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Firmenliste mit neuer Nr. 1: Mittelstandsranking im April

Fast 1.000 Neueinstiege in „Mittelstand 10.000“

Firmenliste mit neuer Nr. 1: Mittelstandsranking im April

Das Rankng „Mittelstand 10.000“ von DDW

Die heute veröffentlichte neue Version des Rankings „Mittelstand 10.000“ zeugt von der hohen aktuelle Dynamik der deutschen Wirtschaft: 961 Unternehmen kamen neu in die Firmenliste, 5.100 sanken in ihren Platzierungen, 3.930 stiegen, nur 9 blieben gleich.

Quer durch alle 16 dem DDW-Mittelstandsranking zugrundeliegenden Unternehmeskennzahlen ist viel Bewegung zu verzeichnen. Das betrifft neben den Umsatz- und Mitarbeiterzahlen auch Investitionen, die viele Unternehmen angesichts guter Geschäftszahlen tätigen. Diese schlagen sich beispielsweise im gestiegenen Forschungs- und Entwicklungsanteil, in vermehrten Hochschulkooperationen oder erhöhten Anstrengungen in Online- und Social-Media-Aktivitäten nieder, die vom DDW-Ranking erfasst werden

Höchster Neueinstieg in der Firmenliste geht an Klinikverbund

Den höchsten Neueinstieg auf Rang 790 erfährt das Familienunternehmen Klinik Bavaria. Der Klinikverbund mit Schwerpunkt Rehabilitation wurde durch Rudolf Presl gegründet. Den größten Sprung innerhalb des Rankings auf Rang 3.071 verzeichnet die Kern-Haus AG aus dem rheinland-pfälzischen Ransbach-Baumbach. Energieeffiziente Ein- und Mehrfamilienhäuser in Massivbauweise sind Gegenstand des 1980 gegründeten Unternehmens.

Top-100 der Firmenliste in Bewegung

Den höchsten Neueinstieg in die Top-100 schafft die Solinger Zwilling J.A. Henckels AG, die um ganze 720 Plätze auf Rang 75 stieg. Die Tochter des Neusser Werhahn-Konzern legt in den letzten Jahren einen beeindruckenden Wachstumskurs hin und erzielt mit ihren Schneid- und Küchenprodukten einen Umsatz von 864 Millionen Euro. Den zweithöchsten Sprung in die Top-100 machte die Würth Elektronik Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Niedernhall. Der rechtlich selbstständige Unternehmensverbund innerhalb der Würth-Gruppe ist Spezialist für Leiterplatten, elektronische und elektromechanische Bauelemente sowie Steuerungssysteme.

Eine neue Nummer 1

Nach langer Zeit sieht das DDW-Mittelstandsranking eine neue Nummer 1: Die Rosenheimer Kathrein-Gruppe konnte den bisherigen Spitzenreiter, die Essener ifm stiftung & Co KG, auf Platz 2 verdrängen. Kathrein ist ein international führender Spezialist für Kommunikationstechnik. Das Familienunternehmen mit rund 800 Millionen Euro Umsatz ist Innovationsführer in der vernetzten Welt von heute und arbeitet als Hidden Champion an den Technologien von morgen. Neu auf Rang 3 ist die bayerische Lindner Group, Europas führender Spezialist für Gebäudehüllen, Komplettausbau, Isoliertechnik und baurelevante Dienstleistungen.

Bei den Standorten bleibt Hamburg vor Berlin und München

In 2.385 Städten finden sich die 10.000 Top-Mittelständler Deutschlands. Bei den Top-10 mit den meisten Top-Mittelständlern am Standort bleibt es bei der Reihenfolge Hamburg vor Berlin und München, gefolgt von Köln und Bremen. Düsseldorf auf Platz 6 tauschte den Platz mit Nürnberg. Es folgen Stuttgart, Bielefeld und Frankfurt, das neu auf Platz 10 ist und Hannover verdrängte.

Die aktuellen Veränderungen im Ranking hat DDW hier veröffentlicht: Mittelstandsranking im April

Informationen zum DDW-Mittelstandsranking:
Das Ranking“Mittelstand 10.000″ von Die Deutsche Wirtschaft ist eine rein redaktionelle und auf neutraler Datenbasis erstellte Rangliste der wichtigsten deutschen mittelständischen Unternehmen. In einem permanenten Prozeß werden Unternehmen erfasst und analysiert, die mehrheitlich im Besitz deutscher Unternehmerfamilien sind und unterhalb der Schwelle von 1 Milliarde Euro Jahresumsatz liegen. Basis der Rangfolge ist der DDW-Rankingindex, der aus 16 Indikatoren besteht und in unterschiedlichen Gewichtungen Faktoren wie Umsatz- und Mitarbeiterzahl, F&E-Anteil, Forschungskooperationen, Hochschulpartnerschaften, das Angebot dualer Studiengänge, das Unternehmensalter, ISO-Zertifizierungen oder, durch die Übernahme desSixtrix-Wertes, die Sichtbarkeit im Internet berücksichtigt. Neu ist seit Februar 2018 die Aufnahme des Klimaindex XDC.

Die Deutsche Wirtschaft ist das Unternehmermedium für Mittelstand und Familienunternehmen.

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Mittelstandsranking im Mai: Die Gewinner und Verlierer

DDW-Mittelstandsindex mit Veränderungen

Mittelstandsranking im Mai: Die Gewinner und Verlierer

Ranking der wichtigsten Mittelstandsbetriebe

Mit Beginn der Berichtssaison gibt es entsprechend deutliche Verschiebungen im Ranking der 10.000 wichtigsten Mittelstandsunternehmen Deutschands vom Medium „Die Deutsche Wirtschaft“. Hier die Gewinner und Verlierer im Mai.

Das Ranking „Mittelstand 10.000“ des Unternehmermediums DDW erfasst und bewertet die relevanten Marktteilnehmer der deutschen Wirtschaft. Eingang finden Unternehmen in mehrheitlich deutschem Familienbesitz bis maximal 1 Milliarde Euro Jahresumsatz. Das Ranking erfolgt auf Basis eines Scoringwertes, der neben Umsatz- und Mitarbeiterzahlen auch Faktoren wie Bildungsangebote, den Forschungsanteil, Hochschulkooperationen oder die Auffindbarkeit des digitalen Auftritts (SISTRIX-Wert) umfasst. ( Hier zum Gesamtranking.)
Mit dem Eingang der letztjährigen Geschäftszahlen ist im Mai vor allem bei den top-platzierten Unternehmen viel in Bewegung geraten.

Neueinstiege und Abgänge
Zu den höchsten Neueinstiegen in das Ranking zählen der Hamburger Speditionsbetrieb Hartrodt Gruppe auf Platz 447 sowie auf Platz 615 die ebenfalls im Hamburg ansässige Wibo-Werk GmbH, ein Produzent von Elektroheizöfen. Aber auch Mittelständler wie die Hundt & Mroß Zeitarbeit GmbH aus Olpe (Platz 2.169), der Fensterbauer Josef Baumeister GmbH aus Borken (Platz 9.997) oder die Recker Feinkost GmbH aus dem niedersächsischen Wetschen (Platz 10.000) konnten neu nachrücken.
Herausgefallen aus dem Ranking sind Unternehmen nicht nur aufgrund höher zu bewertender Neueinstiege, sondern auch, weil sie ihr Erfolg über die 1-Milliarde-Umsatzgrenze und damit aus den Kritierien für dieses Ranking geführt hat. Dazu zählen beispielsweise der Außenwerber Ströer SE & Co. KGaA (jetzt 1,120 Milliarden Euro Umsatz), die Hirschvogel Automotive Group (1,011 Mrd.) oder Conrad Electronic SE (1,03 Mrd.).

Höchste Platzierungsveränderungen
Nach absoluter Rankingveränderung konnte die Berliner Media Consulta den höchsten Sprung um 937 Plätze (auf Rang 1.485) machen. Auch die Nottulner Meypack Verpackungssystemtechnik GmbH (Rang 1.395 / plus 928 Plätze) und die Berliner AVM Computersysteme Vertriebs GmbH (Rang 134 / plus 810 Plätze) konnten deutlich Plätze gut machen.
Von den Rankingverschiebungen mit Platzverlusten betroffen sind unter anderem die Reifen Wagner & Co. KG aus Bamberg (- 4.753 Plätze), der Maschinenbauer Fritsch GmbH aus dem bayerischen Markt Einersheim (- 3.835 Plätze) und der Bielefelder Backbetrieb Rolf GMBH (- 2.107 Plätze).

Veränderungen in den Top-100
Auf Platz 1 des Mittelstandsrankings steht nach wie die Klüh Gruppe aus Düsseldorf. Doch danach ist fast kein Platz mehr so besetzt, wie er war: Neu auf dem zweiten Rang ist ebenfalls ein Facility Dienstleister, die Berliner Gegenbauer Holding. Sie machte mit 215 Plätzen den deutlichsten Sprung nach oben in der Spitzengruppe. Auf Platz 3 findet sich die Osnabrücker Piepenbrock Unternehmensgruppe GmbH + Co. KG (+ 6 Plätze), gefolgt von der Faber-Castell AG (+ 12 Plätze).
Insgesamt finden sich alleine in den Top-Ten 8 neue Unternehmen, in den Top-100, 29 neue Unternehmen in den Top-100.

Veränderungen im Städte-Ranking
Bei dem Ranking der Städte nach Anzahl ihrer Top-Mittelständler führen nach wie vor Hamburg (364) vor Berlin (253) und München (212). In der Spitzengruppe konnten sich Frankfurt a.M. (50 Unternehmen) und Dortmund (46 Unternehmen) um je drei Plätze auf Rang 12 und 13 verbessern; den größten Sprung in der neuen Version machten Saarbücken um zehn Plätze auf Rang 24 und Freiburg um 6 Plätze auf Rang 23. Neu im Top-100-Ranking der Städte finden sich jetzt u.a. Darmstadt, Menden , Ennepetal, Kassel, Leinfelden-Echterdingen, Trier, Tübingen oder Wangen im Allgäu.

Das Gesamtranking mit 10.000 Unternehmen ist hier im DDW-Leserservice als Liste im Excel-Format erhältlich. Es enthält neben Adress-, Umsatz- und Mitarbeiterangaben auch eine Beschreibung des Tätigkeitsfeldes jedes Unternehmens sowie Informationen über Gründungsjahr, Geschäftsführer und Inhaberstruktur.

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Gewinner und Verlierer im Mittelstandsranking

Neue Version von „Mittelstand 10.000“ erschienen

Gewinner und Verlierer im Mittelstandsranking

Das Ranking „Mittelstand 10.000“ erfasst Unternehmen bis 1 Milliarde Euro Jahresumsatz

Mit deutlichen Veränderungen ist Anfang April die neueste Version des Rankings “ Mittelstand 10.000“ des Mediums Die Deutsche Wirtschaft erschienen. 2.569 Unternehmen schafften es neu in die Rangliste des deutschen Mittelstands.

Die Unternehmensanalyse „Mittelstand 10.000“ erfasst Unternehmen, die sich im mehreitlichen Besitz deutscher Unternehmer befinden und einen Jahresumsatz von einer Milliarde Euro nicht überschreiten. Auf Basis eines Scoringwertes werden dabei neben Umsatz- und Mitarbeiterzahlen auch Faktoren wie Foschungs- und Hochschulkooperationen, der Anteil von Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen oder das Angebot dualer Studiengänge berücksichtigt.

Sistrix Sichtbarkeitsindex mit aufgenommen

„Die neueste Version des Rankings hat nicht nur viele laufende Zahlen- und Datenaktualisierungen berücksichtigt. Vor allem die Neugewichtung des dem Ranking zugrundeliegenden Scoringindex, etwa durch die Hinzunahme des Sistrix Sichtbarkeitsindex für Unternehmenswebsites, haben zu deutlichen Platzveränderungen geführt“, so DDW-Herausgeber Michael Oelmann.

Mit der neuesten Version von „Mittelstand 10.000“ konnten es 2.569 Unternehmen neu in das Ranking schaffen. 3.245 Unternehmen konnten ihr Ranking verbessern, bei 4.184 sind die Platzierungen gesunken.

Neueinstiege: Saarbrücker Zeitung höchster Neueinstieg

Die beste Neuplatzierung schafft auf Platz 229 die mehrheitlich zur Rheinische Post Mediengruppe gehörende Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH. Die Werft Blohm + Voss, die jüngst von der Lürßen-Gruppe übernommen wurde, ist auf Platz 311 neu eingestiegen. Ebenfalls auf hohen Neuplatzierungen zu finden sind der Stahlverarbeiter Fischer Gruppe aus Achern sowie der Tourismus- und Hotelanbieter Rotel-Tours auf den Plätzen 395 und 396.

Klüh bleibt auf Platz 1

Bei den Top-Platzierungen sind unverändert die Düsseldorfer Klüh Gruppe auf Platz 1 sowie die WISAG Holding auf Platz 2. Von 11 auf Platz 3 konnte die Alois Dallmayr Gruppe klettern; die Multivac Sepp Haggenmüller SE & Co. KG stieg von Platz 25 auf Rang 4. Den größten Sprung in die Top-100 machten die Oettinger Brauerei GmbH auf Platz 69 (300 Plätze nach oben) sowie die Duravit AG auf Rang 44 (plus 296 Plätze).

Nordrhein-Westfalen bleibt vorne

Im Vergleich der Bundesländer konnte Baden-Württemberg den deutlichsten Zuwachs verzeichnen: Insgesamt 1.782 Top-Mittelständler sitzen in diesem Bundesland – das sind 54 mehr als in der vorherigen Version. Auch Berlin und Bayern konnten mit 37 bzw. 24 Unternehmen ein Plus verzeichnen. Ein im Vergleich negatives Saldo zur Vorversion haben Sachsen-Anhalt (-52), Thüringen (-48) und Mecklenburg-Vorpommern (-24) zu verbuchen. Im Gesamtranking tauschten Bremen (jetzt Platz 12) mit Sachsen-Anhalt (jetzt Platz 14) die Plätze. An den Top-Platzierungen hat sich dagegen nichts verändert: Nordrhein-Westfalen liegt mit 2.233 Unternehmen vor Bayern (2.123) und Baden-Württemberg.

In die Top-100 der Städte mit den meisten wichtigen Mittelstandsunternehmen sind 17 Städte neu eingestiegen. Auf den ersten Plätzen liegen weiterhin Hamburg (363 Unternehmen), Berlin (258) und München (212).

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Gerd Kichniawy: „Trotz Trump jetzt in die USA“

USA-Experte äußert sich mit Vorschlägen zum Markteintritt deutscher Unternehmen in die USA.

Gerd Kichniawy: "Trotz Trump jetzt in die USA"

USA-Experte Gerd W. Kichniawy (gatc)

Aufsehen und Sorgen im exportierenden deutschen Mittelstand bereitet die Ankündigung des neuen US-Präsidenten Donald Trump, eine protektionistischere Politik betreiben zu wollen. In Wahrheit böten sich gerade jetzt große Chancen für deutsche Unternehmen – wenn man vor Ort ist, sagt USA-Experte Gerd W. Kichniawy m Interview auf DDW.

Herr Kichniawy, wie ist bei deutschen Unternehmen die Stimmung in Sachen USA?
Überwiegend sorgenvoll. Die Inhaberin eines großen Übersetzungsbüros mit über hundert Mitarbeitern beispielsweise befürchtet, dass ihr USA-Aufträge verloren gehen könnten. Ein Automotive-Anbieter hat Bedenken, dass Markteintrittsbeschränkungen seinen Absatz schmälern.

Teilen Sie die Sorgen?
Überhaupt nicht, weil es Lösungen gibt. Entscheidend ist jetzt mehr denn je, dass man Teile der Wertschöpfung in den USA betreibt. Das heißt vor allem: Eine eigene Niederlassung vor Ort zu haben. Das ist im übrigen ohnedies eine der entscheidenden Voraussetzungen für Markterfolg in den USA, denn die dortigen Unternehmen wollten schon immer mit Unternehmen und Ansprechpartnern vor Ort zu tun haben, und weniger mit Ausländern. Der Schlachtruf „Buy American“ ist alles andere als neu.

Also keine Einschränkung der Marktchancen?
Eher im Gegenteil. Die USA brauchen deutsches Know-how. Und das erst recht, wenn Trump tatsächlich sein riesiges Investitionsprogramm ausrollt. Gerade jetzt sollten deutsche Unternehmen also in die USA. Überhaupt bin ich sicher, dass sich vieles von dem, was gerade angekündigt wird, gar nicht umgesetzt wird. Die globalisierte Wirtschaft lässt sich nicht aufhalten, ohne dass man selbst Schaden nimmt. Das gilt auch für Trump und die USA.

Sie bringen deutsche Mittelständler in die USA, haben schon viele Marktführer gemacht. Was sind die entscheidenden Faktoren für den Erfolg deutscher Mittelständler in diesem riesigen Markt?
Eine eigene Firma vor Ort als Grundvoraussetzung habe ich angesprochen. Dabei geht es in erster Linie gar nicht um einen Produktionsstandort, sondern um eine komplette Firmeninfrastruktur. Das kann man aber smart lösen, so wie wir es machen für unsere Kunden. Entscheidend für den Erfolg selbst ist aber das völlige Umdenken, wie der US-Markt funktioniert: Weg vom deutschen Ingenieursdenken – mehr Zuhören, was der Markt wirklich will. Dann klappt es.

Wie schätzen Sie persönlich die Wahl Trumps ein?
Ich habe seine Wahl schon im Frühjahr letzten Jahres vorausgesagt. Die Stimmung in den USA war klar Richtung Protest, klar gegen Establishment und die überbordendenen Regularien gerichtet. Viele haben das nicht ernst genommen. Auch in der EU haben die meisten Politker noch nicht begriffen, wie ernst es ist und wie groß die Distanz zum Bürger geworden ist. Auch bei uns.
Für die USA bin ich indes sehr optimistisch. Die haben sich schon immer an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen.

Das Handelsblatt berichtete jüngst ausführlich über Ihren erfolgreichen Staffelwechsel in der Leitung Ihres Unternehmens GATC an Ihren Sohn. Ist also erst einmal Schluss mit Ihren Besuchen vor Ort in Atlanta?
Ganz bestimmt nicht, denn ich liebe dieses Land und habe auch einen Wohnsitz dort. Und im Beirat meines Unternehmens bleibe ich nach wie vor den von uns betreuten Unternehmen verbunden.

Gerd W. Kichniawy ist Inhaber des USA-Experten gatc LP mit Sitz in Düsseldorf und Atlanta.
Hinweis für Redaktionen: Das Interview kann in dieser Textform übernommen werden. Der Gesprächspartner steht für weitere Fragen über Rufnummer 0211 / 683 735 zur Verfügung.

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Des Mittelstands liebste 100 Städte

Standorte der grössten Mittelständler analysiert

Des Mittelstands liebste 100 Städte

Die wichtigsten Mittelstandsunternehmen im Ranking „Mittelstand 10.000“

In welchen Städten finden Mittelstandsunternehmen besonders gute Voraussetzungen? Aufschluß gibt das Ranking der größten Mittelständler.

In der Liste „Mittelstand 10.000“ des Wirtschaftsmediums DIE DEUTSCHE WIRTSCHAFT wurden die wichtigsten Mittelstandsunternehmen Deutschlands zusammengeführt. Unternehmen in Familienhand mit einem Jahresumsatz bis maximal eine Milliarde Euro wurden dabei mit einem Scoringwert aus verschiedensten Kategorien analysiert und gewichtet.

Wie einzigartig die dezentrale Struktur der deutschen Wirtschaft, zeigt diese Zahl: In insgesamt 3.062 Städten sitzen die 10.000 wichtigsten Mittelständler. Und doch: In manchen von ihnen brummt die Wirtschaftskraft der Mittelständler in Familienbesitz ganz besonders.

Wo die größten Mittelständler sitzen

Kaum verwunderlich, dass die großen Ballungszentren auf den ersten Plätzen zu finden sind. Hamburg führt unangefochten mit 329 Unternehmen aus dem Ranking, gefolgt von Berlin mit 227 und München mit 188 Unternehmen. Dresden liegt als erste ostdeutsche Stadt auf Platz 12 mit 45 starken Mittelstandsunternehmen. Aber auch kleinere Standorte von Albstadt, Herford oder Norderstedt finden sich mit je 14 Unternehmen noch in den 100 Städten mit den meisten Top-Mittelstandsunternehmen.

Die Liste der Mittelstandsunternehmen nach Bundesländern

Im Ländervergleich liegen drei Bundesländer klar vorne, wenn es um die Anzahl wichtiger Mittelstandsunternehmen geht: Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Zusammen stellen sie rund 60 Prozent der im Ranking von DIE DEUTSCHE WIRTSCHAFT ermittelten wichtigsten Mittelstandsunternehmen. Hingegen nur nur je 1 Prozent finden sich in den Schlußlichtern Bremen, Saarland und Mecklenburg-Vorpommern.

Hamburg und Bremen stark im Verhältnis zur Einwohnerzahl

Etwas anders sieht das Ranking der Bundesländer aus, setzt man die Anzahl der Top-Mittelständler in Relation zur Bevölkerungszahl. Hier liegen die Stadtstaaten Hamburg und Bremen vorne. Bayern (Platz 3) und Baden-Württemberg (4) zeigen auch in dieser Betrachtung ihre starke mittelständische Basis. Nordrhein-Westfalen belegt mit Platz 7 nur noch einen Mittelrang. Die Bundeshauptstadt Berlin liegt hiernach nur noch auf dem drittletzten Platz.

Die ganze Standort-Liste findet sich auf http://die-deutsche-wirtschaft.de/wo-sich-der-mittelstand-am-wohlsten-fuehlt/. Die Gesamtliste der 10.000 Unternehmen wird vom Verlag als Excelliste angeb Hier zur Liste der 100 Städteoten.

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Sparda-Bank München unterzeichnet Erklärung zum Entwurf des Klimaschutzplans 2050

Klimaschutzplan 2050 muss mit Paris-Abkommen im Einklang stehen – Sparda-Bank München unterzeichnet gemeinsam mit 40 weiteren deutschen Unternehmen und Branchenverbänden

München – Der Klimaschutzplan, der mit einiger Wahrscheinlichkeit am 9. November vom Bundeskabinett verabschiedet wird, muss für Unternehmen einen Orientierungsrahmen mit klaren Sektorzielen bieten und mit dem Paris-Abkommen im Einklang stehen. Diese Ansicht vertritt auch die Sparda-Bank München eG und hat deshalb gemeinsam mit 40 weiteren führenden deutschen Unternehmen die heute veröffentlichte Erklärung zum Entwurf des Klimaschutzplans 2050 unterzeichnet. Für die Unternehmen sei es von großer Bedeutung, dass vom Klimaschutzplan das eindeutige Signal ausgehe, Deutschland werde die in Paris gemachten Zusagen umsetzen.

„Unternehmerischer Klimaschutz schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern stärkt auch die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft“, sagt Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München eG. „Um bei Klimaschutz und Energiewende aber ambitioniert vorangehen zu können, benötigen wir vor allem Planbarkeit.“

Darum sei es wichtig, dass sich der Klimaschutzplan mit einem eindeutigen Klimaziel am oberen Rand des derzeitigen Zielkorridors von 80 bis 95 Prozent Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2050 ausrichte. Zudem sollten Sektorziele für 2030 vorgegeben werden, um die Entwicklung konkreter Pläne zur Dekarbonisierung sowie neuer Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Die dritte Forderung in der Erklärung besagt, dass der Klimaschutzplan den Weg zu deutlich mehr Energieeffizienz und zum zügigen Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien aufzeigen solle. Nicht zuletzt sei dabei eine Debatte über Wege zur Beendigung der Kohleverstromung sowie dem damit verbundenen notwendigen Strukturwandel zu eröffnen.

Daten und Fakten zur Sparda-Bank München eG
Die Sparda-Bank München eG, 1930 gegründet, ist heute die größte Genossenschaftsbank in Bayern mit aktuell über 281.000 Mitgliedern, 48 Geschäftsstellen in Oberbayern und einer Bilanzsumme von rund 6,9 Milliarden Euro.

2016 wurde die Bank zum neunten Mal in Folge als bestplatzierter Finanzdienstleister im Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ in der Größenkategorie 501 bis 2.000 Mitarbeiter ausgezeichnet. Für ihren ganzheitlichen Ansatz der Förderung und Weiterentwicklung der Potenziale der Mitarbeiter hat die Bank 2015 den Sonderpreis „Humanpotenzial förderndes Personalmanagement“ erhalten.

Als einzige Bank in Deutschland engagiert sie sich für die Gemeinwohl-Ökonomie, die für ein wertebasiertes Wirtschaften plädiert und das werteorientierte Handeln des Unternehmens in der Gemeinwohl-Bilanz misst. Weitere Informationen unter: www.sparda-m.de/gemeinwohl oder www.zum-wohl-aller.de

Über die Töchter NaturTalent Stiftung gemeinnützige GmbH und NaturTalent Beratung GmbH unterstützt, entwickelt und begleitet die Sparda-Bank München Projekte, die die Einzigartigkeit von Menschen sichtbar machen und ihnen Zugang zu ihrem Naturtalent ermöglichen.

Wohlstand ist das Ergebnis erfolgreicher Innovation. Nur wenn Menschen ihr gesamtes Potential entfalten werden sie in der Lage sein, ihr Leben und dadurch die gemeinsame Zukunft von uns allen als Gesellschaft erfolgreich zu gestalten. Die Bank wird ihre Mitglieder umfassend bei diesem Prozess unterstützen und als Potenzial- und Lebensbank der Zukunft ihren bisher rein wirtschaftlichen Förderauftrag auf die persönliche Förderung ihrer Mitglieder ausweiten.

Firmenkontakt
Sparda-Bank München eG
Christine Miedl
Arnulfstraße 15
80355 München
089/55142- 3100
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Erfolg made in Germany: Deutschlands wichtigste Familienunternehmen auf einen Blick

Von Bertelsmann bis Sixt: Familienunternehmen sind das Herz der deutschen Wirtschaft. Alles, was man über diese Firmen wissen sollte, steht auf der neuen Website deutsche-unternehmer-familien.de

Hamburg, 2. Juli 2014 – Ob der kleine Kaufmann oder der Kiosk um die Ecke, ob ein großer, börsennotierter Konzern wie BMW oder Bertelsmann – sie alle fallen unter die Bezeichnung Familienunternehmen. Also Unternehmen, die laut Definition von Familien gelenkt werden oder größtenteils einer bzw. mehreren Familien gehören. Große Familienunternehmen, das ergab kürzlich eine Studie, machen zwar nur 0,1 Prozent aller deutschen Unternehmen aus, erwirtschaften aber 18 Prozent der Gesamtumsätze und beschäftigen fast jeden sechsten Arbeitnehmer. Woher kommt dieser Erfolg? Was kann man daraus lernen? Das sind die Fragen, die auf der neuen Website http://deutsche-unternehmer-familien.de beantwortet werden.

Beispielhafte Erfolgsgeschichten deutscher Familienunternehmen

Nichts ist so anregend wie der Erfolg, und deshalb werden auf der Website „Deutsche Unternehmerfamilien“ Geschichten erzählt, die Lust zum Lesen machen. Geschichten wie die des Otto-Konzerns, die 1949 im noch vom Zweiten Weltkrieg gezeichneten Hamburg ihren Anfang nimmt: Hier bastelte Werner Otto einen Katalog, in dem er 28 Paar Schuhe anpries – der Ausgangspunkt für eine beispielhafte Erfolgsgeschichte. Bereits 30 Jahre später konnte der Konzern erstmalig einen Jahresumsatz von über einer Milliarde Mark vermelden.

Besonders schön an der Erfolgsgeschichte von Faber-Castell wiederum ist, dass der traditionsreiche Stiftfabrikant auch als Arbeitgeber vorbildlich handelt. Schon im 19. Jahrhundert, als Arbeiter kaum Rechte hatten, etablierte das Unternehmen eine Betriebskrankenkasse sowie eine Renten- und Arbeitersparkasse. Auch für angemessene Unterkünfte der Beschäftigten sorgte man bei Faber-Castell. An dieser Einstellung hat sich bis heute nichts geändert.

Eine Innovation stand wiederum am Beginn des Erfolgs der Firma Erfurt. Hugo Erfurt erfindet im 19. Jahrhundert ein Papier, das durch seine grobkörnige Struktur ideal für die Dekoration von Schaufenstern geeignet war. Später beginnt man, mit diesem Papier Wände zu tapezieren und nennt das Produkt Raufaser. Der Siegeszug dieses Wandbelags nimmt seinen Anfang mit der Bauhaus-Bewegung und hält bis heute an. Raufaser ist immer noch der in Deutschland beliebteste Wandbelag, Erfurt weltweit Marktführer.

Innovation und Engagement sind wichtige Kriterien

Das sind nur drei von vielen Geschichten, die auf der Website „Deutsche Unternehmerfamilien“ erzählt werden. Und wöchentlich kommen neue Unternehmensporträts dazu, von Firmen, die durch ihre Erfolge, ihr soziales oder ökologisches Engagement, ihre Innovationskraft zu den Vorbildern gehören, an denen sich die gesamte deutsche Wirtschaft orientieren sollte.
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Gesundheit: Natürliche Aminosäure ist Hirndoping-Pillen überlegen

Schneller reagieren, bessere Noten. Wie der Fachinformationsdienst (FID) „Länger und gesünder leben“ berichtet, ist die Aminosäure Tyrosin, die in Lebensmitteln vorkommt, ebenso wirksam wie die Hirndoping-Substanzen Modafinil oder Ritalin – allerdings ohne die sonst üblichen unerwünschten Nebenwirkungen.

Gesundheit: Natürliche Aminosäure ist Hirndoping-Pillen überlegen

Dr. Ulrich Fricke

Hirndoping wird immer mehr zum Alltagsphänomen: Studenten vor Prüfungen, Manager im Dauerstress oder ermüdete Autofahrer setzen auf Neuro-Wirkstoffe wie Modafinil oder Ritalin für mehr Leistung und eine bessere Aufmerksamkeit. Doch die Drogen aus den Pharma-Labors sind wegen ihrer Nebenwirkungen keineswegs harmlos. „Die bessere Alternative sind etwa Spinat, Eier, Hüttenkäse oder Soja“, erklärt Dr. Ulrich Fricke. Die darin enthaltene Aminosäure Tyrosin wirkt ähnlich wie die Chemiepräparate – nur ohne die unerwünschten Nebeneffekte, betont der Chefredakteur von Länger und gesünder leben, einem Gesundheitsinformationsdienst des FID Verlags in Bonn.

Studie belegt Tyrosin-Effekte

Unlängst berichtete Frickes Magazin von einer aktuellen Studie der Universität Leiden/Niederlande. 22 Freiwillige absolvierten an unterschiedlichen Tagen zweimal denselben Computer-Reaktionstest. Vorher tranken sie jeweils ein Glas Orangensaft, das entweder mit zwei Gramm der natürlichen Aminosäure Tyrosin oder einem wirkstofffreien Pulver versetzt war. „Interessanterweise reagierten die Probanden unter Tyrosin-Einfluss vor allem auf Stopp-Signale deutlich besser“, erläutert Dr. Fricke. Das kann unter anderem im Autoverkehr wichtig sein, wenn ein Fahrer plötzlich bremsen muss, beispielsweise weil ein Kind vors Auto läuft.

Positive Wirkung

Tyrosin ist nicht nur in Lebensmitteln, sondern auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich und frei von Nebenwirkungen. „Diese Aminosäure wird in den Hirnbotenstoff Dopamin umgebaut und verbessert nicht nur das Reaktionsvermögen, sondern insgesamt die Leistungsbereitschaft des Gehirns“, berichtet Dr. Fricke. Ein Tyrosin-Mangel hingegen macht depressiv, geistig träge und teilnahmslos.
Bildquelle:kein externes Copyright

Der FID Fachverlag für Gesundheit gehört zur FID Verlag GmbH. Er gibt heute mehr als 32 Gesundheitspublikationen heraus, die in vielfacher Hinsicht einzigartig in der Branche sind. Seit vielen Jahren ist der FID Fachverlag für Gesundheit eine anerkannte Kompetenz, wenn es um die Themen Gesundheit geht. Fundierte, fachlich überprüfte Gesundheitsinformationen werden sukzessive durch Serviceleistungen rund um das Thema Gesundheit erweitert. Passend zu den Publikationen, betreibt der Verlag die Website: www.fid-gesundheitswissen.de. Der FID Fachverlag für Gesundheit ist die Anlaufstelle für alle Gesundheitsinteressierten. Er bietet Informationen, Beratung und Unterstützung thematisch von Naturheilkunde bis hin zur klassischen Schulmedizin.

FID Fachverlag für Gesundheit
Christina Weiß
Koblenzer Straße 99
53177 Bonn
49 (0) 228 / 82 05 77 61
cwe@fid-verlag.de
http://www.fid-gesundheitswissen.de

Finanzen/Wirtschaft

MCM Investor Management AG: Vorteil Eigenheim

Kaufen oder mieten? Diese Frage stellen sich derzeit viele. Eine aktuelle Studie belegt, dass sich der Häuserkauf in weiten Teilen des Landes mehr denn je lohnt

Magdeburg, 02.06.2014. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ist es in den meisten Regionen des Landes attraktiver, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen als zur Miete zu wohnen. Obwohl die Häuserpreise in den vergangenen Jahren kräftig in Deutschland gestiegen sind, befindet sich der Immobilienmarkt in einem tiefgreifenden Wandel, der Kaufen wieder rentabel macht – und oft sogar auch profitabler als Mieten. Aber wo genau lohnt sich der Häuserkauf? Wo sollte man nach wie vor zur Mietwohnung greifen?

„Entscheidend sind die regionalen Unterschiede“, bestätigen die Experten der MCM Investor Management AG. „In Ostdeutschland ist es mittlerweile in fast jedem Landkreis besser, Objekte zu kaufen als zur Miete zu leben. Auch in den westlichen Bundesländern wird das Kaufen zunehmend attraktiver. Lediglich in den Großstädten bleibt das Mieten für viele Menschen die einzige Option.“ In Ballungszentren wie München oder Hamburg ist man mit einem Mietobjekt, aufgrund der exorbitanten Kaufpreise, ökonomisch besser dran.

Die Wirtschaftsforscher des IW haben die Daten aller 402 deutschen Landkreise für die vergangenen Jahre analysiert. Neben Kaufpreisen und Mieten gingen weitere Variablen wie etwa Zinsen und Zinsbindung für Baugeld, Instandsetzungskosten oder Abschreibungssätze in die Rechnung ein. Doch die Antwort auf die Frage „kaufen oder mieten?“ sollte sich jeder Mensch nach seinen individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten stellen. Des Weiteren bieten Unternehmen wie die MCM Investor Management AG interessante Alternativen zwischen Mieten und Kaufen: Denn das Magdeburger Emissionshaus lässt seine Anleger mit Genussrechten in den gewinnbringenden, deutschen Immobilienmarkt investieren. So ist es möglich, indirekt vom deutschen Immobilienmarkt zu profitieren.

Viele wissen nicht, dass Deutschland eigentlich das Land der Mieter ist. Der Anteil an Immobilienbesitzern ist nämlich deutlich geringer als in anderen europäischen Ländern. Die sogenannte Wohneigentumsquote liegt hierzulande bei rund 50 Prozent. Der Anteil der Mieter ist demnach genauso hoch wie der Anteil der Eigentümer. Im direkten Vergleich liegt die Quote in Großbritannien oder den Niederlanden bei fast 70 Prozent, in Italien sogar bei 74 Prozent. Das einzige europäische Land, welches noch mehr Mieter hat als Deutschland, ist die Schweiz. „Doch hier herrschen besondere Bedingungen“, so die Experten der MCM Investor Management AG aus Magdeburg. Beispielsweise dürfen dort „Nicht-Schweizer“ kein Immobilieneigentum erwerben.

Weitere Informationen unter http://www.mcm-investor.de

Pressemitteilungen

Agenda News: Deutsche Wirtschaft kritisiert Große Koalition

Leere Seite 35 Logo 872Lehrte, 17. März 2014 Anlässlich des Spitzengesprächs am vergangenen Freitag zwischen Angela Merkel und dem Präsident des BDI Ulrich Grillo, pocht die deutsche Wirtschaft auf Korrekturen bei der abschlagsfreien Rente mit 63 sowie beim gesetzlichen Mindestlohn. „Es müssen richtige Entscheidungen getroffen werden, damit die deutsche Wirtschaft in den nächsten fünf Jahren so erfolgreich bleibt.“ Die Kanzlerin zeigte sich gesprächsbereit, ohne feste Zusagen zu machen.

Die deutsche Wirtschaft zeigt aber seit Jahren nicht ansatzweise, wie die richtigen Maßnahmen aussehen könnten. Warum übernehmen wir nicht einfach das erfolgreiche und gut funktionierende Rentensystem der Niederlande? Dort erhält jeder Rentner, ob er gearbeitet hat oder nicht, 1.050 Euro Rente, Eheleute je 746 Euro. Für Deutschland ergibt sich folgendes Bild. 2011 lag die durchschnittliche „Bruttorente“ bei Frauen in den neuen Ländern im Vergleich zu den alten Ländern bei: Versichertenrente insgesamt 709/507 Euro, Rente wg. verminderter Erwerbslosigkeit 684/662 und Altersrente wegen Arbeitslosigkeit- Altersteilzeit 735/703.

Bei Altersrente wg. Schwerbehinderung 777/752 Euro, Altenrente für langjährig Versicherte 633/541 und Regelaltersrente 653/353 Euro. Die Altersrente für Frauen im ehemaligen Osten lag bei 743 Euro und im Westen bei 672 Euro. Damit liegen Frauen auf dem Hartz-IV-Regelsatz Niveau. Erschwerend kommt hinzu, dass Frauen für die gleiche Arbeit, die ihre männlichen Kollegen leisten, 23 Prozent weniger verdienen, was sich negativ auf ihre zukünftigen Renten auswirkt. Jeder vierte Deutsche lebt in Armut oder an der Armutsgrenze und gilt als Aufstocker.

Das deutsche Steuerrecht ist in den vergangenen Jahren ungerechter geworden, Während insbesondere Vermögende und Unternehmen entlastet wurden, müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer mehr zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen. Und an dringend zu erledigenden öffentlichen Aufgaben fehlt es nicht. Die Regierenden haben zugelassen, dass ein Investitionsstau von rund 300 Milliarden Euro entstanden ist. Hunderte Bahnhöfe, Kindergärten, Schulen, öffentliche Gebäude, Straßen und Brücken sind in einem schlechten Zustand. Es fehlen Investitionen in Bildung und Ausbildung.

6,8 Millionen Beschäftigte leben mit einem Stundenlohn von unter 8,50 Euro, wobei die Armutsgrenze bei einem statistischen Stundenlohn von 9,52 Euro lieg. Weitere 7,5 Millionen Regelsatz-Empfänger und rund 8 Millionen Rentner sind demnach von Armut betroffen. Hinzu kommen 2,5 Millionen arme Kinder. Kinder von Regelsatz-Empfänger müssen ihre Schulspeise noch selbst bezahlen. Genug ist genug. Das meint auch geschlossen die Opposition, mit ihnen Gewerkschaften, Sozialverbände, Kirchen und einige Koalitions-Mitglieder. Das waren Grundforderungen der SPD vor der Wahl – nach der Wahl wollte sie von Steuererhöhungen für die Finanzelite nichts mehr wissen!

Sie alle forderten gesetzliche Mindestlöhne, Wiedereinführung der Vermögensteuer, Erhöhung der Erbschaftssteuer, Finanztransaktionssteuer, Grundrenten, Grundsicherung für Kinder und die Erhöhung von Steuern für Besserverdienende gestaffelt ab 80.000/120.000 Euro pro Jahr und ab 150.000/220.000 Euro. Damit legten sie einen Rahmen zur Finanzierung ihrer Projekte fest. Angela Merkel gibt keinen Hinweis darauf, wie sie Ihre Wahlgeschenke von 28,5 Mrd. Euro bezahlen will. Eins haben alle Politiker gemeinsam, sie haben national und international keine Antwort darauf wie sie die immense Überschuldung abbauen wollen.

Den Unternehmen, Ökonomen, Wissenschaftlern, Wirtschaftsweisen und Regierenden ist wohl auch nicht bewusst, das Deutschland nach dem Maastricht Referenzwert von 60 Prozent mit rund 500 Milliarden Euro überschuldet ist. Die Initiative Agenda 2011 – 2012 hat bereits im Mai 2010 der Öffentlichkeit ein Sanierungskonzept vorgestellt, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Es umfasst ein jährliches Volumen von 275 Milliarden, ist auf 10 Jahre angelegt und wird mit 3 Billionen Euro angegeben.

Dieter Neumann

Dieter Neumann
Agenda 2011 – 2012
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Im Mai 2010 wurde die Initiative Agenda 2011 – 2012 gegründet. Gegenstand der Arbeit sind die Staatseinnahmen, die seit den 1970er Jahren niedriger sind als die Staatsausgaben. Es wurde ein Sanierungskonzept erarbeitet, das mit einem jährlichen Volumen von über 275 Milliarden Euro für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Damit verbunden ist eine Steigerung des Wirtschaftswachstums, der Binnennachfrage, eine deutliche Verbesserungen bei Einkommen, Investitionen, Umsätzen und Renditen. Sponsoren können kostenlos auf unseren Webseiten werben.