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Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V tritt Naturschutzinitiative e.V. bei

Gemeinsam stark im Artenschutz

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) ist Mitglied der Naturschutzinitiative e.V. geworden. Die GRD wurde vor über 25 Jahren vom dreimaligen Weltumsegler, Dokumentarfilmer und Buchautor Rollo Gebhard und seiner Frau Angelika nach ihrer Weltumsegelung gegründet. Ziel war es damals, die rücksichtslose Treibnetzfischerei und andere nicht nachhaltige Fischereimethoden in den Weltmeeren zu beenden, der jedes Jahr mehrere hunderttausende Delfine und andere Meerestiere zum Opfer fielen.

Bis heute gehört die Durchführung des internationalen Kontrollprogramms für delfin-sicher gefangenen Thunfisch SAFE zu den Kernaufgaben der GRD. Zusätzlich unterstützen die Münchner Delfin- und Meeresschützer weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Beide Verbände haben es sich zur Aufgabe gemacht, Wildtiere, deren Lebensräume und die Biodiversität nachhaltig zu schützen. Hierzu wird es zukünftig gemeinsame Projekte und Veranstaltungen, z.B. zur Meeresverschmutzung und deren Auswirkungen auf die Ökosysteme geben.

„Wir freuen uns sehr, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine in unserem Verband willkommen heißen zu dürfen. Mit der GRD haben wir einen Partner gefunden, der sich mit hohem Sachverstand und leidenschaftlich für den Schutz der Meeressäugetiere und deren Lebensräume einsetzt“, erklärte Harry Neumann, Bundesvorsitzender der Naturschutzinitiative e.V.

„Mit der Naturschutzinitiative haben wir einen authentischen Partner gefunden, der sich gleichermaßen und mit hohem Sachverstand für die Bewahrung der Schöpfung einsetzt. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und gemeinsame Veranstaltungen“, erklärte der designierte neue 1. Vorsitzende der GRD, der Schauspieler und passionierte Segler Sigmar Solbach.

Mehr Informationen unter
www.delphinschutz.org
www.naturschutz-initiative.de

Für Rückfragen
Harry Neumann, Bundesvorsitzender der Naturschutzinitiative e.V.
Telefon 02626 926 4770 – E-Mail: h.neumann@naturschutz-initiaitve.de

Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete der dreimalige Weltumsegler Rollo Gebhard 1991 die GRD (Rollo Gebhard starb Ende 2013 im Alter von 92 Jahren). Seitdem schlossen sich über 95 % des deutschen Thunfischhandels dem SAFE-Programm für delfinsicher gefangenen Thunfisch an. Heute ist SAFE das umfassendste Delfinschutzprojekt der Welt.

Die Münchner Meeresschutzorganisation unterstützt weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume oder führt diese durch:

– Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch/SAFE (Deutschland)
– Rettung der letzten Adria-Delfine (Kroatien)
– Delfin- und Meeresschutz in Peru – Paracas-Halbinsel
– Rotes Meer (Ägypten)
– Ponta do Ouro (Mosambik)
– Pottwale vor Dominica (Karibik)
– Delfin- und Walschutz vor La Gomera (Spanien)
– Citizen Science Programme

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
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Mövenpick stoppt Freizeitangebot in Dubai-Delfinarium nach Tierschützerhinweisen

Mövenpick stoppt Freizeitangebot in Dubai-Delfinarium nach Tierschützerhinweisen

(Mynewsdesk) Das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) hatte im Delfinarium „Dolphin Bay“, das zum Hotel „Atlantis The Palm“ in Dubai gehört, recherchiert, dass sämtliche dort gehaltenen Delfine ursprünglich aus einer grausamen Delfintreibjagd stammen. 

Im Juli 2007 wurden nach Angaben des WDSF 28 Delfine durch die Organisation „Ocean Embassy“ nach Dubai für die Eröffnung des „Dolphin Bay“ transferiert. Diese Tiere mussten einen 30-stündigen Transport über sich ergehen lassen und stammen aus der größten und grausamsten Delfintreibjagd mit rund 200 Delfinen vor den Solomon-Inseln im Jahr 2003. Viele der Tiere verhungerten und starben an den katastrophalen Haltungsbedingungen und dem Trauma nach der Gefangennahme. Zehn der Meeressäuger seien bisher im „Dolphin Bay“ verstorben sowie etliche Kälber, deren Mütter schon während des Transports trächtig waren.

In der rund 4,5 Hektar großen Anlage in Dubai verfügten die Delfine kaum über einen Sonnenschutz, so dass unter der sengenden arabischen Sonne Sonnenbrände mit dem hohen Risiko von Hautkrebs vorprogrammiert seien, so das WDSF.

Sämtliche großen Reiseveranstalter in Deutschland, wie TUI, Thomas Cook, FTI, Schauinslandreisen und DER Touristik mit ihren Marken stoppten das Delfinarienangebot in Dubai nach Hinweisen des WDSF bereits in den vergangenen Jahren.

Nachdem das WDSF nun auch das Unternehmen Mövenpick Hotels & Resorts mit Hauptsitz in der Schweiz auf die Missstände aufmerksam machte, erfolgte eine umgehende Reaktion des Managements und das Freizeitangebot wurde sofort gestoppt. „Wir nehmen Ihr Feedback sehr ernst und haben die Page gleich vom Netz genommen“, heißt es in einer E-Mail des Unternehmens an das WDSF. Mövenpick Hotels & Resorts ist eine internationale Hotelgruppe im gehobenen Segment und betreibt weltweit 83 Hotels und Resorts.

Erst Anfang Januar sah sich das deutsche Topmodel Stefanie Giesinger mit einem heftigen Shitstorm in den sozialen Netzwerken konfrontiert, nachdem sie ein Foto gepostet hatte, das sie küssend mit einem Delfin im „Dolphin-Bay“ zeigt. Auch Leverkusens Nationaltorwart Bernd Leno kassierte etliche kritische Stimmen, nachdem er Ende Dezember Fotos mit seiner Freundin Sophie und den Delfinen im Dubai-Delfinarium veröffentlichte.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Die Gefangenschaft von Delfinen in allen Delfinarien ist grausam. Delfine sind freiheitsliebende Meeressäuger und lassen sich niemals verhaltensgerecht in Betonbecken und Gehegen halten. Wir sollten das berücksichtigen und kein einziges Delfinarium besuchen.“

WDSF-Homepage zum Thema:
https://www.wdsf.eu/delfinarien/delfinarium-dubai-dolphin-bay

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Das WDSF kooperiert international mit Wissenschaftlern, Politikern, anderen Organisationen und Wal- u. Delfinschützern. Das WDSF ist keine Mitglieder/Spenden-Organisation und unabhängig von anderen Institutionen. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer unterstützen die WDSF-Aktionen. Aufgrund des notariellen Gesellschaftsvertrages beziehen weder die WDSF-Geschäftsführung noch andere Personen Gehälter oder Zuwendungen. Der Verwaltungsaufwand ist daher äußerst gering. Das WDSF arbeitet in seinem Kuratorium ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern, Fachleuten, Wissenschaftlern und (Meeres-)Biologen zusammen.

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Neuer GRD-Vorsitzender: Sigmar Solbach schützt Delfine

Der Schauspieler, passionierte Segler, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach wird Vorsitzender der Gesellschaft zur Rettung der Delphine.

Neuer GRD-Vorsitzender: Sigmar Solbach schützt Delfine

Sigmar Solbach. (Bildquelle: © Foto: barbara-volkmer.com)

Sigmar Solbach wird Nachfolger des dreimaligen Weltumseglers Rollo Gebhard, der den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein 1991 nach seiner dritten Weltumseglung gegründet und bis zu seinem Tod 2013 geleitet hatte.

„Mit Rollo Gebhard verbindet mich nicht nur eine über mehrere Jahrzehnte dauernde Freundschaft und die Leidenschaft fürs Segeln, sondern auch die große Faszination, die Delfine auf uns Menschen haben. Wer einmal erlebt hat, wie sie uns anblicken, wie sie Beziehungen auf einer ganz besonderen Ebene aufbauen, der wird das nie wieder vergessen“, begründet Solbach sein neues Engagement.

Auf den Spuren des Weltumseglers
Nach seiner Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum und ersten Theaterengagements etablierte sich Sigmar Solbach ab 1973 in über 90 Fernsehproduktionen als einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler. In der Hauptrolle des „Dr. Stefan Frank – der Arzt, dem die Frauen vertrauen“, wurde er zum beliebtesten Fernsehstar gewählt. Nach wie vor spielt er immer wieder Theater, das er als seine künstlerische Heimat betrachtet. Als Synchronsprecher hat er seine Stimme z.B. James Steward geliehen.

„Das ist schon wirklich besonders, dem großen Rollo Gebhard nachzufolgen“, freut sich der Schauspieler auf seine Aufgaben als Vorsitzender der GRD. Denn wie bei seinem Vorgänger ist einfach nur still dazusitzen auch für Sigmar Solbach nicht das Wahre. „Ich liebe Abenteuer, mit der Verantwortung der Führung eines Delfinschutzvereins ist jetzt ein neues dazugekommen.“

Sigmar Solbach am 22. Januar auf der boot Düsseldorf
Erstmals im Licht der Öffentlichkeit in seiner neuen Funktion als designierter Vorsitzender der GRD beantwortet Sigmar Solbach Fragen von Interessierten am Sonntag den 22. Januar um 15:00 Uhr auf der größten Wassersportmesse boot Düsseldorf am GRD-Stand D 94 in Halle 3.

GRD-Messe-Telefon am 21. und 22. Januar:
0179 – 101 62 69

Neuer GRD-Vorsitzender: Sigmar Solbach schützt Delfine

Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete der dreimalige Weltumsegler Rollo Gebhard 1991 die GRD (Rollo Gebhard starb Ende 2013 im Alter von 92 Jahren). Seitdem schlossen sich über 95 % des deutschen Thunfischhandels dem SAFE-Programm für delfinsicher gefangenen Thunfisch an. Heute ist SAFE das umfassendste Delfinschutzprojekt der Welt.

Die Münchner Meeresschutzorganisation unterstützt weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume oder führt diese durch:

– Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch/SAFE (Deutschland)
– Rettung der letzten Adria-Delfine (Kroatien)
– Delfin- und Meeresschutz in Peru – Paracas-Halbinsel
– Rotes Meer (Ägypten)
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– Pottwale vor Dominica (Karibik)
– Delfin- und Walschutz vor La Gomera (Spanien)
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Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

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Chinesen werfen Delfinschützern in Namibia Rassismus vor

Großartiger Erfolg für den Delfin- und Meeresschutz: Chinesische Firma will Fangaktion von Delfinen und anderen Meerestieren vor Namibia aufgeben.

Chinesen werfen Delfinschützern in Namibia Rassismus vor

Der russische Frachter „Ryazanovka“ sollte gefangene Delfine nach China transportieren. (Bildquelle: @ EII)

Untermalt von Rassismus-Vorwürfen gegen Delfinschützer, hat sich das chinesische Unternehmen, das vor der Küste Namibias Delfine, Orcas, Haie, Südafrikanische Seebären und andere Meerestiere fangen und für asiatische Aquarien und Delfinarien exportieren wollte, kurz vor Weihnachten anscheinend von dem Vorhaben verabschiedet. Auf der chinesischen „Einkaufsliste“ stehen über 1 000 Meerestiere, darunter Atlantische Große Tümmler, die vor Namibia vom Aussterben bedroht sind. Als Gründe für den Rückzug werden öffentliche Proteste und mangelnde Unterstützung der Regierung genannt.

Internationale Proteste verhindern Ausverkauf der marinen Artenvielfalt Namibias
„Sollte die Fangaktion eingestellt werden, wäre dies ein großartiger Erfolg für den Delfin- und Meeresschutz im südlichen Afrika“, meint Ulrich Karlowski, Biologe von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). Die GRD unterstützt eine Protestaktion der Earth Organisation Namibia und hatte den namibischen Staatssekretär Dr. Moses Maurihungirire vom Ministerium für Fischerei und Meeresressourcen (MFMR) aufgefordert, keine Fang- und Exporterlaubnis zu erteilen. An der avaaz-Petition der Earth Organisation Namibia “ Stop the Live Capture of our Marine Species“ haben sich gut 15 000 Menschen aus der ganzen Welt beteiligt.

Gegner der Fangaktion hätten wegen ihrer weißen Hautfarbe von Apartheid-Regelungen profitiert
Laut eines Berichts der Allgemeinen Zeitung Namibia kritisiert die für die Fangaktion verantwortliche Beijing Ruier Animal Breeding and Promotion Company: „..dass unter den „wenigen Gegnern“ des Projekts in und außerhalb Namibias auch solche seien, die im Wohlstand lebten, die die Apartheid unterstützt und „wegen ihrer weißen Hautfarbe direkt von den diskriminierenden Apartheid-Regelungen profitiert“ hätten.“ Gleichzeitig wird bedauert, dass eine Anfangsinvestition von angeblich „mehr als 100 Millionen namibischen Dollar“ (umgerechnet knapp 7 Millionen Euro) nicht umgesetzt werde.

Gefahr noch nicht gebannt? Werden doch Delfine gefangen?
Anfang Januar sorgte laut Allgemeiner Zeitung Namibia eine anonyme Nachricht für viel Aufregung. Demnach habe der von der chinesischen Firma angeheuerte altersschwache russische Frachter „Ryazanovka“ den Hafen von Walvis Bay verlassen und vor Langstrand, ca. 19 Kilometer nördlich von Walvis Bay, Anker geworfen. Vor Langstrand kommen regelmäßig Delfine vor. Namibische Bürger, die sich dort an der Küste aufhalten, sollen verdächtige Aktivitäten der „Ryazanovka“ umgehend telefonisch melden. Laut Namibian Broadcasting Corporation überwacht die örtliche Polizei das Schiff, um mögliche illegale Fangaktionen und den Schmuggel von gefangenen Delfinen außer Landes zu unterbinden.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.

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Delfinschützer erfolgreich – Zoo Duisburg muss sämtliche Unterlagen zur Delfinhaltung veröffentlichen

Delfinschützer erfolgreich -  Zoo Duisburg muss sämtliche Unterlagen zur Delfinhaltung veröffentlichen

(Mynewsdesk) Nachdem aufgrund einer Verwaltungsgerichtsklage durch das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) der Zoo Duisburg bereits im Oktober 2014 verurteilt wurde, dem WDSF sämtliche Unterlagen zur Delfinhaltung zur Verfügung zu stellen, war nun auch das Berufungsverfahren für die Delfinschützer erfolgreich.

Aufgrund der Berufung hat das Oberverwaltungsgericht Münster (AZ 00576/14) am 06.12.2016 in einem Erörterungstermin mit den Beteiligten bestätigt, dass der Zoo nicht nur die medizinischen Berichte und Revierberichte mit Vorkommnissen zur Delfinhaltung für die noch lebenden Tiere zur Einsicht zur Verfügung stellen muss, sondern auch die Daten der bereits im Zoo verstorbenen Delfine.

Jetzt wurden aufgrund der WDSF-Berufung auch die meisten Daten der bereits verstorbenen Delfine auf die Zoo-Homepage gestellt. Die Verzögerung begründete der Zoo bei dem Berufungstermin mit der Mutterschutzzeit der Duisburger Tierärztin Kerstin Ternes.

Das WDSF habe nun festgestellt, dass seit Bestehen des Delfinariums insgesamt 70 Wale und Delfine im Zoo Duisburg zu Tode gekommen seien. Der WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller zeigt sich entsetzt: „Wir hatten aufgrund eigener Recherchen vor den beiden Gerichtsverfahren bereits festgestellt, dass es wohl rund 60 Meeressäuger gewesen sein müssten, die im Zoo ums Leben kamen. Die nun addierte Zahl von 70 Tieren ist schockierend. Der Zoo Duisburg ist damit der größte Delfinfriedhof Europas.“

Der Zoo bestätigt mit seinen veröffentlichten Angaben, dass 17 importierte und 21 Jungtiere inklusive Fehlgeburten bei den Großen Tümmlern verstorben sind. Zu diesen 38 verstorbenen Großen Tümmlern kämen bei den Todeszahlen noch andere Delfinarten und Belugawale bis 1984 hinzu, sagt das WDSF.

Das WDSF begründet die Feststellungen auf seiner Homepage und fordert vom Zoo und den Aufsichtsbehörden, die Delfinhaltung möglichst schnell zu beenden und ein Nachzuchtverbot aufgrund fehlender Nachhaltigkeit zu beachten. Die verbleibenden Delfine sollten in eine menschenbetreute Meeresbucht transferiert werden, weil sie das natürliches Fressverhalten durch die Fütterungen verlernt hätten.

Erst im Januar war ein zweites Delfinbaby innerhalb von fünf Monaten in Duisburg gestorben. Der Zoo verweigert bisher die Beendigung der Delfinhaltung. Im Risikobericht der Wirtschaftsprüfer des Zoos heißt es, dass damit ein Besuchermagnet verloren ginge und der Zoo dann noch weiter in die roten Zahlen rutschen könnte. Gleichwohl konnte der Allwetterzoo Münster nach der Schließung des Delfinariums im Jahr 2012 steigende Besucherzahlen verzeichnen. Jetzt halten nur noch die Zoos in Duisburg und Nürnberg Delfine.

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Südafika: Hainetze bedrohen seltene Delfinart

Hainetze – Eine Sonderform der Fischerei zur Haibekämpfung durch die auch viele küstennah lebende Delfine getötet werden

Südafika: Hainetze bedrohen seltene Delfinart

In einem Hainetz in der Richards Bay ertrunkener Bleifarbener Delfin (Sousa plumbea). (Bildquelle: @ Shanan Atkins)

An der Küste von KwaZulu-Natal in Südafrika sterben zu viele bedrohte Bleifarbene Delfine in Stellnetzen, mit denen Badende und Surfer vor Haiangriffen geschützt werden.

In einer wissenschaftlichen Studie warnen südafrikanische und australische Wissenschaftler vor dem möglichen Aussterben dieser seltenen Buckeldelfinart (Sousa plumbea) in den Gewässern von KwaZulu-Natal. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) setzt sich dafür ein, Hainetze schnellstmöglich zu reduzieren und nicht tödliche Schutzmaßnahmen zu installieren.

Gravierende negative Folgen für die Artenvielfalt
Um Menschen vor Haiangriffen zu schützen, werden etwa 400 Meter vor der Küste beliebter Strände mehrere, etwas über 200 Meter lange und sechs Meter hohe Stellnetze aufgestellt. In den Netzen sterben allerdings nicht nur gefährliche Haie. Auch zahlreiche andere, völlig harmlose Meerestiere wie Rochen, Meeresschildkröten, kleinere Haiarten und Delfine fallen ihnen zum Opfer.

Richards Bay: Todesfalle für Delfine
An der 320 Kilometer langen Küste der Provinz KwaZulu-Natal sind 37 Strände durch insgesamt 23,4 Kilometer an Hainetzen geschützt. Doch 60 Prozent des Beifangs von Bleifarbenen Delfinen in KwaZulu-Natal treten in nur einer einzigen Bucht auf, der Richards Bay. Hier stehen Stellnetze mit einer Gesamtlänge von 1,1 Kilometern. Auf die besondere Situation in der Bucht haben die Meeresbiologin Shanan Atkins vom Endangered Wildlife Trust aus Johannesburg und Kollegen nach Auswertung ihrer 8-jährigen Langzeitstudie hingewiesen.

Richards Bay hat eine sehr hohe Attraktivität für Bleifarbene Delfine, die sie auf ihren Wanderungen entlang der Küste immer wieder anschwimmen. Dabei droht ihnen ständig die Gefahr, in einem Hainetz zu sterben. „Besonders die Stellnetze in der Richards Bay führen zu einer kontinuierlichen Schwächung der Population“, schreibt Shanan Atkins.

Die letzten ihrer Art in Südafrika
Man schätzt, dass nur noch weniger als 1000 Bleifarbene Delfine entlang der Küste Südafrikas leben. In KwaZulu-Natal gibt es wahrscheinlich nur noch etwa 200. Es ist die am stärksten vom Aussterben bedrohte Meeressäugerart des Landes.

Um Haiangriffe zu vermeiden, muss man die Haie nicht töten
Die GRD plädiert für den Einsatz alternativer, nicht-tödlicher Abwehrmaßnahmen wie am Meeresgrund verankerter „Elektrozäune“, die die elektrosensiblen Haie abschrecken oder den Einsatz von „Shark-Spottern“, die die Menschen rechtzeitig vor nahenden Haien warnen. Dies hat sich z.B. an den Stränden vor Kapstadt bereits bewährt.

„Natürlich sollen Menschen weiterhin vor Haiangriffen geschützt sein, gleichzeitig aber sollen Delfine, Haie und andere Meerestiere diesen Schutz nicht länger mit dem Leben bezahlen müssen“, fordert der Biologe Ulrich Karlowski von der GRD.

Hintergrundinformationen zum Thema

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The Lovina Bali – der Inbegriff von Luxus in Nord-Bali

Das Juwel an Balis Nordküste

The Lovina Bali - der Inbegriff von Luxus in Nord-Bali

Das The Lovina Bali – der Inbegriff von Luxus in Nord-Bali (Bildquelle: THE LOVINA BALI)

Bali, München, Juli 2016

Das The Lovina Bali liegt an der Nordküste der Insel vor der atemberaubenden Kulisse der Bedugul Gebirgslandschaft an einem unberührten Sandstrand. Der Name Lovina wurde geprägt vom nordbalinesischen Autor und königlichen Prinzen Anak Agung Pandji Tisna. Das Acronym für „Love Indonesia“ spiegelt sowohl die landschaftliche Schönheit dieser Gegend als auch Pandji Tisna“s Hochachtung für sein Königreich wider.

Lovina und Bali“s Nordküste bleiben für die meisten Bali-Reisenden eine Art unentdecktes Geheimnis. Unweit des The Lovina Bali liegen natürliche Wasserfälle, heiße Quellen und dicht bewachsene Korallenriffe, an denen verspielte Delfinschulen leben. Singaraja, die Provinzhauptstadt des Regierungsbezirks Buleleng und in der Kolonialzeit Hauptstadt Balis, ist in nur 15 Minuten Fahrzeit zu erreichen.

Das Aktivitätenangebot des The Lovina Bali ist vielfältig. Von Wassersport wie Schnorcheln und Tauchen über Golfen bis hin zu Wandern in Balis einzigem Nationalpark. Seit April bietet das The Lovina Bali als erstes Resort an Balis Nordküste zusätzlich zum kostenfreien Verleih von Kajaks, Schnorchelausrüstung, Fahrrädern und Yoga auch kostenfrei Stand-up Paddling an.

Aber auch Kulturbegeisterte kommen voll auf ihre Kosten und können beispielsweise ein buddhistisches Kloster besichtigen. Als erstes Resort bietet das The Lovina Bali seinen Gästen außerdem die Möglichkeit, einen Einkehrtag mit Meditation für inneren Frieden und Achtsamkeit im berühmten buddhistischen Brahmavihara Arana Tempel in Nord-Bali zu buchen. Gelehrt wird hier die Vipanassa Methode und wie diese in den Alltag integriert werden kann.

Liebhaber der guten Küche können gemeinsam mit Chefkoch Made Budi Ariawan den lokalen Markt besuchen und werden von ihm in die Geheimnisse der balinesischen Küche eingeweiht.

Der Luxus von Privatsphäre im Resort ist einzigartig. Das Zimmerangebot im The Lovina Bali ist so palastartig wie seine Lage. Gäste haben die Wahl aus 48 Suiten, 16 Villen und zwei Penthouses mit teilweise privaten Swimmingpools. Die Unterkünfte bieten wahlweise Meer-, Garten- oder Gebirgsblick. Das „Body Tonic Spa“, zwei Hauptpools, ein Fitness Studio sowie ein Kid’s Club runden das Angebot ab.

Dwi Dharmawijay, General Manager des The Lovina Bali und gebürtiger Balinese, kann sich keinen besseren Job vorstellen: „Meine Passion ist es, die Wunder meiner Heimatinsel mit unseren Gästen zu teilen. Insbesondere meine Liebe zum Ozean kann ich hier, am Strand von Lovina, perfekt mit den Angeboten unseres luxuriösen Resorts vereinen.“

THE LOVINA BALI ist ein noch junges Resort am Strand von Lovina, im Norden Balis. 66 luxuriöse Suiten und private Villen verteilen sich in einem tropischen Garten. Zwei große Pools am Strand und der Body Tonic Spa dienen der Entspannung und im Dolphins Kids Club wird der Nachwuchs liebevoll umsorgt. In Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Tauchpartner bietet das Hotel eine Vielfalt von Schnorchel- und Tauchausflügen, Schwimmen mit Delfinen und mehr an. Fahrräder und Kanus stehen gratis zur Ausleihe bereit. Außerdem sorgen kostenfreie Kurse für balinesischen Tanz oder Opfergabenzubereitung sowie das hauseigene Fitnessstudio dafür, dass es garantiert nicht langweilig wird.

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80226 Lovina, Kalibukbuk
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EU-Parlamentarier für die Freiheit der Delfine – WDSF und ProWal Demo in Brüssel

EU-Parlamentarier für die Freiheit der Delfine - WDSF und ProWal Demo in Brüssel

(Mynewsdesk) Zum Abschluss einer vierwöchigen Europatour mit Demonstrationen vor 19 Delfinarien gegen die Gefangenschaftshaltung von Delfinen in Zoos und Vergnügungsparks protestierten die Tierschutzorganisationen ProWal (Radolfzell) mit Andreas Morlok und das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum ( WDSF ) am Samstag den 04. Juni 2016 vor dem Europäischen Parlament in Brüssel. Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck sagte zu, die Abschaffung von Delfinarien für die Freiheit der Delfine im Europäischen Parlament zu thematisieren.

Eck in seiner Rede auf der Demo zum Thema von rund 300 gehaltenen Delfinen in europäischen Delfinarien : „Es ist an der Zeit, diesen Skandal zu beenden. Von heute an wird im Europäischen Parlament die Abschaffung der Delfinarien und die Freiheit für Delfine betrieben. Dafür werde ich mich einsetzen.“ Stefan B. Eck ist seit 2014 Abgeordneter im Europäischen Parlament und Gründungsmitglied der “ MEPs for Wildlife “ sowie Vizepräsident der “ Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals „. Seine Hauptanliegen sind Tierschutz, Tierrecht und Umweltschutz.

Eine aktuelle Forderung der beiden engagierten Wal- und Delfinschutz-Organisationen besteht darin, dass die Verwendung von Meerwasser in Delfinarien verbindlich sein muss, da aufbereitetes Süßwasser mit Zusätzen von Ozon und Chlor zu gravierenden Schädigungen der empfindlichen Augen, Haut und Atemwege der Meeressäuger führen kann. Die Ukraine hat im letzten Jahr bereits ein gleichlautendes Gesetz verabschiedet.

Im deutschen Bundestag scheiterte im Jahr 2013 ein Antrag von Bündnis90/Die Grünen die „ Haltung von Delfinen beenden “ an den Stimmen der damaligen Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP. Ein Antrag der Piraten im NRW-Landtag zum „ Verbot der Haltung von Delfinen “ wurde von der Regierungskoalition mit Grünen und SPD im Oktober 2014 abgelehnt.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Da die deutsche Regierungspolitik die Haltung von Delfinen in Delfinarien im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Staaten nicht stoppen will, war uns klar, dass nur eine europäische Vorgabe den Missbrauch von Delfinen in Gefangenschaft beenden kann. ProWal und WDSF sind jetzt froh, dass der EU-Parlamentarier Stefan Eck das Thema in die zuständigen Gremien einbringen will. Letztendlich wird der Europäische Rat und damit auch ein deutscher Bundeskanzler darüber zu befinden haben, ob die Tierquälerei mit Delfinen in Gefangenschaft fortgesetzt wird.“

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Tierschützer demonstrieren vor dem Zoo Duisburg und fordern von der EU Meerwasser für Delfinarien?

Tierschützer demonstrieren vor dem Zoo Duisburg und fordern von der EU Meerwasser für Delfinarien?

(Mynewsdesk) Im Rahmen einer Europatour mit Demonstrationen vor 19 Delfinarien gegen die Gefangenschaftshaltung von Delfinen in Zoos und Vergnügungsparks protestieren die Tierschutzorganisationen ProWal und das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum ( WDSF ) am Mittwoch ab 11:00 Uhr vor dem Duisburger Zoo. Der Zoo-Förderverein plant eine Art Gegendemonstration .

Zum Abschluss der Demonstrationstour soll am Samstag, dem 4. Juni, eine Kundgebung der Tierschützer vor dem Europäischen Parlament in Brüssel stattfinden. Die beiden Geschäftsführer der Organisationen, Andreas Morlok (ProWal) und Jürgen Ortmüller (WDSF) haben in Brüssel einen Gesprächstermin mit dem unabhängigen Europa-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck . Eck ist Vollmitglied im EU-Umweltausschuss und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und als Vizepräsident der Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals bekennender Tierschützer.

Gemeinsam soll eine Rechtsnorm formuliert werden, die den Betrieb von Delfinarien in Europa schwieriger oder gar unmöglich machen soll. Grundlage dabei ist ein im letzten Jahr in der Ukraine verabschiedetes „Gesetz  zum Schutz von Tieren vor Tierquälerei“ ( Artikel 25 ), demnach sämtliche Delfinarien mit natürlichem Meerwasser ausgestattet sein müssen. Als Grundlage der Auflagen für Delfinarien wurden wissenschaftliche Berichte angeführt, dass der Versatz des Beckenwassers mit den toxischen Stoffen Chlor und Ozon Reizungen von Haut und Augen der Delfine herbeiführe.

Solch eine EU-Norm würde es Delfinarien, die sich nicht direkt an Meeresküsten mit entsprechendem Meerwasser-Zugang befinden, fast unmöglich machen, ihren Betrieb weiter aufrecht zu erhalten, meinen die Tierschutzorganisationen. Der Transport von Meerwasser gestalte sich äußerst schwierig und wäre immens aufwendig und teuer.

Derzeit befinden sich mit dem Duisburger Zoo und dem Tiergarten Nürnberg weitere 28 Delfinarien in der Europäischen Union in denen mehr als 300 Meeressäuger gehalten werden. Überwiegend handelt es sich dabei um Große Tümmler, aber auch um Schwertwale und Belugawale. In den beiden deutschen Delfinarien wird ebenfalls Ozon zur Desinfektion des Beckenwassers verwendet. Im Nürnberger Tiergarten-Delfinarium I, das mit der Delfinlagune über zwei Schleusen verbunden ist, wird auch Chlor eingesetzt.

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Pressemitteilungen

Steckdosen-Skandal im Tiergarten Nürnberg??

Steckdosen-Skandal im Tiergarten Nürnberg??

(Mynewsdesk) Nach einem Bericht der Mediengruppe DerWesten will das Elektro-Unternehmen Gira jetzt in einer riesigen Rückrufaktion defekte Bauteile von Kinderschutz-Steckdosen aus dem Verkehr ziehen. „Fehler bei unsachgemäßen Umgang mit der Steckdose könnten unter Umständen zu lebensgefährlichen Verletzungen führen“, heißt es in dem Beitrag. Bereits am 7. Mai hatte die Tierschutz-Organisation Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) im öffentlichen Delfinarienbereich des Tiergarten Nürnberg festgestellt, dass Schutzabdeckungen bei öffentlich zugänglichen Steckdosen, die unter Spannung stehen, fehlen und sofort die Behörden informiert. 

??In dem Schreiben an die Stadt Nürnberg heißt es durch das WDSF, dass mehre Steckdosen im „Blauen Salon“ unterhalb des Delfinariums nachweislich unter Strom stehen und eine Lebensgefährdung insbesondere für Kinder darstellen. Der Aufsichtsbehörde wurden mehrere Fotos und eine Videoaussage vorgelegt. Daraus ergibt sich, dass die Steckdosen über keine Abdeckungen verfügen und in einem Fall das Sicherheitsschild abgerissen ist.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Weder die Stadt Nürnberg noch die Regierung von Mittelfranken und auch nicht das bayerische Staatsministerium, denen wir sämtlich unsere Warnhinweise übermittelt hatten, haben auf unser Schreiben reagiert. Der sogenannte Blaue Salon mit der Sichtzone zum Unterwasserbereich des Delfinariums wird in erster Linie von Eltern mit Kindern besucht. Auf einem der Fotos ist zu sehen, dass ein Kind völlig unbeaufsichtigt in unmittelbarer Nähe der Steckdosen spielt.“??

Das WDSF spricht von einem Skandal und hat nach eigenen Angaben festgestellt, dass mindestens fünf Steckdosen in dem Zuschauerbereich unter Spannung stehen und eine Lebensgefährdung darstellen würden. Ortmüller: „Selbst wenn die Dosen mit Kindersicherungen ausgestattet sind, kann man diese einfachst mit zwei Drähten oder Nägeln aushebeln, wenn diese gleichzeitig in solch eine Steckdose gesteckt werden. Jeder kann das mit zwei Spannungsprüfern ausprobieren, die gleichzeitig eingesteckt werden und dann die volle Spannung aufweisen. Die Rückrufaktion des Elektro-Unternehmens Gira beweist, wie brisant das Thema ist.“ (s.a. Foto auf der WDFS-Homepage )

Die Redakteurin der Nürnberger Zeitung, Ute Wolf, die offenbar an das Warnschreiben des WDSF an die Behörden gelangt war, macht sich in einem redaktionellen Blog-Beitrag der Nürnberger Zeitung über die Reaktion des WDSF gar lustig.

??In ihrem Beitrag schreibt Wolf, dass Ortmüller’s Warnhinweise nur peinlich wären. Ihm sei mit dem WDSF jedes Mittel recht, um den Stopp der Delfinhaltung zu erreichen. Sein „neuster Coup“ sei, dass er festgestellt habe, „dass sich die Steckdosen im Blauen Salon der Delfinlagune unter Strom befinden“ und Wolf wirft die Frage auf, was daran verwerflich wäre. Gleichzeitig kritisiert Wolf, dass der WDSF-Geschäftsführer mit den Beweisfotos, bei denen zum Nachweis der Stromspannung ein Handy-Ladegarät in eine Steckdose gesteckt wurde, er offenbar auf Kosten des Tiergartens nur sein Handy aufladen wollte.

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