Tag Archives: Commerz Finanz GmbH

Pressemitteilungen

Best Ager Experte Alexander Wild: So konsumieren Senioren

Konsumbarometer der Commerz Finanz GmbH untersucht Kaufverhalten der älteren Generation

Best Ager Experte Alexander Wild: So konsumieren Senioren

Seniorenmarketing Experte Alexander Wild weiß, wie die Generation 50+ tickt

Schon lange ist klar: Der demografische Wandel wird die Wirtschaft in Europa stark verändern. Doch was genau will die kaufkräftige und immer größer werdende Zielgruppe der Generation 50+? Die Commerz Finanz GmbH hat sich dieser Frage in einer groß angelegten, länderübergreifenden Studie in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen BIPE angenommen. Im „Konsumbarometer 2016 – Europa“ wurde untersucht, worauf Senioren beim Shopping Wert legen. Als ausgewiesener Best Ager Experte wurde Redner und Unternehmer Alexander Wild hinzugezogen. Mit feierabend.de gründete der Internetpionier die größte und erfolgreichste Online-Community Deutschlands für die ältere Generation und ist damit der Fachmann für Seniorenmarketing schlechthin.
Rund ein Drittel der europäischen Bevölkerung zählt derzeit zur Generation 50+. Für das Konsumbarometer wurden insgesamt 10.500 von ihnen aus dreizehn Ländern über einen Online-Fragebogen zu ihrem Konsum- und Einkaufsverhalten befragt – mit erstaunlichen Ergebnissen. Denn trotz ihres Alters sind Europas Senioren aktiv, fit und halten mit dem digitalen Zeitalter mit.
Alexander Wild kennt die steigende Marktmacht der Senioren. Wie sich diese in Zukunft entwickelt, zeigt er bei seinen praxisnahen Vorträgen als Redner anhand erstaunlicher Analysen. Auch das Konsumbarometer hat ergeben, dass Senioren viel Zeit für Freizeitaktivitäten, Hobbys und Reisen haben. Entsprechend investieren über 50 Prozent der Befragten gerade in diesen Bereichen ihr Geld. Daneben wollen viele Senioren (47 Prozent) ihr Eigenheim renovieren, umbauen oder neue Möbel kaufen. Dabei legen die Best Ager großen Wert auf Qualität – und sind entsprechend bereit, dafür einen gewissen Preis zu zahlen.
Sport und Spaziergänge an der frischen Luft gehören zu ihren regelmäßigen Freizeitaktivitäten. Über 40 Prozent der Befragten treiben mindestens einmal in der Woche Sport. Doch auch bei technischen Entwicklungen bleibt die Generation 50+ fit: Ebenfalls über 40 Prozent buchen inzwischen Reisen und kaufen Freizeitartikel im Internet, über 50 Prozent möchten in den nächsten Monaten Geld für digitale Geräte ausgeben. Besonders hierzulande ist der Internet-Einkauf beliebt.
„Online-Shopping ist in Deutschland keine Altersfrage mehr“, weiß auch Alexander Wild. Der erfahrene Redner und Vorstandsvorsitzende der Online-Community feierabend.de berät erfolgreich als Experte für Seniorenmarketing auch andere Unternehmen, wie sie die Best Ager als Zielgruppe erkennen und gezielt durch Werbung ansprechen können. Die Ergebnisse des Konsumbarometers erklärt Alexander Wild folgendermaßen: „Kleidung, Bücher, Freizeitartikel – wenn es um die Bestellung per Mausklick geht, sind Deutschlands über 50-Jährige europaweit führend: nicht zuletzt, weil diese neuen Einkaufsroutinen an die lange Tradition des Versandhandels in Deutschland anknüpfen.“ Bei größeren Anschaffungen dagegen lässt sich die Altersgruppe lieber vor Ort im Geschäft beraten.

5 Sterne Redner ist eine Redneragentur für Keynote Speaker aus den Bereichen Führung, Sport, Motivation, Zukunftstrends, Vertrieb und Wirtschaft. Zum Portfolio gehören prominente Redner wie die Profisportler Natalie Geisenberger, Stefan Kuntz und Martin Tomczyk, ebenso wie die Motivationstrainer Nicola Fritze und Richard de Hoop, der Weltmeister im Namen merken Dr. Boris Nikolai Konrad, Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky und Top-Manager und Unternehmer Thomas M. Stein. Darüber hinaus betreut und fördert 5 Sterne Redner auch hoffnungsvolle Nachwuchstalente. www.5-sterne-redner.de

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Lebensmittel liefern lassen: Generation 50+ ist interessiert

Konsumbarometer 2016 – Europa

Lebensmittel liefern lassen: Generation 50+ ist interessiert

Für die Generation 50+ kommen in Zukunft verschiedene Formen des Einkaufs infrage. (Bildquelle: @Commerz Finanz GmbH)

– Deutsche kaufen Lebensmittel bevorzugt stationär
– 50- bis 75-Jährige offen für multimodale Lösungen

München, 29. September 2016: Beim Kauf von Lebensmitteln hält die Generation 50+ stark am Konzept des stationären Handels fest. Zugleich werden multimodale Lösungen für sie immer interessanter. Das belegt das Konsumbarometer 2016 – Europa, eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH ( https://studien.commerzfinanz.com ). Im Fokus stehen Verbraucher zwischen 50 und 75 Jahren, die durch den demografischen Wandel einen stetig wachsenden Einfluss auf den Konsum in Europa ausüben. „Die über 50-Jährigen wollen Produkte im Geschäft erleben, sie sehen und anfassen, bevor sie sich für den Kauf entscheiden“, erklärt Harald Birr, Bereichsleiter Sales Retail bei der Commerz Finanz GmbH. „Bei Lebensmitteln ist dieser Wunsch besonders ausgeprägt. 80 Prozent möchten sich selbst von der Qualität und Frische ihres Einkaufs überzeugen.“

Generation 50+ kauft stationär
Neun von zehn Best Agern kaufen ihre Lebensmittel im Supermarkt. 18 Prozent besuchen alternativ auch einen lokalen Obsthändler oder einen Feinkostladen in der Innenstadt. In Deutschland ist die Tendenz noch deutlicher – dort kaufen 94 Prozent im Supermarkt ein. Im Internet bestellen europaweit nur drei Prozent den Wocheneinkauf. Das kann sich in Zukunft allerdings ändern, denn der Handel bietet dem Kunden neue Services an. In vielen Ländern gibt es bereits Supermarktketten, die die Waren nach einer Online-Bestellung bis vor die Haustür liefern. Für 20 Prozent der über 50-Jährigen wäre das künftig eine beliebte Alternative (Deutschland: 16 %). Einige Supermärkte bieten an, die vor Ort gekauften Lebensmittel nach Hause zu liefern. Jeder Vierte kann sich vorstellen, diesen Service künftig zu nutzen. Mögliche, aber aus Verbrauchersicht weniger attraktive Alternative ist die Online-Bestellung per Click & Collect. Hier wird die Ware nach dem Onlinekauf selbst beim Händler abgeholt. In Deutschland kommt dies nur für drei Prozent infrage.

Noch immer planen 75 Prozent der Generation 50+, auch in Zukunft vorrangig auf dem klassischen Weg einzukaufen. Die multimodalen Einkaufswege bieten ihnen aber bereits jetzt viele Vorteile. Gerade wenn die Zeit knapp ist, die eigene Mobilität abnimmt oder um sich den Einkauf leichter zu machen, können Lieferdienste einen autonomen Alltag gewährleisten. „Wer die attraktive Zielgruppe der über 50-Jährigen online für sich gewinnen will, braucht eine konsequente Multichannel-Strategie“, betont Alexander Wild, Experte für Senioren-Marketing. „Auch die Generation 50+ möchte an den unterschiedlichen Dialog- und Kontaktpunkten online und offline abgeholt werden. Dies gilt für hochwertigen Content ebenso wie für attraktive Produkttests, Gutscheine und regelmäßige Gewinnspiele.“

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Über die Studie:
Schon heute sind viele Konsumenten im besten Alter: Rund ein Drittel der europäischen Verbraucher ist bereits zwischen 50 und 75 Jahren alt. Doch wie sieht der Alltag der Generation 50+ aus? Kaufen sie anders ein als die Jüngeren? Von wem lassen sie sich beraten und wie beeinflusst Werbung die Kaufentscheidung? Das Konsumbarometer 2016 – Europa rückt diese Fragen in den Fokus. Herausgegeben wird das Konsumbarometer jährlich von der Commerz Finanz GmbH, die es in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BIPE realisiert. Die Datenerhebung führte TNS-Sofres im November 2015 mithilfe einer internetbasierten Verbraucherbefragung durch. Als repräsentative Stichprobe wurden mehr als 10.500 Verbraucher aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn befragt.

Studien-Newsletter: Erfahren, was Verbraucher erwarten
Fokusthemen, Statements von Handelspartnern, Videos und weitere Fakten beinhaltet der Newsletter zu den Studien und Umfragen der Commerz Finanz GmbH. Die wichtigsten Neuigkeiten erscheinen 6-mal im Jahr: https://studien.commerzfinanz.com.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Europa Konsumbarometer 2015 – Konsum: Der Zeitfaktor

Europa Konsumbarometer 2015 - Konsum: Der Zeitfaktor

Die Europäer nehmen sich mehr Zeit, bevor sie kaufen – vor allem im Internet. (Bildquelle: Commerz Finanz GmbH)

München, 5. Mai 2015: Grundsätzlich nimmt die investierte Zeit für Käufe zu. 49 Prozent der Europäer stöbern für ihre Käufe ausführlicher im Internet. Die im stationären Handel verbrachte Zeit nimmt dagegen weiter ab. Zu diesem Ergebnis kommt das Europa Konsumbarometer 2015 ( http://www.europa-konsumbarometer.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. 44 Prozent der Europäer haben heute noch genauso viel Freizeit wie vor fünf Jahren. Zugleich steht gut vier von zehn Verbrauchern (41 %) weniger freie Zeit zur Verfügung. „Der Faktor Zeit beeinflusst im Wesentlichen das Verbraucherverhalten“, so Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement. „Die Verbraucher sind nicht nur bereit, sich Zeit für Käufe zu nehmen. Sie würden sich gerne noch länger umsehen und informieren. Dies gilt sowohl für den stationären Handel als auch für das Internet.“

Online-Shopping bietet Zeitvorteil
Fast jeder dritte Verbraucher (31 %) gibt an, grundsätzlich mehr Zeit für Käufe zu investieren als 2009. Das gilt besonders für das Internet. Knapp jeder Zweite recherchiert vor dem Kauf ausgiebig online. Mehr als jeder dritte Europäer (37 %) verbringt dagegen weniger Zeit in Geschäften. Dr. Susanne Wigger-Spintig, Professorin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München, erklärt: „Das Stöbern in Online-Shops hat sich zu einer Art digitaler Freizeitbeschäftigung entwickelt. Mit steigendem Konsumbewusstsein gehen demzufolge auch zeitlich intensivere Such- und Bewertungsprozesse einher.“

Selbstbestimmter Konsum – Europäer informieren sich
Obwohl die Verbraucher mehr Informationen zu den Produkten recherchieren, möchte die Mehrheit ihre Käufe so schnell wie möglich abschließen. Dies gilt sowohl im Internet (50 %) als auch im Geschäft (61 %). Verbraucher, die angeben, sie haben sich beim letzten Kauf schneller entschieden als zuvor, führen dies vor allem auf den Preis und besondere Angebote zurück. Für eine langsamere Entscheidung sind der Wunsch, die richtige Kaufentscheidung zu treffen, und das Warten auf besondere Angebote ausschlaggebend.
Zeitersparnis ist besonders beim „Click & Collect“ und bei Käufen im Internet neben finanziellen Aspekten die wichtigste Motivation. Über 40 Prozent der Verbraucher nutzen diese Konsumoptionen für einen schnellen Kauf. Der stationäre Handel bietet dagegen die Möglichkeit, sich vor Ort von der Qualität der Produkte zu überzeugen. Als zweitwichtigsten Grund für Neukäufe in Geschäften nennen die Europäer die Freude am Konsum.

Zeitmanagement verschiedener Konsumtypen
Die verschiedenen Konsumtypen teilen ihre Zeit für den Einkauf unterschiedlich ein. Verbraucher, die heute
– weniger als vor fünf Jahren konsumieren, zeichnen sich durch zwei Kaufstrategien aus: Entweder investieren sie weniger Zeit in Käufe, oder sie gehen auf Schnäppchenjagd, vor allem im Internet.
– genauso viel konsumieren, nehmen sich einerseits mehr Zeit. So bereitet jeder Zweite die Kaufentscheidung online länger vor als zuvor. Andererseits nimmt die im stationären Handel verbrachte Zeit ab.
– mehr kaufen, nutzen verstärkt das Internet. Zwei von drei Verbrauchern geben an, länger als früher online zu recherchieren.

Produktwahl beeinflusst Einkaufsdauer
Die Europäer treffen je nach Produkt ihre Kaufentscheidung unterschiedlich schnell. 1,5 bis zwei Stunden benötigen sie für Kleidung, Heimwerker- oder Gartengeräte. Deutlich mehr Zeit nehmen sich die Verbraucher für Einrichtungsgegenstände (2,5 Stunden) oder Elektrohaushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik (über 3 Stunden). Vor allem deutsche Verbraucher prüfen TV-, HiFi- und Videogeräte vor dem Kauf ganz genau. Für Recherche und Kauf benötigen sie über fünf Stunden. Am schnellsten entscheiden sie sich dagegen bei Heimwerker- oder Gartengeräten. Nach knapp einer Stunde ist der Kauf abgeschlossen.

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Über die Studie:
Das Europa Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben. Traditionell befasst sich die Studie mit dem Verbraucherverhalten in Europa sowie den Entwicklungen und Trends in verschiedenen Konsumgüterbranchen. Alle Untersuchungen und Prognosen wurden im November 2014 in Zusammenarbeit mit dem internationalen Marktforschungsunternehmen BIPE auf Basis einer Internetumfrage realisiert.
Die aktuelle Ausgabe richtet den Fokus auf die Auswirkungen der Krise seit 2009 und wie sich parallel dazu die Konsummuster der Europäer verändert haben. Zentrale Studienfrage: Welche Rolle spielt der Faktor Zeit beim Einkaufen? Die Verbraucher wurden nach der Bedeutung des Konsums und ihren Kaufgewohnheiten in den vergangenen fünf Jahren befragt. Einschätzungen der Konsumenten zu neuen Praktiken wie kollaborativer Konsum oder „Click & Collect“ sowie zu Serviceleistungen im stationären und onlinebasierten Handel runden die Studienergebnisse ab.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 8.700 Europäern (über 18 Jahre) in den zwölf teilnehmenden Ländern: Belgien (BE), Deutschland (DE), Frankreich (FR), Großbritannien (GB), Italien (IT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowakei (SK), Spanien (ES), Tschechische Republik (CZ) und Ungarn (HU). Das Europa Konsumbarometer 2015 kann über www.markt-studie.de erworben werden.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Europa Konsumbarometer 2015: Bekleidung

Bekleidung: Käufe aus zweiter Hand sind weiter im Kommen

– Europäer achten bei Bekleidung auf die Qualität
– Schnelle Entscheidung: Kauf nach zwei Stunden abgeschlossen
– Besondere Angebote beschleunigen Kaufentscheidung
– Secondhand-Markt gewinnt an Bedeutung

München, 23. April 2015: Die Europäer achten verstärkt auf die Qualität der Bekleidung. 67 Prozent der Verbraucher informieren sich über die Herkunft und Zusammensetzung von Produkten. Dies bestätigt das Europa Konsumbarometer 2015 ( http://www.europa-konsumbarometer.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. „Das Konsumverhalten der Europäer verändert sich. Die Verbraucher sind selbstbestimmter geworden“, so Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement. „Vor dem Kauf recherchieren sie intensiver. Sie möchten nicht nur wissen, woher ein Produkt stammt, sondern auch welche Bestandteile es enthält.“

Gesteigertes Konsumbewusstsein
Herkunft und Zusammensetzung von Produkten gewinnen an Relevanz. Die Mehrheit der Verbraucher (67 %) achtet verstärkt auf Produktionsort und Bestandteile der Ware. Dies gilt auch für rund jeden zweiten Deutschen (53 %).

Kauf und Verkauf gebrauchter Kleidung nimmt zu
Mehr als jeder vierte Europäer (27 %) gibt an, häufiger als vor fünf Jahren gebrauchte Kleidung und andere Produkte zu kaufen oder weiterzuverkaufen. Bei den Deutschen ist der Kauf von Gebrauchtwaren nicht so weit verbreitet. Nur knapp jeder Fünfte (19 %) entscheidet sich häufiger als früher für Waren aus zweiter Hand. Mehr als ein Drittel der Deutschen (35 %) kauft keine Secondhand-Produkte (Europa: 34 %). Vor allem jüngere Verbraucher praktizieren den Weiterverkauf von Gegenständen oder Kleidung. Dies gilt für rund jeden zweiten 18- bis 30-Jährigen (52 %) und 46- bis 60-Jährigen (45 %). Mehr als jeder zweite Europäer gibt wirtschaftliche Gründe an, gebrauchte Gegenstände oder Kleidung zu kaufen (61 %) oder zu verkaufen (51 %). Andere Motive für den Weiterverkauf sind ein geringer Nutzungsbedarf (27 %) und Platzmangel (25 %).
Das Leihen und Tauschen von Kleidung sowie Gruppenkäufe sind dagegen eher weniger beliebt. Nur jeder zehnte Europäer gibt an, diese Konsumpraktiken häufiger als früher zu nutzen. Für rund zwei Drittel der Verbraucher ist dies keine Option.

Bekleidung: Kauf ist schnell entschieden
Je nach Produkt nehmen sich die europäischen Verbraucher für den Recherche- und Kaufprozess unterschiedlich viel Zeit. Bei dem Kauf von Bekleidung sind die Europäer besonders schnell. Im Durchschnitt benötigen sie zwischen 1,5 bis 2 Stunden. Deutlich langsamer entscheiden sich die Verbraucher bei Einrichtungsgegenständen (ca. 2,5 Stunden) und Elektrohaushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik (mehr als 3 Stunden). Deutschen Verbrauchern fällt die Entscheidung bei Bekleidungsartikeln im europäischen Vergleich am schwersten. Mit 2 Stunden und 7 Minuten Zeitaufwand liegen sie deutlich über dem europäischen Mittelwert (1h 44 min).

Schnellere Kaufentscheidung durch Online-Angebote
Spezielle Angebote und Schnäppchen beschleunigen die Entscheidungsfindung. Das trifft auch für den Kauf von Bekleidungsartikeln zu. Etwa jeder dritte Europäer (34 %) gibt an, besondere Angebote zu verfolgen. Jeder fünfte Verbraucher (20 %) führt einen schnelleren Entschluss beim letzten Kauf auf steigende Online-Käufe zurück, die ihm lange Wege ersparen. Bei Bekleidung und Textilien bestätigen dies bis zu 40 Prozent der Europäer. Zudem beschleunigt eine kundenfreundliche Abwicklung inklusive kostenloser Lieferung und Rücksendung den Kauf im Internet (16 %).

Warten auf spezielle Angebote verlängert Kaufentscheidung
Das Mehr an Informationen verlängert den Kaufprozess. Der Wunsch, „die richtige Wahl“ zu treffen, verzögert den Kaufprozess maßgeblich (43 %). Vor dem Kauf prüfen die Verbraucher sorgfältig ihre Entscheidung (16 %) und warten auf spezielle Angebote und Rabattverkäufe (private Verkäufe, Flash Sales, Ausverkauf). 40 Prozent der Europäer hoffen auf Schnäppchen im Ausverkauf oder über private Verkäufe und Flash Sales. Hinzu kommt das gestiegene Gesundheits- und Konsumbewusstsein der Verbraucher. 33 Prozent achten verstärkt auf Herkunft und Qualität der Produkte. Dies trifft in besonderem Maße auf den Kauf von Bekleidung zu.

Konsum in Europa: 2009-2014 – fünf Jahre der Veränderung

Europas Verbraucher konsumieren wieder stärker
2015 erholt sich der Konsum in Europa. In neun von zwölf Ländern überwiegen die Ausgabenpläne die Sparabsichten. Bei den europäischen Verbrauchern steigt die Stimmung. So beurteilen sie die allgemeine Situation ihres Landes und ihre persönliche Situation positiver als im Vorjahr. Gleichzeitig sind die Folgen der Krise für Europas Verbraucher noch deutlich spürbar. 73 Prozent sehen sich in ihrer Kaufkraft eingeschränkt. Mehr als jeder zweite Europäer empfindet seine finanzielle Situation schwieriger als vor fünf Jahren. 52 Prozent der Konsumenten geben an, weniger als vor fünf Jahren zu kaufen. Auch die Zahl an Spontankäufen nimmt deutlich ab, 56 Prozent haben ihre Impulskäufe reduziert. Die Konsumenten vergleichen die Preise stärker (83 %) und warten auf spezielle Angebote (79 %). Insgesamt nimmt der Konsum in seiner Bedeutung als sozialer Marker und Identitätsmerkmal ab. Er ist nun vielmehr ein Mittel zur Steigerung des persönlichen Wohlergehens.

Neue Konsumpraktiken
Die Mehrheit der Europäer (73 %) greift beim Kauf häufiger als vor fünf Jahren auf das Internet und mobile Technologien zurück. Der Konsument ist insgesamt reifer geworden. Fast jeder dritte Verbraucher (62 %) ist überzeugt, dass sich seine Art des Kaufens in den vergangenen fünf Jahren weiterentwickelt hat. Nicht nur der Preis entscheidet, sondern auch die Qualität der Produkte gewinnt an Relevanz. Die Verbraucher achten stärker auf Herkunft und Zusammensetzung der Ware. Gleichzeitig gewinnt der Secondhand-Markt an Bedeutung. Mehr als jeder vierte Europäer (27 %) gibt an, verstärkt auf gebrauchte Artikel zurückzugreifen. Das Leihen oder der Tausch von Geräten ist im Vergleich nicht so beliebt. Weniger als einer von zehn Verbrauchern nutzt diese Option.
Als Hauptmotiv für Online-Käufe, Gebrauchtkäufe und kollaborative Konsumpraktiken werden in erster Linie finanzielle Gründe angeführt. Jedem dritten Europäer würde ein größeres Serviceangebot im Internet (32 %) und eine persönliche Betreuung vor Ort (28 %) das Einkaufen erleichtern. Rund die Hälfte der Verbraucher wünscht sich verlängerte Öffnungszeiten an Sonntagen, abends oder früh am Morgen (49 %). Deutsche Verbraucher sind mit dem Konsumangebot weitestgehend zufrieden. Trotz der Krise assoziieren sie Konsum mit Vergnügen (89 %).

Mehr Zeit im Netz, weniger in den Geschäften
Die Studienergebnisse zeigen, dass heute mehr Zeit in Käufe investiert wird als vor fünf Jahren. Dies ist vor allem auf das Internet zurückzuführen. Jeder Zweite recherchiert noch ausgiebiger vor dem Kauf. Die im stationären Handel verbrachte Zeit nimmt dagegen weiter ab. Knapp zwei von fünf Europäern geben an, weniger Zeit in Geschäften zu verbringen (37 %). Dr. Susanne Wigger-Spintig, Professorin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München, erklärt: „Das Stöbern in Online-Shops hat sich zu einer Art digitaler Freizeitbeschäftigung entwickelt. Hersteller und Händler vermarkten nicht mehr nur ihre Produkte, sondern auch dazugehörige Hintergrundinformationen. Mit steigendem Konsumbewusstsein gehen demzufolge auch zeitlich intensivere Such- und Bewertungsprozesse einher.“ Der Preis und besondere Angebote wie Schnäppchen oder Rabattverkäufe beschleunigen die Kaufentscheidung. Das Warten auf besondere Angebote und der Wunsch, die richtige Kaufentscheidung zu treffen, verlangsamen dagegen den Prozess. Obwohl sich die Verbraucher mehr Zeit für den Einkauf nehmen, möchte die Mehrheit ihre Käufe so schnell wie möglich abschließen. Dies gilt sowohl im Internet (50 %) als auch im Geschäft (61 %). Besonders beim „Click & Collect“ und bei Neukäufen im Internet steht für die Konsumenten der Zeitgewinn im Vordergrund. Über 40 Prozent der Europäer nutzen diese Optionen für einen schnellen und einfachen Einkauf.

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Über die Studie:
Das Europa Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben. Traditionell befasst sich die Studie mit dem Verbraucherverhalten in Europa sowie den Entwicklungen und Trends in verschiedenen Konsumgüterbranchen. Alle Untersuchungen und Prognosen wurden im November 2014 in Zusammenarbeit mit dem internationalen Marktforschungsunternehmen BIPE auf Basis einer Internetumfrage realisiert.
Die aktuelle Ausgabe richtet den Fokus auf die Auswirkungen der Krise seit 2009 und wie sich parallel dazu die Konsummuster der Europäer verändert haben. Zentrale Studienfrage: Welche Rolle spielt der Faktor Zeit beim Einkaufen? Die Verbraucher wurden nach der Bedeutung des Konsums und ihren Kaufgewohnheiten in den vergangenen fünf Jahren befragt. Einschätzungen der Konsumenten zu neuen Praktiken wie kollaborativer Konsum oder „Click & Collect“ sowie zu Serviceleistungen im stationären und onlinebasierten Handel runden die Studienergebnisse ab.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 8.700 Europäern (über 18 Jahre) in den zwölf teilnehmenden Ländern: Belgien (BE), Deutschland (DE), Frankreich (FR), Großbritannien (GB), Italien (IT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowakei (SK), Spanien (ES), Tschechische Republik (CZ) und Ungarn (HU). Das Europa Konsumbarometer 2015 kann über www.markt-studie.de erworben werden.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Europa Konsumbarometer 2015: Immobilien

Immobilienkauf bei jüngeren Europäern beliebt

München, 22. April 2015: Europa erholt sich von der Wirtschaftskrise. Allerdings hat die Krise tiefe Spuren hinterlassen. Über 70 Prozent der Verbraucher nehmen ihre Kaufkraft als eingeschränkt wahr. Mehr als jeder zweite Europäer gibt an, dass seine finanzielle Situation schwieriger ist als vor fünf Jahren. Ein Blick auf den Immobilienmarkt verdeutlicht dies: 35 Prozent der deutschen Verbraucher bestätigen, dass ihre Miete oder die Rückzahlungen für den Immobilienkredit im Vergleich zu vor fünf Jahren gestiegen sind. Der europäische Durchschnitt liegt sogar bei 40 Prozent. Zugleich plant jeder zehnte Europäer, 2015 eine Immobilie zu erwerben. Damit steigen die Kaufabsichten um einen Prozentpunkt. Dies zeigt das Europa Konsumbarometer 2015 ( http://www.europa-konsumbarometer.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. „Wie auch in den Vorjahren liegen die Kaufabsichten der Deutschen für Immobilien unter dem europäischen Durchschnitt“, erklärt Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement der Commerz Finanz GmbH. „Mit sieben Prozent verzeichnen sie ein leichtes Plus von einem Prozentpunkt. Vor allem bei den jüngeren Europäern ist der Kauf eines Eigenheims beliebt.“ Während 17 Prozent der 18- bis 30-Jährigen den Erwerb einer Immobilie planen, sind es unter den 31- bis 45-Jährigen zwölf Prozent. Bei den 46- bis 60-Jährigen und den über 60-Jährigen sinkt das Interesse auf sechs beziehungsweise fünf Prozent.

Beim Kauf von Gebrauchsgütern verändern finanzielle Gründe die Konsumpraktiken der Verbraucher. Die Shareconomy ist auf dem Vormarsch. Produkte werden immer häufiger gebraucht gekauft, getauscht, geliehen oder gemietet. Online-Plattformen für den Wohnungstausch im Internet gibt es schon lange. Dennoch gibt ein Großteil der Europäer an, das Teilen oder Tauschen noch nicht praktiziert zu haben (64 %). Deutsche Verbraucher liegen mit 68 Prozent über dem europäischen Durchschnitt. Nur neun Prozent der europäischen Verbraucher teilen oder tauschen häufiger als früher. Diese Aussagen gelten auch für die eigenen vier Wände.

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Über die Studie:
Das Europa Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben. Traditionell befasst sich die Studie mit dem Verbraucherverhalten in Europa sowie den Entwicklungen und Trends in verschiedenen Konsumgüterbranchen. Alle Untersuchungen und Prognosen wurden im November 2014 in Zusammenarbeit mit dem internationalen Marktforschungsunternehmen BIPE auf Basis einer Internetumfrage realisiert.
Die aktuelle Ausgabe richtet den Fokus auf die Auswirkungen der Krise seit 2009 und wie sich parallel dazu die Konsummuster der Europäer verändert haben. Zentrale Studienfrage: Welche Rolle spielt der Faktor Zeit beim Einkaufen? Die Verbraucher wurden nach der Bedeutung des Konsums und ihren Kaufgewohnheiten in den vergangenen fünf Jahren befragt. Einschätzungen der Konsumenten zu neuen Praktiken wie kollaborativer Konsum oder „Click & Collect“ sowie zu Serviceleistungen im stationären und onlinebasierten Handel runden die Studienergebnisse ab.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 8.700 Europäern (über 18 Jahre) in den zwölf teilnehmenden Ländern: Belgien (BE), Deutschland (DE), Frankreich (FR), Großbritannien (GB), Italien (IT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowakei (SK), Spanien (ES), Tschechische Republik (CZ) und Ungarn (HU). Das Europa Konsumbarometer 2015 kann über www.markt-studie.de erworben werden.

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Europa Konsumbarometer 2015: Motorräder

Motorräder und Motorroller bei jungen Europäern beliebt

München, 22. April 2015: Fünf Prozent der Europäer haben 2015 vor, ein Motorrad oder einen Motorroller zu kaufen. Das bestätigt das Europa Konsumbarometer 2015 ( http://www.europa-konsumbarometer.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. Die deutschen Konsumenten liegen mit vier Prozent etwas unter dem europäischen Durchschnitt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Ausgabeabsichten der Europäer konstant. Die Verbraucher bevorzugen weiterhin vier statt zwei Räder: Neuwagen (13 %) und Gebrauchtwagen (16 %) sind im Vergleich deutlich gefragter.

Besonders jüngere Verbraucher interessieren sich für den Kauf eines motorisierten Zweirades. Zehn Prozent der 18- bis 30-Jährigen planen eine Anschaffung in diesem Bereich. Die 31- bis 45-Jährigen folgen mit nur drei Prozentpunkten Abstand (7 %). Bei den 46- bis 60-Jährigen sinken die Kaufabsichten auf drei Prozent. Mit nur einem Prozent sind Motorrad und -roller für die über 60-Jährigen nicht attraktiv.

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Über die Studie:
Das Europa Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben. Traditionell befasst sich die Studie mit dem Verbraucherverhalten in Europa sowie den Entwicklungen und Trends in verschiedenen Konsumgüterbranchen. Alle Untersuchungen und Prognosen wurden im November 2014 in Zusammenarbeit mit dem internationalen Marktforschungsunternehmen BIPE auf Basis einer Internetumfrage realisiert.
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Pressemitteilungen

Europa Konsumbarometer 2015: Sportausrüstung

Sportartikel: leicht gesunkene Kaufabsichten

München, 22. April 2015: Sportartikel liegen weiter im Trend, auch wenn die Konsumabsichten leicht sinken. 15 Prozent der Europäer planen, 2015 in ihre Sportausrüstung zu investieren. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Kaufabsichten um drei Prozentpunkte gesunken. Dies zeigt das Europa Konsumbarometer 2015 ( http://www.europa-konsumbarometer.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. „Freizeitaktivitäten sind für die Europäer besonders wichtig“, erklärt Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement. „Beim Sport legen die Verbraucher großen Wert darauf, durch die richtige Ausrüstung oder funktionale Bekleidung gut ausgestattet zu sein.“

Ausgabensenkung bei Sportartikeln
Die Ausgaben für Sportartikel sind gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Deutsche Konsumenten liegen mit 16 Prozent knapp über dem Durchschnitt (Europa: 15 %). Gleichzeitig kaufen die Europäer zunehmend bewusster ein. Die Mehrheit der Verbraucher (67 %) erkundigt sich nach Herkunft und Zusammensetzung von Produkten. Diese Entwicklung ist nicht nur bei Gütern des alltäglichen Bedarfs zu beobachten, sondern auch im Bereich des Sports. Dr. Susanne Wigger-Spintig, Professorin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München, erklärt: „Die unterschiedlichen Wellnesstrends beeinflussen die Lebensstile der Konsumenten. Eine gesunde Ernährung und körperliche Fitness haben heute einen hohen Stellenwert im Alltag. Der Verbraucher hat heute mehr Möglichkeiten, sich zu informieren. Dies führt zu bewussteren Einkaufsprozessen.“

Sportartikel besonders bei jungen Verbrauchern beliebt
Den Kauf einer Sportausrüstung planen vor allem junge Europäer. Besonders 18- bis 30-Jährige (26 %) und 31- bis 45-Jährige (20 %) interessieren sich für eine Anschaffung in diesem Bereich. Bei den 46- bis 60-Jährigen sinken die Konsumabsichten auf elf Prozent. Mit nur sechs Prozent bei den über 60-Jährigen rückt dieser Ausgabeposten in den Hintergrund.

Konsum in Europa: 2009-2014 – fünf Jahre der Veränderung

Europas Verbraucher konsumieren wieder stärker
2015 erholt sich der Konsum in Europa. In neun von zwölf Ländern überwiegen die Ausgabenpläne die Sparabsichten. Bei den europäischen Verbrauchern steigt die Stimmung. So beurteilen sie die allgemeine Situation ihres Landes und ihre persönliche Situation positiver als im Vorjahr. Gleichzeitig sind die Folgen der Krise für Europas Verbraucher noch deutlich spürbar. 73 Prozent sehen sich in ihrer Kaufkraft eingeschränkt. Mehr als jeder zweite Europäer empfindet seine finanzielle Situation schwieriger als vor fünf Jahren. 52 Prozent der Konsumenten geben an, weniger als vor fünf Jahren zu kaufen. Auch die Zahl an Spontankäufen nimmt deutlich ab, 56 Prozent haben ihre Impulskäufe reduziert. Die Konsumenten vergleichen die Preise stärker (83 %) und warten auf spezielle Angebote (79 %). Insgesamt nimmt der Konsum in seiner Bedeutung als sozialer Marker und Identitätsmerkmal ab. Er ist nun vielmehr ein Mittel zur Steigerung des persönlichen Wohlergehens.

Neue Konsumpraktiken
Die Mehrheit der Europäer (73 %) greift beim Kauf häufiger als vor fünf Jahren auf das Internet und mobile Technologien zurück. Der Konsument ist insgesamt reifer geworden. Fast jeder dritte Verbraucher (62 %) ist überzeugt, dass sich seine Art des Kaufens in den vergangenen fünf Jahren weiterentwickelt hat. Nicht nur der Preis entscheidet, sondern auch die Qualität der Produkte gewinnt an Relevanz. Die Verbraucher achten stärker auf Herkunft und Zusammensetzung der Ware. Gleichzeitig gewinnt der Secondhand-Markt an Bedeutung. Mehr als jeder vierte Europäer (27 %) gibt an, verstärkt auf gebrauchte Artikel zurückzugreifen. Das Leihen oder der Tausch von Geräten ist im Vergleich nicht so beliebt. Weniger als einer von zehn Verbrauchern nutzt diese Option.
Als Hauptmotiv für Online-Käufe, Gebrauchtkäufe und kollaborative Konsumpraktiken werden in erster Linie finanzielle Gründe angeführt. Jedem dritten Europäer würde ein größeres Serviceangebot im Internet (32 %) und eine persönliche Betreuung vor Ort (28 %) das Einkaufen erleichtern. Rund die Hälfte der Verbraucher wünscht sich verlängerte Öffnungszeiten an Sonntagen, abends oder früh am Morgen (49 %). Deutsche Verbraucher sind mit dem Konsumangebot weitestgehend zufrieden. Trotz der Krise assoziieren sie Konsum mit Vergnügen (89 %).

Mehr Zeit im Netz, weniger in den Geschäften
Die Studienergebnisse zeigen, dass heute mehr Zeit in Käufe investiert wird als vor fünf Jahren. Dies ist vor allem auf das Internet zurückzuführen. Jeder Zweite recherchiert noch ausgiebiger vor dem Kauf. Die im stationären Handel verbrachte Zeit nimmt dagegen weiter ab. Knapp zwei von fünf Europäern geben an, weniger Zeit in Geschäften zu verbringen (37 %). Dr. Susanne Wigger-Spintig, Professorin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München, erklärt: „Das Stöbern in Online-Shops hat sich zu einer Art digitaler Freizeitbeschäftigung entwickelt. Hersteller und Händler vermarkten nicht mehr nur ihre Produkte, sondern auch dazugehörige Hintergrundinformationen. Mit steigendem Konsumbewusstsein gehen demzufolge auch zeitlich intensivere Such- und Bewertungsprozesse einher.“ Der Preis und besondere Angebote wie Schnäppchen oder Rabattverkäufe beschleunigen die Kaufentscheidung. Das Warten auf besondere Angebote und der Wunsch, die richtige Kaufentscheidung zu treffen, verlangsamen dagegen den Prozess. Obwohl sich die Verbraucher mehr Zeit für den Einkauf nehmen, möchte die Mehrheit ihre Käufe so schnell wie möglich abschließen. Dies gilt sowohl im Internet (50 %) als auch im Geschäft (61 %). Besonders beim „Click & Collect“ und bei Neukäufen im Internet steht für die Konsumenten der Zeitgewinn im Vordergrund. Über 40 Prozent der Europäer nutzen diese Optionen für einen schnellen und einfachen Einkauf.

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Über die Studie:
Das Europa Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben. Traditionell befasst sich die Studie mit dem Verbraucherverhalten in Europa sowie den Entwicklungen und Trends in verschiedenen Konsumgüterbranchen. Alle Untersuchungen und Prognosen wurden im November 2014 in Zusammenarbeit mit dem internationalen Marktforschungsunternehmen BIPE auf Basis einer Internetumfrage realisiert.
Die aktuelle Ausgabe richtet den Fokus auf die Auswirkungen der Krise seit 2009 und wie sich parallel dazu die Konsummuster der Europäer verändert haben. Zentrale Studienfrage: Welche Rolle spielt der Faktor Zeit beim Einkaufen? Die Verbraucher wurden nach der Bedeutung des Konsums und ihren Kaufgewohnheiten in den vergangenen fünf Jahren befragt. Einschätzungen der Konsumenten zu neuen Praktiken wie kollaborativer Konsum oder „Click & Collect“ sowie zu Serviceleistungen im stationären und onlinebasierten Handel runden die Studienergebnisse ab.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 8.700 Europäern (über 18 Jahre) in den zwölf teilnehmenden Ländern: Belgien (BE), Deutschland (DE), Frankreich (FR), Großbritannien (GB), Italien (IT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowakei (SK), Spanien (ES), Tschechische Republik (CZ) und Ungarn (HU). Das Europa Konsumbarometer 2015 kann über www.markt-studie.de erworben werden.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Europa Konsumbarometer 2015: Elektrohaushaltsgeräte

Elektrohaushaltsgeräte bei jungen Europäern beliebt

Europa Konsumbarometer 2015: Elektrohaushaltsgeräte

Für den Kauf von Elektrohaushaltsgeräten nehmen sich die Verbraucher mehr als drei Stunden Zeit. (Bildquelle: Commerz Finanz GmbH)

– Elektrische Haushaltsgeräte auf Platz drei der Kaufabsichten
– 35 Prozent der Deutschen möchten in Elektrohaushaltsgeräte investieren
– Kaufentscheidung dauert über drei Stunden

München, 21. April 2015: Ausgaben für elektrische Haushaltsgeräte sind weiterhin beliebt – auch wenn die Kaufabsichten mit Platz drei im Vergleich zum Vorjahr einen Rang einbüßen. 35 Prozent der Deutschen planen, in diesem Jahr ein Produkt in dieser Kategorie zu erwerben. Die deutschen Verbraucher liegen damit knapp unter dem europäischen Durchschnitt (36 %). Dies bestätigt das Europa Konsumbarometer 2015 ( http://www.europa-konsumbarometer.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. „Elektrische Haushaltsgeräte erleichtern die Arbeit, erhöhen den Komfort im Alltag und sparen Zeit“, so Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement. „Vor allem bei den jüngeren Verbrauchern sind Ausgaben für Haushaltsgeräte ein zentraler Bestandteil im Budget.“

Platz drei auf der Einkaufsliste
Bei den Kaufabsichten belegen Elektrohaushaltsartikel den dritten Platz – knapp hinter Ausgaben für Hausumbau und Renovierung und dem Spitzenreiter Reisen und Freizeit. 36 Prozent der Europäer planen, 2015 in elektrische Haushaltsgeräte zu investieren. Auch mehr als jeder dritte Deutsche beabsichtigt eine Anschaffung in diesem Segment (35 %). Gegenüber dem Vorjahr sind die Ausgabeabsichten der Deutschen leicht gesunken (minus drei Prozentpunkte). Elektrohaushaltsgeräte sind vor allem bei jungen Verbrauchern beliebt. In der Altersgruppe der 18- bis 30-Jährigen belegen sie Platz zwei auf der Einkaufsliste. 44 Prozent interessieren sich für den Kauf. Mit jeweils fünf Prozentpunkten Abstand folgen die 31- bis 45-Jährigen (39 %) und die 46- bis 60-Jährigen (34 %). Bei den über 60-Jährigen sinken die Kaufabsichten auf 26 Prozent.

Kaufentscheidung dauert mehr als drei Stunden
Je nach Produkt nehmen sich die europäischen Verbraucher für den Recherche- und Kaufprozess unterschiedlich viel Zeit. Über drei Stunden benötigen sie bei Elektrohaushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik. Deutlich schneller fällt die Entscheidung bei Heimwerker- und Gartengeräten (1,5 bis 2 Stunden) und Einrichtungsgegenständen (ca. 2,5 Stunden). Deutsche Verbraucher lassen sich mit 3 Stunden und 47 Minuten besonders viel Zeit, bis sie sich für ein Elektrohaushaltsgerät entscheiden.

Online-Angebote beschleunigen die Kaufentscheidung
Das Internet beschleunigt die Entscheidungsfindung. 40 Prozent der Europäer geben an, dass ihnen digitale Plattformen helfen, sich über Elektrohaushaltsgeräte zu informieren. Einen schnelleren Entschluss im Rahmen des letzten Kaufs führen die Verbraucher vor allem auf steigende Online-Käufe zurück, die lange Wege ersparen (20 %). Zudem empfinden es die Europäer als Erleichterung, sich im Internet über Produkte zu informieren (16 %). Den Online-Kauf beschleunigt vor allem eine kundenfreundliche Abwicklung mit kostenloser Lieferung und Rücksendung (16 %). Beim Kauf von Elektrohaushaltsgeräten werden diese Faktoren besonders häufig genannt.

Motiv „richtige Kaufentscheidung“ verlängert den Kaufprozess
Beim Kauf wollen die Europäer sicher sein, die richtige Wahl zu treffen (43 %). Dabei kostet die Informationssuche Zeit und verlangsamt den Prozess der Kaufentscheidung (16 %). Dies gilt vor allem bei der Auswahl des neuen Elektrohaushaltsgerätes.

Konsum in Europa: 2009-2014 – fünf Jahre der Veränderung

Europas Verbraucher konsumieren wieder stärker
2015 erholt sich der Konsum in Europa. In neun von zwölf Ländern überwiegen die Ausgabenpläne die Sparabsichten. Bei den europäischen Verbrauchern steigt die Stimmung. So beurteilen sie die allgemeine Situation ihres Landes und ihre persönliche Situation positiver als im Vorjahr. Gleichzeitig sind die Folgen der Krise für Europas Verbraucher noch deutlich spürbar. 73 Prozent sehen sich in ihrer Kaufkraft eingeschränkt. Mehr als jeder zweite Europäer empfindet seine finanzielle Situation schwieriger als vor fünf Jahren. 52 Prozent der Konsumenten geben an, weniger als vor fünf Jahren zu kaufen. Auch die Zahl an Spontankäufen nimmt deutlich ab, 56 Prozent haben ihre Impulskäufe reduziert. Die Konsumenten vergleichen die Preise stärker (83 %) und warten auf spezielle Angebote (79 %). Insgesamt nimmt der Konsum in seiner Bedeutung als sozialer Marker und Identitätsmerkmal ab. Er ist nun vielmehr ein Mittel zur Steigerung des persönlichen Wohlergehens.

Neue Konsumpraktiken
Die Mehrheit der Europäer (73 %) greift beim Kauf häufiger als vor fünf Jahren auf das Internet und mobile Technologien zurück. Der Konsument ist insgesamt reifer geworden. Fast jeder dritte Verbraucher (62 %) ist überzeugt, dass sich seine Art des Kaufens in den vergangenen fünf Jahren weiterentwickelt hat. Nicht nur der Preis entscheidet, sondern auch die Qualität der Produkte gewinnt an Relevanz. Die Verbraucher achten stärker auf Herkunft und Zusammensetzung der Ware. Gleichzeitig gewinnt der Secondhand-Markt an Bedeutung. Mehr als jeder vierte Europäer (27 %) gibt an, verstärkt auf gebrauchte Artikel zurückzugreifen. Das Leihen oder der Tausch von Geräten ist im Vergleich nicht so beliebt. Weniger als einer von zehn Verbrauchern nutzt diese Option.
Als Hauptmotiv für Online-Käufe, Gebrauchtkäufe und kollaborative Konsumpraktiken werden in erster Linie finanzielle Gründe angeführt. Jedem dritten Europäer würde ein größeres Serviceangebot im Internet (32 %) und eine persönliche Betreuung vor Ort (28 %) das Einkaufen erleichtern. Rund die Hälfte der Verbraucher wünscht sich verlängerte Öffnungszeiten an Sonntagen, abends oder früh am Morgen (49 %). Deutsche Verbraucher sind mit dem Konsumangebot weitestgehend zufrieden. Trotz der Krise assoziieren sie Konsum mit Vergnügen (89 %).

Mehr Zeit im Netz, weniger in den Geschäften
Die Studienergebnisse zeigen, dass heute mehr Zeit in Käufe investiert wird als vor fünf Jahren. Dies ist vor allem auf das Internet zurückzuführen. Jeder Zweite recherchiert noch ausgiebiger vor dem Kauf. Die im stationären Handel verbrachte Zeit nimmt dagegen weiter ab. Knapp zwei von fünf Europäern geben an, weniger Zeit in Geschäften zu verbringen (37 %). Dr. Susanne Wigger-Spintig, Professorin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München, erklärt: „Das Stöbern in Onlineshops hat sich zu einer Art digitaler Freizeitbeschäftigung entwickelt. Hersteller und Händler vermarkten nicht mehr nur ihre Produkte, sondern auch dazugehörige Hintergrundinformationen. Mit steigendem Konsumbewusstsein gehen demzufolge auch zeitlich intensivere Such- und Bewertungsprozesse einher.“ Der Preis und besondere Angebote wie Schnäppchen oder Rabattverkäufe beschleunigen die Kaufentscheidung. Das Warten auf besondere Angebote und der Wunsch, die richtige Kaufentscheidung zu treffen, verlangsamen dagegen den Prozess. Obwohl sich die Verbraucher mehr Zeit für den Einkauf nehmen, möchte die Mehrheit ihre Käufe so schnell wie möglich abschließen. Dies gilt sowohl im Internet (50 %) als auch im Geschäft (61 %). Besonders beim „Click & Collect“ und bei Neukäufen im Internet steht für die Konsumenten der Zeitgewinn im Vordergrund. Über 40 Prozent der Europäer nutzen diese Optionen für einen schnellen und einfachen Einkauf.

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Über die Studie:
Das Europa Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben. Traditionell befasst sich die Studie mit dem Verbraucherverhalten in Europa sowie den Entwicklungen und Trends in verschiedenen Konsumgüterbranchen. Alle Untersuchungen und Prognosen wurden im November 2014 in Zusammenarbeit mit dem internationalen Marktforschungsunternehmen BIPE auf Basis einer Internetumfrage realisiert.
Die aktuelle Ausgabe richtet den Fokus auf die Auswirkungen der Krise seit 2009 und wie sich parallel dazu die Konsummuster der Europäer verändert haben. Zentrale Studienfrage: Welche Rolle spielt der Faktor Zeit beim Einkaufen? Die Verbraucher wurden nach der Bedeutung des Konsums und ihren Kaufgewohnheiten in den vergangen fünf Jahren befragt. Einschätzungen der Konsumenten zu neuen Praktiken wie kollaborativer Konsum oder „Click & Collect“ sowie zu Serviceleistungen im stationären als auch onlinebasierten Handel runden die Studienergebnisse ab.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 8.700 Europäern (über 18 Jahre) in den zwölf teilnehmenden Ländern: Belgien (BE), Deutschland (DE), Frankreich (FR), Großbritannien (GB), Italien (IT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowakei (SK), Spanien (ES), Tschechische Republik (CZ) und Ungarn (HU). Das Europa Konsumbarometer 2015 kann über www.markt-studie.de erworben werden.

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Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Internet World: Commerz Finanz GmbH macht „kurzen Prozess“ – Kreditantrag mit Online-Ident

München, 17. März 2015: Auf der Internet World (am 24. und 25. März) präsentiert die Commerz Finanz GmbH den kurzen Online-Kreditantrag und das neue medienbruchfreie Identifikationsverfahren per Videotelefonie. Das „Online-Ident“ erleichtert es den Kunden, die gesetzlich erforderliche Identitätsprüfung durchzuführen.

Nach Abschluss des Kreditantrags per PC, Tablet oder Smartphone legitimiert sich der Kunde ganz bequem und ohne Medienbruch via Webcam. Das geht schnell und spart Zeit. Für den Handel bedeutet der verkürzte Prozess höhere Konversionsraten beim Kaufabschluss und dadurch mehr Umsatz. Eingeführt hat die Bank das Verfahren im Oktober vergangenen Jahres. Es ergänzt die bisherigen Postident- und Marktidentoptionen, bei denen sich Kunden persönlich in einer Filiale der Post oder des Handelspartners ausweisen müssen.

Über die Vorteile des neuen Identifikationsprozesses und die schnelle Einbindung in den Webshop informiert die Commerz Finanz GmbH in Halle B1, Stand E188. Interessierte Fachhändler und Webshopbetreiber haben direkt vor Ort die Möglichkeit, sich von der einfachen Funktionsweise zu überzeugen.

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Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Studie: Profil der internationalen Autokäufer

Studie: Profil der internationalen Autokäufer

Preis und Probefahrt entscheiden den Autokauf. (Bildquelle: Commerz Finanz GmbH)

– Vielzahl von Informationsquellen bestimmt Kaufentscheidung
– Zentrale Kaufkriterien sind Preis, Kraftstoffverbrauch und Sicherheit/Straßenlage
– Beratung und Service des Autohandels werden positiv bewertet

München, 20. Januar 2015: Wer heute ein Auto kauft, der kennt sich aus. Ob Probefahrt, Tipps von Freunden, Empfehlungen von Fachleuten oder Recherche im Internet: Für die Kaufentscheidung nutzt der Verbraucher eine Vielzahl von Informationsquellen. Wichtigstes Kriterium für den Autokauf bleibt der Preis. Für fast jeden zweiten Konsumenten (46 %) ist der Autokauf im Internet keine Alternative zum stationären Handel. Dies zeigt das Europa Automobilbarometer 2015, eine repräsentative Studie der Commerz Finanz GmbH ( http://www.automobilbarometer.com ). In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut BIPE wurden mehr als 7.550 Verbraucher aus 14 Ländern über das Internet zu ihrem Kauf- und Nutzungsverhalten hinsichtlich des Pkws befragt.

Autokauf: nicht ohne Probefahrt
Vor dem Kauf nutzen die Interessenten unterschiedliche Informationsquellen. „Die Testfahrt steht hoch im Kurs. 41 Prozent der Verbraucher möchten sich vor dem Autokauf selbst mit dem Auto vertraut machen. Besonders beliebt ist eine Spritztour bei US-Bürgern und Deutschen“, erklärt Christian Geißler, Bereichsleiter Automotive und Caravan der Commerz Finanz GmbH. Ratschläge von Freunden und Verwandten sind ebenfalls bedeutsam (36 %). Sie sind wichtiger als die Empfehlungen von Fachleuten (33 %). Insbesondere Autokäufer in China (52 %), Polen (49 %), Südafrika (45 %) und der Türkei (44 %) vertrauen auf das persönliche Umfeld. Spanier (44 %), Belgier (39 %), Brasilianer (37 %), Italiener (36 %) und Franzosen (31 %) bevorzugen dagegen die Beratung von Experten. Das Internet wird immer wichtiger für die Kaufentscheidung. Jeder dritte Verbraucher informiert sich über spezialisierte Automobil-Websites (33 %) oder online bei den Herstellern (32 %). Vor allem chinesische Pkw-Fahrer nutzen die Online-Recherche vor dem Fahrzeugkauf im Internet (59 %).

Der Preis entscheidet
Kaufkriterium Nummer eins ist der „Preis“ (64 %). An zweiter Stelle steht der „Kraftstoffverbrauch“ (52 %), gefolgt von „Sicherheit, Straßenlage“ (46 %). Ausnahmen bilden die Türkei und China. Autokäufern in der Türkei sind diese drei Aspekte ebenfalls wichtig. Sie bewerten jedoch mit einer anderen Gewichtung. Entscheidendes Kaufkriterium ist für sie der „Kraftstoffverbrauch“ (58 %). An zweiter Stelle kommt der „Preis“ (49 %), gefolgt von „Sicherheit, Straßenlage“ (42 %). Die Kriterien in China unterscheiden sich deutlich von denen der übrigen Länder. Aufgrund der hohen Anzahl an Verkehrsunfällen ist für die Chinesen die „Sicherheit, Straßenlage“ (62 %) des Fahrzeugs besonders wichtig. Platz zwei und drei belegen „Leistung/PS“ (41 %) und „Komfort der Innenausstattung“ (29 %). „Preis“ und „Kraftstoffverbrauch“ des Pkws spielen für chinesische Autokäufer eine untergeordnete Rolle.

Neue Herausforderungen für den Autohandel
Der Autohandel wird positiv beurteilt. Für Beratung und Service der Händler beim letzten Neuwagenkauf vergeben die Käufer durchschnittlich 7,7 von zehn Punkten. Mit rund acht Punkten bewerten die USA, Brasilien, China, Belgien und Polen den Autohandel besonders positiv. Jeder zweite Käufer in Deutschland (49 %) ist sogar sehr zufrieden. Trotz Service-Zufriedenheit kehren die Autokäufer nicht zwingend zum selben Händler zurück. Nur ca. 70 Prozent können sich vorstellen, ihren nächsten Neuwagen wieder beim gleichen Autohaus zu kaufen. Während Brasilianer und Briten besonders treue Kunden sind, zeigen sich Türken und Japaner dagegen deutlich unentschlossener. Für den Autohandel wird es zunehmend schwerer, Kunden langfristig zu binden. Professor Dr. Stefan Bratzel, Leiter des FHDW Center of Automotive, erklärt: „Der Handel steht vor einem Paradigmenwechsel: Der klassische Vertrieb im Autohaus gehört der Vergangenheit an. In Zukunft ist der stationäre Handel gefragt, stärker auf den Käufer zuzugehen.“

Internet: Verbraucher kritisch gegenüber Online-Kauf
Ein neues Fahrzeug im Internet zu bestellen, ist für ein Drittel der Verbraucher bereits eine Alternative. Insbesondere Chinesen folgen diesem Trend. Knapp zwei Drittel der chinesischen Autofahrer können sich vorstellen, einen Neuwagen im Internet zu erwerben. „Das Internet ist dabei ein wichtiger Katalysator. Seine Bedeutung wird in dem Maß steigen, in dem die ,Digital Natives“ in ein Alter kommen, in dem sie sich einen Pkw kaufen“, kommentiert Professor Dr. Stefan Bratzel. Doch nicht jeder, der sich im Internet informiert, kauft auch online. Knapp jeder zweite Verbraucher (46 %) zieht den Erwerb im stationären Handel dem Online-Kauf vor. Am stärksten lehnen die Belgier den Abschluss eines Kaufvertrags online ab (79 %).

Ein Großteil der Autokäufer zahlt bar
Die Mehrheit der Käufer bevorzugt den Barkauf (57 %). Mit rund 80 Prozent gibt es in China und Polen die meisten Barzahler. Mehr als ein Drittel der Autokäufe sind kreditfinanziert. In Südafrika und USA schließt jeder Zweite einen Kredit- oder Leasingvertrag ab. Entscheidet sich der Käufer für eine Finanzierung, dann am liebsten direkt beim Autohändler (22 %).

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Über die Studie:
Das Europa Automobilbarometer 2015 wird von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben und wurde in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BIPE realisiert. Die aktuelle Ausgabe der Studie beleuchtet die Entwicklungen der weltweiten Automobilmärkte. Ferner porträtiert die Studie die internationalen Autokäufer. Die Datenerhebung führte TNS-Sofres im Juli 2014 mithilfe einer internetbasierten Verbraucherbefragung durch. Als repräsentative Stichprobe wurden mehr als 7.550 Verbraucher aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Spanien, der Türkei, Japan, den USA, Brasilien, China und Südafrika befragt.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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