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Akute Atemnot-Attacken im Blickpunkt

COPD-Patienten profitieren von antientzündlichen Wirkstoffen

sup.- Das größte Risiko für Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) geht von akuten Atemnot-Attacken, so genannten Exazerbationen, aus. Sie treten nicht erst in schweren Krankheitsstadien auf, sondern insbesondere bei übergewichtigen Menschen sowie Patienten mit Husten und Sputum im gesamten Verlauf der Erkrankung. Zur Prophylaxe von Exazerbationen gilt: „Jede Intervention, die die Entzündung der COPD vermindert, hilft die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu verringern“, erläutert Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Patienten mit erhöhtem Exazerbations-Risiko profitieren deshalb bei der Dauermedikation von Inhalatoren, die neben bronchienerweiternden auch antientzündliche Wirkstoffe enthalten. Besonders wirkungsvoll sind neuen Erkenntnissen zufolge dabei Präparate, die die Substanzen in einer extrafeinen Formulierung bieten, weil dann der gesamte Bronchialbaum inklusive der feinen Verästelungen therapiert werden kann.

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Eisenmangel verschlimmert Atemnot

COPD-Patienten besonders gefährdet

Eisenmangel verschlimmert Atemnot

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sup.- Eisenmangel ist weit verbreitet. Einer aktuellen Studie zufolge haben vor allem auch Menschen mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ein erhöhtes Risiko für eine unzureichende Versorgung mit diesem für sie besonders wichtigen Spurenelement. Darauf machen die Lungenfachärzte des Bundesverbandes der Pneumologen (BdP) aufmerksam. Eine Untersuchung aus England hat gezeigt, dass rund 20 Prozent der Menschen mit dieser Atemwegserkrankung von einem Defizit betroffen sind. „COPD-Patienten mit Eisenmangel wiesen weniger Sauerstoff im Blut auf und berichteten von einer geringeren körperlichen Belastbarkeit sowie häufigeren Verschlechterungen (Exazerbationen) im Krankheitsverlauf“, so Dr. Andreas Hellmann (Vorsitzender des BdP). Zudem wurde in Verbindung mit der Eisen-Unterversorgung ein Anstieg des Entzündungsmarkers (C-reaktives Protein) festgestellt.

Den Studienautoren zufolge begünstigen wahrscheinlich die mit der Krankheit COPD einhergehenden Entzündungsprozesse u. a. auch einen Eisenmangel. Und ein Defizit dieses Spurenelements führt dann weiter zu einer Verschlimmerung der ohnehin schon bestehenden Atemnot. COPD-Patienten mit nachgewiesenem Eisenmangel sollten deshalb laut Empfehlung des BdP nach Absprache mit ihrem Arzt mit einem Eisenpräparat versorgt werden.

Bei der Dauermedikation mit inhalativen Wirkstoffen sollte zudem neben bronchienerweiternden Substanzen der Einsatz von Kombinationspräparaten in Erwägung gezogen werden, die zusätzlich entzündungshemmende Substanzen enthalten. Das gilt vor allem für COPD-Patienten, die ein hohes Risiko für akute Atemnotverschlechterungen haben. „Jede Intervention, die die Entzündung der COPD mindert, hilft die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu verringern“, bestätigt der Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Von Vorteil sind bei der Behandlung moderne Inhalationssysteme, die bronchienerweiternde und antientzündliche Wirkstoffe in einer extrafeinen Körnung enthalten. Solche Substanzen (z. B. im Präparat Foster von Chiesi) gelangen sowohl in die großen wie auch die kleinen Atemwege und werden dort therapeutisch effektiv.

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