Tag Archives: Creditreform Boniversum

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Sind Auskunfteien besser als ihr Ruf?

Boniversum-Umfrage zeigt: Großteil der Verbraucher weiß um Bonitätsprüfungen und steht diesen aufgeschlossen gegenüber

Neuss, 27. März 2019 – Auskunfteien stehen immer wieder in der Kritik. Die Vorwürfe: Ungerechte Bewertungen, intransparente Scoring-Systeme, falsche Daten und der Endkunde wisse nicht, was passiere. Aber was denken die Verbraucher wirklich? Die aktuelle Umfrage „Bonitätsprüfungen & Selbstauskunft“ der Creditreform Boniversum GmbH belegt: Die große Mehrheit der befragten Verbraucher steht Bonitätsprüfungen aufgeschlossen gegenüber. 93 Prozent der Befragten wissen um die Prüfung ihrer Bonität und die meisten erachten entsprechende Verfahren als eher positiv. Ein Großteil der Befragten bestätigt außerdem die Korrektheit der Daten bei eingeholten Selbstauskünften und zwei Drittel sind bereit, Daten bei der Auskunftei freiwillig einzureichen, wenn sie dadurch ihre Bonität positiv beeinflussen könnten.

An der repräsentativen Erhebung der Creditreform Boniversum GmbH nahmen 1.004 Personen zwischen 18 bis 69 Jahren teil. Die Online-Umfrage unterstreicht: Nahezu jedem Befragten ist bekannt, dass Unternehmen die Zahlungsfähigkeit bzw. Kreditwürdigkeit ihrer Kunden prüfen und dabei auf Daten von Auskunfteien zurückgreifen. 69 Prozent der Befragten ist eine Prüfung ihrer Bonität bereits mindestens einmal aufgefallen bzw. bewusst geworden.

Geprüft werden ist für die meisten Verbraucher in Ordnung
Die Mehrheit der befragten Verbraucher bewertet Prüfungen ihrer Kreditwürdigkeit als positiv. Besonders, wenn die Prüfung im Rahmen einer Kredit- oder Finanzierungsanfrage bei einer Bank vor Ort vorgenommen wird (88 Prozent). Ähnlich verhält es sich bei einer Kredit- oder Finanzierungsanfrage im Internet (87 Prozent sehen dies im positiven Bereich). Eher aufgeschlossen zeigen sich die Verbraucher auch bei Prüfungen durch Strom- oder Mobilfunkanbieter. Etwas weniger Verständnis haben die Befragten für Bonitätsprüfung beim Abschluss von Versicherungen (60 Prozent „positive Bewertung“) und bei Einkäufen im Online-Handel (59 Prozent „positive Bewertung“).

Mehrzahl der Verbraucher hatte noch keine Probleme bei Bonitätsprüfungen
62 Prozent der Umfrageteilnehmer sahen sich noch nie mit Problemen bei Prüfungen ihrer Bonität konfrontiert. Tauchte doch ein Problem auf, dann am häufigsten bei einer Kredit- oder Finanzierungsanfrage bei einer Bank vor Ort (35 Prozent) bzw. im Internet (34 Prozent) oder bei einem Einkauf im Online-Shop (33 Prozent). In solchen Fällen wurde z. B. eine Kreditanfrage abgelehnt oder vom Unternehmen ein „Kauf auf Rechnung“ verwehrt.

Gut informiert über kostenlose Selbstauskunft
85 Prozent der Befragten wissen, dass sie bei jeder Auskunftei eine kostenlose Selbstauskunft bestellen können, um ihre gespeicherten Daten und ihren Bonitätsscore zu überprüfen. 81 Prozent wissen, dass falsche (persönliche) Daten die Bonität negativ beeinflussen können. Nur 26 Prozent ist bekannt, dass es neben der Schufa weitere Auskunfteien gibt.

Selbstauskünfte werden zu wenig angefragt
Obwohl die Verbraucher wissen, dass sie über eine Selbstauskunft die Daten zu ihrer Person prüfen und ggf. korrigieren lassen können, werden Selbstauskünfte noch nicht hinreichend eingeholt. Nur 31 Prozent der Befragten haben schon einmal eine Selbstauskunft bestellt. Die Unwissenheit der Verbraucher über weitere Auskunfteien außer der Schufa spiegelt sich in den Antworten auf die Frage, bei welchen Anbietern eine Auskunft eingeholt wurde. Die Schufa wurde von 96 Prozent der „Selbstüberprüfer“ angefragt. Auf Platz 2 folgt die Creditreform Boniversum GmbH mit rund sechs Prozent der Nennungen.

Nur wenig Verbraucher beanstanden falsche Datensätze
80 Prozent der Verbraucher, die schon einmal eine Selbstauskunft bei einer Auskunftei eingeholt haben, bescheinigen die Korrektheit der von der Auskunftei genutzten Daten. 12 Prozent gaben an, dass ihre Selbstauskunft falsche Einträge enthalten habe, fünf Prozent fanden veraltete oder falsche Adressdaten und drei Prozent falsche oder veraltete persönliche Daten.

Verbraucher sind bereit, auch eigene Daten einzuliefern
Gilt der Deutsche gemeinhin als wenig freizügig in der Preisgabe seiner persönlichen Daten, zeigt sich hinsichtlich der Pflege seines Datensatzes bei Auskunfteien ein anderes Bild. Ralf Zirbes erklärt: „Der Verbraucher legt großen Wert auf Datenschutz, sieht aber auch seinen Vorteil. Unsere Umfrage zeigt, dass rund 63 Prozent im Prinzip zu freiwilligen Angaben bei Auskunfteien bereit sind, sofern ihr Bonitäts-Score davon profitiert und gesteigert wird. Trotzdem könnte die Bereitschaft zur Einholung einer Selbstauskunft noch größer und selbstverständlicher sein. Wir wünschen uns noch mehr Verbraucher, die sich für ihre eigenen Daten interessieren und diese generell im Blick behalten wollen.“

Weitere Informationen zur Umfrage „Bonitätsprüfungen & Selbstauskunft“ unter: https://www.boniversum.de/studien/verbraucherumfragen/bonitaetspruefungen-und-selbstauskunft

Die Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) ist einer der führenden Anbieter von Bonitätsinformationen über Privatpersonen in Deutschland. Boniversum wurde 1997 gegründet und ist ein Unternehmen der Creditreform Gruppe. Das Unternehmen bietet Verbraucherinformationen und integrierte Risikomanagementlösungen für die kreditgebende Wirtschaft wie Versandhändler, Online-Shops, Touristikunternehmen, Banken, Versicherungen, Wohnungsgesellschaften und viele mehr. Regelmäßig veröffentlicht Boniversum in Zusammenarbeit mit renommierten Partnern und Instituten umfangreiche Studien und Umfragen, um Trends frühzeitig vorherzusehen und Veränderungen im Verbraucher- bzw. Schuldnerverhalten oder in der Kreditaffinität sicher zu prognostizieren. www.boniversum.de

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Creditreform Boniversum GmbH: Mehr als Bonitätsprüfung – Lösungen für „Future of Commerce“

Spezialist für Bonitätsprüfungen und Datenmanagement bringt zur „Internet World Expo“ Einstiegslösung zur automatisierten Risikosteuerung auf den Markt

Neuss, 28. Januar 2019 – Auf Basis aktueller, valider Bonitätsinformationen schnell Entscheidungen treffen – dies ist eine wichtige Stellschraube für den Erfolg von Händlern im Digital Commerce. Die Creditreform Boniversum GmbH ( www.boniversum.de) bietet Verbraucherinformationen und integrierte Risikomanagementlösungen für die gesamte kreditgebende Wirtschaft, wie z.B. für Online-Händler. Das Portfolio, das unter anderem die bewährte Datenmanagement-Lösung „CUBE“ umfasst, wurde pünktlich zur „Internet World Expo 2019“ um eine Einstiegslösung ausgebaut. Damit können KMU ab sofort einfach, kostengünstig und automatisiert sowohl Risikoprüfungen durchführen als auch damit verbundene Prozesse managen und optimieren.

Mit der etablierten SaaS-Plattform „CUBE“ vereint Boniversum die Vorteile einer unabhängigen Multiauskunftei-Schnittstelle und einer skalierbaren Risikomanagement-Software. Die modulare Plattform ermöglicht es Händlern, verschiedene Boniversum-Services und weitere externe Datenquellen sowie eigene Informationen zu Produkten, Zahlungserfahrungen und spezifischen Betrugsindikatoren oder auch historische Antragsdaten und Matching-Listen zu integrieren. Die Module reichen von Adress-, Identitäts- und Bonitätsprüfung über Velocity-Checks und Bestandskundenmanagement bis hin zu IBAN-basierten-Checks sowie vieles mehr.

Es handelt sich bei „CUBE“ um ein einfach zu bedienendes und schnell zu installierendes System, das ohne umfangreichen Setup- oder Rollout-Aufwand auskommt. Die Resultate sind unter anderem Kosten- und Zeiteinsparungen.

Schneller Einstieg für KMU – Zahlungsausfällen entgegenwirken
„Im E-Commerce ist die Zahlungsmoral der Kunden schlechter als in vielen anderen Wirtschaftsbereichen. Durch die fehlende Nähe zum Händler, die Einfachheit und Geschwindigkeit des Shoppens sowie die Anonymität des Internets sinkt die Hemmschwelle, Käufe zu tätigen, die nicht bezahlt werden“, erklärt Adrian Brosterhues-Niedziolka, Leiter Projektmanagement Risk Solutions der Creditreform Boniversum GmbH. „Gerade für kleine und mittelständische Online-Händler können derartige Zahlungsausfälle zum Problem werden“, ergänzt Adrian Brosterhues-Niedziolka.

Boniversum hat ein neues Standardprodukt entwickelt, das KMU schnell und einfach bei der Entscheidungsfindung und beim Prozessmanagement unterstützt. Die neue Einstiegslösung basiert auf „CUBE“ und ist ein schlankes, kostengünstiges, standardisiertes und dennoch in Teilen parametrisierbares System, das zu einer umfassenden Risikomanagement-Plattform ausgebaut werden kann. Ebenso wie der große Bruder „CUBE“ bietet auch die Einstiegslösung für Unternehmen jeglicher Branchen mehr als eine reine Bonitätsprüfung. Sie ermöglicht aus einer Hand die schnelle Verfügbarkeit und Veredelung von Daten sowie die Automatisierung von Prozessen.

Smarte Daten – auch auf internationaler Basis
„Mit unseren Lösungen für den Digital Commerce machen wir Datenschätze für Unternehmen in Sekundenschnelle verfüg- und nutzbar. Der Händler erhält bonitätsrelevante Daten, und zwar genau an der Stelle, an der die Zielgruppe des jeweiligen Händlers wirklich aktiv ist. Zusätzlich zu den Informationen über Verbraucher, die wir im Hause Boniversum anbieten, besteht auch die Möglichkeit, weitere Datenquellen einzubinden“, erklärt Adrian Brosterhues-Niedziolka.

„CUBE“ bietet Schnittstellen zu renommierten Wirtschaftsauskunfteien in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien sowie zu Adressdienstleistern weltweit. Somit lassen sich auch Anforderungen der Geoblocking-Verordnung erfüllen. Die neue Einstiegslösung umfasst die DACH-Region.

Von automatisierten zu lernfähigen Systemen
Mit den Boniversum-Lösungen können Unternehmen den digitalen Wandel im Handel sicherer gestalten, die daraus resultierenden Potenziale besser ausschöpfen und neue, spezifische Geschäftsmodelle entwickeln. Adrian Brosterhues-Niedziolka gibt einen Ausblick: „Wir arbeiten sukzessive an neuen, smarten Entwicklungen zur Unterstützung der digitalen Wirtschaft und deren Wertschöpfungsprozesse – einer der nächsten logischen Schritte für uns ist es, eigene Produkte auf Basis von Künstlicher Intelligenz zu entwickeln.“

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Boniversum zeigt: Black Friday 2018 toppt alles – 86,2 Prozent mehr Kaufabsichten als an regulärem Freitag

Bonitätsanfragezahlen in der Cyber Week ab 2013 im Vergleich: Black Friday seit 2017 stärkster Tag im Jahr und legt weiter zu

Boniversum zeigt: Black Friday 2018 toppt alles - 86,2 Prozent mehr Kaufabsichten als an regulärem Freitag

Boniversum zeigt: Black Friday 2018 toppt alles

Neuss/Berlin, 28. November 2018 – Der Black Friday ist der Online-Shopping-Tag des Jahres 2018 und dominiert die Cyber Week so stark wie nie zuvor. Darauf lässt die auf den E-Commerce ausgelegte Analyse der Creditreform Boniversum GmbH ( www.boniversum.de) schließen. Die Auskunftei verzeichnete am Black Friday 2018 seitens des Online-Handels knapp 86,2 Prozent mehr Bonitätsanfragen über Privatpersonen als an einem durchschnittlichen Freitag. Gleichzeitig hat Boniversum die Anfragezahlen in jeweils der gesamten Cyber Week seit 2013 bis heute unter die Lupe genommen. Die Zahlen widerlegen die kursierende These, die Cyber Week wirke sich negativ auf das Weihnachtsgeschäft aus.

Die Cyber Week beginnt am Montag vor dem Black Friday, der aus den USA nach Deutschland übernommen wurde und hier seit 2013 in größerem Stil umgesetzt wird. Die Schnäppchenwoche endet mit dem darauffolgenden Montag, dem Cyber Monday.

Die Analyse von Boniversum zeigt, dass die Bonitätsanfragezahlen in der Cyber Week seit 2013 im Durchschnitt immer über denen des Weihnachtsgeschäfts und deutlich über dem Jahresmittel (durchschnittliche Anfragezahl je Wochentag im Jahresverlauf) liegen. Ab dem Jahr 2015 nehmen die Anfragezahlen für den Black Friday im Vergleich zum Jahresdurchschnitt zu und dieser Trend steigt in den Folgejahren stark an. Auch hebt sich der Black Friday seitdem signifikant von den restlichen Tagen der Cyber Week ab und liegt 2017 mit knapp 40 Prozent und 2018 mit ca. 42 Prozent über den Bonitätsanfragezahlen des Cyber Monday.

Das Interesse der Konsumenten in der Cyber Week konzentriert sich mittlerweile in erster Linie auf den Black Friday und Cyber Monday. Dies deutet darauf hin, dass die Kunden darauf spekulieren, dass ab dem Freitag die Preise immer weiter fallen.

Cyber Week geht nicht auf Kosten des Weihnachtsgeschäfts
Die kursierende These, dass die Cyber Week durch vorgezogene Weihnachtseinkäufe das klassische Weihnachtsgeschäft gefährde, wird durch die Boniversum-Analyse widerlegt. Beachtlich ist, dass die bei Boniversum verzeichneten Anfragezahlen an den Tagen vor dem Black Friday (außer in den Jahren 2013 und 2015) vergleichbar mit denen des Weihnachtsgeschäftes sind oder sogar darunter liegen. Je mehr der Black Friday zulegt, umso weniger unterscheiden sich die Bonitätsanfragezahlen der restlichen Cyber Week – ausgenommen Cyber Monday – von denen des Weihnachtsgeschäftes. Das bedeutet, der Black Friday ist zwar ein äußerst umsatzstarker Tag, die Schnäppchenwoche ersetzt aber nicht das Weihnachtsgeschäft.

„Die Verbraucher wollen die größtmöglichen Ersparnisse erzielen und warten in der Cyber Week die Black-Friday- und Cyber-Monday-Rabatte ab. Vorgezogene Weihnachtsgeschenkkäufe scheinen aber keine große Rolle zu spielen. Im Gegenteil, die Rabattschlachten bringen den Verbraucher dazu, in der Summe mehr zu kaufen. Das Weihnachtsgeschäft läuft dabei einfach weiter“, erklärt Ralf Zirbes, Geschäftsführer der Creditreform Boniversum GmbH.

Die Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) ist einer der führenden Anbieter von Bonitätsinformationen über Privatpersonen in Deutschland. Boniversum wurde 1997 gegründet und ist ein Unternehmen der Creditreform Gruppe. Das Unternehmen bietet Verbraucherinformationen und integrierte Risikomanagementlösungen für die kreditgebende Wirtschaft wie Versandhändler, Online-Shops, Touristikunternehmen, Banken, Versicherungen, Wohnungsgesellschaften und viele mehr. Regelmäßig veröffentlicht Boniversum in Zusammenarbeit mit renommierten Partnern und Instituten umfangreiche Studien und Umfragen, um Trends frühzeitig vorherzusehen und Veränderungen im Verbraucher- bzw. Schuldnerverhalten oder in der Kreditaffinität sicher zu prognostizieren. www.boniversum.de

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Boniversum und bevh Verbraucherumfrage: „Click & Collect“ hat hohes Potenzial für den Handel

Studie zeigt: „Click & Collect“ ist fast allen Verbrauchern bekannt und wird mehr genutzt als die meisten bisherigen Umfragen vermuten lassen

Boniversum und bevh Verbraucherumfrage: "Click & Collect" hat hohes Potenzial für den Handel

Neuss/Berlin, 06. November 2018 – Sind die Konsumenten bereit für „Click & Collect“? Laut aktueller Verbraucherumfrage der Creditreform Boniversum GmbH und des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) eindeutig: Ja. 60 Prozent der Umfrageteilnehmer haben schon einmal die Option genutzt, Ware online zu kaufen und diese im Geschäft abzuholen. Nur 7 Prozent kennen dieses Serviceangebot nicht. Und das weitere Potenzial für den Handel ist groß. Allein die Bereitstellung der Bezahlart „Kauf auf Rechnung“ würde den Nutzungsgrad von „Click & Collect“ deutlich steigern – zudem kann sich mehr als die Hälfte der Nicht-Nutzer vorstellen, online bestellte Ware künftig im stationären Handel abzuholen.

Der Wunsch nach schneller Verfügbarkeit, geringen Versandkosten und flexiblem Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg kennzeichnet den modernen Konsumenten. Das „Click & Collect“-Prinzip, Produkte online zu kaufen und sie vor Ort im Geschäft abzuholen, gewinnt immer mehr an Bedeutung.

„E-Commerce entlastet Innenstädte von Einkaufsverkehren, da Waren – vom täglichen Bedarf bis zu Luxusgütern – in gebündelten Lieferprozessen in die Läden oder direkt nach Hause zugestellt werden. Zudem unterstützt er die stationäre Einkaufspräsenz. Damit kommt „Click & Collect“ nicht nur bei Händlern und Kunden gut an, wie die Studie zeigt, sondern auch bei Stadtplanern und letztlich der Umwelt“, so Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer bevh.

Verbraucher sind bereit für „Click & Collect“
Viele Verbraucher haben schon Erfahrungen mit „Click & Collect“ gemacht und für die Nutzung ist insgesamt ein großes Interesse vorhanden: Mehr als die Hälfte der Befragten haben schon einmal diesen Service genutzt. 33 Prozent geben an, ihn zu kennen, aber noch nie in Anspruch genommen zu haben. Nur 7 Prozent kennen das Serviceangebot nicht.

Die Top-Gründe, die für „Click & Collect“-Nutzer einen Einkauf über diesen Bestellweg besonders attraktiv machen: Versandkosten sparen (55 Prozent), Flexibilität bei der Abholung (48 Prozent) sowie kostenlose Retoure im Geschäft (34 Prozent) und die Möglichkeit, die Abholung mit anderen Einkäufen „vor Ort“ zu verbinden (34 Prozent).

Die Erfahrungen mit „Click & Collect“ sind gut: Drei von vier Nutzern hatten noch nie Probleme bei der Abholung der bestellten Waren im Geschäft. Auch mit der Anzahl und Verbreitung der Shops, die „Click & Collect“ anbieten, sowie der Angebotsvielfalt sind die Umfrageteilnehmer zufrieden. Alles in allem wird die Leistungsperformance des Serviceangebots mit „befriedigend“ benotet. Aber auch die Verbraucher sind zuverlässig: Vier von fünf „Click & Collect“-Nutzern (82 Prozent) geben an, noch nie die Abholung von bestellten Waren im Geschäft versäumt zu haben.

51 Prozent der „Click & Collect“-Nutzer haben in den vergangenen zwölf Monaten zwei- bis fünfmal auf diese Weise eingekauft. Rund 25 Prozent der Umfrageteilnehmer nur einmal (21 Prozent) bzw. gar nicht (4 Prozent). Ein weiteres Viertel (24 Prozent) mehr als sechsmal. Die meisten Bestellungen von „Click & Collect“-Nutzern gelten Produkten aus den Warengruppen „Bekleidung, inklusive Schuhe“, gefolgt von „Unterhaltungsprodukte“ (43 Prozent) und „Freizeit“ (25 Prozent).

Rechnungskauf: Meist gewünschte Zahlart brächte Mehrnutzung
„Der Nutzungsgrad hinsichtlich „Click & Collect“ könnte sogar noch höher sein. Die Bereitschaft der Befragten ist eindeutig da – der Ball liegt bei den Händlern. Beispielsweise sind die angebotenen Bezahlarten eine wichtige Stellschraube. 63 Prozent der Befragten würden häufiger via „Click & Collect“ bestellen, wenn „Kauf auf Rechnung“ angeboten würde“, erklärt Marc Leske, Head of Sales E-Commerce der Creditreform Boniversum GmbH.

„Kauf auf Rechnung“ liegt bei 22 Prozent der Befragten auf Platz 1 der gewünschten Bezahlarten, dicht gefolgt von unterschiedlichen Bezahlsystemen (21 Prozent) und Barzahlung (17 Prozent).

Es gibt demnach noch ausschöpfbares Potenzial: Rund 40 Prozent der Umfrageteilnehmer haben noch nie via „Click & Collect“ bestellt. 54 Prozent der Nicht-Nutzer können sich jedoch sehr gut vorstellen, zukünftig online bestellte Ware auch im stationären Handel abzuholen. Nur extra kosten darf es nichts: 83 Prozent aller Befragten würden den Service bei Zusatzkosten ablehnen.

Für die repräsentative Erhebung des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) und der Creditreform Boniversum GmbH wurden 1.011 Personen zwischen 18 bis 69 Jahre befragt.

Weitere Informationen und Download der Studie „Click & Collect – Verbreitung und Nutzung“ unter: https://www.boniversum.de/studien/verbraucherumfragen/click-and-collect

Die Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) ist einer der führenden Anbieter von Bonitätsinformationen über Privatpersonen in Deutschland. Boniversum wurde 1997 gegründet und ist ein Unternehmen der Creditreform Gruppe. Das Unternehmen bietet Verbraucherinformationen und integrierte Risikomanagementlösungen für die kreditgebende Wirtschaft wie Versandhändler, Online-Shops, Touristikunternehmen, Banken, Versicherungen, Wohnungsgesellschaften und viele mehr. Regelmäßig veröffentlicht Boniversum in Zusammenarbeit mit renommierten Partnern und Instituten umfangreiche Studien und Umfragen, um Trends frühzeitig vorherzusehen und Veränderungen im Verbraucher- bzw. Schuldnerverhalten oder in der Kreditaffinität sicher zu prognostizieren. www.boniversum.de

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Verbraucherumfrage der Creditreform Boniversum GmbH: „Versicherungen – Schadensfälle und Falschangaben“

Versicherungsbetrug in Deutschland: mit Belohnung bei Schadensfreiheit die Delikte verringern

Verbraucherumfrage der Creditreform Boniversum GmbH: "Versicherungen - Schadensfälle und Falschangaben"

Neuss, 8. Oktober 2018 – Etwa jeder elfte Versicherungsnehmer hat seine Versicherung betrogen. Hochgerechnet haben etwa 2,4 Millionen Versicherungsnehmer (9 Prozent) nach eigener Aussage schon mal bewusst Falschangaben bei einem „Versicherungsfall“ gemacht. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Studie der Creditreform Boniversum GmbH „Versicherungen – Schadensfälle und Falschangaben“. 78 Prozent der Verbraucher sind zudem der Meinung, dass bewusste Falschangaben bei Schadensfällen reduziert oder verhindert werden könnten, wenn die Versicherungen die Schadensfreiheit der Verbraucher belohnen würden.

Die Deutschen sind versicherungsbewusst: Rund 93 Prozent der Verbraucher haben derzeit Versicherungen in den Sparten Hausrat, Wohngebäude, Privathaftpflicht, KFZ-Haftpflicht oder KFZ-Kasko abgeschlossen. Von den etwa 57 Millionen Versicherungsnehmern haben ca. 26 Millionen mindestens einen Schadensfall in den vergangenen 5 Jahren gemeldet. Dies belegt die aktuelle Boniversum Umfrage, an der 1.008 Verbraucher (von 18 bis 69 Jahre) teilgenommen haben.

Mit 90 Prozent Versicherungsnehmern ist die Privathaftpflicht die am häufigsten abgeschlossene Versicherung der Befragten. Ihr folgen Hausrat mit 72 und KFZ-Haftpflicht mit 70 Prozent. Zur Zufriedenheit mit den von ihnen abgeschlossenen Versicherungen äußert sich der überwiegende Teil der Umfrageteilnehmer sehr positiv. 81 Prozent zeigen sich hoch zufrieden. Lediglich 1 Prozent gibt eine geringe Zufriedenheit an.

„Die Frage nach der geschätzten monatlichen Beitragshöhe je Versicherungssparte liefert überraschende Ergebnisse. Die Versicherungsnehmer schätzen ihre monatlichen Ausgaben für Versicherungen wesentlich höher ein als sie tatsächlich sein dürften: 109 Euro bei der KFZ-Haftpflicht, jeweils 100 Euro für Wohngebäude und KFZ-Kasko, 54 Euro für Hausrat und 43 Euro für die Privathaftpflicht. Beeinflusst dies die Hemmschwelle für Betrug?“, so Nils Gebel, Sales Consultant Insurance der Creditreform Boniversum GmbH.

Viele Verbraucher denken: Versicherungsbetrug ist einfach
Viele Verbraucher sehen keinen hohen Schwierigkeitsgrad, die Versicherung durch bewusste Falschangaben zu täuschen. 68 Prozent der Befragten schreiben jeweils der Hausrat und Privathaftpflicht einfache bzw. sehr einfache Betrugschancen zu. 32 Prozent sehen Falschangaben bei der Wohngebäudeversicherung und 36 Prozent bei der KFZ-Haftpflicht sowie ebenfalls 36 Prozent bei der KFZ-Kasko als einfach zu realisieren an.

Beliebt: Bei Schadenssumme mogeln oder Schaden selbst herbeiführen
77 Prozent der befragten Verbraucher sind sich bewusst, dass eine Versicherung im Schadensfall eine einseitige Kündigung aussprechen kann. Etwa 9 Prozent der befragten Versicherungsnehmer geben an, bereits mindestens einmal – entweder alleine oder mit anderen – durch Falschangaben ihre Versicherung betrogen zu haben. Die Falschangaben verteilen sich auf alle Versicherungssparten ungefähr gleich.

Gängigste Praxis ist gemäß der Umfrage die Angabe einer erhöhten Schadenssumme. 51 Prozent der Befragten, die angeben, bei Schadensmeldungen nicht ehrlich gewesen zu sein, haben diesen Weg gewählt. 39 Prozent der Verbraucher haben einen Schaden sogar selbst herbeigeführt und 30 Prozent einen solchen vorgetäuscht.

Für die meisten sind Falschangaben kein Kavaliersdelikt
87 Prozent der befragten Verbraucher verstehen bewusste Falschangaben bei Schadensmeldungen als kriminell, 13 Prozent als Kavaliersdelikt. Insgesamt äußern 36 Prozent Verständnis für Falschangaben. Der überwiegende Teil aller Befragten zeigt jedoch ein geringes Verständnis (64 Prozent). Je höher das Einkommen und der Bildungsstand, desto geringer das Verständnis. Zudem zeigen sich Männer (21,3 Prozent) hier verständnisvoller als Frauen (15,1 Prozent).

Lösungsansatz: Belohnung von Schadensfreiheit
Die große Mehrheit der Verbraucher ist der Meinung, dass bei Belohnung von Schadensfreiheit – z.B. durch Teilrückzahlung von Versicherungsbeiträgen – die Falschangaben sinken. 78 Prozent erwarten dadurch eine Verringerung an Schadensfällen. Lediglich 6 Prozent messen einem Belohnungssystem keinerlei Bedeutung bei.

„Unsere Studie zeigt, dass die Deutschen sicherheitsbewusst und generell mit Versicherungen zufrieden sind. Der Großteil besitzt auch ein Rechtsempfinden. Dennoch entsteht den Versicherungen ein immenser Schaden durch Betrug. Entsprechende Belohnungssysteme könnten die Problematik deutlich eindämmen“, erklärt Nils Gebel, Sales Consultant Insurance der Creditreform Boniversum GmbH.

Weitere Informationen und Download der Studie „Versicherungen – Schadensfälle und Falschangaben“ unter: https://www.boniversum.de/studien/verbraucherumfragen/versicherungen-schadensfaelle-und-falschangaben/

Die Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) ist einer der führenden Anbieter von Bonitätsinformationen über Privatpersonen in Deutschland. Boniversum wurde 1997 gegründet und ist ein Unternehmen der Creditreform Gruppe. Das Unternehmen bietet Verbraucherinformationen und integrierte Risikomanagementlösungen für die kreditgebende Wirtschaft wie Versandhändler, Online-Shops, Touristikunternehmen, Banken, Versicherungen, Wohnungsgesellschaften und viele mehr. Regelmäßig veröffentlicht Boniversum in Zusammenarbeit mit renommierten Partnern und Instituten umfangreiche Studien und Umfragen, um Trends frühzeitig vorherzusehen und Veränderungen im Verbraucher- bzw. Schuldnerverhalten oder in der Kreditaffinität sicher zu prognostizieren. www.boniversum.de

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