Tag Archives: COPD-Patienten

Pressemitteilungen

Mehr Stabilität im Alltag von COPD-Patienten

Behandlungsstrategie bestimmt Lebensqualität

sup.- Die Lungenerkrankung COPD belastet das alltägliche Leben der betroffenen Menschen in hohem Maße. Der Krankheitsverlauf, der mit einem kontinuierlichen Verlust der Lungenkapazität einhergeht, erschwert zunehmend durch Symptome wie Atemnot und starkem Husten die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Viele Patienten ziehen sich zurück und meiden soziale Kontakte, zumal sie in einem fortgeschrittenen Stadium der COPD jederzeit in Furcht vor Exazerbationen leben. So werden schwere, akut auftretende Krankheitsschübe genannt, die zu einer Verschlimmerung der Beschwerden führen. Gerade zur Vermeidung dieser Phasen mit deutlich erhöhter Symptomatik gibt es heute jedoch wirkungsvolle Therapie-Optionen. Bei so genannter instabiler COPD mit hohem Exazerbationsrisiko kann der Leidensdruck der Erkrankten durch eine maßgeschneiderte Medikation verringert und die Lebensqualität erhöht werden. „In den letzten zehn Jahren hat sich die Behandlungssituation von COPD-Patienten in Deutschland deutlich verbessert“, erklärt der Pneumologe Prof. Claus F. Vogelmeier (Marburg): „Neben neuen Wirksubstanzen hat auch ein differenziertes Denken eingesetzt. Das zeigt sich z. B. darin, Asthma von COPD zu unterscheiden, die Exazerbationsprophylaxe als wesentliches Therapieziel in den Blick zu nehmen und Patienten eine individualisierte Therapie zukommen zu lassen.“

Ein wichtiges Kriterium für diese erweiterten Behandlungsmöglichkeiten sind Wirkstoffe in extrafeiner Partikelgröße, mit denen auch die kleinen Atemwege in der Lunge erreicht werden. Immerhin liegt bei bis zu 90 Prozent der instabilen COPD-Patienten eine Entzündung dieser kleinen Verästelungen im Bronchialbaum vor. Ebenfalls ein maßgeblicher Beitrag zur Vereinfachung von Alltag und Therapie sind Wirkstoff-Fixkombinationen in einem einzigen Inhalator. Sie sorgen dafür, dass die Therapietreue nicht durch Versäumnisse oder Fehldosierungen bei der Medikamenteneinnahme gefährdet wird. Und eine neue Generation von Inhalationsgeräten, die morgens und abends anzuwenden sind, passt sich damit der Situation der Patienten an: Gerade morgens klagen die meisten über Einschränkungen, weil Kurzatmigkeit Probleme beim Aufstehen, Anziehen und Treppensteigen bereitet. Und nach einer abendlichen Inhalation fühlen sich die Patienten sicherer für die Nacht.

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Neue Klassifizierung von COPD-Patienten

Orientierungshilfe für ärztliche Behandlung

sup.- Nach den aktualisierten Leitlinien der Deutsche Atemwegsliga e. V. zur Diagnostik und Behandlung der Lungenerkrankung COPD werden die Patienten jetzt in vier Gruppen eingeteilt. Entscheidend für die jeweilige Zuordnung sind das so genannte Exazerbationsrisiko sowie die individuellen Atemwegssymptome der Betroffenen. Als Exazerbationen werden plötzliche gesundheitliche Verschlechterungen bezeichnet, die zu verstärktem Husten, extremen Atemnot-Anfällen und oft auch zu einem Krankenhausaufenthalt führen. Die Klassifizierung von A bis D soll den Ärzten eine verbesserte Orientierungshilfe bei der Therapieentscheidung geben. Kommen bei einem Patienten eine mittlere bis starke Symptomlast und ein erhöhtes Exazerbationsrisiko zusammen, gilt eine Dreifach-Therapie als empfehlenswert. Ein anti-entzündliches Kortikosteroid sowie zwei bronchienerweiternde Wirkstoffe sorgen dann gemeinsam für eine Verbesserung der Lebensqualität. Mittlerweile benötigen die Patienten dafür auch nicht mehr wie bisher zwei oder drei verschiedene Inhalatoren. Ein Dosieraerosol mit den Wirkstoffen als Dreifach-Fixkombination erleichtert die Therapietreue.

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Neue Klassifizierung von COPD-Patienten

Orientierungshilfe für ärztliche Behandlung

sup.- Nach den aktualisierten Leitlinien der Deutsche Atemwegsliga e. V. zur Diagnostik und Behandlung der Lungenerkrankung COPD werden die Patienten jetzt in vier Gruppen eingeteilt. Entscheidend für die jeweilige Zuordnung sind das so genannte Exazerbationsrisiko sowie die individuellen Atemwegssymptome der Betroffenen. Als Exazerbationen werden plötzliche gesundheitliche Verschlechterungen bezeichnet, die zu verstärktem Husten, extremen Atemnot-Anfällen und oft auch zu einem Krankenhausaufenthalt führen. Die Klassifizierung von A bis D soll den Ärzten eine verbesserte Orientierungshilfe bei der Therapieentscheidung geben. Kommen bei einem Patienten eine mittlere bis starke Symptomlast und ein erhöhtes Exazerbationsrisiko zusammen, gilt eine Dreifach-Therapie als empfehlenswert. Ein anti-entzündliches Kortikosteroid sowie zwei bronchienerweiternde Wirkstoffe sorgen dann gemeinsam für eine Verbesserung der Lebensqualität. Mittlerweile benötigen die Patienten dafür auch nicht mehr wie bisher zwei oder drei verschiedene Inhalatoren. Ein Dosieraerosol mit den Wirkstoffen als Dreifach-Fixkombination erleichtert die Therapietreue.

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Inhalationsfehler riskant für COPD-Patienten

Kombinations-Präparat erleichtert Therapieerfolg

Inhalationsfehler riskant für COPD-Patienten

Foto: New Africa / stock.adobe.com (No. 6085)

sup.- Für die meisten Menschen, die an der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD leiden, ist eine Inhalationstherapie die primäre Behandlungsmethode. Über Inhalatoren (Devices) gelangen die Wirkstoffe in das Bronchialsystem der Lunge. Ob es zu einem optimalen Wirkungseintritt und damit unter anderem zum Schutz vor schweren Krankheitsschüben kommt, hängt allerdings auch von der Art des Inhalationssystems und der korrekten Anwendung durch den Patienten ab. Die Voraussetzung dafür muss der behandelnde Arzt durch seine Verordnung und durch Schulung in der Handhabung der Inhalatoren schaffen. Die verfügbaren Dosieraerosole oder Trockenpulver-Inhalatoren müssen den individuellen Rahmenbedingungen angepasst werden. Der Schweregrad der Erkrankung spielt dabei ebenso eine Rolle wie das Alter des Betroffenen sowie seine manuellen bzw. kognitiven Fähigkeiten. Es kommt darauf an, Anwendungsfehler so weit wie möglich auszuschließen, um die notwendige Adhärenz, also die Therapietreue des Patienten, zu gewährleisten.

Dies gilt besonders in den Fällen, in denen das Krankheitsstadium eine Behandlung mit mehreren unterschiedlichen Wirkstoffen verlangt. So hat sich bei instabilen Patienten mit moderater bis schwerer COPD vielfach eine Medikamenten-Kombination aus einem Kortikosteroid gegen die Entzündungsprozesse in der Lunge sowie zwei bronchienerweiternden Substanzen bewährt. „Da diese Therapie vormals jedoch mindestens zwei Devices erforderte, war ihre Umsetzung für viele Patienten oft zu kompliziert“, gibt der Lungenspezialist Dr. Justus de Zeeuw (Köln) zu bedenken. Um Fehldosierungen durch die so genannte Multi-Inhaler-Problematik zu vermeiden, ist für die Behandlung dieser Fälle jetzt eine Dreifach-Fixkombination (Trimbow) entwickelt worden, die die Wirkstoff-Zusammenstellung direkt in einem einzigen Inhalationsgerät vereint. Lungenfachärzte sehen darin eine Chance, die Triple-Therapie ohne das Risiko häufiger Inhalationsfehler zu verordnen. „Ein Schlüssel zur Verbesserung der Adhärenz kann die Bereitstellung eines möglichst einfachen und einheitlichen Inhalationssystems wie bei dieser neuen Behandlungsoption sein“, so Dr. de Zeeuw. Studien haben gezeigt, dass die Therapieerfolge der Dreifach-Kombination mit vereinfachter Anwendung tatsächlich denen einer Zweifach- oder Monotherapie überlegen sind.

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Frust ist keine Therapie für COPD-Patienten

Diagnosen sind wichtiger als Selbstvorwürfe

Frust ist keine Therapie für COPD-Patienten

Foto: Fotolia / inesbazdar (No. 6075)

sup.- Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD macht meistens nur dann Schlagzeilen, wenn z. B. ein Prominenter wie der Schlagersänger Jürgen Marcus daran stirbt. Obwohl die „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“ in der Öffentlichkeit eher unbekannt ist, handelt es sich doch um eine der weltweit meistverbreiteten Volkskrankheiten. Schätzungen zufolge leiden allein in Deutschland nahezu sieben Millionen Menschen an der Krankheit, bei der eine chronische Entzündung der Atemwege die Abwehr- und Reparaturmechanismen der Lunge beeinträchtigt. Die fortschreitende Verengung der Bronchien führt zu Atemproblemen und steigert schließlich das Risiko von akuten Verschlechterungen der Symptome wie z. B. Atemnot-Attacken, die eine Behandlung im Krankenhaus erfordern können und das Fortschreiten der Erkrankung dramatisch beschleunigen. In Fachkreisen bezeichnet man solch eine akute Verschlechterung der Symptome als Exazerbation.

Trotz dieses bedrohlichen Krankheitsverlaufs klagen Lungenärzte oft darüber, dass ihre COPD-Patienten viel zu spät und dann viel zu selten in die Praxis kommen. Selbst beim Auftreten von Exazerbationen, z. B. ausgelöst durch einen grippalen Infekt, die noch nicht zum Klinikaufenthalt führen, wird der Besuch beim Facharzt gerne aufgeschoben oder ganz vermieden. Das hat, so die Vermutung von Experten, zumindest teilweise seinen Grund in den Krankheitsursachen. Denn neben Luftverschmutzung oder beruflichen Tätigkeiten, in denen man Feinstaub ausgesetzt ist, gilt vor allem langjähriges Rauchen als Risikofaktor. Viele Patienten fühlen sich deshalb für ihre Erkrankung verantwortlich und vermeiden aus Schuldbewusstsein selbst dann den regelmäßigen Gang zum Facharzt, wenn COPD bereits diagnostiziert wurde.

Während des Praxis-Boykotts schreitet die Krankheit jedoch voran und schränkt die Lebensqualität der Betroffenen zunehmend ein. Ist Lungengewebe erst einmal zerstört, kann es nicht wiederhergestellt werden. Auch Raucher sollten deshalb ihre Scham überwinden und sich so früh wie möglich zum letztlich unvermeidlichen Arztbesuch durchringen. Anstatt die Behandlung durch Selbstvorwürfe zu blockieren, sollte Wert auf eine dauerhafte ärztliche Beobachtung gelegt werden. Nur so kann eine medikamentöse Behandlung auch bei schwierigem Krankheitsverlauf stets dem aktuellen Befund angepasst werden. „Bei Patienten, die unter einer Kombinationstherapie weiterhin Exazerbationen erleiden, bei denen sich die Symptome verschlechtern oder die Schwierigkeiten mit ihren Inhalatoren haben, setze ich eine Dreifach-Fixkombination ein“, bestätigt der Lungenspezialist Dr. Justus de Zeeuw (Köln). Dieser Therapieansatz mit einer Kombination (Trimbow) aus einem anti-entzündlichen und zwei bronchienerweiternden Wirkstoffen vereint in einem Gerät gibt Ärzten heute die Chance, ihren Patienten auch bei fortgeschrittenen Stadium der COPD zu helfen. Frust oder Schuldgefühle bieten dagegen keine gute Orientierung, wenn es um medizinische Versorgung und den Erhalt der Lebensqualität geht.

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Neue Dreifach-Fixkombination gegen COPD

Verbesserte Lebensqualität dank LAMA, LABA und ICS

Neue Dreifach-Fixkombination gegen COPD

Foto: Fotolia / Sherry Young (No. 6030)

sup.- In Deutschland sind nahezu sieben Mio. Menschen von der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD betroffen, die mit einem kontinuierlichen und irreversiblen Verlust der Lungenkapazität einhergeht. Die Behandlung zielt in erster Linie darauf ab, die Verschlechterung des Gesundheitszustands zu verlangsamen. COPD-Patienten leiden unter Atemnot, Husten und Auswurf – anfangs nur bei körperlicher Belastung, im weiteren Krankheitsverlauf oft auch ohne diesen Auslöser. Ein wichtiger Indikator zur Einordnung des Stadiums der COPD ist die Häufigkeit von Exazerbationen. So werden plötzliche Krankheitsschübe bezeichnet, die die unumkehrbare Zerstörung von Lungengewebe beschleunigen und die Betroffenen in lebensbedrohliche Situationen bringen können, oftmals ausgelöst durch Infekte. Die medikamentöse Bekämpfung jener Zerstörungsprozesse in der Lunge, die auch Exazerbationen verursachen, muss deshalb neben der Behandlung der Symptome im Mittelpunkt einer COPD-Behandlung stehen.

Bei den Therapie-Optionen spielen drei Wirkstoffe eine entscheidende Rolle, die mit den Kürzeln LAMA, LABA und ICS bezeichnet werden. Dahinter verbergen sich ein Anticholinergikum (LAMA), ein Beta-2-Agonist (LABA) sowie ein inhalatives Kortikosteroid (ICS). Die ersten beiden Wirkstoffe sind so genannte Bronchodilatatoren, die die Muskelverkrampfung der Bronchien verringern und so die Atemwege erweitern. Dagegen ist es die Aufgabe des inhalativen Kortikosteroids, die Entzündungsprozesse der Atemwege zu hemmen. Je nach Stadium und individuellem Krankheitsverlauf haben sich unterschiedliche Therapie-Optionen mit diesen Wirkstoffen bewährt: Neben einer LAMA-Monotherapie kommen vor allem bei höheren Schweregraden auch LAMA/LABA- bzw. LABA/ICS-Kombinationstherapien zum Einsatz.

Eine neue Dreifach-Fixkombination, die erstmals das LAMA/LABA/ICS-Triple in einem einzigen Inhalationsgerät zur Verfügung stellt (Trimbow), erweitert jetzt die Behandlungsspielräume. Vor allem für Patienten, die trotz dualer Therapie unter Exazerbationen leiden, ist diese Dreifachkombination ein empfehlenswerter Behandlungsansatz, der sich im Alltag gut umsetzen lässt. „Bis jetzt war eine solche Therapie nur unter Einsatz von mindestens zwei Inhalationsgeräten möglich“, betont der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover): „Für die betroffenen Patienten könnte eine Dreifach-Kombination in nur einem Device zukünftig eine relevante Therapie-Vereinfachung darstellen.“ Studien haben gezeigt, dass sich die Exazerbationsraten durch solch eine Medikamenten-Gabe signifikant verringern lassen – für die Betroffenen kann dies ein großes Plus an Lebensqualität und Lebenszeit bedeuten.

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Wirkstoff-Kombination für COPD-Patienten

Therapie-Option benötigt nur einen Inhalator

sup.- Die weit verbreitete, aber trotzdem eher unbekannte Volkskrankheit COPD wird oft erst spät diagnostiziert. Der Grund: Die Betroffenen bagatellisieren die Symptome dieser chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit wie zum Beispiel hartnäckigen Husten manchmal über Jahre. Spätestens bei einem Stadium der COPD mit häufigen akuten Krankheitsschüben, die meistens sogar Klinikaufenthalte notwendig machen, erhalten viele Patienten dann eine Medikamenten-Kombination. Dabei werden entweder zwei bronchienerweiternde Mittel zusammengefasst oder eine dieser Substanzen mit einem Wirkstoff gegen die Entzündungsprozesse in der Lunge kombiniert. Führt dies nicht zu einer ausreichenden Linderung der Symptome, gibt es heute auch die Behandlungsmöglichkeit mit einer Dreifach-Fix-Kombination (Trimbow). Während zur Einnahme von drei unterschiedlichen Substanzen bis vor kurzem noch mehrere Inhalationssysteme verschrieben werden mussten, benötigt der Patient bei dieser Therapie-Option jetzt nur noch einen einzigen Inhalator.

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Erkältungen erhöhen Exazerbations-Risiko

COPD-Patienten brauchen besonderen Schutz

Erkältungen erhöhen Exazerbations-Risiko

Foto: Fotolia / drubig-photo (No. 5950)

sup.- Infekte der Atemwege haben in den Herbst- und Wintermonaten Hochsaison. Während sie für die meisten Menschen zwar lästig, aber unproblematisch sind, können Erkältungserkrankungen für COPD-Patienten lebensgefährlich werden. Nach Schätzungen leidet etwa jeder Zehnte über 40-Jährige in Deutschland an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Bei den Betroffenen kann ein Atemwegsinfekt eine so genannte Exazerbation auslösen. So werden bei diesen Patienten akute Krankheitsschübe bezeichnet, die zur Verschlimmerung der Symptomatik wie z. B. zunehmende Atemnot, vermehrten Husten und Abgeschlagenheit führen. „Eine Exazerbation ist genauso gefährlich wie ein akuter Herzinfarkt“, warnt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Hinzu kommt: Auch jede überstandene Exazerbation hat weitreichende Konsequenzen, weil sie die bei COPD unumkehrbare Zerstörung von Lungengewebe beschleunigt sowie nachweislich die Lungenfunktion der Patienten verschlechtert und damit die Lebensqualität sowie die Aussichten des Patienten negativ beeinflussen. Sich vor Erkältungen durch penible Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen sowie vor schweren Infekten durch entsprechende Impfungen zu schützen, sollte deshalb bei COPD-Patienten oberste Priorität haben.

Zu den wesentlichen Präventions-Maßnahmen, um das Risiko für Exazerbationen zu verringern, gehört darüber hinaus eine angemessene Einstellung der chronischen Lungenerkrankung mit einer entsprechenden Dauermedikation. Neben der täglichen Inhalation von bronchienerweiternden Substanzen spielen auch entzündungshemmende Wirkstoffe eine wichtige Rolle, da die COPD mit einem Entzündungsgeschehen verbunden ist. „Jede Intervention, die die Entzündung bei COPD vermindert, hilft die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu verringern“, bestätigt Dr. Voshaar. Von Vorteil sind dabei Inhalatoren, die beide Wirkstoffgruppen kombiniert in einer extrafeinen Formulierung (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten, weil mit solch einer innovativen Partikelgröße auch die feinen Verästelungen des Bronchialbaums, die einen zentralen Ort der Entzündungsprozesse ausmachen, erreicht werden können. Bei Patienten mit einer verschlechterten Symptomatik und einer besonders hohen Gefahr für Exazerbationen haben Lungenärzte seit Kurzem die weitere Option, eine extrafeine 3-fach-Fixkombination (Trimbow) zu verschreiben. Jede durch adäquate therapeutische Maßnahmen vermiedene Exazerbation kann für den Patienten ein Plus an Lebenszeit bedeuten.

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COPD-Patienten vor Herzinfarkt schützen

Vermeidung von Exazerbationen lebensrettend

COPD-Patienten vor Herzinfarkt schützen

Foto: Fotolia / Syda Productions (No. 5923)

sup.- COPD-Patienten haben ein deutlich erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herztod. Etwa 6,8 Mio. Menschen sind in Deutschland von dieser chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) betroffen. „Das Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden, ist der Rotterdam-Studie zufolge mit COPD um 30 Prozent höher als ohne COPD“, warnt Dr. Thomas Voshaar, Vorstandsvorsitzender des Verbands Pneumologischer Kliniken (VPK) und Chefarzt des Lungenzentrums am Krankenhaus Bethanien, Moers. Die größte Gefahr geht dabei von akuten Krankheitsschüben, so genannten Exazerbationen aus. Diese können z. B. durch Infekte ausgelöst werden und verursachen meist eine starke Verschlechterung des Krankheitszustandes, insbesondere anhaltende Atembeschwerden. Während der ersten fünf Tage nach Einsetzen einer Exazerbation ist laut der Rotterdam-Studie das akute Herzinfarktrisiko doppelt so hoch wie in einer stabilen Phase der Erkrankung. Das wichtigste Therapieziel bei der Behandlung von COPD-Patienten ist es deshalb, mit einer angemessenen medikamentösen Einstellung eine Reduzierung und optimalerweise Vermeidung von Exazerbationen zu erreichen.

Als Basistherapie hat sich bei COPD-Patienten die tägliche Inhalation von bronchienerweiternden Wirkstoffen (Bronchodilatatoren) bewährt. Sie reicht bei vielen Betroffenen allein jedoch nicht aus, um eine akzeptable Lebensqualität zu erzielen und insbesondere das Risiko für Exazerbationen wirkungsvoll zu minimieren. Solche „instabilen“ Patienten, die unter wiederkehrenden Krankheitsschüben leiden, können nach Information von Dr. Kai-Michael Beeh (Institut für Atemwegsforschung, Wiesbaden) zusätzlich zu bronchienerweiternden von anti-entzündlichen Wirkstoffen (inhalative Steroide, ICS) profitieren. Auch Dr. Voshaar bestätigt: „Jede Intervention, die die Entzündung der COPD vermindert, hilft die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu verringern.“ Dies gelingt nachweislich umso besser, je tiefer die entzündungshemmenden Substanzen bis in die feinen Verästelungen des Bronchialbaums gelangen. Von Vorteil sind Studien zufolge deshalb innovative COPD-Medikamente, die kombiniert einen bronchienerweiternden plus einen anti-entzündlichen Wirkstoff in einer extrafeinen Formulierung (wie z. B. im Inhalator Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten, mit denen auch die kleinen Atemwege therapiert werden können.

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COPD-Patienten brauchen Bewegung

Körperliche Aktivität verbessert Lebensqualität

COPD-Patienten brauchen Bewegung

Foto: Fotolia / Viacheslav Iakobchuk (No. 5886)

sup.- Es ist nachvollziehbar, aber der falsche Weg: Menschen, die unter Husten und Atemnot leiden, bedingt durch eine chronische Lungenerkrankung (COPD), neigen zur körperlichen Passivität. Das ist jedoch ein großer Fehler, denn die Atembeschwerden, Belastbarkeit und Lebensqualität lassen sich durch gezielte Bewegungstherapie deutlich verbessern. „Je aktiver der Patient ist, desto geringer ist seine Todesfallwahrscheinlichkeit“, betont Dr. Benjamin Waschki von der LungenClinic Großhansdorf.

Etwa 13 Prozent der Bevölkerung ab 40 Jahren sind laut Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) von einer COPD betroffen. Rund die Hälfte von ihnen ist nach Schätzungen jedoch nicht diagnostiziert und wird entsprechend auch nicht behandelt. „Viele Betroffene gehen erst zum Arzt, wenn bereits 50 Prozent ihrer Lungenfunktion unwiederbringlich verloren gegangen sind“, warnt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Das ist fatal, denn bei frühzeitiger Diagnose kann der Krankheitsverlauf durch Lebensstiländerungen, insbesondere Verzicht auf Nikotinkonsum, sowie durch eine medikamentöse Dauertherapie deutlich verzögert und die Lebensqualität weitestgehend erhalten bleiben.

Neue Erkenntnisse haben in den letzten Jahren zu einer erheblichen Verbesserung der Behandlungsoptionen bei COPD geführt. Studien haben gezeigt, dass der Therapieerfolg der bronchienerweiternden und entzündungshemmenden Substanzen, die zumeist bei COPD zur täglichen Inhalation verordnet werden, entscheidend von der Wirkstoffgröße abhängt. Moderne Inhalatoren (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten deshalb diese Substanzen in extrafeinen Partikeln, die auch die feinen Verästelungen des Bronchialbaums erreichen. Diese Größenordnung gewährleistet, dass die großen wie auch die kleinen Atemwege gleichermaßen gut therapiert werden können.

Zur Erhöhung ihres Bewegungsniveaus sollten angemessen medikamentös eingestellte COPD-Patienten das Angebot von entsprechend qualifizierten Lungensportgruppen nutzen. Die Kosten für die Teilnahme an solchen Kursen werden von vielen Krankenkassen zumindest anteilig übernommen.

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