arriva zum Preis von Dieselbussen vermietet. Passend zum Umweltgedanken stammt der Strom für die Testflotte aus erneuerbaren Energiequellen. Das hat eFis mit dem britischen Energieversorger SSE vertraglich festgelegt. „Wir erwarten, dass sich unsere Investitionen auszahlen – in etwa drei bis vier Jahren“, so Miles. Dass das Pilotprojekt ausgerechnet in Milton Keynes stattfindet, sei kein Zufall: „Im Gegensatz zu London, wo es 33 einzelne Kommunen gibt, hat man hier eine einheitliche Autorität.“ Das vereinfache Entscheidungen. „Der Schlüssel ist das Geld“, fasst Miles zusammen. „Wenn wir beweisen können, dass kabellos geladene Elektrobusse nicht nur sauber und leise, sondern auch wirtschaftlich sind, werden andere Städte unserem Beispiel folgen.“ Um den Nachweis der Kosteneffizienz zu erbringen, werden an der Universität Cambridge alle technischen und wirtschaftlichen Daten gesammelt und ausgewertet.

Mark Mitchell, WrightBus: „Kabellos geladene Elektrobusse könnten die Zukunft sein“

Der Busentwickler und -hersteller WrightBus arbeitet bereits seit Jahren an der Reduktion des Treibstoffs für Linienbusse. So verbraucht der Doppeldecker-Hybridbus von Wrightbus bereits 40 % weniger Diesel als herkömmliche Busse. Geschäftsführer Mark Mitchell ist überzeugt, dass Elektrobusse langfristig die Zukunft sind. Die Firma entwickelte bereits vor etwa 12 Jahren erste Elektrobusse und entwickelte vor zwei Jahren deren Konzepte zum gegenwärtigen Fahrzeug weiter. Die treibende Kraft dahinter war einer der Firmengründer Dr. William Wright. Er hatte die induktiv geladenen Elektrobusse in Turin gesehen und mochte die Idee. In Italien funktioniert das System bereits seit über 10 Jahren erfolgreich. Für das Pilotprojekt in Milton Keynes nutzte WrightBus den 9,5 Meter langen Streetlite Elektrobus und entwarf ein maßgeschneidertes Elektro- und Mechaniksystem für die induktiven Ladespulen. Außerdem wurde der Bus mit Lithium-Mangan-Batterien ausgestattet. Diese zeichnen sich durch ihre hohe Eigensicherheit und Hochstromfestigkeit aus. Sie haben eine Kapazität von 150 kWh. Bis zu 46 Passagiere können mit einem Streetlite Elektrobus transportiert werden. Noch ist es zu früh, über konkrete Marktpreise zu sprechen. Doch je nach Nachfrage denkt WrightBus über eine Serienproduktion von Elektrobussen nach, die mit Induktionsspulen ausgerüstet sind. „Die Technologie entwickelt sich schnell“, so Mitchell. „In drei bis vier Jahren kann sie bereits weitverbreitet sein.“

Busfahrer mögen die kabellos geladenen Elektrobusse

Arriva hat die Fahrer der Elektrobusflotte speziell geschult. Wie sind die ersten Praxiserfahrungen? Marc Jones, Fahrschullehrer für Busse bei Arriva, überlegt nicht lange: „Das ist die Zukunft“, sagt er spontan. Wenn man ihn fragen würde, welche Busse er in Zukunft am liebsten fahren würde, er würde statt Dieselbusse nur noch Elektrobusse mit Gelegenheitsladung fahren. Sein Kollege John Tanner pflichtet ihm bei: „Eine sehr gute Sache, von der ich zuvor nie gehört hatte. Vor allem die kurzen Ladezeiten gefallen mir. Die zehn Minuten liegen im Rahmen des normalen Fahrplanes.“ Auch Andrew Price, ebenfalls Fahrschullehrer für Busse steht der neuen Technologie sehr positiv gegenüber. „Ich mag die Elektrobusse und das Ladesystem wirklich. Wenn man es ein paar Mal gemacht hat, ist die Positionierung über der Ladespule ganz einfach.“ Ein farblich markierter Bordstein genügt vielen Busfahrern beim Einparken über der Spule. Zusätzliche Kontrolle bietet eine Kamera am Fahrzeugunterboden.

Bildrechte: Arup, MASP

IPT-Technologie ist ein Spin-Off der Conductix-Wampfler GmbH (www.conductix.com) und setzt die Tradition der induktiven Energieübertragungslösungen seit 1996 bei Wampfler fort.

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IPT Technology
Mathias Wechlin
Im Martelacker 13
79588 Efringen-Kirchen
+49(0) 76 21/6 62-287
mathias.wechlin@ipt-technology.com
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