Tag Archives: CO2-Einsparung

Bau/Immobilien

Bundesregierung schmeißt 30 Milliarden zum Fenster raus

Milliardenschwere Ausgleichszahlungen für klimapolitische Versäumnisse

Der Bundesregierung drohen mindestens 30 Milliarden Euro an Ausgleichszahlungen für ihre klimapolitischen Versäumnisse, hat das Ökoinstitut berechnet. Lieber teure Emissionszertifikate von andere EU-Länder kaufen, statt das Geld sinnvoll einzusetzen, um die EU-Klimaschutzvorgaben für Verkehr, Landwirtschaft und Gebäude doch noch zu erreichen oder zumindest anzugehen? Ist es nicht paradox bei Nichterreichen der Klimaziele die energetischen Standards noch herunterzuschrauben?

„Im Gebäudebereich hat die Bundesregierung es über Jahre verpasst, die CO2-Einsparpotentiale zu heben. Das zeigt der Klimaschutzbericht 2017 deutlich. So werden allein im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) statt 2,1 Mio. t  CO2 nur magere 230.000 t eingespart. Das entspricht lediglich einem Zehntel der ursprünglich geplanten Menge“ erklärt Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG, www.buveg.de).

Verunsicherung statt Investitionsanreize

Die zögerliche Politik der Bundesregierung hat bisher dazu geführt, dass Hausbesitzer abwarten statt zu investieren. Bestes Beispiel für dieses enttäuschende Ergebnis ist die fehlende steuerliche Förderung für Energieeffizienzmaßnahmen. Umgesetzt wurde die Maßnahme bis heute nicht, weil sich Bund und Länder bei der Gegenfinanzierung nicht einigen konnten.

Dabei stehen heute alle Produkte und Techniken bereit um energieeffizient zu Bauen und vorhandene Gebäude zu modernisieren. Eine aktuelle Studie vom FIE-München ergab: Wenn der Gebäudebestand in Deutschland konsequent energetisch modernisiert würde, könnten bis zum Jahr 2050 darüber hinaus rund 90 Mio. t  CO2 eingespart werden.

Neubau – lieber billig statt sparsam?

Doch statt die finanziellen Anreize für Hauseigentümer zu verbessern, geht es nun auch der Neubauförderung an den Kragen. Mit dem KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“ fördert der Staat Bauherren, die in ein modernes, energiesparendes Eigenheims investieren, was von vorn herein wenig verbraucht, mit einer regenerativen Heizung ausgestattet ist und sogar Strom selbst produzieren und speichern kann. Doch Im April 2018 wurden die Förderkonditionen geändert. Das sonst beliebte Programm ist nun nur noch schwer an den Mann zu bringen. Im letzten Jahr wurden knapp 45.000 KfW-geförderte Effizienzhäuser 55 gefördert. In diesem Jahr wurden von Januar bis Juni nur knapp 17.500 Anträge für ein KfW-Effizienzhaus 55 bewilligt.

Wegfall der Möglichkeit zur Sondertilgung, Verkürzung der Zinsbindung von 20 auf 10 Jahre, und Verkürzung der bereitstellungszinsfreien Zeit auf 6 Monate und der daraus resultierenden Zahlung von Bereitstellungszinsen von derzeit 3 % p. a. somit bereits während der Bauphase? Die Marktanpassung ist der KfW damit wohl gelungen, manche Banken bieten bereits günstigere Finanzierungsmöglichkeiten an. Allerdings nach dem Prinzip: Günstiger Bauen mit geringeren Energie-Standards. Im Online-Portal der Gebäudeenergieberater (www.geb-info.de) berichten Energieberater: „Wo vorher eine 36,5 cm oder 42,5 cm starke Außenwand war genügt nun plötzlich wieder eine 30 cm Außenwand. Wo die Dämmung unter der Bodenplatte war, reicht jetzt wieder ein mäßig gedämmter Estrichaufbau. Sogar 2-fach-verglaste Fenster werden wieder nachgefragt.“

Fakt ist: die Nachfrage im Neubausektor ist groß. Fakt ist auch: Ein heute neu gebautes KfW-Effizienzhaus 55, 40 oder 40 Plus kann bei sinnvoller Planung dem Bauherren zukünftig Jahr für Jahr bares Geld sparen, vor allem bei den immer anfallenden Energiekosten. Neue Wohnhäuser nach Mindeststandard verbrauchen von vorn herein mehr Energie. Diese nachträglich zu verbessern wird viel teurer. Klar macht es Sinn, gleich Produkte mit höherem, zukünftigen Wärmedämmstandards zu verwenden und energieeffiziente Technik einzusetzen, die dann auch noch kleiner und günstiger ausfallen kann. Aber manche Maßnahmen sind unwiderruflich verpasst und eine spätere Anhebung auf den bereits jetzt technisch machbaren Standard eines Niedrigenergiehauses oder eines Passivhauses wird sehr teuer. Eine logischerweise notwendige Wärmedämmung unter der Bodenplatte kann zum Bsp. nicht nachträglich nachgerüstet werden. Die Verschlechterung des Programms kann so schnell zum Rückschritt der Neubaustandards und zum weiteren Anstieg der CO2-Emmissionen führen.

Die Klimaziele rücken nicht nur im Gebäudesektor in weite Ferne und keiner merkt es

Übrigens – nicht nur im Gebäudesektor sieht es mau aus. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller in 2017 in Deutschland zugelassenen Neufahrzeuge ist angestiegen. Grund dafür ist, dass verbrauchsstarke SUVs und Fahrzeuge der oberen Mittelklasse immer beliebter werden. Damit liegen die  CO2-Emmisionen unsere Neuzulassungen 7 % über dem Schnitt der europäischen Fahrzeugflotte. Emissionsärmere Pkw der Kompakt- und Mittelklasse verkaufen sich hingegen schlechter. Alternative Antriebe Elektro- und Hybridfahrzeuge oder Erdgas-Pkw machen nur 3,4 % aller Neuzulassungen aus.

Arbeitsmarkt contra Klimaschutz?

Großes Ko-Kriterium im Bereich moderner Mobilität ist immer wieder der Arbeitsmarkt und viele drohende, wegfallende Arbeitsplätze. Das sieht in der Baubranche nicht anders aus. Doch fallen tatsächlich Arbeitsplätze weg? „Das große Einsparpotential energieeffizienter Häuser durch eine inkonsequente Politik brach liegen zu lassen, sei ein arbeitsmarktpolitischer und volkswirtschaftlicher Fehler“, erklärt Jan Peter Hinrichs vom BuVEG. „Neben der vom FIW München errechneten CO-Einsparung entstünden allein durch die Sanierungstätigkeiten ca. 215.000 neue Arbeitsplätze in Vollzeit. Profitieren würden dabei insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen.

 

Recherchelinks und Quellenangaben:

Pressemitteilungen

AVIA-Gesellschafter Ilzhöfer in Augsburg und Keslar in Kempten: Mittelständische Mineralölhändler machen Heizöl CO2-neutral

AVIA-Gesellschafter Ilzhöfer in Augsburg und Keslar in Kempten:   Mittelständische Mineralölhändler machen Heizöl CO2-neutral

Avia stellt Heizöl klimaneutral: Richard Walch von Ilzhöfer und Christine Keslar-Tunder (Bildquelle: Johannes Walch)

(Augsburg/Kempten) Als erste Unternehmensgruppe der Mineralölwirtschaft in Deutschland bieten 22 mittelständische Unternehmen der AVIA-Gruppe künftig nur noch Heizöle an, für die an anderer Stelle weltweit in Projekte zur CO2-Reduktion investiert wurde. Einziger AVIA-Gesellschafter in der Region Augsburg ist die Firma Ilzhöfer. Die Region Allgäu wird von der Keslar GmbH Energiehandel in Kempten abgedeckt.

„Die Energiewende ist wünschenswert und sie wird kommen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Wir AVIA-Unternehmer wollen jetzt konkret etwas tun und bieten deshalb ab sofort CO2-neutrales Heizöl an, und zwar ohne Aufpreis für den Verbraucher. Denn Energie muss bezahlbar sein“, sagt Ilzhöfer-Inhaber Richard Walch. Die Firma Ilzhöfer, die seit Jahren die Stadt Augsburg beliefert, versorgte Ende Februar als ersten Kunden die städtische Kindertagesstätte Dudenstraße in Augsburg-Haunstetten mit dem klimaneutralen Heizöl. Für Hermann Köhler, Bildungsreferent der Stadt Augsburg, ist das eine sinnvolle Aktion: „Wir alle träumen davon, dass wir CO2 reduzieren. Deswegen freuen wir uns über diese Initiative, klimaneutrales Heizöl ohne Zusatzkosten für die Verbraucher zu liefern. Seitens der Stadt werden wir das Thema Heizungserneuerung vorantreiben, um noch effizienter den CO2-Ausstoß und auch die Energiekosten zu senken.“

Auch Unternehmen profitieren von dem CO2-neutralen Heizöl. Ilzhöfer unterstützt damit zum Beispiel Firmen, die mit CO2-neutralen Herstellungsprozessen werben wie etwa Druckereien. Und Keslar beliefert ökologisch orientierte Hotellerie- und Gastronomiebetriebe. „Damit reagieren wir auf die Anforderungen moderner und innovativer Unternehmen“, sagen Richard Walch und Christine Keslar-Tunder.

AVIA-Unternehmer gehen voran
AVIA stellt mit ihrem Vorstoß rund 2 Prozent des jährlich benötigten Heizöls in Deutschland (in Bayern fast 3,5 Prozent) klimaneutral – das entspricht deutschlandweit rund 360 Millionen Liter Heizöl. Die CO2-Ersparnis durch das Projekt liegt bei über einer Million Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr oder dem Verbrauch von rund 185.000 Haushalten. „Wir sind die ersten, die klimaneutrales Heizöl ohne Aufpreis verkaufen“, sagt Richard Walch. „Familien mit einer Ölheizung müssen sich also nicht mehr mit dem Geldbeutel aktiv für mehr Klimaschutz entscheiden. Wir haben verstanden, dass man vor dem Hintergrund des Klimawandels neue Modelle entwickeln muss, um die Zukunft mit zu gestalten.“

Prof. Dr. Franz Josef Radermacher, Mitglied des Club of Rome und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Bundesverkehrsministeriums: „Die Begrenzung der Erderwärmung wird nur gelingen, wenn die reichere Hälfte der Welt – und damit auch die Wirtschaft in diesen Ländern – das Geld für konkrete Maßnahmen zur CO2-Reduktion aufbringt – zu Hause und in der ganzen Welt. In diesem Sinne ist der Vorstoß von AVIA absolut wegweisend.“

Effizientere Kochherde in Uganda und Wasserkraft im Himalaya
Konkret investiert AVIA im gleichen Umfang, wie bei der Verbrennung des Heizöls klimaschädliches CO2 entsteht, in Projekte zur CO2-Senkung – darunter zum Beispiel in neue, effiziente Kochherde in Uganda, den Bau und Betrieb eines Wasserkraftwerkes im Himalaya oder der Umwandlung von Grubengas in Energie in Deutschland. Praktisch geschieht dies durch den Ankauf von Zertifikaten nach dem VCS- und Gold-Standard. Projekte, die nach diesem Standard validiert werden, müssen real, messbar, permanent, zusätzlich, konservativ berechnet und von unabhängigen Dritten geprüft sein.

Die Kompensation der CO2-Emissionen von Heizöl versteht AVIA als einen Einstieg in die Wärmewende. Richard Walch: „Natürlich gehen von einer Ölheizung immer noch Emissionen aus, aber mit der neuen Heizöl-Linie der AVIA können sich die Verbraucher immerhin sicher sein, dass das entstehende CO2 an einem anderen Ort in der Welt eingespart wird.“ Das ist gerade in dieser Übergangszeit wichtig, denn noch ist Heizöl eines der Standbeine der Energieversorgung in Deutschland.

Über 135 Millionen Liter Heizöl in Bayern jährlich künftig CO2-neutral
An dem Projekt beteiligen sich zunächst 22 der 27 mittelständischen Unternehmen der AVIA-Gruppe, darunter auch die Ilzhöfers Nachfolger in Augsburg. In Bayern, wo Energie-Bedarf für fast 1,2 Millionen Ölheizungen gedeckt werden muss, kam AVIA 2015 auf einen Marktanteil von 3,35 Prozent. Das entspricht einem Volumen von fast 135 Millionen Liter Heizöl. Künftig liefert AVIA im gleichen Umfang diese Wärmequelle CO2-neutral. Das bedeutet in Bayern eine Reduzierung des klimaschädigenden Gases CO2 von fast 365.000 Tonnen jährlich.

Für AVIA steht die Investition im Kontext einer bereits vor 15 Jahren begonnenen Ausrichtung der Geschäftsstrategie für eine Wärme- und Energieversorgung auf alternativen Wegen und aus regenerativen Quellen. Bereits 2011 installierte AVIA – in Kooperation mit RWE – erste Stromladesäulen abseits der Großstädte in kleinen und mittelgroßen Zentren und hat seit 2013 mehr als 35 Millionen Euro in den Bau und Betrieb von vier Windparks investiert.

AVIA hat zudem bereits 2007 – also vor der gesetzlichen Verpflichtung – selbstständig den E10-Kraftstoff eingeführt. Außerdem verfügt die mittelständische Gruppe über ein Netz von über 360 Autogastankstellen. Richard Walch: „Die Einführung der CO2-neutralen Heizöl-Produktlinie ist insofern ein weiterer, für uns AVIA-Unternehmer mit einer erheblichen Investition verbundener Schritt in einer langfristig angelegten strategischen Neuausrichtung.“ Mehr Informationen unter www.ilzhoefer.com

Die Firma Ilzhöfer ist ein Familienunternehmen mit 140-jähriger Tradition. Richard Walch ist Geschäftsführender Gesellschafter in der vierten Generation. Heute versorgt Ilzhöfer seine Kunden mit mobiler Energie von AVIA für zu Hause und unterwegs. Ilzhöfer ist der lokale Energielieferant in der Region Augsburg. Das Produktportfolio umfasst Kraftstoffe, Heizöl, Strom, Gas, Holzpellets und Schmierstoffe. Ilzhöfer betreibt als Gesellschafter der AVIA ein Netz von AVIA Tankstellen in Augsburg und Umgebung und beteiligt sich aktiv am Transfer zur regenerativen Energieversorgung. Gemeinsam mit AVIA wurde in Windparks zur Erzeugung von Ökostrom investiert. Holz-Pellets als nachwachsender Rohstoff aus der Region wurde ins Produktportfolio aufgenommen. Ilzhöfer versorgt das Tanklager in Augsburg per Kesselwagen und entlastet so den Straßenverkehr von Gefahrguttransporten.

Firmenkontakt
Ilzhöfers Nachf. Inh. Walch KG
Richard Walch
Siebentischstr. 16a
86161 Augsburg
0821 / 560 80-0
r.walch@ilzhoefer.com
http://www.ilzhoefer.com

Pressekontakt
Friends PR
Ingrid Erne
Zeuggasse 7
86150 Augsburg
+49 (0) 821 42099-95
ingrid.erne@friends-media-group.de
http://www.friends-media-group.de

Pressemitteilungen

arvato Financial Solutions spart jährlich 36 Tonnen CO2 durch Diensträder und Pendelflotte ein

Teilnahme am Nachhaltigkeitspreis B:EFFICIENT AWARD 2016

arvato Financial Solutions spart jährlich 36 Tonnen CO2 durch Diensträder und Pendelflotte ein

arvato Financial Sotutions stellt das Dienstrad-Projekt beim B:Efficient Award vor

Mit einem in Baden-Baden gestarteten und inzwischen auf weitere Standorte ausgeweiteten Projekt sorgt arvato Financial Solutions seit Mai 2014 für umweltfreundliche Mobilität bei allen Mitarbeitern. Anlass für eine Bewerbung um den B:EFFICIENT AWARD der Wirtschaftsjunioren Karlsruhe, der am 21. September verliehen wird.

Dass dem Unternehmen die Themen Mobilität und Gesundheit am Herzen liegen, zeigt das innovative Konzept: So können beispielsweise E-Bikes und andere Fahrräder als Leasing-Dienstrad auch für den privaten Gebrauch bezogen werden: Dank steuerlicher Vorteile und eines Zuschusses von 60 Euro pro Mitarbeiter und Jahr ist eine Ersparnis von bis zu 45 Prozent gegenüber dem Privatkauf möglich. Damit die Freude am neuen Rad auch lange anhält, bietet das Unternehmen zusätzlich eine komplette Serviceabwicklung über ein Online-Portal an und offeriert regelmäßige Servicetage vor Ort. Auch privat angeschaffte Räder können dort wieder mobil gemacht werden.

„Mit diesem Mobilitäts- und Gesundheitskonzept zeigen wir seit 2014, dass arvato Financial Solutions einer der innovativsten Arbeitgeber seiner Branche ist“, erklärt Dr. Kai Burr, Vice President Human Resources von arvato Financial Solutions. „Das Unternehmen leistet so einen effektiven Beitrag zur Förderung der Gesundheit seiner Mitarbeiter und engagiert sich gleichzeitig für eine nachhaltige Alternative zur Kfz-Nutzung. Dieses Programm ist branchenweit wegweisend.“

Aufgrund des großen Erfolges in Baden-Baden weitete das Unternehmen sein Mobilitäts- und Gesundheitskonzept 2015 auf alle weiteren deutschen Unternehmensstandorte in Verl, Dortmund, Münster, Mainz, Wiesbaden, Nonnweiler, Berlin und Potsdam aus. Außerdem haben zwischenzeitlich auch andere arvato-Geschäftsbereiche das Konzept übernommen. Insgesamt 10 Pendelräder sind zudem in Baden-Baden im Einsatz, mit denen die Mitarbeiter täglich vom Bahnhof zum Firmensitz fahren können. Weitere 7 Diensträder werden demnächst angeschafft, weil die Nachfrage ungebrochen hoch ist.

Die bisherige Bilanz: Mehr als 500 Fahrräder bei arvato insgesamt, davon 240 Räder bei arvato Financial Solutions und alleine 80 Räder in Baden-Baden. Damit fuhren im 1. Quartal 2016 fast 9 Prozent der Mitarbeiter von arvato Financial Solutions ein Dienstrad. Das Unternehmen spart so jährlich 36 Tonnen CO2: 2,4 Tonnen durch die Fahrradpendelflotte und 33,6 Tonnen CO2 durch die private oder dienstliche Nutzung der Diensträder. Neben einem geringeren CO2-Ausstoß profitieren die Mitarbeiter dadurch von mehr Bewegung und leben gesünder.

Mehr Informationen zum Award unter http://www.b-efficient.de/voting/

Mehr Informationen zum Unternehmen unter http://finance.arvato.com

arvato Financial Solutions ist ein global tätiger Finanzdienstleister und als Tochterunternehmen der arvato AG zur Bertelsmann SE & Co. KGaA zugehörig.

Rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten in 22 Ländern mit starker Präsenz in Europa, Amerika und Asien flexible Komplettlösungen für ein wertorientiertes Management von Kundenbeziehungen und Zahlungsflüssen. arvato Financial Solutions steht für professionelle Outsourcing-Dienstleistungen (Finance BPO) rund um den Zahlungsfluss in allen Phasen des Kundenlebenszyklus – vom Risikomanagement über Rechnungsstellung, Debitorenmanagement, Verkauf von Forderungen und bis zum Inkasso. Dabei steht die Minimierung von Ausfallquoten in der Geschäftsanbahnung und während des Beitreibungsprozesses im Fokus. Zu den Leistungen gehört deshalb auch die Optimierung der Zahlartenauswahl über Ländergrenzen hinweg.

Als Financial Solutions Provider betreut das Unternehmen fast 10.000 Kunden, u. a. aus den Schwerpunktbranchen Handel/E-Commerce, Telekommunikation, Versicherungen, Kreditwirtschaft und Gesundheit und ist damit Europas Nummer 3 unter den integrierten Finanzdienstleistern.

Kontakt
arvato infoscore GmbH
Nicole Schieler
Rheinstraße 99
76532 Baden-Baden
+49/(0)7221/5040-1130
presse.afs@arvato.com
http://finance.arvato.com

Pressemitteilungen

CO2-Einsparung: Mit TrackPilot in Richtung Klimagerechtigkeit

Unterstützung der Initiative Plant-for-the-Planet und der Realisierung einer Akademie im Hotel Vier Jahreszeiten in Starnberg im Herbst 2016.

CO2-Einsparung: Mit TrackPilot in Richtung Klimagerechtigkeit

TrackPilot GPS Fahrzeugortung mit integrierter Tourenplanung

Berlin, 08.06.2016

Seit Februar 2016 ist PLT – Planung für Logistik & Transport GmbH offizieller Unterstützer der Initiative Plant-for-the-Planet. Zudem hilft PLT, eine Akademie im Hotel Vier Jahreszeiten in Starnberg zu finanzieren. Diese wird im Herbst 2016 stattfinden und Interessierten die Möglichkeit bieten, sich über Plant-for-the-Planet zu informieren.

Gesellschaftliches Engagement sowie das Übernehmen sozialer Verantwortung sind feste Bestandteile der Unternehmensphilosophie von PLT. Auch die Produkte von PLT einen wichtigen Teil zur CO2-Einsparung und somit zu mehr Klimagerechtigkeit bei. Mit TrackPilot bietet PLT die führende Lösung im Bereich GPS Fahrzeugortung und Tourenplanung in Deutschland an. TrackPilot erhöht die Effizienz und Leistungsfähigkeit von Flotten und leistet einen erheblichen Beitrag zur Senkung der Logistikkosten. So liegt die durchschnittliche Kilometereinsparung durch TrackPilot bei 2,5 Prozent. Neben den auf der Hand liegenden Vorteilen für Unternehmen ist TrackPilot gleichzeitig ein großer Gewinn für die Umwelt. Weniger Kilometer pro Tour und eine sparsame Fahrweise führen zu geringeren Kosten und automatisch zu einem geringeren CO2-Ausstoß. Mit jedem zusätzlichen Fahrzeug, dass mit dem TrackPilot System ausgerüstet ist, steigt die CO2-Einsparung. PLT schätzt, dass im Jahr 2015 durch den Einsatz von TrackPilot rund 11 Tausend Tonnen CO2 eingespart wurden.

Um diesen Effekt noch weiter zu verstärken, ist das Unternehmen seit Februar 2016 offizieller Unterstützer der Initiative Plant-for-the-Planet. Jeder Neukunde erhält von PLT ein Baumzertifikat. Mit diesem kann er auf der Seite von Plant-for-the-Planet einen virtuellen Baum pflanzen und diesem einen Namen geben. Plant-for-the-Planet pflanzt diesen Baum in einem der zahlreichen weltweiten Aufforstungsprojekte. Darüber hinaus unterstützt PLT die Realisierung einer Akademie im Hotel Vier Jahreszeiten in Starnberg im Herbst 2016. Im Rahmen dieser Akademie geben Kinder, die sich für die Initiative Plant-for-the-Planet engagieren, ihr Wissen an andere Interessierte weiter. „Als modernes Unternehmen sind wir uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und unterstützen seit Jahren verschiedene soziale Projekte in der Region, um im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit einen entscheidenden Beitrag für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu leisten.“ Marc Roth, Geschäftsführer der PLT – Planung für Logistik & Transport GmbH

Über Plant-for-the-Planet:

Im Januar 2007 hielt der neunjährige Felix Finkbeiner ein Klassenreferat. Am Ende dieses Referats stand die Vision, dass ein CO2-Ausgleich zu schaffen sei, wenn die Kinder aller Länder dieser Erde eine Million Bäume pflanzen würden – dies war die Geburtsstunde der Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet. Es dauerte nicht lange, und Plant-for-the-Planet entwickelte sich zu einer globalen Bewegung, in der sich heute mehr als 100 000 Kinder aus über 100 Ländern einsetzen, die CO2-Emissionen zu reduzieren und die Emissionsrechte auf alle Menschen gerecht zu verteilen. Dabei werden die Kinder selber aktiv: Um den CO2-Ausgleich aktiv voranzutreiben, pflanzen sie Bäume – insgesamt mehr als 14 Milliarden weltweit. Dieses beeindruckende Ergebnis wurde in Zusammenarbeit mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) realisiert. Dabei sind die gepflanzten Bäume CO2-Speicher und Symbole für Klimagerechtigkeit zugleich.

PLT ist Anbieter von Systemen zur GPS Fahrzeugortung mit intelligenter Tourenplanung in Deutschland. Das GPS-Ortungssystem TrackPilot wurde mehrfach ausgezeichnet und zählt zu den innovativsten Produkten in diesem Bereich. Mit dieser und weiteren Lösungen unterstützt PLT Unternehmen bei der Planung sowie Steuerung von Logistikaktivitäten sowie bei der optimalen Nutzung ihrer Ressourcen. Darüber hinaus werden durch den Einsatz der Produkte von PLT auch die CO2-Emissionen deutlich gesenkt. Ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie von PLT ist es, einen positiven gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, und im Rahmen der unternehmerischen Möglichkeiten Verantwortung zu übernehmen. Aus diesem Grund hat sich PLT auch dazu entschlossen, neben anderen Projekten die Initiative Plant-for-the-Planet zu unterstützen und somit einen weiteren Beitrag zur Klimagerechtigkeit zu leisten.

Firmenkontakt
PLT – Planung für Logistik & Transport GmbH
Marc Roth
Gubener Str. 47
10243 Berlin
+49 30 762 39 00-00
marketing@plt-software.de
http://www.plt-software.de

Pressekontakt
PLT – Planung für Logistik & Transport GmbH
Dimitar Petkov
Gubener Str. 47
10243 Berlin
+49 30-762 39 00-68
petkov@plt-software.de
http://www.plt-software.de

Pressemitteilungen

Wie viel Klimaschutz kann sich Deutschland leisten?

Studie zeigt neue Wege zum Erreichen der Klimaschutzziele im Wärmemarkt

Wie viel Klimaschutz kann sich Deutschland leisten?

Nur Eigentümerhaushalte mit hohem Einkommen können bis 2050 das Klimaschutzziel erreichen

Berlin. Die deutschen Eigenheimbesitzer können unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen die Klimaschutzziele der Bundesregierung für den Wärmemarkt nicht erreichen – das ist das Ergebnis der Studie „Sanierungsfahrpläne für den Wärmemarkt: Wie können sich die privaten Hauseigentümer die Energiewende leisten?“

Im Koalitionsvertrag benennt die Bundesregierung zum Thema Energiewende „Maßnahmen auf der Grundlage eines Sanierungsfahrplans im Gebäudebereich und im Wärmemarkt“. Die von der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS auf der Fachmesse E-world 2014 in Essen vorgestellte Studie hat solche Sanierungsfahrpläne errechnet. In einer maßnahmen- und technologieoffenen Simulation der energetischen Sanierungsaktivitäten bis 2050 ist demnach eine CO2-Einsparung von 62 Prozent im Bestand der selbstgenutzten Einfamilien- und Reihenhäuser möglich. Trotz dieser erheblichen Einsparung wird damit das Klimaschutzziel der Bundesregierung von 80 Prozent deutlich verfehlt. Die Studie zeigt die entscheidenden Punkte auf und soll als Datenbasis den Dialog zu einer Gesamtstrategie für die Modernisierung des Wärmemarkts anstoßen.

„Deutschland braucht eine Wärmewende. Damit diese gelingt, müssen Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen: Wir müssen Deutschlands Eigenheimbesitzer gemeinsam davon überzeugen, dass es sich für sie rechnet, energetisch zu sanieren und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, fordert Dr. Timm Kehler, Sprecher des Vorstands von Zukunft ERDGAS. Die Lebenswirklichkeit, das heißt die finanzielle Leistungsfähigkeit der Hauseigentümer, müsse dazu in den Fokus genommen werden. Die selbstgenutzten Einfamilien- und Reihenhäuser stellen mit rund 83 Prozent die mit Abstand größte Gruppe bestehender Gebäude und bieten damit das größte Einsparpotenzial im Wärmemarkt. Viele Hauseigentümer verfügen aber nicht über die erforderlichen Mittel um Sanierungsmaßnahmen durchzuführen und damit zum Erreichen der Klimaziele beizutragen.

Einkommensverhältnisse als Ausgangspunkt
Die Studie „Sanierungsfahrpläne für den Wärmemarkt“ wählt deshalb gegenüber bisherigen Publikationen einen neuen methodischen Ansatz: Nicht die Zielvorgabe der Klimapolitik bestimmt den Ausgangspunkt, sondern die finanzielle Leistungsfähigkeit der Bürger. Anhand des verfügbaren Einkommens wurden drei Eigentümergruppen definiert, die in einem Rechenmodell verschiedenste Modernisierungsmaßnahmen wählen können. „Das Resultat ist ein deutschlandweit einzigartiger Datensatz“, so Kehler.

Wirtschaftlichkeit entscheidet über Maßnahmenwahl
Ein wichtiger Ansatz der Studie: Wer sein Haus sanieren will, wählt stets die Maßnahme mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis. In der Regel entscheiden sich die privaten Hauseigentümer zunächst für einen Heizungstausch oder einfache gebäudeseitige Maßnahmen, wie zum Beispiel die Dämmung der Kellerdecke. Kehler: „Die Studie zeigt: Je früher die erste Sanierungsmaßnahme durchgeführt werden kann, desto größere finanzielle Spielräume ergeben sich für den weiteren Sanierungsverlauf.“ Vor allem Eigentümer mit geringem Einkommen könnten eine wesentlich höhere CO2-Einsparung erzielen, wenn ihnen eine zielgerichtete Förderung den ersten Sanierungsschritt frühzeitig ermöglichen würde.

Finanzielle Möglichkeiten beeinflussen CO2-Einsparung
Der Hintergrund: Die Gesamt-CO2-Einsparung von 62 Prozent im Bestand der selbst genutzten Einfamilien- und Reihenhäuser verteilt sich nicht gleichmäßig über die Einkommensgruppen. Eigentümer mit hohem Monatsnettoeinkommen (Median 4.300,- EUR) können mit einer Einsparung von 82 Prozent die Zielvorgabe von 80 Prozent etwas übertreffen. Die Gruppe mit mittlerem Einkommen (Median 3.100,- EUR) erzielt eine Einsparung von 63 Prozent, die Gruppe mit geringem Einkommen (Median 1.400,- EUR) von 44 Prozent. „An diesen Ergebnissen sollte sich eine stetige und schlagkräftige Fördersystematik orientieren“, sagt Kehler.

Maßnahmen- und Technologieoffenheit muss gewährleistet sein
Die Studie zeigt auch: Je günstiger das Kosten-Nutzen-Verhältnis einer energetischen Sanierung aus Sicht der Eigentümer ist, desto wahrscheinlicher wird sie durchgeführt. Die Eigentümer müssen dabei, ohne Nachteile bei der Förderung, auf alle verfügbaren Heiztechnologien und Dämmvarianten zugreifen können. „Für den Klimaschutz ist die CO2-Vermeidung die wichtigste Messgröße. Die Entscheidung, ob CO2 durch den Einsatz effizienzsteigernder Technik oder durch regenerative Energie erreicht wird, sollten wir den privaten Hauseigentümern selbst überlassen“, erklärt Kehler. Schließlich sei eine Verringerung der CO2-Emissionen der einzige Weg, um den Klimawandel aufzuhalten. „Dank der Studie wissen wir jetzt: Je sozialverträglicher und technologieoffener die Politik die Rahmenbedinungen im Wärmemarkt gestaltet, desto mehr können die privaten Hausbesitzer zum Erreichen der Klimaziele beitragen“, resümiert Kehler.

Die Studie „Sanierungsfahrpläne für den Wärmemarkt“ sowie eine begleitende Broschüre stehen unter www.zukunft-erdgas.info zum Download bereit.
Bildquelle:kein externes Copyright

Inertessenverband Erdgas

Kontakt
Zukunft ERDGAS e.V.
Andreas Malachow
Reinhardtstraße 32
10117 Berlin
+49 (0) 30 300 199 1265
andreas.malachow@erdgas.info
http://www.erdgas.info

Pressekontakt:
Infobüro ERDGAS, c/o KOOB Agentur für Public Realtions GmbH (GPRA)
Joachim Ochs
Solinger Straße 13
45481 Mülheim
+49 (0)208 46 96 45 140
presse@erdgas.info
http://www.erdgas.info/presse

Pressemitteilungen

Regenerative Wärmeversorgung in Laupheim

Feuerwehr setzt auf Biogas und Kraft-Wärme-Kopplung

Effizient und klimaschonend: Mit ihrer neuen Energieversorgung hat die Feuerwehr in Laupheim ein Zeichen für die wirtschaftliche Stärkung der Region und den Schutz der Umwelt gesetzt. Die Atmosphäre wird künftig um 246 Tonnen des Treibhausgases CO2 entlastet. Möglich ist dies dank des regenerativen Energieträgers Biogas und dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Das dafür notwendige Blockheizkraftwerk (BHKW) wurde jetzt in Betrieb genommen.

„Die Idee zum neuen Versorgungskonzept für die Feuerwehr in Laupheim entstand vor rund drei Jahren am Rande eines Energieforums der EnBW“, erklärt Ralf Biehl, Geschäftsführer der Erdgas Südwest GmbH. „Das Kernziel war, das Areal von Feuerwehr und Bauhof regional und ökologisch mit Energie zu versorgen.“ Diskutiert wurden verschiedene Alternativen, doch letztlich war klar: Für das Feuerwehrhaus, den benachbarten Bauhof, ein Wohnhaus und einige Nebengebäude sollte ein kleines Nahwärmenetz entstehen. Erdgas Südwest installierte dafür 135 Meter Wärmeleitungen. An der Planung und Installation des gesamten Systems waren darüber hinaus das Laupheimer Ingenieurbüro Spleis und der ortsansässige Heizungsbaubetrieb Wolfmaier beteiligt.

Herzstück der Anlage ist ein BHKW mit 50 Kilowatt elektrischer und 92 Kilowatt thermischer Leistung. Im ersten Schritt produziert es aus dem eingesetzten Biogas Strom, im zweiten Schritt wird die dabei entstehende Abwärme als Heizenergie ausgekoppelt. Auf diese Weise wird der Brennstoff doppelt genutzt. Bei einer angenommenen Laufleistung von 6.000 Stunden würde die erzeugte Energie ausreichen, um 150 Haushalte mit Strom und 25 Einfamilienhäuser mit Wärme zu beliefern. Um die Energieversorgung von Feuerwehr und Bauhof auch in Spitzenlastzeiten oder, wenn nicht ausreichend Biogas vorhanden sein sollte, abzudecken, wurde zusätzlich zum BHKW ein moderner Erdgas-Brennwertkessel mit 300 Kilowatt Leistung installiert.

Die immense CO2-Einsparung gegenüber der alten Heizlösung hat zwei Gründe: Zum einen ist Biogas als regenerativer Brennstoff CO2-neutral. Das heißt, bei der Verbrennung wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie zuvor in den pflanzlichen oder tierischen Abfallprodukten gebunden war. Die von der alten Heizungsanlage versursachten 151 Tonnen an CO2-Emissionen können daher auf 0 zurückgesetzt werden. Weitere 95 Tonnen CO2 werden durch den erzeugten Strom vermieden, der einen Teil der Stromproduktion in konventionellen Kraftwerken ersetzt.

„Mit dem Nahwärmenetz ist es gelungen, eine moderne Energielösung zu realisieren, die sich nicht nur für die Energie-Abnehmer, sondern ebenso für die Umwelt und die Region auszahlt“, erläutert Ralf Biehl. „Das Biogas wird nah am Verbrauchsort produziert, in die Errichtung der Anlage waren Laupheimer Unternehmen mit eingebunden. So entsteht sowohl für den regionalen Wirtschaftsraum als auch für die Ortschaft Laupheim eine direkte Wertschöpfung.“

Erdgas Südwest – natürlich Zukunft schaffen

Die Erdgas Südwest GmbH ist ein regionales Erdgasversorgungsunternehmen. Das Netzgebiet umfasst derzeit 93 Gemeinden mit 199 Ortsteilen in Nordbaden, Oberschwaben, auf der Schwäbischen Alb und am westlichen Bodensee. Rund 100 Mitarbeiter sorgen für den sicheren und zuverlässigen Netzbetrieb. Die Kunden des Energieunternehmens beziehen insgesamt jährlich rund 3.500 Millionen Kilowattstunden Gas. In Burgrieden betreibt Erdgas Südwest mit 23 Landwirten der Bioenergie Laupheim eine der modernsten Biogas Aufbereitungs- und Einspeiseanlagen Deutschlands und geht so in Sachen Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien zukunftsweisende Wege.

Kontakt:
Erdgas Südwest GmbH
Sarah Miebach
Siemensstraße 9
76275 Ettlingen
07243-216-0
Sarah.Miebach@KOOB-PR.com
http://www.erdgas-suedwest.de

Pressekontakt:
KOOB Agentur Für Public Relations GmbH
Sarah Miebach
Solinger Straße 13
45481 Mülheim an der Ruhr
0208 4696-365
Sarah.Miebach@KOOB-PR.com
http://www.KOOB-PR.com

Pressemitteilungen

Alois Müller baut weltweit erste energieautarke Produktions- und Lagerhalle

Memminger Energiespezialist revolutioniert Gewerbebau

Vision wird Wirklichkeit:
Alois Müller baut weltweit erste energieautarke Produktions- und Lagerhalle

Memminger Energiespezialist revolutioniert Gewerbebau

Ungerhausen/Memmingen (jm).
Die Vision der ersten energieautarken Produktionshalle wird Wirklichkeit: In einem weltweit einzigartigen Pilotprojekt errichtet die auf Anlagenbau, Energie- und Gebäudetechnik (Heizung, Lüftung, Sanitär und Klimatechnik) spezialisierte Alois Müller GmbH (Memmingen) gemeinsam mit Projektpartnern in Ungerhausen (Unterallgäu) eine 2.800 m2 große Produktions- und Lagerhalle, die ausschließlich durch eine Photovoltaikanlage mit Energie versorgt wird. Das Investitionsvolumen in den energieautarken Hallenbau beträgt insgesamt 2,5 Millionen Euro. Partner des Projektes sind die Uponor GmbH (Haßfurt), die E-Con AG (Memmingen), die Schüco International KG (Bielefeld) sowie die Steca Elektronik GmbH (Memmingen).

Die 2.800 m2 große Photovoltaik-Anlage kann dabei nicht nur ganzjährig die Heizung und Kühlung der Halle übernehmen, sondern liefert auch noch den Strom für den Betrieb der Produktionsmaschinen. Die Energiekosten und der CO2-Ausstoß sinken damit auf Null, außerhalb der Produktionszeiten wird die gewonnene Energie über ein 8.000 Meter langes Rohrsystem in einen großen Pufferspeicher im Betonkern der Halle gespeichert oder ins allgemeine Stromnetz eingespeist und vergütet.

„Mit diesem Projekt revolutionieren wir den Objekt- und Gewerbebau, denn wir bieten Unternehmen je nach Nutzungsart ein Einsparpotenzial von bis zu 100 % bei den Energiekosten, das gab es bisher noch nie“, sagt Andreas Müller, Geschäftsführer der Alois Müller GmbH. Clou bei der Sache: Als erfahrene Mittelständler, die bereits an den Energiekonzepten beim Bau der Münchner Allianz Arena und der SGL Arena in Augsburg beteiligt waren, legen die Alois Müller GmbH und die E-Con AG Wert darauf, „dass die Investitionen für die künftige Energieeinsparung für die Unternehmen auch in einem betriebswirtschaftlich sinnvollen Rahmen bleiben“, wie Firmengründer und Geschäftsführer Alois Müller erklärt.

„Unsere Anlage ist bereits ab dem ersten Tag rentabel, sie braucht also keine langen Amortisationszeiten wie andere regenerative Systeme“, sagt Sascha Fuchs, Vorstand der E-Con AG, die sich als Spezialist für Energie-Consulting und -Contracting Tag für Tag mit dem effizienten Einsatz von regenerativen Energien beschäftigt. Allein durch den Einsatz einer Wärmepumpe reduzieren sich die Energiekosten gegenüber einem herkömmlichen Heizsystem mit Erdgas oder Erdöl um 50 %. Und der Rest kann komplett regenerativ zur Verfügung gestellt werden.

Der Hallenneubau und der Betrieb der neuen Produktions- und Lagerhalle der Alois Müller GmbH sind in ein innovatives Energiemanagementsystem und ein intelligentes Stromnetzsystem, ein so genanntes Smart Grid, integriert. „Selbstverständlich setzen wir in Ungerhausen besonders energieeffiziente Anlagen ein und haben auch die Lagerlogistik so gewählt, dass über einen hohen Automatisierungsgrad alle Wege kurz gehalten werden, so dass hier keine Energieverluste entstehen. Die Abwärme der Maschinen und Anlagen wird entsprechend berücksichtigt“, sagt Produktionsleiter Jan-Peter Höhne. Das intelligente Stromnetz überwacht laufend den Stromverbrauch der Maschinen und steuert die Einschaltzeiten so intelligent, dass Belastungsspitzen vermieden werden können. Außerdem werden die in der Halle eingesetzten elektrisch angetriebenen Maschinen und Fahrzeuge wie Arbeitsbühnen, Stapler oder Baumaschinen über das System aufgeladen.

Die Alois Müller GmbH produziert in Ungerhausen in erster Linie versorgungstechnische Komponenten, wie zum Beispiel PE-Bauteile für Geothermie wie Erdsondenanlagen oder Erdkollektoren, Rohrleitungssysteme aus Stahl und Edelstahl oder Gehäusekomponenten für Windkraftanlagen und Wärmepumpen. Im Bereich der Lüftungstechnik stellt Alois Müller unter anderem Luftauslasssysteme und Luftmengenregler her. Auch für die Kühlung von Werkzeugmaschinen bietet das Unternehmen aus Memmingen innovative Systeme an.

Nicht nur die Projektbeteiligten, sondern auch die Auszubildenden der Alois Müller GmbH können sich auf die neue Produktionshalle in Ungerhausen freuen, denn diese wird gleichzeitig auch die neue Ausbildungshalle. „Uns ist es sehr wichtig, dass unser Nachwuchs in einer modernen Produktionsumgebung mit Technologien von morgen ausgebildet wird. In Ungerhausen bieten wir die modernsten Ausbildungsplätze überhaupt an“, sagt Andreas Müller.

Das Energiekonzept

Idee:
Die Energie kommt ganzjährig über die Photovoltaikanlage als Strom ins Gebäude und wird über eine Wärmepumpe in Wärme und Kälte umgewandelt. Überschüssig gewonnene Sonnenenergie wird in einer Art „Batterie“ gespeichert.

Bei diesem Zwischenspeicher handelt es sich jedoch nicht um einen klassischen Akkumulator, sondern um eine mit einem 8.000 Meter langen Rohrregistern auf verschiedenen Ebenen versehene Betonplatte unter dem Bauwerk im Erdreich, welche die Wärme bei Energieüberschuss speichert und bei Bedarf wieder in das System zurückführt.

Funktionsweise:
An sonnigen Tagen produziert die Photovoltaikanlage ganzjährig überschüssige Energie. Diese wird zum Erwärmen von Wasser genutzt, das seine Wärme und somit Energie an den Betonkern abgibt. Hierbei erwärmt sich der Beton auf ca. 40 bis 50°C.

Wird für die Kühlung oder Erwärmung der Halle mehr Energie benötigt, als durch die Photovoltaikanlage produziert wird, gibt der Betonkern seine Energie an die Bodenplatte im Gebäude ab.

Der benötigte Strom der Wärmepumpe, der kühles Grundwasser erwärmen müsste, entfällt, da dem System das erwärmte Wasser zur Verfügung gestellt wird.

Somit kann jetzt auch bei reduzierter Solarenergie der gesamte Energiebedarf durch die Photovoltaikanlage gedeckt werden.

Das Gebäude wird also 365 Tag im Jahr durch Sonnenenergie versorgt – auch an den Tagen, an denen die Sonne nicht scheint. Daraus ergibt sich eine vollständige Unabhängigkeit zu den Energielieferanten und den damit schwankenden Energiepreisen.

Berechnung:
Jahresleistung Photovoltaikanlage: 350.000 kWh
Jahresheizbedarf Halle: 48.000 kWh
Jahreskühlbedarf Halle: 30.000 kWh
Überschuss Photovoltaikanlage: 272.000 kWh

Verwendung des Überschusses:
Speisung der Produktionsanlagen
Vergütete Einspeisung ins Netz des Stromversorgers

Alois Müller GmbH – Energie im Fokus
Die Alois Müller GmbH ist innerhalb der vergangenen 39 Jahre vom traditionellen Familienbetrieb zum mittelständischen Unternehmen mit über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen. Das Unternehmen gilt als Spezialist für Anlagenbau, Energie- und Gebäudetechnik (Heizung, Lüftung, Sanitär und Klimatechnik) und durfte sein Know-how bei vielen interessanten Projekten unter Beweis stellen. So waren die Spezialisten der Alois Müller GmbH unter anderem am Neubau der Allianz Arena in München sowie der SGL-Arena in Augsburg beteiligt. http://www.alois-mueller.com

E-Con AG – Energie-Contracting-Consulting
Die E-Con AG mit Sitz in Memmingen wurde im Jahr 2006 gegründet und ist Spezialist für Energieconsulting und -contracting. Das Unternehmen hilft Kunden dabei, Ressourcen zu schonen und Energiekosten zu optimieren. Dies erfolgt über die Minimierung des Energiebedarfs von Gebäuden und Anlagen. Die Dienstleistungen erstrecken sich von der Grundlagenanalyse über die Konzeption bis hin zur Umsetzung in Eigenverantwortung. Dies beinhaltet Anlagenfinanzierung und -errichtung, Betrieb, Instandhaltung und Energieverwaltung sowie Kontrolle bis zur Erfassung und Abrechnung der Energie.

Uponor
Uponor ist einer der weltweit führenden Anbieter von Lösungen für die Bereiche Heizen/Kühlen und Trinkwasserinstallation. Mit einem Vertriebsnetz in mehr als 100 Ländern und rund 3.200 Mitarbeitern ist das Unternehmen der starke Partner für Fachhandwerker, Planer, Investoren, Generalunternehmer sowie Verantwortliche aus den Bereichen Wohnungsbau, Agrar und Industrie. Die Produkte von Uponor leisten tagtäglich einen wichtigen Beitrag, um die Lebensqualität zu verbessern und sorgen für Energieeffizienz, Komfort und sauberes Trinkwasser. Das Unternehmen ist in Helsinki börsennotiert und hat im Jahr 2011 einen konsolidierten Umsatz von 800 Millionen Euro erwirtschaftet.

Schüco – Grüne Technologie für den Blauen Planeten.
Das ist saubere Energie aus Solar und Fenstern und der Beitrag, den Schüco mit zukunftsweisenden Gebäudehüllen für die Umwelt leistet. Genauer, durch Energy3: Energie sparen – Energie gewinnen – Energie vernetzen. Fenster- und Fassadensysteme sparen nicht nur Energie durch optimale Wärmedämmung, sondern gewinnen auch Energie dank effizienter Solarlösungen. So entsteht ein Energieüberschuss, der durch intelligentes Vernetzen nutzbar wird. Für Gebäudefunktionen ebenso wie für das tägliche Wohnen und Leben. Ergebnis: ein bedeutender Schritt Richtung Energieautarkie – zur nachhaltigen Schonung natürlicher Ressourcen. Und für eine sichere Zukunft. Schüco ist mit 5.250 Mitarbeitern und 12.000 Partnerunternehmen in 78 Ländern aktiv und hat in 2010 einen Jahresumsatz von 2,38 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Steca – Umweltschutz in Serie
Steca steht traditionell für Ideen und Innovationen als Elektronikdienstleister (EMS-Provider) und Hersteller von Produktlinien der Marke Steca in der Solarelektronik und den Batterie-Ladesystemen.
Für Ungerhausen lieferte Steca die Wechselrichter. Neben der Selbstverständlichkeit, umweltfreundliche Verfahren anzuwenden, trägt die Elektronik von Steca dazu bei, den Stromverbrauch und die Umweltbelastungen weltweit zu senken, und durch Solartechnik die Nutzung regenerativer Energien zu verbreiten.
Die Umweltpolitik der Steca ist auf eine nachhaltige und umweltgerechte Organisation ausgerichtet, aus der Dienstleistungen und Produkte für eine ökologische Zukunft hervorgehen. Das Unternehmen betrachtet die gesamte Wertschöpfungskette und bezieht Lieferanten und Kunden mit ein. http://www.steca.com
Weitere Informationen:
Alois Müller GmbH
Schlachthofstraße 61, 87700 Memmingen, Telefon 08331/9448-0, Fax 08331/9448-99, info@alois-mueller.com

Ansprechpartner für die Presse:
Alois Müller, Geschäftsführer
Andreas Müller, Geschäftsführer
Beate Bertsch, Marketing und PR

E-Con AG
Schlachthofstraße 61, 87700 Memmingen, Telefon 08331/9248280, info@econ-ag.com, www.econ-ag.com
Ansprechpartner für die Presse:
Sascha Fuchs, Vorstand

Pressekontakt:
Jensen media GmbH, Redaktion, Hemmerlestraße 4, 87700 Memmingen, Telefon 08331/99188-0, Fax 99188-10, E-Mail: info@jensen-media.de, Internet: www.jensen-media.de
Ansprechpartner: Ingo Jensen
(ingo.jensen@jensen-media.de)

Worddownload:
http://www.jensen-media.de/download/mueller/energieautark.doc

Bildgalerie mit Download
http://www.jensen-media.de/webgalerie/mueller/energieautark/index.html

Die Alois Müller GmbH ist innerhalb der vergangenen 39 Jahre vom traditionellen Familienbetrieb zum mittelständischen Unternehmen mit über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen. Das Unternehmen gilt als Spezialist für Anlagenbau, Energie- und Gebäudetechnik (Heizung, Lüftung, Sanitär und Klimatechnik) und durfte sein Know-how bei vielen interessanten Projekten unter Beweis stellen. So waren die Spezialisten der Alois Müller GmbH unter anderem am Neubau der Allianz Arena in München sowie der SGL-Arena in Augsburg beteiligt.
Alois Müller GmbH
Andreas Müller
Schlachthofstraße 61
87700 Memmingen
08331/9488-0

http://www.alois-mueller.com
info@alois-mueller.com

Pressekontakt:
Jensen media GmbH
Ingo Jensen
Hemmerlestraße 4
87700 Memmingen
ingo.jensen@jensen-media.de
08331991880
http://www.jensen-media.de

Pressemitteilungen

Südwärme versorgt Krankenhaus Wertingen mit Wärme und Strom

Das Krankenhaus Wertingen wird durch Südwärme im Rahmen eines Energie-Contracting-Vertrages zuverlässig, sicher, kostengünstig und umweltfreundlich mit Wärme und Strom versorgt.

Mit einem Neubautrakt verbessert Wertingen das Betten- und Serviceangebot des örtlichen Krankenhauses deutlich. Das bayerische Förderprojekt BioKlima ermöglichte die regenerative Energieversorgung.

Unterschleißheim/Wertingen: „Mit der Inbetriebnahme des neuen Funktions- und Bettentraktes haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer grundlegenden Modernisierung und zukunftsorientierten Ausrichtung der Kreisklinik Wertingen erreicht“, so der zuständige Landrat Leo Schnell bei der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten des Krankenhauses Wertingen, Anfang dieses Jahres. Neben einer deutlichen technischen Aufrüstung des nun 177 Betten umfassenden Krankenhauses, konnte eine komplett neue innovative Wärmeversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien sowie durch Kraft-Wärme-Kopplung (BHKW) realisiert werden. Das Krankenhaus Wertingen wird durch Südwärme im Rahmen eines Energie-Contracting-Vertrages zuverlässig, sicher, kostengünstig und umweltfreundlich mit Wärme und Strom versorgt. Südwärme betreibt die komplette Anlage eigenverantwortlich und trägt die gesamten Risiken des Betriebs. Auf Grund der neuen Heizanlage ergibt sich zudem eine deutliche CO2-Reduktion. Dieser erfreuliche Umstand und die Erfüllung noch einer Reihe weiterer Kriterien führten dazu, dass diese Energieversorgungseinrichtung im Rahmen des bayerischen Förderprojekts BioKlima bezuschusst wurde. Die Einhaltung der Kriterien zur „Förderung der CO2-Vermeidung Biomasseheizanlagen (BioKlima)“ wird durch die Koordinationsstelle für nachwachsende Rohstoffe, C.A.R.M.E.N. e.V., überwacht. Vorausgegangen war eine europaweite Ausschreibung des Energieversorgungsprojekts, aus der die Südwärme mit ihrem besonders auf die Belange des Kreises Dillingen und des Krankenhauses in Wertingen individuell zugeschnittenen Konzepts als Sieger hervorging.
Mit im Boot der Südwärme war als Partner die BayernGrund, ein Finanzdienstleister, der überwiegend im Besitz des Freistaates Bayern
ist. Das äußerst innovative Finanzierungskonzept, das umgesetzt werden konnte, stellte sicher, dass der Landkreis Dillingen zwar Eigentümer der Anlage wurde, aber im Rahmen eines Amortisationsmodells mit günstigen Kommunalkonditionen der Investitionshaushalt nicht belastet wurde. Damit steigerte sich die Wirtschaftlichkeit des Contracting-Konzepts der Südwärme nochmals deutlich. Die gesamte Energieerzeugungsanlage besteht aus Grundlastkessel für Biomasse/Hackschnitzel mit 440 kW und einem Blockheizkraftwerk mit 207 kW thermisch und 140 kW elektrisch. Als Spitzenlastkessel stehen ein Gas-Niedertemperaturkessel mit 900 kW und ein Niederdruck-Dampfkessel mit 285 kW zur Verfügung. Zur Versorgung gehören zwei Pufferspeicher mit je 20.000 Liter. Die Energieversorgungsanlage des Krankenhauses Wertingen wird vom Südwärme-Kompetenzzentrum Julius Gaiser GmbH & Co KG in Ulm betrieben und betreut.
Für die sichere und zuverlässige Versorgung mit dem Brennstoff Holzhackschnitzel sorgt die BiomasseEnergieNetzwerk eG, die der Südwärme angehört. Durch die eingesetzte Biomasse ergibt sich eine jährliche CO2 -Einsparung von 380 to. Das entspricht einer Fahrleistung mit dem Auto bei einem CO2-Ausstoß von 160 g/km (derzeitiger Flottenverbrauch in Deutschland) von ca. 2.375.000 km.
Fazit: Der Landkreis Dillingen profitiert von einem günstigen Finanzierungskonzept und der Verlagerung der Verantwortung für den Betrieb der Energieerzeugungsanlage auf die Südwärme, die Patienten des Krankenhauses freuen sich über eine komfortable und sichere Energieversorgung und – last but not least – wird die Umweltbelastung gegenüber konventionellen Anlagenkonzepten deutlich reduziert.

(Kontakt: www.suedwaerme.de)

Südwärme AG
Gesellschaft für Energielieferung
Südwärme AG
Gertraud Hanka
Max-Planck-Str. 5
85716 Unterschleißheim
089 / 321 706
www.suedwaerme.de
info@suedwaerme.de

Pressekontakt:
QONTUR:marketing communications
Christoph Quattlender
Uhlandring 18
72829 Engstingen
quattlender@qontur.de
07129930180
http://ww.qontur.de

Pressemitteilungen

Heimische Wärme durch regionale Energieversorgung gesichert.

Energie-Contracting für Privatleute, Kreiskrankenhaus, Rathaus und neu gestaltetes Bürgerhaus in Wörth a.d. D.

Heimische Wärme durch regionale Energieversorgung gesichert.

In Wörth an der Donau ist bei der regionalen Energieversorgung eines Nahwärmeprojekts ein bemerkenswertes Zusammenspiel von Kommune und Privatleuten mit der Südwärme gelungen.

Unterschleißheim/Wörth a.d.D.: Als in Wörth an der Donau die Wärmeversorgung des Kreiskrankenhauses anstand, sahen die Verantwortliche der Stadt die seit längerem diskutierte Nahwärmeversorgung für das innere Stadtgebiet ins Rollen zu bekommen. Nachdem sich die Südwärme in der Ausschreibung um die Versorgung des Krankenhauses mit Wärme gegen mehrere Wettbewerber durchgesetzt hatte, kamen Wörths Bürgermeister und Bauamtsleiter mit der Bitte auf die Südwärme zu, die Nahwärmeversorgung für die Stadt in diesem Zuge zu realisieren. Nun galt es für Südwärme, die Nahwärmeversorgung des Kreiskrankenhauses mit den Vorstellungen der Stadt in Einklang zu bringen. Im Zuge des Konjunkturpakets der Bundesregierung hatte die Stadt Wörth bereits in der Ludwigstraße eine entsprechende Nahwärmeleitung verlegt. Auf Infoveranstaltungen wurden die Bürger über das geplante Vorhaben und über die Vorteile der zentralen Wärmeversorgung informiert. Das Ergebnis waren schließlich 16 Privathaushalte, die sich an der Nahwärmeversorgung beteiligten und angeschlossen werden konnten. Neben diesen privaten Anschlussnehmern, entschied sich die Stadt selbst, sowohl das Rathaus, als auch das neu gestaltete Bürgerhaus in der Ludwigstraße in das Nahwärmekonzept mit einzubeziehen. Seit November 2010 ist die Wärmeversorgung in Betrieb. Besonders großen Wert legten die Verantwortlichen der Stadt auf eine innovative und zukunftsorientierte Wärmeerzeugung. Diese Anforderungen wurden von der Südwärme durch deren Kompetenzzentrum vor Ort, der Firma Karl Lausser GmbH, durch die Installation eines Holzhackschnitzelkessels mit 700 kW für die Grundlast und mit einer Spitzenlastabdeckung über einen 1.470 kW Ölkessel bestens erfüllt. Dieses Nahwärmekonzept bietet sowohl für die

Seite 2 zur Südwärme Pressemiteilung 02/11

Kommune, als auch für die privaten Kunden eine Reihe von Vorteilen. Dank Energie-Contracting mit der Südwärme sparte sich die Stadt eine Investition in Höhe von annähernd 1,1 Mio. Euro. Gleichzeitig wurden alle aktuell geltenden gesetzlichen Anforderungen (EnEV, EEWärmeG) erfüllt. Die privaten Haushalte freuen sich über eine sichere Wärmeversorgung auf nachhaltiger Basis, über absolute Kostensicherheit durch die Südwärme Effizienz-Garantie und den Verzicht auf eine Rücklagenbildung. Für die Haushalte spielt natürlich auch die vergrößerte Nutzfläche ihres Wohnbereichs durch den Wegfall einer eigenen Heizung, ein große Rolle. Für beide Nutzergruppen des Südwärme Nahwärmekonzepts ist die Verwendung des regenerativen Energieträgers Holzhackschnitzel aus heimischen Wäldern durch einen Lieferanten vor Ort ein entscheidendes Kriterium. Last but not least gibt es bei diesem Projekt den positiven ökologischen Aspekt quasi als Zugabe: Gegenüber einer konventionellen Lösung, basierend auf fossilen Brennstoffen, beträgt die CO2-Einsparung pro Jahr ca. 650 Tonnen. Das entspricht einer Fahrleistung mit dem Auto bei einem CO2-Ausstoß von 160 g/km (derzeitiger Flottenverbrauch in Deutschland) von ca. 4.062.500 km pro Jahr.
(Kontakt: www.suedwaerme.de

Südwärme AG
Gesellschaft für Energielieferung
Südwärme AG
Gertraud Hanka
Max-Planck-Str. 5
85716 Unterschleißheim
089 / 321 706
www.suedwaerme.de
info@suedwaerme.de

Pressekontakt:
QONTUR:marketing communications
Christoph Quattlender
Uhlandring 18
72829 Engstingen
quattlender@qontur.de
07129930180
http://ww.qontur.de