Tag Archives: cobots

Pressemitteilungen

Weiter auf Wachstumskurs: OnRobot eröffnet erste Niederlassung für DACH und Benelux

Soest/Odense, 06. Juni 2019 – OnRobot wächst und wächst: Das junge Robotik-Unternehmen hat sein erstes Büro in Deutschland eröffnet. Mit der Niederlassung im nordrhein-westfälischen Soest baut der neue General Manager Björn Milsch die Präsenz von OnRobot in den Märkten DACH und Benelux weiter aus. Jetzt möchte der Hersteller für End-of-Arm-Tooling seine kollaborativen Applikationen im Land der Hidden Champions weiterverbreiten – und so die Vorteile der Automatisierung auch für kleine und mittlere Unternehmen erschließen.

„Angesichts ihrer starken Industrien sind die Regionen DACH und Benelux wichtige Zielmärkte für uns“, erklärt Björn Milsch, General Manager DACH & Benelux bei OnRobot. In puncto Automatisierung rangiert vor allem Deutschland weit vorne: In keinem anderen europäischen Land sind laut International Federation of Robotics (IFR) mehr Industrieroboter im Einsatz – höher ist die Zahl lediglich in Südkorea und Singapur. „Mit unserem neuen Büro und einem größeren Team sind wir jetzt viel näher an unseren Kunden und Partnern im deutschsprachigen Raum“, so Milsch. „Unsere kollaborativen End-of-Arm-Tools geben Unternehmen die notwendige Flexibilität, um auch in Zeiten von Losgröße 1 kosteneffizient zu produzieren.“

Automatisierung für den Mittelstand

Bis Ende des Jahres werden neun OnRobot-Mitarbeiter im Soester Büro arbeiten. Ein technischer Raum bietet dort Platz für Schulungen sowie den Austausch mit Kunden und Partnern, ein Showroom zeigt Produkte und Applikationen. Vor allem die günstige Verkehrsanbindung, auch in die Benelux-Länder, gab den Ausschlag zur Standortwahl. Zudem sind viele internationale Industrieunternehmen in Soest und Umgebung ansässig. Wirtschaft hat dort Geschichte: Als „Susatum“ war Soest im Mittelalter europaweit als Hansestadt bekannt, und noch heute ist die östlich des Ruhrgebiets gelegene Stadt vom industriekulturellen Erbe Südwestfalens geprägt.

Hinsichtlich der vorherrschenden Unternehmensstruktur wird die Region vom Mittelstand dominiert. Vielen hierzu zählenden kleinen und mittleren Unternehmen hat erst der Vormarsch der kollaborierenden Roboter (Cobots) den Zugang zur Robotik eröffnet. Das kollaborative End-of-Arm-Tooling von OnRobot trägt ebenfalls dazu bei, Automatisierungsbarrieren zu senken. „Unsere Greifer und Sensoren zeichnen sich durch einen besonders schnellen Return-on-Investment aus“, erklärt Milsch. „Damit haben Unternehmen die Anschaffungskosten schnell wieder eingespielt. So wird es auch für kleinere Unternehmen erschwinglich, die eigenen Produktionsprozesse zu automatisieren.“

Große Pläne für die Zukunft

Mit der neuen Niederlassung öffnet sich ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte OnRobots. Das Unternehmen war erst im vergangenen Jahr aus der Fusion mehrerer Robotik-Startups hervorgegangen. Heute ist es durch insgesamt sieben Vertriebsbüros sowie drei Entwicklungs- und Produktionszentren nicht nur in Europa, sondern auch in Asien und den USA vertreten. Das Partnernetzwerk umspannt mittlerweile den gesamten Globus, die Mitarbeiterzahl liegt bei über 160. Auch mit Blick auf das Produktportfolio hat OnRobot Großes vor, wie CEO Enrico Krog Iversen verrät: „Wir planen, unser Angebot an innovativem Robotikzubehör innerhalb des nächsten Jahres um 40 bis 50 Produkte zu erweitern. Vor diesem Hintergrund sind für uns auch weitere Unternehmens-Akquisitionen denkbar.“ Damit rückt OnRobot seiner Vision ein Stück näher: als One-Stop-Shop den Markt mit allem zu versorgen, was für die kollaborative Automatisierung nötig ist.

Bildmaterial in hoher Auflösung können Sie hier herunterladen: https://we.tl/t-RctdxQSFn1

OnRobot hat seinen Sitz in Odense, Dänemark, und stellt Hard- und Software-Technologien für Lösungen her, die bei kollaborativen Robotern, den Cobots, verwendet werden. OnRobot entwickelt Greifer, Sensoren und sonstige Cobot-Ausrüstung, die den Einsatz der Technologie in verschiedenen Anwendungsbereichen wie Verpackung, Qualitätskontrolle, Materialbeförderung, Maschinenwartung, Montage und Schweißen ermöglicht. Neben seiner Zentrale in Dänemark verfügt OnRobot nunmehr auch über Vertriebsstätten in Deutschland, China, USA, Spanien, Malaysia und Ungarn und beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie unter www.onrobot.com

Firmenkontakt
OnRobot A/S
Jana Neuhaus
Detmolder Str. 7
59494 Soest
+49 170 8517992
jana.neuhaus@onrobot.com
https://onrobot.com/

Pressekontakt
Maisberger GmbH
Ruth Karner
Claudius-Keller-Str. 3c
81669 München
+49 (0)89-41 95 99 -16 / -91 /
onrobot@maisberger.com
http://www.maisberger.de

Bildquelle: (c) OnRobot A/S

Pressemitteilungen

Preisregen und Neuzugänge: OnRobot blickt auf eine erfolgreiche Hannover Messe zurück

Hannover/Odense, 15. April 2019 – Vier weitere kompatible Robotermarken, zwei Auszeichnungen und ein neuer General Manager: Bei OnRobot war auf der Hannover Messe einiges los. Der dänische Hersteller präsentierte seine kollaborativen End-of-Arm-Tools erstmals in Applikationen mit Robotern der Hersteller Doosan, Nachi, Techman und Yaskawa. Im Rampenlicht stand der innovative Gecko Gripper, der im Laufe der Messe den renommierten Robotics Award erhielt und zeitgleich in New York mit dem silbernen Edison Award ausgezeichnet wurde. Für OnRobots neuen General Manager für DACH & Benelux, Björn Milsch, waren die Tage in Hannover somit ein rundum gelungenes Debüt.

„Die Hannover Messe war für OnRobot ein voller Erfolg“, resümiert Enrico Krog Iversen, CEO von OnRobot, mit Blick auf fünf ereignisreiche Messetage. In Hannover hatte der dänische Hersteller die ganze Bandbreite seines Produktportfolios präsentiert. Zum ersten Mal waren die innovativen End-of-Arm-Tools dabei auch auf Roboterarmen der Hersteller Doosan, Nachi, Techman und Yaskawa zu sehen. Damit hat OnRobot die Kompatibilität seiner Endeffektoren und Sensoren beträchtlich erweitert, die Anwender bereits heute in Kombination mit Robotern von Universal Robots, Kawasaki, Fanuc und KUKA nutzen können.

Zwei Preise für Gecko Gripper

Von den zehn Produkten, die am OnRobot-Stand zu sehen waren, erfuhr der Gecko Gripper die wohl größte Aufmerksamkeit: Der in seiner Hafttechnik vom Tierreich inspirierte Greifer sicherte sich den ersten Platz beim messeeigenen Robotics Award, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Mit dem Preis zeichnet die Hannover Messe besonders innovative Robotiklösungen aus. Die neuartige Greiftechnologie, die OnRobot erstmals für den industriellen Einsatz verfügbar macht, hat die Jury überzeugt: Die Oberflächen des Greifers sind mit Millionen kleiner Härchen versehen. Auf ein Objekt gedrückt, erzeugen sie starke Van-der-Waals-Kräfte und damit eine Adhäsionshaftung, die sich der Greifer zunutze macht. So hält er Objekte ohne zusätzliche Energiezufuhr und lässt sich durch sachtes Kippen wieder lösen. Im Gegensatz zu den meisten Vakuum-Greifern kann der Gecko Gripper auch flache Objekte mit löchriger oder poröser Oberfläche problemlos handhaben und hinterlässt dabei keine Rückstände. Zudem erfolgt der Greifvorgang nahezu verzögerungsfrei, sodass der Einsatz dieser energieeffizienten Lösung Durchsatzsteigerungen verspricht. Sie kommt darüber hinaus ohne störungsanfällige Druckluft- und Schlauchsysteme aus, was die Instandhaltungskosten senkt.

Parallel zur Hannover Messe gewann der Gecko Gripper außerdem den silbernen Edison Award, der am 5. April in New York City verliehen wurde. Die nach dem berühmten Erfinder benannte Auszeichnung wird jährlich in 16 verschiedenen Kategorien vergeben und honoriert mitunter herausragende technologische Innovationen. Die beiden Awards machten ihn persönlich sehr stolz, so Enrico Krog Iversen: „Die beiden Preise sind eine große Wertschätzung für die viele Arbeit, die wir in die Entwicklung unseres Gecko Grippers gesteckt haben. Ich bedanke mich im Namen unseres gesamten Teams für diese Anerkennung.“

Neuer General Manager vorgestellt

Auf der Preisverleihung in Hannover wurde Krog Iversen von Björn Milsch begleitet, der OnRobot seit Anfang April als General Manager DACH und Benelux verstärkt. „Einen besseren Einstieg in den neuen Job hätte ich mir kaum wünschen können“, kommentiert Milsch den Award-Erfolg. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler verfügt über langjährige Vertriebserfahrung im Technologie- und Automatisierungsumfeld. Zuletzt verantwortete er den EMEA-Vertrieb für den auf industrielle Bildverarbeitung spezialisierten dänischen Kamerahersteller JAI A/S. Nun wird Milsch die Präsenz von OnRobot in der DACH-Region verstärken und die dortige Geschäftsentwicklung verantworten. „Gerade für einen starken Wirtschaftsraum wie diesen birgt intelligentes End-of-Arm-Tooling viel Potenzial“, so Milsch. „Durch den Einsatz kollaborativer Applikationen können Unternehmen viel flexibler produzieren und sich so besser auf die Markterfordernisse einstellen. Mein Ziel ist, dieses Konzept hier stärker zu etablieren – und so die Vorteile der Automatisierung für Unternehmen jeder Größe zu erschließen.“

Weiter auf Wachstumskurs

Auch mit Blick auf die Produktebene bleibt OnRobot auf Wachstumskurs: „Innerhalb des nächsten Jahres möchten wir unser Portfolio auf 40 bis 50 Produkte erweitern“, erklärt Krog Iversen. Vor diesem Hintergrund sind auch weitere Unternehmens-Akquisitionen vorgesehen. Erst im vergangenen Jahr hatte Krog Iversen die Unternehmen On Robot, Perception Robotics und OptoForce in der Neugründung OnRobot vereint. Kurz darauf kam noch das dänische Robotik-Startup Purple Robotics hinzu. Damit möchte der CEO ein Novum am Robotik-Markt schaffen: „Unser Ziel ist, OnRobot zum zentralen One-Stop-Shop für alle Belange der der kollaborativen Automatisierung auszubauen.“ Die Hannover Messe hat gezeigt, wie schnell OnRobot auf diesem Weg voranschreitet.

Bildmaterial können Sie hier herunterladen: https://we.tl/t-SfswITSWs7

OnRobot hat seinen Sitz in Odense, Dänemark, und stellt Hard- und Software-Technologien für Lösungen her, die bei kollaborativen Robotern, den Cobots, verwendet werden. OnRobot entwickelt Greifer, Sensoren und sonstige Cobot-Ausrüstung, die den Einsatz der Technologie in verschiedenen Anwendungsbereichen wie Verpackung, Qualitätskontrolle, Materialbeförderung, Maschinenwartung, Montage und Schweißen ermöglicht. Neben seiner Zentrale in Dänemark verfügt OnRobot nunmehr auch über Vertriebsstätten in Deutschland, China, USA, Spanien, Malaysia und Ungarn und beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite www.onrobot.com/de

Firmenkontakt
OnRobot A/S
Nora Bereczki
Aradi utca 16
H-1043 Budapest
+36 (0)70 327 8594
nora.bereczki@onrobot.com
https://onrobot.com/de

Pressekontakt
Maisberger GmbH
Johannes Lossack
Claudius-Keller-Str. 3c
81669 München
+49 (0)89-41 95 99 -92 / -29 /
onrobot@maisberger.com
https://www.maisberger.de/

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Mehr Zugang zur Automatisierung für österreichische KMUs

Universal Robots verstärkt Präsenz in der Alpenrepublik

Gmunden / Linz / München, 15. April 2019 – Universal Robots (UR) verstärkt seinen Fokus auf den österreichischen Markt. Vor allem den vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Alpenrepublik möchte der Weltmarktführer für kollaborierende Roboter (Cobots) ein flexibles, einfaches und rentables Werkzeug an die Hand geben, um ihren Betrieb zu optimieren.

„Kleine und mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat der österreichischen Volkswirtschaft und der Garant für die Innovationskraft des Landes“, sagt Helmut Schmid, General Manager für die Region Western Europe bei Universal Robots. „Dieser Umstand ist eine große Motivation für uns, denn genau diesen Unternehmen möchten wir die Vorteile von Automatisierungstechnologie endlich auf breiter Basis zugänglich machen.“ Mit David Scherrer ist nun ein neuer UR-Mitarbeiter eigens für die Weiterentwicklung des österreichischen Marktes verantwortlich. Der Vertriebsexperte wird von Gmunden aus den Kontakt mit österreichischen Endkunden pflegen sowie die kontinuierliche Erweiterung des Netzwerkes von Integrationspartnern vorantreiben. Zusätzlich rückt Universal Robots durch die verstärkte Präsenz auf Messen wie der SMART Automation Austria näher an den Markt und möchte dort gemeinsam mit dem lokalen Distributor Softwerk Professional Automation GmbH den Dialog mit produzierenden Unternehmen intensivieren (Halle DC / Stand 514).

Robotik aus Leidenschaft
Für David Scherrer hat vor allem die Faszination für die Produkte von Universal Robots den Ausschlag gegeben, die Stelle als Business Development Manager Österreich anzutreten. „Ein Roboter, der so flexibel und einfach gestaltet ist, dass wirklich jeder ihn installieren und bedienen kann, ist genau das, was KMUs in Österreich benötigen“, sagt er. „Der Do-It-Yourself-Ansatz von UR macht Spaß und passt perfekt für sowohl österreichische KMUs als auch Großunternehmen.“ Von zentraler Bedeutung seien Aufbau- und Aufklärungs-Arbeit: „Viele Unternehmer und Ingenieure denken bei Industrierobotern noch immer an starre, komplexe und teure Anlagen. Dieses Bild möchten wir aufbrechen, denn unsere Cobots schaffen hier eine neue Realität.“ David Scherrer greift mit der Stelle bei Universal Robots eine alte Leidenschaft wieder auf: Im Rahmen seines Mechatronik-Studiums entwickelte er zu Ausbildungszwecken bereits einen eigenen Roboter. „Für mich schließt sich ein Kreis: Früher habe ich selbst einen kleinen Roboter gebaut – heute ist es mein Ziel, dass jedes österreichische KMU von den Möglichkeiten der Cobots erfährt und profitiert.“

SMART Automation Austria: Messeauftritt mit starkem Partner
Einen Einblick, was kollaborierende Roboter für österreichische Unternehmen leisten können, bietet Universal Robots auf der SMART Automation Austria vom 14. – 16. Mai in Linz (Halle DC / Stand 514). Zum ersten Mal stellt UR auf Österreichs einziger Fachmesse für die industrielle Automatisierung aus. Anhand von praxisnahen Applikationen von Pick&Place und Maschinenbestückung bis hin zu 3D-Druck können die Besucher hautnah erleben, wie die Roboter Mehrwerte erwirtschaften.
Mit vor Ort am Stand von UR sein wird auch der österreichische Distributor, die Softwerk Professional Automation GmbH, sein. „Wir freuen uns, unser Know-How und unsere langjährige Erfahrung in der Automatisierungstechnik einzubringen“, sagt Stefanie Forstner, die die Kommunikation von Softwerk verantwortet. „Der Markt für kollaborierende Roboter steht in Österreich noch in den Startlöchern und hat großes Wachstumspotential -die Pionierarbeit als der lokale Ansprechpartner für hiesige Unternehmen ist uns ein besonderes Anliegen.“

Universal Robots (UR) wurde im Jahr 2005 gegründet. Das Unternehmen produziert platzsparende, flexible und kostengünstige Industrieroboter, die ein sicheres Arbeiten ermöglichen. Diese Technologie soll Betrieben aller Größen zugänglich gemacht werden. Seit der erste Roboter 2008 auf den Markt kam, hat UR ein beträchtliches Wachstum erfahren und verkauft seine benutzerfreundlichen Roboterarme mittlerweile weltweit. Das zur Teradyne Inc. gehörende Unternehmen mit Hauptsitz in Odense, Dänemark, verfügt über Tochtergesellschaften und Regionalbüros in den USA, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Tschechien, Polen, der Türkei, China, Indien, Singapur, Japan, Südkorea, Taiwan und Mexiko. Im Jahr 2018 erzielte Universal Robots einen Umsatz von 234 Millionen US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.universal-robots.com/de oder auf unserem Blog https://blog.universal-robots.com/de

Firmenkontakt
Universal Robots GmbH
Helmut Schmid
Baierbrunner Straße 15
81379 München
089 1218972-0
ur.we@universal-robots.com
http://www.universal-robots.com/de

Pressekontakt
Maisberger GmbH
Johannes Lossack
Claudius-Keller-Straße 3c
81669 München
004989419599-92
universalrobots@maisberger.com
http://www.maisberger.de/

Pressemitteilungen

Universal Robots eröffnet weltweite Trainingszentren

Pünktlich zum Start der Hannover Messe erweitert Universal Robots sein Schulungskonzept: Zusätzlich zu den kostenlosen Online-Trainingsmodulen der Universal Robots Academy eröffnet der Weltmarktführer im Bereich kollaborativer Robotik weltweit zertifizierte Trainingszentren.

Im Rahmen der Mission, einer breiten Öffentlichkeit die Vorteile der kollaborativen Robotik zugänglich zu machen, hat Universal Robots (UR) den Aufbau eines weltweiten Netzwerks von zertifizierten Schulungszentren initiiert, die das beliebte Online-Schulungsangebot der Universal Robots Academy ergänzen. In neu konzipierten, praxisorientierten Schulungen, die von Universal Robots sowie dem weltweiten Partner-Netzwerk ausgerichtet werden, geben zertifizierte Trainer sowohl grundlegende als auch vertiefende Programmierkenntnisse an die Anwender weiter – vom Anfänger bis zum fortgeschrittenen Nutzer. Die Schulungen schärfen das Verständnis für die Möglichkeiten kollaborierender Roboter (Cobots), gewähren Einblicke in deren vielfältiges Einsatzspektrum und bieten Möglichkeiten, konkrete Anwendungen auszuprobieren.

13 zertifizierte Trainingszentren in Europa, Amerika und Asien haben bereits mit einem konkreten Schulungsprogramm eröffnet. Bis Ende 2019 plant Universal Robots weltweit die Eröffnung 50 voll zertifizierter Zentren. Bis heute haben bereits über 500 Kunden erfolgreich Schulungen in den neuen Zentren absolviert, die zum Teil von UR selbst, aber auch von Partnerunternehmen betrieben werden. Der Anteil der von Partnern geführten Zentren soll in den kommenden Monaten enorm ansteigen.

„Automatisierung kann Produktionsunternehmen jeder Größenordnung dabei unterstützen, ihre Produktivität, ihre Qualität und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Doch in vielen produzierenden Betrieben gibt es nach wie vor Qualifikationslücken, die dieses Potential noch bemerkbar bremsen“, erläutert Jürgen von Hollen, Präsident von Universal Robots die Situation. „Deshalb unterstützt Uni-versal Robots seit vielen Jahren Betriebe dabei, diese Lücken durch kostenlose Online-Schulungsmodule unserer Universal Robots Academy zu schließen. Mit dem erweiterten Angebot in Form praxisorientierter Trainings für Anfänger und Fortgeschrittene können Produktionsbetriebe den Einsatz von kollaborierenden Robotern weiter ausbauen und noch mehr Wertschöpfung aus ihren Automatisierungsinvestitionen erzielen. Gleichzeitig helfen die Schulungen ihnen, ihre Mitarbeiter optimal einzusetzen.“

Qualifizierung von Mitarbeitern über Schulungen der UR Academy
Seit dem Start der Universal Robots Academy im Jahr 2017 haben mehr als 55.000 Anwender aus über 130 Ländern die Online-Schulungen absolviert. Ein aktuelles Beispiel ist Darex, ein kleines US-Unternehmen, das seine Mitarbeiter auf den geplanten Einsatz von Cobots im Produktionsalltag des Betriebs vorbereiten wollte. Gleichzeitig brauchte das Unternehmen ein Belegschaftsmitglied, das in die Rolle eines Robotertechnikers hineinwachsen konnte, um die beiden Roboter-Anwendungen des Betriebs federführend zu steuern und überwachen. Interessierte Mitarbeiter wurden eingeladen, sich mithilfe der Online-Schulungen der UR Academy mit den Grundlagen der Roboterprogrammierung vertraut zu machen. Dem schloss sich ein Programmierwettbewerb an, mit dem sie die Mitarbeiter gleichzeitig um die neue zu schaffende Position bewerben konnten.
Die 26-jährige Brittany Mohrman erhielt den Zuschlag für die neue Technikerposition und sagt: „Die Online-Schulung von UR hat mir ein Verständnis für die verschiedenen Programmzyklen vermittelt und beigebracht, wie man Wegpunkte verändert oder wo Werkzeugmittelpunkt und -Schwerpunkt sind. Heute macht mir meine Arbeit definitiv mehr Freude und ist wesentlich interessanter.“

Neue zertifizierte Schulungen für ein breites Spektrum an Programmierkenntnissen
Die Schulungsmodule der von Universal Robots zertifizierten Trainer decken eine breites Spektrum an grundlegenden und fortgeschrittenen Programmierkenntnisse ab, insbesondere Cobot-Scripting, in-dustrielle Kommunikation und Schnittstellenverwendung. Die Trainingsgruppen sind klein und fokussiert auf einen hohen Lernerfolg hinsichtlich der Praxisanwendung von UR-Robotern. So wird sichergestellt, dass die Teilnehmer wertvolle Fähigkeiten erwerben, die sie an ihrem Arbeitsplatz sofort umsetzen können.

Das Trainingsprogramm beinhaltet die folgenden Module:
-Grundlagen: Für Anwender, die die Online-Module absolviert haben. Themen: sichere Einrichtung, einfache Anwendungen, flexible Neueinrichtung.
-Fortgeschritten: Für Anwender, technische Vertriebsmitarbeiter und Integratoren mit der prakti-schen Notwendigkeit, Anwendungen zu optimieren oder neue Einsatzmöglichkeiten für UR-Roboter zu finden. Themen: Scripting, erweiterte Anwendungen von Kraftregelung und TCP, Förderer-Tracking.
-Industrielle Kommunikation: Für Anwender und Entwickler, die Cobots mit Fremdgeräten vernet-zen wollen. Themen: Modbus/TCP, FTP-Server, Dashboard-Server, Socketkommunikation, Ether-net/IP und Profinet.
-Schnittstellen: Für Anwender und Entwickler, die qualifiziertes Know-how darüber benötigen, wie man mit Script-Schnittstellen Verbindungen zu UR-Robotern herstellt. Themen: UR-Scripting, Socketkommunikation, Client-Schnittstellen (Port 30001-30003), Echtzeit-Datenaustausch und XML/RPC.

Die 13 zertifizierten Trainingszentren befinden sich in Deutschland, Dänemark, Italien, Spanien, der Tschechischen Republik, in China, Japan, Korea, Singapur, Mexiko und an drei Standorten in den USA. Weitere Informationen zu zertifizierten Trainingszentren von UR und zur Verfügbarkeit in den einzelnen Regionen sind unter https://www.universal-robots.com/academy/ zu finden.

Universal Robots (UR) wurde im Jahr 2005 gegründet. Das Unternehmen produziert platzsparende, flexible und kostengünstige Industrieroboter, die ein sicheres Arbeiten ermöglichen. Diese Technologie soll Betrieben aller Größen zugänglich gemacht werden. Seit der erste Roboter 2008 auf den Markt kam, hat UR ein beträchtliches Wachstum erfahren und verkauft seine benutzerfreundlichen Roboterarme mittlerweile weltweit. Das zur Teradyne Inc. gehörende Unternehmen mit Hauptsitz in Odense, Dänemark, verfügt über Tochtergesellschaften und Regionalbüros in den USA, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Tschechien, Polen, der Türkei, China, Indien, Singapur, Japan, Südkorea, Taiwan und Mexiko. Im Jahr 2018 erzielte Universal Robots einen Umsatz von 234 Millionen US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.universal-robots.com/de oder auf unserem Blog https://blog.universal-robots.com/de

Firmenkontakt
Universal Robots GmbH
Helmut Schmid
Baierbrunner Straße 15
81379 München
089 1218972-0
ur.we@universal-robots.com
http://www.universal-robots.com/de

Pressekontakt
Maisberger GmbH
Johannes Lossack
Claudius-Keller-Straße 3c
81669 München
004989419599-92
universalrobots@maisberger.com
http://www.maisberger.de/

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Wachstumsprognosen erfüllt: Mobile Industrial Robots hat Umsatz im zweiten Jahr in Folge mehr als verdoppelt

Odense, Dänemark – 30. Januar 2019: Mobile Industrial Robots (MiR) hat im Jahr 2018 ein Umsatzwachstum von 160 Prozent erzielt. Damit hat der Marktführer für autonome mobile Roboter seinen Umsatz zum zweiten Mal in Folge mehr als verdoppelt, von 10 Mio. Euro (2017) auf 26 Mio. Euro. Gründe sind die Nachfrage großer internationaler Kunden wie Toyota und der Erfolg des neuen Modells MiR500. Durch den Launch eines Leasingprogramms möchte MiR 2019 noch mehr Unternehmen erreichen.

Das starke Umsatzwachstum resultiere zu einem Großteil aus der internationalen Kundschaft, erklärt Thomas Visti, CEO von MiR: „Viele große, international tätige Firmen sind mit den Vorteilen sehr zufrieden, die sich beim Einsatz unserer Roboter gezeigt haben. Nun investieren sie in ganze Flotten für ihre verschiedenen Standorte. Da kann es schon mal passieren, dass einige Konzerne 15 bis 25 MiR-Roboter gleichzeitig anschaffen.“ Dazu gehöre auch die Toyota Motor Corporation, die in mobile Roboterflotten investiert, um ihre interne Logistik zu optimieren und ihre Produktions- und Lieferkette wettbewerbsfähig zu gestalten. „Unsere Technologie unterstützt Betriebe dabei, dem Trend zu kundenindividueller Massenproduktion gerecht zu werden“, so Visti. „Kleinere Losgrößen erfordern agile Produktionsstätten mit flexibler und leicht anpassbarer Intralogistik. Unsere benutzerfreundliche Automatisierungslösung bietet genau das.“

Palettierroboter wird stark nachgefragt

Auch die Markteinführung des Modells MiR500 im Sommer 2018 hat zur Umsatzsteigerung beigetragen. Der Roboter mit einer Traglast von 500 Kilogramm ist besonders robust und eignet sich daher ideal für den Einsatz im industriellen Umfeld. Indem er auch zur autonomen Beförderung schwerer Güter wie Paletten geeignet ist, erschließt der mobile Transportroboter ganz neue Anwendungsbereiche.

Mit Leasing mehr Unternehmen erreichen

„Immer mehr Unternehmen aus verschiedensten Branchen profitieren von autonomen mobilen Robotern. Auch im Jahr 2019 werden wir daran arbeiten, Lösungen anzubieten, die dieser Nachfrage gerecht werden“, erklärt Visti. Allen voran plant MiR die Einführung eines neuen Leasingprogramms. „Mit unserem Leasing-Konzept möchten wir über externe Partner auch Unternehmen erreichen, die Geräte wie elektrische Gabelstapler und fahrerlose Transportsysteme bislang leasen. Diese Option zum Leasing unserer Lösung senkt gleichermaßen Hemmschwelle wie Startinvestitionen für unsere Technologie. Damit erleichtern wir es den Unternehmen, auf unsere kollaborierenden autonomen mobilen Roboter umzusteigen.“

Neben dem Produkt- und Serviceportfolio entwickelt sich auch das Team bei MiR selbst: So soll die Belegschaft in diesem Jahr um 100 neue Mitarbeiter wachsen. Zudem sind neue Niederlassungen in den USA, China und Japan geplant. Laut Visti erwartet MiR für das laufende Jahr eine mindestens ebenso große Umsatzsteigerung wie für das vergangene.

Bildmaterial hier herunter laden: https://we.tl/t-YLeQAyaaSd

Mobile Industrial Robots (MiR) hat seinen Hauptsitz in Odense, Dänemark, wo das Unternehmen 2013 von erfahrenen Köpfen aus der dänischen Roboterindustrie gegründet wurde. MiR entwickelt und vertreibt autonome, kollaborierende mobile Roboter für den interbetrieblichen Transport in der Industrie und im Gesundheitssektor. Der Pionier im Bereich mobiler Robotik hat innerhalb kurzer Zeit ein globales Vertriebsnetz mit Händlern in mehr als 40 Ländern und regionalen Niederlassungen in San Diego, Singapur, Dortmund, Barcelona, Shanghai, Frankfurt und New York aufgebaut. Seit der Gründung verzeichnet MiR ein steiles Wachstum, allein von 2015 auf 2016 um 500 Prozent sowie von 2016 auf 2017 um 300 Prozent. Heute ist das Unternehmen Marktführer im Bereich autonomer mobiler Roboter. MiR wurde im April 2018 von der amerikanischen Firma Teradyne, führendem Anbieter automatisierter Testgeräte, übernommen. 2015 übernahm Teradyne auch die dänische Firma Universal Robots.

Firmenkontakt
Mobile Industrial Robots
Denise Innocenti
Emil Neckelmanns Vej 15F
DK-5220 Odense SØ
+45 20 30 74 47
din@mir-robots.com
http://www.mobile-industrial-robots.com/de/

Pressekontakt
Maisberger GmbH
Ruth Karner
Claudius-Keller-Str. 3c
81669 München
+49 (0)89-41 95 99 -16 / -31
mir@maisberger.com
https://www.maisberger.de/

Bildquelle: Mobile Industrial Robots ApS

Pressemitteilungen

Rethink Robotics setzt Wachstumskurs mit der Erweiterung seines weltweiten Vertriebsnetzes fort

Cobot Sawyer bietet immer mehr Fertigungsunternehmen auf der ganzen Welt eine sichere, zuverlässige und kostengünstige Automatisierungslösung

Rethink Robotics setzt Wachstumskurs mit der Erweiterung seines weltweiten Vertriebsnetzes fort

Für Rethink geht die Kurve nach oben

Boston/München, 26. Juli 2018 – Rethink Robotics, Pionier und Innovationsführer bei der Entwicklung kollaborativer Roboter, kündigt die Erweiterung seines globalen Vertriebsnetzes um namhafte Distributionspartner in Europa, den USA und im asiatisch-pazifischen Raum an. Dadurch erhöht Rethink Robotics die Verfügbarkeit seines smarten Cobots mit dem Ziel, Unternehmen weltweit bei der Automatisierung ihrer Produktionsschritte zu unterstützen. Die neuen Kooperationen stärken das bestehende Vertriebsnetzwerk aus ausgewählten Partnern in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien sowie den USA, China, Korea, Japan und Australien und bekräftigen Rethink Robotics Anspruch, Fertigungsunternehmen jeder Größe und Branche eine sichere, flexible und kosteneffiziente Automatisierungslösung zu bieten.

Immer mehr Unternehmen aus zahlreichen Branchen wie zum Beispiel Kunststoffverarbeitung, Verpackungsindustrie und Logistik, aber auch Metallverarbeitung, Elektronikfertigung und Automobilzulieferindustrie, entscheiden sich für Sawyer als smarte Automatisierungslösung, um aktuellen Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel zu begegnen und Prozesse effizienter und produktiver zu gestalten. Rethink Robotics bietet Herstellern eine Best-in-Class-Cobot-Lösung. Die branchenführende Software, Intera, sowie die patentierte ClickSmart-Greifertechnologie vereinfachen die Implementierung von Sawyer und sorgen für ein leichtes Anlernen des Cobots selbst für Nicht-Spezialisten.

„Die steigende weltweite Nachfrage nach unseren smarten, kollaborativen Robotern hat uns in der Entscheidung bestärkt, unser Vertriebsnetz in den Schlüsselregionen Europa, Nordamerika und Asien um namhafte Partner zu erweitern“, so Darius Wilke, Director European Business bei Rethink Robotics. „Diese ausgewählten Distributionspartner helfen uns dabei, unsere Kunden in jeder Phase des Implementierungsprozesses – von der Suche nach einer geeigneten Applikation für Sawyer bis zur Integration und darüber hinaus – bestmöglich zu unterstützen und den Projekterfolg sicherzustellen.“

Als Vertriebspartner kommen neu hinzu:

Europa
Europneumaq – Serzedo, Portugal
RT Robotics – Warschau, Polen

USA
Centro, Inc. – North Carolina
IEC Supply Inc. – Arizona
Power Motion – Missouri
Monarch Automation – Ohio
Womack Machine Supply Co. – Texas

Asien-Pazifik
Electronics Control – Xiamen, China
Robtech Industries – Neu-Taipeh, Taiwan
Tongchan Machinery – Hangzhou, China

Rethink Robotics strategisches Netzwerk aus erfahrenen Vertriebspartnern ermöglicht es dem Unternehmen aus Boston, die wichtigsten Zielmärkte nun noch besser zu bedienen. In den kommenden Monaten plant Rethink Robotics, weitere ausgewählte Distributionspartner in sein globales Partnernetzwerk aufnehmen, um der steigenden Nachfrage im Markt gerecht zu werden.

Für mehr Informationen: https://www.rethinkrobotics.com/de/

Die kollaborativen Roboter von Rethink Robotics definieren Produktions- und Vertriebsprozesse neu. Mit seiner leistungsstarken Softwareplattform, Intera, kann Cobot Sawyer innerhalb kürzester Zeit implementiert und angelernt werden. Sawyer ist so konzipiert, dass er sicher mit Menschen zusammenarbeitet und dabei äußerst zuverlässig, anpassungsfähig und einfach zu bedienen ist. Die Cobots von Rethink Robotics sind weltweit im Einsatz. Sie bieten eine kosteneffiziente Automatisierungslösung, mit der Hersteller aktuelle Herausforderungen wie den Fachkräftemangel, Gewinne bei Qualität und Effizienz sowie die Möglichkeit, viele verschiedene Anwendungen zu automatisieren, nachhaltig adressieren.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Boston vertreibt Sawyer in Europa, Nordamerika und Asien. Die Investoren von Rethink Robotics sind Bezos Expeditions, CRV, Highland Capital Partners, Sigma Partners, DFJ, GE Ventures und Goldman Sachs. Mehr Informationen über Rethink Robotics erhalten Sie unter http://www.rethinkrobotics.com/de/ sowie auf Twitter @RethinkRobotsDE und LinkedIn.

Kontakt
Rethink Robotics
Corinna Voss (HBI GmbH)
Stefan-George-Ring 2
81929 München
089/993887-30
corinna_voss@hbi.de
http://www.rethinkrobotics.com/de/

Pressemitteilungen

„Nobelpreis der Robotik“ geht an Mitgründer von Universal Robots

"Nobelpreis der Robotik" geht an Mitgründer von Universal Robots

Die Engelberger-Preisträger Gudrun Litzenberger und Esben Ostergaard

Esben Østergaard, Mitbegründer und Chief Technology Officer von Universal Robots, dem Weltmarktführer für kollaborative Roboter, wurde mit dem Engelberger Robotics Award ausgezeichnet. Der Award gilt als weltweit wichtigste Auszeichnung im Bereich der Robotik.

Odense, Dänemark, 18. Juli 2018: Die American Robotic Industries Association (RIA) hat Esben Østergaard mit dem Engelberger Robotics Award 2018 ausgezeichnet. Østergaard ist maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung der kollaborativen Roboterarme von Universal Robots (UR). Durch seine Erfindung hat sich innerhalb des letzten Jahrzehnts ein Paradigmenwechsel in der Robotik vollzogen. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Automatica 2018 in München statt.
Für den Präsidenten der RIA, Jeff Burnstein, ist der UR-CTO ein Visionär, der die Robotik neu definiert hat. „Esben Østergaards Arbeit hat es möglich gemacht, dass Roboter heute in Applikationen und Industriezweigen arbeiten, die früher als undenkbar galten.“, sagt Burnstein. „Sein Fokus auf den kollaborativen Aspekt hat gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen, die früher nicht mal im Ansatz über Robotik nachgedacht haben, ein immenses Interesse geweckt. In einer Welt, die mittlerweile zunehmend von der Zusammenarbeit von Menschen und Robotern geprägt ist, spielen die bahnbrechenden technologischen Fortschritte von Esben eine zentrale Rolle.“

Vom Technologiepionier zum Weltmarktführer
Universal Robots brachte 2008 den weltweit ersten wirtschaftlich nutzbaren Roboter auf den Markt, der auch ohne Schutzumhausung sicher neben Menschen arbeiten kann. In einer Zeit, in der die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter noch ein Novum darstellte, bedeutete das ein immenses, finanzielles Risiko. Doch der Roboter von Esben Østergaard und seinem Team war nicht nur sicher, sondern auch leicht, einfach zu bedienen und flexibel. So setzte ihre Idee sich durch – und machte Universal Robots zum unangefochtenen Weltmarktführer für kollaborative Roboter, auch „Cobots“ genannt. Heute hält das Unternehmen einen Anteil von 58 Prozent aller weltweit verkauften Cobots und verbuchte im Jahr 2017 ein rasantes Umsatzwachstum von 72 Prozent.
„Ich fühle mich zutiefst geehrt, den nach Joseph Engelberger benannten Preis zu gewinnen“, sagt Esben Østergaard. „Engelberger hat mit Robotik die industrielle Fertigung revolutioniert. Er war genau wie Universal Robots der Ansicht, dass ein Roboter in der Lage sein sollte, eine hohe Bandbreite von Aufgaben in einer Fabrik zu bewältigen. Ich bin ein großer Bewunderer seiner Arbeit.“

Sicherheit, einfache Bedienung und Flexibilität als Erfolgsrezept
Das Entwicklerteam von Esben Østergaard hat als erstes eine fortgeschrittene Roboterprogrammierung mit benutzerfreundlicher Bedienung über eine intuitive Tablet-Oberfläche kombiniert. Damit ist es Anwendern auch ohne Programmiererfahrung möglich, die UR-Roboter schnell einzurichten und zu bedienen.
Østergaard entwickelte auch die Kraft- und Sicherheitssteuerung des Roboters. Diese sorgt dafür, dass der Roboter bei einer Kollision mit einer Person automatisch den Betrieb einstellt und keine Personenschäden verursacht, wobei die aktuellen Sicherheitsanforderungen an Kraft- und Drehmomentbegrenzungen eingehalten werden. Diese Eigenschaften haben bei einem Großteil der derzeit installierten UR-Roboteranwendungen die Notwendigkeit einer Schutzumhausung eliminiert und sind nach wie vor wegweisend für das Konzept der kollaborativen Robotik.
Dennoch, so Esben Østergaard, sei Sicherheit lediglich „der Preis für den Eintritt“ in den Cobot-Markt. Østergaard treibt die Spitzenposition von UR weiter voran, indem er die Messlatte für das, was der Begriff „kollaborativ“ beinhaltet, ständig anhebt: Die Bezeichnung sagt nicht nur aus, dass Menschen direkt mit den Robotern ohne Schutzumhausung zusammenarbeiten können. Der Begriff bezieht sich auch auf die Benutzerfreundlichkeit – ein Roboter ist nicht wirklich kollaborativ, solange er nicht erschwinglich und einfach zu bedienen ist.
Esben Østergaard ruht sich auf diesem durch Pioniergeist erzielten Vorsprung nicht aus: 10 Jahre nach dem Markteintritt von Universal Robots launchte das Unternehmen auf der Automatica 2018 die e-Series. Die neue Flagschiff-Produktlinie führt das Erfolgsrezept fort und zeichnet sich durch noch einfachere Bedienung, neue Sicherheitsfunktionen und ein breiteres Anwendungsspektrum aus.

Die Renaissance menschlicher Kreativität in der Fertigung
„Wir wollen den Werkern die Steuerung der Fabrikautomation wieder in die eigenen Hände geben. Statt Menschen zu ersetzen, wollen wir ihnen ein Werkzeug an die Hand geben, mit dem sie ihre Arbeit effizienter erledigen können“, so der Engelberger-Preisträger. „Wir wollen, dass sie, statt wie Roboter zu arbeiten, zu Roboterprogrammierern werden und Aufgaben mit höherer Wertschöpfung übernehmen. Das ist vielleicht das beste Langzeitergebnis, das sich aus dem Einsatz kollaborativer Roboter ergibt“, erklärt Esben Østergaard. Er nennt diese neue Ära die 5. Industrielle Revolution.
„Diese Wiedergeburt der menschlichen Kreativität in Verbindung mit der Wiederholgenauigkeit des Roboters entspricht genau der Marktentwicklung, die ein hohes Maß an Produktindividualisierung erfordert. Es ist ein qualitativer Wandel, sowohl für die hergestellten Produkte als auch für die Menschen, die sie herstellen.“

Hinweis für Pressevertreter:
Hier finden Sie ein Video zum Engelberger Award, das in die Berichterstattung eingebunden werden kann: https://www.youtube.com/watch?v=N6pHxFkKjsM
Hochauflösendes Bildmaterial erhalten Sie hier zum Download oder über eine Anfrage an universalrobots@maisberger.com.
Ihre Anfragen für Interviews können Sie ebenfalls an universalrobots@maisberger.com richten.

Universal Robots wurde 2005 von Esben H. Østergaard, dem heutigen CTO des Unternehmens, mit gegründet: Seine Vision war es, Robotertechnologie, durch die Entwicklung leichter, benutzerfreundlicher sowie preisgünstiger und flexibler Industrieroboter, die ein sicheres Arbeiten ermöglichen, allen zugänglich zu machen. Seit der erste Roboter 2008 auf den Markt kam, hat das Unternehmen ein beträchtliches Wachstum erfahren und verkauft seine benutzerfreundlichen Roboterarme mittlerweile weltweit in über 50 Ländern. Universal Robots, dem Unternehmen Teradyne Inc. zugehörig, hat seinen Unternehmenssitz im dänischen Odense und verfügt zudem über regionale Niederlassungen in den USA, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, der Tschechischen Republik, China, Indien, Singapur, Japan, Südkorea und Taiwan. Universal Robots erzielte 2016 einen Umsatz von rund 90 Millionen Euro. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.universal-robots.com/de oder auf unserem Blog blog.universal-robots.com.

Firmenkontakt
Universal Robots GmbH
Helmut Schmid
Baierbrunner Straße 15
81379 München
089 1218972-0
ur.we@universal-robots.com
http://www.universal-robots.com/de

Pressekontakt
Maisberger GmbH
Johannes Lossack
Claudius-Keller-Straße 3c
81669 München
004989419599-92
universalrobots@maisberger.com
http://www.maisberger.de/

Pressemitteilungen

Alles im Griff: Rethink Robotics zeigt erweitertes Greiferportfolio für Cobot Sawyer auf der Automatica

Patentierte ClickSmart-Technologie ermöglicht sekundenschnellen Wechsel von Drittanbieter- Endeffektoren (Stand B4.311)

Alles im Griff: Rethink Robotics zeigt erweitertes Greiferportfolio für Cobot Sawyer auf der Automatica

München/Boston, 13. Juni 2018 – Rethink Robotics, Pionier und Innovationsführer bei der Entwicklung kollaborativer Roboter für die Fertigungsindustrie, präsentiert auf der diesjährigen Automatica, vom 19. bis 22. Juni in München, Cobot Sawyer mit einem erweiterten Portfolio an Greiferlösungen. Die patentierte ClickSmart-Technologie von Rethink Robotics ermöglicht den sekundenschnellen Wechsel des Greifwerkzeugs und integriert dabei die Endeffektoren zahlreicher branchenführender Hersteller wie Schunk, Schmalz, Piab, Gimatic, Zimmer Group und OnRobot.

Herzstück der Technologie ist die ClickSmart-Greiferplatte, deren integrierte Sensoren die Konfiguration des jeweiligen Greifers automatisch erfassen und speichern. Sobald ein Greifwerkzeug auf den Roboterarm aufgesteckt wird, erkennt Sawyer die erforderliche Konfiguration und weiß, wie das Werkzeug zu bedienen ist.

Plug and Play – Mit einem „Klick“ zum passenden Werkzeug

Eine der größten Herausforderungen beim Einsatz kollaborativer Roboter ist der Wechsel der Endeffektoren, die passgenau für jede Anwendung ausgewählt werden müssen. Mit Sawyers ClickSmart-Technologie können Unternehmen neben der Greiferfamilie von Rethink Robotics zahlreiche Werkzeuge von branchenführenden Drittanbietern wie Schunk, Schmalz, Piab, Gimatic, Zimmer Group und OnRobot verwenden und ohne aufwändiges Umprogrammieren zwischen den Endeffektoren wechseln. Dank der smarten Technologie kann die jeweilige Greiferlösung direkt über Sawyers leistungsstarke Software-Plattform Intera gesteuert werden. Mit der Erweiterung des ClickSmart-Greiferportfolios ist Sawyer mit nur einem „Klick“ für zahlreiche Applikationen in unterschiedlichen Branchen – von der Verpackungs- und Logistikbranche bis hin zur Elektronikfertigung, Metallverarbeitung und Kunststoffindustrie ohne nennenswerte Ausfall- und Umrüstzeiten einsetzbar.

Besuchen Sie Rethink Robotics auf der Automatica, vom 19. bis 22. Juni in München, und erleben Sie selbst, wie spielend leicht Endeffektoren dank der ClickSmart-Technologie gewechselt werden können.

Bei Interesse an einem persönlichen Gesprächstermin mit Darius Wilke, Director European Business bei Rethink Robotics, freuen wir uns über Ihre Nachricht an: rethinkrobotics@hbi.de

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Webseite: http://www.rethinkrobotics.com/de

Rethink Robotics transformiert die Fertigungsbranche mit smarten, kollaborativen Robotern. Sein Roboter Sawyer automatisiert Tätigkeiten, die traditionelle Automatisierung bisher nicht abdecken konnte. Sawyer wird durch die Softwareplattform Intera gesteuert und passt sich alltäglichen Handlungsszenarien an, was schnelle Anwendungswechsel ermöglicht. Produzenten aller Art, Größen und Branchen der Fertigungsindustrie erhalten so eine vielseitige Automatisierungslösung, die schnell zu implementieren und leicht zu nutzen ist, mehr Flexibilität gewährt, Kosten reduziert und Innovationen beschleunigt.

Das US-Unternehmen mit Hauptsitz in Boston, Massachusetts, bietet die Rethink-Produkte in Asien, Europa und Nordamerika an. Die Investoren sind Bezos Expeditions, CRV, Highland Capital Partners, Sigma Partners, DFJ, Two Sigma Ventures, GE Ventures und Goldman Sachs. Mehr Informationen über Rethink Robotics sind unter http://www.rethinkrobotics.com/de/, auf dem Twitter-Kanal @RethinkRobotsDE und bei LinkedIn zu finden.

Kontakt
Rethink Robotics
Corinna Voss (HBI GmbH)
Stefan-George-Ring 2
81929 München
089/993887-30
corinna_voss@hbi.de
http://www.rethinkrobotics.com/de/

Pressemitteilungen

Kollaborativer Roboter „Panda“ am Asseco-Stand: Wenn der Roboter zum Software-Anwender wird

Zukunftsszenario zur Mensch-Maschine-Kollaboration auf der CEBIT

Karlsruhe, 07.06.2018 – In Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 rücken intelligente, kollaborative Roboter („Cobots“) zunehmend in den Fokus, um Facharbeiter in unterschiedlichsten Anwendungsszenarien zu unterstützen. Was dies für die Arbeitswelt der Zukunft bedeutet, sehen interessierte Fachbesucher am Beispiel des innovativen Cobots „Panda“ von Voith Robotics. Das Unternehmen ist Systemanbieter für robotergestützte Automatisierungslösungen im digitalen Zeitalter. Am Stand des ERP-Spezialisten Asseco Solutions (E16, Halle 17) auf der diesjährigen CEBIT wird der Panda ein Geschäftsszenario aus der Praxis bewältigen – und dabei mit der ERP-Lösung APplus interagieren.

„Die Kollaboration mit Menschen erfordert ein deutlich höheres Maß an Flexibilität, als wir dies aus klassischen Mensch-Maschine-Szenarien gewohnt sind“, so Carl-Heinz Gödde, Vice President Sales der Asseco Solutions. „Im Gegensatz zum festen Einsatzzweck einer Maschine werden kollaborative Roboter je nach Situation mit immer neuen Aufgaben betraut. Eine traditionelle Maschinenanbindung per Software ist hierfür unter Umständen zu starr. Um flexibel in ein Team integriert zu werden, müssen die Roboter in der Lage sein, durch Bedienung der Benutzeroberfläche mit der Software zu interagieren. Gemeinsam mit den Fachbesuchern an unserem Stand möchten wir einen Blick in die Arbeitswelt von morgen werfen und am Beispiel des innovativen Roboters Panda zeigen, wie ein solches Einsatzszenario der Zukunft aussehen könnte.“

„Durch den Einsatz und die Integration des Leichtbauroboters Panda in Prozessabläufe, ermöglichen wir Kunden bereits heute eine signifikante Produktionssteigerung“, ergänzt Martin Scherrer, CEO der Voith Robotics GmbH.

Innovativer Cobot interagiert mit APplus

Der Cobot Panda ist durch seine flexible Einsetzbarkeit und intuitive Bedienbarkeit auf die Unterstützung von menschlichen Anwendern ausgelegt. 2017 mit dem deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet, ist der knapp 85 Zentimeter lange Roboterarm mithilfe verschiedener Spezialaufsätze in der Lage, unterschiedlichste Aufgaben im Praxisalltag zu bewältigen. So kann er unter anderem Gegenstände greifen, bewegen und verpacken, Schrauben eindrehen, Platinen und Mikrochips testen, oder mithilfe eines Touchpen einen berührungsempfindlichen Bildschirm bedienen, beispielsweise um zur Qualitätssicherung in der Smartphone-Fertigung ein eingesetztes Display durch akribisches Abtasten Millimeter für Millimeter auf seine vollständige Funktionstüchtigkeit zu prüfen.

Am diesjährigen Asseco-Stand auf der CEBIT werden mithilfe des Pandas einzelne Schritte eines Geschäftsszenarios aus der Praxis simuliert, beispielsweise die Entnahme von Ware aus dem Lager für eine Kundenbestellung. Durch Bedienung der Robotersteuerung ist der Facharbeiter in der Lage, die gewünschte Menge an den Panda zu kommunizieren, woraufhin dieser die entsprechende Anzahl Elemente aus einem Vorratsbehältnis am Asseco-Stand entnimmt. Im Anschluss verbucht er die durchgeführte Aktion in APplus, das er mithilfe seines Touchpens bedient und so die entsprechenden Werte in das ERP-System eingibt. Im Anschluss daran veranlasst er in APplus den Druck oder E-Mail-Versand des entsprechenden Belegs, um die Mengenentnahme für den Kunden zu quittieren.

Cobot Panda am Asseco-Stand

Das innovative Einsatzszenario des Pandas präsentieren die Experten von Asseco Solutions und Voith Robotics live auf der diesjährigen CEBIT am Asseco-Stand E16 in Halle 17 und geben interessierten Besuchern so einen Einblick in die Mensch-Maschine-Kollaboration der Zukunft. Voith Robotics stellt weitere Szenarien auf dem Stand D58 in Halle 13 vor. Kunden und Interessenten, die mit den Experten der Asseco Solutions auf der CEBIT 2018 einen Gesprächstermin vereinbaren wollen, wenden sich bitte an claudia.kupplich@assecosol.com. Anfragen für Pressetermine nimmt phronesis PR unter +49(0)821/444-800 sowie per E-Mail an info@phronesis.de gerne entgegen.

Diese Pressemitteilung ist unter www.applus-erp.de und www.phronesis.de abrufbar.

Voith Robotics
Voith Robotics, ein Gemeinschaftsunternehmen des Technologiekonzerns Voith und des Münchner Robotik-Start-Ups Franka Emika, ist ein globaler Systemanbieter für robotergestützte Automatisierungslösungen. Das Unternehmen bündelt das einmalige Know-how von individuellen Robotiklösungen mit künstlicher Intelligenz, digitalen Apps und Prozessberatung für Anwender in den verschiedenen Zielmärkten wie der Elektro- und Automobilindustrie, Consumer Goods, Healthcare und Logistik.

Asseco Solutions
Seit mehr als 25 Jahren bietet die Asseco Solutions mit Hauptsitz in Karlsruhe modernste ERP-Technologien für den gehobenen Mittelstand. Ihre webbasierte ERPII-Lösung APplus verbindet CRM, DMS, PLM, E-Business, Wissensorganisation, Risikomanagement und Workflow mit klassischem ERP und deckt so alle wesentlichen Stufen moderner Wertschöpfungsketten integriert ab. Derzeit setzen mehr als 1.650 Kunden auf APplus. Mit zahlreichen akademischen Kooperationen legt Asseco einen starken Fokus auf Forschung und Entwicklung und agiert so als einer der Vorreiter für Digitalisierung und zukunftsweisende Technologien wie Industrie 4.0. Für eine bestmögliche Betreuung seiner Kunden beschäftigt das Unternehmen insgesamt über 770 Mitarbeiter an knapp 20 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Slowakei und Tschechien sowie Italien und Guatemala. Als Teil der europaweiten Asseco-Gruppe mit über 21.500 Mitarbeitern bietet Asseco seinen Kunden eine ideale Kombination aus lokalem Fokus und globaler Handlungsfähigkeit.

Firmenkontakt
Asseco Solutions
Stephanie Miotto
Amalienbadstr. 41
76227 Karlsruhe
0721/91432-0
Stephanie.Miotto@assecosol.com
http://www.applus-erp.de

Pressekontakt
phronesis PR GmbH
Marcus Ehrenwirth
Kobelweg 12 1/4
86156 Augsburg
0821 444 800
info@phronesis.de
http://www.phronesis.de

Pressemitteilungen

automatica 2018: Kollaborative Applikationen im Fokus

OnRobot, OptoForce und Perception Robotics weisen den Weg für MRK

München/Odense/Budapest/Los Angeles, 23. Mai 2018 – Wenn am 19. Juni 2018 die automatica in München ihre Tore öffnet, wird wieder viel Scheinwerferlicht auf die Trendthemen kollaborative Robotik und MRK fallen. Laut Enrico Krog Iversen, CEO des dänischen Greiferherstellers OnRobot und Investor beim ungarischen Sensor-Spezialisten OptoForce sowie bei dem US-Start-Up Perception Robotics, geht es dabei jedoch nicht mehr allein um kollaborierende Roboter. Vielmehr sieht der ehemalige CEO von Universal Robots jetzt den ganzheitlichen Ansatz Kollaborativer Applikationen in den Fokus rücken.

„Auf der letzten automatica im Jahr 2016 war ich noch als CEO von Universal Robots vor Ort“, sagt Enrico Krog Iversen. „Schon damals war kollaborative Robotik kein Nischenthema mehr und kaum zu übersehen – die Mensch-Roboter-Kollaboration stand bereits im Mittelpunkt vieler Messeauftritte.“ Seitdem ist der Markt aber noch einmal explodiert: Neben zahlreichen Start-Ups hat mittlerweile auch beinahe jeder etablierte Roboterhersteller mehrere kollaborierende Leichtbauroboter-Modelle im Portfolio. Für Krog Iversen ist die Schlussfolgerung eindeutig: „Wir sehen derzeit, wie kollaborierende Leichtbauroboter sich so flächendeckend durchsetzen, dass sie sich langsam zu einem gewöhnlichen Bedarfsartikel für produzierende Unternehmen entwickeln. Der Fokus verschiebt sich somit vom nackten Roboterarm ausgehend dahin, wie man diesen tatsächlich einsetzt – also hin zur Applikation. Denn Kollaborative Applikationen schaffen letztlich Werte für die Anwender. Der Roboterarm ist hingegen nicht mehr und nicht weniger als die dafür notwendige Plattform.“

Das Potential kollaborierender Roboter ausschöpfen
Da verwundert es kaum, dass Enrico Krog Iversen sich nach seinem Ausstieg bei Universal Robots verstärkt der Unterstützung von drei Unternehmen widmete, die sich zum Ziel gesetzt haben, mit innovativen End-Of-Arm-Tools das Potential von Leichtbaurobotern auszuschöpfen und mit Kollaborativen Applikationen Werte für ihre Anwender schaffen. Alle drei Unternehmen stellen auch auf der automatica 2018 aus:
-OnRobot (Halle B4, Stand 508) ist im dänischen Odense angesiedelt und stellt Zwei-Finger-Greifer für den kollaborativen Gebrauch her, die sich vor allem durch ihre Sicherheitsfeatures sowie ihre flexible und intuitive Handhabung auszeichnen. Am automatica-Stand des Unternehmens können Besucher sich mit den Fähigkeiten des kollaborativen Greifers RG2 vertraut machen – und bekommen Süßigkeiten von ihm gereicht.
-OptoForce (Halle B4, Stand 407) ist ein ungarisches Unternehmen und spezialisiert auf Tastsinn für die industrielle Robotik. Anhand verschiedener Applikationen aus den Anwendungsbereichen Elektronikmontage, Oberflächenbearbeitung und Metall-Entgraten zeigt OptoForce, wie Kraft-Momenten-Sensoren sowie die zugehörige Software die Automatisierung komplexer und feinfühliger Tätigkeiten ermöglichen. Am Stand werden die Sensoren gemeinsam mit OnRobot-Greifern in Aktion zu sehen sein.
-Perception Robotics (Halle B4, Stand 519) ist ein junges Start-Up aus Los Angeles, USA, und hat sich auf von der Natur inspirierte Handhabungssysteme spezialisiert. Auf der automatica 2018 stellt das Unternehmen seine ersten Produkte vor:
oDie innovative Technologie des Gecko Grippers ist speziell für Pick&Place-Prozesse von flachen Objekten ausgelegt. Im Gegensatz etwa zu Vakuum-Greifern kann der Gecko Gripper auch löchrige Objekte wie eine Leiterplatten handhaben. Für diese Innovation ist Perception Robotics für den diesjährigen Invention & Entrepeneurship Award der International Federation of Robotics und der Robotics & Automation Society nominiert.
oDer Taktile Greifer passt seine Greifkraft den Anforderungen des Werkstücks selbstständig an. So kann der Alleskönner sowohl mit weichen als auch harten Objekten problemlos arbeiten.

HINWEIS FÜR PRESSEVERTRETER
OnRobot veranstaltet auf der automatica 2018 eine Pressekonferenz am 20.06. von 12:30 bis 13:30 Uhr in Raum A61. Eine gesonderte Einladung folgt. Gerne können Sie die Teilnahme an der Pressekonferenz oder Einzelgespräche mit einem der OnRobot-Sprecher bereits jetzt vereinbaren. Kontaktieren Sie dazu einfach onrobot@maisberger.com.

Bildmaterial in hoher Auflösung erhalten Sie über eine Anfrage an onrobot@maisberger.com.

OptoForce ist ein 2012 gegründetes Hi-Tech-Unternehmen mit Sitz in Budapest/Ungarn. Die Unternehmensidee kam im Zuge eines gemeinsamen Universitätsprojekts der Gründer Ákos Tar Ph.D. and Jozsef Veres Ph.D., die im selben Kurs Bionik und Robotik studierten. Gemeinsam bauten sie einen zweibeinigen Roboter, den sie mit Sinnen ausstatten wollten. Eine Messung der wirkenden Kräfte entlang der X-Y-Z-Achse wurde notwendig. So entwickelten sie eine mehrlagige Struktur, in der Silikon unter wechselnder Belastung seine Form verändert und Messungen möglich machte. Heute produziert OptoForce vielachsige Tastsensoren mit einer revolutionären optischen Technologie, die Industrierobotern einen Tastsinn geben und somit der Automatisierungsbranche neue Perspektiven eröffnen.

Firmenkontakt
OptoForce Ltd.
Nora Bereczki
Aradi utca 16
H-1043 Budapest
+49 (0)36-70 327 8594
nora.bereczki@optoforce.com
http://www.optoforce.com

Pressekontakt
Maisberger GmbH
Johannes Lossack
Claudius-Keller-Str. 3c
81669 München
+49 (0)89 41 95 99 – 92
optoforce@maisberger.com
http://www.maisberger.com