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LEWO Unternehmensgruppe: Leipziger Stadthaus Slevogt ein Jahr früher fertig als geplant

LEWO Unternehmensgruppe: Stadthaus Slevogt
Leipziger Stadthaus Slevogt

Familienfreundliche Wohnungen in denkmalgeschützter Immobilie begeistern Käufer wie Mieter

Leipzig, 27. Juli 2017. In der vergangenen Woche hat die LEWO Unternehmensgruppe ihr Projekt „Stadthaus Slevogt“ in der gleichnamigen Straße ein Jahr früher als geplant an die Käufer übergeben. Es handelt sich um ein denkmalgeschütztes Mehrfamilienhaus mit sechs überwiegend großen Wohnungen im gefragten Leipziger Stadtteil Möckern. Das Objekt wurde aufwendig saniert und modernisiert.

„Bei der Übergabe zeigten sich die Käufer besonders begeistert über die ansprechende Deckenmalerei im Eingangsbereich des historischen Treppenhauses und die hochwertige Qualität der Sanierungsleistungen“, erklärt Stephan Praus, der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe. Besonders gut angekommen sei auch der neu gestaltete Wohnbereich der 4- bzw. 5-Zimmer-Wohnungen, von dem aus die geräumigen Küchen über eine zweiflüglige Tür mit großem Glasausschnitt zu begehen sind. Wer es gern großzügig mag, lässt die Flügeltüren einfach offen und erfreut sich an seinem bis zu 42  Quadratmeter großen Wohn-, Koch- und Essbereich.  Aber auch bei der Außenfassade habe man sich an die strengen Vorgaben des Denkmalschutzes gehalten und das Objekt aus dem Jahre 1905 wieder in neuem Glanz erstrahlen lassen. Die rote Klinkerfassade mit ihren Stuckelementen wurde nach den Auflagen der Denkmalschutzbehörde restauriert und erneuert.

 

Auf einer Gesamtwohnfläche von ca. 536 Quadratmetern finden sich sechs Parteien mit einer Wohnfläche von 49,71 bis 116,02 Quadratmetern. Sämtliche großen Wohnungen (vom ersten Obergeschoss bis zum Dachgeschoss) liegen jeweils auf einer eigenen Etage und haben einen Balkon bzw. eine Loggia. Damit kommt LEWO dem verstärkten Bedarf nach familienfreundlichem Lebensraum in Leipziger Zentrumsnähe nach. Die Mieter der 2-Zimmer-Wohnungen im Erdgeschoss können sich über eine Terrasse bzw. einen Gartenanteil freuen. Der Standort Leipzig Möckern zeichnet sich dabei durch eine gute Infrastruktur und Nahversorgung, beispielweise viele Einkaufsmöglichkeiten aus.

Das Stadthaus Slevogt wurde als Kapitalanlageangebot konzipiert. Derzeit sind nur noch zwei Wohnungen in der Vermietung und die ersten Mieter tragen schon Ihre Umzugskartons in ihre neuen Wohnungen. Die Käufer profitieren dabei von einem Mietpool zur Renditeabsicherung.

Die Modernisierung erfolgte auf dem für LEWO typisch hohen Niveau mit Holzparkett, Fußbodenheizung, großzügigen  Wohn-/Koch- und Essbereichen, modernen Bädern mit hochwertigen Armaturen und Sanitäreinrichtungen. Wie für die Leipziger Unternehmensgruppe ebenfalls üblich, erfolgte die Bauüberwachung durch TÜV-zertifizierte Sachverständige sowie durch ein laufendes Qualitätscontrolling.

Besonders stolz ist Unternehmensgründer Praus dabei auf die Vereinigung zwischen Denkmalschutz und regenerativen Energien – dem Markenzeichen der LEWO Unternehmensgruppe. Basis der Energieversorgung stellt die moderne Erdgasbrennwerttherme dar. Sie fungiert als zentrale Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlage. Ergänzend dazu befindet sich auf dem Dach des Hauses eine Solarthermieanlage, die zur Warmwasseraufbereitung genutzt wird. Zusätzlich sorgt  die Fassadendämmung für geringeren Heizaufwand. Die energetischen Maßnahmen werden von einem Energieberater betreut und die Kunden können sich über die Inanspruchnahme von KFW-Mitteln freuen.

Weitere Informationen unter: www.lewo.de

 

Die LEWO Unternehmensgruppe realisiert Immobilienprojekte von der Sanierung bis zur Vermietung und Verwaltung des Objektes. Gegründet im Jahr 1995, zählt sie zu Leipzigs nachhaltig erfolgreichen Bauträgern und Hausverwaltungen. Die Unternehmensgruppe besteht aus der LEWO Immobilien GmbH sowie der EBV Grundbesitz GmbH.

 

LEWO Unternehmensgruppe
Cöthner Strasse 62
04155 Leipzig
Tel: 0341 46 24 3340

Ansprechpartner: Stephan Praus
E-Mail: presse@lewo.de

Bau/Immobilien Pressemitteilungen

LEWO Unternehmensgruppe zweiter Bauabschnitt der Leipziger Globuswerke ist bezugsfertig

Die ehemalige denkmalgeschützte Pflegemittel-Fabrik erscheint in neuem Glanz

Leipzig, 23. März 2017. Nachdem der erste Bauabschnitt der Globuswerke in Leipzig komplett bezogen ist, freuen sich nun auch die Bewohner des zweiten Bauabschnitts auf ihren Einzug in den nächsten Wochen. Hierauf macht die LEWO Unternehmensgruppe, die für das Projekt verantwortlich zeichnet, aufmerksam. Damit steht nur noch der dritte Bauabschnitt mit 11 geplanten Wohneinheiten zur Fertigstellung offen, was im Laufe des Jahres geschehen soll. Insgesamt weist das Gesamtprojekt ein Investitionsvolumen von 27,6 Millionen Euro aus.
Die Globuswerke wurden 1897 als Produktionsgebäude für Pflegemittel (Autoglanz, Seife oder Bohnerwachs) im Leipziger Stadtteil Plagwitz errichtet. 1905 und 1909 erweitert, hat dieses imposante Gebäude, das durch den Krieg beschädigt wurde, einen enormen historischen Reiz, der Besucher in den Bann zieht. Dabei glänzt die ehemalige denkmalgeschützte Fabrik durch massive Eisenrippendecken und durch eine strahlende Klinkerfassade, die sich durch viele Schmuckelemente filigran absetzt. „Die Sanierung, die in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde lief, war eine echte Herausforderung, sollten doch die Anforderungen an modernes Wohnen erfüllt werden, ohne den Globuswerken ihren ursprünglichen Charme zu nehmen. Gleichzeitig wollten wir die hohen Ansprüche, die wir an uns selbst stellen, erfüllen“, sagt Stephan Praus, Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe.
Dies ist dem Leipziger Unternehmen – selbst bei neutraler Betrachtung – durchaus gelungen. So werden die Globuswerke nach Fertigstellung des dritten Bauabschnitts insgesamt 78 Einheiten, davon fünf Gewerbeeinheiten aufweisen. Die Wohnungsgrößen liegen in der Regel zwischen 50 und 150 Quadratmetern. Die ursprünglich prognostizierten Mieten wurden zu großen Teilen bis zu neun Prozent überschritten. Die Besitzer der Wohnungen schützt zudem ein Mietpool vor Ausfall. Auch ein ausreichendes Angebot an Garagen und Tiefgaragenstellplätzen ist vorhanden. Die Globuswerke wurden dabei anspruchsvoll und hochwertig saniert und verfügen über eine moderne Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlage, deren Versorgung mit Fernwärme und durch eine installierte Solaranlage sichergestellt ist. Hierdurch erfüllt das Wohnensemble die Voraussetzungen eines förderfähigen KFW-Effizenzhaus-Denkmals.
„Ich kann keine Dinge tun, von denen ich nicht überzeugt bin. Daher verfolgen wir bei unseren Denkmalschutzobjekten ein langfristiges Energiekonzept durch Nutzung erneuerbarer Energien. Das verstehen wir unter Nachhaltigkeit: den langfristigen Erfolg der verkauften Immobilien, die wir auch in allen anderen Belangen, wie Hausverwaltung, Mietbetreuung usw. langfristig begleiten“, so der Chef der LEWO Unternehmensgruppe. Besitzer und Mieter werden es ihm danken, nicht nur beim derzeitigen „Vorzeigeobjekt“ Globuswerke.

Weitere Informationen unter: www.lewo.de

Die LEWO Unternehmensgruppe realisiert Immobilienprojekte von der Sanierung bis zur Vermietung und Verwaltung des Objektes. Gegründet im Jahr 1995, zählt sie zu Leipzigs nachhaltig erfolgreichen Bauträgern und Hausverwaltungen. Die Unternehmensgruppe besteht aus der LEWO Immobilien GmbH sowie der EBV Grundbesitz GmbH.

LEWO Unternehmensgruppe
Cöthner Strasse 62
04155 Leipzig
Tel: 0341 46 24 3340
Ansprechpartner: Stephan Praus
E-Mail: presse@lewo.de

Pressemitteilungen

Denkmalschutzamt: Voraussetzungen für Steuervorteil

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vertragsreihe zum Thema Denkmalschutz in Deutschland fort. Aus dem Kreis der Teilnehmer kam der Wunsch wichtige Wissensmodule auch im Internet zu veröffentlichen. Dies ist Teil 22, welcher sich mit der Frage um die Gewährung der Steuervorteile von Seiten des Finanzamtes betrug.

Änderung des Verfahrens von Seiten des Finanzamtes

Bisher haben die Finanzämter die Steuervorteile zunächst vorläufig entsprechend den Angaben des Bauträgers anerkannt, wenn das Denkmalschutzamt bescheinigte, dass der Bauträger alle erforderlichen Unterlagen bei ihm eingereicht hat. Sobald die Denkmalschutzbehörde später den endgültigen Bescheid erlassen hat, haben die Finanzämter den Einkommensteuerbescheid entsprechend angepasst, was aber meistens nur zu geringfügigen Änderungen führte. Seit Ende des Jahres 2008 lehnen die Finanzämter ein derartiges Verfahren jedoch ab.

Die Finanzämter prüfen:
– ob die vorgelegte Bescheinigung von der zuständigen Behörde ausgestellt worden ist,

– ob es sich um Baumaßnahmen an einem Gebäude oder um die Herstellung eines neuen Gebäudes handelt,

– ob es sich um einen Fall der Modernisierung als Bauherr (§ 7i Abs. 1 Satz 1 EStG) oder der Modernisierung als Erwerber (§ 7i Abs. 1 Satz 5 EStG) handelt,

– (in den Fällen einer Modernisierung als Bauherr) ob Erhaltungs- oder Herstellungsaufwand vorliegt,

– (in den Fällen einer Modernisierung als Erwerber) inwieweit die Baumaßnahmen nach Abschluss des Kaufvertrages durchgeführt worden sind,

– ob weitere Zuschüsse für die bescheinigten Aufwendungen gezahlt worden sind,

– ob die Aufwendungen im Rahmen einer Einkunftsart oder – bei selbstgenutzten Wohnungen – wie Sonderausgaben zu berücksichtigen sind,

– wann der Betrag erstmals in Anspruch genommen werden kann.

Betrug die Wartezeit der Anleger auf seinen Steuervorteil eine kleine Ewigkeit, bis das Denkmalschutzamt die endgültige Bescheinigung erteilt, so ist die Vorgehensweise zu prüfen.

Mit dieser Verzögerung muss man sich aber nicht abfinden.

Am erfolgversprechendsten dürfte es sein, das Finanzamt darauf zu verklagen, dass es den Steuervorteil zunächst vorläufig anerkennt und betrug die Höhe der begünstigten Baukosten anhand der Angaben des Bauträgers einen geschätzten Wert. Da auch ein solches Klageverfahren eine Weile dauert, kann man außerdem Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz stellen. Allerdings liegt hierzu bisher noch keine Rechtsprechung vor. Eine vernünftige Lösung des Problems könnte daher nur darin liegen, dass der Gesetzgeber die Kompetenzen zwischen Finanzamt und Denkmalschutzbehörde neu verteilt und regelt, dass die Denkmalschutzbehörde lediglich feststellt, welche Baumaßnahmen begünstigt sind, während die Finanzbehörde die Kosten dieser Baumaßnahmen ermittelt.

Möglichkeit der Kostendarlegung

Eric Mozanowski hierzu: „Der Käufer eines zu modernisierenden Denkmals steht darüber hinaus vor dem Problem, dass die Denkmalschutzbehörde ihm und nicht dem Verkäufer die Bescheinigung erteilen muss. Die jeweiligen Kosten fallen jedoch nicht beim Käufer, sondern beim Bauträger an und werden auch von diesem getragen. Der Käufer hat damit in der Regel keine Möglichkeit, der Denkmalschutzbehörde die jeweiligen Kosten darzulegen.“

In den meisten Fällen ist dem Käufer somit unbekannt, welche Baukosten im Einzelnen angefallen sind. Zwar wird in der Regel im Kaufvertrag vereinbart, welcher Teil des Kaufpreises auf die Modernisierung entfallen soll. Damit wird aber lediglich dem Käufer in Aussicht gestellt, welcher Aufwand es betrug oder mit welchem Volumen für die erhöhten Absetzungen er rechnen kann. Über die Höhe der tatsächlichen Baukosten sagt diese Vereinbarung dagegen nichts aus.

„Um nun gleichwohl eine gewisse Sicherheit für den Käufer zu erreichen, sollte der Bauträger bereits im Kaufvertrag verpflichtet werden, der Bescheinigungsbehörde die tatsächlichen Baukosten der Modernisierungsmaßnahme offenzulegen und diese auch nachzuweisen“, so Eric Mozanowski und referierte in Stuttgart noch über die weiteren Möglichkeiten der Sicherheit für Käufer und mit welchen weiteren Problemen zu rechnen sind.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski, ehemaliger Vorstand der ESTAVIS AG, führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Aus den Kreisen der Teilnehmer kam der Wunsch, wichtige Wissensmodule auch im Internet zu veröffentlichen. Weitere Informationen unter: www.estavis.de

Kontakt:
Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Strasse 32
70174 Stuttgart
+49 (0)711 220 631 73
e.mozanowski@estavis.de
http://www.estavis.de