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Pressemitteilungen

Wie wichtig ist digitale Zuverlässigkeit in der Immobilienwirtschaft 4.0?

Ein Experteninterview mit Ralf Ronneburger

Während das Voranschreiten der Digitalisierung in der Gesellschaft über viele Jahre hinweg vordergründig im Bereich der Unterhaltungselektronik und in ausgewählten Branchen (wie u.a. der Medizin- oder Produktionstechnik) wahrgenommen werden konnte, hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten viel in der Automation der Arbeitswelt getan. Mittlerweile werden zahlreiche komplexe Geschäftsprozesse digital abgebildet – natürlich auch im Bereich der Vermarktung und Verwaltung von Immobilien. Was dank Kosten- und Aufwandsreduzierung einerseits immense ökonomische Vorteile schafft, führt andererseits aber auch zu einer stärkeren Abhängigkeit von modernen Technologien. Das birgt teilweise enorme Risiken, weil gerade in mittelständischen Unternehmen die Zuverlässigkeit entsprechender Prozesse und Services nicht mit dem Grad der Digitalisierung Schritt hält.

Ralf Ronneburger, IT-Leiter der FIO SYSTEMS AG, im Kurz-Interview über digitale Herausforderungen in der Immobilienwirtschaft und wie FIO diesen begegnet.

Im Mai 2019 warnte die TELEKOM vor einem rasanten Anstieg von Cyber-Attacken. Bis zu 46 Millionen Angriffe täglich registrierte das Unternehmen auf seine Infrastruktur – ein Anstieg zum Vorjahr um ganze 31 Millionen. Wie schätzt FIO das Risiko von Cyberkriminalität für kleine und mittelständische Unternehmen ein?

Das Risiko für KMU, Opfer von Cyberkriminalität zu werden, ist im Vergleich zu Großunternehmen und Konzernen relativ hoch. Zwar gibt es bei größeren Unternehmen vermeintlich höhere Ausbeute im Hinblick auf den Umfang der Datenpools, allerdings sind Großfirmen auch deutlich besser gegen entsprechende Attacken gerüstet. Die meisten KMU sind nicht auf IT-Sicherheit spezialisiert. Es fehlt ihnen an Technologie-Expertise, Erfahrungswerten aber auch oftmals schon an entsprechenden Ressourcen wie Manpower und Budget. Hier sind die Sicherheitsbarrieren für entsprechende Angriffe einfach deutlich geringer. Und gerade, weil KMU Daten oftmals ausschließlich lokal hosten, kann es im Zweifelsfall brenzlig werden.

Welche Sicherheitsvorkehrungen können KMU treffen, um Kundendaten erfolgreich vor Phishing-Attacken und Hackerangriffen zu schützen?
In erster Linie natürlich durch aktuelle Virenscanner und -signaturen sowie Spam-Filter, die auch schon Phishing-Links aufgrund entsprechender Muster erkennen. Darüber hinaus ist es unerlässlich, die Mitarbeiter zu sensibilisieren, da eine Erkennungssoftware keinen vollständigen Schutz bieten kann. Dies umfasst vor allem nachdrückliche Hinweise, unbekannte Links und Anhänge nicht zu öffnen.

Wie schützt sich die FIO SYSTEMS AG selbst vor entsprechenden Angriffen? Wie schafft FIO digitale Sicherheit für sich und seine Kunden?
Alle genannten Aspekte kommen natürlich auch bei uns zum Tragen. So investieren wir beispielsweise sehr viel Geld und Manpower in neueste Virenschutztechnologie, arbeiten mit Hochleistungsrechenzentren zusammen und schulen eingehend unsere Mitarbeiter im Bereich Datenschutz und Datensicherheit.

Neben der Datenspeicherung in ISO 27001 zertifizierten Rechenzentren, üblichen Datensicherungen sowie der Redundanz kritischer Komponenten im Rechenzentrum spiegelt FIO wichtige Daten in ein Standby-Rechenzentrum, um selbst für Katastrophenfälle gerüstet zu sein. Der Betrieb im Rechenzentrum bietet gleich mehrere Vorteile – wie effektiven Brand- und Einbruchschutz sowie kontinuierliche Stromversorgung und redundante Internet-Anbindungen, die bei einem lokalen Betrieb im Unternehmen so nicht wirtschaftlich zu gewährleisten sind.
Darüber hinaus haben wir getrennte Netzwerksegmente etabliert, so dass bestimmte Systeme in einem abgetrennten Bereich zusätzlich geschützt sind.

Fakt ist allerdings, dass es keine 100%ige Sicherheit gibt. Es gibt ja trotz aller Sicherheitsvorkehrungen auch kein Flugzeug, dass zu 100% zuverlässig ist. Wir geben jedoch täglich unser Bestes, um höchstmögliche Sicherheit und Zuverlässigkeit für unsere Kunden zu erreichen. Dabei sorgen wir nicht nur dafür, dass die Daten unserer Kunden sicher sind, sondern auch, dass unsere Software stabil, jederzeit verfügbar und nutzerorientiert ist. Dafür arbeiten wir auch eng mit unseren Kunden zusammen, um unsere Produkte agil deren Bedürfnissen anzupassen und weiterzuentwickeln.

Zentrales Schlagwort der Digitalisierung ist natürlich auch Innovation. Wie treibt FIO den Innovationsprozess im eigenen Haus voran? In welchen Segmenten sieht FIO Innovationspotenzial für die nächsten Jahre?

Wir treiben Innovationen voran, indem wir unsere Produkte kontinuierlich an neue Technologien und Frameworks anpassen sowie Marktentwicklungen beobachten und befördern. Des Weiteren forschen wir in der hauseigenen Innovationsabteilung „Innovations“ mit neuen Technologien und arbeiten an neuen Produkten.

Das größte Potenzial sehen wir künftig vor allem im Bereich Virtual Reality und KI. Hier arbeiten wir bereits an verschiedenen Projekten, genaueres dazu wird aber noch nicht verraten.

Mit ihren webbasierten Cloudlösungen zählt die FIO SYSTEMS AG zu den führenden Softwareanbietern und wichtigsten Wegbereitern der Digitalisierung in der Finanz- und Immobilienwirtschaft in Deutschland. Das Unternehmen beschäftigt heute 165 Mitarbeiter an vier Standorten im In- und Ausland und verzeichnet über 130.000 aktive Anwender der verschiedenen Branchenlösungen – darunter zahlreiche Vertreter der S-Finanzgruppe sowie Volks- und Raiffeisenbanken.

Seit 1999 arbeitet FIO erfolgreich an der Digitalisierung und Automation komplexer Geschäftsprozesse, sowie der Verschlankung umfassender Workflows in den Bereichen Vermarktung, Verwaltung, Schadenmanagement & Zahlungsverkehr. Die Softwarelösungen ermöglichen Branchenvertretern maximale Mobilität bei minimalem Zeit- und Kostenaufwand. Sie sind skalierbar, intuitiv bedienbar, folgen höchsten Datenschutzbestimmungen und verfügen über eine moderne, zukunftsfähige Architektur, die es ermöglicht, die Software gemeinsam mit den Kundenanforderungen und fortschreitender Digitalisierung wachsen zu lassen.

FIO ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG. Mehr Informationen über FIO und ihre Softwarelösungen finden Sie unter: www.fio.de

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Hessens Wissenschaftsministerin überzeugt sich von Cybersicherheit made in Darmstadt

Angela Dorn zu Besuch am Fraunhofer SIT

Hessens Wissenschaftsministerin Angela Dorn hat sich am Dienstag ein Bild von der Darmstädter Cybersicherheitsforschung am Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT gemacht. Ministerin Dorn überzeugte sich von den Fortschritten in der IT-Sicherheit und betonte die große Bedeutung der Forschung in diesem Bereich für die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft.

Während ihres Besuchs stellten die Fraunhofer-Wissenschaftler der hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst einen neu entwickelten Schwachstellenscanner vor, der automatisiert Softwarecode analysiert und Sicherheitslücken erkennt, und eine neue Anwendung, die die Ausgabe von gefälschten Web-Zertifikaten unterbinden kann. Damit können etwa betrügerische Kopien von bekannten Webseiten, die so aussehen, als hätten sie ein gültiges Sicherheitszertifikat, verhindert werden. Außerdem informierte sich Angela Dorn über Multimedia-Analysetechniken, die Fraunhofer-Forscher auf das als Strache-Video bekannt gewordene Filmmaterial angewandt hatten, um im Auftrag des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ das Video auf Echtheit zu prüfen.

Angela Dorn zeigte sich beeindruckt von der großen Forschungskompetenz zur IT-Sicherheit am Standort Darmstadt. „Darmstadt ist über die Jahre gezielt zu einem Hotspot der Cybersicherheit ausgebaut worden, unter anderem auch dank Förderung über das Land Hessen“, erklärte die Wissenschaftsministerin. „Ich sehe diese Investitionen sehr gut angelegt, da Wissenschaft und Forschung die Grundlage für die wirtschaftliche Stärke Hessens sind. Mit CRISP beherbergt Darmstadt nun das größte Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit in Deutschland und spielt damit eine zentrale Rolle für die Forschung und Digitalisierung in Hessen und Deutschland.“

Das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit CRISP wurde zum 1. Januar 2019 gegründet und wird von Bund und Land Hessen dauerhaft gefördert. CRISP ist ein Forschungszentrum der Fraunhofer-Gesellschaft für ihre beiden Darmstädter Institute SIT und IGD unter Beteiligung der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Darmstadt. In einem einzigartigen und innovativen Kooperationsmodell von universitärer und außeruniversitärer Forschung werden die Kompetenzen und Stärken von Fraunhofer mit den Kompetenzen und Stärken von Hochschulen kombiniert. Mit zusammen über 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bilden diese die europaweit größte Forschungseinrichtung im Bereich Cybersicherheit. Mittelfristig soll diese Zahl auf 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigen.

Weitere Informationen unter https://www.sit.fraunhofer.de/

Bildunterschrift – v.l.n.r.: Prof. Dr. Michael Waidner, Institutsleiter des Fraunhofer SIT; Ministerin Angela Dorn; Dr. Ulrike Mattig, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien gefördert.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie
Oliver Küch
Rheinstraße 75
64295 Darmstadt
+49 6151 869-213
oliver.kuech@sit.fraunhofer.de
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Neo4j & Thales: Graphdatenbank mit Data-at-Rest-Verschlüsselung

Wachsende Nachfrage nach Graphdatenbanken benötigt umfassende Kontrollfunktionen für Datenschutz und -sicherheit

München, 23. Juli 2019 – Neo4j, Anbieter der führenden Graphdatenbank, kündigt die Integration von Thales Vormetric Transparent Encryption (VTE) in die Neo4j Enterprise Version an. Mit der Integration der Datensicherheits-Lösung erhält die Neo4j Graphdatenbank industriereife Data-at-Rest-Verschlüsselung. Anwender von Neo4j können so strenger werdende Sicherheits- und Compliance-Anforderungen erfüllen ohne Performance-Einbußen bei Hardware und Software zu verzeichnen.

Die Integration gewährleistet die Einhaltung von Unternehmensrichtlinien und gesetzlicher Auflagen für Neo4j-Instanzen, einschließlich Data-at-Rest-Verschlüsselung mit zentraler Schlüsselverwaltung, Kontrolle von privilegierten Benutzerzugriffen und detaillierter Audit-Protokollierung für Datenzugriffe. Die Lösung wird ohne Änderungen an der Infrastruktur bereitgestellt. Dadurch können Sicherheitsteams die Verschlüsselung mit minimaler Unterbrechung sowie geringen Aufwand und Kosten implementieren. Daten sind dort geschützt, wo sie sich befinden, vor Ort, in unterschiedlichen Clouds sowie in Big-Data- und Container-Umgebungen.

Die Data-at-Rest Verschlüsselung von Vormetric ist eine leistungsstarke Ergänzung zu den Sicherheitsfunktionen der Neo4j Enterprise Edition. Dazu zählen Client-Server- und Intra-Cluster-Wire-Verschlüsselung, Kerberos- und LDAP-Integration, rollenbasierte Zugriffskontrolle sowie Graph-Perspektiven in Neo4j Bloom. Eine Reihe von fein abgestuften Zugriffs- und Sichtbarkeitskontrollen sollen in Kürze folgen.

„Neo4j entwickelt sich mehr und mehr zu einem zentralen Baustein in der Datenarchitektur unserer Kunden. Damit wächst auch die Nachfrage nach Data-at-Rest Verschlüsselung, um die in Neo4j Enterprise Edition integrierten Sicherheits- und Verschlüsselungsfunktionen weiter zu ergänzen“, erklärt Philip Rathle, VP of Products bei Neo4j. „Mit Vormetric Transparent Encryption können Neo4j-Kunden auch in sicherheitskritischen Branchen wie Finanzwesen und Versicherungen sowie im Gesundheitswesen Innovation weiter vorantreiben und dabei auf durchgängige Datensicherheit und bewährt hoher Performance ihrer Graphdatenbank vertrauen.“

„Branchenführer nutzen Graphtechnologie, um eine neue Perspektive auf ihre Kunden zu gewinnen und innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Arun Gowda, VP, Global Business Development for Cloud Protection and Licensing bei Thales. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Neo4j. Unternehmen können mit Graphtechnologie die digitale Transformation umsetzen und dabei auf weit verbreitete und zuverlässige Datensicherheitslösungen bauen.“

Graphtechnologie („Graphs“) zählt laut Gartner* zu den Top 10 Trends der Daten- und Analysetechnologie 2019: „Die Anwendung von Graph-Processing und Graphdatenbanken wird bis 2022 jährlich um 100% wachsen. Ziel ist es, die Datenaufbereitung kontinuierlich zu beschleunigen und hoch komplexe und lernfähige Data Science zu betreiben.“

Mit zunehmender Marktreife von Graphdatenbanken ist es daher umso wichtiger Datenintegrität, Datenschutz und Datensicherheit bereitzustellen. Zudem lässt sich insbesondere bei unternehmenskritischen Neo4j-Implementierungen Sicherheit nicht auf Kosten von Echtzeit-Analysen und High-Performance realisieren. Die Integration von VTE in Neo4j bietet hier ein hohes Maß an Sicherheit ohne Leistungseinbußen.

* Top 10 Data and Analytics Technology Trends That Will Change Your Business, Rita Sallam et al, April 11, 2019

Mehr über die Integration von Neo4j und Thales Vormetric Transparent Encryption erfahren Sie auf der Neo4j Webseite.

Über Neo4j:
Neo4j ist die führende Graph-Plattform, die Unternehmen wie Airbus, Comcast, eBay, NASA, UBS, Walmart entscheidende Innovationen und Wettbewerbsvorteile bietet. Tausende von Community- Projekten sowie mehr als 300 Kunden erschließen vernetzte Daten mit Hilfe von Neo4j, um Zusammenhänge zwischen Menschen, Prozessen, Standorten und Systemen aufzudecken. Der Fokus auf Datenbeziehungen ermöglicht es Anwendungen, die mit Neo4j entwickelt wurden, die Herausforderungen vernetzter Daten zu meistern – von künstlicher Intelligenz, über Betrugserkennung und Echtzeit-Empfehlungen bis hin zum Stammdatenmanagement. Weitere Informationen unter Neo4j.com und @Neo4j.

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Datenschutzkonforme Videoaufzeichnung: Axis launcht AXIS Live Privacy Shield

Innovative Maskierungslösung schützt Privatsphäre bei Videoaufnahmen

Axis Communications launcht das AXIS Live Privacy Shield, eine innovative edge-basierte Analysesoftware für Netzwerk-Kameras, mit der Personen in Videostreams mit bis zu voller Bildrate in Echtzeit maskiert werden können. Dabei werden aktuelle Datenschutzvorschriften sowie -bestimmungen berücksichtigt. Das AXIS Live Privacy Shield eignet sich für die Anwendung in verschiedenen Einsatzgebieten wie Firmengebäuden, öffentlichen Plätzen, Logistikbetrieben oder dem Handel.

Datenschutzkonforme Videoaufnahmen

Technologisch vergleicht das AXIS Live Privacy Shield eine Live-Kameraansicht mit einer eingelernten Hintergrundszene und wendet auf selbst definierte Bereiche eine detaillierte und dynamische, transparente Maske an. Personen und Objekte in Bewegung erscheinen als Transparenzen auf dem erfassten Hintergrund. Der gesamte Vorgang erfolgt in Echtzeit und vermeidet das unerwünschte Erfassen personenbezogener Daten, ohne jedoch den gesamten Bereich zu verpixeln oder zu schwärzen. Obwohl die Identitäten von Einzelpersonen maskiert werden, ist es so dennoch möglich, ihre Bewegungen zu sehen.

Standardmäßig kommt die dynamische Maskierung von Personen auf dem gesamten Sichtfeld der Kamera zur Anwendung. Nutzer der Analysesoftware können jedoch auch Bereiche festlegen, in denen keine Maskierung angewandt werden soll – beispielsweise bei einem Förderband mit Objekten in Bewegung oder eben im Kassenbereich im Supermarkt, die gut sichtbar sein müssen. Anwender können das System jedoch auch so konfigurieren, dass es einen gesonderten, zusätzlichen Videostream ohne dynamische Maskierung liefert, damit autorisierte Betrachter bei einem Zwischenfall auf Details für forensische Zwecke zugreifen können.

Zu den wichtigsten Eigenschaften des AXIS Live Privacy Shield gehören:
-Datenschutzkonforme Bildüberwachung und -aufzeichnung
-Zuverlässige, dynamische Maskierung in Echtzeit bei hohen Bildraten
-Leistungsstarke, edge-basierte Lösung
-Einfache Installation, Konfiguration und Verwaltung
-Besonders geeignet für Innenbereiche mit guter, gleichmäßiger Ausleuchtung

Flexible Anwendungsgebiete

Die Analysesoftware läuft direkt auf ausgewählten Kameras von Axis, so dass keine teuren zusätzliche Server erforderlich sind. Dadurch ist auch eine einfache sowie flexible Skalierung möglich. Das AXIS Live Privacy Shield eignet sich für die Videoüberwachung oder -aufzeichnung aus der Ferne in Bereichen, in denen die Überwachung ansonsten aufgrund von Datenschutzvorschriften und -bestimmungen problematisch ist. Es ist für den Einsatz in Innenbereichen mit guter, gleichmäßiger Beleuchtung konzipiert und ideal geeignet für Verarbeitungs-, Fertigungs- und Logistikanwendungen, in denen die Videoüberwachung vorrangig zur Prozessüberwachung eingesetzt wird. Weitere potenzielle Anwendungen gibt es im Einzelhandel, Gesundheits- und Bildungswesen sowie in Ämtern und Behörden.

„Das AXIS Live Privacy Shield eröffnet ganz neue Möglichkeiten und wir sind stolz darauf, eine so innovative dynamische Maskierungslösung bei der Videoüberwachung auf den Markt bringen zu können. Mit dem AXIS Live Privacy Shield können Personen in Echtzeit unkenntlich und aktuelle Datenschutzrichtlinien eingehalten werden. Gerade der Schutz der Privatsphäre ist uns wichtig und wir können ihn mit dieser Lösung einwandfrei garantieren“, so Edwin Roobol, Regional Director Middle Europe bei Axis Communications.

Das AXIS Live Privacy Shield ist zunächst in ausgewählten Ländern verfügbar. Mehr Informationen zum neuen Produkt finden sich auch auf der offiziellen Produktseite.

Axis ermöglicht eine smarte und sichere Welt durch die Entwicklung von Netzwerklösungen. Diese bieten Erkenntnisse, um die Sicherheit und Geschäftsmethoden zu verbessern. Als Marktführer im Bereich Netzwerk-Video bietet Axis Produkte und Dienstleistungen für Videoüberwachung und -analyse sowie Zutrittskontrolle und Audiosysteme. Das 1984 gegründete schwedische Unternehmen beschäftigt mehr als 3.000 engagierte Mitarbeiter in über 50 Ländern. Gemeinsam mit seinen Partnern auf der ganzen Welt bietet das Unternehmen kundenspezifische Lösungen an.
Weitere Informationen über Axis finden Sie unter www.axis.com

Kontakt
Axis Communications
Andreas Reimann
Adalperostraße 86
85737 Ismaning
+49 811 555 08 21
axis@schwartzpr.de
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CONTECHNET mit neuer Veranstaltungsreihe

Informationssicherheit heute, morgen, übermorgen … Was haben IT-Notfallplanung und Datenschutz damit zu tun?

Hannover, 16. Juli 2019 – Im Rahmen der Roadshow „CONTECHNET klärt auf!“ sind Interessierte dazu eingeladen, sich über die Themen Informationssicherheit, IT-Notfallplanung und Datenschutz zu informieren. Die erfolgreiche Auftaktveranstaltung in Hamburg hat gezeigt, dass der Aufholbedarf zu diesen Themen groß ist. Nun folgen fünf weitere Termine deutschlandweit, an denen der Softwarehersteller umfassende Informationen liefert sowie mit Mythen aufklärt.

Zahlreiche gesetzliche Regulierungen wie das IT-Sicherheitsgesetz, die EU-DSGVO und die NIS-Richtlinie stellen die Security-Experten vor immer größere Herausforderungen. Die Folge: Verwirrung und Unsicherheit sind groß. Wie also mit all diesen Anforderungen umgehen und vor allem wo anfangen? Um genau dieser und weiteren Fragen rund um die Themen Informationssicherheit, IT-Notfallplanung und Datenschutz nachzugehen, hat der deutsche Hersteller eine Roadshow auf die Beine gestellt und möchte bei den einzelnen Terminen Aufklärungsarbeit leisten. „Viele Verantwortliche haben schon lange den Überblick über die gesetzlichen Anforderungen verloren“, erläutert Jörg Kretzschmar, Geschäftsführer der CONTECHNET Deutschland GmbH. „Wenn die Zeit drängt und der Gesetzgeber eine Zertifizierung fordert, sind die Verantwortlichen oft komplett überfordert. Die Konsequenz: Es wird ein Berater ins Haus geholt, dem man das Projekt und somit die Verantwortung überträgt. Da geschieht schon der entscheidende Fehler: Viele Beratungsgesellschaften haben nämlich das Ziel, möglichst viele Beratungstage zu verkaufen.“

Aus der Praxis für die Praxis
Die Roadshow ist besonders praxisnah gestaltet und vermittelt zunächst Grundlagen der komplexen Thematik. Dabei werden auch die Zusammenhänge von Informationssicherheit, IT-Notfallplanung und Datenschutz verdeutlicht. In einem kleinen Rahmen und ungezwungener Atmosphäre erhalten die Teilnehmer wertvolle Informationen und bekommen einen praktischen Anwenderleitfaden mit an die Hand. Das Veranstaltungsformat bietet Raum für Diskussionen und einen regen Austausch. Im Dialog mit den Experten erfahren die Interessenten, welche Lösungen ihre Arbeitsabläufe vereinfachen und damit ihre Aufwände langfristig verringern.

Vergangene Woche in Hamburg konnten sich die Teilnehmer bereits von dem neuen Format überzeugen. Bis in die frühen Abendstunden wurde dabei reichlich diskutiert. Fünf weitere Termine deutschlandweit stehen bereits fest. Über die Webseite des Softwareherstellers können sich interessierte Endkunden kostenfrei zu den jeweiligen Veranstaltungen anmelden:
https://www.contechnet.de/de/termine

Regensburg, 17.07.2019
Berlin, 03.09.2019
Bonn, 18.09.2019
Kassel, 24.09.2019
Rosenheim, 26.09.2019

Über CONTECHNET:
Die CONTECHNET Deutschland GmbH ist ein deutscher Softwarehersteller und wurde im Jahr 2007 in der Region Hannover gegründet. Die CONTECHNET-Suite besteht aus INDART Professional® – IT-Notfallplanung, INDITOR® BSI – IT-Grundschutz, INDITOR® ISO – ISO 27001 und INPRIVE – Datenschutz. Mit diesen intuitiv zu bedienenden Lösungen ist der Anwender auch im Ernstfall handlungs- und auskunftsfähig. Alle Softwarelösungen sind praxisorientiert und verfolgen eine strukturierte sowie zielführende Vorgehensweise. Weitere Informationen unter www.contechnet.de

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Neue KI wandelt Interviews automatisch in Text

Kostenfreie Alpha-Version f4x ab 19.07. verfügbar.

Speziell für Interviews
Eine Lösung zum automatisierten Umsetzen von Interviewaufnahmen in Text ermöglicht das Marburger Unternehmen audiotranskription in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme. Hierzu wurde eine KI speziell auf Interviews trainiert und kann so ohne vorheriges Training genutzt werden.

Sichere Infrastruktur in Deutschland
Um dem Datenschutz und der Vertraulichkeit von Interviews gerecht zu werden arbeitet die Lösung ausschließlich verschlüsselt und auf einer sicheren Infrastruktur komplett in Deutschland. Nutzer finden auf den Seiten von audiotranskription.de zudem kostenfreie Checklisten und Tipps, wie man Interviews DSGVO-konform führt und verarbeitet.

Kostenfreie Testversion für Forschende und Journalisten
Forschende und Journalisten können eine kostenfreie Testversion der Software „f4x“ erhalten. Diese wird erstmals am Tagungsstand zum „Berliner Methodentreffen“ am 19. und 20.7. im Foyer der FU Berlin erhältlich sein.

Weitere Infos:
audiotranskription.de/Spracherkennung

Kontakt: Thorsten Pehl – dr.dresing & pehl GmbH – Deutschhausstraße 22a – 35037 Marburg
Tel: 06421 5909790 Mail: thorsten.pehl@audiotranskription.de

Die Erziehungswissenschaftler Thorsten Pehl und Dr. Thorsten Dresing haben schon während des Studiums an gemeinsamen Produkten gearbeitet. Aus Ihrer Tätigkeit an der Uni heraus haben sie das Marburger Unternehmen „audiotranskription“ gegründet und 2009 den Hessischen Gründerpreis gewonnen.
Zum Angebot gehört Software zum Abtippen von Interviews und zum späteren wissenschaftlichen Auswerten der Interviews. Die Programme sind an nahezu allen deutschen Hochschulen im Einsatz.

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Thorsten Pehl
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35037 Marburg
064215909790
pehl@dresing-pehl.de
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TAROX AG wird Fachdistributor für die CONTECHNET Suite

Softwarelösungen für Informationssicherheit, IT-Notfallplanung und Datenschutz

Hannover, 10. Juli 2019 – Der deutsche Softwarehersteller CONTECHNET kooperiert ab sofort mit dem Distributor TAROX, der IT-Komplettlösungen und umfassende Produktfamilien in der DACH-Region vertreibt. Kunden der TAROX AG profitieren durch diese Partnerschaft von ganzheitlicher Unterstützung in den Bereichen Informationssicherheit, IT-Notfallplanung und Datenschutz.

Die Sicherheit sowie Verfügbarkeit von Firmendaten zu gefährden, kann sich kein Unternehmen mehr leisten. Viele kleine und mittelständische Organisationen (KMU) investieren deshalb nachhaltig in ihre Informationssicherheit und in IT-Security. Integrierte Managementsysteme spielen dabei eine tragende Rolle. Lösungen, die eine strukturierte Vorgehensweise verfolgen und sich an den Bedürfnissen der Anwender orientieren, bieten einen besonderen Vorteil. Diese Aspekte verbindet CONTECHNET in seinen Softwarelösungen.
„Wir haben uns für eine Partnerschaft mit CONTECHNET entschieden, da wir insbesondere von der Vorgehensweise des Herstellers überzeugt sind und den Mehrwert für unsere Kunden sehen“, erklärt Patrick Andreas, Information Security Manager und Leiter der TAROX Security. „Auf diese Weise erhalten unsere Kunden ein Komplettpaket aus einer Hand.“

Ab sofort sind folgende CONTECHNET-Lösungen über die TAROX AG erhältlich:
INDITOR® ISO/INDITOR® BSI – Informationssicherheit:
– führen in wenigen Schritten zu einem Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS)
– dienen zur Risikominimierung und zum Schutz der Unternehmensinformationen
– INDITOR® ISO erfüllt alle Anforderungen nach ISO/IEC 27001.
– INDITOR® BSI unterstützt bei der Einhaltung der BSI-Standards 200-1, 200-2 sowie 200-3.

INDART-Professional® – IT-Notfallplanung:
– vereinfacht den Aufbau und die Pflege einer prozessorientierten IT-Notfallplanung
– definiert Abhängigkeiten zwischen den Kernprozessen und der Infrastruktur zur Erstellung eines maßgeschneiderten IT-Notfallhandbuchs
– stellt die Handlungsfähigkeit des Anwenders im Notfall sicher

INPRIVE® – Datenschutz:
– erleichtert die Dokumentation des Datenschutzes gemäß der EU-DSGVO (Europäische Datenschutz-Grundverordnung)
– umfassende Berichte dienen als Nachweis

„Wir sind überzeugt, mit der TAROX AG einen idealen Partner gefunden zu haben“, sagt Janis Zettel, Account Manager bei CONTECHNET. „Der Distributor verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung auf dem IT-Markt und kann auf ein weitreichendes Netzwerk zurückgreifen. Unser Ziel ist es, neue Partnerschaften zu schließen, um so unseren Marktanteil weiter auszubauen.“

Über CONTECHNET:
Die CONTECHNET Deutschland GmbH ist ein deutscher Softwarehersteller und wurde im Jahr 2007 in der Region Hannover gegründet. Die CONTECHNET-Suite besteht aus INDART Professional® – IT-Notfallplanung, INDITOR® BSI – IT-Grundschutz, INDITOR® ISO – ISO 27001 und INPRIVE – Datenschutz. Mit diesen intuitiv zu bedienenden Lösungen ist der Anwender auch im Ernstfall handlungs- und auskunftsfähig. Alle Softwarelösungen sind praxisorientiert und verfolgen eine strukturierte sowie zielführende Vorgehensweise. Weitere Informationen unter www.contechnet.de

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Die Bundesdatenschutzkammer e.V stellt sich vor

Aufgaben und Intention der neu gegründeten Bundesdatenschutzkammer

Wir, als Bundesdatenschutzkammer möchten den ständigen Erfahrungsaustausch unter den relevanten Interessenverbänden sicherstellen und die gegenseitige Abstimmung ihrer Ziele und Tätigkeiten gewährleisten. Wir möchten auf eine möglichst einheitliche Regelung der Berufspflichten und der Grundsätze für die Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter und ähnlicher Funktionsträger auf allen Gebieten hinwirken.
Wir, der BDSK möchten vermittelnd und beratend zwischen Datenschutzbeauftragten und unseren Bundes- und Landesbeauftragten für Datenschutz wirken.
Wir wollen bei der Wahrnehmung der Belange der Berufstätigen aus den Bereichen Daten- und Informationsschutz gegenüber Gesetzgeber, Verwaltung und Öffentlichkeit unterstützend wirken.
Über unsere Akademie bieten wir eine Grundausbildung, Aufbauseminare, Workshops zur Förderung der Datenschutzbeauftragten und IT-Verantwortlichen an. Wobei bei der Grundausbildung zwei Möglichkeiten bestehen. Entweder wahlweise nur Präsenztage oder Fernunterricht mit Präsenztagen. Die Prüfung besteht dann aus drei Modulen (der schriftlichen, mündlichen und einer praktischen Prüfung).
In jedem Fall stehen wir für die beruflichen Belange unserer Mitglieder auf nationaler und internationaler Ebene in allen Angelegenheiten, die über den Zuständigkeitsbereich eines Staates hinausgehen, ein.
Zusammenfassend sind unsere Zwecke:
-Wahrung der Interessen aller Berufstätigen aus den Bereichen Daten- und Informationsschutz, IT-Sicherheit und der Informationstechnologie.
-die Förderung der Vergleichbarkeit von Berufsbildern und Qualifikationen in den Bereichen Daten- und Informationsschutz auf nationaler und internationaler Ebene sowie damit einhergehend die Etablierung internationaler Ausbildungs- und Qualifikationsstandards für Berufstätige in den genannten Bereichen.
Wir verwirklichen die oben genannten Zwecke durch Maßnahmen zur Information und Aufklärung der beteiligten Berufsgruppen und durch die Durchführung von Veranstaltungen die der Information der Öffentlichkeit dienen. Die Kammer berät ihre Mitglieder in Fragen, die in Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit beziehungsweise den Zielen der Kammer stehen und stellt hierfür ein entsprechendes Beratungsnetzwerk zur Verfügung.
Darüber hinaus wird der Zweck durch die Mitwirkung an der öffentlichen Diskussion von Maßnahmen, die den Daten- und Informationsschutz betreffen sowie durch die Beteiligung an diesbezüglichen Verfahren verwirklicht.

Die Bundesdatenschutzkammer verfolgt die folgend aufgeführten Ziele und nimmt diese entsprechend wahr:

Den ständigen Erfahrungsaustausch unter den relevanten Interessenverbänden sicherzustellen und die gegenseitige Abstimmung ihrer Ziele und Tätigkeiten zu gewährleisten. Die Bundesdatenschutzkammer wirkt auf eine möglichst einheitliche Regelung der Berufspflichten und der Grundsätze für die Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter und ähnlicher Funktionsträger auf allen Gebieten hin.

Beratung der Bundes- und Landesbeauftragten für Datenschutz.

Wahrnehmung der Belange der Berufstätigen aus den Bereichen Daten- und Informationsschutz gegenüber Gesetzgeber, Verwaltung und Öffentlichkeit.

Förderung der Aus-, Fort- und Weiterbildung.

In allen Angelegenheiten, die über den Zuständigkeitsbereich eines Staates hinausgehen, die beruflichen Belange der Mitglieder auf nationaler und internationaler Ebene zu wahren.

Die Tätigkeit der Bundesdatenschutzkammer ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb oder Gewinn gerichtet.

Kontakt
Bundesdatenschutzkammer e.V.
Janko Williams
Kürfürstendamm 132a
10711 Berlin
030-62939355
03022185997
mitglieder@datenschutzkammer.de
http://www.datenschutzkammer.de

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Innovationen für mehr Cybersicherheit

Fraunhofer SIT feiert erfolgreichen Abschluss des hessisch-israelischen Cybersecurity-Accelerators

Der zweite Durchlauf des Hessian-Israeli Partnership Accelerator (HIPA) endete mit einem Abschlussevent in der Panorama-Etage der Commerzbank-Zentrale in Frankfurt am Main. Drei deutsch-israelische Teams präsentierten ihre Forschungsergebnisse vor rund 80 Gästen aus der internationalen Politik sowie der Finanz- und Cybersicherheitsbranche, darunter Sandra Simovich, Generalkonsulin des Staates Israel, Dr. Stefan Heck, Staatssekretär im hessischen Innenministerium und Jörg Hessenmüller, COO und Mitglied im Vorstand der Commerzbank AG.

Während des zwölfwöchigen Programms entwickelten die Teams mit Teilnehmern aus beiden Ländern Lösungsideen für die Sicherheit von 5G-Netzen, zum Schutz vor betrügerischen E-Mails (CEO Fraud) sowie zur Absicherung von Internet-Infrastrukturen. Ergänzt wurden die Teampräsentationen durch die Vorstellung von neuen Fraunhofer-Entwicklungen, darunter ein Werkzeug zur automatisierten Analyse von Software-Code, verschiedene Multimedia-Forensik-Werkzeuge und neue Schutzmechanismen für das Internet-Domain-Name-System. Forschungspartner des Programms waren, wie bereits beim ersten Durchgang des Accelerators, Allianz und Cisco.

Der hessisch-israelische Partnership Accelerator HIPA ist das einzige bilaterale Programm dieser Art mit Schwerpunkt Cybersicherheit. Das Programm ist eine gemeinsame Aktivität des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT in Darmstadt und der Hebrew University in Jerusalem (HUJI) in Israel. Die Projektteams bestehen aus Cybersicherheitstalenten beider Länder, die gemeinsam Lösungsansätze für aktuelle Problemstellungen aus dem Unternehmensalltag entwickeln. Die Teilnehmer besuchen Workshops in Jerusalem und Darmstadt, erhalten Einblicke in die Startup-Kultur beider Länder und lernen Marketing- sowie Entrepreneurship-Grundlagen. In diesem Jahr absolvierten sie zusätzlich ein mehrtägiges Cyber-Range-Trainingsprogramm.

Der nächste Durchgang startet im Frühjahr 2020 unter dem neuen Namen German Israeli Partnership Accelerator (GIPA), Bewerbungen sind ab sofort möglich. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.cybertech.fraunhofer.de.

Zitate:

„Das Thema Cybersicherheit berührt die Eckpfeiler unserer freien und selbstbestimmten Gesellschaft: Die Souveränität staatlicher Einrichtungen, die Sicherheit kritischer Infrastrukturen, die Interessen der freien Wirtschaft sowie die freiheitlichen Rechte jedes einzelnen Bürgers“, erklärt Fraunhofer-Präsident Prof. Reimund Neugebauer. „Deshalb ist IT-Sicherheit auch ein essenzielles Thema der angewandten Forschung – und damit der Fraunhofer-Gesellschaft und auch unserer Partner in Israel.“

Sandra Simovich, Generalkonsulin des Staates Israel in München:
„Menschen zusammenzubringen ist eines der effektivsten Mittel, damit sie sich kennenlernen können. In HIPA arbeiten junge Deutsche und junge Israelis – unsere gemeinsame zukünftige Generation – an Cybersicherheitsprojekten. Wir haben einige binationale Accelerator-Programme. Aber HIPA ist der einzige Accelerator im Bereich Cybersicherheit, und ich kann nicht genug betonen, wie wichtig dieses Thema ist, da es sich direkt auf unser tägliches Leben auswirkt.“

Dr. Michael von der Horst, Managing Director Cybersecurity, Cisco
„Cisco freut sich, wieder Partner des Fraunhofer SIT beim HIPA 2019 zu sein. Die Abschlussveranstaltung hat u.a. mit den Projekten zu 5G-Sicherheit, Internetrouting und code verification sehr aktuelle Cybersecurity-Themen angesprochen. Fraunhofer SIT ist zudem mit dem interkulturellen Ansatz ein wesentlicher Beitrag zur Förderung der Startup-Mentalität bei Studenten gelungen.“

Prof. David Hay, Leiter des Federmann Cyber Security Center an der Hebrew University of Jerusalem (HUJI):
„HIPA ist eine einzigartige Erfahrung für unsere jungen Studenten. Zum ersten Mal arbeiten sie außerhalb Israels im dynamischen Bereich Cybersicherheit zusammen. Sie lernen eine andere Kultur kennen und machen neue Erfahrungen. Dabei bringen sie selbst ihre eigenen individuellen Erfahrungen aus dem Studium ein, manche sogar auch aus dem Militärdienst. HIPA ist ein herausragendes Beispiel für eine internationale Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Forschungseinrichtungen, von der beide Seiten profitieren.“

Pressebild – v.l.n.r.: Dr. Ralf Schneider (Allianz), Prof. Dr. Michael Waidner (Fraunhofer SIT), Jörg Hessenmüller (Commerzbank), Dr. Haya Shulman (Fraunhofer SIT), Generalkonsulin Sandra Simovich, Staatssekretär Dr. Stefan Heck, Dr. Michael von der Horst (Cisco)

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien gefördert.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie
Oliver Küch
Rheinstraße 75
64295 Darmstadt
+49 6151 869-213
oliver.kuech@sit.fraunhofer.de
http://www.sit.fraunhofer.de

Bildquelle: (© Fraunhofer SIT)

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Schmidt + Kampshoff warnt vor dubiosen Angeboten bei der Röntgenfilmentsorgung

Entsorger stets auf Seriösität prüfen: Betrugsversuchen effektiv vorbeugen

Immer wieder kommt es vor, dass Betrüger unter dem Deckmantel bekannter Firmennamen mit dubiosen Angeboten locken, um an Röntgenfilme und andere Datenträger mit schutzwürdigen, personenbezogenen Inhalten sowie an wertvolle Rohstoffe wie das in Röntgenbildern enthaltene Silber zu gelangen. Aus aktuellem Anlass empfiehlt  Schmidt + Kampshoff, bei der Entsorgung alter Röntgenbilder und dazugehöriger Patientenakten besonders wachsam zu sein und den beauftragten Entsorger unbedingt zu prüfen. Zur Zeit kursieren unseriöse Angebote eines Unternehmens, das unter den Namen „Schmitt & Kampshof“ und/oder „Schmitt“ mit vermeintlichem Sitz in Bremen auftritt. Per Faxnachricht wird mit der Entsorgung und Vernichtung von Röntgenbildern, Patientendaten und anderen Datenträgern geworben und eine angebliche Geschäftsverbindung suggeriert. Die Empfänger werden aktuell mit einer Abholaktion im Zeitraum vom 01.06.2019 bis 31.12.2019 dazu aufgefordert, einer Auftragsvergabe einzuwilligen.

„Laut verschiedener Quellen, wie bspw. unseres Mitbewerbers A. & P. Drekopf GmbH & Co. KG sowie des Anwalts Carsten Dormehl, habe es bereits im letzten Jahr diese mutmaßlich kriminellen Geschäfte desselben Unternehmens gegeben, die da unter den angeblichen Firmennamen ‚Drehkopf Recycling GmbH‘ in München und ‚Rhenus Recycling‘ in Berlin agierten. Es sei sogar Strafanzeige gestellt worden und diese Firmen im Handelsregister nicht zu finden. Auch unsere Kunden haben uns schon auf diese fragwürdigen Angebote angesprochen“ erläutert Monica Calvo Moreno, Vertriebsleiterin der Schmidt + Kampshoff GmbH.

Schmidt + Kampshoff rät Arztpraxen, Kliniken, Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen, die mit der Entsorgung von Röntgenfilmen betraut sind, wachsam zu sein und sich nicht von dieser offensichtlich betrügerischen Masche täuschen zu lassen. Denn hier geht es nicht nur um  finanzielle und rohstoffliche Verluste, sondern auch um den Schutz hochsensibler personenbezogener Daten.

„Gehen Sie auf keinen Fall auf derartige Angebote ein und ignorieren Sie am besten diese dubiosen Faxnachrichten. Vorgelegte Zertifikate sollten auf Gültigkeit geprüft werden, gegebenenfalls kann man direkt beim Zertifizierer anrufen. Melden Sie sich gern bei uns als zertifiziertem Entsorgungsfachbetrieb, auch oder gerade wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie es mit einem seriösem Anbieter zu tun haben. Ein Anruf genügt“, empfiehlt Moreno weiter.

Gemäß Art. 28 DSGVO müssen Entsorger von Röntgenfilmen und Datenträgern darauf achten, dass ein Auftragsverarbeitungs-Vertrag (AV-Vertrag) vorliegt. Die Verantwortung liegt stets beim Auftraggeber. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass der Datenschutz bei der Auftragsdatenverarbeitung eingehalten wird. Er ist damit auch im Falle eines Verstoßes in Haftung zu nehmen. Seriöse Entsorgungsunternehmen sind zertifiziert und stellen immer einen gesetzeskonformen AV-Vertrag zur Verfügung. Eine lückenlose Dokumentation nach abgeschlossener Vernichtung und Verwertung sind obligatorisch. Hiermit können Arztpraxen und Kliniken auch gegenüber den Aufsichtsbehörden belegen, dass alle Dokumente entsprechend ihrer Verantwortung als Abfallerzeuger sicher entsorgt wurden.

Die Schmidt + Kampshoff GmbH ist für die Röntgenfilmentsorgung nach höchsten Datenschutz- und Sicherheitsstandards zertifiziert. Die Datenschutzexperten des renommierten Mission 100 e.V. bescheinigen dem hanseatischen Entsorgungsunternehmen, dass es die an die Vernichtung von Informationsträgern mit dem Schutzbedarf der Schutzklassen 1 bis 3 gestellten technischen und organisatorischen Anforderung gemäß der dafür maßgeblichen internationalen Norm ISO/IEC21964 (DIN 66399) erfüllt. Der zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb verwertet alle Röntgenfilme in seiner eigenen Entsorgungsanlage im nordrhein-westfälischen Rhede.

 

Weiterführende Informationen zur Entsorgung von Röntgenfilmen und Patientenakten finden Sie unter www.schmidtentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11,
E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de