Tag Archives: COPD

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COPD ist eine Volkskrankheit

Instabile Patienten brauchen anti-entzündliche Therapie

COPD ist eine Volkskrankheit

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sup.- Nicht nur Nikotinkonsum, sondern auch Schadstoff-Belastungen am Arbeitsplatz und in der Umwelt sowie nicht angemessen behandelte Atemwegsinfekte können Ursache für das Entstehen einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sein. „Wir sehen heute öfter als früher Patienten, die nie geraucht haben und trotzdem an einer COPD leiden“, bestätigt Prof. Tobias Welte (Direktor der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover).

Die COPD hat sich längst zu einer Volkskrankheit entwickelt – Tendenz weiterhin steigend. In Deutschland sind Schätzungen zufolge rund 6,8 Mio. Menschen betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass die COPD im Jahr 2030 bereits weltweit an dritter Stelle der Todesursachen stehen wird. Diese chronische Lungenerkrankung macht sich durch Atemnot, Husten und Auswurf bemerkbar, Ärzte sprechen deshalb von der so genannten AHA-Symptomatik.

COPD-Patienten sind oft instabil. Das heißt: Trotz der täglichen Inhalation von bronchienerweiternden Wirkstoffen (Bronchodilatatoren) ist ihre Lebensqualität durch eine ausgeprägte Symptomatik deutlich eingeschränkt und/oder ihr Zustand verschlechtert sich durch akute Krankheitsschübe (Exazerbationen), die z. B. durch Infekte ausgelöst werden können und u. a. durch Atemnot-Attacken charakterisiert sind. Solche „instabilen Patienten“ können laut Informationen von Dr. Kai-Michael Beeh (Institut für Atemwegsforschung, Wiesbaden) zusätzlich zu bronchienerweiternden von anti-entzündlichen Wirkstoffen (inhalative Steroide, ICS) profitieren. Empfehlenswert sind dann Kombinationspräparate, die beide Substanzen in einer extrafeinen Formulierung (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten, damit auch die kleinen Atemwege, ein zentraler Ort des Krankheitsgeschehens bei der COPD, therapeutisch erreicht werden. In klinischer Entwicklungsphase ist zudem eine Dreifach-Kombination mit zwei langwirksamen bronchienerweiternden Wirkstoffen plus ICS, die nach Einschätzung von Dr. Beeh zu einer weiteren Optimierung der Therapie-Optionen bei schwerer COPD beitragen wird.

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Neue Diagnostik bei Asthma und COPD

Bessere Beurteilung der kleinen Atemwege

Neue Diagnostik bei Asthma und COPD

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sup.- Die Bedeutung der kleinen Atemwege ist bei der Behandlung von chronischen Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD jahrzehntelang unterschätzt worden. Die kleinen Atemwege, Verästelungen in der Lungenperipherie mit weniger als zwei mm Durchmesser, machen zwar rund 95 Prozent des gesamten Lungenvolumens aus, Entzündungsvorgänge und Gewebeumbauprozesse werden jedoch in diesen Atemwegen durch herkömmliche Lungenfunktionstests (Spirometrie) nicht erfasst. Diagnostisch gesehen war die Lungenperipherie bislang nahezu eine Terra incognita (unbekanntes Land). Studien mit aufwändigen Untersuchungsmethoden haben jedoch gezeigt, dass gerade die Erkrankungsprozesse in den kleinen Atemwegen sowohl bei Asthma wie auch COPD maßgeblich den Verlauf sowie die Prognose bei diesen chronischen Lungenerkrankungen dominieren.

Gasauswaschverfahren (Gas-Mehrfachatemzugs-Auswaschtest, engl.: Multiple Breath Gas Washout, MBW) sollen laut Empfehlungen der Europäischen Atemwegsgesellschaft (European Respiratory Society, ERS) künftig in die Alltagsdiagnostik von pneumologischen Praxen integriert werden, um eine bessere Beurteilung des Zustands der kleinen Atemwege zu erzielen. Diese sensitive Methode ist zwar seit mehr als 60 Jahren bekannt, kann aber erst heute dank der Kombination mit moderner Computertechnik praktikabel umgesetzt werden. Mit dem Gasauswaschverfahren wird das individuelle Atemmuster des Patienten erstellt, das Rückschlüsse auch über Funktionsstörungen in den kleinen Atemwegen erlaubt. Derzeit stehen allerdings in Deutschland nur wenige Geräte für die diagnostische Anwendung zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund laufen Studien, die u. a. zur Entwicklung von weiteren diagnostischen Verfahren beitragen sollen.

Aufgrund des Stellenwerts der kleinen Atemwege für die Entwicklung von chronischen Lungenerkrankungen spielt die Partikelgröße der Wirkstoffe zur Behandlung von Asthma wie auch COPD eine zunehmend wichtige Rolle: „Nur Wirkstoffteilchen mit einem maximalen Durchmesser von etwa 1,5 µm können bis in die kleinen Atemwege vordringen“, erläutert der Lungenfacharzt Dr. Harald Mitfessel (Remscheid). Moderne Inhalatoren wie z. B. die Präparate Foster bzw. Foster Nexthaler (Chiesi) enthalten deshalb extrafeine Wirkstoffpartikel, die nur halb so groß sind wie diejenigen in herkömmlichen Inhalationsgeräten. Diese Optimierung von bronchienerweiternden und entzündungshemmenden Substanzen ermöglicht nachweislich eine gleichmäßige Wirkstoff-Verteilung im kompletten Bronchialbaum inklusive der feinen Verästelungen und damit signifikant bessere Behandlungserfolge.

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Bei anhaltendem Husten zum Arzt!

Chronische Lungenerkrankung muss früh behandelt werden

Bei anhaltendem Husten zum Arzt!

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sup.- Es können eine verschleppte Erkältung oder Bronchitis dahinter stecken, aber auch noch mehr: Die Ursache für anhaltenden Husten über mehrere Wochen sollte unbedingt bei einem Arzt abgeklärt werden. Diese Empfehlung gilt für Nichtraucher wie für Raucher gleichermaßen. Hartnäckiger Husten ist nicht selten ein Symptom für den Beginn einer chronischen Lungenerkrankung (COPD). Nach Informationen von Prof. Tobias Welte (Direktor der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover) ist etwa jeder Zehnte von den über 40-Jährigen in Deutschland von dieser Erkrankung betroffen, bei der die Lungenfunktion zunehmend beeinträchtigt wird.

Die COPD wird aber oft erst in einem bereits fortgeschrittenen Krankheitsstadium diagnostiziert, weil permanenter Husten insbesondere von Menschen mit Tabakkonsum gerne einfach ignoriert wird. „Viele Betroffene gehen erst zum Arzt, wenn bereits 50 Prozent ihrer Lungenfunktion unwiederbringlich verloren gegangen sind“, warnt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Diese Vogel-Strauß-Strategie ist jedoch fatal, weil sie eine reduzierte Lebenserwartung begünstigen kann. Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD ist eine fortschreitende Erkrankung, bei frühzeitiger Therapie lässt sich der Krankheitsverlauf jedoch erheblich verlangsamen und der Verlust an Lebensqualität deutlich reduzieren.

Neue Erkenntnisse haben die Behandlungsoptionen in den letzten Jahren enorm verbessert. Insbesondere hat sich gezeigt, dass für die Effizienz der medikamentösen Dauertherapie die Größe der Wirkstoffpartikel eine entscheidende Rolle spielt. Denn der Schlüssel zur Behandlung der COPD sind aktuellen Studien zufolge die kleinen Atemwege, die eine zentrale Rolle im Entzündungsgeschehen haben. „Eine inhalative Therapie muss gewährleisten, dass die Wirkstoffe auch in die Lungenperipherie vordringen“, so Dr. Voshaar. Mit einer extrafeinen Formulierung der Wirkstoffe, wie sie z. B. in den modernen Inhalatoren Foster bzw. Foster Nexthaler (Chiesi) enthalten ist, kann laut Dr. Voshaar eine hohe und gleichmäßige Verteilung der Medikamente in der gesamten Lunge erreicht werden. Außerdem sind zur individuellen Behandlung der COPD wertvolle Biomarker (Bestimmung der Eosinophilen-Rate im Blut) gefunden worden, die Aufschluss darüber geben, welche Patienten in besonderem Maße zusätzlich zu bronchienerweiternden auch von anti-entzündlichen Substanzen profitieren können.

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Individuell statt Routine: Apotheken in Baden-Württemberg berieten 2016 rund 2,5 Millionen Mal zu inhalativen Arzneimitteln

Zum Welt-Asthma-Tag am 2. Mai 2017

Individuell statt Routine: Apotheken in Baden-Württemberg berieten 2016 rund 2,5 Millionen Mal zu inhalativen Arzneimitteln

Gewusst wie: In der Apotheke erfahren, wie Sie Asthma-Medikamente korrekt anwenden. (Bildquelle: © iKOMM/Deutsche Atemwegsliga)

Stuttgart – Die Apotheken in Baden-Württemberg gaben im Jahr 2016 über 2.444.000 Fertigarzneimittelpackungen zur Inhalation bei Erkrankungen aufgrund verengter Atemwege (obstruktive Atemwegserkrankungen) wie Asthma ab. Deutschlandweit waren es fast 23,4 Millionen Packungen. „Bei den Inhalativa gegen Atemwegserkrankungen ist die individuelle Beratung wichtig, denn je nach Präparat unterscheidet sich die korrekte Anwendung erheblich“, sagt Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg. Anlässlich des Weltasthmatags am 2. Mai wertete das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) Verordnungen für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aus. Verordnungen für Privatversicherte wurden nicht erfasst.
Es gibt drei Hauptgruppen an Inhalatoren bei obstruktiven Atemwegserkrankungen: Dosieraerosole, Pulverinhalatoren und Vernebler. Im Jahr 2016 gaben Apotheken in Baden-Württemberg mehr als 1.297.000 Packungen an Dosieraerosolen beziehungsweise deren Nachfüllungen ab. Zusätzlich gaben sie fast 966.500 Packungen Pulverinhalatoren (inklusive deren Nachfüllungen) ab. Beides sind Fertigarzneimittel, bei denen der Inhalator Teil der Arzneiform ist. Davon abzugrenzen sind Fertigarzneimittel für Vernebler. Diese Geräte stellen aus dem Fertigarzneimittel einen inhalierbaren Dampf her. Im Jahr 2016 wurden etwa 180.200 Fertigarzneimittel für Vernebler gegen obstruktive Atemwegserkrankungen abgegeben.
Die verschiedenen Inhalatortypen unterscheiden sich in der Anwendung deutlich. Zum Beispiel wäre ein Atemzug-getriggertes System für Kinder und Patienten mit eingeschränkter Lungenfunktion nicht geeignet. Wenn ein Dosieraerosol mit einer Inhalierhilfe (z.B. Spacer) verwendet wird, muss der Apotheker darauf achten, dass beide miteinander kompatibel sind.
Christoph Gulde: „Bei der Erfüllung von Rabattverträgen kommt es immer wieder vor, dass in der Apotheke ein Inhalatortyp abgegeben werden soll, der für einen Patienten ungeeignet ist oder an den der Patient nicht gewöhnt ist. In begründeten Einzelfällen können Apotheker die Notbremse ziehen und durch die Anwendung der „pharmazeutischen Bedenken“ eine Ausnahme von den ansonsten zu beachtenden Vorgaben der Rabattverträge machen. Das ist bürokratisch aufwändig – aber unsere Patienten sind es uns wert!“

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.600 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

Weitere Informationen unter www.apotheker.de
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COPD: Entzündungen in kleinen Atemwegen bekämpfen

Periphere Probleme sind die zentralen Probleme

COPD: Entzündungen in kleinen Atemwegen bekämpfen

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sup.- Hinter der Luftröhre verzweigen sich die Atemwege der Lunge bis hin zu den schwer zugänglichen, weit abgelegenen Atemwegen in der Lungenperipherie, den so genannten kleinen Atemwegen (Small Airways). Bei der Volkskrankheit COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) sind neuen Erkenntnissen zufolge die Entzündungen in diesen peripheren Atemwegen die zentralen Probleme. Im Mittelpunkt der Therapie müssen deshalb laut Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers) nicht nur die großen Atemwege, sondern vor allem auch die entzündlichen Prozesse und die strukturellen Veränderungen in den kleinen Atemwegen stehen. Darunter verstehen Mediziner knorpellose Bronchien ab der neunten Teilungsgeneration des Bronchialbaums, die einen Innendurchmesser von weniger als 2 mm aufweisen.

Eine sehr große Gefahr bei der COPD sind akute Verschlechterungen der Symptomatik (Exazerbationen), die sich z. B. in Atemnot-Attacken äußern. Bei Patienten, die häufig Exazerbationen erleiden (größer als 2 mal im Jahr) ist der jährliche Verlust an Lungenfunktion nach Aussagen von Dr. Voshaar um bis zu 25 Prozent höher als bei Menschen, die seltener zu solchen Krisen neigen. Hinzu kommt: Exazerbationen können die Betroffenen in eine lebensbedrohliche Situation bringen und forcieren das Sterberisiko. Patienten mit einem erhöhten Exazerbations-Risiko sollten gemäß den Leitlinien täglich bronchienerweiternde sowie entzündungshemmende Wirkstoffe inhalieren. Dem aktuellen Forschungsstand zufolge profitieren sie dabei besonders von modernen Inhalations-Systemen, die diese Wirkstoffe in einer extrafeinen Formulierung enthalten, mit der auch die kleinen Atemwege der Lunge erreicht werden. „Nur Wirkstoffteilchen mit einem maximalen Durchmesser von etwa 1,5 µm können bis in die kleinen Atemwege vordringen“, bestätigt der Lungenfacharzt Dr. Harald Mitfessel (Remscheid). Dieser Anforderung entsprechen COPD-Inhalatoren der neuen Generation (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler), deren extrafeine Wirkstoffpartikel weniger als halb so groß sind wie diejenigen in herkömmlichen Inhalationsgeräten. Diese Größenordnung ermöglicht nachweislich eine gleichmäßige Wirkstoff-Verteilung im kompletten Bronchialbaum inklusive der feinen Verästelungen. Die Vorteile für den Patienten zeigen sich in einer reduzierten Exazerbationsrate sowie einer Verbesserung der 6-Minuten-Gehstrecke und der Lebensqualität.

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Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Wer profitiert von anti-entzündlichen Wirkstoffen?

Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Grafik: Supress (No. 5771)

sup.- Wenig bekannt, aber weit verbreitet: Etwa jeder zehnte über 40-Jährige in Deutschland leidet unter COPD. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, die vor allem durch Nikotin, aber auch durch berufsbedingte Schadstoffbelastung und allgemeine Luftverschmutzung verursacht werden kann. Die Volkskrankheit, die u. a. durch einen zunehmenden Verlust von Lungengewebe gekennzeichnet ist, kann derzeit noch nicht geheilt werden. Durch eine frühzeitige angemessene Therapie ist jedoch eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufs und damit verbunden ein weitestgehender Erhalt der Lebensqualität möglich.

Als Dauermedikation kommen bei der COPD zu Beginn vor allem bronchienerweiternde Wirkstoffe zum Einsatz, die täglich inhaliert werden müssen. Viele Patienten können nach Aussagen von Prof. Adrian Gillissen (stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Lungenstiftung) zusätzlich von der Behandlung mit einem inhalativen Kortikosteroid (ICS) profitieren, das die entzündlichen Umbauprozesse in der Lunge bekämpft.

Das gilt laut Prof. Gillissen vor allem für folgende COPD-Phänotypen:

Patienten mit häufigen Exazerbationen: Akute Krankheitsschübe, die u. a. durch Atemnot-Attacken gekennzeichnet sind, werden von Ärzten als Exazerbationen bezeichnet. Sie sind besonders gefährlich, weil sie den unumkehrbaren Verlust von Lungengewebe beschleunigen. Die Verminderung von Exazerbationen gehört deshalb zu den wichtigsten Therapiezielen bei der COPD.
Patienten mit Blut-Eosinophilie: Eosinophile Granulozyten sind eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen und gelten als einer von verschiedenen Biomarkern für das Ausmaß des Entzündungsspektrums. Studien zeigen, dass Patienten mit höheren Eosinophilen-Werten einen vorteilhafteren Krankheitsverlauf haben, wenn bei der Dauermedikation entzündungshemmende Substanzen integriert werden.
Patienten mit asthmatischer Komponente: Schätzungen zufolge leiden zwischen 15 und 25 Prozent der mit einer COPD diagnostizierten Patienten zugleich an Asthma. Ärzte sprechen dann von den so genannten ACOS-Patienten (Asthma COPD Overlap Syndrome). Bei diesem Phänotyp sollten ebenfalls ergänzend zu den bronchienerweiternden auch anti-entzündliche Wirkstoffe verordnet werden. Von Vorteil sind dabei generell Kombinationspräparate, die Substanzen in einer extrafeinen Formulierung (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten, da die Entzündungsprozesse mit solchen Partikeln nicht nur in den großen, sondern auch in den kleinen Atemwegen therapiert werden können.
Patienten mit chronischer Bronchitis: Die chronische, nicht infektbedingte Bronchitis bei COPD ist mit einer ausgeprägten Entzündungsreaktion sowie einer erhöhten Exazerbationsrate verbunden und muss demzufolge ebenfalls dauerhaft anti-entzündlich behandelt werden.

Diese Phänotypen sprechen gut auf entzündungshemmende Substanzen an. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis für den Einsatz bei der Behandlung der COPD ist von der europäischen Arzneimittelagentur (EMA) als positiv eingestuft worden.

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Therapietreue bei chronischen Atemwegserkrankungen

Patientengerechte Inhalatoren verbessern Compliance

sup.- Millionen Bundesbürger leiden an chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung). In welchem Ausmaß solche weitverbreiteten Erkrankungen die Lebensqualität einschränken, hängt vor allem auch von der Therapietreue (Compliance) der Patienten ab. Im Vordergrund der medikamentösen Behandlung steht bei diesen Atemwegserkrankungen die tägliche Inhalation von zumeist bronchienerweiternden plus entzündungshemmenden Wirkstoffen. Studien haben jetzt gezeigt, dass die Bereitschaft zur regelmäßigen und die Fähigkeit zu einer gleichzeitig korrekten Inhalation durch Produkte der neuen Generation (z. B. Foster Nexthaler) deutlich verbessert werden können. Diese Inhalatoren zeichnen sich durch ein so genanntes Volldosis-Feedback-System aus. Das bedeutet, die Inhalation erfolgt nach dem „Alles-oder-nichts-Prinzip“, eine unvollständige Wirkstoff-Freisetzung ist somit ausgeschlossen. Weiterer Pluspunkt: Bei korrekter Anwendung erhält der Patient eine optische, sensorische und akustische Rückmeldung, er kann sich somit sicher sein, alles richtig gemacht zu haben.

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Dauerhusten und Kurzatmigkeit sind Warnzeichen

Chronische Lungenerkrankung beginnt schleichend

Dauerhusten und Kurzatmigkeit sind Warnzeichen

Foto: Fotolia / WavebreakMediaMicro (No. 5725)

sup.- Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD ist weit verbreitet und auch in Deutschland eine häufige Todesursache. Dennoch ist diese Volkskrankheit vielen Menschen noch unbekannt und auch Betroffene wissen oft nicht, dass ihre Atemwege durch eine dauerhafte Entzündung verengt sind. Etwa 13 Prozent der erwachsenen Bevölkerung von über 40 Jahren leiden nach Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter einer COPD. An den Folgen dieser Erkrankung sind im Jahr 2014 laut Angaben des Statistischen Bundesamtes 27.008 Menschen gestorben.

Eine COPD beginnt schleichend. Frühe Symptome wie Dauerhusten und Kurzatmigkeit werden häufig nicht als Warnzeichen wahrgenommen und als typische Begleiterscheinung des Rauchens akzeptiert. Neun von zehn COPD-Erkrankungen sind der BZgA zufolge auf Tabakkonsum zurückzuführen. Auch ein Zusammenhang zwischen Passivrauchen und einer COPD gilt als wahrscheinlich. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen eine genetische Veranlagung sowie Luftverschmutzung. Eine COPD kann mithilfe einer Lungenfunktionsprüfung relativ einfach beim Arzt festgestellt werden. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass Menschen bei entsprechenden Beschwerden auch einen Arzt aufsuchen und ihre Symptome nicht verdrängen. Diese Einstellung ist jedoch sehr häufig, weshalb Experten von einer hohen Dunkelziffer bei dieser Atemwegserkrankung ausgehen. Dabei steht fest: Eine COPD ist zwar nicht heilbar, ihr Krankheitsverlauf kann aber bei früher Diagnose deutlich verlangsamt und damit die Lebensqualität der Betroffenen lange Zeit weitestgehend ohne größere Einschränkungen aufrecht erhalten werden. Die Augen vor dieser Erkrankung zu verschließen, ist somit keine Lösung, sondern kann nur als grob fahrlässig bezeichnet werden.

Neue medizinische Erkenntnisse haben in den letzten Jahren zu einer erheblichen Verbesserung der Behandlungsoptionen bei der COPD geführt. Studien haben gezeigt, dass der Therapieerfolg entscheidend dadurch positiv beeinflusst wird, dass die verordneten Wirkstoffe auch die kleinen Atemwege des Bronchialsystems erreichen. Moderne COPD-Präparate enthalten deshalb die Substanzen in extrafeinen Partikeln, die bis in die Lungenperipherie gelangen können. Außerdem sind wertvolle Biomarker (Eosinophilen-Rate im Blut) entdeckt worden, die Aufschluss darüber geben, welche Patienten in besonderem Maße zusätzlich zu bronchienerweiternden auch von antientzündlichen Substanzen profitieren. Inhalatoren mit solchen Wirkstoffkombinationen gibt es mittlerweile ebenfalls in extrafeiner Formulierung (z. B. Foster Dosieraerosol bzw. Foster Nexthaler). Weitere Informationen zu den wichtigsten Fakten bei der COPD sind unter www.bzga.de abrufbar.

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Wissenschaft/Forschung

Chronic Obstructive Pulmonary Disease (COPD) Market Forecast to Reach a Value of $15.6 billion by 2019

„The Report Chronic Obstructive Pulmonary Disease (COPD) Market to 2019 – Highly-Priced New Combination Products Forecast to Capture MarketResearchReports.biz „

GBI Research, a leading business intelligence provider, has released its latest research report „Chronic Obstructive Pulmonary Disease (COPD) Market to 2019 – Highly-Priced New Combination Products Forecast to Capture Significant Market Share and Drive Growth“ The global COPD market is estimated to Current rating: $ 15.6 billion by 2019. Much of this growth will be fueled by a high number of new, more efficacious and convenient products In the market.

LABA / LAMA fixed-dose combinations such as QVA-149, umeclidinium bromide / vilanterol and olodaterol / tiotropium. Despite recent patent expirations, including that of Advair Diskus (salmeterol / fluticasone propionate), a market leader, generic erosion in the COPD market may not be as pronounced as observed in other indications.

This is largely down to the difficulty in replicating a fixed-dose combination therapy and the associated device. Indeed, since the US patent expired in 2010, Advair Diskus has faced little generic competition. Although the COPD market is characterized by low diagnosis rates, CPSD. Therefore, this has been added to market growth.

View Report At: http://www.marketresearchreports.biz/analysis/168797

Scope

  • A disease introduction, which defines the disease, including symptoms, diagnosis and treatment.

  • An analysis of the COPD marketed landscape, including a comparison of the efficacy and safety of the most prominent brands, displayed as a heat map.

  • A detailed analysis of the COPD pipeline, detailing, among other parameters, drug distribution by phase, molecule type and mechanism of action. The COPD clinical trial landscape is then analyzed, with a particular emphasis on failure rates across phases as well as the trends in clinical trial.

  • An in-depth forecasting model for the COPD market, which is the current marketed therapies, in addition to the potential market entry of new products. The model of a projected outcome, with high and low variance results, according to the potential performance of pipeline therapies. This takes into account worst and best case scenarios for market uptake, cost and patent expirations.

  • Strategic consolidation within the COPD indicator is analyzed, which includes co-development and licensing agreements.

  • An overview of the drivers and barriers for the COPD market is also included.

Reasons to Buy

  • Primarily, the report will allow clients to gain a strong understanding of the COPD indication, helping to identify and understand market opportunities and the emerging competitive environment. It will also allow you to:

  • Understand the COPD pipeline and the factors which indicate that it is becoming more innovative as well as the key pipeline molecules.

  • For more information, please visit this products webpage. This product was added to our catalog on Thursday 29 June, 2009.

  • Follow the trends in COPD clinical trials. In addition, the results of the study show that the study of COPD therapy has been shown to be more effective in the treatment of COPD.

  • Observe the potential growth patterns expected for the COPD market over the forecast period, and identify which countries are expected to contribute to this growth.

Download sample copy of this report at: http://www.marketresearchreports.biz/sample/sample/168797

Table of Contents

1 Table of Contents

1.1 List of Tables

1.2 List of Figures

2 Introduction

2.1 Disease Introduction

2.2 Symptoms

2.3 Etiology

2.4 Pathophysiology

2.5 Diagnosis

2.6 Assessment of Disease Severity

2.7 Treatment

2.7.1 Treatment Algorithm

2.8 GBI Research Report Guidance

3 Branded Products

3.1 Product Profile

3.1.1 Spiriva – Boehringer Ingelheim Pharmaceuticals, Pfizer Inc.

3.1.2 Advair Diskus – GlaxoSmithKline

3.1.3 Symbicort – AstraZeneca (co-promotion with Astellas Pharma Inc)

3.1.4 Combivent- Boehringer Ingelheim

3.1.5 Foradil – Novartis (Co-branded by Novartis and Schering Corporation)

3.1.6 Arcapta / Onbrez Breezhaler – Novartis

3.1.7 Daliresp-Nycomed

3.1.8 Seebri Breezhaler – Novartis

3.1.9 Striverdi Respimat – Boehringer Ingelheim

3.1.10 Relvar / Breo – GlaxoSmithKline / Theravance

3.1.11 Heat Map – Marketed Products Overview

4 COPD pipeline

4.1 Overview

4.2 Mechanisms of action in the pipeline

4.3 Clinical Trials

4.3.1 Failure Rate

4.3.2 Clinical Trial Duration

4.3.3 Clinical Trial Size

4.4 Promising Pipeline Molecules

4.4.1 Umeclidinium Bromide – GlaxoSmithKline

4.4.2 Umeclidinium Bromide + Vilanterol – GlaxoSmithKline / Theravance

4.4.3 Vilanterol Trifenate – GlaxoSmithKline / Theravance

4.4.4 Olodaterol + tiotropium – Boehringer Ingelheim

4.4.5 TD-4208 – Theravance

4.4.6 QVA-149 – Novartis

4.4.7 Andolast (CR 2039) – Rottapharm | Madaus

4.5 Heat Map of Safety and Efficacy for Pipeline and Marketed Products

5 Market Forecast to 2019

5.1 Geographical Markets

5.1.1 Global Market

5.1.2 United States

5.1.3 Top Five Countries of Europe

5.1.4 Japan

5.2 Drivers and Barriers for the COPD Market

5.2.1 Drivers

5.2.2 Barriers

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Neue Erkenntnisse bei Therapie der COPD

Größe der Wirkstoffpartikel entscheidend

sup.- Neue Erkenntnisse haben die Behandlungsoptionen bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) in den letzten Jahren deutlich verbessert. So zeigen zahlreiche Studien, dass für die Effizienz der medikamentösen Dauertherapie die Größe der Wirkstoffpartikel eine entscheidende Rolle spielt. Denn Ziel muss es sein, dass das gesamte Bronchialsystem inklusive der feinen Verästelungen erreicht wird. „Nur Wirkstoffteilchen mit einem maximalen Durchmesser von etwa 1,5 µm können bis in die kleinen Atemwege vordringen“, erläutert der Lungenfacharzt Dr. Harald Mitfessel (Remscheid). Zum anderen sind wertvolle Biomarker (Bestimmung der Eosinophilen-Rate im Blut) entdeckt worden, die Aufschluss darüber geben, welche Patienten in besonderem Maße zusätzlich zu bronchienerweiternden auch von anti-entzündlichen Substanzen profitieren können. Empfehlenswert sind in solchen Fällen entsprechende Wirkstoffkombinationen mit extrafeinen Teilchen, wie sie z. B. in dem innovativen Inhalator Foster bzw. Foster Nexthaler enthalten sind.

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