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Zweiter Teil: Über den Sinn der Kirche als Bau

Kirchliche Baudenkmalpflege – Fürsorgepflicht – historisches Erscheinungsbild

Zweiter Teil: Über den Sinn der Kirche als Bau

Kirchliche Baudenkmalpflege – Fürsorgepflicht – historisches Erscheinungsbild – Seminarveranstaltung

Für kirchliche Baudenkmale besteht Fürsorgepflicht. Nach § 6 DSchG BW sind die Eigentümer und Besitzer von Kulturdenkmalen verpflichtet, ihr Denkmal im Rahmen des Zumutbaren pfleglich zu behandeln. Eric Mozanowski erläuterte im ersten Teil „Über den Sinn der Kirche als Bau“, dass ein Denkmal oftmals mehrere geschichtliche Epochen durchlaufen hat, diese sind an den Altersspuren der verschiedenen Zeiten nachvollziehbar. Die Entstehung der Kirche als Bau ist auf eine Predigt des Bischofs Eusebios von Kaisareia zurück zu führen. Bischof Eusebios ist der Verfasser der Kirchengeschichte und der Biografie Konstantins des Großen, seine Predigt bei der Weihe der Basilika von Tyrus, gilt als Ursprung für den Sinn der Kirche als Bau.

Eric Mozanowski Immobilienexperte aus Stuttgart und Autor des Werkes „Investieren in Denkmale“ weist im Besonderen darauf hin, dass wer Kulturdenkmale zerstört, beseitigt, aus seiner Umgebung entfernt oder in seinem Erscheinungsbild beeinträchtigt, die Genehmigung der unteren Denkmalschutzbehörde benötigt. „Dies gilt für alle Kulturdenkmäler. Denkmalpflege ist Aufgabe der Gemeinschaft. Die Erfahrungen rund um Sanierung, Erhalt und Schutz verdeutlichen, dass Denkmalpflege nur als ein gemeinsames Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann. Angefangen von der Bevölkerung, der Kommunalpolitik, den Behörden und vielen weiteren Institutionen und Verantwortlichen werden historische, denkmalgeschützte und auch kirchliche Gebäude durch der Umsetzung des Denkmalschutzes und Sanierung zu neuem Leben erweckt. Damit tragen diese zur Lebensqualität der Gemeinschaft bei. Dies gilt für das gesamte Bundesgebiet, nicht nur für Metropolen und Ballungsgebieten wie Stuttgart, München, Berlin, Frankfurt, Leipzig, Dresden“, führt Eric Mozanowski in das Seminar ein.

Wandel zum Kirchenbau als Gotteshaus

Im Jahre 393 wurden die Spiele, die dem höchsten Gott zu Ehren mehr als ein Jahrtausend gefeiert wurden, in Olympia zum letzten Mal festlich begangen. Die Welt war christlich, und schon mit dem Siege Konstantins hatte sich das Christentum in vielem ganz entscheidend gewandelt. Der christliche Kult war nicht nur durch den Kaiser anerkannt und gefördert. Schon Konstantin berief Synoden ein, in denen er den Vorsitz führte. Das Christentum war nicht mehr auf dem Wege, Staatsreligion zu werden, es war die Religion des Staates.

Auch in politischen Dingen wurde er zum obersten Richter ernannt. Als bspw. bei einem Aufstand in Thessaloniki zahllose Menschen umgekommen waren, konnte Ambrosius, der Bischof von Mailand, den Kaiser zur öffentlichen Buße verurteilen.

Dem sichtbaren Wandel des Gotteshauses war schon im Laufe des 3. Jahrhunderts eine unsichtbarer vorausgegangen.

Eric Mozanowski erläutert, dass schon vor der Verfolgung die schlichten Hauskirchen zu höherem bestimmt sein sollten. Die Räume der Hauskirchen haben zu anderen Zeiten auch für profane Zwecke gedient, aber durch den Kult als Kirche für die Gemeinschaft traten sie immer weiter in den Fokus der Besonderheit für die Gemeinschaft und jeder spürte und erhoffte auf die himmlischen Beziehungen zu Jerusalem. „Man hatte in den Räumen, in denen man zusammenkam, etwas wie das Haus Gottes empfunden, obwohl die Theologen dieser Zeit und die Apologeten ihre Stimmen dagegen erhoben, dass man in diesen Räumen etwas anderes erkenne, als ein gewöhnliches Haus, an dem nichts Heiliges sei. Doch der Schlüssel liegt bei der Laterankirche in Rom. Die fünfschiffige Säulenbasilika geht in ihrem Kern noch auf Konstantin im 4. Jahrhundert zurück. Durch viele Umbauten wurde diese so verändert, dass sie als das, was sie war, kaum noch begriffen werden konnte“, so Eric Mozanowski. Die Lateranbasilika wurde ursprünglich Christus, dem Erlöser (lateinisch Salvator), geweiht und später zusätzlich dem Patronat des heiligen Johannes des Täufers (italienisch San Giovanni) unterstellt. (Zitat Wikipedia). Der Wandel der Kirche wird am deutlichsten durch die Predigt, die der Bischof Eusebios von Kaisareia, der Verfasser der Kirchengeschichte und der Biografie Konstantins des Großen gehalten hat, dargestellt.

Neue Freiheit – Siegesbekundung – Monumentalarchitektur

Auf der Schwelle vom Alten zum Neuen hatten die beiden Kirchen von Aquileia ihren Platz: Die Nordkirche, gewissermaßen noch jenseits gefangen in der Zurückhaltung, die Christen in der Zeit der Verfolgung auferlegt war; die Südkirche diesseits, uneingeschränkt in der Bekundung des Bewusstseins der neuen Freiheit.

„Die Laterankirche in Rom galt als das Denkmal des errungenen Sieges. Obwohl sie äußerlich ohne alles Pathos der römischen Monumentalarchitektur war. Verglichen mit den Kolossalbauten ihrer Zeit verzichtete dieser Bau auf alles was nicht im Wesentlichen in ihr entsprach. Ihr Äußeres muss demgemäß nach ganz schlicht gewesen sein, wie alle frühchristlichen Basiliken nach ihr“, so abschließend der Stuttgarter Autor Eric Mozanowski.

Eine rege Diskussion folgte, weitere Beispiele (unter http://www.immobilien-news-24.org ) erläutert Eric Mozanowski auf dieser gutbesuchten Veranstaltung.

V.i.s.d.P.

Eric Mozanwoski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Startschuss für den Umbau der ehemaligen Spinnerei

SiGeKo in Forchheim

Startschuss für den Umbau der ehemaligen Spinnerei

(NL/3872764425) In Forchheim lohnt es sich derzeit in den Wohnungsbau zu investieren. Nicht nur durch die Expansion der Firma Siemens ist die oberfränkische Stadt ein attraktiver Immobilienstandort geworden.

Im Osten Forchheims entstehen nun auf dem Industriegelände der ehemaligen Spinnerei in der Trettlachstraße unter dem Namen Cotton Lofts über 130 Eigentumswohnungen auf einer Gesamtwohnfläche von ca. 12.000 m². Der Bauträger und Investor Ecoloft AG investiert nach einer Projektentwicklungs- und Planungsphase von mehr als 12 Monaten nun rund 18 Millionen Euro in den Umbau der Fabrikbauten.

Die Bauarbeiten haben nun im Januar auf der Wiesentinsel begonnen. Hier werden zunächst einige der ehemaligen Gebäude saniert und zu 25 neuen Wohnungen umgebaut. Zudem entstehen auf dem Gelände der ehemaligen Lagerhalle drei neue Reihenhäuser.

Nach diesem ersten Bauabschnitt wird dann in einem zweiten Schritt die denkmalgeschützte Produktionshalle so umgebaut, dass hier mehrere Loft-Wohnungen und zwölf Penthäuser mit Terrassen entstehen können. Die Gestaltung der Baumaßnahmen übernimmt das Forchheimer Architekturbüro Amtmann.

Die modernen Wohnungen werden mit einer Wohnfläche von 50 170m² ausgestattet sein und sind so sowohl für Singles als auch für Familien geeignet. Aufgrund der Gebäudetiefe von 40 Metern sieht die Neugestaltung einen Lichthof vor, der eine natürliche Belichtung gewährleisten wird.

Durch eine Tiefgarage im bereits bestehenden Untergeschoss und ein zusätzliches Parkdeck stehen den neuen Anwohnern ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Die management module GmbH aus Erlangen ist für die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) nach Baustellenverordnung verantwortlich. Geschäftsführer Torsten Tesch selbst wird Ansprechpartner vor Ort sein.

Quellen:

http://www.wiesentbote.de/2014/05/21/virtueller-spatenstich-in-der-ehemaligen-spinnerei-in-forchheim/

http://www.nordbayern.de/region/forchheim/forchheim-umgestaltung-der-alten-spinnerei-beginnt-1.3951396

http://www.ecoloft.ag/pressemitteilungen.html

management module GmbH aus Erlangen ist Betreiber des gleichnamigen Expertenportals für anspruchsvolle Managementaufgaben der Branchen Bau, Immobilien und Finanzen. Gegründet wurde management module im Jahr 2003 von Torsten Tesch.

Ausgewählte Expertenmodule aus den Bereichen SiGeKo (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination), TGA (Technische Gebäudeausrüstung), FaSi (Fachkraft für Arbeitssicherheit), Gefahrstoffkoordination, Energieberatung, QM und UM bilden das Fundament dieses einzigartigen Expertenportals.

Kontinuierlich werden weitere hochwertige Expertenmodule mit ausgewählten Partnern über das Internetportal www.management-module.de aber auch über die Tochterportale www.immo-module.de und www.finanz-module.de angeboten.

Weitere Infos über das Expertenmodul SiGeKo unter www.sigeko-in-der-region.de.
Weitere Infos über management module®, unter www.management-module.de.

Kontakt
management module GmbH
Torsten Tesch
Taunusstraße 65
91056 Erlangen
09131/4800514
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www.management-module.de

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Immobilien als Altersvorsorge – sichere Investition

Gute Konjunktur – niedrige Zinsen ein idealer Nährboden für die Investition in Sachwerte- von Eric Mozanowski

Immobilien als Altersvorsorge - sichere Investition

Immobilien als Altersvorsorge

Die Investition in „Betongold“ hält an. Der anhaltende Drang der Bundesbürger in Immobilien zu investieren bewegt nicht nur die Immobilienpreise, sondern durch die erhöhte Nachfrage wird gerade in Ballungsgebieten die Wohnraumknappheit deutlich. Welche weiteren Gründe gibt es für die Verteuerung der wiederentdeckten Anlageform Immobilie? Immobilienexperte Eric Mozanowski aus Stuttgart erläutert in seiner Vortragsreihe „Immobilien im Wandel der Zeit“ den Teilnehmern die die Auswirkungen für den Immobilienmarkt, durch die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen. Sicherheit und Altersvorsorge sind definierte Ziele vieler Bundesbürger für eine Investition in Wohneigentum. Zum einen trägt die zunehmende Wohnungsknappheit in vielen deutschen Großstädten viel zum Miet- und Preisanstieg bei, aber ein weiterer Grund könnte in den Anlagen, die als sichere Sachwerte gelten liegen. Denn wenn die Habenzinsen am Boden liegen und gleichzeitig Baugeld günstig zu haben ist, lockt dann nicht auch schnell der Kauf einer Eigentumswohnung?

Gute Konjunktur, aber zu wenige Neubauten

Das Verhältnis Neubauten und Nachfrage klafft immer weiter auseinander. Im Verhältnis zur Nachfrage in Deutschland wird zu wenig gebaut, damit droht über kurz oder lang Wohnungsmangel und die gefürchteten Mietsteigerungen. Mittlerweile bewerten aber 71 Prozent der Berufstätigen in Deutschland, die ihre Altersvorsorge aufstocken wollen, dass das Eigenheim als besonders sichere Anlageform für sie in Frage kommt. Somit ist verständlich, dass mittlerweile die Tendenz zu zum Erwerb von Wohneigentum massiv steigt, denn Wohneigentum mach unabhängig von Mietsteigerung und Wohnungsnot im Alter. Wer möchte sich nicht vor unbezahlbaren Mieten mit einem Eigenheim schützen.

Investition in einen Altbau

Der Kauf einer Altbauwohnung oder eines Hauses will wohl überlegt sein. Wie sollte das Traumhaus aussehen? Jedem Käufer einer Altimmobilie sollte sich die Frage stellen, ob das Gebäude zu vertretbaren wirtschaftlichen Konditionen an die Anforderungen heutiger Normen und Vorschriften sowie Vorstellungen und Bedürfnisse modernen Wohnens anpassen lässt. Damit ist es wichtig zu klären, ob eine Sanierung reicht oder ob grundlegend eine Modernisierung von Nöten ist?

Altbausanierung

Damit wird im Allgemeinen die Sanierung eines bestehenden Gebäudes umschrieben. Durchzuführende Maßnahmen können sowohl die Gebäudestatik der Baudkonstruktion, einzelne Bauteile, die Grundrissgestaltung als auch die äußere Gebäudehülle betreffen. Festzuhalten ist, dass neben der rein wirtschaftlichen Betrachtung auch eine Altbausanierung aus ökologischer Sicht sinnvoll sein kann, wenn Ressourcen geschont und vorhandene Baustoffe genutzt werden können.

Eine Sanierung ist immer dann durchzuführen, wenn gravierende bauliche Schäden am Gebäude vorhanden oder zu erwarten sind. Welche Mängel könnten das sein? – Ablösung von Fassadenputz, Aussandung von Fugen bei Sichtmauerwerk, Roststellen und Absprengungen an Betonwänden, herabfallende Fassadenplatten, beispielsweise.

Modernisierung

Unter Modernisierung werden im Mietrecht sämtliche baulichen Maßnahmen des Eigentümers und / oder Vermieters einer Immobilie verstanden, die das Ziel verfolgen, den Gebrauchswert nachhaltig zu erhöhen, damit die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer zu verbessern und nachhaltige Einsparungen zu erwirken.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
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Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Denkmalschutz im Wandel der Zeit

Erfolgreiche Restaurierung und durch die Methodik der 3D Rekonstruktion wird der Glanz und die Prächtigkeit der Entstehungszeit ins Heute transportiert

Denkmalschutz im Wandel der Zeit

Denkmalschutz im Wandel der Zeit

„Stellenwert und Ziele des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege haben sich im Laufe der Jahrhunderte verändert. Investitionen in Denkmale sind eine der schönsten Verbindungen privatwirtschaftlicher Interessen mit einem öffentlichen Anliegen. Konservatorische Maßnahmen und die Wiederherstellung von historischen Gebäuden sind oft vergleichsweise aufwendig und teuer, und schon viele Bauherren stellten sich unter den Belastungen einer Modernisierung die Frage, warum sie den „alten Kasten“ nicht einfach abgerissen und an seine Stelle einen funktionalen Neubau gestellt haben?“ gibt Immobilienexperte Eric Mozanowski aus Stuttgart die Frage an die Teilnehmer weiter. Auch der Denkmalschutz und die Denkmalpflege stehen im Wandel der Zeit. Hier finden sich die Antworten, denn erfolgreiche Denkmalsanierungen bringen die Pracht der Entstehungszeit ins Heute zurück, wie am folgenden Beispiel.

St. Kastulus in Moosburg

Die katholische Pfarrkirche St. Kastulus in Moosburg an der Isar wurde unter Bischof Adalbert 1171 neu erbaut und in ihrer heutigen Gestalt als Stiftskirche des Benediktinerklosters St. Maria und St. Kastulus nach einem Brand 1207 schließlich 1212 neu geweiht. Das romanische Westportal der ehemaligen Stiftskirche stammt nach bisherigen Untersuchungen aus dem Umbau der Kirche Ende des 12. Jahrhunderts und wurde eventuell nach dem Brand und der Erweiterung der Kirche vergrößert. Eine wahrscheinlich vorhandene Vorhalle wurde entweder bereits nach dem Brand oder erst während der Säkularisation im frühen 19. Jahrhundert abgebrochen.

Der Erhaltungszustand des Portals, das zum größten Teil aus Kalk- und Grünsandstein besteht, war schon seit Jahren Besorgnis erregend. Nach Restaurierungsmaßnahmen im 19. Jahrhundert und Festigungsarbeiten sowie dem Austausch einer Säule in den 70 er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde bereits seit 1976 über die Anbringung eines Vordachs zum Schutz des Portals und eine Reinigung beziehungsweise Festigung des Steins diskutiert.

2006 schließlich wurde vom Restaurierungsbüro Herkner mit Restaurierungs- und Sicherungsmaßnahmen an dem Portal begonnen.

Inzwischen besitzt das Portal ein schützendes Vordach, das die gereinigte und restaurierte Fassade vor Regen und schädigenden Umwelteinflüssen schützt.

Bei den Vorarbeiten zur Reinigung wurden zahlreiche mit dem bloßen Auge nicht sichtbare Spuren von Farbpigmentierung entdeckt, die es möglich machten die ursprüngliche Farbigkeit des Portals zu rekonstruieren.

3D Rekonstruktion bring die Pracht der Erstehungszeit zurück

Durch die Methode des Monitoring, bei der die 3D Scantechnik zum Einsatz kommt, wurde nicht nur die Farbigkeit dreidimensional rekonstruiert sondern auch gleichzeitig Konzepte zur Prävention erarbeitet. Durch die 3D Rekonstruktion war die Präsentation der Farbbefunde durch materialrealistische Bilder möglich. Fast unglaublich ist die realistische 3D Präsentation von der farbenprächtigen mittelalterlichen Erscheinung des Portals. Die Oberflächenwirkung und die Oberflächenbeschaffenheit des bemalten Steins werden durch diese Methodik visuell reproduziert. Wenn man sich ins Gedächtnis ruft, wie eindrucksvoll uns schon zweidimensionale Rekonstruktionen mittelalterlicher Bemalungen erscheinen, kann man sich vorstellen wie realistisch plastisch das Portal dreidimensional wirkt. Es scheint erkennbar an welchen Stellen die Oberfläche Schatten wirft und das Licht durch die aufgetragene Farbe reflektiert wird. Man fühlt sich in die Bauzeit zurückversetzt und das Portal glänzt in der Pracht seiner Entstehungszeit vor den Augen des Betrachters fast 900 Jahre später.

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Eric Mozanowski
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Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Baudenkmal und Wahrung von Kulturdenkmalen

Kulturdenkmäler sind geschichtlich gewordene Schätze, die es zu bewahren gilt

Baudenkmal und Wahrung von Kulturdenkmalen

Wahrung von Kulturdenkmalen

Das Spektrum ist weit: ein gotisches Münster, eine barocke Klosteranlage, ein Jugendstilgebäude, eine Zehnscheuer, ein Madonnenbildstock, ein Brunnen, aber auch technische Kulturdenkmäler wie z. B. ein aufgelassenes Bergwerk. Im weiteren Seminarbeitrag von Eric Mozanowski wird die Abgrenzung der Bedeutung von Kulturdenkmälern zum modernen Begriff Denkmal erläutert und die Aufgaben im Besonderen der kirchlichen Bauverwaltung erörtert.

Gerade die baulichen Aufgaben an Großprojekten führten zu einer Konzentration von hohem Sachverstand. Der zu Beginn des 19. Jahrhunderts in weiten Gebieten erkennbare desolate Zustand der Baudenkmale, der seine Gründe in der jahrzehntelangen Vernachlässigung infolge der Säkularisation hatte, führte zu einem neuen Verständnis der Baugeschichte und Wertschätzung ihrer Werke.

Anfänge der kirchlichen Bauverwaltung

Auf diese Zeit gehen die Wurzeln der staatlichen Bau- und Kunstdenkmalpflege, auch der kirchlichen Denkmalpflege zurück. Sie war oft stark personenbezogen. Erinnert sei an das Wirken von Friedrich Schlegel, Friedrich Schinkel und Sulpiz Boisseree im Rheinland und Köln, aber auch an Georg Möller, als obersten Bauchef im Großherzogtum Hessen-Darmstadt. Früher bis ins Heute wurde durch die Behebung eines Schadensbildes nicht selten auf lange Sicht einen anderen Schaden einhandelt, ist die billigste Maßnahme oft die kleine Lösung, die als einfache Reparatur dann in gewissen Zeitabständen wiederholt werden kann.

Historische Kirchen sind nicht nur künstlerisch, sondern auch bautechnisch und bauphysikalisch ein komplexer Organismus, dessen Funktionen durch Reparatur erhalten, jedenfalls nicht gestört, sondern – wenn nötig – nur korrigiert werden sollten. Dies gilt auch für die noch als ein weiterer Problempunkt bekannten statischen Fragen, über die man ebenfalls in einer eigenen Veranstaltung an Hand hervorragender Beispiele aus der Bundesrepublik diskutieren könnte. Dabei sollte für alle im Bereich der Kirchen auftretenden unterschiedlichen technischen Fragen gelten, dass der Denkmalpfleger nicht unbedingt in die Kompetenz der kirchlichen Baureferate eingreifen möchte. Es muss aber möglich sein, konservatorische, selbst den technischen Erfordernissen scheinbar widersprechende Gesichtspunkte einzubringen, Gesichtspunkte, die nicht im technischen Bereich liegen, deren Berücksichtigung aber die technischen Überlegungen, die meist mögliche Auswahl aus unterschiedlichen Möglichkeiten, mitbestimmt. Die Hoffnung auf die bestmögliche Lösung im Sinn des Baudenkmals beruht hier auf dem kollegialen Dialog.

Schwierig ist vieles, aber möglich wird alles durch Vertrauen, Verständnis und Zusammenarbeit

In dem hier nur angedeuteten Bereich technischer Probleme bedarf es ebenso weiterer Forschungen wie weitere Fragen der Konservierung und Restaurierung von Kirchen und ihrer Ausstattung. Hier haben gerade die Restaurierungswerkstätten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege immer wieder versucht, gewisse Maßstäbe zu setzen, denken wir an die derzeit laufende und im Mittelpunkt stehende Restaurierung eines so einzigartigen Raumkunstwerks wie der Wieskirche, oder die in enger Zusammenarbeit mit der Erzdiözese Bamberg durchgeführten Restaurierungen von Tintorettos Mariae Himmelfahrt oder der im Bamberger Domkreuzgang geborgenen Textilien. So waren fast alle Musterrestaurierungen der Amtswerkstätten in den vergangenen Jahren Werken aus dem kirchlichen Bereich gewidmet, vom Englischen Gruß in St. Lorenz in Nürnberg bis zum Ingolstädter Hochaltar oder dem Altöttinger Panorama der Kreuzigung Christi.

Eric Mozanowski freut sich über den regen Zuspruch und der Diskussionsfreude über die verschiedenen Möglichkeiten und der erfolgreichen Zusammenarbeit der Institutionen. Die Aufgaben der kirchlichen Bauverwaltung umfassen in erster Linie alle Bauaufgaben im Bistum zu koordinieren, zu leiten und zu überwachen. Vorrangig handelt es sich um Instandsetzungsmaßnahmen an bestehenden Gebäuden, aber eben auch an Neubauvorhaben. Um Projekte erfolgreich umzusetzen ist es unabdingbar ein gutes, vertrauensvolles Miteinander zu schaffen und zu erhalten. Gegenseitiges Verständnis für die unterschiedlichen Standpunkte, Prioritäten und Ansichten aufzubringen und durch Kompromissbereitschaft zum Ziel zu gelangen.

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Eric Mozanowski

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Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Immo Campo Handels GmbH: Denkmalschutz und Sanierung von Baudenkmälern

Fachwerksanierung mit natürlichen nachwachsenden Materialien – ökonomisch und ökologisch im Einklang

Immo Campo Handels GmbH: Denkmalschutz und Sanierung von Baudenkmälern

Immo Campo Handels GmbH, Berlin

In der Pfeiffergasse in Nürnberg wurde ein stark geschädigtes Fachwerkhaus aus dem 15. Jahrhundert durch die Altstadtfreunde Nürnberg e.V. modellhaft saniert und im Oktober 2011 wieder eingeweiht.

Die Immo Campo Handels GmbH ist kompetenter Ansprechpartner, wenn es um das Thema Wohnen geht. Die Berliner Immo Campo Handels GmbH & Co. KG, geleitet von dem seit 1983 in der Branche tätigen Immobilienkaufmann Michael Lutz, erarbeitet maßgeschneiderte Strategien, rund um das Thema „Wohnen“. In regelmäßigen Informationsveranstaltungen und Veröffentlichungen informiert die Immo Campo Handels GmbH Bauherren, Immobilienmakler, Unternehmer und eigene Mitarbeiter zu den Themen Immobilen-Immobilienrecht-Immobilienmarkt und besonderen Fokus auf Denkmalimmobilien.

Erfolgreiche Sanierung mit ökologischen Materialien

Die ursprünglichen Fachwerkfüllungen mit Lehmflechtwerk waren weitestgehend nicht mehr vorhanden. Um wieder eine Fachwerksichtigkeit unter Berücksichtigung eines ökologisch tragbaren Materials zu gewährleisten wurde ein neuer natürlicher Baustoff aus dem Material Rohrkolben eingesetzt. Aus den Rohrkolben werden dünne Typha Platten hergestellt, die als wandschlanke Ausfachung in die Außenwände eingesetzt wurden. Die Sanierung mit diesem neuen Material wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert, und vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege sowie vom Fraunhofer Institut für Bauphysik analytisch und messtechnisch begleitet und für vorbildlich befunden. Das neue Material macht eine weitere Nutzung des Gebäudes durch schlanke Außenwände möglich, die gleichzeitig biegsam, wärmedämmend und materialverträglich mit dem Lehmflechtwerk ist.

Für die Sanierung gelten spezielle Anforderungen und viele Auflagen, die zum großen Teil für jedes Objekt neu und individuell gestellt und erlassen werden. Eine Reihe von Maßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung und Renovierung sind durch behördliche Auflagen vorgeschrieben.

Dieses Objekt in Nürnberg ist ein perfektes Beispiel für die Nutzung neuer ökologisch wertvoller Materialien, die gleichzeitig auf die Gegebenheiten einer mittelalterlichen Fachwerkkonstruktion anzupassen sind. Durch solche Projekte, in der die Denkmalpflege vermehrt die Gebrauchstauglichkeit eines überlieferten Bestandes mit der Klärung der Reparaturfähigkeit durch ökologisch vertretbare Materialien verbindet, erzielt sie gleichzeitig eine positivere Öffentlichkeitswirkung und Akzeptanz ihrer Arbeit.

Denkmalpflege schafft Mehrwert

Die Denkmalpflege zeigt uns anschaulich unser Verhältnis zu unseren Vorfahren. In erhaltenen Baudenkmälern spiegelt sich nicht nur die Arbeit, Kreativität und Energie unserer Vorfahren bei der Errichtung spektakulärer Bauten wieder sondern auch das Herzblut und die Leidenschaft der Erbauer sind in Gebäuden bis heute ablesbar. Immobilienkaufmann Michael Lutz hierzu: „Es lässt sich nicht leugnen, dass viele weitere Interessen die Entscheidung bezüglich der Sanierung oder dem Umbau von historischer Bausubstanz beeinflussen. Aber immer wieder zeigen aktuelle Beispiele, dass sich nutzungsbedingte, materielle, touristische, öffentlichkeitswirksame, ökologische und viele weitere Interessen, die mit der Idee unserer Vorfahren, die die historisch wertvollen Baudenkmäler gebaut haben, die wir zu bewahren, zu ehren und zu schützen haben, vereinbar sind.“

Weitere Beispiele wurden diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. In weiteren Beiträgen wird über die Möglichkeiten der effektiven und erfolgreichen Sanierung mit der Denkmalpflege fortgeführt.

V.i.S.d.P.:

Michael Lutz
Immobilienkaufmann

Immo Campo Handels GmbH & Co. KG

Immo Campo Handels GmbH & Co. KG mit Sitz in Berlin, besteht aus einem Team von Immobilienspezialisten, die darauf spezialisiert sind Trends auszuwerten, in Anlageentscheidungen umzusetzen, gleich ob global oder einzeln, zur Kapitalanlage oder Eigennutzung, ob steuer-oder renditeorientiert . Seit unserer Gründung steht Immo Campo für Kontinuität und erarbeitet maßgeschneiderte Konzepte, ganz individuell abgestimmt auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten. Weitere Informationen unter: www.immocampo.de

Kontakt:
Immo Campo Handels GmbH & Co. KG
Michael Lutz
Sigmaringer Str.17
10713 Berlin
(030) 810 967 65
info@immocampo.de
http://www.immocampo.de

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Das kulturelle Erbe

Schon heute reichen die bereitgestellten Sachmittel für eine fachgerechte Bauunterhaltung aller Gebäude nicht mehr aus.

Das kulturelle Erbe

Nutzungsprobleme historischer Kirchen

Was bringt die Zukunft, wenn in der nächsten Generation bei möglicherweise nicht reduziertem Gebäudebestand nur etwa die Hälfte der heutigen Kirchensteuerzahler dazu beitragen, dass das kulturelle Erbe der Kirche, das doch uns allen gehört, zu erhalten gilt? Diese Frage steht eng verbunden mit der Wahrnehmung nicht für den Erhalt der Werte in Verbindung zum Nutzungskonzept, sondern auch der Pflicht zum kulturellen Erbe. Im Rahmen einer Reihe von Seminaren diskutiert und informiert Eric Mozanowski über den Denkmalschutz in Deutschland und im Wandel der Zeit.

Nutzungsprobleme historischer Kirchen

Unter dem Motto: Die moderne Kirche dem modernen Christen wurden die Feierräume – auch im Hinblick auf die Predigt- und Liturgiereformen – vielfach von Gedenktafeln, Altären, Pfarrständen, Emporen, Taufbecken und Kanzeln befreit und somit ihrer ehemaligen Identitätsmerkmale entledigt. Wichtig wurden nun die zahlreichen Zusatzeinrichtungen wie Kaffeeküchen, Projektionsräume, Toiletten, Clubräume usw. Bei zahlreichen Bauten dieser Art musste man jedoch später bedauernd feststellen, dass das große räumliche Angebot mit all seinen variablen und veränderbaren Räumen oft nicht in erwünschtem Maße angenommen wurde.

Studien belegen, dass trotz vielfältiger Bemühungen beider Konfessionen die Zahl der Kirchenbesucher zunehmend rückläufig blieb. Daran konnten auch die kirchenräumlichen Veränderungen nichts ändern. Selbst die Resakralisierungsversuche der achtziger Jahre konnten an diesem Schrumpfungsprozess nichts ändern.

Obwohl die zuständigen Landeskirchen und Denkmalämter sowie geschichtsbewusste Architekten die oft überzogenen Wunschkataloge der Gemeinden gelegentlich auf das für den Bau gerade noch verträgliche Maß reduzieren konnten, ist generell festzustellen, dass wohl in keinem vergleichbaren Zeitraum derartig überhastet hohe Anforderungen an den historisch gewachsenen Sakralraum gestellt wurden.

Modellstudie – Ersrode

Nach der Umgestaltungseile der sechziger und siebziger Jahre kam eine Zeit der Besinnung. Nicht selten machte sich Reue über die veränderte historische Innenraumkonzeption bemerkbar, wobei der Vorwurf einstiger Sorglosigkeit und unbedingter Neuerungszwänge häufig unberechtigt an die Adresse der zuständigen Behörden ging, die seinerzeit oft genug dem Drängen der Pfarrer und Gemeinden hatten nachgeben müssen.

Einer dieser entleerten und in einen vakuumähnlichen Zustand gebrachten Räume wird im Augenblick als Fallstudie im Maßstab 1:100 an der Theologischen Fakultät der Philipps- Universität in Marburg im Rahmen einer Seminarveranstaltung „Reduktionsversuche in historischen Kirchen“ bearbeitet. Die klassizistische Kirche von Ersrode bei Rotenburg/Fulda war in den fünfziger Jahren von einer Predigtkirche in eine Wegekirche bzw. von einem Zentralraum in einen längsorientierten Raum umgebaut worden. Das historische Mobiliar inklusive der Emporen wurde entfernt und zerstört. Der hierdurch gewonnene Wartesaal versetzte die Gemeinde – obwohl sie wohl selbst an dieser Umgestaltung mitgearbeitet hatte – in einen Kälteschock, von dem sie sich nicht mehr erholt hat. Dann wurde versucht mit der teilnehmenden Pfarrerin für die verbliebene Restgemeinde eine Raumverkleinerung zu erarbeiten, die dem Verödungsprozess entgegenwirken könnte. Die Aufgabenstellung lautet hierbei, das Kulturdenkmal nicht zu beeinträchtigen, d. h. die Einbauten reversibel zu gestalten, sie in einen Bezug zum historisch Vorgefundenen Raum zu bringen, sie in ein liturgisches Konzept einzubinden bzw. aus den gottesdienstlichen Funktionen heraus zu entwickeln und zusätzliche Raumangebote für Gemeindearbeit bzw. museale Zwecke zu schaffen. In diesem Fall kann die Denkmalpflege nun wirklich einmal das vorantreiben, was sie sonst zu verhindern sucht. Wäre die kalte und sogenannte „aufgeklärte“ Lösung der fünfziger Jahre vermieden worden, hätte man noch heute seine Freude an der alten Innenraumkonzeption. Fast alle betroffenen Gruppen haben sich, für die Rückgewinnung der alten Raumqualität entschieden.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
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Kontakt:
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Theodor-Heuss-Strasse 32
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+49 (0)711 220 631 73
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Investition in Baudenkmäler – Erhalten und Erneuern

Denkmalschutz und Denkmalpflege zur Erhaltung und zur Belebung und Sicherung der historischen Schätze

Investition in Baudenkmäler - Erhalten und Erneuern

Aestas Campus AG, Berlin

Wer den historischen Wert von Gegenständen und ihre Bedeutung erkennen und sie aufgrund dieser Erkenntnisse fachgerecht instand setzen will, muss sich mit ihrem geschichtlichen Werdegang befassen. In erhaltenen Baudenkmälern spiegelt sich nicht nur die Arbeit, Kreativität und Energie unserer Vorfahren bei der Errichtung spektakulärer Bauten wieder sondern auch das Herzblut und die Leidenschaft der Erbauer sind in Gebäuden bis heute ablesbar.

Die Berliner Aestas Campus Immobilien erarbeitet individuelle Lösungen für jeweiligen Bedürfnisse. Durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und Engagement stehen die Immobilien, deren Bauqualität und deren Sanierungsmaßnahmen im Fokus und werden unter Berücksichtigung der Standortentwicklung, den wirtschaftlichen und steuerlichen Rahmendaten, zugeschnitten. Die Berliner Aestas Campus AG, geleitet von Dipl.-Kfm. Christian Sommerfeld informiert im Rahmen von Infoveranstaltungen und Veröffentlichungen über die Möglichkeiten des Immobilieninvestments und im Besonderen der Motivation zu Denkmalschutz Immobilienanlagen.
Eine wesentliche Aufgabe der Denkmalpflege ist das Fortleben weiterzutragen. Gleichzeitig ist ein behutsamer Umgang mit dem überlieferten Gut und ein großes Verständnis für das überlieferte Wissen nötig um denkmalgeschützten Gebäuden gerecht zu werden, wie da wären:

Renovieren

Unter Renovieren ist die Erneuerung des Erscheinungsbildes eines Denkmals durch Ersatz von Teilen seiner historischen Substanz oder durch Aufbringen einer neuen Außen Schicht zu verstehen. Solche Maßnahmen sind deshalb nur gerechtfertigt, wenn sie noch als Dienst am Original verstanden werden können, d.h., wenn die Substanz gefährdet oder die Wirkung des Denkmals beeinträchtigt ist. Im Sinn der Erhaltung des Denkmals und seiner Wirkung sollen nur einzelne Partien, welche einer starken Beanspruchung durch Abnutzung, Verwitterung oder Verschmutzung ausgesetzt sind, ersetzt oder mit einer neuen Deckschicht versehen werden. Zu Renovierungsmaßnahmen zählen z. B. die Erneuerung von Dacheindeckungen, Verputz und Anstrichen.

Rekonstruieren

Eine Rekonstruktion ist die Wiedererrichtung eines nicht mehr existierenden Objektes, dessen ehemaliges Aussehen aus Beschreibungen, Plänen oder bildlichen Darstellungen noch weitestgehend bekannt ist. Sie liegt auch vor bei dem Erschließen und Wiederherstellen einer Ganzheit aus einzelnen nachgewiesenen oder noch vorhandenen Teilstücken (z. B. Rekonstruktion einer Fassadendekoration, deren wichtigste Einzelelemente noch festgestellt werden können). Rekonstruktionen sind vom Denkmal pflegerischen Standpunkt aus dann vertretbar, wenn sie für die Ergänzung und Ablesbarkeit eines Denkmalbestandes notwendig oder für die Wiedergewinnung entscheidender Denkmal Qualitäten von Bedeutung sind.

Verwandte Aufgabenbereiche

In engem Bezug zu Denkmalschutz und Denkmalpflege steht die Heimatpflege. Sie bemüht sich in erster Linie um die Erhaltung unserer Kultur im weitesten Sinn (Trachten, Volksmusik, Volkstanz, Brauchtum, Mundartdichtung, Baukultur). Doch ist die Heimatpflege nach dem Denkmalschutzgesetz ausdrücklich beauftragt, sich auch dem Aufgabenbereich von Denkmalschutz und Denkmalpflege zu widmen. In vielen Fällen sind sie die entscheidende Vertretung von Denkmalschutz und Denkmalpflege vor Ort.
Dipl.-Kfm. Christian Sommerfeld: „Aus Erfahrung kann ich berichten, dass bei der Dorf- und Stadtbildpflege gestalterische oder rein städtebauliche Gesichtspunkte die dominierende Rolle spielen. Sie unterscheiden sich damit von Denkmalschutz und Denkmalpflege, bei denen die historische Zeugnisfunktion ein entscheidendes Kriterium ist. In der Praxis arbeitet die Orts- und Stadtbildpflege eng mit dem Denkmalschutz und der Denkmalpflege zusammen. Wir sollten alle bemüht sein, die Schätze, die uns unsere reiche Kultur hinterlassen hat zu schützen und zu bewahren, um das Andenken an das Wissen und die Fähigkeiten unserer Vorfahren zu ehren, die die Basis darstellen für das was wir heute wissen und können.“

V.i.S.d.P.:

Dipl.-Kfm. Christian Sommerfeld
Vorstand
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Das Immobilienunternehmen AESTAS CAMPUS Immobilien AG mit Sitz in Berlin beschäftigt Immobilienspezialisten, die darauf spezialisiert sind Trends auszuwerten, in Anlageentscheidungen umzusetzen, gleich ob global oder einzeln, zur Kapitalanlage oder Eigennutzung, ob steuer-oder renditeorientiert . Das Unternehmen kümmert sich neben Vermarktung, Vermittlung von Immobilien dann auch um die Hausverwaltungen, sowohl die Verwaltung des Gemeinschafts- als auch des Sondereigentums. Seit der Gründung 1997 steht Aestas Campus für Kompetenz, Kontinuität und erarbeitet maßgeschneiderte Konzepte, ganz individuell abgestimmt auf die persönlichen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten. Weitere Informationen unter: www.aestas-campus.de

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Pressemitteilungen

Die Instandsetzung von Baudenkmälern – Aufgabe des Denkmalschutzes in Deutschland

Die Instandsetzung von Baudenkmälern - Aufgabe des Denkmalschutzes in Deutschland

Instandsetzung von Baudenkmälern

Im Rahmen von Seminaren und Diskussionsbeiträgen wird von dem Autor Eric Mozanowski des Fachwerkes „Investieren in Denkmale“ die öffentliche Beschäftigung zu Fragen der Aufrechterhaltung des Denkmalschutzes nachgegangen. In Stuttgart fanden sich interessierte Baufachleute und private Interessenten zusammen. Eric Mozanwoski: „Begriff und Ziele der Denkmalinstandsetzung, Inhalt und Umfang richten sich nach dem Gegenstand von Denkmalschutz und Denkmalpflege. Es geht nicht immer um die großen ästhetischen Werte oder Werke von hohem Alter, auch nicht immer um die Denkmäler bedeutender Architekten, Künstler oder sonstiger großer Persönlichkeiten und Ereignisse.“ In dieser Seminarveranstaltung führt Eric Mozanowski in die Thematik der besonderen Sichtweise des Denkmalschutzes zur Instandsetzung von Baudenkmälern durch und die in dieser Veranstaltung untereinander diskutiert und ausgetauscht werden.

Betrachtungsweise und Zielfindung

Im Mittelpunkt des denkmalpflegerischen Bemühens steht vielmehr die Vergangenheit, die unsere Gegenwart prägt. Deshalb werden nicht nur die prächtigen Kirchen, Schlösser, Rathäuser und Stadtmauern instandgesetzt, sondern auch die Bauten der Bürger und Bauern, der Technik- und der Wirtschaftsgeschichte. Immer wieder stellen sich die Fragen:

– Wie lässt sich das Wesentliche bewahren, wenn das Gebäude weiter genutzt werden soll?
– Wie kann man es anders nutzen, um es besser als bisher zu erhalten?
– Welche Methoden und Techniken können angewandt werden, um diese Ziele zu erreichen?

Bei allen Bemühungen der Denkmalpflege spielt eine Erkenntnis eine entscheidende Rolle: In der Regel hat nur das genutzte Baudenkmal eine Chance zu überleben. Nur in Ausnahmefällen können Baudenkmäler einer Nutzung entzogen und zum Museumsstück gemacht werden. Die Instandsetzung eines Denkmals für eine zeitgemäße Nutzung ist daher das zentrale Anliegen der denkmalpflegerischen Praxis.

Allgemein gesprochen dient jede Instandsetzung eines Gebäudes der Behebung vorhandener Mängel. Solche Mängel können z. B. sein:

– Schäden aus dem natürlichen Alterungsprozess,
– Schäden wegen unterlassenen Bauunterhalts,
– Schäden aufgrund unsachgemäßer Eingriffe und Umbauten,
– Schädigungen aufgrund unangemessener Nutzungen,
– Unzureichende sanitäre und haustechnische Einrichtungen,
– Unzureichender Schall- und Wärmeschutz,
– Unzureichender Brandschutz.

Sanierung ist nicht gleich Instandsetzung

Vielfach wird die Denkmalinstandsetzung mit dem Schlagwort „Altbausanierung“ Umrissen. Manchmal wird irrtümlich vermutet, aber nicht richtig, laut Mozanowski: Altbausanierung ist aber oft nicht mit Denkmalinstandsetzung gleichzusetzen. Für die Altbausanierung sind meist wirtschaftliche Gesichtspunkte vorrangig. Bei der Denkmalinstandsetzung stehen dagegen die kulturgeschichtlichen Eigenschaften des Bauwerks im Vordergrund. Unter den verschiedenen Instandsetzungsalternativen ist jeweils diejenige auszuwählen, die die historische Substanz am besten bewahrt. Dabei können unter Umständen Mehrkosten entstehen, die dann eine finanzielle Beteiligung der öffentlichen Hand rechtfertigen.

Historische Baustoffe und ihre Probleme

Aufgrund langer handwerklicher Erfahrungen wurden historische Baustoffe ausgesucht und verarbeitet. Diese wurden meistens vor Ort gewonnen oder durch Transport auf den Flüssen herbeigeschafft und haben vielfach mehrere hundert Jahre überdauert, sind somit den heutigen Baustoffen an Haltbarkeit weit überlegen. Nehmen wir zum Beispiel die Gläser, die für Fenster verwendet wurden. Historische Gläser sind inzwischen sehr selten geworden. Doch es gibt immer wieder Fälle, wo sie am Bau erhalten werden können. Die Reparatur des historischen Fensters unter Wahrung des Bestandes zählt zu dem besonderen Anliegen der Baudenkmalpflege. Doch wenn der Erhalt nicht möglich ist, wird neues Glas für die Sanierung benötigt. Speziell für die Anforderung der hochwertigen Altbaurenovierungen in Deutschland wird dieses hochwertige mundgeblasene Fensterglas nach historischem Vorbild von der Glashütte Lamberts , als eine der letzten Manufakturen ihrer Art in Deutschland, noch gefertigt. Dieses ist nach seiner Fertigungsweise als Echtantikglas bzw. Neuantikglas bekannt geworden und eignet sich erfolgreich für die hochwertige Restaurierung historischer Bauten.

Eric Mozanowski gabt den Teilnehmern zu bedenken, dass das historische Gleichgewicht der Materialien und die konstruktiven Strukturen so wenig wie möglich in Mitleidenschaft gezogen werden sollten. Bei ihrer Sicherung ist daher unter dem Gesichtspunkt der Denkmalpflege genaue Beobachtung und sanftes Ergänzen dem Einsatz hundertprozentiger, langfristiger aber schädlicher Sanierungsmethoden vorzuziehen.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

Kontakt:
Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Strasse 32
70174 Stuttgart
+49 (0)711 220 631 73
mozanowski@yahoo.de
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Pressemitteilungen

Kirchliche Denkmalpflege Bauen und Bewahren

Die kirchliche Bau Verwaltung, Aufbau und Organisation in den Diözesen der Bundesrepublik

Kirchliche Denkmalpflege Bauen und Bewahren

Kirchliche Denkmalpflege

Eric Mozanowski, Immobilienexperte aus Stuttgart führte in das Seminar ein: „Die Sorge um die anvertrauten Werke von geschichtlicher und künstlerischer Bedeutung verbindet und hat zu diesem gemeinsamen Seminar geführt. Diese Tatsache ist zu begrüßen und trägt dazu bei, sich im Interesse der gemeinsamen Arbeit mit noch besserem Verständnis an die Umsetzung für den Denkmalschutz zu finden.“ Eric Mozanowski führte inhaltlich aus, dass die Fürsorgepflicht auch für kirchliche Baudenkmale besteht, denn nach § 6 DSchG BW (Denkmalschutzgesetz Baden-Württemberg als Musternorm) sind die Eigentümer und Besitzer von Kulturdenkmalen verpflichtet, ihr Denkmal im Rahmen des Zumutbaren pfleglich zu behandeln.

Kirchliche Bauverwaltung und der Aufbau

Partner der staatlichen Denkmalpflege sind u.a. auch die kirchlichen Bauverwaltungen, die kirchliche Denkmalpflege in den Personen der Diözesankonservatoren. Letztere sind nicht in allen (Erz)-Diözesen ernannt, oft ist der Leiter der Bauverwaltung, der Diözesanbaumeister, in Personalunion auch Diözesankonservator. Deutschlandweit gibt es in allen 22 katholischen (Erz)-Diözesen eine Bauverwaltung. Bei der zu Beginn der 1970er Jahre in den meisten Diözesen abgeschlossenen Verwaltungsreform, in Mainz wurde die Neuordnung zum 1. April 1973 eingeführt, wird nach Dezernaten oder auch Hauptabteilungen unterschieden. Der jeweilige Leiter gehört damit in den engen Führungskreis der (Erz)-Diözesanleitung mit dem jeweiligen Ordinarius, dem Bischof und seinem Generalvikar, als dem eigentlichen Verwaltungschef, an der Spitze.

Rechtliche Grundlage – kirchliche Bestimmung

Die rechtliche Grundlage im Rahmen der kirchlichen Bestimmungen ist im Gesetz über die Verwaltung und Vertretung des Kirchenvermögens im Bistum Mainz (Kirchenvermögensverwaltungsgesetz – KVVG) festgeschrieben. In § 15 ist die Benachrichtigung des Bischöflichen Ordinariates bei Beteiligung an Verfahren der Bauleitplanung (Flächennutzungsplan, Bebauungsplan) der Bodenordnung und Erschließung, sowie bei Maßnahmen des Städtebauförderungsgesetzes vorgeschrieben. § 16 verlangt die Genehmigung des Bischöflichen Ordinariats bei Beschlüssen über Errichtung und Änderung der Nutzungsart von Kirchen, Kapellen, Pfarrhäusern, Gemeindehäusern, Jugendheimen, Schulen, Kindertagesstätten, Krankenanstalten, Altenheimen und sonstigen Bauten. Ebenso sind in § 17 der Genehmigungsvorbehalt u. a. bei Erwerb, Belastung, Änderung, Veräußerung und Aufgabe von Eigentum, Rechtsgeschäften über Gegenstände, die einen wissenschaftlichen, geschichtlichen oder künstlerischen Wert haben, Veränderungen solcher Gegenstände, sowie Aufgabe des Eigentums an diesen Gegenständen und Kauf-, Tausch- und Werkverträgen festgelegt.

Zuständigkeit und Aufgabenteilung

Neben der allgemeinen Zuständigkeit für das Baugeschehen obliegt dem Dezernat auch die Finanzplanung und Überwachung der Bauvorhaben in den Kirchengemeinden und im Bistum selbst. In einigen (Erz)-Diözesen sind als Besonderheit, und immer auf einer größeren geschichtlichen Tradition aufbauend, Dombauämter, Dombauhütten (Münsterbauhütten) vorhanden. An ihrer Spitze steht der Dom- oder Münsterbaumeister. Eric Mozanowski: „Dieser Traditionstitel ist nicht nur eine jahrhundertealte Ehre, sondern Verpflichtung auch für die kommenden Generationen!“ In den Städten Freiburg, Köln und Mainz sind Dom-, bzw. Münsterbauhütten mit zum Teil größerer Eigenständigkeit vorhanden. Der Leiter der kirchlichen Bau Verwaltung in Essen und Speyer ist in Personalunion auch Dombaumeister, wobei die Baubetreuung der Kathedralkirche von der Bauverwaltung ohne eigene Hütte mit übernommen wird.

Anders in Aachen und Osnabrück, wo der Dombaumeister im Nebenamt und auf Honorarbasis tätig ist und keine Bindung an die übrige kirchliche Bauverwaltung besteht. Die Zuständigkeit staatlicher und kommunaler Stellen (meist Staatsbauämter) auf Grund einer Baulastverpflichtung ist in Fulda, Frankfurt, Konstanz und Limburg gegeben. Allen Dom- und Münsterbauämtern obliegt vorrangig die Pflege und Unterhaltung der Domkirche, oft auch die Baubetreuung des zum Teil beträchtlichen profanen Baubestandes, des sogenannte Pfründevermögens, das mit seinen finanziellen Überschüssen zum Unterhalt der Kathedrale früher ganz, heute nur noch teilweise, beiträgt.

Weitere Diskussionspunkte wurden ausgetauscht und dabei festgestellt, dass die Denkmalpflege grundsätzlich zwischen Geschichte und Gegenwart steht. Dabei ist die Erfüllung der Wünsche mit dem Kampf um die Erhaltung der Denkmäler oft ein mühsam erstrittener Kampf, der im kirchlichen Bereich eigentlich eine Selbstverständlichkeit darstellt, nachdem die Kirchen ihrerseits in einer weit über den konservatorischen Blickwinkel hinausgreifenden großen Tradition des Bewahrens stehen.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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