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Bahnfahrt erster Klasse mit Ticket zweiter Klasse? – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Achim P. aus Hannover:
Gerade vor Weihnachten sind die Züge wieder überall hoffnungslos überfüllt. Darf ich mich mit meinem Zweite-Klasse-Ticket auch in ein Abteil der ersten Klasse setzen, wenn sonst nichts mehr frei ist?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Selbst bei extremem Platzmangel haben Zugpassagiere mit einem Fahrschein für die zweite Klasse kein Anrecht auf einen Platz in der ersten Klasse. Das ist in § 13 der Eisenbahn-Verkehrsordnung sogar gesetzlich geregelt. Allerdings kann der jeweilige Zugchef eigenständig entscheiden, ob er aus Sicherheitsgründen in einem überfüllten Zug die erste Klasse allgemein freigibt. Er informiert die Reisenden darüber in der Regel mit einer Lautsprecherdurchsage. Wer ohne Erlaubnis mit einem Ticket für die zweite Klasse in der ersten Klasse fährt, ist ein Falschfahrer. Wird er von einem Zugbegleiter erwischt, gilt dann beispielsweise bei der Deutschen Bahn: Entweder er verlässt die erste Klasse oder er bezahlt die Preisdifferenz zum Fahrschein erster Klasse. Ein erhöhtes Beförderungsentgelt, also ein Bußgeld von mindestens 60 Euro, ist nur fällig, wenn der Fahrgast beides verweigert und einfach sitzen bleibt. Diese Regelung gilt für den Fern- und Nahverkehr. Insbesondere für Vielfahrer gibt es oft auch günstige Upgrades zur ersten Klasse. Gerade in der Weihnachtszeit daher der Tipp: Reisende sollten sich rechtzeitig über aktuelle Möglichkeiten für die jeweilige Strecke und den gewünschten Zug und Tarif informieren.
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Richtige Maschinenwahl für mehr Sicherheit

Baufirma vertraut auf HKL Kompetenz beim Bahnsteigbau in Augsburg.

Richtige Maschinenwahl für mehr Sicherheit

Maschinen von HKL sind beim Bau eines neuen Bahnsteigs am Augsburger Hauptbahnhof im Einsatz.

München, 12. September 2018 – Die Sächsische Bau GmbH (Sächsische Bau) setzt beim Bau eines neuen Bahnsteigs am Augsburger Hauptbahnhof auf leistungsstarke, kompakte Maschinen aus dem HKL MIETPARK. Im HKL Center München Ost wurden die passenden Bagger und Radlader unter besonderer Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten für das beengte Baufeld ausgewählt. Auftraggeber des Projekts sind die Stadtwerke Augsburg und die Deutsche Bahn. Die Bauarbeiten begannen im September 2017 und werden voraussichtlich bis Dezember 2018 fertiggestellt.

Der Bahnsteig entsteht im Zuge der umfassenden Neugestaltung des Augsburger ÖPNV mittels des Projektes „Mobilitätsdrehscheibe Augsburg“ – ein Großprojekt mit mehr als zehn Jahren Bauzeit. Am Hauptbahnhof ist die Sächsische Bau derzeit mit den Gründungsarbeiten zwischen bestehenden Gleisen beschäftigt: Vorhandene Kabelkanäle werden aufgebrochen, neue Kabel verlegt. Des Weiteren werden Entwässerungssysteme angelegt. Eine besondere Herausforderung für die ausführende Baufirma: die benachbarten Gleise sind während der Arbeiten in Betrieb. Deswegen werden Maschinen mit geringem Hecküberstand benötigt, die dadurch nicht ins Profil der aktiven Gleise geraten – ein unerlässlicher Sicherheitsaspekt.

Die Wahl fiel auf die Kurzheckbagger Doosan DX 235 und Doosan DX 140. Sie übernehmen den Aushub von Schotter und anfallendem Abbruchmaterial. Ein weiterer Raupenbagger und ein Kramer Radlader von HKL sind ebenfalls auf der 320 Meter langen Baustelle tätig. Letzterer ist für den Materialtransport zuständig.

Reinhold Krey, Bauleiter bei Sächsische Bau GmbH, sagt: „Wir sind deutschlandweit aktiv, daher benötigen wir auch einen deutschlandweiten Partner bei der Maschinenmiete. Bei diesem Projekt stellten die aktiven Gleise in nächster Nähe besondere Anforderungen an die Bagger. Mit den Mietmaschinen von HKL erfüllen wir alle Sicherheitsbestimmungen. Die Zusammenarbeit klappt wie immer reibungslos. Und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.“

Frank Schwarting, Mietdisponent im HKL Center München Ost, ergänzt: „Die Neugestaltung des Augsburger Hauptbahnhofs ist ein zukunftsorientiertes Vorzeigeprojekt. Die besonderen Anforderungen konnten wir dank unseres großen Kompaktsortiments leicht erfüllen. Wir hatten die passenden Maschinen parat und konnten pünktlich liefern. Das freut uns sehr.“

Weiterführende Informationen:
Die Fertigstellung des Projektes „Mobilitätsdrehscheibe Augsburg“ ist bis 2023 geplant. Neben modernem Komfort und Sicherheit für die Reisenden soll damit auch die Zukunftsfähigkeit des Bahnhofs als wichtigstem Verkehrsknotenpunkt in Schwaben gesichert werden. Augsburg wird mit einem zweiten Projekt „Regio-Schienentakt“ im Auftrag der Bayrischen Eisenbahngesellschaft eine schnelle Verbindung in das Umland erhalten. Kern dieses Projektes ist die Errichtung des neuen Bahnsteiges F mit den Gleisen 10 und 12. Zusammen mit der neuen Straßenbahnhaltestelle direkt unter den Fern- und Regionalbahnsteigen wird eine optimale Verknüpfung des städtischen ÖPNV mit dem überörtlichen Schienenverkehr geschaffen. Ein breiter Fußweg flankiert die geplante Straßenbahnunterführung, so dass ein direkter Zugang zum Hauptbahnhof aus Richtung Westen entsteht. Der bestehende Bahnhofsvorplatz wird neu geordnet und gestalterisch aufgewertet. Am neu geplanten Westzugang sollen attraktive Anschlussmöglichkeiten an alle weiteren Verkehrsmittel entstehen.

HKL BAUMASCHINEN ( www.hkl-baumaschinen.de) ist mit über 80.000 Baumaschinen, Baugeräten, Raumsystemen und Fahrzeugen der größte Baumaschinenvermieter in Deutschland, Österreich und Polen. Im Jahr 2017 erzielte das Familienunternehmen einen Umsatz von über 350 Millionen Euro. Mit seinem Mietpark-, Baushop- und Service-Angebot für Bau, Handwerk, Industrie und Kommunen ist HKL der führende Anbieter der Branche. Über 150 HKL Center, 1.300 Mitarbeiter und eine große Maschinenflotte garantieren die Nähe zum Kunden und den schnellen Service vor Ort.

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DB Museum und die Historische Sammlung der DB AG sind Axiell-Kunden

Das älteste Eisenbahnmuseum der Welt setzt beim Sammlungsmanagement auf Adlib

DB Museum und die Historische Sammlung der DB AG sind Axiell-Kunden

Axiell ist der führende Anbieter von Lösungen für Museen, Archive und Bibliotheken. (Bildquelle: @Axiell)

Potsdam, 04. Juli 2018 – Axiell, der führende Anbieter von Lösungen für Museen, Archive und Bibliotheken, unterstützt das DB Museum sowie das Konzernarchiv der Deutschen Bahn AG, die Historische Sammlung in Berlin, beim Sammlungsmanagement. Seit Anfang 2017 nutzen beide Adlib, um ihre umfassenden Bestände verschiedener Sammlungsarten zu verwalten. Die Bestände reichen von Akten über Fotos, AV-Medien und Ausrüstung bis hin zu Fahrzeugen.

Die Herausforderung bestand darin, den enormen Bestand an Dokumenten, Fotos und Objekten, die Bibliothek und die audiovisuellen Medien des DB Museums, aber auch den Aktenbestand der Historischen Sammlung, in einer gemeinsamen Plattform zu verwalten. Adlib bietet eine einheitliche, zentrale Datenquelle mit umfassender Vernetzung, Einblicken und einfachem Zugriff. Die Anwender in Museum und Archiv können dadurch einfach Inhalte katalogisieren, Metadaten verwalten, Dateien verknüpfen oder Arbeitsabläufe effizienter gestalten.

Das DB Museum wurde 1882 gegründet und ist damit das älteste Eisenbahnmuseum der Welt. Auf 6.800 m² präsentiert es unzählige Exponate aus der Geschichte der Eisenbahn in Deutschland. Dazu gehören Aushang und Reklameschilder genauso wie Mobiliar und Originalfahrzeuge. Neben dem Standort in Nürnberg gibt es Außenstellen in Koblenz und Halle. Die vom DB Museum unabhängige Historische Sammlung, das Konzernarchiv, sitzt in Berlin und konzentriert sich auf Protokolle, Akten oder Fotos.

Christina Block, wissenschaftliche Referentin, DB Museum, kommentiert die Zusammenarbeit: „Wir suchten eine neue, zeitgemäße Lösung. Die Wahl fiel auf Axiell Adlib, weil es uns ermöglicht, die große Zahl unterschiedlicher Exponate und Medien zentral zu verwalten. Das erleichtert nicht nur uns selbst die tägliche Arbeit und gestaltet Prozesse effizienter, wir können die Informationen auch leichter für Recherchezwecke bereitstellen.“

Über Adlib
Adlib wurde für Museen aller Größen und Sammlungsarten entwickelt. Die Lösung ermöglicht es unter anderem, nach internationalen Standards zu katalogisieren, Multimedia, Texte oder Metadaten zu verwalten, physische Objekstandorte zu managen oder flexibel und automatisiert Berichte zu erstellen. Zu den Anwendern von Adlib gehören über 1600 Kulturerbe Einrichtungen in aller Welt, darunter das British Film Institute, das Van Gogh Museum oder das Technische Museum Wien.

Über Axiell
Axiell bietet Bibliotheken, Schulen, Archiven, Museen sowie Behörden technisch fortschrittliche und innovative Lösungen, die in enger Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt werden. Über 3000 Bibliotheksinstitutionen mit tausenden Niederlassungen nutzen ein Axiell Bibliotheksmanagement-System und Axiell Arena, ein Tool für die virtuelle Bibliothek. Die Systeme für Archive, Bibliotheken und Museen werden weltweit von über 3400 kulturellen Institutionen eingesetzt. Darüber hinaus nutzen über 3000 Schulen eine Axiell-Lösung. Die Axiell Gruppe mit Sitz in Lund beschäftigt mehr als 320 Mitarbeiter in 26 Niederlassungen in Schweden, Australien, Abu Dhabi, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Neuseeland, den Niederlanden und den USA. Zusammen sind wir eines der größten Unternehmen in diesem Sektor weltweit. Um mehr über Axiell und unsere Produkte zu erfahren, besuchen Sie bitte: http://alm.axiell.com/de

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Nachtzug: Fahrgastrechte für Österreich-Urlauber

ARAG Experten über die Einigung von DB und ÖBB

Nachtzug: Fahrgastrechte für Österreich-Urlauber

Jetzt in der Urlaubszeit sind sie besonders beliebt: grenzüberschreitende Nachtzüge. Man reist angenehm, ganz ohne Stress im Stau und kommt ausgeruht am Urlaubsort an. Bisher gab es allerdings Probleme, wenn bei der Fahrt zwischen Österreich und Deutschland ein Anschlusszug verpasst wurde. Das hat sich zum Glück geändert. ARAG Experten berichten über eine Einigung der Deutschen Bahn mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB).

Fahrgastrechte im Nachtzug
Die Deutsche Bahn und Privat-Anbieter in Deutschland sind gesetzlich verpflichtet, eine Entschädigung bei gravierenden Verspätungen zu zahlen. Die Entschädigung beträgt ab einer Stunde Verspätung 25 Prozent des Fahrpreises, ab zwei Stunden 50 Prozent. Übernachtungskosten kommen hinzu, wenn durch die Verspätung sämtliche Anschlusszüge verpasst werden, die Fahrgäste also quasi auf einem deutschen Bahnhof stranden. Seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2013 müssen die Entschädigungen auch bei höherer Gewalt gezahlt werden. Die Regelung gilt grundsätzlich auch bei grenzüberschreitenden Fahrten, allerdings nur bei durchgehenden Fahrkarten für die Kombination aus DB-Zug und der Fahrt im Ausland. Werden die Verspätungen bei verschiedenen Anbietern eingefahren, betragen aber für sich genommen weniger als 60 Minuten, entfallen bei separat gekauften Fahrkarten die Ansprüche aus der EU-Fahrgastrechteverordnung. Dementsprechend groß war die Aufregung, als Ende März bekannt wurde, dass die Deutsche Bahn und die ÖBB ab dem Fahrplanwechsel im Juni im Nachtzugverkehr zwischen Österreich und Deutschland keine durchgehenden Fahrkarten für die Kombination aus DB-Zug und der Fahrt im Nightjet mehr verkaufen wollen. Hintergrund ist, dass die DB ihre Nachtzugverbindungen eingestellt und die ÖBB diese teilweise übernommen hat. Die beiden Gesellschaften haben sich allerdings einigen können – zum Wohle ihrer Kunden.

Die Einigung von DB und ÖBB
Konkret sieht die erzielte Einigung hinsichtlich der Nachtzug-Fahrgastrechte vor, dass Reisende ohne weitere Kosten den nächsten Nightjet an ihren Zielort nehmen dürfen, wenn sie den ursprünglich gebuchten ÖBB-Nachtzug wegen eines verspäteten innerdeutschen Zuges nicht erreichen. „Alternativ wird die ÖBB-Nightjet-Fahrkarte für eine Tagesverbindung mit DB-Zügen gültig geschrieben“, erklärte ein ÖBB-Sprecher. Sollte hierfür eine Übernachtung erforderlich sein, bietet die Deutsche Bahn diese ebenfalls kostenlos an. Damit ist zumindest sichergestellt, dass niemand bei einem verpassten Anschluss erst auf eigene Kosten eine neue Fahrkarte kaufen oder auf eigene Kosten die ungewollte Übernachtung organisieren muss. Auch bei Nachtzugreisen von Österreich nach Deutschland gelten die erweiterten Fahrgastrechte. Verpassen Reisende also wegen eines verspäteten Nightjets ihren Anschlusszug in Deutschland, dürfen sie die nächste Verbindung nutzen. Eventuelle Zugbindungen werden unbürokratisch aufgehoben und die Geltungsdauer der Fahrkarte gegebenenfalls verlängert.

Tickets unbedingt zusammen buchen
Die freiwillige Fahrgastrechteregelung von DB und ÖBB setzt allerdings voraus, dass alle Fahrkarten gemeinsam erworben wurden. Online ist dies über die internationale Buchungsmaschine der Deutschen Bahn möglich. Daneben lassen sich die separaten Fahrkarten von ÖBB und Deutscher Bahn aber zum Beispiel ebenfalls im Reisezentrum kaufen. Dabei ist egal, ob es sich bei den kombinierten Fahrkarten um Komfort-, Flexpreis-, Sparnight- oder Sparpreis-Tickets handelt. Entscheidend ist lediglich, dass beide Tickets im Vertrieb der Deutschen Bahn oder der ÖBB in einem einzigen Buchungsvorgang gekauft werden.

Keine europaweite Lösung in Sicht
Die Kulanzregelung im Nachtzugverkehr zwischen Österreich und Deutschland ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung. Andererseits ist das ursächliche Problem hier allein die europäische Fahrgastrechteverordnung, die bei separat gebuchten Fahrkarten nicht gilt. Eine europaweit gültige Lösung ist laut ARAG Experten derzeit allerdings nicht erwartbar. Der Schwerpunkt bei der kommenden Überarbeitung der EU-Fahrgastrechteverordnung liegt eher bei einer Einschränkung von Passagierrechten. So sollen die Bahnen nach einem Entwurf bei Verspätungen aufgrund höherer Gewalt künftig keine Entschädigung mehr zahlen müssen. Aus Sicht der ARAG Experten ein echter Rückschritt.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

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Mit secupay beherrschen Online-Marktplätze wie ServiceStore DB die neuen PSD2-Bestimmungen

Wie B2B- und B2C-Plattformen sich für die neue Zahlungsrichtlinie rüsten

Mit secupay beherrschen Online-Marktplätze wie ServiceStore DB die neuen PSD2-Bestimmungen

Mit secupay beherrschen Online-Marktplätze die neuen PSD2-Bestimmungen

Pulsnitz b. Dresden, 13. Dezember 2017 – Online-Marktplätze stehen aktuell vor neuen technologischen und regulatorischen Herausforderungen. Der Grund: PSD2. Die Zahlungsrichtlinie der Europäischen Kommission wurde bereits vor zwei Jahren verabschiedet und muss nun im Januar in nationales Recht umgesetzt werden. Online-Marktplätze lagern daher die Zahlungsabwicklung an Dienstleister aus. Auch die Deutsche Bahn hat aktuell für ihr Konzept „ServiceStore DB“ einen B2B-Marktplatz für ihre Franchisepartner gelauncht und vertraut dabei auf die Payment-Spezialisten der secupay AG ( www.secupay.com).

Die für den Betrieb eines ServiceStores notwendigen Arbeits- und Kommunikationsmittel, wie beispielsweise Plakate, Servicekleidung und vieles mehr können auf dem neuen Intranet-Marktplatz von ausgewählten, lizenzierten Händlern bestellt werden. Für die Abwicklung des Payments und damit auch für die Erfüllung der Richtlinie PSD2 hat „ServiceStore DB“ den Zahlungsdienstleister secupay, Spezialist für Payment-Lösungen für Marktplätze, ins Boot geholt.

Zahlungsrichtlinie bringt Verschärfungen für Marktplätze
PSD2 tritt europaweit am 13. Januar in Kraft. Die Richtlinie soll den europäischen Zahlungsverkehr klarer, sicherer und bequemer machen sowie den Markt für FinTechs und andere Anbieter öffnen. Denn künftig müssen Banken auch legitimierten Drittanbietern wie Fin-Tech-Startups den Zugriff auf Konten und Daten ihrer Kunden ermöglichen (nach ausdrücklicher Zustimmung der Kunden). Laufen Zahlungen zwischen Käufer und Verkäufer über Markplätze, so benötigen sie künftig eine BaFin-Lizenz, deren Erwerb aufwändig und langwierig ist. Zudem werden Unternehmen, die diese Lizenz besitzen, kontinuierlich entsprechenden Prüfungen der Aufsichtsbehörden unterzogen.

Dies bedeutet für Betreiber von Online-Marktplätzen in der Praxis: Händler und Subunternehmer müssen über Landesgrenzen hinweg schnell und einfach den Onboarding-Prozess vollziehen, identifiziert und überprüft werden können. Jede Transaktion und jeder gekaufte Artikel muss dem jeweiligen Händler, ggf. anteilig anderen Beteiligten und dem Marktplatz zugeordnet werden können – und dies auf internationaler Ebene.

Sicher entlastet mit Payment-Dienstleister
secupay ist stets auf dem neusten Stand der Marktanforderungen und unterstützt Unternehmen in puncto PSD2. So übernimmt der Anbieter unter anderem für den Intranet-Marktplatz von „ServiceStore DB“ den Zahlungstransfer via Rechnung, Lastschrift, Vorkasse und Kreditkarte und wickelt diesen gesetzeskonform ab. Automatisches Onboarding, Provisierungen und gemischte Warenkörbe (wenn Endkunden bei mehreren Anbietern gleichzeitig einkaufen) werden über secupay einfach und sicher ausgeführt.

„Online-Marktplätze müssen sich im hart umkämpften Markt mehr denn je auf ihr Kerngeschäft wie Kundenbindung, Conversion Rate und vieles mehr konzentrieren. Mit unseren Payment-Lösungen sorgen wir dafür, dass sich die Betreiber sicher im Rechtsrahmen bewegen, entlasten sie vollständig von den Lizenzierungs- und Administrationsprozessen“, erklärt Hans-Peter Weber, Vorstand der secupay AG.

Die bei der BaFin als Zahlungsinstitut zugelassene secupay AG ist auf Payment-Verfahren sowohl für den stationären als auch für den Online-Handel spezialisiert. Der Fokus liegt auf effizienten Zahl- und Checkout-Lösungen für Händler und Marktplätze. Das Unternehmen ist der einzige Marktteilnehmer, der Zahlungsverkehr, wie Kreditkarte, Lastschrift und Rechnungskauf mit Garantie, Gutscheine, Bonuspunkte sowie Coupons über eine einheitliche API abwickeln kann – cross channel – online und am POS.
Weitere Informationen unter www.secupay.ag

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Neueste Technologien für das digitale Reiseerlebnis auf dem Panasonic Railway Safety Forum

Panasonic zeigte auf dem Railway Safety Forum in Frankfurt den Einfluss neuer Technologien auf Sicherheit und Komfort im Bahnverkehr.

Neueste Technologien für das digitale Reiseerlebnis auf dem Panasonic Railway Safety Forum

Panasonic Railway Safety Forum 2017 (Bildquelle: Panasonic)

Frankfurt/Wiesbaden, 07.11.2017 – Am 19. September trafen sich Industrievertreter und Branchenkenner im Frankfurter Skydeck der Deutschen Bahn, um zusammen mit Panasonic über neueste Trends und technische Entwicklungen im Bahnverkehr zu diskutieren. Trotz der anspruchsvollen Qualitätsstandards im Bahnverkehr besteht angesichts der steigenden Zahl von Bahnreisenden und neuaufkommenden Sicherheitsrisiken die Notwendigkeit Sicherheit und Komfort stetig auszubauen. Zentrale Themen des Forums waren daher technische Innovationen der Marktteilnehmer und Herausforderung bei der Umsetzung.

„Panasonic möchte mit europaweiten Veranstaltungen, wie dem Railway Safety Forum, in unseren drei Schlüsselbranchen – Energiewirtschaft, Logistik und Bahnverkehr – einen Austausch über aktuelle Herausforderungen, Innovationen und Marktentwicklungen ermöglichen“, sagt Edin Osmanovic, Key Account Manager von Panasonic System Solutions Europe.

Nach Begrüßungsworten beleuchteten drei Redner das Thema Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) aus unterschiedlichen Perspektiven und gaben damit den Rahmen für die anschließende Podiumsdiskussion.

Jürgen Hatzipantelis, Bitkom-Landessprecher Hessen und EVP Region Central Europe Devoteam GmbH gab in seinem Vortrag „Wirtschaft 4.0 – Wie Digitalisierung unsere Wirtschaft verändert“ einen allgemeinen Überblick über die Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft. Der Branchenverband sieht viele Defizite bei der Digitalisierung und hofft auf eine enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik, um auch rechtliche Rahmenbedingungen zu verbessern. Es zeige sich dennoch, dass viele Unternehmen Probleme haben, die Digitalisierung zu bewältigen.

Andreas Köhler, Projektleiter Informations- und Vertriebssysteme der Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft GmbH gab in seinem Vortrag „Digitalisierung im ÖPNV – Von der Verbindungsauskunft zur Mobilitätsplattform“ einen Überblick über die Kundenerwartungen, die im Zuge der zunehmenden Digitalisierung und Mobilität an den ÖPNV gerichtet werden. Dabei zeigt sich, dass die regionale Organisation des ÖPNV in Deutschland nicht mehr den zunehmend „grenzenlosen“ Anforderungen der Kunden entspricht. Zudem wies er auf Herausforderungen diesbezüglich hin und wie die Verkehrsunternehmen diesen aktuell begegnen.

Daraufhin referierte Christof Ferdinand, Erster Polizeihauptkommissar der Bundespolizeidirektion Koblenz im Sachbereich Gefahrenabwehr in seinem Vortrag „Videoüberwachung an Bahnanlagen und in Zügen – Herausforderungen und Chancen für die polizeiliche Aufgabenwahrnehmung“ über die rechtlichen Aspekte und den sinnvollen Einsatz moderner Videoüberwachung.

In der anschließenden Panel-Diskussion stellten sich die drei Referenten den Fragen des Publikums. Dabei kamen unterschiedlichste Themen der Videoüberwachung zur Sprache.

Weitere Informationen zu Panasonic finden Sie unter: http://business.panasonic.de/

Über Panasonic System Communications Company Europe (PSCEU)

Panasonic System Communications Company Europe (PSCEU) hat es sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit von professionellen Anwendern zu optimieren und ihren Organisationen dabei zu helfen, die Effizienz und Leistungsfähigkeit mit weltweit führender Technologie zu erhöhen. Wir helfen Unternehmen dabei, alle Arten von Informationen zu erfassen, zu verarbeiten und zu übertragen: Bild, Ton, Text und elektronische Daten im Allgemeinen. Mit rund 350 Mitarbeitern, einem großen Erfahrungsschatz in der Entwicklung und im Design, der Möglichkeit für weltweites Projektmanagement und einem großen europäischen Partner-Netzwerk, bietet PSCEU konkurrenzlose Leistungsfähigkeit in seinen Märkten.

PSCEU besteht aus sechs Unternehmenseinheiten:

– Broadcast & ProAV bietet qualitativ hochwertige Produkte für reibungslose Abläufe
im Segment der professionellen Broadcast- und Videolösungen. Endanwender aus den Bereichen Remote-Kamerasysteme, Mischer- und Kontroll-Lösungen, Studiokameras und P2, können vom exzellenten Preis-Leistungsverhältnis profitieren. Des Weiteren umfasst die VariCam Linie professionelle digitale Videokameras, die echtes 4K und High Dynamic Range (HDR) bieten. Sie eignet sich ideal für Film- und Fernsehproduktion, Dokumentationen und Live Events.

– Communication Solutions bietet weltweit führende Kommunikationslösungen inklusive professioneller Scanner-Systeme, Telekommunikationslösungen und SIP-Endgeräte.

– Computer Product Solutions verbessern die Produktivität mobiler Mitarbeiter mit robusten TOUGHBOOK Notebooks und 2-in-1 Geräten, TOUGHPAD Tablets und Handhelds sowie Electronic Point of Sales (EPOS) Systemen. Panasonic ist Marktführer in Europa und hatte im Jahr 2016 mit der Marke TOUGHBOOK einen Umsatz-Marktanteil von 67% im europäischen Markt für robuste Notebooks/Convertibles und mit der Marke TOUGHPAD 56% im Markt für robuste Tablet PCs (VDC, März 2017).

– Industrial Medical Vision bietet Applikationen für verschiedene Segmente wie Medizin, Life Science, ProAV oder Industrie. Das Portfolio umfasst komplette und OEM-Kameralösungen. Endanwender, Systemintegratoren und Distributoren können aus einer Vielzahl an kompletten Produkt- und Komponentenlösungen wählen.

– Security Solutions umfassen Videoüberwachungskameras und -rekorder, Gegensprechanlagen (Video Intercom) und Systeme für Einbruchfrüherkennung.

– Visual System Solutions umfassen professionelle Projektoren und professionelle Displays. Panasonic bietet die größte Bandbreite an visuellen Lösungen und ist europäischer Marktführer im Bereich von Hochleistungsprojektoren mit einem Umsatzanteil von 37,20% (Futuresource, > 5.000 lm (April 2015-März 2016) exklusive 4K & Digital Cinema).

Die Panasonic Corporation ist weltweit führend in der Entwicklung elektronischer Technologien und Lösungen für Kunden in den Geschäftsfeldern Consumer Electronics, Wohnwesen, Automotive und B2B.
Im Jahr 2018 feiert das Unternehmen seinen hundertsten Geburtstag. Seit seiner Gründung expandierte das Unternehmen weltweit und unterhält inzwischen über 500 Konzernunternehmen auf der ganzen Welt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende am 31. März 2017) erzielte Panasonic einen konsolidierten Netto-Umsatz von 61,711 Milliarden EUR. Das Unternehmen hat den Anspruch, durch Innovationen über die Grenzen der einzelnen Geschäftsfelder hinweg Mehrwerte für den Alltag und die Umwelt seiner Kunden zu schaffen. Weitere Informationen über das Unternehmen sowie die Marke Panasonic finden Sie unter www.panasonic.net

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Deutsche Bahn: brainLight-System im Zug der Zukunft

brainLight bestückt eines der 22 Module im Ideenzug

Deutsche Bahn: brainLight-System im Zug der Zukunft

Die 22 Module des Ideenzugs (Bildquelle: Deutsche Bahn)

Am 7.11.2017 präsentiert die Deutsche Bahn in der ARENA Nürnberger Versicherung den Ideenzug, ein Prototyp für den Regionalzug der Zukunft: Im vollbegehbaren 1:1-Modell eines Doppelstockwagens werden visionäre Ideen in 22 unterschiedlichen Themenwelten mit neuen physischen Produktkonzepten und digitalen Serviceangeboten vorgestellt. Eines dieser Module widmet sich der Fahrgast-Entspannung und ist mit einem brainLight-Komplettsystem ausgestattet. Das Projekt „Ideenzug“ wurde in diesem Jahr beim Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ von der Bundesregierung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie als eine der besten 100 Innovationen ausgezeichnet.

Das brainLight-System, bestehend aus dem Shiatsu-Massagesessel Zenesse und einem audio-visuellen Entspannungssystem, ermöglicht eine tiefe Regeneration und Stressabbau binnen kurzer Zeit. Auf Knopfdruck erleben Anwender*innen eine perfekt aufeinander abgestimmte Kombination der einzelnen Elemente des brainLight-Wohlfühlerlebnisses, d. h. eine Komposition aus Licht- und Ton-Frequenzen, Musik, (je nach Programm) sprachlicher Begleitung und verschiedenen Massagetechniken. Ein Angebot, das im Regionalzug gerade bei Pendlern*innen sowohl vor, aber auch besonders nach der Arbeit gefragt sein dürfte.

Der „Ideenzug“ versteht sich als Antwort auf sich ändernde Kunden*innenbedürfnisse: noch nie gab es so viele Pendler*innen, noch nie legten sie so lange Strecken zurück. Zugleich verändern sich deren Anforderungen: Fahrgäste erwarten Komfort und Individualität, sie wollen ihre Zeit sinnvoll nutzen. Heute bietet der Zug viele Vorteile – wenn aber erst einmal autonom fahrende Autos Realität sind, muss die Schiene mit neuen Ideen

überzeugen. Speziell gestaltete brainLight-Entspannungsbereiche im Abteil zu integrieren würde Fahrgästen zum Beispiel ermöglichen, die Zeit im Zug zur Regeneration von Körper und Geist zu nutzen. Dass der Bedarf der Deutschen an Lösungen zur Stressbewältigung im Alltag hoch ist wie nie zuvor, zeigt die Studie der Techniker Krankenkasse „Entspann dich Deutschland“ aus dem Jahr 2016.

Das Bahnfahren von heute radikal infrage zu stellen, über den Tellerrand hinaus und in die Zukunft zu schauen, genau das will der „Ideenzug“, den die Südostbayernbahn (SOB), das Innovationslabor d.lab und DB Regio in fachlicher Begleitung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) zusammen mit dem Designstudio Neomind entworfen haben. Für die Umsetzung der Innovationen wurde mit bis zu 30 Industrie- und Technologieherstellern zusammengearbeitet, darunter die brainLight GmbH aus Goldbach/Unterfranken. Am 07.11.17 in der ARENA Nürnberger Versicherung erwarten die Initiatoren*innen des Projekts viel Prominenz: So werden u.a. der bayerische Verkehrsminister Dr. Joachim Hermann, der Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft Dr. Johann Niggl und der Vorstandsvorsitzende der DB Regio AG Dr. Jörg Sandvoß vor Ort sein. Die brainLight GmbH wird über ihre Präsenz im Modell des Ideenzugs hinaus mit einem Themenstand und mehreren Entspannungssystemen vor Ort sein.

Die brainLight GmbH entwickelt und produziert seit 1988 ganzheitliche Entspannungssysteme und unterstützt Menschen weltweit dabei, in ihre persönliche Mitte und in Balance zu kommen. Dabei stehen von Anfang an die Menschen und die positiven Effekte der brainLight-Produkte für ihr Leben im Fokus. Life Balance, die alle Bereiche zur Erhöhung der Lebensqualität, Entfaltung von Potenzialen und Erweiterung des Bewusstseins umfasst, versteht die brainLight GmbH hier sowohl als unternehmerische wie auch als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Mit ihren weltweit einzigartigen High-Tech-Entspannungssystemen und den myBGM-Services, die auf dem integrierten Wohlfühlkonzept bzw. integrated Feel Good Concept basieren, hat die brainLight GmbH schon zahlreiche Organisationen bzw. Menschen bei ihrem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) und Selbstmanagement, sprich ihrem Life Balance Management, erfolgreich unterstützt.

Kontakt
brainLight GmbH
Jost Sagasser
Hauptstr. 52
63773 Goldbach
06021-5907-13
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http://www.brainlight.de

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Rheinische Post: Deutsche Bahn verkauft Ökostrom, SAUBER ENERGIE ist günstiger

(Mynewsdesk) Köln, 29.06.2017 – Die Deutsche Bahn (DB) steigt in das Geschäft mit Ökostrom ein. Allerdings hat der seinen Preis. So berichtet die Rheinische Post über ihren Preisvergleich, dass die SAUBER ENERGIE der günstigste Ökostromanbieter in der Beispiel-Region Mettmann ist. Demnach spart eine vierköpfige Familie mit einem Stromverbrauch von 4.500 Kilowattstunden bei der SAUBER ENERGIE über 140 Euro im Jahr im Vergleich zum Bahn-Angebot.

„Den neuen Wettbewerber im Ökostrom-Markt sehen wir gelassen“, kommentiert SAUBER ENERGIE-Geschäftsführer Stefan Dott das neue Bahn-Angebot, „schließlich tummeln sich in den Großstadtregionen bereits über 100 Anbieter im hart umkämpften Stromsegment.“ Während DB-Energie-Chef Hans-Jürgen Witschke gegenüber der „Welt“ verkündet: „Wer Bahn kann, kann auch Strom“, nimmt es Dott sportlich: „Wir sind nicht nur einer der günstigsten Ökostrom-Anbieter, wie der Vergleich in der Rheinischen Post zeigt, sondern auch der einzige in Deutschland, der auf der starken Basis einer über 140-jährigen Versorger-Tradition steht. Das heißt, wir können Energie schon seit Generationen und verbinden damit das Beste aus zwei Welten: zuverlässige Versorgungssicherheit aus Tradition, gepaart mit moderner, regenerativer Ökoenergie zu günstigen Preisen“. Mit einem Augenzwinkern ergänzt Dott: „Außerdem wird bei der SAUBER ENERGIE der Strom auch immer pünktlich geliefert.“

Eine Besonderheit ist das Engagement der SAUBER ENERGIE in Sachen Naturschutz: Seit Januar 2016 fördert der Ökoenergie-Spezialist den Schutz und die Pflege unserer heimischen Wälder über den gemeinnützigen Verein Bergwaldprojekt e.V. Hunderte Freiwillige engagieren sich hier ganz konkret für den Naturschutz: Sie forsten Wälder auf, renaturieren Moore und schützen den Lebensraum seltener Tiere. Jeder SAUBER ENERGIE-Kunde im Tarif Wasser&Wald fördert dieses Engagement für den Klimaschutz automatisch mit.

Das einzigartige Konzept wird von unabhängigen Experten regelmäßig positiv ausgezeichnet. So wurde die SAUBER ENERGIE in der unabhängigen Studie „Stromanbieter 2017“ der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) als bester Ökostromanbieter in Deutschland gekürt. Hier erzielte die SAUBER ENERGIE Platz 1 unter den 89 im Ökostrom-Segment getesteten Stromanbietern. Seit Gründung im Februar 2010 positionierte sich der grüne Stadtwerke-Verbund mehrfach auf den vordersten Plätzen bundesweiter Vergleichsstudien und wurde zum Beispiel von der Consumer Guidance Group (Service-Cert) für ihren Kundenservice mit der Bestnote „sehr gut“ bewertet.

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Die SE SAUBER ENERGIE GmbH & Co. KG ist ein Stadtwerke-Verbund in Köln, der 2010 von sechs Regionalversorgern aus Nordrhein-Westfalen und Hessen gegründet wurde, um umweltbewussten Menschen eine saubere Energiealternative zu bieten. Angeboten werden die Ökogasprodukte SAUBER GAS und SAUBER GAS Bio sowie das Ökostromprodukt SAUBER STROM. Mit über 20.000 Kunden bundesweit hat sich die SAUBER ENERGIE als zuverlässiger Ökoenergiespezialist am Markt etabliert.

Der Anspruch „Immer eine saubere Sache“ bedeutet nachhaltige Energie ohne Wenn und Aber. So entspricht das Produkt SAUBER STROM dem hochwertigen First Climate Ökostrom-Standard. Das heißt: 100 % Wasserkraft verbunden mit der Investition in neue Ökokraftwerke. Mit jeder verbrauchten Kilowattstunde wird also in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Außerdem werden Emissionen, die beim Bau und Betrieb der Kraftwerke entstehen durch Klimaschutzprojekte vollständig kompensiert. Geprüft und bestätigt vom TÜV Nord. Das Prinzip von SAUBER GAS: CO2-Emissionen die hier entstehen, werden andernorts zu 100 % ausgeglichen – über internationale Klimaschutzrpojekte. Ein besonderes Plus bieten die Gasprodukte SAUBER GAS Bio. Mit 10, 30 oder 100 Prozent Biogasanteil aus biogenen Reststoffen wird die Umwelt entlastet und ein Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung geleistet. SAUBER GAS Bio ist ebenfalls TÜV-zertifiziert.

Seit Mai 2016 fördert SAUBER ENERGIE zusätzlich regionale Waldaufforstungsprojekte in Deutschland über den gemeinnützigen Verein Bergwaldprojekt e.V. Ziel ist der langfristige Erhalt unserer heimischen Wälder, die als artenreiche Ökosysteme Basis für einen effektiven Klimaschutz sind.

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Achim Heinze
Bayenthalgürtel 9
50968 Köln
0221-93731-363
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3. Mobility Symposium von Deutscher Bahn und TIC

Zukunftsforscher Alexander Mankowsky hält Keynote auf
3. Mobility Symposium von Deutscher Bahn und TIC

Experte für moderne Mobilität und Künstliche Intelligenz / Weitere Top-Speaker aus Reise- und Touristikindustrie / Gemeinsame Veranstaltung von Deutscher Bahn und Travel Industry Club (TIC) am 18. Mai in Frankfurt

Frankfurt, 12.5.2017 – Alexander Mankowsky ist einer der führenden Zukunftsforscher, wenn es um moderne Mobilität, autonome Fahrzeuge und Künstliche Intelligenz geht. Er arbeitet in der Zukunftsforschung der Daimler AG, ist Blogger und begehrter Speaker auf zahlreichen renommierten Veranstaltungen. Der Fokus von Mankowskys Arbeit liegt dabei stets im Hinterfragen der Auswirkungen der sozialen und technischen Innovationen auf die Mobilität von Morgen und auf das Zusammenwirken mit dem Menschen. In einem Interview mit der Zeitschrift „Wired“ sagte Mankowsky jüngst: „Wir verändern Technologie, aber Technologie verändert auch uns.“

Jetzt wird Mankowsky die Keynote auf dem 3. Mobility Symposium von Deutscher Bahn und Travel Industry Club am 18. Mai in Frankfurt halten – mit Thesen zur Zukunft der Mobilität im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Auch hier wird er nicht nur das breite Spektrum an künftig Möglichem aufzeigen. Er wird auch die besondere Rolle definieren, die in diesem Kontext den Menschen und den handelnden Unternehmen zufällt. Einen Vorgeschmack seines Denkens gab der Zukunftsforscher Ende vergangenen Jahres auf dem Auto-Gipfel des „Handelsblatts“. Dort sagte Mankowsky: „Alles, was Transport angeht, wäre am Ende auch skalierbar – vom selbstfahrenden Trolley bis zum selbstfahrenden Haus.“

In einer weiteren Keynote wird Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende DB Fernverkehr und in dieser Funktion Schirmherrin des 3. Mobility Symposium, einen Ausblick auf den Fernverkehr der Zukunft geben. Die Deutsche Bahn arbeitet an zahlreichen innovativen Zukunftskonzepten und treibt insbesondere die Entwicklung digitaler Mobilitätsplattformen intensiv voran, die unterschiedlichste Verkehrsträger einbezieht.

Auch das weitere Programm des 3. Mobility Symposium wird die zahlreichen Herausforderungen und Chancen beleuchten, die die Digitalisierung für die Reise- und Touristikindustrie mit sich bringt. Ein Fokus ist dabei die voranschreitende Transformation von Travelmanagern zu Mobilitätsmanagern. Unter dem Titel „Travel Management 2020“ werden Christin Samadelli, Lead Travel, Fleet und Events bei Zalando, sowie Janko Raboldt, Leiter Travelmanagement KPMG, in einem Best Practice-Beitrag konkrete Learnings für Travelmanager vorstellen sowie Tools, Maßnahmen und Strategien analysieren.

Neu ist der erste Start-up-Pitch im Rahmen des Mobility Symposium: Hier werden sich drei Start-ups aus der Touristik präsentieren und aufzeigen, was Großkonzerne und Gründer in der Praxis voneinander lernen können. Die teilnehmenden Start-ups sind Voya, TouristMobile und Qixxit.

Als weitere Referenten und Speaker geplant sind unter anderem Lencke Steiner, Unternehmerin und Fraktionsvorsitzende der FDP Bremen, Meike Mantle, International Procurement Manager Schenker, Marco Nederveen, Head of Business Development XXimo sowie Jurgen Appelo, Management and Leadership Expert.

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club, betont: „Wir freuen uns sehr, nun bereits zum dritten Mal gemeinsam mit der Deutschen Bahn das Mobility Symposium zu veranstalten. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz halten gerade für die Reise- und Touristikindustrie unzählige Chancen und Opportunitäten bereit. Unsere Branche befindet sich in einem rasanten Wandel. Wir alle müssen umdenken und unsere Geschäftsmodelle einer kritischen Zukunftsprüfung unterziehen. Disruption ist für unsere Branche nicht irgendein Buzzword, sondern Realität.“ Der TIC als führender Wirtschaftsclub der Reiseindustrie wolle hier als Treiber vorangehen und aktiv, statt reaktiv Themen besetzen. „Von zentraler Bedeutung sind dabei unsere mehr als 50 Veranstaltungen pro Jahr. Hier treffen sich über 3.000 Entscheider und Experten, Macher und Beweger“, so Bremer. Das jährliche Mobility Symposium mit der Deutschen Bahn gehöre hier klar zu den wichtigsten Leuchtturm-Events.

Alle weiteren Informationen zum 3. Mobility Symposium sowie zur Anmeldung unter www.cvent.com/d/1vqbv2

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Hintergrundinformation Travel Industry Club:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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Fraunhofer SIT: Cybersicherheit für die Bahn von morgen

Hardware-basierter Schutz für kritische Infrastruktur des Schienennetzes

Fraunhofer SIT: Cybersicherheit für die Bahn von morgen

Fraunhofer SIT – Projekt HASELNUSS

Die digitale Transformation eröffnet Unternehmen viele Chancen, auch im Schienenverkehr: Durch die Digitalisierung der Leit- und Sicherungstechnik (LST) können die Betriebsabläufe verbessert und die Transportleistungen erhöht werden. Die Nutzung von standardisierten Datennetzen macht die Sicherungstechnik jedoch auch anfällig für potentielle Hackerangriffe. Denkbare Folgen solcher Angriffe reichen von Verspätungen bis zu Unfällen mit Auswirkungen auf Leib und Leben. Das neue Forschungsprojekt „Hardwarebasierte Sicherheitsplattform für Eisenbahn Leit- und Sicherungstechnik“ – kurz HASELNUSS – entwickelt ein Sicherheitssystem, welches gegen Angriffe schützt und die langen Lebenszyklen der Bahn-Infrastruktur berücksichtigt. Erstmals praktisch erprobt wird die neuartige Lösung im Testzentrum der DB Netz AG und im Eisenbahnbetriebsfeld Darmstadt. Weitere Informationen zum Projekt gibt es im Internet unter www.haselnuss-projekt.de.

Der Transportkapazitätsbedarf im Schienenverkehr steigt jährlich um bis zu vier Prozent. Der Einsatz von Informationstechnologie ermöglicht eine bessere Nutzung der vorhandenen Infrastruktur durch eine flexiblere Planung und Steuerung. Derzeit müssen viele Stellwerke immer noch von Hand betätigt werden und zahlreiche Abläufe und Wartungsarbeiten sind aufwendig und mit langen Sperrpausen verbunden. Im Zuge einer umfangreichen Modernisierung wird die Leit- und Sicherungstechnik der Deutschen Bahn schrittweise flächendeckend digitalisiert. Für eine größere Effizienz werden Leitstellen an passenden Orten zusammengefasst. Diese Modernisierung sorgt zwar einerseits für eine bessere Streckenauslastung, andererseits werden durch die vernetzten Steuergeräte neue Angriffspunkte für Hacker geschaffen.

Im Projekt HASELNUSS arbeiten die DB Netz AG, das Fraunhofer SIT, die SYSGO AG sowie die TU Darmstadt mit dem Profilbereich CYSEC gemeinsam an der Sicherheit der Eisenbahn- Leit- und Sicherungstechnik von morgen. Die Partner werden eine hardwarebasierte IT-Sicherheitsplattform entwickeln, die an die speziellen Anforderungen der Bahn, wie die Einhaltung bestimmter Echtzeitanforderungen oder den Nachweis zur Einhaltung der funktionalen Sicherheit, angepasst ist.

Sicherheitsanker für die Bahninfrastruktur

Die im Projekt HASELNUSS entwickelte Architektur basiert auf einem Hardware-Sicherheits-Modul neuester Generation, dem „Trusted Platform Module (TPM) 2.0“, welches als Sicherheitsanker fungiert und gemeinsam mit einer TPM Software-Plattform und dem Mikrokern-basierten Betriebssystem PikeOS von SYSGO AG grundlegende Sicherheitsfunktionen für den Einsatz in der Eisenbahn- Leit- und Sicherungstechnik bereitstellt. Auf dieser Grundlage können weiterführende Dienste zur Angriffserkennung, Zugriffsschutz und Zustandsüberwachung ergänzt werden.

„Die besondere Herausforderung bei HASELNUSS wird darin bestehen, die Hard- und Softwaresicherheitsplattform so zu entwickeln, dass sie auch in 20 Jahren noch nutzbar ist“, erklärt Professor Dr. Christoph Krauß, HASELNUSS-Projektkoordinator und Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT. „Gerade für die langfristige Absicherung der vernetzten Bahnanlagen ist es essenziell, dass es jederzeit möglich ist, Updates sicher einzuspielen.“ Professor Dr. Stefan Katzenbeisser vom Profilbereich CYSEC der TU Darmstadt ergänzt: „Mit der HASELNUSS-Sicherheitsplattform werden wir einen entscheidenden Beitrag leisten, um die Eisenbahn-Sicherungstechnik von morgen resilient gegen Angriffe zu machen. Ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept sorgt dafür, dass auch im Falle eines Angriffs das System Bahn seine wichtigsten Aufgaben erfüllen kann.“

Das Projekt HASELNUSS begann Anfang 2017 und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Das Projekt wird vom Bildungsministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Zuge der neuen Hightech-Strategie gefördert.

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien gefördert.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie
Oliver Küch
Rheinstraße 75
64295 Darmstadt
+49 6151 869-213
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