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Karneval in Ferrara: Geschichte, Wasser – Samba

Karneval ganz anders, voller Abwechslung und mit einem Schuss Brasilien – die Provinz Ferrara feiert die 5. Jahreszeit ausgelassen und vielfältig. In der Karnevalshochburg Cento am 10., 17. und 24. Februar sowie am 3. und 10. März, in der Lagunenstadt Comacchio am 24. Februar und am 3. März und in der UNESCO-Renaissance-Stadt Ferrara am 2. und 3. März

 

Kaum irgendwo feiert man die Karnevalssaison auf so vielfältige Weise wie in Italien. Das zeigt sich besonders in der reizvoll zwischen dem Po und der Adria gelegenen Provinz Ferrara, in der Region Emilia-Romagna.

Umzüge wie in Rio, farbenprächtig, voller Tanz und wilder Musik, dazu rivalisierende Vereine, die alle auf die Kür hoffen, das ist der Karneval von Cento. Das historische Städtchen feiert traditionell an fünf Sonntagen, in diesem Jahr vor am 10., 17. und 24. Februar sowie am 3. und 10. März. Überbordende Wagen mit Pappmaché-Figuren und Dekorationen wie Kostüme voller Lebensfreude werden an allen Sonntagen von 14 h bis 18.30 h zu sehen sein und das Publikum in Stimmung bringen. Alljährlich versuchen sich die wettstreitenden Gruppen auf dem Umzug über den Corso Guercino mit stimmungsvollen Darstellungen zu überbieten.

 

Der Karneval von Cento blickt auf eine lange Tradition zurück und gehört heute zu den bedeutendsten Karnevalsumzügen, die einen Wettbewerb der kunstvollsten Darstellungen durchführen, und das auf so hohem Niveau, dass Cento die Ehre zuteil wurde, Partnerkarneval von Rio de Janeiro zu sein. Schon oft durften die Siegergruppen zum großen Finale in Rio auftreten. Die närrischen Sonntage sind ein echter Publikumsmagnet. Entlang des Corsos oder auch auf der Haupttribüne kann man sich leicht von der Stimmung anstecken lassen. Aber auch abseits, in den kleinen Gassen. Brodelt die Stimmung. Zahlreiche Sambakünstler aus Rio werden erwartet. Nach der Kür der überzeugendsten Karnevalsgruppe schlagen die Emotionen dann noch einmal hoch: In feierlicher Zeremonie wird auf dem Burgplatz  nach altem Brauch der Tasi, eine mythische Maskengestalt, unter einem riesigen Feuerwerk verbrannt.

 

In der mittelalterlichen Lagunenstadt Comacchio kann man am 24. Februar und am 3. März eine ganz andere Art von Umzügen erleben. Die Stadt, bekannt für familienfreundlichen Badeurlaub, ist von zahlreichen Kanälen durchzogen und mutet manchem wie ein kleines Venedig an. An zwei Sonntagen dreht man auf den eher ruhigen Wasserstraßen richtig auf. Auch für die Allerkleinsten. Unter dem berühmten Bauwerk Trepponti, einer malerischen Brückenkonstruktion über drei Ufer gleichzeitig, gondeln bunte Fantasieboote dahin; ein spektakulärer Parcours, der von den Kaimauern aus frenetisch bejubelt wird. Dazu gibt es jede Menge Bonbons und Krapfen. Und wer sich noch den letzten Karnevalsschliff geben möchte, dem bietet das auf die antiken Ursprünge dieser Lagunenregion spezialisierte Museo del Delta Antico auch Tipps für Haare und Make-up wie im Alten Rom.

 

Zurück in die Renaissance geht es am 2. und 3. März in der Stadt Ferrara beim Carnevale degli Este. Das Geschlecht der machte durch großzügige Bautätigkeit Stadt zu einem Juwel der Renaissance und brachte ihr zu Recht den Titel als UNESCO-Weltkulturerbes ein. Die Este, so ist es überliefert, feierten Karneval bei Hofe bereits im 15. Jh. und 2012 wurde die Tradition wiederbelebt. In der perfekten Kulisse, die Ferrara bietet, kann jeder hautnah in die Renaissance eintauchen. Paläste und Museen öffnen sich für Sonderführungen, Umzüge, Musik, Gaukler und überbordende Bankette. Die Gastronomie lädt zur Verkostung raffinierter Spezialitäten.

 

Um den gesamten Rahmen der kulinarischen Themen, der Musik und Dekoration kümmern sich in allen Stadtvierteln die Contraden des Palio, denn Ferrara zählt auch eines der ältesten Pferderennen dieser Art sein eigen. Außerdem öffnen sie ihre Pforten zu Banketten und Aperitifs und gewähren einen seltenen Einblick in ihre traditionsreichen Werkstätten. Auch die Casa Romei, der äußerst gut erhaltene Palast aus dem 15. Jh. lockt mit Projektionen höfischer Szenen auf den Wänden seiner Prachtsäle. Lucrezia Borgia nebst Hofstaat (dargestellt von Schauspielern) hat sich auch angekündigt. Ein Karneval der Sinne und des Schönen. Und für den Gaumen. Süße Knabbereien wie lupini, tortelli oder die tagliatelle fritte, eine Hommage an das blonde Haar der Lucrezia Borgia gilt es zu entdecken.

 

Weitere Informationen sind zu finden unter www.visitcomacchio.it und www.visitferrara.eu  

Veranstaltungen/Events

An der Adria tummelt sich der Tintenfisch

Der Sommer wird eingeläutet an der Adria in der Emilia-Romagna. Im mittelalterlichen Hafenstädtchen Comacchio mit seinen Sage und schreibe sieben Strandbädern wird am 19. und 20. sowie am 26. und 27. Mai die Sagra della Seppia e della Canocchia gefeiert, das riesige Volksfest rund um den Tintenfisch und den Heuschreckenkrebs. Und viele Feste folgen.

 

Heuschreckenkrebse © Capuano

 

Sie ist ein wahrer Publikumsrenner, die Sagra della Seppia e della Canocchia, das Volksfest, auf dem sich alles um die zwei Köstlichkeiten des Mittelmeeres dreht, um den Tintenfisch und um den Heuschreckenkrebs. Für das Fischerdörfchen Porto Garibaldi, das zu Comacchio gehört, hat sich das Fest, italienisch „Sagra“, in den letzten acht Jahren zu einem bedeutenden Aushängeschild der Gastronomie entwickelt. Zahlreiche Gäste kommen zu diesem Ereignis teils von weit her. Im letzten Jahr waren es 4000 Besucher, die sich im Festzelt mit Spezialitäten rund um Tintenfisch und Krebs in zahlreichen Variationen und auf höchstem kulinarischen Niveau, verwöhnen ließen.

Ein gesamtes Menü wird mit den Meeresspezialitäten angeboten: feinste Muschelsuppe, kleine Nudeln, Sedanini, mit Krebsfleisch oder Tintenfischvariationen mit Gemüse und Polenta, frittiert, gekocht oder gratiniert, lassen jedem das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Comacchio ist auch als Strand von Ferrara bekannt. Seine sieben Strandbäder, die „7 lidi“, erstrecken sich über gut 20 km und neben Porto Garibaldi bietet jedes dem Besucher einen ganz eigenen Charakter. Mondän und mit Shopping erwartet einen der Lido di Estensi, romantisch von uralten Pinienhainen umgeben ist der Lido di Spina, in Scacchi und Pomposa geht es vor allem familienfreundlich zu, Lido delle Nazioni bietet mit einem großen See attraktive Möglichkeiten zum Segeln und zum Kanufahren, wohingegen Lido di Volano den naturbelassensten Strand aufbietet. Die Lidi tragen übrigens alle das Gütezeichen der Blauen Flagge für nachhaltigen Tourismus.

Strandbäder © Visit Comacchio

Ihnen allen ist gemein, dass sie das wunderschöne sanfte Adriatische Meer vor sich, und die einzigartige Welt des UNESCO-Biosphärenreservats Parco del Delta del Po im Hinterland haben.

Es verwundert daher nicht weiter, dass die Veranstalter des berühmten historischen Autorennens, 1000 Miglia, 1000 Meilen, ihre Route durch die Landschaft um Comacchio gewählt haben. Vom 16. bis zum 19. Mai ist es wieder soweit: und es ist ein erhabener Anblick für Liebhaber historischer Sportwagen, wenn die liebevoll gepflegten Autos hier vorüberrollen. Seit 1977 besteht dieses Rennen, das von Brescia im Norden bis nach Rom und zurück einen Bogen durch herrliche Seiten Italiens schlägt. Dabei geht es vor allem um den Genuss, das Panorama des Landes und der Städte an sich vorbeiziehen zu lassen.

Der traditionelle Auftakt des Sommers an der Adria ist zweifelsohne die feierliche und malerische Festa della Madonna del Mare. Seit Alters her wird in Porto Garibaldi eine Madonnenstatue aus der Kirche der Immacolata auf die See geführt. Ein religiöses Fest, das auch die Strandurlauber durchaus in seinen Bann zieht. Am 3. Juni ist es soweit. Verbunden mit einem Fackelumzug und sehr emotionalen Momenten wird die Madonna etwa eine Meile über den Porto Canale gefahren, um die See und die in ihr Ertrunkenen zu grüßen, der Tribut eines Dorfes, das seit jeher mit den Gefahren des Meeres umzugehen weiß. Auch an diesem Tag kann man natürlich allerlei Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten genießen.

Fischspezialitäten © Archivio Po Delta Tourism

Doch zurück zu den Heuschreckenkrebsen, den canocchie. Sie alleine lohnen eine Reise, denn in Deutschland sind sie nur selten zu bekommen. Sie kommen fast nur in einigen Regionen des Mittelmeers vor, besonders hier an der Adria. Am besten werden sie im eigenen Sud im Ganzen zubereitet und sind eine wahre Delikatesse, die zu jeder Art von Pasta passt. Die Sagra della Seppia e della Canocchia ist übrigens, wie überhaupt alles in den Lidi, ausgesprochen wohnmobil- und camperfreundlich. Und wenn der Sommer in Comacchio erst einmal begonnen hat, geht es mit vielen Festen weiter. Zum Beispiel am 8. und 9. Juni mit dem Beach Festival voller Musik und Feuerwerk als Auftakt für eine Badesaison für die ganze Familie.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.ferraraterraeacqua.it/de

Pressemitteilungen

Kommt der Frühling geflogen: Birdwatching im Mündungsdelta des Po

Der UNESCO-Biosphärenpark Parco del Delta del Po begeht vom 17. März bis zum 24. Juni die Naturerlebnisreihe Primavera Slow mit zahlreichen Veranstaltungen, auf denen man in ein einzigartiges Ökosystem eintauchen kann. Höhepunkt ist sicherlich die IX. Internationale Birdwatchingmesse vom 28. April bis zum 1. Mai in Comacchio

Man hat nicht oft Gelegenheit, ein Biosphärenreservat zu besuchen, und dieses hier ist besonders: auf 66.000 ha erstreckt sich der Parco del Delta del Po, da wo sich der stolze Fluss Po in einem weiten Mündungsdelta in die Adria ergießt. Eine alte Kulturlandschaft voller Inselchen, und Dämme, die Zonen mit Wasser unterschiedlichen Salzgehalts hervorbringt. Daraus ist ein einzigartiges Ökosystem entstanden, das 2015 den UNESCO-Titel erhielt. Der Besucher findet hier eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt vor, allen voran die Vögel. Und unter denen sind besonders beliebt: die rosaroten Flamingos.

Vor vielen Jahren schon haben Vogelkundler dieses Gebiet nahe des mittelalterlichen Comacchio für sich entdeckt, weshalb das Städtchen mittlerweile den Beinamen „Stadt des Birdwatching“ trägt.

Wer im Frühling in der Gegend der Stadt Ferrara in der Emilia-Romagna weilt, sollte unbedingt den Abstecher hierher wagen. Vom 17. März bis zum 24. Juni bietet die Primavera Slow eine beeindruckende Naturerlebnisreihe mit über 1000 Ausflügen und Veranstaltungen, die ein Ziel haben: dem Besucher den Zauber der Landschaft nahezubringen. Besonders zahlreich sind die geführten Spaziergänge und Wanderungen, die am Osterwochenende vom 30. März bis zum 2. April angeboten werden. Pasqua Slow heißen die Unternehmungen, auf denen Ostern ganz im Zeichen von ruhigen und langsamen Entdeckungsreisen in die Natur steht.

Hauptattraktion vom 28. Mai bis zum 1. April ist die 19. Internationale Messe für Birdwatching und Naturtourismus in Comacchio. Die bedeutende Fachmesse für Ornithologen und die Tourismusbranche hat sich längst auch zu einem Publikumshit für Naturfreunde und Touristen entwickelt, sicherlich auch, weil das Naturerlebnis, um das es auf der Messe geht, nur wenige Schritte von hier zum Greifen nahe ist. Wanderungen, Bootsausflüge, Pferdeausritte, Erkundungstouren per Kanu, durch die Salzfelder von Cervia, den Wald von Mesola und die Feucht- und Schilfgebiete, die Valli von Comacchio, um nur einige Namen zu nennen. Leicht zugänglich und kindergerecht sind die Aktivitäten, immer darauf bedacht, die Natur für die ganze Familie erlebbar zu machen.

Es ist eine verführerische Landschaft zwischen der Adria und dem Po, eher sublim. Das Spektakuläre liegt oft im Kleinen verborgen. Im Morgendunst scheinen Bäume und Sträucher wie leicht hinter einem Schleier zu schweben, doch wenn am Vormittag die Sonne durchkommt, bricht die Farbenpracht umso lebendiger hervor, dass es einem den Atem raubt. Eindrucksvoll ist es, die Vorrichtungen für den Aalfang zu betrachten oder, besonders in der Bucht von Goro, die Venus- und Miesmuscheln. Auch eine eigene, besonders sanftmütige Pferderasse ist hier zu Hause, die Razza Delta. Doch am beeindruckendsten bleibt wohl der Vogelreichtum. In dem wasserreichen, von den Po-Ausläufern geprägten Gebiet wurden bislang gut 370 Vogelarten verzeichnet.

So kommen auf der Internationalen Messe für Birdwatching und Naturtourismus auf 5000 qm in diesem Jahr über 100 Aussteller zusammen. Von Birdwatching-Bedarf über Slow Tourism, Umweltdidaktik und Workshops zum freiwilligen Engagement von Jugendlichen im Umweltschutz -man wird viel Neues entdecken und erfahren, auch wie man Vogel im Freien gut vor die Fotolinse bekommt. Thematische Fotoausstellungen, organisiert u.a. von der namhaften Zeitschrift Asferico und vom Oasis Photo Contest, geben weitere Inspiration. Ein guter Ausgangspunkt, um sich dann auf eigene Faust oder mit einem Naturführer hinaus ins Delta des Po zu begeben, um sich vom Frühling bezaubern zu lassen. Und auch von den Flamingos.

www.primaveraslow.it   www.visitcomacchio.it

Kunst/Kultur Veranstaltungen/Events

Das Christkind auf dem Wasser

Die Renaissancestadt Ferrara sowie das Adriaseebad Comacchio läuten die Feiertagssaison mit zahlreichen Attraktionen ein, darunter auch Krippen auf dem Wasser

Ferrara und Comacchio, die beiden Perlen in der italienischen Region Emilia-Romagna, locken den Besucher auch im Winter an: geschichtsträchtige Orte in einer schönen, vom Wasser geprägten Landschaft mit einer hervorragenden Küche. Die UNESCO-Renaissancestadt Ferrara mit ihren prächtigen Palästen und das nur knapp 50 km entfernte gemütliche, von mittelalterlichen Kanälen durchzogene Comacchio, das von vielen liebevoll als „Strand von Ferrara“ bezeichnet wird, bieten auch traditionsreiche Feierlichkeiten zu Weihnachten und zum Jahreswechsel. Dazu gehören sicherlich die „presepi sull’acqua“, die Krippen auf dem Wasser.

Krippe Comacchio © Francesco Cavallari

Der Brauch, Krippen auf dem Wasser aufzubauen, oft unter Brücken, ist in Italien weit verbreitet und stellt auch in der Landschaft zwischen dem Po und seinem Mündungsdelta den malerischen Höhepunkt an den Weihnachtstagen in vielen Orten dar.

Den Auftakt dafür gibt Ferrara mit dem Weihnachtsmarkt vom 18. November bis zum 7. Januar auf der Piazza Trento e Trieste, unweit des imposanten Castello Estense. Zwischen dem malerischen Glockenturm der Kathedrale und dem imposanten Palazzo Municipale kann sich der Besucher von der Weihnachtsvorfreude verzaubern lassen. Die Gassen sind erfüllt von stimmungsvollem Licht und erfüllt von Aromen und Düften typischer Spezialitäten. Das Pampapato beispielsweise, eine dunkle Schokoladentorte gefüllt mit Mandeln, kandierten Früchten und feinen Gewürzen, die jedem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt und deren Rezept aus einer Zeit stammt, als Schokolade noch in Gold aufgewogen wurde.

Trepponti © Francesco Cavallari

In Comacchio herrscht ähnlich verführerische Atmosphäre. Wer in diesen Wochen an den Kanälen des beschaulichen Ortes entlangflaniert, kann sich in diesen Wochen vom funkelnden Spiel der Weihnachtslichter auf dem Wasser verzaubern lassen. Die Restaurants laden zum Genießen ein. Fisch wird hier am Meer besonders häufig gegessen, aber wie in der gesamten Provinz Ferrara lohnt es sich auch hier, Salama al Sugo zu probieren, ein herzhaftes Gericht aus Schweinefleisch, Rotwein und Gewürzen, dass bis zu einem Jahr lagert (in vielen Trattorien hängt sie wie eine riesenhafte Salami über dem Tresen) und sechs bis acht Stunden gekocht wird. Es wird mit Kartoffel- oder Kürbispüree genossen. Ein echtes Wintergericht, das einem Kraft gibt, seinen Spaziergang fortzusetzen.

Am 24. Dezember erstrahlen dann die „presepi sull’acqua“. In Comacchio ist der beste Ort dafür die festlich geschmückte Trepponti-Brücke, ein eindrucksvolles mittelalterliches Bauwerk, das früher einmal die Kanäle des Ortes vor Eindringlingen schützte. Auf einer Floßkonstruktion wird hier die Krippe dargestellt – eine im nächtlichen Lichterschein eindrucksvolle Darstellung. In Ferrara schwimmt eine Krippe im Wasser des Burggrabens des Castello Estense. Zum 34. Mal bereits organisiert der Tauchclub Gruppo Subacqueo Ferrarese die Darstellung der Geburt des Christkindes.

Weihnacht Comacchio © Francesco Cavallari

Ab 22 Uhr tragen Taucher in einem feierlichen Fackelumzug die Puppe durch das Wasser und legen es schließlich in die Krippe. Natürlich lockt zum Aufwärmen auf der nahen Piazza Savonarola heißer Glühwein.

Der Höhepunkt zum Jahreswechsel ist dann das spektakuläre Feuerwerk. Seit einem Jahrzehnt wird es im Castello Estense veranstaltet. Das pyrotechnische Meisterwerk hat sich zu einer bombastischen Light- und Musikshow entwickelt, die weit über die Region hinaus bekannt und zu einem wahren Publikumsmagneten für die größte Party des Jahres geworden ist. Wenn um Mitternacht die mittelalterliche Burg in ein flammendes Farbenmeer getaucht wird, zieht es die Ferrareser in Scharen hinaus, denn das bunte Spektakel ist von allen größeren Plätzen der Stadt aus zu sehen.  Auf jeden Fall lohnt es den Weg hierher, um einen wundervollen Jahreswechsel zu erleben.

Reisen/Tourismus Veranstaltungen/Events

Alles Aal an der Adria

Vom 29. September bis zum 15. Oktober feiert das Adriaseebad Comacchio die „XIX. Sagra dell’Anguilla“, das große Volksfest rund um den Aal

Es zählt zu den kulinarischen Top-Events von Comacchio und ist weit darüber hinaus berühmt: die „Sagra dell’Anguilla“, das große Volksfest rund um den Aal. Zum 19. Mal wird es nun schon begangen, vom 29. September bis zum 15. Oktober. Ausgefallene Fischdelikatessen werden unter freiem Himmel angeboten und machen die „Sagra“ zusammen mit einem unterhaltsamen Rahmenprogramm zu einem Ereignis, das weit über die Region hinaus bekannt und berühmt ist.

Gegrillter Aal © Archivio Fotografico Provincia di Ferrara
Marinierter Aal © Archivio Fotografico Provincia di Ferrara

Comacchio liegt nur knapp 50 km von der UNESCO-Renaissance-Stadt Ferrara entfernt, in der Emilia-Romagna, die für ihre exquisite Gastronomie und für die Hochwertigkeit ihrer landwirtschaftlichen Produkte besonders berühmt ist. Um hier mit einem kulinarischen Volksfest hervorzustechen, muss man einiges zu bieten haben. Und das hat die „Sagra dell’Anguilla“. Das Herz der „Sagra“ wird auch in diesem Jahr wieder am stimmungsvollen Gastro-Stand in der Via Fattibello schlagen. Fischer aus der Region bieten hier vielfältige und schmackhafte Gerichte mit Aal  sowie mit weiteren heimischen Süß- und Salzwasserfischen an. Aal gegrillt oder frittiert, aber auch Aalsuppen gehören auf jeden Fall dazu. Außerdem werden Themenmenüs angeboten. Selbst süße Desserts gibt es in der Form des Aals. Der Eintritt ist frei. Gespeist wird im großen Zelt des Stands mit 700 Sitzplätzen in gemütlicher Atmosphäre. Aber auch die örtlichen Restaurants laden zu einem Rundgang durch die Stadt ein und überbieten sich mit traditionellen und kreativen lukullischen Kreationen rund um den Aal: Risotto, Aalsuppe alla comacchiese, die mit einem frischen Stück Polenta serviert wird, brodetto con la verza, Wirsingsuppe, sowie Aal in Essig mariniert. Das große Fest wird an den drei Wochenenden ganztägig gefeiert, wochentags wird abends geöffnet.

Das brackige Wasser der nahen Lagunenlandschaft bietet genau den richtigen Lebensraum für den Aal. Schon die Römer haben ihn hier gefangen, das Museum „Manifattura dei Marinati“ dokumentiert seine Geschichte. Der Aal, im Italienischen weiblich, wird hier liebevoll „die Königin“ genannt.

Und diese Liebe geht durch den Magen: Auf der „Sagra“ des vergangenen Jahres wurden 22,45 Zentner verspeist, gegrillt, mariniert oder in herrlich brodelnden Suppen, dazu kam noch 1,05 Zentner frittierte Meeresfrüchte. 11281 Portionen wurden serviert. Und in diesem Jahr sollen es noch mehr werden. Dabei ist man für Einflüsse von außen offen: Zum wiederholten Male wird der renommierte japanische Koch Hiroshi Ogata seine fernöstlichen Aalzubereitungen präsentieren. Und dann der Wein: die „Hauptstadt des Aals“ verwandelt sich für auch in das „Herz des Bosco Eliceo“, des Weins der Region.

Lagunelanschaft © Roberto Maggioni

Aber das Volksfest ist mehr: Die mittelalterliche Stadt verwandelt sich zu einiger Kirmes mit über 120 Ausstellern, die die Gassen entlang der Kanäle mit Leben füllen. Comacchio quillt über vor Kunsthandwerk, Gauklern, regionaltypischen Produkten und süßen Leckereien. Man kann zu Fuß schlendern, Bootsausflüge durch die Kanäle der Stadt und ihrer Umgebung machen oder die Lagune auf dem Fahrrad erkunden. Das macht sicherlich hungrig … und damit ist man in Comacchio wieder beim Aal.

Weitere Informationen rund um die Sagra dell‘ Anguilla und die Stadt Comacchio bietet die offizielle Homepage der Gemeinde: www.visitcomacchio.it www.sagradellanguilla.it

Medien/Entertainment Reisen/Tourismus Veranstaltungen/Events

Adriaglühn in Rosarot

Feuerwerke – la Notte Rosa

Am 7. Juli feiert die Adriaküste zum 12. Mal „La Notte Rosa“ – für das Seebad Comacchio der Auftakt zu einem Sommer voller Veranstaltungen

Comacchio, das heißt feinster Sand, hervorragende Wasserqualität und dazu ein von der UNESCO anerkanntes Biosphärenreservat, sprich – ein Sommerparadies. Die Gemeinde Comacchio liegt ideal im Mündungsdelta des Po, in der Emilia-Romagna, und bietet für jeden Geschmack etwas. Die sieben Strandbäder, „sette lidi“, sind wie Perlen aneinandergereiht: In Scacchi und Pomposa ist man besonders familienfreundlich, für Kanuten und Segler bietet Lido delle Nazioni zusätzlich zum Meer auch noch einen See, Lido degli Estensi lockt mit mondäner Shoppingmeile, Lido di Volano ist besonders naturbelassen, Porto Garibaldi verzaubert mit dem Charme eines Fischerdorfes und Lido di Spina, in einem alten Pinienhain verborgen, überrascht mit dem Museum für moderne Kunst Remo Brindisi, einem spektakulären Bau der Mailänder Architektin Nanda Vigo.

Italiener lieben den Sommer und das gemeinsame Feiern im Freien. Und so hob Andrea Gnassi 2007 ein gigantisches Sommerfest aus der Taufe, „La Notte Rosa“, die rosa Nacht. Er machte den ersten Freitagabend im Juli zu einer Art sommerlichem Neujahrsfest, widmete es den Frauen und erhob die pastellige Farbe Rosa zum Symbol für Liebe, Schönheit und Leidenschaft.

Ombrelli © Rosalinda Agola

Und die lässt nicht nach. Schon zum 12. Mal verwandelt sich am 7. Juli der gesamte 110 km lange Küstenstreifen von Comacchio bis Riccione in die Bühne für ein Spektakel, bei dem sich alle zusammen in rosa hüllen. Monumente, Gebäude, Restaurants, alles Mögliche wird rosa angestrahlt und beleuchtet. Man isst rosa, vom rosa Eisbecher bis zum rosa Menü – Kochschinken und Scampi stehen hoch im Kurs, selbst das beliebte Piadina, das köstliche Fladenbrot aus der Romagna, darf heute ausnahmsweise eingefärbt werden – und man trinkt rosa Cocktails.

Das diesjährige Motto „Together“ bringt den Zauber dieser Nacht auf den Punkt: kaum jemand, der nichts in Rosa trägt, vom Hemd, über Flip-Flops und Hüte ist alles erlaubt. Ab Sonnenuntergang beginnen unzählige Musik- und Straßenevents, Feste und Konzerte unter freiem Himmel, der, wie sollte es anders sein, um Mitternacht von zahllosen Feuerwerken an den Stränden von Comacchio bis Cattolica zusammen mit dem Meer in rosa getaucht wird. Und das Beste daran: Am 8. und 9. Juli geht die Feier weiter… Und zahlreiche Veranstaltungen laden den ganzen Sommer nach Comacchio ein.

Die „Concerti in Salina“, Konzerte in den Salzfeldern der Umgebung, am 21. und 28. Juli sowie am 4. und 11. August sind eine besonders schöne Art, diese typische Landschaft kennenzulernen: Musik inmitten der flachen Gewässer des Deltas, im Lebensraum der Flamingos.

Das historische Comacchio mit seinen malerischen Gassen, Kanälen und Brücken lässt sich in weiteren Nächten genießen: „Comacchio by Night“ am 14., 21., 28. Juli sowie am 4., 11. und 25. August bietet Musik, Kunst und Straßenmärkte in der ganzen Stadt.

Pesce azzurro © Archivio Fot. Provincia Ferrara

Eine besondere Leckerei bietet die „Festa dell’Ospitalità“ am 14. August. Fangfrischer Fisch, Makrelen, Sardinen und andere mehr, wird am Hafen in riesigen Pfannen gebraten. Dazu gibt es Coppia Ferrarese, das traditionelle gerollte, knusprige Brot, und Vino di Bosco, typischen Wein der Region. Das alles gratis in gemütlichem Ambiente auf der Kaimauer des Porto Garibaldi. Ein stimmungsvoller kulinarischer Genuss, der um Mitternacht mit einem Feuerwerk gekrönt wird.

Weiter Informationen zu La Notte Rosa, Comacchio und seinen Veranstaltungen finden Sie unter

www.visitcomacchio.it

Freizeit/Hobby Reisen/Tourismus Veranstaltungen/Events

Musik wo man geht und steht in Ferrara und Comacchio 30. “Ferrara Buskers Festival”

Gaukler auf der Piazza @ Copyright Luisa-Veronese

Vom 17. bis zum 27. August 2017 lädt die UNESCO Renaissance-Stadt Ferrara ein zum 30. „Ferrara Buskers Festival“, dem großen Festival der Straßenmusik. Stimmen und Rhythmen aus aller Welt tauchen die Stadt am Po in magische Atmosphäre, bereichert von Aromen der typischen Küche der Emilia-Romagna. Ehrengast im Jubiläumsjahr ist New York. Den musikalischen Auftakt „Buskers Festival On Tour“ macht am 18. August die Lagunenstadt Comacchio, wo Musiker die malerische Altstadt in den Klang ihrer Länder tauchen.

Musik auf der Straße? Das ging nicht immer. Vor 30 Jahren lauschte der passionierte Musikliebhaber Stefano Bottoni einem Straßenmusiker und wurde Zeuge, wie dieser dabei mit einem Bußgeld belegt wurde. Um der Straßenmusik einen würdigen Rahmen zu bieten, gründete er das „Ferrara Buskers Festival“. Was klein begann, ist mittlerweile das größte Festival der Straßenmusik weltweit. Vom 17. August bis zum 27. August 2017 (außer am  21. August) öffnet die Stadt am Po ihr historisches Zentrum, das den UNESCO Titel der Renaissance-Stadt trägt, für Rhythmen und Stimmen aus über 30 Ländern.

Jeden Abend von 18 bis 24 Uhr, sonntags von 17 bis 20 Uhr, verwandeln sich Gassen und Plätze in einer Größe von 200.000 qm in eine Klangkulisse ganz besonderer Art. Dutzende täglicher Darbietungen und Straßenmusik von höchster Qualität, die ihresgleichen sucht. Der Ehrengast zum 30. Jubiläum ist New York, handverlesene Gruppen aus dem Big Apple bringen eine besondere Note des Blues ins Festival.

Doch zurück zum Anfang: ein Auftritt des berühmten Lucio Dalla mit seiner Klarinette auf einer kleinen Piazza begeisterte die Zuhörer so sehr, dass man mehr daraus machen wollte. Musik zum Anfassen, hautnah. Die Idee faszinierte. Das „Buskers Festival On Tour“ kam dazu, drei Tage, an denen sich die Ehrengäste in anderen Städten der Region präsentieren.

Harfenistin @ Ferrara Buskers Festival

Mittlerweile ist das Festival mit etwa 1500 Künstlern Anziehungspunk für mehr als 800.000 Besucher, die sich an sommerlichen Abenden von der Musik verzaubern lassen. Eine Fotoausstellung über den Ehrengast, die Stadt New York, Tango zum Mittanzen, avantgardistisches Kunsthandwerk, und nicht zu vergessen die kulinarischen Genüsse runden das Erlebnis ab: 12 Stände verwöhnen mit warmen Gerichten, Spezialtäten der Emilia-Romagna, die Kirche San Paolo lädt zum Essen in ihrem Kreuzgang; und selbstverständlich kreiert man auch vegane Gerichte.

Und dann ist da noch die Natur. Das „Ferrara Buskers Festival“ ist nicht nur ein EcoFestival Projekt, sondern findet statt in der Nähe des UNESCO Biosphärenreservats Podelta-Park. So ist es kein Wunder, dass genau dort, in der mittelalterlichen Lagunenstadt Comacchio der musikalische Aperitif eingenommen wird.

Konzert an der Trepponti @ Ferrara Buskers Festival

Comacchio, 50 km östlich von Ferrara an der Adria, ist eines der 7 Strandbäder des Podeltas und ideal für erholsame Sommertage für die ganze Familie: ruhige Strände, sauberes Wasser, ein weites Netz von Rad- und Wanderwegen durch den Biosphärenpark, der mit seiner ursprünglichen Natur lockt. Die Brutplätze der Flamingos sind einer der Höhepunkte. Aber auch die Stadt Comacchio selbst hat einen besonderen Charme. Die mittelalterliche Handelsstadt ist noch heute stolz auf ihre Traditionen, was sich besonders in der exquisiten Küche mit Fisch und Meeresfrüchten zeigt.

Im „Anteprima“, dem Auftakt zum „Ferrara Buskers Festival“ am 18. August von 21.30 bis 24 Uhr verwandelt sich diese einzigartige Stadt auf ihren Brücken und an ihren Kanälen zur intimen Bühne und wird zum musikalischen Schmelztiegel mit unvergleichlicher Atmosphäre.

Weiter Informationen zu Ferrara, Comacchio und dem „Ferrara Buskers Festival“ finden Sie unter

www.ferrarabuskers.comwww.visitcomacchio.itwww.ferrarainfo.com

 

Freizeit/Hobby Veranstaltungen/Events

Italiens größter Regionalpark feiert den Frühling

Comacchio Trepponti – Foto Luca Beretta

Mit der Initiative „Primavera Slow“ bietet der Podelta-Park im Veneto und in der Emilia-Romagna 14 eventreiche Wochen vom 18. März bis 25. Juni 2017

 

Bootsausflüge, Pferdeausritte, Erkundungstouren per Kanu, Fotoausstellungen und vieles mehr: Das von der UNESCO anerkannte Biosphärenreservat Parco del Delta del Po lädt auch in diesem Jahr wieder zu der Frühlingsveranstaltungsreihe „Primavera Slow“ ein. Am 18. März 2017 beginnt der Spaß in Italiens größtem Regionalpark, der mit ca. 12.000 ha in der Region Veneto und mit ca. 54.000 ha in der Emilia-Romagna beheimatet ist. Bis zum 25. Juni 2017 erhalten die Besucher unzählige Gelegenheiten, das enorme Territorium genauestens unter die Lupe zu nehmen – sozusagen von Rosolina bis Goro, von Ravenna bis Cervia und von Mesola bis Comacchio.

 

Das Veranstaltungsprogramm richtet sich an große und kleine Natur- und Kulturliebhaber und setzt sich aus vielen verschiedenen Bausteinen zusammen. Neben den besagten Exkursionen und Ausflügen per Boot, mit dem Fahrrad, zu Pferde oder zu Fuß werden kulturelle Leckerbissen wie die Ausflüge zu den Mosaiken in Ravenna sowie abwechslungsreiche Touren und Workshops zu Themen wie Birdwatching oder Fotografie angeboten. Selbstverständlich spielen auch die kulinarischen Besonderheiten der Region eine bedeutende Rolle.

 

Für all diese Vorhaben stellt der von der Adria und den Po-Ausläufern geprägte Regionalpark das ideale Terrain dar. Pinienwälder, Naturoasen, Kulturdenkmäler und ein jahrhundertealter Baumbestand wechseln einander ab, darüber hinaus wurden bislang über 1000 verschiedene Pflanzen- und gut 370 Vogelarten gezählt. Dank des intakten Delta-Ökosystems und der vielfältigen Kulturlandschaften erfolgte die Anerkennung von der UNESCO als Biosphärenreservat im Juni 2015.

 

Comacchio ist eine der Gemeinden des Podelta-Parks. Die hübsche Lagunenstadt liegt gut 50 km östlich von Ferrara in der Region Emilia-Romagna. Ihre geographische Lage zwischen den großen Seehäfen der nördlichen Adria machte die Stadt jahrhundertelang zu einem bedeutenden Knotenpunkt des Handels. Allerdings waren Salz, Öl, orientalische Gewürze, Fischerei und Fischzucht nicht nur Quellen des Reichtums, sondern auch solche des Konfliktes: Es kam öfter zu Auseinandersetzungen mit dem nahegelegenen Venedig.

 

Nichtsdestotrotz erzählen heute noch immer zahlreiche Zeugnisse von der glorreichen Vergangenheit der Stadt. Über die schmalen Kanäle, die das Stadtbild maßgeblich prägen, führen monumentale Brücken wie die Ponte degli Sbirri oder die berühmte Trepponti mit ihren herrschaftlichen Türmen. Ebenso sehenswert sind Comacchios Kirchengebäude, darunter die Kathedrale San Cassiano oder die Rosenkranz-Pfarrkirche Santo Rosario.

 

Zu Comacchios ganz besonderen Schmuckstücken zählen auch die alte Getreidehalle, la Loggia del Grano, und die Manifattura dei Marinati. Bei letzterer handelt es sich um die historische Fischfabrik, deren Museum sich mit der alten Tradition des Aal-Fangs und der anschließenden Weiterverarbeitung befasst. Das brandneue Museo Delta Antico, dessen Eröffnung im April 2017 erwartet wird, dreht sich dagegen um die allgemeine Entwicklung des Gebietes. Eindrucksvolle Überreste eines alten römischen Schiffs und viele weitere archäologische Ausstellungsstücke geben einen fantastischen Einblick in die Geschichte.

 

Bleibt festzuhalten: Sowohl für die Frühlingsveranstaltungsreihe „Primavera Slow“, als auch für das integrierte Oster-Special „Pasqua Slow“ vom 14. bis 17. April 2017 bietet Comacchio eine sehr gute Ausgangsbasis. Viele weitere Informationen über die zahlreichen verschiedenen Programmpunkte, über das Gebiet, den Park oder die diversen Unterkünfte bieten die offiziellen Websites www.primaveraslow.it sowie www.visitcomacchio.it.