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Innovative HNO-Lasertherapie von biolitec® bei Schnarchen und vergrößerten Mandeln

Bei primärem Schnarchen Nasenmuschelverkleinerung durch Laser möglich – Verkleinerung der Mandeln und Beseitigung von Nasenatmungsproblemen auch bei Kindern mit Lasertherapie

Jena, 12. März 2019 – Schnarchen ist nicht nur ein akustisches Problem. 45 Prozent aller Männer und 30 Prozent aller Frauen schnarchen. Beim Schnarchen stört man nicht nur den Partner, sondern es fehlt auch die ausreichende Erholsamkeit des Schlafs, was wieder Folgeerkrankungen nach sich ziehen kann. Was wenige wissen: Es gibt unterschiedliche Arten des Schnarchens, die ganz verschieden therapiert werden.

Solange das Schnarchen von einer vorübergehenden Erkrankung ausgelöst wird (Erkältung, Nasennebenhöhlenentzündung, grippaler Infekt) wird dies meist medikamentös behandelt. Aber bei chronischen Verlaufsformen und vor allem bei unregelmäßigem Schnarchen und Atemaussetzern sollte ein HNO-Arzt aufgesucht werden. Generell wird unterschieden zwischen dem primären Schnarchen, was durch eine Nasenatmungsbehinderung begünstigt und in der Regel von einer erschlafften Gaumenmuskulatur, zu großen Gaumenmandeln („Mandeln“) und/oder einer Schiefstellung des Kiefers begleitet wird, und einem Schnarchen, das als Folge einer chronischen Grunderkrankung auftritt.

Die Behandlungen von primären schlafbezogenen Atemstörungen zielen vor allem auf eine Wiederherstellung der freien Nasenatmung durch Nasen-muschelverkleinerung durch Laser ab. Für so genannte Mundschnarcher gibt es eine besonders schonende Möglichkeit für die Straffung des Gaumensegels mithilfe eines Lasers, was sogar häufig in Lokalanästhesie durchgeführt werden kann. Bei mehr als 60 Prozent wird in der Regel eine deutliche Reduktion des Schnarchens erzielt.

Ein wichtiger Aspekt ist die optimale Schonung des umliegenden Schleimhautgewebes durch die Lasertherapie von biolitec®, was zu geringeren Reizungen und Schwellungen und damit zu einer schnelleren Gesundung führt.

Auch Kinder sind bereits vom Schnarchen betroffen, was häufig neben einer vergrößerten Rachenmandel („Polypen“) auch an stark vergrößerten Gaumenmandeln liegt. Dies kann dann zu einer Erschlaffung des Gewebes im Schlaf und im Zusammenhang mit Nasenatmungsbehinderung zu einer gravierenden Beeinträchtigung der Schlafqualität führen. Wird dabei gleichzeitig Schleim zurückgehalten, besteht ein anhaltender „Schnupfen“. Weitere Folgen sind Sekretansammlungen im Mittelohr mit Hörminderung und gehäufte Mittelohrentzündungen, Schluckbeschwerden und wenig Appetit, was wiederum zu Gedeihstörungen führen kann.

In den allermeisten Fällen ist die Verkleinerung der Gaumenmandeln, vorzugsweise mit dem Laser (Lasertonsillotomie), in Verbindung mit einer Entfernung der Rachenmandel als optimale Behandlung anzusehen. Die Funktion der „Rest-Gaumenmandeln“ scheint nach heutigem Kenntnisstand erhalten zu bleiben. Als weitere Vorteile der Lasertonsillotomie sind die im Vergleich zur kompletten Gaumenmandelentfernung deutlich geringeren und kürzer anhaltenden Wundschmerzen sowie das äußerst geringe Nachblutungsrisiko zu nennen, weshalb die Lasertonsillotomie in den allermeisten Fällen ambulant durchgeführt werden kann.

Dr. Frank-Peter August wendet die Lasertherapie des Medizintechnik-Unternehmens biolitec® in seiner HNO-Praxis in Kleinmachnow bei Potsdam bereits seit über 20 Jahren bei Erwachsenen und Kindern erfolgreich an: „Wir sind froh, die sanfte und schonende Lasermethode der biolitec® in unserer Praxis anbieten zu können, auf die auch unsere kleinen Patienten sehr gut reagieren. Die Lasermethode hat bei uns die zuvor gängigen invasiven chirurgischen Methoden abgelöst.“

Die Eingriffe führt Dr. August seit nunmehr über 20 Jahren im ambulanten Operationszentrum in Stahnsdorf durch. Aufwändigere Eingriffe erfolgten stationär in der Potsdamer Sanssouci-Klinik.

Die anspruchsvollen Systeme der biolitec® wurden für verschiedene Anwendungen in der HNO-Chirurgie entwickelt und bieten eine große Auswahl für Behandlungen an empfindlichen und schwer zugänglichen Stellen in Ohr, Nase, Hals und Kehlkopf. Weitere Informationen erhalten Patienten unter www.info-hno-lasertherapie.de sowie bei der biolitec®-Hotline unter 01805-010276.

Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec® vor allem minimal-invasive, schonende Laserverfahren. ELVeS® Radial® (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz. Der neue LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980 nm und 1470 nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. In der Urologie ermöglicht die innovative Kontaktfaser XCAVATOR® in Verbindung mit dem LEONARDO® DUAL 200 Watt-Laser eine schonende Behandlung bei z.B. gutartiger Prostatavergrößerung (BPH). Speziell für die mobile Anwendung vor Ort wurde der nur 900 g leichte LEONARDO® Mini-Laser entwickelt. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Gynäkologie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie sowie Orthopädie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®. Weitere Informationen unter www.biolitec.de

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Laparoskopie und Roboter-Chirurgie sollen verschmelzen

Schweizer Startup macht Roboter Chirurgie für den alltäglichen OP Einsatz nutzbar:

Laparoskopie und Roboter-Chirurgie sollen verschmelzen

Dexter holt den Operateur zurück an den Tisch

(Epalinges/Schweiz, Dezember 2018) Abstract: Roboter-Chirurgie ist ein nutzbringendes und zukunftsweisendes Verfahren in der modernen Medizin, ist jedoch technisch und organisatorisch aufwendig und teuer. Das Schweizer Medizintechnik-Startup Distalmotion mit Sitz in Epalinges will deshalb die Roboter-Chirurgie mit klassischen laparoskopischen Eingriffen verschmelzen und beide Welten bestmöglich zusammenbringen: „Dexter“ heißt der OP-Roboter, der einerseits dem Chirurgen ein großes Plus an Flexibilität und Ergonomie ermöglichen wird und andererseits besonders schlank sowie kosteneffizient ist. Ab Mitte 2019 wird Distalmotion mit der Auslieferung der Geräte in Europa beginnen.

Die Roboter-Chirurgie für den alltäglichen Einsatz und eine größere Anzahl an Operationen nutzbar zu machen – das ist der Anspruch, mit dem das Medizintechnik-Startup Distalmotion an die Entwicklung einer neuen Technologie herangegangen ist. „Mit Dexter bringen wir den Operateur zurück zum Patienten, direkt an den OP-Tisch. Wir haben uns bei der Konzeption darauf konzentriert, die Laparoskopie mit der Roboter-Chirurgie zu verschmelzen und die im Augenblick vorherrschende Trennung der beiden Verfahren zu überwinden“, erklärt Michael Friedrich, Distalmotion CEO. Denn bisher muss sich der Operateur zwischen klassischer Laparoskopie und einer roboterassistierten OP entscheiden – ein Wechsel während der Operation wäre sehr aufwendig.

Der Chirurg hat zwei Arme – Dexter ebenfalls
Dexter ist so konzipiert, dass er den Chirurgen bestmöglich unterstützt, ohne den Arbeitsablauf der Operation zu verändern. Dabei spielen unterschiedliche Facetten eine Rolle. Zum einen geht es um rein räumliche Dimensionen: Dexter hat zwei Roboterarme und nicht drei oder vier, wie herkömmliche Systeme. Damit bleibt am Patienten das laparoskopische Setup mit ausreichend Raum für Operateur und Assistenten erhalten. Die Roboterarme können einfach beiseite genommen und bei Bedarf in wenigen Sekunden wieder zurück in den Einsatz geholt werden, um zwischen laparoskopischem und robotischem Instrumentarium zu wechseln. Somit werden die Vorteile der robotischen Chirurgie in der Laparoskopie zugänglich und beide Techniken verschmelzen. Dabei bietet der Roboter die wesentlichen Vorteile robotischer Chirurgie: er arbeitet präzise, bietet distal abwinkelbare Instrumente sowie eine ergonomische Position des Operateurs während des Eingriffs. Der Chirurg kann im Laufe der OP jederzeit entscheiden, ob er den Roboter nutzen oder Arbeitsschritte konventionell laparoskopisch durchführen möchte. Der Name „Dexter“ ist abgeleitet vom englischen Begriff „dexterity“, was übersetzt Geschicklichkeit bedeutet. Denn die, so sagen die Entwickler des Roboters, wird durch die distal abwinkelbaren und in sieben Freiheitsgraden beweglichen Instrumente optimiert.

Dexter holt den Operateur zurück an den Tisch
Dexter ist so konzipiert, dass der Chirurg während der gesamten OP steril direkt am Patienten ist. Der Aufbau der Operation und die Position der Trokare unterscheidet sich kaum von einer herkömmlichen Laparoskopie. Die Position der Roboterarme lässt sich während der Operation jederzeit verändern, damit ist zum Beispiel ein Trokarwechsel einfach und schnell möglich – ein Vorgang, der bei herkömmlichen Robotersystemen mit einem erheblichen Aufwand verbunden sein kann. Das sorgt für ein großes Plus an Flexibilität und verbindet das klassische Laparoskopie-Setting mit der Roboter-Chirurgie. Für eine roboterassistierte Operation ist das Setup normalerweise anders, als für eine Laparoskopie. Der Operateur ist mit dem Einsatz des Roboters an die Bedienkonsole gebunden und vom eigentlichen Geschehen am Tisch und dem Patienten weit entfernt. Allerdings kann es auch bei roboterassistierten Operationen zu Komplikationen kommen, wie eine Auswertung der von der FDA gesammelten Daten aus 14 Jahren ergab. Ob der Roboter selbst dabei ein Problem verursacht oder es sich um ein allgemeines Operationsrisiko handelt, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Wichtig und sicherer für den Patienten ist es, wenn der Operateur innerhalb weniger Sekunden in das Geschehen eingreifen kann. Der Wechsel von der Arbeit mit Dexter zum direkten Handeln am Patienten ist in weniger als 20 Sekunden möglich.

Kann die Ergonomie im Operationssaal verbessert werden?
Oftmals zeitintensive Arbeitsschritte bei laparoskopischen Eingriffen werden mithilfe des Roboters in einer ergonomischen Körperhaltung durchgeführt, wie beispielsweise die Darstellung von Strukturen oder Mobilisierung von Organen sowie das abschließende Vernähen, gerade in engen und schwer zugänglichen Bereichen. Die Bedienkonsole für Dexter ist in der Höhe verstellbar, sodass der Chirurg im Sitzen oder Stehen daran arbeiten kann. Auch längere Arbeitsschritte sind an der ergonomisch gestalteten Konsole in entspannter Haltung möglich – der Wechsel zwischen beiden Techniken erfolgt innerhalb von Sekunden. Wie wichtig die Ergonomie im OP ist, stellen verschiedene Untersuchungen und Studien fest. So heißt es im Zentralblatt für Chirurgie über die Laparoskopie: „Die Vorteile für den Patienten sind bekannt: besseres kosmetisches Ergebnis, geringere postoperative Schmerzen und kürzerer Krankenhausaufenthalt. Für den Chirurgen dagegen bringt diese Operationstechnik […] Nachteile mit sich. Diese sind […] eine ungünstige Körperhaltung, wie sie in anderen Arbeitsbereichen von Arbeitnehmern und Betriebsärzten nicht akzeptiert würde.“

Eine offene Plattform macht den Weg für Innovationen frei
Distalmotion hat mit Dexter bewusst ein modulares Konzept entwickelt: So ergänzt der Roboter die Arme des Chirurgen – alle anderen Instrumentarien im OP bleiben wie gehabt. „Die Kliniken und Mediziner wählen bewusst Technologien aus, die bestmögliche klinische Ergebnisse versprechen. Gerade neue Technologien benötigen aber Zeit, bis sie bei robotischen Systemen verfügbar sind, weil Operationsroboter bisher geschlossene Plattformen sind“, sagt Distalmotion CEO Michael Friedrich. Das gilt für innovative bildgebende Verfahren ebenso, wie für moderne Ultraschall- und Elektrochirurgie-Instrumente. Die Krankenhäuser können in Kombination mit Dexter das bestmögliche Instrumentarium einsetzen und bei Bedarf unkompliziert austauschen. Jeder Operateur kann nach wie vor seine bevorzugten Spezialinstrumente verwenden oder unterschiedliche bildgebende Verfahren, ganz gleich, ob dreidimensional, hochauflösend in 4K und den künftigen 6k sowie 8k Standards oder zur Fluoreszenz-Endoskopie.

Paradigmenwechsel: Der Einsatz von OP-Robotern muss nicht teuer sein
Aktuell sind die Kosten für roboterassistierte Operationen hoch. Die Kliniken schaffen die Systeme zwar an, zahlen aber häufig bei jeder Operation von „Kollege Roboter“ zu. Die Kosten betreffen nicht nur die Anschaffungs- und Wartungskosten für die teuren Anlagen, sondern auch eventuell längere Operationszeiten wegen der teils komplexen und unflexiblen Systeme. Das Startup Distalmotion hat lange daran gearbeitet, den OP-Roboter Dexter so zu optimieren, dass die Kosten sich in einem Rahmen bewegen, der mit den Vergütungen für einen laparoskopischen Eingriff durch die Klinik problemlos abgedeckt werden kann. Dabei wird nicht auf Qualität verzichtet – Planung und Fertigung von Dexter laufen auf High-Tech-Niveau komplett in der Schweiz – sondern auf unnötige Komplexität: „In Dexter stecken etliche patentierte Ideen, die das System einfacher und weniger aufwendig machen. Ein durchdachtes mechanisches Design macht Dexter funktionssicher und gleichzeitig günstiger in der Herstellung. Dexter ist innerhalb weniger Minuten vorbereitet und einsatzbereit. Roboterarme und Bedienkonsole werden steril abgedeckt, die Roboterarme entsprechend der Trokare positioniert und die Instrumente eingesetzt und registriert. Das modulare System erlaubt den Kliniken, bereits bestehende Instrumente und Bildgebungstechnologien weiterhin zu nutzen“, erklärt Alexandre Berthoud, Head of Supply Chain and Operations bei Distalmotion. „Wir setzen auf ein Mietmodell, um Dexter möglichst vielen Kliniken und Krankenhäusern kostengünstig zur Verfügung stellen zu können. So wird das Investitionsbudget nicht zusätzlich belastet und die Hürde für den Einsatz der roboterassistierten Chirurgie sinkt deutlich. In einem Pay-per-Use Modell können die Kliniken mit uns einen Rahmenvertrag über Miete, Verbrauchsmaterial und Service vereinbaren“, beschreibt Dr. Matthias Reif, Head of Sales and Marketing bei Distalmotion.

Zusammenfassung
Kann die Roboter-Chirurgie für laparoskopische Eingriffe ergonomisch und wirtschaftlich optimiert werden? Das Schweizer Startup Distalmotion hat mit Dexter ein Konzept erarbeitet, das Roboterchirurgie und herkömmliche Laparoskopie verschmelzen will. Im Test mit Prototypen hat sich der schlanke OP-Roboter bereits bewährt. Vor allem der geringe Platzbedarf, die durchgehende Anwesenheit des eingewaschenen Operateurs beim Patienten sowie der schnelle und unkomplizierte Wechsel vom Roboter zum Patienten überzeugen dabei. Wirtschaftlich setzt Distalmotion die Kosten für Operationen mit Dexter deutlich unter denen eines herkömmlichen OP-Roboters an. Ein Mietmodell sowie vergleichsweise kostengünstiges Verbrauchsmaterial sollen dazu ebenso beitragen, wie der Verzicht auf Mehrfachkauf von Geräten. Statt sämtliche Instrumente und Bildgebung in den Roboter zu integrieren, kann im modularen Betrieb die bestehende Technik im OP weiterhin genutzt werden – das gesamte OP Setting für die Laparoskopie bleibt unverändert. Dexter wird ab Mitte 2019 in Europa ausgeliefert.

Invented at the EPFL in Lausanne, the DistalMotion technology combines the affordability of laparoscopy with the benefits of robotic solutions. Distalmotion is a spin-off from the Laboratoire de Systèmes Robotiques (LSRO) Group headed by Prof. Hannes Bleuler, which continuously gives us to access latest innovations and know-how in robotic technology.

We combine the innovativeness of Swiss research with the production precision and quality in Switzerland, to commercialize a truly Swiss surgical robot dexter.

Kontakt
Distalmotion SA
Christoph Janott
Route de la Corniche 3
1066 Epalinges
+49 151 289 366 57
info@distalmotion.com
https://www.distalmotion.com

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Medica 2018 – Mit künstlicher Intelligenz zur optimalen Patientenversorgung

Medica 2018 - Mit künstlicher Intelligenz zur optimalen Patientenversorgung

Der digitale Leitstand bereitet alle digitalen Informationen über Station und Patient visuell auf.

Künstliche Intelligenz bestimmt die Medizin der Zukunft und eröffnet allen Beteiligten neue Möglichkeiten auf dem Weg zur individuellen Gesundheit. Auf der Messe MEDICA vom 12. bis 15. November 2018 in Düsseldorf präsentieren die Forscher des Fraunhofer IGD neue Technologien für die virtuelle Biopsie und Kohortenanalyse unter Einbindung von künstlicher Intelligenz.

Wird ein Mensch ins Krankenhaus eingeliefert – etwa mit einem Tumor im Kopf-Hals-Bereich – ist zunächst eine umfassende Diagnose gefragt: Gestalt und Lage von Körperstrukturen wie Organen, Gewebe und Tumoren müssen in medizinischen Bilddaten erkannt und markiert werden. Bei dreidimensionalen Bilddaten wie MRT oder CT ist dies jedoch manuell extrem aufwändig und zeitintensiv. Eine spezielle Software aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung unterstützt Mediziner künftig nicht nur bei einer solchen Analyse der Bilddaten, sondern erstellt darüber hinaus automatisiert eine virtuelle Biopsie. Dafür lokalisiert und markiert das Softwaretool den Tumor, stellt ihn dreidimensional dar und analysiert die Daten. So lassen sich anschließend über hundert Parameter per Software aus den CT-Bildern eines Kopf-Hals-Tumors ziehen. Erste Ergebnisse zeigen: Die CT-Bilder können auf diese Weise nicht nur schneller analysiert werden, sondern auch Informationen liefern, die man sonst nur über einen operativen Eingriff und eine anschließende Laboruntersuchung des entnommenen Tumorgewebes gewinnen könnte. Damit ist über die Aufnahme von Organen und Körperregionen hinaus dank künstlicher Intelligenz auch die automatische Segmentierung und Analyse aufwändig zu interpretierender Bilddaten möglich.

Diagnose und Therapie im Smart Hospital

Eine weitere interessante Fragestellung, die den Arzt beschäftigt: Gibt es auffällige Zusammenhänge zwischen dem zu behandelnden Menschen und anderen Personen? Um dies zu beantworten, fassen Mediziner die Daten von Menschen mit ähnlichen Krankheitsbildern, Krankheitsverläufen oder sonstigen Ähnlichkeiten wie gleichem Alter oder Geschlecht zu Kohorten zusammen. Die Forscher am Fraunhofer IGD haben ein Softwaretool entwickelt, das den Arzt bei der Bildung geeigneter Kohorten unterstützt, diese auf signifikante Zusammenhänge durchsucht, die Attribute visualisiert und das Identifizieren klinisch interessanter Hypothesen erleichtert und beschleunigt. Statt manuell mehrerer Stunden benötigt dieser automatische Prozess nur wenige Sekunden – kostbare Zeit, die für die Behandlung des Patienten gewonnen wird. Die Einbindung künstlicher Intelligenz bei der Hypothesensuche stellt zudem sicher, dass ein möglicherweise entscheidender Faktor nicht übersehen wird.

Mit visuellem Leitstand mehr Zeit für die Patienten

Der durch das Zusammentragen aller relevanten Parameter entstehende digitale Zwilling des Patienten trägt zu einer optimierten Versorgung bei. Die visuelle Lösung Health@Hand des Fraunhofer IGD vereint alle digital zur Verfügung stehenden Daten einschließlich der Live-Vitaldaten eines Patienten in einer anschaulichen Übersicht. Als digitaler Leitstand liefert das System dem Krankenhauspersonal auf einen Klick alle relevanten Informationen und bereitet sie visuell auf. Notwendige Informationen werden so deutlich schneller erfasst. Der Leitstand begnügt sich jedoch nicht mit der Darstellung eines einzelnen Patienten, sondern zeigt ein Live-3D-Modell der gesamten Krankenhaus-Station inklusive ihres Inventars. Auf dem PC oder Tablet sehen die Ärzte und Krankenpfleger den virtuellen Zwilling der Station und wissen sofort, wo sich beispielsweise ein mobiles Röntgengerät im Augenblick befindet. Kennzahlen für die gesamte Station können entweder vollständig angezeigt oder detailliert betrachtet werden – beispielsweise für einzelne Zimmer oder über einen ausgewählten Zeitraum. Ziel ist es, das Monitoring einer Station zu vereinfachen, Störungen sofort zu erkennen und dadurch frühzeitig intervenieren zu können.

Vor- und Nachsorge in Zeiten digitaler Gesundheit

Zur Analyse der individuellen Gesundheitsdaten koppelt das System Health@Hand entscheidungsrelevante Daten aus unterschiedlichen klinischen Datensystemen miteinander und ermöglicht auf diese Weise ganz neue Aussagen. Trends in der Patientengesundheit können eher erkannt und Prognosen für den Therapieverlauf schneller getroffen werden. Damit die Gesundheit des Menschen auch daheim erhalten bleibt, können die kontinuierlich aufgenommenen Vitaldaten direkt in das System eingespeist werden. Sinnvoll ist dies etwa bei Diabetes: Der Arzt sieht sofort, wenn die Werte den Normbereich verlassen und kann entsprechende Maßnahmen ergreifen. Selbst Vital- und Aktivitätsdaten aus Wearables – also Fitnessarmbändern oder Smartwatches – können mit in das System einfließen. So kann es als persönlicher Gesundheitsassistent auch einen wertvollen Beitrag zur Prävention leisten.

Fraunhofer IGD auf der MEDICA:
Düsseldorf, 12.-15. November 2018
Halle 10, Stand G05

Am Mittwoch, 14. November 2018 hält Matthias Noll vom Fraunhofer IGD um 12 Uhr im Medica Connected Healthcare Forum in Halle 15, Stand C24, einen Vortrag zum Thema Augmented Reality im OP.

Weiterführende Informationen:
www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/medica-2018
www.igd.fraunhofer.de/institut/mission-vision/vision/individuelle-gesundheit

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
http://www.igd.fraunhofer.de

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Biolitec®: Hochentwickelte Diodenlaser-Technologie in der Thorax-Chirurgie verbessert Heilungschancen

LEONARDO® DUAL 100 von biolitec® einziger Laser mit zwei Wellenlängen – Exzellente Blutstillung und Verdampfung ergibt trockene und dichte Resektionsflächen – Präzise Entfernung von Metastasen

Biolitec®: Hochentwickelte Diodenlaser-Technologie in der Thorax-Chirurgie verbessert Heilungschancen

Laser LEONARDO® DUAL 100 von biolitec® (Bildquelle: biolitec®)

Jena, 3. September 2018 – In Deutschland werden pro Jahr zwischen 250 und 300 Lungentransplantationen durchgeführt. Diese sind oft auch bei Infektionen die letzte Option und nicht unproblematisch, wie das aktuelle Beispiel von Formel 1-Legende Niki Lauda zeigt. Bei dem dreifachen Weltmeister war es zu erheblichen Einschränkungen der Lungenfunktion gekommen, die eine Lungentransplantation unumgänglich machten.

Auch bei der Behandlung von Lungenmetastasen kommt es darauf an, möglichst viel Gewebe zu erhalten – nur so kann die Funktion der eigenen Lunge möglichst lange aufrechterhalten werden.

Der Laserentwickler und -pionier biolitec® hat mit dem neuen medizinischen Diodenlaser LEONARDO® DUAL 100 die minimal-invasive Behandlung in der Thorax-Chirurgie und Pneumologie einen neuen Standard etabliert. Der LEONARDO® DUAL 100 ist der einzige auf dem Markt erhältliche Laser, der zwei Wellenlängen kombiniert und damit die Ergebnisse gegenüber den bisher einzeln genutzten Wellenlängen deutlich verbessert.

Durch die intraoperative Kombination der besonderen physikalischen Eigenschaften der beiden Wellenlängen können deren Vorteile (exzellente Blutstillung und optimierte Schneide- und Verdampfungseigenschaften) gleichzeitig nutzbar gemacht werden. Das Ergebnis ist eine trockene, glatte und vor allem dichte Resektionsfläche.

Bei der minimal-invasiven Video-assistierten Thorakoskopie (VATS) bei der Behandlung von Krebs-Metastasen kann sich der Operateur Stück für Stück zu den Wucherungen vortasten und diese dann in nur wenigen Millimetern Abstand mit dem Laser herausschneiden. Dabei geht nur wenig gesundes Lungengewebe verloren und es können mehrere Metastasen in nur einem Eingriff sowie auch tiefer liegende Metastasen erreicht werden. Außerdem ist die Nachbehandlung bei wiederkehrenden Metastasen möglich.

So hat eine Studie vor einigen Jahren gezeigt, dass Patienten vergleichsweise gute Überlebenschancen haben, wenn Lungenmetastasen rechtzeitig entnommen werden: Von insgesamt 328 Patienten mit bösartigen Wucherungen der Niere, des Darms oder der Brust gelang es bei 93% der Patienten mit einseitigem und bei 75% mit beidseitigem Lungenbefall, alle tastbaren Wucherungen zu beseitigen. Fünf Jahre später waren noch 41% der Patienten am Leben („Journal of Thoracic and Cardiovascular Surgery“, Bd. 131, S. 1236).

Weitere Informationen über die Laser und speziellen Fasern der biolitec® sowie über die Möglichkeiten einer Teilnahme an Workshops für Ärzte erhalten Sie auf der Webseite www.biolitec.de. Außerdem präsentiert biolitec® den LEONARDO® DUAL 100 mit den dazugehörigen speziellen Fasern auf der 27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie vom 12. – 14.09.2018 im Mannheim Kongress Center Rosengarten (Stand Nr. 220).

Zum Unternehmen:
Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec® vor allem minimal-invasive, schonende Laserverfahren. ELVeS Radial (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz (Krampfadern). Der neue LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980nm und 1470nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. Die innovative Kontaktfaser XCAVATOR® ermöglicht in Verbindung mit dem LEONARDO® Dual 200 Watt-Laser eine schonende Behandlung bei z.B. gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) in der Urologie. Speziell für die mobile Anwendung vor Ort wurde der nur 900 g leichte LEONARDO® Mini-Laser entwickelt. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Gynäkologie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®. Weitere Informationen unter www.biolitec.de

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Neueste Lasermethode LipoLas® von biolitec® jetzt auch bei Dr. Atila in Düsseldorf

Besonders schonendes und nebenwirkungsarmes Fettentfernungsverfahren LipoLas® der biolitec® Vista bei Dr. Atila in Düsseldorf – Optimale Straffungseigenschaften des biolitec®-Lasers führen zu exzellenten ästhetischen Ergebnissen

Neueste Lasermethode LipoLas® von biolitec® jetzt auch bei Dr. Atila in Düsseldorf

Dr. Mehmet Atila, Medical Inn, Düsseldorf (Bildquelle: © Dr. Mehmet Atila, Düsseldorf)

Heroldsberg/Düsseldorf, 20. August 2018 – Der erfahrene und bekannte Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie, Dr. Mehmet Atila, bietet in seinem Spezialzentrum für die gesamte Ästhetische Chirurgie in Düsseldorf, Medical Inn, nun das neue Lipolyse-Verfahren der biolitec® Vista an. Mit LipoLas® ist es möglich, Fettabsaugungen und Körperkonturierungen noch schonender und nebenwirkungsärmer als mit herkömmlichen Methoden vornehmen zu lassen. Die besonderen laserbedingten Straffungseigenschaften des biolitec®-Lasers führen zudem zu deutlich verbesserten ästhetischen Ergebnissen.

Bei der Lasermethode LipoLas® wird eine extrem dünne Laserfaser über winzige Hauteinschnitte in die zu behandelnden Körperstellen eingeführt. Die optimal eingestellte und punktgenau geführte Laserlichtenergie zerstört das Fettgewebe gezielt. Gleichzeitig werden die versorgenden Blutgefäße sowie das umgebende Bindegewebe durch die Laserenergie erwärmt und verflüssigt. Das verflüssigte Fett wird entweder durch den Körper abgebaut oder abgesaugt. Durch den im Unterhautbindegewebe ausgelösten Neuaufbau von Kollagenstrukturen ergibt sich eine lang anhaltende Gewebestraffung, die durch herkömmliche Verfahren des traditionellen Fettabsaugens in dieser Qualität nicht erzielt werden kann.

Dazu erläutert Dr. Atila: „Die optimale Absorption des Fettgewebes geschieht bei einer Wellenlänge von 1470 nm – diese Wirkung wird durch photothermische und photochemische Reaktionen im Gewebe erzielt. Das Besondere an dem biolitec®-Laser ist, dass der Arzt gleichzeitig die Wellenlänge 980 nm einstellen kann, die durch ihre photochemische Reaktion eine tiefere hautstraffende Wirkung erzielt. Die Möglichkeit, diese beiden Wellenlängen während der Behandlung miteinander kombinieren zu können, erzielt exzellente ästhetische Ergebnisse und deutlich geringere Nebenwirkungen als bei herkömmlichen Methoden.“

Der bei der LipoLas®-Methode gleichzeitig stattfindende laserbedingte Verschluss der kleinen Blutgefäße beeinflusst den operativen Verlauf und die postoperative Heilung positiv. Schmerzen, Blutergüsse und Schwellungen sind deutlich geringer als bei der konventionellen Fettabsaugung. Sie klingen in der Regel innerhalb der ersten Woche vollständig ab. Durch die hervorragenden Blutstillungs- und Schnitteigenschaften der biolitec®-Laser entstehen kaum Narben. Damit sind auch Eingriffe an schwer zugänglichen und empfindlichen Körperpartien möglich.

Weiterführende Informationen bei Medical Inn, Arnulfstraße 22, 40545 Düsseldorf, Tel: 0211-26159-299, info@medical-inn.de oder auf der Webseite www.medical-inn.de.

Weitere Informationen zur schonenden Lasertherapie LipoLas® der biolitec® Vista finden Patienten auf der Webseite www.info-laserlipolyse.de. Auskunft zu Ärzten, die die Laserlipolyse-Methode der biolitec® Vista anwenden, erhalten Patienten über die E-Mail-Adresse post@info-laserlipolyse.de sowie telefonisch über die biolitec®- Hotline 01805-010276.

Die biolitec® Vista GmbH ist ein Tochterunternehmen der biolitec AG und ist auf die Bereiche ästhetische Chirurgie und Augenheilkunde spezialisiert. Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec® vor allem minimal-invasive, schonende Laserverfahren. ELVeS® Radial® (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz. Der neue LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980nm und 1470nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. Die innovative Kontaktfaser XCAVATOR® ermöglicht in Verbindung mit dem LEONARDO® DUAL 200 Watt-Laser in der Urologie eine schonende Behandlung bei z.B. gutartiger Prostatavergrößerung (BPH). Speziell für die mobile Anwendung vor Ort wurde der nur 900 g leichte LEONARDO® Mini-Laser entwickelt. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Gynäkologie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®.

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CEBIT 2018 – Fraunhofer IGD: Künstliche Intelligenz in der Gesundheit

CEBIT 2018 - Fraunhofer IGD: Künstliche Intelligenz in der Gesundheit

Künstliche Intelligenz in Verbindung mit den Technologien des Visual Computing, Fraunhofer IGD (Bildquelle: violetkaipa–Fotolia, Trivisio, Fraunhofer IGD)

Die Medizin ist im Wandel: Weg vom allgemeinen Behandlungsweg, hin zur individuellen Therapie. Künstliche Intelligenz in Verbindung mit den Technologien des Visual Computing bieten hier gänzlich neue Möglichkeiten. Forscher des Fraunhofer IGD stellen auf der CEBIT vom 11. bis 15. Juni 2018 in Hannover verschiedene Einsatzmöglichkeiten rund um die Künstliche Intelligenz in der Medizin vor – und zwar entlang der gesamten Behandlungskette (Halle 27, Stand E78).

Menschen sind verschieden. Diesem Punkt will auch die Medizin der Zukunft Rechnung tragen und jeden Patienten nach der für ihn individuell optimalen Strategie behandeln. Grundlage hierzu sind große Datenmengen aus unterschiedlichen Datenquellen. Um die Datenberge zu analysieren und auszuwerten, setzt man zunehmend auf intelligente Systeme. Doch wie kann der Mensch die Daten, die durch die künstliche Intelligenz erzeugt und aufbereitet werden, richtig nutzen? Visual-Computing-Technologien sind dazu ein wesentlicher Ansatz. Im Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzen Forscherinnen und Forscher seit Jahren Methoden und Verfahren des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz ein, um Vital- und Gesundheitsdaten sowie krankheitsbezogene Patientendaten zu analysieren und zu bewerten und entwickeln Technologien entlang der gesamten Behandlungskette.

KI für die Diagnose
Künstliche Intelligenz kann bereits zu Beginn der Diagnose vieles leisten. Sprich: Wenn der Patient den Arzt aufsucht. Nun gilt es zunächst einmal, die Ursache der Beschwerden zu ermitteln und zu diagnostizieren – es geht darum Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen in medizinischen Bilddaten zu erkennen und zu markieren. Handelt es sich um dreidimensionale Bilddaten wie MRT oder CT, ist das ein aufwändiges Unterfangen, welches manuell kaum noch zu meistern ist. Die Wissenschaftler des Fraunhofer IGD haben daher entsprechende Machine-Learning-Verfahren entwickelt: Diese können anatomische Strukturen in Bilddaten simultan, vollständig und automatisch segmentieren und die Ergebnisse anschaulich darstellen, um bei der Diagnose zu unterstützen.

KI in der Analyse: Effektiv aus Patienten- und Behandlungsdaten lernen
Ist dieser Schritt getan, vergleicht der Arzt die Befunde des Patienten mit denen anderen Menschen. Möchte er große Mengen an Patientendaten analysieren und damit die Aussage belastbarer machen, bildet er dafür Kohorten – also Patientengruppen, die relevante Gemeinsamkeiten aufweisen. Doch hält die gebildete Kohorte, was sie verspricht? Oder könnte sie noch verfeinert werden? Diese Fragen lassen sich über individuell angepasste visuelle Analysewerkzeuge aus dem Fraunhofer IGD beantworten: Diese visualisieren die Attribute, analysieren sie detailliert und liefern dem behandelnden Arzt wichtige Erkenntnisse für die Behandlung des Patienten.

Augmented Reality während der Operation
Das Wissen aus der vorangegangenen Bild- und Datenanalyse vereinfacht die Festsetzung einer geeigneten Behandlung, bei der ebenfalls Visual Computing Technologien des Fraunhofer IGD zum Einsatz kommen. Im OP müssen Ärzte viel Geschick beweisen, da sie die genaue Lage von Organen, Blutgefäßen und erkranktem Gewebe während eines Eingriffs oft nur abschätzen können. Die Integration eines Augmented-Reality-Systems schafft hier Abhilfe und unterstützt den Arzt mithilfe von visuellen Markierungen während der Operation. Dabei wird die Position des Organs über eine AR-Brille virtuell eingeblendet.

KI in der Nachsorge: Anomalien in Vitaldaten erkennen
Nach der Operation wird der Patient weiter betreut – und zwar anhand seiner Vitaldaten. Wie steht es beispielsweise um die Schlafqualität und das Stressniveau des Patienten? Treten Anomalien wie Schlaf-Apnoen oder Bewusstlosigkeit auf? Dies lässt sich durch eine Analyse der Vitalparameter feststellen, beispielsweise Herzfrequenz, Herzratenvariabilität oder Atemfrequenz. Eine Lösung aus dem Fraunhofer IGD erfasst die Daten umfangreich, bewertet sie kontinuierlich und erkennt Anomalien zügig. Multiple Sensorik und situationsabhängige Algorithmik erhöhen die Robustheit der Erkennung. Die Daten unterstützen die Betreuung zu Hause, können aber auch in einen ebenfalls vom Fraunhofer IGD entwickelten visuellen Leitstand für das Krankenhauspersonal eingepflegt werden und somit die zentrale Beobachtung des Patienten gewährleisten.

Fraunhofer IGD und die personalisierte Medizin
Individuelle Gesundheit ist seit 2016 ein zentrales Strategiethema des Fraunhofer IGD. Kernpunkt der Forschung ist der Übergang von klassischer zu personalisierter Medizin. Dabei verbinden die Forscher bildgebende Verfahren mit datengetriebenen Ansätzen in der Medizin.
Auf der Messe CEBIT werden die Visual-Computing-Lösungen des Fraunhofer IGD ausgestellt, umfassen dabei die gesamte Behandlungskette: Von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge.

Weiterführende Informationen: www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/cebit-2018

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
http://www.igd.fraunhofer.de

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Materialise stellt TRUMATCH® Personalized Solutions für Schulter-Operationen vor

Engere Zusammenarbeit mit DePuy Synthes ermöglicht individuelle Planung 3D-gedruckter Schablonen für die Schulterchirurgie über eine Online-Planungsplattform

(Mynewsdesk) Gilching bei München – Materialise, führender Anbieter von Lösungen für 3D-Druck in der Medizin, hat in Kooperation mit DePuy Synthes eine Planungsplattform gelauncht, mit der Chirurgen arthroplastische Eingriffe an der Schulter planen und patientenspezifische Schablonen bestellen können. Das TRUMATCH® System, das auf der AAOS-Jahrestagung in New Orleans vorgestellt wurde, stellt den nächsten Schritt in der langjährigen Zusammenarbeit von Materialise mit DePuy Synthes dar, das die Lösung künftig in Europa, den USA, Kanada, Australien und Neuseeland vertreiben wird.

Das TRUMATCH® System unterstützt Chirurgen in der Orthopädie bei der Vorbereitung von Schulterarthroplastiken, insbesondere bei inversen Schulterarthroplastiken (RSA) und Schultertotalendoprothesen (TSA). Es bietet Chirurgen eine umfassende webbasierte Plattform für die vereinfachte OP-Planung und -Vorbereitung sowie die Bestellung von patientenspezifischen 3D-gedruckten Schablonen.

RSA- und TSA-Operationen sind besonders herausfordernd, da der kleine Schnitt die Sicht einschränkt, die Schulterpfanne tief im Operationsfenster liegt und zuverlässige Orientierungspunkte fehlen. Eine präzise Anpassung ist jedoch nicht nur wegen des begrenzten Knochenbestands notwendig, sondern auch, weil sich dies auf die Länge und Fixierung der Schrauben (bei RSA) sowie das Auftreten von Knochenperforation (bei TSA) auswirkt.

Die präoperative Planung zeigt dem Chirurgen im Vergleich zur 2D-Bildgebung bei der Diagnose und Durchführung einer Schulterarthroplastik bereits im Vorfeld, was ihn erwartet – und das sogar dreidimensional. Mit Hilfe der virtuellen 3D-Planung erfolgt die Implantatpositionierung innerhalb eines stabilen Bezugsrahmens, der mit dem gesamten Schulterblatt verbunden ist. Dabei werden zuverlässige Orientierungspunkte verwendet, die nicht den fallbezogenen Verschleißmustern unterliegen. Dies ermöglicht dem Chirurgen eine präzisere Ausrichtung und Positionierung des Implantats und der Schrauben, was die Gesamtfixierung verbessert. Durch die Funktionen zur Abmessung, Ansicht und Positionierung des Implantats können Chirurgen mithilfe des TRUMATCH® Systems bereits vor anstatt während der OP optimierte Entscheidungen treffen und das Ergebnis des Eingriffs stärker beeinflussen. Diese gründliche Vorbereitung gibt dem Chirurgen und dem Team mehr Sicherheit und Kontrolle während der OP.

Durch die intensive Vorbereitung können sich Chirurgen bei glenoiden Deformationen auch dafür entscheiden, Operationen mit personalisierten Schablonen durchzuführen, wenn konventionelle Instrumente oder Standard-Schablonen weniger geeignet sind. Diese patientenspezifischen 3D-gedruckten Schablonen können mit dem TRUMATCH® System über die gleiche Plattform bestellt werden.

„Die 3D-Planung bei Schulteroperationen wird in der Orthopädie immer beliebter“, sagt Wilfried Vancrean, Gründer und CEO von Materialise. „Gemeinsam mit unseren strategischen Partnern wie DePuy Synthes arbeiten wir kontinuierlich daran, die chirurgischen Planungsprozesse für verschiedene Operationen zu verbessern. Wir freuen uns dank dieser erweiterten Zusammenarbeit darauf, künftig noch mehr Chirurgen von den Vorteilen der Online-Planung und 3D-gedruckter patientenspezifischer Schablonen zu überzeugen.“

Weitere Informationen finden Sie unter: www.materialise.com/de/medical/patientenspezifische-schablonen/patientenspezifische-schulterschablonen

Hinweis zu zukunftsgerichteten Aussagen
Einige der Aussagen in dieser Pressemitteilung sind „zukunftsgerichtet“ und erfolgen gemäß der Safe Harbor-Vereinbarung im Rahmen des U.S. Private Securities Litigation Reform Act aus dem Jahr 1995. Diese zukunftsgerichteten Aussagen umfassen Aussagen, die sich unter anderem auf unsere geplanten Kommerzialisierungsanstrengungen und die behördlichen Genehmigungen unserer Technologien sowie den Erfolg dieser und unserer Forschungs- und Entwicklungsprojekte beziehen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf den Erwartungen der Unternehmensleitung aufgrund zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung aktueller Annahmen. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass zukunftsgerichtete Aussagen keine Garantie für die zukünftige Leistung darstellen und bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die in einigen Fällen außerhalb unserer Kontrolle liegen und dazu führen können, dass unsere tatsächlichen Ergebnisse von unseren Erwartungen abweichen. Wie stellen diese Informationen bereit, wie sie zum Zeitpunkt der vorliegenden Pressemitteilung gelten, und übernehmen keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen, die in dieser Pressemitteilung enthalten sind, aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder ähnlichem zu aktualisieren, sofern wir nicht gemäß geltendem Recht verpflichtet sind, Entwicklungen in Bezug auf früher veröffentlichte Informationen zu aktualisieren und offenzulegen.

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=== Medizinische Lösungen von Materialise ===

Materialise Medical, Pionier im Bereich medizinischer Applikationen im 3D-Druck, unterstützt Forscher, Ingenieure und klinische Anwender darin, innovative patientenspezifische Behandlungsmethoden zu entwickeln, die das Leben von Patienten verbessern und retten. Die offene und flexible Plattform Materialise Mimics umfasst ein breites Spektrum an Services und Softwarelösungen. Als Basis für den zertifizierten medizinischen 3D-Druck, sowohl im klinischen als auch im Forschungsumfeld, bietet die Plattform Softwaretools für die virtuelle Planung und ermöglicht 3D-gedruckte anatomische Modelle, patientenspezifische chirurgische Schablonen sowie Implantate. Weitere Informationen finden Sie unter: www.materialise.de/medical

=== Über Materialise ===

Materialise integriert 27 Jahre 3D-Druck-Erfahrung in eine Reihe von Software-Lösungen und 3D-Druck-Services, die zusammen das Rückgrat der 3D-Druck-Branche bilden. Die offenen und flexiblen Lösungen von Materialise ermöglichen Unternehmen aus zahlreichen Bereichen darunter das Gesundheitswesen, die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrt, Kunst und Design sowie der Bereich Konsumgüter innovative 3D-Druck-Anwendungen zu schaffen, die darauf abzielen, die Welt zu einem besseren und gesünderen Ort zu machen. Materialise, mit Hauptsitz in Belgien und Niederlassungen in aller Welt, kombiniert das größte Software-Entwickler-Team der Branche mit einem der größten 3D-Druck-Werke der Welt. In Deutschland ist Materialise seit 1999 mit zwei Standorten in Bremen und München vertreten. Weitere Informationen finden Sie unter: www.materialise.de

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Tag der Rückengesundheit: Mit Bewegung zum gesunden Rücken

Chefarzt PD Dr. Uwe Vieweg gibt Gesundheitstipps

Tag der Rückengesundheit: Mit Bewegung zum gesunden Rücken

Gibt Gesundheitstipps anlässlich des offiziellen „Tags der Rückengesundheit“: PD Dr. Uwe Vieweg.

Rummelsberg. Rückenschmerzen zählen zu den größten Volkskrankheiten unserer Zeit. Unabhängig von Alter, Bevölkerungsschicht oder Berufsgruppe – Rückenschmerzen können jeden treffen. Laut einer aktuellen Umfrage der „Aktion Gesunder Rücken“, die am 15. März den mittlerweile 17. Tag der Rückengesundheit ausruft, geben 70 Prozent der 1000 Befragten an, mindestens einmal im Monat unter Rückenschmerzen zu leiden. Rund zwei Drittel fühlen sich durch ihre Schmerzen in der Lebensqualität eingeschränkt. Auch wenn die Ursachen für die Beschwerden meist harmlos sind, sollten Rückenschmerzen behandelt werden. „Es ist daher wichtig, Rückenschmerzen vorzubeugen. Und das geht am Besten durch ausreichend Bewegung“, rät daher PD Dr. med. Uwe Vieweg, Chefarzt der Abteilung für chirurgische und konservative Wirbelsäulentherapie am Krankenhaus Rummelsberg.

Rückenschmerzen sind vielfältig, genau so wie ihre Behandlungs- und Therapieformen. „Es gibt keine allgemeingültige Behandlungsform, die für jeden Patienten sinnvoll und wirksam ist“, so der Facharzt für Neurochirurgie weiter, der neben altersbedingten Verschleißerscheinungen unter anderem auch Übergewicht, Fehlhaltungen, monotone und zu wenig Bewegung als Ursachen nennt. Die Wirbelkörper nutzen sich ab, Schmerzen entstehen, ein Teufelskreis beginnt. Darum gilt: Wer sich richtig vorbeugt, beugt vor. „Tragen und heben Sie nicht mit gebeugtem, sondern mit geradem Rücken. Gehen Sie beim Herunter- und Vorbeugen in die Knie und versuchen Sie, den Rücken möglichst nicht zu beugen“, rät der Experte. Sein Appell: Neben viel Bewegung den Rücken durch gezielte Übungen stärken. Hilfreich sind dabei Rückenschulen, die von zahlreichen Gesundheitseinrichtungen angeboten werden.
Werden Muskeln und Gelenke bewegt, wirkt das wie eine kleine Massage. Verspannungen werden gelockert, die Durchblutung wird angeregt und die Schmerzen lassen nach. Eine Schonhaltung, also das Vermeiden von Bewegungen dagegen, kann die Schmerzen noch verstärken. „Besonders förderlich ist dabei Bewegung an der frischen Luft: Der Stoffwechsel wird angeregt, der Blutdruck sinkt langfristig, die Produktion des Schlafhormons Melatonin wird reguliert und die Bildung von Glückshormonen gefördert. Entscheidend ist dabei nicht die Intensität der Bewegung. Ob ein Spaziergang, Radfahren, Nordic Walking, Inline-Skaten, Kanufahren oder eine Partie Golf – durch regelmäßige Aktivität lassen sich nicht nur Rückenschmerzen lindern, sondern Bewegung ist auch die beste Vorbeugung gegen Kreuzschmerzen“, weiß PD Dr. med. Uwe Vieweg.

Schlägt eine konservative Therapie nicht an, bleibt oft nur die Operation

Wer allerdings bereits von Rückenschmerzen geplagt ist – und das ist in Deutschland laut Statistik einer der häufigsten Gründe für Arbeitsunfähigkeit – dem bleibt nur noch die medizinische Behandlung. Die konservative Vorgehensweise beginnt, so PD Dr. med. Uwe Vieweg, je nach Schwere der Erkrankung, mit der herkömmlichen Physiotherapie. Mit ihr können bereits gute Ergebnisse erzielt werden. Auch Medikamente und gezielte Einspritzungen können oftmals den Schmerz nehmen. Ist dies jedoch nicht der Fall, bleibt oft nur die Operation, durch die der Patient wieder an Lebensqualität gewinnt. „Erfreulicherweise gibt es in der Wirbelsäulenchirurgie neue, muskelschonende, mikrochirurgische Eingriffe und bewegungserhaltende OPs“, erklärt der Arzt. Sämtliche Wirbelsäuleneingriffe können im Krankenhaus Rummelsberg durchgeführt werden. Durch die mikrochirurgischen Eingriffe ist kein langer Hautschnitt mehr notwendig. Damit liegen die Vorteile der „Schlüsselloch-Chirurgie“ klar auf der Hand: Der Eingriff ist schonend, der Blutverlust und die Schmerzen gering, der Patient kann das Krankenhaus bald wieder verlassen und die Lebensqualität ist wieder hergestellt.

Über das Krankenhaus Rummelsberg:

Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 360 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie (210 Betten), Neurologie (60 Betten), Innere Medizin (30 Betten) und Geriatrische Rehabilitation (60 Betten) weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Das hochspezialisierte Team aus Ärzten sowie Pflegenden behandelt die Patienten ganz im Sinne des Leitmotivs: „In guten Händen gesund werden“. Mehr Informationen unter www.krankenhaus-rummelsberg.de oder www.pflegecrew-rummelsberg.de

Kontakt
Krankenhaus Rummelsberg GmbH
Dominik Kranzer
Rummelsberg 71
90592 Schwarzenbruck
09128 5043365
dominik.kranzer@sana.de
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Barco auf der MEDICA 2017 in Düsseldorf

Barco auf der MEDICA 2017 in Düsseldorf

Nexxis – Lösung: Für Bild- und Video-Streaming im Operationsraum (Bildquelle: Barco)

Äußerst erfolgreicher Auftritt auf der weltgrößten Medizinmesse MEDICA 2017 in Düsseldorf. Barco zeigt die schlüsselfertigen Nexxis Lösungen für den integrierten digitalen OP: Rund 2.000 Operationssäle weltweit nutzen bereits die Vorzüge des integrierten Video-Management-Systems. Chirurgische und endoskopische Displays mit optimal kalibrierter Bildqualität von FHD bis 4K ermöglichen dem Chirurgen eine perfekte Hand-Augen-Koordination. Bis zu 8 Bilder aus unterschiedlichen Quellen lassen sich synchron auf einem einzigen Display einspielen.

November 29, 2017 – 60 bis 70 Prozent der Umsätze im Krankenhaus beruhen auf chirurgischen Interventionen. Effizienz und Flexibilität im OP sind von zentraler Bedeutung. Die kontinuierliche synchrone Bildwiedergabe ist für den optimalen Verlauf bei bildgesteuerten Eingriffen unabdingbar. Ein Grund, warum Barco Nexxis für eine integrierte Bild- und Videosteuerung während chirurgischer Eingriffe entwickelt hat.

Nexxis ermöglicht Bild- und Video-Streaming in hochauflösender 4K Qualität.
4 K Bildqualität bedeutet einen Datentransfer von 14 GByte/Sek., d.h. 4 x schärfer in der Auflösung als HD. Der Marktlaunch von Nexxis erfolgte vor fünf Jahren ebenfalls auf der MEDICA. Mittlerweile wurde das System den Anforderungen entsprechend ständig weiterentwickelt und Barco ist in Europa Marktführer bei Video-over-IP-Lösungen und Monitoren für den OP-Bereich. Die Bildübertragung funktioniert nahezu latenzfrei in Millisekunden in voller Bildqualität ohne jegliche Komprimierung. Nexxis erlaubt eine flexible Zusammenführung unterschiedlicher Geräte mit Plug & Play-Funktionalität, eine Drehung und Spiegelung von Bildern, wenn das Operationsteam aus mehreren Ärzten besteht sowie Video- und Audio-Konferenzen in Echtzeit auch mit Gesprächspartnern außerhalb des OP-Raums. Durch Verschlüsselung ist vollständige Sicherheit der Daten gewährleistet. Mit der Nexxis API Software lassen sich unterschiedliche Zusatzgeräte problemlos implementieren. Die modulare und skalierbare Nexxis Plattform erlaubt eine bequeme Erweiterung des Netzwerks um weitere Operationsräume bei überschaubaren Investmentkosten. Außerdem sind die Displayoberflächen kratzunempfindlich und leicht zu reinigen.

Johan Stockman, VP Strategic Marketing Surgical Imaging Healthcare Division, Barco: „Die Fachbesucher auf der MEDICA zeigten erneut lebhaftes Interesse an unserem Produktportfolio. Die gestochen scharfe Bildqualität und Detailgenauigkeit der neuen Serie von 4K Displays, die wir auf unserem Stand gezeigt haben, zog immer wieder die Blicke der Fachbesucher an und lockte sie auf unseren Stand. Wir beobachten seitens der Krankenhäuser einen sich abzeichnenden Trend, den 4K Standard zu implementieren. Mit unserem flexiblen, modular ausgerichteten System ist eine Erneuerung und Ergänzung des OP-Instrumentariums zu überschaubaren Kosten problemlos möglich.“

Barco, ein weltweit tätiges Technologieunternehmen, entwickelt vernetzte Visualisierungsprodukte für den Unterhaltungs-, Unternehmens- und Gesundheitsmarkt. Barco unterhält für Verkauf und Marketing, Kundensupport, F&E und Herstellung regionale Niederlassungen in Europa, Nordamerika und APAC. Barco (NYSE Euronext Brüssel: BAR) ist in mehr als 90 Ländern mit 3.500 Mitarbeitern weltweit aktiv. Im Jahr 2016 erzielte Barco einen Umsatz von 1,102 Milliarden Euro. Weitere Informationen finden Sie unter www.barco.com, folgen Sie Barco auf Twitter (@Barco), LinkedIn (Barco), YouTube (Barco TV) oder auf Facebook (Barco).

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Barco auf der MEDICA 2017

Barco zeigt auf der MEDICA 2017 die integrierten schlüsselfertigen Nexxis OR-over-IP-Lösungen

Barco zeigt auf der MEDICA 2017 die integrierten schlüsselfertigen Nexxis OR-over-IP-Lösungen: ein zukunftsweisendes Video- Management System, das bereits in über 1.500 Operationssälen weltweit zum Einsatz kommt.

Für die unter ständigem Optimierungsdruck stehenden Anforderungen in den modernen Operationssälen hat Barco Nexxis entwickelt, eine OR-over-IP Plattform für den integrierten digitalen OP.

Auf der Grundlage einer IP-Plattform mit hoher Bandbreite bietet Nexxis eine flexible und skalierbare Umgebung, die sowohl die Effizienz der Arbeitsabläufe wie das Zusammenwirken im Team fördert:
-Teilen Sie Video- und Audioinhalte innerhalb und zwischen OP-Sälen
-Mit Null-Latenz & ohne Komprimierung
-Flexibler Aufbau, um Anforderungen jedes Verfahrens zu erfüllen

Nexxis macht es möglich, dass Bilder im Operationssaal in hochauflösender 4K Qualität gestreamed werden können. Die flexible und skalierbare Struktur von Nexxis ermöglicht eine Anpassung nach Bedarf. Mit den modernsten Netzwerk- und Visualisierungs-Technologien ist der Nutzer immer auf dem neuesten Stand. Barco ermöglicht den Healthcare-Experten mit dieser Technologie eine nahtlose Vernetzung mit allen Patienten-Berührungspunkten – von den Untersuchungsräumen zur Radiologie, speziellen Bildgebungsverfahren bis hin zum Operationssaal.
Besuchen Sie Barco auf der MEDICA 13.-16. November 2017!
Bitte kontaktieren Sie uns zur Terminierung eines persönlichen Interviews oder schauen Sie einfach an unserem Stand vorbei (Halle 10, Stand F67).

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