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Pressemitteilungen

Sicher unterwegs: Feuerlöscher gehören in jedes Fahrzeug

Grundsätzlich und nicht nur auf längeren Urlaubsreisen sollte jeder Pkw mit einem Feuerlöscher ausgestattet sein. Gerade bei einem Stau in praller Sonne kann sich der Motor überhitzen und Feuer fangen; oder die Bremsen laufen heiß, beispielsweise bei einer Gebirgsfahrt. So oder ähnlich passiert das in Deutschland rund 15.000 Mal im Jahr. Darauf weist der bvbf Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. hin.

Sollte ein Fahrzeug zum Beispiel im Motorraum Feuer fangen, besteht kein Grund zur Panik. „Bis das Feuer auf den Innenraum übergreifen kann, vergehen Minuten“, so Carsten Wege, Geschäftsführer des bvbf. Daher: „Ruhe bewahren, den Wagen rechts heranfahren, Warnblinker an und Motor aus. Dann auf den Verkehr achten, aussteigen, Feuerlöscher bereithalten und vorsichtig die Motorhaube anheben. Aber immer nur mit Handschuhen oder einem Lappen – denn das Blech ist glühend heiß! Außerdem die Haube nur einen Spalt breit öffnen, damit das Feuer nicht weiter angefacht wird.“

Anschließend sollte man den Feuerlöscher durch die Öffnung auf den Brandherd richten und mit kurzen, gezielten Stößen löschen. Bei Bränden außerhalb des Motorraums ist ein Meter Sicherheitsabstand zu halten und auf die Windrichtung zu achten. So kann ein Fahrzeugbrand fast immer erfolgreich bekämpft und größerer Schaden abgewendet werden.

Mobile Feuerlöscher: Hilfreich auf dem Campingplatz …

Wer mit dem Caravan oder einem Wohnmobil unterwegs ist, sollte ebenfalls unbedingt einen Feuerlöscher mitführen. Denn beim Camping ist die Gefahr besonders groß: Gasflaschen und Holzkohle, Elektrogeräte und Heizstrahler sowie Fackeln und Windlichter können leicht Brände auslösen, die dann auf benachbarte Zelte und Wohnwagen übergreifen, da sie oft eng beieinanderstehen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, die fahrbaren Ferienwohnungen zusätzlich mit Rauchmeldern auszustatten.

… und bei Wald- und Wiesenbränden

Weitere Ursachen für Fahrzeugbrände sind technische Defekte wie Kurzschlüsse, undichte Ölleitungen oder überhitzte Katalysatoren. Auf Wiesen abgestellte Fahrzeuge können dadurch trockenes Gras oder Laub entzünden. In Zeiten steigender Waldbrandgefahr sind Autofeuerlöscher, die am besten griffbereit unter dem Fahrersitz oder gut zugänglich im Kofferraum montiert sind, ein „Muss“. Mehrfach konnten so bereits brennende Böschungen und Grünstreifen von beherzten Autofahrern gelöscht werden. Je mehr die „roten“ Helfer mitgeführt werden, desto eher kann im Brandfall wirksam gelöscht werden.

Schlagkräftige Autofeuerlöscher mit empfohlenen zwei Kilogramm oder zwei Litern Löschmittel-Inhalt erhält man bei qualifizierten Brandschutz-Fachbetrieben, die zudem eine Einweisung in die richtige Handhabung geben und auch die regelmäßige Wartung übernehmen, welche alle zwei Jahre erfolgen sollte. Adressen lokaler Anbieter finden sich – nach PLZ-Bereichen sortiert – zum Beispiel im Internet unter www.bvbf.de

Der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. Ist der Fachverband von Brandschutz-Fachbetrieben, -Fachhändlern und -Dienstleistern in Deutschland. Unsere Mitgliedsunternehmen bieten das gesamte Spektrum der technischen Dienstleistungen im vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz auf hohem Niveau. Eine wesentliche Aufgabe des bvbf ist die Förderung des Brandschutz-Gedankens in der Öffentlichkeit. Denn vorbeugender Brandschutz schützt das Leben und die Gesundheit von Menschen sowie den Bestand der Umwelt.

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bvbf: Rene Schümann als Vorsitzender bestätigt – Wahlen brachten Änderungen im Vorstand und Beirat

Der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf) tagte unter anderem mit den Wahlen zum Vorstand und Beirat und zur Besetzung der verbandsinternen Schlichtungsstelle am 17. Mai 2019 in Berlin. René Schümann führt weiterhin als bestätigter Vorsitzender den Vorstand im bvbf zusammen mit seinem bisherigen Stellvertreter Christoph Schellhorn und den neuen Stellvertretern Alexander Heinzl und Stefan Rau.

Die anwesenden Mitglieder wählten erneut José Alvarez, Hanns-Ulrich Doetsch, Dirk Neitzel und Rainer W. Klünder in den Beirat. Als weitere Mitglieder des Beirates wurden Frank Förster, Maximilian Prüßmann und Wulf Statz gewählt.

Erstmalig wählte die Versammlung die Besetzung der Schlichtungsstelle. Diese wird von Rechtsanwalt Markus Duhrke angeführt. Als Beisitzer fungieren Klaus-Dieter Hinkel, Willi Feldhaus, Peter-Jürgen Maack und Josef Schlott. Ersatzbeisitzer sind Uwe Henning und Frank Koppenhagen.

Den früheren Vorstandskollegen Nicole Maack und Hans-Jürgen Behncke wurde für ihre engagierte Mitarbeit und Verdienste besonderer Dank ausgesprochen.

Der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe (bvbf) repräsentiert anerkannte Brandschutz-Fachbetriebe, Fachhändler, Hersteller und Dienstleister des Brandschutzes. Gegenüber Politik, Behörden, Medien, in Normungsgremien sowie im Dialog mit wichtigen Institutionen werden deren Interessen, wie etwa die Sicherstellung des organisatorischen Brandschutzes und der Verfügbarkeit von Brandschutzanlagen und -einrichtungen und deren laufende Instandhaltung nach dem Stand von Recht und Technik, vertreten.

Weitere Informationen unter www.bvbf.de

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Ausgediente Feuerlöscher: Brandschutz-Fachbetriebe nehmen Altgeräte an und beraten bei Neuanschaffung

Mit Sicherheit entsorgt: Der direkte Weg zum Brandschutz-Fachbetrieb

Bei regelmäßiger Wartung, die alle zwei Jahre durchgeführt werden sollte, hat ein Feuerlöscher eine Lebensdauer von etwa 20 bis 25 Jahren. Nach diesem Zeitraum sind sie in Arbeitsstätten auszutauschen, da Materialermüdungen auftreten können. Zudem besteht selten eine weitere Ersatzteilversorgung, sodass der sichere Einsatz bei einem Entstehungsbrand nicht mehr gewährleistet ist. Der Austausch ausgesonderter Altgeräte gegen neue Feuerlöscher wird dringend empfohlen. Auf diesen Sachverhalt macht der bvbf Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. aufmerksam.

Ältere privat genutzte Feuerlöscher, die zum Beispiel in Wohnungen, Heizungskellern, Ferienhäusern oder Autos vorhanden sind, sollten ebenso ordnungsgemäß zur Entsorgung und gegen Neugeräte ausgetauscht werden. Ausgediente Feuerlöscher dürfen keinesfalls über den Hausmüll entsorgt werden.

Mit Sicherheit entsorgt: Der direkte Weg zum Brandschutz-Fachbetrieb

„Feuerlöscher sind Druckbehälter, die man nicht einfach in die Mülltonne wirft“, so Carsten Wege, Geschäftsführer des bvbf. „Da der Hausmüll im Entsorgungsfahrzeug gepresst wird, kann es zu einer schlagartigen Entladung des Behälters kommen. Aus Gründen des Umweltschutzes sind ausrangierte Feuerlöscher mit ihren jeweiligen Löschmitteln abfallrechtlich als Sonderabfall der vorgeschriebenen Verwertung und Entsorgung zuzuführen.

In jedem Fall übernehmen Brandschutz-Fachbetriebe gegen ein Entsorgungsentgelt die fachgerechte Entsorgung der Altgeräte und führen Behälter, sowie Druck- und Löschmittel dem Recycling-Kreislauf zu. Außerdem beraten sie, wenn es um die Installation und Wartung von Brandschutzmaßnahmen im privaten Haushalt geht. Lokale Anbieter sind beispielsweise im Internet unter www.bvbf.de abrufbar.

Feuerwehren nicht zuständig

Keinesfalls sollten Feuerlöscher bei der örtlichen Feuerwehr abgeben oder gar dort einfach vor die Tür gestellt werden. Die Entsorgung der Altgeräte ist nicht ihre Aufgabe und verursacht bei den Feuerwehren unnötige Arbeit und Kosten.

Kommunale Sammelstellen oder der Wertstoffhof

In haushaltsüblichen Mengen kann man Feuerlöscher, die nicht ersetzt werden sollen, in der Regel gegen eine Gebühr bei kommunalen Sammelstellen wie dem Schadstoffmobil oder dem Wertstoffhof abgeben. Ob und wann hier Feuerlöscher entgegengenommen werden, steht entweder im Abfallkalender oder auf der entsprechenden Internetseite. Mitunter nimmt die kommunale Müllentsorgung wegen der Sonderabfall-Eigenschaft keine Feuerlöscher an. In diesem Fall verweisen sie direkt auf die Brandschutz-Fachbetriebe.

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Feuergefahr in Escape-Rooms: Brandschutz- Experten sorgen für Sicherheit

Umfassende Sicherheitskonzepte bei Spielstätten und Events

Nach dem tragischen Brandereignis im polnischen Koszalin, bei dem fünf junge Mädchen in einem Escape-Room ums Leben kamen, wird jetzt auch über die Sicherheit deutscher Spielstätten diskutiert. Der richtige Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Brandschutz sind hier Sicherheitsexperten, insbesondere Brandschutzbeauftragte, die Sicherheitskonzepte für Unternehmen und Gewerbe ausarbeiten und bei Umsetzung behilflich sind. Darauf weist der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf) hin.

Rauchmelder, Feuerlöscher und richtiges Verhalten im Notfall retten Leben

Bundesweit gibt es ca. 400 gewerbliche Betreiber, die rund 1.000 speziell hergerichtete Escape-Rooms anbieten, in denen die Spieler innerhalb einer vorgegebenen Zeit knifflige Fragen beantworten und anspruchsvolle Aufgaben lösen müssen. Allerdings lassen sich hier in der Regel – anders als bei der betroffenen Spielstätte in Polen – die Türen im Notfall öffnen; zudem sind die Räume mit Feuerlöschern ausgestattet.

Dennoch ist jetzt die Verunsicherung in der Branche und bei den Fans dieser beliebten Freizeitbeschäftigung groß. Sicherheitskonzepte kommen daher auf den Prüfstand und die zuständigen Behörden sind alarmiert. Neben den Bauaufsichts- und Gewerbeaufsichtsämtern sind das die Berufsgenossenschaften der gesetzlichen Unfallversicherung. „Um hier bei den unterschiedlichen Anforderungen an den Brandschutz den Überblick zu behalten, empfehlen wir, Brandschutzbeauftragte zu kontaktieren, um das bestehende Sicherheitskonzept zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren“, so der Rat von Carsten Wege, Geschäftsführer des bvbf.

Sicherheitsvorkehrungen zur Gefährdung durch Brand treffen

Jeder Betreiber einer Spielstätte ist zur Erstellung und regelmäßigen Überprüfung der Gefährdungsbeurteilung mit den festgelegten Schutzmaßnahmen verpflichtet. Das dient dem Schutz der Beschäftigten und der Besucher. Das gilt speziell für die Brandgefahren.
Für die Brandschutzorganisation sind daher zu prüfen, bzw. durchzuführen:

Maßnahmen der Brandverhütung und Brandschutzordnung
Einweisung der Besucher über die vorhandenen Sicherheitsvorkehrungen
Brandschutzunterweisung des Betriebspersonals
Brandwarnalarmierungseinrichtung
ausreichende Anzahl geeigneter Feuerlöscher
Flucht- und Rettungsplan
Notausgänge, Flucht- und Rettungswege, die ohne Hilfsmittel zu öffnen, frei zugänglich und nicht zugestellt sind
Betriebspersonal in die Handhabung der Feuerlöscher unterweisen und regemäßig praktische Löschübungen durchführen
Erste Hilfe-Ausstattung

Umfassende Sicherheitskonzepte bei Spielstätten und Events

Grundsätzlich gilt: Ob in einer Spielstätte, auf der Theaterbühne, am Filmset, im Hörfunk- oder TV-Studio, einem Konzertsaal oder rund um Messen und Ausstellungen ist die besondere Gefährdung durch Feuer und Rauch stets ein elementarer Baustein des Sicherheitskonzeptes. Neben einer sorgfältigen Gefährdungsbeurteilung zählt dazu auch ein umfassendes Brandschutzkonzept inklusive Flucht- und Rettungswegeplan, geeigneten Löschmitteln und einer professionellen Schulung der betrieblichen Brandschutzhelfer im eigenen Unternehmen.

Lokale Ansprechpartner für den betrieblich-organisatorischen Brandschutz, sortiert nach PLZ-Bereichen, findet man beispielsweise im Internet unter www.bvbf.de

Der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. Ist der Fachverband von Brandschutz-Fachbetrieben, -Fachhändlern und -Dienstleistern in Deutschland. Unsere Mitgliedsunternehmen bieten das gesamte Spektrum der technischen Dienstleistungen im vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz auf hohem Niveau. Eine wesentliche Aufgabe des bvbf ist die Förderung des Brandschutz-Gedankens in der Öffentlichkeit. Denn vorbeugender Brandschutz schützt das Leben und die Gesundheit von Menschen sowie den Bestand der Umwelt.

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Feuerlöscher und Rauchwarnmelder gehören in jeden Haushalt

Feuerlöscher und Rauchwarnmelder gehören in jeden Haushalt

Carsten Wege – Geschäftsführer des bvbf

Jedes Jahr entstehen rund 200.000 Brände in Deutschland. Jährlich kommen immer noch rund 350 Menschen ums Leben. Die Zahl der Opfer hat sich seit der bundesweiten Rauchmelder-Pflicht halbiert. Vor diesem Hintergrund sprach unsere Redaktion mit Carsten Wege, Geschäftsführer des Bundesverbandes Brandschutz-Fachbetriebe (bvbf) mit Sitz in Berlin über Rauchmelder und Feuerlöscher als Lebensretter.

Redaktion: Herr Wege, welches sind die häufigsten Ursachen für Brände im eigenen Zuhause?

Carsten Wege: Neben leicht erkennbaren Gefahren wie offene Kerzenflammen auf dem Adventskranz gibt es in jedem Haushalt viele Brandquellen. Angefangen bei der nicht abgeschalteten Herdplatte über die glimmende Zigarette, das vergessene Bügeleisen bis hin zu defekten Kabeln. Sogar Fernseher und Computer-Monitore können selbst noch im „Stand-by“-Betrieb genügend Hitze entwickeln, um in Brand zu geraten. Und auch beim Aufladen von defekten Akkus für E-Bikes entsteht oft eine hohe Hitze. Solche Geräte sollte man daher nicht unbeaufsichtigt über Nacht aufladen.

Redaktion: Worauf kommt es bei der Auswahl und beim Einbau von Rauchmeldern an?

Carsten Wege: Preisunterschiede bedeuten in der Regel auch Qualitätsunterschiede. Lassen Sie sich vor dem Kauf am besten von einem Fachbetrieb beraten. Ist Ihr Rauchmelder montiert, testen Sie etwa einmal im Jahr durch Auslösen des Alarms, ob die Batterien noch stark genug sind. Wichtig ist auch, die Melder nach einiger Zeit intensiver zu überprüfen, da die Funktionsfähigkeit zum Beispiel durch Staub beeinträchtigt sein kann.

Redaktion: Welche Smart Home Innovationen gibt es im Bereich Brandschutz?

Carsten Wege: Inzwischen gibt es eine große Auswahl von internetbasierten Rauchmeldern. Diese senden Informationen über das WLAN an Ihr Smartphone und informieren über den Wartungszustand des Gerätes. Im Notfall können Sie über die App zum Beispiel die Feuerwehr alarmieren. Besonders für ältere Menschen, Familien und Wohngemeinschaften empfiehlt sich die Installation einer Funk-Alarmeinheit mit mehreren Rauchmeldern: Die Signale gehen an eine zentrale Einheit, die alle Bewohner im Haus gleichzeitig warnt.

Redaktion: Empfehlen Sie, für den privaten Haushalt einen Feuerlöscher anzuschaffen?

Carsten Wege: Ja, auf jeden Fall! Ganz wichtig ist auch hier: Feuerlöscher müssen im Notfall nicht nur griffbereit, sondern auch voll funktionsfähig sein. Wir empfehlen, das Gerät alle zwei Jahre sachkundig prüfen zu lassen.

Redaktion: Und wenn es trotz aller Vorsicht doch zu einem Brand kommt?

Carsten Wege: Dann ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und zuerst die Feuerwehr zu alarmieren. Ein Brand in seiner Entstehungsphase lässt sich aber fast immer mit einem Feuerlöscher erfolgreich bekämpfen. Die Handhabung ist einfach: Sicherung ziehen, Auslösevorrichtung bedienen und den Löschstrahl mit gezielten Stößen auf den Brandherd richten. Die Feuerwehr kann dann die mögliche Brandursache ermitteln und dafür sorgen, dass das Feuer nicht wieder aufflammt und den Brandrauch aus dem Gebäude ableiten.

Redaktion: Gibt es Ansprechpartner, die umfassend beraten und sich um den Brandschutz in Privathaushalten kümmern?

Carsten Wege: Kompetente Ansprechpartner sind die qualifizierten Brandschutz-Fachbetriebe, die neben dem Verkauf hochwertiger Rauchmelder und Feuerlöscher auch deren fachgerechte Montage und Wartung übernehmen sowie eine umfassende Beratung zum vorbeugenden Brandschutz bieten. Örtliche Adressen finden Sie zum Beispiel auf unserer Internet-Seite www.bvbf.de, wo sie nach Postleitzahlbereichen abrufbar sind. Die Handwerkerleistungen für den Einbau und regelmäßige Wartung können übrigens in Teilen steuerlich abgesetzt werden.

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Erhöhte Brandgefahr: Entstehende Brände können mit Feuerlöschern bekämpft werden

Feuerlöscher nach dem Einsatz unbedingt neu auffüllen lassen

Erhöhte Brandgefahr: Entstehende Brände können mit Feuerlöschern bekämpft werden

Wer sich mit der Handhabung eines Feuerlöschers vertraut macht, ist im Ernstfall gut gerüstet

Aufgrund der anhaltenden Hitze besteht in ganz Deutschland eine erhöhte Brandgefahr. Hierbei handelt es sich nicht nur um Waldbrände, sondern auch um Feuer in der häuslichen Umgebung, die durch Funkenflug oder Leichtsinn entstehen können. Vor diesem Hintergrund weist der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf) darauf hin, dass sich Brände in ihrer Entstehungsphase fast immer mit einem Feuerlöscher erfolgreich bekämpfen lassen.

Einfache Handhabung

Die Handhabung eines Feuerlöschers ist denkbar einfach und in wenigen Minuten für jedermann umzusetzen. Im Brandfall kann daher jeder „erste Hilfe“ leisten, größere Sachschäden vermeiden und sogar Menschenleben retten. Wie in jeder Notsituation gilt auch bei einem Brand: Ruhe bewahren, denn hektisches Handeln verhindert überlegtes Reagieren.

Mit der Bedienungsanleitung vertraut machen

Auf jedem Feuerlöscher ist die Bedienungsanleitung in einfachen Worten und Bildern erklärt:

– Löschdüse gezielt auf den Brand richten.
– Sicherung entfernen, den Schlagknopf oder Betätigungsgriff drücken und mit dem
Löschstrahl das Feuer bekämpfen.

– Darauf achten, dass genügend Abstand zu den Flammen besteht.

– Währenddessen, idealerweise von einer anderen Person, über die Notrufnummer
112 die Feuerwehr verständigen.

So ist bereits Hilfe unterwegs, falls das Feuer doch nicht unter Kontrolle zu bringen ist. Außerdem kann die Feuerwehr die mögliche Ursache des Brandes klären und ein Wiederaufflammen des Brandherdes verhindern.

Feuerlöscher nach dem Einsatz unbedingt neu auffüllen lassen

Nach jedem Einsatz muss der Feuerlöscher unbedingt neu aufgefüllt werden – auch dann, wenn er nur teilweise entleert wurde. Die Kosten dafür übernimmt in der Regel die Feuer- oder die Hausratversicherung. Und die Wiederauffüllung übernehmen qualifizierte Brandschutz-Fachbetriebe, die man zum Beispiel im Internet unter www.bvbf-brandschutz.de findet. Diese bieten auch eine kompetente Beratung bei Neuanschaffungen von Rauchwarnmeldern und Feuerlöschern an. Außerdem führen sie die regelmäßige sachkundige Prüfung der Geräte durch, die mindestens alle zwei Jahre erfolgen sollte. Denn nur so ist gewährleistet, dass ein Feuerlöscher im Falle eines Falles auch wirklich voll funktionstüchtig ist.

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Auto oder Wohnmobil: Gut, wenn der Feuerlöscher mitreist

Keine Panik beim Fahrzeugbrand

Auto oder Wohnmobil: Gut, wenn der Feuerlöscher mitreist

Es passiert in Deutschland rund 15.000 Mal pro Jahr: Ein Auto fährt an den Straßenrand, Rauch steigt aus Motorhaube und Kühlergrill – das Fahrzeug hat Feuer gefangen. Bis jedoch die Flammen auf den Innenraum übergreifen, vergehen bis zu acht Minuten. Zeit genug, um den Brand in seiner Entstehungsphase mit einem Feuerlöscher gezielt zu bekämpfen. Darauf weist der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf) hin.

Feuerlöscher griffbereit montieren

Während Feuerlöscher für Busse und Gefahrgut-Transportfahrzeuge gesetzlich vorgeschrieben sind, zählen sie nicht zur Grundausstattung eines Personenkraftwagens. Grundsätzlich sollten sich Autofahrer jedoch nicht auf fremde Hilfe verlassen, sondern eigenverantwortlich handeln und das Fahrzeug mit einem Feuerlöscher ausstatten. Aufgrund der Löschwirkung empfehlen die Experten des bvbf Autofeuerlöscher mit 2 Kilogramm oder 2 Liter Löschmittel. Dieser sollte griffbereit platziert und sicher befestigt sein. Optimal ist die Montage unter dem Fahrersitz. Alternativ kann dieser auch im Kofferraum befestigt werden.

Keine Panik beim Fahrzeugbrand

Die meisten Brände entstehen durch technische Defekte wie Kurzschlüsse, Funkenbildung, überhitzte Motorteile oder undichte Ölleitungen. Gerade bei hoher Hitze und langen Staus kommt es immer wieder zu Fahrzeugbränden. Steigt während der Fahrt Rauch aus dem Motorraum, fährt man das Auto schnellstmöglich an den Straßenrand, schaltet den Warnblinker ein und den Motor aus. Die heiße Motorhaube ist unbedingt nur mit einem Handschuh oder Lappen vorsichtig und nur eine Handbreit zu öffnen, damit das Feuer nicht durch die Sauerstoffzufuhr weiter angefacht wird. Danach aus etwa einem Meter Abstand den Feuerlöscher auf den Brandherd richten und – immer in Windrichtung – mit kurzen, gezielten Stößen löschen.

Erhöhte Gefahr beim Camping

Eine erhöhte Brandgefahr besteht auf Campingplätzen: Gasflaschen, Grillgeräte, offenes Feuer und der Kerzenschein am Abend ebenso wie Elektrogeräte oder Heizstrahler können trockenes Gras, Zweige oder Laub leicht entzünden. Binnen Minuten greifen die Flammen auf Zelte und Fahrzeuge über. Wer mit dem Reisemobil oder dem Wohnwagen unterwegs ist und somit über einen größeren Stauraum verfügt, sollte einen Feuerlöscher mit 6 Kilogramm oder 6 Liter Löschmittel mitführen.

Feuerlöscher in Auto und Haushalt alle 2 Jahre überprüfen lassen

Doch der Feuerlöscher nutzt wenig, wenn er veraltet ist. Bei einem Fahrzeugneukauf sollte dieser nicht aus dem Altfahrzeug übernommen, sondern ebenfalls neu angeschafft werden, zumal die Kosten lediglich rund 30 Euro betragen. Erhältlich sind Autofeuerlöscher bei qualifizierten Brandschutz-Fachbetrieben, die – anders als Baumärkte und Discounter oder Versandhandel – eine kurze Einweisung in deren richtige Handhabung geben. Zudem führen sie die regelmäßige sachkundige Prüfung der Geräte durch. Dies kann praktischerweise gleichzeitig geschehen, wenn der Kundendienst die Haushaltsfeuerlöscher überprüft. Adressen von örtlichen Brandschutz-Fachbetrieben findet man im Internet beispielsweise unter www.bvbf.de

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Neue Fassung der Technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A2.2

„Maßnahmen gegen Brände“: Schnelles Handeln im Fokus

Neue Fassung der Technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A2.2

Fachfirmen analysieren die Gegebenheiten vor Ort und helfen bei der Erstellung von Fluchtplänen

Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A2.2 über „Maßnahmen gegen Brände“ wurde überarbeitet und in einer neuen Fassung im Mai 2018 veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht weiter das schnelle und zielgerichtete Handeln im Falle eines Brandes durch vom Arbeitgeber individuell festgelegte organisatorische und technische Maßnahmen. Darauf macht der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf) aufmerksam.

Im Wesentlichen wurden folgende Anpassungen vorgenommen: Die Konkretisierung der Anforderungen an die Grundausstattung mit Feuerlöschern und erforderlichen Löschmitteleinheiten sowie der Anforderungen bei erhöhter Brandgefährdung. Eine bedeutende Rolle kommt den Regelerweiterungen in Bezug auf organisatorische Maßnahmen zu. Hierbei ist auf das Verhalten im Brandfall, was durch die Brandschutzordnung oder den Flucht- und Rettungsplan geregelt werden sollte, und die zweckmäßige Bestellung eines Brandschutzbeauftragten bei Arbeitsstätten mit erhöhter Brandgefährdung zu verweisen.

Ermittelte Brandgefährdung gibt diverse Maßnahmen vor

Liegt eine „normale Brandgefährdung“ vor, die laut Definition einer Büronutzung entspricht, setzt die neue ASR auf die schnelle und wirksame Bekämpfung von Entstehungsbränden und erlaubt jetzt auch die Anrechnung von Feuerlöschern mit weniger als 6 Löschmitteleinheiten. In diesem Fall ist die Anzahl mit deutlich leichteren Feuerlöschern zu erhöhen und die Anzahl der Brandschutzhelfer zu verdoppeln, damit sich die Wegstrecken auf maximal 10 Meter verkürzen, sich die Zugriffszeit reduziert und die Wirksamkeit der Bekämpfung eines Entstehungsbrandes gesteigert wird. Grundsätzlich sollte die Entfernung von jeder Stelle im Gebäude zum nächsten Feuerlöscher nicht mehr als 20 Meter Laufweg betragen.

Liegt für Arbeitsbereiche der Arbeitsstätte hingegen eine „erhöhte Brandgefährdung“ vor, können diese Bereiche zusätzlich mit Brandmeldern ausgestattet werden. Eine erhöhte Brandgefährdung besteht immer dann, wenn Stoffe mit erhöhter Entzündbarkeit vorhanden sind, die örtlichen Verhältnisse eine Brandentstehung begünstigen oder bei einem Entstehungsbrand mit einer schnellen Ausbreitung zu rechnen ist wie zum Beispiel bei Speditionslagern, Kinos und Diskotheken, Pflegeheimen, Industrieproduktionen, Handwerksbetrieben und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sowie technische und naturwissenschaftliche Bereiche von Bildungs- und Forschungseinrichtungen. In diesem Fall ist die Anzahl der Feuerlöscher zu erhöhen, wobei auch mehrere gleichzeitig an gut zugänglichen Stellen montiert werden können. Darüber hinaus müssen die Löschmittel der Brandklasse angepasst werden. Die maximale Wegstrecke ist auf 10 Meter zu begrenzen. Schwer zugängliche Bereiche können zusätzlich mit Löschanlagen ausgerüstet werden. Das Vorhandensein von Löschanlagen gestattet nicht den Verzicht auf Feuerlöscher, da diese insbesondere in der Entstehungsphase ein wichtiges Mittel zur Brandbekämpfung sind.

Organisatorische Maßnahmen der Brandschutzordnung

Der Arbeitgeber hat die notwenigen Maßnahmen gegen Brände und die Verhaltensregeln im Brandfall zu dokumentieren. Diese Brandschutzordnung muss bei einer erhöhten Brandgefährdung für alle Personen, die sich an einer Arbeitsstätte aufhalten, an einer leicht zugänglichen Stelle aufgehängt oder auf elektronischem Wege verfügbar gemacht werden. Dieses gilt auch für Besucher, eines Unternehmens und für Fremdfirmen, die vor Ort tätig sind.

Brandschutzbeauftragter und -helfer: wichtiger Bestandteil des Sicherheitsmanagements

Generell ist Brandschutz Chefsache. Liegt eine erhöhte Brandgefahr für die Arbeitsstätte vor, sollte nach der ASR zweckmäßig geprüft werden, ob ein Brandschutzbeauftragter mit seinen Aufgaben bestellt und entsprechend ausgebildet ist. Dieser berät und unterstützt den Arbeitgeber.

Ein weiteres Augenmerk gilt – wie nach der bisherigen ASR-Regeln – den Brandschutzhelfern. Diese können innerhalb des Betriebs zur praktischen Bekämpfung von Entstehungsbränden geschult werden. Mindestens fünf Prozent der Beschäftigten – bei Arbeitsstätten mit erhöhter Brandgefährdung entsprechend mehr – sind so zu schulen, dass sie mit den grundlegenden Fertigkeiten und Kenntnissen vertraut sind, die im Falle eines Brandes beherrscht werden müssen. Insbesondere der praktische Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen und das Verhalten im Brandfall sind bei einer fachkundigen Unterweisung obligatorisch. Der Arbeitgeber sollte bei der Ernennung der Brandschutzhelfer sowohl Schichtbetrieb und Fluktuation als auch die Abwesenheit einzelner Mitarbeiter berücksichtigen. Fortbildung, Urlaub, Krankheit oder Elternzeit sind hier als Stichworte zu nennen. Die neue ASR A2.2 empfiehlt konkret, die Unterweisung mit Löschübungen in Abständen von 3 bis 5 Jahren zu wiederholen.

Brandschutz-Fachbetriebe analysieren Gegebenheiten vor Ort

Aufgrund der Komplexität empfiehlt es sich, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, unterstützend einen Brandschutz-Fachbetrieb sowohl in die Gefährdungsbeurteilung als auch in die Planung und Umsetzung der Maßnahmen gegen Brände einzubeziehen. Dieser kann als externer Dienstleister die Funktion des Brandschutzbeauftragen übernehmen. Die Analysen der Gegebenheiten vor Ort helfen bei der Erstellung von Brandschutzordnungen sowie Alarm-, Flucht- und Rettungsplänen. Brandschutz-Fachbetriebe verfügen über ein breites Sortiment an moderner Lösch- und Alarmierungstechnik. Weiter werden Mitarbeiter-Unterweisungen im Brandschutz und Brandschutzhelfer-Schulungen mit praktischen Löschübungen angeboten. Sie können somit den Unternehmer gezielt beraten und zugleich entlasten. Lokale Anbieter sind zum Beispiel unter www.bvbf.de abrufbar.

Der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. Ist der Fachverband von Brandschutz-Fachbetrieben, -Fachhändlern und -Dienstleistern in Deutschland. Unsere Mitgliedsunternehmen bieten das gesamte Spektrum der technischen Dienstleistungen im vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz auf hohem Niveau. Eine wesentliche Aufgabe des bvbf ist die Förderung des Brandschutz-Gedankens in der Öffentlichkeit. Denn vorbeugender Brandschutz schützt das Leben und die Gesundheit von Menschen sowie den Bestand der Umwelt.

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Ab 2018 Rauchmelder-Pflicht für alle Wohnungen in Bayern

Brandschutz-Fachbetriebe helfen weiter

Ab 2018 Rauchmelder-Pflicht für alle Wohnungen in Bayern

Ab 2018 Rauchmelder-Pflicht für alle Wohnungen in Bayern

Der Einbau von Rauchwarnmeldern ist ab dem 1. Januar 2018 für alle Wohnungen in Bayern Pflicht. Darauf weist der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf) hin. Handelt es sich um Mietwohnungen, ist der Wohnungseigentümer für die Installation verantwortlich. Die laufende Betriebsbereitschaft hat hingegen der Mieter sicherzustellen. Es sei denn, der Vermieter übernimmt die Verantwortung selbst. In diesem Fall ist der Mieter dazu verpflichtet, einen Techniker in die Wohnung zu lassen, der den Rauchwarnmelder im Auftrag des Vermieters jährlich auf Betriebsbereitschaft kontrolliert und wartet.

Die Bayrische Bauordnung schreibt vor, dass sämtliche Schlafräume, Kinderzimmer sowie Flure, die zu Wohnräumen führen, mit mindestens einem Rauchmelder auszustatten sind. Diese Pflicht besteht bereits seit dem 1. Januar 2013 für alle Neubauten und wird zum Jahreswechsel auf alle Wohnungen im Bestand ausgedehnt. Vermietern und Eigentümern bleibt also nur noch wenig Zeit zum Handeln. Sollte eine Mietwohnung noch nicht mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein, empfiehlt der Verband den Mietern, aktiv auf den Wohnungseigentümer zuzugehen und die Installation einzufordern.

Im Schlaf wird Rauch nicht wahrgenommen

Wie wichtig Rauchwarnmelder sind, zeigt die Statistik: So kommt es jedes Jahr in Deutschland zu fast 200.000 Bränden, bei denen rund 400 Menschen ums Leben kommen. Die Zahl der Opfer hat sich seit der bundesweiten Rauchmelder-Pflicht halbiert. Insbesondere im Schlaf wird Rauch nicht wahrgenommen, da der menschliche Geruchssinn ausgeschaltet ist. In diesem Fall weckt der Rauchwarnmelder durch seinen schrillen Alarmton. So können sich die Bewohner rechtzeitig in Sicherheit bringen, einen Löschversuch unternehmen und die Feuerwehr verständigen.

Brandschutz-Fachbetriebe helfen weiter

Kompetente Ansprechpartner für Beratung, Installation und Wartung sind die qualifizierten Brandschutz-Fachbetriebe. Sie bieten Rat und Hilfe zu allen Fragen rund um den Brandschutz. Sie installieren Rauchwarnmelder sowie leistungsfähige Feuerlöscher und bieten auch praktische Löschübungen an. Adressen lokaler Anbieter können unter anderem im Internet auf der Homepage des Bundesverbandes unter www.bvbf.de abgerufen werden.

Der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. Ist der Fachverband von Brandschutz-Fachbetrieben, -Fachhändlern und -Dienstleistern in Deutschland. Unsere Mitgliedsunternehmen bieten das gesamte Spektrum der technischen Dienstleistungen im vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz auf hohem Niveau. Eine wesentliche Aufgabe des bvbf ist die Förderung des Brandschutz-Gedankens in der Öffentlichkeit. Denn vorbeugender Brandschutz schützt das Leben und die Gesundheit von Menschen sowie den Bestand der Umwelt.

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Brandschutz in Privathaushalten: Gezielte Maßnahmen erhöhen die Sicherheit

Brandschutz-Fachbetriebe helfen weiter

Brandschutz in Privathaushalten: Gezielte Maßnahmen erhöhen die Sicherheit

Wer sich mit der Handhabung des Feuerlöschers vertraut macht, ist im Ernstfall gut gerüstet

Jedes Jahr kommen in Deutschland immer noch rund 400 Menschen bei Wohnungsbränden ums Leben. Die meisten davon durch giftige Rauchgase. Darüber hinaus gibt es jährlich bis zu 4000 Brandverletzte. Eine weitere, oft unterschätze Gefahrenquelle ist Kohlenmonoxid. Pro Jahr fallen alleine in Deutschland bis zu 1.000 Menschen diesem Gas zum Opfer. Doch bereits durch einfache Maßnahmen kann jeder in seinem Haushalt das Gefahrenpotenzial mindern. Feuerlöscher, Rauchwarnmelder, Herdüberwachung, und CO-Melder bieten – bei regelmäßiger Wartung – einen umfassenden Schutz vor Feuer, Rauch und Kohlenmonoxid. Darauf weist der bvbf Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V., mit Sitz in Berlin, hin.

Feuerlöscher können Leben retten und Sachwerte schützen. Daher sollten sie zur Grundausstattung eines jeden Haushaltes gehören. Allerdings müssen die Feuerlöscher im Notfall nicht nur griffbereit, sondern auch voll funktionsfähig sein. Das ist nur dann gewährleistet, wenn sie alle zwei Jahren gewartet werden. Während die Wartung in Unternehmen und öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen Pflicht ist, wird sie im privaten Bereich aus gebotener Sorgfalt dringend empfohlen.

Rauchwarnmelder sind inzwischen in allen Bundesländern vorgeschrieben. Sie sind einmal im Jahr durch Auslösen des Alarms zu prüfen; Batterien sind ggf. auszuwechseln. Nach zehn Jahren müssen die Melder überprüft und erforderlichenfalls ausgetauscht werden, da die optische Einheit durch Staub auf Dauer verschmutzt oder aus anderen technischen Gründen die zuverlässige Funktionsfähigkeit nicht mehr gegeben ist. Bei Rauchmeldern mit zehn Jahre haltbaren Lithium-Batterien wird die komplette Einheit ausgewechselt.

Herdüberwachungs-Systeme sind die optimale Ergänzung zu Rauchwarnmeldern, da diese aufgrund der Kochdämpfe in Küchen nicht installiert werden. Denn nicht nur bei Senioren, auch unter jüngeren Semestern lautet eine der am häufigsten gestellten Fragen: „Habe ich auch den Herd ausgemacht?“ Elektronische Sensoren überwachen die Temperatur über den Kochplatten und schalten automatisch den Herd ab, wenn die Hitze zu groß ist oder die vorher eingestellte Kochzeit überschritten wurde. Optische und akustische Signale warnen darüber hinaus vor der Gefahr.

CO-Melder schützen vor dem farb- und geruchslosen Kohlenmonoxid. Dieses Gas ist deshalb besonders gefährlich, da es von den menschlichen Sinnen nicht erkannt werden kann. Bereits wenige Atemzüge führen zu Bewusstlosigkeit und ggf. zum Tod. Wer eine Heizungsanlage, eine Gastherme oder einen Ofen betreibt, sollte daher stets einen CO-Melder installieren.

Brandschutz-Fachbetriebe helfen weiter

Kompetente Ansprechpartner für Beratung, Installation und Wartung sind die qualifizierten Brandschutz-Fachbetriebe. Sie bieten Rat und Hilfe zu allen Fragen rund um den Brandschutz. Sie installieren leistungsfähige Feuerlöscher und Warngeräte und bieten auch praktische Löschübungen an. Adressen lokaler Anbieter können unter anderem im Internet unter www.bvbf.de abgerufen werden.

Der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. Ist der Fachverband von Brandschutz-Fachbetrieben, -Fachhändlern und -Dienstleistern in Deutschland. Unsere Mitgliedsunternehmen bieten das gesamte Spektrum der technischen Dienstleistungen im vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz auf hohem Niveau. Eine wesentliche Aufgabe des bvbf ist die Förderung des Brandschutz-Gedankens in der Öffentlichkeit. Denn vorbeugender Brandschutz schützt das Leben und die Gesundheit von Menschen sowie den Bestand der Umwelt.

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