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Matratzenshop24 schließt seinen Start in den Omni-Channel Vertrieb mit einem erfolgreichen Geschäftsjahr ab

Das Unternehmen hat neben der Weiterentwicklung seines Online-Shops in diesem Jahr zusätzlich fünf Showrooms an wichtigen Standorten in Nordrhein-Westfalen eröffnet. Matratzenshop24 nutzte die Synergie der nahtlosen Verknüpfung von Online- und statio

Das Unternehmen begann die Realisierung zum Omni-Channel-Händler mit der Errichtung eines Showrooms an der Firmenzentrale in Mönchengladbach im ersten Quartal 2015.

Daraufhin erfolgte im 2. und 3. Quartal die Eröffnung weiterer Filialen in Düsseldorf, Köln und Neuss. Zum Abschluss der ersten Phase der Grundidee des Omni-Channel Vertriebs wurde ein Showroom in Moers errichtet.

Durch die gezielte Wahl der Standorte wurden die meisten Ballungsräume NRWs abgedeckt und eine hohe Reichweite an potentiellen Kunden erschlossen.
Die Kundenreaktionen fielen äußerst positiv aus und das Konzept wurde sehr gut angenommen. Der Kunde profitiert sowohl durch die Vorteile eines Online Shops, als auch durch den direkten Kontakt und Beratung im stationären Handel.

Durch die Fusion der beiden Verkaufskanäle und der positiven Resonanz der Kunden lag die Zielerreichung des Matratzenshop24 höher als der Forecast.
Das Unternehmen plant im 1. Halbjahr 2016 seine stationäre Präsenz über die Grenze NRWs auszuweiten und einen weiteren Ballungsraum zu erschließen. Zu diesem Zwecke soll ein neuer Showroom im Raum von Frankfurt eröffnet und dadurch eine Steigerung der Zielgruppenreichweite und Kundennähe erzielt werden.

Über die Matratzenshop24 GmbH:
Das Unternehmen gehört zu den führenden deutschen Onlineanbietern für Matratzen, Lattenroste, Bettwaren und Betten. Der Online Shop www.matratzenshop24.de bietet eine große Auswahl an Markenprodukten zu günstigen Preisen.

Firmenkontakt
Matratzenshop24 GmbH
Katharina Schulmeister
Korschenbroicher Str. 162
41065 Mönchengladbach
02161 3042390
schulmeister@matratzenshop24.de
www.matratzenshop24.de

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Aktueller Prozesserfolg von Ciper & Coll., den Anwälten für Medizinrecht, vor dem Landgericht Lüneburg

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als "schicksalhaftes Geschehen" abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Landgericht Lüneburg – vom 22. Juni 2015

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:

Grober Behandlungsfehler wegen Befunderhebungsmangels nach Trauma an Hand, 30.000,- Euro, LG Lüneburg, Az. 2 O 219/13

Chronologie:

Der Kläger erlitt im Rahmen von Grasschneidearbeiten eine Verletzung an der rechten Hand. Er wurde als Notfall im Hause der Beklagten behandelt, dabei übersahen die Ärzte jedoch eine Mehrfachfraktur. Seither leidet der Kläger an einer eingeschränkten Beweglichkeit und verminderten Greiffähigkeit der rechten Hand.

Verfahren:

Der Kläger wandte sich zunächst an die Schlichtungsstelle der Ärztekammer, die gutachterlich im Ergebnis jede Fehlerhaftigkeit ausschloss. Daraufhin ging der Kläger trotz dieser negativen Bescheidung gerichtlich gegen die Beklagte vor. Der vom Landgericht Lüneburg involvierte Sachverständige stellte einen groben Behandlungsfehler fest, woraufhin sich die Parteien auf einen Vergleichsbetrag von 30.000,00 Euro einigten.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:

Der vorliegende Fall ist einmal mehr bezeichnend dafür, dass ein vorgerichtliches Verfahren vor der Gutachterkommission einer Ärztekammer nicht immer ausschlaggebend für einen Prozesserfolg sein muss, denn es hat keinerlei präjudizielle Wirkung. Anwälte, die negative Schlichtungsverfahren als Ausschlussgrund für ein weiteres Vorgehen sehen, können sich im Zweifel haftungsrechtlich angreifbar machen, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Marius B. Gilsbach, LLM, fest.

Wir gehören auf den Gebieten des Medizin-, Arzthaftungs- und Personenschadenrechtes aufgrund unserer fast 20jährigen Erfahrungen, unseren Kontakten zu zahlreichen hochqualifizierten medizinischen Sachverständigen jeder Fachrichtung und unseren Prozesserfolgen zu den renommiertesten Sozietäten in Deutschland. Zahlreiche Publikationen und eine fortwährende Präsenz in Print-, Hörfunk- und TV-Medien sind belegt.

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Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
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Reisekosten abrechnen – rechtskonform, Online und als MSS, ESS-Service

Reisekosten abrechnen – rechtskonform, Online und als MSS, ESS-Service

stallwanger IT.dev – Dienstreise-Online.de

Online-Portal für Reisekostenabrechnung erfüllt neue Reisekostenregelung für 2015:
Einfach einsetzbares und flexibles Werkzeug berechnet automatisch die Reisekosten von Mitarbeitern in kleinen und mittleren Unternehmen

München, 11. März 2015 – Das auf Personal-IT-Lösungen spezialisierte Unternehmen Solution stallwanger IT hat im Zuge der gesetzlichen Regelungen von Reisekostenabrechnungen für das Jahr 2015 ein Online-Portal auf den Markt gebracht. Das Portal richtet sich an kleine und mittelständische Betriebe, deren Mitarbeiter ein einfach einsetzbares Instrument für die Berechnung ihrer Reisekosten benötigen.
Mit wenigen Klicks lassen sich Reisezeiten und –grund sowie Fahrt-, Hotel- und Bewirtungskosten angeben. Im Portal werden automatisch die Verpflegungspauschalen für In- und Ausland wie auch die Pauschalen für Privatübernachtungen berechnet.

Ein- und mehrtägige Inlands- und Auslandsreisen
Im Dienstreise-Online Portal lassen sich Einzelabrechnungen von ein- und mehrtägigen Inlands- und Auslandsreisen schnell und effektiv erledigen. Der Anwender braucht im Reisekosten-Portal lediglich die Reisedaten mit Datum, Uhrzeit und Reisezweck einzutragen. Darüber hinaus werden noch Angaben benötigt, welche für die Berechnung einer möglichen Verpflegungspauschale relevant sind, wie An- und Abreisetag bei mehrtägigen Reisen oder Standortreisen. Daraufhin zeigt das Portal den Gesamtbetrag an.

Nachweis für Arbeitgeber und Steuerkanzleien
Im Reisekosten-Online Portal können die einzelne Reisebelege wie beispielsweise Zugtickets oder Taxiquittungen direkt als Nachweis vom Mitarbeiter der entsprechenden Dienstreise zugeordnet werden. Für die Entgeltabrechnung oder für die Buchhaltung besteht die einfache Möglichkeit, alle Belege sofort einzusehen und auch zu einem späteren Zeitpunkt diese Nachweise lückenlos aufzuführen. Die Zuweisung verschiedener Benutzerzugänge erlaubt es, mit Steuerkanzleien oder Wirtschafsprüfungsunternehmen enger zusammenzuarbeiten, um sowohl den Datenaustausch als auch die Nachweispflicht angenehmer zu gestalten.

Kürzung der Verpflegungspauschale
Unternehmen sind gesetzlich dazu verpflichtet, dem Mitarbeiter pro gestellte Mahlzeit stets einen bestimmten Betrag von der Verpflegungspauschale abzuziehen. Die Verrechnung mit den Pauschalbeträgen erfolgt automatisch nach aktuellen Rechtsgrundlagen. Der Mitarbeiter kann die Zusammensetzung des ihm zustehenden Auszahlungsbetrages transparent nachvollziehen.

Bezugsquelle und Preis
Preise und weitere Infos können auf der Webseite unter www.dienstreise-online.de entnommen werden.

stallwanger IT ist ein Beratungsunternehmen für individuelle B2B-Lösungen im Office-Umfeld. Das Unternehmen bietet Produkte an, mit denen sich Controlling-Kennziffern aus Datenbanksystemen visualisieren sowie strategische Kennzahlen auf Top-Management-Ebenen für Vertrieb, Marketing, Finanzen und das Personalwesen (HR) realisieren lassen. www.stallwanger.net

Kontakt
stallwanger IT.dev
Rouwen Stallwanger
Heilmannstraße
81479 München
089/74975123
info@stallwanger.net
www.stallwanger.net

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Top-Kanzlei Arzthaftungsrecht Ciper und Coll, die Rechtsanwälte für Medizin- und Arzthaftungsrecht:

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als "schicksalhaftes Geschehen" abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Landgericht Kempten – vom 23. Juli 2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nierenversagen, Fuß- und Fingeramputation durch Verstoß gegen Hygienevorschriften, LG Kempten, Az.: 23 O 2200/13

Chronologie:
Die Klägerin litt an einem Tonsillenkarzinom im initialen Tumorstadium cT1 pN2b cMX. Es erfolgte eine neck dissection links und Tumortonsillektomie links in einem Bundeswehrkrankenhaus. Nachfolgend wurde im Hause der Beklagten eine Radiochemotherapie mit den Substanzen Cisplatin/5FU begonnen und ein Zweikammerport im rechten Brustbereich für Chemo und Nahrung angelegt.

Bei nachfolgender ausgeprägter Mucositis erfolgte schließlich die stationäre Aufnahme der Klägerin im Hause der Beklagten.
Es wurde eine Magensonde gelegt, die jedoch undicht war. Die Klägerin wies die diensthabenden Ärzte und Schwestern mehrfach darauf hin, dass es aus der Wunde nässte und eiterte. Daraufhin wurde mehrfach eine Korrektur vorgenommen. Diese erfolgte jedoch unzureichend. Die Magensonde nässte auch weiterhin.

Im weiteren Verlauf erfolgte zunächst eine Schmerztherapie (Novaminsulfon, Morphin, lokale Anästhetika, Stomatitislösungen). Die 5FU-Medikation wurde ausgelassen und die Chemotherapie nur mit der Substanz Cisplatin durchgeführt. Die Klägerin bemängelte mehrfach, dass die Hände der diensthabenden Krankenschwestern nicht ausreichend desinfiziert worden waren, bevor die Magensonde versorgt wurde.
Im Rahmen einer Behandlung fiel der Verbindungsanschluss, der an der Leitung der Infusion hing, und an den Port angeschlossen werden sollte, unverpackt auf den Boden. Anschließend wurde die Infusion ohne die Desinfektion des Verschlusses oder sonstige Hygienemaßnahmen vorzunehmen, angeschraubt.
Darüber hinaus war die Zimmernachbarin der Klägerin schwer infektiös. Erst auf Drängen der Klägerin hin, wurde die Mitpatientin in ein Einzelzimmer verlegt mit einem Hinweis an deren Zimmertür, dass nur nach Rücksprache mit Ärzten und nach Vorkehrung spezieller Hygienemaßnahmen das Zimmer betreten werden darf.

Im weiteren Verlauf kam es bei der Klägerin zu einer subfebrilen Temperatur mit nachfolgender Kreislaufinstabilität am Folgetag und Agranulozytose. Das Kreatinin stieg auf 1,44 mg/dl, die Sauerstoffsättigung lag bei 92%. Bei dem Versuch aufzustehen, kam es zu einem Sturz. Daraufhin wurde von Prof. Licht ein Krankentransport in das Krankenhaus Immenstadt veranlasst, wo die Klägerin unmittelbar intensivmedizinisch behandelt werden musste und es erfolgte eine Verlegung in ein anderes Krankenhaus wegen einer Sepsis mit Kreislaufinsuffizienz. Dort wurden zunächst eine kreislaufunterstützende Behandlung und eine Antibiotika-Therapie durchgeführt sowie mit der Gabe von Wachstumsfaktoren (Neupogen) begonnen. Bei pulmonaler Verschlechterung wurde eine Beatmung notwendig. Eine PEG wurde bei fraglicher infizierter Bauchdeckenfistel entfernt. In der transösophagealen Echokardiographie fand sich eine Entzündung der Pulmonalklappe. Ferner entwickelte die Klägerin eine Blutvergiftung und musste für einen Zeitraum von drei Wochen ins künstliche Koma versetzt werden. Die zuvor angelegte Magensonde musste aufgrund der Entzündung entfernt werden. Schließlich kam es zu einem Nierenversagen. Es folgten unzählige Operationen. Die Füße mussten bis zum Mittelfußknochen beidseitig amputiert werden. Dabei wurden die gesamte Fußsohle und die Fersen abgetrennt. Darüber hinaus fand eine Fingeramputation statt, da die Extremitäten nicht ausreichend durchblutet waren. Es wurde Haut verpflanzt und die Hand vorübergehend in die Hüfte eingenäht.
Insgesamt musste sich die Klägerin zwanzig Folgeoperationen unterziehen und langwierige Krankenhausaufenthalte in insgesamt 11 Krankenhäusern über sich ergehen lassen.
Bis heute ist die Klägerin gesundheitlich schwer beeinträchtigt und muss aufgrund des eingetretenen Nierenversagens drei Mal wöchentlich zur Dialyse. Sie ist zu 100 % schwerbehindert.

Den behandelnden Ärzten im Hause der Beklagten ist vorzuwerfen, dass die hygienischen Standards nicht eingehalten wurden. Die Klägerin war über mehrere Wochen mit einer hochinfektiösen Patientin in einem Zimmer gelegen. Dennoch fand keine Händedesinfektion seitens der behandelnden Ärzte und Krankenschwestern statt.

Darüber hinaus wird vorgeworfen, dass die diensthabende Ärztin den Verbindungsschluss, der an der Leitung einer Infusion hing und am Port angeschlossen werden sollte, unverpackt auf den Boden fallen ließ und dann ohne weitere Desinfektion wieder an den Port anschraubte.

Verfahren:
Die Parteien haben vor dem Landgericht Kempten einen widerruflichen Vergleich über 80.000,00 € geschlossen in der Hoffnung, dass der Klägerin dadurch ein langwieriger Prozess mit schwieriger Beweisaufnahme erspart bleibt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Ein Verstoß gegen Hygienevorschriften ist für einen Patienten in der Regel schwer nachzuweisen. Sind jedoch die Indizien und Umstände recht eindeutig, so wie hier, kommt auch ein geschädigter Patient zu seinem Recht, stellt die sachbearbeitende Rechtsanwältin Irene Rist heraus.

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Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
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Ciper & Coll., die Anwälte für Medizinrecht, Arzthaftungsrecht, Schmerzensgeld erzielen weiteren Prozesserfolg

Ciper & Coll., die Anwälte für Medizinrecht, Arzthaftungsrecht, Schmerzensgeld erzielen weiteren Prozesserfolg

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als „schicksalhaftes Geschehen“ abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einige aktuelle Prozesserfolge der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Landgericht Kempten – vom 23. Juli 2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nierenversagen, Fuß- und Fingeramputation durch Verstoß gegen Hygienevorschriften, LG Kempten, Az.: 23 O 2200/13

Chronologie:
Die Klägerin litt an einem Tonsillenkarzinom im initialen Tumorstadium cT1 pN2b cMX. Es erfolgte eine neck dissection links und Tumortonsillektomie links in einem Bundeswehrkrankenhaus. Nachfolgend wurde im Hause der Beklagten eine Radiochemotherapie mit den Substanzen Cisplatin/5FU begonnen und ein Zweikammerport im rechten Brustbereich für Chemo und Nahrung angelegt.

Bei nachfolgender ausgeprägter Mucositis erfolgte schließlich die stationäre Aufnahme der Klägerin im Hause der Beklagten.
Es wurde eine Magensonde gelegt, die jedoch undicht war. Die Klägerin wies die diensthabenden Ärzte und Schwestern mehrfach darauf hin, dass es aus der Wunde nässte und eiterte. Daraufhin wurde mehrfach eine Korrektur vorgenommen. Diese erfolgte jedoch unzureichend. Die Magensonde nässte auch weiterhin.

Im weiteren Verlauf erfolgte zunächst eine Schmerztherapie (Novaminsulfon, Morphin, lokale Anästhetika, Stomatitislösungen). Die 5FU-Medikation wurde ausgelassen und die Chemotherapie nur mit der Substanz Cisplatin durchgeführt. Die Klägerin bemängelte mehrfach, dass die Hände der diensthabenden Krankenschwestern nicht ausreichend desinfiziert worden waren, bevor die Magensonde versorgt wurde.
Im Rahmen einer Behandlung fiel der Verbindungsanschluss, der an der Leitung der Infusion hing, und an den Port angeschlossen werden sollte, unverpackt auf den Boden. Anschließend wurde die Infusion ohne die Desinfektion des Verschlusses oder sonstige Hygienemaßnahmen vorzunehmen, angeschraubt.
Darüber hinaus war die Zimmernachbarin der Klägerin schwer infektiös. Erst auf Drängen der Klägerin hin, wurde die Mitpatientin in ein Einzelzimmer verlegt mit einem Hinweis an deren Zimmertür, dass nur nach Rücksprache mit Ärzten und nach Vorkehrung spezieller Hygienemaßnahmen das Zimmer betreten werden darf.

Im weiteren Verlauf kam es bei der Klägerin zu einer subfebrilen Temperatur mit nachfolgender Kreislaufinstabilität am Folgetag und Agranulozytose. Das Kreatinin stieg auf 1,44 mg/dl, die Sauerstoffsättigung lag bei 92%. Bei dem Versuch aufzustehen, kam es zu einem Sturz. Daraufhin wurde von Prof. Licht ein Krankentransport in das Krankenhaus Immenstadt veranlasst, wo die Klägerin unmittelbar intensivmedizinisch behandelt werden musste und es erfolgte eine Verlegung in ein anderes Krankenhaus wegen einer Sepsis mit Kreislaufinsuffizienz. Dort wurden zunächst eine kreislaufunterstützende Behandlung und eine Antibiotika-Therapie durchgeführt sowie mit der Gabe von Wachstumsfaktoren (Neupogen) begonnen. Bei pulmonaler Verschlechterung wurde eine Beatmung notwendig. Eine PEG wurde bei fraglicher infizierter Bauchdeckenfistel entfernt. In der transösophagealen Echokardiographie fand sich eine Entzündung der Pulmonalklappe. Ferner entwickelte die Klägerin eine Blutvergiftung und musste für einen Zeitraum von drei Wochen ins künstliche Koma versetzt werden. Die zuvor angelegte Magensonde musste aufgrund der Entzündung entfernt werden. Schließlich kam es zu einem Nierenversagen. Es folgten unzählige Operationen. Die Füße mussten bis zum Mittelfußknochen beidseitig amputiert werden. Dabei wurden die gesamte Fußsohle und die Fersen abgetrennt. Darüber hinaus fand eine Fingeramputation statt, da die Extremitäten nicht ausreichend durchblutet waren. Es wurde Haut verpflanzt und die Hand vorübergehend in die Hüfte eingenäht.
Insgesamt musste sich die Klägerin zwanzig Folgeoperationen unterziehen und langwierige Krankenhausaufenthalte in insgesamt 11 Krankenhäusern über sich ergehen lassen.
Bis heute ist die Klägerin gesundheitlich schwer beeinträchtigt und muss aufgrund des eingetretenen Nierenversagens drei Mal wöchentlich zur Dialyse. Sie ist zu 100 % schwerbehindert.

Den behandelnden Ärzten im Hause der Beklagten ist vorzuwerfen, dass die hygienischen Standards nicht eingehalten wurden. Die Klägerin war über mehrere Wochen mit einer hochinfektiösen Patientin in einem Zimmer gelegen. Dennoch fand keine Händedesinfektion seitens der behandelnden Ärzte und Krankenschwestern statt.

Darüber hinaus wird vorgeworfen, dass die diensthabende Ärztin den Verbindungsschluss, der an der Leitung einer Infusion hing und am Port angeschlossen werden sollte, unverpackt auf den Boden fallen ließ und dann ohne weitere Desinfektion wieder an den Port anschraubte.

Verfahren:
Die Parteien haben vor dem Landgericht Kempten einen widerruflichen Vergleich über 80.000,00 € geschlossen in der Hoffnung, dass der Klägerin dadurch ein langwieriger Prozess mit schwieriger Beweisaufnahme erspart bleibt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Ein Verstoß gegen Hygienevorschriften ist für einen Patienten in der Regel schwer nachzuweisen. Sind jedoch die Indizien und Umstände recht eindeutig, so wie hier, kommt auch ein geschädigter Patient zu seinem Recht, stellt die sachbearbeitende Rechtsanwältin Irene Rist heraus.

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Ciper & Coll., die Rechtsanwälte für Medizinrecht und Arzthaftungsrecht – bundesweit – weiter auf Erfolgskurs:

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Ciper & Coll. informieren:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als „schicksalhaftes Geschehen“ abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Landgericht Frankfurt/M. – vom 15. Mai 2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Befunderhebungsmangel – Metastasenbildung nach nicht erkanntem Prostatakarzinom, LG Frankfurt/M., Az. 2 – 18 O 351/09

Chronologie:
Der Kläger litt an einem Prostatakarzinom, welches in der Folge eine Streuung des Tumors mit Metastasenbildung hervorrief. Der Beklagte und niedergelassene Urologe unterließ über einen Zeitraum von etwa einem Jahr die weitere Abklärung. Insbesondere nahm er keine Biopsie vor und ging beim Kläger fälschlicherweise von einer Prostatitis aus.

Verfahren:
Das Landgericht Frankfurt/M. hat den Vorfall fachmedizinisch überprüfen lassen. Der Gutachter kam zu dem Ergebnis, dass die fehlerhafte Verzögerung der Diagnostik gegen bewährte ärztliche Behandlungsregeln verstoße, was einem Arzt schlechterdings nicht unterlaufen dürfe. Daraufhin schlug das Gericht den Parteien einen Vergleich über 315.000,- Euro vor, den diese akzeptierten. Von dieser Summe wurde ein Teilbetrag in Höhe von 80.000,- Euro als Schmerzensgeld angenommen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Verspätete Karzinomdiagnosen stellen im Bereich des Arzthaftungsrechtes ein immer wieder auftretendes Phänomen dar. Diese Verspätungen haben für die Betroffenen in der Regel erhebliche gesundheitliche Konsequenzen, so auch im vorliegenden Fall, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Michael Roth fest. Die Verfahrensdauer betrug rund fünf Jahre.

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40545 duesseldorf
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Ciper & Coll., die Rechtsanwälte für Medizinrecht u. Arzthaftungsrecht – bundesweit – weiter auf Erfolgskurs:

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Ciper & Coll. informieren:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als „schicksalhaftes Geschehen“ abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einige aktuelle Prozesserfolge der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Hanseatisches Oberlandesgericht – vom 21. April 2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Metastasierung eines Nebennierenkarzinoms, Hanseatisches OLG Hamburg, Az. 1 U 64/13

Chronologie:
Der Kläger befand sich bei der Beklagten aufgrund eines erkannten Nebennierenkarzinoms in Behandlung. Anstatt die Nebenniere absprachegemäß in toto zu entfernen, entfernten die Mediziner nur das Karzinom, so dass sich Metastasen ausbilden konnten. Die Lebenserwartung des Geschädigten ist nur sehr gering.

Verfahren:
Nachdem das Landgericht Hamburg die Klage noch als unbegründet abgewiesen hatte, konnte im Rahmen des Berufungsverfahrens nachgewiesen werden, dass die Beklagte sich jedenfalls bei dem Pathologen hätte versichern müssen, dass das Organ in toto entfernt worden war. Daraufhin einigten sich die Parteien auf eine pauschale Abfindungssumme. Der Streitwert des Verfahrens wurde auf etwa 150.000,00 Euro festgelegt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Dieser Fall zeigt ein weiteres Mal, dass es sich für einen Geschädigten lohnen kann, ein erstinstanzliches Verfahren im Wege der Berufung zu hinterfragen. Es gelten im Falle von unterlassener Befunderhebung Beweislasterleichterungen für den Patienten, die von dem erstbefassten Gericht nicht gewürdigt wurden, so der sachbearbeitende Rechtsanwalt Tobias Kiwitt. Die Verfahrensdauer lag bei rund drei Jahren.

Landgericht Berlin – vom 27. April 2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
X-Beinstellung nach Kniegelenksoperation, LG Berlin, Az.: 35 O 436/10

Chronologie:
Die Klägerin unterzog sich einer Knieoperation im Hause der Beklagten. Diese Operation erfolgte nicht dem fachmedizinischen Standard entsprechend. Die behandelnden Ärzte verursachten eine Überkorrektur, welche deutlich sichtbar ist. Auch postoperativ erkannten die behandelnden Ärzte diese Überkorrektur nicht. Durch die Fehlstellung leidet die Klägerin nachhaltig gesundheitlich.

Verfahren:
Da eine außergerichtliche Einigung scheiterte, musste die Patientin gerichtliche Hilfe beanspruchen. Nach umfangreicher Beweisaufnahme schlug das Gericht den Parteien einen Vergleich vor, den diese annahmen. Der Streitwert liegt im fünfstelligen Eurobereich.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Wenn Versicherer außergerichtlich nicht bereit sind, eine angemessene Regulierung vorzunehmen, so wie hier, ist ein Patient geradezu genötigt, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das ist zwar bedauerlich, aber erforderlich, so der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel C. Mahr, LLM, Fachanwalt für Medizinrecht.

Landgericht Mainz – vom 30. April 2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehldiagnose einer Beinvenenthrombose, links, LG Mainz, Az.: 2 O 259/11

Chronologie:
Der Kläger begab sich 2009 in eine Notarztzentrale wegen des Verdachts einer Thrombose. Von dort wurde er umgehend in eine Klinik überwiesen. Dort schlossen die Ärzte eine Thrombose indes aus und therapierten den Patienten mit Salben und Schmerzmitteln. Es entwickelte sich daraufhin eine symptomatische Lungenarterienembolie.

Verfahren:
Das Landgericht Mainz hat den Vorfall mittels eines fachinternistischen Gutachtens überprüfen lassen. Dieses konstatiert im Ergebnis, dass die Diagnosestellung und damit der Behandlungstermin der Erkrankung verspätet erfolgt seien und als kausaler Schaden eine Lungenembolie eingetreten ist. Daraufhin schlug das Gericht den Parteien einen Vergleich über pauschal 11.200,- Euro vor, den diese akzeptierten.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Bereits vor dem Arzthaftungsprozess hatte der Kläger die Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz involviert (Az.: 48/10). Diese konstatiert per 25.2.2011, dass ein „vorwerfbares Verhalten der Klinik“ vorliege. Trotz dieser eindeutigen Konstatierung war der Versicherer der Klinik, die HDI-Gerling, nicht zu einer außergerichtlichen Regulierung bereit, so dass der Patient gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen musste. Derartiges stellt leider keine Ausnahme dar, stellt RA Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht fest.

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Ciper & Coll., die Rechtsanwälte für Medizinrecht und Arzthaftungsrecht, weiter auf Erfolgskurs

Ciper & Coll., die Rechtsanwälte für Medizinrecht und Arzthaftungsrecht, weiter auf Erfolgskurs

Ciper & Coll., die Rechtsanwälte für Medizinrecht und Arzthaftungsrecht, weiter auf Erfolgskurs

Quelle: Google Bilder

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Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als „schicksalhaftes Geschehen“ abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Oberlandesgericht Frankfurt/M. – vom 10. März 2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Quadrizepsparese sowie Wurzelläsion L4/L5 nach Spinalkanalstenose, OLG Frankfurt/M., Az.: 8 U 224/12

Chronologie:
Der Kläger litt seit Jahren unter Rückenschmerzen. Bei ihm wurde eine Spinalkanalstenose diagnostiziert, die in der Klinik der Beklagten operativ behandelt wurde. Postoperativ kam es zu einer beidseitigen Quadrizepsparese.

Verfahren:
Der Kläger hat zunächst das Landgericht Wiesbaden mit dem Vorfall involviert (Az. 2 O 233/09), das die Klage als unbegründet abwies. Die Prozessvertreter des Klägers rieten ihm sodann an, gegen die Entscheidung in Berufung zu ziehen. Vor dem OLG Frankfurt/M. kam es zu einer weiteren Beweisaufnahme, die zum Ergebnis hatte, dass die Risikoaufklärung nicht hinreichend war. Daraufhin schlug das Gericht den Parteien einen Vergleich über pauschal 35.000,- Euro an.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
In Arzthaftungsprozessen macht es im Falle der Klageabweisung in der ersten Instanz für den geschädigten Patienten oftmals Sinn, in Berufung zu gehen. Die Arzthaftungssenate führen in vielen Fällen sodann eine weitere Beweisaufnahme durch, die für den Kläger positiv ausgehen kann, so wie hier, stellt RA Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht fest.

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Kurfürstendamm 217
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Pressemitteilungen

Ciper & Coll. – die Rechtsanwälte für Patienten weiter auf Erfolgskurs: Fehlgeschlagene Hüftimplantation.

Ciper & Coll. – die Rechtsanwälte für Patienten weiter auf Erfolgskurs: Fehlgeschlagene Hüftimplantation.

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als „schicksalhaftes Geschehen“ abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Landgericht Essen – vom 23. März 2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Hüftoperation mit Prothesenlockerung, LG Essen, Az. 1 O 53/12

Chronologie:
Der Kläger wurde 2010 im Krankenhaus der Beklagten behandelt. Diese implantierte eine zementfreie Hüft-TEP rechts. Dabei wurde eine zu kleine Prothese gewählt, so dass der Kläger unter massiven Schmerzen litt. Eine Revisionsoperation war erforderlich.

Verfahren:
Das Landgericht Essen hat den Vorfall mittels eines fachorthopädischen Gutachtens hinterfragen lassen. Der Gutachter stellte im Ergebnis eine Fehlerhaftigkeit der Behandlung fest. Daraufhin verurteilte das Gericht die Beklagten zur Zahlung eines Schmerzensgeldes von 7.500,- Euro und stellte zudem fest, dass die Beklagten verpflichtet sind, sämtliche weiteren materiellen Schäden für Vergangenheit und Zukunft zu ersetzen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Die Klägervertreter werden nunmehr wiederum an die Gegenseite herantreten und diese zur Zahlung der materiellen Schäden, die noch zu spezifizieren sind, aufzufordern. Verweigert der Versicherer dieses erneut, kommt es zu einem Folgeprozess, dann wiederum vor dem Landgericht Essen, so RA Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht.

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Pressemitteilungen

Ciper & Coll., die Rechtsanwälte für Medizinrecht, Arzthaftungsrecht, Schmerzensgeld, weiter auf Erfolgskurs:

Ciper & Coll., die Rechtsanwälte für Medizinrecht, Arzthaftungsrecht, Schmerzensgeld, weiter auf Erfolgskurs:

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Ciper & Coll. informieren:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als „schicksalhaftes Geschehen“ abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Oberlandesgericht Frankfurt/M. – vom 10. März 2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Quadrizepsparese sowie Wurzelläsion L4/L5 nach Spinalkanalstenose, OLG Frankfurt/M., Az.: 8 U 224/12

Chronologie:
Der Kläger litt seit Jahren unter Rückenschmerzen. Bei ihm wurde eine Spinalkanalstenose diagnostiziert, die in der Klinik der Beklagten operativ behandelt wurde. Postoperativ kam es zu einer beidseitigen Quadrizepsparese.

Verfahren:
Der Kläger hat zunächst das Landgericht Wiesbaden mit dem Vorfall involviert (Az. 2 O 233/09), das die Klage als unbegründet abwies. Die Prozessvertreter des Klägers rieten ihm sodann an, gegen die Entscheidung in Berufung zu ziehen. Vor dem OLG Frankfurt/M. kam es zu einer weiteren Beweisaufnahme, die zum Ergebnis hatte, dass die Risikoaufklärung nicht hinreichend war. Daraufhin schlug das Gericht den Parteien einen Vergleich über pauschal 35.000,- Euro an.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
In Arzthaftungsprozessen macht es im Falle der Klageabweisung in der ersten Instanz für den geschädigten Patienten oftmals Sinn, in Berufung zu gehen. Die Arzthaftungssenate führen in vielen Fällen sodann eine weitere Beweisaufnahme durch, die für den Kläger positiv ausgehen kann, so wie hier, stellt RA Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht fest.

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